„Land schafft Verbindung“ und schafft gleichzeitig vorweihnachtliche Gefühle: Lichterfahrt durch die Gemeinde Raesfeld

„Lichterfahrt, ein Funke Hoffnung“. Unter diesem Motto rollten am Freitagabend 20 landwirtschaftliche Fahrzeuge durch die Gemeinde Raesfeld. Hell erleuchtet, weihnachtlich geschmückt und den Nikolaus sowie die Polizei, die den Zug begleitete, gleich mit im Gepäck.

So schlängelten sich die Trecker durch Raesfeld. Von dort aus ging es dann durch die Felder nach Erle.

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Fotos: Felix Brömmel

Organisiert wurde die gut zweistündige Lichterfahrt von „Land schafft Verbindung“ e. V. Raesfeld, Erle und Homer.

Kein St.-Martin-, und kein Nikolausumzug, kein Adventsmarkt, keine Weihnachtsbuden und auch sonst kaum vorweihnachtliche Stimmung auf den Straßen. „Da in dieser Zeit der Corona-Krise besonders die Kinder leiden, wollten wir mit unserer Aktion etwas vorweihnachtliche Adventsstimmung verbreiten“, so Felix Brömmel vom Orga-Team.

Corona macht die Sache kompliziert

Die Idee war schnell geboren, die Umsetzung dieser besonderen Fahrt jedoch gestaltete sich schwieriger, als anfänglich vermutet, erzählt Brömmel. „Die Genehmigung für diese Lichterfahrt von der Polizei Borken zu bekommen war gar nicht einfach“, erzählt der Landwirt. Der Grund: Es bestehe hier die Gefahr von größeren Menschenansammlungen.

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Lichterfahrt war offziziell eine Demo

Die einzige Möglichkeit, damit das überhaupt genehmigt wurde sei laut Brömmel gewesen, dass der Trecker-Umzug als Demonstration deklariert wurde. „Um größere Menschenansammlungen an den Straßenrändern anzulocken, durften wir dann weder den Umzug, noch den Streckenverlauf im Vorfeld öffentlich bekannt geben“, fügt der Raesfelder Landwirt hinzu.

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Lange geheim gehalten werden konnte dieses bunte Trecker-Weihnachts-Spektakel jedoch nicht. Nicht nur die Raesfelder Buschtrommeln funktionierten an diesem Abend hervorragend, sondern auch die Weihnachtsmusik, die lautstark aus dem ersten Fahrzeug heraus erklang, lockte schnell zahlreiche Bürger an ihre Fenster oder vor die Haustür, ebenso wie Spaziergänger, die erstaunt an den Straßenrändern stehenblieben. „Ob in Raesfeld oder in Erle, ein leuchten in den Augen der Kinder, aber auch bei den Erwachsenen, war deutlich erkennbar. Wirklich schade, dass wir den Streckenverlauf nicht bekannt geben durften“, lautet das Fazit des Landwirts noch am gleichen Abend.

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