Suchen Sie noch nach Geschenkideen für den Valentinstag? Hier sind einige historische Präsente, die man als Vorlage nehmen könnte – oder die vielleicht auch nur zum Schmunzeln sind.
Märchenhafte Geschenke zum Valentinstag: Wie wäre es mit ein paar Anregungen aus der Geschichte?
Rosen – der Klassiker zum Valentinstag
Sie sind zeitlos schöne Geschenke, die bei der Liebsten immer gut ankommen. Wobei man das zeitlos nicht so wörtlich nehmen sollte, wie der amerikanische Baseballspieler Joe Di Maggio. Der Kurzzeit-Ehemann von Marilyn Monroe schickte seiner Ex dreimal die Woche sechs langstielige Rosen, und das zwanzig Jahre lang! Allerdings hatte die blonde Filmikone nicht mehr allzu viel davon: Die Rosen wurden ab 1962 auf ihr Grab gelegt.
Unser Tipp: Lieber weniger, aber dafür rechtzeitiger schenken!
Schmuckvolle Deko
Darf es auch mal teuer sein? Ein Geschenk zum Valentinstag, das auch zu Ostern noch gefällt? Wie wäre es dann mit einem sündhaft teuren Fabergé-Ei? So ein brilliantbesetztes Prunkstück schenkte Zar Nicholas seiner lieben Frau Alexandra im Jahr 1907. In dem königlichen Überraschungsei befand sich ein Diamantenkollier und ein kleines Elfenbeinportrait ihres kleinen Sohnes Alexei.
Wir finden: Luxus geht immer!
Was für den Garten
Die bessere Hälfte ist ein Garten-Fan? Da hat Nebukadnezar II. einen feinen Tipp parat. Der babylonische König hatte mitbekommen, dass seine geliebte Frau Amyitis die grünen Hügel ihrer persischen Heimat vermisste. Also ließ er ihr riesige Gartenterrassen anlegen, die es als die Hängenden Gärten von Babylon mal eben in die Liste der antiken Weltwunder geschafft haben.
Unser Rat: Bei Platzmangel geht es bestimmt auch etwas kleiner!
Am Valentinstag einen Lieblingsort besuchen
Vielleicht könnte man mit dem Lieblingsmenschen ja zusammen einen neuen Lieblingsort suchen? Als Charles II von England heiratete, schenkte ihm seine Frau Katharina von Braganza mal eben das marokkanische Tanger. Und falls es ihm dort nicht gefallen sollte, gab es noch Bombay dazu. Wobei sich Katharina das vermutlich nicht selbst ausgedacht hat – beide Ehepartner waren zum Zeitpunkt ihres Eheversprechens noch Kinder. So adlig muss es dann ja vielleicht doch nicht sein.
Wir empfehlen: Den Valentinstag an einem schönen Ort gemeinsam verbringen kann man auch in der Nähe – zum Beispiel mit einem guten Essen!
Hängende Gärten, Kleopatra und der Orlow-Diamant.
Edles Geschmeide
Um das Liebesfeuer wieder anzufachen, eignen sich Diamanten eigentlich immer ganz gut. So dachte jedenfalls Graf Grigori Orlow, der seiner geliebten Katharina den größten Stein schenkte, den er finden konnte. Das für Katharina die Große wohl passende Geschenk konnte die verflossene Liebe allerdings nicht wieder erwärmen. Den Diamanten behielt sie allerdings und ließ ihn ins russische Zarenzepter einbauen. Noch heute ist der Orlow-Diamant einer der berühmtesten Edelsteine der Welt.
Wir meinen: Auch bei Diamanten ist manchmal weniger einfach mehr.
Ein schönes Bild als Valentinstag-Geschenk
Gleich eine ganze Reihe von Porträts schuf der Maler Raffael von seiner Geliebten Magherita Luti. Auch wenn er eines seiner berühmten Madonnenbilder schuf, gab er der Gottesmutter das Gesicht von Magherita. Allerdings gibt es auch ein berühmtes Bild, was sie deutlich weniger keusch mit entblößtem Oberkörper zeigt.
Unsere Anregung: Vorher überlegen, wo man das Foto aufhängen möchte – sonst könnte es für peinliche Situationen sorgen.
Sich selbst in ungewöhnlichem Outfit
Hier noch ein Geheimtipp, mit dem man sogar Caesaren bezirzen kann: Warum nicht einmal in ein nicht alltägliches Gewand schlüpfen und den Partner so überraschen? Vielleicht findet man dabei auch etwas Praktischeres als seinerzeit Kleopatra. Die ließ sich nämlich heimlich zu ihrem Geliebten Julius Caesar bringen – in einem Teppich.
Unser Tipp: Schöne Unterwäsche staubt nicht so.
Egal ob klassisch oder modern: Zum Valentinstag freut sich jeder über ein schönes Geschenk. Foto: Archiv
Fehlt in der Gemeinde Raesfeld für Hunde der freie Auslauf auf einer eigens dafür geschaffenen Hundewiese?
Wenn es nach der SPD-Fraktion geht, dann ja. Aus diesem Grund hat nun die Fraktion einen Antrag an die Gemeindeverwaltung Raesfeld für die Einrichtung von Hundewiesen in Raesfeld und Erle eingereicht.
Darin heißt es, dass die Verwaltung der Gemeinde aufgrund ihrer besseren Kenntnis der lokalen Gegebenheiten geeignete Flächen finden und vorschlagen soll. Gleichzeitig stellt die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk an die Gemeinde folgende Bedingungen, was die Hundewiese anbelangt: Die Hundewiese sollte gut erreichbar sein. Von ihr darf keine Störung für Menschen und Natur ausgehen. Die freilaufenden Hunde müssen von Spaziergängern, Joggern und Radfahrern abgeschirmt sein.
Anforderungen für Hundebesitzer
Auch was den entsprechenden Anforderungen für Hundebesitzer anbelangt, hat die Fraktionsvorsitzende genaue Vorstellungen.
. Die Hunde dürfen die Fläche nicht eigenmächtig verlassen. · Die Benutzung der Fläche geschieht auf eigenes Risiko der Besitzer. · Die Hunde müssen von ihren Besitzern ständig beaufsichtigt werden. · Die Hunde müssen auf Zuruf reagieren. · Sach- und/oder Personenschäden muss der Besitzer ausgleichen (Haftpflichtversicherung): § 833 BGB.
Hundewiese für sozialverträglichen Umgang mit anderen Artgenossen
Mit ihrem Antrag bezieht sich die SPD-Fraktion auf eine laufende Petition einer Raesfelder Bürgerin. In der Begründung dieser Petition heißt es, dass in NRW Leinenpflicht für alle Hunde gelte. Dadurch hätten die Tiere keinerlei Gelegenheiten, außerhalb eines Gartens – sofern überhaupt vorhanden – um mit ihren Besitzern frei herumzutollen. Ein angemessener großer Hundefreilauf soll den Hunden der Umgebung ermöglichen einen sozialverträglichen Umgang mit anderen Artgenossen zu üben.
