Weiter geht es mit Frage 18: Was möchten Sie tun, damit sich alleinstehende ältere Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen? Die Fragen beantworten Dirk Kuhmann (CDU), Johannes Ostermann (UWG), Andreas Erzkamp (SPD) und Jonathan Schmidt (parteilos).
In dieser Serie beantworten sie 31 gleiche Fragen, ehrlich, direkt und ohne Kürzungen. Jeden Tag gibt es einen neuen Teil mit den Antworten auf ein bis zwei Fragen.

Gesellschaft und Zusammenhalt
Dirk Kuhmann
Damit sich alleinstehende älteren Menschen oder Zugezogene stärker als Teil der Dorfgemeinschaft fühlen, möchte ich das vorhandene, gute Angebot weiter unterstützen und bewerben.
Wir haben eine sehr gute und funktionierende Ehrenamts- und Vereinsarbeit. U. a. finden die Menschen hier Gesprächspartner/innen, Gleichgesinnte, Gemeinschaft und Frohsinn. Die Ehrenamtskoordinatorin/der -koordinator könnte hierbei einen wertvollen Beitrag leisten und die Bekanntheit der Angebote auf verschiedenen Kanälen (Bsp.: Soziale Medien) bewerben.
Neben dem Neubürgertreffen, bei dem Informationen rund um den Ort mitgeteilt werden könnte in diesem Zusammenhang auch ein aktiver Hinweis auf die bevorstehenden Veranstaltungen, Vereine und Verbände erfolgen.
Johannes Ostermann
Mir ist ein großes Anliegen, dass sich alle Menschen, besonders alleinstehende ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Zugezogene, willkommen und als Teil unserer Dorfgemeinschaft fühlen. Wir wollen neue und bestehende Nachbarschaftshilfen stärken, damit niemand alleine bleiben muss.
Projekte wie Erzählbänke, gemeinschaftliche Treffen oder Lesepatenschaften bringen Menschen zusammen. Ich plane regelmäßige Begrüßungsabende, bei denen Neubürger direkt mit Vereinen, Initiativen und Nachbarschaften in Kontakt kommen und Informationen über das Dorfleben erhalten.
Andreas Erzkamp
Patenschaftsmodelle und Erzählcafés können helfen, Isolation zu verhindern und neue Kontakte zu knüpfen.
Jonathan Schmidt
Zugezogene sollen gezielt willkommen geheißen werden: mit Einladungen, Infoveranstaltungen, Vernetzung und eventuell einer Art „Partnerschaft“ mit Personen oder Vereinen. Bei neuen Baugebieten sollte es offizielle „Kennenlerntreffen“ geben. Niemand darf sich ausgeschlossen fühlen.
Damit Nachbarschaften gestärkt werden, könnte man einen jährlichen Wettbewerb für die „Schönste Nachbarschaft der Gemeinde“ wieder ins Leben rufen. Das habe ich bei meiner Tür zu Tür Aktion auch mitgeteilt bekommen. So werden auch Zugezogene aktiv mit eingebunden.
Weiter geht es mit der Frage 19: Trotz der guten Haushaltslage – wo sehen Sie aktuell die größten ungelösten Probleme in der Gemeinde?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.



























