Der Griff nach fünf Sternen war ein Griff – ins Leere

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Anmerkungen von Detlef Wolf aus Erle zu einer Seereise auf ‚MS World Explorer‘.

Sonntag, 8. September, Einschiffung. Laut unseren Reiseunterlagen liegt die ‚MS World Explorer‘ an der Überseebrücke in Hamburg für uns bereit zur Einschiffung. Viertel vor drei, etwa, sind wir dort. Und tatsächlich liegt da… – Nein, nein, nicht ‚Mein Schiff‘, sondern kein Schiff.

Nanu! Was ist das jetzt?

Etwas verdutzt schauen wir uns um nach einem dienstbaren Geist vom Schiff oder vom Reiseveranstalter. Da wird ja wohl einer sein, der uns aufklären kann, was es mit ‚Kein Schiff‘ so auf sich hat.

Pustekuchen. Da sind zwar eine Menge Leute unterwegs, heute, an diesem sonnigen Herbstsonntag, aber keiner ist dabei, der das leicht zu erkennende Logo von ‚Nicko Cruises‘ in die Höhe hält.

Das ist die Höhe, oder?

Mein Blutdruck ist jedenfalls dahin unterwegs.

Aber, hilft ja nix, wir müssen den verdammten Pott jetzt finden, sonst fährt er ohne uns ab. Drei Stunden haben wir Zeit dazu, denn um achtzehn Uhr sollen die Leinen losgehen.

Na gut, wir hätten sieben Stunden gehabt, aber das ist eine andere Geschichte.

Zunächst mal lautet die Jackpot-Question: „Wo in diesem gerade nicht sehr kleinen Hafen finden wir ‚MS World Explorer‘?“

Fangen wir also an zu suchen. Das nächstgelegene wäre das sogenannte ‚Hamburg Cruise Center‘ am Grasbrook. Ein bißchen kennen wir uns in Hamburg aus. Zum Glück. Das sind nur schlappe anderthalb Kilometer zu laufen, das schaffen wir, da wir – wieder zum Glück – nur Handgepäck dabeihaben. Also: Vorwärts, marsch, marsch!

Etwas verschwitzt nach dem Fußmarsch kommen wir an dieser Stapelcontainerbude an. Und – zu unserem großen Glück – da liegt das Schiff. Halleluja!

Eingestuft mit fünf (in Worten: 5) Sternen. Nicht zuletzt wegen der Perfektion des Services.

Quod erat demonstrandum.

Naja, also hätte da an der Überseebrücke einer gestanden, der uns verraten hätte: „Nä, nich hier, sondern da“ und uns dann zielgerichtet losgeschickt hätte, dann hätt’s dafür vielleicht einen Stern gegeben. Für fünf Sterne hätte ich allerdings erwartet, daß uns dort jemand mit einem Glas Champagner empfangen hätte, der à tempo wortreich um Entschuldigung bittet und uns dann einem bereitstehenden Limousinenchauffeur überantwortet, welcher uns zum richtigen Liegeplatz speditiert hätte.

So waren das Null Sterne.

Das Ende vom Lied, nachdem ich dieses der Zahlmeisterin an Bord zu Gehör gebracht hatte, war eine Erklärung ihrerseits mit den Worten (ich zitiere): „Ja, kann ich nich ändern. Wenden sie sich an Nicko Cruises!“

Ich war überwältigt von soviel Anteilnahme. Fünf Sterne Service eben.

Gut, machen wir weiter mit dieser Nicko-eigenen Auffassung von Fünf Sterne Service.

Durch ein Treppenhaus der eher schlichteren Art – Fußboden- und Stufenbelag sahen so aus, als ob ein Fußbodenlegerlehrling daran für sein Gesellenstück geübt hätte, der Versuch allerdings schiefgegangen war. Zum Glück hatte er nur billige Materialien verwandt, da war’s dann nicht so schlimm – gelangte man auf das Deck, auf dem die Kabinen lagen. Der Teppichboden auf dem Gang davor hatte schon bessere Zeiten gesehen, er war an einigen Stellen bereits dabei, sich in Wohlgefallen aufzulösen. Kein Wunder, hatte das Schiff doch auch schon mindestens drei Fahrten auf dem Buckel, da gerät selbst der beste Teppichboden so ganz allmählich aus der Fasson, oder?

