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Frühlingszeit – Start in die Grillsaison

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Der Frühling hat begonnen, es ist abends länger hell und auch die Temperaturen lassen uns nicht mehr ins Haus flüchten. Das ist der richtige Moment, um wieder einmal den Grill anzuwerfen und gemütliche Stunden auf Terrasse oder Balkon zu verleben.

Während die Zubereitung von Speisen über dem Feuer Jahrtausende alt ist, ist uns heute so vertraute Grillen noch relativ jung. Mobile Grills, die das Braten von einer festen Herdstelle unabhängig machten, wurde vor allem in Amerika weiterentwickelt.

Hier war auch das Wort Barbecue entstanden. Die Mexikaner nannten so ein Kochgerüst, das von den Ureinwohnern auch heute noch zum Garen genutzt wird. Im Lauf der Jahrhunderte wurde mit Barbecue dann das gemeinschaftliche Grillerlebnis bezeichnet, das heute oft als BBQ abgekürzt wird. Amerikanische Truppen brachten dieses Hobby nach dem Krieg nach Europa, wo es immer beliebter wurde. Dabei haben sich viele verschiedene Möglichkeiten entwickelt, die wir hier einmal vorstellen möchten.

Grillen mit Kohle

Das Grillen mit Holzkohle ist für viele Menschen immer noch der Inbegriff des gemütlichen BBQ. Für Einsteiger sind die günstigen Preise, die einfache Handhabung und der typische Grillgeschmack beim Essen klare Vorteile. Insbesondere Kugelgrills erfreuen sich in den vergangenen Jahren wachsender Beliebtheit. Durch die dazugehörige Haube kann man das Grillgut besser warm halten, den Rauch besser lenken und auch einen gewissen Ofeneffekt erzielen. Für den optimalen Geschmack kann man auch verschiedene Holzkohlesorten ausprobieren, so schmeckt Lachs etwa mit Buchenkohle am besten. Die vergleichsweise lange Anzündzeit wird von vielen Grillern gar nicht als Nachteil empfunden. Sie nutzen die Zeit, um mit ihren Freunden zu reden oder schon einmal das erste Bier zu trinken.

Grillen mit Gas

Viele fortgeschrittene Griller schwören auf ihren Gasgrill. Besonders beliebt ist diese Brennstoffart durch die schnelle Hitzeentwicklung, die genau einstellbare Grilltemperatur und die fast rauchfreie Zubereitung. So sind auch kleinere Portionen schnell gegrillt. Das manchmal bemängelte geringere Raucharoma wird durch eine gesündere Zubereitung ausgeglichen.

Schnell und ohne Wartezeit grillen: Gasgrills werden immer beliebter. Foto: pixabay

Smoker

Eine Sonderform beim Barbecue ist der sogenannte Smoker. Durch die fassartige Garkammer und den kleinen Kamin sehen sie kleinen Lokomotiven ähnlich und erhalten so einen unverwechselbaren Look. Das Grillgut wird hier nicht durch direkte Hitze über einer Wärmequelle gegart, sondern durch indirekte Hitze und Rauch in der Garkammer. Das dauert deutlich länger, liefert aber besonders zartes Fleisch und schonend gegartes Gemüse. Ein Bonus ist das intensive Raucharoma, das von vielen Grillfreunden besonders geschätzt wird.

Ein Hochgenuss: Lachs aus dem Smoker. Foto: pixabay

Vegetarisches Grillen

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen man für Grillgemüse ausgelacht wurde. Nicht nur Vegetarier haben schon lange die vielen leckeren Möglichkeiten erkannt, mit denen sich Gemüse als Hauptgericht oder Beilage auf dem Grill zubereiten lassen. Dabei kann man das Gemüse etwa auf einem Grillspieß anordnen oder in einer Grillschale aus Metall mitgaren. Immer beliebter wird auch die sogenannte Plancha, eine aus Spanien stammende Grillplatte, auf der man auch feines Gemüse problemlos zubereiten kann.

Dutch Oven

Eine rustikale Art der Zubereitung ist das Kochen im Schmortopf, dem sogenannten Dutch Oven. Diesen kann man ganz klassisch über das Lagerfeuer hängen, aber auch einfach auf den Grill stellen. In dem vielseitigen Gefäß zaubern Grillfans von Brot über Pudding und Eintopf bis hin zu aufwändigen Wildgerichten alles, was man sich vorstellen kann. Auch einen süßen Nachtisch nach dem „klassischen“ Grillen kann man hier problemlos zubereiten.

Vielfältiges Gargefäß: Der Dutch Oven. Foto: pixabay

Gutes Fleisch aus der Region

Was nutzt der beste Grill, wenn man darauf nur das billigste Discounterfleisch verbrutzelt? Fleisch sollte keine Wegwerfware sein, sondern eine bewusst genossene Delikatesse, die aus möglichst tier- und umweltschonender Erzeugung stammt. Das kommt am Ende allen zugute – den Tieren, dem Klima und auch den Menschen.

Welches Fleisch nun von hoher Qualität ist und welches nicht, ist oft nicht leicht zu erkennen. Auch sind viele noch so bunte Labels auf den Produkten irreführend oder nichts-sagend, wenn es sich nicht gerade um anerkannte Biosiegel handelt.

Lieber weniger, aber dafür gut: Fleisch ist Vertrauenssache. Foto: pixabay

Einer der einfachsten Wege zum besseren Fleischkonsum ist es daher, sich einen regionalen Erzeuger seines Vertrauens zu suchen. Höfe und Fleischereien, die auf Tierwohl Wert legen, geben den Verbrauchern gerne Auskunft über die Herkunft und die Haltungsbedingungen. Sie geben auch gerne Tipps zur Zubereitung oder erklären, wie man das Fleisch gelagert oder veredelt hat. Auch die kurzen Transportwege sprechen für regionale Erzeugung und schonen das Klima.

Rauf auf’s Rad und ab ins Grüne

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Der Frühling ist da, endlich sind die kalten Tage passé: Genau der richtige Zeitpunkt, um mit der Familie einmal die Räder zu entstauben und ins Grüne zu starten. Wie wäre es bei dieser Gelegenheit mit einem schönen Zwischenstopp? Ob Gastronomie oder frische Produkte direkt vom Erzeuger: Unsere Region hat hier viel zu bieten.

Einfach mal den Kopf frei bekommen und die Sorgen zuhause lassen, das klappt auf dem Fahrradsattel besonders gut. Oft stellt sich ja die Frage nach dem Ziel des Ausfluges – denn auch jede Fahrt ins Blaue wird durch einen schönen Zwischenstopp, zum Beispiel an einem schönen Café, Restaurant oder Hofladen, aufgewertet. Was spricht für den Ausflug ins Grüne?

Natur erleben

Klar, dass man auf seiner Radtour nicht durch miefige Autostraßen und über gefährliche Kreuzungen strampeln möchte. Gleichzeitig ist ein wilder Trampelpfad vielleicht auch nicht das richtige Terrain für ein Hollandrad. Da bieten sich die gut ausgebauten Landwege zwischen den Bauernschaften schon eher an. Viel frische Luft, wenig Verkehr und ländliche Idylle sind hier immer dabei.

Etwas für die Gesundheit tun

Radfahren ist gut für die Gesundheit. Laut neuesten Studien senkt sogar das regelmäßige Radeln mit einem E-Bike das Herzinfarktrisiko um bis zu 40 Prozent. Und als schöner Ausgleich zum oft stressigen Alltag ist das entschleunigte Gleiten durch die Landschaft allemal geeignet.

Tiere streicheln

Was hat man nicht immer über die Berliner Stadtkinder geschmunzelt, die angeblich Lila als normale Farbe einer Kuh annehmen würden. Damit es dem eigenen Nachwuchs nicht ähnlich geht, ist eine direkte Begegnung mit dem lieben Vieh eine gute Sache. Praktischerweise findet man diese in der Nähe von Bauernhöfen mit ziemlicher Sicherheit. Hallo Kuh, hallo Pferd! Nur die Gänse sollte man lieber nicht streicheln.

Frischer Spargel

Kaum ein Gericht sagt mehr „Es ist Frühling“ als frischer Spargel. Wenn die weißen Edelspitzen durch die Erde brechen, beginnt die große Zeit der hellen Stangen. Und wo könnte man das besser kaufen, als direkt beim Erzeuger? Die meisten Hofläden bieten auch gleich das Waschen und Schälen mit an – einfacher geht es kaum. Und wer das Kochen gerne den Profis überlässt, kann viele leckere Gerichte in den Gaststätten unserer Region entdecken.

