Für den Raesfelder Hauptausschuss wurden aus seiner Mitte heraus am Montag zwei neue Vertreter gewählt. Das Gremium entschied sich für Hans-Dieter Strothmann (CDU) und Elke Rybarczyk (SPD).
Nicht geklärt war die Zahl der Vertreter, die gewählt werden sollten. Der Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden Bernhard Bölker, es wie in der Vergangenheit wieder bei zwei Vertretern, sprich bei den stellvertretenden Bürgermeistern zu belassen und diese mit der Aufgabe zu betrauen, wurde einstimmig angenommen.
Raesfeld (pd). Das Bildungswerk Raesfeld teilt mit, dass das neue Programmheft für das Frühjahr/Sommer 2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt vor den Weihnachtsferien erscheint, sondern erst im Januar 2021.
Sobald die aktuelle Situation wieder ein stattfinden der Veranstaltungen zulässt, wird dies auf der Homepage unter www.bw-raesfeld.de sowie auf der Facebook Seite unter www.facebook/Bildungswerk Raesfeld veröffentlicht. Für Rückfragen steht das Team des Bildungswerkes steht gerne unter der Tel.-Nr. 02865-10073 oder unter [email protected] zur Verfügung.
Die Verteilung soll wie in jedem Jahr bis Ende des Jahres abgeschlossen sein – Zusätzlich sind Online-Dienste nutzbar!
Borken (pd). Der Umweltkalender für das Jahr 2021 liegt jetzt vor und wird ab sofort über die Borkener Zeitung an alle Haushalte in Borken und in den Ortsteilen verteilt. Wie bereits in den Vorjahren sind ca. 21.000 Kalender gedruckt worden. Die Verteilung über die Borkener Zeitung soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Umweltkalender 2021 – Was ändert sich, was bleibt?
Auf der ersten Seite des Umweltkalenders haben wir Ihnen in der Vergangenheit die wesentlichen Neuerungen bei der Abfallentsorgung vorgestellt. Für 2021 gibt es keine Änderung: Wesentliche Neuerungen stehen in diesem Jahr nicht an. Deshalb an dieser Stelle lediglich einige Hinweise und Klarstellungen zu Nachfragen, die uns erreicht haben:
Keine Abfälle neben das Müllgefäß stellen: Bitte stellen Sie keine Abfälle, ob lose oder verpackt, neben das Müllgefäß in der Hoffnung, sie würden mitgenommen werden. Das gilt für alle Abfallgefäße: Restmüll-, Bio-, Papier- und gelbe Tonne. Im Rahmen der Gleichbehandlung ist es unserem Vertragsunternehmen nämlich untersagt, solche Sachen mitzunehmen.
Einzige Ausnahmen: Der städtische Restmüllsack und der städtische Grünabfallsack. Deren Abgabestellen finden Sie auf der Rückseite des Kalenders. Wenn mal mehr anfällt: Bringen Sie Papier, Pappe, Kartons und Leichtverpackungen zum Wertstoffhof an der Einsteinstraße! Dort stehen ausreichend Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Tonnenkontrolle vor Ort geht weiter: Der Kreis Borken hat die Anforderungen für die Anlieferung unserer Bioabfälle an der Kompostierungsanlage in Gescher verschärft. Neben unseren Abfallberatungsmaßnahmen werden wir deshalb im Rahmen der Aktion „#wirfuerbio“ Biotonnen vor Ort auf Störstoffe kontrollieren.
Angefangen haben wir damit im Stadtteil Burlo. Weitere Stadtteile und Abfallarten werden folgen.
Nutzen Sie weiterhin den Infoservice der Stadt: Abfallkalender kompakt: Nach wie vor besteht die Möglichkeit, sich den persönlichen Abfallkalender mit allen Entsorgungsterminen zu Hause auszudrucken und sich an alle Termine erinnern zu lassen. Beides gibt es im Internet unter www.borken.de. Sie finden es unter Rathaus – Bürgerservice–Umweltkalender.
Abfall-App: Mit mehr als 9.000 Downloads sehr erfolgreich: unsere Abfall-App, mit allen Terminen, Erinnerungsfunktion und Entsorgungstipps.
Münster (ots). Der Polizei Münster wurden in den letzten beiden Tagen über ein Dutzend sogenannter „Schockanrufe“ gemeldet.
Die Anrufer täuschen eine Notlage eines Familienmitgliedes vor, um an größere Geldbeträge zu kommen. Als Notlage wird ein schwerer Verkehrsunfall oder ein anderer tragischer Vorfall vorgetäuscht. Das Geld werde für eine dringend erforderliche Behandlung oder Operation oder als Kaution für das beschuldigte Familienmitglied gefordert.
Die Polizei warnt vor diesen Trickbetrugsfällen durch „Schockanrufe“ und gibt folgende Tipps:
Angerufene sollten stets misstrauisch sein, wenn ein Unbekannter am Telefon einen beunruhigenden oder dramatischen Sachverhalt – wie etwa dem Unfall eines Angehörigen – schildert und Geld fordert
Die Erfragung einer Rückrufnummer und die umgehende eigene Kotaktaufnahme mit den Angehörigen ist unerlässlich
Im Zweifelsfall sollte immer die Polizei informiert und eine Anzeige erstattet werden
Der Adventskalender: Aus der Region, für die Region! Mitmachen und täglich gewinnen: Die Initiative LsV Raesfeld, Erle, Homer startet in der Adventszeit eine Verlosung von 4 schönen Adventskörben mit heimischen Produkten.
