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Adventsbasar Herzblut: Wenn Marmelade rar wird und Socken weggehen wie warmes Brot

Strickwaren, Marmelade, Holzkunst und noch viel mehr und dazu der Duft von frischen Waffeln: Der 11. Adventsbasar Herzblut füllte am Wochenende das Martinushaus in Raesfeld. Schon am Samstagmorgen drängten sich die ersten Besucher zwischen den Ständen, suchten Geschenke, probierten Kuchen und unterstützten mit jedem Kauf zwei soziale Einrichtungen.

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln im Martinushaus Raesfeld

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln zog am Wochenende durch das Martinushaus in Raesfeld. Drinnen standen bereits am Samstagvormittag die ersten Gäste dicht gedrängt zwischen Strickwaren, Holzarbeiten, Marmeladengläsern und adventlicher Dekoration. Der 11. Adventsbasar Herzblut zeigte auch in diesem Jahr, wie sehr Handwerk und Herzblut zusammengehören und wie viele Menschen in Raesfeld und Umgebung daran Freude haben.

Besucher beim Herzblut Basar im Martinushaus Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Besucherandrang bereits am Samstag

„Das habe ich so noch nicht erlebt. Bereits kurz nach Öffnung der Tür am Samstagvormittag strömten die Leute herein“, sagte Organisatorin Monika Strothmann am Sonntag. Für sie war schnell klar, woran das lag: „Samstag war der Andrang sehr groß, weil die meisten wissen, wenn sie Sonntag kommen, sind die besten Sachen weg. Darum kommen viele am Samstag.“

Monika Strothmann-Basar Herzblut in Raesfeld
Monika Strothmann. Foto: Petra Bosse

Helfer, Stände und ein leergekaufter Marmeladentisch

Rund 20 Ehrenamtliche waren im Hintergrund und an den Ständen im Einsatz. Sie füllten Kuchenteller, versorgten die Besucher mit Kaffee und beantworteten Fragen zu den liebevoll gefertigten Artikeln. Das Angebot reichte von Holzarbeiten, Deko und Bastelarbeiten bis hin zu Strickwaren und Selbstgemachtem im Glas. Was am Samstag noch massenhaft im Regal stand, war am Sonntag oft schon verschwunden, wie die selbstgemachte Marmelade. „Am Samstagvormittag habe ich noch gedacht: Wer soll die alle kaufen?“, sagte eine Helferin schmunzelnd. Doch keine 24 Stunden später war der Stand leer.

Neben Handareit gab es auch unterschiedliche Marmeladen Sorten zu kaufen
Foto: Petra Bosse

Kuchen, Waffeln & Ausverkauft-Schild am Nachmittag

Auch die Kuchentheke blieb nicht lange gefüllt. Rund 35 Kuchen, Torten und Waffeln gingen an zwei Tagen über den Tresen. Wer am Sonntag auf ein Stück Torte hoffte, brauchte Glück oder Geduld für nächstes Jahr. „Ausverkauft“ hieß es am Nachmittag bereits gegen kurz vor vier.

Socken, Stricktiere und ein voller Einkaufskorb

Besonders gefragt waren in diesem Jahr große, selbstgestrickte Socken. Kindersocken dagegen blieben etwas länger liegen. Eine, die gleich kräftig zuschlug, war Luzie Hetkamp aus Raesfeld. Mindestens zehn Paar nahm sie mit, dazu Stricktiere und weitere Handarbeiten. „Ich wundere mich immer, wie die Frauen hier auf so tolle Ideen kommen, so etwas zu machen. Einfach klasse“, sagte sie und hielt lachend ihre Ausbeute hoch. „Das meiste ist für die Kinder zu Weihnachten.“

Luzie Hetkamp aus Raesfeld deckte sich mit warmen Socken  und Handarbeiten ein.
Luzie Hetkamp aus Raesfeld deckte sich mit warmen Socken und Handarbeiten ein. Foto: Petra Bosse

Viele Besucher aus Raesfeld – und darüber hinaus

Nicht nur Raesfelder nutzten das Wochenende zum Stöbern. Auch Erler und Besucher aus der näheren Umgebung, darunter Borken, fanden den Weg ins Martinushaus. Wer sich umschaute, merkte schnell: Viele der Helferinnen kennen sich seit Jahren. Besonders die Strickgruppe spielt eine starke Rolle. „Sie stricken so gerne“, erzählte Strothmann. „Vor allem die Frauen, die gerne stricken und Handarbeiten, sind voll dabei, aber auch all die anderen, die sich hier handwerklich einbringen. Einer für alle.“

Die Damen von der Raesfelder Strickgruppe
Die Damen der Strickgruppe. Foto: Petra Bosse

Abschied und Dank für Margret Hilver

Zu diesem Team gehörte bis in dieses Jahr auch Margret Hilver. Die 83-Jährige war bereits beim früheren Lepra-Basar aktiv und wurde nun am Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. Vor dem Start in den zweiten Verkaufstag sang das Team ein kleines Ständchen und verabschiedete sie mit Dankbarkeit und Blumen.

Zwei Tage Basar – und ein Ergebnis mit Herz

Zwei Tage lang wurde verkauft, gelacht, probiert und nachgefüllt, bis auch die letzten Kisten fast leer waren. Erst am Abend, als die Türen sich schlossen, gönnten sich die Ehrenamtlichen ihre wohlverdiente Ruhe. Denn Herzblut steckt im Namen – und im Ergebnis. Der Erlös wird wie jedes Jahr gespendet: zur Hälfte an das Kinder- und Jugendhospiz „Gut Feismann“ in Nottuln-Darup, die übrigen fünfzig Prozent erhält das Hospiz „Zum Regenbogen“ in Selm-Bork.

Basar Herzblut Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Im vergangenen Jahr 2024 konnte durch den Adventsbasar Herzblut die Rekordsumme von 10.802 Euro gespendet werden.

#44 Monatsrückblick: Erle im Lichterglanz

In der 44. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats November: Der Martinszug in Erle mit Laternen und Martinsspiel lockte zahlreiche Familien ins Dorf, Bürgermeister Dirk Kuhmann stellte in seiner ersten Haushaltsrede die Schwerpunkte für 2026 vor, und die UWG Raesfeld fordert mehr Transparenz in Ratsprotokollen.

Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du wie immer im Raesfeld Podcast.

Martinszug in Erle mit Laternen und Martinsspiel

Am 14. November zog der traditionelle Martinsumzug rund um die St.-Silvester-Kirche zahlreiche Familien an. Begleitet vom Blasorchester Erler Jäger führte St. Martin hoch zu Ross den bunten Laternenzug durch das Dorf. Am Ende begeisterte ein eindrucksvolles Martinsspiel, bevor erstmals zwei besonders kreativ geschmückte Böllerkarren prämiert wurden. Für Stimmung und Verpflegung sorgten die Fördervereine der örtlichen Kindergärten.

