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Heute machen wir Blau! Sprichwörtliches Wandern

Walter Großewilde lädt ein

Raesfeld (pd). Eine anderthalb bis zwei stündige Wanderung rund um das Schloss Raesfeld und Teile des historischen Tiergarten von Schloss Raesfeld bietet Natur- und Landschaftsführer Walter Großewilde an.

Während der Wanderung erfahren Sie die Ursprünge und die Bedeutung von wohl- und altbekannten Redewendungen und Sprichwörtern.

„Jemanden einen Bären aufbinden“

Warum heißt es „auf (k)einen grünen Zweig kommen“ warum „bindet man Jemandem einen Bären auf“? Diese und viele andere Redewendungen und Sprichwörter entstanden vor Jahrhunderten. Sie sind noch heute Bestandteil unserer Alltagssprache.

Die Geschichte und Bedeutung dieser und vieler anderer Sprichwörter und Redewendungen wird Ihnen von Walter Großewilde, zertifizierter Natur- und Landschaftsführer, humorvoll näher gebracht.

Einblick in die Schlossgeschichte

Der Streifzug gibt ausserdem einen kleinen Einblick in die Entstehung von Burg/Schoss Raesfeld.

Die Wanderung beginnt am 28. September um 15 Uhr, Treffpunkt ist der Innenhof von Schloss Raesfeld. Die Kosten belaufen sich auf acht Euro pro Person. Kinder sind eingeladen.

Skateworkshop in den Herbstferien in Raesfeld

Limitierte Teilnehmerzahl

Raesfeld (pd). In den Herbstferien veranstaltet das Jugendhaus Raesfeld einen weiteren Skate-Workshop.

Der Workshop findet am Mittwoch den 16.10.2019 von 14 bis 17 Uhr auf der Skateanlage in Raesfeld statt. Bei schlechtem Wetter geht´s unter das Dach des Jugendhauses.

Die Teilnehmerplätze sind auf 10 limitiert und die Veranstaltung kostet fünf Euro Teilnehmerbeitrag.

Schutzkleidung und Helm erforderlich

Das Jugendhaus stellt den Teilnehmern 5 Leihboards zur Verfügung. Allerdings wäre es wünschenswert, wenn jeder Teilnehmer ein eigenes Skateboard mitbringt. Desweiteren wird zwingend ein Helm und ggf. Schutzkleidung benötigt.

Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren und ist für Beginner wie auch für fortgeschrittene Skater geeignet.

Anmeldungen sind im Jugendhaus Raesfeld oder telefonisch Montag bis Freitag von 12 bis 20 Uhr unter der Nummer: 01578/8072047 (Jugendhausleiter Philipp Hatkämper) möglich.

Raesfelder haben rund 2,562 Mio. Euro Jahresüberschuss

Raesfeld schließt vierten Haushalt infolge mit einem positiven Ergebnis ab

Vorlage des Entwurfs des Jahresabschlusses 2018 – positives Ergebnis beim Jahresabschluss. Mehr eingenommen, weniger ausgegeben.

Raesfeld. Die Gemeinde Raesfeld kann sich freuen. Der am Montagabend im Rat vorgelegte Haushaltsentwurf 2018 weist einen Überschuss von rund 2,562 Mio. Euro auf und sei damit, so Kämmerer Martin Tesing, ausgeglichen.

„Die Gewerbesteuern sprudeln und es ist ein erfreuliches Ergebnis. Größere Ausgaben stehen uns aber noch bevor“, kommentierte der Fraktionsvorsitzender der CDU Bernhard Bölker die vorgestellten Zahlen.

Das Jahresergebnis stellt somit gegenüber dem Haushaltsplan 2018 eine Verbesserung von rund 3,4 Mio. Euro dar.

Größte Einnahmequelle 2018 war die Gewerbesteuer von rund 5,708 Mio. sowie die Einkommensteuer von rund 5,745 Mio. Euro.

Zu dem positiven Jahresergebnis haben insbesondere auch die anhaltend gute konjunkturelle und wirtschaftliche Entwicklung beigetragetragen. Bereits in den letzten sieben Jahren seien, so Tesing, alle Jahresabschlüsse, mit Ausnahme des Jahres 2014, positiv gewesen. „Daran lässt sich ablesen, dass die seit Jahren anhaltende solide Wirtschafts- und Finanzlage in Deutschland auch Auswirkungen auf die Finanzlage in Deutschland hat“.

Der Haushaltsplan 2018 sah, wie Tesing ergänzt, im Ergebnisplan eigentlich einen Fehlbedarf von 849.600 Euro vor. „Dieser Fehlbetrag konnte durch Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage abgedeckt werden“.

Die Verbesserung des Ergebnisses gegenüber der Haushaltplanung resultiere sowohl aus Mehrerträgen als auch aus Minderaufwendungen. Eingespart werden konnten im Bereich der Aufwendungen rund 1,46 Mio. Euro.

Die Mehrerträge resultieren laut Tesing insbesondere aus den Bereichen Steuern und Abgaben (rd. 1,44 Mio. Euro).

Im Haushaltsjahr 2018 konnten insgesamt ordentliche Erträge in Höhe von 22.229,562 Euro generiert werden. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber der Haushaltsplanung um 1,925 Mio. Euro.

Haushaltssicherungskonzept

Für die Haushaltsjahre 2017 und 2018 hat die Gemeinde Raesfeld ein Haushaltssicherungskonzept aufgestellt. Mit der Aufstellung des Haushaltsplanes 2019 war dies allerdings nicht mehr verpflichtend notwendig und wird bereits jetzt nach der freiwilligen Fortführung des Konzeptes ein ausgeglichener Haushalt für 2020 erwartet.

Erhöht hat sich auch das Eigenkapital der Gemeinde im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 2,536 Mio. Euro. Hierbei handele es sich um den Jahresüberschuss zum 31.12.2018 in Höhe von 2.562,655 Euro.

„Die sich jetzt abzeichnende Abschwächung des Wirtschaftswachstums birgt jedoch das Risiko sinkender Steuereinnahmen und daraus die Gefahr den ab 2020 anvisierten Haushaltsausgleich nicht erreichen zu können“, bedenkt der Kämmerer.

Chancen und Risiken für die kommenden Jahre

Die Gewerbesteuer

Im Haushaltsjahr 2018 nahm die Gemeinde rund 14.426 Mio. Euro Steuern ein. Darin enthalten sind 5.708 Euro Gewerbesteuer, welche die zweitgrößte Einnahmequelle, neben dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer von rund 5,7 Mio. Euro, der Gemeinde ist. Allerdings sei die Gewerbesteuer, so Tesing, starken Schwankungen unterworfen. Zentrale Einflussgröße hierbei sei die konjunkturelle Entwicklung. Insbesondere die wirtschaftliche Lage der Betriebe vor Ort. Getragen von einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen wachsen die Erträge aus der Gewerbesteuer seit mehreren Jahren.

Grundsteuer B

Laut Tesing sei die Grundsteuer eine äußerst stabile und insofern wichtige Einnahmequelle der Kommunen. Dennoch stehen im kommenden Jahr für die Gemeinde Raesfeld Einnahmen von rund 1,5 Mio. Euro auf dem Spiel.

Mit dem neuen Urteil des Bundesverfassungsgerichtes wurde jedoch die Einheitsbewertung für die Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt. Für die Reform der Grundsteuer hat das Gericht dem Gesetzgeber allerdings eine Übergangsfrist eingeräumt. Bis Ende des Jahres 2019 muss der Gesetzgeber ein neues Gesetz für die Neuerwerbung der Grundstücke beschließen. Andernfalls können die Kommunen ab 2020 rechtmäßig keine Grundsteuer mehr erheben. Dadurch könnte, wenn die sich die Bundesregierung nicht rechtzeitig auf einen gemeinsamen Lösungsvorschlag einigt, das Risiko bestehen, dass den Kommunen ab kommendes Jahr eine wichtige Einnahme fehle.

Petra Bosse

Weiterer Bericht folgt.

„Theo und de Wiever“ Plattdeutschen Bühne probt wieder

Verwechslung, Chaos und Leiden bis zum Happy-End

Raesfeld-Erle (pd). Bald ist es wieder soweit: Seit einigen Wochen probt die plattdeutsche Theatergruppe Erle das Stück „ Theo und de Wiever“.

Die Geschichte an sich ist schnell erzählt. Theo Bauer (Benny Bente)
wohnt immer noch zu Hause. Seine ganze Liebe gilt seiner
Briefmarkensammlung und seinen Kamillentee trinkt er nur linksgerührt.

Endlich an die Frau

Seine Mutter Helga (Eva Fölting) ist der Meinung, er gehört endlich an die Frau und engagiert die Typberaterin Eleonore Dünnfrack (neue
Spielerin: Larissa Grömping).

Sein bester Freund Hans Kuller (Christoph Ossing) hingegen bestellt eine leichte Dame: Chantal Chateau Annette Krampe).

Heimliche Liebe

Und da ist natürlich noch das Hausmädchen Annabell Kiefer (Helene Dickmann), das schon lange ihre Liebe zu Theo spürt und auf ein Happy End hofft.

