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Raesfeld – Jugendlicher bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Ein 16-jähriger Raesfelder wurde am Freitagabend bei einem tragischen Verkehrsunfall im Industriegebiet auf dem Roringskamp tödlich verletzt.

Tragischer Unfall in Raesfeld am Karfreitagabend. Ein Jugendlicher saß auf dem Gabelzinken eines Gabelstaplers, der von einem 17-jährigen Raesfelder gelenkt wurde.

Trauer-nach-tödlichem-Unfall-in-Raesfeld

Beim Abbiegen vom Schwietering in den Roringskamp, an der Zufahrt zum Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld, rutschte laut Polizeibericht der 16-jährige Raesfeld von der Gabel, fiel zu Boden und wurde von dem Gabelstapler überrollt.

Warum die Jugendlichen abends in dem Gewerbegebiet mit dem Gabelstapler herumgefahren sind, ist aber noch unklar. Das Verkehrskommissariat Ahaus nahm die Ermittlungen auf. Ein Notfallseelsorger wurde hinzugezogen.

Gemeinde Raesfeld distanziert sich deutlich von Plakataktion im Tiergarten

Plakataktion im Tiergarten von Querdenker – Gemeindeverwaltung Raesfeld distanziert sich deutlich von den Inhalten und dessen Urheber

Wege und Bäume im Tiergarten von Schloss Raesfeld waren noch am letzten Wochenende zugepflastert von Plakaten mit Querdenker-Inhalten. Diese hingen oder standen an Bäumen und Wege im Tiergarten von Schloss Raesfeld.

Querdenker-Plakate im Tiergarten von Schloss Raesfeld sorgen derzeit für große Aufregung bei vielen Besuchern und in den sozialen Medien. „Wie man eine „Ausstellung“ von Plakaten mit übelsten Querdenker-Parolen mitten im Tiergarten erlauben kann, ist mir schleierhaft“, lautet beispielweise ein Facebook-Kommentar einer Tiergartenbesucherin.

Foto Privat, Unkenntlich gemacht von der Redaktion.

Tiergarteneigentümer hat Aktion genehmigt

Deklariert wurdet die Plakataktion von einem Mann aus Bocholt als eine öffentliche Ausstellung „Freie Medien“. Am Wochenende waren sowohl Polizei und Ordnungsamt vor Ort.

Fakt sei, so Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungsamtes Raesfeld, dass diese Aktion vom Eigentümer des Tiergartens genehmigt wurde.

„Wir vom Ordnungsamt tolerieren die Aktion nicht. Der Tiergarten ist zwar für die Öffentlichkeit zugänglich, aber wir haben keinerlei Handhabe, diese zu unterbinden, weil es sich um Privatbesitz handelt und nicht im Eigentum der Gemeinde ist.“

Im öffentlichen Raum jedoch hätte das Ordnungsamt der Gemeinde das Recht solche Plakate unterbinden und auch zu entfernen, fügt Altrogge hinzu.

Querdenker-Tiergarten-Schloss-Raesfeld
Foto: privat

Zahl der SGB-II-Arbeitslosen nun im März wieder etwas angestiegen“

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Nach leichtem Rückgang im Februar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen nun im März wieder etwas angestiegen“

Aktuell 4.718 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im März leicht gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Dies sei vergleichbar mit der Entwicklung in den Vorjahren, bevor im April dann die Frühjahrsbelebung einsetze. Somit dürfe bei einem saisontypischen Verlauf in den nächsten Monaten mit einer deutlichen Erholung zu rechnen sein, so Dr. Zwicker. Inwieweit allerdings der Lockdown und die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie die Arbeitslosenzahlen in den kommenden Monaten beeinflussen werden, lasse sich aktuell noch nicht prognostizieren.

Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat März 4.718 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 41 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 448 Personen erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat von 2,1 Prozent auf 2,2 Prozent gestiegen.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März 2021 leicht gestiegen und liegt derzeit bei 9.778 Personen (+136 gegenüber Februar 2021). Sie liege aber um 49 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 14.147 Personen (+190 gegenüber Februar 2021, allerdings 350 Personen weniger als in März 2020) in 7.094 Bedarfsgemeinschaften (+72 gegenüber Februar 2021, +3 gegenüber März 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Weitere Rotkreuz-Teststation in der Borkener Innenstadt am Markt

in Zusammenarbeit mit der Stadt
Kampf gegen das Coronavirus

Borken (drk-press). Die Stadt Borken und das Rote Kreuz im Kreis Borken haben am Donnerstag in Borken eine weitere Corona-Schnellteststation eröffnet. Sie befindet sich in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Mensing am Markt, gegenüber dem Reformhaus.

Corona-Antigen-Schnelltests ab sofort auch in Borkens City am Markt: Sie wurde am Donnerstag von Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und DRK-Vorstandsmitglied Beatrix Grohn (rechts) in Betrieb genommen. Geimpft wird auch über Ostern. Es ist die 18. Teststation des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Foto: DRK/and, jt

Testen sei angesichts weiter steigender Zahlen unbedingt wichtig, sagte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing: Die Bürger sollten die – einmal pro Woche – kostenlosen Testmöglichkeiten in Anspruch nehmen. DRK-Vorstandsmitglied Beatrix Grohn hatte am Abend zuvor noch eine Teststation in Bocholt am Bahia-Bad eröffnet.

Der Standort am Markt ist laut Grohn die 18. Testmöglichkeit des Roten Kreuzes im Kreis Borken. Sie dankte den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihr großes Engagement im Kampf gegen die Pandemie.  Laut Grohn sind kreisweit rund 120 ehrenamtliche Helfer fürs Rote Kreuz bei Testungen aktiv sowie etwa 30 hauptberufliche Mitarbeiter*innen. Es würden weiterhin ehrenamtliche Helfer gesucht.

Auch auf dem Parkplatz vor der Mergelsberghalle in Borken, gegenüber dem Aquarius, werden vom Roten Kreuz in einer Drive-in-Station Testungen angeboten, zudem im KARO-Kaufhaus an der Röntgenstraße 6 am Rotkreuz-Zentrum.