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Dirk Kuhlmann: Haushaltsrede mit Zukunftsausblick

In seiner ersten Haushaltsrede stellte Bürgermeister Dirk Kuhmann den anspruchsvollen Entwurf für 2026 vor und betonte die Notwendigkeit klarer Schwerpunkte. Angesichts steigender Kosten rückt die Gemeinde den Gebäudebestand, die Flächenentwicklung und die Konzentration auf Kernaufgaben in den Fokus. Erstmals soll eine Kreditaufnahme möglich werden – als Zeichen verantwortungsbewusster Finanzplanung. Kuhmann fordert mutige Entscheidungen, um Raesfeld zukunftsfähig zu halten, und wirbt für eine stärkere Arbeitgeberattraktivität. Zum Abschluss rief er den Rat zu gemeinsamer Verantwortung in einem herausfordernden Jahr auf.

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UWG Raesfeld fordert mehr Transparenz im Ratsprotokoll

Die UWG-Fraktion Raesfeld fordert in einem Antrag mehr Transparenz in Ratsunterlagen und Protokollen. Unter anderem sollen Verwaltungsantworten wörtlich dokumentiert, Vorlagen früher zugestellt und das Abstimmungsverhalten der Fraktionen klarer festgehalten werden. Ziel ist eine bessere Nachvollziehbarkeit für Rat, Öffentlichkeit und Presse.

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Katholische Kitas im Bistum Münster: Drei neue Träger geplant

Das Bistum Münster plant ab August 2027 einen umfassenden Trägerwechsel für seine 664 katholischen Kitas: Sie sollen in drei neue gemeinnützige Gesellschaften übergehen, um Abläufe zu vereinheitlichen und wirtschaftliche Risiken zu reduzieren. Gründe sind sinkende Kinderzahlen, steigende Anforderungen und die Entlastung ehrenamtlicher Kirchenvorstände. Die pastorale Verantwortung bleibt bei den Pfarreien; die Gemeinden sollen dem Wechsel ab Mai 2026 zustimmen.

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Umgestaltung Kirchplatz St. Martin in Raesfeld

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht weiter: Nach dem Bereich rund um das Martinushaus folgt nun der Abschnitt Kirche Süd mit einer umfassenden Umgestaltung der Flächen rund um St. Martin. Geplant sind neue Wege, Beleuchtung, Entwässerung sowie Baumfällungen und Neupflanzungen, um den Kirchplatz offener und funktionaler zu gestalten. Die Ausführungsplanung wird am 1. Dezember vorgestellt.

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Verschenke ein Picknick im Münsterland

Die Aktion „Verschenke ein Picknick“ startet im Münsterland mit regional gefüllten Picknickkisten aus Holz. Die individuell zusammengestellten Kisten unterstützen lokale Betriebe und setzen auf Nachhaltigkeit und Wiederverwendung. Rund 30 Verkaufsstellen im Münsterland beteiligen sich an der Aktion. Der Münsterland e.V. bereitet zudem bereits die Picknicktage 2026 vor.

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Nikolausstiefel-Aktion und Adventsmarkt am Schloss Raesfeld

Zum Abschluss ein Ausblick auf die kommenden Highlights in Raesfeld: Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebte Nikolausstiefel-Aktion. Seit Samstag, den 22. November 2025, können Kinder ihre Stiefel zwischen 10 und 12 Uhr im Rathaus oder beim Gasthof Brömmel-Wilms abgeben, versehen mit Namen und Telefonnummer, um vom Nikolaus eine kleine Adventsfreude zu erhalten.

Vom Donnerstag, 4. bis Sonntag, 7. Dezember 2025, öffnet dann der Adventsmarkt am historischen Wasserschloss seine Tore. Rund 80 Aussteller präsentieren handgefertigte Produkte, Dekorationen und Geschenkideen, während ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, festliche Beleuchtung und kulinarische Spezialitäten für stimmungsvolle Vorweihnachtsmomente sorgen.

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Arno Brömmel, die Könige und ein Baum, der Geschichte schreibt

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Die Erler Dorfkneipe Brömmel-Wilms schließt am 31. Dezember. Damit geht eine lange Tradition zu Ende, ebenso das Anzünden des stattlichen Weihnachtsbaums vor dem Gasthof. Am Freitag kamen viele Erler Bürger zusammen, um diesen besonderen Abschiedsabend mitzuerleben.

Letztes Lichteranzünden vor der Traditionsgaststätte

Vor der traditionsreichen Gaststätte Brömmel-Wilms versammelten sich am Freitagabend zahlreiche Gäste zum letzten Lichteranzünden zum 1. Advent. Das Blasorchester Erler Jäger sorgte für den musikalischen Rahmen. Obwohl es nass, nieselig kalt und grau war, wollten viele dieses letzte Mal nicht verpassen. Der neue Wirt Christian Lipfert sorgte für Essen, Glühwein und Getränke, damit die Gäste in vertrauter Atmosphäre zusammenkommen konnten. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen und Erinnerungen zu teilen.

Blasorchester Erler Jäger - Konzert-Advent bei Brömmel-Wilms

Könige, Kaiser und Unterstützer halten die Tradition lebendig

Unter den Gästen waren auch die zehn Erler Könige und Kaiser sowie der Ehrenpräsident des Schützenvereins und ehemalige Wirt Arno Brömmel. Sie hatten sich bereits im Vorfeld dafür eingesetzt, dass die Tradition ein letztes Mal gebührend gefeiert werden kann. Gemeinsam organisierten sie den großen Weihnachtsbaum, der vor Brömmel-Wilms letzte Woche aufgestellt wurde.

Erinnerungen aus mehr als zwei Jahrzehnten

Für Arno Brömmel war dieser Abend ein besonderer. „Ich schätze mal so 22, 23 Jahre ist es, dass wir hier vor dem 1. Advent einen Baum aufstellen“, sagte er. Die Tradition gehe an diesem Platz nun zu Ende. „Ich hoffe aber, dass sie auf dem neuen Dorfplatz im nächsten Jahr wiederbelebt wird. Muss ja nicht gleich alles zu Ende sein.“

Arno Brömmel - ehemaliger Dorfwirt in Erle
Arno Brömmel. Foto: Petra Bosse

Wie ist diese Tradition eigentlich entstanden? „Grundsätzlich war es erst mal meine Idee. Ich hatte einfach vor, was zu machen. Etwas Schönes für unser Dorf.“
Wie wichtig der Baum mitten im Dorf für die Erler ist, zeigte sich immer wieder. Eine Erinnerung ist ihm besonders geblieben. „Da hat der Wind uns den Baum umgehauen. Am nächsten Tag kam eine Dame zu mir und fragte, ob der Baum wieder hingestellt wird. Ich sagte, ja, der wird wieder hingestellt.“

Gasthof Brömmel Wilms in Raesfeld-Erle: Eine Ära geht zu ende
Foto: Petra Bosse

Dank an treue Helfer

Viele Unterstützer haben ihn über all die Jahre begleitet. „Benni Schwane, der immer dabei war, Ewald Tempelmann, die haben mir immer geholfen. Und auch andere Helfer.“
In diesem Jahr sei zusätzlich Manfred Gerbersmann dazugekommen. „Der hat organisiert, dass der große Baum mit den ehemaligen Königen von Erle gestellt wurde. Nicht alle, aber ein großer Teil war da.“

Ein stimmiger Abschluss und Hoffnung für die Zukunft

Am vergangenen Samstag wurde der Baum in Erle geschmückt und dort aufgestellt. Für Arno Brömmel ein gelungener Abschluss. „Ein sehr schöner Abschluss. Ich freue mich drüber, dass die Könige das in die Hand genommen haben. Und ich will hoffen, dass damit eine neue Sache geboren ist.“

Gasthof Brömmel-Wilms

Auch in diesem Jahr wurden 25 kleine Bäume über das Ortsmarketing verteilt. „Die werden am Samstag die Königin schmücken. Da freue ich mich drüber und ich will hoffen, dass es am Leben bleibt.“
Für Könige und Königinnen sei es zudem eine gute Gelegenheit, sich ein halbes Jahr nach dem Schützenfest wiederzusehen.

