Ein Original ist die „Spirit of Asia“ aus Bombay. Die Rikscha dreht seit einem Monat in Raesfeld und Erle ihre Runden
Die bunte Rikscha von Marc Sushil Kumar Niklas ist ein echter Hingucker. Seit 2018 wohnt der in Indien geborene Marc Niklas in Erle. Nun ist er stolzer Besitzer einer „waschechten“ Rikscha aus seiner Heimat.
Bei der Püfferken-Aktion am Karfreitag lud er erstmalig gegen eine Spende zu einer kleinen Rundfahrt um die St. Martin-Kirche ein. Das Dreirad mit dem knallroten Dach und den bunten Kunstblumen war kaum zu übersehen und sorgte vor Ort für reichlich Diskussionsstoff.
Kein Nachbau
Die Rikscha sei kein Nachbau, sondern stammt ursprünglich aus Indien und gehörte einer Studentin in Münster, erzählt Niklas. Nun fahre er seine Kinder mit dem Fahrradtaxi bei schönem Wetter zum Kindergarten.
Das soll aber nicht alles sein, denn der Erler hat darüber hinaus noch weitere Pläne für dieses außergewöhnliche Rad, welches sogar vom TÜV und vom Raesfelder Ordnungsamt auf Sicherheit überprüft wurde. Er möchte damit kleine Taxifahrten sowie Rundfahrten für private Feiern und Hochzeiten anbieten. Eine besonders schöne Sache sei eine Rundtour für Brautpaare rund um das Wasserschloss, schlägt Niklas vor. Beschränkt jedoch sind die Fahrten nur auf Raesfeld und Erle.
Wer eine Tour oder Taxifahrt mit der „Spirit of Asia“ buchen möchte, kann sich melden unter Tel.: 0157-32287452.
Gelbe Sommerfelder leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Energieversorgung, doch die Rapspflanze liefert weit mehr
Bereits heute sind die gelb leuchtenden Rapsfelder schon von Weitem sichtbar. Sie sind ein Zeichen dafür, dass der Sommer nicht mehr weit ist.
Das Blütenmeer betört nicht nur unsere Sinne, es lockt auch Heerscharen von Honigbienen an, und Wanderimker folgen mit ihren Bienenstöcken oft den blühenden Feldern. Rapshonig ist bei den fleißigen Honigsammlerinnen ebenso beliebt wie beim Menschen, der sein mildes, süßes Aroma und die cremige Konsistenz schätzt. Doch die Pflanze liefert weit mehr als die gesunde Süßigkeit für unser Frühstücksbrötchen.
Rapsblüten enthalten reichlich Nektar und Pollen und sind ein hochwertiges Eiweißfuttermittel in der Nutztierhaltung
Der größte Teil der Rapserzeugung landet auf dem Teller
Wegen seines hohen Ölgehalts ist Raps oder lateinisch „Brassica napus“ auch die wichtigste Quelle für Biodiesel aus heimischer Erzeugung. 50 bis 60 Prozent des Biodiesels, der in Deutschland hergestellt wird, stammen aus dieser Pflanze. Sie ist zudem ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Biokraftstoffe immer auch zur Ernährung beitragen.
Während der Blütezeit wird sie von den Bienen bestäubt, die dafür reichlich Nektar und Pollen erhalten. Nach der Ernte werden rund 40 Prozent zu Pflanzenöl verarbeitet, das als Nahrungsmittel oder als Ausgangsprodukt für Biokraftstoffe dient. 60 Prozent sind dagegen ein hochwertiges Eiweißfuttermittel in der Nutztierhaltung, das zum Beispiel an Milchkühe verfüttert wird.
Unter www.biokraftstoffverband.de gibt es dazu mehr Hintergrundinformationen. Andere Eiweißimporte werden somit reduziert.
Ausgangsprodukt für nützliches Glycerin
Bei der Verarbeitung von Rapsöl zu Biodiesel entsteht auch Glycerin, eine wertvolle und unverzichtbare Basischemikalie mit äußerst vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Es wird zum Beispiel in Desinfektionsmitteln, der Lebensmittelherstellung, in Kosmetika oder Zahnpasta, in der Medizin oder ebenfalls in der Tierfütterung eingesetzt. Wer also vor dem abendlichen Zähneputzen ein Glas warme Milch mit Honig zum Einschlafen trinkt, der tut dies im Einklang mit der Herstellung von umweltfreundlichem Biodiesel aus Raps. (djd)
Waffen und Drogenplantagen-Equipment hat die Kripo bei einem mutmaßlichem „Reichsbürger“ sichergestellt
Jede Menge Waffen fand die Kripo bei einem 40-jährigen Mann aus Schöppingen.
Zwei Luftdruck-Gewehre und eine Gaspistole – jeweils mit Munition, drei Messer, eine Machete, ein Sportbogen samt Pfeilen, zwei (Deko-) Samurai-Schwerter, Equipment für eine 6 qm-Marihuanaplantage, zwei Cannabis-Setzlinge und eine geringe Menge Marihuana stellte die Kripo im Laufe der Woche bei einem 40 Jahre alten Schöppinger sicher.
Sichergestellte Gegenstände
Laut Mitteilung der Kreispolizei Borken sei der Mann durch Ermittlungen der Kripo Ahaus in den Verdacht geraten, Waffen zu besitzen und eine Marihuana-Plantage zu betreiben, so dass ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss beantragt und erlassen wurde.
Dem Beschuldigten, der der Reichsbürgerszene zugeordnet wird, war in der Vergangenheit der kleine Waffenschein entzogen worden. „Die waffenrechtliche Prüfung der sichergestellten Gegenstände dauern an“, so die Polizei.
Die Gemeinde Raesfeld beteiligt sich vom 01. Mai bis 21. Mai 2022 wieder an der Kampagne Stadtradeln
Platz 2 in der Gewinnkategorie Fahrradaktivste Kommune in der Größenkategoriedeutschlandweitmit den meisten Radkilometern 2021 den 2. Platz.
In dieser Zeit sind alle Raesfelder/ Erler/ Homeraner aufgerufen, möglichst viele Kilometer beruflich sowie privat mit dem Fahrrad zurückzulegen, um ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und Radverkehr zu setzen.
Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr auch in Raesfeld weiter voranzubringen und viele Bürger für das Radfahren im Alltag zu gewinnen.
Wer kann beim Stadtradeln mitmachen?
Teilnehmen können alle, die in Raesfeld wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Raesfelder, die teilnehmen möchten, können sich auf der Internetseite www.stadtradeln.de registrieren, dort einem Team beitreten oder selbst ein Team gründen. Einzelpersonen können sich dem „Offenen Team“ anschließen.
Die Kampagne STADTRADELN vom Klima-Bündnis, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas, ist international und wird zusätzlich von verschiedenen Partnern unterstützt.
So funktioniert es: Beim STADTRADELN sollen sich Teams bilden und während des 21-tägigen Aktionszeitraums die mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer erfassen. Das gilt auch für Radtouren außerhalb von Raesfeld, auch Fahrten mit einem E- Bike oder einem Pedelec fließen in die Wertung ein.