Das sind die ersten Gewinner, die mit einem schönen Gedicht an der Verlosung teilgenommen habe.
Ihr möchtet auch mitmachen? Dann schreibt uns ein schönes Weihnachtsgedicht mit eurem Namen an diese E-Mail Adresse: [email protected]Viel Glück. Die Gewinner werden benachrichtigt!
Fair Trade für die heimische Landwirtschaft – WLV nimmt Gesprächsangebot von ALDI an
Hubertus Beringmeier: „Werden zeitnah das Gespräch suchen!“
Münster (pd). Seit der letzten Woche protestieren Bauern bundesweit vor den Auslieferungslagern von ALDI, Lidl, REWE und EDEKA gegen den Preisdruck der großen Lebensmitteleinzelhändler und Discounter in Deutschland.
Am Wochenende hatten sich ALDI Nord und ALDI SÜD – beide Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen – öffentlich bereit erklärt, mit Vertretern der Landwirtschaft das Gespräch über einen „Fair Trade für die heimische Landwirtschaft“ zu suchen.
Hierzu erklärt Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV): „Wir begrüßen das Angebot von ALDI, sich mit uns an einen Tisch zu setzen, um über „die Förderung der deutschen Landwirtschaft durch flächendeckende, angemessene Bezahlung bei höheren Qualitätsstandards“ zu sprechen. Dies ist in der Tat überfällig und wurde vom deutschen Lebensmitteleinzelhandel bisher nie für notwendig erachtet. Wir begrüßen den erklärten Sinneswandel, werden ALDI beim Wort nehmen und zeitnah das Gespräch über eine sehr konkrete und dringend erforderliche Besserstellung der Bauern innerhalb der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln suchen. Wir erwarten, dass ALDI dann auch liefert.“
Die Haselnuss, die unbekannte Strauchfrucht? Tag der offenen Nuss Frisch vom Feld und regional.
Unter diesem Motto verkauft Bernhard Böckenhoff aktuell keinen Spargel, sondern bereits im zweiten Jahr seine selbstgeernteten Haselnüsse.
Diese wachsen in unmittelbarer Nachbarschaft neben Spargel- und Erdbeeren an der Rhader Straße. Die Erntezeit beginnt je nach Witterung im September oder Oktober.
Landwirt Bernhard Böckenhoff hat die Erfahrung gemacht, dass das Wissen um die Nuss, insbesondere um die Haselnuss, bei vielen Menschen begrenzt ist. Deshalb hat Böckenhoff am Wochenende zum „Tag der offenen Nuss“ auf seinen Hof geladen. Vor fünf Jahren hat er begonnen, neben Spargel, Erdbeeren und Blaubeeren auch Haselnüsse auf Feldern an der Rhader Straße anzubauen.
Schon beim Betreten seines Hofladens liegt der aromatische Duft von gerösteten Nüssen in der Luft. Wer sich für die Technik interessiert, mit deren Hilfe die geernteten Früchte weiter behandelt werden, bekommt Einblicke an diesem „Tag der offenen Nuss“.
Nüsse werden direkt vor Ort genackt
Direkt vor Ort werden die Nüsse in einer Maschine geknackt. Eine Röstmaschine steht gleich nebenan. „Das Rösten von Haselnüssen bedarf eines gewissen Fingerspitzengefühls. Zu lange im Ofen, schmecken diese schnell scharf und verbrannt. Zu kurz geröstet, schmecken sie dann nur nach Nuss pur“, erklärt Böckenhoff einem Besucher aus Kirchhellen. Das Ehepaar Susanne und Jörg Umberg hat selber einen Hofladen und möchte auch eine solche Maschine in ihrem Geschäft aufstellen. Die Idee, die Nüsse direkt vor Ort zu knacken, zu rösten, und zu verkaufen finden sie gut. „Das gibt es so gut wie nirgendwo“, sagt Jörg Umberg.
Nüsse liegen voll im Trend
Nüsse im Allgemeinen lägen voll im Trend, meint Böckenhoff. Besonders Haselnüsse seien der perfekte Snack für eine ausgewogene Ernährung für zwischendurch. Sehr lecker seien auch gehackte und geröstete Haselnüsse als Topping auf Salaten.
Allerdings seien die kleinen runden Kugeln mit der harten Schale nicht so bekannt wie andere Nusssorten, da sie meistens hier bei uns in der Region nur mit dem Nikolaus und Nutella in Verbindung gebracht werden. Das möchte Böckenhoff mit seinem Infotag etwas verändern – und natürlich Haselnüsse verkaufen.
Heimische Kultur
80 Prozent der Weltproduktion der Nüsse kämen aus der Türkei, erklärt der Landwirt. Dabei sei der Haselnussstrauch sogar bei uns eine heimische Kultur, die an vielen Stellen vorkommt.
Wie Böckenhoffs andere Feldfrüchte auch, brauchen Haselnusssträucher genügend Wärme. Besonders schlecht seien Frostschäden in der Blütezeit im Februar, so der Landwirt. „In jedem Jahr haben wir mehr Sonne und benötigen aber auch mehr Wasser“, sagt Böckenhoff.
Zum Glück habe er auf seinen Feldern überall Tropfschläuche verlegt, die auch in Trockenzeiten die Anbauflächen sehr sparsam bewässern.
