Start Blog Seite 41

Einladung zum CDU-Sommerfest in Raesfeld

0

Die CDU Raesfeld-Erle-Homer lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 24. August 2025, zum Sommerfest ein. Die Veranstaltung beginnt um 12 Uhr und endet um 17 Uhr. Treffpunkt ist der Spielplatz am Naturparkhaus in Raesfeld.

Programm für Familien und Kinder

Besonders Familien sind willkommen. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg und verschiedene Spielmöglichkeiten, die für Unterhaltung sorgen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Besucher können sich auf Kaltgetränke und abwechslungsreiche Speisen freuen.

Politik vor Ort

Neben dem Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann sind auch weitere Wahlbezirkskandidaten anwesend. Gäste haben die Gelegenheit, mit dem Team ins Gespräch zu kommen und sich über Ziele und Pläne der CDU zu informieren.

Die CDU lädt alle Interessierten ein, den Nachmittag gemeinsam zu verbringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sommerfinale in Raesfeld: Live-Musik und Mitsing-Action mit Heico Nickelmann

Auf geht’s zur letzten Sommerparty! Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ geht in die finale Runde. Am Freitag, 22. August 2025, verwandelt sich der Rathausplatz von 17 bis 22 Uhr noch einmal in einen Treffpunkt voller Musik, guter Stimmung und kulinarischer Genüsse.

Finale mit Musik und Mitsing-Action

Als Highlight des Abends sorgt Heico Nickelmann & The Blacknails mit ihrem Mit-Mach-Konzert für beste Laune. Über bereitgestellte Tablets können Besucher aktiv mitsingen und Teil der Show werden, echtes Open-Air-Feeling mitten in Raesfeld.

Genuss für alle Sinne

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Das Rathauscafé und Anton bieten leckere Speisen und kühle Getränke an, damit niemand hungrig oder durstig nach Hause geht.

Veranstaltungsreihe mit Erfolgsgeschichte

In den vergangenen Wochen haben die Raesfelder Gastronomen mit zahlreichen Events gezeigt, wie lebendig die Gemeinde im Sommer ist. Auch Maria Kowalsky vom Ortsmarketing zieht eine positive Bilanz: „Die Sommerlaune-Veranstaltungen haben in diesem Jahr erneut gezeigt, wie wichtig sie für die Gemeinschaft sind. Sie ziehen sowohl Einheimische als auch Besucher von außerhalb an und haben sich im Veranstaltungskalender fest etabliert.“

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten – Mehr Unterstützung für das Ehrenamt? (15)

Weiter geht es mit Frage 15: Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben

Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?

Dirk Kuhmann

Die Unterstützung der Vereinsarbeit sowie des Ehrenamtes in Raesfeld, Erle und Homer zählt für mich zu einem Eckpfeiler einer funktionierenden Gemeinde. Die Vereine und ehrenamtlich tätigen Personen leisten unglaubliche Arbeit. An dieser Stelle möchte ich bewusst niemanden hervorheben.

Die wichtige gesellschaftliche Arbeit ist so vielfältig und bedeutend, dass ich den Menschen nicht gerecht würde, wenn ich an dieser Stelle ein Ehrenamt oder einen Verein besonders erwähnen würde. Ich freue mich über diese Vielfältigkeit und Angebotsbreite und möchte die erfolgreiche und vertrauensvolle Arbeit weiter fortsetzen.

Die Menschen in den Vereinen und anderen Ehrenamtlichen haben einen erheblichen Anteil an der Entwicklung, Förderung und Begleitung unserer Kinder, junger und älterer Menschen, Familien und an dem Gemeinwohl. Folglich gehören sie auch weiterhin unterstützt. Ich kann mir vorstellen, dem Ehrenamt durch eine Ehrenamtskoordinatorin/einen -koordinator, die Wertschätzung und den Respekt zukommen zu lassen, den die ehrenamtlich tätigen Menschen verdienen und erhalten sollten.

Das Ehrenamt soll gestärkt werden und eine spürbare Wertschätzung erhalten. Die Ehrenamtskoordinatorin/ der -koordinator soll sich als Ansprechpartner/in verstehen und sich um die Belange des Ehrenamts kümmern. Dieses könnte u. a. in der Form geschehen, dass Menschen, die an einem Ehrenamt interessiert sind, sich dort melden und entsprechend ihrer Interessen und Neigungen in ein Ehrenamt vermittelt werden. Das könnte beispielsweise als Fahrer/in eines Bürgerbusses sein oder als jemand, der mit (älteren) bewegungseingeschränkten Menschen einen Spaziergang mit dem Rollstuhl oder den Rollfietsen unternimmt.


Johannes Ostermann

Das Ehrenamt, die Vereine und das kulturelle Leben sind zentral für das Gemeinschaftsleben und den Zusammenhalt. Sie brauchen mehr als Anerkennung, praktische Unterstützung ist entscheidend.

Ich möchte Fördermittel für Vereine ausbauen und den Zugang dazu unbürokratischer gestalten. Ein Ehrenamtskoordinator soll als zentrale Anlaufstelle Vereine und Ehrenamtler beraten, bei Anträgen helfen und den Austausch mit dem Rathaus fördern. Regelmäßige Treffen und offene Sprechstunden sollen den Dialog stärken. Kinder und Jugendliche sollen nicht aus finanziellen Gründen vom Vereinsleben ausgeschlossen sein. Zuschüsse für Mitgliedsbeiträge, etwa im Sport, sind hier ein wichtiges Instrument.


Andreas Erzkamp

Als jemand, der selbst als Feuerwehrmann und stellvertretender Vorsitzender der AWO-Raesfeld Verantwortung trägt, weiß ich: Ehrenamt braucht mehr als warme Worte. Ich setze mich für ein Ehrenamtsbudget, unbürokratische Unterstützung und einen jährlichen Ehrenamtstag ein.


Jonathan Schmidt

Ein Ehrenamtskoordinator soll Vereine aktiv unterstützen. Mit Beratung, Förderung und Wertschätzung. Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gemeinde. Ich spreche als 1. Vorsitzender zweier Fördervereine aus Erfahrung.
Ich werde als Bürgermeister aktiv auf die Vereine zugehen und explizit nach deren benötigten Unterstützung fragen. Nicht nur einmal nach der Wahl, sondern kontinuierlich. Wenn Bürger schon freiwillig viel Zeit ins Ehrenamt und somit in unsere Gemeinde stecken, sollen diese auch entsprechend gehört und unterstützt werden.

Aktuell wird aus meiner Sicht zu viel nur über das Ehrenamt geredet, anstatt aktiv mit anzupacken. Ich kann mir unter anderem als ein kleines Dankeschön zum Beispiel ein jährliches, großes Ehrenamtsgrillen vorstellen. Ich bin im Ehrenamt sehr aktiv und das nicht nur erst seit dem Wahlkampf. Ich weiß wo es klemmt und wo potenzial für Verbesserungen gibt.


Frage 16 wird sein: Welche Ideen haben Sie, um generationenübergreifende Projekte oder Treffpunkte im Ort zu fördern?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Digitale Verwaltung und Ausbau (14)

Weiter geht es mit der Frage an die Kandidaten mit: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung und wie sollen Sie deren Ausbau vorantreiben? Es antworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Dirk Kuhmann

„Die Verwaltung sieht sich aktuell und in Zukunft erheblichen Anforderungen und Herausforderungen ausgesetzt. Nicht nur der Fachkräftemangel wird die Arbeit in der Verwaltung zukünftig stark verändern. Auch die Digitalisierung und die finanziellen bevorstehenden Herausforderungen werden die Verwaltung in einem bisher nicht gekannten Ausmaß fordern.

