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NRW-Stiftung fördert Restaurierungsarbeiten auf Schloss Raesfeld

Zuschuss in Höhe von bis zu 27.000 Euro für Restaurierungsarbeiten am Schloss Raesfeld

Raesfeld (pd). Das Eichentor der Vorburg und zwei Schmuckvasen an der Brücke zum Hauptschlosshof von Schloss Raesfeld müssen dringend restauriert werden.

Dafür erhält der Verein Schloss Raesfeld – Bildungsstätte des Handwerks e.V. von der NRW-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 27.000 Euro. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz von Eckhard Uhlenberg.

Schloss Raesfeld Frühling 2020

Schloss Raesfeld ist nicht nur ein bedeutendes Kulturdenkmal sondern auch die Ausbildungsstätte für künftige Handwerkinnen und Handwerker in der Denkmalpflege. Die NRW-Stiftung hat sich daher bereits in der Vergangenheit mehrfach an Restaurierungsmaßnahmen der Schlossanlage beteiligt, zum Beispiel bei der Sanierung des Sterndeuterturms und der Vorburgfassade.

400 Jahre alte zweiflüglige Eichentor

Mit dem aktuellen Zuschuss soll das fast 400 Jahre alte zweiflüglige Eichentor der Vorburg restauriert werden. Zudem wird die Brücke zum Hauptschlosshof von zwei Postamenten mit bekrönenden Schmuckvasen aus Baumberger Sandstein flankiert, die stark verwittert sind und ebenfalls konservatorisch gesichert werden müssen.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

60-jähriger Bewohner tot nach Hausbrand in Borken

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Feuerwehr entdeckt 60-jährigen Bewohner tot
nach Hausbrand in Borken – weiteres Opfer im Gebäude vermutet. Mordkommission Münster ermittelt

UPDATE: Der Leichnam des 97-Jährigen konnte dann gegen Mittag in der Brandruine entdeckt und geborgen werden. Zur Ermittlung der Todesursache und -umstände werden die beiden Leichname im rechtsmedizinischen Institut der Universitätsklinik Münster obduziert. Zur Klärung der bislang weiterhin unklaren Brandursache haben die Ermittlungsbehörden einen Brandsachverständigen eingeschaltet. Die Ermittlungen dauern an.

Münster/Borken. Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am Dienstagmorgen um 3 Uhr am Schückerskamp in Borken-Gemenwirthe, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Wohngebäudes.

Toter-nach-Brand-in-Borken
Foto: Feuerwehr Borken

Feuerwehrleute entdeckten bei den Löscharbeiten einen 60-jährigen Bewohner. Dieser konnte laut Staatsanwaltschaft Münster und der Mitteillung der Polizei Borken nur noch tot geborgen werden. Im Gebäude wird noch ein weiteres Opfer im Alter von 97 Jahren vermutet.

50-jährige Frau schwer verletzt

Das Haus ist einsturzgefährdet. Eine 50-jährige Frau, die sich ebenfalls in den Räumlichkeiten aufgehalten hat, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

„Im Rahmen der ersten Ermittlungen und durch Zeugenbefragungen haben wir Hinweise darauf erlangt, dass das Feuer in dem Haus vorsätzlich durch den noch vermissten 97-Jährigen gelegt worden sein soll“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Bei den Ermittlungsbehörden wurde umgehend eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Frank Schneemann eingesetzt.

„Wir konzentrieren unsere Ermittlungen zunächst auf die Bergung des
97-Jährigen“, erläuterte der Leiter der Mordkommission die weitere
Vorgehensweise. „Bei den Untersuchungen zur Brandursache stehen wir noch ganz am Anfang und diese gestaltet sich aktuell durch die bestehende Einsturzgefahr des Gebäudes schwierig“.

Eine ganz besondere Kinderbibelwoche in Erle

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Auf den Spuren Jesus waren am Wochenende rund 45 Mädchen und Jungen im Rahmen der Kinderbibelwoche.

ERLE. Auf den Spuren Jesus waren am Wochenende rund 45 Mädchen und Jungen im Rahmen der Kinderbibelwoche. Ausgestattet mit einer Schatzkarte mussten die Schatzsucher in und um Erle elf Orte mit insgesamt zwölf Stationen aufsuchen. An jeder Station waren kleine Schätze und Botschaften versteckt. Etwas zu entdecken gab es etwa in der Silvesterkirche, auf dem Judenfriedhof und an der Femeiche. An den Stationen waren einzelnen Puzzleteile ausgelegt, die am Ende zusammengesetzt werden mussten. Es gab aber auch kleine Überraschungen.

Bibelwoche-Erle
Geschafft haben die Schatzsuche (von rechts) Lotta und Lena Epping sowie Katharina Klostermann. Im Haus St. Silvester lösten sie zum Abschluss noch ein Kreuzworträtsel und schauten sich einen Film über den heiligen St. Silvester an. Foto: Petra Bosse

Gut eineinhalb Stunden waren die zehnjährige Lotta und ihre Schwester Lena (7) Epping unterwegs, bevor sie am Ende ihrer Tour im Haus St. Silvester eintrafen. Hier konnten sie noch ein Kreuzworträtsel lösen und sich einen Film über den heiligen St. Silvester anschauen. Besonders freuten sich die Mädchen über die kleinen, symbolischen Schätze wie ein Blumentöpfchen mit Kresse-Samen oder das Knicklicht. Der Kresse-Samen stehe symbolisch für Glauben. Und das Knicklicht dafür, dass Jesus das Licht der Welt ist, erklärte Mutter Julia Epping die versteckten Botschaften.

Zum Abschluss fand am Sonntagmorgen ein Gottesdienst in der St. Silvester-Kirche statt. Hier konnten alle Kinder ihre gesammelten Schätze mitbringen. Der Gottesdienst wurde im Internet auch online übertragen.

Wolf: Erneut Schaf gerissen – Und Gloria springt doch

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Wölfin Gloria von Wesel hat binnen einer Woche wieder in Dinslaken zugeschlagen und ein Schaf gerissen.

Diesmal hat die Wölfin Gloria ein Kamerunschaf aus einer Herde gerissen, die nur noch aus vier Schafen bestand.

Nach den vorangegangenen Vorfällen hat die Familie aus eigenen Mitteln einen 1,50 Meter hohes Schafsgeflecht installiert und dieses zur erhöhten Sicherheit mit 7000 Volt unter Spannung gesetzt.

Wolf-Gloria-springt-über-Zaun

Wie Eckhard Vornbrock vom BürgerForum Gahlen Wolf mitteilt, sei ein Wolfsberater vor Ort gewesen. Dieser habe die Sicherheit des Zaunes bestätigt, sowie habe er auch keine Untergrabungen feststellen können.

Problemlos vom Wolf übersprungen

„Da ein mobiler Elektrozaun nicht überklettert werden kann, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen, ist es wieder einmal mehr die logische Schlussfolgerung, dass Gloria problemlos Zaunhöhen von 1,30 Meter und höher überspringt“, so Vornbrock.

Wolf-Gloria-springt-über-Zaun

Mit Blick auf die großen Verluste ihrer Schafe durch Wolfsrisse in den letzten Monaten, haben trauriger Weise, so Vornbrock, mit dem heutigen Riss bereits zwei Hobbyschafhalter in diesem Jahr ihr Schafe aufgegeben. wie nun auch diese Familie.