(Oster-) Eier entdecken

Wollten Sie auch, Sie wär’n ein Huhn? Was in dem alten Schlager besungen wird, kann man beim Bauern direkt auf seinen Erstrebenswert prüfen. Wenn die Federtiere fröhlich im Freien flattern, schmecken die Eier auch gleich doppelt so gut. Bonuseffekt: Die Kinder sehen direkt, wo die Eier herkommen. Und dem bunten Färben vor dem Osterfest steht auch nichts mehr im Wege.

Grillgut aus tiergerechter Haltung

Inzwischen hat es wohl jeder erkannt: Wenn der Grill schon teuer war, ist Billigfleisch vom Discounter gleich doppelt eine Sünde. Heutzutage setzt man auf nachhaltig produziertes Fleisch aus tiergerechter Haltung. In den Fachgeschäften wird man Ihnen gerne erklären, von welchen Tieren das Fleisch stammt und wie die Tiere gehalten wurden. Und spätestens auf dem Grill erkennt man den Unterschied zwischen hausgemachter Bratwurst und dem traurig eingeschrumpelten Billigwürstel.

Blumen pflücken

Blumen kann man an jeder Tankstelle kaufen. Aber mal ehrlich, das sieht man dann auch. Viel schöner ist es doch, selbst durch die Gewächse zu wandern und sich selbst ein Sträußchen seiner Wahl zusammenzupflücken. Viele Hofläden bieten eine solche Pflückwiese an, und die Preise sind meist mehr als erschwinglich.

Nachbarschaft erkunden

Was ist eigentlich hinter der Ortsgrenze? Wohin führt dieser Feldweg? Mit dem Rad ist man schnell einmal in der Nachbargemeinde. Vielleicht entdeckt so mancher hier auch seinen neuen Lieblingsort oder kann den nächsten Geheimtipp an seine Freunde weitergeben.

Kaffee und Kuchen

Was gibt es Erholsameres, als auf einer schönen Radtour mal eine genussvolle Pause einzulegen? Im Hofcafé oder im Landrestaurant gibt es frischen Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und eine idyllische Umgebung gleich dazu. Und psst, man bekommt hier bestimmt auch ein kühles Blondes…

Frisches Obst und Gemüse

Das ganze Jahr über regional und saisonal ernähren? Mit dem Münsterland in der Nähe ist das kein Problem. Es lohnt sich, hier zu den verschiedenen Jahreszeiten das wechselnde Angebot zu erkunden. Besonders im Herbst ist der Tisch hier natürlich reich gedeckt. Und natürlich bietet sich auch ein schöner Streifzug durch die saisonale Speisekarte im Restaurant an.

Selbstgemachtes aus der Region

Brauchen Sie noch ein Geschenk, das man nicht überall kaufen kann? Dann schauen Sie doch mal in lokalen Läden am Wegesrand nach der örtlichen Spezialität. Die Marmelade, die es nur hier nach Uromas Rezept gibt. Der Korn, wie ihn schon der bäuerliche Urahn vor drölfhundert Jahren gebrannt hat. Oder das eine oder andere Souvenir, das es nur genau hier zu kaufen gibt. Sie finden schon was! Also, worauf warten Sie noch? Rauf auf’s Rad!

Maria Kowalsky ist neue Vorsitzende des Ortsmarketings Raesfeld

Ortsmarketing Raesfeld hat neuen Vorstand gewählt. Maria Kowalsky ist die neue Vorsitzende. Einstimmig als ihr Vertreter gewählt wurde Arno Brömmel. Voller Veranstaltungskalender 2023.

Die Jahreshauptversammlung des Ortsmarketings Raesfeld (OMR) fand am Montag in der neuen Produktionshalle der Firma FTW Kreierhoff in Raesfeld statt. Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Neuwahl des Vorstands.

Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023

Zuvor wurde Diana Brömmel, die seit 2012 im OMR tätig war und die letzten sieben Jahre als erste Vorsitzendeden Verein führte, offiziell verabschiedet. Brömmel äußerte sich dankbar darüber, dass sie sich stets von der Gemeinde unterstützt und getragen fühlte und dass sie immer ein offenes Ohr hatte.

Jahresrückblick

In ihrem Jahresrückblick hob Brömmel hervor, dass das vergangene Jahr sehr erfolgreich in Bezug auf Veranstaltungen war. Zu den Veranstaltungen, die in gewohnter Stärke oder sogar mit mehr Besuchern als in den Vorjahren stattfanden, gehörten unter anderem das traditionelle Maibaum-Aufhängen in Erle, der Bauern-, Kappes-, Bücher und Adventsmarkt, die Musiklandschaft Westfalen und die Aktion Saubere Landschaft mit mehr als 300 Teilnehmer. Brömmel betonte, dass das Ziel dieser Veranstaltungen darin bestehe, die Attraktivität des Ortes zu steigern, was ihnen auch im Jahr 2022 erneut gelungen sei.

Etwas schmunzelnd blickte sie auf die Nikolaus-Stiefel-Aktion für Kinder zurück. Insgesamt 350 Stiefel, angefangen von Babyschuhen bis Größe 44 wurden zum Füllen mit Süßigkeiten abgegeben. „Hier müssen einige Vorgaben, was die Begrenzung der Schuhgröße anbelangt, neu erarbeitet werden“, so Brömmel.

Diana Brömmel nimmt Abschied aus dem OMR Raesfeld
Blumen als Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit überreichte Bürgermeister Martin Tesing an die aus dem Vorstand ausscheidende Diana Brömmel. Foto: Petra Bosse

Wahlen

Einstimmig als neue Vorsitzende gewählt wurde Maria Kowalsky (54). Die gebürtige Niederländerin ist vielen Raesfeldern noch vom Förderverein der Grundschule bekannt. „Ob ich es genau so gut mache wie Diana, kann ich nicht versprechen. Das Feuer, was Diana gelegt hat, möchte ich aber nicht ausgehen lassen“, betonte die neue Vorsitzende.

Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023
Die neue Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld ist Maria Kowalsky . Foto: Petra Bosse

Ausgeschieden als zweite Vorsitzende ist Sandra Konrad. Für das Amt des 2. Vorsitzenden wurde Arno Brömmel von der Versammlung einstimmig gewählt, sowie André Wachtmeister als 3. Vorsitzender.

Das Amt des Schriftführers liegt weiterhin den Händen von Reinhard Nießing. Den Posten von Arno Brömmel übernimmt Volker Binnen. Die Kasse von Christian Volmer liegt nun in den Händen von Alex Eming, von der Volksbank Gemen. Stellvertretender Kassierer bleibt Ralf Steiger (Volksbank Raesfeld und Erle),

Neuer Beisitzer ist Nick van der Linder, Direktor der Sparkasse West Münsterland Raesfeld. Er übernimmt das Amt von Philipp Holtschlag, der wegen beruflicher Veränderung ausscheidet.

Bürgermeister Martin Tesing Raesfeld
In Raesfeld bewegt sich. Was, darüber gab Bürgermeister Martin Tesing Auskunft. Foto: Petra Bosse

Neuigkeiten aus Raesfeld und Erle

Einen kurzen Überblick auf die aktuellen Geschehnisse in der Gemeinde gab es von Bürgermeister Martin Tesing. „In den letzten Monaten hat sich sehr viel getan. Viele Verhandlungen laufen noch“, so Tesing.

Gewerbegebiet
Aktuelle Gewerbeflächen ©Gemeinde Raesfeld

Gewerbeflächen

Bürgermeister Tesing zeigte sich auch bezüglich der Gewerbeflächen in Raesfeld und Erle zufrieden. Mit 40 Prozent der Fläche bietet zur Zeit Erle einen großen Umfang an Gewerbegebiet, was Tesing als besonders erwähnenswert ansah. Im kommenden Jahr soll hier mit dem Bauen begonnen werden, was interessante Firmen, aber auch ehemalige Raesfelder Firmen wie IBO Stalltechnik in Rhede anlockt, die wieder zurück nach Raesfeld kommen möchten.

