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Neue Verkehrskampagne geplant: Mehr Rücksicht auf Wirtschaftswegen

„Rücksicht macht Wege breit“. Der Kreisverband Borken im Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband plant gemeinsam mit Kreisverwaltung, Kreisverkehrswacht, Kreispolizei, mehreren Kommunen und der Provinzial-Versicherung eine Ausweitung der Verkehrssicherheitskampagne.

Ziel der Aktion sei es, für mehr gegenseitige Rücksichtnahme auf Feld- und Wirtschaftswegen zu werben.

Mehr Aufmerksamkeit für landwirtschaftliche Fahrzeuge

Während der Erntezeit komme es dort häufig zu Situationen, in denen landwirtschaftliche Fahrzeuge, Radfahrer und Spaziergänger auf engem Raum unterwegs seien. Um die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, sollen an der Ecke Helweg/Dreckerhook in Raesfeld (nahe „Cluse Fenster & Türen“) Straßen-Piktogramme aufgesprüht und Infomaterial verteilt werden. Geplant sind außerdem Begegnungssituationen mit Schleppern und Radfahrern, um das Bewusstsein für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu schärfen.

Hintergrund der Kampagne

Die Aktion „Rücksicht macht Wege breit“ wird bereits seit einiger Zeit im Kreisgebiet umgesetzt und soll nun räumlich wie auch konzeptionell erweitert werden. Neben Flyern und Aufklebern sind Schilder Teil der Maßnahmen, um die Botschaft sichtbar zu machen. Vertreter der beteiligten Projektpartner wollen die Hintergründe der Kampagne und die nächsten Schritte vorstellen.

Mysteriöser Mordfall in Dorsten: Ermittlungen auf Hochtouren

Dorsten: Zwei Verdächtige im Mordfall – viele Fragen ungeklärt

Nach dem gewaltsamen Tod einer 32-jährigen Frau und ihrer eineinhalbjährigen Tochter in Dorsten-Holsterhausen am 29. Juni 2025 gibt es neue Erkenntnisse zu den laufenden Ermittlungen. In einer Antwort auf die Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Markus Wagner (AfD) hat der nordrhein-westfälische Justizminister am 15. August 2025 im Einvernehmen mit dem Innenminister den aktuellen Stand dargelegt. Demnach laufen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Essen weiterhin auf Hochtouren.

Polizei Mord Dorsten Holsterhausen Tote Frau Kleinkind
Ein Team der Spurensicherung im Einsatz am Tatort in Dorsten-Holsterhausen. Foto: Petra Bosse/Archiv

Ermittlungen wegen zweifachen Totschlags

Nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Essen werde gegen zwei Tatverdächtige ermittelt: einen 16-Jährigen und einen 26-Jährigen. Beide stünden im Verdacht, in den Mordfall verwickelt zu sein.

Der 16-Jährige, der ebenfalls in Dorsten wohnt, sei aufgrund eines dringenden Tatverdachts festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden. Laut Berichten soll er eng mit dem 26-jährigen Bruder der Getöteten befreundet gewesen sein. Zwischen diesem und seiner Schwester soll es vor der Tat zu einem heftigen Streit gekommen sein.
Bei dem 26-jährigen Bruder der Getöteten bestehe hingegen lediglich ein Anfangsverdacht. Die Ermittlungen zu Tathergang und Motiv seien noch nicht abgeschlossen.

Polizeiliche Erkenntnisse zu den Tatverdächtigen

Laut Bericht gebe es bei einem der beiden Tatverdächtigen polizeiliche Vorerkenntnisse. Der 16-Jährige sei bereits in drei Fällen in Erscheinung getreten: wegen Hausfriedensbruchs, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der zweite Tatverdächtige sei bislang nicht polizeilich aufgefallen.
Die Behörden betonten, dass diese Erkenntnisse allein keine Rückschlüsse auf die Schuld zuließen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gelte die Unschuldsvermutung.

Keine Einträge im Bundeszentralregister

Wie aus der Antwort des Justizministeriums hervorgeht, seien die Bundeszentralregisterauszüge der beiden Beschuldigten ohne Eintragungen. Damit liegen aktuell keine Vorstrafen vor.

Staatsangehörigkeit der Beschuldigten

Beide Tatverdächtigen besitzen nach Angaben der Staatsanwaltschaft die ukrainische Staatsangehörigkeit.

Ermittlungen dauern an

Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, den genauen Tathergang und das Motiv zu klären. Laut Ministerium gebe es derzeit noch viele offene Fragen. Weitere Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Stadtlohn: Pkw fährt gezielt auf Mann zu

Nach einem Beziehungsstreit kam es am Montagabend in Stadtlohn zu einem gefährlichen Zwischenfall.

Laut Mitteilung der Polizei fuhr ein 29-jähriger Stadtlohner gegen 21.50 Uhr mit seinem Auto gezielt in eine Gruppe von sechs Personen an der Burgstraße.