Die Kabine immerhin entsprach den Erwartungen. Okay, abgesehen jetzt mal von dem fehlenden Obst und dem Fläschlein gut gekühltem Begrüßungssekt, das man – laut den Fünf-Sterne-Kriterien der DEHOGA – selbstverständlich erwarten darf. Obst war nicht, aber das gekühlte Fläschlein vielleicht in der Minibar. Die gab’s nämlich immerhin. Allerdings beinhaltete sie nichts weiter außer gut gekühlter Luft.

Willkommen auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Dann kommt’s, das erste Abendessen an Bord.

Nein, ein ‚Abendessen‘ erwarten wir nicht. Auf einem Fünf-Sterne-Schiff erwarten wir ein ‚Dinner‘. So mit einer Speisenkarte, die jedem Gast überreicht wird, nachdem er Platz genommen hat und aus derem reichhaltigen Angebot er sich etwas aussucht, nachdem der Getränkekellner hurtig davonhuscht, um die zuvor aufgegebenen Getränkewünsche zu erfüllen.

Nix da. Speisenkarten gibt’s nicht. Man bediene sich bitte am Buffet. Und vor den Wein hat der Kellner das Wasser gestellt, das er unaufgefordert in die Gläser kippt. Manchmal auch über den ganzen Tisch rüber, wenn das Glas auf der anderen Seite steht.

Also gut. Kein Fünf-Sterne-Dinner also, sondern die heiße Schlacht am kalt-warmen Buffet.

Und so eine Art Schlacht ist es wirklich.

Das Buffet ist viergeteilt (von Backbord nach Steuerbord). Ein Viertel, dann ein Gang, dann das zweite Viertel, das dritte Viertel gegenüber, wieder ein Gang und dann das vierte Viertel. Die Gänge bieten ausreichend Platz für ranke, schlanke, flinke und geschmeidig bewegliche Enkelkinder, bei den an Bord befindlichen Großeltern hingegen gibt es in den Gängen Verstopfung. Und zwar noch bevor der erste Bissen seinen Weg in den Magen gefunden hat. Da trifft ein Wohlstandsbäuchlein auf ein etwas ausgeprägteres Hinterteil, und schon geht garnix mehr. Das Wohlstandsbäuchlein möchte hüben zur Suppe, während das Hinterteil nach drüben zum Salat strebt. Das funktioniert aber nur, wenn beide bereit sind, die blauen Flecken in Kauf zu nehmen, die sie sich zwangsläufig durch den Zusammenstoß in der Mitte der Buffetgasse zuziehen.

Merke also: Die Nahrungsbeschaffung auf diesem Fünf-Sterne-Schiff ist eine qualvolle, zuweilen schmerzhafte Angelegenheit.

Zumal die Lebensmittel auf dem Buffet nach den Regeln der Chaostheorie verteilt sind. Ein System ist darin jedenfalls nicht zu erkennen. Was die Anzahl der Wohlstandsbäuchlein-Hinterteil-Kollisionen ins Astronomische treibt.

Nun ja, die Nahrungsbeschaffung ist eben eine anstrengende Sache. Das ist in der Tierwelt nicht anders als auf einem Fünf-Sterne-Schiff. Allemal, wenn’s auch noch über mehrere Gänge gehen soll, was dann naturgemäß mit mehreren Besuchen am Buffet einhergeht.

Ebenso wie mit einer Knappheit an Besteck. Eingedeckt war für Vorspeise, Suppe und Hauptgericht. Fertig. Falls es nun jemand nach einer zweiten Vorspeise gelüstet, hat er ein Problem. Das Vorspeisenbesteck ist weg. Und das Fünf-Sterne-Personal verabsäumt es leider, neues unaufgefordert vorzulegen. Vermutlich, weil es nicht weiß, nach welcher Art von Besteck der Gast denn nun verlangt. Unser Kellner brachte jedenfalls nach Aufforderung ein in eine Serviette eingerolltes Bestecksortiment, bestehend aus einem Vorspeisen-Messer, einer Hauptspeisen-Gabel und einer Anzehl verschieden großer Löffel, die er allesamt mit einer eleganten Bewegung auf den Tisch kullern ließ. „Sucht Euch was aus“, sollte das wohl heißen, denn als das Besteckabladen beendet war, entschwand er hurtig.