Insgesamt gibt es in der Gemeinde über 130 Gewerbetreibende und 60 bis 70 Einzelhändler, sodass niemand sich Sorgen um Stillstand machen muss. Eine Veranstaltung mit Gewerbetreibenden und Einzelhändlern ist ebenfalls geplant, wie Tesing erwähnte.

Baugebiet Stockbreede

Außerdem kann nun östlich der Stockbreede nach einstimmigem Ratsbeschluss mit dem Bau von rund 36 bis 40 Eigenheimen begonnen werden. Dies werden die letzten Baugrundstücke an dieser Stelle sein. Die Vergabe der Grundstücke soll noch vor den Sommerferien nach den bekannten Kriterien stattfinden.

Pläne haus Epping Raesfeld
So könnte das neue Gebäude mit Einzelhandel oder Dro-Markt aussehen. Bebauungsplan im Rahmen der Dorferneuerungsprogramm Raesfeld. Vorgestellt bereits im April 2022 beim ersten Bürgerforum in Raesfeld. ©Gemeinde Raesfeld

Haus Epping

Und auch was die Pläne Haus Epping im Rahmen des Dorferneuerungskonzeptes anbelangt, gibt es hier keinen Stillstand. „Hier laufen derzeit die Verhandlungen auf Hochtouren“, so Tesing. In Gesprächen sei er aktuell unter anderem mit Einzelhändlern und Drogeriemärkten. Was die Umsetzung der Pläne anbelange „reden wir nicht von irgendwann, sondern noch von einem Termin vor den Sommerferien“.

Neubau Dorstener Straße 1-3

Ganz neu im Rat beschlossen wurden die Pläne für einen Neubau an der Dorstener Straße 1-3. Unter sollen hier Büroräumen eines Planungsbüros im Erdgeschoss sowie weitere offene Büros entstehen. Geplant sei auch, dass der Bestatter Ralf Kock an diesem Standort weiter präsent sein wird. Das Gebäude wird abgerissen und entstehen wird an dieser Stelle ein Neubau.

Femeichen-Gelände in Erle

Das Gelände rund um die Femeiche gehört mit zum Dorferneuerungskonzept. Laut Bürgermeister steht als nächstes Projekt auf der Agenda der Gemeinde. Hier sollen im nächsten die Ideen umgesetzt und mit den Arbeiten begonnen werden.

Sorgen um Stillstand brauche sich niemand in der Gemeinde machen, denn aktuell gibt es über 130 Gewerbetreibende und 60 bis 70 Einzelhändler in der Gemeinde. Deshalb sei auch eine Veranstaltung mit Gewerbetreibenden und Einzelhändlern geplant, so Tesing.

Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023
Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Christian Volmer, Diana Brömmel und Sandra Konrad. Foto: Petra Bosse

Ausblick Veranstaltungen Raesfeld für 2023

Mit Blick auf die Veranstaltungen 2023 in Raesfeld ist der Kalender des Ortmarketings gut gefüllt.

  • 30. April: Maikranzaufhängen
  • 1. bis 21. Mai: Stadtradeln
  • 28./29 Mai: Bauernmarkt Hof Süthold
  • 18. Juni: Schlösser – und Burgentag
  • 23. bis 4. August: Raesfeld in Sommerlaune
  • 15./16. Juli: Raesfelder Gartentage
  • 13. August: Büchermarkt schloss Raesfeld
  • 17. bis 19. August: Musiklandschaft Westfalen
  • 23./24. August: Open-Theater: King Lear
  • 8. September: Heimatshopppen
  • 24. September: Bauernmarkt Hof Stegerhoff
  • 26. August: Kinderflohmarkt (Termin noch unklar)
  • 29. September: Lichterabend in Raesfelder Gärten
  • 4./5. November: historischer Kappesmarkt
  • Dezember: Adventsschaufenster
  • 6. Dezember: Nikolaus-Stiefel-Aktion
  • 7. Dezember: Nikolausumzug
  • 7. bis 10. Dezember: Raesfelder Adventsmarkt

Info

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. hat aktuell 189 Mitglieder: 118 Gewerbetreibende, 32 Vereine und 39 Bürgerinnen und Bürger

Vorstand-Ortsmarketing-Raesfeld
Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023
Volles Haus in der neuen Produktionshalle der Firma FTW Kreierhoff am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung. Foto: Petra Bosse
Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023
Wahlen Ortsmarketing Raesfeld 2023
Einstimmig wurde Arno Brömmel als 2. Vorsitzender gewählt. Foto: Petra Bosse

#14 Monatsrückblick: Aktion „Saubere Landschaft“, Jugendhaus wird Haus der Vereine und kostenlose Sperrmüllabgabe am Bauhof

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Willkommen zur 14. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über Rasefelder sammeln Müll für die Aktion „Saubere Landschaft“, den Umbau des Jugendhauses zum Haus der Vereine und Raesfeld führt testweise die kostenlose Sperrmüllabgabe am Bauhof ein. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.

Raesfelder Jugendhaus wird Haus der Vereine

Das Jugendhaus in Raesfeld wird mit einem Anbau zum Haus der Vereine erweitert. Das haben die Ratsmitglieder in ihrer letzten Sitzung so entschieden. Rund 750.000 Euro wird die gesamte An- und Umbaumaßnahme kosten. Gefördert wird sie mit 250.000 Euro im Rahmen der Dorferneuerung von Land und Bund.

Hier geht’s zum Artikel: Raesfelder Jugendhaus wird Haus der Vereine – Heimatreport

Sperrmüll kann kostenlos am Bauhof abgegeben werden

Raesfelder können ihren Sperrmüll nun testweise für rund ein Jahr kostenlos auf dem Bauhof abgeben. Mit diesem Beschluss folgt der Rat der Gemeinde dem Antrag der FDP-Fraktion vom 2. Februar 2023.

Hier geht’s zum Artikel: Sperrmüll kann kostenlos am Bauhof in Raesfeld abgegeben werden – Heimatreport

Die Gruppe „Ü60 on Tour“ startet wieder in die Saison

Die Gruppe „Ü60 on Tour“ startet wieder in die Saison. Die Planung für 2023 ist abgeschlossen. Es stehen wieder viele Termine für ein entspanntes miteinander Radeln an. Das Angebot richtet sich an alle Senioren rund ums Rentenalter.

Hier geht’s zum Artikel: Die Gruppe „Ü60 on Tour“ in Raesfeld startet wieder in die Saison – Heimatreport

Caritasverband Wesel hat Hotel Elmer in Marienthal gekauft

Der Caritasverband Wesel hat das ehemalige Vier-Sterne-Hotel Elmer in Marienthal erworben und will es komplett sanieren, teilweise aber auch neu bauen. Der Um-und Neubau wird voraussichtlich zwei Jahre andauern.

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Aktion „Saubere Landschaft“ Kippen und viele Zigarettenschachteln gefunden

Zahlreiche Vereine, Feuerwehr, Familie sowie Vertreter der politischen Parteien folgten dem Aufruf des Ortsmarketings und beteiligten sich an der Aktion „Saubere Landschaft“. Mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzange ausgerüstet, zogen sie am 18. März durch die Gemeinde Raesfeld, um Müll zu sammeln.

Hier geht’s zum Artikel: Aktion „Saubere Landschaft“ – Kippen und viele Zigarettenschachtel gefunden – Heimatreport

Bürgerpark Raesfeld wird mit einem großem Fest eröffnet

Seit einigen Jahren laufen die Planungen für den Bürgerpark, dessen Bau vom Bund und Land gefördert wird. Mit einem großen Bürgerfest soll der Bürgerpark am Schloss Raesfeld nun endlich offiziell eröffnet werden. Am 02. April von 11 bis 18 Uhr.

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Für 49 Euro mit dem ÖPNV quer durch Deutschland

Das Deutschlandticket in der BuBiM-App / Mobil im Kreis Borken und in ganz Deutschland. Für 49 Euro können Kunden mit dem ÖPNV einen ganzen Monat quer durch Deutschland reisen.

Kreis Borken (pd). Der Countdown läuft. Am 3. April startet der Vorverkauf des Deutschlandtickets – auch in der BuBiM-App.

Ab dem 1. Mai können dann Kunden mit der BuBiM-App in ganz Deutschland nach den tariflichen Bestimmungen Bus und Bahn nutzen. Alles, was der Kunde dafür tun muss, ist sich die BuBiM-App kostenlos aufs Smartphone herunterzuladen. Nach einer kurzen Registrierung kann der Abschluss des monatlich kündbaren Abonnements des Deutschlandtickets folgen. Und schon geht es los.