140 Unterschriften
Es müsse einen Ort geben, wo Hunde in sicherer (eingezäunter) Umgebung legal und ohne Leine herumtollen können. Wo Hundehalter sich auch mal treffen und wo Sozialkontakte geknüpft und vertieft werden können, heißt es weiter. 140 Unterschriften konnten dafür schon gesammelt werden.
Die Raesfelder SPD-Fraktion schließt sich dieser Petition an und fordert die Verwaltung auf, die Einrichtung eines angemessen großen, umzäunten Hundefreifreilaufs jeweils für Raesfeld und Erle zu schaffen.
Nach Ansicht der UWG-Fraktion sind die Raesfelder Bushaltestellen in keinem guten Zustand.
Haltestellen sind dazu da, Platz zu nehmen und auf den nächsten Bus zu warten. Für die UWG-Fraktion jedoch sehe die Realität anders aus. Sitze seien teilweise kaputt oder verschmutzt. Eine Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung sei nicht überall vorhanden.
In einem Antrag fordert nun die Fraktion die Verwaltung auf, dass die Bushaltestellen inspiziert und Verschmutzungen sowie Schäden beseitig werden.
Darüber hinaus regt die UWG an, dass die Wartehäuschen eventuell durch Solaranlagen beleuchtet werden sollen.
Laut Volker van Wasen (Fraktionsvorsitzender) befinden sich die Bushaltestellen im Gemeindegebiet teilweise in einem desaströsen Zustand, unter anderem mit teilweise beschädigte Sitzflächen und fehlender Reparaturen bzw. Reinigungsarbeiten. „Da die Bushaltestellen von vielen Kindern für den Schulweg genutzt werden, wäre es dringend erforderlich, hier generell Fahrradständer einzurichten und Abfallkörbe anzubringen“, so van Wasen.
Besonders in der Winterzeit seien Kinder gezwungen, sich in der Dunkelheit an den Haltestellen zu bestimmten Zeiten einzufinden. Einige der Wartehäuschen seien unbeleuchtet und präsentieren sich als angsteinflößende Ort.
Die Verwaltung solle zu prüfen, inwieweit es möglich wäre, die Wartehäuschen mit Beleuchtungen zu versehen. „Aus Kostengründen wäre es aus unserer Sicht möglich, diese mit solarstromgespeister Beleuchtungsanlage anzubringen“, so van Wasen.
Mit verschiedenen Maßnahmen will Schulministerin Yvonne Gebauer dafür sorgen, dass durch die Pandemie keine Nachteile bei den Prüfungen entstehen.
So können die Schüler und Lehrer etwa durch weniger Klassenarbeiten entlastet werden. Ziel sei aber immer der Präsenzunterricht.
Für das Zentralabitur soll es wie im vergangenen Jahr Anpassungen geben. Dazu zählt eine besondere Prüfungsvorbereitungszeit: Vom 1. bis zum 7. April findet Unterricht nur noch zur Vorbereitung auf die Prüfungen in den Abiturfächern statt. Zudem erhalten die Lehrer eine größere Freiheit bei der Auswahl der Prüfungsthemen.
Bei den Prüfungen für die Klasse 10 wurden bestimmte Inhalte ausgenommen. Diese sollen auf den nachfolgenden Unterricht verteilt werden, um die Prüflinge zu entlassen. Auch hier haben die Lehrkräfte mehr Auswahlmöglichkeiten.
Präsenzunterricht ist „oberstes Ziel“
Hauptziel des Schulministeriums ist immer der Präsenzunterricht. Sollten zu viele Lehrer wegen Krankheit ausfallen, sollen die Schulen aber auch Möglichkeiten zur Umorganisation erhalten. „Den Schulleitungen ist es weiterhin möglich, im Falle personeller Engpässe aufgrund der pandemischen Entwicklung nach eigenem Ermessen und mit der Rückendeckung der Schulaufsicht im Sinne der Schülerinnen und Schüler Entscheidungen über die Unterrichtsgestaltung zu treffen“, heißt es im aktuellen Ministerschreiben.
Folgende schulspezifische Anpassungen des Unterrichtsbetriebes sind zulässig:
Weniger Klausuren:
Die Anzahl der schriftlichen Leistungsüberprüfungen kann vorübergehend reduziert werden, bspw. in den Jahrgangsstufen 9 und 10 der Haupt-, Real-, Gesamt- und Sekundarschulen sowie der Gymnasien, an denen Klassenarbeiten in Deutsch, Mathematik oder Englisch von fünf auf vier reduziert werden können.
Weniger Unterricht:
In einzelnen Fächern kann die vorgeschriebene Wochenstundenzahl vorübergehend unterschritten werden, jedoch nicht in prüfungsrelevanten Fächern zentraler Prüfungsverfahren. Bei einer Unterschreitung von mehr als drei Wochen ist die Schulaufsicht mit einzubeziehen.
Distanzunterricht:
Sollte in besonderen Ausnahmenfällen und nach Ausschöpfen aller weiteren Möglichkeiten, Präsenzunterricht für einzelne Lerngruppen oder Jahrgangsstufen vorübergehend nicht angeboten werden können, kann eine zeitlich eng befristete Einrichtung von Distanzunterricht für diese Gruppen unumgänglich sein. Die Schulen können Distanzunterricht für einzelne Jahrgangsstufen und Lerngruppen einrichten. Sicherzustellen ist der Präsenzunterricht in der Schuleingangsphase und bei Abschlussklassen mit bevorstehenden Prüfungen. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, an die Abschlüsse und Berechtigungen bzw. Qualifikationen für Übergänge vergeben werden.
Pädagogische Betreuung:
Bei Anpassungen in den Förderschulen ist die Einrichtung einer pädagogischen Betreuung für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung insbesondere in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Körperliche und motorische Entwicklung erforderlich.
Die Schulkonferenz ist vor Umsetzung der Entscheidungen angemessen einzubinden, die getroffenen Entscheidungen sind der Schulaufsicht anzuzeigen.
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Anstieg ist maßgeblich durch saisontypische Effekte begründet“ – Zu Jahresanfang 4.428 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Arbeitslosenzahl in Raesfeld ist um fünf Personen auf insgesamt 62 gegenüber 2021 leicht gestiegen
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Regelmäßig lasse sich während der Wintermonate ein solcher Anstieg der Arbeitslosenzahlen beobachten. „Bei einem saisontypischen Verlauf dürfte mit einer Erholung im Frühjahr zu rechnen sein“, sagt Landrat Dr. Zwicker. „Ob und wie sich die aktuell extrem hohen Infektionszahlen auf diese Entwicklung auswirken, lässt sich aber nicht prognostizieren.“
Die Entwicklung in diesem Jahr bleibt jedoch unter der des Vorjahres:
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Januar 4.428 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 165 Personen gestiegen.
