StartBauen und WohnenInvestitionen 2022: I. Schwerpunkt Schule

Investitionen 2022: I. Schwerpunkt Schule

Veröffentlicht am

Haushalt Raesfeld – Investitionen 2022: I. Schwerpunkt Schule

Bürgermeister Martin Tesing hat in seiner Rede zum Haushalt 2022 die Bereiche vorgestellt, in die die Gemeinde vorrangig investieren möchte.

In den kommenden Tagen werden wir, beginnend heute mit dem Bereich Schule, die genannten Investitionsschwerpunkte und die Details näher beschreiben.

Anzeige
Anzeige zur Ausbildungsbörse 2026 an der St. Ursula Realschule in Dorsten
  • I. Schule
  • II. Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung
  • III. Umsetzung Dorfentwicklungskonzept

Gesamtschule im Mittelpunkt

Finanziell im Mittelpunkt steht bei den Planungen die Julia-Koppers-Gesamtschule. Rund 1,3 Millionen Euro sind dort bislang schon in den Umbau geflossen.

Die Mensa wurde in diesem Jahr für 277.000 Euro erneuert. Aktuell wird noch am Schulumfeld gearbeitet. Der neu gestaltete Schulhof soll – laut Tesing – am 11. Dezember diese Jahres, den Tag der offenen Tür, vorgestellt werden. Er soll dann auch als sogenanntes Offenes Quartier von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Kostenpunkt: 1.040.000 Euro.

Julia-Koppers-Gesamtschule-Raesfeld
Außenbereich der JKG-Raesfeld. Fotos: Petra Bosse

Weitere Anbau bis Sommer 2023

Die Klassenstufen Fünf bis Sieben der Gesamtschule werden künftig ausschließlich in Raesfeld unterrichtet. „Damit verbunden ist ein Versprechen der Gemeinde, wonach wir die hierfür notwendigen Investitionen in den nächsten Jahren vornehmen wollen, um die Anzahl der zusätzlich benötigten Klassenräume zu errichten“, erklärt Tesing.

Dazu werde in einem ersten Schritt die Aula im Dachgeschoss zu Klassenräumen umfunktioniert. Tesing weiter: „Bis zum Sommer 2023 soll dann ein weiterer Anbau erfolgen, für den, nach jetzigem Kenntnisstand, grob 1,2 Millionen Euro für die mittelfristige Finanzplanung zu veranschlagen sind.“

Gemeinde muss Kosten für Land übernehmen 

Ein Ärgernis ist für den Bürgermeister, das sich die Gemeinde immer mehr an Kosten beteiligen müsse, für die eigentlich das Land verantwortlich sei. So etwa an den Kosten für Schulsozialarbeiter. „Wir haben hierfür zusätzliche Stellenanteile im Stellenplan eingeplant“, erklärt Tesing den Etat.

„Abgestimmte Lösung“ bei den iPads erzielen

Gleiches gelte für die Diskussion rund um die IT-Ausstattung der Schulen. „Ein ,Rundum-sorglos-IT-Paket‘ kann nicht allein auf Kosten der Gemeinde den Schülerinnen, Schülern und Lehrern zur Verfügung gestellt werden“, ärgert sich Tesing.

Er will vor allem mit der Stadt Borken, der Trägerin der Julia-Koppers-Gesamtschule, „eine abgestimmte Lösung“ über die Finanzierung der iPads finden. Soll heißen: Gerätekauf ja, aber die Kosten sollen auch angemessen zwischen Raesfeld, Borken und auch dem Land aufgeteilt werden.

LETZTE BEITRÄGE

Monatsmarkt Raesfeld lädt zum Bummeln und Einkaufen ein

Am Donnerstag, 3. September 2026, ist wieder Markttag in Raesfeld. Der Monatsmarkt findet von 14 bis 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz statt. Nach dem Ende der...

Mats und Tamme siegen beim Ferienschachturnier in Raesfeld

Zwölf Kinder traten am vorletzten Ferientag beim traditionellen Ferienschachturnier des Schachvereins Turm Raesfeld/Erle in der Villa Becker an. In zwei Altersgruppen spielten die Nachwuchsspieler um...

Streit um Baumschutzsatzung: Drei Fraktionen wollen Bürger entscheiden lassen

UWG, Bündnis 90/Die Grünen und SPD wollen die Baumschutzsatzung der Gemeinde Raesfeld erhalten und überarbeiten. Sollte die CDU an einer Abschaffung festhalten, kündigen die drei...

Unsere Heimat: Nordrhein-Westfalen sucht die schönsten Naturfotos

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege rufen auch in diesem Jahr wieder zu einem Fotowettbewerb auf. Unter...

Klick mich