Guten Appetit auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Na gut, das war jetzt der erste Abend an Bord, da wollen wir doch mal nicht so kleinlich sein. Obwohl, wenn ich so über das Fünf-Sterne-Ranking nachdenke… – Schwamm drüber.

Heute wird’s besser, denn heute ist Captain’s Gala mit dem traditionellen Welcome-Dinner. Die Herren im feinen Tuch, die Damen mit ihrem Geschmeide, Cocktails, Häppchen und wärmste Begrüßungsworte of ‚The Ship’s Master‘ vorneweg.

Dann das Dinner. Rinderfilet war angekündigt. In der Karte, in der Theorie. In der Praxis erwies sich dieses Rinderfilet dann als ein Stück Fleisch, von dem man vermuten mochte, daß es seit den ersten Testläufen der Küchengeräte bereits in der Backröhre schmorte. Eine wunderbare Fleischscheibe, wunderbar geeignet zum Besohlen von Wanderschuhen, zum Verzehr weniger empfehlenswert.

Meinen diesbezüglichen Hinweis an den Maitre quittierte dieser mit der Bemerkung, auf der Karte habe Rindfleisch gestanden, und solches sei auch serviert worden. Den Untertitel: „Filet“ unterschlug er geflissentlich, so daß es eines weiteren Hinweises meinerseits bedurfte, nebst unwiderlegbarer Beweisführung mittels eines kritischen Blickes in die Speisenkarte. Geholfen hat es mir nicht, denn ein Filetsteak blieb aus. Dafür fand ich dann allerdings am dritten Tag der Reise den Begrüßungssekt auf meiner Kabine. Mit besten Grüßen vom Maitre.

Noblesse oblige auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

Kommen wir zum Fünf-Sterne-Service. Es ist unbedingt festzuhalten, daß das Servicepersonal an Bord sich ausschließlich aus sehr freundlichen, netten und bemühten Leuten zusammensetzte. Einziges Manko: Sie hatten allesamt nicht den Hauch einer Ahnung von ihrem Beruf (wie mit dem Vorlegen des Bestecks bereits eindrucksvoll bewiesen). Fünf Sterne? – Vergiß es, aber ganz schnell!

„Bordsprache: Deutsch“, war im Katalog zu lesen. Ein weiterer Beweis dafür, wie geduldig doch Papier sein kann. Gut, nahezu sämtliche Kellner waren in der Lage, bis zehn zu zählen und dem Gast den tageszeitgemäßen Gruß in der annoncierten Bordsprache zu entbieten. Aber das war’s dann auch schon. Die Interpretation der in der Bordsprache gehaltenen Speisenkarte bereitete schon ungeahnte Schwierigkeiten, von einer Bestellaufnahme in dieser Sprache gar nicht erst zu reden.

Englisch ging. Einigermaßen. Meistens. Denn wenn gelegentlich ein Kellner beim Gebrauch dieser Sprache diesen ‚Opel-mit-Standlicht‘-Blick zurückwarf, dann wußte man genau: Der Kerl kann auch kein Englisch. Blieb also nur, flugs einen Kollegen herbeizuwinken, um dann mit diesem gemeinsam den Wunsch des Gastes zu analysieren. Was natürlich noch lange nicht bedeutet, daß dieser auch erfüllt wird. So weit geht der Fünf-Sterne-Service an Bord von ‚MS World Explorer‘ dann doch nicht.

In den Bars lautete die Parole: „Haben wir nicht an Bord.“ Bier vom Faß gab’s aus der Dose, weil Faßbier „haben wir nicht an Bord“. Piña Colada konnte nicht serviert werden, denn Kokosmilch „haben wir nicht an Bord“. Bitter Lemon with Ice? – Bedaure „haben wir nicht an Bord“. Hatten sie wohl. Es befand sich in einem Container, der vergessen achtern auf dem Heli-Pad herumstand. Es dauerte nur eine geraume Zeit, bis die Verantwortlichen das bemerkt hatten.

