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Haushaltsrede 2020 – Bernhard Bölker CDU

Stellungnahme der CDU-Fraktion zum Haushalt der Gemeinde Raesfeld für das Jahr 2020

Sehr geehrter Herr Ehrenbürgermeister Rößing, sehr geehrter Herr Bürgermeister Grotendorst, sehr geehrter Herr Erster Beigeordneter Tesing, sehr geschätzte Damen und Herren aus der Gemeindeverwaltung, werte interessierte Bürgerrinnen und Bürger aus der Gemeinde, geschätzte Vertreterinnen und Vertreter der Presse, liebe Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat.

Ein bedeutender Politiker hat einmal gesagt „Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit.“

Sehr geehrte Damen und Herren, ein umfangreiches Zahlenwerk liegt vor uns, über das wir, die Ratsmitglieder, gleich zu entscheiden haben. Als wichtig kann ich zunächst feststellen, dass die Steuersätze gegenüber dem laufenden Jahr nicht verändert werden müssen und auch die Gebührensätze für Abwasser, Regenwasser, Straßenreinigung und Müllabfuhr sich im Ganzen für unsere Bürgerinnen und Bürger nicht verändern werden.

Es gibt zwar minimale Verschiebungen zwischen den einzelnen Gebührensätzen, unterm Strich verändert sich für die Bürger aber nichts.
Keine Erhöhung von Steuern und Gebühren bedeutet für Raesfeld nicht, dass im kommenden Jahr nichts Außergewöhnliches passieren wird oder soll. Betrachten wir die Wirklichkeit.

Für das kommende Jahr ist nämlich sehr viel im Rahmen unseres
Dorfentwicklungskonzeptes vorgesehen. Ich spreche hier bewusst vom
Dorfentwicklungskonzept und lasse die Fachbegriffe ISEK und IKEK weg, denn der eine Begriff gilt für den Ortsteil Raesfeld und der andere Begriff für Erle und teilweise für die Freiheit.

Wir sind eine Gemeinde und verstehen uns als Ganzes, auch wenn es um unterschiedliche Fördertöpfe geht.
Als Bürgerin und Bürger einer Stadt oder Gemeinde ist es immer von entscheidender Bedeutung, welches Bildungsangebot finde ich in meinem Heimatort vor oder welches Bildungsangebot finde ich dort vor, wo ich mit meinen Kindern demnächst hinziehen möchte. Bildung beginnt schon im frühen Kindesalter, zumindest werden schon wichtige Grundlagen in sehr jungen Jahren gelegt. Deshalb war die Gemeinde Raesfeld immer darauf
bedacht, Kindergartenplätze ausreichend in der Anzahl und in hoher Qualität anzubieten. Gerade im laufenden Jahr hat die Gemeinde die Gruppenräume an der Kita Purzelbaum auf vier verdoppelt. Gleiches geschieht gerade am St. Nikolaus Kindergarten in Erle.

Auch diese zusätzlichen Gruppenräume stehen dem Kindergarten in Erle kurzfristig zur Verfügung.
Die Endabrechnung liegt noch nicht für beide Kitas vor, aber es ist abzusehen, dass die Investitionen für beide Erweiterungen wohl über 1,6 Millionen Euro liegen werden. Wir von der CDU, und ich denke, dass die anderen Fraktionen dem zustimmen, sehen diese Investitionen als gut angelegtes Geld für die Zukunft unserer Kleinsten an.

Wir sagen als CDU-Fraktion nicht, dass jedes Kind möglichst früh in eine Kita gehen soll. Diese Entscheidung sollen die Eltern selber treffen, aber das Angebot soll von der Gemeinde geboten werden, das ist die Wirklichkeit.
Um das Bildungsangebot noch attraktiver zu gestalten, sollen im kommenden Jahr fast 100.000 Euro im Rahmen des Digitalpaktes für unsere Grundschulen ausgegeben werden. Dafür erhält die Gemeinde eine Förderung von 90 %. Die CDU-Fraktion begrüßt diese Investition ausdrücklich.

Unsere Grundschulen waren bisher in diesem Bereich sicher auch schon gut ausgestattet, aber besser geht immer und uns fällt es umso leichter, wenn eine hohe Förderung sinnvoll genutzt werden kann. Umfangreiche Investitionen sind an der Julia-Koppers-Gesamtschule, die im vierten Jahr mit den Klassen 5 – 8 läuft, vorgesehen. Dies und die steigende Schülerzahl freut uns natürlich.

Die Mensa wird für rund 150.000 Euro erweitert. Die Verbundschule im gleichen Gebäude läuft im Sommer 2021 nach Plan aus. Wir hören immer mal wieder, dass es an der Verbundschule zu verstärktem Unterrichtsausfall kommt. Wenn die Gemeinde auch nicht dafür verantwortlich ist, so bitten wir von der CDU-Fraktion die Verwaltung doch, ihren Einfluss bei den zuständigen Stellen geltend zu machen. Denn auch die Schülerinnen und Schüler der Verbundschule sollen bis zu letzten Tag ein gutes Bildungsangebot bekommen.
Betrachten wir weiter die Wirklichkeit an der Gesamtschule. Der Schulhof entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen und Wünschen an einen guten Schulhof.

Deshalb wird die Gemeinde im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes diesen Platz für vorgesehene mehr als eine Million Euro umgestalten und zum sogenannten Quartier öffnen. In dieser Investition ist als besondere Attraktion die Anlage eines größeren Spielfeldes vorgesehen.
Die Öffnung zum Quartier bedeutet, dass außer den Schülerinnen und Schülern auch andere Personen diesen Bereich nutzen können. Es bleibt also kein exklusiver Platz für die Schule.

In diesem Zusammenhang ist es auch notwendig die Bushaltestelle für den Schülerverkehr an der Straße Zum Michael neu zu organisieren, weshalb auch dort eine Umgestaltung erforderlich wird. Diese Umgestaltung erfolgt wahrscheinlich in mehreren Schritten nach Bedarf über einige Jahre.
Um mehr Klassenräume zu schaffen, soll die Aula aus dem Obergeschoss der Schule in die Turnhalle an der Alexanderstraße verlegt werden. Aus der jetzigen Aula können dann zwei zusätzliche Klassenräume entstehen. Außerdem soll das Dach auf der Gesamtschule erneuert werden. Immerhin für ca. 300.000 Euro.

Wegen der anstehenden hohen Investitionen an dieser Schule, regt die CDU-Fraktion an, die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule und Bildung in dieser Schule stattfinden zu lassen. Vor dieser Sitzung sollte eine Begehung möglich sein, damit die Ausschussmitglieder eine noch bessere Grundlage für die anstehenden Entscheidungen erhalten.

Blicken wir auf den Raesfelder Ortskern. Mit dem Erwerb des Hauses Epping und der ehemaligen Filiale der Sparkasse Westmünsterland vor einigen Jahren, haben wir die Möglichkeit geschaffen, diesen Bereich als den zentralen Punkt zwischen altem und neuem Dorfkern neu zu gestalten. Diese Gestaltung wird uns allen nach meiner Überzeugung noch viel Gehirnschmalz abverlangen, auch wenn auf Initiative der CDU-Fraktion ein Planungswettbewerb vorbereitet wird, in dem Architekten und Städteplaner ihr Können
unter Beweis stellen sollen.

Ein weiteres Projekt im Dorfkern ist die angedachte Umgestaltung des Rathausplatzes. Auch dieser Bereich ist in die Jahre gekommen. Eine Grobplanung kann sicher im nächsten Jahr erfolgen. Viel mehr wird in 2020 nicht möglich sein, deshalb müssen auch keine entsprechenden Geldmittel vorgesehen werden. Aber wir werden die Sache im Auge behalten.

Groß herauskommen soll im nächsten Jahr die Freiheit. So soll der Karpfenteich mit Umfeld und die Schlossallee neu gestaltet werden. Wenn ich richtig informiert bin, ist die Schlossallee beim Monopoly, ein Spiel das fast jeder kennt, die teuerste Straße. Leider kann uns die Allee vor der Freiheit nicht mehr lieb und teuer sein, da die Rosskastanien durch Sturm und Krankheiten stark dezimiert wurden und somit keinen schönen Anblick mehr
bieten.
Gegenüber dem gerade angesprochenen Bereich am Freiter Pättken soll bekanntlich ein Fitness-/Mehrgenerationengelände entstehen. Wir von unserer Fraktion möchten, dass neben den bereits in einer Vorplanung dargestellten Geräten, noch Platz für ein seit langem gewünschtes Wassertretbecken und eine Boulebahn vorgesehen wird.

Wir bitten die Verwaltung um eine entsprechende Prüfung. Gerade diese beiden Dinge könnten denBereich noch zusätzlich touristisch aufwerten, wobei das Gelände auch für die Einheimischen gut erreichbar ist. Wir bitten die Verwaltung, zu prüfen, ob die zusätzliche Finanzierung für Tretbecken und Boulebahn aus Dorfentwicklungsmitteln gefördert werden kann. Ansonsten müsste ein entsprechender Betrag im kommenden Jahr zusätzlich bereit gestellt werden.