Erle im Münsterland leuchtet
Foto: Petra Bosse

Brand auf Weihnachtsmarkt Schulze- Beikel: Mehrere Hütten in Flammen

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Auf dem Gelände von Schulze-Beikel in Marbeck hat in der Nacht zu Sonntag eine brennende Weihnachtsmarkthütte einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Es wurden keine Personen verletzt, eine Ausbreitung des Feuers wurde verhindert und der Markt öffnet wie gewohnt.

Nächtlicher Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt

Die Feuerwehr Heiden wurde am Sonntag um 1.11 Uhr zu einem Brand auf dem beliebten Weihnachtsmarkt Schulze-Beikel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten mehrere Hütten im hinteren Bereich des Marktes vollständig. Aufgrund der Lage wurde auf das Stichwort Zugalarm erhöht, sodass zusätzlich die Feuerwehr Borken mit den Löschzügen Borken und Gemen ausrückte.

Feuerwehr löscht brennende Weihnachtsmarkthütten auf dem Gelände von Schulze Beikel im Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Propangasflaschen und angrenzende Gebäude gesichert

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor. Sie schützten angrenzende Gebäude und Zelte vor einer Ausbreitung des Feuers. In den betroffenen Hütten befanden sich zudem mehrere Propangasflaschen, deren Sicherheitsventile bereits abbliesen.

Feuerwehr löscht brennende Weihnachtsmarkthütten auf dem Gelände von Schulze Beikel in Heiden-Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Aufwendige Löscharbeiten

Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge. Immer wieder flammten Glutnester auf, sodass Teile der Holzkonstruktion abgetragen werden mussten, um versteckte Brandstellen zu erreichen.

Völlig ausgebrannte Weihnachtshütten nach Feuer auf Weihnachtsmarkt Schulze -Beikel in Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr Borken und der Feuerwehr Heiden, die mit großer Einsatzbereitschaft und hoher Geschwindigkeit Schlimmeres verhindert haben.

Einsatz Feuerwehr Raesfeld: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Rauchmelder können Leben retten. In Raesfeld hat in der Nacht zu Sonntag ein ausgelöstes Warnsignal einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Feuerwehr rettete einen Bewohner aus einer verqualmten Wohnung und übergab ihn an den Rettungsdienst.

Rauchmelder löst nächtlichen Einsatz aus

Am frühen Sonntagmorgen gegen 3.11 Uhr wurde der Löschzug Raesfeld alarmiert. Laut Mitteilung der Feuerwehr Raesfeld, meldeten Anwohner einen piependen Rauchmelder in einem Wohngebäude an der Borkener Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Rauch aus den Fenstern.

Bewohner aus verrauchter Wohnung gerettet

Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz in die Wohnung ein. Sie fanden den Bewohner schlafend vor und brachten ihn ins Freie. Der Mann wurde wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.

Einsatz Feuerwehr Raesfeld nach ausgelöstem Rauchmelder an der Borkener Straße
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Ursache vermutlich auf Herd zurückzuführen

Ein offenes Feuer stellte die Feuerwehr nicht fest. Die Hinweise deuteten darauf hin, dass eine vergessene Pfanne auf dem Herd die Verrauchung ausgelöst haben könnte. Die Wohnung wurde mit einem Hochdrucklüfter gelüftet und anschließend der Polizei übergeben.

Zwei Stunden Einsatzdauer

Im Einsatz waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Raesfeld. Polizei und Rettungsdienst unterstützten vor Ort. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Unfall auf der Autobahn 31, 58-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt

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Ein 58-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend auf der Autobahn 31 tödlich verunglückt. Der Unfall ereignete sich nahe der Anschlussstelle Reken.

Unfall auf der A31 bei Reken

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Samstagabend um 19.22 Uhr auf der Autobahn 31 in Richtung Emden. Ein Kia, besetzt mit vier Personen, fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden 58-jährigen Motorradfahrer aus Coesfeld auf. Der Mann stürzte und verstarb noch an der Unfallstelle.

Vier Insassen leicht verletzt

Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Kia und kam im rechten Grünstreifen zum Liegen. Der 43-jährige Fahrer erlitt einen Schock. Seine Beifahrerin sowie zwei weitere Mitfahrende wurden leicht verletzt.

Polizei Münster sichert Spuren

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Münster dokumentierte die Spuren am Unfallort, um den genauen Ablauf rekonstruieren zu können. Der Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Reken abgeleitet. Im Verlauf der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Tiefflüge kehren zurück: Über dem Münsterland wird es wieder LAUT

Viele Menschen in Dorsten, Schermbeck oder im Borkener Raum erinnern sich noch gut an die Zeit, in der Tornados im Tiefflug über die Dächer rasten. Oft klirrte dann das Geschirr in den Schränken. Manchmal war sogar ein Überschallknall zu hören. Besonders Dorsten erlebte diese Szenen regelmäßig, weil die Piloten früher Scheinangriffe auf die Munitionsanstalt in Wulfen übten.

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde es still. Militärische Tiefflüge verschwanden fast vollständig. Jetzt kehrt diese Zeit zurück. Die Bundeswehr aktiviert mehrere Tieffluggebiete erneut. Eines davon betrifft das Münsterland besonders stark. Die LFA 2 (LFA steht für „Low Flying Area“) liegt direkt über der Region zwischen Dorsten, Wesel, Schermbeck und dem Kreis Borken.

Rückkehr des Trainings in 75 Metern Höhe

Seit dem 27. November darf die Luftwaffe wieder sehr tief fliegen. Kampfjets wie Tornado und Eurofighter können nun für kurze Übungsphasen auf rund 75 Meter über dem Boden absinken. Diese extrem niedrige Höhe ist im Fachbegriff als 250 Fuß angegeben. Ein solcher Abstieg ist jeweils auf maximal zwei Minuten begrenzt. Dennoch rechnet die Luftwaffe selbst mit deutlich mehr wahrnehmbarem Fluglärm.

Die LFA 2 ist eines der Gebiete, in denen diese Übungen stattfinden. Wegen des flachen Geländes gilt das Münsterland als gut geeignet für intensive Tiefflugverfahren und realistische Anflugprofile.

Position der LFA 2. Karte: Bundeswehr / Luftwaffe

Die Bundeswehr begründet die Rückkehr des Tiefflugs mit der veränderten Sicherheitslage in Europa. Moderne Luftoperationen benötigen eine umfassende Ausbildung. Dazu gehört auch das Trainieren in sehr niedriger Höhe. Tiefflug hilft den Piloten, gegnerischer Aufklärung zu entgehen. Er ermöglicht es außerdem, Geländeformen zu nutzen und Luftabwehrsysteme besser auszuweichen.

