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Hat der Wolf ein Highland-Cattle Rind im Dämmerwald gerissen?

Mit aller Wahrscheinlichkeit hat ein Wolf am Samstagmorgen gegen 8 Uhr zwischen Marienthal und Overbeck/Erle im Naturschutzgebiet Dämmerwald ein Highland-Cattle auf einer Weide gerissen.

Darüber hinaus sind zwei ältere Rinder ausgebrochen und haben auf der Flucht drei bis vier Zaunpfähle niedergerissen. Die Weide war, so wie es für Rindern vorgeschrieben ist, mit einem stromführenden Litzenzaun eingezäunt.

Landwirte in der Umgebung zeigen sich entsetzt und betonen, dass sie solche Risse noch nie in all den Jahren, wo sie Landwirte sind, und Rinder halten, gesehen haben. Deshalb liege auch die Vermutung nahe, dass es sich hierbei nur um den Riss eines Wolfes handeln kann.

LANUV war vor Ort.

  • Aussehen: Highland-Cattle haben lange, gekräuselte Haare, die in verschiedenen Farben wie rot, schwarz oder blond auftreten können. Sie haben auch lange Hörner, die sowohl bei Bullen als auch bei Kühen vorkommen. Die Rasse ist bekannt für ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit in rauen Umgebungen.
  • Haltung: Highland-Rinder können in verschiedenen Umgebungen gehalten werden, aber sie bevorzugen offene Flächen mit viel Platz zum Grasen. Sie sind in der Regel gute Weidegänger und können in der Regel das ganze Jahr über draußen bleiben. Aufgrund ihres dicken Fells sind sie auch in der Lage, kalten Temperaturen und schlechtem Wetter zu widerstehen.

Weitere Infos auf der Wolfskarte Gahlen

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Gesprächsabend mit Pastor Fabian Tilling in Erle

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Die Kolpingfamilie Erle lädt zu einem Gesprächsabend mit Pastor Fabian Tilling von der Pfarrgemeinde St. Martin ein

Die Kolpingsfamilie Erle lädt am Dienstag, 28. März um 19:00 Uhr zu einem Gesprächsabend mit Pastor Dr. Fabian Tilling im St. Silvesterhaus in Erle ein.

Seit gut eineinhalb Jahren ist Fabian Tilling in der Pfarrgemeinde St. St. Martin Tätig. Im Rahmen dieses Gesprächsabends besteht die Möglichkeit, mit ihm über seine Erfahrungen und Ziele, aber auch über aktuelle kirchliche Themen zu diskutieren.

Recht herzlich eingeladen sind auch Nicht-Kolpingmitglieder.

40. Marienthaler Abend 2023 mit Highlights der letzten Jahre

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Seit 40. Jahren bringen die Marienthaler Abende hochkarätige Kultur auf das Land und haben sich zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region entwickelt.

Im Juni starten im kleinen Isseldorf die 40. Marienthaler Abende. Die Organisatoren vom Kulturkreis Marienthaler Abende e. V. freuen sich auf diese besondere Saison.

Die Künstler sind gebucht – den Auftakt machen auch in diesem Jahr Storno. Begrüßt werden sowohl Highlights der letzten Jahre als auch neue Akteure.

Storno Auftakt Marienthaler Abende 2023
Storno macht den Auftakt bei den Marienthaler Abende 2023. ©Achim Hennecke

Besonderes Programm zum Jubiläum

Zur Feier des Jubiläums wurde ein besonderes Programm zusammengestellt. Eingeladen sind namhafte Künstler aus der Region, darunter Musiker, Schauspieler und Autoren. Das Programm in den vergangenen Jahren bot immer eine breite Palette an Veranstaltungen, von klassischer Musik über Theateraufführungen bis hin zu Lesungen und Vorträgen.

  • 14. Juni, 20 Uhr STORNO – Die Inventur 2023
    In ausgewählten Theatern zurzeit als komplett neues Programm und mit permanent aktualisiertem Stoff Funke, Philipzen und Rüther offenbaren in „STORNO – Die Inventur“ ihr (Un-) Verständnis der Welt. Scheinbar Wichtiges wird mit­unter belanglos bis grotesk. Neben­sächliches entpuppt sich häufig als ent­scheidend und offen­bart die maß­geblichen Mecha­nismen unserer Zeit. Das ist Polit­enter­tainment der Extra­klasse!

    www.storno.org
    VVK 30 Euro/AK 33,- Euro
  • 21. Juni, 20 Uhr Heger & Maurischat

Mit einem Feuerwerk an Spitzen und Boshaftigkeiten zielen sie gegenseitig ihre verbalen und musikalischen Pfeile in Kopf und Herz der anderen.
Sie fallen sich ständig ins Wort, lassen sich nicht ausreden und die Eine meint immer, sie könne es besser als die Andere. Maurischat ist auf der Bühne von jener schlecht gelaunten Giftigkeit, bei der im Publikum einfach Freude aufkommen muss!
Und bei Hegers nordischer Frohnatur ist man auch einfach mal froh, wenn sie nur Luft holt. Großstadt meets Provinz, Chanson trifft Shanty, große Klappe stößt auf Kleinhirn und Pils auf Prosecco.