Das Rote Kreuz empfiehlt, sich über die App Chayns zum Testen online anzumelden, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Die Öffnungszeiten über Ostern in Borken:
Karfreitag, 02.04.2021 
09:00 Uhr – 14:00 Uhr im KARO-Kaufhaus.
09:00 Uhr – 16:00 Uhr Drive In

Samstag, 03.04.2021 
09:00 Uhr – 14:00 Uhr Innenstadt
09:00 Uhr – 14:00 Uhr im KARO-Kaufhaus
09:00 Uhr – 17:00 Uhr Drive In

Sonntag, 04.04.2021
09:00 Uhr – 13:00 Uhr in der Innenstadt

Unter www.Testen.DRKBorken.de ein Termin für einen Corona-Antigen-Schnelltest vereinbaren. Ein Test pro Woche ist kostenfrei.

www.DRKBorken.de

Aktuelles aus dem „Impfzentrum Kreis Borken“

Einladungen an 79-Jährige verschickt / Impftermine für über 60-Jährige über die KVWL / Rest-Impfdosenbörse angelaufen

Kreis Borken. Seit fast zwei Monaten ist das „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen inzwischen in Betrieb. Seitdem sind dort fast 28.000 Impfungen erfolgt (davon rund 20.000 Erstimpfungen und 7.500 Zweitimpfungen; Stand 31.03.2021).

Dabei handelt es sich zum überwiegenden Teil um Menschen über 80 Jahren, aber auch um Zugehöriger vieler Berufsgruppen, die in erster Priorität geimpft werden sollten. Die bislang vereinbarten Erstimpfungen der über 80-Jährigen werden größtenteils bis Mitte April abgeschlossen sein. Wer zu dieser Altersgruppe gehört und noch keinen Termin gebucht hat, kann dies weiterhin gerne unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116 117 02 tun.

Zwei-Schicht-Betrieb

Nachdem das Impfzentrum anfangs aufgrund der begrenzten Menge an Impfstoff nur nachmittags geöffnet war, wird seit 1. März 2021 im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Derzeit sind bis zu 6 Impfstraßen im Betrieb, darüber werden je nach Impfstoffkapazität bis zu 1.000 Menschen täglich geimpft.

Ab Ostersonntag, 4. April, sollen rund 1.400 Impfungen pro Tag stattfinden. Über Ostern ist das „Impfzentrum Kreis Borken“ wie gewohnt täglich, an 7 Tagen die Woche, von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Impfung ist nur mit Termin möglich.
Direkt am Oster-Wochenende erhalten nun nach Ankündigung des Landes NRW erste Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahren ein Impfangebot. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angekündigt hat, sollen diese ab Karsamstag, 3. April, die Möglichkeit erhalten, einen Impftermin mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca zu vereinbaren.

Grund für die freigewordenen Kapazitäten

Grund für die freigewordenen Kapazitäten ist die zuletzt vorsorglich ausgesprochene Aussetzung der Impfung für unter 60-Jährige mit diesem Impfstoff. Für ganz NRW stehen ab Samstag ca. 380.000 Impfdosen zur Verfügung. Ab dem 3. April sollen hiervon rund 10.000 Impfdosen für diese Personengruppe im „Impfzentrum Kreis Borken“ verimpft werden.

Die Terminbuchung wird für unsere Region über das System der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) erfolgen, entweder online über www.116117.de oder telefonisch unter 0800 116 117 02. Wichtig zu wissen ist: Die Zahl der Impfdosen wird nicht für alle Impfwilligen ausreichen. „Sobald alle Termine verbucht sind, wird auch das Impfangebot für diese Personengruppe zunächst wieder eingestellt“, informiert die KVWL.

Sie warnt gleichzeitig davor, dass wegen des großen Andrangs wieder technische Probleme bei der Buchung zu erwarten sind. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.corona-kvwl.de. Ein ergänzender Hinweis: Es können keine Termine über die Hotline des Kreisgesundheitsamtes oder das Impfzentrum direkt gemacht werden.

Impfangebot wird weiter ausgeweitet

Zudem wird, wie bereits angekündigt, nach Ostern das Impfangebot weiter ausgeweitet: Menschen im Alter von 70 bis 79 Jahren können dann nach und nach ebenfalls einen Impftermin buchen. Diese werden jahrgangsweise freigeschaltet – zunächst erhalten die 79-Jährigen ein Impfangebot.

Ein entsprechendes Einladungsschreiben von Landrat Dr. Kai Zwicker und Gesundheitsminister Laumann mit Informationen zur Terminbuchung und weiteren Impfunterlagen ist vom Kreis Borken inzwischen verschickt worden.

Terminvereinbarungen sind ab Dienstag, 6. April, möglich. Diese erfolgt in diesem Fall entweder telefonisch unter 0800 116 117 02 oder online unter www.116117.de. Anders als in der Vergangenheit wird es dieses Mal möglich sein, im Rahmen der Terminvergabe auch einen gleichzeitigen Impftermin für den Lebenspartner zu buchen (sogenannte „Partner-Termine“).

Das Alter des Lebenspartners/der Lebenspartnerin ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass der Termin aktiv gebucht wird. Die ersten Impftermine im „Impfzentrum Kreis Borken“ können dann ab Mittwoch, 8. April, stattfinden.

Weitere Informationen gibt es ebenfalls unter www.corona-kvwl.de.
Ebenfalls nach Ostern werden die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in die Impfkampagne involviert. Aufgrund der begrenzten Impfstoffmengen werden dann in einem ersten Schritt vor allem die bettlägerigen Personen in der eigenen Häuslichkeit geimpft.

Personen mit bestimmten Vorerkrankungen

Darüber hinaus sollen vorrangig Personen mit bestimmten Vorerkrankungen gemäß § 3 der Impfverordnung in den Praxen geimpft werden. Dazu informiert die KVWL: „Wichtig: Die Ärzte kommen selbst auf Patienten zu, die für eine Impfung in Frage kommen.“

Die kurzfristig am vergangenen Freitag angekündigten 2.500 Impfdosen für vorerkrankte Menschen dieser Prioritätsgruppe sind über den Kreis Borken unmittelbar den Berechtigten zur Verfügung gestellt worden. Über das entsprechende Formular sind von der Bekanntgabe bis zum vergangenen Montagnachmittag (29.03.2021) die 2.500 Impfanfragen eingegangen, die dann eine Termineinladung erhalten haben. Seitdem ist darüber keine Meldung mehr möglich.