Angriff auf 30-jährigen Ahauser

Zu der Gruppe gehörte ein 30-jähriger Mann aus Ahaus, gegen den sich die Handlung des Tatverdächtigen richtete. Zwei Personen saßen zu diesem Zeitpunkt auf dem Boden, vier weitere standen daneben. Der 30-Jährige wurde von dem Auto erfasst, aufgeladen und durch die Luft geschleudert. Der Mann kam unmittelbar neben dem Wagen zu Boden, konnte jedoch wieder aufstehen.

Körperliche Auseinandersetzung und Fahndung

Im Anschluss entwickelte sich eine Schlägerei zwischen mehreren Beteiligten. Danach flüchteten alle zunächst vom Tatort. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung traf die Polizei den 30-jährigen Geschädigten später auf der Stadtlohner Straße in Ahaus an. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde schließlich auf der Goethestraße in Stadtlohn gestellt.

Ermittlungen laufen

Der verletzte Ahauser erlitt leichte Blessuren, eine medizinische Versorgung war vor Ort nicht notwendig. Die Polizei nahm den 29-Jährigen vorläufig fest, stellte seinen Führerschein und das Fahrzeug sicher und leitete ein Strafverfahren ein. Die Ermittlungen dauern an.

Raesfeld knackt 11.800: Größter Einwohnerzuwachs 2022

Raesfeld wächst weiter: Zwischen 2014 und 2024 stieg die Zahl der Einwohner von 11.076 auf 11.868.

Raesfeld wächst weiter. Zwischen 2014 und 2024 stieg die Zahl der Einwohner von 11076 auf 11868. Besonders stark war der Anstieg 2022, als die Gemeinde innerhalb eines Jahres um 266 Personen zulegte. Das war der höchste Zuwachs der vergangenen zehn Jahre. Hohe Geburtenraten und eine deutliche Zuwanderung treiben das Wachstum voran.

Eine Studie des PESTEL Instituts im Auftrag der Sparkasse Westmünsterland bestätigt diese Entwicklung. Auch der Gebietsentwicklungsplan für das westliche Münsterland geht davon aus, dass dieser Trend mittelfristig anhält.

Raesfeld Bevoelkerung-2014 bis 2024

Entwicklung von 2014 bis 2024

Im Jahr 2014 lebten 11.076 Menschen in Raesfeld. Zehn Jahre später sind es 11.868. Das entspricht einem Plus von 792 Einwohnern und einem Anstieg um rund 7,1 Prozent.

Ein Blick in die Vergangenheit

Die Entwicklung der Gemeinde zeigt, wie stark Raesfeld in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist. Im Jahr 1950 lebten hier noch 4.939 Menschen.

In den 1960er und 1970er Jahren stieg die Bevölkerung stetig an: 1961 waren es bereits 5.365 Einwohner, 1970 dann 6.097. Bis Ende 1979 wuchs die Zahl auf 7.471.

Raesfeld-Bevoelkerung 1950 bis 2024

Wichtiger Meilenstein

Ein wichtiger Meilenstein folgte 1994, als Raesfeld die Marke von 10.000 Einwohnern überschritt. Damals lebten 10.337 Menschen in der Gemeinde. Seitdem setzt sich das Wachstum weiter fort, zunächst moderat, in den vergangenen zehn Jahren jedoch wieder deutlich stärker.

Picknick, Musik und junge Talente am Schloss Raesfeld

Ein lauer Spätsommerabend, eine Picknickdecke und Live-Musik von drei aufstrebenden Acts aus Kanada, Deutschland und den USA.

Am Montag, 8. September 2025, ab 19 Uhr macht die Youngbloods-Tour Station am Schloss Raesfeld.

Auf der Bühne stehen Indie-Pop-Sängerin Marissa Burwell aus Kanada, Blues-Musiker Merlin Hydes aus Deutschland und das experimentelle Indie-Projekt Water Statues aus den USA und Schweden.

Die Akademie des Handwerks und Freudentaumel laden dazu ein, junge internationale Künstler in besonderer Atmosphäre zu erleben.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Besucher können eigene Picknickdecken und Getränke mitbringen. Bei Regen wird das Konzert in die Malerwerkstatt verlegt.

Feuer an der Homerstraße: Feuerwehr Raesfeld stoppt Flammen rechtzeitig

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Feuerwehreinsatz in Raesfeld: Brennendes Gebüsch an der Homerstraße schnell gelöscht

Die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld ist heute, Montagnachmittag, gegen 15.11 Uhr zu einem Brandeinsatz an der Homerstraße alarmiert worden. Das Einsatzstichwort lautete zunächst „Feuer klein“. Noch während der Anfahrt meldete die Kreisleitstelle, dass sich die Flammen ausbreiten würden.

Brand in Homer bedrohte angrenzenden Wald
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Feuer drohte auf Waldstück überzugreifen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte wie der Leiter der Feuerwehr Raesfeld André Szczesny mitteilt, eine Fläche von rund 30 mal 10 Metern. Die Flammen kamen dem angrenzenden Wald gefährlich nahe. Um eine Ausbreitung zu verhindern, sicherten die Feuerwehrleute das Waldstück zunächst mit einem C-Rohr. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung mit zwei weiteren C-Rohren eingeleitet.