Vorteil genießen

Für 49 Euro können Kunden mit dem ÖPNV einen ganzen Monat quer durch Deutschland reisen. Oder sie bleiben im Kreis Borken und genießen den Vorteil eines günstigen Abonnements für die alltäglichen Wege.
Mit einer groß angelegten Informationskampagne will die RVM nun das neue Ticket den Fahrgästen im Kreis Borken näherbringen. Einen Schwerpunkt legt die RVM dabei auf die persönliche Beratung der Kunden.

Hotline

Seit kurzem ist eine extra eingerichtete Hotline zum Deutschlandticket erreichbar. Unter der Rufnummer 0 800 6 50 40 49 (kostenlos aus allen deutschen Netzen) erhalten Kunden Antwort auf ihre Fragen rund ums neue Angebot.
Fahrgäste, die das Deutschlandticket nicht über das Smartphone beziehen möchten, können das Ticket auch in Papierform erhalten. Dieses kann über die Internetseite der RVM bestellt werden. In den Bussen sind auch Bestellprospekte zu erhalten.

BubiM-App

André Pieperjohanns, Geschäftsführer der RVM, sagt über das neue Angebot: „Wir freuen uns, dass wir das Deutschlandticket auch in der BubiM-App anbieten können. Damit haben die Kunden alle Möglichkeiten der Nutzung des klimaschonenden ÖPNV immer griffbereit.“
Auch der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Herbert Bleicher betont: „Wir ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Ticket in der App maximale Mobilität. Nicht nur im Münsterland, sondern auch darüber hinaus.“
Im Internet finden Sie die RVM unter www.rvm-online.de oder Sie nutzen unseren Service in der BuBiM-App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store

‚Klima macht Schule‘! Wettbewerb für Grundschulen

Landrat Dr. Kai Zwicker: „Mitmachen beim Klimapreis 2023 des Kreises Borken ‚Klima macht Schule‘!“
Wettbewerb für Grundschulen und erstmals auch weiterführende Schulen im Kreisgebiet / Projekte können bis 30. April 2023 eingereicht werden

Kreis Borken (pd). „Klima macht Schule“: Unter diesem Titel ist jetzt der Klimapreis 2023 des Kreises Borken gestartet. Landrat Dr. Kai Zwicker ruft wie bereits im vergangenen Jahr die Grundschulen und nun erstmals auch die weiterführenden Schulen auf, dazu entsprechende Projekte einzureichen.

Ressourcenschonung

In diesem Jahr steht das Thema „Ressourcenschonung“ im Fokus. Dabei kann es beispielsweise um die Einsparung von Energieressourcen und Wasser, den Verzicht auf das Auto, die Minderung des Fleischkonsums oder Müllvermeidung gehen. Gemeldet werden können die Projekte und Aktivitäten bis zum 30. April 2023.
Die Frage „Was kann ich selbst in meinem Alltag für den Klimaschutz tun?“ bewegt viele Menschen, gerade in der aktuellen Zeit.

Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen

Genau hier möchte der Klimapreis „Klima macht Schule“ des Kreises Borken ansetzen, erläutert Landrat. „Es geht darum, Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen. Und genau das motiviert auch viele Schulen, Projekte und Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln, die wir auf diese Weise würdigen wollen“, so Dr. Zwicker.

Preisgeld

Neben dem im Vorjahr bereits durchgeführten Klimapreis für Grundschulen konnte nun ein zusätzlicher Klimapreis für alle weiterführenden Schulen ausgelobt werden. So gibt es jeweils ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 300 Euro für den 3. Platz in den beiden Wettbewerben zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind alle Grund- und weiterführenden Schulen mit Standort im Kreis Borken.
Die Platzierungen beider Klimaschutzpreise werden jeweils von einer Jury bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Kreispolitik, der Kreisverwaltung, der Schulaufsicht und weiteren fachkundigen Akteuren festgelegt. Dabei achten sie auf folgende

Bewertungskriterien:
– Nachhaltigkeit der Projektidee
– Innovation des Projektansatzes
– Zielgruppenansprache
– Kreativität der Projektidee sowie
– Übertragbarkeit.
Für den Klimapreis „Klima macht Schule“ 2023 können laufende sowie bereits abgeschlossene Projekte und Aktivitäten in den Schulen eingereicht werden. Sie können sich auch auf Formate wie die offene Ganztagsschule, Schulfeste, Projektwochen oder Ähnliches beziehen. Der Einsendungszeitraum läuft bis zum 30. April 2023. Das entsprechende Formular ist unter www.kreis-borken.de/klimapreis zu finden. Dort können auch zusätzliche Dateien mit Infomaterialien zu den Projekten hochgeladen werden. Die preisgekrönten Schulen werden dann Anfang Juni geehrt.

Geänderte Öffnungszeiten des Naturparkhauses und der TouristInfo


Das Naturparkhaus am Wasserschloss Raesfeld und die Tourist-Info verlängern ihre Öffnungszeiten

Vom 01. April bis zum 30. September 2023 öffnen das Naturparkhaus und die Tourist-Info am Wasserschloss Raesfeld werktags von 9.30 – 12.30 Uhr und von 13.30 – 17.00 Uhr, an Samstagen von 13.30 – 17.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11.00 – 17.00 Uhr die Türen.

Interessierte Besucher erhalten dort Informationen über Raesfeld und Umgebung sowie den Naturpark Hohe Mark.

Eröffnung Bürgerpark Raesfeld – Buntes Programm beim Bürgerfest

Der neue Bürgerpark am Schloss Raesfeld ist eröffnet

Buntes Programm für kleine und große Besucher beim Raesfelder Bürgerfest anlässlich der Eröffnung des Bürgerparks am Sonntag, 2. April 2023

Die offizielle Eröffnung beginnt um 11.00 Uhr mit einer Ansprache von Bürgermeister Martin Tesing und der anschließenden Einsegnung durch Pfarrer Dr. Fabian Tilling.

Es gibt über den Tag verteilt ein buntes Programm:

11.00 – 18.00 Uhr

  • Einführung ins Boule-Spiel durch die Raesfelder Volleyballgemeinschaft (RVG)
  • Einführung ins Kneippen durch die RVG
  • Schachspiel mit der SG Turm Raesfeld

Große Verlosung zu Gunsten der Erdbebenopfer durch die Bürgerstiftung REH:
1. Preis: Heißluftballonfahrt
2. Preis: Planwagenfahrt
3. Preis: 2 Karten für das Klassik-Konzert der musik:landschaft westfalen am Wasserschloss Raesfeld,

Darüber hinaus gibt es für die Kinder Hüpfburgen und Kinderschminken

Um 11:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung des Bürgerparks durch Bürgermeister Martin Tesing und die Projektpartnervereine: RVG, SG Turm Raesfeld, Bürgerstiftung REH sowie die Einsegnung des Geländes durch Pfarrer Dr. Fabian Tilling statt.

  • 11:00 Uhr Fanfarencorps Raesfeld spielt auf
  • 12:00 Uhr Führung durch den Bürgerpark mit Bauamtsleiter Bernd Roters (Treffpunkt: Infopunkt rotes Zelt)
  • 13:00 Uhr Erler Jäger spielen auf
  • 13:00 Uhr Führung durch den Bürgerpark Bauamtsleiter Bernd Roters (Treffpunkt: Infopunkt rotes Zelt)
  • 14:30 Uhr Jugendorchester der Burgmusikanten spielt auf
  • 15:00 Uhr Führung durch den Bürgerpark Bauamtsleiter Bernd Roters (Treffpunkt: Infopunkt rotes Zelt)

Parallel findet auch die Eröffnung der neuen Terrasse beim an den Bürgerpark angrenzenden Hotel und Restaurant „Lieb & Wert“ statt. Hier bieten 80 Plätze einen Blick auf den Bürgerpark und das Lieb & Wert Team präsentiert einen kulinarischen Querschnitt der hauseigenen Küche.