VVK 25,- Euro/AK 28 Euro
www.heger-und-maurischat.de

  • 28. Juni, 20 Uhr – Douglas Adkins und Band – Amerikanische Road Show

Douglas Adkins, ein amerikanischer Singer-Songwriter, hat über 250 Songs geschrieben. In 2021 erschien seine 11. Studio-CD.
Ein Sound von Freiheit, dem amerikanischen Westen und der Fahrt auf der alten Route 66. Für Liebhaber von Folk, Americana Roots, Country, zeitloser und toller selbstgeschriebenen Songs. In der Tradition von Künstlern wie Johnny Cash, Kenny Rogers, Willie Nelson, Elvis Presley, The Bellamy Brothers, Asleep At The Wheel und anderen großen amerikanischen Künstlern!

VVK 25,- Euro/AK 28,- Euro
www.dougadkins.com

  • 05. Juli, 20 Uhr – Café el Mundo Ein Sommerabend

„guitarize the world“ heißt es bei Deutschlands angesagtestem Gitarren-Export, Jan Pascal und Alexander Kilian, bekannt unter ihrem Bandnamen „Café del Mundo“.
Ihr Zuhause ist die Welt. Sie loten „hörbar grenzenlos“ (Süddeutsche Zeitung) die Möglichkeiten der Gitarre neu aus und sprengen mit ihrer Musik Genregrenzen von Klassik bis Rock. Da trifft Johann Sebastian Bach auf Carlos Santana. Talent sucht Ausdehnung. Dieses einzigartige Duo elektrisiert sein Publikum wo immer es auftritt.
Es ist der eigene Sound, diese unbedingte Leidenschaft, die so ansteckend auf die Lebensfreude wirkt und dem Zuhörer ein bislang ungehörtes Konzerterlebnis schenkt. Lassen Sie sich von Café del Mundo gitarrisieren!

VVK 25,- Euro/ AK 28,- Euro
www.cafedelmundo.de

  • 12. Juli, 20 Uhr – Mackefisch Harmoniedergang

Lucie Mackert und Peter Fischer sind MACKEFISCH. Die beiden stehen für eine wüste Mischung aus selbstgebauten Koffertrommeln, Piano, Banjo, Gitarren, Synthie-Klängen und Klimbim.
Dazu deutsche Texte von außergewöhnlicher Bandbreite: lustig und albern, phantasievoll und poetisch, bissig und gnadenlos. Mit betörendem Harmoniegesang zum Dahinschmelzen und rasanter Wortakrobatik nehmen die beiden die Gefühlslage unserer Gesellschaft ins Visier. Ob martialisch treibend oder locker geswingt – die voranpreschende Energie dieses Zwei-Personen-Orchesters ist ansteckend. Mit Harmoniedergang liefert die prämierte Mini-Band Mackefisch den ohrwurmtauglichen Soundtrack unserer Zeit.
MACKEFISCH sind Gewinner zahlreicher Auszeichnungen und Preise (Kleinkunstpreis „St. Ingberter Pfanne“, Kabarettpreis „Mindener Stichling“, Walther-von-der-Vogelweide-Preis, Kleinkunstförderpreis des Landes Baden-Württemberg u.a.).

VVK 25,- Euro/ AK 28,- Euro
 www.mackefisch.de

  • 19. Juli – 20 Uhr Kai Magnus Sting und Fritz Eckenga

Da kommen zwei zusammen, die zusammengehören. Herrliche Satire und beste Gedichte treffen auf abenteuerliche Geschichten von der Straße und beste Improvisation. Exklusiv für diese Veranstaltung haben Kai Magnus Sting und Fritz Eckenga ihre liebsten Geschichten und Gedichte zusammengepackt und treten exklusiv und einmalig mit diesem Sonderprogramm auf. Schöner kann man das nicht machen. Sind sich alle schon im Vorfeld einig. Und mehr kann man nicht wollen.

VVK 25 Euro/ AK 28,- Euro
www.eckenga.com

  • 26. Juli – 20 Uhr Dreamcatcher

Auf Englisch bedeutet „Raggle Taggle“ so etwas wie ungehobelt. Positiv formuliert könnte man auch sagen: echt, unangepasst und urig.
Wenn man Dream Catcher „live in concert“ hört, dann stellen sich schnell ähnliche Assoziationen ein: Die Lieder kommen frisch von der Leber und brauchen keinen überfrachtenden Schnickschnack, um die Zuhörer zu erreichen. Die Musiker haben diese urige „Raggle Taggle“ Persönlichkeit, die man einfach sympathisch finden muss.
Die Band schöpft aus einem breiten Fundus an Folk, so dass im Programm nicht nur auf Englisch gesungene Lieder aus Irland vorkommen sondern auch aus Luxemburg. Die Bandbreite reicht vom französischen Chanson bis zur Irish Folk Ballade. Dazu kommt noch eigenes Singer/ Songwriting.

