Das Weihnachtsgospelkonzert des Gospelchores Saint Paul´s Inspiration aus Heiden wird in die Christus-König Kirche in Gemen verlegt. Datum und Uhrzeit bleiben bestehen, bereits gekaufte Tickets behalten Ihre Gültigkeit.
Der Chor freut sich darauf, seine Zuhörer am Samstag, dem 11. Dezember 2021 um 20 Uhr begrüßen zu dürfen.
Der Einlass erfolgt unter Beachtung der 2G-Regel. Es gilt Maskenpflicht bis zum Platz.
125 Euro Zuschuss für jedes Schul-iPad – Gemeinde entlastet Familien.
Beschluss nach Chaos-Sitzung im Schulausschuss: Raesfeld finanziert allen Schülern der weiterführenden Schulen ein Viertel der iPad-Kosten. Dafür steigen die Grundsteuern A und B um jeweils vier Prozent.
Eine solch kontroverse und hitzige Sitzung hat es im Schulausschuss schon lange nicht mehr gegeben. Laute Redebeiträge, verbale Attacken, Abstimmungschaos – und am Ende ein mit CDU/FDP-Mehrheit erzielter Beschluss. Mit 125 Euro unterstützt die Gemeinde jede Familie beim Kauf eines SchülerInnen-Pads. Wer weitergehende Unterstützung benötigt, bekommt ein kostenloses Leihgerät.
Finanzierung der iPads für alle Raesfelder Kinder bedeutet, dass hier kein Unterschied gemacht werden soll, ob ein Kind aus Raesfeld oder Borken, oder aus weiteren umliegenden Ortschaften kommt. Bezuschusst werden auch die SchülerInnen, die zu einer weiterführenden Schule nach Borken gehen. Der Beschluss unterscheidet sich deutlich vom Antrag der UWG und SPD-Fraktionen. Sie forderten eine Kostenübernahme nur für Raesfelder Kinder.
Wer bekommt ein iPad / wie hoch sind die Kosten für die Gemeinde:
Schuljahr 2021/22 (rückwirkend): Klassen 5 und 8 (knapp 20.000 Euro)- Schuljahr 2022/23: Klassen 6 und 7 (rund 19.000 Euro)- ab Schuljahr 2023/24: jeweils Klasse 5 (rund 17.500 Euro) „Übergang in die digitale Zukunft“ Gute Nachrichten also für die Schulgemeinde der Julia-Koppers-Gesamtschule.
Und deren Leiter Axel Heinz zeigte sich am Rande der Ausschusssitzung hocherfreut über die Entscheidung: „Damit habe ich gar nicht gerechnet.“ So sei jetzt ein „weicher Übergang in die digitale Zukunft“ gewährleistet. „Zu Beginn müssen wir nicht alle mit einem iPad ausstatten. Und ich unterscheide auch nicht einen Raesfelder von einem Borkener Schüler“, kommentierte Heinz.
UWG: Nur für Kinder aus Erle und Raesfeld
Diesen Unterschied hätte es geben können, wenn sich der Antrag der UWG durchgesetzt hätte. Die Wählergemeinschaft wollte die komplette Förderung der iPads, aber nur für Schülerinnen und Schüler aus Erle oder Raesfeld.
CDU: „Keine Zwei-Klassen-Gesellschaft“
Eine Idee, die scharfe Kritik von Karl-Heinz Tünte (CDU) hervorrief: „Wir dürfen keinen Unterschied machen, sonst gibt es demnächst eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zwischen Raesfelder und auswärtigen Schülern. Das finde ich fatal und es würde nur Unfrieden schaffen bei den Kindern, die guten Gewissens nach Raesfeld kommen und wenn sie in der Schule nebeneinandersitzen. Das ist keine Basis für einen Frieden.“
Chronologie der Abstimmungen:
Auch ein dann alternativ eingebrachter, abgeschwächter UWG-Antrag wurde abgelehnt. Dieser sah als Stufenmodell folgende Mit-Finanzierung der Gemeinde vor: für das erste Kind einer Familie 25 Prozent, für das zweite Kind 50 Prozent der Kosten und für jedes weitere Kind die volle Kostenübernahme.
Ein weitergehender Antrag der SPD (50 Prozent beim ersten Kind einer Familie, 75 Prozent beim zweiten Kind und ab dem dritten Kind und je nach Einkommen die volle Kostenübernahme, aber nur für Erler und Raesfelder Familien) wurde mit den Gegenstimmen von CDU und einer Enthaltung der FDP ebenfalls abgelehnt. Angenommen wurde abschließend der eingangs beschriebene Verwaltungsvorschlag.
Den hat die Verwaltung im Vorfeld der Sitzung mit der Stadt Borken, also Träger der Julia-Koppers-Gesamtschule, besprochen.
Hitziger Schlagabtausch
„Borken vorzuschieben ist leicht. Warum können wir für Raesfeld kein anderes Modell gehen?“, fragte Volker van Wasen (UWG) und kritisierte, „dass für eine Vereinsfahne in Raesfeld mehr Geld ausgegeben wird als für die Bildung unserer Kinder“.
Unterstützung erhielt die UWG von der SPD. Deren Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk pochte auf die „Lernmittelfreiheit in Deutschland“ und betonte, dass die „Bildung im Grundgesetz verankert“ sei und „alle Kinder das gleiche Recht auf Bildung“ hätten.
Jörg Heselhaus von der Verwaltung: „Unsere Schule ermöglicht auch immer noch dem Unterricht zu folgen, ohne so ein Gerät“.
Katrin Bonhoff von der CDU konterte: „Uns liegt die Bildung der Kinder auch am Herzen. Wir befürworten das Borkener Modell mit dem 125 Euro bezuschusst. Und wenn sich eine Familie das Gerät nicht anschaffen kann, dann gibt es immer noch einen Pool mit Leihgeräten“.
Fakten zum iPad-Kauf
Die Anschaffungskosten für ein iPad der neusten Generation nebst Stift und Schutzhülle sollen laut Markus Büsken, Erster Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld, bei rund 500 Euro liegen. Für den technischen Support müssten die Eltern sorgen.
Raesfeld-Erle. Auf der Rhader Straße in Raesfeld, Höhe Werlo, hat sich am Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt, eine schwer. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Ein 30-jähriger Mann aus Gladbeck befuhr zur Unfallzeit mit seinem Pkw die Rhader Straße aus Erle kommend in Fahrtrichtung Rhade. Dabei kam er in Höhe der Einmündung „Werlo“ vermutlich aufgrund der Straßenglätte und einer nicht angepassten Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum am Straßenrand.
Fotos: Petra Bosse
Laut Mitteilung der Polizei wurde der Pkw des Gladbeckers dann zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Ein 28-jähriger Raesfelder, der mit seinem Pkw die Rhader Straße ebenfalls in Richtung Rhade befuhr, prallte in den verunfallten Pkw.
Dabei wurden beide Fahrzeugführer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Während der 30-jährige Gladbecker aufgrund seiner Verletzungen stationär aufgenommen wurde, konnte der 28-jährige Raesfelder das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die Rhader Straße bis um 01:30 Uhr voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.
Zeugen gesucht
Die Polizei Borken hat die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Borken (Telefon 02861-900-0) in Verbindung zu setzen.
Straßenglätte
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass gerade in der jetzigen Jahreszeit immer auch mit Straßenglätte gerechnet werden muss. Deshalb passen sie ihre Geschwindigkeit immer den Witterungsverhältnissen an und fahren sie vorsichtig!
Rückblick auf das Infektionsgeschehen im Kreis Borken im Zeitraum vom 22. bis zum 28.11.2021 Große Dynamik: insgesamt 915 Neuinfektionen – „7-Tage-Inzidenz“ deutlich angestiegen
Kreis Borken (pd). Im Kreis Borken hat das Infektionsgeschehen im Zeitraum vom 22. bis zum 28.11.2021 wie auch in Land und Bund deutlich an Dynamik zugelegt. Insgesamt gab es in der Woche 915 gemeldete Neuinfektionen und die „7-Tage-Inzidenz“ stieg von 168,6 auf 247,8 (Stand am 01.12.2021, 0 Uhr: 269,2). Das Niveau auf Bundesebene liegt sogar noch deutlich höher
Das Infektionsgeschehen zieht sich inzwischen quer durch die gesamte Gesellschaft. Wie in den Wochen zuvor ist es im Kreis Borken vor allem durch eine Vielzahl von Einzelinfektionen und nicht durch Ausbruchsgeschehen geprägt.