Als alle, inklusive dem Zuhälter Rocco das Rohr (Ludger Schleking) und einem Elektriker: Paul Blitz (Bernd Klaus), im Hause Bauer auftauchen, ist das Chaos zwischen Verwechslung, Lieben und Leiden bis zum Happy-End perfekt.

Als Souffleuse steht Gisela Westhoff wieder zur Verfügung.

Eintrittskarten gibt´s ab dem 04. Oktober im Schreibwaren & Lotto Geschäft Brandhorst und neuerdings beim Landhandel Cluse

Aufführungszeiten im Saal von Brömmel-Wilms
Samstag 19. Oktober 19.30 Uhr
Freitag 25. Oktober 19.30 Uhr
Samstag 26. Oktober 19.30 Uhr
Sonntag 27. Oktober 17.00 Uhr
Freitag 1. November 17.00 Uhr

Versuchter Einbruch in Erler Schule

Raesfeld-Erle – Unbekannte versuchten in die Silvester-Schule Erle einzubrechen

ERLE (ots). Unbekannte haben eine Fensterscheibe der Silvesterschule in Raesfeld-Erle eingeworfen. Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum von Samstag, 21.09.19, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 22.09.19, 09.15 Uhr.

Die Täter beschädigten den Holzrahmen des Fensters und brachen die Fensterbank teilweise ab. Ins Objekt gelangten sie jedoch nicht. Hinweise an die Kriminalpolizei in Borken unter Tel. (02861) 9000

Gemeinde ist beim neuen Pfarrheim mit im Boot

Geheime Abstimmung für die Nutzungsvereinbarung und Beteiligung an den Baukosten des neuen Pfarrsaals.

RAESFELD. Ein nicht ganz einfacher Beschluss war am Montagabend die Vorlage zum Abschluss der Regelung zur Nutzung und Beteiligung an den Baukosten des anstehenden neuen Pfarrheims in Raesfeld zwischen der Gemeinde und der katholischen Kirche.

Mit sieben Nein und 19 Ja-Stimmen hat dann am Ende doch der Gemeinderat in einer geheimen Abstimmung, auf Antrag von Klaus Rybarczyk, darüber abgestimmt, dass sie sich an der Finanzierung des neuen Pfarrsaals mit einem Festbetrag in Höhe von 250.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer beteiligen, sowie dass sie sich mit der Regelung zur Nutzungsvereinbarung des Pfarrheims zwischen Gemeinde und der katholischen Kirchengemeinde St. Martin einverstanden erklärt.

Bereits im September hat der Hauptausschuss beschlossen, sich an den Kosten des Saalbaus- und Betriebes des neu zu errichteten Pfarrheim mit einem Flächenanteil von bis zu 60 qm, zu beteiligen. Gespräche wurde mit den Vertretern der katholischen Kirche geführt, um die künftige Nutzung des Pfarrheims durch die Raesfelder Bürger zu regeln.

Pfarrsaal für Jedermann

Durch die Nutzungsvereinbarung soll sichergestellt werden, dass das Pfarrheim nicht nur für kirchengemeindliche, sondern darüber hinaus auch für kommunale und zivilgesellschaftliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Nutzungsvereinbarung enthält unter anderem, dass der Pfarrsaal prinzipiell für „Jedermann“ zugänglich sein soll. Dass keine Limitierung hinsichtlich der Anzahl der Veranstaltungen existiert und dass die Vergabe gerecht und nicht erfolgen soll.

Die Räumlichkeiten können im Rahmen der vorhandenen Freikapazitäten von allen Raesfelder/-innen genutzt werden, soweit die Veranstaltung nicht dazu genutzt werden soll, antidemokratisches, rassistisches oder sexistisches Gedankengut zu verbreiten,-nicht dazu dient, monetäre Gewinne zu erzielen,-nicht ausschließlich privaten Charakter haben wie zum Beispiel Ehejubiläen, Geburtstags-, Firmenfeiern mit Ausnahme von Beerdigungsfeiern.

Adäquate Versammlungsstätte

Martin Tesing vertritt die Auffassung, dass mit der Erweiterung des Pfarrsaals auf Basis der vorliegenden Nutzungsregelung die Gemeinde den örtlichen Vereinen und Verbänden eine adäquate und voll funktionstüchtige Versammlungsstätte in der Ortsmitte als künftiges Zentrum des regen Vereinslebens für Raesfelder Bürger angeboten werde.

Gerd Bannefeld (CDU) wollte wissen, wer darüber entscheidet, wer wann terminlich überhaupt in den Saal darf. Dazu Martin Tesing: „Hier werde es zukünftig einen Onlinekalender geben, wo sich jeder eintragen kann.

Verwaltung hat Mitspracherecht

Auch könne in diesem Fall die Kirchengemeinde als Hausherr nicht entscheiden, so Bürgermeister Grotendorst, wer darf und wer nicht. „Der Hausherr hat hier nicht das letzte Wort. Sobald es Streitigkeiten gibt, sind wir als Verwaltung mit im Boot. Die Mitwirkungsrechte der Kommune sind festgeschrieben“.

Wünsche werden zu Grabe getragen

Klaus Rybarczyk (SPD) stimmte dem Beschluss nicht zu. Seine Begründung, dass die Wünsche der Bürger ein Saal zu schaffen für „Feiern jeder Art“, hier zu Grabe getragen werde. Die Befürworter des Vertrages würden, so kritisierte Rybarczyk und der sich für einen eigenen Saalbau der Gemeinde aussprach, sich in die Hände der Kirche begeben. Er ging noch einen Schritt weiter und ergänzte während der Debatte, dass eben nicht alle Bürger reinkommen, die feiern wollen. Null. Der Vertrag schließe öffentliche Feiern mit privaten Charakter aus. „Feiern ist aber das, was das Leben hier ausmacht“.

Keine Totengräber für ansässige Gastronomie

Diesem widersprach Grotendorst auf Heftigste. „Wir haben acht gastronomische Betriebe hier im Ort. Wenn wir mit öffentlichen Steuermitteln eine Einrichtung schaffen, geht das auf Kosten der Betriebe. Wollen wir Totengräber für die bestehende Gastronomie mit subventionierten Räumen werden?“ Auch Wolfgang Warschewski (UWG) vertritt die Meinung, dass es das nicht das sei, was sich die Bürger wünschen.

Holger Lordieck (Die Grünen), der ebenfalls dem Vertrag nicht zustimmte, kritisierte nicht die Beteiligung an den Baukosten allgemein, sondern er hätte gerne weitere Möglichkeiten erschlossen, um mit dem Geld einen Bürgersaal zum Feiern zu schaffen. Er verwies auf eine mögliche Aufwertung der Turnhalle der Alexanderschule. Dies habe er bereits vor mehreren Jahren gefordert, so Lordieck.

Ein Unding

Karl-Heinz Tünte (CDU) konnte die vorgebrachten Argumentationen nicht verstehen und bezeichnete sie als „ein Unding“. „Es wird hier suggeriert, dass man für 250.000 Euro eine Lösung schaffen könnte, die alle Probleme löst. In vielen Bereichen kooperieren wir schon mit der Kirche und diese war immer ein zuverlässiger Partner. Wir bekommen hier einen multifunktionalen Saal, der für vielfältige Veranstaltungen genutzt werden kann“.

Bernhard Bölker zeigte ebenfalls Unverständnis. Er konnte es nicht nachvollziehen, dass vorgeschlagen wurde, dass der Pfarrsaal zukünftig auch für private Feste zugängig sein soll.

 Gastronomie vor Ort stärken

„Da gibt es andere Möglichkeiten. Wir müssen die Gastronomie vor Ort stärken und nicht schwächen“. Auch Hans-Dieter Strothmann war, wie er betonte, doch sehr verwundert über die vorgebrachten Argumente und verwies ebenfalls darauf, dass die Kirche ein verlässlicher Partner sei. „Die Befürchtungskette, die hier aufgebaut wird, macht mich sprachlos. Das alles bekommt dadurch einen negativen Touch“.

Die Gemeinde wird sich zur Finanzierung des neuen Pfarrsaals einmalig mit einem Festbetrag von 250.000 Euro beteiligen. Darüber hinaus beteiligt sie die Gemeinde anteilig an den laufenden Betriebskosten (Strom, Gas, Wasser usw.) für den Pfarrsaal. Diese betragen voraussichtlich ca. 400 Euro im Monat und werden nach den tatsächlichen Verbrauchswerten abgerechnet.

Petra Bosse

Wollen wir Totengräber für die bestehende Gastronomie mit subventionierten Räumen werden?

Einladung zur Kunst- und Wanderausstellung

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„WILLKOMMEN, EGAL WO DU HERKOMMST“
Am Internationalen Tag des Flüchtlings, den 27.09.2019, 09:15–13:00 Uhr, im Forum des Berufskollegs Borken, Josefstraße 10, 46325 Borken

(pd). Verbale und gewalttätige Angriffe gegen Geflüchtete sind vielerorts alltäglich. Das bekommen auch viele Schüler*innen mit. Deshalb engagiert sich ein Teil dieser Schüler*innen in verschiedenen Kunst-Projekten, um mit ihrem Einsatz ein Zeichen für Solidarität mit den geflüchteten Menschen und gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen.