Wie gut Gloria Zäune überwinden kann, ohne sie zu untergraben, zeigen die inzwischen vom LANUV als Wolf bestätigten Aufnahmen aus Kirchhellen vom 15. Januar 2021. Die Aufnahmen finden Sie auf der Wolfskarte des Bürger Forum Gahlen Wolf unter: http://wolfskarte-gahlen.de/wp-content/uploads/2021/03/Wolf010321-1.m4v

Wolf-Gloria-springt-über-Zaun

Trunkenheit am Steuer – Nach Kollision einfach weitergefahren

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Weitergefahren ist ein Autofahrer am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Raesfeld.

Am Sonntag gegen 19.30 Uhr sei laut Mitteilung der Polizei ein zunächst Unbekannter mit seinem Wagen vom Helweg kommend nach rechts in die Straße St. Sebastian abgebogen. Dabei geriet das Auto in den Gegenverkehr und prallte gegen den Wagen einer 26-jährigen Borkenerin. Danach fuhr der Mann weiter.

Polizeibeamte fanden das betreffende Fahrzeug etwas später dank der Hinweise von Zeugen im Raesfelder Ortsgebiet. Es stand auf einer Einfahrt. Hinter dem Steuer saß ein 33-Jähriger, der offensichtlich erheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Der Borkener bestritt, gefahren zu sein und verweigerte einen Alkoholtest. Die Beamten brachten ihn daraufhin zur Wache nach Borken, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm, um den Grad der Alkoholisierung festzustellen.

Darüber hinaus stellten die Polizisten den Führerschein sicher und untersagten die Weiterfahrt.
Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 5.000 Euro.

Impfzentrum Kreis Borken nimmt Zweischichtbetrieb auf

Land NRW stellt mehr Impfstoff zur Verfügung

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Impfzentrum Kreis Borken nimmt am 1. März den Zweischicht-Betrieb auf“

Kreis Borken (pd). Drei Wochen nach dem Start des „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen beginnt dort am 1. März wie geplant der Zweischicht-Betrieb. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit.

Ab Montag wird das Impfzentrum an sieben Tagen pro Woche von 8 bis 20 Uhr offen sein. Die Erweiterung der Kapazität ist notwendig, weil ab der kommenden Woche Impfberechtigte ihren zweiten Impftermin wahrnehmen können.

Impfzentrum kreis Borken

Ab März 2.069 Dosen mehr Impfstoff

Es gibt noch einen weiteren, besonders erfreulichen Grund, warum sich der Kreis Borken und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe auf deutlich mehr Betrieb im Impfzentrum vorbereiten – Dr. Zwicker: „Das Land NRW stellt uns ab März mehr Impfstoff zur Verfügung!“

Im kommenden Monat sollen pro Woche 2.069 Dosen BionTech geliefert werden. Außerdem sind weitere Lieferungen des AstraZeneca-Impfstoffs, zum Beispiel für Beschäftigte in Krankenhäusern und bei ambulanten Diensten, angekündigt.

AstraZeneca-Impfstoff ist kein Ladenhüter

Dass der AstraZeneca-Impfstoff, wie manchmal behauptet wird, ein Ladenhüter ist, konnte das Team des Impfzentrums bisher nicht feststellen. Ganz im Gegenteil, es seien nahezu alle ausgegebenen Termine wahrgenommen worden.

„Die Terminanfragen und Terminbuchungen für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige anderer Berufsgruppen, die nach der aktuellen Impfverordnung zur Priorität 1 gehören, nehmen stark zu“, erläutert Landrat Dr. Zwicker.

16.871 Menschen erstgeimpft – Eine Zweitimpfung haben 10.596 Personen

Bis zum 26. Februar sind im Kreis Borken inzwischen 16.871 Menschen erstgeimpft worden. Eine Zweitimpfung haben 10.596 Personen erhalten.

Der Kreis Borken erwartet, dass in wenigen Wochen noch deutlich mehr Menschen Termine im Impfzentrum bekommen können.
Wie erhalten Impfberechtige einen Termin?
Weiterhin haben Personen, die 80 Jahre oder älter sind, die Möglichkeit, sich auf der Internetseite www.116117.de für die Impfung anzumelden oder Termine über die kostenlose Telefonnummer 0800 116 117 02 zu vereinbaren.

Berufsgruppen

Personen, die zu den Berufsgruppen gehören, die nach der aktuellen Impfverordnung mit höchster Priorität geimpft werden sollen, aber auch Institutionen, Praxen und Unternehmen, die solche Personen beschäftigen, können sich über die E-Mail-Adresse www.kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen beim Impfzentrum melden. Von der dortigen Koordinierungseinheit werden dann Impfangebote organisiert.

Wichtig: Vor Ort am Impfzentrum werden keine Termine vergeben. Nur wer telefonisch oder online einen Termin vereinbart hat, wird geimpft. Die Zahl der im Impfzentrum vorhandenen Impfdosen wird stets genau auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt.

Volksbanken in Raesfeld und Erle erhöhen ihre Sicherheit

Die Volksbanken in Raesfeld und Erle erhöhen weiter ihre Sicherheit. Deshalb bleiben die Foyers nachts geschlossen

Raesfeld. Die Volksbanken in Raesfeld und Erle haben in Sachen Sicherheit und Einbruchsschutz deutlich aufgerüstet.

Ab sofort bleiben die Foyers beider Banken in der Nacht von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr geschlossen. „Wir wollen uns auf diese Weise vor der deutlich angestiegenen Gefahr von Geldautomatensprengungen schützen“, erklärt Michael Weddeling von der Volksbank Erle die nächtliche Schließung.

Dies sei ein notweniger Schritt, um sich vor Angriffen auf die Geldautomaten schützen zu. „Banden aus den nahen Niederlanden kommen vermehrt in unsere Gegend und versuchen die Geldautomaten mit Sprengstoff zu öffnen. Daher schließen wir die Banken in den sehr gering frequentierten Zeiten“.

Nebelanlage

In diesem Zeitraum werde eine Vernebelungsanlage aktiviert. „Sobald jemand versucht sich unberechtigten Zutritt zur Bank zu verschaffen, wird die Nebelanlage ausgelöst“, so Marcus Feldhaar, Vorstandsmitglied der Volksbank Raesfeld.

Sollte die Anlage ausgelöst werden, würde an verschiedenen Positionen im Foyer ein dichter Nebel versprüht werden. Innerhalb weniger Sekunden sei eine Orientierung kaum noch möglich. Eine Automatensprengung sei somit nahezu ausgeschlossen

Digitaler Impfdialog – Fragen und Antworten

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lädt zu digitalen Impfdialogen für Fachkräfte der medizinischen und pflegerischen Versorgung ein

Zwei Online-Veranstaltungen am Montag, 1. März, und Mittwoch, 10. März 2021 / Anmeldung notwendig

Kreis Borken (pd). NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann lädt nun Fachkräfte der medizinischen und pflegerischen Versorgung zu zwei digitalen Impfdialogen ein: am Montag, 1. März 2021, um 17.30 Uhr und Mittwoch, 10. März 2021, um 11 Uhr.

Nach einer Begrüßung und Einführung in das Thema folgt ein kurzes Podiumsgespräch mit Expertinnen und Experten aus der Praxis. Anschließend stehen der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und die Expertinnen und Experten für Fragen aus dem Publikum rund um die Coronaschutzimpfung zur Verfügung.

Die Teilnahme an dem digitalen Impfdialog ist kostenlos. Eine Anmeldung ist aufgrund einer – aus technischen Gründen – begrenzten Teilnehmerzahl erforderlich.