Neue sicherheitspolitische Lage als Grundlage

Diese Verfahren sind anspruchsvoll. Die Piloten müssen bei hoher Geschwindigkeit präzise navigieren und sehr schnell reagieren. Die Zusammenarbeit mit Einheiten am Boden bleibt dabei ein zentraler Bestandteil. Ohne regelmäßiges Training wäre eine sichere Luftunterstützung nicht möglich.

Panavia Tornado Luftwaffe
Tornados der Luftwaffe. Foto: Olga Ernst, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Mehr Trainingszeit möglich

Bereits im Mai wurden frühere Beschränkungen aufgehoben. Dazu gehörte die frühere Begrenzung von maximal 20 Minuten über einem Übungsziel in niedriger Höhe. Im Juli entfiel zudem die Obergrenze für jährliche Tiefflugstunden in 150 Metern Höhe. Durch die erneute Aktivierung der 250-Fuß-Gebiete stehen den Piloten nun alle Höhenbereiche für ein realistisches Training zur Verfügung.

Für die Region bedeutet das, dass in der LFA 2 wieder regelmäßig militärische Tiefflüge stattfinden. Die Bundeswehr betont, dass sie die Belastung so gering wie möglich halten will. Ein neues Monitoring soll die Lärmentwicklung erfassen. Trotzdem rechnet die Luftwaffe mit einer steigenden Zahl von Beschwerden und akustischen Belastungen.

Die Tieffluggebiete in der Übersicht. Karte: Bundeswehr / Luftwaffe

Es wird wieder LAUT

Viele Bürger erinnern sich noch gut an den früheren Fluglärm. Die erneute Aktivierung weckt daher alte Sorgen. Damals wie heute ist klar, dass man die tief fliegenden Jets nicht überhören kann.

Für das Münsterland beginnt damit eine neue Phase. Nach Jahrzehnten der Ruhe kommt ein Stück Geschichte zurück. Und es wird wieder laut am Himmel über Dorsten, Schermbeck und dem Borkener Land.

Schlossvermählte 2024 gekürt: Heiraten im Schloss Raesfeld bleibt beliebt

Das Wasserschloss Raesfeld hat auch 2024 viele Paare angezogen, die sich in der besonderen Atmosphäre des historischen Ensembles das Ja-Wort gaben. Im Rahmen des Wettbewerbs „Schlossvermählte des Jahres“ stehen die Sieger nun fest.

Ein Jahr voller Trauungen

Auch 2024 erwies sich das Wasserschloss Raesfeld als beliebter Ort für standesamtliche Trauungen. Viele Paare nutzten das Angebot des Standesamts Raesfeld, ihren Wunschtermin in der Schlosskulisse zu wählen. Wassergräben, alte Mauern und das ruhige Ambiente sorgten für eine stimmige Umgebung am Hochzeitstag.

Parallel dazu lud das Team der Schlosstrauungen alle frisch Vermählten ein, zwei Lieblingsfotos für das Online-Hochzeitsalbum auf www.schlosstrauungen.de einzureichen und damit am jährlichen Wettbewerb „Schlossvermählte des Jahres“ teilzunehmen.

Eva-Maria und Dominik Mehring gewinnen den Titel

Den Titel „Schlossvermählte 2024“ holten sich Eva-Maria und Dominik Mehring aus Dorsten. Das Paar fühlt sich seit langem mit Raesfeld verbunden. „Wir haben uns bewusst für Raesfeld entschieden, das Wasserschloss mit den Teichen ist einfach wunderschön“, sagt Eva-Maria Mehring. Besonders berührend sei für sie der erste Moment gewesen, in dem sich beide am Hochzeitstag begegneten. Auch die Trauung selbst blieb in Erinnerung. „Unsere Standesbeamtin Stephanie Bahde hat mit ihrer persönlichen Rede uns und unsere Gäste tief berührt.“

Heiraten Schloss Raesfeld - Traumhochzeit im Münsterland
1. Platz 2024 für Eva Maria und Dominik Mehring. © DREAtiv Andrea Leying

Als Gewinnerpaar freuen sich die Mehrings über ein romantisches Wochenende in der Schlossumgebung. Das Schlossrestaurant Mahl & Meute lädt zu einem Dinner ein, die Akademie Schloss Raesfeld stellt eine Übernachtung und ein Frühstück innerhalb der historischen Mauern bereit.

Platz 2 und 3 gehen nach Wesel

Auf Platz 2 landeten Shirley und Niklas Bleckmann aus Wesel. Ihr Foto mit dem Titel „Ringparade“ überzeugte die Jury. Sie erhalten eine Übernachtung im Hotel am Schloss inklusive Frühstück.

Den dritten Platz belegten Hannah Trippe und Lukas Termath, ebenfalls aus Wesel. Sie dürfen sich über einen Gutschein des Raesfelder Vennekenhofs freuen.

Schlossvermählte 2024: Heiraten im Schloss Raesfeld bleibt beliebt
3. Platz: Hannah Trippe und Lukas Termath. © Bianca-b.photography

Ein digitales Album voller Erinnerungen

Das vollständige Hochzeitsalbum ist unter www.schlosstrauungen.de einsehbar. Dort zeigen die Paare ihre eindrücklichsten Momente. Spaziergänge über die Schlossinsel, First-Look-Szenen, Gruppenfotos und detailreiche Aufnahmen gehören zu den Motiven. Interessierte finden auf der Seite zudem Informationen zum Angebot des Standesamts Raesfeld. Trauungen im Wasserschloss sind flexibel zum Wunschtermin buchbar, an sieben Tagen in der Woche.

Katholische Kitas im Bistum Münster: Drei neue Träger geplant

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Wie geht es für die katholischen Kitas weiter? Das Bistum Münster plant eine neue Trägerstruktur für seine katholischen Kindertageseinrichtungen. Ab August 2027 sollen die bislang pfarreigebundenen Kitas in drei gemeinnützige Gesellschaften übergehen. Das Bistum informierte Verantwortliche aus Pfarreien und Einrichtungen über Ziele, Gründe und Auswirkungen dieses Trägerwechsels.

Einordnung und Hintergrund zum geplanten Trägerwechsel

Die 664 katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Münster liegen derzeit in der Verantwortung der Kirchengemeinden. Mit der vorgesehenen Reform soll sich dies ändern. Vorgesehen ist die Gründung von drei gGmbHs.

Eine soll den Niederrhein abdecken, eine weitere die Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen und eine dritte die Stadt Münster sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf. Ziel sei es eine einheitlichere Steuerung und eine verlässliche organisatorische Basis.
Im November stellte das Bistum das Vorhaben bei sieben regionalen Veranstaltungen vor. Teilgenommen hatten haupt- und ehrenamtlich Verantwortliche aus Pfarreien, Kindertageseinrichtungen und Zentralrendanturen.

Gründe für die neue Struktur

Dr. Klaus Winterkamp, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, erklärte, warum der Wechsel notwendig sei. Im Kinderbildungsgesetz in NRW gebe es eine strukturelle Unterfinanzierung. Winterkamp betonte, man wolle „möglichst viele katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Münster als Lebensorte des Glaubens sowie als Bildungseinrichtungen für Kinder und Familien erhalten“. Eine gemeinsame strategische Steuerung und einheitliche Abläufe sollen künftig die Qualität sichern und wirtschaftliche Risiken begrenzen.