„Stärkungspakt NRW“: Stadt Borken erhält knapp 130.000 Euro

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Land Nordrhein-Westfalen unterstützt soziale Einrichtungen und Beratungsstellen
„Stärkungspakt NRW“: Stadt Borken erhält knapp 130.000 Euro / Anträge können ab sofort gestellt werden / Sozialausschuss entscheidet über Verteilung der Gelder

Borken (pd). Als Folge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine steigen deutschlandweit die Preise für Energie und Lebensmittel. Viele Menschen, vor allem mit geringem Einkommen, sorgen sich um die Sicherung ihres täglichen Bedarfs. Aber auch Einrichtungen der sozialen Infrastruktur stehen vor großen Herausforderungen.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gewährt daher den Kreisen, den kreisfreien Städten sowie den kreisangehörigen Städten und Gemeinden von Januar bis Dezember 2023 Unterstützungsleistungen zum Ausgleich krisenbedingt anfallender Mehrausgaben. Die Anträge hierfür können ab sofort gestellt werden.

Die zusätzliche finanzielle Unterstützung diene laut dem Land im Schwerpunkt der Aufrechterhaltung des Betriebs von Einrichtungen der sozialen Infrastruktur sowie der Anpassung an den erhöhten Bedarf und auch einer zunehmenden Inanspruchnahme von Angeboten durch Bürgerinnen und Bürger.

Die Landesregierung sieht – ergänzend zu den Maßnahmen des Bundes – weiteren Handlungsbedarf und stellt daher im Rahmen des „Stärkungspakts Nordrhein-Westfalen – gemeinsam gegen Armut“ für das Jahr 2023 rund 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Borken erhält 129.843 Euro

Die Unterstützungsleistungen, die sich in ihrer Höhe an der Zahl der Mindestsicherungsbeziehenden bemisst, können die Städte und Gemeinden entweder selbst für eigene Einrichtungen der sozialen Infrastruktur verwenden und/oder ganz oder teilweise an Dritte im Wege der Beleihung weitergeben.
Unter Mindestsicherungsleistungen sind finanzielle Hilfen des Staates gemeint, die zur Sicherung des sozioökonomischen Existenzminimums an leistungsberechtigte Personen gezahlt werden.

Dazu zählen SGB-II-Leistungen, Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII sowie Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.
Beratungsstellen und Einrichtungen der sozialen Infrastruktur können bis Sonntag, 30. April 2023, eine Bedarfsmeldung beim Fachbereich Soziales der Stadt Borken einreichen. Im Anschluss entscheidet der Sozialausschuss über die Verteilung der Gelder.
Die Stadt Borken informiert auf der Internetseite www.borken.de/staerkungspakt über die Sonderleistung und über Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten. Auf der Internetseite finden die Einrichtungen auch die erforderliche Bedarfsmeldung.
Weitere Informationen zum Stärkungspakt gibt es beim NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter www.mags.nrw/staerkungspakt-nrw.

Aelkes Hof in Raesfeld wird nach Ostern abgerissen

Mit dem Bau des neuen Pfarrheims an der Klümper Straße in Raesfeld soll in Kürze begonnen werden.

Die Tage für den Aelkes Hof sind nun gezählt. Nach Ostern sollen zum ehemaligen Hotel und Restaurant an der Klümper Straße die Bagger anrücken.

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht, dann wird es in ein paar Monaten hier anders aussehen“, sagte Pastor Dr. Fabian Tilling am Dienstag bei dem Termin vor Ort mit Vertretern des Kirchenvorstands und des Pfarrgemeinderats. Gemeinsam hatten sie einen Bauausschuss gebildet und mit der Gemeindeverwaltung das Projekt „Neues Pfarrheim“ mitgestaltet.

Ehemaliges Hotel Aelkes Hof in Raesfeld
Ein Badezimmer in der 1. Etage. Foto: Petra Bosse

Gas- und Wasser abgeklemmt

Im Gebäude selbst seien bereits die Gas- Wasserleitungen abgeklemmt. Die Stromleitungen sollen folgen, erklärte Georg Badurczyk vom Kirchenvorstand. Weitere Feinarbeiten, was die Baustellensicherung und mit Blick auf die anliegen Häuser anbelangt, sollen am Freitag mit der Abbruchfirma besprochen werden. „Wir sind bereit anzufangen“, erklärt auch Clemens Klöpper. Georg Badurczyk versichert, dass der Gang zur Kirche freibleiben wird. Und auch der Parkplatz werde während dieser Zeit weiterhin nutzbar sein, ergänzt Bürgermeister Martin Tesing.

Abriss Aelkes Hof Raesfeld
Die ehemalige Kegelbahn. Hier tummeln sich nur noch Ratten. Foto: Petra Bosse

Abrisszeit dauert drei bis vier Wochen

Clemens Klöpper geht von einer Abrisszeit zwischen drei bis vier Wochen aus. Gestartet wird mit der Entkernung des Gebäudes. Sämtliche Materialien werden sorgfältig getrennt, fügt Klöpper hinzu.

Vorab wurde auf gefährliche Stoffe geprüft und ob sich schützenswerte Tiere im Gebäude, wie Fledermäuse, dort niedergelassen haben. „Beides konnte nicht nachgewiesen werden“, so Thomas Vestrick von der Zentralrendantur Borken.

Aelkes Hof Raesfeld Abriss
Schimmel an den Wänden in jedem Zimmer des ehemaligen Hotels. Foto: Petra Bosse

Viele Ideen für einen neuen Namen

Pastor Tilling freut sich über die zahlreichen Ideen für einen Namen, die mittlerweile bei der Pfarrverwaltung über den Namenswettbewerb eingegangen seien. „Insgesamt haben wir 66 Vorschläge bekommen, sodass die Auswahl groß ist. Die Ideen waren wirklich sehr vielfältig“, so Tilling. Eine Jury, bestehenden aus Vertretern der Kirche und der politischen Gemeinde wird sich im April zusammensetzen. Dann soll eine Entscheidung getroffen werden.

Ratten und Schimmel

Im Inneren des Gebäudes ist es kalt und feucht. An den Wänden hat der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen. Viel Schimmel an den Wänden im gesamten Haus, sowohl in den ehemaligen Hotelzimmern als auch in der Gaststube. In der ehemaligen Kegelbahn tummeln sich die Ratten.

Aelkes Hof Raesfeld Abriss

Rückblick

2017 hat die Pfarrgemeinde St. Martin den Aelkes Hof vom Eigentümer Josef Keppelhoff-Niewerth aus Velen erworben. Dieser überlegte seinerzeit, in dem Gebäudeanbau – Hotel aus dem Jahre 1964 – ein Mietshaus mit sechs Wohneinheiten zu errichten. Für den Altbau, welcher als Gaststätte und Pächterwohnung genutzt wurde, war ebenfalls der Abriss geplant, um hier Platz für die Mieter als Parkplatz zu schaffen. Die Kirchengemeinde schritt nach längeren Überlegungen ein und kaufte das Haus.

Architektenwettbewerb

Ein Architekten-Wettbewerb wurde ausgeschrieben. Schon während der Neuplanung waren sich die Architekten einigen, dass die Vorgaben für dieses Bauvorhaben in jeder Hinsicht eine Besonderheit seien, denn der neue Komplex muss der Kirche angepasst werden und mit dieser im Einklang stehen.

Die Größe pro Ebenen beträgt rund 430 qm. Geplant ist hier ein Pfarrheim mit einem multifunktionalen Saal für 199 Personen, Jugendräume, Küche, ein Pfarrsekretariat sowie weitere Büroräume in der unteren Etage.

Aelkes Hof Raesfeld Abriss
Aelkes Hof Raesfeld Abriss

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Sperrmüll kann kostenlos am Bauhof in Raesfeld abgegeben werden

Raesfelder können ihren Sperrmüll testweise für rund ein Jahr auf dem Wertstoffhof abgeben. Damit wird die 120 l. Tonne um 9,60 Euro von 138,12 Euro auf 147,72 Euro steigen.

Mit diesem Beschluss folgt der Rat der Gemeinde am Montag einstimmig dem Antrag der FDP-Fraktion vom 2. Februar 2023.

Laut Satzung tritt der Beschluss am 1. April in Kraft und soll testweise für ein Jahr gelten. Der Beschluss geht auf einen Antrag der FDP-Fraktion zurück, die die kostenfreie Anlieferung von Sperrmüll an den Wertstoffhof der Gemeinde zu ermöglichen. Damit wird die 120 l. Tonne um 9,60 Euro von 138,12 Euro auf 147,72 Euro steigen. Seit 01.01.2023 ist aufgrund der positiven Preisentwicklung beim Altholz die Anlieferung von Altholz am Wertstoffhof bereits kostenfrei.