Anmelden
Auf der Homepage können sie dann ihre erradelten Kilometer ins Kilometer-Buch eintragen oder sie tracken diese über dieSTADTRADELN-App.
Für Teilnehmer, die ihre Daten nicht im Internet eintragen möchten, hält die Tourist-Info im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld Erfassungsbögen bereit. Diese können dort während des Aktionszeitraums auch wieder abgegeben werden. Weitere Infos erhalten Sie telefonisch vom Team der Tourist-Info Raesfeld unter 02865 60910.
Die Raesfelder Ortsmitte – Ein Zentrum zum Einkaufen, Verweilen, Bummeln und Kultur
Kurz zusammengefasst: ein Ort der Begegnung – Raesfelder Kunst-, Kultur und Markthalle (KUMA). So könnte die Ortsmitte Raesfeld mit Blick in die Zukunft aussehen.
Die ersten Planungen und Analysen stellten im Bürgerforum Anfang April Sonja Pack-Hast vom Büro Wolters-Partner und Verkehrsplaner Dr. Harald Blanke vor. Diese beruhen auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) „Raesfeld 2030“.
Die Idee des Raesfelder Kulturmarktes, abgekürzt KUMA, insbesondere die Idee der Markthalle, stammt von Udo Tünte, welches er nun gemeinsam mit Wolfgang Schwiederowski, Dr. Bernhard Bonhoff und Thomas Spangemacher vorstellt. Die Pläne sollen für ein lebendiges Dorfleben stehen. „Ein Dorf, indem sich jeder wohlfühlt, wie an einem Urlaubsort“.
Für die vier Raesfelder könne das KUMA-Projekt ein Leuchtturmprojekt werden und beweisen, dass selbst aufgegebene, unattraktive Dorfmitten wieder neu belebt werden können.
Mittelpunkt der Planung
Im Mittelpunkt ihrer Planung stehen die Flächen Froschbrunnenplatz zur Kirche, die Fläche von „Haus Epping“ sowie die Neugestaltung des Rathausplatzes.
Wenn es nach den Plänen von KUMA geht, sollten die drei Flächen, welche aktuell einen Einzelstellenwert in der Ortsmitte haben, verbunden werden. Durch eine Verknüpfung könnte somit ein attraktiver und belebter Ortskern über die Rathausstraße bis hin zur Fläche „Haus Epping, den Froschbrunnenplatz bis hin zur Kirche mit Kirchplatz und neuem Pfarrheim geschaffen werden.
Der zentrale Mittelpunkt dieser Verbindungsachse könne laut Vorschlag die Fläche rund um das Haus Epping sein. Ein zentraler Platz, um die „neue Mitte“ Raesfelds zu gestalten, – eine Mitte für die Bevölkerung sein.
Verweilen im Ortskern
Tagsüber ist viel los im Dorf. Raesfeld ist ein kleiner, hektischer Ort für funktionelle Erledigungen wie Einkäufe, Apotheke, Arzt, Post oder Bank. Nach Ladenschluss jedoch ändert sich das Bild. Kaum einer dieser genannten Plätze lädt am Abend zu einem längeren Verweilen ein. KUMA jedoch wünscht sich eine lebendige, einzigartige und unverwechselbare Dorfmitte mit Herz und Seele.
Und dazu bietet die wertvollste Fläche in der Dorfmitte – das Gelände „Haus Epping“ – genau die einmalige Chance, um im Herzen des Dorfes wieder einen attraktiven, sozialen und kulturellen Ort der Begegnung für alle Raesfelder Bürger zu schaffen. Eine neue Dorfmitte als Ergänzung und Gegenpol zum Schloss Raesfeld mit seiner Schlossfreiheit.
Bereits in der Vergangenheit sei das „Haus Epping“ traditionell laut KUMA immer ein Ort mit Gastronomie und Saalangebot gewesen. Genau diesen – mit den ehemaligen Angeboten – vermissen heute noch viele Menschen in der Dorfmitte.
Kultur und Treffpunkt
Deshalb sei es für KUMA wichtig, dieses ehemalige Angebot wieder neu aufleben zu lassen zum Beispiel mit einem Biergarten, Saal mit Bühne, Treffpunkt für Vereine, Stammtische, für Dorf-Theater, Kleinkunstbühne, private Feiern oder Konzerte.
Eine Markthalle könnte, wenn es nach der Idee von Udo Tünte gehe, für ein reges Treiben im Ort sorgen mit vielfältigen regionalen Angeboten. Dazu könnten Hofläden mit erstklassigen regionalen Erzeugnissen gehören. Weitere Angebote – wie etwa ein Drogeriemarkt – sollen für eine zusätzliche Kundenfrequenz sorgen.
Büro- und Tagungsräume
Zur Multifunktionalität gehört für KUMA auch ein multifunktionell gestaltetes „Bürger Open Work Space-Office“ Kulturbüro, mit zu mietenden Seminar- oder Tagungsräumen. Nutzbar beispielsweise für Eventplanungen, Bürgerworkshops oder Vorträge. Die Gemeinde könnte eventuell die Räumlichkeiten mit bewirtschaften, unter anderem mit einem Bürgerbüro, Wirtschaftsförderung oder die Bürgerstiftung könnte darin ansässig werden.
Das nächste Bürgerforum ist für den 20. Juni geplant.
Apropos Ostern! Wie kam der Osterhase eigentlich zu seinem Job? Meister Lampe, Mümmelmann und Langohr
Osterhase oder Feldhasen?
Er hat einen stromlinienförmigen Körper mit langen Hinterläufen, bernsteinfarbene Augen, erdbraunes Fell und ganz lange Ohren:
Klar, die Rede ist vom Hasen! Der spielt ja im Moment – so kurz vor Ostern – eine besonders wichtige Rolle bei den Kindern. Schließlich ist er dafür verantwortlich, dass die bunten Ostereier und all die leckere Schokolade pünktlich ausgeliefert und versteckt werden. Aber nicht nur die Kinder interessieren sich gerade stark für den niedlichen Mümmelmann: Auch die Experten haben die Hasen im Blick – jedes Jahr um diese Zeit werden in Deutschland nämlich die Feldhasen gezählt.
Unterschied zwischen Hase und Kaninchen
Lange Ohren allein machen noch keinen Feldhasen, es könnte schließlich auch ein Kaninchen sein… Woran erkennt man wohl den Unterschied zwischen den beiden?
Der Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband
bringt Licht ins Dunkel.
Mürrischer Einzelgänger
„Das Kaninchen lebt unter Tage hauptsächlich, in großen Bauanlagen. 40, 50, sogar 60 Tiere leben da zusammen. Der Hase ist eher ein mürrischer Einzelgänger, der über Tage lebt, der kann gar nicht graben. Und wenn man sich die Tiere anguckt, ist das Kaninchen nur halb so groß wie ein Hase und die Ohren sind auch nur halb so lang, wie bei einem Hasen.“
Und es gibt gute Nachrichten, nämlich:
„Dass auf den Feldern und Wiesen in Deutschland grob geschätzt etwa
drei Millionen Hasen unterwegs sind. Das sind so 12 pro Quadratkilometer.