In Bezug auf die Digitalisierung der Verwaltung möchte ich bereits begonnene verwaltungsinterne Prozessabläufe weiter digitalisieren und die Ausweitung der digitalen Angebote für die Bürgerinnen und Bürger vorantreiben.

Ferner sollen Anträge, soweit wie möglich, medienbruchfrei angeboten und gestellt werden können. Hierzu könnte auch die Aufstellung eines Selbstbedienungsterminals vor dem Rathaus beitragen. Mit Hilfe dieses Terminals bzw. Automaten können Verwaltungsdienstleistungen auch außerhalb der Öffnungszeiten bzw. rund um die Uhr digital in Anspruch genommen werden.

Gleichzeitig dient der Terminal als Abhol- und Übergabestation, an der die Bürgerinnen und Bürger verschiedene Dokumente, wie z. B. einen neuen Personalausweis, 24 Stunden / 7Tage in der Woche abholen können. Selbstverständlich soll der bisherige Gang ins Rathaus und der persönliche Kontakt mit Verwaltungsmitarbeitenden auf jeden Fall weiterhin möglich sein. Ich möchte aber zu den bisherigen Möglichkeiten ein weiteres Angebot schaffen, um die Verwaltung den Menschen näher zu bringen und einen Mehrwert für die Menschen zu schaffen.

Digitalisierung heißt für mich auch, sich mit KI/Künstliche Intelligenz zu beschäftigen und sinnvoll in die Verwaltungsarbeit zu integrieren. Auch, um zu einem Teil dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Digitalisierung der Verwaltung ist für mich ebenfalls ein wichtiger Baustein.“


Johannes Ostermann

„Die Verwaltung in Raesfeld muss digitaler, moderner und bürgernäher werden. Lange Wartezeiten, Papierformulare und komplizierte Abläufe sollen der Vergangenheit angehören. Ich setze mich für mehr Online-Dienstleistungen ein: digitale Anträge, Formulare und Bescheinigungen, Terminbuchungen online, flexibel und einfach. Die Gemeindehomepage soll noch übersichtlicher, verständlicher und für alle gut nutzbar sein. Digitalisierung muss alle mitnehmen. Deshalb sind Schulungen und Beratungen für Bürger geplant, die Unterstützung im Umgang mit digitalen Angeboten benötigen. Mein Ziel ist eine effiziente, offene Verwaltung, die digital und vor Ort gut erreichbar ist und echten Bürgerservice bietet.“


Andreas Erzkamp

„Digitale Angebote sollen Behördengänge vereinfachen, aber ich werde darauf achten, dass niemand – vor allem ältere Mitbürger – abgehängt wird. Deswegen muss es bei aller Digitalisierung immer noch ein Recht auf analogen Zugang geben, solange er benötigt wird.“


Jonathan Schmidt

„Der Ausbau ist unerlässlich. Je mehr online möglich ist, desto besser. Ohne den persönlichen Kontakt zu vernachlässigen. Ich werde die IST-Situation aufnehmen und Verbesserungen prüfen. Da lohnt sich der Blick auf andere Gemeinden, um sich Tipps, Ratschläge und vor allem Erfahrungswerte einzuholen. Ein Selfdesk im Rathaus ist zum Beispiel denkbar. Ich werde das Rad nicht neu erfinden, jedoch birgt ein neuer Blickwinkel aus der Wirtschaft enormes Potenzial.“


Morgen ist Halbzeit, und es geht dann weiter geht es mit der Frage: Wie wollen Sie das Ehrenamt, Vereine und das kulturelle Leben in Raesfeld stärker unterstützen?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Verdächtiger Rauch am Pohlweg – Feuerwehr löscht Nutzfeuer

0

Am Dienstagabend, 19. August 2025, wurde die Feuerwehr Raesfeld um 20.50 Uhr zu einem Einsatz am Pohlweg alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „Feuer verdächtiger Rauch“.

Lage vor Ort

An der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte ein nicht angemeldetes Nutzfeuer fest, bei dem Altholz verbrannt wurde. Aufgrund der Trockenheit und der Gefahr einer möglichen Brandausbreitung entschieden Feuerwehr und Polizei gemeinsam, das Feuer abzulöschen.

Einsatzmaßnahmen

Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs TLF 4000 ging unter Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Im Anschluss wurden die verbrannten Materialien auseinandergezogen, um letzte Glutnester abzulöschen.

Kräfte im Einsatz

Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld vor Ort. Eingesetzte Fahrzeuge: 01 HLF20 1, 01 TLF4000 1, 01 MLF1 1 und 01 ELW1 1. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Polizei NRW.

Nach rund 70 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben werden.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Bürgerbeteiligung-Teil 13

Weiter geht es mit Frage 13: Bürgerbeteiligung und Verwaltung. Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Bürgerbeteiligung und Verwaltung

Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?

Dirk Kuhmann

Zu einer modernen und transparenten Verwaltung gehören für mich vielfältige Formate, um die Beteiligung der Bürger/innen an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Ich bin davon überzeugt, dass eine transparente Kommunikation einer der wichtigsten Schlüssel ist, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen zu verbessern. Informationen über geplante Projekte und Entscheidungen sollten klar und barrierefrei kommuniziert werden. Hierzu zählen für mich auch regelmäßige Updates über verschiedene (Medien-)Kanäle.

Darüber hinaus aber auch Wochenberichten von Arbeitsergebnissen und Entwicklungen über soziale Medien, die Prüfung von Videoübertragen von Ratssitzungen bis hin zu verschiedenen Beteiligungsformen, wie z. B. Bürgerentscheide, Bürgerversammlungen, Bürgerbefragungen, Online-Umfragen, Informationsveranstaltungen, etc.. Aber auch die Einrichtung eines Jugendrates und die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen, beispielsweise in Form eines Beauftragten für Menschen mit Behinderung, dienen dazu, die Bürger/innen in den Prozessen mitzunehmen.

Ich habe schon mehrfach erwähnt, dass es für mich wichtig ist, die Menschen mitzunehmen. Auf Augenhöhe, respektvoll und wertschätzend zu kommunizieren. Die Menschen müssen Vertrauen in die Verwaltungs- und politische Arbeit haben. Dieses gelingt auch mit einer partizipativen Planung. Das heißt, dass die Bürger aktiv in den Planungsprozess eingebunden werden, z. B. durch Workshops.


Johannes Ostermann

Als Landwirt bringe ich einen bodenständigen, verantwortungsvollen Ansatz in die Gemeindepolitik ein. Für mich ist Bürgerbeteiligung kein Lippenbekenntnis, sondern ein Grundprinzip. Alle sollen von Anfang an bei wichtigen Fragen mitreden können, nicht erst, wenn alles entschieden ist. Gute Lösungen entstehen im Miteinander. Dafür setze ich auf klare und moderne Kommunikationswege: offene Bürgersprechstunden im Rathaus, bei Veranstaltungen und digital.