Die Online-Anmeldung ist unter www.reviera.de/Impfen2021. möglich. Die Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Für alle Interessierten, die nicht als Teilnehmerin oder Teilnehmer der Zoom-Konferenz einen Platz erhalten haben, besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung live im Internet zu verfolgen unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-digitale-Impfdialoge.

Dazu ist keine Anmeldung notwendig. Die Veranstaltungen dauern circa 90 Minuten.

Kulturkreis Schloss Raesfeld erhält 9.000 Euro Förderung

Acht Kulturprojekte im Kreis Borken erhalten im Jahr 2021 finanzielle Untersützung. Dazu zählt auch der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Er wird mit 9.000 Euro bezuschusst.

Damit werden zum einen die kulturellen Angebote des Vereins gefördert und zum anderen die grenzüberschreitenden Aktivitäten der dem Kulturkreis angeschlossenen „Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland“ unterstützt.

Konzerte des Kultukreises fanden in den vergangenen Jahren nicht nur im Rittersaal von Schloss Raesfeld statt, sondern auch im Adelheids-Spargelhaus und erfreuten sich großer Beliebtheit.

Farben und ihre Wirkung bei Krankheiten und schlechte Laune

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Auf die Farbe kommt es an! Wie aber wirken Farben auf unser Wohlbefinden?

Besonders in den letzten Monaten, dem ständigen Lockdown und dann noch trübe Tage: Das alles zusammen kann sich mächtig aufs Gemüt legen. Die neu erwachte Frühlingsluft, die Sonne und der blaue Himmel können teilweise die Stimmung wieder aufheitern.  Es gibt aber auch  Möglichkeiten, zum Beispiel in den eigenen vier Wänden, der schlechten Laune ein Schnippchen zu schlagen.

Farben-für-die-Seele

Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf unsere Psyche und unseren Körper, denn jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie, die sich auf unsere Körper überträgt. So wirkt zum Beispiel blaues Licht kühlend und beruhigend, rotes Licht hingegen wärmend und anregend.

Bereits in der Antike wurden Kranke mit farbigen Salben bestrichen oder ind bunte Tücher gewickelt. Immer beliebter wird die Farbtherapie. Hier wird die positive Wirkung der Farben anhand von Bädern, Farbakupunktur, Bestrahlungen aber auch bestrahlten Nahrungsmitteln und Getränken genutzt.

Wirkung-der-Farben

Farbtherapie

Doch auch Möbel und Beleuchtung werden in Krankenhäusern inzwischen entsprechend der Farbtherapie angepasst und bewusst genutzt, um Heilungsprozesse zu beschleunigen.

Wir haben für Sie die Eigenschaften der bekanntesten Farben zusammengefasst. Allgemeine Charakteristika sowie die Bedeutung für die Gesundheit und die Inneneinrichtung:

Rot
ist die Farbe des Feuers, von Liebe und Leidenschaft, aber auch des Zorns. Sie erregt Aufmerksamkeit und steht für Vitalität und Energie, Liebe und Leidenschaft. Rot kann aktivieren, erwärmen, aber auch erhitzen. Es regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und das Immunsystem an. In Krankenhäusern wird es eingesetzt bei Depressionen, Energiemangel, niedrigem Blutdruck oder bei Schwäche nach der Geburt. In Wohnräumen sollte Rot nur als Impuls eingesetzt werden, denn zu viel Rot macht unruhig. Rot wirkt appetitanregend und macht Lust auf Sex.

Orange
ist die Symbolfarbe für Optimismus und Lebensfreude. Orange ist ein Stimmungsaufheller und steht für Aufgeschlossenheit, Kontaktfreude und Selbstvertrauen. Ebenso kann es aber auch Leichtlebigkeit und Aufdringlichkeit vermitteln. Orange hilft bei Beschwerden im Bauch und Unterleib und fördert die Nierenfunktion. Auch bei Energiemangel, Allergien, Kämpfen oder Verspanneungen wird Orange in der Farbtherapie eingesetzt. In orangenen Räumen wird Geselligkeit gefördert und Gemütlichkeit ausgestrahlt. Orange ist die ideale Farbe für Räume mit wenig Tageslicht.

Gelb
ist die Farbe der Sonne. Gelb steht für Licht, Optimismus und Freude und lindert Ängste und Depressionen. Klares Gelb steht auch für Wissen, Vernunft und Logik. Schmutzige Gelbtöne stehen eher für negative Eigenschaften wie Egoismus, Geiz und Neid. Da gelbe Farben entgiftend wirken, werden sie bei Rheuma, Leberstörungen und Immunsystemschwächen eingesetzt, aber auch bei Verdauungsstörungen, Diabetes oder Asthma.

Grün
ist die Farbe der Natur. Es beruhigt, harmonisiert und steht für Sicherheit, und Hoffnung. In der Farbtherapie wird grün bei Herzkrankheiten, hohem Blutdruck oder Atemschwierigkeiten eingesetzt. Auch Trauer, Wut und Liebeskummer können durch grüne Farbtöne gelindert werden. In Räumen sorgt Grün für Ruhe, Sicherheit und Kreativität und ist daher in Arbeitsräumen ideal – auch wenn es „nur“ in Form von Pflanzen auftaucht.

Cyan/Türkis
ist eine kühle, frische Farbe. Türkis vermittelt geistige Offenheit und Freiheit, kann aber auch distanziert wirken. Türkis wird bei Infekten und Allergien aller Art verwendet und schützt das Immunsystem.

Farben-und-Gesundheit

Blau
Die Farbe des Himmels steht für Ruhe, Vertrauen und Sehnsucht, es kann aber auch melancholisch oder nachlässig wirken. Blau wird ein antiseptischer, schlafunterstützender Effekt zugeschrieben. Es hilft bei Fieber und Entzündungen, Schilddrüsenüberfunktion sowie Magenproblemen fördert Sprachfähigkeit und klares Denken. Kleine Räume wirken durch einen blauen Anstrich größer. Es wird gerne in Räumen verwendet, die der Entspannung dienen, besonders in Schlafzimmern.

Purpur/Violett
steht für Würde, Mystik und Schutz. Die Farbe der Inspiration und der Kunst ist extravagant und wirkt schmerzlindernd, reinigend und entschlackend. Violett kann stolz und arrogant wirken, unterstützt aber auch die Konzentration und das Selbstvertrauen und wird bei Depressionen und Migräne eingesetzt. In Wohnräumen wirkt Purpur beruhigend.

Magenta/ Pink und Rosa
sind sanfte Farben, die in der Natur als Blüten für Freude sorgen. Sie verkörpern Idealismus, Ordnung und Mitgefühl. Magenta ist eine Schutzfarbe und wird als „Erste Hilfe“ bei körperlichen und seelischen Schocks eingesetzt. Sie gibt innere Freiheit und vermittelt Sicherheit.

Weiß
ist ein Symbol der Reinheit, Klarheit und Unschuld. Die Farbe von Eis und Schnee gilt aber auch als Zeichen der Unnahbarkeit. Weiß ist eine magische Farbe, die für jede andere Farbe eingesetzt werden, da ihr Lichtspektrum nahezu alle Farben enthält. In unseren Kulturkreisen gibt es eigentlich keine negative Zuschreibung zu Weiß, in China ist Weiß jedoch die Farbe der Trauer und des Todes. In Räumen ist weiß die ideale Kombinationsfarbe. Es neutralisiert, hellt auf und belebt.