Sinkende Zahlen bei Kinder unter sechs Jahre

Nach Angaben des Bistums sinkt die Zahl der Kinder unter sechs Jahren an vielen Orten bereits. Zudem seien die rechtlichen Anforderungen und Erwartungen an die Träger deutlich gestiegen. Viele ehrenamtliche Kirchenvorstände kämen dabei an ihre Grenzen. Auch dem Personalmangel könne ein größerer Träger besser begegnen. Winterkamp und Gisela Niehues, Leiterin des Sachgebiets Tageseinrichtungen für Kinder in der Bischöflichen Verwaltung, betonten, dass die pastorale Verantwortung bei den Pfarreien bleibe. „Die katholischen Kitas bleiben lebendige Orte des Glaubens in den Pfarreien“, erklärten sie. Das Modell der Kita-Verbünde bleibe bestehen.

Weg zur Gründung der gGmbHs

Über den Ablauf informierten Jutta Loke und Günter Eilers, die das Veränderungsprogramm als externe Berater begleiten, gemeinsam mit Dr. Laurenz Wilken und Florian Heuermann aus der Bistumsverwaltung. Vorgesehen seien Überleitungs- und Nutzungsverträge für die Immobilien. Die Mitarbeitenden würden im Rahmen eines Betriebsübergangs mit Besitzstandswahrung in die gGmbH wechseln. In den Gesellschafterversammlungen sollen künftig das Bistum und die Kirchengemeinden vertreten sein. Das Bistum werde 51 Prozent der Anteile halten, die Kirchengemeinden 49 Prozent. Damit übernehme das Bistum das Haftungsrisiko.

Die Kirchengemeinden sollen dem Trägerwechsel einzeln zustimmen. Dies ist ab Mai kommenden Jahres geplant, wenn alle Vertragsunterlagen vorliegen. Zum Jahresbeginn 2027 sollen die gGmbHs gegründet werden. Ab August 2027 sollen die Einrichtungen übergehen.

Fragen aus der Praxis

In den Veranstaltungen erkundigten sich die Teilnehmenden insbesondere nach dem Betriebsübergang, nach Folgen für die Mitarbeitenden und nach Haftungsfragen. Wichtig sei vielen die pastorale Anbindung der Kitas an die Pfarreien. Vertreter der Pfarreien und des Bistums stimmten überein, dass die Einrichtungen vor Ort weiterhin als „unsere Kita“ wahrgenommen werden sollen. Das Bistum kündigte an, über den Fortgang des Projekts regelmäßig zu informieren.

Finanzrahmen und weitere Informationen

Für das kommende Haushaltsjahr sind im Haushaltsplan des Bistums Münster 39,5 Millionen Euro für die Kindertageseinrichtungen vorgesehen. Derzeit arbeiten dort rund 10.000 Erzieherinnen und Erzieher sowie etwa 800 hauswirtschaftliche Mitarbeitende.
Informationen zu den Veränderungsprozessen und zum Trägerwechsel sind unter www.bistum-muenster.de/veraenderungsprozesse abrufbar.

Planung Dorfplatz Erle: Neue Details zur Gestaltung

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Die Planung Dorfplatz Erle steht erneut auf der Tagesordnung. In der kommenden Bau- und Ausschusssitzung am Montag, 1.12. stellt Bauamtsleiter Bernd Roters die Pflastervarianten sowie eine neue klimafördernde Lösung vor. Der Rat hatte dazu am 30. Juni wesentliche Beschlüsse gefasst.

Pflasterung in zwei Schattierungen

Der Rat hat am 30. Juni 2025 beschlossen, für die Pflasterung des Dorfplatzes in Erle Betonpflaster in zwei Schattierungen zu nutzen. Welche Varianten konkret infrage kommen, zeigt die Verwaltung in der Bau- und Ausschusssitzung am Montag, 1. Dezember. Die Vorstellung übernimmt Bauamtsleiter Bernd Roters.

Alternative zur ursprünglich geplanten Fontäne

In derselben Sitzung im Juni hatte der Rat beschlossen, das ursprünglich vorgesehene Fontänenfeld aus Kostengründen nicht umzusetzen. Der Fördergeber hat die Verwaltung jedoch darauf hingewiesen, dass eine klimafördernde Maßnahme verpflichtend ist und nicht entfallen kann.

Planung Dorfplatz Erle
©Gemeinde Raesfeld

Drei neue Bäume entlang der Schermbecker Straße

Als Alternative zum Wasserspiel komme nach Rücksprache mit dem Fördergeber die Neupflanzung von drei Bäumen infrage. Sie sollen in einem Grünbeet entlang der Schermbecker Straße stehen. Damit werden die Bäume nicht auf dem Dorfplatz selbst gepflanzt, wie es einige Ratsmitglieder im Juni vorgeschlagen hatten, sondern zwischen Straße und Dorfplatz.

Die Finanzierung sind in Höhe von 750.000 € im Haushaltsplanentwurf 2026 vorgesehen

Kita St. Nikolaus in Erle: 25-jähriges Jubiläum mit offenen Türen

Die Kita St. Nikolaus in Erle feiert ihr 25-jähriges Jubiläum und lädt am 6. Dezember zum Tag der offenen Tür ein. Von 11 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Ein Vierteljahrhundert Kita-Alltag

Die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür der Kita St. Nikolaus laufen auf Hochtouren. Bis es soweit ist, gibt es für Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp noch viel zu tun. Am Donnerstag wurde der Tannenbaum geliefert, ab diesem Moment füllte sich die Kita St. Nikolaus Schritt für Schritt mit ersten Dekorationen.

Mechthild Westerkamp-25 Jahre Kita-Leiterin St. Nikolaus Erle
Foto: Petra Bosse

Die Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp steht seit 1995, also 30 Jahren an der Spitze der Einrichtung, die vorher im Holzheide/Heideweg war. „Ich freue mich total, weil 25 Jahre hier an diesem Standort zu sein, heißt schon was“, sagte sie im Gespräch. Sie erinnerte sich an viele Veränderungen.

Richtfest Kindergarten St. Nikolaus Erle
Ein großer Schritt in Richtung Zukunft fand 2019 statt. Mit dem Anbau wurde die damalige Fläche des Kindergartens verdoppelt. Foto: Petra Bosse/Archiv

Die Kita war früher vormittags und nachmittags geöffnet, ging dann aber als ging als eine der ersten in Raesfeld-Erle in die Übermittagsbetreuung. Zu Beginn sei das neue Angebot nicht überall positiv aufgenommen worden. Heute nutzten viele Familien die erweiterten Zeiten, da immer mehr Mütter berufstätig seien. Die Kita unterstütze dadurch den Familienalltag.

„Ein Vierteljahrhundert und heute sind auch die Kinder der damaligen Kinder bei mir in der Kita“, sagte Westerkamp. Diese Entwicklung zeige, wie eng die Einrichtung mit vielen Familien in Erle verbunden sei. „Wir haben viel erlebt hier im Kindergarten, ganz viel Wandel“, sagte Westerkamp.

Programm mit Gästen und Aktionen

Zum Tag der offenen Tür am 6. Dezember von 11 bis 17 Uhr gibt es große Unterstützung von den Eltern. Sie bereiten Kuchen und eine besondere Geburtstagstorte vor. Eine Liste zum Eintragen sei nach Angaben der Leiterin schnell gefüllt gewesen. Zudem erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm. Aus Stuttgart reist eine Sängerin an, aus Köln ein Zauberer und aus Münster ein Ballonkünstler.