Unterm Strich bleibt: Ostern ist gesichert.“
Apropos Ostern! Wie kam der Osterhase eigentlich zu seinem Job?
Dazu Torsten Reinwald: „Der Hase oder die Häsin können viermal im Jahr Junge bekommen – bis zu 20 insgesamt – ist also sehr fruchtbar. Und deswegen haben auch die Kelten den Hasen schon als Fruchtbarkeitssymbol gesehen. Im Frühjahr haben sie dann die Hasen tanzen gesehen auf der Wiese. Das waren keine Tänze in dem Sinne, sondern Revierkämpfe, Paarungskämpfe. Und als sie dann dahingegangen sind, unsere Vorfahren, haben sie gesehen, dass da überall Eier lagen. Das waren natürlich nicht die Eier von den Hasen, sondern von Wiesenbrütern, die vertrieben wurden vom Hasen. Und dementsprechend haben sich die Leute dann gedacht, dass der Osterhase die Eier bringt.“
Nachdem der Winter noch ein kurzes Gastspiel gegeben hatte, kann es im Garten nun so richtig losgehen. Damit kann man nicht nur sich, sondern auch der Natur etwas Gutes tun – denn Nachhaltigkeit ist beim Gärtnern das große aktuelle Thema.
Ein klarer Trend der letzten Jahre bringt die Nachhaltigkeit in den Vordergrund. Viele Gartenbesitzer möchten weg vom reinen Systemgarten mit akkurater Rasenfläche und einigen Blumen, der viele Arbeit mit nur wenig Natur belohnt.
Statt dessen sind ökologisch aufgewertete Gärten im Kommen. Hier sollen sich Menschen und Tiere gleichermaßen wohl fühlen. Damit reagieren viele Gartenbesitzer auf die großen Herausforderungen unserer Zeit: Insektensterben, Wasserknappheit und biologische Verarmung sollen wenigstens auf dem eigenen Grundstück etwas entgegen gesetzt werden.
So kann man im Garten beispielsweise verschiedene Räume schaffen, die jeweils einem anderen Zweck dienen. Wer sich etwa eine schöne neue Terrasse anlegt, um darauf mit Familie und Freunden gemütlich zu feiern, könnte an anderer Stelle vielleicht eine „wilde Ecke“ mit insektenfreundlichen Pflanzen zulassen.
Heimische Pflanzen im Garten
Bei den Pflanzen bieten sich heimische Sorten an. Diese sind nicht nur an unser Klima besser angepasst. Sie sind außerdem für unsere einheimischen Insekten viel attraktiver, was auch anderen Kleintieren und Vögeln zugute kommt. Exotische Pflanzen hingegen sollte man vermeiden. Wer seinen Garten mit außergewöhnlichen Pflanzen schmücken möchten, könnte zum Beispiel alte Sorten wieder entdecken. In den meisten Gärtnereien oder Baumschulen kann man alte Obst- oder Gemüsesorten finden, wie sie unsere Vorfahren noch angepflanzt haben. Diese haben oft viel mehr Geschmack, und sorgen nicht nur kulinarisch für Aha-Momente.
Wildblumen im Garten
Wer ein Stück Rasen einem anderen Zweck zuführen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Wie wäre es mit einer insektenfreundlichen Blumenmischung? Inzwischen gibt es recht gut sortierte Saatpakete, die aus einem Stück Erde ein wahres Bienenparadies machen können. Oft sind die Mischungen so durchdacht, dass sie den ganzen Sommer immer andere Blüten hervorbringen. So wird nicht nur den hungrigen Insekten geholfen, sondern auch optisch etwas geboten.
Wasser sparen
In den Dürrejahren 2020 und 2021 wurde vielen Menschen erstmals bewusst, dass auch in unseren Breiten Wasser eine endliche Ressource ist. Um den Verbrauch zu senken, gibt es auch hier einfache Tipps. So kann man etwa den Boden zwischen den Pflanzen mit Mulch bedecken, um die Verdunstung gering zu halten. Wer einen Teil seines Rasens nicht ständig braucht, kann diesen auch einfach etwas wachsen lassen: Je länger das Gras, desto mehr Feuchtigkeit kann hier gebunden werden. Auch wer kurzen Rasen bevorzugt, kann mit einem modernen Rasenmäher zum Wassersparen beitragen: Mäher, die den Rasenschnitt nicht im Korb fangen, sondern zu kleinem Mulchschnitt verarbeiten, helfen Nährstoffe und Feuchtigkeit im Gras zu bewahren. Natürlich ist auch eine Regentonne eine gute Investition, denn so verschwindet das kostbare Nass nicht einfach in der Kanalisation.
Schottergärten adé
Schottergärten waren eine Zeitlang beliebt und galten als pflegeleicht. Allerdings hat hier inzwischen ein Umdenken stattgefunden. Es hat sich herumgesprochen, dass sich die Steinflächen im Sommer stark aufheizen, heimischen Tieren und Pflanzen keine Nahrung bieten und zur Flächenversiegelung beitragen. Mit Nachhaltigkeit hat das wenig gemein. Daher werden viele geschotterte Flächen inzwischen wieder naturnaher gestaltet. Mit dem richtigen Pflanzenmix kann man die toten Flächen wieder beleben und hat trotzdem kaum weniger Arbeit, als mit einem Schottergarten. Wer eine größere Fläche umgestalten will, kann angesichts des zu bewegenden Gewichts auch eine Fachfirma beauftragen.
Natürliche Düngung für den Garten
Der gute alte Komposthaufen hatte schon Sinn: Schon in alter Zeit wurde hier alles deponiert, was aus der Küche und bei der Gartenpflege übrig geblieben war. Über einige Wochen wurde der Abfall dann zu wertvollem Humus. Heutzutage legt der Kompost hingegen den Turbo ein: Bei modernen Schnellkompostern reift die nährstoffreiche Erde bereits in sechs bis zwölf Wochen heran. Und das Beste dabei – man riecht nichts davon.
Ergänzen kann man die Nährstoffgabe durch Hornspäne. Diese sind ein guter Langzeitdünger und belasten nicht das Grundwasser, wie es beim übermäßigen Einsatz von Kunstdünger oft der Fall ist. Wer gerne Kaffee trinkt, kann auch den Kaffeesatz gut verwenden – einen Tipp findet man hier.
Benjeshecke und Trockenmauer
Wenn vom Baum- und Strauchschnitt in den kalten Monaten Äste und Zweige übrig geblieben sind, muss man nicht unbedingt den Weg zum Bauhof antreten. Stattdessen kann man mit wenig Aufwand eine einfache Totholzhecke anlegen. Zwischen den aufeinandergelegten Hölzern finden viele Tiere ein neues Zuhause. Das fand auch schon der auf Nachhaltigkeit bedachte Landschaftsgärtner Hermann Benjes heraus, nach dem die Heckenform benannt ist.
Ebenfalls leicht zu erstellen ist eine Trockenmauer aus Bruchsteinen. Diese bietet nicht nur einen dekorativen Hingucker, sondern auch Lebensraum und Versteckmöglichkeiten für viele Kleintiere, was wiederum auch Vögel anlockt. Wer möchte, kann die Ritzen auch mit passenden Pflanzen verschönern.