Tag der offenen Nuss:
11.12, 12.12, 13.12.2020 sowie 18.12, 19.12, 20.12.2020 immer von 12:00 – 18:00 Uhr
Die Hygieneregeln und Mindestabstände müssen eingehalten werden.
Ab dem 15. Dezember gibt es für alle Menschen über 60 Jahre nach Vorlage des Personalausweise drei kostenlose FFP2 – Masken
Risikogruppen bestmöglich schützen: Mit einer „Verordnung zum Anspruch auf Schutzmasken zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus.
Die Ausgabe startet bereits im Dezember, um gerade in der Weihnachtszeit das Infektionsrisiko zu verringern – etwa bei Besuchen oder Einkäufen. Im ersten Schritt ist vorgesehen, dass sich über 60-Jährige sowie Menschen mit Vorerkrankungen oder Risikoschwangerschaften drei kostenlose Masken in der Apotheke abholen können.
Dazu genügt die Vorlage des Personalausweises oder die Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer der genannten Risikogruppen. Diese Regelung gilt für die Festwochen und ist bis 31. Dezember gültig.
FFP2 Maske. Foto: Pixabay
Ab 2021 Masken auf Krankenschein
Für die Abgabe der weiteren 12 Masken haben die Versicherten ab Januar 2021 ihre Anspruchsberechtigung durch die Vorlage einer Bescheinigung ihrer Krankenkasse oder ihres privaten Krankenversicherungsunternehmens nachzuweisen.
Für die Zeit danach erhalten alle Berechtigten zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren Krankenkassen. Diese können sie in zwei klar definierten Zeiträumen im neuen Jahr ebenfalls in den Apotheken einlösen.
Die Anspruchsberechtigten zahlen pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu. Die übrigen Kosten werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds getragen.
Der Erstattungspreis für jede Maske beträgt sechs Euro einschließlich aller Zuschläge und inklusive der jeweils geltenden Mehrwertsteuer.
Kein hundertprozentiger Schutz
Auch FPP2-Masken keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Coronavirus. Sie seien auch kein Freifahrtschein dafür, unachtsam zu sein. Aber sie senken die Gefahr für eine Ansteckung erheblich, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn.“ Und diejenigen in der Gesellschaft damit zu versorgen, die besonders von dieser Pandemie betroffen sind – das sollte es uns allen Wert sein“
Anspruchsberechtigter Personenkreis
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben,habenAnspruch auf Schutzmasken, wenn
sie 1. das 60. Lebensjahr vollendet haben oder 2. bei ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen:
a) chronischobstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Therapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
Anspruchsberechtigte Personen haben in dem Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum Ablauf des 28. Februar 2021 einen Anspruch auf einmalig sechs Schutzmasken sowie vom 16. Februar 2021 bis zum Ablauf des 15. April 2021 einen weiteren Anspruch auf einmalig sechs Schutzmasken.
Advent und Winterrallye auf dem Dorfe – Marienthal in Zeiten von Corona erleben.
Wohin in Zeiten von Corona, um nach Möglichkeit keine großen Menschenmassen zu erleben oder zu begegnen?
Ein Spazierung im Wald, ist eine Möglichkeit. Die Kaufmannschaft in Marienthal ließ sich etwas ganz Besonderes einfallen, um einen Winterspaziergang zu einem Erlebnis werden zu lassen.
Dennis Krumme (l.), Dorothea Hartmann und Wolfgang Kawula machen Werbung für ihr romantisches Isseldorf in der Adventszeit.
Tannen und Lichterglanz. Dazu lädt die Marienthaler Kaufmannschaft in der Adventszeit ein. Aufgrund der fortdauernden Corona-Beschränkungen soll den Besuchern im kleinen Issel-Dorf während der Corona-Pandemie Weihnachtsstimmung vermittelt werden. Damit geht die Kaufmannschaft Marienthal nun in Zeiten der Corona-Pandemie neue Wege.
Sie hat gemeinsam mit dem Bürgerverein bereits im September zusammengesessen und überlegt, welche Alternativen zu den traditionellen Veranstaltungen im Ort geschaffen werden können. „Es sollte etwas sein, was für alle Altersklassen geeignet ist“, sagt Dennis Krumme, stellvertretender Vorsitzender der Marienthaler Kaufmannschaft.
Aus der Ideenschmiede heraus entstand ein historischer Wanderweg von rund 1, 5 Kilometer. Dieser verläuft quer durch den Ort und ist mit Tannenbäumen geschmückt. Der romantische Ort an der Issel erleuchtet am Abend in der Adventszeit durch 450.000 kleinen Lichtern. „Hier können Familien, Paare und Freund Ruhe, frische Luft schnappen und gleichzeitig weihnachtliche Atmosphäre erleben“, erklärt die Vorsitzende der Kaufmannschaft Dorothea Hartmann.
Winterrallye mit acht Quizfragen
Zur weiteren Unterhaltung gibt es eine Winterrallye mit Quizfragen an acht Stationen zur Ortsgeschichte, wo die Teilnehmer in die Geschichte des Issel-Dorfes eintauchen können. „Daran kann sich jeder nach Lust und Laune spontan beteiligen“, fügt Hartmann hinzu.
Für kleine Pausen stehen den Besuchern Holzhütten längs des Weges zur Verfügung. „Hier kann in gemütlicher Runde dann auch das Lösungswort der Winterralley auf dem Flyer gesucht und eingetragen werden“, fügt Wolfgang Kawula hinzu. Insgesamt 50 Preise warten auf die Gewinner.