Wir möchten dieses Engagement im Rahmen einer Ausstellung würdigen und weitere Schüler*innen dazu anregen, sich – auch über das Projekt hinaus – an Denk- und Diskussionsprozessen rund um die Themen Rassismus, Flucht und Integration zu beteiligen. Die Ausstellung kann bis zum 2. Oktober 2019 von allen interessierten Schüler*innen im Forum des Berufskollegs Borken besucht werden.

Programm:
– Begrüßung und Eröffnung der Ausstellung, Frau Sühling (Schulleitung Berufskolleg Borken)
– Worte zum Internationalen Tag des Flüchtlings, Brigitta Malyszek (Integrationsbeauftragte der Stadt Borken)
– Besuch der Wanderausstellung „Willkommen, egal wo Du herkommst“
– Kunstausstellung von Schüler*innen mit Lothar Mittag
– Holzbank gegen Rassismus mit Fotoaktion
– Kurzfilme zum Begegnungsprojekt des Kreises Borken
– Info-Stand über die Vielfalt und Attraktivität freiwilligen Engagements
– Austausch

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Verena Baumeister unter (0163 1441572) oder Agnes Wellkamp (02871 21765-655)

Die Veranstaltung findet im Rahmen des LEADER-Projektes „Integration durch Ehrenamt“ statt.

Was ist LEADER?
Das Kürzel LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l´ économie rurale“ – zu deutsch: Verbindungen zwischen Aktionen der wirtschaftlichen Entwicklungen ländlicher Räume. Die Europäische Union fördert mit diesem Programm die Entwicklung des ländlichen Raums in ausgewählten Regionen. Zur LEADER-Region „Bocholter Aa“ zählen die fünf Städte Bocholt, Borken, Isselburg, Rhede und Velen. Nähere Infos unter www.region-bocholter-aa.de.

 

Spannende und schaurige Geschichten über Gemen

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Öffentliche Führung mit dem Burgkastellan durch Gemen am Samstag, den 12. Oktober 2019

(pd). Am Samstag, 12. Oktober 2019 begibt sich Gästeführer Herbert Helling in der Rolle des Burgkastellans auf einen Rundgang durch das historische Gemen. Der Kastellan war in früheren Zeiten ein bürgerlicher Aufseher eines größeren Anwesens, auch eines ganzen Burgbezirks, der sich im Eigentum des Landesherrn befand. Er übte dort im Namen des Landesherrn Herrschaft und Gerichtsbarkeit aus, ihm unterlag auch die Heeresverwaltung des Bezirks.

Gästeführer Herbert Helling in der Rolle des Burgkastellans auf einen Rundgang durch das historische Gemen.
Gästeführer Herbert Helling in der Rolle des Burgkastellans auf einen Rundgang durch das historische Gemen.

Die Teilnehmer der Gästeführung begeben sich mit dem Burgkastellan auf einen Spaziergang rund um die Wasserburg, durch die Oberste und Niederste Freiheit bis zur Gruftkapelle des Grafen von Landsberg. Unterwegs weiß der Kastellan spannende und schaurige Geschichten von der letzten Hinrichtung in Gemen, vom unterirdischen Geheimgang oder von alten Straßenbezeichnungen wie Kuhweg, Hinter der Wache oder Kälberkamp zu erzählen.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine vorherige Anmeldung bei der Tourist-Info Borken (02861 / 939-252, [email protected]) erforderlich. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,00 Euro pro Person. Für Kinder unter 14 Jahren ist die Führung kostenlos.  Der Rundgang beginnt um 18:00 Uhr am Ackerbürgerhaus Grave, Achter de Waake 13, Borken-Gemen und dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden.

 

Einladung zur Filmvorführung

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zum „Internationalen Tag des Flüchtlings“
„Keinheimatfilm“ von Susanna Wüstneck und Imagefilm „Engagement # ohne geht’s nicht“ „Zusammenleben gestalten“ am 26. September 2019, 09:30–11:15 Uhr, im Berufskolleg Bocholt-West. Der Eintritt ist frei!

(pd). Zum „Tag des Flüchtlings“ wird der international ausgezeichnete „Keinheimatfilm“ von Susanne Wüstneck gezeigt, mit dem Ziel der Sensibilisierung für die Themen Flucht, Integration, Toleranz und freiwilliges Engagement. In dem 75-minütigen Dokumentarfilm werden die Geschichten geflüchteter Menschen erzählt, die im Jahr 2015 in einer Notunterkunft in Nottuln, einer kleinen Gemeinde im Münsterland, angekommen sind und von Frau Wüstneck über sieben Monate begleitet wurden.

Der Film kommt dabei ohne die Verwendung eines Kommentars aus… allein die Geflüchteten erzählen und handeln. Gezeigt werden all die spontanen Augenblicke, die Beweggründe von Flucht, Schwierigkeiten und Glücksmomente, Dankbarkeit und das Hoffen auf einen Neuanfang. Weitere Infos zu „Keinheimatfilm“ finden Sie unter: http://susanna-wuestneck.de/film/keinheimatfilm

Im zweiten Teil möchten wir Ihnen den achtminütigen Imagefilm zeigen, der im Rahmen des Projektes „Integration unterstützt durch Ehrenamt“ gedreht wurde. Hier lernen Sie zunächst die verschiedenen Engagementbereiche in der Flüchtlingshilfe kennen, die es in der LEADER-Region „Bocholter Aa“ gibt. Daran anschließend haben Sie die Möglichkeit sich vor Ort bei der Freiwilligen-Agentur Bocholt und bei L-i-A über verschiedene Engagementbereiche in Bocholt zu informieren.

Zudem wird die Ausstellung über freiwilliges Engagement im Kreis Borken „Reizvolle Augenblicke“ schon ab dem 23.09.2019 im Selbstlernzentrum des Berufskollegs zu sehen sein. Die Veranstaltung wird durch das Lokale Intergrationsnetzwerk unterstützt.

Programm:
– Begrüßung durch Herrn Te Wilde, Schulleiter Berufskolleg West
– Vorstellung des LEADER Projektes durch Christiane Terodde, L-i-A
– Filmvorführung von „Keinheimatfilm“
– Imagefilm „Engagement # ohne geht’s nicht“ – „Zusammenleben gestalten“
– Infostand zum Freiwilligen Engagement in Bocholt
– Wanderausstellung „Reizvolle Augenblicke“

Die Veranstaltung findet im Rahmen des LEADER-Projektes „Integration durch Ehrenamt“ statt.

Was ist LEADER?
Das Kürzel LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l´ économie rurale“ – zu deutsch: Verbindungen zwischen Aktionen der wirtschaftlichen Entwicklungen ländlicher Räume. Die Europäische Union fördert mit diesem Programm die Entwicklung des ländlichen Raums in ausgewählten Regionen. Zur LEADER-Region „Bocholter Aa“ zählen die fünf Städte Bocholt, Borken, Isselburg, Rhede und Velen. Nähere Infos unter www.region-bocholter-aa.de.

Reisebericht – Seereise auf ‚MS World Explorer‘ – ein Fiasko

Der Griff nach fünf Sternen war ein Griff – ins Leere

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Anmerkungen von Detlef Wolf aus Erle zu einer Seereise auf ‚MS World Explorer‘.

Sonntag, 8. September, Einschiffung. Laut unseren Reiseunterlagen liegt die ‚MS World Explorer‘ an der Überseebrücke in Hamburg für uns bereit zur Einschiffung. Viertel vor drei, etwa, sind wir dort. Und tatsächlich liegt da… – Nein, nein, nicht ‚Mein Schiff‘, sondern kein Schiff.

Nanu! Was ist das jetzt?

Etwas verdutzt schauen wir uns um nach einem dienstbaren Geist vom Schiff oder vom Reiseveranstalter. Da wird ja wohl einer sein, der uns aufklären kann, was es mit ‚Kein Schiff‘ so auf sich hat.

Pustekuchen. Da sind zwar eine Menge Leute unterwegs, heute, an diesem sonnigen Herbstsonntag, aber keiner ist dabei, der das leicht zu erkennende Logo von ‚Nicko Cruises‘ in die Höhe hält.

Das ist die Höhe, oder?

Mein Blutdruck ist jedenfalls dahin unterwegs.

Aber, hilft ja nix, wir müssen den verdammten Pott jetzt finden, sonst fährt er ohne uns ab. Drei Stunden haben wir Zeit dazu, denn um achtzehn Uhr sollen die Leinen losgehen.

Na gut, wir hätten sieben Stunden gehabt, aber das ist eine andere Geschichte.