Jeder soll einfach seine Anliegen vorbringen können, ohne Hürden. Digitale Beteiligungsplattformen schaffen zusätzlichen Raum für Ideen und Mitgestaltung. Bei größeren Projekten sollen Bürger frühzeitig informiert und eingebunden werden. Ein Herzensanliegen ist der Ideenwettbewerb mit Bürgerbudget, den wir als UWG einführen wollen: Die Menschen vor Ort können eigene Vorschläge machen und so mitentscheiden, wofür ein gewisser Teil der Gemeindemittel eingesetzt wird, etwa für Treffpunkte, Kulturprojekte oder Spielplätze. Transparenz und faire Verfahren, auch bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, sind mir wichtig. Heimische Betriebe sollen fair einbezogen werden. Mein Ziel ist eine Politik, die nah am Menschen ist, offen, ehrlich und auf Augenhöhe.


Andreas Erzkamp

Ich will eine neue Dialogkultur schaffen: Bürgerversammlungen, digitale Plattformen und einen Jugendparlament. Politik muss mit den Menschen gemacht werden, nicht über ihre Köpfe hinweg.


Jonathan Schmidt

Mit regelmäßigen Bürgersprechstunden und Bürgerabende. Auch bei den Bürgern zu Hause. Digitale Bürgerumfragen mit individuellem, jedoch anonymen Zugangscode zum Abstimmen, damit man ein Meinungsbild hat. Bürgerforen sowie transparente Kommunikation mit den Bürgern und den Fraktionen zusammen vor jeder Rats- und Ausschusssitzung im Rathaus sind feste Bestandteile meiner Vision. Offen, ehrlich und transparent. So bekommt man die Bürger wieder mehr an die Politik.

Auch setze ich mich für eine hybride Sitzungsmöglichkeit durch einen Livestream ein. Eine Ablehnung darf es nach meiner Meinung nicht geben. Wenn man sich als Politiker einbringt, sollte man nichts zu verbergen haben und zu seinem Wort stehen.


Weiter geht es mit der Frage: Wie stehen Sie zur digitalen Verwaltung?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Klangvolles Adieu: Ernst Hutter und die Egerländer begeistern in Raesfeld

Ernst Hutter verabschiedet sich mit bewegendem Konzert am Schloss Raesfeld

Schon lange vor Konzertbeginn füllte sich der Schlosshof mit erwartungsvollen Besuchern. Als Ernst Hutter und die Original Egerländer Musikanten schließlich die Bühne betraten, brandete Applaus auf. Die Musiker legten sofort los und entführten ihr Publikum in die Welt von Polka, Walzer und Märschen. Von Anfang an herrschte Festivalstimmung, die Gäste klatschten, tanzten und jubelten den Egerländern begeistert zu.

Fans der Egerländer beim Konzert am Schloss Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Ein Abend voller Emotionen

Die Musiklandschaft Westfalen hatte die Egerländer nach Raesfeld geholt. Für Ernst Hutter war es ein besonderer Auftritt. Mit seiner Abschiedstournee „Mein Finale“ nimmt er nach vier Jahrzehnten als Tenorhornist, Posaunist und musikalischer Leiter Abschied von der großen Bühne. Im kommenden Jahr wird er den Taktstock an Alexander Wurz weiterreichen, der schon seit rund 15 Jahren bei den Egerländer mitspielt.

Nachfolger von Ernst Hutter ist Alexander Wurz
Alexander Wurz wird der neue Bandleader der Egerländer Musikanten sein. Foto: Petra Bosse

Das Programm in Raesfeld war abwechslungsreich: Polkas zum Mitschunkeln, Walzer voller Gefühl und Märsche, die das ehrwürdige Schloss erzittern ließen. Mit „Zeitenwende“ bewiesen die Musiker, dass sie auch Swing beherrschen und durchaus moderne Töne anschlagen können. Für Gänsehautmomente sorgten die „sieben Sterne“ der Egerländer, die mit ihren Trompeten ein wahres Klangfeuerwerk entzündeten.

Karl-Heinz Jüttner aus Raesfeld
Seit einem Jahr freute sich Karl-Heinz Jüttner (Mitte) aus Raesfeld auf ein Wiedersehen mit Ernst Hutter und die Egerländer. Foto: Petra Bosse

Persönliche Momente und Geschenke

Besonders glücklich zeigte sich Karl-Heinz Jüttner aus Raesfeld. Bereits vor 13 Jahren hatte er persönlichen Kontakt zu seinem musikalischen Idol Ernst Hutter, geknüpft. Dieser nutzte am Ende auch die Gelegenheit, um Ernst Hutter ein Bild des Schlosses von einem heimischen Maler zu überreichen. Blumen für die Sängerin rundeten das Geschenk ab.

Schon vor dem Hauptkonzert hatte das Sinfonische Blasorchester Havixbeck den Abend eröffnet. Die Musiker, die im Vorjahr bei den Europameisterschaften der Böhmisch-Mährischen Blasmusik den zweiten Platz erreichten, lobten die besondere Atmosphäre des Schlosshofes. Auch Musiker aus Gronau-Epe waren fast komplett mit einem Bus angereist, um das Konzert mitzuerleben. Am Ende gab es dann sogar noch ein Gruppenfoto mit den Egerländern vor der Bühne.

Musikverein-Epe-e.V.-bei-Ernst-Hutter-Schloss-Raesfeld
Gruppenfoto: Musikverein-Epe-e.V. Foto: Petra Bosse

Zugaben und Vorfreude auf 2026

Nach drei Zugaben – darunter der Klassiker „Auf der Vogelwiese“ – stand das Publikum im Schlosshof Kopf. Intendant Dirk Klapsing bedankte sich mit herzlichen Worten bei Ernst Hutter und wünschte ihm „alles Glück für die Zukunft“. Er kündigte an, dass die Egerländer Musikanten am 9. August 2026 unter neuer Leitung zurückkehren werden.

Blumen zum Abschied für Ernst Hutter von den Egerländer
Maximilian und Intendant Dirk Klapsing (re.) zogen ein positives Fazit. Foto: Petra Bosse

Auch für die Schlossfestspiele zog er ein positives Fazit. Raesfeld habe sich mit sieben ausverkauften Konzerten erneut zu einem „Leuchtturmprojekt“ entwickelt, das Qualität und Atmosphäre perfekt vereine. Der Ausbau auf zwei Wochenenden habe sich mehr als bewährt. Und: Die Auftritte der Egerländer seien längst zu einer festen Tradition geworden.

Dass Blasmusik keineswegs nur ältere Generationen begeistert, zeigte sich im Schlosshof deutlich. Viele junge Besucher drängten sich bis in die erste Reihe, filmten mit ihren Handys, tanzten ausgelassen und jubelten den Musikanten zu.

Junge Fans in erster Reihe beim Konzert der Egerländer am Schloss Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Hutter blickt zurück – und nach vorn

Am Ende griff Ernst Hutter selbst zum Mikrofon. Er erzählte, dass er sich lange auf das Raesfelder Konzert gefreut habe und froh sei, dass das Wetter mitgespielt habe. Jedes seiner Abschiedskonzerte in den vergangenen Monaten sei für ihn ein sehr emotionaler Moment gewesen. Immer habe er sich auf seine Kollegen verlassen können, die mit ihm die Musik mit Leidenschaft gefeiert hätten.

Ernst Hutter von den Egerländer nimmt Abschied von der Bühne
Foto: Petra Bosse

Einen Punkt hob er besonders hervor: „Diese Musik ist nicht zeitgängig, sie ist zeitlos. Man kann sie immer hören, immer spielen. Und sie erreicht auch die nächste Generation.“ Für Hutter war es wichtig, das Erbe von Ernst Mosch fortzuführen und in die Zukunft zu tragen.