Besonders romantisch anzuschauen in den Abendstunden sind die vielen Lichterketten entlang des Rundweges. Ein Drittel davon stammen von Dennis Krumme, ebenso wie die Holzhütten und die Tannen, die eigentlich seinen jährlichen Weihnachtsmarkt in Waldvelen schmücken sollten. Da dieser aber in diesem Jahr nicht stattfindet, kommen nun die Lichterketten in Marienthal zum Einsatz. „Besonders die Holzhütten passen hervorragend ins Bild“, freut sich Wolfgang Kawula.
Start des Rundweges ist die Klosterkirche. Von dort aus geht es weiter über den Klosterhof, entlang der Issel zur Klostermühle, vorbei an der Volksschule Marienthal zur Hohen Brücke, den Kolonialwarenladen und zurück an der alten Molkerei und dem Sattlerhaus vorbei.
Neue digitale Online-Services für Bürger zum Coronavirus auf der Internetseite der KreisverwaltungBorken
Kreis Borken (pd). Das Gesundheitsamt des Kreises Borken setzt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie neue digitale Online-Services ein: Bürger können ab sofort drei neue Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung abrufen:
1. Risikobegegnung „rote-Meldung“ in der Corona-Warn-App
2. Meldung weitere(r) Kontaktperson(en)
3. Meldung eines Kontaktes zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person
Für alle Formulare gilt: Der Personenkreis, an den sich das jeweilige Formular richtet, ist im Vorfeld beschrieben. Bürgerinnen und Bürger sollen die Formulare nur dann nutzen, wenn die Beschreibung auf sie zutrifft. Die drei Online-Services stehen im Internet auf www.kreis-borken.de/coronameldung zur Verfügung.
Risikobegegnung „rote-Meldung“ in der Corona-Warn-App:
Dieser Online-Service richtet sich an Personen, die eine Warnung über eine Risikobegegnung (rote Farbe, „erhöhtes Risiko“) in der Corona-Warn-App bekommen haben.
Meldung weitere(r) Kontaktperson(en):
Das Formular ist für Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Coronavirus getestet sind und bereits Kontakt mit dem Gesundheitsamt hatten, jedoch noch weitere – bisher nicht angegebene – Kontaktpersonen aus ihrem Umfeld nachmelden möchten.
Wichtig ist hier, dass nur Kontaktpersonen der Kategorie I relevant sind. Dazu zählen Personen, die zu nachweislich Infizierten für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von unter 1,50 m Kontakt hatten. Von entscheidender Bedeutung ist zudem, ob bei dem Kontakt von einem, beiden oder niemandem eine „Mund-Nase-Bedeckung“ getragen wurde.
Wichtig zu wissen ist außerdem, ob der Kontakt im Freien oder drinnen stattfand und wie lange er zurückliegt. Die genaue Definition dafür gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts auf www.rki.de.
Meldung eines Kontaktes zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person:
Dieser Online-Service steht für Personen, die engen Kontakt mit einer nachweislich an COVID-19 erkrankten Person hatten, jedoch innerhalb weniger Tage nach Bekanntwerden noch nicht durch das Gesundheitsamt kontaktiert wurden, zur Verfügung. Wichtig ist auch hier, dass dies nur bei Kontaktpersonen der Kategorie I erforderlich ist.
Dazu zählen Personen, die zu nachweislich Infizierten für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von unter 1,50 m Kontakt hatten. Von entscheidender Bedeutung ist zudem, ob bei dem Kontakt von einem, beiden oder niemandem eine „Mund-Nase-Bedeckung“ getragen wurde. Wichtig zu wissen ist außerdem, ob der Kontakt im Freien oder drinnen stattfand und wie lange er zurückliegt. Die genaue Definition dafür gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts auf www.rki.de.
Nachdem die Bürger eines der Formulare mit den entsprechenden Daten ausgefüllt und abgeschickt haben, wird eine Eingangsbestätigung angezeigt. An dieser Stelle kann die abgesetzte Meldung bei Bedarf abgespeichert werden.
Wichtig: Es wird keine Bestätigung per E-Mail versandt. Nach Eingang des jeweiligen Formulars setzt sich das Gesundheitsamt zeitnah mit den Betroffenen in Verbindung.
LANUV’s ehrenamtliche Wolfsberater verweigern die Aufnahme von Beweisspuren nach Wolfsriss in Schermbeck – Besten
Erneuter Wolfsriss in Besten. Stress im Gehege nach Wolfsriss. Diesmal nicht nur mit dem Wolf, sondern unverständlicher Weise auch mit den zwei ehrenamtlichen LANUV-Wolfsberater vor Ort.
Die Situationen in Schermbeck nach den zahlreichen Wolfsrissen durch die Wölfin Gloria von Wesel und ihrem Bruder in den letzten Monaten spitzen sich zu.
Nun gibt es nach dem letzten Damwild-Riss in Schermbeck – Besten nicht nur Stress mit den Wölfen, sondern auch mit den ehrenamtlichen Wolfsberatern vom LANUV vor Ort.
LANUV -Mitarbeiter verweigern Protekollierung nach Wolfriss
Diese verweigerten laut Aussagen der Zeugen vom Bürgerforum Gahlen Wolf, die Protokollierung und Aufnahme nach dem Damwild-Riss in Schermbeck-Besten am Kuhweg. Was ist passiert?