Zunächst mal lautet die Jackpot-Question: „Wo in diesem gerade nicht sehr kleinen Hafen finden wir ‚MS World Explorer‘?“

Fangen wir also an zu suchen. Das nächstgelegene wäre das sogenannte ‚Hamburg Cruise Center‘ am Grasbrook. Ein bißchen kennen wir uns in Hamburg aus. Zum Glück. Das sind nur schlappe anderthalb Kilometer zu laufen, das schaffen wir, da wir – wieder zum Glück – nur Handgepäck dabeihaben. Also: Vorwärts, marsch, marsch!

Etwas verschwitzt nach dem Fußmarsch kommen wir an dieser Stapelcontainerbude an. Und – zu unserem großen Glück – da liegt das Schiff. Halleluja!

Eingestuft mit fünf (in Worten: 5) Sternen. Nicht zuletzt wegen der Perfektion des Services.

Quod erat demonstrandum.

Naja, also hätte da an der Überseebrücke einer gestanden, der uns verraten hätte: „Nä, nich hier, sondern da“ und uns dann zielgerichtet losgeschickt hätte, dann hätt’s dafür vielleicht einen Stern gegeben. Für fünf Sterne hätte ich allerdings erwartet, daß uns dort jemand mit einem Glas Champagner empfangen hätte, der à tempo wortreich um Entschuldigung bittet und uns dann einem bereitstehenden Limousinenchauffeur überantwortet, welcher uns zum richtigen Liegeplatz speditiert hätte.

So waren das Null Sterne.

Das Ende vom Lied, nachdem ich dieses der Zahlmeisterin an Bord zu Gehör gebracht hatte, war eine Erklärung ihrerseits mit den Worten (ich zitiere): „Ja, kann ich nich ändern. Wenden sie sich an Nicko Cruises!“

Ich war überwältigt von soviel Anteilnahme. Fünf Sterne Service eben.

Gut, machen wir weiter mit dieser Nicko-eigenen Auffassung von Fünf Sterne Service.

Durch ein Treppenhaus der eher schlichteren Art – Fußboden- und Stufenbelag sahen so aus, als ob ein Fußbodenlegerlehrling daran für sein Gesellenstück geübt hätte, der Versuch allerdings schiefgegangen war. Zum Glück hatte er nur billige Materialien verwandt, da war’s dann nicht so schlimm – gelangte man auf das Deck, auf dem die Kabinen lagen. Der Teppichboden auf dem Gang davor hatte schon bessere Zeiten gesehen, er war an einigen Stellen bereits dabei, sich in Wohlgefallen aufzulösen. Kein Wunder, hatte das Schiff doch auch schon mindestens drei Fahrten auf dem Buckel, da gerät selbst der beste Teppichboden so ganz allmählich aus der Fasson, oder?

Die Kabine immerhin entsprach den Erwartungen. Okay, abgesehen jetzt mal von dem fehlenden Obst und dem Fläschlein gut gekühltem Begrüßungssekt, das man – laut den Fünf-Sterne-Kriterien der DEHOGA – selbstverständlich erwarten darf. Obst war nicht, aber das gekühlte Fläschlein vielleicht in der Minibar. Die gab’s nämlich immerhin. Allerdings beinhaltete sie nichts weiter außer gut gekühlter Luft.

Willkommen auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Dann kommt’s, das erste Abendessen an Bord.

Nein, ein ‚Abendessen‘ erwarten wir nicht. Auf einem Fünf-Sterne-Schiff erwarten wir ein ‚Dinner‘. So mit einer Speisenkarte, die jedem Gast überreicht wird, nachdem er Platz genommen hat und aus derem reichhaltigen Angebot er sich etwas aussucht, nachdem der Getränkekellner hurtig davonhuscht, um die zuvor aufgegebenen Getränkewünsche zu erfüllen.

Nix da. Speisenkarten gibt’s nicht. Man bediene sich bitte am Buffet. Und vor den Wein hat der Kellner das Wasser gestellt, das er unaufgefordert in die Gläser kippt. Manchmal auch über den ganzen Tisch rüber, wenn das Glas auf der anderen Seite steht.

Also gut. Kein Fünf-Sterne-Dinner also, sondern die heiße Schlacht am kalt-warmen Buffet.

Und so eine Art Schlacht ist es wirklich.

Das Buffet ist viergeteilt (von Backbord nach Steuerbord). Ein Viertel, dann ein Gang, dann das zweite Viertel, das dritte Viertel gegenüber, wieder ein Gang und dann das vierte Viertel. Die Gänge bieten ausreichend Platz für ranke, schlanke, flinke und geschmeidig bewegliche Enkelkinder, bei den an Bord befindlichen Großeltern hingegen gibt es in den Gängen Verstopfung. Und zwar noch bevor der erste Bissen seinen Weg in den Magen gefunden hat. Da trifft ein Wohlstandsbäuchlein auf ein etwas ausgeprägteres Hinterteil, und schon geht garnix mehr. Das Wohlstandsbäuchlein möchte hüben zur Suppe, während das Hinterteil nach drüben zum Salat strebt. Das funktioniert aber nur, wenn beide bereit sind, die blauen Flecken in Kauf zu nehmen, die sie sich zwangsläufig durch den Zusammenstoß in der Mitte der Buffetgasse zuziehen.

Merke also: Die Nahrungsbeschaffung auf diesem Fünf-Sterne-Schiff ist eine qualvolle, zuweilen schmerzhafte Angelegenheit.

Zumal die Lebensmittel auf dem Buffet nach den Regeln der Chaostheorie verteilt sind. Ein System ist darin jedenfalls nicht zu erkennen. Was die Anzahl der Wohlstandsbäuchlein-Hinterteil-Kollisionen ins Astronomische treibt.

Nun ja, die Nahrungsbeschaffung ist eben eine anstrengende Sache. Das ist in der Tierwelt nicht anders als auf einem Fünf-Sterne-Schiff. Allemal, wenn’s auch noch über mehrere Gänge gehen soll, was dann naturgemäß mit mehreren Besuchen am Buffet einhergeht.

Ebenso wie mit einer Knappheit an Besteck. Eingedeckt war für Vorspeise, Suppe und Hauptgericht. Fertig. Falls es nun jemand nach einer zweiten Vorspeise gelüstet, hat er ein Problem. Das Vorspeisenbesteck ist weg. Und das Fünf-Sterne-Personal verabsäumt es leider, neues unaufgefordert vorzulegen. Vermutlich, weil es nicht weiß, nach welcher Art von Besteck der Gast denn nun verlangt. Unser Kellner brachte jedenfalls nach Aufforderung ein in eine Serviette eingerolltes Bestecksortiment, bestehend aus einem Vorspeisen-Messer, einer Hauptspeisen-Gabel und einer Anzehl verschieden großer Löffel, die er allesamt mit einer eleganten Bewegung auf den Tisch kullern ließ. „Sucht Euch was aus“, sollte das wohl heißen, denn als das Besteckabladen beendet war, entschwand er hurtig.

Guten Appetit auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Na gut, das war jetzt der erste Abend an Bord, da wollen wir doch mal nicht so kleinlich sein. Obwohl, wenn ich so über das Fünf-Sterne-Ranking nachdenke… – Schwamm drüber.

Heute wird’s besser, denn heute ist Captain’s Gala mit dem traditionellen Welcome-Dinner. Die Herren im feinen Tuch, die Damen mit ihrem Geschmeide, Cocktails, Häppchen und wärmste Begrüßungsworte of ‚The Ship’s Master‘ vorneweg.

Dann das Dinner. Rinderfilet war angekündigt. In der Karte, in der Theorie. In der Praxis erwies sich dieses Rinderfilet dann als ein Stück Fleisch, von dem man vermuten mochte, daß es seit den ersten Testläufen der Küchengeräte bereits in der Backröhre schmorte. Eine wunderbare Fleischscheibe, wunderbar geeignet zum Besohlen von Wanderschuhen, zum Verzehr weniger empfehlenswert.

Meinen diesbezüglichen Hinweis an den Maitre quittierte dieser mit der Bemerkung, auf der Karte habe Rindfleisch gestanden, und solches sei auch serviert worden. Den Untertitel: „Filet“ unterschlug er geflissentlich, so daß es eines weiteren Hinweises meinerseits bedurfte, nebst unwiderlegbarer Beweisführung mittels eines kritischen Blickes in die Speisenkarte. Geholfen hat es mir nicht, denn ein Filetsteak blieb aus. Dafür fand ich dann allerdings am dritten Tag der Reise den Begrüßungssekt auf meiner Kabine. Mit besten Grüßen vom Maitre.

Noblesse oblige auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Kommen wir zum Fünf-Sterne-Service. Es ist unbedingt festzuhalten, daß das Servicepersonal an Bord sich ausschließlich aus sehr freundlichen, netten und bemühten Leuten zusammensetzte. Einziges Manko: Sie hatten allesamt nicht den Hauch einer Ahnung von ihrem Beruf (wie mit dem Vorlegen des Bestecks bereits eindrucksvoll bewiesen). Fünf Sterne? – Vergiß es, aber ganz schnell!