Wie die Kontaktverfolger im Kreisgesundheitsamt ermittelten, hat es fast die Hälfte der Neuinfektionen (422 – das sind 46,1 Prozent) im häuslichen bzw. privaten Bereich gegeben. In 61 Fällen (6,6 Prozent) war der Arbeitsplatz auch der Infektionsort.
Schule- und Kitas
Das Infektionsgeschehen in Schule und Kita nimmt weiter zu, ist aber unverändert von vielen Einzelinfektionen geprägt – verzeichnet wurden hier 57 Fälle (6,2 Prozent). Folgeinfektionen bleiben weiterhin die Ausnahme.
In Einrichtungen wurden 12 Fälle registriert (1,3 Prozent). Aus Reisen resultierten 4 Fälle (0,4 Prozent). Aufgrund von Feiern gab es erfreulicherweise keine Meldungen. Offensichtlich fruchten in diesem Zusammenhang die wiederholten allgemeinen Appelle zur Reduzierung von (risikoreichen) Kontakten. In 359 Fällen (39,2 Prozent) konnte nicht die Ursache ermittelt werden.
Zum Impfstatus:
Von den 915 neu infizierten Personen waren 580 vollständig geimpft. Dies entspricht einer Quote von 64 Prozent. Dazu erklärt das Robert-Koch-Institut: „Impfdurchbrüche“ nehmen mit steigender Impfquote zu. Auf die gesamte Bevölkerung bezogen werden jedoch bei einer hohen Impfquote weniger Personen erkranken als bei einer niedrigen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Hinweis, dass die Geimpften deutlich mildere Krankheitsverläufe erleben. Das Robert-Koch-Institut konstatiert, dass bei vollständiger Impfung die allermeisten geimpften Personen wirksam vor einer schweren Erkrankung geschützt sind. Klar ist aber auch, dass Geimpfte weiterhin aufgerufen sind, die geltenden Schutzregeln zu beachten und auftretende Symptome kurzfristig abklären zu lassen. Das gilt laut Kreisgesundheitsamt auch ganz generell für alle Menschen. Daher sollten alle nicht notwendigen Kontakte reduziert werden. Lassen sich Kontakte nicht vermeiden, sollte die Maske getragen werden. Zudem sind die bekannten Hygieneregeln einzuhalten.
Situation in den Krankenhäusern
Die Situation in den Krankenhäusern ist weiterhin angespannt, aber – noch – nicht besorgniserregend. Während im Gronauer St. Antonius-Hospital derzeit (01.12.2021) keine Corona-Patienten behandelt werden, sind es in den Krankenhäusern des Klinikums Westmünsterland in Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn 44, davon 9 auf den Intensivstationen.
Zu den Sterbefällen:
Beide im Berichtszeitraum im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen waren vollständig immunisiert.
Zur Altersstruktur:
141 Personen sind 60 Jahre und älter. Davon sind 132 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 94 Prozent. 774 Personen sind jünger als 60 Jahre. Davon sind 448 vollständig geimpft. Das entspricht einer Quote von 58 Prozent. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang: Das Robert-Koch-Institut hat ermittelt, dass die Wahrscheinlichkeit, als über 60-jähriger Geimpfter mit Symptomen an Corona zu erkranken, rund dreimal geringer ist als bei Ungeimpften in dieser Altersgruppe, die Wahrscheinlichkeit einer stationären Krankenhausbehandlung sogar fünfmal niedriger.
Die Zahl der Schnelltestungen ist inzwischen wieder stark angestiegen und liegt inzwischen bei um die 20.000 pro Tag – positive Ergebnisse dabei täglich zwischen 60 und 100 Proben.
Zwei Hinweise: Kontaktverfolgung: Ein Problem stellt derzeit die Kontaktnachverfolgung dar. Angesichts der aktuell hohen Zahl an Neuinfektionen ist eine zeitnahe Abarbeitung dieser Fälle nicht immer gewährleistet. Das Kreisgesundheitsamt stellt aber sicher, dass die Betroffenen informiert und auf schnellstem Weg „ihre“ Quarantänebescheinigung bekommen. Darin sind alle erforderlichen Informationen enthalten. Weitergehende Recherchen sind dem Kontaktverfolgungsteam derzeit nicht möglich. Der Kreis bittet daher darum, von Nachfragen in diesem Zusammenhang bei seiner Telefon-Hotline abzusehen. Neue Variante aus Südafrika („Omikron“): Bislang gibt es im Kreis Borken keinen bestätigten Verdachtsfall. Es sind dem Gesundheitsamt allerdings Reiserückkehrer aus Südafrika bekannt. Diese werden derzeit besonders in den Fokus genommen und wurden schon bei ihrer Einreise getestet. Alle hatten ein negatives Ergebnis. Bei auftretenden Krankheitssymptomen werden durch PCR-Tests und zusätzlich in Auftrag zu gebende Sequenzierungen alle Möglichkeiten der Erkennung genutzt, damit eine Weiterverbreitung vermieden wird, versichtert das Kreisgesundheitsamt.
„Wir brauchen einen Akt der nationalen Solidarität. Nur so kann die Welle gebrochen“, sagte der NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst heute bei der Pressekonferenz.
Bei der heutigen Pressekonferenz wurden durch Kanzlerin Angela Merkel, dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Ministerpräsident NRW Hendrik Wüst (CDU) die neuen Corona-Regeln vorgestellt.
Impfen und Booster-Impfung
Der Bund wird zudem den Kreis der Personen deutlich ausweiten, die Impfungen durchführen dürfen.
Bund und Länder werden gemeinsam daran arbeiten, bis Weihnachten allen, die sich für eine Erstimpfung entscheiden und allen, die fristgerecht eine Zweit- oder Auffrischimpfung benötigen, die Impfung zu ermöglichen. Bei einer hohen Nachfrage in der Bevölkerung kann das bis zu 30 Millionen Impfungen erfordern.
Die neue Coronaschutzverordnung
Bundesweit ist der Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und Freizeitgestaltung (Kinos, Theater, Gaststätten, etc.) inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genesene (2G) möglich. Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). Hierzu sind Ausnahmen für Personen, die nicht geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, vorzusehen. Darüber hinaus sind Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren möglich.
Die 2G-Regeln werden bundesweit inzidenzunabhängig auf den Einzelhandel ausgeweitet. Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene. Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs (1). Der Zugang muss von den Geschäften kontrolliert werden.
In allen Ländern werden strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte veranlasst. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14 Jahres sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entsprechend anpassen.
Überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden deutlich eingeschränkt. Es werden Begrenzungen der Auslastung und eine absolute Obergrenze von Zuschauenden festgelegt. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 5.000 Zuschauenden. Bei Veranstaltungen im Freien darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 15.000 Zuschauenden. Es sind medizinische Masken zu tragen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpfte oder Genesene Zugang haben (2G). Ergänzend kann für die Teilnehmenden ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). In Ländern mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen nach Möglichkeit abgesagt und Sportveranstaltungen ohne Zuschauer durchgeführt werden.
Spätestens ab einer Inzidenz von mehr als 350 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen. Aus Sicht des Bundes ist das rechtlich schon jetzt möglich. Bei der Reform des Infektionsschutzgesetzes wird dies aber noch einmal unzweifelhaft klargestellt. Die Länder können diese Möglichkeit aber schon jetzt flächendeckend nutzen, wo nötig.
In Kreisen mit einer Inzidenz oberhalb von 350 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner müssen alle Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften eine Teilnehmergrenze von 50 Personen (Geimpfte und Genesene) in Innenräumen und 200 Personen (Geimpfte und Genesene) im Außenbereich.