Derzeit finden täglich rund 350 Impfungen in dieser Personengruppe statt, bis das Kontingent aufgebraucht ist. Für alle weiteren Personen dieser Gruppe gilt erstmal, wie oben bereits geschrieben, dass die Impfung der vorerkrankten Menschen über die Hausärzte erfolgen soll.
Seit Mitte März nutzt das „Impfzentrum Kreis Borken“ inzwischen die technischen Möglichkeiten der „Rest-Impfdosenbörse“.

Restimpfdosen-Börse – Benachrichtigung kommt kurzfristig

An den Tagen, an denen nicht bis zum Folgetag lagerfähige Impfdosen übrigbleiben, werden über das digitale System Impfwillige aus der entsprechenden Priorisierungsgruppe benachrichtigt. Zuvor waren diese Impfdosen an Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und Personen aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe verimpft worden.

Das System ist inzwischen so angepasst, dass eine kleine Anzahl Personen bereits morgens eine Information über das System erhält, dass sie ggf. am selben oder in den folgenden Tagen kurzfristig benachrichtigt werden, sollten abends Impfdosen übrigbleiben.

Auf diese Weise haben die Betreffenden eine Chance, sich darauf einzustellen. Wenn abends die Information kommt, müssen die Personen direkt zusagen und innerhalb von 60 Minuten im Impfzentrum sein.

Bisher konnte das System an mehreren Tagen genutzt werden, dabei geht es meist um 5 bis 10 Impfdosen. Weitere Informationen zur Rest-Impfdosenbörse gibt es in der Pressemitteilung dazu unter heimatreport.de/rest-impfdosenboerse-fuer-impfwillige-im-kreis-borken/

Abgeschlossene Impfungen

An den vergangenen Wochenenden haben im Kreisgebiet darüber hinaus die Impfungen der Beschäftigten in Kitas, der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen sowie besonderer Jugendhilfeeinrichtungen stattgefunden. Diese sind bis auf wenige bereits abgeschlossen und wurden durch mobile Teams in allen 17 Städten und Gemeinden, jeweils an Freitagen und Samstagen an einer örtlichen Impfstelle durchgeführt.
Viele weitere Informationen rund um das Impfzentrum gibt es auf der Internetseite des Kreises Borken unter https://kreis-borken.de/impfzentrum.

Noch keine konkreten Termine – Impfung von pflegenden Angehörigen

Impfung von pflegenden Angehörigen: Formular zur Registrierung auf der Internetseite des Kreises Borken / Noch keine konkreten Termine

Kreis Borken (pd). Laut der CoronaImpfverordnung können bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Menschen, die nicht in einer Einrichtung leben und entweder das 70. Lebensjahr vollendet haben oder eine ärztliche Bescheinigung im Sinne des §3 Abs. 1 Nr. 2 der CoronaImpfVerordnung vorweisen können, im Rahmen der zweiten Prioritätsgruppe geimpft werden.

Für diese Personengruppe hat der Kreis Borken jetzt ein Formular auf der Internetseite eingerichtet, mit dem sich Berechtigte schon mal registrieren können. Es handelt sich dabei ausdrücklich noch nicht um ein konkretes Impfangebot.

Kontakt

Dazu werden die die gemeldeten Personen dann kontaktiert, sobald Impfkontingente zur Verfügung stehen. Das Formular ist unter dem Link https://kreis-borken.de/impfregistrierung-pflegende und über die Internetseite des Kreises unter www.kreis-borken.de/corona unter dem Menüpunkt „Meldeformulare“ zu finden. erreichbar.

Die Kontaktpersonen müssen eine Bescheinigung der Pflegekasse sowie eine schriftliche Benennung als Kontaktperson von der pflegebedürftigen Person oder ihrer Vertretung als Nachweis vorlegen.
Für bettlägerige Personen mit Pflegegrad 4 oder 5 ist die Impfung in der eigenen Häuslichkeit geplant. Dazu hatte der Kreis Borken gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zuletzt informiert.

Mitgeimpft werden können dann bis zu zwei Kontaktpersonen. Wenn das nicht über die behandelnde Arztpraxis möglich ist, gibt es über das Team des Impfzentrums Unterstützung, einen Impfarzt/eine Impfärztin zu finden. Dazu ist ein separates Formular auf der Internetseite des Kreises verfügbar: https://kreis-borken.de/impfung_pflegegrad.
Ebenfalls in diesem Paragraphen der CoronaImpfverordnung genannt sind Kontaktpersonen von Schwangeren – diese erhalten jedoch ein Impfangebot über die gynäkologische Praxis. Auch hierzu ist dem Kreis Borken bislang nicht bekannt, wann Impfstoffkontingente zur Verfügung stehen.

Aktion „Saubere Landschaft in Raesfeld beendet

Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld erfolgreich beendet

Aufgrund der positiven Resonanz und dem erfolgreichen Abschluss der Aktion, wird die Aktion auch im kommenden Jahr weitergeführt werden.

Raesfeld(pd). Die Aktion „Saubere Landschaft“ in der Gemeinde Raesfeld fand in diesem Jahr erstmalig in einem Zeitraum von 1,5 Wochen statt.

Trotz der pandemiebedingten Änderungen, meldeten sich 28 Familien/ Gruppen/ Privatpersonen für die Aktion an und befreiten in Eigenregie fleißig die heimische Landschaft von diversem Müll. Durch die gute Resonanz und die Hilfe der zahlreichen Freiwilligen wurden über 75 Straßen in Raesfeld, Erle und Homer nach Müll abgesucht.

„Wir bedanken uns bei allen freiwilligen Sammlern und freue mich über das große Engagement für unsere Landschaft.“, so Diana Brömmel.