„Bordsprache: Deutsch“, war im Katalog zu lesen. Ein weiterer Beweis dafür, wie geduldig doch Papier sein kann. Gut, nahezu sämtliche Kellner waren in der Lage, bis zehn zu zählen und dem Gast den tageszeitgemäßen Gruß in der annoncierten Bordsprache zu entbieten. Aber das war’s dann auch schon. Die Interpretation der in der Bordsprache gehaltenen Speisenkarte bereitete schon ungeahnte Schwierigkeiten, von einer Bestellaufnahme in dieser Sprache gar nicht erst zu reden.

Englisch ging. Einigermaßen. Meistens. Denn wenn gelegentlich ein Kellner beim Gebrauch dieser Sprache diesen ‚Opel-mit-Standlicht‘-Blick zurückwarf, dann wußte man genau: Der Kerl kann auch kein Englisch. Blieb also nur, flugs einen Kollegen herbeizuwinken, um dann mit diesem gemeinsam den Wunsch des Gastes zu analysieren. Was natürlich noch lange nicht bedeutet, daß dieser auch erfüllt wird. So weit geht der Fünf-Sterne-Service an Bord von ‚MS World Explorer‘ dann doch nicht.

In den Bars lautete die Parole: „Haben wir nicht an Bord.“ Bier vom Faß gab’s aus der Dose, weil Faßbier „haben wir nicht an Bord“. Piña Colada konnte nicht serviert werden, denn Kokosmilch „haben wir nicht an Bord“. Bitter Lemon with Ice? – Bedaure „haben wir nicht an Bord“. Hatten sie wohl. Es befand sich in einem Container, der vergessen achtern auf dem Heli-Pad herumstand. Es dauerte nur eine geraume Zeit, bis die Verantwortlichen das bemerkt hatten.

Beim traditionellen ‚Bayerischen Frühschoppen‘ äußerte sich das „O-zapft is!“ ebenfalls in dem stimmungsvollen Aufreißen von blechernen Bierkonserven. Wenigstens wurde dessen als ‚Pils‘ gekennzeichneter Inhalt in Weißbiergläsern serviert. Weißwürscht gab’s auch. Nur leider nicht den süßen Senf dazu, denn den „haben wir nicht an Bord“. Haben Sie schonmal Weißwürste mit mittelscharfem Allerweltssenf probiert? – Ekelhaft! Aber so ist das eben, mit dem Fünf-Sterne-Service.

Zu dem übrigens auch der Alkoholentzug gehört. Solchem wird man nämlich unterzogen, sollte man, zu fortgeschrittener Stunde, in der Bar sitzen und auf die Idee kommen, einen Drink bestellen zu wollen. Na gut, Kellner sind da, und sie laufen auch dienstbeflissen herum. Nur Bestellungen nehmen sie keine auf. Auch nicht auf Aufforderung. Anscheinend gehört es seit Neuestem zum Fünf-Sterne-Service, daß der Gast gehalten ist, zur Theke zu laufen, sein Getränk dort einzufordern und es nach eventuellem Erhalt selbsttätig zu seinem Platz zu tragen. Wie in einem englischen Pub.

Dessen abhold, wollten wir diesen Umstand höherenorts zu Protokoll geben. Ging aber nicht, denn die Rezeption des Schiffes ist lediglich zwischen sieben Uhr am Morgen und dreiundzwanzig Uhr am Abend besetzt. Davor oder danach wende man sich bitte an den Wachhabenden auf der Brücke. Na gut, der wird sich vermutlich brennend für die Befindlichkeiten der Hotelgäste interessieren, sofern er überhaupt in der Lage ist, diese zu verstehen, sollten sie in der Bordsprache vorgetragen werden.

Aber gut, wenn man schon in der Bar nicht bedient wird und auch die Minibar nichts hergibt außer kalter Luft, kann man sich ja immer noch beim Zimmerservice etwas bestellen, der ja, den Kriterien der DEHOGA zufolge – ebenso wie die Rezeption, notabene – vierundzwanzig Stunden lang verfügbar ist. Theoretisch. Praktisch aber gibt’s überhaupt keinen Room-Service. Nicht bei Tag und nächtens schon gar nicht.

Entsprechend dem hausgemachten Fünf-Sterne-Standard.

Sicherlich wissen Sie schon, daß das Rauchen und der Genuß von Hochprozentigem der Gesundheit abträglich ist, oder? Die Gewohnheiten auf ‚MS World Explorer‘ sind an dieser Warnung ausgerichtet. Jedenfalls in der Cigar-Lounge. Diese ist ein mäßig gemütlich eingerichteter Salon, in deren wandfüllender Vitrine edle Zigarren und feine Spirituosen ausgestellt sind. Eine auf den Tischen ausgestellte Karte weist darauf hin, daß man solche gesundheitsschädlichen Substanzen auch käuflich erwerben kann. Theoretisch. Praktisch allerdings gibt es niemanden, der sie einem auch verkaufen würde. Ergo bleiben die feinen Zigarren in ihren Kistchen und die edlen Hochprozentigen in ihren Flaschen. Wo sie hingehören.

Immerhin, Rauchen ist in der ‚Cigar-Lounge‘ schon erlaubt. So man sich seine Rauchwaren selbst mitbringt. Tut man solches, beispielsweise nach dem Frühstück, so trifft man dort auf alte Bekannte. Die Kippen der Zigaretten nämlich, die man tags zuvor nach dem Abendessen konsumiert hat befinden sich nach wie vor in den Aschenbechern. Übervolle Aschenbecher auszuleeren obliegt in der Regel dem verachtenswerten Genußraucher selbst.

Auch die Versorgung mit Getränken ist Sache des Gastes. Dürstet es den Raucher in der ‚Cigar-Lounge‘, ist er meinstenteils gehalten, sich sein Getränk in der nächstgelegenen Bar zu besorgen, so er denn einen Barkeeper findet, der es ihm auch verkauft.

Soweit zur Fünf-Sterne-Gesundheitsvorsorge.

Als nächstes sollten wir jetzt vielleicht von der Reiseroute reden. Tun wir aber nicht. Eine solche wurde zwar im Katalog angekündigt, theoretisch, also auf geduldigem Papier, fand dann aber in der Praxis nicht statt. Wegen eines Motors, der auf der vierten Fahrt nach Inbetriebnahme vermutlich altersbedingt seinen Geist aufgegeben hatte. Dadurch war es dem Kapitän verwehrt, sein Schiff mit voller Kraft laufen zu lassen, welche nötig gewesen wäre, um die angekündigten Anlaufhäfen planmäßig anzufahren.

Stattdessen kamen die Fünf-Sterne-Kreuzfahrtgäste in den Genuß einer mehrtägigen Nordseerundfahrt mit etwas weniger als halber Kraft, bevor das Schiff den nächsten Hafen anlaufen konnte, in dem man dem maladen Motor maschinenmedizinische Hilfe zukommen lassen konnte. Nach Hause ging’s dann immerhin mit voller Kraft.

Fazit:

Die Reise auf ‚MS World Explorer‘ war ein Fiasko, wie ich es auf vierunddreißig vorangegangenen Kreuzfahrten nicht auch nur annähernd erlebt habe.

Von weitem betrachtet ist das Schiff eine Schönheit, aus der Nähe gesehen erweist es sich als ein schludrig zusammengeschusterter, halb fertiger Seelenverkäufer. Der Service an Bord ist eine glatte Katastrophe, weil das Personal vom Service in der Gastronomie soviel Ahnung hat wie ein Goldhamster vom Oberhemdenbügeln. Ausgebildete und der Bordsprache kundige Kellner? – „Haben wir nicht an Bord“.

Vom Fünf-Sterne-Standard ist das Schiff soweit entfernt wie die Erde vom Mars. Das einzige, was dem Fünf Sterne-Standard entspricht sind die Preise. Auch die Sicherheit läßt zu wünschen übrig, weil alle Sicherheitshinweise, wie beispielsweise die an der Kabineninnentür befindlichen, die auf Sammelstationen und Rettungsboote hinweisen, samt und sonders in englischer Sprache verfaßt sind. Bordsprache: Deutsch? – Vergiß es!

Wenn es Sie also nach einer Zwei-Sterne-Kreuzfahrt gelüstet, für die Sie gerne einen Fünf-Sterne-Preis berappen möchten, dann sollten Sie unbedingt bei Nicko-Cruises eine Reise buchen, auf ‚MS World Explorer‘. Oder auch auf ‚MS World Exporer‘, wie die Slides der Power-Point-Presentations betitelt waren. Nicht mal das mit der Rechtschreibung haben sie hingekriegt…

Thekentratsch und mehr – Kleinkunstbühne Erle 2019

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Es ist wieder soweit. Die „Kleinkunstbühne“ Erle startet mit ihren Veranstaltungen am 16. November (Samstag)

ERLE. Das neue Herbst- und Frühjahrsprogramm der Erler Kleinkunstbühne steht. Altbewährtes und neue Highlight werden ab dem 16. November (Samstag) wieder auf der Bühne im Saal von Brömmel-Wilms zu sehen und erleben sein.

