Start31 FragenRaesfeld wählt 2025 – 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

Raesfeld wählt 2025 – 31 Fragen, 4 Kandidaten: Teil 9

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Frage Nr. 9: Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus.

 Vier Männer wollen Bürgermeister von Raesfeld werden: Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).

In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Vier Kandidaten treten bei der Bürgermeisterwahl in Raesfeld an

Nachhaltigkeit und Umwelt

9. Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus?

Dirk Kuhmann

Die Gemeinde soll diesbezüglich eine Vorreiterrolle übernehmen und die Energieversorgung auf erneuerbare Energien im Stromsektor, bei der Wärmeversorgung und bei der Mobilität umstellen. Gleichzeitig muss die Energie für die Menschen bezahlbar sein. Das Ziel soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft und Landwirtschaft erreicht werden. Als Beispiel und Orientierung könnte diesbezüglich die Klimakommune Saerbeck dienen.

Die gemeindlichen Förderungen von erneuerbaren Energien, wie Windkraft und Solaranlagen, tragen ferner dazu bei, den CO2-Ausstoß von Haushalten und Unternehmen zu verringern. Des Weiteren ist der Ausbau von Nahwärmenetzen voranzutreiben. Aufklärungskampagnen und Workshops sind ebenso erforderlich, um ein Bewusstsein und Engagement für mehr Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit zu schaffen.

Darüber hinaus sind Lebensräume zu renaturieren und wiederherzustellen. In diesem Zusammenhang sind Partnerschaften mit Naturschutzorganisationen denkbar. Natürlich spielt auch hier der Ausbau des Radwegenetzes sowie die verbesserte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr eine große Rolle.


Johannes Ostermann

Ich setze dafür unter anderem auf umweltfreundliche Mobilität, wie oben ausgeführt. Außerdem sollen der Schutz und die Vernetzung von Grünflächen im Einklang mit der Landwirtschaft weiter vorangetrieben werden. Zudem möchte ich Blühwiesen und naturnahe Gärten fördern, um die Artenvielfalt messbar zu stärken. Wir als UWG möchten eine umweltfreundliche Energieversorgung fördern, Stichwort Nahwärmenetz, dabei auch die gemeinsame Nutzung von Solarenergie, Windkraft und Abwärme. Hierzu passt unser Antrag zur Förderung von Balkonkraftwerken für private Haushalte. Denn ich finde es wichtig, Bürger aktiv in Klimaschutzprojekte einzubinden.


Andreas Erzkamp

Mit einem Raesfelder Klimaplan, mehr Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden, Blühwiesen und Aufforstungsprojekten. Als Katholik und Christ sehe ich es als moralische Pflicht, die Schöpfung zu bewahren.


Jonathan Schmidt

Versiegelung nur mit Notwendigkeit. Mehr Begrünung, verpflichtende Beschattung, keine Baumfällung ohne Ersatz. Ich strebe kommunale Förderungen für zum Beispiel private PV-Anlagen, Dachbegrünung und Regenzisternen an. Öffentliche Gebäude müssen ökologisch nachgerüstet werden.


Morgen geht es weiter mit der 10. Frage: Wie wollen Sie Klimaschutz, Artenvielfalt und Nachhaltigkeit in Raesfeld fördern, auch über gesetzliche Mindestanforderungen hinaus?

Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.

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