In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen.
Es werden strenge Kontrollen aller Regeln sichergestellt. Das gilt insbesondere für Kontrollen des Impfstatus, die möglichst mittels Apps erfolgen sollen.
All die vorgenannten Maßnahmen markieren bundesweit einheitliche Mindest-standards. Damit verschärfen auch viele Länder und Regionen mit aktuell niedrigen Inzidenzen ihre Regeln, um die Welle abzumildern und ihre Gesundheitssysteme vorausschauend zu entlasten.
Die Regierungschefinnen und -chefs der Länder begrüßen das durch die Bundesregierung vorgelegte Term-Sheet zur Überbrückungshilfe IV, mit dem zur Umsetzung des Beschlusses vom 18. November 2021 ein Hilfsinstrument für die von Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffenen Adventsmärkte geschaffen werden soll. Dieses soll zügig umgesetzt werden. Die Härtefallhilfen, der Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen, der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, das Programm Corona-Hilfen Profisport und das KFW-Sonderprogramm sollen verlängert werden. Ebenso begrüßen sie, dass das Bundeskabinett die wesentlichen Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2022 verlängert hat. Sie bitten die Bundesregierung, die weitere Entwicklung im Blick zu behalten
Mobiles Team der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken bietet dort zudem vom 10. bis 12. Dezember Impfungen ohne Termine an
Borken (pd). Seit Donnerstagnachmittag, 2. Dezember 2021, stehen Bürgerinnen und Bürger neue Termine in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken zur Verfügung. Freigeschaltet wurden Termine in der kommenden Woche von Dienstag bis Donnerstag, 7. bis 9. Dezember 2021, jeweils zwischen 16 und 20 Uhr. Die Impfungen finden im Mölndalsaal in der Stadthalle am Vennehof statt.
Freie Termine können online unter www.corona.chayns.de eingesehen und reserviert werden. Die Stadt Borken weist darauf hin, dass dort dann voraussichtlich nur der COVID-19-Impfstoff von Moderna zur Verfügung steht.
Vom 10. bis 12. Dezember bietet das mobile Team der „Koordinierenden COVID-Impfeinheit“ (KoCI) des Kreises Borken in der kommunalen Impfstelle Impfungen ohne Termine an. Die „Koordinierende COVID-Impfeinheit“ ist am Freitag und Samstag (10. und 11. Dezember) von 13 bis 19 Uhr und am Sonntag (12. Dezember) von 10 bis 16 Uhr vor Ort.
Die Stadt Borken bittet Besucherinnen und Besucher der Impfstelle, als besonderen Schutz möglichst FFP2-Masken zu tragen. Bei speziellen Fragen zum Umgang mit der Terminreservierung über chayns steht montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr die „Impf-Hotline“ der Stadt Borken telefonisch unter 02861/939-888 zur Verfügung.
Impfung in der kommunalen Impfstelle: Geimpft werden können Personen ab 12 Jahren. Erstimpfungen, erforderliche Zweitimpfungen und Auffrischungen (Booster-Impfungen) für Personen, deren letzte Covid-Impfung sechs Monate her ist, sind in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken möglich. Bei Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, kann eine Auffrischung mit dem Impfstoff von BioNTech nach vier Wochen erfolgen. Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte beziehungsweise ein Lichtbildausweis. Zudem muss die ausgefüllte Einwilligungserklärung mitgebracht werden. Diese ist unter folgendem Link zu finden: www.borken.de/einwilligungserklaerung.
Die politischen Stimmen der Raesfelder Fraktionen CDU, SPD, UWG, FDP und Bündnis 90 zum Erwerb der Hauptburg von Schloss Raesfeld mit Umfeld
Stellungnahmen der CDU-Fraktion Bernhard Bölker
Schloss Raesfeld hat für unsere Gemeinde nach Auffassung der CDU-Fraktion eine immense Bedeutung. Überregional, aber auch bis ins benachbarte Ausland ist es für viele ein Begriff. So verwundert es auch nicht, dass es für viele als ein Denkmal von nationaler Bedeutung gesehen wird.
Die Hauptburg mit dem imposanten Turm ist da sicher zuerst zu nennen. Dieser Teil der gesamten Schlossanlage befindet sich noch im Eigentum des Westdeutschen Handwerkskammertages, bzw. geht gerade in das Eigentum der Gemeinde Raesfeld über.
Grundlage für diesen Eigentümerwechsel ist die Entscheidung der Handwerkskammern in NRW sich von dieser Immobilie zu trennen. Wir haben uns diese Entwicklung in der CDU-Fraktion vor einem Jahr noch überhaupt nicht vorstellen können oder überhaupt an eine solche Entwicklung gedacht. Sicher haben wir uns diese Entscheidung auch nicht leicht gemacht.
Da die Entscheidung aber bei der Handwerkskammer in diese Richtung gefallen war und uns die Hauptburg mit einem großen Teil des Umfeldes angeboten wurde, galt es natürlich sich Gedanken bezüglich von Chancen und Risiken bezüglich eines Erwerbs zu machen.
Wichtige Grundlage für einen Kauf war für die CDU-Fraktion, dass das Schloss mit Schlosshof, Bleichinsel, die unmittelbar angrenzenden Teiche und der Wegebeziehungen für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Ebenso wichtig ist natürlich die Nutzung des ganzen Gebäudes auch in Zukunft. Zu nennen sind da die sehr zahlreich stattfindenden Trauungen im Schloss, die gastronomische Nutzung, die Nutzung der Lehrsäle und der Hotelzimmer in diesem Gebäude. Natürlich gehören auch die dann besseren Nutzungsmöglichkeiten des Schlosshofes zu den positiven Effekten nach einem Kauf durch die Gemeinde.
Wir als CDU-Fraktion haben auch eine mögliche Gefahr darin gesehen, dass ein privater Investor die Hauptburg mit einen Teil des Umfeldes erwirbt und die öffentliche Zugänglichkeit erschwert oder sogar verhindert. Dafür gibt es Beispiele an anderen Stellen. Wir sehen Schoss Raesfeld als zentralen Punkt eines Ensembles, wozu der neu gestaltete Karpfenteich, der noch zu errichtende Mehrgenerationenpark mit Wassertretbecken, Boulebahn und einem zukünftigen Gradierwerk zwischen dem gerade im Umbau befindlichen Hotel „Lieb und Wert“ und der Freiheit gehören, als auch der Wohnmobilstellplatz. Für die CDU-Fraktion bildet dieses mit der Freiheit zusammen eine Einheit.
Gerade dieses Ensemble führt natürlich über viele Jahre und das sicher auch in Zukunft viele Tagestouristen nach Raesfeld, die dann hoffentlich auch so manchen Euro in unserer Gemeinde lassen.
Natürlich ist sich die CDU-Fraktion auch gewisser Risiken bewusst, die wir als Gemeinde Raesfeld eingehen. Zunächst ist da zu nennen die fast vierhundert Jahre alte Bausubstanz. Wir können nicht letztendlich erkennen, ob sich hinter den dicken Mauern unbekannte Mängel verstecken. Bei einer Besichtigung erschien uns die Bausubstanz als gut. Wobei natürlich in den nächsten Jahren in den
Hotelzimmern, den Lehrsälen und auch in den Treppenhäusern einiges saniert und renoviert werden muss. Wichtig ist natürlich auch, dass die Lehrsäle und auch die Hotelzimmer in Zukunft gut genutzt werden.
In den Diskussionen zum möglichen Erwerb der Hauptburg war es für uns immer der Wunsch, dass die Handwerkskammer mit der Bildungseinrichtung in der Vorburg bleibt und natürlich auch noch Räume in der Hauptburg weiterhin nutzt. Denn auch die Bildungseinrichtung in der Vorburg macht Raesfeld weit über die Region hinaus bekannt. Dafür können wir als Gemeinde dem Westdeutschen Handwerkskammertag dankbar sein. Wir hoffen auch für die Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer.