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf. Hier übersprang der Wolf den 1,90 Meter hohen Zaun in Schermbeck-Besten
In der Nacht vom 7. auf den 8. Dezember wurde am Kuhweg in Schermbeck-Besten ein weibliches einjähriges Damwild durch einen Kehlbiss getötet.
Im zweiten Anlauf vom Wolf gerissen
Das Gehege liegt 50 Meter von der Wohnbehausung entfernt. Bereits vor zwei Wochen machte das heute gerissene Damwild bereits Bekanntschaft mit dem Wolf. Dieser habe zu dieser Zeit versucht, das Tier zu töten. Mehrere Bissspuren stellte später der Besitzer fest. Die Bissspuren waren bis heute so gut wie verheilt. Jetzt, im zweiten Anlauf hat es dann doch geklappt und die Damwild-Kuh wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag Opfer des Wolfes/Wölfin.
Kratzspuren des Wolfes. Foto: BFW
1,90 Meter Zaun Übersprungen
Nicht unerwähnt bleiben sollte die enorme Sprungkraft von Gloria von Wesel, die hier erneut wieder einen 1,90 Meter hohen Wildgatterzaun locker überwunden hat.
Protokolliert wurde vom Bürgerforum Gahlen Wolf unter anderem der Riss und, dass es keine Untergrabungen am Zaun gab. Weitere Spuren konnten im Protokell festgehalten werden: Haare im obersten Geflecht des Zaunes sowie mehrere Kratzspuren am Außenzaun des Geheges.
Üblicherweise, wie nach jedem Tierriss, kamen auch am Dienstagnachmittag LANUV Mitarbeiter zum „Tatort“, um Probeentnahmen zu entnehmen. Gegen 15 Uhr reisten die Wolfsberater Peter Sprenger vom Regionalforstamt Niederrhein und Anja Baum an. Gemeldet wurde der Riss bereits um 8.30 Uhr.
Ebenfalls vor Ort waren die Mitglieder zum Protokolllschreiben des BGW (Bürgerforum Gahlen Wolf) Georg Beck, Lis Beck und Eckhard Vornbrock, sowie weitere Zeugen des BGW Ewald und Doris Rutert und Heinz-Wilhelm Beckmann.
Wie Heinz-Beckmann mitteilt, sei die Anzahl der Personen vor Ort für die Wolfsberater ein Problem gewesen. Der Grund: Die Anzahl der Menschen sei angeblich nicht coronakonform und die AHA-Regeln, sprich Abstandsregeln seien wegen der angeblich zu vielen Zuschauer vor Ort nicht einzuhalten. Deshalb stellten dann die Wolfsberater ihre Probeentnahmen im Gatter kurzerhand ein.
LANUV-Mitarbeiter setzen Mitglieder vom Gahlener Bürgerforum Wolf unter Druck
Und weiter: Laut Heinz Beckmann sei es üblich, dass bei amtlichen Handlungen ein weiterer weiterer Zeuge bei der Protokollierung dabei sein darf. Die LANUV Mitarbeitern jedoch verweigerten dies mit den Worten: „Wir sind nicht im amtlichen Auftrag hier. Wir sind Ehrenamtler“.
Gleichzeitig sprachen LANUV Mitarbeiter ein Verbot aus und untersagten Beckmann Fotos vom „Tatort“ zu machen. Für weitere Unverständnis sorgte auch die Aussage der LANUV-Mitarbeiter, dass Beckmann seine bereits gemachten Fotos sofort zu löschen habe. Damit nicht genug. „Ich wurde ebenfalls belehrt, dass keine weiteren Personen wegen Corona in der Nähe sein dürfen. Meine Frage – wie weit in der Nähe – denn sei, konnte nicht beantwortet werden. Darauf wendeten sich die zwei Wolfsberater wütend ab und nahmen ihr Ziel zum gerissenen Damwild auf“, erzählt Beckmann.
Fotos und Videos verboten
Hier haben, wie Beckmann weiter berichtet, Anja Baum und Peter Sprenger ohne Werkzeug rund 15 Minuten tatenlos vor dem Riss gestanden. Erst ein Telefonat habe die „Schockstarre“ der Wolfsberater unterbrochen, so Beckmann, die daraufhin das Gatter kurzerhand verließen. Allerdings habe Beckmann, der während dieser Zeit 50 Meter entfernt dem Treiben der Wolfsberater beobachtete, erneut den Befehl erhalten, alle Fotos und Videos zu löschen. Gleichzeitig drohten die Wolfsberater mit weiteren ernsten Konsequenten, falls Beckmann nicht alle Videos und Fotos löscht.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Familie Rutert nach diesem unverständlichen Verhalten der LANUV-Mitarbeiter mit dem nicht nachvollziehbaren Abbruch der Begutachtung wohl nun ihren Anspruch auf Hilfe und Entschädigung verloren hat.
Sterne leuchten in der Nacht – Der Gottesdienst zum weltweiten Gedenken an verstorbene Kinder für trauernde Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde ist am kommenden Sonntag, 13.12. um 19:00 Uhr in der St. Silvester- Kirche.
Gemeinsam können wir die Trauer teilen und uns tragen lassen.
Herzlich eingeladen sind alle, die um ein Kind (unabhängig vom Alter des Kindes) trauern: Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten, Freunde und Freundinnen, Schulkameraden und Menschen in betreuenden Berufen.
Wöchentlicher Tipp des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Borken
Kreis Borken (pd).Die Corona-Pandemie stellt viele Menschen vor große Herausforderungen – auch psychisch.