Als er ins Publikum schaute und dort viele junge Gesichter sah, bestätigte ihn das in seinem Anliegen. Viele Stücke der Egerländer hätten die Menschen berührt, andere wiederum hätten die Zuhörer fast vom Stuhl springen lassen. Genau diese Mischung, sagte er, habe ihn 25 Jahre lang getragen und angetrieben.

Die sieben Sterne der Egerländer
Foto: Petra Bosse

Seinen Blick richtete er auch nach vorn. Die Egerländer hätten mit Alexander Wurz einen hervorragenden Nachfolger, und eine neue Generation von Musikanten brenne ebenso für diese Musik wie die erfahrenen Kollegen. „Wir brauchen ein Publikum, das sich mitnehmen lässt. Und heute Abend war das ganz wahnsinnig. Herzlichen Dank für euer Kommen und Mitfeiern dieses Abends.“

Begeistertes Publikum beim Konzert der Egerländer am Schloss Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Mit mehreren Zugaben und einem begeisterten Publikum ging ein Konzertabend zu Ende, der den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Drogeriemarkt Rossmann in Raesfeld – keine Planungsänderung

Rossmann hält an Bauplänen in Raesfeld fest.

Um die Gerüchte zu beenden, haben wir bei Bürgermeister Martin Tesing nachgefragt. Er bestätigte, dass in Raesfeld weiterhin ein Rossmann-Drogeriemarkt geplant ist. „Ja, der Markt wird gebaut. Die Baugenehmigung vom Kreis Borken ist erteilt“, sagte Tesing.

Gleichzeitig ging er auf die Spekulationen ein, wonach auf dem Gelände eine Flüchtlingsunterkunft geplant sei. „Nein, es wird dort keine neue Flüchtlingsunterkunft gebaut“, stellte er klar.

Offen bleibt jedoch, welche weiteren Angebote im Gebäude Platz finden werden. „Hier laufen noch Gespräche“, erklärte Tesing. Sobald Ergebnisse vorliegen, wird die Gemeinde darüber informieren.

Silvesterschule Erle: Sarah Norkowski übernimmt die Leitung

Die Silvesterschule in Erle hat nach vielen Jahren ohne feste Schulleitung wieder eine neue Spitze: Zum 1. August 2025 ist Sarah Norkowski offiziell zur Schulleiterin ernannt worden.

Die 37-jährige Dorstenerin bringt 14 Jahre Berufserfahrung als Lehrerin mit und war sieben Jahre lang Konrektorin an einer Grundschule in Voerde.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Norkowski in Erle wieder eine feste Schulleitung haben“, sagte Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld. Gemeinsam mit Jörg Heselhaus, Leiter des Hauptamtes, hieß er die neue Schulleiterin im Namen der Gemeinde herzlich willkommen. Büsken betonte: „Nach vielen Jahren unter kommissarischer Leitung ist das ein schönes und wichtiges Signal für die Schülerinnen und Schüler, Eltern und vor allem für das Lehrerkollegium der Silvesterschule.“

Begrüßung und Blumen für die neue Schulleiterin Sarah Norkowski der Silvesterschule Erle.
Blumen für die neue Schulleiterin: Jörg Heselhaus (links im Bild) und Markus Büsken begrüßen Sarah Norkowski an der Silvesterschule in Erle. Foto: Gemeinde Raesfeld

Warum Erle?

Sarah Norkowski selbst erklärte ihre Entscheidung für die Silvesterschule so: „Ich war jahrelang Konrektorin an einer Grundschule und habe mir gewünscht, wohnortnah eingesetzt zu werden. Als Mutter finde ich es wichtig, dass sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen.“

Erste Eindrücke von der Erler Grundschule habe sie bereits vor zwei Jahren gesammelt. „Ich war total begeistert von der Größe, der Ausstattung und einfach davon, wie schön es hier ist. Seit anderthalb Jahren habe ich außerdem einen guten Kontakt zum Schulleitungsteam gepflegt, auch über das Schulamt. Deshalb freue ich mich sehr, jetzt über einen kurzen Dienstweg hierher zu kommen.“

Schulleiterin Sarah Norkowski Erle Silvesterschule
Foto: Privat

Ziele und erste Schritte

Zum Start in ihre neue Aufgabe legt Norkowski Wert darauf, die Schulgemeinschaft besser kennenzulernen. „Ich freue mich auf den Austausch und auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Schülern, Eltern und der gesamten Schulgemeinde“, sagte sie.

Wichtige Schritte in den kommenden Monaten sollen eine Eltern-Schüler-Umfrage sowie viele persönliche Gespräche sein. „Wir werden einen Ist-Stand erstellen: Was läuft gut an der Schule? Wo ist Optimierungsbedarf? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?“, erklärte Norkowski. „Das erste halbe Jahr wird stark vom Zuhören geprägt sein. Mir ist wichtig zu erfahren, was Kinder, Eltern und Kollegen brauchen.“

Digitalisierung und Transparenz

Einen Schwerpunkt möchte Norkowski auf die Digitalisierung setzen. „Die Homepage wird neu gestaltet, und wir wollen die schulische Arbeit in diesem Bereich weiter vorantreiben“, kündigte sie an. Auch die einheitliche Entwicklung von Konzepten stehe auf dem Plan.

Die neue Schulleiterin sieht die kommenden Monate als Phase des Aufbruchs. „Es haben viele neue Kolleginnen und Kollegen angefangen. Gemeinsam wollen wir ein Schulprofil entwickeln und Konzepte vereinheitlichen. Erste Fortbildungen laufen bereits an.“

Für mehr Transparenz gegenüber den Eltern plant Norkowski regelmäßige Informationen. „Wir werden eine Monatsmail der Schulleitung einführen, in der über wichtige Schulentwicklungsvorhaben berichtet wird. Außerdem wird es offene Sprechstunden geben, um direkt ins Gespräch zu kommen.“

Erler Sommerfest 2025: Buntes Programm mit Sommermarkt

0

Am Sonntag, 31. August 2025, steigt das traditionelle Erler Sommerfest gemeinsam mit dem Sommermarkt auf dem Gelände der Silvesterschule.

Zahlreiche Vereine, Gruppen und Helfer sorgen für ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Familien und alle Besucher.

Start mit Gottesdienst und Frühschoppen

Los geht es um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Schulhof der Silvesterschule, musikalisch begleitet von den Erler Jägern. Im Anschluss lädt ein Frühschoppen zum gemütlichen Beisammensein ein. Marktstände, Spielangebote und eine Tombola runden den Auftakt ab.

Kulinarisches Angebot

Für den Hunger ist bestens gesorgt: Von Reibeplätzchen, Bratwurst und Pommes über ein buntes Salat- und Nachtischbuffet bis hin zu Kaffee und Kuchen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Am Bierwagen stehen zudem verschiedene Getränke bereit.

Spiele, Theater und Kinderprogramm

Ab 11.30 Uhr startet das bunte Unterhaltungsprogramm. Hüpfburg, Kinderkarussell und viele Spielstände sorgen für Spaß und Bewegung. Ein Highlight sind die Brejpottspöllers, die um 14.00 und 15.00 Uhr auf der Schulhofbühne das Märchen „Die sieben Raben“ sowie plattdeutsche Sketche aufführen.