Stellungnahme der UWG-Fraktion Volker van Wasen
Die Gemeinde Raesfeld plant, die Hauptburg Schloss Raesfeld und die angrenzenden Ländereien zum 01.01.2022 zu erwerben. Die gemeinschaftliche Entscheidung hierzu fiel nach langen, ausgiebigen Beratungen aller Raesfelder Parteien.
Die UWG Raesfeld-Erle dankt den Mitarbeitenden der Verwaltung für die intensive und konstruktive Zusammenarbeit bei der Ausgestaltung des Vertragswerkes.
Unser Dank gilt außerdem der Akademie des Handwerkes, hier insbesondere dem Präsidenten der Handwerkskammer Münster, Herrn Hans Hund und dem Hauptgeschäftsführer des Westdeutschen Handwerkskammertages, Herrn Matthias Heidmeier. Auch für sie stand von vornherein fest, dass nur die Gemeinde Raesfeld als neuer Eigentümer in Betracht kommen kann. Das Schloss Raesfeld war und bleibt auch in Zukunft untrennbar mit der Akademie des Handwerkes verbunden. Die Frage des Erwerbs ist für uns alle eine Frage von historisch großem Ausmaß.
Wir als UWG sind uns der Verantwortung in dieser Angelegenheit bewusst. Die politischen Vertreter der Gemeinde haben diese Entscheidung gemeinschaftlich und nach reiflicher Abwägung aller Chancen und Risiken getroffen. Da die Vorteile überwiegen, waren sich alle Parteien schließlich einig, dass ein Erwerb der fast 400 Jahre alten Hauptburg und der angrenzenden Ländereien die richtige Entscheidung für uns als Gemeinde ist.
Nur so kann sichergestellt werden, dass der Zugang zum Schloss für alle unsere Bürgerinnen und Bürger weiterhin gesichert ist. Der Erwerb des Schlosses durch einen privaten Investor hätte für uns nicht absehbare Folgen gehabt.
Wir freuen uns daher, mit dem vorliegenden Vertragswerk nun das Heft des Handelns in der Hand zu halten. Erfreulicherweise hat die WHKT als Dachorganisation der Handwerkskammern NRW angekündigt, den Kaufpreis wieder unmittelbar in die Akademie des Handwerkes und somit in den Standort Raesfeld zu reinvestieren.
Stellungnahme der SPD-Fraktion Elke Rybarczyk
Die Fraktion der SPD steht vollkommen hinter dem Kauf des Raesfelder Schlosses. Gründe:
Das historische Gebäude ist mit seiner Geschichte unserer Gemeinde untrennbar verknüpft.
Das Schloss ist ein Anziehungspunkt für Touristen, wovon auch die örtliche Gastronomie und die Geschäfte profitieren.
Zu unserer Verwunderung ist das Schloss innen in einem recht guten Zustand, wie wir alle nach einer Besichtigung feststellen konnten – das hatten wir nicht erwartet.
Darum ist der Preis für diese Immobilie nach unserer Einschätzung angemessen.
Bei einer effizienten Bewirtschaftung durch einen langfristigen Pächter oder Pächterin wagen wir die Prognose, dass dem Schloss und dem Naturparkhaus eine Erfolgsgeschichte beschieden sein wird.
Zusammengefasst: Die Gemeinde mit einem Schloss in fremden Händen wäre wie Köln ohne Dom, oder – um es auf die Gemeinde herunterzubrechen – wie Erle ohne Femeiche oder ein Schützenfest ohne Bier. Das hätten wir den Raesfelder BürgerInnen nicht antun dürfen.
Signal: Sie können sich darauf verlassen, dass wir uns nicht nur um dein Gebäude kümmern, sondern uns auch weiterhin mit der gleichen Entscheidungsfreude und Engagement den Ideen, Sorgen und Nöten der Raesfelder – insbesondere Kinder und Jugendliche – stellen werden.
Stellungnahme der FDP-Fraktion Christoph Stephan
Aufgrund der Tragweite der Entscheidung und Beschlussfassung, haben wir innerhalb der FDP-Fraktion die zur Verfügung gestellten Informationen beurteilt, die Aspekte für oder gegen die Entscheidung kontrovers diskutiert und abgewogen.
Die ausführliche und gewissenhaft erstellte Vorlage, für die wir der Verwaltung nochmals danken, bot hierzu reichliche Informationen zur aktuellen Lage. Naturgemäß bleibt der Blick in die Zukunft dennoch wagnisbehaftet und unsicher.
Neben dem Wunsch, im Hinblick auf die Verwendung des Schlosses entscheidender Akteure und nicht schon bald stummer Zaungast zu sein, bleibt unsere maßgebliche Verantwortung, die finanziellen Mittel der Gemeinde zum Wohle der Raesfelder MitbürgerInnen einzusetzen. So darf eine Investition in dieser Größenordnung nicht dazu führen, dass für andere, ebenfalls wichtige Projekte, zukünftig die finanziellen Spielräume fehlen. Die finanzielle Entwicklung der Investitionen bleibt dabei naturgemäß auf dem Prüfstand und wird der jährlichen, kritischen Betrachtung unterzogen.
Den Ausschlag, für die Beschlussvorlage zu stimmen, gab schließlich unser Bestreben, das Schloss und seine unmittelbare Umgebung für Raesfeld und seine Besucher zugänglich zu halten und die Rahmenbedingungen für den Erhalt und weiteren Ausbau Raesfelds als Akademiestandort sowie als attraktives touristisches Ziel sicherzustellen.
Stellungnahme der Grünen Henry Tünte
Es ist eine richtige und bedeutende Entscheidung für Raesfeld. Es ist für uns wichtig, dass das Schloss auch weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Wir freuen uns, dass alles so glatt und reibungslos gelaufen ist.
„Unser Schloss Raesfeld“. Das können ab dem 1. Januar 2022 die Raesfelder sagen. Gemeinde Raesfeld kauft das Schloss Raesfeld
Mit dieser überraschenden Neuigkeit luden Bürgermeister Martin Tesing und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken heute zu einer Pressekonferenz ins Rathaus ein. Dabei waren auch alle Fraktionsvorsitzenden Bernhard Bölker(CDU), Elke Rybarczyk (SPD), Henry Tünte (Bündnis90/Die Grüne), Christoph Stephan (FDP) und Volker van Wasen für die UWG.
Der Kauf der Immobilie beinhaltet das Schloss, die Parkplätze am Schloss sowie die Fläche bis zum Weinbergteich. Ausgenommen sind die Vorburg und die Remise. Diese bleiben im Besitz einer Rheder Familie. Das Schloss Raesfeld und die rund 14 Hektar drumherum sind bis heute im des Westdeutschen Handwerkkammertags. Das Hauptschloss ist seit 1952 Sitz der staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtung Akademie des Handwerks.
Einstimmiger Ratsbeschluss
Viele Gerüchte gab es in den letzten Monaten, was das Schloss anbelangte, ausgelöst durch den Tiergarten und auch den dort stattfinden Aktionen. Die Gemeindeverwaltung sei schon seit Jahren in Gesprächen mit der Akademie des Handwerks, was den Kauf des Schlosses anbelangte, so Bürgermeister Martin Tesing. „Nun hat der Rat einstimmig beschlossen, das Schloss inklusive des Grundstücks des Naturparkhaus, dem angrenzenden Wald mit Weinbergteich zu kaufen“, so Tesing.
Erleichterung
Mit dem Kauf sei das Ensemble Schloss mit Wohnmobilstellplatz, den zukünftigen Bewegungspark und dem Hotel „Lieb und Wert“ komplett und für der Standort für die Zukunft gesichert. Tesing betonte, dass er persönlich erleichtert gewesen sei, dass der Kauf nach dem einstimmigen Beschluss aller Fraktionen nun über die Bühne gegangen sei. „Es bestand die begründete Gefahr, dass alles zu verlieren“, so Tesing. Welche Bedeutung hätte Raesfeld ohne Schloss? Nicht nur sei das Schloss ein touristischer Anziehungspunkt für Besucher aus Nah und Fern, sondern auch der Standort der Akademie sei für Raesfeld von hoher Bedeutung.