Im Januar 2021 gab es einen Anstieg um 257 im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020. Gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar 2021) ist die Zahl nun sogar um 276 niedriger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin bei 2,0 Prozent.
Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf zum Jahresbeginn weiter gesunken
So ging die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Januar 2022 zurück und liegt derzeit bei 8.807 Personen (- 83). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.
Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 12.669 Personen (- 150) in 6.459 Bedarfsgemeinschaften (- 57) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 496 Bedarfsgemeinschaften und 713 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als im Januar 2021.
Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Durch Vernebelung sollen die Fehlanschlüsse in der Kanalisation überprüft werden
Die Gemeinde Raesfeld weist darauf hin, dass sie ab Dienstag, 8. Februar 2022 eine Überprüfung von Fehlanschlüssen in der Kanalisation durchführt. Im nördlichen Bereich des Erler Ortskerns wird dazu eine sogenannte Kanalvernebelung durchgeführt, um Fehleinleiter zu lokalisieren.
Was ist ein Fehlanschluss?
Ein Fehlanschluss liegt dann vor, wenn beispielsweise eine Toilette versehentlich an einer Leitung angeschlossen wurde, die nur Regenwasser führen soll, oder eine Dachrinne an einer Schmutzwasser-Leitung angeschlossen ist. In diesem Fall spricht man von einem solchem Fehlanschluss. Zu Fehlanschlüssen bei privaten Abwasserleitungen kommt es häufig durch eine Verwechselung der Schmutz- und Regenwasserleitungen.
Verunreinigung der Gewässer
Durch solche Fehleinleitung komme es laut Gemeindeverwaltung durch die Einleitung von ungereinigtem Schmutzwasser in die Regenkanalisation zu Verunreinigung unserer Gewässer. Auch kann eine Fehleinleitung zu einer Überlastung der Schmutzwasserpumpen und der Kläranlage durch zu viel Regenwasser in der Schmutzkanalisation führen.
Zur Feststellung solcher Fehleinleiter wird nun die Kabelvernebelung durchgeführt. Durch die Vernebelung komme es zu Rauchbildung im Bereich von Kanaldeckeln, Abläufen und Regenfallrohren. Hierbei handelt es sich um Signalnebel, der weder gefährlich noch gesundheitsbelastend ist. Die Anwohner des Bereichs wurden bereits von der Gemeinde Raesfeld über die Maßnahme informiert.
Kreis Borken veröffentlicht Schaubild mit Handlungshinweisen
Kreis Borken. Die Corona-Hotline des Kreises Borken erreichen immer wieder Anfragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die wissen möchten: „Ich habe ein positives Testergebnis erhalten – was muss ich nun machen?“
Um hier Handlungssicherheit zu geben, hat die Pressestelle des Kreises nun anhand der einschlägigen, für Laien leider oft nur schwer verständlichen Rechtsvorschriften ein Schaubild mit gezielten Informationen zum weiteren Vorgehen erstellt. Darin geht es um folgende Bereiche:
Der Corona-Selbsttest ist positiv. Der Corona-Schnelltest an einer Bürgerteststelle ist positiv. Der PCR-Test ist positiv.
Beschrieben werden dazu jeweils die zu beachtenden weiteren Schritte. Das Schaubild ist zu finden auf der Website des Kreises Borken unter https://www.kreis-borken.de/test-positiv. Wichtiger Hinweis in dem Zusammenhang: Die Rechtslage kann sich aufgrund neuer Vorgaben von Bund und Land NRW jederzeit ändern. Zeitnah wird der Kreis Borken dann das Schaubild entsprechend aktualisieren. Weitere Einzelheiten gibt es auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums NRW unter: https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw
Die Anmeldungen für die Julia-Koppers Gesamtschule am Standort Raesfeld finden am
Samstag, 12.02.2022 von 09.00 – 14.00 Uhr Montag, 14.-17.02.2022 von 14.00 – 17.00 Uhr und Samstag, 18.02.2022 in der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr statt.
Zum Anmeldegespräch bitte mitbringen:
Anmeldeschein
Originalzeugnis 1. Hj. Klasse 4
Empfehlung der Grundschule für die zukünftige Schulform
Für weitere rund 1,1 Millionen Euro soll die Julia-Koppers Gesamtschule in Raesfeld in diesem Jahr aus- und umgebaut werden
In den letzten beiden Jahren hat sich schon viel an der Julia-Koppers-Gesamtschule getan
Raesfeld (pd). Im Dezember 2021 hat die Bezirksregierung Münster gemeinsam mit der Stadt Borken und der Gemeinde Raesfeld beschlossenen, organisatorische Änderungen der Julia-Koppers-Gesamtschule zuzustimmen.
Ab dem kommenden Schuljahr, zu dem die Anmeldungen ab dem 12. Februar möglich sind, werden an der „Kleinen Julia“ in Raesfeld nach und nach alle Klassen der Jahrgangsstufe 5 bis 7 an der künftig durchgängig 5-zügigen Schule unterrichtet. Ab Klasse 8 findet dann der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler in Borken statt.
Weitere Räume werden umgebaut. Foto: Petra Bosse
Fachunterrichtsräume werden renoviert
Am Raesfelder Standort werden dafür weitere Klassenräume benötigt. Diese sollen noch in diesem Jahr durch Umbauten geschaffen werden. Die Schul- und Lehrküchen sowie die Fachunterrichtsräume werden renoviert und durch einen Anbau am Fachklassentrakt werden im kommenden Jahr weitere Räume entstehen. „Raesfeld ist es wichtig, dass sich alle Schülerinnen und Schüler an der kleinen Julia gut aufgehoben fühlen und sich hier in einem zeitgemäßen, fördernden Umfeld entwickeln können“, begründet Bürgermeister Martin Tesing die anstehenden Investitionen in einer geschätzten Höhe von rund 1,1 Millionen Euro.
Interaktive Tafeln und digitale Ausstattung in allen Klassen- und Fachklassenräume Foto: Petra Bosse
Digitale Ausstattung
In den letzten beiden Jahren hat sich schon viel an der Julia-Koppers-Gesamtschule getan: Sämtliche Klassen- und Fachklassenräume wurden mit digitalen, interaktiven Tafeln ausgestattet und die Schule verfügt über ein flächendeckendes WLAN, so dass man für den zukünftig immer wichtiger werdenden digitalen Unterricht gut aufgestellt ist.