Der gesammelte Müll wurde von den meisten Helfern in der eigenen Tonne entsorgt. Größere Mengen konnten an einem bereitgestellten Container abgegeben werden. Dabei berichteten viele Sammler von ihren Funden: unter anderem Fast-Food-Verpackungen, Zigarettenschachteln, gefüllte Hundekot-Tüten, Reifen, Getränkeflaschen/ -dosen und medizinische OP-Masken. „Es ist immer wieder erschreckend, wie viel Müll allein an einer Straße zu finden ist“, so eine Sammlerin.

Kreis Borken lässt Rampen aus Naturschutzgebiet entfernen

Kreis Borken lässt Rampen aus Naturschutzgebiet „Hohenhorster Berge“ entfernen

Mountainbiker richteten sich dort offensichtlich ein Übungsgelände ein

Kreis Borken/Bocholt. Zugegeben, für ambitionierte Mountainbiker ist das Terrain sehr verlockend: Das Naturschutzgebiet „Hohenhorster Berge“ bietet ihnen viele sportive Herausforderungen. Daher ist es erklärlich, dass sich in dem Waldgelände offensichtlich Gruppen von Geländefahrern eigene Übungsstrecken herrichteten und dabei sogar massive Rampen aus Holz aufstellten.

Doch das Ganze hat allerdings einen gewaltigen Haken, wie die Untere Naturschutzbehörde des Kreises kurz und knapp konstatiert: „Dieses Treiben ist illegal!“. Der Kreis hat daher in Zusammenarbeit mit der Stadt Bocholt die Beseitigung der vorgefundenen Rampen veranlasst.

Flora und Fauna schützen

Nach den Feststellungen der Naturschutzbehörde haben Unbekannte innerhalb der Waldflächen Trassen angelegt und Sprungschanzen aus Paletten errichtet. „Gerade in der aktuell bestehenden Setz- und Brutzeit kann das nicht geduldet werden“, betont Friedel Wielers vom Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Es sei wichtig, Flora und Fauna in dem Naturschutzgebiet zu schützen.


Knapp vier Prozent der Kreisfläche sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden – und das aus gutem Grund. Dies sind oftmals die letzten und einzigen Rückzugsräume von Tier- und Pflanzenarten in einer immer stärker belasteten Landschaft. Folgerichtig gilt dort das Verbot, sich abseits von Wegen aufzuhalten.

Geldbuße

Mit „Wegen“ sind hier nur eigens angelegte Wege mit entsprechend ausgebauter Struktur gemeint. Hingegen gehören forstliche Rückewege oder Trampelpfade, die ansonsten beruhigte Gebiete durchschneiden, nicht dazu. Ein Verstoß gegen die in Naturschutzgebieten geltenden Verbote stellt eine Ordnungswidrigkeit dar kann mit einer Geldbuße geahndet werden.
„Wir freuen uns, wenn Erholungssuchende, Spaziergänger und Naturliebhaber die ‚Hohenhorster Berge‘ besuchen, die Natur erleben und dort – gerade in Corona-Zeiten – Abschalten können“, konstatiert Friedel Wielers und ergänzt: „Jedoch ist es wichtig, dass sich alle Besucherinnen und Besucher zum einen natürlich an die geltenden Corona-Regeln halten, aber sich zum anderen auch rücksichtsvoll gegenüber der Natur und den Lebewesen verhalten.“

Müll

So soll dort zum Beispiel auch kein Müll, wie To-Go-Becher oder alte Mund-Nasen-Bedeckungen, weggeschmissen und Hunde an der Leine geführt werden. Auch die Stadt Bocholt und der NABU-Kreisverband appellieren, sich umsichtig zu verhalten und das Gebiet zu schützen.
Die betroffenen Mountainbiker, die sich eine Art Übungsgelände in dem Naturschutzgebiet eingerichtet haben, werden gebeten, mit den heimischen Radsportvereinen Kontakt aufzunehmen bzw. sich diesem anzuschließen. Die Vereine verfügen oftmals über geeignete Trainingsgelände. So verfügen im Kreisgebiet beispielsweise der Radsport-Club Bocholt 1977 e.V. oder der Trialclub Stadtlohn über Areale, die viele Herausforderungen bieten. In Haltern gibt es zudem einen „Bikepark“, der auf Initiative eines Vereins in Zusammenarbeit mit der Stadt entstanden ist.

Ü 60: Impfterminvergabe für AstraZeneca startet am Samstag

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Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre: Impfterminvergabe für AstraZeneca startet am Samstag-Kapazitäten im Impfzentrum werden dafür hochgefahren

Kreis Borken(pd). Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute angekündigt hat, sollen ab dem kommenden Samstag, 3. April, Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ab 60 Jahren die Möglichkeit erhalten, einen Termin für eine Impfung mit dem Impfstoff der Firma AstraZeneca in einem Impfzentrum zu vereinbaren.

Hintergrund ist die kürzlich ausgesprochene Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), den Impfstoff von AstraZeneca bei unter 60-Jährigen aufgrund der aufgetretenen Fälle von Hirnvenenthrombosen nicht mehr einzusetzen.

380.000 Impfdosen AstraZeneca stehen zur Verfügung

Insgesamt stehen damit ab Samstag für ganz Nordrhein-Westfalen ca. 380.000 Impfdosen AstraZeneca zur Verfügung, die an Menschen im Alter von 60 Jahren und älter verimpft werden können.

Gleichwohl ist die Gruppe der Anspruchsberechtigten um ein Zehnfaches größer, sodass diese Impfdosen zunächst nicht für alle Impfwilligen ausreichen werden. Sobald alle verfügbaren Termine verbucht sind, wird auch das Impfangebot für diese Personengruppe zunächst wieder eingestellt.
„Das Impfen ist der einzige Weg raus aus der Pandemie, das ist unbestritten. Aber mit dieser kurzfristigen Aktion werden wir unsere Terminbuchungssysteme erneut bis an den Rand der Belastungsgrenze bringen“, erläutern Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzender der KVWL und Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KVNO.