Freude auf allen Seiten: v.l.: Matthias Heidmeier (Hauptgeschäftsführer West. Handwerkskammer), Hans Hund (Präsident Handwerkskammer Münster), Bürgermeister Martin Tesing, Erster Beigeordneter Markus Büsken sowie hintere Reihe Volker van Wasen (UWG), Elke Rybarczyk (SPD), Bernhard Bölker(CDU), Christoph Stephan(FDP) und Henry Tünte (Bündnis90/Die Grünen). Foto: Petra Bosse
Akademie zieht in die Vorburg
Mit Blick in die nächsten Jahre wird die Akademie mit ihren Büroräumen in die Vorburg ziehen. Weiter geplant ist, dass dann die Räume im Schloss zu weiteren Übernachtungsmöglichkeiten für Akademiebesucher ausgebaut werden. Bleiben wird auch der gastronomische Bereich mit „Mahl&Meute“ sowie das Kaminzimmer für Trauungen.
Zukünftige Aufteilung Schloss und Vorburg
Historische Weichenstellung
Der Präsident der Handwerkskammer Münster Hans Hund sieht die Neuausrichtung als eine historische Weichenstellung für die Gemeinde, die seit rund 70 Jahren eng mit dem Handwerk verbunden sei, denn besonders Raesfeld und seine Akademie sei ein wichtiger und einmaliger Ort in Deutschland für das Handwerk. „Mit dem Verkauf sorgen wir dafür, dass Raesfeld auch weiterhin für das Handwerk ein wichtiger Standort bleibt. Deshalb verkaufen wir das Schloss an die Gemeinde“, so Hund. Er unterstrich, dass die Akademie des Handwerks langfristige Verträge mit der Gemeinde gemacht habe. „Beide Seiten profitieren davon und setzen weitere Synergien Richtung Zukunft frei, um diesen Standort zu stärken und zu halten“, betonte Hund.
Die schwarz eingezeichneten Fläche sind ab dem 1. Januar im Besitz der Gemeinde Raesfeld.
Aushängeschild für Raesfeld
Dies konnte Matthias Heidmeier, Hauptgeschäftsführer der westdeutschen Handwerkskammer nur unterstreichen. „Wir müssen auch weiterhin etwas tun, dass die Akademie ein Aushängeschild bleibt“. Gleichzeitig sei aber auch die bauliche Ertüchtigung des Schlosses, auch finanziell gesehen, ein anstehender Kraftakt in den nächsten Jahren. Mit ins Boot geholt werden konnte der Landschaftsverband, der dieses Projekt unterstützt.
Europäische Marke
Mit Blick in die Zukunft sieht Heidmeier diese sehr positiv. „Raesfeld wird weiterhin ein zentraler Treffpunkt des Handwerks bleiben und das Schloss bleibt in der Hand der Gemeinde“. Hervorzuheben sei laut Heidmeier, dass der Bereich Restauration sich unter der Führung von Eckhard zur Heide zu einer europäischen Marke entwickelt habe.
Mit Blick auf den Tiergarten, der mittlerweile unter anderem schon bei Ebay-Kleinanzeigen zum Kauf angeboten wird, gebe es laut Bürgermeister Tesing keine weiteren Neuigkeiten. Sie stehe nach vor und seit Jahren in Verhandlungen mit dem Besitzer.
Was jedoch den Kaufpreis des Schlosses anbelangt, hält sich die Politik bedeckt. „Der Preis wird sich nicht maßgeblich im Haushalt der Gemeinde und den weiteren geplanten Investitionen niederschlagen“, so Bürgermeister Tesing.
Mit Blick auf die jährlichen Betriebskosten seien diese, so Tesing, durch die guten Ankerverträge gedeckt. Sprich: Einnahmen gleich Ausgaben.
UWG-Fraktionsvorsitzender Johannes Lülf legt das Amt als UWG – Fraktionsvorsitzender aus persönlichen Gründen nieder und scheidet auch aus dem Rat der Gemeinde Raesfeld zum 1. Dezember aus.
Diese Entscheidung habe er bereits bei der Kandidatenaufstellung zu Kommunalwahlaufstellung 2020 beschlossen, teilte er am Dienstag der Redaktion mit.
Generationswechsel
„Als wir in der UWG 2019 die Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 aufstellten, wurde deutlich, dass wir einen umfassenden Generationenwechsel vor uns hatten. Bis auf eine Ausnahme standen nur Bewerber zur Verfügung, die erstmals für den Rat der Gemeinde Raesfeld kandidierten“, so Lülf.
Damals habe er sich bereit erklärt, diesen Generationenwechsel als Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender für einen begrenzten Zeitraum mitzugestalten, bis die „Neuen“ sich in die Ratstätigkeit eingearbeitet haben.
setzt sich erfreulicherweise weiter fort“ Aktuell 4.349 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im November erneut deutlich gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Der Trend aus den Vormonaten setze sich damit erfreulicherweise weiter fort. „Ob diese Entwicklung jedoch in gleicher Form anhalten wird, lässt sich aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens und den damit ggf. verbundenen Beschränkungen schwer vorhersagen“, sagt Landrat Dr. Zwicker. „Unser lokaler Arbeitsmarkt zeigt sich bislang aber trotz andauernder externer Risiken stabil und aufnahmefähig.“
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im November 2021 gesunken und liegt derzeit bei 8.932 Personen (-105 gegenüber Oktober 2021). Sie befinde sich sogar um 627 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 12.852 Personen (-218 gegenüber dem Vormonat) in 6.540 Bedarfsgemeinschaften (-83 gegenüber Oktober 2021, -436 gegenüber November 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.098 verringert, konstatiert Dr. Zwicker.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Kurzfristige Termine wegen hoher Nachfrage – Weitere kurzfristige Termine in Borken im Vennehof mit BionTech
Impfangebot wird am Donnerstag und Freitag aufgrund hoher Nachfrage in der Zeit von 9 bis 13 Uhr erweitert / Terminreservierung nötig / möglichst FFP2-Masken tragen
Borken. Aufgrund der hohen Nachfrage hat sich die Stadtverwaltung Borken, die in Kooperation mit dem Kreis Borken die Impfstelle in der Stadthalle Vennehof betreibt, dazu entschlossen, kurzfristig weitere Impftermine freizuschalten.
Da die Kapazitäten während der üblichen Öffnungszeiten – dienstags bis donnerstags von 16 bis 20 Uhr, freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr – in dieser Woche schnell ausgeschöpft waren, werden kurzfristig darüberhinausgehende Termine am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember 2021, jeweils in der Zeit von 9 bis 13 Uhr angeboten.
Ausschließlich BioNTech
Freie Termine können online unter www.corona.chayns.de eingesehen und reserviert werden. Die Impfungen finden weiterhin im Mölndalsaal in der Stadthalle am Vennehof statt. Als Impfstoff steht ausschließlich BioNTech zur Verfügung.
Die Stadt Borken bittet Besucherinnen und Besucher der Impfstelle, als besonderen Schutz möglichst FFP2-Masken zu tragen. Bei speziellen Fragen zum Umgang mit der Terminreservierung über chayns steht montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr die „Impf-Hotline“ der Stadt Borken telefonisch unter 02861/939-888 zur Verfügung
Impfung in der kommunalen Impfstelle: Geimpft werden können Personen ab 12 Jahren. Erstimpfungen, erforderliche Zweitimpfungen und Auffrischungen (Booster-Impfungen) für Personen, deren letzte Covid-Impfung sechs Monate her ist, sind in der kommunalen Impfstelle der Stadt Borken möglich.
Bei Personen, die mit Johnson&Johnson geimpft wurden, kann eine Auffrischung mit dem Impfstoff von BioNTech nach vier Wochen erfolgen. Mitzubringen sind, falls vorhanden, der Impfpass und die Gesundheitskarte beziehungsweise ein Lichtbildausweis. Zudem muss die ausgefüllte Einwilligungserklärung mitgebracht werden. Diese ist unter folgendem Link zu finden: www.borken.de/einwilligungserklaerung.