Wasser und Energie vom Carport
Ein Carport ist eine praktische Ergänzung über der Stellfläche am Haus – aber kann er auch Nachhaltigkeit fördern? Das geht tatsächlich: Viele Anbieter haben sich auf die Wünsche der Kunden eingestellt. Intelligente Wasserableitungen in einen Regenwasserspeicher oder Solarmodule zur Energiegewinnung sind daher längst auch bei den Fachfirmen angekommen.
Lebensraum Zaun
Buchsbaum- oder Thujahecken waren lange Zeit in fast allen Vorgärten zu sehen. Für die heimische Tierwelt bieten sie allerdings so gut wie keine Vorteile. Wer keine heimische Hecke pflanzen möchte, kann auch mit einem schön bepflanzten Zaun Akzente setzen. Ein aus nachhaltig angebauten Hölzern angefertigter Holzzaun, der etwa mit Ramblerrosen oder Kapuzinerkresse bepflanzt ist, wird zum wahren Bienenparadies. Am Zaun kann man auch gut Nistkästen für die gefiederten Gartenbewohner anbringen.
Bei der Generalversammlung 2022 wählt die Landjugend Raesfeld einen neuen Vorstand
Nick Nattefort und Nicole Nienhaus bleiben Vorsitzende.
Bevor Pater Johnson kleine, gemeinsame Impulse gab, konnten sich neue Mitglieder bei der Raesfelder Landjugend anmelden.
Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden Nick Nattefort und einen Rückblick, standen die Wahlen der Vorstandsmitglieder an.
V.l.n.r hinten: Jonas Bleker, Jan-Peter Stenkamp, Nick Nattefort, Paula Stenkamp, Marlen Nattefort V.l.n.r mitte: Thea Nießing, Frank Möllmann, Daniel Bleker, Rica Kreierhoff, Katrin Becker V.l.n.r vorne: Ron Höbing, Simon Höing, Lana Höbing, Finja Kreierhoff, Nicole Nienhaus Nicht im Bild: Daniel Nienhaus, Rica Gohsen, Henrik Stenkamp, Franziska Nießing. Foto: KLJB Raesfeld
Wie bereits im letzten Jahr, übernehmen Nick Nattefort und Nicole Nienhaus das Amt der ersten Vorsitzenden. Unterstütz werden sie von Jan-Peter Stenkamp und Marlen Nattefort als zweite Vorsitzende.
Für das Amt der Kassierer wurden Katrin Becker und Rica Kreierhoff bestätigt.
Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Rica Gohsen als Schriftführerin und Franziska Nießing als Pressewartin.
Sportwart ist wie bereits im letzten Jahr Henrik Stenkamp und wird er von der neuen Sportwartin Finja Kreierhoff, die zuvor Beisitzerin war, untestützt.
Den Posten der Getränkewarte übernehmen Daniel Nienhaus und Daniel Bleker. Der neue Handywart ist Simon Höing.
Neu im Vorstand begrüßt werden konnten Thea Nießing, Lana Höbing und Paula Stenkamp als weibliche Besitzerinnen, sowie Frank Möllmann. Er wird von Ron Höbing und Jonas Bleker unterstützt.
Fachleute des Kreises und der Kommunen stimmen sich in Sachen „Ukraine-Hilfe“ ab
Inzwischen 1.946 Kriegsflüchtlinge im Kreis Borken registriert
Kreis Borken (pd). In einer Videokonferenz haben jetzt die Leitungen der Ordnungs- und Sozialämter der kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit den Fachleuten des Kreises Borken anstehende Fragen im Rahmen der „Ukraine-Hilfe“ erörtert. Eingeladen hatte dazu der Kreis Borken. In der Besprechung ging es insbesondere um Themen wie Unterbringung und Gesundheitsversorgung, Arbeitsvermittlung und Beschulung.
Insgesamt 2.200 gemeldete Privatwohnungen
Mit Stand 13.04.2022 sind im Kreisgebiet 1.946 Ukraine-Flüchtlinge registriert. Derzeit gibt es im Kreisgebiet insgesamt rund 5.700 Unterbringungsplätze. Davon befinden sich rund 3.500 in Unterkünften der kreisangehörigen Kommunen und etwa 2.200 in Privatwohnungen, die den Kommunen gemeldet wurden.
Belegt sind insgesamt rund 3.700 Plätze mit Flüchtlinge aus aller Welt, darunter knapp 1.500 mit Geflüchteten aus der Ukraine. Darüber hinaus wird ein Teil der registrierten ukrainischen Geflüchteten z. B. von Verwandten und Bekannten privat untergebracht und befindet sich gegenwärtig nicht im Asylleistungsbezug.
Schulischer „Seiteneinstieg“
Bislang wurden 145 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine den hiesigen Schulen zugewiesen. In den Osterferien und danach stehen weitere Beratungstermine für den schulischen „Seiteneinstieg“ an.
Medizinische Versorgung
Nach der aktuellen Rechtslage sind für die medizinische Versorgung der Ukraine-Flüchtlinge einschließlich Erstuntersuchungen und Tuberkuloseüberprüfung die Städte und Gemeinden zuständig, die vorrangig auf niedergelassene Ärzte zurückgreifen sollen. Corona-Schutzimpfungen können zudem im Rahmen der örtlichen Impfangebote der „Koordinierenden Covid-Impfeinheit“ des Kreises (rollierende Termine in den Kreis-Impfstellen in Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau) erfolgen.
Hilfstransport
Hingewiesen wurde auch auf den nächsten vom Kreis Borken in Verbindung mit dem Heeker Unternehmen 2G organisierten Hilfstransport, u. a. mit von einer hiesigen Textilfirma gespendeter Bettwäsche. Die Güter gehen eine Woche nach Ostern in den polnischen Partnerkreis Wroclaw/Breslau, in dem viele ukrainische Flüchtlinge untergebracht sind. Die kreiseigene Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland (EGW) teilt mit, dass sie ihr mehrsprachiges Informationsangebot in Sachen Abfallentsorgung und -sortierung inzwischen um eine Handreichung in ukrainischer Sprache erweitert hat. Zu finden ist sie im Internet unter https://www.egw.de/service/abfallberatung/mehrsprachige-sortierhilfen. Umfangreiche Informationen zum Thema Unterstützung der ukrainischen Kriegsflüchtlinge – selbstverständlich auch in ukrainischer Sprache – gibt es auf der Website des Kreises Borken unter https://www.kreis-borken.de/ukraine-hilfe.
Wandertipp: Tour auf dem 5,5 Kilometer langen Haardgrenzweg zwischen Marl und Oer-Erkenschwick.
Metropole Ruhr (idr). Gerade zu Ostern gilt: Es grünt so grün im Ruhrgebiet. Der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) haben einige Routen-Tipps zusammengestellt, wo Ausflügler über die Feiertage die Wälder, Halden und Naturschutzgebiete des RVR von ihrer schönsten Seite erleben können.