Um gut durch diese Zeit zu kommen, ist es wichtig, die eigene seelische Balance aufrechtzuerhalten. Dabei wollen die Fachleute des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Kreises Borken helfen: Neben der persönlichen Begleitung und Beratung stellen die Fachleute des Kreises Borken nun wöchentlich hilfreiche Anregungen und Übungen vor.
Achtsam spazieren gehen lautet der Tipp des Sozialpsychiatrischen Dienstes – im Kreisgebiet gibt es dafür viele schöne Ziele. Foto: kreis Borken
Gute Tipps gibt es viele – doch welche sind wirklich hilfreich? „Erfahrungsgemäß sind es die einfachen Dinge, die uns gut helfen können“, erklären sie. „Probieren Sie es aus – vielleicht ist auch für Sie etwas Hilfreiches dabei!“ Eine weitere Idee liefert nun der nächste „Sozialpsychiatrische Tipp der Woche“:
Achtsam spazieren gehen – mit den Augen eines Kindes Dass Spazieren gehen, am besten bei Tageslicht, gut für das Wohlbefinden ist, ist vielen bekannt. Jedoch gibt es die Möglichkeit, den Spaziergang noch gewinnbringender zu gestalten. Denken Sie einen Moment an ein Kleinkind, das neugierig und fasziniert die Welt entdeckt. Es lässt sich von Kleinigkeiten begeistern und beobachtet aufmerksam seine Umgebung.
Für die folgende Übung bedienen wir uns ein wenig dieser kindlichen Faszination:
Suchen Sie sich ein schönes Ziel aus – am besten im Grünen und noch besser bei Tageslicht.
Nehmen Sie sich etwas vor – beispielsweise „Heute möchte ich Rehe oder mindestens fünf verschiedene Vogelarten sehen“.
Versuchen Sie, sich Zeit zu nehmen.
Halten Sie immer wieder inne, atmen tief ein und ganz wichtig: lassen Sie ihren Blick immer wieder für einen Moment in die Ferne schweifen.
Nehmen Sie Ihre Umgebung wahr – mit allen Sinnen: Atmen Sie den Geruch der Umgebung ein. Fühlen Sie mit den Händen und Füßen. Untersuchen Sie mit kindlicher Neugier.
Versuchen Sie den Blick auf die schönen Dinge in Ihrer Umgebung zu lenken.
Gönnen Sie sich zu Hause etwas Warmes zu Trinken.
Sonnenlicht und eine grüne Umgebung
„Die Übung hilft, den Blick bewusst auf das Positive zu lenken“, erläutern die Kolleginnen und Kollegen des Sozialpsychiatrischen Dienstes. „Regelmäßig angewendet kann Ihnen das helfen, auch in anderen Lebenssituationen positive Strategien zu entwickeln.“
Frische Luft, Sonnenlicht und eine grüne Umgebung sorgen für Entspannung. Stresshormone werden abgebaut, Glückshormone werden freigesetzt. „Ihr Wohlbefinden verbessert sich unmittelbar. Sie fühlen sich belastbarer und können mit mehr Leichtigkeit durch den Alltag gehen.“
Wichtig ist zu wissen: Sie sind nicht allein! Telefonische oder persönliche Kontakte sind möglich unter Telefon 02861/681-5811 oder per E-Mail an [email protected].
Krippenausstellung in Raesfeld, Erle und Homer laden zu einem ausgiebigen Spaziergang ein
Insgesamt 28 Geschäfte und Einrichtungen zeigen den drei Ortsteilen Raesfeld, der Schlossfreiheit und Erle insgesamt 75 zum Teil sehr unterschiedliche Krippen.
Gleich mehrere Krippen können im Schaufenster ehemals Schuhgeschäft Pieper in Erle bestaunt werden. Foto: P. Bosse
Im Advent, aber auch am Heiligen Abend und in den Weihnachtstagen bis zum Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar, können die Krippen in den Fenstern betrachten werden.
Weitere Informationen gibt es in den Flyern, die in den Kirchen ausliegen.
Adventsweg in der Pfarrkirche St. Martin
Unterwegs nach Weihnachten in schwierigen Zeiten: Besuchen Sie den aufgebauten Adventsweg in der Pfarrkirche St. Martin.
Ein Begleitheft führt die Besucher durch die sieben Stationen und lädt zum Betrachten und Nachdenken ein.
Dazu gibt es kleine praktische Anregungen, für jeden, der mag. Zur Eröffnung des Adventsweges am Samstag, 12. Dezember um 15:00 Uhr laden wir herzlich ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Coronabedingt planen wir die Eröffnung in Form einer Andacht in den Kirchenbänken. Im Anschluss daran kann jeder für sich die einzelnen Stationen aufsuchen und betrachten.
Der Adventsweg ist bis Weihnachten – außerhalb der Gottesdienste – zugänglich. Die KAB St. Martin Raesfeld nimmt an der Eröffnung des Adventsweges am Samstag, 12. Dezember um 15:00 Uhr in der St. Martin Kirche teil und lädt alle Mitglieder und besonders die Vertrauensleute dazu ein.