Beide warnen, dass es auch diesmal wieder zu Schwierigkeiten bei der Terminbuchung kommen könnte. „Schon beim Start der Termin-Buchung der über 80-Jährigen am 8. Februar sind unsere Online-Buchungssysteme stellenweise in die Knie gegangen, weil mehrere Millionen Menschen gleichzeitig versucht haben, Termine für sich, ihre Eltern oder Großeltern zu buchen“, erinnert sich der KVNO-Vorsitzende Dr. Bergmann. „Das kann leider kein noch so gut durchdachtes System leisten.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Für Ostersamstag ist ja nun die Devise ausgerufen worden: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Da kann man sich ausmalen, was Samstag passieren wird. Rund wird es sehr wahrscheinlich leider nicht laufen“, so Bergmann.
Man arbeite derzeit mit Hochdruck daran, die Systeme entsprechend anzupassen und das zusätzlich benötigte medizinische Personal zu rekrutieren. Es werden zusätzlich Ärzte, medizinische Fachkräfte und Mitarbeiter der Kommunen benötigt, da auch die Öffnungszeiten in den Impfzentren ausgeweitet werden müssen, um das Impftempo zu erhöhen.

AstraZeneca-Impfdosen in den Praxen

Die KV-Vorstände in NRW haben sich im Vorfeld dafür ausgesprochen, die AstraZeneca-Impfdosen in den Praxen der niedergelassenen Ärzte zu verimpfen: „Die Ärzte kennen ihre Patienten und könnten im persönlichen Gespräch noch viel intensiver auf die Ängste und Sorgen eingehen“, erklären Bergmann und Spelmeyer.

Gerade in einer solch fragilen Situation wie der aktuellen sei es wichtig, das Vertrauen der Menschen in den Impfstoff von AstraZeneca zu stärken.

Terminvergabe für Bürger im Alter ab 60 Jahren

Die Terminvergabe für Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 60 Jahren startet am Samstag,
3. April, über die bekannten Wege: Entweder online unter www.116117.de (Westfalen-Lippe) bzw. www.coronaimpfung.nrw/patienten (Nordrhein) oder telefonisch unter 0800 116 117 01 (Nordrhein) oder 0800 116 117 02 (Westfalen-Lippe).

Zweitimpfung mit Impfstoff von BioNTech.

Die Terminvergabe für die 79-Jährigen bleibt von den Änderungen unberührt. Sie startet wie geplant am Dienstag, 6. April.
Wie das NRW-Gesundheitsministerium mitteilte, erhalten Bürgerinnen und Bürger unter 60 Jahren, die bereits einen Termin im Impfzentrum vereinbart haben (das sind vor allem die prioritär zu impfenden Berufstätigen) und mit AstraZeneca geimpft werden sollen, ersatzweise den Impfstoff von BioNTech.

Raesfeld – Unbekannte brechen mehrfach ein

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Zu mehreren Einbruchsversuchen und Einbrüchen kam es in der Nacht zum Dienstag in Raesfeld.

Auf der Straße Weidengrund schlugen die Täter mehrfach zu. In zwei Fällen blieb es beim Versuch. Bei einem Einbruch in eine Gartenlaube entwendeten die Diebe Angeln und Angelzubehör. In einen unbewohnten Neubau an der Von-Gent-Straße drangen Unbekannte gewaltsam ein und entwendeten
Werkzeuge der Marken Hilti und Makita.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo Borken unter Tel. (02861) 9000.

Tankfahrzeug beschädigt in Erle PKW – Zeugen gesucht

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Erle. Sachschaden von mehreren Hundert Euro ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstag in Raesfeld entstanden.

Eine 37-Jährige war gegen 13.40 Uhr auf der Bundesstraße 224 zwischen der Bundesstraße 70 und der Rhader-/Schermbecker Straße unterwegs, als ihr Fahrzeug beschädigt wurde. Die Frau aus Wildeshausen (Niedersachsen) war hinter einem grauen Tankfahrzeug mit mutmaßlich blauer Aufschrift hergefahren und hatte zu spät bemerkt, dass von dem vor ihr fahrenden Lkw ein Kabel herunterhing und in Schlangenlinien über die Straße gezogen wurde.

Das „schlenkernde“ Kabel schlug gegen das Auto der Geschädigten. Das Verkehrskommissariat Borken bittet den Fahrer des Tankfahrzeugs sowie weitere mögliche Zeugen um Kontaktaufnahme mit dem
Verkehrskommissariat in Borken unter Tel. (02861) 9000.

Zu lautes Motorrad kostet 120 Euro und ein Punkt in Flensburg

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Polizei Münster kontrolliert Zweirad und stellte dabei Manipulationen am Schalldämpfer fest

Besonders bei dem schönen Wetter sind zahlreiche Motorradfahrer wieder unterwegs. Sehr zum Ärger vieler Bürger verursachen einige Fahrer einen erhöhten Lärmpegel.

Auf so einen Fall reagierte nun die Polizei in Münster. Einem Motorradpolizisten des Verkehrsdienstes fiel ein Motorrad aus Mülheim an der Ruhr in Münster auf, welches allem Anschein nach viel zu laut war.

Als der 25-jährige Motorradfahrer an der roten Ampel Metzer Straße/Hammer Straße den Polizisten hinter sich bemerkte, schaltete er sofort den Motor aus. Der Polizist gab dem jungen Mann Anhaltezeichen und fuhr mit ihm zur Polizeiwache auf der Hammer Straße. Der Mülheimer freute sich zunächst, da er genau dorthin wollte. Er war zu einer Vernehmung in Münster durch das Verkehrskommissariat geladen worden.

Er hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass der Polizist sein Zweirad überprüfen und dabei Manipulationen feststellen würde: Am Schalldämpfer war der DB-Eater, welcher die Dezibelhöhe reguliert, ausgebaut, sodass er viel zu laut war. Den DB-Eater führte der Mülheimer in Helmfach mit und musste ihn an Ort und Stelle wieder einbauen.

Den Mülheimer erwarten 120 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Gemeinsamer Appell – Keine Ausflüge ins Nachbarland Niederlande

Appell: Eindämmung des Coronavirus hat absolute Priorität!