VVK 25,- Euro/AK 28 Euro
www.dreamcatcher.lu

  • 2. August – 20 Uhr Vierköpfiges Trio Zegligs „Best of Zegligs & Sting“

Das zahlenmäßig kaum zu erfassende vierköpfige „Trio-Quintett“ präsentiert sich und sein schillerndes Programm dieses Mal bei den Marienthaler Abenden zu sechst. Denn neben Leadstimme Miryam Stober, Gitarrist Peter Risthaus, Cajonist und Flötist Uli Ingenbold und Tastenmann Christoph Berghorn sind auch Gastsängerin Vanessa Niewerth und Saxophonist Matthias Keidel mit auf der Bühne.
In Halbzeit 1 des Konzerts gibt das bereits recht mehrköpfige Ensemble Highlights aus seinen bisherigen Auftritten in Marienthal zum Besten, also Chansons und Songs der verschiedensten Stilrichtungen aus aller geografischen und Gefühlswelt.
In Halbzeit 2 widmen sich noch mehr Zeligs „dem musikalischen Großmeister“ Sting und dessen grandiosen Werken. „Vom englischen Mann in New York“ wird gesungen bis hin zum „Mond über einer Straße namens Bourbon“ oder den „Feldern von Gold“.
Und alle versprechen: „Auf eine regelrechte ‚Stingphonie‘ mit ausgefeilten Arrangements darf man sich zurecht freuen. Mitwippen und Gänsehaut sind erlaubt!“

VVK 25 Euro,-/ AK 28,- Euro
www.zeligs.de

  • 9. August – 20 Uhr Medlz: Das läuft bei uns

Sie gelten als die beste weibliche A Cappella-Popband Europas und begeistern ihr Publikum seit über 20 Jahren.

Mit nur vier Stimmen schaffen sie es, jeden Konzertsaal zum Kochen zu bringen. Dabei beeindrucken die medlz vor allem durch ihren modernen Sound, der an keiner Stelle Bass und Beat vermissen lässt – im Gegenteil. Mit wohldosierter Percussion schaffen Sie es, Pop- und Rocksounds zu erzeugen, die sofort ins Tanzbein gehen und Lust auf mehr machen.

Ihr oberstes Credo: Unterhaltung! Ihre Shows sind selbstironisch und witzig und gleichzeitig charmant und tief bewegend, so dass schon manchem Gast erst im Nachhinein bewusst wurde, dass er soeben ein A Cappella-Konzert erlebt hat.

VVK 30,- Euro/ AK 33,- Euro
www.medlz.de

  • 16. August – 20 Uhr UWAGA Quartett unplugged

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands…

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzen sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen sti­listischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik. 

VVK 27,- Euro/ AK 30,- Euro
www.uwagaquartett.de

Hier geht es zum Onlineshop: www.marienthaler-abende.de/tickets.html

Die Gruppe „Ü60 on Tour“ in Raesfeld startet wieder in die Saison

Winterpause ade! Die Planung für 2023 ist abgeschlossen. Entspanntes Radeln für Fahrradbegeisterte rund ums Rentenalter.

Das Orga-Team mit Klaus Gesing, Heinz Stolbrink, Gerd und Egbert Groß-Onnebrink, Alfons Brinkmann und Helmuth Hater weist auf die folgenden Termine hin: jeweils donnerstags, 13. April, 11. Mai, 13. Juli, 10. August, 14. September und 12. Oktober.

Gestartet wird jeweils um 14.30 Uhr ab Jugendhaus Raesfeld, Weseler Straße. Eine Ausnahme ist die Tour am 7. Juni: Wegen eines Feiertags ist sie am Mittwoch geplant. Start ist aber ebenfalls um 14.30 Uhr ab Jugendhaus. Die Rückkehr ist stets zwischen 18 und 18.30 Uhr vorgesehen.

Die Streckenlänge beträgt rund 35 Kilometer. Im vergangenen Jahr fanden trotz noch bestehender Coronabeschränkungen alle geplanten Touren von April bis Oktober statt. Die Touren führten nach Hamminkeln, Weseke, Dorsten, Gemen, Lembeck und Rhade.

Die meisten Teilnehmer des Vorjahres, nämlich 49 Radfahrer, trafen sich im September zu einer Tour nach Haus Nordendorf in Lembeck.

Das Angebot richtet sich an alle Senioren rund ums Rentenalter. Daher werde im moderaten Tempo gefahren. Es soll ein entspanntes miteinander Radeln sein. „Wir sind nicht auf der Flucht“, so das Motto der Organisatoren. Gefahren wird bei jedem Wetter, denn es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Das Orga-Team freut sich auf die neue Saison, hofft auf weiterhin gute Beteiligung und wünscht allen Teilnehmern schon jetzt viel Vergnügen und gute Fahrt.