Quelle: medicalpress.de

7,2 Prozent höhere Sterberate im Kreis Borken als 2019

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Die Zahl der Verstorbenen in NRW lag im Januar 2021 um 15 Prozent höher als im Vergleichsmonat 2020

NRW. Das Corona­virus und die damit verbundenen Infektionen mit dem neuartigen Virus stellen weltweit die Gesundheits­systeme vor große Heraus­forderungen. Die Sterberate in NRW lag im Januar 2021 um 15 Prozent höher als im Januar 2020.

Laut dem Statistischem Landesamt NRW variiere die Zahl der Todesfälle in diesem Zusammen­hang von Land zu Land.

Im Januar 2021 starben in Nordrhein-Westfalen etwa 21.185 Menschen. Das sind 2.827 Menschen mehr als im Vergleichsmonat Januar 2020. Die Zahl der Todesfälle ist voraussichtlich um etwa 15 Prozent höher als im Januar des Vorjahres (2020: 18 400).

Sterberate im Kreis Borken

Insgesamt starben im Januar 2021 im Kreis Borken 331 Menschen. Das ist seit 2015 die niedrigste Sterberate (siehe Tabelle).

Mit Blick auf das Coronajahr 2020 hingegen war im Kreis Borken die Sterberate mit insgesamt 4.049 (+273) Toten um 7,2 Prozent höher als im Jahr 2019 und so hoch wie seit 2015 nicht mehr.

Verstorben Kreis Borken

In der Regel bleiben die Sterbefallzahlen zwischen Dezember und Januar in etwa auf dem gleichen Niveau. Auch in diesem Winter erfassten die Statistiker für Januar annähernd so viele Verstorbene wie im Vormonat (Dezember 2020: 21 500).

Wie groß sind die direkten und indirekten Auswir­kungen der Pandemie auf die Gesamt­zahlen der Sterbe­fälle in Deutschland?

In der Regel bleiben die Sterbefallzahlen in Deutschland zwischen Dezember und Januar in etwa auf dem gleichen Niveau. Auch in diesem Winter erfassten die Statistiker für Januar annähernd so viele Verstorbene wie im Vormonat (Dezember 2020: 21 500).

Schwache Grippewelle, Sommerhitze und Corona-Wellen prägen den Jahresverlauf 2020

Der Jahresverlauf der Sterbe­fallzahlen war laut Sonderauswertung zu den Sterbefallzahlen der Jahre 2020/2021 im Jahr 2020 laut Statistik durch verschiedene Sonder­entwick­lungen geprägt.

In den ersten drei Monaten des Jahres lagen die Sterbe­fallzahlen unter dem Durch­schnitt der Jahre 2016 bis 2019. In der typischen Grippezeit am Jahres­anfang waren die Sterbe­fallzahlen nicht so stark angestiegen wie in den Jahren 2017 oder 2018, als die Auswir­kungen der Grippe­wellen vergleichs­weise deutlich waren.

Im gesamten April lag die Zahl der Gestorbenen dann 10 % über dem Durch­schnitt der Vorjahre. Gleichzeitig war ein Anstieg der COVID-19-Todesfälle zu beobachten. Als diese zurück­gingen, bewegten sich ab Mai auch die Sterbe­fallzahlen etwa auf dem durch­schnitt­lichen Niveau der vier Vorjahre.

Im August waren sie wieder erhöht. Dieser Effekt tritt im Sommer häufig auf und ging auch in diesem Jahr offenbar auf eine Hitze­periode zurück. Auch im September waren die Zahlen noch etwas erhöht. Die Differenz der Sterbe­fallzahlen zum Durch­schnitt der Vorjahre ist dann ab Mitte Oktober erneut angewachsen.

Die Zahl der Todes­fälle von Personen, die zuvor labor­bestätigt an COVID-19 erkrankt waren, stieg zeitgleich an. Im Dezember lag die Zahl der Gestorbenen dann 31 % über dem Vorjahres­durchschnitt.

Das Statistische Landesamt veröffentlicht die vorliegenden Ergebnisse, um Aussagen zum aktuellen Sterbegeschehen zu ermöglichen. Die Daten sind teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen für 2020 und 2021 können sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasst lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstarben und dort auch gemeldet waren. (IT.NRW)

Funke Medical AG hilft portugiesischen Kliniken

Raesfeld. Die Funke Medical AG, einer der führenden deutschen Hersteller von Dekubitustherapie-Systemen, spendet Intensivbettmatratzen an zwei Kliniken in Portugal.

Nachdem Portugal zwischenzeitlich die höchsten Corona-Neuinfektionsraten weltweit hatte, entspannt sich die Situation seit etwa zwei Wochen. Dennoch kämpft das Land aktuell weiterhin mit der dritten Coronawelle.

Hilfe für Portugal von der Funke Medical AG

Das Gesundheitssystem ist seit Monaten am Limit. Die Kliniken erhöhten die Bettenkapazitäten auf den Intensivstationen entsprechend. In der pandemiebedingten Notlage flog die deutsche Bundeswehr bereits Anfang Februar Spezialisten nach Portugal, darunter Intensivmediziner, Hygieneexperten und Anästhesisten. Zusätzlich zur Unterstützung durch Ärzte und Pflegekräfte ist es dringend notwendig, den erhöhten Bedarf an medizinischem Verbrauchsmaterial und Gerätschaften in den Kliniken zu decken.

Als flankierende Hilfsmaßnahme unterstützt die Funke Medical AG – zusammen mit dem portugiesischen Distributor GeriMais – zwei Lissabonner Klinken mit einer Spende von jeweils fünf speziellen Intensivbettmatratzen. Diese Weichlagerungssysteme sind ideal für Intensivpatienten in Krankenhäusern.

Hoher Komfort für Covid-19 Patienten

Als non-energetisches Hybridmodell bieten sie insbesondere Covid-19-Patienten, die beatmet werden und deshalb lange liegen müssen, durch die individuell regulierbare und effektive Druckentlastung einen sehr hohen Komfort.

Die qualitativ sehr hochwertige Matratze hat nicht nur Lagerungsvorteile. Sie ist zudem für das sicherste Desinfektionsverfahren von Krankenhausbetten, die zentrale thermische Aufbereitung, geeignet. Dies ist gerade bei hochansteckenden Viren von Bedeutung.

Die Kliniken freuten sich über die große Hilfsbereitschaft. Die Spende der Funke Medical AG war sehr willkommen. Wir schätzen sie sehr, da sich immer noch viele schwerkranke Patienten vom Covid-19-Virus erholen müssen“, so Dr. Rita Perez, Präsidentin des São Francisco Xavier Hospital in Lissabon.

Naturerlebnisgelände am Schloss soll erweitert werden

Spielplatz am Tiergarten soll attraktiver gestaltet werden

Das im Jahre 2012 entstandene Projekt „Naturerlebnisgelände Tiergarten Schloss Raesfeld“ soll erweitert werden. Der Haushalt der Gemeinde Raesfeld möchte dafür 91.500 Euro bereitstellen.

Das Gelände besteht aus drei Bereichen: dem Naturerlebnisgelände, der „Grünen Waldschule mit Bühne und der öffentlichen Toilettenanlage mit Wickeltisch in der Remise am Informations- und Besucherzentrum.

Wegen der hervorragenden natürlichen und infrastrukturellen Ausstattung seien laut Verwaltung das historische Wasserschloss Raesfeld mit dem angrenzenden revitalisierenden Renaissance-Tiergarten nach wie vor das Aushängeschild und Besuchermagnet in der Region.