Gemeinsamer Appell von Landrat Dr. Kai Zwicker, Vizepräsident der Region Achterhoek Joris Bengevoord, Bürgermeisterin Annette Bronsvoort (Oost Gelre) sowie den Bürgermeistern Mark Boumans (Doetinchem) und Onno van Veldhuizen (Enschede) aufgrund des aktuell
„Bleiben Sie bitte an den Ostertagen zuhause und verzichten auf Ausflüge ins jeweilige Nachbarland!
“

Kreis Borken (pd). „Bitte bleiben Sie auch über die Ostertage zuhause und fahren Sie nicht ins Nachbarland!“ Mit diesem eindringlichen Appell wendet sich Landrat Dr. Kai Zwicker gemeinsam mit Joris Bengevoord, Vizepräsident der Region Achterhoek und Bürgermeister der Gemeinde Winterswijk, der Bürgermeisterin Annette Bronsvoort (Oost Gelre) sowie den Bürgermeistern Mark Boumans (Doetinchem) und Onno van Veldhuizen (Enschede) an die Bevölkerung im deutsch-niederländischen Grenzraum.

Bürgermeistern Mark Boumans aus Doetinchem
Bürgermeistern Mark Boumans aus Doetinchem schließt sich dem Appell von Landrat Dr. Kai Zwicker an

Das derzeitige Corona-Infektionsgeschehen lasse derartige Ausflüge nicht zu, betonen sie. So schön und begrüßenswert sie sonst auch seien: Aktuell habe die Eindämmung des Coronavirus absolute Priorität!

Aktion „Saubere Landschaft“- Ausflug für Familien und Gruppen

Die „Aktion saubere Landschaft“ in Raesfeld fand viele Mitstreiter – Familien gingen auf „Schatzsuche“

Mit Bollerkarre, Kind und Kegel machten sich am Samstagnachmittag die Familien Rottbeck und Focken – trotz Regen – auf den Weg, um im Außenbereich in den Gebüschen und am Rand der Straße Paschenvenne Müll zu sammeln.

Es war bereits das dritte Mal, dass sie sich in den vergangenen Tagen an der Aktion „Saubere Landschaft“, organisiert vom Ortsmarketing Raesfeld, beteiligten. Emsig krochen die Kinder bei ihrer „Schatzsuche“ durch die Sträucher und freuten sich lautstark, wenn sie wieder fündig wurden. Neben Autoreifen in einem Tümpel, die von der Gemeinde abgeholt wurden, landeten auch diesmal wieder viele Einmalmasken und Glasflaschen in dem großen Müllsack. „Die Masken fliegen überall rum“, so Christiane Rottbeck. Müllsammeln für einen guten Zweck sei das eine, aber beide Mütter sahen die Aktion als einen gelungenen Ausflug für ihre Kinder an.

Tonius und Cilli sowie Pius, Mats und Vinz sammelten an drei Tagen Müll an der Paschenvenne.

Raesfelder Frühjahrsputz

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten, indem kaum etwas normal läuft oder planmäßig stattfinden kann, finden wir es wichtig, unseren jährlichen Raesfelder Frühjahrsputz durchzuführen“, sagt die Ortsmarketing Vorsitzende Diana Brömmel.

Für die Vorsitzende scheint die diesjährige Organisation – mit einzelnen Familien oder kleinen Gruppen – für alle Teilnehmer optimal und eine schöne Abwechslung, besonders für die Kinder, zu sein „Ich möchte mich bei allen, die sich an der Aktion beteiligen, ganz herzlich bedanken. Ich freue mich über eine saubere Landschaft“, sagte Brömmel.

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Svenja Hörnemann (l.) und Elke Mohr nahmen den Müll am Bauhof entgegen.

Mund-Nase-Schutzmasken

Elke Mohr und Svenja Hörnemann vom Ortsmarketing nahmen am Samstag am Bauhof die gefüllten Müllsäcke persönlich entgegen. Der bereitgestellte Container füllte sich schnell. „Besonders Schnapsflaschen, viele Zigarettenschachteln, Trinkbecher, Mund-Nase-Schutzmasken und Autoreifen im Tiergarten haben die Leute gefunden“, so Elke Mohr.

Angemeldet hatten sich 28 Teilnehmer. „Es kommen aber auch Leute vorbei, die sich einfach so auf den Weg machen“, fügt Svenja Hörnemann hinzu. Besonders gut habe die Verteilung der einzelnen Straßen bei der Terminvergabe geklappt. „Wenn einige Bereiche schon vergeben waren, wurden Alternativen gerne angenommen, sodass wir auch in diesem Jahr alle Bereiche in Raesfeld und Homer sowie in Erle, von der Westrich bis hin zur Östrich, abdecken konnten“, freut sich Elke Mohr über die gelungene Aktion, die bis zum 1. April läuft.

Aktion-saubere-Landschaft-Raesfeld

Wer sich auch in den Ferien an der Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligen möchte, findet auf der Internetseite des Ortsmarketing Raesfeld e.V. ein Anmeldeformular zum Download www.raesfeld.de/sauberelandschaft

Gemeinde investiert in Trinkwasserschutz bei der Feuerwehr Raesfeld

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Neue Systemtrenner für die Feuerwehr Raesfeld

Seit den letzten Woche hat die Feuerwehr Raesfeld eigene Systemtrenner. Die Gemeindeverwaltung hat dafür einen fünfstelligen Betrag in den Trinkwasserschutz investiert.

„Die sichere Trennung von Trinkwasser und Nichttrinkwasser ist ein Grundsatz des Trinkwasserschutzes, denn unser Trinkwasser ist das höchste Gut was wir haben“, so André Szczesny, Leiter der Feuerwehr. Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass Trinkwasser und Nichttrinkwasser bei der Löschwasserentnahme nicht vermischt werden dürfen. Dadurch soll eine Gesundheitsgefährdung für Menschen, beispielsweise durch einen oder mehrere Stoffe, ausgeschlossen werden.

Trinkwasserschutz-Feuerwehr-Raesfeld
Foto: Feuerwehr

Um eine Vermischung zu verhindern, wird bei der Entnahme von Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz an einem Unterflurhydranten ein Standrohr gesetzt. An den beiden Abgabepunkten am Standrohr wird jeweils ein Systemtrenner gekuppelt, bevor dann weiter eine Schlauchleitung angeschlossen werden kann, die dann zum Tank des Löschfahrzeuges führt oder zu einer mobilen Pumpe.