Baulandpreis in Raesfeld liegen im Kreis Borken mit an der Spitze

Umsätze auf dem Immobilienmarkt rückläufig. Nach Heiden und Borken ist der Baulandpreis in Raesfeld mit gut 215 Euro pro Quadratmeter im Kreis Borken am höchsten. Günstigstes Bauland gibt es in Schöppingen mit nach wie vor von durchschnittlich 95 Euro.

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Borken hat den Immobilienmarkt des letzten Jahres beleuchtet. Er stellt insbesondere in der zweiten Jahreshälfte zurückgehende Umsätze fest. Was noch verkauft wird, bleibt teuer. Die Zahl der vorgelegten Kaufverträge sank vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich.

Sieben Prozent weniger Kaufverträge

Nach Juni erreichten die Geschäftsstelle rund 23 Prozent weniger Kauffälle als in der ersten Jahreshälfte. Insgesamt wurden im Jahr 2022 rund 7 Prozent weniger Kaufverträge geschlossen als im Vorjahr. In 3046 Fällen wechselte das Eigentum an Immobilien im Zuständigkeitsbereich des Gutachterausschusses gegenüber 3276 Verträgen im Vorjahreszeitraum. Der Geldumsatz stieg dagegen von gut 732 Millionen Euro um 8 Prozent auf gut 790 Millionen Euro. Ein erstes Zeichen für weiter gestiegene Preise bei rückläufigen Fallzahlen.

Verkauf von Bauplätze gesunken

Die Zahl der verkauften Bauplätze für den individuellen Wohnungsbau ist in den Gemeinden des Zuständigkeitsbereichs noch einmal deutlich um 24 Prozent auf einen neuen Tiefststand von 296 Kauffällen gesunken. Dies geht ganz offenbar einher mit der Zurückhaltung der Häuslebauer wegen stark gestiegenen Kreditzinsen und der hohen Preise für knappe Baumaterialien.

Stagnierende Preise für Wohnbaugrundstücke

Aus einzelnen Gemeinden erfährt der Kreis Borken, dass potentielle Kandidaten für gemeindliche Grundstücke ihre Bewerbung zurückgezogen haben. In der Konsequenz stagnieren die Preise für Wohnbaugrundstücke fast kreisweit auf dem Niveau des Jahres 2022. Nur in wenigen Gemeinden im Nordkreis sowie in Rhede und Isselburg-Heelden wurden die Bodenrichtwerte moderat angehoben. Insgesamt stiegen die Preise kreisweit nur um gut 1 Prozent.

Preisniveau bleibt in Heiden unverändert

Das höchste durchschnittliche Preisniveau bleibt unverändert in Heiden mit rund 225 Euro pro Quadratmeter Wohnbauland, gefolgt von Borken mit etwa 220 Euro, Raesfeld mit rund 215 Euro und Gronau mit etwa 205 Euro.

Am günstigsten sind diese Baulandflächen nach wie vor in Schöppingen mit durchschnittlich 95 Euro, gefolgt von Isselburg mit rund 115 Euro und Legden mit gut 120 Euro pro Quadratmeter. Der durchschnittliche Bauplatz kostete damit im Kreisdurchschnitt rund 180 Euro pro Quadratmeter. Im vorletzten Jahr lag dieser bei gut 179 Euro pro Quadratmeter.

Ackerland

Unveränderte Bewegung wurde mit teils stark steigenden, aber teilweise auch sinkenden Preisen wieder im Bereich landwirtschaftlich genutzter Flächen festgestellt. Hier stellt der Gutachterausschuss fest, dass das wohl auch nach den Preisen des Jahres 2022 so bleiben wird.

Spitzenreiter ist Gronau

Mit 81 Transaktionen in diesem Markt wurde mit rund 175 Hektar gut 13 Prozent weniger Fläche und in gleicher Größenordnung auch weniger Geld umgesetzt. Neuer westmünsterländer Spitzenreiter ist nun Gronau mit einem Preis von 14,50 Euro pro Quadratmeter Ackerland gefolgt von Ahaus mit 14,30 Euro. Vreden dagegen verlor den ersten Rang und der bisherige Richtwert von 14 Euro pro Quadratmeter wurde auf 13 Euro gesenkt.

Während daneben in Südlohn der Bodenrichtwert von 13 Euro auf 12,2 Euro sank, stieg er in vielen anderen Gemeinde deutlich. So stieg er in Heiden um 29 Prozent auf 13,5 Euro, in Rhede um 20 Prozent auf 12,5 Euro, in Ahaus um 20 Prozent auf 14,3 Euro und in Heek um 18 Prozent auf 13,1 Euro pro Quadratmeter Ackerland.

Breijpottspöllers unterhielten Bewohner im Seniorenhaus St. Martin

Den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Breijpottspöllers spielten im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld

(pd). Sie sind immer wieder gern gesehene Gäste im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld, die Kinder der Plattdeutsch-AG der Erler Silvesterschule, die sich „Brejpottspöllers“ nennen. Diesmal hatten sie ein Rollenspiel und drei Singspiele zur Unterhaltung der Seniorinnen und Senioren mitgebracht.