Der Schulhof wurde für rund 1,2 Millionen Euro komplett erneuert. Foto: Petra Bosse
Aktionsstationen auf dem Schulhof
Im letzten Jahr wurde der Schulhof für rund 1,2 Millionen Euro komplett erneuert und zu einem Quartiersplatz ausgebaut. Der neugestaltete Platz richtet sich vor allem an ältere Kinder und an Jugendliche und garantiert eine abwechslungsreiche Pause.
Als Aktionsstationen sind Turn-Geräte, ein Schachfeld, ein kombinierter Basketball- und Volleyballplatz, eine Kletterpyramide und ein Kunstrasen-Soccerfeld entstanden. Dazwischen laden Ruhezonen ein, sich zurückzuziehen. Auch außerhalb der Schulzeiten wird der so gestaltete Quartiersplatz von BewohnerInnen aus der Nachbarschaft schon gern genutzt.
Bürgermeister Martin Tesing möchte, dass sich alle SchülerInnen in der „kleinen Julia“ in Raesfeld wohlfühlen. Foto: Petra Bosse
Mittagessen von Catering Wachtmeister
Bereits 2020 wurde die Mensa der Schule erweitert, um dort alle Schülerinnen und Schüler mit einem abwechslungsreichen Mittagessen zu versorgen. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir den Raesfelder Caterer Andre Wachtmeister dafür gewinnen konnten, hier täglich ein frisch gekochtes und vor allem leckeres Mittagessen zu servieren“, lobt Bürgermeister Martin Tesing das gute Angebot. „Wir freuen uns nun auf die neuen Schülerinnen und Schüler, die sich für den Besuch der kleinen Julia entscheiden.“
Zum Thema:
Die Anmeldungen finden am Standort Raesfeld statt:
Jugend musiziert 2022 – Musikschule Borken – Erfolgreiche Teilnahme in der Landesmusikakademie Heek
Nachdem der Wettbewerb im letzten Jahr unter erschwerten Bedingungen teils per Video, teils erst im Sommer ausgetragen werden konnte, fand die erste Runde des zunächst bundesweit auf Regionalebene ausgetragenen Nachwuchs-Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in diesem Jahr unter guten Bedingungen in Präsenz statt.
Das erfolgreiche Abschneiden der Schülerinnen – es gab in diesem Jahr nur weibliche Teilnehmerinnen – kann sich sehen lassen: Cassandra von Dehn (Mezzosopran / Raesfeld) trat im Gesangsduo mit Charlotte Brachtendorf (Sopran / Haltern am See) an und konnte sich über einen 2. Preis mit 20 Punkten freuen.
Ganz herzliche Gratulation auch an Greta Rickert (Violine / Borken) zum 2. Preis mit 19 Punkten. In der Kategorie „Kammermusik Holzblasinstrument und Klavier“ wurden Linn Büssing-Lörcks (Querflöte / Borken), Helen Steinberg (Querflöte / Reken) und Kati Schroer (Klavier / Borken) für ihr Programm sogar mit 23 Punkten und somit einem 1. Preis mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb belohnt. Dieser findet Mitte März in Detmold statt.
Neue Heiztechnik kann sich schnell bezahlt machen und schont die Umwelt.
Die Fenster sind erneuert, die Wände neu gedämmt: Wenn die Heizkosten dennoch durch die Decke steigen, sollten sich Hausbesitzer einmal ihre Heizung genau anschauen. Oft entpuppen sich veralterte Heizkessel als unnötige Kostentreiber.
Nicht nur Betreiber einer Öl- oder Gasheizung sollten sich perspektivisch schon einmal mit dem Gedanken an eine neue Anlage beschäftigen. Generell sind Heizungen nach 15, spätestens 20 Jahren technisch so überholt, dass die Energieverluste gegenüber modernen Systemen spürbar ins Gewicht fallen.
Oft gibt es auch einfach keine Ersatzteile mehr: Die Heizung ist zu alt. Spätestens dann sollte man mit der Planung für eine neue Heiztechnik beginnen. In Zeiten der Energiewende nehmen die meisten Verbraucher dabei direkt nachhaltige Energietechniken in den Blick.
„Wir erleben derzeit eindeutig einen Boom bei den energetischen Sanierungen“, berichtet auch Ruth Pettenpohl von der Verbraucherzentrale in Dorsten. „Gerade seit der Coronakrise investieren viele Dorstener in neue, sparsame Heizsysteme.“
Wichtiger Faktor beim Hauskauf
Auch für Alle, die eine Immobilie kaufen oder erben, spielt die Heizung eine wichtige Rolle und sollte unbedingt bei der Budgetplanung mit einkalkuliert werden. Eine neue Anlage helfe entscheidend, den Kohlendioxidausstoß zu reduzieren und Heizkosten zu sparen. So steigt auch der Wert der Immobilie.
Bei einigen modernen Heiztechniken muss man mit höheren Investitionskosten rechnen als bei einem konventionellen, fossilen Heizkessel. Klimafreundliche Heizsysteme mit Erneuerbaren Energien lohnen sich aber auf Dauer und auch dank öffentlicher Fördermittel und geringerer Zusatzabgaben für CO2-Emissionen.
Welche Heizung die richtige ist, hängt auch vom Objekt ab, erklärt Energieberater Kilian Zens. „Im Neubaubereich sind derzeit Wärmepumpen sehr gefragt. Wer aber eine alte Ölheizung im Keller hatte und beispielsweise eine Fußbodenheizung mit hoher Vorlauftemperatur betreibt, könnte auch mit einer Pelletheizung glücklich werden. Wer bisher eine Gasheizung hatte, könnte mittelfristig auch eine Hybridanlage zwischen Gas und Wärmepumpe in Betracht ziehen.“
Moderne Heizungen lassen sich gut in ein Smart-Home-Konzept einbinden. So hat man Temperaturen und Energieverbrauch immer im Blick. (Symbolfoto)
Wie man eine alte Heizung erkennt
Nach 15 bis 20 Jahren gelten Heizungen meist als überholt und modernisierbar. Wer eine Gas- oder Ölheizung besitzt, findet das Herstellungsdatum neben den Hersteller- und Leistungsdaten auf dem Typenschild am Heizkessel.
Auch ein Blick auf das Schornsteinfegerprotokoll kann sich lohnen: Hier finden sich oft detaillierte Informationen über die Leistung und die Abgasverluste der Anlage. Generell sind Heizsysteme, die mit fossilen Energien arbeiten, nicht besonders zukunftssicher und können den Wert eines Hauses sogar beeinträchtigen. Die CO2-Abgabe macht auch in Zukunft das Heizen mit Heizöl und Gas deutlich teurer.
Checkliste: Lohnt sich eine neue Heizung?
Ihre Gas- oder Ölheizung ist oft defekt oder fällt aus. Schätzen Sie die Kosten für Reparaturen gegen die einer Neuanschaffung und Umstellung auf erneuerbare Energien ab.