In diesem Jahr findet der Nikolausumzug in Erle coronabedingt nicht wie gewohnt statt. Es wird aber auf jeden Fall eine Begegnung mit dem Nikolaus geben.
Der Nikolaus wartet am 03.12. in der Zeit von 17.30 – 19.00 Uhr vor dem Kirchenportal der Silvesterkirche auf alle Kinder, die ihn besuchen möchten.
Wie die Kolpingfamilie mitteilt, dürfen die Kinder ihre Laternen mitbringen. Ein Umzug mit dem Nikolaus findet nicht statt. Das Zeitfenster sei so weit gefasst, damit nicht alle gleichzeitig den Nikolaus besuchen kommen. Der Nikolaus hält für die Kinder einen Stutenkerl bereit.
Gutscheine für den Stutenkerl können im Schreibwarengeschäft Brandhorst oder im Landhandel Cluse in Erle zu einem Spendenbeitrag von 2 Euro erstanden werden. In der Zeit vom 22.-27.11. werden die Gutscheine auch in den Erler Kindergärten angeboten. Die Veranstaltung findet unter den gegebenen Coronaregeln statt.
Der Raesfelder Bürgermeister a. D. Andreas Grotendorst ist neuer Hauptdezernent für ländliche Entwicklung/Bodenordnung bei der Bezirksregierung in Münster
Die Behördenleitung begrüßte heute in Münster ihren neuen Hauptdezernenten
Münster. Seit heute (Dienstag) hat die Bezirksregierung Münster einen neuen Hauptdezernenten für Ländliche Entwicklung/Bodenordnung: Andreas Grotendorst. Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers begrüßten ihn herzlich und wünschten ihm zu seinem Start in der Behörde alles Gute.
Regierungspräsidentin Dorothee Feller (l.) und Regierungsvizepräsident Dr. Ansgar Scheipers sowie Personalhauptdezernentin Christiane Wienströer begrüßten heute den neuen Mitarbeiter Andreas Grotendorst. Foto: Bezirksregierung Münster
Andreas Grotendorst zum Start: „Ziel von Flurbereinigung und ländlicher Entwicklung ist es, das Leben auf dem Land besser zu machen. Ich freue mich, dieses gemeinsam mit den Akteuren der Region und den Kolleginnen und Kollegen des Dezernates 33 anzugehen.”
Ländliche Entwicklung
Der Diplom-Verwaltungswirt und Betriebswirt war mehrere Jahre Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld und ist aktuell unter anderem Geschäftsführer im Verein „Westfalen e.V.“. Als Hauptdezernent ist Grotendorst für das gesamte Aufgabenportfolio der „Ländlichen Entwicklung/Bodenordnung“ zuständig. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird im Bereich der „Ländlichen Entwicklung“ liegen, die durch verschiedene Förderprogramme abgedeckt wird.
LEADER-Programm
Dazu gehört zum Beispiel das europäische LEADER-Programm und seiner nordrhein-westfälischen Auskopplung VITAL.NRW. Zudem beschäftigt er sich mit den Themen Dorferneuerung und der Förderung von Wegenetzkonzepten und Wegebau. Insgesamt arbeiten in dem Dezernat rund 70 Mitarbeiter*innen.
Bereich „Bodenordnung“
Im Frühjahr startet unter anderem ein spannendes Projekt für den gebürtigen Erler: der Auswahlwettbewerb für die zukünftigen LEADER-Regionen, der sich schon jetzt in einer sehr aktiven Vorbereitungsphase befindet. Im Bereich der „Bodenordnung“ wird Grotendorst diverse Flurbereinigungsverfahren unterschiedlicher Ziele und Größen betreuen, mit denen vor allen Dingen die Agrarstruktur der landwirtschaftlich genutzten Bereiche verbessert bzw. erhalten wird.
Zum Teil werden Infrastrukturprojekte wie zum Beispiel an der B 67n oder ökologische Zielsetzungen wie der EU-Wasserrahmenrichtlinie verfolgt.
Haushalt Raesfeld – Investitionen 2022: I. Schwerpunkt Schule
Bürgermeister Martin Tesing hat in seiner Rede zum Haushalt 2022 die Bereiche vorgestellt, in die die Gemeinde vorrangig investieren möchte.
In den kommenden Tagen werden wir, beginnend heute mit dem Bereich Schule, die genannten Investitionsschwerpunkte und die Details näher beschreiben.
I. Schule
II. Gewerbegebiets- und Baugebietsentwicklung
III. Umsetzung Dorfentwicklungskonzept
Gesamtschule im Mittelpunkt
Finanziell im Mittelpunkt steht bei den Planungen die Julia-Koppers-Gesamtschule. Rund 1,3 Millionen Euro sind dort bislang schon in den Umbau geflossen.
Die Mensa wurde in diesem Jahr für 277.000 Euro erneuert. Aktuell wird noch am Schulumfeld gearbeitet. Der neu gestaltete Schulhof soll – laut Tesing – am 11. Dezember diese Jahres, den Tag der offenen Tür, vorgestellt werden. Er soll dann auch als sogenanntes Offenes Quartier von allen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden können. Kostenpunkt: 1.040.000 Euro.
Außenbereich der JKG-Raesfeld. Fotos: Petra Bosse
Weitere Anbau bis Sommer 2023
Die Klassenstufen Fünf bis Sieben der Gesamtschule werden künftig ausschließlich in Raesfeld unterrichtet. „Damit verbunden ist ein Versprechen der Gemeinde, wonach wir die hierfür notwendigen Investitionen in den nächsten Jahren vornehmen wollen, um die Anzahl der zusätzlich benötigten Klassenräume zu errichten“, erklärt Tesing.
Dazu werde in einem ersten Schritt die Aula im Dachgeschoss zu Klassenräumen umfunktioniert. Tesing weiter: „Bis zum Sommer 2023 soll dann ein weiterer Anbau erfolgen, für den, nach jetzigem Kenntnisstand, grob 1,2 Millionen Euro für die mittelfristige Finanzplanung zu veranschlagen sind.“
Gemeinde muss Kosten für Land übernehmen
Ein Ärgernis ist für den Bürgermeister, das sich die Gemeinde immer mehr an Kosten beteiligen müsse, für die eigentlich das Land verantwortlich sei. So etwa an den Kosten für Schulsozialarbeiter. „Wir haben hierfür zusätzliche Stellenanteile im Stellenplan eingeplant“, erklärt Tesing den Etat.
„Abgestimmte Lösung“ bei den iPads erzielen
Gleiches gelte für die Diskussion rund um die IT-Ausstattung der Schulen. „Ein ,Rundum-sorglos-IT-Paket‘ kann nicht allein auf Kosten der Gemeinde den Schülerinnen, Schülern und Lehrern zur Verfügung gestellt werden“, ärgert sich Tesing.
Er will vor allem mit der Stadt Borken, der Trägerin der Julia-Koppers-Gesamtschule, „eine abgestimmte Lösung“ über die Finanzierung der iPads finden. Soll heißen: Gerätekauf ja, aber die Kosten sollen auch angemessen zwischen Raesfeld, Borken und auch dem Land aufgeteilt werden.
Die Vorstellungen von Heimat können vielfältig sein. Wie unterschiedlich die Auffassungen ausfallen können, zeigte sich bei einem Thementag, der vor einigen Jahren vom Theater Altenburg Jena zu diesem Thema organisiert wurde. Doch trotz teils sehr unterschiedlicher Ansichten und Herangehensweisen an das Thema gab es einen gemeinsamen Nenner, der sich in allen Beiträgen fand: Die emotionale Bindung an einen Ort. Kurz gesagt, Heimat braucht Wohlfühlcharakter. Zum Glück werden wir in dieser Beziehung von der lebens- und liebenswerten Region zwischen Raesfeld und Dorsten geradezu verwöhnt.