Die Kinder trugen ihre Stücke in wechselnder bunter Verkleidung vor. In dem Lehrstück „Wi willt deelen“ geht es ums Teilen. Die Zwerge teilen ihre gesammelten Lieblingsfrüchte großzügig mit den „Müüsen“, als sie merken, dass diese sich nachts aus Hunger über ihre „Appels, Prumen und Nötte“ hermachen.

Heimatverein Erle Theatergruppe Plattdeutsch
Dornrösken: Der Prinz befreit Dornrösken aus dem Dornenschloss

Mitsingen konnten die Heimbewohner bei den vielen Älteren vertrauten Singspielen: „Oh Buer, wat kost dien Heu“, „Nu danzt Hannemann“ und „Dornrösken was en schönet Kind“. Heimbewohnerin Maria Vormann sang besonders gern mit, denn diese alten Singspiele hatte sie schon ihren Kindern beigebracht. „Der schönste Lohn für unser Spiel ist es, wenn wir den alten Menschen bei unseren Vorführungen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können“, bemerkte Ingrid Horstmann, die Leiterin der AG. Als Lohn für ihren Auftritt bekamen die Brejpottspöllers Süßigkeiten, nachdem sie ihr Mottolied „Ik häbb Koppiene“ gesungen hatten, in dem die „Piene“ erst durch Naschen von Süßem weggeht.

Danke an 858 Ersthelfer-App „Corhelper“im Kreis Borken

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Landrat Dr. Kai Zwicker: „Dankeschön an alle engagierten Corhelperinnen und Corhelper im Kreis Borken!“

Borkener Kreisverwaltung versendet kleines Dankeschön an 858 registrierte Nutzerinnen und Nutzer der Ersthelfer-App

Kreis Borken. Einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden in Deutschland jährlich rund 70.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses. Das so genannte „therapiefreie Intervall“ entscheidet darüber, ob der Patient bleibende Hirnschäden davontragen wird oder nicht. Um diese Zeitspanne so gering wie möglich zu halten, hat der Kreis Borken vor rund zwei Jahren die Ersthelfer-App „Corhelper“ als Ergänzung zum Rettungsdienst implementiert. „Es ist beeindruckend, wie viele qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer im Kreis Borken bereit sind, im Ernstfall zu helfen und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken“, freut sich Landrat Dr. Kai Zwicker.

Selbstschutz steht an erster Stelle

Als Dankeschön für 858 Registrierungen verschickt der Kreis Borken nun CPR-Masken im Schlüsselanhänger an die Helferinnen und Helfer. Das ist ein Erste-Hilfe-Schlüsselanhänger, der mit einer Beatmungsmaske ausgestattet ist, sodass die „Corhelper“ für ihren nächsten Einsatz – zumindest mit einer kleinen Ausstattung – gewappnet sind. Denn: Selbstschutz steht an erster Stelle.
Interessierte, die sich über die Ersthelfer-App und ihre Zugangsvoraussetzungen informieren sowie gegebenenfalls registrieren wollen, finden auf der Internetseite des Kreises Borken unter https://www.kreis-borken.de/ersthelferapp zum einen Informationen und zum anderen ein Erklärvideo. Darin wurde eine exemplarische Notfallsituation, in der ein „Corhelper“ alarmiert wird, nachgestellt.

13. Fahrradbörse in Raesfeld

Der Förderverein der Kindertageseinrichtung St. Martin in Raesfeld veranstaltet die 13. Fahrradbörse in Kooperation mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld.

Am Samstag, den 25. März 2023 findet die Fahrradbörse in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr auf dem Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld statt.

Vier Wochen, 30. April (Sonntag) vor dem Radwandertag für Jedermann (Veranstaltung des GSV), können Sie hier noch so manches „Schnäppchen“ ergattern. Zusätzlich bietet die Polizei während der Fahrradbörse eine Fahrradcodierung an.

Alle interessierten Verkäufer können sich ab sofort telefonisch bei Iris Terhart (0160 6985847) und Binja Höting (0173 5812377) anmelden oder per Mail an [email protected]. Dort bekommen sie dann eine Verkäufernummer zugewiesen.

Räder für Kinder

Verkauft werden können Kinder- und Erwachsenenfahrräder, Bobbycars, Dreiräder, Roller, Laufräder, Fahrradanhänger, Fahrradkindersitze, Fahrradhelme und alles was sonst noch zum Thema Fahrrad passt. Den Preis bestimmt der Verkäufer selbst. 10% des Verkaufs-erlöses kommt dem Förderverein der Kita St. Martin zugute.

Hinweis

Abgegeben werden können die Räder sowie das Zubehör am Samstag zwischen 9:00 und 10:00 Uhr auf dem Schulhof der Julia-Koppers-Gesamtschule Raesfeld. Dann besteht zudem noch die Möglichkeit für kurzfristige Anmeldungen vor Ort. Nachmittags können nicht verkaufte Artikel sowie der erzielte Erlös in der Zeit von 13:00 bis 13:30 Uhr abgeholt werden.