Spielplatz Naturerlebnis Schloss Raesfeld Tiergarten

Toben, spielen und die Natur dabei erfahren: Das Naturerlebnisgelände bietet Eltern und Erziehungsberechtigten eine Möglichkeit für eine sinnvolle und kreative Freizeitgestaltung mit ihren Kindern.

Der Wald als Erlebnisraum mit seinen eigenen Möglichkeiten und Erfahrungen steht vielen Kindern nicht mehr zur Verfügung. Wie die letzten Jahre gezeigt haben, wurde das Gelände am Tiergarten sehr gut angenommen. Zahlreiche Besucher aus nah und fern kommen zu jeder Deshalb soll nun das Gelände noch attraktiver gestaltet werden.

Balancieren und Klettern

Laut Planung soll das Thema „Balancieren und Klettern“ im Vordergrund stehen, um die motorischen Fähigkeiten der Kinder zu unterstützen. Balancierbalken, gespannte Seile und Klettergerüste seien nach Ansicht der Verwaltung dafür die geeigneten Geräte. Darüber hinaus soll der Bezug zum Schloss Raesfeld durch einen entsprechenden Spielturm erkennbar sein. Wichtig sei bei der Planung auch, dass neue Spielreize, auch für die Altersgruppe U3, geschaffen werden, beispielsweise rutschen, wippen und Rollenspiel. Dazu gehöre insbesondere auch das vorgesehene Theater- und Musikspielhaus.

Spielplatz Ahornpfad soll für 80.000 Euro umgestaltet werden

Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen von 0 bis 14 Jahren sollen geschaffen werden

Raesfeld. Der Spielplatz am Ahornpfad in der Ortsmitte von Raesfeld soll umgestaltet. Dies wird Thema in der kommenden Bauausschusssitzung am 8. März sein.

Mit einer Fläche von 1.200 qm zählt zu den größeren Spielplätzen in der Gemeinde. Die vorgesehenen Mittel für die Baumaßnahme belaufen sich auf 80.000 Euro.

Viele der Spielgeräte sind laut Verwaltung rund 20 Jahre alt. Wegen Sicherheitsmängel mussten im letzten Jahr einige Spielgeräte abgebaut werden. Wie beispielsweise die aus dem Jahr 2002 Doppel-Schaukel, oder auch die 20 Jahre alte Turm-Spielkombination auf dem Hügel. Dieser wurde aus Sicherheitsgründen zurückgebaut.

Spielplatz-Raesfeld-Ahornpfad
20 Jahre alte Turm-Spielkombination

Bei der Überplanung des Spielplatzes wurde darauf geachtet, das Spielgeräte, die sich noch in einem guten Zustand befinden und keine Sicherheitsmängel aufweisen, auf dem Platz verbleiben oder integriert werden. Dazu gehören das vorhandene Trampolin, die Reckstange, der Sandbagger und der Sternstab. Diese sollen bei der Neuplanung übernommen werden.

Vorgesehen ist, dass der vorhandene Hügel begradigt wird. An dieser Stelle sollen soll ein neuer Klettergarten entstehen. Ein weiteres Highlight soll ein Traktor mit Hänger im Sandkastenbereich werden. Das Dreh-Karussell soll durch ein neues ersetzt werden. Zudem soll eine neue Doppelschaukel mit einer zusätzlichen Eltern-Kind-Schaukel installiert werden. Die Spielgeräte sollen durch Plastiken wie Huhn oder Katze einen Bezug zu der ländlichen Gegend erhalten.

Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen

Bei der Planung und Gestaltung des Spielplatzes wurde laut Verwaltung darauf geachtet, Spielmöglichkeiten für alle Altersgruppen von 0 bis 14 Jahren zu schaffen.

Im Zuge der Umgestaltung muss auch ein Sandaustausch im Bereich des Sandkastens stattfinden. Ebenfalls werden die Rasenflächen neu angelegt. Für den Bau der neuen Spielgeräte sollen nur langlebige, heimische Hölzer (Akazienholz) verwendet werden.

Gutachten Wolf in Schermbeck auf Druck veröffentlicht

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Obwohl das DBBW anfänglich darum gebeten hat, dass Gutachten nicht zu veröffentlichen, folgte anscheinend das Ministerium/LANUV dem Druck von Seiten der Bevölkerung, es nun doch vollständig zugänglich zu machen.

Laut Stellungnahme vom DDBW gab es von insgesamt 54 endbewerteten Fällen 47 Fälle, die sicher und zwei davon sehr wahrscheinlich der Wölfin Gloria von Wesel GW954f zugeordnet können.

Auf Basis des aktuell zur Verfügung gestellten Materials bzw. von einzelnen Anfragen zur Bewertung von Datensätzen, welche die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf nach einer Anfrage vom 07.01.2021 in den letzten Monaten durch das LANUV erhielt, habe sich das DDBW nun ein Bild von der Lage gemacht.

Der Kenntnisstand lautet zusammenfassenden laut DBBW wie folgt:

1. Die Wölfin GW954f ist seit 2018 in der Region. Seither gab es pro Kalenderjahr jeweils 18 Übergriffe auf Nutztiere, die sicher den Wölfen zugeschrieben werden können.

Von diesen insgesamt 54 endbewerteten Fällen können 47 sicher und zwei sehr wahrscheinlich GW954f zugeordnet werden. Seit Frühjahr 2020 ist auch der Rüde GW1578m im Gebiet und offenbar mit GW954f verpaart. Ihm können bisher individuell keine Nutztierrisse zugeschrieben  werden, er wird aber über andere Nachweise regelmäßig bestätigt.

Weitere Wolfsindividuen konnten genetisch bisher nicht bestätigt werden. Seit Spätherbst 2020 gibt es allerdings Belege für eine erfolgreiche Reproduktion im Territorium Schermbeck durch ein Video eines Welpen bzw. Belegen von drei Wölfen.

Das Vorkommen wird daher für das Monitoringjahr 2020/21 als Rudel geführt und damit auch rückwirkend für das Monitoringjahr 2019/20 als Paar (d.h. der Rüde GW1578m muss in der Ranzzeit im Februar/März schon im Gebiet gewesen sein).

Wir folgen für diesen Bericht basierend auf den vorhandenen Daten der Annahme, dass die Wölfin GW954f für die allermeisten, wenn nicht alle, Nutztierübergriffe im Raum Schermbeck verantwortlich ist. Der Rüde GW1578m sei laut Gutachten vom DBBW nur unerheblich, wenn überhaupt, am direkten Rissgeschehen an Nutztieren beteiligt gewesen.

Wir will DBBW jedoch nicht feststellen, dass dieser nicht an getöteten Nutztieren fressen würde bzw. sich zusätzlich ins jeweilige Rissgeschehen einbringen würde. Letzteres könne anhand der vorliegenden Daten nicht bestätigen, aber auch nicht ausgeschlossen werden.

2. Der Nutztierrisstabelle sei zu entnehmen, dass bei den 54 Übergriffen, die schon abschließend vom LANUV bearbeitet wurden, überwiegend Schafe das Opfer waren (49 Fälle), sehr selten auch Damwild (4 Fälle) und in einem Fall im Oktober 2020 ein Shetlandpony.

Der jahreszeitliche Verlauf der Übergriffe mit einer Häufung im August bzw. September (in 2020 besonders ausgeprägt im August) werde in vielen Territorien (z.B. in Sachsen) dann beobachtet, wenn besonders Welpen aufgezogen werden.

3. Auffallend in der Tabelle und auch explizit im Bericht erwähnt sei, dass in 2018 und 2020 der Anteil von Übergriffen auf Weidetiere, die nicht mindestens nach Grundschutz (entsprechend der Förderrichtlinie Wolf NRW) geschützt sind, sehr hoch ist.