Beim traditionellen ‚Bayerischen Frühschoppen‘ äußerte sich das „O-zapft is!“ ebenfalls in dem stimmungsvollen Aufreißen von blechernen Bierkonserven. Wenigstens wurde dessen als ‚Pils‘ gekennzeichneter Inhalt in Weißbiergläsern serviert. Weißwürscht gab’s auch. Nur leider nicht den süßen Senf dazu, denn den „haben wir nicht an Bord“. Haben Sie schonmal Weißwürste mit mittelscharfem Allerweltssenf probiert? – Ekelhaft! Aber so ist das eben, mit dem Fünf-Sterne-Service.

Zu dem übrigens auch der Alkoholentzug gehört. Solchem wird man nämlich unterzogen, sollte man, zu fortgeschrittener Stunde, in der Bar sitzen und auf die Idee kommen, einen Drink bestellen zu wollen. Na gut, Kellner sind da, und sie laufen auch dienstbeflissen herum. Nur Bestellungen nehmen sie keine auf. Auch nicht auf Aufforderung. Anscheinend gehört es seit Neuestem zum Fünf-Sterne-Service, daß der Gast gehalten ist, zur Theke zu laufen, sein Getränk dort einzufordern und es nach eventuellem Erhalt selbsttätig zu seinem Platz zu tragen. Wie in einem englischen Pub.

Dessen abhold, wollten wir diesen Umstand höherenorts zu Protokoll geben. Ging aber nicht, denn die Rezeption des Schiffes ist lediglich zwischen sieben Uhr am Morgen und dreiundzwanzig Uhr am Abend besetzt. Davor oder danach wende man sich bitte an den Wachhabenden auf der Brücke. Na gut, der wird sich vermutlich brennend für die Befindlichkeiten der Hotelgäste interessieren, sofern er überhaupt in der Lage ist, diese zu verstehen, sollten sie in der Bordsprache vorgetragen werden.

Aber gut, wenn man schon in der Bar nicht bedient wird und auch die Minibar nichts hergibt außer kalter Luft, kann man sich ja immer noch beim Zimmerservice etwas bestellen, der ja, den Kriterien der DEHOGA zufolge – ebenso wie die Rezeption, notabene – vierundzwanzig Stunden lang verfügbar ist. Theoretisch. Praktisch aber gibt’s überhaupt keinen Room-Service. Nicht bei Tag und nächtens schon gar nicht.

Entsprechend dem hausgemachten Fünf-Sterne-Standard.

Sicherlich wissen Sie schon, daß das Rauchen und der Genuß von Hochprozentigem der Gesundheit abträglich ist, oder? Die Gewohnheiten auf ‚MS World Explorer‘ sind an dieser Warnung ausgerichtet. Jedenfalls in der Cigar-Lounge. Diese ist ein mäßig gemütlich eingerichteter Salon, in deren wandfüllender Vitrine edle Zigarren und feine Spirituosen ausgestellt sind. Eine auf den Tischen ausgestellte Karte weist darauf hin, daß man solche gesundheitsschädlichen Substanzen auch käuflich erwerben kann. Theoretisch. Praktisch allerdings gibt es niemanden, der sie einem auch verkaufen würde. Ergo bleiben die feinen Zigarren in ihren Kistchen und die edlen Hochprozentigen in ihren Flaschen. Wo sie hingehören.

Immerhin, Rauchen ist in der ‚Cigar-Lounge‘ schon erlaubt. So man sich seine Rauchwaren selbst mitbringt. Tut man solches, beispielsweise nach dem Frühstück, so trifft man dort auf alte Bekannte. Die Kippen der Zigaretten nämlich, die man tags zuvor nach dem Abendessen konsumiert hat befinden sich nach wie vor in den Aschenbechern. Übervolle Aschenbecher auszuleeren obliegt in der Regel dem verachtenswerten Genußraucher selbst.