Wandertipp Grafenmühle
Empfohlen wird z. B. eine Wanderung in Bottrop von der Grafenmühle zur Halde Haniel, von deren Gipfel der Blick weit über die frühlingsgrüne Kirchheller Heide und das westliche Ruhrgebiet schweifen kann.
Oder eine Tour auf dem 5,5 Kilometer langen Haardgrenzweg zwischen Marl und Oer-Erkenschwick. Auch der Hohe Mark Steig zwischen Olfen und Wesel mit stolzen 137 Kilometern ist ohne lange Anfahrt erreichbar.
Ein wahres Kleinod mit 50 verschiedenen Vogelarten ist das Naturschutzgebiet Beversee in Bergkamen. Und auch das Rumbachtal in Mülheim an der Ruhr und das Wittener Muttental sind einen Ausflug wert.
Spendenaktion für die Borkener Tafel und die Ukraine-Flüchtlinge in Erle – Insgesamt kamen 900 Euro an Spendengeld zusammen
Ein Initiativkreis Erler Frauen veranstaltete am Dienstag, 12. April 2022, eine Spendenaktion zugunsten der Borkener Tafel und für die Flüchtlinge aus der Ukraine.
Einige Erler Geschäftsleute und der Ein-Welt-Laden Erle unterstützten die Spendenaktion. Ganze zwölf Stunden sammelten die Frauen und einige Männer Lebensmittel und Geldspenden vor dem Edeka-Markt Beyer an der Silvesterstraße. So kamen nicht weniger als 16 Kisten verschiedener Lebensmittel, Körperpflegeartikel, Süßigkeiten, Malstifte, bunte Ostereier und über 900 € zusammen.
Dabei ergaben sich auch oft gute Gespräche, in denen Entsetzen über die Lage in der Ukraine und Mitgefühl mit den Flüchtlingen, aber auch Dankbarkeit für unsere eigenen Lebensumstände zum Ausdruck kamen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Frauen von einigen afrikanischen Migranten, die z. T. schon länger in Erle Zuflucht gefunden haben. Diese ließen es sich nicht nehmen, selbst für die Menschen aus der Ukraine zu spenden.
Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge – Spendenaufruf der Gemeinde Raesfeld und der Bürgerstiftung
Mit den Spenden soll die polnische Partnerstadt Kobierzyce bei der Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge unterstützt werden.
Raesfeld (pd). Rund 2,5 Millionen Ukrainer sind vor dem Krieg in ihrem Heimatland ins Nachbarland Polen geflohen. Auch Raesfelds polnische Partnerkommune Kobierzyce hat in den letzten Wochen sehr viele Flüchtlinge aufgenommen. Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing bot der polnischen Partnerstadt Unterstützung an.
Philipp Holtschlag, Gerswid Altenhoff-Weber (beide Vorstand Bürgerstiftung REH), Bürgermeister Martin Tesing und Kathrin Bonhoff (Vorstand Bürgerstiftung REH) bitten um Spenden für die polnische Partnerstadt Kobierzyce
Hauptsächlich Frauen mit Kindern
Kobierzyces Bürgermeister Ryszard Pacholik schrieb, dass die Bürgerinnen und Bürger von Kobierzyce die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet, hauptsächlich Frauen mit Kindern, nach Kräften unterstützen. „All das reicht jedoch nicht aus, um menschenwürdige Lebensumstände zu gewährleisten und Hoffnung zu geben“, erklärt er die Lage vor Ort. Kobierzyce benötige vor allem finanzielle Unterstützung und hoffe auf die Partnergemeinde, um die Situation der Flüchtlinge aus der Ukraine in Kobierzyce zu verbessern.
Die Bürgerstiftung REH und die Gemeinde Raesfeld rufen zu einer gemeinsamen Spendenaktion auf, damit man der polnischen Partnerstadt Kobierzyce bei der Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge schnell unter die Arme greifen könne. Die Bürgerstiftung hat dazu ein Spendenkonto eingerichtet. „Wir hoffen, dass viele Raesfelderinnen und Raesfelder sich an der Spendenaktion beteiligen und damit sowohl die Flüchtlinge aus der Ukraine als auch unsere polnische Partnerkommune unterstützen“, sagen der Vorsitzende der Bürgerstiftung Heiko Gudel und Bürgermeister Martin Tesing.
Spenden sind unter dem Stichwort „Hilfe für Kriegsflüchtlinge“ auf das Konto der Bürgerstiftung IBAN DE 56 4015 4530 0037 3100 00 (Sparkasse Westmünsterland) oder DE 59 4286 2451 0106 6669 00 (Volksbank Raesfeld und Erle) möglich. Entsprechende Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt.
Im Bild: v.l. Philipp Holtschlag, Gerswid Altenhoff-Weber (beide Vorstand Bürgerstiftung REH), Bürgermeister Martin Tesing und Kathrin Bonhoff (Vorstand Bürgerstiftung REH)
Bundesverband Praktizierender Tierärzte warnt vor chemisches Bekämpfungsmittel gegen Nager und Vögel
Alpha-Chloralose, ein Kondensationsprodukt aus dem Narkosemittel Chloralhydrat und Glukose, wird seit einiger Zeit vermehrt als chemisches Bekämpfungsmittel gegen Nager und Vögel eingesetzt.
Das Mittel ist im Handel, meist mit Mehl oder Getreide vermischt oder als Paste verarbeitet, in Köderform erhältlich.
Nach Herstellerangaben sollen die Köder eigentlich nur während der kalten Jahreszeiten ausgelegt und in geschlossenen Räumen verwendet werden, zu denen andere Tiere und Kinder keinen Zugang haben. Eigentlich, denn wenn die vergifteten Nagetiere jedoch entweichen oder wenn die Köder auch in der Außenwelt ausgelegt werden, stellen sie schnell eine tödliche Gefahrenquelle für Katzen, Hunde und andere Tierarten dar. Darauf weisen der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.
Minimale tödliche Dosis für Katzen
Die minimale tödliche Dosis bei einer Katze liegt bei etwa 100 mg/kg Körpergewicht, bei Hunden bei 600 – 1.000 mg/kg Körpergewicht. Bei einem durchschnittlichen Gewicht von vier Kilogramm bei einer Hauskatze wären zehn Gramm Köder genug, um die tödliche Dosis zu erreichen.
Menge in vergifteter Maus enthalten
Diese Menge kann sich ggf. schon im Magen einer vergifteten Maus befinden. Besteht der Verdacht, dass ein Tier alpha-Chloralose aufgenommen hat, oder zeigt es entsprechende Vergiftungssymptome, sollte es umgehend in einer Tierarztpraxis vorgestellt werden, um schnellstmöglich geeignete Behandlungsmaßnahmen einleiten zu können.
Vergiftungen mit alpha-Chloralose rechtzeitig erkennen
Erste Symptome einer Vergiftung mit alpha-Chloralose sind nach 30 Minuten bis vier Stunden zu erwarten. Sie können sich äußern in Übererregbarkeit gegenüber äußeren Reizen, Krämpfen, Muskelzittern, Bewegungsstörungen, vermehrtem Speichelfluss (v. a. beim Hund), verengten Pupillen, Abgeschlagenheit bis hin zum Koma und Atemnot. Katzen können nach dem Fressen einer vergifteten Maus Bewusstlosigkeit bis hin zu komatösen Zuständen zeigen und heftige Krämpfe entwickeln.