Ihr Energieverbrauch ist sehr hoch: Sie verbrauchen mehr als 200 kWh bzw. 20 m³ Erdgas oder 20 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche im Jahr. Dann ist Ihre Gas- oder Ölheizung unwirtschaftlich und verbraucht bei geringer Wirkung zu viel Brennstoff.
Ihre Heizung ist älter als 15 Jahre.
Ihr Heizungskeller ist wärmer als 22 Grad Celsius.
Heizkessel und Heizungsrohre sind schlecht gedämmt: Dadurch geht viel Wärme verloren.
Sie wünschen sich mehr Komfort und möchten die Heizungsanlage an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen oder sogar per Smartphone steuern.
Sie nutzen noch einen fossilen Brennstoff und möchten auf erneuerbare Energien umsteigen.
Sie möchten etwas für die Umwelt tun und zum Klimaschutz beitragen.
Energieberater helfen bei der Umrüstung
Bei einem Kesseltausch können Hausbesitzer, zusammen mit weiteren Modernisierungsmaßnahmen, die gesamte Heizungsanlage fit für die Zukunft machen. „Zur Heizungsoptimierung gehören auch weitere Maßnahmen, wie beispielsweise der hydraulische Abgleich und eventuell einzelne Heizkörper anzupassen, die Heizungsrohre zu dämmen oder veraltete Pumpen gegen Hocheffizienzpumpen auszutauschen“, erklärt Kilian Zens. Sinnvoll ist es außerdem, die gesamte Energietechnik für die Erwärmung von Wohnung und Trinkwasser auf ihre Zukunftstauglichkeit checken zu lassen.
Daher ist es immer sinnvoll, einen Energieberater hinzu zu ziehen. Diese helfen, den Zustand der Heizanlage zu bewerten und anschließend mit Blick auf das Gebäude und individuelle Wünsche ein geeignetes Heizsystem auszuwählen.
Infos zu den Isolations- bzw. Quarantänebescheinigungen sowie Genesenenbescheinigungen des Kreisgesundheitsamtes
Kreis Borken: „Versand verzögert sich weiterhin aufgrund des hohen Fallaufkommens“
Kreis Borken (pd). Der automatisiert erfolgende Versand von Isolations- beziehungsweise Quarantänebescheinigungen durch das Kreisgesundheitsamt Borken, die vielfach noch vom Arbeitgeber zur Geltendmachung von Entschädigung für ausfallende Löhne gefordert werden, verzögert sich derzeit weiterhin aufgrund des hohen Aufkommens an Neuinfektionen. Darauf weist der Kreis Borken hin und bittet daher darum, von entsprechenden Nachfragen bei der Hotline des Kreises Borken abzusehen. So schnell wie möglich werden die Bescheinigungen in den kommenden Tagen aber verschickt.
Nachweis bei positiven Coronatest
Als Nachweis der Isolierung bzw. Quarantäne reicht ohnehin bereits bei infizierten Personen ein offizieller positiver Schnelltest oder positiver PCR-Test sowie bei deren Haushaltsangehörigen als Kontaktpersonen zusätzlich der Nachweis des gemeinsamen Wohnsitzes.
Genesenenbescheinigung
Allerdings gilt weiterhin die Regel, dass ein positiver Schnelltest durch einen PCR-Test „gecheckt“ werden sollte: Zum einen weil sich viele positive Schnelltests nachgehend nicht bestätigen. Zum anderen dürfen Genesenenbescheinigungen nach aktueller Rechtslage nur auf der Grundlage eines positiven PCR-Tests ausgestellt werden.
Dabei muss das Datum der Abnahme des positiven Tests mindestens 28 Tage und es darf höchstens 90 Tage zurückliegen (www.rki.de/covid-19-genesenennachweis). Wichtiger Hinweis in dem Zusammenhang: Die Genesenenbescheinigung wird vom Kreisgesundheitsamt ebenfalls automatisiert erstellt und versandt.
Alle vor dem 19. Januar 2013 ausgestellten Führerscheine – egal ob grau, rosa oder Karte – müssen bis spätestens zum 18. Januar 2033 in den neuen, auf jeweils 15 Jahre befristeten Kartenführerschein umgetauscht werden.
Die Umtauschpflicht für Fahrerlaubnisinhaber der Geburtsjahre 1953 bis 1958, deren Führerscheine bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden, wurde nun bis zum 19. Juli 2022 verlängert.
Dabei ist die Umtauschpflicht zeitlich so geregelt, dass je nach Geburtsjahr oder Ausstellungsdatum des bisherigen Führerscheines eine Pflicht zum Umtausch teilweise schon deutlich vor dem 18. Januar 2033 besteht.
A31: Öffnung der Anschlussstelle Dorsten und Sperrung der Anschlussstelle Feldhausen am Mittwoch
Dorsten. Die Autobahn Westfalen öffnet am Mittwochmorgen (2.2.) ab 5 Uhr die Anschlussstelle Dorsten an der A31 in Fahrtrichtung Oberhausen.
Parallel dazu wird die Anschlussstelle Bottrop-Feldhausen in Richtung Oberhausen komplett geschlossen, da dort wichtige Markierungsarbeiten anstehen.
Bislang war diese Anschlussstelle lediglich tagsüber geschlossen. Die Dauer der letzten Markierungsarbeiten bei Dorsten sowie bei Bottrop-Feldhausen beträgt etwa zwei Wochen, ist allerdings von der Wetterlage abhängig.
Fahrbahn in Richtung Emden wird verlegt
Bei starkem Niederschlag können die Arbeiten vorübergehend nicht durchgeführt werden. Dadurch können sich kurzfristige Verschiebungen ergeben. Im Anschluss an die Markierungs- und Umbauarbeiten wird der Verkehr von der Fahrbahn in Richtung Emden auf die Fahrbahn in Richtung Oberhausen gelegt. Dort stehen den Verkehrsteilnehmern dann drei Fahrstreifen in Richtung Oberhausen und einer in Richtung Emden zur Verfügung.
Veranstaltung Vorführung des Films „Jenseits von Eden“ fällt aus.
Kreis Borken/Vreden (pd). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss die Vorführung des Films „Jenseits von Eden“ am Donnerstag, 10. Februar 2022, leider abgesagt werden. Die Veranstaltung gehört zur Programmreihe „Kino im kult“ des kult Westmünsterland in Vreden, bei der jeweils am zweiten Donnerstag in den Wintermonaten ein Meisterwerk der Filmgeschichte gezeigt wird.
Die wichtigen drei Punkte mussten sich die Skurios Volleys beim Tabellenletzten in Sundern schwer erkämpfen
Dass die Skurios Volleys als Tabellenführer zum Abschluss ihres Doppelspieltags-Wochenendes drei Punkte vom RC Sorpesee entführen würden, überraschte wohl niemanden ernsthaft.
