„Aufpflasterungen auf Straßen bringen nicht viel“, so Bernd Roters von der Bauverwaltung im Planungsausschuss.

Anwohner von der Straße in Roggenkamp stellten einen Antrag zur Verkehrsberuhigung in Form von Pflasterkissen auf der Straße als Bremsschwelle.  

Diese Anfrage der Anwohner folgte die Verwaltung nicht, allein schon wegen der Erfahrungen in jüngster Zeit.

Verkehrsberuhigung-Roggenkamp-Raesfeld
Zwei Blumenkübel im Bereich des Spielplatzes am Roggenkamp in Raesfeld soll Raser ausbremsen. Foto: Petra Bosse

Die sogenannten Pflasterkisten stoppen beispielsweise keine größeren Fahrzeuge, so Markus Büsken, Erster Beigeordneter. Darüber hinaus seien sie eher ein gefährliches Hindernis. „Wenn ein Krankenwagen drüberfährt, dann fällt jeder von Pritsche“, so Büsken.

Stattdessen sollen im Bereich des Spielplatzes zwei Blumenkübel als Fahrbahnverengung aufgestellt werden. Unterstützung gegen Schnellfahrer sollen Maßnahmen zur Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung geben. Diese sollen aufzeichnen, ob die neu aufgestellten Blumenkübel ihr Ziel erfüllen. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Darüber hinaus wird es in der Gemeinde zukünftig auch in anderen Bereichen keine Aufpflasterungen mehr geben. Diese gehören der Vergangenheit an.

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3 KOMMENTARE

  1. Ich frage mich, wie man auf dem kurzen Stück, rasen kann? Es handelt sich beim Roggenkamp nicht um eine Durchgangsstrasse… Da sind die Raser wohl eher unter den Anwohnern zu finden… Und bzgl. der „Schweller“, ich meine, dass solche auch, nach Fertigstellung des Neubaugebietes Stockbreede, eigentlich für die Kreuzung am Südring gebaut werden sollten… Ist das jetzt auch vom Tisch? Die besagte Kreuzung ist schon jetzt, gerade für Radfahrer, verdammt gefährlich, da die Autos auf dem Weg Richtung Schloss, das klitzekleine “ Kreuzung“ – Schild, geflissentlich übersehen.

  2. Hochintelligente Aussage mit der Krankenwagenpritsche und den „großen“ KFZ. Das ist ja in Relation zu den unbedarften jugendlichen Trecker- Fahrern, den gestressten DHL Kurierfahrern und diversen hirn- und kinderlosen Jagd-Pkw Anwohnern das maßgebliche Problem hier bei uns am Roggenkamp. Mitdenknote 1+. Ein grundsätzliches Durchfahrtverbot für landwirtschaftliche Fahrzeuge für den gesamten Roggenkamp (insbesondere anlässlich der geschaffenen Durchfahrtsmöglichkeit über das neue Gewerbegebiet), regelmäßige Geschwindigkeitsmesskontrollen, den verkehrsberuhigten Bereich direkt an die Einmündung zur Borkener Straße verlegen und noch das Pflasterkissen anbringen (das sehr wohl etwas bringt) DAS würde Sinn machen. Viele nichtanwohnenden Kinder wählen nämlich genau diesen Weg über die Borkener Straße zum Spielplatz. Vielleicht ändert sich ja die Ansicht der Entscheidungs“kompetenz“, sobald das erste Kind auf der Straße liegen bleibt. Einstimmigkeit bei der Abstimmung… beschämend.

    • Was war eigentlich zuerst da? Das Wohngebiet oder die dort ansässigen Bauern? Die Landmaschinen fahren meist weniger als die erlaubten KMH. Und nur als Anmerkung, ich muss als Fußgänger nicht immer mittig auf einer Straße laufen…

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