Feuer an der Homerstraße -  Feuerwehr Raesfeld stoppt Flammen rechtzeitig
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Einsatz nach rund 60 Minuten beendet

Nach etwa einer Stunde war das Feuer vollständig gelöscht. Auch die Glutnester wurden abgelöscht und die verbrannte Fläche ausreichend gewässert, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Gruppe Raesfeld vor Ort. Zusätzlich unterstützte die Polizei NRW den Einsatz.

31 Fragen (19): Wo liegen die größten ungelösten Probleme in Raesfeld?

Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Dirk Kuhmann von der CDU.

Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.

Herausforderungen und offene Baustellen

Die Frage lautet: „Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?


„Eine große Herausforderung sehe ich rund um das Schloss in Raesfeld. Das Schloss ist für Raesfeld von besonderer Bedeutung und bietet gleichermaßen auch Chancen. Es gibt zahlreiche Projekte im Zusammenhang mit dem Schloss, welche sowohl die Politik als auch die Verwaltung noch erwarten und fordern dürften. Diesbezüglich hat die Politik sich für die Einrichtung eines entsprechenden Arbeitskreises ausgesprochen. Das halte ich für einen richtigen und wichtigen Schritt.

Im Zusammenhang mit dem Schloss und der Freiheit denke ich auch, aber nicht ausschließlich, an eine mögliche Nahwärmeversorgung. Es gilt neben dem Schloss auch die Wohnraumsituation in den Blick zu nehmen. Wir brauchen bezahlbaren und ausreichenden Wohnraum. Dieses in den Einklang mit einem nachhaltigen Flächenverbrauch zu bringen, ist nicht einfach, aber möglich“.


Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?

31 Fragen (19): Wo liegen die größten ungelösten Probleme in Raesfeld?

Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Johannes Ostermann von der UWG.

Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus. Es antwortet Johannes Ostermann von der UWG Raesfeld-Erle-Homer.

Herausforderungen und offene Baustellen

Die Frage lautet: Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?


„Trotz der guten Haushaltslage gibt es in Raesfeld weiterhin wichtige Aufgaben, die aktiv angegangen werden müssen. Das Dorfentwicklungskonzept „Raesfeld 2030“ ist dabei zentral. Es wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und gibt klare Ziele für die Zukunft vor – von der Gestaltung der Ortskerne bis zur Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen und dem Erhalt unserer dörflichen Identität.

Damit das Konzept wirkt, braucht es echte, verbindliche Bürgerbeteiligung, nicht nur punktuell oder zur Beantragung von Fördermitteln.

Ein großes Thema ist die nachhaltige Flächenentwicklung: Wachstum, Naturschutz und soziale Gerechtigkeit müssen in Balance gebracht werden. Neue Bau- und Gewerbeflächen sollen mit Augenmaß entstehen, ohne die Lebensqualität zu verlieren. Wichtig ist zudem die Energiewende, damit Raesfeld beim Klimaschutz vorangeht, die Versorgung sicher und bezahlbar bleibt und die Bürger davon auch finanziell profitieren können.

Auch das Ehrenamt muss gestärkt werden. Viele Vereine stoßen an ihre Grenzen. Deshalb setze ich mich für einen Ehrenamtskoordinator ein, der Engagierte unterstützt und Projekte vernetzt. Klar ist: Nur mit einem gemeinsam getragenen Dorfentwicklungskonzept, mehr Bürgerbeteiligung sowie einer nachhaltigen Entwicklung und gestärktem Ehrenamt bleibt Raesfeld auch in Zukunft lebenswert“.


Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?

31 Fragen (19): Wo liegen die größten ungelösten Probleme in Raesfeld?

Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Jonathan Schmidt – Parteiunabhängig.

Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.

Herausforderungen und offene Baustellen

Die Frage lautet: „Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?


„Die Kanalisation ist ein riesiges Thema: teuer, unangenehm, aber notwendig. Dort wird in den kommenden Jahren viel Geld eingebracht werden müssen.
Auch die Kommunikation gegenüber den Bürgern der letzten Jahre war oft intransparent, ungenau und nicht bürgernah“.


Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?

31 Fragen (19): Wo liegen die größten ungelösten Probleme in Raesfeld?

Mit der 19. Frage startet die zweite Hälfte der Fragerunde an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld. Es antwortet Andreas Erzkamp von der SPD.

Nach Themen wie Verwaltung, Strukturen und Organisation rücken nun verstärkt Inhalte, Ideen und persönliche Perspektiven in den Fokus.

Herausforderungen und offene Baustellen

Die Frage lautet: „Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?


„Fehlende Zukunftsvisionen bei einer älter werdenden Bevölkerung. Hier fehlen Ideen zu Barrierefreiheit und Wohnen im Alter. Der Anteil der der Senioren wir bis 2050 sprunghaft ansteigen. Da benötigen wir dringend Lösungen in Bezug auf Wohnen, Pflege und genereller Gesundheitsversorgung“.


Die nächste Frage (20) lautet: Welche Entscheidungen der letzten Jahre hätten aus Ihrer Sicht besser oder anders getroffen werden sollen?

A31: Mehrwöchige Sperrungen der Anschlussstelle Reken

Reken. Die Autobahn Westfalen baut die für die Sanierung der A31 genutzte erweiterte Fahrbahn bei Reken zurück.