Doch ehe das Schiedsrichter-Duo Christian Thelen und Theresa Rottmann um 17.48 zum 3:1-Endstand (25:21, 22:25, 25:17, 25:20) für die Gastmannschaft abpfiff, bissen sich diese einige Male die Zähne an den Sauerländerinen aus. Denn anders als bei der Ausgangskonstellation Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht erwartet, versuchte das vermeintlich spielerisch unterlegene Team aus Sundern die Westmünsterländerinnen über weitere Strecken mächtig zu ärgern – und machte das nicht einmal schlecht!
„Die Mannschaft vom RC Sorpesee hatte heute einen richtig guten Tag erwischt“, musste Borkens Co-Trainerin nach dem Match auch erst einmal tief durchschnaufen. „Die haben uns heute sowas von unter Druck gesetzt im Aufschlag und hatten auch eine bombenstarke Abwehr“, analysierte sie das 99-minütige Match. Natürlich hatten die Gäste, anders als die Gastgeberinnen, bereits am Vortag ein Ligaspiel absolviert und waren entsprechend noch etwas platt, doch reichte dies alleine nicht zur Erklärung.
Sorpesee schien teilweise über sich hinauszuwachsen und sich im Schulzentrum Sundern gegen den drohenden Abstieg zu stemmen, der aufgrund von nur sechs Punkten in 16 vorangegangenen Spielen immer wahrscheinlicher wird. Nelke: „Sie haben einfach keinen Ball aufgegeben, immer war noch jemand darunter. So hatten wir super Probleme damit unsere eigenen Punkte zu machen.“
Schon der erste Satz ließ erahnen, dass das Match kein Spaziergang werden würde. Bis zum 13:13-Ausgleich spielte sich das von Julian Schallow trainierte Team sogar einen Vorsprung von fünf Punkten heraus, ehe Borken leicht anzog. Zum 25:21-Satzgewinn trugen auch die starken Borkener Aufschläge bei, den Satz beendete schließlich Borkens Kapitänin Anika Brinkmann selbst. So hätte es in Satz zwei aus Borkener Sicht gerne weitergehen können, doch nun überraschten die Mädels von RC Sorpesee. Da die Borkener Aufschläge zu wenig Druck entfalten konnten und auch Annahme und Abwehr nicht schnell genug agierten, führten plötzlich die Gastgeberinnen.
Unverhoffter Satzgewinn
Zwei Borkener Auszeiten beim 14:9 sowie 19:12 brachten nicht die erhoffte Wirkung. Mehrfach wurde der Borkener Block unglücklich touchiert und auch die Feldabwehr hatte ungewohnt viel Arbeit. Gegen Ende dieses Satzes bäumte sich Borken noch einmal auf, sodass erst der vierte Satzball zum 25:22-Endstand Sorpesee zum unverhofften Satzgewinn verhalf.
Im dritten Durchgang aber zeigte sich Borken wieder wacher, obwohl recht viele Eigen- und Netzfehler ein besseres Ergebnis verhinderten. Bis zum 10:9 waren beide Mannschaften etwa gleich stark, dann aber konnte sich der Tabellenführer dank einer 5-Punkte-Serie leicht absetzen. Der zweite Satzball, ein Aufschlag von Außenangreiferin Anika Brinkmann, den Sorpesee unglücklich an die eigene Hallendecke schlug, brachte den 25:17-Satzgewinn.
Der nur neun Spielerinnen starke Borkener Kader hatte nach dem siegreichen dritten Satz natürlich die drei Punkte vor Augen. Trotzdem gelang es dem Team ähnlich wie im dritten Satz erst sich nach dem 9:10-Zwischenergebnis sich einen leichten Vorsprung rauszuarbeiten und diesen nicht mehr aufzugeben. Mit einer 3-Punkte-Serie gelang dem Tabellenführer schließlich der 25:20-Endstand im vierten Satz.
Damit baut Borken in der Tabelle den Vorsprung auf den bislang ärgsten Verfolger, die BayerVolleys, wieder auf neun Punkte aus. Aktueller Tabellenzweiter ist jedoch Köln, da die Domstädterinnen ein Spiel mehr absolvierten. Für Borkens Coach war Mittelblockerin Hanna Fleischer die beste Spielerin vom RC Sorpesee, sie erhielt damit die silberne MVP-Medaille. Gold geht zum insgesamt sieben Mal in dieser Saison an Borkens Kapitänin Anika Brinkmann.
Nach dem anstrengenden, aber doch mit sechs Punkten sehr erfolgreichen, Wochenende haben die Spielerinnen erst einmal bis Mittwoch spielfrei. Anschließend beginnen die Vorbereitungen aufs nächste Heimspiel gegen den ETC Hamburg am kommenden Samstag, der aktuell auf Platz 11 der Tabelle steht.
Große Buchstaben mit dem Slogan: „Wir sind kein Wolfsfutter“ stehen auf dem Banner. Darunter zu sehen sind Pferd, Hund und Katze.
Gleichzeitig flackerten unter dem Schild zahlreiche Kerzen für die gerissenen Weidetiere im Schermbecker Wolfsgebiet.
Rund 50 Weidetierhalter kamen nach Kirchhellen zur Mahnwache. Foto: Petra Bosse
Es ist bereits das zweite Mal, dass PferdehalterInnen zu einer Mahnwache zum Gedenken an die durch Wölfe gerissenen Weidetiere im Schermbecker Wolfsgebiet aufriefen. So auch am Samstagabend in Kirchhellen.
Ulrike Leiberich, Gabriele Ulrich und Alina Ohm luden an der Hiesfelder Straße/Heuweg in Kirchhellen zu der Mahnwache ein. Mit dieser Aktion möchten sie die Menschen in der Umgebung auf die Probleme der Weidetierhalter durch das Auftauchen der Wölfe aufmerksam machen. Die drei Frauen besitzen an der Lehmschlenke einen Offenstall mit zwei Ponys und zwei Großpferden.
Artgerechte Tierhaltung für alle Weidetiere
Ulrike Leiberich spricht sich an diesem Abend für eine artgerechte Tierhaltung für alle Weidetiere aus. Kein Wegsperren der Tiere, um diese vor Wolfsangriffen zu schützen. Deshalb sollen auch ihr Dartmoore-Ponys weiterhin im Offenstall bleiben und nicht wie von Umweltministerin Heinen-Esser empfohlen, diese in der Nacht einzustallen. „Persönlich habe ich nichts gegen den Wolf. Ich wünsche mir aber mehr Gerechtigkeit auf allen Seiten. Wenn der Wolf meine Tiere in Ruhe lässt, dann lasse ich auch den Wolf in Ruhe und er kann dann gerne bleiben“.