Unterstützt wird das Team vom Förderverein von den Helfern des Fahrradkellers.

Kind nach Unfall schweren Unfall in Wulfen außer Lebensgefahr

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Aufatmen: Wie heute Mittag die Polizei Recklinghausen mitteilt, ist das Mädchen nach dem schweren Unfall an der Kreuzung Dülmener Straße/Hervester Straße ist das Mädchen außer Lebensgefahr.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall allerdings dauern noch an. Unter anderem werden noch Zeugen befragt und technische Daten ausgewertet.

Rückblick

Ein LKW-Fahrer war am Mittwochmorgen von der Dülmener Straße nach rechts auf die Hervester Straße abgebogen und hatte dabei die 6-Jährige auf ihrem Fahrrad erfasst. Das Mädchen wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Zukünftig keine Gebühren mehr für die Entsorgung von Sperrmüll?

Am kommenden Montag, den 27. März, wird der Rat über einen Antrag der FDP-Fraktion beraten, der eine kostenfreie Anlieferung von Sperrmüll an den Wertstoffhof der Gemeinde vorsieht.

Laut Beschlussvorlage sollen sperrige Abfälle, die aufgrund ihres Umfangs oder Gewichts nicht in Abfallbehälter passen, zukünftig kostenlos am Wertstoffhof abgegeben werden können.

Dazu soll eine Vereinbarung mit der EGW, dem Betreiber des Wertstoffhofs in Raesfeld, getroffen werden, um die kostenfreie Anlieferung für die Bürger der Gemeinde zu ermöglichen. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass eine einstimmige Zustimmung des Rates zu diesem Beschluss zu einer Erhöhung der Abfallgebühren führen wird.

Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof ist kostenpflichtig

Seit dem 1. Juli 2011 ist die Abgabe von Sperrmüll am Wertstoffhof der Gemeinde Raesfeld kostenpflichtig. Eine kostenlose Entsorgung von Sperrmüll ist seitdem nur noch über die grundstücksbezogene Abfuhr möglich. Jeder Haushalt in Raesfeld erhält hierfür zwei Abfuhrkarten pro Jahr, mit denen sie Sperrmüll zur Abholung anmelden können.

14,58 Tonnen Sperrmüll und 92,7 Tonnen Altholz

Laut EGW wurden in den letzten drei Jahren durchschnittlich 14,58 Tonnen Sperrmüll und 92,7 Tonnen Altholz am Wertstoffhof in Raesfeld abgeliefert. Wenn die Anlieferungsmengen unverändert bleiben, würde die Entsorgung von Sperrmüll um rund 3.200 Euro teurer werden, da der aktuelle Gebührensatz bei 201,03 Euro pro Tonne Sperrmüll zuzüglich einer Transportpauschale von 20 Euro pro Tonne liegt.

Mehrkosten von etwa 22.000 Euro

Wenn in Zukunft 120 Tonnen Sperrmüll am Wertstoffhof angeliefert werden (was die niedrigste Anzahl in vergleichbaren Gemeinden ist) und etwa 20 Tonnen weniger Sperrmüll durch die Sperrgutabfuhr abgeholt werden, dann rechnet die Verwaltung mit etwa 100 Tonnen zusätzlichem Sperrmüll. Bei den aktuellen Gebührensätzen würde dies Mehrkosten von etwa 22.000 Euro bedeuten (100 Tonnen x 221,03 Euro).

Aufgrund des noch vorhandenen Sonderpostens für den Gebührenausgleich könnten die Gebühren laut Verwaltung im laufenden Jahr trotz dieser Mehrkosten konstant gehalten werden. Je nach tatsächlicher Kosten- und Mengenentwicklung wäre jedoch eine Gebührenerhöhung ab 2024, spätestens aber ab 2025, sehr wahrscheinlich nicht mehr zu vermeiden.

Rund 9,20 Euro mehr für eine 120 Liter-Tonne für alle Haushalte

Bei angenommenen Mehrkosten von ca. 22.000 Euro würden die Gebühren für die Entleerung der Restmüllgefäße um ca. 9,60 Euro pro Jahr für eine 120 Liter-Tonne und um 19,20 Euro pro Jahr für eine 240 Liter-Tonne steigen. Diese Erhöhung würde dann alle Haushalte treffen, auch diejenigen die keinen Sperrmüll zum Wertstoffhof bringen.

Hintergrund

Bis Mitte 2011 trug die Gemeinde sämtliche Kosten für den Betrieb des Wertstoffhofes, einschließlich der damit verbundenen Entsorgungskosten, die durch die Abfallbeseitigungsgebühren gedeckt wurden. Ausgenommen von diesen Kosten waren lediglich die Anlieferungen von Bauschutt, Baumischabfällen und Bauholz, die damals bereits kostenpflichtig waren. Um den Anstieg der Betriebs- und Entsorgungskosten entgegenzuwirken und die Nutzung des Wertstoffhofes durch Auswärtige zu verhindern, wurden zunächst Kontrollen eingeführt.