Bauhof-Raesfeld-Sperrgut

Einstimmiger Beschluss

Bernhard Bölker, Fraktionsvorsitzender der CDU begrüßt den Entschluss. „So müssen die Menschen nicht mehr nach Borken fahren und ich hoffen, dass weniger Müll dadurch in die Landschaft entsorgt, wird“.

Auch Volker van Wasen der UWG-Fraktion unterstützt den Antrag. Er sprach sich für eine Testphase bis Ende des Jahres aus, um dann die Mehrkosten, die auf die Verwaltung zukommen, ermitteln zu können.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD Elke Rybarczyk störte sich an die Erhöhung der Kosten für die Restmülltonne, die durch die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll anfallen werden. Sie sprach sich aber ebenfalls für eine Testphase aus.

„Eine weitere Abholung muss jedoch weiterhin gewährleistet sein“, so Henry Tünte von den Grünen.

Rückblick

Um der negativen Entwicklung bei den Betriebs- und Entsorgungskosten des Wertstoffhofes entgegenzuwirken und die Nutzung des Wertstoffhofes durch Ortsfremde zu unterbinden, wurden seinerzeit zunächst Kontrollen eingeführt worden. Da sich der gewünschte Effekt jedoch nicht eingestellt hat und die Betriebs- und Entsorgungskosten weiter gestiegen sind, hat die Gemeindeverwaltung seinerzeit dann beschlossen, auch Sperrmüll nur noch gegen ein vor Ort am Wertstoffhof zu zahlendes Entgelt abgeben zu können.

Unterschieden wurde hierbei zwischen der Anlieferung von Altholz und sonstigem Sperrmüll, mit entsprechend unterschiedlichen Entgeltsätzen.

Müllkosten steigen

Mit der Wiedereinführung einer kostenfreien Anlieferung von Sperrmüll am Wertstoffhof werden sich die Entsorgungskosten für Abfallgebühren steigen. Der Grund dafür seien die angenommenen Mehrkosten von ca. 22.000 Euro durch die kostenfreie Abgabe von Sperrmüll.

Um die Kosten ausgleichen zu können, werden die Gebühren für die Entleerung einer 120 Liter Tonne um ca. 9,60 Euro und für eine 240 Liter-Tonne um 19,20 Euro pro Jahr steigen. Diese Erhöhung wird alle Haushalte treffen, auch diejenigen, die keinen Sperrmüll zum Wertstoffhof bringen. Aktuell kostet ein 120 l Restmüllgefäß 138,12 Euro bei 14-tägiger Abholung, und eine 240 l Tonne im 4-wöchigen Rhythmus 138,36 Euro.

Eine anderweitige Finanzierungsmöglichkeit der Mehrkosten, z. B. aus Steuermitteln der Gemeinde, sei laut Verwaltung nicht möglich.

Abfallgebühren in Raesfeld 2023 gesenkt

Die Abfallgebühren wurden Anfang des Jahres, obwohl die Gebühren für die Benutzung der Abfallentsorgungsanlagen des Kreises Borken 2023 gestiegen sind, noch um 6 Prozent gesenkt: für eine 120 l Tonne von 141,60 Euro auf 138,12 Euro.

Auch die Kosten für die Biotonne sank von 46,80 Euro (2022) auf 39 Euro. So sparte ein Haushalt mit je einer 120 Liter Bio-. Restmüll- und Altpapier bei 14-tägiger Abholung im Jahr 11,28 Euro. Die Abfuhr von Altpapier bleibt wie in den Jahren zuvor gebührenfrei.

Moderate Kosten

Mit Blick in den Nachbarkommunen im interkommunalen Vergleich steht die Gemeinde mit ihren Beitrags- und Gebührensätzen in Höhe von 147,72 Euro, plus Biomüll von insgesamt 186,72 Euro sowie einer kostenfreie Sperrmüllentsorgung, nach wie vor noch gut da.

So kostet in Schermbeck ein 120 l Behälter 280,80 Euro, plus 60 Euro Biomüll, in Velen plus Biomüll und Altpapier rund 199 Euro ,und in Heiden 255 Euro.

Das kann kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden:

Kostenlos können beim Wertstoffhof in Raesfeld abgegeben werden: Altholz, Altkleider, Altmetall, Altpapier/ Kartonagen, Batterien, CDs/DVDs, Elektroschrott (Bitte Batterien entnehmen), Energiesparlampen, Flaschenkorken, Grünabfall, Kühlgeräte, Leuchtstoffröhren, Toner/Druckerpatronen, Verkaufsverpackungen* (LVP) abgegeben werden.

Malwettbewerb der Volksbank – Jury wählt die schönsten Bilder aus

Treffen der Ortsjury in der Volksbank Raesfeld und Erle – Jury musste aus insgesamt 420 eingereichten Bildern die Sieger wählen.

Raesfeld(pd). Was erreichen wir nur zusammen? Mit wem fühlen wir uns verbunden? Und warum ist Solidarität für uns Menschen so wichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich junge Künstlerinnen und Künstler im Rahmen des 53. Internationalen Jugendwettbewerbes. Der Malwettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „WIR. Wie sieht Zusammenhalt aus?“.

Die Jury

Die Ortsjury traf sich in der Volksbank Raesfeld und Erle, um die besten Arbeiten aus den ersten bis vierten Klassen zu küren. Die Jury wurde wieder mit fachkundigen Personen besetzt: Die Lehrerinnen Julia Jöckel und Silke Rosenfeldt-Selke von der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld und Anke Brakensiek und Katja Köster von der Silvesterschule in Erle wurden ergänzt um Wolfgang Laufs, ehemaliger Lehrer, als neutrales Mitglied der Fachjury. Sylvia Schlusemann, Carolin Nießing und Greta Sümpelmann unterstützen als Mitarbeiterinnen der Bank die Entscheidungsfindung der Jury.

Die Auswahl der besten Kunstwerke fiel nicht leicht, denn die Jury musste aus insgesamt 420 eingereichten Bildern die Sieger wählen. Bewertet wurden die zahlreichen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler nach einem Punktesystem.

Ausdrucksstärke und Kreativität

Ausschlaggebend sei dabei die richtige Interpretation der gestellten Aufgabe, die Ausdrucksstärke und Kreativität bei der Gestaltung. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder viele Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teilgenommen haben“, kommentiert Sylvia Schlusemann die zahlreichen Werke.

Auf die Altersgruppensieger warten nun attraktive Preise, die ihnen nach den Osterferien überreicht werden.

Bereits seit 1970 veranstalten die Genossenschaftsbanken den Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ und rufen Schüler jedes Jahr auf, sich aktiv mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen künstlerisch-kreativ auseinanderzusetzen und dieses in ihren Bildern umzusetzen. Der Wettbewerb gilt mit rund 1,5 Millionen Beiträgen als weltweit größter seiner Art.

Sportschützen-Raesfeld e.V. richten Dorfmeisterschaft 2023 aus

Nach einer dreijährigen coronabedingten Pause wollen die Sportschützen-Raesfeld e.V. in diesem Jahr die 15. Dorfmeisterschaften vom 13. – 20. April im Luftgewehr-Auflageschießen durchführen.

Die in den Jahren zuvor immer gut besuchte Veranstaltung soll ein kleines Dankeschön an die Gemeinde Raesfeld sein, die den Verein seit Jahren tatkräftig unterstützt.

Gleichzeitig auch als Dankeschön an die Sponsoren, die das Bundesligateam der Luftpistolenschützen unterstützen. Ohne deren Hilfen wäre ein kleiner “Dorfverein” nicht in der Lage auf diesem hohen Niveau ihren Sport auszuüben.

Alle Firmen sind eingeladen mit ihren Mitarbeitern an der Veranstaltung teilzunehmen. Ebenso alle Bürger, Vereine, Nachbarschaften oder Kegelclubs. Den Siegern winken attraktive Preise und Pokale.

Jeder Schütze kann zehn Schüsse abgeben. Danach werden 20 Schuss automatisch gewertet.

Wo? Auf dem Schießstand in Raesfeld Am Hüberskamp 7

Kosten: Die Startgebühren betragen pro Person 5,- Euro, Jugendliche 3,- Euro.

Startzeiten sind von 18 bis 21 Uhr

Die Siegerehrung findet am Sonntag 23.4.2023 um 11 Uhr am Schießstand statt.