Ist der Druck im Trinkwasserversorgungsnetz niedriger als in der verlegten Wasserleitung, verhindert der Systemtrenner, das Löschwasser durch Rücksaugen oder Rückdrücken in das Trinkwasserversorgungsnetz zurückfließen kann.

Welche Funktion hat ein Systemtrenner?

Der AWG Systemtrenner B-FW unterteilt das Wasserversorgungsnetz in zwei Druckzonen: In der ersten Zone liegt der Eingangsdruck an und in der zweiten Zone ein reduzierter Ausgangsdruck. Sinkt die Differenz unter 14 kPa (140mbar), wird automatisch ein Auslassventil geöffnet und das Wasser aus der zweiten Zone mit dem reduzierten Ausgangsdruck strömt ins Freie. Gleichzeitig schließt der eingebaute Rückflussverhinderer und trennt die beiden Druckzonen.

Durch dieses Prinzip ist sichergestellt, dass der Eingangsdruck immer höher ist als der Ausgangsdruck. Auf diese Weise wird ein Rücksaugen oder Rückdrücken von in das Trinkwasserversorgungsnetz verhindert.

Der Systemtrenner wird ausschließlich durch den anstehenden Wasserdruck gesteuert. Er ist  eine unabdingbare Anschaffung zum Trinkwasserschutz.

Auf allen Fahrzeugen der Feuerwehr Raesfeld, die ein Standrohr mit sich führen, gehören nun zwei Systemtrenner dazu.

Kreis Borken stoppt erneut Impfungen mit AnstraZeneca

AstraZeneca-Impfungen für Menschen unter 60 Jahren im Kreis Borken gestoppt – Der Stopp gilt nur für die Altersgruppe unter 60 Jahren.

Grund: Landesgesundheitsministerium ordnet vorübergehende Aussetzung an
Wichtig: Alle anderen Impftermine (Altersgruppe 80+ und vorerkrankte Menschen der Priorität II mit dem Impfstoff BioNTech sowie über 60-Jährige mit AstraZeneca) behalten ihre Gültigkeit


Kreis Borken (pd). Sofort nach Bekanntwerden der Information des Landesgesundheitsministeriums (MAGS), die Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca für Frauen und Männer unter 60 Jahren vorübergehend auszusetzen, sind heute im Kreis Borken die entsprechenden Impfungen gestoppt worden.

Dies betrifft sowohl die Erst- als auch die Folgeimpfungen mit AstraZeneca im „Impfzentrum Kreis Borken“ in Velen und durch die mobilen Teams im Kreisgebiet. Die Impfung dieser Personengruppe darf erst wieder aufgenommen werden, wenn das MAGS sie freigibt.

Ersatzweise BioNTech-Impfstoff

Für die davon betroffenen bereits vereinbarten Termine wird an einer Lösung gearbeitet. Sollten Termine verlegt werden müssen, werden die Personen direkt kontaktiert. Vom Land bereits angekündigt ist, dass Personen unter 60 Jahren, die schon einen Termin für eine Impfung vereinbart hatten, ab dem 1. April 2021 ersatzweise mit BioNTech-Impfstoff geimpft werden können. Das MAGS wird dafür entsprechende Impfdosen ausliefern.

Altersgruppe 80+ gebuchte Termine bleiben bestehen

Ausdrücklich weist der Kreis Borken darauf hin, dass die Termine mit dem Impfstoff BioNTech nicht von dem Stopp betroffen sind. Das heißt, alle von der Altersgruppe 80+ gebuchten Termine im Impfzentrum in Velen behalten ihre Gültigkeit, denn dieser Personenkreis erhält den Impfstoff BioNTech.

Ebenso gilt dies für die Impfungen der vorerkrankten Menschen aus Prioritätsgruppe II (§3 CoronaImpfVO), für die 2.500 Impfdosen BioNTech vom Land zur Verfügung gestellt wurden (wie am Freitag, 26.03.2021, berichtet). Auch können alle Personen über 60 Jahren, die mit AstraZeneca geimpft werden sollen, ihre Termine wahrnehmen.

Der Stopp gilt nur für die Altersgruppe unter 60 Jahren. Das Impfzentrum in Velen bleibt daher weiterhin geöffnet.
Der Kreis Borken informiert, wenn sich die Lage ändert.

Funke Medical AG bietet kostenfreie Online-Seminare zur MDR

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Funke Medical

Die Funke Medical AG unterstützt Händler und Anwender, die gesetzlichen Anforderungen der europäischen Medical Device Regulation (MDR) umzusetzen. In einem kostenlosen Online-Seminar der Funke Medical AG erfahren Interessierte Wissenswertes rund um die wichtigsten Neuerungen gemäß MDR 2017/745.

Die neue Verordnung bringt für das Gesundheitswesen ab dem 26.05.2021 viele verpflichtende Änderungen mit sich, die über die bisherigen nationalen und europäischen Richtlinien für Medizinprodukte hinausgehen. Das Ziel der MDR ist, innerhalb der Europäischen Union die Regularien zu vereinheitlichen, einen reibungslos funktionierenden EU-Binnenmarkt für Medizinprodukte sowie eine einheitlich hohe Qualität zu gewährleisten, um letztlich Patienten und Anwendern ein sicheres Produkt zu bieten. Die weitreichenden Auswirkungen der MDR erfordern bei Herstellern von Medizinprodukten sowie Handels- oder Servicepartnern, sich rechtzeitig auf die Anforderungen vorzubereiten.