Deshalb wird die Anschlussstelle Reken in beiden Fahrtrichtungen für jeweils rund drei Wochen gesperrt.

Die Arbeiten beginnen am Montag, 25. August, um 9 Uhr in Fahrtrichtung Emden. Auf- und Abfahrt bleiben bis voraussichtlich Dienstag, 16. September, gesperrt. Anschließend startet ab Montag, 15. September, die Sperrung in Fahrtrichtung Oberhausen. Diese dauert bis Donnerstag, 2. Oktober.

Umleitungen mit dem Roten Punkt sind eingerichtet und führen über die Anschlussstellen Lembeck und Borken.

Stellungnahme der Stadtverwaltung Borken zu kursierendem Video

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Borken. In den sozialen Medien wird seit dem 24. August 2025 ein Video verbreitet, das ein Fahrzeug mit dem Hinweis „Mitarbeiter der Stadt Borken“ zeigt. In dem Fahrzeug sind zugleich Wahlplakate zu sehen.

Wie die Stadt Borken heute mitteilt, dürfen Mitarbeitende während ihrer Dienstausübung keinerlei parteipolitische Werbung betreiben. Es gilt eine uneingeschränkte Neutralitätspflicht. Auch außerhalb des Dienstes sind Verbindungen zwischen der Stadtverwaltung und privatem politischem Engagement unzulässig.

Mitarbeiter vom Dienst freigestellt

Die Stadtverwaltung distanziert sich ausdrücklich von dem Vorfall. Unmittelbar nach Bekanntwerden wurde der betroffene Mitarbeitende vom Dienst freigestellt, eine interne Klärung ist eingeleitet.

Die Stadt betont, dass die Neutralität aller Mitarbeitenden unverzichtbar ist. Parteipolitische Werbung wird nicht akzeptiert und auch künftig konsequent unterbunden.

Volle Tische, gute Laune: Erfolgreicher Abschluss von „Raesfeld in Sommerlaune“

Mit bester Stimmung, kühlen Getränken und Live-Musik von Nickelmann & The Blacknails ging die Sommerreihe Raesfeld in Sommerlaune 2025 auf dem Rathausplatz zu Ende.

Acht Veranstaltungen sorgten in diesem Jahr für viel Abwechslung und ein buntes Programm, das bei den Gästen hervorragend ankam. Laut der Vorsitzenden Maria Kowalsky sei die Resonanz so groß gewesen wie noch nie. Viele Besucherinnen und Besucher hätten das Angebot genutzt und so für eine lebendige Atmosphäre gesorgt.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann (
Foto: Petra Bosse

An diesem letzten Abend gab es auch etwas zum Mitsingen: Nickelmann & The Blacknails sorgten für beste Stimmung und animierten das Publikum, gemeinsam bekannte Hits und Schlager zu singen. Auf einigen Tischen lagen iPads, über die die Texte bequem abgelesen werden konnten.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann (
Foto: Petra Bosse

Durchweg positives Fazit

Maria Kowalsky zog ein rundum zufriedenes Fazit. Die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher seien durchweg positiv gewesen. „Wir freuen uns, dass wir mit den Veranstaltungen etwas für die Gemeinschaft tun konnten“, erklärte sie. Die wachsende Beteiligung zeige, dass das Konzept Jahr für Jahr beliebter werde.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann
Foto: Petra Bosse

Planung läuft bereits für 2026

Schon jetzt steht fest: Die Sommerreihe geht auch im kommenden Jahr weiter. Laut Kowalski haben alle beteiligten Gastgeber bereits zugesagt, erneut dabei zu sein. Auch der Hof Breil, der in diesem Jahr zum ersten Mal mitgemacht hat, habe angekündigt, wieder teilzunehmen.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann
Foto: Petra Bosse

Hohe Nachfrage nach Plätzen

Das Interesse an einer Teilnahme ist mittlerweile so groß, dass die Nachfrage die verfügbaren Plätze übersteigt. Einige zusätzliche Bewerbungen liegen bereits vor. Nun müsse das Ortsmarketing prüfen, wie viele Veranstaltungen möglich sind. „Wenn das so weitergeht, können wir fast den ganzen Sommer füllen“, sagte Kowalsky.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann
Foto: Petra Bosse

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann nutzte die Gelegenheit, um allen beteiligten Gastgebern zu danken: „Ich danke den ganzen Gastgebern, die diese musikalischen Tage nicht nur begleitetet haben, sondern diese zu einem besonderen Sommer-Erlebnis gemacht machen.“

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann
Foto: Petra Bosse

Organisation und Unterstützer der „Raesfelder Sommerlaune“

Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ organisieren die örtlichen Gastronomen gemeinsam mit dem Ortsmarketing Raesfeld. Jeden Freitag in den Sommerferien luden sie von 17 bis 22 Uhr ein und sorgen für abwechslungsreiche Abende mit Musik, Getränken und kulinarischen Angeboten.

Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann
Geburtstagskinder des Abends war Maria Kowalsky, hier mit dem stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann. Foto: Petra Bosse

Im Verlauf der Veranstaltung wurde auch Maria Kowalsky, von der Bühne aus besonders erwähnt. Da sie an diesem Tag Geburtstag hatte, gratulierte das Publikum mit Applaus und Glückwünschen.