Erlös für den guten Zweck

Wie in den vergangenen Jahren wird auch 2025 der Gesamterlös des Festes an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Über die genaue Verteilung entscheiden die Organisatoren nach dem Fest.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 12

Unsere 12. Frage lautet: Gibt es Verbesserungsbedarf bei Kinderbetreuung, Schulen oder Digitalisierung?
Die Fragen beantworten die Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Dirk Kuhmann

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft und die Erwachsenen von morgen. Sie beeinflussen die Kaufentscheidung ihrer Eltern, sind zukünftige Kunden und potenzielle Arbeitskräfte für den örtlichen Arbeitsmarkt. Wenn es darum geht, unsere Kinder bestmöglich zu fördern, sollten wir vor Investitionen nicht zurückschrecken.

Wir müssen uns um sie kümmern und ihre Belange ernst nehmen. Das heißt in meinen Augen, dass wir die Schulen in Raesfeld und Erle stärken sowie unterstützen und die weiterführende Schule „Julia-Koppers-Gesamtschule“ als attraktiven Schulstandort verstehen. Die Stärkung der Schulinfrastruktur als Schulträger, als Beispiel seien die Unterhaltung der technischen Infrastruktur in Schulen und die bauliche Unterhaltung der Schulgebäude genannt, zahlen sich für unsere Kinder aus.

Als Vater von zwei Kindern weiß ich natürlich, wie wichtig es ist, dass unsere Kinder mit der bestmöglichen Unterstützung und unter optimalen Bedingungen aufwachsen können. Bildung ist ein wichtiges Gut, welches es unbedingt zu unterstützen gilt.

Im Bereich der Kinderbetreuung engagieren sich gerade in dieser Beziehung die Kirchen und private Träger stark und haben sich als verlässliche Partner der Gemeinde Raesfeld erwiesen. In einem Gespräch mit Vertretern der katholischen Kirche habe ich wahrgenommen, dass unsere Kinder gut betreut werden. Gezielte Verbesserungen könnten aber beispielsweise in Form von baulichen Arbeiten ausfallen. Diesbezüglich könnte ich mir gemeinsame Lösungen mit den Trägern vorstellen, sodass auch weiterhin ein zeitgemäßes und attraktives Betreuungsangebot genutzt werden kann. Die Gemeinde und die Träger der Kitas sollen auch zukünftig gut und eng zusammenarbeiten.


Johannes Ostermann

Gute Bildung beginnt mit verlässlicher Betreuung. Ich möchte, dass Familien sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind – in Kita, Offenem Ganztag und Schule. Moderne, flexible und digitale Angebote sind dafür entscheidend. Der Ausbau von Kitas und Ganztagsangeboten soll familiengerecht erfolgen. Betreuung soll qualitativ hochwertig und bezahlbar sein.

Ich setze mich für eine Entlastung von Familien mit mehreren Kindern ein, etwa durch Übernahme der Beiträge für Geschwisterkinder, falls das Land keine Regelung trifft. Digitale Vermittlungsplattformen sollen Eltern helfen, schnell den passenden Betreuungsplatz zu finden. Unsere Schulen müssen weiterhin gut ausgestattet und modern bleiben. Dazu gehören digitale Lernmittel, zeitgemäße Freizeit- und Begegnungsräume sowie die Unterstützung von Vereinsmitgliedschaften für Kinder.

Eltern, Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche sollen an der Weiterentwicklung beteiligt werden – durch offene Austauschformate und ernsthafte Mitwirkung.


Andreas Erzkamp

Ja. Wir brauchen mehr Kinderbetreuung und Förderung, moderne Schulen und digitale Ausstattung, die wirklich zukunftsfähig ist.


Jonathan Schmidt

Ja! WLAN-Ausfälle in Schulen sind inakzeptabel. Jede Klasse soll digitale Tafeln zum aktiven lernen erhalten. Flexible Kinderbetreuung wäre sehr wünschenswert. Die OGS und Übermittagsbetreuung müssen gesichert und weiterentwickelt werden. Auch müssen diese aktiver gehört und unterstützt werden. Für unsere Zukunft müssen wir mehr investieren. Tourismus ist eine Sache und wichtig, jedoch sollte man den Fokus auf die kleinsten nicht verlieren


Weiter geht es mit der Frage 13: Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

HÖHNER rocken Schloss Raesfeld mit Philharmonie Westfalen

HÖHNER Philharmonic begeisterte erneut in Raesfeld am Samstagabend am Schloss Raesfeld das Publikum.

Wer kennt sie nicht, die Höhner aus Köln. Auch wer nicht am Rhein zu Hause ist, hat die Kultband längst ins Herz geschlossen. Seit vielen Jahren gehört sie zu den Publikumslieblingen der Musiklandschaft Westfalen und ist regelmäßig im Schloss Raesfeld zu Gast.

Patrick Lück begeisterte das Publikum  mit der HÖHNER Philharmonic am Schloss Raesfeld
Patrick Lück begeisterte das Publikum mit der HÖHNER Philharmonic am Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

An diesem Samstag kehrten sie mit Frontsänger Patrick Lück zurück, der bereits 2023 erstmals in Raesfeld auf der Bühne stand. Zuvor prägte Henning Krautmacher über 36 Jahre lang die Band, bevor er 2022, ebenfalls in Raesfeld, im Rahmen der Musiklandschaft seinen Abschied bekannt gab.

Patrick Lück begeisterte das Publikum  mit der HÖHNER Philharmonic am Schloss Raesfeld

Klassik trifft Kölsch

Die Stimmung im Schlosshof war bestens, die Plätze bis auf den letzten gefüllt. Was den Abend besonders machte: Die Höhner können nicht nur Karnevalshits, sondern auch Klassik. Gemeinsam mit der Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Michael Zlabinger zeigten sie, wie gut beides zusammenpasst. Schon in der Vergangenheit hatten die Musiker diese Mischung erfolgreich präsentiert – nun mit neuer Energie und humorvoll verpackt.

Höhner am Schloss Raesfeld 2025-Musiklandschaft Westfalen
Foto: Petra Bosse

Zwischen Gisela und Prinzessin

Neue Lieder wie „Gisela“ reihten sich in das Programm ein, das nach und nach immer mehr Fans von den Stühlen riss. Am Ende hielt es kaum noch jemanden auf dem Platz. Mit kräftigem Applaus, Mitsingen und rhythmischem Klatschen begleiteten die Zuschauer Klassiker wie „Wenn nicht jetzt, wann dann“, „Prinzessin“ und „Schenk mir dein Herz“. Diese Hits durften nicht fehlen und sorgten für den Höhepunkt eines Abends, der Musik, Humor und Lebensfreude vereinte.

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 11

Weiter geht es mit der Frage: Wie planen Sie, Raesfeld für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten, insbesondere im Freizeitbereich?

Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Bildung, Jugend und Familien

11. Wie planen Sie, Raesfeld für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten, auch im Freizeitbereich?

Dirk Kuhmann

Um Raesfeld für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten, sind die vorhandenen Freizeitangebote weiter zu unterstützen und gezielt auszubauen. In diesem Zusammenhang denke ich natürlich auch an die zahlreichen Vereine und ehrenamtlich tätigen Personen, die es zu wertschätzen gilt, damit auch weiterhin auf ein großes Portfolio an unterschiedlichen Freizeitangeboten zurückgegriffen werden kann. Mit der geplanten Umsetzung des Pump-Tracks ist eine Maßnahme bereits in Vorbereitung, mit der das Freizeitangebot gezielt erweitert wird.