Ein Glücksrad sei ebenfalls vorbereitet. Zu gewinnen seien unter anderem zehn Eintrittsgutscheine für das Spaßbad Atlantis Dorsten sowie weitere kleine und große Überraschungen. Viele Unternehmen aus Erle haben sich an der Glücksradaktion beteiligt. Die Aktion sei ein Dank an die Familien, die die Kita seit vielen Jahren begleiten.

Kirchliche Begleitung am Folgetag

Am 7. Dezember findet in der St. Silvesterkirche ein Gottesdienst statt, an dem sich die Kita beteiligt. Die kirchliche Begleitung bildet den Abschluss der Jubiläumswoche zu 25 Jahre Kita St. Nikolaus.

Baumanzünden bei Brömmel-Wilms Erle startet zum letzten Mal in Erle

Morgen findet das Baumanzünden vor Brömmel-Wilms zum letzten Mal statt. Ab 18 Uhr laden die Organisatoren zu einem frühen Start in die Adventszeit ein. Für Besucherinnen und Besucher gibt es ein kleines, klassisches Angebot an Speisen und Getränken.

Tradition endet an vertrautem Ort

Das Baumanzünden Brömmel-Wilms Erle beginnt am Freitag um 18 Uhr. Vor dem großen Baum am Dorfplatz werden Grünkohl mit Mettwurst, Bratwurst im Brötchen, Glühwein in Weiß und Rot, Apfelpunsch sowie Kakao angeboten.

Europa, das sind wir: Schüleraustausch Raesfeld – Kobierzyce

Die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach haben ein neues Austauschprojekt gestartet. Die Gemeinde Raesfeld stärkt damit gemeinsam mit ihrer polnischen Partnergemeinde Kobierzyce die europäische Begegnung. Ein gelungenes Event und Austausch, auch für die Gemeinde Raesfeld. Im März werde zudem mit dem Gegenbesuch der polnischen Delegation gerechnet, wie Tina Almering, Lehrerin der Julia Koppers Gesamtschule, mitteilt.

Austauschprojekt startet mit Reise nach Kobierzyce

Unter dem Motto „Europa, das sind wir“ haben die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach ein gemeinsames Schüleraustauschprogramm aufgebaut. Die Gemeinden Raesfeld und Kobierzyce setzten damit ein deutliches Zeichen für ihre Partnerschaft. Seit Oktober gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Jugendlichen beider Orte.

Im Herbst reisten die Raesfelder Schülerinnen und Schüler nach Kobierzyce. Dort lernten sie die polnische Kultur, die Geschichte und den Schulalltag kennen. Viele entdeckten, wie viele Gemeinsamkeiten deutsche und polnische Jugendliche haben. Neue Freundschaften entstanden schnell.

Schüleraustausch Gesamtschule, Polen: Gemeinsam Europa entdecken
Empfang im Rathaus. Foto: JKG

Erste Reise als gemeinsame Erfahrung

Für einige der 20 Teilnehmenden war bereits der Hinflug eine besondere Herausforderung. Manche flogen zum ersten Mal und meisterten den Weg ohne elterliche Unterstützung. Auch die Verständigung erforderte Mut. Die Jugendlichen nutzten Englisch, Deutsch, Polnisch und gelegentlich digitale Übersetzungshilfen. So wurde die Kommunikation schnell einfacher.

Bei kreativen Projekten, Sportangeboten, Sprachtandems und einem Besuch der Stadt Breslau wuchs die Gruppe zusammen. Insgesamt nahmen 45 Jugendliche an den gemeinsamen Aktivitäten teil.

Gemeinde Raesfeld: Schüleraustausch Gesamtschule mit Polen
Besuch Gedenkstätte Kreisau. Foto: JKG

Austausch wird fortgesetzt

Auch nach der Rückkehr bleibt der Kontakt lebendig. Beide Gruppen bereiten derzeit kreative Adventsgrüße vor. Die Planungen für den Gegenbesuch Anfang März laufen bereits.

In einer Zeit, in der positive europäische Nachrichten selten sind, zeigt dieses Projekt, wie junge Menschen den europäischen Gedanken mit Leben füllen. Sie gehen offen aufeinander zu, entdecken neue Sprachen und Kulturen und sprechen mit Menschen, die sie gerade erst kennengelernt haben.

Unterstützung für das Projekt

Diese wunderbaren Erfahrungen konnten durch das Engagement der Gemeinden, der Schulen und nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung des dpjw (Deutsch Polnisches Jugendwerk) ermöglicht werden.

Deutsch Polnisches Jugendwerk

Erle betroffen – Wasserrohrbruch in Lembeck stört Wasserversorgung

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Erle hatte gestern kurzfristig kein Wasser. Der Grund war nach Angaben des RWW ein Rohrbruch am Schloss Lembeck, der die Versorgung in mehreren Bereichen beeinträchtigt habe. Neben Dorsten seien auch Schermbeck und Lembeck betroffen gewesen, teils mit Druckabfällen oder zeitweisen Ausfällen.

Unterspülungen am Prozessionsweg

In Schermbeck meldete der Versorger zusätzlich einen weiteren Rohrbruch. Im Bereich der Dorstener Straße, Unterführung am Prozessionsweg, sei es dabei zu Unterspülungen gekommen. Die Reparaturen hätten parallel zu den Arbeiten in Lembeck erfolgen müssen, was das Netz zusätzlich belastete.

Reparaturarbeiten in der Nacht abgeschlossen

Laut RWW-Sprecher sei die Hauptleitung in Lembeck in der Nacht erfolgreich repariert worden. Die Versorgung stabilisiere sich seitdem wieder. Ob ein Zusammenhang mit Baumfällarbeiten in Lembeck bestanden habe, könne der Versorger aktuell nicht bestätigen.

Umgestaltung Kirchplatz St. Martin Raesfeld: Zweiter Bauabschnitt startet

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht in die nächste Phase. Nach dem ersten Bauabschnitt rund um das Martinushaus folgt nun der Teilabschnitt Kirche Süd. Die Verwaltung setzt damit weitere Maßnahmen aus dem ISEK sowie dem Rahmenplan Ortsmitte um.

Im Fokus steht die Umgestaltung Kirchplatz St. Martin Raesfeld, die im kommenden Bau- und Umweltausschuss am 1.12.205 vorgestellt wird.

Die Neugestaltung der Ortsmitte in Raesfeld geht an der St. Martin Kirche weiter.
ür die geplanten Hochbeete ist eine staudenreiche Bepflanzung vorgesehen. ©Gemeinde Raesfeld

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche

Die vom Rat beschlossene Umgestaltung der Ortsmitte wurde in den vergangenen Monaten im Umfeld des Martinushauses umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen nun die verbliebenen Flächen rund um die Kirche St. Martin erneuert werden. Dazu gehören das westliche Kirchportal, die Flächen südlich der Kirche sowie eine geplante Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts.

Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden.
Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden.©Gemeinde Raesfeld

Auch der Bereich am östlichen Kirchportal an der Borkener Straße wird einbezogen. Die Ausführungsplanung stellt Bauamtsleiter Bernd Roters im Rahmen der Begehung vor der Sitzung vor.