Allerdings zeigte sich, dass dieser Ansatz nicht den gewünschten Effekt erzielte und die Betriebs- und Entsorgungskosten weiter stiegen. Deshalb wurde beschlossen, ab sofort auch Sperrmüll nur noch gegen eine vor Ort am Wertstoffhof zu zahlende Gebühr anzunehmen. Dabei wurden unterschiedliche Gebührensätze für die Anlieferung von Altholz und anderen Sperrmüllarten festgesetzt. Seit dem 1. Januar 2023 ist die Anlieferung von Altholz am Wertstoffhof aufgrund einer positiven Preisentwicklung kostenlos.

Bürgermeisterkonferenz -Zusammenarbeit fördern und ausbauen

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Bürgermeisterkonferenz im Borkener Kreishaus: Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis wollen interkommunale Zusammenarbeit weiter bedarfsgerecht fördern und ausbauen.

Kreis Borken(pd). Die kommunale Familie hat sich auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker im Borkener Kreishaus getroffen: Im Mittelpunkt der Bürgermeisterkonferenz stand das Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“. „Welches Potenzial eine innovative und effiziente interkommunale Zusammenarbeit bietet, sehen wir im Kreisgebiet an vielen Stellen eindrücklich“, erklärten Landrat Dr. Kai Zwicker und Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Borken.

„Umso wichtiger ist es, dass auch das Ministerium für Heimat, Kommunales Bau und Gleichstellung des Landes NRW sowie die Bezirksregierung Münster eine gezielte und in der Arbeitspraxis handhabbare Förderung für interkommunale Zusammenarbeit ausbaut“, appellierten die kommunalen Spitzen an die Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums und der Bezirksregierung, die zu diesem Thema zu Gast waren und über aktuelle Förderbedingungen berichteten.

Der Landesbeauftragte für Interkommunale Zusammenarbeit Thomas Hunsteger-Petermann sicherte zu, die entsprechenden Anregungen nochmals auf Landesebene abzuwägen.
Weitere Themen zu denen sich die kommunalen Spitzen austauschten, waren unter anderem der aktuelle Sachstand des in der Erarbeitung befindlichen Smart Region Konzeptes, für den Kreis Borken sowie Entwicklungen in der Förderung zum Breitbandausbau.

Zu beiden Punkten informierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Darüber hinaus tauschten sich die Kommunen und der Kreis über den aktuellen Sachstand im Themenfeld Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Kreisgebiet sowie kommunale Förderprogramme zur Unterstützung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung aus.

Sanitäter fühlten sich in Erle bedroht

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In einer bedrohlichen Situation sahen sich in der Nacht zum Donnerstag zwei
Kräfte des Rettungsdienstes ebenso wie einige Zeugen in Raesfeld-Erle.

Die Sanitäter waren zu einer Unterkunft an der Straße Ekhornsloh geeilt, da dort ein Mann mutmaßlich nach dem Konsum von Drogen außer Kontrolle geraten war.

Vor Ort trafen sie auf einen 45-jährigen Bewohner der Unterkunft. Laut Polizei hielt sich der Mann mit einem Messer in der Hand auf der Straße auf. Die Sanitäter brachten sich im Rettungswagen in Sicherheit.

Beim Eintreffen der Polizei ließ der Mann ein Küchenmesser, eine Holzlatte und ein weiteres
Schälmesser nach mehrfacher Aufforderung schließlich fallen. Die Beamten fixierten den 45-Jährigen, nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeiwache nach Borken; im weiteren Verlauf erfolgte die Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung.

Positives Fazit der Karneval-Session 2022/23

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Rückblick auf die abgelaufene Karnevalssession: Austauschtreffen der Karnevalsvereine aus dem Kreis Borken mit den Abteilungen Kinder- und Jugendförderung sowie Suchtvorbeugung der Kreisverwaltung

Kreis Borken (pd). „Gemeinsam Flagge zeigen“ – unter diesem Motto engagieren sich bereits seit 2017 die Karnevalsvereine im Kreis Borken für das Thema Jugendschutz und einen maßvollen Umgang mit Alkohol im Karneval.

Unterstützung erhalten sie dabei bereits seit vielen Jahren von den Abteilungen Kinder- und Jugendförderung des Kreisjugendamtes Borken sowie der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Mittlerweile ist es Tradition, dass diese Abteilungen die Karnevalsvereine zu einem gemeinsamen Austauschtreffen in das Kreishaus einladen, um die abgelaufene Session Revue passieren zu lassen.
Kürzlich hat das besondere Treffen wieder stattgefunden: „Nach zwei Jahren Karnevalsabstinenz ohne Umzüge und große Veranstaltungen waren wir gespannt, ob die Corona-Pandemie Einfluss auf das närrische Treiben genommen hat“, erklärt Sandra Thielkes, Fachabteilungsleiterin der Kinder- und Jugendförderung des Kreisjugendamtes Borken.