Auch die Jugendhäuser und das Jugendwerk gilt es zu stärken. Die Jugendlichen brauchen Aufenthaltsplätze und Treffpunkte. Durch die Integration eines Jugendrates sollen die Jugendlichen direkt beteiligt werden und können sich so aktiv in die Gestaltung der Gemeinde und in die Realisierung ihrer Bedarfe einbringen.

Weiterhin sind die Spielplätze in einem guten Zustand zu halten und mit attraktiven Spielgeräten auszustatten. Auch an dieser Stelle gilt es, die öffentliche Verkehrsanbindung zu verbessern, um den ganzjährigen Zugang zu weiteren Freizeitmöglichkeiten wie zum Beispiel das Freibad in Heiden oder das Hallenbad in Borken zu erleichtern.


Johannes Ostermann

Raesfeld soll ein Ort sein, an dem sich alle Generationen wohlfühlen. Deshalb setze ich mich für neue Freizeitangebote und Treffpunkte ein: moderne Spielplätze, offene Bolzflächen, Jugendräume und wohnortnahe Begegnungsorte.

Es ist mir wichtig, dass junge Menschen, Eltern und Senioren gehört werden. Deshalb will ich Jugendforen und Beiräte stärken, um Raesfeld gemeinsam mit den Menschen zu gestalten. Das Engagement von Vereinen ist mir ebenfalls wichtig. Ich möchte Mitgliedschaften in Sport- und Jugendgruppen fördern, damit Kinder und Jugendliche vielfältige Freizeitmöglichkeiten haben – unabhängig vom Geldbeutel.

Wir setzen uns ein für die finanzielle Entlastung von Familien, zum Beispiel bei der Kinderbetreuung. Eine Vermittlungsplattform soll künftig die Kindertagesbetreuung transparenter und einfacher machen, damit Familien schnell passende Angebote finden. Der Austausch mit jungen Menschen soll einfacher und direkter, auch digital, erfolgen.


Andreas Erzkamp

Mit modernen Freizeitangeboten, Jugendtreffs und flexiblen Betreuungszeiten für Eltern. Junge Menschen sollen spüren: „Hier lohnt es sich zu bleiben.“


Jonathan Schmidt

Ich plane Beiräte für Kinder, Jugendliche und allen anderen Bürgern. Dadurch werden die Stimmen besser gehört und Projekte / Ideen können in einfacher Weise eingebracht werden.
Kitas, Schulen und Spielplätze müssen weiter ausgebaut und gepflegt werden um Raesfeld auch weiterhin für junge Familien attraktiv zu gestalten.
Aktionen wie meine „Spielplatzgespräche“ und Infoveranstaltungen für Familien sind konkrete Ansätze.
Das Freizeitangebot muss weiter ausgebaut werden. Aktuell geht es schon in die richtige Richtung, jedoch ist dort noch eine Menge Luft nach oben. Ich werde mich als Bürgermeister aktiv bei den Kindern und Jugendlichen umhören was sich diese vorstellen. Vielleicht kann man zusammen mit den Kindergärten und Schulen vor Ort jeweils ein „Wunschkonzert“ planen, bei dem mir die Kinder alles mit auf dem Weg geben, was ihnen wichtig ist. Nicht alles ist machbar, jedoch vieles.


Weiter geht es mit der Frage: Gibt es Verbesserungsbedarf bei Kinderbetreuung, Schulen oder Digitalisierung?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Erle feiert Sommerlaune-Party mit Live-Musik und Tanz

Am Freitagabend ab 17 Uhr wurde in Erle bei Brömmel-Wilms gefeiert. Die Sommerlaune-Party lockte viele Gäste an, die bei Live-Musik, Tanz und bester Stimmung einen gelungenen Abend verbrachten.

Für Unterhaltung sorgte diesmal die Partyband „Rendevous“ mit einem bunten Mix aus Oldies, Schlager, Rock und Pop.

Raesfeld in Sommerlaune im Dorf Erle 2025
©Petra Bosse

Sommerwetter und volle Biergärten

Die Reihe „Raesfeld in Sommerlaune“ wird von örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. organisiert. Passend dazu zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Der Biergarten war voll, die Gäste bestens gelaunt. Auch ein kurzer Stromausfall konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Besucher aus Raesfeld, Erle und den Nachbarorten blieben bis in die späten Abendstunden.

Open-Air-in Erle-Raesfeld in Sommerlaune
©Petra Bosse

Stammgäste auf Tour durch die Gastronomie

Wie bei den vorigen Veranstaltungen waren viele Stammgäste dabei, die keinen Abend der Reihe verpassen. Der Mix aus Musik, sommerlicher Atmosphäre und guter Gesellschaft lockte wieder zahlreiche Feierlustige an.

Raesfeld in Sommerlaune im Dorf Erle
©Petra Bosse

Finale auf dem Rathausplatz

Die Sommerlaune-Reihe geht nun ins Finale. Am kommenden Freitag, 22. August, findet die Abschlussveranstaltung auf dem Rathausplatz in Raesfeld statt. Mit dabei sind Nickelmann & the Blacknails, die ein Mitmachkonzert spielen. Zum Abschluss werden außerdem alle Sponsoren vorgestellt.

Partystimmung in Erle bei Raesfeld in Sommerlaune 205
©Petra Bosse

Raesfeld wählt: 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 10

Weiter geht es im Teil 10 mit der Frage: Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen

Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Nachhaltigkeit und Umwelt

10. Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf öffentlichen oder gemeindeeigenen Flächen?

Dirk Kuhmann

Wie zuvor erwähnt, muss die Gemeinde eine Vorbildfunktion im Hinblick auf die erneuerbaren Energien übernehmen. Das macht sie bereits in weiten Teilen, indem beispielsweise auf öffentlichen Gebäuden Photovoltaik und moderne Gebäudeleittechnik installiert werden. An dieser Stelle müsse mit weiteren Maßnahmen angeknüpft werden. Die erneuerbaren Energien müssten stärker in den Fokus rücken, um die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen, nachhaltig und bezahlbar. Diesbezüglich gelte es, die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft und Landwirtschaft aktiv einzubinden. Auch finanzielle Beteiligungen sollen möglich sein.


Johannes Ostermann

Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Insbesondere Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern und bereits versiegelten Flächen, wie Parkplätzen und Gewerbeflächen, sehe ich als effiziente und flächenschonende Lösungen. Großflächige Freiflächen-Photovoltaikanlagen sind hingegen kritisch zu betrachten, da sie oft in Konkurrenz zur Landwirtschaft oder wertvollen Flächen stehen. Hier ist Zurückhaltung geboten. Wir stehen für den Ausbau der Windkraft, aber möglichst in kontrolliertem Umfang und unter Einbeziehung der Nachbarschaft. Leider ist unser kommunaler Handlungsspielraum begrenzt, da viele Genehmigungen vom Kreis erteilt werden und eine echte Mitsprache der Gemeinde bei der Standortwahl fehlt. Ein konkretes Ziel der UWG ist es, die Flächen unterhalb der neu errichteten Windkraftanlagen nicht brach liegen zu lassen. Wir wollen die Rahmenbedingungen schaffen, dass dort zusätzlich Photovoltaikanlagen installiert werden können, am besten in Absprache mit den Betreibern der Windenergieanlagen und mit direkter Beteiligung der Raesfelder Bürgerinnen und Bürger. Mit der Gründung der Gemeindewerke Raesfeld gehen wir diesen Weg konsequent weiter. Bürgerbeteiligung ist hier ausdrücklich erwünscht. Unser Ziel ist, dass die Gemeinde durch eigene und gemeinschaftliche Projekte zur Energieerzeugung beiträgt und die Vorteile vor Ort bleiben.