Sechs Linden sollen entfernt werden

Die Verwaltung schlägt vor, sechs bestehende Linden im westlichen und südlichen Bereich zu entfernen. Nach ihrer Einschätzung führen sie zu einer starken Verschattung, zu Verschmutzungen durch Laub und Mehltau sowie zu Schäden am Pflaster. Auch ein angrenzender Ahorn soll entfallen, da er nicht mehr vital ist und seine Wurzeln das Pflaster anheben.

Die beiden Linden am östlichen Portal sollen ohne Ersatz entfallen, damit der Eingang von der Borkener Straße aus uneingeschränkt sichtbar wird.

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche
Auch der Bereich am östlichen Kirchportal an der Borkener Straße wird einbezogen. Foto: Gemeinde Raesfeld

Vorschlag für Neubepflanzungen

Für die Umgestaltung schlägt die Verwaltung folgende Neupflanzungen vor:

• vier Feldahorne in Kugelform am Hauptportal und hinter dem Dorfwirt
• drei Amberbäume als Dach vor dem Martinushaus
• eine Säulenkirsche im Grünbeet vor der Pizzeria
• zwei Winterlinden im Bereich des Fußgängerüberwegs an der Borkener Straße

Die Verwaltung weist darauf hin, dass Amberbäume zwar nicht heimisch sind, jedoch gute Lichtverhältnisse für das Martinushaus bieten und pflegeleicht sowie klimaresistent sind. Für die geplanten Hochbeete ist eine staudenreiche Bepflanzung vorgesehen.

Die Neugestaltung der Ortsmitte in Raesfeld geht weiter.
©Gemeinde Raesfeld

Wegeführung und Platzgestaltung

Die Stufenanlage vor dem südlichen Kircheneingang soll entfallen. Durch eine Anhebung des Pflasters und eine neue Gefälleplanung entstehen in der Flucht zwischen Schreibwaren Spangemacher und dem Dorfwirt drei Stufen. Ein barrierefreier Zugang bleibt über den Weg hinter Schreibwaren Spangemacher bestehen.

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche
©Gemeinde Raesfeld

Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden. Sie bietet sich künftig für Außengastronomie an. Müllstandort und Stromverteilerkästen im Bereich der Borkener Straße werden in Abstimmung mit den Eigentümern neu geordnet.

Beleuchtung und Entwässerung

Die Beleuchtung soll auf eine Standard-Bega-Leuchte umgestellt werden. Die Anstrahlung der Kirche wird überarbeitet, da die aktuelle Beleuchtung im Sommer durch die dichten Kronen der Linden kaum Wirkung zeigt. Im östlichen Bereich sind Bodenstrahler geplant, die das Kirchenportal dezent hervorheben.

Auch die Entwässerung im südlichen Bereich wird erneuert. Ziel ist eine Versickerung des Regenwassers aus Dach- und Pflasterflächen.

Abstimmung mit der Kirchengemeinde

Die Verwaltung teilt mit, dass die Planungen im Vorfeld mit der Kirchengemeinde besprochen wurden. Für alternative Vorschläge aus dem Ausschuss zeigt sie sich offen.

KulturStall Marienthal: Winterzauber trifft auf Kultur

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Ein stimmungsvoller Dezember erwartet Besucherinnen und Besucher in Marienthal. Der Kulturkreis lädt zu einem Konzert mit Frank Breburda und einer Krimilesung mit Thomas Hesse ein. Beide Veranstaltungen verbinden Musik und Literatur mit dem besonderen Winterflair des Dorfes.

Frank Breburda mit „Junge Herzen“

Am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 17 Uhr gastiert Liedermacher Frank Breburda im winterlichen Marienthal. Sein Programm „Junge Herzen“ richtet sich an alle, die Musik mit Hoffnung und Zuversicht suchen. Breburda reflektiert über Rückblick, Neubeginn und das Loslassen. Er zeigt in seinen Liedern, dass sich auch in schwierigen Momenten der Blick für das Schöne öffnen kann. Seine technisch versierte Gitarrenbegleitung und persönlichen Texte prägen den Abend.

Thomas Hesse-Lesung Marienthal aus dem Buch  Wolfshund
Foto: Presse

Thomas Hesse liest aus „Der Wolfshund“

Weiter geht es am Mittwoch, 10. Dezember 2025, um 19.30 Uhr. Autor Thomas Hesse stellt im Kulturstall seinen Krimi „Der Wolfshund“ vor. Die Handlung führt mitten nach Marienthal und verbindet Lokalkolorit mit Spannung. Hesse wird Passagen aus dem Buch lesen und darüber sprechen, wie ein Krimi entsteht. Dazu zählen seine Zusammenarbeit mit Co-Autorin Renate Wirth und die gemeinsame Entwicklung der Figuren.

Getränke und Service

Während beider Veranstaltungen bietet das Team des Kulturkreis Marienthal Getränke an.

Karten und Informationen

Eintrittskarten sind online über die Webseite des Kulturkreises erhältlich. Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine Reservierung empfohlen.

Ort: KU(LTUR)-STALL auf dem Marienthaler Dorfplatz, An der Klosterkirche 4, 46499 Hamminkeln-Marienthal
Tickets: www.marienthaler-abende.de/tickets

Neue Termine für Januar bis März im Marienthaler KulturStall sind ebenfalls schon online

Orange Day: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen im Kreis Borken

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dem Orange Day, macht die Polizei im Kreis Borken auf das Thema aufmerksam. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass häusliche Gewalt weiterhin ein ernstes Problem ist. Der Kreis Borken ruft dazu auf, hinzusehen und Betroffene zu unterstützen.

Aktuelle Lage im Kreis Borken

Häusliche Gewalt betrifft auch den Kreis Borken. Im Jahr 2024 wurden 966 Fälle angezeigt. Bis September 2025 registrierte die Kreispolizeibehörde 751 Fälle. Das entspricht einem Anstieg von etwa 1,3 Prozent. Nach Angaben der Polizei sind 20 bis 30 Prozent der Betroffenen männlich, der überwiegende Teil jedoch weiblich. Gewalt geschieht täglich und bleibt häufig verborgen.

Landrat Dr. Kai Zwicker sagte, Gewalt gegen Frauen gehe die gesamte Gesellschaft an. Die steigenden Zahlen im Kreis Borken zeigten, dass man aufmerksam hinschauen müsse. Jede betroffene Person habe Anspruch auf Schutz und Unterstützung. Man setze gemeinsam ein klares Zeichen gegen Gewalt.

Polizei im Kreis Borken stärkt Schutz und Unterstützung

Die Polizei im Kreis Borken betont, dass jede Form häuslicher Gewalt ernst genommen wird. Leitender Polizeidirektor Paul Albers sagte, der Auftrag sei eindeutig. Es gehe darum zu schützen, zu helfen und konsequent einzuschreiten. Niemand müsse allein bleiben. Wer Gewalt erlebe, könne die Polizei jederzeit erreichen.

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die Polizei ein Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und ein Leben ohne Angst.

Aktion „Wir brechen das Schweigen“

Unter dem Motto Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen weist die Polizei auf die bundesweite Aktion „Wir brechen das Schweigen“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ hin. Sie soll Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Beratungsangebote im Kreis Borken

In akuten Notlagen gilt der Notruf 110.
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter 116 016 anonym, kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar.