Möglich wurde die Veranstaltungsreihe durch die Unterstützung zahlreicher Partner und Sponsoren:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Brauerei C. & A. VELTINS GmbH & Co. KG
  • Pass Möbelbau GmbH
  • Stadtwerke Borken
  • Autohaus Josef Gudel GmbH & Co. KG
  • Sparkasse Westmünsterland
  • Bäckerei Spangemacher
  • Mersmann & Möllmann GmbH & Co. KG
  • Baumeister GaLa GmbH & Co. KG
  • Druckerei Hemmerich
  • Schöner Leben
  • Vorholt Wasser- und Wärmetechnik GmbH
Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Heico Nickelmann

Bürgermeisterkandidaten: Rückblick auf 18 Fragen und der Blick nach vorn

Halbzeit bei den 31 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld

Die erste Etappe der Fragerunde ist geschafft: 18 von 31 Fragen an die Bürgermeisterkandidaten in Raesfeld sind beantwortet. Bisher standen vor allem Verwaltung, Strukturen und Organisation im Fokus. Klare Positionen, unterschiedliche Blickwinkel und viel Sachlichkeit prägten die erste Hälfte. Doch jetzt beginnt der Teil, auf den viele gewartet haben. Es wird persönlicher, spannender und auch emotionaler.

Was jetzt auf die Kandidaten zukommt

Die zweite Hälfte der 31 Fragen verspricht neue Einblicke und deutlich mehr Spannung. Weniger Verwaltung, mehr Haltung. Weniger Zahlen, mehr persönliche Perspektiven. Jetzt wird es darum gehen, welche Ideen und Visionen die Kandidaten für Raesfeld haben, wie sie die Zukunft der Gemeinde gestalten wollen und welche Schwerpunkte sie dabei setzen.

Hier zeigt sich, wer über den Verwaltungsalltag hinaus denkt, wer Mut zu Entscheidungen mitbringt und wie die Kandidaten ihre Rolle als Bürgermeister sehen. Die kommenden Fragen sollen nicht nur politische Konzepte beleuchten, sondern auch die Menschen hinter den Profilen sichtbarer machen.

Der Blick nach vorn

In den nächsten Wochen werden die restlichen 13 Fragen veröffentlicht. Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger ein vollständiges Bild der Kandidaten mit all ihren Haltungen, Vorstellungen und Prioritäten. Die Antworten könnten entscheidend sein, um sich vor der Wahl ein umfassendes Bild zu machen.

Alle bisherigen Fragen auf einen Blick:

  1. Was qualifiziert Sie persönlich für das Amt des Bürgermeisters in Raesfeld?
  2. Welche Eigenschaften zeichnen einen guten Bürgermeister/Inn Ihrer Meinung nach aus?
  3. Welche drei Themen stehen vor der Bürgermeisterwahl für die Kandidaten an erster Stelle und warum?
  4. Raesfeld ist seit über 35 Jahren schuldenfrei. Welche Prioritäten setzen die Kandidaten, um den Kurs beizubehalten. 
  5. Wären Sie bereit, neue Schulden aufzunehmen? Wenn ja, in welchem Bereich und mit welcher Begründung?
  6. Wie bewerten Sie den aktuellen Umgang mit Flächenverbrauch und Wohnraumentwicklung in der Gemeinde?
  7. Welche konkreten Pläne haben Sie für die Weiterentwicklung der Ortsteile Erle und Homer?
  8. Wie möchten Sie Nahversorgung, Mobilität und medizinische Versorgung sichern oder verbessern?
  9. Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus.
  10. Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen?
  11. Wie planen Sie, Raesfeld für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten, insbesondere im Freizeitbereich?
  12. Gibt es Verbesserungsbedarf bei Kinderbetreuung, Schulen oder Digitalisierung?
  13. Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?
  14. Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie sollen Sie deren Ausbau vorantreiben?
  15. Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?
  16. Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?
  17. Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?
  18. Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen? 

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten-Mehr tun für ältere Menschen? (18)

Weiter geht es mit Frage 18: Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Gesellschaft und Zusammenhalt

Dirk Kuhmann

Damit sich alleinstehende älteren Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen, möchte ich das vorhandene, gute Angebot weiter unterstützen und bewerben.

Wir haben eine sehr gute und funktionierende Ehrenamts- und Vereinsarbeit. U. a. finden die Menschen hier Gesprächspartner/innen, Gleichgesinnte, Gemeinschaft und Frohsinn. Die Ehrenamtskoordinatorin/der -koordinator könnte hierbei einen wertvollen Beitrag leisten und die Bekanntheit der Angebote auf verschiedenen Kanälen (Bsp.: Soziale Medien) bewerben.

Neben dem Neubürgertreffen, bei dem Informationen rund um den Ort mitgeteilt werden könnte in diesem Zusammenhang auch ein aktiver Hinweis auf die bevorstehenden Veranstaltungen, Vereine und Verbände erfolgen.