Rund 50 Weidetierhalter/Innen aus Hünxe, Bottrop, Schermbeck, Rees, Hamminkeln, Raesfeld und Heiden, Kreis Borken, folgten der Einladung. Vernetzt sind die betroffenen Weidetierhalter durch WhatsApp Gruppen. Hier tauschen sie sich aus. Wie der Schäfer Peter Rudde aus Heiden. Auch er kann inzwischen immer häufiger durchziehende Wölfe in Heiden und Velen beobachten. Deshalb habe er die rund 40 km lange Tour – trotz Regen und Kälte – aus Solidarität zu allen Weidetierhaltern gerne auf sich genommen. Alle Anwesenden haben letztendlich nur ein Ziel: Sie möchten ihre Schafe, Pferde, Hunde oder Katzen schützen und mit der Mahnwache ein Zeichen setzen.
Der Wolf geht uns alle an
Mit seiner Anwesenheit möchte er gemeinsam mit den anderen Teilnehmern/Innen an diesem Abend „Stärke zeigen“ denn, „der Wolf geht uns alle an. Selbst dann, wenn viele noch keinen ansässigen Wolf vor der Haustür haben. Das kann aber morgen schon anders aussehen“, so Rudde.
Deshalb sei es auch wichtig, dass jeder Weidetierhalte, der an seinen Tieren hängt, aus seiner Komfortzone herauskomme und Flagge zeige, so Rudde.
Existenzen sind vom Wolf bedroht
Nicht nur Schäfer sind in Aufruhr, sondern auch Reiter, Züchter und Pferdehalter fühlen sich mittlerweile in ihrer Existenz durch den Wolf bedroht. Und das nicht nur seit Tagen, sondern schon über viele Monate, seit das Gebiet rundum Schermbeck zum offiziellen Wolfsgebiet erklärt wurde.
Gingen noch bis vor einem Jahre alle davon aus, dass durch die Raubtiere für Pferde keine Gefahr bestehe, wurden sie in den letzten Monaten eines Besseren belehrt. Insgesamt acht Kleinpferde mussten nachweislich im Schermbecker Wolfsgebiet und im Territorium der Wölfin Gloria und ihrem Rudel durch den Wolf ihr Leben lassen. Von den toten Schafen ganz zu schweigen.
Ulrike Leiberich, Gabriele Ulrich und Alina Ohm luden an der Hiesfelder Straße/Heuweg ein, um die Menschen in der Umgebung auf die Probleme der Weidetierhalter durch das Auftauchen der Wölfe aufmerksam zu machen. Foto: Petra Bosse
Angst um die Tiere
„Wir möchten mit unserer Mahnwache erreichen, dass die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass unsere Ponys durch den Wolf gefährdet sind“, sagt Ulrike Leiberich, Initiatorin der Mahnwache. Sie hat – wie viele andere Pferdebesitzer- einfach nur Angst um ihre Tiere, denn die Wölfe würden seit Monaten das Leben und den Tagesablauf auf den vielen Reiterhöfen in der Region bestimmen.
Besuch von Wölfen macht Pferde immer unruhiger
„Seit die Wölfe da sind, hat sich das Verhalten unserer sonst so völlig unkomplizierten Pferde, und auch unser Leben, verändert. Die Tiere werden immer unruhiger, sind nervös, sie tänzeln, steigen hoch und sind kaum noch dazu zu bewegen, durch den kleinen, anliegenden Wald zu laufen“, erzählt die Pferdehalterin. Der Grund seien vor allem die seit dem Sommer täglich über die Weiden streifenden vier bis sieben Wölfe. Diese seien besonders in den frühen Morgenstunden bei der Fütterung der Tiere zwischen 6 und 6.30 Uhr zu beobachten.
5000 bis 6000 Meter Litze
Seit 20 Jahren hat Gabriele Ulrich ihre Pferde auf der Koppel mit Offenstall stehen an der Hiesfelder Straße stehen. Nun solle sie laut Empfehlung von LANUV abends ihre Pferde als Schutz vor den Wölfen einstallen. Zumindest so lange, bis sie ihren jetzigen Zaun nach den neuen „Förderrichtlinien Wolf“ durch einen neuen wolfsabweisenden Zaun, der mindestens 90 cm hoch sein muss, ausgewechselt hat. In diesem Fall würde dies bedeuten, dass die gesamte Litzenlänge für den vollständig geschlossenen und elektrifizierten Zaun rund 5000 bis 6000 Meter lang sein müsste.
So könnte auch für Weidetierhalter ein optimaler ein- und ausbruchssicher Zaun, wie bzw. im Tierpark Frankenhof in Reken, aussehen. Foto: Petra Bosse
Optimaler Schutz
Und das die geförderten Schutzmaßnahmen, was die Höhe der Zäune anbelangt, nicht ausreichen, hat sich in den letzten Monaten vielerorts im Wolfsgebiet bestätigt. Was helfen könnte, wären Elektro-Zäune mit acht Litzen und einer Mindesthöhe von 140 cm inklusiv Untergrabenschutz. Für Ulrich sei es deshalb auch wichtig, dass die Menschen in ihrer Umgebung bei einer Wolfssichtung sich gegenseitig informieren, helfen und bei Bedarf den Wolf von den Weiden vertreiben.
Ein garantierter Schutz vor Wolfsangriffen wäre ein Schutzzaun, mit Blick auf die enorme Sprungkraft der Schermbecker Wölfe, von rund zwei Meter Höhe, doppelt gesichert und mit Stacheldraht versehen, wie oben im Bild im Frankenhof Reken, um die Weiden und Wiesen zu bauen.
Kein Wildwechsel auf Dauer mehr möglich
Dies würde in der Konsequenz jedoch auch bedeuten, dass alle paar Meter zwischen den offenen Feldern und Wiesen die Weiden zwischen Kirchhellen, Schermbeck und Hünxe eher einem Tierpark ähnlich sehen und dadurch ein normaler Wildwechsel nicht mehr stattfinden könnte.
Darüber hinaus sind die Grundlagen, um die Pferde vor den Wölfen schützen, nicht bei allen PferdehalterInnen und Reiterhöfen- sowie Reitschulen weder finanziell, noch arbeitstechnisch auf Dauer umsetzbar.
Eine Förderung von wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen wird für folgende Pferdehaltungen angeboten:
Kleinpferde mit einem Stockmaß bis 148 cm
Pferde mit Fohlen (bis zum Alter von einem Jahr) und
Jungpferde (bis zum Alter von maximal drei Jahren).
Ausgewiesen wird die Förderung für die genannten Pferdehaltungen in dem vom MULNV ausgewiesenen „Streifgebiet des Schermbecker Wolfsrudels“ mit einer Größe von 140 km² angeboten.