Anmeldungen laufen nur über Detlef Stürcken Mail: [email protected]

Museum am Schloss Raesfeld öffnet wieder

Nach dem Winter öffnet das Museum am Schloss am 01.04.2023 wieder seine Türen.

(pd). Bevor es soweit ist, war Großreinemachen angesagt. Einige Vereinsmitglieder hatten sich mit Putzlappen und Schrubber bewaffnet, um den Winter aus den Ecken des Museums zu vertreiben.

Museum-Schloss-Raesfeld-eröffnet
Verdiente Kaffeepaus nach der Putzaktion: Hans Brune, Benedikt Nattefort, Georg Nattefort, Manfred Epping, Jürgen Epping, Christiane Danblon, Gerda Tünte und Ulrike Nollenberg. Nicht auf dem Bild sind Gisela Brune und Fritz Pelikan. Foto: Heimatverein Raesfeld

Dass die Putzaktion in diesem Jahr groß angelegt war zeigte sich darin, dass mit Unterstützung von Malermeister Benedikt Nattefort die großen Scheiben der Vitrinen fachgerecht herausgenommen, gesäubert und die Ausstellungsstücke von dem Staub der Jahrzehnte befreit wurden.

Fußböden und Fenster wurden auf Hochglanz gebracht

Damit nichts zu Bruch ging oder vertauscht wurde, musste die Reinigung der Exponate musste sorgfältig erfolgen. Fußböden und Fenster wurden auf Hochglanz gebracht, sodass am Ende die Mitglieder froh waren, als nach etlichen Stunden alle Arbeiten abgeschlossen waren.

Nach der Aktion setzten sich die guten Geister bei Kaffee oder einem kühlen Getränk zusammen, um die Arbeiten noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Ausstellung im Museum ist vom 01. April bis Ende Oktober an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos auf: www.heimatverein-raesfeld.de

Georg Stenkamp ist neuer Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Raesfeld

FDP-Ortsverband wählt neuen Vorsitzenden und stellt sich breiter auf – Georg Stenkamp löst Christoph Stephan als Vorsitzender ab

(pd). Am Dienstag, den 21. März 2023, fand der Ordentliche Parteitag des FDP-Ortsverbandes Raesfeld in der Freiheit24 statt.

Unter der Versammlungsleitung des FDP-Kreisvorsitzenden Kevin Schneider waren wieder zahlreiche Mitglieder erschienen.

Georg Stenkamp löst Christoph Stephan als Vorsitzender ab
Staffelübergabe: Georg Stenkamp (l.) löst Christoph Stephan als Vorsitzender ab. © FDP

Nach der Begrüßung durch den scheidenden Ortsvorsitzenden Christoph Stephan, legte dieser nach Klärung der Formalien den politischen Rechenschaftsbericht des zurückliegenden Jahres ab. Darüber hinaus begründete er auch seinen Entschluss, warum er nicht mehr erneut für das Amt des Vorsitzenden kandieren möchte. „Die Funktion als Fraktionsvorsitzender ist für einen voll berufstätigen ein sehr intensives Ehrenamt, welches die zur Verfügung stehende Zeit voll ausfüllt“. Um dem Amt des Ortsverbands-Vorsitzenden gerecht zu werden, solle die Funktion von einer weiteren Person ausgefüllt werden.

Positiver Rechenschaftsbericht

Im Anschluss legte Schatzmeisterin Marion Gehle ihren detaillierten Rechenschaftsbericht vor, in dem Sie erneut eine positive Bilanz ausweisen konnte. „Die erfreuliche Entwicklung der Einnahmen gibt uns den für unsere Arbeit nötigen, finanziellen Spielraum.“

Da Kassenprüfer André Schlüß, den Kassenbericht uneingeschränkt testiert hatte, war die Entlastung des Vorstandes eine folgerichtige Entscheidung, die ohne Gegenstimmen von den Mitgliedern des Ortsverbandes erteilt wurde. Es folgte die Wahl des neuen Vorstandes. Hierbei konnte der neue Vorsitzende, Georg Stenkamp, das bestmögliche Ergebnis erzielen. Er bedankte sich für das große Vertrauen und betonte, dass er sich auf die vor ihm liegende Aufgabe sehr freue.

Margitta Ubert FDP
v.l.: Marion Gehle, Georg Stenkamp, Margitta Ubert. © FDP

Vorstandswahlen

Margitta Ubert wurde im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt, ebenso wie die Schatzmeisterin Marion Gehle. Beide wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt.

Dem neuen Vorstand gehören nun folgende Beisitzerinnen und Beisitzer an: Christian Becker, Dirk, Heyng, Klaus Mohr, Tobias Nießing, Werner Schlüß, Leoni Schmidt, Harald Ubert, Emilia Urlitzki, Bastian Welsing, und Christoph Stephan.

In seinem Schlusswort dankte Georg Stenkamp den Mitgliedern des Ortsverbandes und der Fraktion für die engagierte Arbeit. Er werde die bisherige Arbeit ausbauen und sich demokratiefeindliche Strömungen entgegensetzen, eins seiner Leitmotive, die ihn dazu gebracht haben, politisch aktiv zu werden. „Mit dem breit aufgestellten Vorstand haben wir die Möglichkeit, die vielfältige Arbeit des Ortsverbandes optimal aufzuteilen und unser Engagement für Freiheit und Demokratie voranzutreiben.

Feuerwehr Raesfeld feiert verdientes Frühlingsfest

365 Tage/24 Stunden stehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld für die 11.770 Bürger der Gemeinde Raesfeld bereit. Am Samstag konnte beim Frühlingsfest entspannt gefeiert werden.

Am Samstag, den 25.03.2023 fand das Frühlingsfest des Löschzuges Raesfeld statt. Löschzugführer Ralf Kock konnte 94 Kameradinnen und Kameraden, der aktiven Einsatzabteilung und Ehrenabteilung mit ihren Partnern begrüßen.

Ebenfalls begrüßte er die Ehrengäste Bürgermeister Martin Tesing und Ulla Tesing, den Ersten Beigeordneten Markus und Conny Büsken, Dorfpolizeibeamtin Theresa Actun, den Löschzugführer des Löschzuges Erle Frank Prochnow und den Schriftführer des Löschzuges Erle Thomas Demmer mit seiner Frau Hanna.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden, Hubert Wilting und Josef Brunsbach, bedankte sich Ralf Kock bei den Mitgliedern des Löschzuges für die geleistete Arbeit im Jahr 2022. Er lobte das hohe Engagement des Einsatzabteilung, was jedoch nur möglich sei, wenn die Partner der aktiven Einsatzkräfte dieses mittragen würden.

Feuerwehr leistet schnelle und professionelle Hilfe

365 Tage / 24 Stunden stehen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Raesfeld für die 11.770 Bürger der Gemeinde Raesfeld bereit, um schnelle und professionelle Hilfe zu leisten. „Selbstverständlich ist das in der heutigen Zeit nicht nicht alles. Hinzu kommen neben den Einsätzen viele weitere Aufgaben auf die Feuerwehr zu, wie z.B. Übungsdienste, Wartungsarbeiten, Brandsicherheitswachen, Brandschutzerziehung““, resümierte Zugführer Ralf Kock. Sein Dank ging an dem Kellner-Team des Schützenvereins Homer für die Bewirtung am Abend.

In seiner Ansprache betonte der Leiter der Feuerwehr Raesfeld André Szczesny, dass die Freiwilligen der Raesfelder Feuerwehr „Allrounder“ seien. „Sie sind nicht mehr weg zu denken für die Gefahrenabwehr der Gemeinde Raesfeld“, so Szczesny.

Einsätze 2022

In seinem Rückblick auf 2022 lag sein Fokus auf die geleisteten Einsätze der beiden Löschzügen der Feuerwehr Raesfeld mit insgesamt 199 Einsatzstellen und einer Stundenleistung von 4.747 Stunden.

Für Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene kamen 782 Stunden zusammen und für die 50 Übungsabende weitere 9.624 Stunden. Die Jugendfeuerwehr leistete in 2022 an ihren 39 Übungsabenden 6.720 Stunden. Somit kommt die Feuerwehr Raesfeld auf eine Gesamtstundenleistung von 22.692 Stunden, was der Chef der Feuerwehr als sehr beachtlich bezeichnete.