Andreas Erzkamp

Eine sehr große. Raesfeld kann Vorbild sein – mit Photovoltaik und Bürgerbeteiligungsmodellen bei Windkraft, die Akzeptanz schaffen und den Menschen nutzen.


Jonathan Schmidt

Große. Windkraft und PV sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sie stärken auch den finanziellen Haushalt der Gemeinde. Mit Bürgergenossenschaften und Investoren will ich Lösungen schaffen, von denen die ganze Gemeinde profitiert – nicht Einzelinteressen. Das „Osterpaket“ der damaligen Bundesregierung hat der Politik ohnehin kaum Spielraum gelassen. Deshalb sollte man nicht Nein sagen, sondern das Beste daraus machen. Für Raesfeld.


Bildung, Jugend und Familien

Weiter geht es mit der Frage 11: Wie planen Sie, Raesfeld für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu gestalten, insbesondere im Freizeitbereich?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Drei Schachturniere am Ferienende in Raesfeld

Drei Schachturniere am Ferienende in Raesfeld – eins für Kinder, eins für Hobbyspieler und eins für Experten.

Drei Schachturniere, die sich an unterschiedliche Teilnehmergruppen richten, veranstaltet der Schachverein Turm Raesfeld/Erle in der letzten Woche der Sommerferien. Bei allen drei Turnieren gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

Sommerferienturnier für Kinder und Jugendliche

Das traditionelle Ferienschachturnier des Schachvereins Turm Raesfeld/Erle findet am Mittwoch, dem 20. August 2025 von 15 bis ca. 18 Uhr in der Villa Becker statt. Gespielt wird in verschiedenen Alters- und Niveaugruppen. Es wird kein Startgeld erhoben, aber für alle Teilnehmer gibt es Sachpreise zu gewinnen. Voranmeldungen sind erwünscht an groemping(at)raesfeld.de, aber auch vor Ort um 14.45 Uhr noch möglich.

Turnier für Hobbyspieler

Ein kostenloses Turnier für Hobbyspieler, das sich ausschließlich an Spieler richtet, die zurzeit nicht für einen Schachverein spielberechtigt sind, findet am Samstag, den 23. August um 15 Uhr in der Villa Becker statt. Der Turniermodus richtet sich nach Anzahl und Wunsch der Teilnehmer, vorgeschlagen werden fünf oder sechs Runden nach dem Schweizer System, bei dem jeweils punktgleiche Gegner zugelost werden, mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie.

Es gibt attraktive Gutscheine vom Ortsmarketing Raesfeld zu gewinnen. Anmeldungen per Mail an groemping(at)raesfeld.de sind erwünscht, aber auch vor Ort bis 14.45 Uhr noch möglich.

Internationales Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“

Wer die Gelegenheit sucht, sich am Schachbrett mal mit einem Großmeister zu messen, der sollte am Samstag, den 30. August 2025 am „26. Internationalen Schnellschachturnier Wappen von Raesfeld“ teilnehmen. Fünf Schach-Großmeister waren im letzten Jahr dabei, auch Schachgrößen aus dem Ausland. Das Turnier findet ab 10.30 Uhr in der Mensa der Julia-Koppers-Schule statt. Es winken attraktive Geldpreise und Ratingpreise für verschiedene DWZ-Gruppen.

Startgeld bei Voranmeldung an bergemann.erle(at)posteo.de : 15 Euro/Erw., 8 Euro/Jugendl.

Raesfeld wählt 2025 – 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

Frage Nr. 9: Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus.

 Vier Männer wollen Bürgermeister von Raesfeld werden: Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Nachhaltigkeit und Umwelt

9. Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus?

Dirk Kuhmann

Die Gemeinde soll diesbezüglich eine Vorreiterrolle übernehmen und die Energieversorgung auf erneuerbare Energien im Stromsektor, bei der Wärmeversorgung und bei der Mobilität umstellen. Gleichzeitig muss die Energie für die Menschen bezahlbar sein. Das Ziel soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft und Landwirtschaft erreicht werden. Als Beispiel und Orientierung könnte diesbezüglich die Klimakommune Saerbeck dienen.

Die gemeindlichen Förderungen von erneuerbaren Energien, wie Windkraft und Solaranlagen, tragen ferner dazu bei, den CO2-Ausstoß von Haushalten und Unternehmen zu verringern. Des Weiteren ist der Ausbau von Nahwärmenetzen voranzutreiben. Aufklärungskampagnen und Workshops sind ebenso erforderlich, um ein Bewusstsein und Engagement für mehr Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit zu schaffen.

Darüber hinaus sind Lebensräume zu renaturieren und wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang sind Partnerschaften mit Naturschutzorganisationen denkbar. Natürlich spielt auch hier der Ausbau des Radwegenetzes sowie die verbesserte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr eine große Rolle.


Johannes Ostermann

Ich setze dafür unter anderem auf umweltfreundliche Mobilität, wie oben ausgeführt. Außerdem sollen der Schutz und die Vernetzung von Grünflächen im Einklang mit der Landwirtschaft weiter vorangetrieben werden. Zudem möchte ich Blühwiesen und naturnahe Gärten fördern, um die Artenvielfalt messbar zu stärken. Wir als UWG möchten eine umweltfreundliche Energieversorgung fördern, Stichwort Nahwärmenetz, dabei auch die gemeinsame Nutzung von Solarenergie, Windkraft und Abwärme. Hierzu passt unser Antrag zur Förderung von Balkonkraftwerken für private Haushalte. Denn ich finde es wichtig, Bürger aktiv in Klimaschutzprojekte einzubinden.


Andreas Erzkamp

Mit einem Raesfelder Klimaplan, mehr Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Blühwiesen und Aufforstungsprojekten. Als Katholik und Christ sehe ich es als moralische Pflicht, die Schöpfung zu bewahren.


Jonathan Schmidt

Versiegelung nur mit Notwendigkeit. Mehr Begrünung, verpflichtende Beschattung, keine Baumfällung ohne Ersatz. Ich strebe kommunale Förderungen für zum Beispiel private PV-Anlagen, Dachbegrünung und Regenzisternen an. Öffentliche Gebäude müssen ökologisch nachgerüstet werden.


Morgen geht es weiter mit der 10. Frage: Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

Ausbildung bei der Bäckerei Spangemacher

Vier neue Auszubildende haben zum 01.08.2025 Ihre Ausbildung ins Bäckerhandwerk bei der Bäckerei Spangemacher gestartet.

Liv und Yusuf schnuppern ab jetzt Mehlstaub in der Backstube, echte Nachwuchshandwerker/innen mit Leidenschaft!

Franziska und Abolfazl starten im Verkauf durch und sorgen künftig mit einem Lächeln und Fachwissen dafür, dass die Kunden morgens mit Ihrem Lieblingsbrot in den Tag starten können.

Die Bäckerei Spangemacher freut sich riesig, die neuen Azubis im Team zu haben und ist stolz, junge Menschen auf ihrem Weg ins Bäckerhandwerk begleiten zu dürfen.