Thekentratsch
Ein Bierchen, Thekentratsch bei Arno Brömmel an der Theke. Foto: Archiv

„Fest Drücken“ von Thekentratsch

Start ist das brandneue Programm „Fest Drücken von „Thekentratsch“ am 16. November (Samstag) um 20 Uhr. Sie sind wieder da! Die Becker und Frau Sierp. Die eine ein emotionales Atomkraftwerk mit Rissen im Reaktor, die andere hat Esprit einer abgelaufenen Schlaftablette. Nach zwei umwerfend genialen Auftritten in den letzten Jahren auf der Erler Kleinkunstbühne, kommen die beiden jetzt mit ihrem ganz neuen Programm „Fest Drücken“.  Ein Kabarettprogramm voller Seitenhiebe auf alles, was den modernen Menschen so kontaktarm macht. Und der Name sei laut Veranstalter, Programm. Versprochen!

Favorite Voice

Mit „Favorite Voice“ am 14. Dezember (Samstag) erwartet die Besucher ein musikalischer Genuss von Pop, Rock, Latin, Musical und besinnliche Stücke. Seit zehn Jahren begeistern Favorite Voives ihr Publikum mit eindrucksvollen Stimmen, die nicht mehr brauchen, als eine perfekte Klavier- oder Gitarrenbegleitung. Als Weihnachtsspecial präsentieren Favorite Voices am Ende ihrer Show Weihnachtslieder.

Susan Albers

Weiter geht es am 18. Januar (Samstag) mit Susan Albers. Hier garantieren die Organisatoren Gänsehautfeeling. Mit ihrer sagenhaften Stimme überzeugte sie bei zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen, mit Band und als Solokünstlerin am Piano.

Mike Best und Jackie Bredie

Keine Unbekannten in Erle sind das Gesangsduo Mike Best und Jackie Bredie. Sie präsentieren am 28. März (Samstag) ein Best of der Rock- und Popgeschichte. Sie begeisterten bereits auf der Erler Kleinkunstbühne das Publikum mit Mike`s Joe Cocker Show, begleitet von den legendären Musikern der Band BackTrax.   

Jackie Bredie
Rockpalaststimmung im Saal von Brömmel Wilms mit Mike Best und Jackie Bredie sowie der Band Backtrax.

Tickets im Vorverkauf gibt es in der Gaststätte Brömmel-Wilms sowie im Schreibwaren- und Lottoladen Brandhorst, Silvesterstraße 8 in Erle.

Der Veranstalter verweist darauf, dass bedingt durch die große Nachfrage für Thekentratsch, rechtzeitig Karten reserviert werden müssen.

Erler Fans beim Konzert von Sarah Smith

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Ein Treffen unter Freunden aus Erle beim Konzert mit Sarah Smith und Band in Schermbeck

Kanada meets Schermbeck. Leider nicht die Kleinkunstbühne in Erle. Im Rahmen der Kulturstiftung Schermbecker Landhelden engagierten die Organisatoren die kanadische Rocksängerin Sarah Smith am Freitagabend für ein Konzert im Begegnungszentrum.

Konzert Sarah Smith in Schermbeck

Rund 100 Zuhörer, darunter ein fester Fanclub aus der Nachbargemeinde Erle, wo die Sängerin in den Vorjahren viermal zu Besuch war, sowie einige Fans aus Wien, Hamburg und Düsseldorf mischten sich unter den Besuchern.

Die Kanadierin tourt erstmalig mit ihrer eigenen und neuen Band, dazu gehören Deni Gauthier, John Huff und Kenthe Zen, sechs Wochen durch Deutschland und den Niederlanden. Der Abstecher nach Schermbeck war die erste Station ihrer Clubtour und die Erler waren dabei. Mit Leuchtstäben und gute Laune.

Konzert Sarah Smith in Schermbeck

Der Grund: Hier wohnt der gebürtige Kanadier Kenny G. Stewart von der Band Backtrax. Er ist guter Freund und musikalischer Wegbegleiter von Sarah. Er habe das Arrangement überhaupt erst ermöglicht, so Oppenberg, worüber er sehr glücklich sei, dass es erneut geklappt habe.

Die Sängerin aus dem weiten London (Ontario) eroberte binnen kürzester Zeit, nicht nur mit ihrer rockigen Stimme und ihren eingängigen Songs das Publikum, sondern auch mit ihrer offenen und temperamentvollen Art, das Publikum.

Konzert Sarah Smith in Schermbeck

Obwohl der Ort nicht unbedingt die Bühne war, die Sarah sonst gewöhnt ist, war nicht zu übersehen und zu überhören, dass sie mit viel Spaß ihre Songs von der neuen CD „Unveiling“ präsentierte.

Sie rockte nicht nur die Bühne, sondern gleichzeitig auch das Publikum, was die Besucher nach jedem Song mit begeisterten Pfiffen und lautstarken Applaus belohnten.

Konzert Sarah Smith in Schermbeck

Nach einer eher ruhigeren ersten Hälfte mit Songs vom neuen Album zogen die Band und Sängerin Sarah anschließend alle Register und gaben mächtig Gas, teilweise mit alten Songs und bekannten gecoverten Songs, unter anderem von U2 „With or without you“.

Nur logisch, dass hier das begeisterte Publikum ihre Leuchtstäbe aus der Tasche zogen und mitsangen.

Konzert Sarah Smith in Schermbeck

Ein Kraftpaket mit einer ausgezeichneten Stimme, die etwas an Melissa Etheridge, Janis Joplin oder Sheryl Crow erinnert, jedoch ein Unikat mit einer ausgezeichneten Bühnenpräsenz, Energie, authentisch und sehr viel Empathie.

Petra Bosse

Gemeinsam für mehr Obstbäume

Obstbaumpflanzaktion der Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken / Landwirtschaft und Naturschutz gegen den Schwund von Streuobstwiesen

Kreis Borken (pd). In diesem Herbst bietet die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken (NFG) wieder eine Obstbaumpflanzaktion an. Das teilt der NFG-Vorsitzende Martin Hillenbrand mit. Es werden 14 verschiedene alte Hochstamm-Obstsorten angeboten.

Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken (NFG) bietet wieder eine Obstbaumpflanzaktion an
Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken (NFG) bietet wieder eine Obstbaumpflanzaktion an.

Die Hälfte der Kosten  pro Obstbaum zahlen die Interessenten selber, die übrigen Kosten trägt die Naturfördergesellschaft.  Die Aktion richtet sich an Menschen, die am Ortsrand oder im Außenbereich leben. Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, Ludger Schulze-Beiering, begrüßt diese Aktion und unterstützt sie ausdrücklich.

Er weist darauf hin, dass bereits im November 2016 eine Kooperationsvereinbarung des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums mit den Spitzen von Landwirtschafts- und Naturschutzverbänden in NRW geschlossen wurde. Unter dem Titel „Allianz für Streuobstwiesen: Alte Bestände erhalten, neue Bestände fördern“ soll damit dem Schwund von Streuobstwiesen entgegengewirkt werden.

Obstwiesen in großen Gärten, am Ortsrand oder in der freien Landschaft sind mit ihren Hochstamm-Obstbäumen typisch für das Münsterland. „Sie gehören in der münsterländischen Parklandschaft einfach dazu“, sagt Hillenbrand. Im Frühjahr erfreuten sich die Besitzer am Anblick der Obstblüte, im Sommer und Herbst gebe es leckere Früchte.

„Wenn dabei dann alte, bodenständige Sorten gewählt werden, bestehen gute Chancen auf einen robusten Baumbestand, denn diese Sorten haben zumeist über Generationen gezeigt, dass sie mit Standort und Klima in der heimischen Region gut zurechtkommen – es bleibt zu hoffen, dass sich dies auch unter sich ändernden Klimabedingungen weiter bewährt.“

Zugleich wird etwas für die Artenvielfalt getan – denn in Obstwiesen sind bis zu 3.000 verschiedene Tierarten zu Hause, darunter allein 37 Vogelarten – auch vom Aussterben bedrohte wie Steinkauz, Wiedehopf oder Wendehals.

Wer am Ortsrand oder im Außenbereich wohnt und diese Möglichkeit nutzen möchte, kann die gewünschten Bäume bis zum 27. Oktober 2019 bei der Geschäftsstelle der Naturfördergesellschaft bestellen (Telefon 02861/82-1438, Fax-Nr. 02861-822711438 oder E-Mail [email protected]).

Bestellformulare sind auch bei den Naturschutzbeauftragten (ehemals Landschaftswarte) erhältlich oder können auf der Internetseite der NFG heruntergeladen werden (www.nfg-borken.de). Bedingung ist, dass es sich nicht um eine Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahme handelt. Die Bäume sind dann zwischen dem 20. November und 2. Dezember 2019 bei einer von sechs auf das gesamte Kreisgebiet verteilten Baumschulen abzuholen.

Irish Folk in Adelheids Spargelhaus

„The Stokes“ spielen am Freitag, 27. September, in Erle / Kulturkreis Schloss Raesfeld lädt ein

Kreis Borken / Raesfeld-Erle (pd). Irish Folk – spontan und moderiert, damit kommen „The Stokes“ in den Kreis Borken: Mit ihrer Nähe zum Publikum, den Songs sowie den Geschichten und Anekdoten rund um die „grüne Insel“ Irland zeigen sie sich als echte Entertainer.