In diesem Jahr finden die Gottesdienste der evangelischen Kirche an Heilig Abend wie folgt statt:
– in Raesfeld: um 15:00 Uhr im Forum der St.-Sebastian-Schule, Im Mensing 14. Die Teilnahme erfordert Ihre Anmeldung bis spätestens 20.12.2020 beim Hygieneverantwortlichen, Hr. Christoph Stephan, per E-Mail: [email protected] oder telefonisch: 0172/6399643 (täglich erreichbar 10:00 – 18:00 Uhr)
– in Erle: um 17:00 Uhr im Forum der Silvesterschule, Silvesterstraße 7 Die Teilnahme erfordert Ihre Anmeldung bis spätestens 20.12.2020 beim Hygieneverantwortlichen, Hr. Wolfgang Warschewski, per E-Mail: [email protected] oder telefonisch: 0174/2417108 (täglich erreichbar 10:00 – 18:00 Uhr)
1. Feiertag
Gottesdienst am 1. Feiertag findet im Lukaszentrum um 9.30 Uhr in Raesfeld statt.
Auch dafür ist vorab eine Anmeldung erforderlich unter E-Mail: [email protected] oder telefonisch: 0174/2417108 (täglich erreichbar 10:00 – 18:00 Uhr)
Wir weisen darauf hin, dass die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich. Während des gesamten Gottesdienstes besteht Maskenpflicht. Personen, die von der Maskenpflicht entbunden sind, können leider nicht teilnehmen.
Trotz des ausgefallenen Adventsmarktes, der eigentlich an letzten Wochenende stattfinden sollte, möchte der Ortsmarketing Raesfeld versuchen, eine vorweihnachtliche Atmosphäre zu schaffen in der Gemeinde Raesfeld zu schaffen.
Dazu sind in den vergangenen Wochen die Freiheit um das Wasserschloss beleuchtet, der Rathausplatz mit einem großen Weihnachtsbaum und Adventskalender geschmückt und in den Ortskernen von Raesfeld und Erle Weihnachtsbäume aufgestellt worden.
„Das alles funktioniert natürlich nicht ohne die Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer“, betont Diana Brömmel, „bedanken möchten wir uns vor allem bei den Landjugenden Raesfeld und Erle-Rhade, dem Seniorenhaus St. Martin und den Raesfelder Kindergärten. Jetzt liegt es an den Menschen hier im Ort, die weihnachtliche Atmosphäre zu erweitern.“
Daher ruft der Ortsmarketing Raesfeld alle Mitglieder des Vereins, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger und Nachbarschaften von Raesfeld, Erle und Homer zum Wettbewerb „Raesfeld leuchtet“ auf. Welches Haus/Geschäft bzw. welcher Vorgarten erstrahlt am schönsten in der Advents- und Weihnachtszeit. Dieses bezieht sich auch auf die Schaufensterbeleuchtung.
Wer bei dem Wettbewerb „Raesfeld leuchtet“ teilnehmen möchte, kann ein Foto des weihnachtlich beleuchteten Hauses/ Geschäfts/ Vorgartens/ Schaufensters und den Kontaktdaten an das Büro des Ortsmarketing bis zum 31. Dezember 2020 senden. Die drei schönsten Beleuchtungen werden vom OMR prämiert.
Besinnliche 15 Minuten mit Trompetenklängen zum Nikolaus
Am Sonntag erklangen gegen 17 Uhr weihnachtliche Trompeten-Klänge vom Kirchturm St. Silvester.
Dafür extra hoch in den Turm gestiegen sind Oliver Jahnich und Florian Witte (rechts). Einige Familien und Anwohner lauschten in der Kälte den Nikolausliedern vom Straßenrand aus.
Nach 15 Minuten ging das Dachfenster wieder zu. Für das kurze, aber besinnliche Konzert spendeten am Ende die Zuhörer für die Musiker der Erler Jäger Applaus.
Zur Situation in den Krankenhäusern im Kreisgebiet, die COVID-19-Patienten behandeln, liegen uns heute (07.12.2020) folgende Informationen des Klinikums Westmünsterland für dessen Krankenhaus-Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn vor.
Stationär behandelt werden dort derzeit 38 Patienten, 7 davon befinden sich auf der Intensivstation.
70 Intensivbetten (55 aktuell betriebene Betten plus 15 zuschaltbare Betten im Bereich der Intensivüberwachung) stehen im Bereich des Klinikums Westmünsterland zur Verfügung, 23 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.
Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 11 Patienten, 3 davon auf der Intensivstation, behandelt. Insgesamt stehen dort 16 Intensivbetten zur Verfügung, 7 können im Notfallszenario noch ergänzt werden.
1.12.2020
Die Situation in den Krankenhäusern: Am Klinikum Westmünsterland werden derzeit 36 (40 Vortag) Covid-19 Patienten behandelt. 9 (10) davon befinden sich auf der Intensivstation.
Im St. Antonius-Hospital Gronau werden derzeit 7 (8) Patienten, 2 (1) davon auf der Intensivstation, behandelt.
Neue Corona-Quarantäneverordnung NRW: Klarheit für positiv Getestete und Kontaktpersonen
Der Inzidenzwert im Kreis Borken bleibt weiter über 50 aber unter 100. Am heutigen Sonntag liegt der „7-Tage-Inzidenz“ (Kreiswert) bei 84,6 pro 100.000 Einwohner. Aktuell sind 972 Personen im Kreis infiziert.
Von Samstag auf Sonntag sind 71 Neuinfektionen hinzugekommen. Im Gegenzug wurden 48 Personen gesund erklärt.
In der Gemeinde Raesfeld liegt aktuell die Zahl der infizierten Personen bei 29 (Stand 6. 12.).
