Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: „Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine statistische Erhebung untermauert“

Kreis Borken. Die Schulen im Kreis Borken sind bisher keine Corona-Hotspots. Diese Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes wird nun durch eine aktuelle statistische Erhebung des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport der Kreisverwaltung untermauert. Das teilte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster am Montag (30.11.2020) mit.

Im jetzt zu Ende gehenden Monat November gab es in den heimischen Schulen insgesamt 345 gemeldete Infektionsfälle. Ganz überwiegend waren Schüler betroffen, die daraufhin – genau wie die wenigen positiv getesteten Lehrkräfte – in Quarantäne gesetzt wurden.

Gleichzeitig erfolgte in den Schulen immer eine individuelle Risikoabschätzung, die das Gesundheitsamt zusammen mit den zuständigen Schulleitungen vornahm. Dabei ging es um Sitzordnungen, Maskentragung, Kontaktintensität und -dauer, Mischung von Gruppen u. ä..

Keine Folgeinfektionenen

In der Regel führte die Risikoabschätzung zu dem Ergebnis, dass sich jeweils nur die direkten Sitznachbarn positiv Getesteter in häusliche Absonderung begeben mussten. Zudem wurden diese mittels PCR-Test überprüft. 773 Mal war das im November der Fall – Ergebnis: Lediglich neun dieser Tests fielen positiv aus. Somit ergeben sich keine Hinweise darauf, dass aus dem unmittelbaren Unterrichtsgeschehen im Kreis Borken bislang Folgeinfektionenen entstanden sind. Der Kreisdirektor dankte vor diesem Hintergrund allen Beteiligten für die Anstrengungen und die an den Tag gelegte Disziplin.

Rund 55.000 Schüler im Kreis Borken

Daneben gab es in diesem Monat in den Schulen einige wenige Einzelfälle, in denen es zu umfangreichen Testungen kam. Anlass dafür waren immer besondere Umstände: So ging es beispielsweise um die sensible Schülergruppe einer Förderschule und um lückenhafte Verhaltensregelungen im Bereich einer OGS-Betreuung. Aufgrund derartiger Geschehen wurden weitere 274 Tests veranlasst. Dabei konnten keine Infektionsketten aufgedeckt werden.

Bei der Einordnung der vorgenannten Zahlen ist laut Dr. Hörster zudem zu berücksichtigen, dass derzeit rund 55.000 Schülerinnen und Schüler Schulen im Kreis Borken besuchen.

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