Für die hervorragende Arbeit im Jahr 2022 dankte Bürgermeister Martin Tesing allen Feuerwehrleuten und lobte das hohe Engagement der Raesfelder Feuerwehr.

Ehrungen

Folgende Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Raesfeld wurden für ihre langjährige Tätigkeit ausgezeichnet.

Für 25 Jahre:

  • Unterbrandmeister Dirk Stolbrink,
  • Unterbrandmeister Daniel Rottbeck,
  • Brandinspektor Thorsten Meis,
  • Brandmeister Jörg Cluse und
  • Brandmeister Sebastian Dirks

Für 25 Jahre:

  • Lydia Schneermann,
  • Stefan Nießing und Holger Brömmel, die an diesem Abend verhindert waren. Die Auszeichnungen werden jedoch nachgeholt.

Für 35 Jahre geehrt wurd Hauptbrandmeister Klaus Witzisk

Wölfin Gloria und männlicher Nachwuchs sind für Riss von 39 Tieren verantwortlich

Insgesamt 39 tote Schafe und Ziegen in Dinslaken gehen auf das Konto von Wölfin Gloria und Nachwuchs

Nun ist es amtlich. Laut LANUV waren Wölfin Gloria von Wesel (GW954f) und Sohn mit der Kennung GW3042 aus dem Schermbecker Rudel (2022) für die Risse am 28. Februar 2023 in Dinslaken im Wolfsgebiet verantwortlich gewesen.

Insgesamt 39 Tiere erlagen dem Wolfsangriff.  14 Schafe und eine Ziege waren nach dem Wolfsangriff sofort tot, ein Schaf und eine Ziege wurden verletzt und mussten anschließend eingeschläfert werden, zwei Schafe waren erst verschwunden und wurden später tot aufgefunden. Darüber hinaus gab es durch den Wolfsangriff zwölf Verlammungen und Totgeburten.

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Foto: BürgerForum Gahlen

Stellungnahme von Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Oliver Krischer

Stellungnahme auf unsere Anfrage an Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (Die Grünen), unter anderem die Frage, was er zu den erneuten zahlreichen Rissen im Wolfsgebiet Schermbeck zu sagen hat und wie er zu „einer Regulierung der Wölfe“ steht, erhielten wir vom Presserat des Ministerium folgende Antwort:

In Nordrhein-Westfalen sind seit 2009 einzelne, durchziehende Wölfe, seit 2018 erste sesshafte Wölfe nachgewiesen worden. Das Land NRW leistet eine umfassende finanzielle und beratende Unterstützung, um die Belastungen für die Tierhaltungen durch die Rückkehr des Wolfs so gering wie möglich halten. Mit den Förderrichtlinien Wolf (RL Wolf) hat Nordrhein-Westfalen seit 2017 die Grundlage für einen finanziellen Ausgleich der durch den Wolf bedingten wirtschaftlichen Belastungen für Tierhalter geschaffen.

Förderrichtlinien Wolf

Nach den Förderrichtlinien Wolf besteht die Möglichkeit zur Entschädigung von wolfsbedingten Schäden sowie zur Förderung von Investitionen in wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen. Wie im vergangenen Jahr stehen auch 2023 wieder bis zu zwei Millionen Euro für Maßnahmen nach den Förderrichtlinien Wolf zur Verfügung (rund 430.000 Euro wurden im Jahr 2022 genutzt).

Bundesweit gelten die Empfehlungen für wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen als der beste Schutz von Weidetierhaltungen. Hierzu zählen im ersten Schritt wolfsabweisende Elektrozäune, im Bedarfsfall kann auf ergänzende Maßnahmen, wie z.B. das nächtliche Aufstallen oder auf den Einsatz von Herdenschutzhunden, zurückgegriffen werden.

Gezielte Ausnahmevoraussetzungen eines einzelnen Wolfs liegen nicht vor

Eine Regulierung bzw. Bejagung von Wölfen ist in Anwendung des strengen europarechtlichen Schutzregimes nicht zulässig. Das bestehende Artenschutzrecht bietet bereits die Möglichkeit, um im Einzelfall die gezielte Entnahme eines einzelnen Wolfs mit einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung nach § 45 Bundesnaturschutzgesetz zu genehmigen. Bisher liegen die dazu erforderlichen Ausnahmevoraussetzungen bei keinem Wolf in Nordrhein-Westfalen vor.

Im vergangenen Monitoringjahr 2022 waren in NRW drei Territorien besetzt (ein Einzeltier bei Haltern, ein Rudel in Schermbeck, ein Rudel an der Grenze zu Rheinland-Pfalz) zuzüglich einzelner durchwandernder Tiere. Der Nachwuchs wandert in der Regel spätestens im 2. Jahr ab.

Laut einer „Habitatanalyse“ des Bundesamtes für den Naturschutz (BfN) liegen potenzielle Gebiete für die weitere Verbreitung vor allem in anderen Bundesländern. Dies spiegelt auch die aktuelle Verbreitung wider mit beispielsweise 49 besetzten Territorien in Niedersachsen (2021/22).

Ortsmarketing lädt zur Mitgliederversammlung 2023 ein

Der Ortsmarketing Raesfeld e. V. lädt am Donnerstag, den 30. März um 19:00 Uhr zur Mitgliederversammlung ein.

Diese findet statt bei der FTW Kreierhoff GmbH, Zur Hofweide 1, 46348 Raesfeld.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Jahresbericht der Vorsitzenden des Ortsmarketing, der Kassenbericht sowie Neuwahlen von Vorstandsmitgliedern.

Außerdem sind eine Betriebsbesichtigung der Firma FTW Kreierhoff GmbH sowie ein Beitrag zur Jugendfeuerwehr in Raesfeld geplant.   

Der Verein freut sich über eine rege Teilnahme der Mitglieder nebst Familienangehörigen.

Ausflugstipp für die Ferien: Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld

Wer baut riesige Bauten unter der Erde? Was macht ihr, wenn ihr einem Wolf begegnet? – Oder: Wer ist der schlauste Fuchs?

In der Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld können Kinder (und ihre Eltern) auf Entdeckungstour gehen. In der interaktiven Ausstellung gibt es viele einheimische Tiere zu sehen und eine Menge über ihre Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu erfahren.

Neu in der Ausstellung sind Kira und Jonas. Sie wollen zusammen mit Förster Martin heraus-finden, wer „der schlauste Fuchs“ im Wald ist. Die Vorlese- und Mitmachgeschichte, die an der Tourist Info im Naturparkhaus erhältlich ist, lädt ein, in der Ausstellung selbst aktiv zu werden.

Ausflugtipp-Raesfeld-Naturparkhaus
Das neue Begleitheft zur Ausstellung neben einem der zahlreichen Tier-Exponate. © Naturpark Hohe Mark

Kira und Jonas erfahren auf ihrem Weg von der Schule nach Hause spannende Details über die Natur. Die kleinen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erleben die Abenteuer, als wären sie draußen in der Natur. „Die Tierexponate in der Ausstellung werden beinahe zum Leben erweckt, zu jedem Erlebnis mit ihnen gibt es Aufgaben, Rätsel und spannende Informationen für Kinder von sechs bis zwölf Jahren.“ beschreibt Marianne Teltrop, stellver-tretende Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark, das Angebot.

Im Anschluss an den Ausstellungsbesuch bietet sich eine Rallye im Tiergarten an, Informati-onen dazu gibt es ebenfalls an der Tourist Info. Wer dann noch nicht müde ist, kann sich auf dem Naturerlebnisgelände hinter dem Naturparkhaus austoben.

Öffnungszeiten:

  • Mo. – Fr. 9.30 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16.00 Uhr, ab April bis 17:00 Uhr
  • Sa./ So 13:30 bis 16:00 Uhr

Ab April

  • Sa 13:30 bis 17:00 Uhr
  • So. u. Feiertag 11:00 bis 17.00 Uhr

Palmstockbasteln im St. Silvester Haus in Erle

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Am Donnerstag, 30. März findet von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr im St. Silvesterhaus das Palmstockbasteln statt.
Alle Kinder und Eltern sind herzlich willkommen.

Im Christentum wird der Palmstock oft am Palmsonntag verwendet, um die Ankunft Jesu Christi in Jerusalem zu symbolisieren. In einigen gewissen und karibischen Kulturen wird der Palmstock bei religiösen Zeremonien und Festen als Zeichen der spirituellen Reinigung und des Schutzes verwendet.

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