Regionale Unterstützung bieten:

  • Ambulante Gewaltberatung Frauenhaus Bocholt: 02871 / 40194
  • Frauen für Frauen Ahaus: 02561 / 3738
  • Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Gronau: 02562 / 817340

Sieger der Dorfrallye der Kolpingsfamilie Erle stehen fest

Die Kolpingsfamilie Erle hat die Sieger der 4. Dorfrallye ausgezeichnet. Drei Teams nahmen ihre Urkunden und Preise entgegen, nachdem sie sich im Herbst durch acht Stationen gearbeitet hatten. Die Veranstaltung brachte nicht nur Spaß, sondern auch eine Spende für drei örtliche Kitas.

Auszeichnung der besten Teams

Die Sieger der Dorfrallye Kolpingsfamilie Erle wurden am 23. November geehrt. Die Kolpingsfamilie hatte die Rallye mit Unterstützung der KfD sowie der Volksbank Raesfeld und Erle organisiert. Insgesamt 44 Teilnehmende in neun Teams waren angetreten, um Fragen und kleine Geschicklichkeitsaufgaben an acht Stationen zu lösen.

Zur Siegerehrung lud die Kolpingsfamilie die drei besten Teams ein. Für die Kinder und Jugendlichen gab es Spiele, dazu Verzehrgutscheine und regionale Leckereien. Jedes Team erhielt außerdem eine Urkunde.

Ergebnisse der 4. Dorfrallye

  1. Platz: Die Hörnchens
  2. Platz: Team 2. Klasse und Dorfracer (punktgleich)

Spende für drei Kindergärten

Im Rahmen der Rallye fand im Silvesterhaus ein Kuchenverkauf statt. Dabei kamen 120 Euro zusammen. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen an die Fördervereine des St.-Silvester-Kindergartens, des St.-Nikolaus-Kindergartens und der Kita Holzwurm übergeben.

Die Teilnehmenden bedankten sich bei der Kolpingsfamilie Erle für die Organisation und freuen sich bereits auf die nächste Dorfrallye im kommenden Jahr.

Wirtschaftswege Borken: Stadt startet Sanierungsarbeiten Ende November

Die Stadt Borken beginnt am 25. November 2025 mit der Sanierung mehrerer Wirtschaftswege im Außenbereich. Insgesamt sechs Wege in Gemen, Grütlohn, Hoxfeld, Marbeck und Rhedebrügge erhalten neue Fahrbahndecken. Die Arbeiten sind Teil des jährlichen Wirtschaftswegekonzepts.

Sanierung auf mehreren Streckenabschnitten

Die Wirtschaftswege Borken prägen den Außenbereich über eine Länge von mehr als 400 Kilometern. Der Bauhof übernimmt die Instandhaltung des gesamten Wegenetzes und erarbeitet jedes Jahr ein abgestimmtes Konzept für notwendige Sanierungen. Für einige Straßenabschnitte ist eine laufende Unterhaltung nach Angaben der Stadt technisch und wirtschaftlich nicht mehr möglich. Die Vorarbeiten hat der Bauhof bereits ausgeführt. Ein Fachunternehmen übernimmt nun den Einbau der neuen Fahrbahndecken. Die Kosten liegen bei rund 550.000 Euro.

Diese Wirtschaftswege werden erneuert

In den kommenden Wochen werden folgende Abschnitte saniert:

  • Nordholter Heide und Fritz-Wiese-Weg in Marbeck zwischen Seelhaus und Marbecker Straße
  • Elsstegge in Grütlohn zwischen Helweg und Hellwiese
  • Uhlenbrokweg in Hoxfeld zwischen der Zufahrt Haus Nr. 27 und dem Pröbstinger Busch
  • Am Wäldchen in Rhedebrügge zwischen Hovesweg und Tenkweg
  • Hagenstiege zwischen Olden Goren und Görings Esch

Die Stadt weist darauf hin, dass aufgrund der schmalen Fahrbahnbreiten zeitweise Vollsperrungen notwendig sind. Umleitungen werden ausgeschildert.

Verständnis für Behinderungen erbeten

Während der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt Borken bittet Verkehrsteilnehmende um Verständnis und Rücksichtnahme in den betroffenen Bereichen.

Verschenke ein Picknick im Münsterland: Regional schenken, das gute Leben genießen

Mit der Aktion „Verschenke ein Picknick“ im Münsterland startet eine Geschenkidee, die regionale Produkte, lokale Betriebe und nachhaltiges Schenken verbindet. Picknickkisten aus Holz, gefüllt mit Lebensmitteln und Artikeln aus der Region, stehen ab dem 24. November bereit.

Start der Aktion in vielen Orten

Der Münsterland e.V. bringt die Aktion „Verschenke ein Picknick“ im Münsterland zum sechsten Mal an den Start. Tourist-Informationen, Gastronomiebetriebe und Geschäfte im Münsterland haben dafür Picknickkisten zusammengestellt. Viele der enthaltenen Produkte tragen das Münsterland-Siegel oder stammen aus Kooperationen mit der Öko-Modellregion Münsterland.

Individuelle Kisten aus der Region

Die Inhalte der Kisten unterscheiden sich je nach Ort. Die Lengericher Genusskiste enthält Kaffee, Gewürzspekulatius, gebrannte Mandeln und eine Flasche Apfel-Dessertwein aus Brochterbeck. Neu dabei ist der Hof Brambrink in Dülmen. Dort wurden zwei unterschiedliche Kisten entwickelt, darunter die Variante Frühstückslieblinge vom Hof Brambrink. Enthalten sind unter anderem Eier, Haferflocken und Produkte vom hofeigenen Schottischen Hochlandrind. Besucherinnen und Besucher können den Inhalt auch direkt im Hofladen zusammenstellen.

Wörtliche Rede unverändert

„Die Aktion ‚Verschenke ein Picknick‘ ist mittlerweile absolut etabliert im Münsterland, nicht zuletzt wegen des großen Netzwerks von lokalen und regionalen Akteurinnen und Akteuren, die voller Überzeugung hinter der Idee stehen“, sagt Laura Woolfenden, Leiterin des Projekts Picknick³ beim Münsterland e.V., und betont: „So geht regionale Wertschöpfung – sinnvoller kann man kaum schenken.“

Handarbeit und Wiederverwendung

Erfahrungsgemäß gehen rund 1000 Picknickkisten über die Theken. Produziert werden sie von der Alexianer START GmbH in Münster. Die Holzkisten lassen sich später weiterverwenden, etwa zur Dekoration oder als Aufbewahrung. In einigen Orten ist ein Pfandsystem im Einsatz.

Verkauf an vielen Standorten

Die Kisten werden an 30 Verkaufsstellen im Münsterland angeboten. Dazu zählen Tourist-Informationen, Stadtmarketingbüros, Hofläden, Bäckereien und Concept-Stores. Der Münsterland e.V. sammelt alle Angebote auf seiner Website. Die Übersicht wird fortlaufend ergänzt.

Ausblick auf die Picknicktage 2026

Picknick-Fans können sich bereits auf den Sommer freuen. Vom 18. bis 21. Juni 2026 finden die Münsterländer Picknicktage statt. Geplant sind große und kleine Picknicks an besonderen Orten, drinnen und draußen, begleitet von regionalen Leckereien.

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