Johannes Ostermann

Mir ist ein großes Anliegen, dass sich alle Menschen, besonders alleinstehende ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Zugezogene, willkommen und als Teil unserer Dorfgemeinschaft fühlen. Wir wollen neue und bestehende Nachbarschaftshilfen stärken, damit niemand alleine bleiben muss.

Projekte wie Erzählbänke, gemeinschaftliche Treffen oder Lesepatenschaften bringen Menschen zusammen. Ich plane regelmäßige Begrüßungsabende, bei denen Neubürger direkt mit Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften in Kontakt kommen und Informationen über das Dorfleben erhalten.


Andreas Erzkamp

Patenschaftsmodelle und Erzählcafés können helfen, Isolation zu verhindern und neue Kontakte zu knüpfen.


Jonathan Schmidt

Zugezogene sollen gezielt willkommen geheißen werden: mit Einladungen, Infoveranstaltungen, Vernetzung und eventuell einer Art „Partnerschaft“ mit Personen oder Vereinen. Bei neuen Baugebieten sollte es offizielle „Kennenlerntreffen“ geben. Niemand darf sich ausgeschlossen fühlen.
Damit Nachbarschaften gestärkt werden, könnte man einen jährlichen Wettbewerb für die „Schönste Nachbarschaft der Gemeinde“ wieder ins Leben rufen. Das habe ich bei meiner Tür zu Tür Aktion auch mitgeteilt bekommen. So werden auch Zugezogene aktiv mit eingebunden.


Weiter geht es mit der Frage 19: Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Lotta und Matti siegen beim Ferienschachturnier

Zwölf Kinder beim Denksport in der Villa Becker

Trotz des herrlichen Wetters und der Sommerferien kamen ein Dutzend Kinder und Jugendliche am Mittwoch zu einem dreistündiges Schachturnier in die Villa Becker. Schon seit vielen Jahren lädt der Schachverein Turm Raesfeld/Erle regelmäßig zu einem Ferienturnier ein. In diesem Jahr wurden die Kinder in zwei Alters- und Niveaugruppen mit je 6 Teilnehmern eingeteilt.

In der Gruppe u9, den unter Neunjährigen, sicherte sich Matti Sieverding, der all seine fünf Partien gewinnen konnte, den 1. Platz vor Mattis Volmer (4 Punkte) und Nihat Özen (3 Punkte).

Siegerin der Altersgruppe u12 wurde Lotta Kösters mit 4,5 Punkten vor und Julius Bussmann (3,5 Punkte) und Torben Volmer (3 Punkte).

Bei der Siegerehrung freuten sich alle Teilnehmer über Sachpreise, die von der Volksbank Raesfeld und Erle gesponsert wurden.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten – Mehr Barrierefreiheit? (17)

Weiter geht es mit der Frage: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Gesellschaft und Zusammenhalt

Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?

Dirk Kuhmann

„Aus meiner beruflichen Erfahrung heraus weiß ich, dass die Einbeziehung einer Person, die die Belange der Menschen mit Behinderung vertritt, zum Beispiel bei öffentlichen Bauprojekten, hervorragend funktioniert.

Dieses Modell möchte ich gerne auch in Raesfeld umsetzen. Gerade am Wochenende, während meines Aufenthaltes bei der Veranstaltung „Sommerlaune 2025“ habe ich mich mit einem Bewohner des Wohnangebotes „Intensiv ambulanten Wohnen“ der Lebenshilfe Borken in Raesfeld, unterhalten. Auf meine Frage, was wir aus seiner Sicht noch tun müssen, um die Teilnahme am öffentlichen Leben zu verbessern, hat er mir seine Ideen mitgeteilt. Und schon nimmt man eine andere Perspektive ein und Ideen mit.

Es geht doch darum, die Menschen einzubeziehen. In den Austausch kommen, die Menschen mit und ihre Belange ernst zu nehmen. Wie ich bereits sagte, auf Augenhöhe und wertschätzend. Dann können wir gemeinsam gezielt Maßnahmen umsetzen. Auch die Einführung eines Bürgerbusses würde den Menschen mit Behinderung helfen, am öffentlichen Leben teilzunehmen, weil sie beispielsweise von Raesfeld nach Erle oder umgekehrt gefahren werden können, um die dort vorhandenen Angebote nutzen zu können. Die Verbesserung der Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr trägt ebenfalls dazu bei“.


Johannes Ostermann

„Als Bürgermeisterkandidat der UWG Raesfeld ist es mir wichtig, dass Menschen mit Behinderung uneingeschränkt am öffentlichen Leben teilnehmen können, sowohl baulich als auch im Alltag. Barrierefreiheit soll bei allen Bauprojekten von Anfang an mitgedacht werden, egal ob öffentliche Gebäude, Wege oder Sportanlagen.

Wir wollen Betroffene direkt einbeziehen, damit ihre Erfahrungen in konkrete Maßnahmen einfließen. Barrierefreiheit heißt für uns nicht nur Rampen und Aufzüge, sondern auch Sensibilisierung im täglichen Miteinander, etwa durch Informationsaktionen in Vereinen und bei Veranstaltungen. Außerdem setzen wir uns dafür ein, Barrieren im Vereinsleben abzubauen und die Teilhabe an Sport- und Freizeitangeboten durch gezielte Unterstützung zu fördern“.