Weiter unterstützen wir den Plan, das Schloss mit neuer Technik, die auch den Energieverbrauch reduziert, anzustrahlen. Auch dafür sind uns 50.000 Euro nicht zu schade.
Um die ganze Freiheit und das Schloss optimal darzustellen, muss aus unserer Sicht der sogenannte Plattengraben endlich verändert werden und der Wasserlauf als ein annähernd natürliches Gewässer gestaltet werden. Hierzu gehört auch die Realisierung des geplanten Fußweges. Deshalb bitten wir die Verwaltung nochmals darum, entsprechend Kontakt mit dem Kreis Borken aufzunehmen, um den lange von vielen Bürgerinnen und Bürgern
gehegten Wunsch umzusetzen. Wenn es dann gelingt, für den gesamten Bereich einige schöne Kunstwerke aufzustellen, so sind wir uns sicher, dass der ganze Schlossbereich noch weiter an Attraktivität gewinnt.

Aber auch Erle darf und wird in diesem Zusammenhang, gemeint ist natürlich die Dorfentwicklung, nicht zu kurz kommen. Im nächsten Jahr wird der Kirchplatz um St. Silvester komplett neu gestaltet. Da der Kirchengemeinde die Fläche gehört, der Platz aber sicher auch ein öffentlicher Platz ist, haben Kirche und Gemeinde die Vereinbarung getroffen, dass die Kosten von beiden Seiten etwa jeweils zur Hälfte getragen werden. Hier bewährt sich wieder einmal die Zusammenarbeit zwischen Kirche und politischer Gemeinde.
Auch einige der an den Kirchplatz angrenzenden privaten Gebäude werden im nächsten Jahr mit Dorfentwicklungsmitteln noch schöner gestaltet. Insgesamt eine runde Sache rund um St. Silvester.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Schermbecker Straße befürworten wir die Anlage eines neuen Dorfplatzes, der allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt.

Natürlich begrüßt die CDU-Fraktion die Idee, an diesen Bereich angrenzend ein Gebäude auf genossenschaftlicher Basis zu schaffen, welches als Gastronomie aber auch als Versammlungsraum genutzt werden kann. Wenn es denn soweit ist, dass eine Genossenschaft zu diesem Zweck gegründet wird, so kann ich jede Bürgerin und jeden Bürger unserer Gemeinde nur bitten, sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Diese Bitte richtet sich nicht nur an die Erlerinnen und Erler, sondern an alle in der Gemeinde. Es haben sich nämlich auch schon Personen aus Raesfeld und Homer bereiterklärt, entsprechende Anteile zu zeichnen.
Zusätzlich soll der Bereich um die über tausendjährige Eiche am Ekhornsloh neu gestaltet werden. Dieses ist sicher wichtig, damit dieser einzigartige Baum sich demnächst noch besser bewundern lässt. Allerdings ist die Aufgabe nicht mehr für das kommende Jahr vorgesehen, ist aber für die nahe Zukunft fest eingeplant.
Das waren einige Gedanken zur Dorfentwicklung im kommenden Jahr und sicher auch einigen Folgejahren. Betrachten wir auch hier die Wirklichkeit. So groß der Wunsch auch ist, alles in 2020 umzusetzen, wir werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schaffen, alles zu schaffen. Wenn ich dann dabei an die zukünftige Nutzung des Bereiches Epping oder an die Neugestaltung des Rathausplatzes und an die Veränderungen im Erler Ortskern denke, so
sind dies alles Projekte, die mehrjährig angelegt sein müssen. Schneller kann es weder unsere gut funktionierende Verwaltung, noch die Planer und auch nicht die Bauherren und Unternehmer in Zusammenarbeit mit der Politik schaffen.

Gut Ding braucht auch in Raesfeld ein klein wenig Weile. Deshalb sind im Haushaltsplanentwurf auch 2,5 Millionen Euro als Verpflichtungsermächtigungen unter anderem für Dorfentwicklung vorgesehen.

Einen Punkt möchte ich ansprechen der nicht in die offizielle Dorfentwicklung gehört. Es ist der Ausbau des Glasfasernetzes. Nachdem die Ortskerne vor einigen Jahren schon an dieses Netz angebunden wurden, geschieht dies gerade abschließend im Außenbereich.

Es ist schon eine hervorragende Verhandlungsleistung der Verwaltung gewesen, die sehr günstigen Anschlussgebühren von 99 Euro pro Haushalt auszuhandeln, wobei der ganz große Teil der Kosten für dieses System von Bund und Land übernommen werden. Schade nur, dass einige
Haushalte sich nicht dafür entscheiden konnten. Auch das ist Dorfentwicklung, auch wenn es anders genannt wird.

Ich komme nun zu einem anderen Thema. Es ist das Thema was in aller Munde ist und in fast jeder Nachrichtensendung in Funk und Fernsehen genannt wird. Ich meine den Klimaschutz und die Möglichkeiten die unser Raesfeld hat, dabei mitzuwirken. Vorgesehen ist die Anschaffung einer Kraftwärmekopplungsanlage im Bereich der Sebastianschule. Über den
Energieträger dafür werden wir uns im kommenden Jahr sicher noch intensiv unterhalten müssen. Zu überlegen ist natürlich auch, für welche Gebäude eine solche KWK-Anlage genutzt werden kann und ob sie zu gegebener Zeit erweiterbar ist.
Erneuerbare Energie soll demnächst auf den Dächern des Rathauses, der Julia-Koppers- Gesamtschule und auf dem Dach der Sporthalle in Raesfeld über Photovoltaikanlagen erzeugt werden. Dafür stehen gut 500.000 Euro im Haushalt zur Verfügung. Ich frage mich manchmal, warum müssen diese Anlagen immer auf Dächern aufgebaut werden. Betrachten wir auch hier einmal die Wirklichkeit. Wenn wir diese Anlagen auf einer Freifläche errichten könnten, so würden wir ganz erheblich Kosten für den Unterbau und die Montage der Platten einsparen, der Brandschutz für das darunterliegende Gebäude wäre deutlich besser und die Feuerwehr könnte im tatsächlichen Brandfall ein Feuer in einem solchen Gebäude noch löschen. Die Einspeisevergütung könnte sinken, ohne die Rentabilität einer solchen Anlage zu verändern. Das Argument des zusätzlichen Flächenverbrauchs, so denke ich, kann man vernachlässigen, da in Summe immer noch eine nur geringe Fläche gebraucht wird. Ich bestreite aber ausdrücklich nicht, dass Photovoltaikanlagen auf Dächern etwa fünf bis fünfzehn Meter näher an der Sonne sind.

Ich halte dieses Maß aber für vernachlässigbar, da man diesen Nachteil wahrscheinlich rechnerisch gar nicht ermitteln kann. Ich habe diese Dinge auch schon mal mit einem amtierenden Bundesminister diskutiert, aber das ist
wahrscheinlich höhere Politik, von der ich dann doch nicht genug verstehe.
Ein anderer Aspekt zum Klimaschutz. Vor wenigen Monaten hat die Bundesregierung das sogenannte Klimaschutzpaket mit CO2 Bepreisung beschlossen.

In einer Blitzumfrage wurde ermittelt, dass sich knapp 80 % der Befragten dafür ausgesprochen haben, dass Klimaschutz wichtig oder sehr wichtig ist. In der gleichen Umfrage wurde die Frage gestellt, ob man bereit sei, im Rahmen der CO2 Bepreisung drei Eurocent zusätzlich für einen Liter Benzin oder Diesel für den Klimaschutz auszugeben. Gut 80 % der Befragten gaben an, dass dies eine zu hohe Forderung sei. Man bedenke, bei einem Verbrauch von durchschnittlich 8 Litern Benzin oder Diesel pro 100 Kilometer führt dies immerhin zu Mehrkosten von knapp 25 Cent pro 100 Kilometer Fahrstrecke. Das dürfte einer Strecke von Raesfeld bis vor die Tore von Köln entsprechen. Wenn wir dann auch in anderen Bereichen versuchen wollen, Klimaschutz zu betreiben, so müssen wir in Zukunft noch viele dicke Bretter bohren. Auch das ist die Wirklichkeit. Im laufenden Haushalt sind 10.000 Euro für Ausgaben im Bereich Biodiversität angesetzt.

Die Mittel wurden in diesem Jahr so gut wie gar nicht beansprucht. Allerdings ist es durch die Zusammenarbeit von Gemeinde, Landhandel, örtlicher Genossenschaft und Landwirtschaft gelungen, einige Hektar Blühstreifen zu schaffen. Eine typische Raesfelder Lösung. Dies dürfte für unsere Insektenarten von Nutzen sein. Die Fortsetzung und Ausweitung dieser
Vorgehensweise wird von der CDU-Fraktion ausdrücklich begrüßt. Deshalb sollen die Restmittel aus diesem Jahr in 2020 übertragen werden.

Ein Punkt der zumindest unserer Fraktion mehr und mehr Kopfzerbrechen bereitet, sind die Investitionen in Regenklär- und Regenrückhaltebecken. Für das kommende Jahr sind dafür fast 1,4 Millionen Euro vorgesehen. Diesen Betrag werden wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unseren Bürgerinnen und Bürgern über die Regenwassergebühren abverlangen
müssen.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe gerade einige wichtige Dinge angesprochen, die wir uns für das nächste Jahr und darüber hinaus vorgenommen haben, so steht es zumindest im Haushaltsplanentwurf.