Lebenswerte Region zwischen Raesfeld, Dorsten und Schermbeck
Vielzahl an unterschiedlichen Ausflugszielen
Herzhafte Küche bis Sterne-Restaurant
Zahlreiche individuelle Service- und Beratungsleistungen
Besonderes Einkaufserlebnis
Vielzahl an unterschiedlichen Ausflugszielen
Gerade in der trüben Jahreszeit rückt der Wunsch, sich wohlzufühlen, noch stärker in den Fokus. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung werden wieder stärker vom Wetter bestimmt als im Frühling oder im Sommer. Das Leben spielt sich weitgehend drinnen ab. Da kann einem schnell einmal die Decke auf den Kopf fallen. Damit das nicht zu einem Dauerzustand wird, hilft ein möglichst abwechslungsreiches Freizeitprogramm, das wieder etwas Lebensfreude in den grauen Alltag bringt.
Dafür ist unsere Region bestens gewappnet. Eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausflugszielen wartet darauf, erkundet zu werden. Für jeden Geschmack und jede persönliche Vorliebe ist das passende Angebot dabei. Vom Reiterhof bis zum Freizeitbad mit großzügiger Saunalandschaft findet sich alles, was das Herz begehrt. Auch das vielfältige kulturelle Angebot kann sich sehen lassen.
Wachtmeisters Quartier „Save the date!”
25.12.2021 – Weihnachtliches Mittagsbuffet im Quartier: Ab 12:00 Uhr exklusives Buffet für 29,90€ pro Person.
26.12.2021 – Weihnachtliches Abendbuffet im Quartier: Ab 18:00 Uhr exklusives Buffet für 29,90€ pro Person.
31.12.2021 – Der große GALA-Abend von 18:00 bis 22:00 Uhr im Quartier: Exklusives 5-Gänge-Menü im Wintergarten | 1 Glas Sekt | 1 Aperitif | 1 Flasche Sekt für den Silvesterabend | 75€ pro Ticket | Tickets ab sofort bei Catering Wachtmeister im Ährenfeld 6 in Raesfeld
Weitere Infos und Reservierungen per Mail an [email protected], am Telefon unter der 02865 252 oder per Whatsapp an die 0172 373 1778!
Einkaufserlebnisse der besonderen Art
Natürlich ist jetzt auch die Zeit für ein gemütliches Beisammensein in einem der zahlreichen Speiselokale in der Region. Von herzhaft-deftiger Küche bis zum Sterne-Restaurant und internationalen Leckereien wird hier jede geschmackliche Vorliebe bedient. Dazu bietet die regionale Kaufmannschaft neben den reinen Produktangeboten auch zahlreiche individuelle Service- und Beratungsleistungen an, die man im Internet wohl meist vergeblich sucht. Und wer genau wissen möchte, woher sein nächstes Sonntagsgericht stammt, der sollte einmal einen Hofladen in der Region besuchen. Dort wartet ein ganz besonderes Einkaufserlebnis auf die Besucher. Näher kann man den Produzenten unserer Nahrungsmittel nicht kommen.
Und ja, Heimat ist auch etwas, auf das man stolz sein kann. Zumindest bei uns in der Region. Wohin auch immer Ihr Weg Sie in den kommenden Wochen führt, die Heimatmedien wünschen Ihnen viel Vergnügen beim nächsten vorweihnachtlichen Freizeitvergnügen.
Weitere Tipps für einen entspannten Urlaub mit Mikroabenteuern in der Region finden Sie hier:
Raesfeld. Ein Rempler reichte: Ein Ehepaar ist am Dienstag in Raesfeld einem Taschendiebstahl zum Opfer gefallen.
Dazu kam es gegen 14.00 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Leinenweberstraße. Ein Unbekannter hatte den Mann mit einem Einkaufswagen angefahren.
Laut Polizeibericht sei der Frau an der Kasse dann aufgefallen, dass ihre Geldbörse fehlte. Der Tatverdächtige war circa 30 Jahre alt, groß und schlank. Hinweise erbittet die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.
Hinweis der Polizei
Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf. Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Verbrauchermärkten ohne Videoüberwachung ihre Taten begehen.
Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit. Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Natürlich sollte man seine Wertsachen nicht aus dem Auge lassen, auch nicht bei der Suche nach Waren während des Einkaufs.
Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de
Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften bei englischem Wetter noch mit 1 : 1. Beim Rückspiel sah es anders aus.
Die spielerische Überlegenheit wurde damals nicht in Tore umgesetzt. Das sollte diesmal anders werden, so war der Plan. Die Jungs übernahmen auch sofort das Kommando und der Gastgeber kam nicht aus seiner Hälfte. Unser Torhüter Lukas Klaus, der kurzfristig für den erkrankten Stammkeeper Tassilo Schott einspringen musste, hatte in Halbzeit eins nicht eine Ballaktion und musste sich dementsprechend warmhalten!
Umstellung mit Wirkung
Trotz zahlreicher Torchancen für unsere Truppe fiel bis zur Halbzeit kein Treffer und wir erlebten an der Seitenlinie ein Déjà-vu. Es musste etwas verändert werden, und wir stellten jetzt Lukas Drießen von seiner 8ter-Position in den Sturm, wo er Max Heiming unterstützen sollte. Seine Position übernahm Klemens Windbrake. Diese Umstellung zeigte sofort Wirkung.
Lukas nutzte eine Unsicherheit in der Abwehr der Gastgeber und traf zum 1 : 0 für sein Team. Der Gegner wurde nun stärker und operierte mit langen Bällen. Bei einer dieser Aktionen wurde unsere Defensive überrascht und es stand plötzlich 1 : 1.
Den richtigen Torriecher
Jetzt übernahmen unsere Jungs wieder die Initiative und bestimmten das Geschehen. Der Gegner wurde immer unsicherer und unsere D2 erspielte sich weitere Tormöglichkeiten. Wiederum Lukas hatte an diesem Tag den richtigen Torriecher. Er nutzte ein Missverständnis in der gegnerischen Abwehr zwischen Torwart und Verteidiger und erzielte die erneute Führung! Trotz zahlreicher Einschussmöglichkeiten blieb es bis zum Abpfiff beim 2 : 1 für unsere Mannschaft. Und das war hochverdient!!!
Auf dem Trainingszettel stand zu diesem Zeitpunkt bereits: Torabschlüsse, Torabschlüsse und nochmals Torabschlüsse!!!!!
Das Trainerteam Michael Oesterbeck und Jürgen Pütz-Bosse.
In Raesfeld wurden am Donnerstag insgesamt 430 Personen geimpft
Bilanz des KoCI-Impfteams des Kreises Borken vom 24. bis zum 27.11.2021: 2.880 Impfungen in fünf Orten im Kreisgebiet. Landrat Dr. Kai Zwicker: „Allein bei den beiden Terminen in Bocholt wurden 1.460 Personen geimpft“
In Raesfeld wurden am 25.11.2021 insgesamt 430 Personen geimpft (99 Erst-, 51 Zweit- und 280 Auffrischungsimpfungen) – 385 x Biontech, 45 x Johnson & Johnson.
Kreis Borken. Im Zeitraum vom 24. bis zum 27.11.2021 konnte das Impfteam der Koordinierenden COVID-Impfeinheit (KoCI) des Kreises Borken in Bocholt (2 Impftermine), Heiden, Raesfeld, Heek und Gronau insgesamt 2.880 Personen impfen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit und weist gleichzeitig auf den hohen Stand an Erstimpfungen hin.
Erstimpfungen
So wurden 895 Erstimpfungen (31 Prozent) verzeichnet. Zudem gab es 250 Zweitimpfungen (9 Prozent) und 1.735 Auffrischungsimpfungen (60 Prozent). 2.543 x wurde der Impfstoff von Biontech und 337 x der von Johnson & Johnson verimpft.
Auch die Zahl der Bürgertestungen liegt weiterhin auf sehr hohem Niveau. Kreisweit wurden gestern (29.11.2021) in den Teststellen 18.885 Tests vorgenommen. 90 davon fielen positiv aus. Am Sonntag (28.11.2021) gab es sogar 23.969 Testungen. 80 davon waren positiv.