Alle Produkte der Funke Medical AG, Hersteller von Dekubitustherapie-Systemen, entsprechen bereits seit 2017 den neuen gesetzlichen Richtlinien. Vertraut mit der Thematik, unterstützt das Unternehmen den aktuellen Handlungsbedarf im Gesundheitssektor mit einem kostenlosen, fachspezifischen Online-Seminar. Ziel ist die Vermittlung der wichtigsten Änderungen im Bereich Dekubitusversorgung mit Klasse-1-Produkten. Interessierte können verschiedene Terminoptionen wählen und sich anmelden unter: press.funke-medical.eu/seminar

Wer darüber hinaus sein Wissen zur MDR vertiefen möchte, kann dies über das neue Modul im kostenlosen Online-Schulungsportal des Unternehmens tun: academy.funke-medical.de Die Funke Medical Academy vermittelt nicht nur Wissen für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Im Rahmen der verpflichtenden Weiterbildung bietet sie zugleich die erforderlichen Zertifikatskurse. Alle Kursinhalte basieren auf einem didaktisch durchdachten Konzept, das stets den neuesten Stand der Wissenschaft wiedergibt und Kunden der Funke Medical AG sowie den Kooperationspartnern offensteht.

Raesfeld – Autofahrer stand unter Drogeneinfluss

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Raesfeld. Polizeibeamte kontrollierten am späten Sonntagabend einen 33
Jahre alten Autofahrer auf dem Schwietering.

Ein Drogentest verlief positiv auf den Cannabiswirkstoff THC, sodass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und den Fall zur Anzeige brachten. Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe, um den Drogenkonsum exakt nachweisen zu können.

Frisches vom Land – Hofladen Nießing in Raesfeld hat geöffnet

Frisch vom Land – Erdbeeren und regionale landwirtschaftliche Produkte – Die Grillsaison kann starten.

Erdbeeren zum selber pflücken ab Mitte Mai beim Direktvermarkter

Der Hofladen Nießing in Raesfeld hat ab sofort für euch geöffnet. Frische und saisonale Produkte erwarten euch. Zum Beispiel Kartoffeln, Liköre, Eier und bald auch leckere Erdbeeren, Himbeeren und Spargel.

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Steffen Nießing legt großen Wert auf gerionale Produkte.

Bereits im vergangenem Jahr startete Steffen Nießing erstmalig mit seinen Erdbeeren zum selber pflücken in Raesfeld am Schulten Matt 15. Die Nachfrage sei so groß gewesen, dass nun die Fläche vergrößert wurde.

Erdbeeren – besonders süß

„Unsere Erdbeeren sind deshalb so besonders süß, da wir diese in Freilandhaltung und direkter Sonneneinstrahlung wachsen und reifen lassen“, erklärt Nießing die Besonderheit seiner Erdbeeren. Um die Erdbeersaison etwas zu verlängern, hat sich Nießing auf fünf unterschiedliche Sorten spezialisiert, die auf Stroh und unter freiem Himmel in Ruhe wachsen und gedeihen können.

Grillfleisch Bio Nießing Raesfeld
Die Grillsaison kann starten. Foto: Petra Bosse

Grillsaison kann starten

Nicht nur Erdbeeren gibt es bei Nießing zu kaufen. Für alle Fleischliebhaber hat der Hof Nießing einiges zu bieten: Grillfleisch vom Naturparkschwein, Fleischpakete von den Tiergarten Highländern, Gemüse, aber auch Liköre und Marmelade. Alles Produkte aus der Umgebung, die keine weite Anreise hatten. „Uns ist es daran gelegen, alle Waren regional und direkt vom Erzeuger zu bekommen“, erklärt der Jungunternehmer und staatlich geprüfter Landwirt sein Geschäftsmodell.

  • Kartoffeln von Hof Meyering Raesfeld
  • Eier vom Hof Limberg Raesfeld
  • Liköre vom Bauernhof Süthold Raesfeld
  • Grillfleisch gewürzt und ungewürzt – vakuumverpackt
  • Schweinefleisch/ Nacken- und Spareribs von auf Stroh gehaltenen Tieren von Alexander Nienhaus
  • Grobe Löchter Bratwurst
  • Rindfleisch von Highland Rindern von Richard Lötter aus Velen – auf Vorbestellung bunter Mix von 5 und 10 kg
  • Frischer Spargel aus Heiden von Brösterhaus
Erdbeeren-Nießing-Raesfeld

Öffnungszeiten immer Samstag von 9 – 17 Uhr. Während der Erdbeersaison ab Mitte Mai täglich geöffnet. Gründonnerstag ist der Laden ebenfalls geöffnet.
Bestellungen unter: 0171 966 74 82

Steffen Nießing
Schulten Matt 15, 46348 Raesfeld

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Sebastianschule Raesfeld ist Landesmeister im Schulschach

Am 30. April vertritt die Sebastianschule das Land NRW beim Bundesfinale

Raesfeld (pd). Das ist ein toller Ferienauftakt für die Sebastianschule! Am Freitag nach der 5. Stunde konnte Konrektor Manfred Grömping zunächst mehrere Schülerteams der Grundschule als Landessieger im Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ ehren.

Nur einen Tag später gewann die Schulmannschaft der Grundschule auch die NRW-Landesmeisterschaft im Schach, die in diesem Jahr als eintägiges „Schulteam-Cup-Turnier“ online ausgetragen werden musste.

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Die Sieger – Foto: St. Sebastian-Schule Raesfeld

Im fünfrundigen Turnier mit 10 Teams konnte sich die Sebastianschule mit 10:0 Punkten behaupten. Die Raesfelder besiegten die beiden Dortmunder Grundschulen auf dem 2. und 3. Platz deutlich mit 4:0, ebenso eine Grundschule aus Issum. Lediglich beim 3:1 gegen Bielefeld und beim 3,5:0,5 gegen Düsseldorf wurde ein Brettpunkt abgegeben bzw. geteilt.

Sebastian Föing spielte seine Partien am heimischen PC, während Jonathan Eilhardt, Luis Olbing, Anton Thomas und Manuel Potthoff ihre Partien an Schulcomputern spielten. Betreuer Manfred Grömping und die Eltern der Schüler fieberten mit und konnten alle Partien parallel an ihren Rechnern online verfolgen.

Am 30. April vertritt die Sebastianschule nun das Land NRW beim Bundesfinale, das in diesem Jahr ebenfalls online ausgetragen wird.

Für das Siegerfoto trafen sich die Teilnehmer nach dem Turnier auf dem Schulhof. Das Belohnungs-Eis der Schule kann das Team lockdownbedingt allerdings erst nach den Osterferien in einer Eisdiele in Empfang nehmen.

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