Ich habe bisher fast nur über Ausgaben gesprochen. Aber, wer
nichts einnimmt, kann schon relativ kurzfristig nichts mehr ausgeben, wenn er sich nicht völlig überschulden will. Das ist bei der Gemeinde Raesfeld sicher nicht anders.
Ich möchte die Einnahmesituation für die Gemeinde Raesfeld als gut bezeichnen. Besser geht es natürlich immer. Dies haben wir sicher der immer noch guten Konjunktur, die trotz Brexitankündigung und Handelsstreit, den die USA mit vielen Ländern forcieren, zu verdanken. Die gute Konjunktur, gerade hier, resultiert aber sicher auch aus der Arbeit der fleißigen Menschen und den geschickt agierenden Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region.

Denn allein eine im Haushaltsplanentwurf prognostizierte Steigerung der Gewerbesteuer um 680.000 Euro, also um rund 14,5 % auf fast 5,4 Millionen Euro ist schon eine Leistung.
Natürlich steigen damit die Anteile an der Einkommensteuer und der Umsatzsteuer für die Gemeinde entsprechend, und zwar insgesamt um nochmals fast 160.000 Euro.

Um diese Einnahmen nochmals zu steigern, spricht die CDU-Fraktion sich ausdrücklich für die Erschließung der geplanten 17 Hektar zusätzlicher Gewerbeflächen aus. Ein solcher Schritt ermöglicht es der Gemeinde Raesfeld, heimischen Firmen Erweiterungsflächen anzubieten und weitere interessante Betriebe nach Raesfeld zu holen.

Dieses Vorgehen schafft Arbeitsplätze vor Ort und wir können die Auspendlerzahl, also der Menschen die Raesfeld täglich zur Ausübung ihres Berufes verlassen, reduzieren. Nach neuesten Erhebungen sind das immerhin fast 2000 Berufstätige mehr, die Raesfeld an jedem Arbeitstag nach Auswärts verlassen, als Menschen die nach Raesfeld hin einpendeln. Dieser Schritt hat sicher auch einen positiven Einfluss auf den Klimaschutz in der Region, denn dort, wo weniger gefahren wird, wird auch weniger CO2 ausgestoßen.

Außerdem spült zumindest der Verkauf von gemeindeeigenen Gewerbeflächen der Gemeinde wieder Geld in die Kasse.
Es dient also der Refinanzierung von Grundstückskäufen.
Das Gleiche gilt für die Ausweisung von Wohnbauflächen. So wurden in den letzten Jahren am Siedlungsrand Flächen durch die Gemeinde erworben, um sie im Wesentlichen als Bauland für Einheimische und mit Raesfeld über Arbeitsplatz oder ehemaligen Wohnort verbundene Menschen zu einem ermäßigten Kaufpreis zu veräußern.

Denn wir sehen es als CDU-Fraktion als unsere Pflicht an, gerade für diesen Personenkreis entsprechende Baumöglichkeiten in Raesfeld und Erle zu schaffen. So geschehen an der Wehler Straße in Erle und im kommenden Jahr an der Van-Gent-Straße in Raesfeld. In der Verlängerung des Binsenweges sollen Mehrfamilienhäuser zur Vermietung entstehen, denn auch dafür gibt es nach unserer Auffassung einen Bedarf. Beides bringt Geld, dass die Gemeinde vorfinanziert hat, in die Kasse zurück.

Wie wir alle wissen, können wir das Geld, dass wir als Gemeinde über Steuern, Zuschüsse oder Zuwendungen erhalten, nicht alles für die Gemeinde behalten. Ein immer größerer Teil des Geldes geht in Richtung Kreis, als Kreisumlage und Jugendamtsumlage.

Zusammen immerhin fast 7,4 Millionen Euro für 2020. Dies ist sicher eine Folge der erhöhten Finanzkraft von Raesfeld, die auch dazu führt, dass es für das kommende Jahr keine Schlüsselzuweisungen vom Land mehr gibt. Natürlich bekommen wir gerade für die Jugendamtsumlage auch einiges zurück. Das gilt besonders für die neu eingerichteten vier Gruppen in den beiden vorhin von mir angesprochenen Kindergärten.

Wie auch bei der Gemeinde Raesfeld, sind die Verwaltungsaufgaben beim Kreis wahrscheinlich mehr geworden. Denn wir als Bürgerinnen und Bürger stellen von wenigen Ausnahmen abgesehen, sicher auch immer mehr Ansprüche an die verschiedenen staatlichen Ebenen.

Gleichzeitig müssen wir bedenken, dass das ganze Geschäft in den Verwaltungen immer komplizierter wird. Herr Tesing als unser Kämmerer hat dieses bei seiner Haushaltsrede in der letzten Ratssitzung deutlich zum Ausdruck gebracht. Das alles will irgendwie finanziert werden.

Insgesamt möchte ich aber die finanzielle Situation von Raesfeld nochmals als gut bezeichnen. Ersichtlich ist das schon daran, dass der Haushaltsplan einen Betrag von knapp 4,4 Millionen Euro bereitstellt, um Grundstücke und Gebäude zu erwerben. Die angemessene, ja fast gute Finanzlage führt natürlich dann dazu, dass Raesfeld aus der sogenannten Haushaltssicherung raus ist.

Es ist einerseits sicherlich ein Makel, in der Haushaltssicherung zu sein, auf der anderen Seite gibt es dann aber auch für die ein oder andere Investition einen höheren Zuschuss. Es ist eben der Fluch der guten Tat. Gerade die vorgesehenen Ausgaben für die Dorfentwicklung in den nächsten Jahren und die Bereitstellung einer hohen Summe für den Immobilienerwerb, sind nach fester Überzeugung der CDU-Fraktion nicht aus der Portokasse der Gemeinde zu finanzieren, sondern es geht wirklich ans Eingemachte, nämlich an unseren Sparstrumpf.

Deshalb ist es unser aller Aufgabe, jeden Schritt auf diesem Weg intensiv zu planen, aber auch mutig und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.
Zusammenfassend möchte ich zu diesem Zeitpunkt als Landwirt sagen, die Aussaat ist gut gelungen, die Pflanzen stehen gut auf dem Acker, der Dünger hat gewirkt, es hat passend geregnet und nur massiver Hagelschlag von oben kann die Ernte noch zerstören. Jetzt soll es an die Ernte gehen und nach erfolgreichem Beginn der Ernte verlässt uns der Betriebsleiter,
der ein hoch motiviertes Team für die Ernte zurücklässt.

Lieber Andreas, mit dem maßgeblich von Dir geformten Team, ist für ganz Raesfeld in den letzten Jahren sehr viel erreicht und eine hervorragende Grundlage für die Zukunft gelegt worden.

Es ist aber noch lange nicht die Zeit, eine Abschiedsrede zu halten, denn fast ein ganzes Jahr bist Du noch unser aller Bürgermeister. Du weißt, dass wir Raesfelder mit Lobeshymnen immer sehr sparsam sind, deshalb lieber Andreas, bis hierhin erst einmal Danke.

Einen Punkt möchte ich noch erwähnen. In diesem Jahr jährte es sich zum 50. mal, dass Raesfeld und Homer einen gemeinsamen Weg gegangen sind. Ich fand es schon beeindruckend, wie Mitglieder des Rates und der Gemeindeverwaltung in Kompaniestärke am Homeraner Schützenfest teilgenommen haben. Was für mich aber ganz neu war, ist, dass
aus Rat und Verwaltung auch Damen in dieser Kompanie mitmarschiert sind. Ich werde mich ganz sicher nicht in die Hoheit der Schützenvereine einmischen, aber ich habe die Beteiligung der Damen am Schützenumzug in Homer durchaus als Bereicherung empfunden.

Ein besonderes Anliegen ist es mir, mich ganz herzlich bei meinem Vorgänger Karl-Heinz Tünte in diesem Amt zu bedanken für die gute Vorarbeit. Karl-Heinz, Du hast mir ein gut bestelltes Haus übergeben. Herzlichen Dank an Dich auch von dieser Stelle aus noch einmal.
Ich habe mit meinen Ausführungen versucht, in einigen wichtigen Punkten die Wirklichkeit in dem Haushaltsplan zu betrachten. Ich hoffe, dass mir dieses gelungen ist.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Ihnen noch eine Antwort schuldig. Ich habe zu Beginn meiner Rede gesagt, dass ein bedeutender Politiker einmal gesagt hat: Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Dieser Satz wird Kurt Schumacher, dem ersten SPDFraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag zugeschrieben. Kurt Schumacher führte die SPD-Bundestagsfraktion von 1949 bis 1952.
Für die CDU-Fraktion kann ich erklären, dass wir dem Haushaltsplanentwurf mit dem Stellenplan so wie er uns vorliegt zustimmen werden.
Ich möchte nicht schließen, ohne mich im Namen der CDU-Fraktion bei unserem Bürgermeister mit seinem Team für die gute Arbeit die auch in diesem Jahr wieder im Rathaus geleistet wurde zu bedanken. Lieber Andreas, gib diesen Dank bitte auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, die heute hier nicht anwesend sind.