Im Etablierungsjahr 2018 sei dies laut DBBW noch zu erwarten gewesen, da sich die Tierhalter in ihren Schutzbemühungen erst auf das Vorkommen von Wölfen einstellen mussten.

Dass der Anteil dieser Übergriffe aber in 2020 mit 13 von 18 Übergriffen deutlich höher ist als in 2019, wo es in 7 von 18 Übergriffen nicht mindestens einen Grundschutz gab, ist bemerkenswert, heißt es von Seiten des DBBW.

Offenbar gebe es, so DBBW, in dem Gebiet keinen Trend, nach dem GW954f immer häufiger Nutztiere tötet, die mindestens entsprechend dem Grundschutz geschützt sind, sondern es ist eher das Gegenteil der Fall.

In erster Linie werden, im 3. Jahr nach dem Erscheinen von GW954f in der Region, Nutztiere angegriffen, die gar nicht oder zumindest nicht entsprechend den Vorgaben der Förderrichtlinie Wolf NRW geschützt sind. Diese Übergriffe machen die Mehrheit der Fälle aus.

4. Im Kontrast dazu steht, dass es laut Tabelle sowohl 2019 als auch 2020 jeweils 2 Fälle gab, in denen die Wölfin GW954f (genetisch bestätigt) Nutztiere tötete, die hinter Zäunen gehalten wurden, die den Vorgaben des empfohlenen Schutzes entsprachen (gemäß Konzept von BfN und DBBW 2019, siehe Bericht des LANUV).

Den Daten sei zu entnehmen, dass nach den ersten beiden Übergriffen auf Schafe hinter empfohlenem Schutz im Dezember 2019 insgesamt 13 Übergriffe belegt sind, bei denen der Grundschutz nicht gegeben war und nur ein Fall bei dem Grundschutz vorhanden war, bis GW954f im August 2020 wieder Nutztiere angriff, die mit empfohlenem Schutz gehalten wurden.

Danach folgten ein Übergriff auf Schafe ohne Grundschutz und einer auf ein Shetlandpony, für dessen Haltung keine Grundschutzvorgaben gelten. Im November 2020 erfolgte dann wieder ein Übergriff auf Schafe hinter empfohlenen Schutzmaßnahmen (der letzte bereits endbewertete Vorfall in der Tabelle). Zwischen den letzten drei Übergriffen auf Nutztiere hinter empfohlenen Schutzmaßnahmen lagen also jeweils mehrere Monate und verschiedene andere Übergriffe auf weniger oder nicht geschützte Nutztiere.

Aus den geschilderten Informationen leitet das DBBW ab, dass die Wölfin GW954f über die Jahre anhand von vielen Möglichkeiten, Nutztiere zu töten, die wenig oder gar nicht geschützt sind gelernt hat, unter bestimmten Bedingungen auch fachlich empfohlene Schutzmaßnahmen zu überwinden.

Gloria zeige dieses Verhalten aber bisher nicht in zeitlich-räumlich engen Abständen, d.h. in eskalierender Form, sondern als seltene Ausnahme. In den meisten Fällen tötet sie Nutztiere, bei denen sie gar keine oder nur geringe Schutzmaßnahmen überwinden muss.

Auffällig sei, dass bei den in der Tabelle aufgelisteten Übergriffen immer wieder nicht elektrische Zäune als Schutzmaßnahme (mit) erwähnt werden. Dies erscheint DBBW besonders relevant, da nicht elektrische Zäune Wölfen besonders gute Möglichkeiten bieten, das gefahrlose Eindringen in die Koppeln zu üben (auch wenn es z.B. nur kurze Abschnitte im Zaun gibt, die nicht elektrifiziert sind).

Da sie den Effekt des Schmerzreizes der elektrischen Zäune nicht haben, können Wölfe an ihnen mit der Zeit die Technik des Überwindens verfeinern, ohne das die Zäune einen abschreckenden Effekt haben, der dazu führen kann, dass sie sich das gelernte Verhalten wieder abgewöhnen.

Bisher gebe es keinen Beleg dafür, dass GW1578m oder der Welpe des Rudels das Töten von Nutztieren hinter empfohlenen Schutzmaßnahmen erlernt haben.

Aus anderen Territorien in Deutschland ist bekannt, dass einzelne Individuen mitunter jahrelang das Verhalten des Partners bzw. der Elterntiere beim Jagen von Nutztieren nicht übernehmen (z.B. Territorien Zschorno (BB), Rosenthal (SN), Ohrdruf (TH)). Daher ist es auch in diesem Fall nicht unbedingt zu erwarten, dass die Wölfin ihre Fähigkeit, Schutzmaßnahmen zu überwinden, an die anderen Rudelmitglieder weitergibt.

Hier spiele sicherlich auch eine Rolle, dass die Wölfe in Schermbeck etwa mit 18 Übergriffen pro Jahr (d.h. sie töten an etwa jedem 20. Tag Nutztiere, an allen anderen Tagen nicht) zeigen, dass sie ihre Ernährung weitgehend mit Wildtierrissen bestreiten, d.h., sie töten Nutztiere, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, aber sie brauchen Nutztiere nicht als Nahrungsgrundlage.

Elektrischen Weidezäunen massiv ausweiten

Fazit: Für das Wolfsgebiet Schermbeck empfehlen wir, den Einsatz von elektrischen Weidezäunen massiv auszuweiten und gleichzeitig das Halten von Nutztieren hinter nicht elektrischen Zäunen so weit wie möglich zu reduzieren. In geeigneten Betrieben ist auch der Einsatz von Herdenschutzhunden hinter elektrischen Zäunen eine sehr wirksame und daher zu empfehlende Schutzmaßnahme.

Außerdem sollte auch Haltern von Pferden oder Rindern, die sehr kleinwüchsige Rassen haben bzw. Gruppen von Jungtieren alleine auf der Weide halten, dringend nahegelegt werden, diese mit den fachlich empfohlenen Schutzmaßnahmen zu schützen.

Sollte die Wölfin GW954f damit beginnen, im zeitlich-räumlich engen Abständen Nutztiere hinter empfohlenen Schutzmaßnahmen zu töten, so dass man von einem verfestigten Verhalten ausgehen kann und nicht von seltenen Ausnahmen bzw. sporadischen Vorfällen, die zwischen vielen Übergriffen auf wenig geschützte Nutztiere erfolgen, ist es für uns allerdings fachlich nachvollziehbar, sich dafür zu entscheiden, eine Entnahme dieses Tieres zu veranlassen.

Tragfähige Strategie

Eine massive Ausweitung geeigneter Schutzmaßnahmen in der Region erscheint uns aber die einzig tragfähige Strategie, um eine langfristige Koexistenz von Nutztieren und Wölfen zu gewährleisten und zu verhindern, dass über die Jahre immer wieder Wölfe, die sich in der Region niederlassen, in größerem Umfang unzureichend oder nicht geschützte Nutztiere töten und dann in einem längeren Prozess ggf. auch lernen, empfohlene Schutzmaßnahmen zu überwinden.

Siehe auch hier: Gutachten – Es besteht kein Grund für eine Entnahme des Wolfes

Anwohner widersprechen neuem Bebauungsplan

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Maßnahmen zur Innenentwicklung an der Dechant-Karthaus- und der Lammersmannstraße in Erle bereiten der Nachbarschaft Sorgen

Gegen den Bebauungsplan ER2 „Im Erbgrund“ und seiner Änderung vom 02.12.2020 als Neuaufstellung regt sich Widerstand bei der Nachbarschaft der Dechant-Karthaus Straße in Erle.