Symptome bei Hund und Katze
Unkontrollierter Harn- und Kotabsatz können erste Anzeichen sein. Das Entwickeln einer Untertemperatur (< 38 °C) ist besonders typisch und wird v. a. bei Katzen beobachtet. Unbehandelt kann diese Untertemperatur zum Tod des Tieres führen und wird bei kalten Außentemperaturen beschleunigt. Besonders gefährdet sind deshalb Freigänger-Katzen, da sie eher zu spät oder gar nicht gefunden werden.
Bei Hunden kann teilweise auch eine erhöhte Körpertemperatur beobachtet werden, die vermutlich durch neurologische Symptome wie Krämpfe und Muskelzittern verursacht wird.
Anne König ist Obfrau im neuen Unterausschuss „Internationale Klima und Energiepolitik“
Anne König (MdB): „Wir können so die entscheidenden Herausforderungen rund um den Klimaschutz zielgenauer angehen.“
(pd). Der Auswärtige Ausschuss des Deutschen Bundestages hat einen neuen Unterausschuss zur internationalen Klima- und Energiepolitik eingesetzt. Die heimische Bundestagsabgeordnete Anne König ist dabei Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Nach der Konstituierung des Ausschusses, freute sich König über die verantwortungsvolle Aufgabe: „Es ist zwingend erforderlich, dass Klimaschutz und Energiepolitik auf internationaler Ebene vorangetrieben werden. Mit unseren Partnern in der Welt können wir so die entscheidenden Herausforderungen rund um den Klimaschutz zielgenauer angehen.“
Auf gute Zusammenarbeit mit Thomas Erndl (l.) Anne König und Norbert Röttgen. Foto: Presse
Klimaschutz und Energie
Diese internationale Abstimmung sei von zentraler Bedeutung: „Klimaschutz gelingt nicht mit nationalen Alleingängen, die internationale Kooperation muss im Vordergrund stehen“, ergänzte die CDU-Politikerin. Die Aufgabe im neuen Ausschuss ist für König eine gute Ergänzung zu ihrer bisherigen Ausschuss-Arbeit: „Meine Erfahrungen im Ausschuss für ‚Klimaschutz und Energie‘ kann ich hier im neuen Unterausschuss sehr gut einbringen.“ Königs Aufgabe als Obfrau ist es, die Arbeit der Unionsabgeordneten in diesem Gremium zu koordinieren. Hierbei freut sich die Borkenerin auch auf die Zusammenarbeit mit den Fraktionskollegen Norbert Röttgen und Thomas Erndl. Röttgen hat den stellvertretenden Ausschussvorsitz übernommen, Erndl sitzt als ordentliches Mitglied im Unterausschuss.
Die Raesfelder Nadine Heselhaus (MdB) ist neues Mitglied im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages.
(pd). Das 13-köpfige Gremium, das den Dialog mit der Zivilgesellschaft pflegen und engagementpolitisch relevante Initiativen parlamentarisch begleiten soll, wurde erneut eingerichtet.
Insgesamt 30 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Deutschland. In den vergangenen Jahren wurden die Pauschalen für Ehrenamtliche erhöht und zusätzliche Zwecke als gemeinnützig anerkannt.
Nadine Heselhaus betont, dass ihre Arbeit an dieser Stelle fortgesetzt wird: „Unser Ziel muss es sein, das bürgerschaftliche Engagement auch weiterhin zu stärken und zu fördern. Besonders auf dem Land ist das Ehrenamt eine tragende Säule eines lebendigen und intakten Gemeinwesens. Hier bringe ich mich gerne ein und suche den Kontakt zu den Ehrenamtlichen.“
Viele auf der falschen Seite unterwegs – Kontrollwoche im Kampf gegen Unfälle von Rad- und Pedelecfahrenden
Polizei Borken zählte 125 Verstöße – davon 94 durch Radfahrende und 17 durch Pedelecfahrende
Borken (pd). Geisterradler gehen ein hohes Risiko ein. Dies scheint vielen aber nicht bewusst: Das Fahren auf dem falschen Radweg zählte zu den häufigsten Verstößen, die die Polizei in der vergangenen Woche im Gebiet der Polizeiwache Borken festgestellt hat.
Der Fokus richtete sich an mehreren Tagen im Rahmen einer Fahrradkontrollwoche auf die Rad- und Pedelecfahrenden. Das Ergebnis: 125 Verstöße – davon 94 durch Radfahrende und 17 durch Pedelecfahrende. Dabei nimmt das Fahren auf dem falschen Radweg mit 47 Verstößen den stärksten Anteil ein.
Hintergrund:
Wer einen Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzt, riskiert nicht nur einen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr. Auch an Einmündungen oder Zufahrten rechnen andere Verkehrsteilnehmer nicht damit, dass sich ein Zweirad von der falschen Seite nähert. Die Polizei hat auf diese Problematik auch im Kreis Borken immer wieder hingewiesen, etwa mit Graffitis auf der Fahrbahn.
Handy beim Radeln
Ins Gewicht fällt bei den Verstößen aber auch, dass manche beim Radeln nicht von ihrem Handy lassen möchten – ein Umstand, der das sichere Führen von Fahrrad oder Pedelec in mehrfacher Hinsicht beeinträchtigt. In dieser Hinsicht zählten die Beamtinnen und Beamten der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz neun Verstöße.
Sie nahmen aber auch die Kraftfahrzeuge ins Visier: 14 Verstöße zogen eine Ahndung nach sich, darunter in einem Fall ein Vorfahrtsverstoß gegenüber einem Radfahrer.
Hohe Zahl von Rad- und Pedelecunfällen
Der Kampf gegen die verhältnismäßig hohe Zahl von Rad- und Pedelecunfällen bildet einen Schwerpunkt für die Polizei im Kreis Borken. Neben zahlreichen präventiven Aktionen setzt sie deshalb auch auf derartige Kontrollwochen und plant deren Fortsetzung.
Am Dienstag (12. April) findet im EDEKA-Erle für die Tafel in Borken und für die Flüchtlinge, die auch davon profitieren werden, eine Lebensmittelsammlung statt.
Dazu werden noch einige Helfer und Helferinnen gesucht.
Gespendet werden können unter anderem haltbare Lebensmittel, Konserven, Hygieneartikel und Pampers. Sechs Erler Frauen haben diese Aktion ins Leben gerufen und benötigen für diesen Tag noch Unterstützung.
Wer mithelfen möchte kann sich bei Waltraud Buning Tel.: 02865 6265 melden.
Die Bauunternehmung Fasselt ist seit über 145 Jahren am Standort Schermbeck tätig. Es werden sowohl öffentliche als auch private Hoch- und Tiefbaumaßnahmen durchgeführt.
Der umfangreiche, moderne Maschinen- und Fuhrpark ermöglicht die Übernahme von Projekten nahezu jeder Größenordnung und ein flexibles Reagieren auf anspruchsvolle Herausforderungen. Die Mitarbeiter sind besonders geschult, damit die Arbeiten termingerecht und in der geforderten Qualität abgewickelt werden.