 The Strokes
The Strokes

Zu hören ist die Gruppe am Freitag, 27. September, in Raesfeld-Erle: In Adelheids Spargelhaus, Rhader Straße 69, beginnt das Programm der Musiker um 19 Uhr. Veranstalter ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld.

„The Stokes“ sind Kevin Sheahan (Gesang, Gitarre), Jörg Gleba (Banjo) und Roland Noack (Irish Flute, Tin Whistle). Seit 2001 auf Tournee mit über 700 Konzerten stehen die drei Barden der „The Stokes“ erfolgreich als „die einzigen legitimen Nachfolger der DUBLINERS“ (so die Fachpresse) auf publikumsnahen Bühnen. Mit Anekdoten und comedy-reifem Entertainment sowie traditionellem Singalong zeigen sie Ursprünglichkeit.

Wortreich, stimmgewaltig, leidenschaftlich und mit viel Gefühl für die irische Seele formulieren sie immer wieder aufs Neue eine musikalische Liebeserklärung an Irland und seine kulturelle Tradition. Die „Stokes“ wurden selbst im Mutterland des Irish Folk vom Fremdenverkehrsverband Tourism Ireland zwei Mal in Folge zur besten Band gewählt. Kevin Sheahan ist ein waschechter Ire, Jörg Gleba ein Borkener.

Karten gibt es an der Konzertkasse in Adelheids Spargelhaus am Freitag ab 18 Uhr. Für Besucherinnen und Besucher, die nicht Mitglieder des Kulturkreises Schloss Raesfeld sind, kosten die Karten für Erwachsene 17 Euro, die für Studenten 12 Euro. Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre erhalten freien Eintritt.

Karten und auch das Programmheft der Saison 19/20 können zudem in der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld unter Tel. 02564/98 99 110 oder per E-Mail an [email protected] bestellt werden. Weitere Informationen zum Kulturkreis Schloss Raesfeld und dessen Programm finden sich im Internet unter www.kulturkreis-schloss-raesfeld.de.

 

Kreisbrandmeister Johannes Thesing verabschiedet

Johannes Thesing (Heiden) wurde feierlich aus dem Amt des Kreisbrandmeisters für den Kreis Borken verabschiedet

Dank und Anerkennung für vorbildlichen zwölfjährigen Dienst – Stefan van Bömmel (Stadtlohn) zum Nachfolger ernannt.

Kreis Borken (pd). Allein schon die große Gästeschar der Abschiedsfeier am Donnerstagabend im Feuerwehrgerätehaus Heiden belegte: Mit Johannes Thesing scheidet eine Persönlichkeit aus dem Amt des Kreisbrandmeisters für den Kreis Borken, die sich in ihrer zwölfjährigen Tätigkeit weithin große Anerkennung und Wertschätzung erworben hat. Das zeigte sich dann auch in den Reden, die zu seiner Verabschiedung gehalten wurden.

Verabschiedung Thesing Feuerwehr Borken
Foto: Kreis Borken

„Johannes Thesing hat maßgeblich zur positiven Entwicklung unserer Feuerwehren mit ihren rund 2.500 aktiven Kräften im Kreisgebiet beigetragen“, hob dabei Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow in Vertretung von Landrat Dr. Kai Zwicker in ihrer Laudatio hervor.

Sie übernahm dann auch die Aufgabe, den neuen Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel in sein Amt einzuführen. Unter den rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich neben der Familie von Johannes Thesing Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie weitere Repräsentanten der kreisangehörigen Kommunen, außerdem die heimischen Wehrführer und Vertreter der Hilfsorganisationen.

Dr. Schwenzow hieß die vielen Gäste im Namen des Kreises Borken willkommen und lenkte ihren Blick dann sofort auf Johannes Thesing – einen Menschen, der seit frühester Jugend für die Feuerwehr „brenne“. Bereits im Alter von 16 Jahren – 1972 – sei er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Heiden geworden und stehe somit inzwischen 47 Jahre im aktiven Dienst. Von Beginn an sei er „mit Feuer und Flamme“ bei der Sache gewesen. Das habe dazu geführt, dass er schon sechs Jahre später zum stellvertretenden Heidener Wehrführer ernannt wurde. Mit 26 Jahren habe er sich dann 1982 in die Pflicht nehmen lassen, nach dem plötzlichen Tod des damaligen Gemeindebrandmeisters die Leitung der Heidener Wehr zu übernehmen. Mit beispielgebendem Elan habe er diese wichtige Führungsfunktion ausgeübt.

„Es zeigte sich also, dass Johannes Thesing gewillt und in der Lage ist, ganz besondere Führungsverantwortung wahrzunehmen“, erklärte Dr. Schwenzow und betonte: „Daher überrascht es nicht, dass ihm dann 2007 das Ehrenamt des Kreisbrandmeisters unseres Kreises übertragen wurde.“

Ununterbrochen habe er seither dieses verantwortungsvolle Amt ausgeübt. „Und das mit der ihm eigenen Energie und Tatkraft, Sachkunde und Erfahrung, Aufgeschlossenheit und Empathie“, unterstrich die Kreisordnungsdezernentin.

Rückschauend stellte sie fest: „Johannes Thesing hat sich als Kreisbrandmeister große Verdienste um das heimische Feuerschutzwesen erworben!“ Auf vielfältigste Art und Weise habe er sich engagiert. Dabei spannte sich der Bogen seiner Aktivitäten von der Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute über die Gewinnung von Führungskräften und den anforderungsgerechten Aufbau der überörtlichen Einsatz- und Führungsstrukturen bis zur Umsetzung der verschiedenen Landeskonzepte wie erst jüngst das Messzugkonzept als Teil der ABC-Gefahrenabwehr.

Auch die gemeinsame Feuerwehr-Bereitschaft Borken/Bottrop und die Einrichtung der „Kreisbereitschaften“ zur gegenseitigen schnellen Unterstützung der Feuerwehren im Kreisgebiet trägt laut Dr. Schwenzow seine Handschrift. Sehr am Herzen gelegen habe Johannes Thesing überdies stets das gute kameradschaftliche Verhältnis innerhalb der Wehren und der Wehren zueinander sowie zu den Hilfsorganisationen. Zudem sei ihm die grenzüberschreitende Kooperation mit den niederländischen Wehren und Behörden immer ein besonderes Anliegen gewesen.

Großeinsatz-und Katastrophenlagen

In der Kreisverwaltung habe gerade auch Landrat Dr. Zwicker seine hohe fachliche Kompetenz sehr geschätzt, unterstrich die Kreisordnungsdezernentin und verwies dabei auf vergangene Großeinsatz-und Katastrophenlagen wie die Hochwasser 2010 und 2016, den Amtsvenn-Brand 2011 und den Massenunfall auf der Autobahn A 31 im Jahr 2011 mit Toten und Verletzten.

Ausdrücklich dankte Dr. Schwenzow dem scheidenden Kreisbrandmeister daher im Namen aller Bürgerinnen und Bürger im Westmünsterland für die geleistete vorbildliche Arbeit.

Grußworte des Heidener Bürgermeisters Hans-Jürgen Benson, des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Thomas Deckers und des Heidener Feuerwehrchefs Carsten Lohaus als Vertreter der Wehrführer im Kreis schlossen sich an.

Bezirksbrandmeister Donald Niehues zeichnete Johannes Thesing zudem mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber aus. Dr. Frank Altenbrunn überbrachte eine hohe Auszeichnung des Technischen Hilfswerks und Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Gottlob die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Feier ernannte Dr. Elisabeth Schwenzow dann im Namen von Landrat Dr. Zwicker den 43 jährigen Stadtlohner Stefan van Bömmel zum neuen Kreisbrandmeister. Antreten wird er dieses Amt am 1. Oktober 2019.

Das sind die Gewinner – Schlossvermählte 2018

Schlossvermählte 2018 – Die Jury hatte Qual der Wahl

Auch bei der elften Auflage des Wettbewerbs „Schlossvermählten des Jahres“ hatte die Jury die Qual der Wahl.

Raesfeld (pd). Von den rund 340 Brautpaaren, die sich 2018 das Ja-Wort in Raesfeld gaben, beteiligten sich viele am Wettbewerb. Sie stellten ihre beiden Lieblingsfotos ins Hochzeitsalbum unter www.schlosstrauungen.de.

Schlossvermählte Raesfeld 2018
1. Preis: Monika und Andreas Stöwer-Oellrich aus Oberhausen. Foto: Annabell Sibas (fotodesign-voss.com)

Das Rennen machten Monika & Andreas Stöwer-Oellrich aus Oer-Erkenschwick. Sie wurden für Ihr humorvolles Foto, für das ihre Hochzeitsfotografin Annabell Sibas im richtigen Augenblick auf den Auslöser drückte, von der Jury belohnt.