Andreas Erzkamp

„Mit einem Aktionsplan für barrierefreie Gebäude und Wege – und Projekten, die soziale Barrieren abbauen helfen“.


Jonathan Schmidt

„50.000 € jährlich sind ein Anfang, aber nach meiner Meinung nicht ausreichend. Jeder soll sich in Raesfeld sicher und selbstständig bewegen können – ohne holprige Wege oder unüberwindbare Hürden. Es muss geprüft werden, wie man beispielsweise eine Beförderung zu bestimmten Örtlichkeiten sicherstellen kann. Zum Drogeriemarkt, zum Dorfplatz oder zum Bürgerpark. Hier könnte ich vieles versprechen, jedoch muss dies auch im Einklang mit den Dienstleistern passieren. Ohne Fahrer, keine Beförderung. Das gehört zur Wahrheit dazu.

Ich werde aktiv mit den Altenheimen in das Gespräch gehen und gezielt mit den Betroffenen durch Raesfeld laufen, um Missstände im öffentlichen Raum aufzudecken und direkt selbst zu erleben. Wenn es sein muss, selbst mit Rollator oder im Rollstuhl. Jeder der noch gut zu Fuß ist, sollte darüber sehr dankbar sein“.


Weiter geht es mit der Frage 18: Was möchten Sie für alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene tun?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Ja sagen im Grünen: Neuer Trauort in Schermbeck-Uefte bei Rittmann eröffnet

Romantisch, grün und einzigartig: Schermbeck hat ab sofort einen neuen Trauort! Im Erholungsgarten von Michael Rittmann können Paare künftig unter freiem Himmel „Ja“ sagen. Bürgermeister Mike Rexforth und das Standesamt haben die Location heute offiziell anerkannt.

Heute Morgen war es so weit: Bürgermeister Mike Rexforth hat gemeinsam mit Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt, Fachbereichsleiterin Ellen Weber und Gastgeber Michael Rittmann den Erholungsgarten in Schermbeck offiziell als neuen Trauort anerkannt.

Damit erweitert die Gemeinde ihr Angebot an außergewöhnlichen Locations für standesamtliche Eheschließungen um eine weitere Besonderheit.

Trau dich im Garten in Schermbeck-Uefte von Michael Rittmann
Foto: Ralf Meier

Bereicherung für die Gemeinde

„Wir freuen uns sehr, Paaren in Schermbeck und Umgebung eine zusätzliche Möglichkeit für eine standesamtliche Trauung unter freiem Himmel anbieten zu können“, erklärte Bürgermeister Rexforth bei der Vertragsunterzeichnung. Er betonte zugleich, dass der neue Ort mit seiner einmaligen Kulisse auch neue Personenkreise ansprechen könne und so eine Bereicherung für die Gemeinde sei.

Bereits vor zwei Jahren hatte Michael Rittmann die Idee, seinen liebevoll gestalteten Garten auch als Trauort zu öffnen. Nun sind alle Voraussetzungen erfüllt. Die Gemeinde würdigte heute das Engagement mit der offiziellen Anerkennung. Der weitläufige „Erholungsgarten“ bietet Platz für 120 bis 130 Gäste, alternativ können im Zelt auch 30 bis 40 Personen an einer Eheschließung teilnehmen.

Trau dich in Schermbeck - Garten für Hochzeitspaare
Foto: Ralf Meier

Vom Wedding Planner zum Gastgeber

Ellen Weber, Leiterin des Fachbereichs III, hob die individuelle Betreuung hervor: „Unsere Trauungsbeamtinnen und -beamten nehmen sich bewusst Zeit für jedes Paar. In ausführlichen Vorgesprächen werden persönliche Geschichten, Wünsche und Ideen aufgegriffen, um jede Trauung einzigartig und unvergesslich zu gestalten – genau so, wie es sich die Paare wünschen. Der neue Traugarten bei Herrn Rittmann bietet dafür die perfekte Kulisse.“

Eine kleine Anekdote am Rande lieferte Michael Rittmann kurz vor der Vertragsunterzeichnung. Er kennt sich nämlich bestens mit Hochzeiten aus: Ganze zehn Jahre war er als Wedding Planner tätig.

Trau Dich im Garten von Rittmann in Schermbeck-Uefte
Foto: Ralf Meier

Schermbeck bietet alles für die eigene Traumhochzeit

Nach einer Trauung können Paare auf Wunsch im Erholungsgarten auch ihre anschließende Feier ausrichten. Für das Catering sind sie dabei frei in der Wahl und können auf das Angebot der örtlichen Gastronomie zurückgreifen. Die Auswahl ist groß. Ohnehin bietet Schermbeck alles, was es für die eigene Traumhochzeit braucht – vom Hochzeitskleid über die perfekte Frisur bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten.

Mit der offiziellen Anerkennung des neuen Trauorts setzt die Gemeinde Schermbeck einen weiteren Baustein, um Paaren unvergessliche Momente zu ermöglichen. „Wir freuen uns auf viele glückliche Paare, die hier ihren gemeinsamen Lebensweg beginnen“, sagte die Hauptstandesbeamtin Dorothee Fasselt.