Die Mitarbeiter sind das Aushängeschild des Unternehmens, deswegen sorgt man in der Bauunternehmung Fasselt für die optimalen Rahmenbedingungen. Als traditionsreiches Unternehmen ist man sehr stolz darauf, dass die Mitarbeiter mit einem Lächeln im Gesicht zur Arbeit kommen. Darüber hinaus profitieren die Mitarbeiter von langfristigen und sicheren Arbeitsverhältnissen mit umfangreichen Sonderleistungen.
Werden Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt Teil des Teams als:
Baggerfahrer für Kanal- und Straßenbau (m/w/d)
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird ein/e Baggerfahrer (m/w/d) im Kanal- und Straßenbau für Bagger bis zu 35 Tonnen gesucht. Die Anstellung erfolgt in Vollzeit und unbefristet bei leistungsgerechter Vergütung auf wechselnde Baustellen. Die Baustellen liegen hauptsächlich in einem Umkreis von 30 Kilometern, wodurch lange Anfahrtszeiten entfallen.
Was Sie mitbringen müssen:
Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz
Zielorientiertes Arbeiten
Insbesondere ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft und Zuverlässigkeit, Eigeninitiative und die Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten
Körperliche und gesundheitliche Eignung
Führerschein: Klasse B erwünscht
Was Sie erwartet:
Eine unbefristete Einstellung
Interessante, vielseitige und anspruchsvolle Aufgaben in Schermbeck und Umgebung
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Leistungsgerechte Vergütung
und vieles mehr
Ist Ihr Interesse geweckt?
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen inkl. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Zusatzqualifikationen schnellstmöglich an Bauunternehmung Fasselt GmbH & Co. KG, Marellenkämpe 4, 46514 Schermbeck oder an [email protected].
Endlich können die Erler Schützen mit der Planung des durch die Pandemie ausgefallenen 125. Jubiläums-Schützenfestes 2020 in die Endrunde gehen
Neu im Erler Schützenvorstand gewählt sind Philip Kraus (34) und Matthias Breil (34).
Den Startschuss zum anstehenden Jubiläums-Schützenfest 2022 machte die Generalversammlung des Bürgerschützenvereins Erle am Samstagabend im Saal von Brömmel-Wilms, wobei Präsident Arno Brömmel rund 130 Schützenbrüder begrüßen konnte. „Jetzt können wir endlich wieder durchstarten und unser Schützenfest feiern“, freut sich Brömmel. Michael Schlüß konnte in seinem Jahresrückblick die Aussage vom Präsidenten nur unterstreichen. „Alles steht, wir sind bereit. Es wäre schön, wenn auch wirklich alles funktioniert“.
Kassenbericht und Vorstandswahlen
Mit Blick auf den Kassenbericht 2020/21 konnte sich Kassierer Manfred Venhoff ein Lachen nicht verkneifen. „Wir haben tatsächlich Einnahmen durch Zinserträge von sage und schreibe 7 Cent zu verzeichnen“, so Venhoff.
Stellvertretend für Oberst Ludger Schleking, der wegen Krankheit an diesem Tag nicht anwesend sein konnte, machte Winfried Fortmann eine kurze Bestandsaufnahme, was die Stärke seiner Truppe von Adjutanten, der 1. sowie der 2. Kompanie anbelangt. „Diese ist aktuell besser aufgestellt, als die deutsche Bundeswehr“ fügte Fortmann hinzu und lachte.
Turnusmäßig fanden die Vorstandstandwahlen einiger Mitglieder statt. Nicht mehr zur Wahl aufstellen ließen sich, sehr zum Bedauern von Brömmel, Klaus Röckinghausen und Johannes Pels. Einstimmig als neue Vorstandsmitglieder gewählt wurden Philipp Kraus und Matthias Breil. Wiedergewählt wurden Johannes Stegerhoff und Michael Schlüß.
Namen für zwei Schützenvögel gesucht
Mit Blick auf das bevorstehende Schützenfest am 10. Juni mit Kaiser- und Königsschießen, sollen die Schützenvögel im Jubiläumsjahr einen Namen bekommen. Vorschläge können eingereicht werden unter [email protected]. Prämierung der besten Namen ist auf der Vorparade unter den Kastanien am 26. Mai (Christi Himmelfahrt Donnerstag).
Gut angenommen wurde von den Schützenbrüdern die einheitlichen Polo-Shirts mit aufgesticktem Logo. Insgesamt 450 Bestellung habe es gegeben, so Hermann-Josef Grewing. Nun sollen auch die 35 Könige eine einheitliche neue Krawatte bekommen. Wer Interesse hat, kann sich beim Vorstand melden.
Schützenfest startet in diesem Jahr am Freitag
Das Jubiläums-Schützenfest startet im großen Festzelt an der Marienthaler Straße am Freitag, 10. Juni mit einem Gala-Abend für Erler Vereine und Bürger und der Tanzband „Valentino“.
Das Kaiserschießen findet am Samstag und das Königsschießen wie gewohnt am Montag an der Vogelstande bei Stegerhoff statt. Eingeladen und bereits zugesagt haben zehn Schützenvereine und neun Musikkapellen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt am Samstag die Band „Splash“, Sonntag die Band „Mainstreet“ und am Montag „Borderline“.
Geplant ist in diesem Jahr auch am 1. Oktober (Samstag) das Erler Oktoberfest.
Festfolge
Freitag, 10. Juni
18 Uhr Hl. Messe – bei gutem Wetter unter den Kastanien, mit anschließender Kranzniederlegung.
20 Uhr Festakt mit Ansprache des Präsidenten im Festzelt und anschließendem Jubiläumsfest mit der Tanzband „Valentino“
Samstag, 11. Juni
9.30 Uhr Frühstück der ehemaligen Könige und Schützen im Festzelt
10.30 Uhr Abmarsch, Abholen der Fahne und Kurzstopp an der Tagespflege, Weitermarsch zur Vogelstange
11 Uhr Kaiserschießen
16 Uhr Antreten der Schützen im Festzelt, Abmarsch zur Festwiese, Proklamation des neuen Kaiserpaares, Festzug durch das Dorf und Parade
20 Uhr Kaiserball mit der Tanzband „Splash“
Sonntag, 12. Juni
13.30 Uhr Antreten der Schützen im Festzelt und Antreten der Gastvereine auf dem Schulhof Silvesterstraße.
14 Uhr Abmarsch zur Paradewiese mit Festansprache des Präsidenten. Große Musikparade aller Kapellen, anschließend Jubiläumszug durch das Dorf mit Parade
20 Uhr Großer Thronball mit der Tanzband „Mainstreet“
Montag, 13. Juni
9.30 Uhr Schützenfrühstück im Festzelt und anschl. Abholen der Fahne am Vereinslokal, Abmarsch zur Vogelstange zum Vogelschießen auf der Wiese am Hofe Stegerhoff, Hetweg. Es gibt Erbsensuppe aus der Gulaschkanone
16 Uhr Seniorenkaffee im Festzelt
17.30 Uhr Antreten der Schützen am Festzelt. Proklamation des neuen Königpaares, Festzug durch das Dorf. anschließend Königsparade
20.30 Uhr Krönungsball mit der Tanzband „Borderline“
An den Umzügen nehmen die Raesfelder Burgmusikanten, das Blasorchester Erler Jäger, Kapelle Einklang Schermbeck und der Spielmannszug Schermbeck teil.
