Stellungnahme von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing zum gewalttätigen Angriff auf einen ausländischen Jugendlichen in Borken am Freitag, den 11. Oktober 2019

Gestern habe ich erfahren, dass am letzten Freitag, den 11. Oktober 2019, um 21 Uhr eine Gruppe Unbekannter an der Kapellenstraße in Borken einen 17-jährigen Guineer angegriffen und ihn schwer verletzt hat.

Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz der Polizei Münster die Ermittlungen übernommen.

bürgermeisterin Borken Schulz-hessing
Foto: Stadt Borken

Gewalt, ganz gleich, ob diese verbal oder körperlich ausgeübt wird und jegliche Art von Extremismus, verurteile ich auf das Schärfste. In unserer Stadt Borken ist für verbale und tätliche Attacken kein Platz und deshalb sage ich laut und deutlich: „Nein“: Nein zu Fremdenfeindlichkeit, Nein zu Ausgrenzung, Nein zu Rassismus, Nein zu Gewalt!

Ohne den Ermittlungen des Staatsschutzes vorgreifen zu wollen, hoffe ich, dass die Ursachen dieses Angriffs sehr schnell und vollends geklärt werden und die Täter gefunden und zur Verantwortung gezogen werden.

Die große Mehrheit der Borkenerinnen und Borkener schätzt die Werte unserer demokratischen Gesellschaft auf der Basis unseres Grundgesetzes, wie z.B. Toleranz, Mitmenschlichkeit, Vielfalt und Demokratie. Wir Borkenerinnen und Borkener treten für sie ein und zeigen Solidarität mit Betroffenen von Hetze und Gewalt, wir engagieren uns für ein gutes Miteinander!

Ich appelliere an alle Borkenerinnen und Borkener deutlich Flagge zu zeigen – im Alltag, bei der Arbeit, im Bus und in der Bahn, wo immer wir sind – damit Hass, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit bei uns keine Chance haben.

Wehret den Anfängen!

Ihr Mechtild Schulze Hessing
Bürgermeisterin

Vorheriger ArtikelAusflug des Raesfelder Frauenchors nach Essen
Nächster ArtikelKurzes Unwetter entwurzelt Birken und sorgte für Schrecken
avatar
Netiquette - Kennzeichnen Sie den Kommentar mit Ihrem Namen. Benutzten Sie dabei keine anonymen Namen. Mailadressen und andere persönliche Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Mit dem Abgeben eines Kommentars erklären Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Benutzername und der Kommentartext in Gänze oder in Auszügen auf Heimatreport zitiert werden kann. Achten Sie auf einen sachlichen Umgangston! Beleidigende, diskriminierende oder anstößige Kommentare, die gegen das Gesetz verstoßen, löscht die Redaktion.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here