Mein Dank geht auch an die Vertreterin und die Vertreter der Presse, die auch in diesem Jahr gut und fair über unsere Arbeit berichtet haben.
Den Mitgliedern der anderen Fraktionen gilt ebenfalls mein Dank für den kollegialen und fairen Umgang miteinander.

Liebe Mitglieder der CDU-Fraktion, ihr habt mich in den ersten zehn Monaten die ich in diesem Amt bin kräftig unterstützt, so dass es mir eine eine Ehre ist, dieses Amt zu haben. Ihnen allen wünsche ich gesegnete Weihnachten und ein gutes Jahr 2020.

Traktor-Demo in der Borkener Innenstadt

Parkflächen-/Straßensperrungen wegen „Traktor-Demo“  am Donnerstagnachmittag, 12. Dezember 2019

Aufgrund einer „Traktor-Demo“ in der Borkener Innenstadt am Donnerstag, 12. Dezember 2019, kündigt die Stadtverwaltung Borken folgende verkehrliche Maßnahmen an:

Borken (pd). Sämtliche Parkplätze vor dem Rathaus (Im Piepershagen) sind ab 14:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr gesperrt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, auf umliegende Parkplätze, insbesondere hinter dem Rathaus, auszuweichen.

Sämtliche Parkplätze rund um die Remigiuskirche (Mühlen- und Remigiusstraße) sind ab 12:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr gesperrt. Alternative Parkmöglichkeiten stehen im Bereich Am Kuhm / Am Papendiek sowie am Kapitelshaus zur Verfügung.

Die Umfahrung der Remigiuskirche (Mühlen- und Remigiusstraße) sowie die Blumen- und Marienstraße sind ab 14:00 Uhr bis voraussichtlich 19:00 Uhr für den Kraftfahrzeugverkehr voll gesperrt.

Der Feierabendmarkt auf dem St.-Remigius-Kirchplatz findet wie gewohnt statt. Den Initiatoren der Versammlung, der Polizei und der Stadtverwaltung ist daran gelegen, die versammlungsbedingten Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtgebiet so gering wie möglich zu halten.

Online-Befragung zur Mobilfunkabdeckung in Raesfeld

Gemeinde bittet darum, Funklöcher im Bereich des Mobilfunks online zu melden.

Für das digital vernetzte und mobile Leben und Arbeiten ist eine effiziente Mobilfunkanbindung eine zentrale Voraussetzung.

Leider entspricht die Versorgungslage in manchen Bereichen des Münsterlandes aber nicht den Anforderungen der Bevölkerung und der hiesigen Unternehmen. Die Gründe für eine schlechte Telefon- oder Datenanbindung sind vielfältig und teilweise außerordentlich komplex.

Funkloch Gemeinde Raesfeld
Kein Empfang? Funköcher in der Gemeinde Raesfeld

Die vier Münsterlandkreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster führen daher mit finanzieller Unterstützung des Landes NRW eine Aufklärungskampagne durch. Auch die Gemeinde Raesfeld bittet nun die Raesfelderinnen und Raesfelder um Unterstützung.

Im Rahmen einer Online-Abfrage (www.raesfeld.de/mobilfunkabdeckung) geht es vor allem darum, möglichst alle Funklöcher im Bereich des Mobilfunks zu melden, mit denen die Raesfelderinnen und Raesfelder in Alltagssituationen zu kämpfen haben.

Die durch diese Abfrage erzeugten Daten werden anonymisiert und als Zusammenfassung an die Betreiber der Kampagne übermittelt.

Raesfeld: Taschendieb erbeutet Portemonnaie

Polizei warnt vor Langfingern im Gedränge

Raesfeld (ots). Der Besuch eines Weihnachtsmarktes hat am Samstag in Raesfeld für einen 42-Jährigen ein unschönes Ende gefunden.

Einem Taschendieb war es gelungen, dem Mann unbemerkt das Portemonnaie samt Geld und Papieren aus der Jackentasche zu entwenden. Zu dem Diebstahl muss es zwischen 20 Uhr und 22 Uhr gekommen sein.

Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor den Langfingern: Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.

Wertsachen sicher in verschlossenen Innentaschen verstauen

Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen.

Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit.

Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers zu tragen.

Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de.

Weihnachten ist nicht mehr weit

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Sebastianschüler stimmen sich aufs Fest ein

Die Schülerinnen und Schüler der St.-Sebastian-Schule stimmen sich jeden Montagmorgen gemeinsam im Forum mit Gedichten, Liedern und Theaterstücken auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Begleitet werden die besinnlichen Stunden vom Schulorchester unter der Leitung von Barbara Horbach und Simone Joist.

Drittklässler der Sebastianschule beim Weihnachtstheaterstück
Drittklässler der Sebastianschule beim Weihnachtstheaterstück

 

Stadt Borken verlost 4 x 2 Freikarten für das Neujahrskonzert

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in Borken
Neujahrskonzert am Freitag, den 3. Januar 2020 in der Stadthalle Vennehof – Einsendeschluss ist der 17. Dezember 2019!!!

(pd). Das traditionelle Neujahrskonzert Borken findet im Januar 2020 bereits zum dritten Mal statt. Die Stadt Borken verlost 4 x 2 Freikarten für das Neujahrskonzert in Borken am Freitag, den 3. Januar 2020 in der Stadthalle Vennehof ein.

 Stadt Borken verlost 4 x 2 Freikarten für das Neujahrskonzert in Borken
Stadt Borken verlost 4 x 2 Freikarten für das Neujahrskonzert in Borken

Genießen Sie den Jahresanfang mit den schönsten Klängen der Wiener Strauß-Dynastie und weiteren Komponisten dieser Epoche: Von bekannten Walzern bis hin zu mitreißenden Melodien – mit einem bunten Mix aus prominenten Stücken möchte die „M:LW Festival Philharmonie“ und Dirigent Martin Panteleev das neue Jahr am Freitag, 3. Januar, um 19 Uhr im Rahmen ihrer Neujahrstournee 2020 in Borken begrüßen. Die Stadt Borken unterstützt das Neujahrskonzert im Rahmen der Kulturförderung.

Wer am Gewinnspiel teilnehmen will, muss in Borken wohnen und seinen Namen (Vor- und Nachname) und seine Anschrift angeben!

Es kann per E-Mail, per Telefon oder schriftlich teilgenommen werden, im Einzelnen: Eine E-Mail an „[email protected]“ mit dem Betreff: „Gewinnspiel zum Neujahrskonzert 2020“ senden, oder Sich telefonisch unter der Tel.: 02861/939-0 anmelden, oder Sich schriftlich mit einem Brief oder einer Postkarte mit dem Betreff: „Gewinnspiel zum Neujahrskonzert 2020“ an die Stadt Borken, Im Piepershagen 17 in 46325 Borken wenden.

Die Teilnehmenden erklären sich damit einverstanden, dass im Falle des Gewinns deren Name veröffentlicht wird.

Einsendeschluss ist Dienstag, der 17. Dezember 2019. Aus den zugesandten Einsendungen werden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost. Nach der Auslosung werden die Karten den Gewinnerinnen und Gewinnern per Post zugesendet. 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet und anschließend gelöscht. Zum Thema Datenschutz gelten auch die Richtlinien der Stadt Borken unter folgendem Link: https://www.borken.de/datenschutz.html

Reguläre Tickets sind im Büro der »musik:landschaft westfalen«, Ramsdorfer Postweg 34 in Borken, per Telefon unter 02861/703 85 86, oder im BZ Ticketcenter am neuen Standort an der Bahnhofstraße 6 in Borken erhältlich.

Offener Heiligabend im Jugendhaus Erle

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Jugendhausteam lässt niemanden allein

Erle. Das Weihnachtsfest allein verbringen zu müssen, ist für viele Menschen undenkbar. Und doch haben manche Menschen niemanden, der zuhause den Heiligabend mit ihnen feiert.

Schon lange hatten Tanja Regmann, Sonja Gerwers und Sarah Klenner vom Jugendhaus in Erle hinter den Kulissen die Idee, Heiligabend mit anderen zu feiern: Junge, Alleinstehende oder ältere Menschen, die diesen besonderen Abend nicht allein verbringen möchten

Vom Weihnachtsbrunch zum offenen Heiligabend

Vor fünf Jahren boten sie erstmals einen Weihnachtsbrunch an. Noch immer denken sie gern daran zurück, weil es bei den Besuchern gut ankam und sehr emotional war. So reifte die Idee zum Fest am Heiligabend.

In diesem Sinne laden sie nun erstmals zum Fest im Jugendhaus ein: Beginn ist am Dienstag, 24. Dezember, um 17 Uhr. Der Abend ist offen für jeden. Um das Fest jedem möglich zu machen muss niemand bezahlen. Angesprochen sind Menschen jeden Alters aus dem Umkreis.