Wie könnte die Ortsmitte Raesfeld aussehen? Die ersten Planungen und Analysen wurden im Bürgerforum vorgestellt. Impulse dazu geben konnten die rund 80 Bürger bei der Auftaktveranstaltung im Forum der St. Sebastian-Schule.
Am Donnerstagabend konnten sich die Menschen in der Gemeinde beim 1. Bürgerforum darüber Gedanken, wie die Raesfelder Ortsmitte aussehen könnte. Die ersten Planungen und Analysen stellten Sonja Pack-Hast vom Büro Wolters-Partner und Verkehrsplaner Dr. Harald Blanke vor. Diese beruhen auf der Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) „Raesfeld 2030“.
Im Blick hatten die Planer schwerpunktmäßig die Raesfelder Ortsmitte rund um das ehemalige Hotel Epping und die St. Martin-Kirche sowie die Themenfelder – Nutzung, Verkehr und Grünung.
Beim 1. Bürgerforum konnten Bürgermeister Martin Tesing, der Erste Beigeordnete Markus Büsken sowie die Planerinnen und Planer vom Planungsbüro Wolters rund 80 Raesfelder im Forum der St. Sebastian-Schule begrüßen. Foto: Petra Bosse
Parkraumerhebung in der Ortsmitte
Neu war die Parkraumerhebung in der Ortsmitte sowie die Analyse über das Verkehrsaufkommen im Ortskern. Ausgewertet wurde vom Planungsbüro an mehreren Tagen das Verkehrsaufkommen im Ortskern, sowie die Anzahl der Stellplätze.
Ortsmitte mit 443 Stellplätze
Insgesamt gebe es laut Harald Blanke vom Verkehrsbüro in der Ortsmitte 443 Stellplätze in kleineren und größeren Bereichen – am Rathaus, am REWE-Markt sowie in den Seitenstraßen, am Friedhof und am Froschbrunnen-Platz. Diese seien laut Blanke in Spitzenzeiten zu maximal 70 Prozent ausgelastet. Als Reserve zu sehen seien die restlichen 30 Prozent. Allerdings habe sich gezeigt, dass der provisorische Parkplatz neben Haus Epping überdurchschnittlich stark genutzt wird. Gleiches gelte für die Fläche am Ärztehaus.
Bei der Verkehrszählung, die an zwei Tagen – Montag und Donnerstag – stattfand, stellte sich heraus, dass der Donnerstag etwas stärker als der Montag belastet ist. So wurden im Bereich Weseler/Dorstener Straße in der Zeit von 7.30 Uhr und 8.30 Uhr jeweils rund 400 bis 600 PKW`s gezählt. Im Bereich der Dorstener Straße waren es am Nachmittag von 16.15 Uhr bis 17.15 Uhr rund 700 Fahrzeuge, wobei es sich hier hauptsächlich um Durchgangsverkehr handelte.
Laut Blanke liege dieser Wert noch im Bereich der „unteren Spannbreite“. Fakt sei auch, dass es im Ort nicht nur Durchgangsverkehr gebe. Sogenannter Ziel- und Quellverkehr für Einkäufe und Dienstleistungen konnten registriert werden. Um den Verkehr in der Ortsmitte zu „Entschleunigen“, würde ein Tempo 20 Schild nicht ausreichen, um damit für eine Verkehrsberuhigung zu sorgen.
Grünflächen
Was die Grünflächen und die versiegelten Flächen in und in näherer Umgebung der Ortsmitte anbelangt, gebe es hier noch Handlungsbedarf. Mehr Grünfläche mit Ruheplätzen, könnten beispielsweise im Bereich des Rathauses geschaffen werden. Auch mit Blick auf die immer wärmer werdenden Sommer seien die versiegelten Flächen in den Wohnbereichen nicht optimal. „Besonders die versiegelte Fläche rund ums Rathaus könnte durch Begrünung von Flächen, Bänke, Blumenbeete und Ruhe- sowie Aufenthaltsräume aufgewertet werden“, so Sonja Pack-Hast.
Ortsprägender Kirchring
Ortsprägend sei besonders der Kirchring rund um die St. Martin-Kirche und der sehr schöne Froschbrunnen Platz. Dieser sei jedoch durch die vorhandenen Parkplätze sehr eingeengt. Im Bereich des Kirchplatzes und mit Blick auf das geplante neue Pfarrheim sei hier eine PKW-Durchfahrt nicht sinnvoll. Ein autofreier Platz vor dem neuen Pfarrheim würde das Gebiet aufwerten. Und der Kirchplatz brauche auch ein Gesicht. Dieses könnte durch neue Innen- und Außengastronomie entstehen.
Nutzung Epping
Für eine zukünftige Nutzung des Platzes Epping legten die Planer drei Vorschläge vor. Unter anderem lautete ein Vorschlag, dass das neue Gebäude mit in dem Froschbrunnen-Platz eingebunden werde. Eventuell könnte auch eine Verkehrsberuhigung in diesem Bereich sinnvoll sein.
Sorge um zu wenig Stellplätze
Im Anschluss konnten die Bürger an Schautafeln über die einzelnen Maßnahmen diskutieren. Besonders häufig wurde in diesem Zusammenhang das Thema „Stellplätze“ und „Parkplatzverlust“ im Ort in den Vordergrund gestellt. Auch eine Beruhigung der Weseler Straße wurde skeptisch gesehen. Als Vergleich „verkehrsberuhigte Durchfahrtstraße“ diente die Mittelstraße in Schermbeck. Diese wurde als eine Katastrophe bezeichnet.
Lebendiger Dorfkern mit Kultur
Weitere Wünsche waren ein lebendiger Dorfkern mit Gastronomie, Kulturstätte, Bauernlädchen, Markthalle oder einem Bürgerhaus. Rupert Koller findet einen lebendigen Dorfkern mit einer hohen Aufenthaltsqualität für wichtig. „Ein Ort, wo sich die Menschen sowohl am Tage als auch am Abend aufhalten können und wo kleine Kulturangebote stattfinden, und wo sich unter anderem Vereine und Stammtische sich treffen können, wäre schon wichtig“.
Offene Markthalle mit Marktverkauf
Seiner Meinung nach sei es auch sinnvoll, wenn der alte und neue Dorfkern zwischen Epping und Froschbrunnen-Platz eine bessere Verbindung bekämen. Und was den Neubau am Standort Epping betrifft, so könnte sich Koller an dieser Stelle auch eine offene Markthalle mit Marktverkauf und Geschäften vorstellen. „Es wäre schön, wenn der öffentliche Raum mit ins Gebäude einbezogen wird“, so Koller.
Nächstes Bürgerforum geplant
Nun werden alle Anregungen ausgewertet und geprüft und dann beim nächsten Bürgerforum, welches für den 20. Juni geplant ist, vorgestellt.