Auch die Versorgung mit Getränken ist Sache des Gastes. Dürstet es den Raucher in der ‚Cigar-Lounge‘, ist er meinstenteils gehalten, sich sein Getränk in der nächstgelegenen Bar zu besorgen, so er denn einen Barkeeper findet, der es ihm auch verkauft.

Soweit zur Fünf-Sterne-Gesundheitsvorsorge.

Als nächstes sollten wir jetzt vielleicht von der Reiseroute reden. Tun wir aber nicht. Eine solche wurde zwar im Katalog angekündigt, theoretisch, also auf geduldigem Papier, fand dann aber in der Praxis nicht statt. Wegen eines Motors, der auf der vierten Fahrt nach Inbetriebnahme vermutlich altersbedingt seinen Geist aufgegeben hatte. Dadurch war es dem Kapitän verwehrt, sein Schiff mit voller Kraft laufen zu lassen, welche nötig gewesen wäre, um die angekündigten Anlaufhäfen planmäßig anzufahren.

Stattdessen kamen die Fünf-Sterne-Kreuzfahrtgäste in den Genuß einer mehrtägigen Nordseerundfahrt mit etwas weniger als halber Kraft, bevor das Schiff den nächsten Hafen anlaufen konnte, in dem man dem maladen Motor maschinenmedizinische Hilfe zukommen lassen konnte. Nach Hause ging’s dann immerhin mit voller Kraft.

Fazit:

Die Reise auf ‚MS World Explorer‘ war ein Fiasko, wie ich es auf vierunddreißig vorangegangenen Kreuzfahrten nicht auch nur annähernd erlebt habe.

Von weitem betrachtet ist das Schiff eine Schönheit, aus der Nähe gesehen erweist es sich als ein schludrig zusammengeschusterter, halb fertiger Seelenverkäufer. Der Service an Bord ist eine glatte Katastrophe, weil das Personal vom Service in der Gastronomie soviel Ahnung hat wie ein Goldhamster vom Oberhemdenbügeln. Ausgebildete und der Bordsprache kundige Kellner? – „Haben wir nicht an Bord“.

Vom Fünf-Sterne-Standard ist das Schiff soweit entfernt wie die Erde vom Mars. Das einzige, was dem Fünf Sterne-Standard entspricht sind die Preise. Auch die Sicherheit läßt zu wünschen übrig, weil alle Sicherheitshinweise, wie beispielsweise die an der Kabineninnentür befindlichen, die auf Sammelstationen und Rettungsboote hinweisen, samt und sonders in englischer Sprache verfaßt sind. Bordsprache: Deutsch? – Vergiß es!

Wenn es Sie also nach einer Zwei-Sterne-Kreuzfahrt gelüstet, für die Sie gerne einen Fünf-Sterne-Preis berappen möchten, dann sollten Sie unbedingt bei Nicko-Cruises eine Reise buchen, auf ‚MS World Explorer‘. Oder auch auf ‚MS World Exporer‘, wie die Slides der Power-Point-Presentations betitelt waren. Nicht mal das mit der Rechtschreibung haben sie hingekriegt…

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3 KOMMENTARE

  1. Sehr gut geschriebener Artikel. Vielen Dank dafür. Das erleichtert mir meine Buchungsentscheidung ungemein.

    Ich selbst habe mich entschieden, über vieles hinwegzusehen, denn schließlich habe ich Urlaub. Allerdings buche ich billig im Massenmarkt. Wenn ich aber 5 Sterne bezahle, möchte ich auch annähernd diese erhalten.

  2. Klasse ironischer, gut geschriebener Bericht zum Fiasko der World Explorer. Wir haben auch über 40 Kreuzfahrten hinter uns und hoffen, so etwas nie erleben zu müssen. Obwohl wir es in abgemilderter Form Mal auf einer Schnupperkreuzfahrt ab Hamburg mit der Costa Clasdica erlebt haben. Aber einmal reicht.

    • Klasse!
      Kommen gerade von Bord auf der Reise von Hamburg nach Porto. Ganz so schlimm war es aus dieser Reise nicht mehr, aber das Fazit unterschreiben wir mit.

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