Das perfekte Ambiente

Durch eine Empfehlung der Trauzeugin hatte sich das Paar für eine Schlosstrauung entschieden. „Das für uns perfekte Ambiente und die romantische Umgebung am Wasserschloss Raesfeld gefiel uns so gut, dass es keine Frage mehr war: Wir möchten hier heiraten“. „Es war einer der schönsten Tage in unserem Leben.

Im Anschluss an die Trauung haben wir mit der Familie und engsten Freunden im Wintergarten und der Schlossterrasse ausgiebig gefeiert“.

Die „Schlossvermählten des Jahres“ gewinnen ein romantisches Wochenende in Raesfeld: Verwöhnt werden Monika und Andreas mit einem 6-Gänge-Überraschungsmenü im Restaurant Schloss Raesfeld, Mahl & Meute. Übernachtet und gefrühstückt wird ebenfalls in den Schlossmauern, dazu wird das Siegerpaar von der Akademie Schloss Raesfeld eingeladen.

Auf eine Übernachtung im Hotel am Schloss können sich Jessica und Christoph Haselhoff aus Borken-Burlo freuen.

Schlossvermählte Raesfeld 2018
Jessica und Christoph Haselhoff aus Borken-Burlo. Foto: Privat

Sie belegen mit ihrem „Stegfoto“ den zweiten Platz im Wettbewerb. „Wir haben erst einmal nur die standesamtliche Trauung geplant“, erzählt Christoph Haselhoff. „Daher sollte unsere Trauung an einem besonderen Ort stattfinden. Das Schloss Raesfeld kenne ich schon von klein auf, als ich es meiner Frau gezeigt habe, war Sie sofort begeistert“.

Eine Hochzeit im Schloss ist wunderschön

„Morgens hat es noch kurz geregnet, als wir aus dem Verlieszimmer kamen, wurden wir schon von der Sonne begrüßt und der Sektempfang konnte wie geplant auf dem Schlossinnenhof stattfinden“ erinnert sich Christoph Haselhoff. „Außerdem kann man sehr schön im Tiergarten spazieren gehen. Während unseres Brautpaarshootings haben das viele unserer Gäste gemacht.“

Den dritten Preis gewinnen Ann-Christin und Tim Osterholt aus Raesfeld.

Schlossvermählte Raesfeld 2018
Ann-Christin und Tim Osterholt aus Raesfeld. Foto: Jacky Reiß aus Raesfeld

Jetzt können sie bei einem Großen Hoffrühstück im Vennekenhof auf ihren schönsten Tag im Leben zurückschauen. Daran erinnert sich Ann-Christin Osterholt gerne: „schon als kleines Mädchen habe ich mir gewünscht irgendwann einmal im Wasserschloss Raesfeld heiraten zu dürfen. Im wunderschönen Kaminzimmer gaben wir uns dann das JA-Wort. Die Standesbeamtin machte diesen romantischen Moment mit ihrer einfühlsamen Art zu einem ganz besonderen in unserem Leben. Beim anschließendem Sektempfang auf dem Schlossinnenhof strahlten wir mit der Sonne um die Wette“.

Weitere magische Momente sind auf den Fotos im Hochzeitsalbum unter www.schlosstrauungen.de zu sehen. Dort gibt es auch Informationen zum Wettbewerb und zu den Trauungen im historischen Wasserschloss Raesfeld zum Wunschtermin – rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche.

Raesfeld – 30.000 Euro Schaden bei Verkehrsunfall

Raesfeld (ots) Am Donnerstagmorgen befuhr ein 21 Jahre alter Raesfelder mit einem Traktor-Anhänger-Gespann die Weseler Straße aus Richtung Raesfeld kommend.

Er wollte nach links in die Löchter Kämpe abbiegen und wurde in diesem Moment durch einen 19 Jahre alten Autofahrer aus Raesfeld überholt.

Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, in dessen Folge der Pkw von der Straße abkam, in den Straßengraben geriet und sich zweimal überschlug.

Der 19-Jährige überstand den Unfall unverletzt, ebenso der Traktorfahrer. Der Sachschaden wird insgesamt auf ca. 30.000 Euro geschätzt.

 

 

Skateworkshop in den Herbstferien im Jugendhaus

In den Herbstferien veranstaltet das Jugendhaus Raesfeld einen weiteren Skate-Workshop.

Der Workshop findet am Mittwoch den 16.10.2019 von 14:00-17:00 Uhr auf der Skateanlage in Raesfeld, bei schlechtem Wetter unter dem Dach des Jugendhaus Raesfeld statt.

Skaterworkshop Raesfeld
Foto: Jugendhaus

Die Teilnehmerplätze sind auf 10 limitiert und die Veranstaltung kostet 5€ Teilnehmerbeitrag.

Das Jugendhaus stellt den Teilnehmern fünf Leihboards zur Verfügung, allerdings wäre es wünschenswert, wenn jeder Teilnehmer ein eigenes Skateboard mitbingt, desweiteren wird zwingend ein Helm und ggf. Schutzkleidung benötigt.

Der Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 8-15 Jahren und ist für Beginner wie auch für Fortgeschrittene Skater geeignet.

Anmeldung im Jugendhaus Raesfeld oder telefonisch Mo-Fr von 12:00-20:00 Uhr unter der Nummer:

01578/8072047 (Jugendhausleiter Philipp Hatkämper)

Magensäureblocker zurückgerufen: Apotheker beruhigen

Alternativen stehen zur Verfügung

Borken/Münster (pd). Wieder ein Arzneimittelrückruf, wieder geht es um die Verunreinigung mit potenziell krebserregendem Nitrosamin.

Diesmal sind Medikamente mit dem Wirkstoff Ranitidin betroffen, also Magensäureblocker. „Wir können die Patienten aber beruhigen“, sagt Petra Hruby, Apothekerin in Legden. „Es stehen andere Wirkstoffe zur Verfügung, die genauso effektiv sind und die Magensäureproduktion hemmen.

Ranitidin wird nur selten eingesetzt

Die Umstellung der Patienten läuft problemlos“, sagt die Vorsitzende der Bezirksgruppe Borken im Apothekerverband Westfalen-Lippe (AVWL). Ohnehin werde der Wirkstoff Ranitidin in Deutschland nur noch selten eingesetzt, so Petra Hruby.

Und selbst wenn Patienten Ranitidin eingenommen haben sollten: Auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat bereits darauf hingewiesen, dass kein akutes Patientenrisiko bestehe.

„Patienten, die durch die Nachricht verunsichert sind, können sich gern mit ihren Fragen an uns wenden“, bietet Petra Hruby an.

Vor der Einnahme von Medikamenten immer beraten lassen

Im Übrigen sei es generell empfehlenswert, sich immer vor der Einnahme von Magensäureblockern in der Apotheke beraten zu lassen. „Wir Apotheker im Kreis Borken haben sofort auf die Meldung reagiert und die betroffenen Chargen aus unseren Lagern genommen“, fügt Petra Hruby hinzu.

Sofern Kollegen das wenig verbreitete Mittel überhaupt vorrätig hatten. Vor einem guten Jahr hatte der Rückruf von Blutdrucksenkern mit dem Wirkstoff Valsartan, der ebenfalls mit Nitrosamin verunreinigt war, für große Verunsicherung bei vielen Patienten gesorgt.

Auch damals hatten die Apotheker in Westfalen-Lippe die Patienten beraten und dabei unterstützt, sichere Alternativen zu finden.

Treffen der Bürgermeister und Beigeordneten im Kreis Borken

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Regelmäßiger Erfahrungsaustausch zwischen den Städten und Gemeinden fand heute im Borkener Rathaus statt.

Borken(pd). Die Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Beigeordneten in den jeweiligen Städten und Gemeinden des Kreises Borken traf sich am 18. September 219 in Borken.

Zur Sitzung im Borkener Rathaus hatte Vredens Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft eingeladen.

Zum Austausch trafen sich am 18. September 2019 im Borkener Rathaus die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Beigeordneten von Städten und Gemeinden des Kreises Borken. (Copyright: Stadt Borken)
Zum Austausch trafen sich am 18. September 2019 im Borkener Rathaus die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Beigeordneten von Städten und Gemeinden des Kreises Borken. (Copyright: Stadt Borken)

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) bündelt die Interessen der 17 kreisangehörigen Kommunen und nimmt diese gegenüber dem Kreis Borken, dem Land NRW und dem Bund wahr, wobei dies gegenüber Land und Bund oft abgestimmt mit dem Kreis Borken geschieht. Darüber hinaus findet in der AG ein intensiver interkommunaler Austausch der Verwaltungsspitzen zu den fachlichen und politischen Themen statt, die alle Städte und Gemeinden im Kreis betreffen.

In Vertretung für die terminlich verhinderte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing begrüßte der Technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann die Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen im großen Sitzungssaal des Borkener Rathauses.

Auf der Tagesordnung stand unter anderem der Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner, Möglichkeiten einer nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung, ein Erfahrungsaustausch mit kommunal eingesetzten Online-Bezahlsystemen, die Sichtung kommunaler Förderprogramme und die Vorbereitung der nächsten Bürgermeisterkonferenz.

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