Die Möglichkeit zur Förderung für Pferde besteht ab 01.01.2022 zunächst für die Dauer eines Jahres. Über eine mögliche Fortführung des Förderangebots wird rechtzeitig vor Ablauf eines Jahres unter Berücksichtigung des Rissgeschehens entschieden werden.
Gefördert wird die erstmalige Optimierung bestehender Standardschutzzäune nebst Zubehör zur Umsetzung eines wolfsabweisenden Grundschutzes.
Nicht förderfähig sind jedoch die Folgekosten zur Unterhaltung der Zäune, Arbeitserledigungskosten und Kosten für Werkzeuge, sowie Maschinen.
Anforderungen an einen Herdenschutzzaun Festzaun (Zweckbindungsfrist 5 Jahre):
Vollständig geschlossener, elektrifizierter Litzenzaun mit mindestens 5 Litzen und einer Höhe von mindestens 90 cm mit folgenden Litzenabständen:
erste Litze max. 20 cm über dem Boden
zweite Litze max. 20 cm über der Ersten
dritte Litze max. 20 cm über der Zweiten
vierte Litze max. 25 cm über der Dritten
fünfte Litze max. 30 cm über der Vierten.
Diese Litzenabstände dürfen nicht überschritten werden. Die Mindesthöhe des Zaunes muss an jeder Stelle eingehalten werden, auch bei Unebenheiten im Gelände.
2. Es wird nur langlebiges, gut leitfähiges, gut zu sehendes, gut spannbares Material wie bspw. kunststoffummantelte Stahldrähte (z.B. HippoWire) gefördert.
3. Die Zäune müssen für die Tiere gut sichtbar und in ihrer Höhe den Eigenschaften der zu weidenden Pferde angepasst sein. Nicht ortsübliche Zäune müssen ggf. durch die zuständigen Behörden genehmigt werden!
4. Als alleinige Umzäunung sind Geflechtzäune, Glattdraht und Stacheldraht für Pferdeweiden äußerst verletzungsträchtig und daher tierschutzwidrig. Mobile Zaunsysteme bieten für Pferde keine ausreichende Hütesicherheit und Pferde können sich leicht verfangen, daher wird für mobile Zäune keine Förderung gewährt.
5. Weidezaungerät: Für einen optimalen Herdenschutz ist ein Weidezaungerät (mit mind. zwei Joule Entladeenergie und 2.500 Volt) entsprechend dem Bewuchs, der Zaunlänge und dem Zaunmaterial auszuwählen. Wichtig ist eine ausreichende Erdung! Weidezaungeräte sollen nicht überdimensioniert sein. Die Entladeenergie von mindestens zwei Joule und 2.500 Volt muss entlang des gesamten Zaunes gewährleistet werden.
6. Weidezauntore: Die Höhe des Tores richtet sich nach dem Niveau der obersten Litze. Untergrabe- bzw. Überkletterschutz sind zu gewährleisten. Üblich ist ein Elektrifizierungsset. Alternative: 1 m breite Schürze aus z.B. Gummimatten o. ä.
7. Zu Einsprunghilfen ist ein Abstand von 4 Metern einzuhalten. Da Gräben/Gewässer übersprungen/durchschwommen werden, muss die Uferseite bei der Einzäunung berücksichtigt werden.
Förderhöchstgrenze von 30 000 Euro
Es wird zudem auf die Ausführungen in den Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten (BMEL 2009) verwiesen. Die Errichtung eines Herdenschutzzaunes wird bis zu einer maximalen Größe von einem ha pro GVE gefördert. Je Betrieb und Jahr besteht eine Förderhöchstgrenze von 30 000 Euro.
Am Samstag, 19.02 und am Sonntag, 20.02 werden direkt nach den Messen in allen drei Kirchen, Raesfeld, Erle und Rhedebrügge Schnitzarbeiten aus Olivenholz zum Verkauf angeboten. Sie stammen von christlichen Holzschnitzern in Bethlehem.
Zur Situation der Bethlehemer Schnitzer: Die Situation im heiligen Land Palästina / Bethlehem ist schwierig. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit. Die Menschen in Bethlehem haben keine Entfaltungsmöglichkeiten, weil Grenzposten sie in ihrer Freiheit einschränken. Gewaltige Mauern versperren ihnen den Weg nach draußen. Die Hoffnung Arbeit zu finden, wird unter solchen Lebensbedingungen im Keim erstickt. Christliche Familien bangen um ihre Existenz. Ohne Arbeit können Eltern ihren Kindern keine Sicherheit geben. Viele Christen ringen daher mit der Entscheidung das heilige Land zu verlassen, um anderswo ihr Glück zu finden.
Für eine bestimmte Menschengruppe besteht jedoch noch Hoffnung in Bethlehem zu bleiben, weil sie Arbeit haben. Es sind christliche Bethlehemer Schnitzer, die mit Olivenholz-Schnitzereien ihren Lebensunterhalt sichern.
Das Kunstwerk der Schnitzereien ist für viele christliche Palästinenser die einzige Möglichkeit ihre Existenz zu sichern. Mit dem Kauf von Kreuzen, Krippen, der heiligen Familie und weiteren biblischen geschnitzten Figuren können Weichen zum Verbleib christlicher Familien im heiligen Land gestellt werden.
Überleben für kleine Handwerksbetriebe
Die Chance, dass diese Arbeiten nach draußen gelangen, bedeutet für die Schnitzer ein Stück Selbstwert, was man ihnen zurück gibt. Und natürlich das Überleben für die kleinen Handwerksbetriebe, weil immer wieder eingehende Aufträge der Händler die Arbeitsplätze der Schnitzer sichern. Die Unterstützung ist ein Zeichen der Solidarität mit den Christen im heiligen Land, die immer mehr zu einer bedrohten Minderheit werden.
Deshalb bittet die Pfarrgemeinde um Aufmerksamkeit, was die Arbeiten der Schnitzer anbelangt. Eine kleine Gruppe christlicher Palästinenser aus Bethlehem wird in der Pfarrgemeinde auch zu Gast sein!
Das Pfarrbüro in Erle soll demnächst neu besetzt werden. Neu im Team ist Irena Larysch (51 Jahre) aus Gemen.
Wie die Pfarrgemeinde St. Martin mitteilt, wird Irena Larysch an zwei Tagen in der Woche als Pfarrsekretärin sowohl in Raesfeld als auch in Erle im Pfarrbüro tätig sein.
Ab 1. Februar gelten vorübergehend die neuen Öffnungszeiten in Raesfeld:
Mo 9-12 und 15-17 Uhr
Di 9-12
Mi geschlossen
Do 9-12
Freitag geschlossen
Das Pfarrbüro in Erle bleibt vorübergehend noch geschlossen.