Unsere 12. Frage lautet: Gibt es Verbesserungsbedarf bei Kinderbetreuung, Schulen oder Digitalisierung?
Die Fragen beantworten die Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Dirk Kuhmann
Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft und die Erwachsenen von morgen. Sie beeinflussen die Kaufentscheidung ihrer Eltern, sind zukünftige Kunden und potenzielle Arbeitskräfte für den örtlichen Arbeitsmarkt. Wenn es darum geht, unsere Kinder bestmöglich zu fördern, sollten wir vor Investitionen nicht zurückschrecken.
Wir müssen uns um sie kümmern und ihre Belange ernst nehmen. Das heißt in meinen Augen, dass wir die Schulen in Raesfeld und Erle stärken sowie unterstützen und die weiterführende Schule „Julia-Koppers-Gesamtschule“ als attraktiven Schulstandort verstehen. Die Stärkung der Schulinfrastruktur als Schulträger, als Beispiel seien die Unterhaltung der technischen Infrastruktur in Schulen und die bauliche Unterhaltung der Schulgebäude genannt, zahlen sich für unsere Kinder aus.
Als Vater von zwei Kindern weiß ich natürlich, wie wichtig es ist, dass unsere Kinder mit der bestmöglichen Unterstützung und unter optimalen Bedingungen aufwachsen können. Bildung ist ein wichtiges Gut, welches es unbedingt zu unterstützen gilt.
Im Bereich der Kinderbetreuung engagieren sich gerade in dieser Beziehung die Kirchen und private Träger stark und haben sich als verlässliche Partner der Gemeinde Raesfeld erwiesen. In einem Gespräch mit Vertretern der katholischen Kirche habe ich wahrgenommen, dass unsere Kinder gut betreut werden. Gezielte Verbesserungen könnten aber beispielsweise in Form von baulichen Arbeiten ausfallen. Diesbezüglich könnte ich mir gemeinsame Lösungen mit den Trägern vorstellen, sodass auch weiterhin ein zeitgemäßes und attraktives Betreuungsangebot genutzt werden kann. Die Gemeinde und die Träger der Kitas sollen auch zukünftig gut und eng zusammenarbeiten.
Johannes Ostermann
Gute Bildung beginnt mit verlässlicher Betreuung. Ich möchte, dass Familien sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind – in Kita, Offenem Ganztag und Schule. Moderne, flexible und digitale Angebote sind dafür entscheidend. Der Ausbau von Kitas und Ganztagsangeboten soll familiengerecht erfolgen. Betreuung soll qualitativ hochwertig und bezahlbar sein.
Ich setze mich für eine Entlastung von Familien mit mehreren Kindern ein, etwa durch Übernahme der Beiträge für Geschwisterkinder, falls das Land keine Regelung trifft. Digitale Vermittlungsplattformen sollen Eltern helfen, schnell den passenden Betreuungsplatz zu finden. Unsere Schulen müssen weiterhin gut ausgestattet und modern bleiben. Dazu gehören digitale Lernmittel, zeitgemäße Freizeit- und Begegnungsräume sowie die Unterstützung von Vereinsmitgliedschaften für Kinder.
Eltern, Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche sollen an der Weiterentwicklung beteiligt werden – durch offene Austauschformate und ernsthafte Mitwirkung.
Andreas Erzkamp
Ja. Wir brauchen mehr Kinderbetreuung und Förderung, moderne Schulen und digitale Ausstattung, die wirklich zukunftsfähig ist.
Jonathan Schmidt
Ja! WLAN-Ausfälle in Schulen sind inakzeptabel. Jede Klasse soll digitale Tafeln zum aktiven lernen erhalten. Flexible Kinderbetreuung wäre sehr wünschenswert. Die OGS und Übermittagsbetreuung müssen gesichert und weiterentwickelt werden. Auch müssen diese aktiver gehört und unterstützt werden. Für unsere Zukunft müssen wir mehr investieren. Tourismus ist eine Sache und wichtig, jedoch sollte man den Fokus auf die kleinsten nicht verlieren
Weiter geht es mit der Frage 13: Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungen verbessern?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.



