Pättkestour 2025: Mit dem Rad durch Feld und Wald

Am Sonntag, 31. August 2025, lädt der Allgemeine Bürgerschützenverein Sankt Johannis Raesfeld wieder zur traditionellen Pättkestour ein.

Mitmachen kann jeder, der Lust auf einen sportlichen und geselligen Tag hat. Die Strecke ist rund 20 Kilometer lang und führt durch Feld, Wald und schöne Ecken rund um Raesfeld.

Start und Ziel

Gestartet wird zwischen 11.00 und 13.00 Uhr im Pastors Busch. Ziel ist der Schlossinnenhof, wo die Teilnehmer mit Musik von den Burgmusikanten und verschiedenen Verpflegungsmöglichkeiten empfangen werden.

Verlosung & Erfrischungen

Alle, die ihre Tourkarte abstempeln und einwerfen, nehmen um 16.00 Uhr an einer Verlosung teil. Unterwegs sorgen mehrere Stationen für Getränke, die für 1,50 Euro pro Stück erhältlich sind.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten (16): Projekte im Ort fördern?

Weiter geht es mit der Frage: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben

Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?

Dirk Kuhmann

Gerne würde ich an dieser Stelle die Menschen mitnehmen und sie fragen, welche Ideen sie haben und wo der sogenannte Schuh drückt. So entsteht ein partizipativer Prozess an dessen Ende ein Ergebnis entsteht, das zielgerichtet alle Generationen anspricht. Es geht in unserem Ort doch auch darum, die Menschen aller Altersklassen zusammenzubringen.

Der Bürgerpark ist ein gutes Beispiel für ein generationsübergreifendes Projekt und Treffpunkt. Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, die AWO Ortsverein Raesfeld oder das Bildungswerk Raesfeld, um nur auszugsweise einige Beispiele zu nennen, leisten an dieser Stelle sehr gute Arbeit. Sie gilt es auch weiterhin zu unterstützen. Gleichfalls ist auch die bisher sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Verwaltung mit der KORTE-Stiftung weiter zu pflegen und zu intensivieren.

Der Tiergarten Schloss Raesfeld hat eine besondere Bedeutung für uns alle. Er gilt als Treffpunkt für verschiedenste Unternehmungen aller Altersgruppen. Dieses Areal soll weiterentwickelt werden.


Johannes Ostermann

Mir ist wichtig, dass sich Menschen aller Altersgruppen bei uns wohlfühlen und begegnen. Generationenübergreifende Projekte und Treffpunkte sind dafür besonders wertvoll. Wir setzen uns dafür ein, dass es in Raesfeld, Erle und Homer offene Treffpunkte für Jung und Alt gibt, wie Mehrgenerationenplätze, Bürgergärten oder Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.

Ob Jugendhaus, Bürgerpark oder Sportanlagen – wir möchten, dass solche Räume von Gruppen verschiedenen Alters gemeinsam genutzt und gestaltet werden. Für Projekte wie Repair-Cafés, gemeinsame Freizeitangebote oder Bewegungsrunden bieten wir Unterstützung bei der Organisation. Wir möchten das Ehrenamt durch eine zentrale Ansprechperson für Ehrenamtliche stärken, die Ideen bündelt, bei der Projektumsetzung hilft und zwischen Interessierten vermittelt.

Wir fördern gezielt neue Mitgliedschaften für Kinder und Jugendliche in Sportvereinen mit finanziellen Zuschüssen. So stellen wir sicher, dass jeder Zugang zu Bewegung, Gemeinschaft und Sport haben kann – unabhängig vom Geldbeutel. Ich möchte außerdem Initiativen unterstützen, die Begegnung zwischen Jung und Alt ermöglichen, wie gemeinsame Workshops, Lesepatenschaften oder generationenübergreifende Veranstaltungen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Kitas, Schulen und Senioren wird gestärkt.


Andreas Erzkamp

Ein Mehrgenerationenhaus, gemeinsame Projekte von Kitas und Seniorenheimen und Treffpunkte, die Alt und Jung zusammenbringen.


Jonathan Schmidt

Begegnungen zwischen Jung und Alt z. B. Kita und Betreutes Wohnen sollen gezielt unterstützt werden. Treffpunkte wie das Martinushaus müssen mit Leben gefüllt werden.

Ein Spielplatz nahe des Betreuten Wohnens wäre eine Bereicherung für beide Seiten.
Bei Veranstaltungen wie der „Sommerlaune“ sollte man den älteren Personen mit einem kostenlosen Shuttle Service die Möglichkeit geben, aktiv an diesen Veranstaltungen teilnehmen zu können. Das wäre ein erster Schritt.
Möglich wären auch aktive Aktionen mit den Kitas und Schulen vor Ort. Wie zum Beispiel gemeinsames Gärtnern oder Vorleseaktionen in den Büchereien mit Jung und Alt zusammen.
Weitere Ideen können auch von den Bürgern selbst eingebracht werden.


Weiter geht es mit der Frage 17: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Raesfeld barrierefrei am öffentlichen Leben teilnehmen können – sowohl baulich als auch sozial?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

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