Jeder ist willkommen

Jeder ist willkommen. Auch Menschen, die Weihnachten in einer familiären Atmosphäre verbringen möchten, die sie selbst nicht haben, weil sie allein sind. „Es ist ein Fest, das über den Tannenbaum hinausgeht“, sagt Tanja Regmann. „Es geht um Respekt, Wertschätzung und soziales Denken, weil nicht jeder das Glück hat, aufgefangen zu sein“.

Für viele stecke auch der Charakter eines zwanghaften Familien-Zusammenseins an den Feiertagen dahinter. „Nicht jedes Happy-Family-Event ist angenehm“, ist sich das Team vom Jugendhaus Erle einig.

Ein gutes Miteinander, unabhängig von Religion

Der Heiligabend im Jugendhaus Erle soll anders werden. Wichtig ist den Organisatoren ein gutes Miteinander, unabhängig von Religion. Einfach ein Fest der Mitmenschlichkeit und Liebe. Zum Wohl der Tiere verzichten sie auf Fleisch, so kommt nur vegetarische und vegane Kost auf den Tisch. Ein Buffet wird aufgebaut. „Jeder wird satt“, verspricht Sarah Klenner.

Nur eine Anmeldung ist bis Freitag, 20. Dezember, erforderlich, um besser planen zu können. Wer nicht mobil ist, kann sich beim Team melden. Dann rückt die mobile Jugendhilfe an und holt Menschen mit einem Bully ab.

Sponsoren sind dringend gesucht

Noch suchen die Organisatoren dringend nach Sponsoren, die ihre Sache nach dem vegetarischen und veganen Konzept unterstützen. Sprich: Keine Wurstkörbe. „Wir möchten, dass für unser Fest keine Lebewesen zu schaden kommen und stellen uns selbst an den Herd“, sagt Sonja Grewers vom Team.

Das kulinarische Trio vom Jugendhaus Erle:
Sonja Gerwers, Tanja Regmann und Sarah Klenner
Foto: André Elschenbroich

Hilfreich wären auch Geldspenden, mit denen geschaut werden kann, was noch für die Organisation gebraucht wird. Das können auch vegetarische und vegane Nahrungsmittel, Einkaufsgutscheine, Deko-Artikel und Sachspenden als kleine Geschenke für die Teilnehmer sein.

Kein Spielzeug und kein Fleisch spenden!

Einzig Spielzeug werde nicht angenommen. „Gerade an Weihnachten sollen nicht alle an sich denken“, betont Sozialpädagogin Sarah Klenner, die hier einst als Praktikantin im Studium anfing und sich hier immer noch wohl fühlt. Das Team ist mittlerweile zu einer kleinen Familie zusammengewachsen

„Bei uns stehen der Spaß und die Gemeinschaft im Vordergrund“, meint Tanja Regmann. Die Organisatoren bereiten schon jetzt alles liebevoll im Jugendhaus vor. Wer noch Ideen beisteuern und den Heiligabend im Jugendhaus unterstützen möchte, kann gern auf das Team zukommen und dazu beitragen, dass es ein unvergessliches Weihnachten wird.

Anmeldungen sind erforderlich bis Freitag, 20. Dezember, persönlich im Jugendhaus Erle, Silvesterstraße 20, montags bis donnerstags, 14 bis 20 Uhr, und per E-Mail an [email protected]. Anmeldungen sind auch unter Tel. 0176-16 16 20 39 bei Sarah Klenner und direkt im Jugendhaus unter der Telefonnummer 02865-4399 773 möglich

Neue Behandlungsmethoden für ein reines Hautbild

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Naturheilpraxis für medizinische Kosmetik und Ästhetik

In der Naturheilpraxis für medizinische Kosmetik und Ästhetik Raesfeld-Erle wird alles getan, damit Sie sich in Ihrer Haut wohlfühlen. Ob Falten, Altersflecken, angeborene Hautfehler, Aknen oder Hautschäden – hier gibt es für alle Anlässe die passenden Behandlungsmethoden.

Um deren Durchführung auf der Grundlage einer einfühlsamen und individuellen Beratung kümmert sich Vladislava Knjazev, Kosmetikerin, Heilpraktikerin und Ästhetik Therapeutin.

Zu den neu in ihrer Praxis angebotenen Geräten und Behandlungsmethoden gehören die HIFU Behandlung sowie die Skin Perfection AS Station 2020.

Die HIFU Behandlung

Die Abkürzung HIFU steht für hochintensiver fokussierter Ultraschall. Dieser dient als Lifting und kommt dementsprechend bei verschiedenen Hautpartien für Ihre Kosmetik zum Einsatz. Hierzu dringt der Ultraschall bis in die tieferen Hautschichten vor. Dies geschieht allerdings, ohne dabei die Epidermis, also die äußere Schicht der Haut, zu schädigen.

Bei der Hifu Behandlung kommt hochintensiver
fokussierter Ultraschall zum Einsatz.
Foto: André Elschenbroich

Damit lässt sich eine natürlich wirkende Straffung von Gesicht, Hals und Dekolleté erzielen. Ob zur Falten- oder Doppelkinnreduktion, der Straffung des Halses oder zwecks eines Wangenliftings, die HIFU Behandlung widmet sich Ihren Problemzonen. Zudem dient die Methode dazu, den Alterungsprozess Ihrer Haut hinauszuzögern. Die Anwendung erfolgt innerhalb von ein bis zwei Sitzungen.

Skin Perfection AS Station 2020

Bei der Skin Perfection AS Station 2020 handelt es sich um hochmodernes Gerät. Es dient der Tiefenreinigung, dem Peeling, dem Auffrischen und der Versorgung mit wichtigen Wirkstoffen wie Vitaminen, Antioxidantien und Hyaluronsäure. Mit seiner Hilfe kommt in der Naturheilpraxis für medizinische Kosmetik Hydradermabrasion zum Einsatz. Dabei werden mithilfe von Fruchtsäuren und einem Vakuum die abgestorbenen Hautzellen von der Haut abgetragen.

Anti-Aging mit der Skin Perfection AS 2020.
Foto: André Elschenbroich

Diese mit der Skin Perfection AS Station 2020 durchgeführte Anwendung erfüllt zwei wesentliche Zwecke. Zum einen lässt sich damit das Hautbild verbessern, beispielsweise aufgrund einer gewünschten Porenverfeinerung oder der Behandlung einer Akne. Zum anderen dient die Hydradermabrasion als Anti-Aging-Methode.

Um Ihre Haut frisch und strahlend aussehen zu lassen, ist sie demnach eine gute Wahl. Natürlich wird die Anwendung mithilfe der Skin Perfection AS Station 2020 individuell an Ihren Hauttyp und Ihre Hautbedürfnisse angepasst. Dementsprechend hängt die Anzahl der Sitzungen von den diesbezüglichen Bedingungen und Ihren Erwartungen an die Behandlung ab.

Ihr Termin für eine bessere Haut

Profitieren Sie von den neuen Behandlungsmethoden in der Naturheilpraxis für medizinische Kosmetik und vielen weiteren Angeboten. Gönnen Sie sich selbst eine Behandlung oder tun Sie Ihren Lieben etwas Gutes. Frau Knjazev stellt Ihnen zu diesem Zweck gerne Gutscheine zur Verfügung, beispielsweise als Geschenk zu Weihnachten. Die Naturheilpraxis in Raesfeld-Erle freut sich auf Ihren Besuch. Buchen Sie Ihre Behandlung telefonisch oder via E-Mail.

Telefon: 02865-52 99 630
Mobil:    0177-55 11 77 3
E-Mail: [email protected]
Internet: www.aesthetik-erle.de

Adresse:
Schulstr. 8
46348 Raesfeld-Erle

Nikolaus kommt mit Knecht Ruprecht zum Adventsmarkt

Pünktlich startete am Donnerstag der 24. Adventsmarkt am Schloss.

Wie in den Jahren zuvor eröffneten Bürgermeister Andreas Grotendorst und Diana Brömmel, Chefin des Raesfelder Ortsmarketing, am Donnerstag den Adventsmarkt 2019.

Trotz des feucht-kalten Wetters war der Adventsmarkt am ersten Abend voll. Selbst Besucher aus Dallas kamen angereist, um die vorweihnachtliche Atmoshäre am Schloss zu genießen.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2019
Besuch aus Dallas auf dem Adventsmarkt in Raesfeld.

Wie in den Jahren zuvor begrüßten die Fanfaren die Gäste musikalisch und verdeutlichten mit ihren Klängen die Einmaligkeit des Raesfelder Adventsmarktes. Dem konnten selbst Andreas Grotendorst und Diana Brömmel nicht widersprechen. Sie bummelten gemütlich durch die Reihen und erfreuten sich an den hochwertigen Kunstgegenständen in den rund 80 Verkaufsbuden im Innenhof und in der Freiheit.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2019

Bei Glühwein, weiß oder rot, rückten zu später Stunde die Einheimischen enger zusammen und ließen in gemütlicher Runde den ersten Tag des Adventsmarktes ausklingen.

Für viel Aufregung sorgte zwischenzeitlich der Heilige Nikolaus und sein Knecht Rupprecht. Sie kamen zu Fuß, gemeinsam mit den sieben Zwergen aus dem Ort und durch die Freiheit in den Schlossinnenhof. dort verteilten sie anschließend an die Kinder Stutenkerle.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2019
Zu Fuß kam der Heilige Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht und den sieben Zwergen am Schloss Raesfeld an.