Mit Sorgen sehen die Anwohner die derzeitige Entwicklung ihrer Einfamilienhaus-Siedlung entgegen.

Laut Bebauungsplan, der Entwurf liegt noch bis zum 4. März im Rathaus aus, können Maßnahmen zur Innenentwicklung, Bebauung unbebauter Flächen, auf insgesamt sieben Grundstücken im Bereich des Durchgangsweges zur Ginsterstraße durchgeführt werden.

Dominante Gebäude durch Investoren

Die Sorge ist dahingehend groß, dass auf den überbaubaren Flächen viel zu große und dominante Gebäude durch Investoren entstehen, wodurch sich der Charakter der lang bestehenden Siedlung verändern würde. Das könne laut Boris Houdornik bedeuten, dass auf diesen Grundstücken am Stichweg je vier Wohneinheiten entstehen könnten. „Es kann nicht im Sinne der Gemeinde sein, die Bürger gegen sich aufzubringen. „Es sollte das Ziel sein und weiterhin bleiben, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein und nicht den Charakter einer anonymen Schlafstadt zu erlangen, was aber immer mehr geschieht“.

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Boris Houdornik hat Bedenken gegen die Bebauungspläne der Gemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Wertverlust

Gleichzeitig sehen die Anwohner durch eine zukünftige große Bebauung einen hohen Wertverlust ihrer bestehenden Immobilie. Viele Familie, wie Houdornik, haben sich hier ein Haus gekauft, mit freiem Blick und auseinanderliegenden Gärten. Dieser drohe durch die vorliegende Änderung verloren zu gehen.

„Ich bin vor zehn Jahren hier aufs Land gezogen, um genau diese Situation zu haben. Wenn jetzt alles zugebaut wird, und auch die Sicherheit unserer Kinder dadurch nicht mehr gegeben ist, hätte ich auch in Gladbeck wohnen bleiben können“, resümiert der dreifache Familienvater.

Parksituation

Mit Blick auf das damit verbundene Verkehrsaufkommen, sei die Straße und der viereinhalb Meter breite Durchgangsweg laut Anwohner nicht ausgelegt. Besonders was die Parksituation in diesem Bereich anbelange, sei diese schon jetzt katastrophal und die Nachverdichtung hätte ein vielfaches Verkehrsaufkommen zur Folge. Houdornik bilanziert: „Pro Stichweg der Straße bei sieben Grundstücken mit je vier Wohnbebauungen, was machbar ist, hieße das, dass bei statistisch festgestellten zwei PKW’s pro Familie 56 Autos pro Stichstraße hinzukommen. Darauf ist der Weg nicht ausgerichtet“.

Ähnlich sehe die Situation an der Lammersmann Straße sowie in Teilen des Friedholt und des Holten aus. Auch hier wäre ein erhöhtes Verkehrsaufkommen zu befürchten und nicht zu bewältigen. Die Gehwege seien jetzt schon derart zugeparkt, dass es kaum ein Durchkommen mit einem normalen PKW gebe, erklärt Houdornik. „Besonders abends sind alle Gehwege zugeparkt. Kinder mit Fahrzeugen, Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer müssen auf die Straße ausweichen“.

Nachbarschaft-Dechant-karthausstr-Erle
Die Nachbarschaft der Dechant-Karthaus Straße ist sich einig: Kein Platz für PKW`s an dem Verbindungsweg zur Ginsterstraße.

Städtebaulich nicht verträglich

Eine Innenverdichtung findet der 2. Sprecher der Grünen Houdornik grundsätzlich sinnvoll. „Jedoch im erträglichen Maße. Die Bürger sollten adäquat aufgeklärt und beim Prozess mitgenommen werden. Diese ist jedoch nicht maßvoll und städtebaulich nicht verträglich“.

Ein weiterer Kritikpunkt durch eine Bebauung sei, dass bei einer vorgesehenen Versiegelung von rund 20.000 qm der Grünflächen nicht genügend Rechnung getragen werde. Nach Meinung der Anwohner werde auch die Zerstücklung der Gärten in handtuchgroße, von hohen Zäunen umgebenen Zellen nicht genügend berücksichtigt. Solche Parzellierungen würden das Gesamtbild der Einfamilien-Haus-Siedlung zerstören.

Eingriff in die Natur

Boris Houdornik: „Das ist ein erheblicher Eingriff in die Natur, zumal keine Ausgleichsflächen geschaffen werden“. Angst haben die Anlieger auch um den Wert ihrer Grundstücke, wenn aus der Einfamilien- eine Mehrfamilienhaus-Siedlung wird. „Wenn das so eintrifft, dann stehe ich demnächst in meinem Garten und schaue auf eine große Mauer“, sagt Franz Jäger. Er befürchte auch, dass die Stichstraße zukünftig eine Durchfahrtsstraße wird. „Für die Verdichtungsmaßnahmen sollten zukünftig sehr große Grundstücke von der Gemeinde aufgekauft werden und mit Doppelhäuser bebaut oder entsprechende erweitert werden, die je zwei Familien zum Eigenheim vorbehalten sind“, schlägt Gabriele Windbracke vor.

Bebauungsplan-Erbgrund-Dechant-karthaus-Strasse-Erle
Der Entwurf liegt noch bis zum 4. März im Rathaus aus. Plan: Gemeinde Raesfeld

Drei Bauanfragen für Einfamilienhäuser

Auf Nachfrage zum aktuellen Stand bei Bauamtsleiter Bernd Roters erklärt dieser, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt drei Bauanfragen gebe. Diese beziehen sich jedoch auf Einfamilienhäuser.

Im Baugebiet Erbgrund/Dechant-Karthaus Straße sollen mit dem Bebauungsplan Gebäude ersetzt werden, die teilweise aus den 50ziger und 60ziger Jahren stammen, fügt Roters an, der allerdings die Sorgen, was die Größe der Gebäude anbelangt, verstehen könne.

Fakt sei jedoch, dass die Gemeinde mit Bezug auf die Grundstückgröße genau das verhindern möchte. „Für zwei Wohneinheiten sind 390 Quadratmeter erforderlich. Weitere 390 Quadratmeter sind für eine dritte Wohneinheit nötig. Deshalb ist so ein Gebäude auf diesen Grundstückflächen kaum realisierbar“, fügt Roters hinzu. Darüber hinaus lassen die engen Straße eine weitere Verdichtung nicht zu.

Mediengestalter*in Bild und Ton (m/w/d) – Funke Medical

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Wir sind ein mittelständisches, innovatives und international agierendes Unternehmen mit Sitz in Raesfeld, das Therapiesysteme für pflegebedürftige und behinderte Menschen herstellt und vertreibt.

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Weitere Berufsgruppen können Impftermin buchen

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Kreis Borken kann ab sofort weiteren Personengruppen ein Impfangebot machen

Voraussetzung ist regelmäßige Tätigkeit in Pflegeeinrichtungen bzw. ambulanter Pflege

Kreis Borken (pd). Im neuesten Erlass des Landes NRW zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 wurde die Priorisierungsstufe 1 erweitert: Demnach können nun auch Personen, die zwar keine Pflegekräfte sind, aber dennoch regelmäßig in vollstationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, geimpft werden. Hierzu zählen beispielsweise Physiotherapeut/inn/en, Fußpfleger/innen, Seelsorger/innen sowie das Personal von Hilfsmitteldiensten und Sanitätshäusern.