RLT-Anlagen in Raesfelder Schulen war Thema in der Bauausschusssitzung am Montag und stand zur Diskussion an.
Die Schulpflegschaftsvorsitzenden Nicole Hutton (St.-Sebastian-Schule) und Mike Marcinowski (Silvesterschule Erle) sowie die Schulleiter Thomas Schlüter und Manfred Grömping überreichten an dem Ausschussvorsitzenden Volker van Wasen 850 Unterschriften für den Einbau von Raumlufttechnischen Anlagen in den Grundschulen.
Hitzige Diskussion
Nach hitziger Diskussion zweier Lager hat der Ausschuss einstimmig beschlossen, eine Vorlage hinsichtlich der Wärmeregulierung, der Brandschutzverordnung, Statik und Wärmerückbildung für den Einbau von RLT-Anlagen zu erarbeiten und zu prüfen. Diese soll dem Bau- und Umweltausschuss dann dem Ausschuss erneut zur Abstimmung vorgestellt werden.
Die Schulpflegschaftsvorsitzenden und Schulleitung beider Grundschulen begrüßen es, dass in allen Räumen mobile Raumliftfilter eingebaut werden (wir berichteten). Allerdings bedeute dies für die Gemeinde, dass sie für die Installationen im wahrsten Sinne des Wortes in 70 Räumen „dicke Löcher“ zu bohren hätte.
Sofort loslegen
„Wir sollten das Bestmöglichste machen und nicht länger warten, bis alles ‚gegessen‘ ist“, so Helmut Hellenkamp von der SPD. Wenn es nach ihm ginge, sollte die Verwaltung mit dem Einbau der Anlagen sofort loslegen. Für Ursula Weiß (UWG) stehe fest, dass die vierte Welle nicht die Letzte sein werde. „Wir sollten uns nicht darauf berufen und warten, bis Kinder ab fünf Jahren geimpft werden können“.
Fakt jedoch sei laut Markus Büsken, Erster Beigeordneter, dass der Einbau dieser Anlagen nicht kurzfristig umgesetzt werden könne. Frühestens in den Sommerferien 2022.
Störungen im laufenden Schulbetrieb
Der Grund: Viele Dinge seien nicht geklärt unter anderem, was die Statik der Wände bei 140 Kernbohrungen anbelange, so der Leiter der Bauverwaltung Bernd Roters. Die Statik bei größeren Bohrungen jedoch ist nicht das einzige Problem, was die Verwaltung zu bewältigen hat. Darüber hinaus könne auch nicht während des Schulunterrichts – wegen hoher Lärmbelastung – mit den Bohrungen begonnen werden. „Es ist deshalb davon auszugehen, dass ein Großteil der Arbeiten in den Sommerferien verlegt werden muss, um die Störungen im laufenden Schulbetrieb möglichst gering zu halten“, so Büsken.
Projekt nicht totreden
Viele Fragen zu den RLT-Anlagen hatte Dietmar von Berswordt (CDU), unter anderem, was die Geräuschentwicklung und den Brandschutz anbelangt. Seiner Meinung nach müsse vorab auch geprüft werden, ob in einem kleinen Raum diese Anlagen überhaupt einbaufähig seien und wie es sich mit der Wärmerückgewinnung verhält. Halten das die elektrischen Leitungen aus? Stutzig gemacht habe ihn auch, dass nur die Stadt Gronau in diesen Anlagen investiert habe. „Wir wollen das Projekt nicht totreden, aber es gibt einige Fragen, die vorab geklärt werden müssen“.
Brandschutzgutachten in Ruhe abwarten
Die Geräuschentwicklung der RLT-Anlagen seien laut Roters kein Problem, da diese sehr gering sei. Nicht schnell einbauen und machen, sagt Bernhard Bölker (CDU). Er empfiehlt dringend, vorab einen Brandschutzingenieur hinzuzuziehen. „Wir vergeben uns nichts, wenn wir das Gutachten zum Brandschutz in Ruhe abwarten, sonst haben wir etwas bestellt, was wir nicht gebrauchen können“.
Besonders was den Brandschutz anbelange, sei dies ein ganz schwieriges Thema geworden, betonte Stephan Elfering von der CDU. „Dieser wird von der Regierung höher als alles andere behandelt“.
Tobias Nießng von der FDP habe Sorge, dass, wenn die Coronazahl wieder niedrig sei, alles wieder vertagt und „auf die lange Bank“ geschoben werde. Er plädiert für einen zügigen Einbau. Dieser Meinung schloss sich auch Christoph Angrick (UWG) an.
Gesamtkosten
Die Gesamtkosten der Anlagen belaufen sich für alle drei Raesfelder Schulen auf 1.4 Millionen Euro. Der Förderantrag wurde bewilligt, sodass die Gemeinde einen Eigenanteil von 287.000 Euro sowie jährliche Kosten für Strom, Wartungskosten und Abschreibung von 104.166 Euro hat.
Vier Pferde/Ponys in Hünxe im Wolfsgebiet Schermbeck wurden eindeutig von Wölfen gerissen
Steht sie zu ihren Aussagen, ist Ursula Heinen-Esser jetzt mächtig unter Zugzwang.
Eine Entnahme der Wölfin Gloria könne dann akut werden, wenn nachzuweisen ist, dass sie „an einem Ponyriss beteiligt“ sei und die Gefahr bestehe, dass „verstärkt Pferde Opfer von Übergriffen werden“. Diese Aussage aus dem Oktober fällt der NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser jetzt auf die Füße, denn eine DNA-Analyse weist bei allen vier Ponys/Kleinpferden-Risse in Hünxe Wölfin Gloria, GW1587 und einen weiteren, nicht individualisierten Wolf nach.
Eindeutiger Beweis
Denn nach Informationen von LANUV hat Gloria am 3. November das Pony in Hünxe gerissen. Eine DNA-Analyse des Senckenberg-Instituts hat dies eindeutig nachgewiesen. Bis dato konnten drei weitere Pony-Risse im Oktober am 11. und 20. November im Hünxer Wald ebenfalls einem Wolf zugewiesen, aber nicht individualisiert werden. Für den Tod von zwei Ponys konnte Glorias Bruder verantwortlich gemacht werden. Ebenso für die Verletzungen an einem Kleinpferd.
Kehlbisse bei beiden Ponys weisen eindeutig auf einen Wolf zurück. Fotos: privat
Immer wieder umschifft
Und nun? Liegt der Ball wohl klar im Spielfeld der Umweltministerin. Die hatte eine Entscheidung pro oder contra Wolfsentnahme immer wieder umschifft. Doch die Wellen zwischen Wolfsbefürwortern und -Kritikern schlugen immer höher. Und in beiden Lagern gibt es viele Wählerstimmen. Der Ton derer wurde immer schärfer. Flankiert wurde der Streit von immer mehr gerissenen Tieren. Angst machte sich breit, weil Bürgerinnen und Bürger Wölfe auch in der Nähe von Wohngebieten gesehen haben.
Warten auf Rückendeckung
Zuletzt sollte ein von Heinen-Esser in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten Klarheit bringen. Nachdem ein Gericht Mitte des Jahres eine Wolfsentnahme abgelehnt hatte, wollte die Ministerin sich so Rückendeckung holen. In Ihrer Landtagsfraktion hat die CDU-Politikerin – nach Informationen dieser Redaktion- da bereits angedeutet, einer Entnahme offen bis zustimmend gegenüber zu stehen.
Angekündigte Folgen
Jetzt muss sich an ihren eingangs erwähnten Worten messen lassen. Gloria und ihr Rudel haben vier Pony gerissen, die Zahl der getöteten und angegriffenen Ponys und Pferde ist seit ihrer Aussage gestiegen. Folglich müsste eine Wolfsentnahme im Wolfsgebiet Schermbeck jetzt „neu bewertet“ und damit „akut werden“.
Bislang ist aus Düsseldorf aber noch nichts zu hören. Noch nicht.