Am heutigen Sonntag erwartet die Besucher noch buntes Programm mit Gaugler Nils und seiner Jonglage sowie Musik. Der Weihnachtsengel Jana wird an die Kinder Süßigkeiten verteilen und der Weihnachtsmann verteilt gegen eine freiwillige Spende Schokolade für einen guten Zweck.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2019

Am Rotary Lippe-Issel Stand vor der Hetkamp-Remise gibt es Schwarzbrot, Schmalz und Plätzchen für die Aktion „Polio Now“.

Meditative Momente erfahren die Besucher beim „Nightfever spezial“ von 17 bis 21 Uhr in der offenen Schlosskapelle St. Sebastian.

Ab 19.30 Uhr dreht der Nachtwächter letzmalig jeweils seine Runde.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2019

Petra Bosse

Landwirt Felix Brömmel züchtet seltene Rinderrasse

Landwirt Felix Brömmel züchtet auf seinem Hof in Raesfeld die seltene Rinderrasse Pustertaler – Sprinzen, die fast als ausgestorben galt.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

RAESFELD. „Das ist schon etwas Extravagantes“, sagt der Raesfelder Landwirt Felix Brömmel und strahlt förmlich, als Anni, Aurelia, Blühte und Bulle Elmo gemeinsam mit Kälbchen Alma bedächtig auf sein Zurufen angetrabt kommen.

Neugierig stehen sie am Zaun und beäugen die Besucher und zeigt, dass hier das Verhältnis vom Menschen zum Tier in Ordnung ist.

Der Stolz über seine neue Rinderherde steht dem Bauern förmlich im Gesicht geschrieben.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen
Landwirt Felix Brömmel ist mächtig Stolz auf seine kleine Herde.

Bei den massigen Tieren, die bei dem Raesfelder das ganze Jahr über auf der Weide stehen, handelt es sich um die ursprünglich aus Tirol stammenden Pustertaler – Sprinzen. Brömmel schätzt die Tiere aber vor allem für ihren ausgeglichenen und ruhigen Charakter.

Rind für die Milch- und Fleischerzeugung

„Seit 1985 stehen die Pustertaler auf der Liste der ‚Genreserve-Rassen‘, aber mittlerweile gibt es weltweit wieder rund 1000 Stück“, so Brömmel. Bedingt durch ihre Robustheit galt das langsam wachsende Rind für die Milch- und Fleischerzeugung lange Zeit, bis zum 19. Jahrhundert, als die beste Rinderrasse.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Bedingt durch die beiden Weltkriege mit den neuen Rahmenbedingungen auf staatlicher wie auch administrativer Ebene, ging die Rinderrasse stark zurück. Anfang der 50er Jahre gab es nur noch 300 registrierte Kühe. Bis Mitte der 90ziger Jahre galt die Rinderrasse so gut wie ausgestorben.

Kleine Herde ist eine Augenweide

Seine ersten zwei Kühe schaffte sich der Milchbauer aus reiner Liebe zu der Rasse 2017 an. Alleine der Anblick der kleinen Herde auf seiner Weide am Haus sei für ihn regelrecht eine Augenweide, fügt der Hobbyzüchter hinzu. Schnell sei er zu der Erkenntnis: „Zwei Frauen ohne Mann, das geht nicht. Also kaufte ich noch den Bullen Elmo hinzu“, fügt Brömmel hinzu und lacht.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Freier Sprung von Elmo

 Während Anni nicht trächtig wurde, funkte es dafür umso mächtiger zwischen Elmo und Aurelia. Der „freie Sprung“ war binnen kurzer Zeit vom Erfolg gekrönt. Im Frühjahr kam die kleine Alma auf die Welt. Umso großer sei die Freude bei Brömmel gewesen, als er feststellte, dass der erste Nachwuchs eine Mutterkuh war.

Mittlerweile ist Alma sieben Monate alt und gedeiht prächtig. Eine weitere trächtige Kuh hat der Landwirt kürzlich noch dazu gekauft, sodass bald wieder Nachwuchs im Hause Brömmel ansteht.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Massiger Bulle mit fast rund 800 kg

Bedingt durch ihre Robustheit bleiben die Rinder, die nur Gras fressen, das ganze Jahr draußen. „Nur das Kälbchen kommt bei großer Kälte in den Stall“, erklärt Brömmel, der in seiner Hobbyzucht voll und ganz aufgeht und aus dem Schwärmen gar nicht mehr rauskommt. Obwohl der massige Bulle mit rund 800 kg handzahm sei, bewacht er seinen Nachwuchs und die Familie gut. „Der Bulle hat seine Weiber fest, aber liebevoll im Griff“, setzt der Milchbauer augenzwinkernd hinzu.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Mit Blick in die Zukunft möchte sich Brömmel mit der als hoch gefährdeten Rinderrasse einen kleinen, aber feinen Kundenstamm aufbauen und das hochwertige Fleisch später vermarkten. „Aber das dauert noch, denn die Tiere sind langsam wachsend und brauchen gut drei Jahre. Sie sind etwas ganz Besonderes und sollen auch etwas besonders bleiben“.

Landwirt Felix Brömmel züchtet Pustertaler - Sprinzen

Petra Bosse

GAGU-Zwergenhilfe ehrt Helmut Ackmann vom Rotary-Club Lippe-Issel

Zu einer beeindruckenden Adventsgala lud die GAGU – Zwergenhilfe am Samstagabend ein.

Schermbeck. Während der Veranstaltung wurde Helmut Ackmann vom Rotary-Club Lippe-Issel in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die GAGU-Zwergenhilfe e. V. mit der „Goldenen Laterne“ ausgezeichnet.

Ehrung Helmut Ackmann GAGU Zwergenhilfe Adventsgala 2019
Fot v. l.: Gudrun Gerwien, Vorsitzende GAGU-Zwergenhilfe, Helmut Ackmann, Ute Proff, Foundation Beauftragte, Präsident Klaus Friedrich und Dieter Schmidt

Die Ehrung nahm Ackmann gemeinsam mit Präsident Klaus Friedrich aus Raesfeld und Ute Proff (Foundation Beauftragte) aus Schermbeck entgegen.

Der Rotary-Club Lippe-Issel unterstützt die GAGU-Zwergenhilfe aus Schermbeck mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro. Mit dem Geld wird es möglich, eine geplante Krankenstation in Sierra Leone zu bauen.

Ehrung Helmut Ackmann GAGU Zwergenhilfe Adventsgala 2019

Sierra Leone gehört zu einer der ärmsten Staaten der Erde. Schwer getroffen von einem langen Bürgerkrieg und dem Ausbruch der Ebola-Seuche, sei die Sterblichkeit gerade auch bei Kindern sehr hoch.

Mit weiteren Projekten ist der Rotary-Club auch in Hamminkeln, Hünxe, Raesfeld, Schermbeck und Wesel aktiv.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Gelbe Tonnen kommen

Außenbereich wird ab kommender Woche versorgt / Verteilung im Innenbereich ab Januar

Die Gemeinde Raesfeld wird ab 2020 auf eine Gelbe Tonne zur Entsorgung des Verpackungsmülls umstellen.

Raesfeld (pd). Damit wird ab dem 1. Januar 2020 auch die Abfuhr vom 14-tägigen auf einen 4-Wochen-Rhythmus umgestellt. Das hat die Kreisverwaltung stellvertretend für alle Kommunen mit dem Dualen System Deutschland so vertraglich vereinbart.

Die Haushalte im Außenbereich der Gemeinde Raesfeld werden bereits in der kommenden Woche mit Gelben Tonnen versorgt. Im Innenbereich werden sie im Laufe des Januars verteilt.

Entsprechend der Vereinbarungen werden zunächst ausschließlich 240-Liter-Tonnen ausgeliefert. Nach einer Testphase von rund 3 Monaten kann man auch auf ein 120-Liter-Gefäß umstellen bzw. ein weiteres Gefäß bekommen.

Sobald alle Haushalte eine Gelbe Tonne erhalten haben, werden die Gelben Säcke bei der Abfuhr nicht mehr mitgenommen. Beim Raesfelder Wertstoffhof kann Verpackungsmüll auch weiterhin entsorgt werden. Dazu muss er in selbst angeschafften durchsichtigen Säcken verpackt sein.

Nikolauskrammarkt rund um die Remigiuskirche Borken

Ganztägiger Nikolauskrammarkt rund um die Remigiuskirche Am Dienstag, den 10. Dezember 2019, verwandelt sich  von 7.30 – 18.00 Uhr die Borkener Innenstadt in einen großen Krammarkt.

Nikolauskrammarkt Borken

Am Dienstag, den 10. Dezember 2019, findet von 7.30 – 18.00 Uhr der ganztägige Nikolauskrammarkt rund um die Remigiuskirche statt. Wie an jedem 2. Dienstag im Monat verwandelt sich die Borkener Innenstadt in einen großen Krammarkt. Es handelt sich um einen der ältesten und größten Märkte dieser Art im Kreis Borken. Ca. 60 bis 80 Marktbeschicker bieten ihre Waren feil.