Termineinladung

Diese Berufsgruppen müssen von ihrer jeweiligen Pflegeeinrichtung benannt werden und erhalten daraufhin vom Kreis Borken eine Termineinladung, mit der sie einen entsprechenden Impftermin im „Impfzentrum Kreis Borken“ buchen können. Viele dieser Einladungen sind seit Beginn der Woche bereits verschickt worden.

Darüber hinaus weist der Kreis Borken darauf hin, dass zu den Impfberechtigten nach dem Erlass nun auch Medizinprodukte-Beraterinnen und –Berater bei der Operationsbegleitung, Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüftätigkeiten ausüben, Mitarbeitende der ambulanten Spezialpflege (zum Beispiel Stoma- und Wundversorgung) sowie Heilmittelerbringer in der aufsuchenden ambulanten häuslichen Pflege zählen.

Diese können sich unter www.kreis-borken.de/impfanmeldung-berufsgruppen registrieren und bekommen dann nach Prüfung der Zugehörigkeit zur höchsten Impfkategorie ebenfalls eine Termineinladung.

Digitale Methodenkoffer für Alkohol- und Cannabisprävention

Kostenlose Webseminare der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. Anmeldung notwendig

Kreis Borken (pd). „Auch in der aktuellen Zeit darf die Suchtprävention nicht ruhen“, erklärt Regina Kasteleiner von der Fachtstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie finden Präsenzworkshops für die betroffene Zielgruppe nicht statt.

Nina Berger von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken gibt gemeinsam mit ihrer Kollegin kostenlose Webseminare für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zu digitalen Methodenkoffern für Alkohol- und Cannabis-Prävention bei Kindern und Jugendlichen.

Deshalb bietet die Fachstelle für Suchtvorbeugung nun zwei digitale Methodenkoffer mit interaktiven Strategien der Präventionsarbeit – sowohl digital als auch analog nutzbar –für Lehrkräfte und pädagogische Fachtkräfte in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen an.

Der eine Koffer beschäftigt sich mit dem Thema „Prävention von missbräuchlichem Alkoholkonsum“: Alkohol ist in der Gesellschaft immer und überall ein Thema – auch bei Kindern und Jugendlichen. Der andere Koffer beinhaltet Methoden zur „Prävention von Cannabiskonsum“: Mit Drogen, insbesondere Cannabis, sind die meisten jungen Menschen in ihrem Alltag direkt oder indirekt konfrontiert. Cannabis ist nach wie vor Deutschlands „beliebtester“ illegaler Suchtstoff. Umso wichtiger ist die Präventionsarbeit bei Kindern und Jugendlichen.

Die beiden digitalen Methodenkoffer werden nun von der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Webseminaren präsentiert. „Mithilfe dieser Koffer werden verschiedene Strategien erläutert, um mit Kindern und Jugendlichen über Alkohol- und Cannabiskonsum ins Gespräch zu kommen“, erläutert Nina Berger von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Borkener Kreisgesundheitsamtes.

Neben der Vermittlung von Fachwissen wird so eine kritische Auseinandersetzung mit den Gründen, Folgen und Risiken des missbräuchlichen Alkoholkonsums und des Konsums von Cannabis ermöglicht.

Aktuell sind für beide Methodenkoffer jeweils zwei Veranstaltungstermine zur Auswahl geplant:
Methodenworkshop Cannabisprävention: Mittwoch, 3. März 2021 von 14.30 bis 17.30 Uhr oder alternativ Dienstag, 9. März 2021, 9 bis 12 Uhr.

Methodenworkshop Prävention missbräuchlichem Alkoholkonsums: Mittwoch, 24. März 2021, 9 bis 12 Uhr oder alternativ Mittwoch, 21. April 2021, 14.30 bis 17.30 Uhr.

Sucht hat immer eine Geschichte

Hintergrund für die beiden digitalen Methodenkoffer ist zum einen die NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ und zum anderen das Cannabispräventionsprogramm des Landes NRW „Stark statt breit“.
Die Teilnahme an den Webseminaren ist kostenfrei. Anmeldungen sind unter Angabe des Terminwunsches per E-Mail an [email protected] möglich.

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung bietet darüber hinaus weitere digitale Präventionsangebote an. So steht sie jederzeit für Interessierte – insbesondere Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen – bereit, um gemeinsam neue Ideen und Konzepte zu erarbeiten und bei Bedarf auch für weitere Webseminare für deren Kinder, Jugendliche und Eltern zur Verfügung.

Für Rückfragen sind die Ansprechpartnerinnen der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken unter Tel. 02861/681-5855 (Regina Kasteleiner) und unter Tel. 02861/681-6017 (Nina Berger) oder per E-Mail an [email protected] zu erreichen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.kreis-borken.de/suchtvorbeugung.

Rolle vorwärts – Preis des Westfälischen Heimatbundes

Rolle vorwärts – der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen. Bewerbungsschluss am 15. Mai 2021

Kreis Borken (pd). „Rolle vorwärts – der Preis des Westfälischen Heimatbundes für frische Ideen“: Seit 2015 vergibt das Kuratorium des Westfälischen Heimatbundes (WHB) in einem zweijährigen Rhythmus einen Innovationspreis für Heimatakteurinnen und -akteure, um herausragendes ehrenamtliches Engagement für Heimat, Kultur und Natur zu würdigen.

Das Foto enstand vor der Corona-Pandemie. Die Gewinnerinnen und Gewinner aus dem Jahr 2019 in der Kategorie Nachwuchs: das Film-Projekt „Heimat 2 Punkt Null“ vom Heimatverein Burlo-Borkenwirthe e. V. Foto: WHB / Appelhans

Ausgezeichnet werden Heimataktive bereits zum vierten Mal in den Bereichen „zukunftsweisende Projekte“ und in der Kategorie „Nachwuchs“ für eine außergewöhnlich engagierte Kinder- und Jugendarbeit. Preiswürdig im Rahmen von „Rolle vorwärts“ ist ein Projekt, das als Impulsgeber für die Heimatarbeit in Westfalen und als Modell für andere Vereine dienen kann. Die Auszeichnung wird durch die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung finanziert.

In der Kategorie „Nachwuchs“ wird ein vorbildliches Projekt von, für und mit Kindern und jungen Erwachsenen ausgezeichnet, das neue Ideen für die Heimatarbeit entwickelt und anderen Vereinen Anregungen bieten kann. Das Preisgeld wird von den Sparkassen in Westfalen-Lippe gestiftet und beträgt für die Auszeichnung jeweils 4.000 Euro.

Im Jahr 2019 gewann erfreulicherweise in der Kategorie „Nachwuchs“ aus dem Kreis Borken das Film-Projekt „Heimat 2 Punkt Null“ vom Heimatverein Burlo-Borkenwirthe e.V.

Teilnehmen können Mitglieder des WHB:

Heimatvereine, Heimatpflegerinnen und Heimatpfleger. Eingereicht werden können bereits abgeschlossene Vorhaben oder Projekten, die noch vor der Umsetzung stehen. Als Bewerbung ist eine Kurzdarstellung mit wesentlichen Informationen über das Projekt, die Akteure, die Zielsetzung, die Zielgruppen sowie die Nachhaltigkeit und Gesamtfinanzierung der Maßnahme einzureichen.

Der Bewerbungsschluss ist am Samstag, 15. Mai 2021. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Internetseite des WHB unter www.whb.nrw.

 

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