Keine Maskenpflicht im Dorfkern
Während im Schermbecker Ortskern auf der Haupteinkaufstraße „Mittelstraße“ eine Maskenpflicht, auf für Radfahrer besteht, bleibt Raesfeld davon (noch) verschont.
Allerdings verweist Markus Büsken darauf, dass auch in der Gemeinde Raesfeld wie anderorts die Pflicht besteht, im unmittelbaren Umfeld von Einzelhandelsgeschäften und den dazugehörigen Parkplätzen einen Mund-Nasenschutz zu tragen.
Dass die Bürger in der Gemeinde die Pflicht zum Tragen einer Maske gut umsetzen, zeigte sich alleine auch am Samstagabend beim Nikolaus-Drive-In.
Klimafreundlich und mit Maske beim Drive In
Vorbilder waren an diesem Abend die Organisatoren des Ortsmarketings und die Feuerwehr. Auch die meisten Eltern, die mit dem Auto ihren Gutschein einlösten, trugen eine Maske. Dass die Einhaltung der Maskenpflicht in Raesfeld gut umgesetzt wird, konnte Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes an diesem Abend bestätigen. Er beobachtete das Geschehen als Knecht Ruprecht neben dem Nikolaus. Er hatte keinen Grund zur Beschwerde.
Hier die wichtigsten Punkte, die in der Quarantäneverordnung seit dem 4. 12. geregelt sind:
Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen einem PCR-Test unterzogen haben, müssen bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne.
Menschen mit einem positiven PCR-Testergebnis müssen für den Zeitraum von zehn Tagen nach der Testung in Quarantäne. In diesen Fällen bedarf es keines weiteren Quarantänebescheides. Das Gesundheitsamt nimmt jedoch mit jedem Betroffenen Kontakt auf und klärt die individuellen Quarantäneregelungen. Die Quarantäne endet nach zehn Tagen nur, sofern man mindestens 48 Stunden symptomfrei war.
Personen, die mit positiv Getesteten im gleichen Haushalt leben, müssen ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese Quarantäne dauert in der Regel 14 Tage. Eine Verkürzung ist nur bei Symptomfreiheit mit einem negativen Test ab dem 10. Tag möglich. Bei Symptomen besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt.
Schnellere Umsetzung der Quarantäne
Die Regelungen ersetzen die bisherigen individuellen Quarantäneanordnungen durch die örtlichen Ordnungsämter. Sie haben aber die gleiche rechtliche Wirkung einschließlich des Anspruchs auf Lohnersatz. Die örtlichen Ordnungsämter werden zudem weiterhin Kontakt zu den in Quarantäne befindlichen Personen halten und ihnen auch – falls erforderlich – Unterstützungsmöglichkeiten anbieten.
Landrat Dr. Kai Zwicker und Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister/innen im Kreis Borken waren sich anschließend einig in der Einschätzung: „Die Neuregelung sorgt für noch mehr Handlungssicherheit und gewährleistet eine schnellere Umsetzung der Quarantäne.“
Raesfeld nicht links liegen gelassen haben am Samstagabend der Heilige Nikolaus und sein Knecht Ruprecht.
Sie kamen in den Drive-In am Festplatz und begrüßten die Kinder, die gemeinsam mit ihren Eltern im PKW angerollt kamen.
Der Ortsmarketing Raesfeld lud gemeinsam mit der Feuerwehr Raesfeld zu einem Drive In – Nikolausabend am Festplatz ein. Gegen einen Gutschein konnten sich die Kinder einen Stutenkerl abholen. Insgesamt 200 Gutscheine wurde im voraus vergeben.
Ortsmarketing Raesfeld verteilt Stutenkerle im Drive In
Angereist war auch der Heilige Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht als Überraschungsgast. Zitternd in der Kälte mit seinem goldenem Buch steckte niemand anderes hinter dem weißen Bart als der Bürgermeister a. D. Andreas Grotendorst, welcher von Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes, begleitet wurde.
Diana Brömmel, Vorsitzende des Ortsmarketings war begeistert über die gute Resonanz. Und auch der Leiter der Feuerwehr André Szczesny freute sich, dass so viele Kinder ihre fantasievoll und selbst gebastelte Laterne gegen eine prallgefüllte Nikolaustüte eintauschten.
Feuerwehr verteilte Nikolaustüten beim Drive In in Raesfeld
Insgesamt 70 Voranmeldungen gab es per Mail, aber auch spontan kamen Eltern mit ihren Kinder angereist, um noch eine Laterne abzugeben.“Hierzu hatten wir vor drei Wochen aufgerufen und wir bekamen eine sehr große Resonanz. Fast 100 Laternen konnten die beiden Löschzüge der Feuerwehr Raesfeld in Empfang nehmen“, freut sich André Szczesny.
Die Laternen erstrahlen jeden Abend bis zu den Weihnachtstagen in den Feuerwehrgerätehäusern Erle und Raesfeld.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Drive-In Nikolaus 2020
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Markus Büsken, Leiter des Ordnungsamtes kam als Knecht Ruprecht gemeinsam mit dem Nikolaus zum Driv In
Laternen für die Feuerwehr -
Feuerwehr verteilte die Nikolaustüten beim Drive In in Raesfeld
Ortsmarketing Raesfeld verteilt Stutenkerle im Drive In
Klimafreundliche Art- Drive In
Bürgermeister a. D. Andreas Grotendorst als Bürgermeister beim Drive In in Raesfeld