Zahl der Verletzten ist deutschlandweit um 14,7 % gegenüber 2019 gesunken. In NRW um 14,4 %

Insgesamt 67.031 Personen verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen in NRW von Januar bis Dezember 2020. Das ist ein Minus von 14,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei wurden 430 Menschen getötet (-26%)

WIESBADEN. Im Jahr 2020 sind in Deutschland 2 724 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 322 Todesopfer oder 10,6 % weniger als im Jahr 2019 (3 046 Todesopfer).

Niedrigster Stand seit 60 Jahren

Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2020 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 14,7 % auf rund 328 000 Personen.

Dies laut Bundesamt insbesondere darauf zurückzuführen, dass wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auf deutschen Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als im Vorjahr.

Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2020 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen. Das sind 15,8 % weniger als ein Jahr zuvor. Bei 2,0 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (-16,3 %). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging um 11,8 % auf rund 264 900 Unfälle zurück.

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