Lassen Sie sich begeistern von dem bunten Markttreiben in unserer Innenstadt.

Grafik: Stadt Borken

Café International öffnet am Dienstag im Kolpinghaus


Von 15:00 Uhr bis 18.00 Uhr gibt es für alle Interessierten die Möglichkeit bei Waffeln, Kaffee oder Tee mit Flüchtlingen ins ungezwungene Gespräch zu kommen.

Erstmalig findet das Café International im Kolpinghaus statt.

Vor allem Familien sind wieder herzlich eingeladen. Für Kinder gibt es eine Advents-Bastelaktion.

Sportabzeichen St. Sebastianschule Raesfeld

Raesfeld (pd). Insgesamt 169  Schülerinnen und Schüler konnten auf der Forumsbühne der St.-Sebastian-Schule nun ihr Sportabzeichen entgegennehmen. Während 40 von ihnen die bronzefarbene Anstecknadel erhielten, bekamen 88 die silberfarbene und 41 die goldfarbene Variante.

Foto: Dritt- und Viertklässler mit ihrem Sportabzeichen
Foto: Dritt- und Viertklässler mit ihrem Sportabzeichen

Konrektor Manfred Grömping zeigte sich sichtlich erfreut über die hohe Anzahl an erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es waren so viele, dass alle zusammen gar nicht auf die Bühne passten. Die Sebastianschule führt jedes Jahr in Kooperation mit dem TSV Raesfeld unter tatkräftiger Mitwirkung von Werner Röskenbleck die Sportabzeichenabnahme durch.

Weihnachtskonzert im Rittersaal

Kulturkreis Schloss Raesfeld lädt zum Konzert mit dem Ensemble „Flow“ am Sonntag, 15. Dezember 2019, ein

Kreis Borken/Raesfeld (pd). Unter dem Titel „Davis meets Dowland“ gestaltet das Ensemble „Flow“ das Weihnachtskonzert des Kulturkreises Schloss Raesfeld am Sonntag, 15. Dezember 2019. Saxophonist Hugo Siegmeth und Lautenist Axel Wolf werden bei dem Konzert am dritten Advent gemeinsam mit der Sopranistin Ina Siedlaczek Jazz-, Renaissance- und Barockmusik zur Weihnachtszeit spielen.

Hugo Siegmeth (li.) und Axel Wolf widmen sich gemeinsam der Begegnung von Jazz, Barock und Renaissance sowie freier Improvisation. Beim Weihnachtskonzert im Schloss Raesfeld am 15. Dezember 2019 bilden sie gemeinsam mit der Sopranistin Ina Siedlaczek das Ensemble „Flow“.
Hugo Siegmeth (li.) und Axel Wolf widmen sich gemeinsam der Begegnung von Jazz, Barock und Renaissance sowie freier Improvisation. Beim Weihnachtskonzert im Schloss Raesfeld am 15. Dezember 2019 bilden sie gemeinsam mit der Sopranistin Ina Siedlaczek das Ensemble „Flow“.

Zudem werden Lautenlieder und barocke Arien in jazzigen Reflektionen zu hören sein. Das abwechslungsreiche Programm beginnt um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Im Anschluss an das Konzert gibt es zudem die Möglichkeit, an einem festlichen Weihnachtsmenü im Schlossrestaurant teilzunehmen.

Ina Siedlaczek, Stipendiatin der Studienstiftung Cusanus-Werk, hat unter anderem am Exzellenz-Studiengang „Barock vocal“ an der Musikhochschule Mainz teilgenommen. Sowohl als Solo-Künstlerin als auch als Mitglied und Gast verschiedener Ensembles hat sie sich einen hervorragenden Ruf erworben und viele Preise erhalten.

Hugo Siegmeth wurde 1970 in Rumänien geboren. Er studierte Jazz-Saxofon und Komposition. Zudem spielt er Tenor- und Sopransaxophon sowie Bassklarinette. Seine Konzerttätigkeit als Solist, Komponist und künstlerischer Leiter mit verschiedenen Jazz- und Klassik-Ensembles führten ihn bereits auf internationale Bühnen und Festivals.

Axel Wolf gilt durch sein ausdrucksvolles Spiel als einer der führenden Lautenisten. Er konzertiert gemeinsam mit internationalen Musikerinnen und Musikern weltweit. Axel Wolf widmet sich darüber hinaus gemeinsam mit Hugo Siegmeth im Duo „Flow“ der Begegnung von Jazz, Barock und Renaissance sowie freier Improvisation.

Auf dem Programm stehen – wie der Titel des Weihnachtskonzerts schon vermuten lässt – Werke von Miles Davis, amerikanischer Jazz-Trompeter, -Flügelhornist und Komponist sowie einer der innovativsten Jazzmusiker des zwanzigsten Jahrhunderts, und John Dowland, englischer Lautenist, bedeutender Komponist und Musikherausgeber des elisabethanischen Zeitalters. Zudem stellt das Ensemble Musik von Georg Friedrich Händel, Antônio Carlos Jobim, Tarquinio Merula, Charles Mingus, und Girolamo Frescobaldi vor.

Der Eintritt kostet für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglied des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, 20 Euro, Studentinnen und Studenten zahlen 12 Euro. Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.

Karten können in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564 /98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] (bis Freitag, 13. Dezember, 12 Uhr) bestellt werden. Dort ist auch das Programmheft für die Saison 2019/20 erhältlich.

Der Verkauf an der Tageskasse beginnt im Schloss Raesfeld ab 16 Uhr. Zum Weihnachtsmenü im Schlossrestaurant können sich Interessierte unter Tel. 02865/2044-0 oder per E-Mail an [email protected] anmelden.

Feuerwehrauto von der Stange – Schnell und unkompliziert

Feierlich eingeweiht wurde das neue Fahrzeug für den Löschzug Erle am Dienstagabend vor dem Rathaus.

RAESFELD. Bei dem neuen Fahrzeug handele es sich, um ein modernes Fahrzeug, welches für viele Einsatzmöglichkeiten geeignet sei. Besonders im Bereich des Nachschubes zu den Einsatzstellen.

„Das Fahrzeug ist detailgetreu auf die Belange und nach dem Konzept der Feuerwehr als sinnvolle Ergänzung für den Löschzug Erle zugeschnitten“, so André Szczesny, Leiter der Feuerwehr.

Einweihung Feuerwehrfahrzeug Löschzug Erle

Im Eilverfahren und völlig unkompliziert

Der neue Sprinterbus ersetzt den 36 Jahre alten TSF und war eines der dringlichsten Anschaffungen, den die Feuerwehr als Maßnahme auf ihren Brandschutzbedarfsplan stehen hatte. Im Eilverfahren, völlig unkompliziert und binnen weniger Wochen wurde der VW-Crafter mit langen Radstand besorgt, lackiert und mit modernster Technik, wie Digitalfunk und Sondersignalanlage, ausgestattet.

Einweihung Feuerwehrfahrzeug Löschzug Erle

„Es ist das erste Feuerwehrauto, welches innerhalb eines halben Jahres nach dem Bestellzeitpunkt übergeben werden kann. Das freut mich besonders, denn Rainer Ebbing hat ein fast neues, gebrauchtes Auto auf dem Markt ausfindig gemacht, wobei es sich um kein Feuerwehrspezialauto, sondern um ein Fahrzeug von der Stange handelt“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Einweihung Feuerwehrfahrzeug Löschzug Erle

Rund 50.000 Euro kostet das Fahrzeug, aber das habe sich, so Grotendorst, die Feuerwehr auch nach 36 Jahren verdient.

„Mit dem Wissen, dass bei allen 151 Mitgliedern der Feuerwehr Raesfeld, dass Herz für die Feuerwehr, alle gemeinsam für die Sicherheit der 11.300 Bürger der Gemeinde Raesfeld da sind, möchte ich mich bei allen für ihren großen Einsatz in der Feuerwehr bedanken“, betonte Szczesny in seiner kurzen Ansprache. Pastor Michael segnet das Fahrzeug im Anschluss feierlich ein. Das Fahrzeug soll Anfang 2020 einsatzbereit sein.

Einweihung Feuerwehrfahrzeug Löschzug Erle

PKW ging am Heideweg in Flammen auf

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Am Mittwochabend rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Fahrzeugbrand zum Heideweg in Erle aus.

Aus unbekannter Ursache ist am Mittwochabend in Raesfeld-Erle ein parkender Wagen in Brand geraten.

Ein Zeuge hatte die Feuerwehr verständigt, als er Flammen aus dem Fahrzeug schlagen sah. Der Wagen hatte auf einem Grundstück am Heideweg gestanden. Kräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Der entstandene Sachschaden liegt circa bei 2.000 Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Entstehung des Brands aufgenommen; Hinweise unter Tel. (02861) 9000.

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Klartext – Diskussion rund ums Dorfgeschehen und Umwelt

Klartext – CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer lud alle Bürgerinnen und Bürger am Montag in den Saal nach Brömmel-Wilms ein.