Falls ihr auch Bock auf eine Ausbildung im Bäckereihandwerk bei der Bäckerei Spangemacher habt, findet ihr hier alle Infos!

Back dir deine Zukunft bei der Bäckerei Spangemacher!

Ausbildung oder Umschulung in Tagschicht

freie Stellen:

Ausbildung Bäckereifachverkäufer/in (m/w/d) zum 01.08.2026 & zum 01.08.2027
(Tagschicht-Ausbildung ohne Nachtarbeit)

Ausbildung Bäcker/in (m/w/d) zum 01.08.2027
(Tagschicht-Ausbildung ohne Nachtarbeit)

Praktikant/in (m/w/d) jederzeit auf Anfrage

Wie kann ich mich bewerben?

Deine Bewerbung/Anfrage schickst du bitte einfach an [email protected] oder ganz einfach per WhatsApp (02865 390) an uns.

Selbstverständlich alternativ auch per Postweg an Bäckerei Spangemacher, Weseler Str. 30, 46348 Raesfeld oder einfach direkt per Übergabe im Fachgeschäft oder per Anfrage auf unseren Social Media Kanälen.

Ausbildung Bäckereifachverkäufer/in (m/w/d)

Du arbeitest gerne mit Menschen? Dir ist ein aktiver Beruf lieber, als nur im Büro zu sitzen? Und du interessierst dich für den Verkauf? Dann kannst du in deiner Ausbildung zum/r Bäckereifachverkäufer/in all diese Aspekte vereinen und einen tollen Beruf erlernen.

Ausbildung Bäcker/in (m/w/d) in Tagschicht

Du erlernst ein traditionelles Handwerk, bei dem Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt sind und du noch richtig mit anpacken kannst. Gleichzeitig wird dein Beruf von hochmodernen Maschinen begleitet, die dir viele Arbeitsschritte erleichtern und heute kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken sind. Nachtarbeit findet in deiner Ausbildung nicht statt, die Ausbildung findet in Tagschichten statt.

Um mehr zu erfahren, klickt hier:

Filialen

Raesfeld (Hauptgeschäft)

Weseler Str. 30, 46348 Raesfeld
Tel.: 02865 390

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 5.30 – 18.30 Uhr
Samstag: 5.30 – 13 Uhr
Sonntag: 7.30 – 11 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Borken (Weseler Landstr.)

Weseler Landstraße 37, 46325 Borken
Tel.: 02861 8051162

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 – 18 Uhr
Samstag:  6 – 13 Uhr
Sonntag: 8 – 11 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Borken (Dülmener Weg)

Dülmener Weg 48, 46325 Borken
Tel.: 02861 601143

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 – 18 Uhr
Samstag:  6 – 13 Uhr
Sonntag: 8 – 11 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Erle

Silvesterstraße 1, 46348 Erle
02865 7347

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 6 – 18 Uhr
Samstag: 6 – 13 Uhr
Sonntag: 7.30 – 11 Uhr

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Gartenabfälle im Wald – Bitte nicht!

Wald und Holz NRW warnt eindringlich davor, Gartenabfälle im Wald zu entsorgen. Rasenschnitt, Laub oder Blumenerde stören das ökologische Gleichgewicht, fördern die Ausbreitung fremder Pflanzenarten und gefährden sogar ganze Bäume.

Zudem ist die Entsorgung im Wald verboten und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Warum Grünabfall dem Wald schadet

Viele Gartenbesitzer unterschätzen die Wirkung von Grünabfällen. „Mit dem Grünabfall werden Zierpflanzen wie Indisches Springkraut, Kirschlorbeer oder Bambus in den Wald getragen. Dort können sie sich ausbreiten und verdrängen heimische Arten. Das verändert den Nährstoffhaushalt, die Bodenchemie und damit den gesamten Waldlebensraum“, erklärt Waldnaturschutzexperte Klaus Striepen von Wald und Holz NRW.

Gartenabfälle nicht im Wald entsorgen.
Ein großer Haufen Gartenabfälle gehört natürlich nicht in den Wald. ©Wald & Holz/Michael Blaschke

Auch der Waldboden leidet. Er lebt von Mikroorganismen, Wurzeln und unzähligen Bodentieren, die für einen ständigen Austausch von Luft sorgen. Werden sie mit Abfällen überschüttet, erstickt dieser Prozess. Die Folge: Organismen sterben, Wurzeln verfaulen und ganze Bäume können geschädigt werden.

Gartenabfälle im Wald
Bambus gehört nicht in diesen heimischen Waldlebensraum. ©Wald & Holz-Charlotte Geick

Klare Regeln und hohe Strafen

Das Abladen von Abfällen im Wald ist gesetzlich verboten. In Nordrhein-Westfalen können bei dieser Ordnungswidrigkeit Bußgelder von bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Waldbesitzerinnen, Försterinnen und Förster werden durch die illegale Entsorgung zusätzlich belastet, da Pflege- und Schutzmaßnahmen erschwert werden.

Richtige Entsorgung von Gartenabfällen

Grünschnitt lässt sich sinnvoll im eigenen Garten nutzen. Rasenschnitt eignet sich als Mulchschicht für Beete, andere Abfälle können kompostiert werden. Kleinere Mengen gehören in die Biotonne, größere Mengen zu den Sammelstellen der kommunalen Abfallentsorgung. So bleibt der Wald sauber und gesund.

Natur fördern durch Obstbäume: Pflanzaktion im Kreis Borken

Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken (NFG) startet auch in diesem Jahr ihre Obstbaumaktion.

Möglich wird dies durch zusätzliche Unterstützung des Kreises. Bürgerinnen und Bürger können damit nicht nur im Außenbereich, sondern auch in ihren eigenen Gärten innerhalb der Städte und Gemeinden Hochstamm-Obstbäume pflanzen.

Blütenpracht und Früchte genießen

„Ein Hochstamm-Obstbaum erfreut doch an jeder Stelle mit seinen Blüten im Frühjahr und leckeren Früchten im Sommer oder Herbst“, erklären Landrat Dr. Kai Zwicker und NFG-Vorsitzender Martin Hillenbrand. Die Aktion sei deshalb seit dem vergangenen Jahr ausgeweitet worden. Wichtig sei es, bei der Pflanzung genügend Raum zu berücksichtigen. Als Richtwert gelte eine Fläche von 100 Quadratmetern, also zehn mal zehn Meter, damit sich die Bäume langfristig entwickeln können.

Bestellung und Sortenauswahl

Interessierte können vom 18. August bis zum 30. September 2025 über die Internetseite der NFG unter www.nfg-borken.de Bäume vorbestellen. Zur Auswahl stehen 20 alte Hochstamm-Obstsorten, die gemeinsam mit regionalen Baumschulen angeboten werden. Die Hälfte der Kosten übernehmen die Besteller, den restlichen Anteil trägt die NFG.

Pflanzzeit im November

Die Abholung ist für die zweite Novemberhälfte geplant, die sich besonders gut für Pflanzungen eignet. Bestellt werden kann ab einem Baum bis zu einer Obergrenze von 25 Stück. Voraussetzung ist, dass es sich nicht um Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen handelt. Die Pflanzung übernehmen die Teilnehmenden selbst. Unterstützt wird die Aktion weiterhin durch die Naturschutzbeauftragten im Kreis Borken, die vor allem den Außenbereich begleiten.

Klick mich