Auf dem Podium saßen neben Bürgermeister Andreas Grotendorst, Dr. Ulrike Janßen-Tapken (stellvertretende Leiterin der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer NRW); Dr. Ansgar Hörster (Kreisdirektor des Kreises Borken) und Bernhard Bölker (CDU-Fraktionsvorsitzender der Gemeinde Raesfeld-Erle).

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Dorfentwicklung Erle und Dorfplatzgestaltung war eines der zentralen Themen, neben Landwirtschaft und Klimaschutz, was den Gästen auf dem Herzen lag.

Raimund Stroick (bekannt aus dem Lokal-Radio) moderierte zum zweiten Mal die Podiumsdiskussion.

Zum Thema Dorfentwicklung habe es tolle neue Wege gegeben. Die Pläne seien von vorne bis hinten öffentlich durchleuchtet worden. Was gibt es Neues zum Aelkeshof, wollte Moderator Raimund Stroick wissen. Hier sei der Ideenwettbewerb angelaufen. „Es werden Vorgaben gemacht, und wir achten genau darauf, dass diese eingehalten werden“, so Grotendorst.

Julia Koppers Gesamtschule

Beim Generationstreffpunkt gebe es, so Bölker, noch Gesprächsbedarf. Die Pläne sollen aber schnell umgesetzt werden. Für die Pläne Umgestaltung Schulplatz der Julia Koppers Gesamtschule sollen mehr als 1 MIO. Euro eingesetzt werden. Dazu gehören laut Bernhard Bölker die Aula, Bushaltestelle und die kleine Turnhalle. „Wir haben viel vor und lange dafür in der Gemeinde gespart. Jetzt können wir das noch schöner machen, als es schon ist“.

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Große schulische Veränderungen im Kreis

Mit Blick auf die Größe der Schule und Bedarf mit Blick in die Zukunft betonte Grotendorst, „Klein denken, aber langsam weiter entwickeln“. Im Kreis Borken habe es in den letzten Jahren die größten Veränderungen in NRW der Schulformen gegeben. „Viele Schulformen wurden aufgelöst. Schule ist nicht mehr das, was sie noch vor 20 Jahren war. Und das kostet viel Geld und ist für den Kreis ein hoher Investitionsbereich, denn die Schule ändert sich in so einem hohen Umfang, am Ende wird eine gutfunktionierende Schule das Aushängeschild für eine Gemeinde sein“, so Kreisdirektor Ansgar Hörstel. Als ein Phänomen bezeichnet Hörstel die steigende Geburtenrate. „Wir brauchen mehr Wohnraum und Schulen“.

Qualitativ hochwertige Spielplätze

Mit Blick auf Spielplätze in der Gemeinde sagte Grotendorst, dass es auch hier Veränderungen gebe. Es muss nicht in jeder Sackgasse einen Spielplatz geben. Als ein gutes Beispiel nannte Grotendorst den Naturpark-Spielplatz im Tiergarten. Dieser sei ein echter Treffpunkt. „In großen Wohngebieten brauchen wir ganz klar einen Spielplatz, aber lieber dann einmal viel Geld ausgeben, als für fünf kleine Geräte. Das ist auch gut für den Tourismus“.

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Neubaugebiete – Flächenfraß?

Raesfeld baut. Überall wo man in der Gemeinde hinschaut, wird derzeit gebaut, so Stroick. Ist das nicht ein großer Flächenfraß?

Zwar werden durch die zahlreichen neuen Baugrundstücke Fläche verbraucht werden, aber dadurch werden jungen Familien die Gelegenheit gegeben, dass sie nicht abwandern, sondern günstig Grundstücke in der Gemeinde erwerben können, so Bölker. „Es zeigt aber auch, dass der Bedarf in der Gemeinde groß ist. Raesfeld dreht sich weiter, trotz gegenteiliger Prognose“.

Gewerbefläche – hohes Gut für die Gemeinde

Mit Blick auf die Gewerbeflächen, die laut eines Zuhörers teilweise sehr großzügig gestaltet seien, betonte Grotendorst, dass hier die Gemeinde darauf achtet und im Vergleich zu anderen Gemeinden sparsam bei der Vergabe umgehe. „Die Gewerbeflächen sind ein sehr hohes Gut für Raesfeld und nicht nur interessant für heimische Firmen. Wir achten aber darauf, dass hier, was die Größe anbelangt, nicht geaast wird“.

Landwirtschaftlich Fläche sei ein knappes Gut“, unterstrich Dr. Ulrike Janßen-Tapken.

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Landwirtschaft und Verbraucher

Die Landwirtschaft versorgt uns mit Lebensmitteln, sie schafft Arbeitsplätze, ist aktiv in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz und übernimmt damit eine wichtige Aufgabe in unserem täglichen Leben.

Gibt es aber trotzdem Themen, die uns Sorgen machen?

„Vielen Landwirten stehe das Wasser bis zur Kante Oberlippe. Traurig sei mit anzusehen, dass teilweise bei Hofübergaben der Nachwuchs fehlt“, so Ulrike Janßen-Tapken. Gleichzeitig räumte sie auch mit herkömmlichen Argumenten auf wie: Landwirte sind doch alle Millionäre. Denen geht es doch im Münsterland gut, oder?

Bernhard Bölker glaube nicht, dass so immens auf die Bauern „draufgekloppt“ werde. Es sei immer noch genügend Mensschen, seiner Meinung nach, da, die der Landwirtschaft und den Bauern vertrauen. Allerdings verwies er auch darauf, dass in der Lebensmittelproduktion Übermenschliches von den Landwirten erwartet werde. Das funktioniere aber nicht, besonders nicht zu diesen Preisen.

Mit Blick auf die Billig-Produkte aus Fernost sehe Bölker schwarz. Wenn die Landwirte weiter so unter Preisdruck stehen, dann wird es demnächst nur noch Fleisch und Lebensmittel aus Fernost geben. „Die Lebensmittel in Deutschland werden sich verändern. Es wird zum Beispiel Fleisch auf dem Markt kommen, wo die Tiere mit Medikamenten behandelt wurden, die hier nicht zulässig sind“, so Bölker.

Teuer produzieren und als Bio-Produkte verkaufen, sei schwierig, da Bioprodukte so gut wie keine Abnehmer finden. „Der Verbraucher ist nicht bereit, für Lebensmittel mehr Geld auszugeben“. Allerdings betonte Bölker auch, dass hier im Kreis die Wertschätzung höher sei, als beispielsweise in Berlin.

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Bienensterben, Klimaschutz und Blühflächen

Norbert Sabellek wollte wissen, ob es in Sachen Klimaschutz und Bienensterben keine goldene Mitte für Bürger, Landwirte und Verwaltung gebe. „Die Bevölkerung hat es gerne sauber und aufgeräumt. Dazu gehört auch neuerdings auch der Schottergarten“, so Dr. Ulrike Janßen-Tapken.

Grotendorst sagte dazu, dass bei Kaufverträgen bereits betont werde, dass die Erwartung da sein, dass keine Steingärten angelegt werden. Ein festgeschriebenes Verbot sei, so Grotendorst, sehr schwierig umzusetzen. Wer soll das alles kontrollieren? Mittlerweile habe man insgesamt 20 Steingärten in der Gemeinde fotografisch festgehalten, und die Verwaltung plädiere an die Bürger, freiwillig auf groß angelegte Steingärten zu verzichten.

Geflochtene, plastikgraue Gartenzäune

Er monierte auch die seit einiger Zeit immer mehr werdenden, geflochtenen, plastikgrauen Gartenzäune. Diese seien eine Unart in Raesfeld. Mit Blick auf die Blühstreifen in der Gemeinde sei den Landwirten dank der EU nicht nicht so viel erlaubt. Hier betonte Bölker, dass die Landwirte im Kreis schon einige Hektar Blühstreifen gepflanzt haben. Kreisweit über 500 Hektar, elf Hektar in einem Jahr in der Gemeinde.

Klartext - CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle

Dorfplatz Erle

Werner Brand wollte wissen, wie weit die Planung für die Erler Dorfgestaltung, mit Dorfplatz und Dorfgemeinschaftshaus vorangeschritten ist.

Fakt sei, so Grotendorst, dass der Ort auch in Zukunft einen Treffpunkt wie bei Arno Brömmel brauche. Er wolle ebenfalls noch eine schnelle Lösung, womit das Dorfleben erhalten bleiben könne. „Das habe ich mir noch persönlich bis zum Ende meiner Amtszeit auf die Fahne geschrieben, um das einzustielen, denn wenn es keine Kneipe mehr in Erle gibt, stirbt das ganze Dorf“.

Im ersten Quartal 2020 soll begonnen werden, Genossenschaftsanteile zu bekommen und eventuell Fördergelder zu akquirieren. Es gehe jetzt in erster Linie darum, kräftig die Werbetrommel zu rühren.

225.000 Euro Startkapital sei da. Es müsse ein kleines, praktisches Modell sein, was umgesetzt werden könne. „Dazu brauchen wir aber das Geld von Bürgerinnen und Bürger, denen der Ort so viel Wert ist, dass sich in der Genossenschaft mit Anteilen einbringen. Denn eine Gaststätte in Erle ist elementar wichtig“. Er habe, so Grotendorst, schon einige Raesfelder, die in Erle Genossen werden möchten.

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