Positives Fazit der Session 2022/23

Dies war aber nicht der Fall – insgesamt zog auch Regina Kasteleiner aus Sicht der Fachstelle zur Suchtvorbeugung ein positives Fazit der Session 2022/23: „Mit Blick auf den Jugendschutz sowie den Konsum von Alkohol bei jungen Menschen können wir zufrieden sein: Alle Altersstrukturen feierten gemeinsam in einer fröhlichen Atmosphäre an den Karnevalstagen.“

Rosenmontagsumzug Raesfeld 2018
Zuviel Glas und Glasbruch bei Karnevalsumzügen. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Einzig das Thema Glas und Glasbruch führt zu Beanstandung

Auch seitens der Karnevalsvereine gab es nichts zu beanstanden: „Es war eine rundum gelungene Session.“ Einzig das Thema Glas und Glasbruch bei den Umzügen sei als problematisch dargestellt worden.
Um dies und weitere Themen im Blick zu halten, wurden in der Runde verschiedene präventive Möglichkeiten und Aktionen besprochen. Für die neue Session 2023/24 sind bereits in Planung: eine kreisweite Präventionsveranstaltung für Gruppenleitungen der Karnevalsvereine zu den Themen „Kinder- und Jugendschutz“ und „Alkohol“ sowie Aktionen zur Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema „Alkoholkonsum am Straßenrand“ und den damit verbundenen Müllbergen am Karnevalsumzug.

Beständig bleiben die bewährten Absprachen der vergangenen Jahre. Diese haben sich als sinnvoll und effektiv erwiesen.

Ausschluss auffälliger Karnevalswagen

Dazu zählen unter anderem: Jugendschutzplakate als Signalwirkung an den Umzugswagen und Gaststätten Elternbriefe zur Sensibilisierung für das Thema Alkoholkonsum und Ausschluss auffälliger Karnevalswagen von weiteren Umzügen im Kreis Borken. Dazu gibt es gemeinsame Absprachen unter den Karnevalsvereinen und eine direkte Kommunikation an den Karnevalstagen.

Für die Planung und Vorbereitung wurden neue Termine für dieses Jahr vor dem Start der Session 2023/24 zwischen allen Beteiligten abgesprochen.

Neun Kitz-Rettungsteams der Kreisjägerschaft erhielten Urkunden

Landrat Dr. Kai Zwicker zeichnete Drohnenteams der Kreisjägerschaft aus. Neun Kitz-Rettungsteams aus dem Kreis Borken erhielten Urkunden

Kreis Borken/Südlohn (pd). Neun Hegeringe der Kreisjägerschaft hat Landrat Dr. Kai Zwicker für die Kitzrettung im Kreis Borken ausgezeichnet. Die Teams beteiligen sich ehrenamtlich im Bereich des Tierschutzes und suchen dabei mithilfe der Wärmebilddrohnen Mähwiesen nach Rehkitzen ab, damit diese nicht durch Mähwerke zu Schaden kommen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Kreisjägerschaft in Südlohn nutzte der Landrat nun die Gelegenheit, den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken und übergab Urkunden an die Drohnenteams der Hegeringe.

Ulriche Grunewald Rehkitze vor dem Mähdrescher bewahrt
Gerettet. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Rehkitzrettung durch Drohnen

Die Rettung von Rehkitzen durch den Einsatz von Drohnen hat sich in den letzten Jahren zu einer immer beliebteren Methode entwickelt. Dabei werden Drohnen mit speziellen Wärmebildkameras eingesetzt, um die Position der Rehkitze zu ermitteln, die sich im hohen Gras verstecken. Aufgrund ihrer Körperwärme sind sie auf den Wärmebildern gut erkennbar.

Die Drohnen fliegen dabei in bestimmten Mustern über das Gelände und senden die aufgenommenen Bilder in Echtzeit an einen Experten am Boden, der die Positionen der Rehkitze ermittelt und die Rettungskräfte informiert. Durch diese Methode können die Rehkitze schnell und sicher aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, bevor sie bei der Mahd von Grünflächen verletzt oder gar getötet werden.

Die Rehkitzrettung durch Drohnen ist somit nicht nur eine effektive Methode, um den Tieren zu helfen, sondern auch eine Möglichkeit, um das Tierleben zu retten und den Schutz der Natur zu fördern.

Bürgerpark Raesfeld wird mit einem großen Fest eröffnet

Der Bürgerpark am Schloss Raesfeld wird mit einem großen Bürgerfest am Sontag, 2. April 2023 in der Zeit von 11 bis 18 Uhr offiziell eröffnet.

Seit einigen Jahren laufen die Planungen für den Bürgerpark, dessen Bau vom Bund und Land gefördert wird. Die Raesfelder Volleyballgemeinschaft mit ihrer eigenen Boule-Abteilung, die Schachgemeinschaft Turm Raesfeld und die Bürgerstiftung REH sind seit Beginn des Projekts engagierte Projektpartner und werden aktiv am großen Bürgerfest mitwirken.

25.000 Euro Finanzspritze von der Bürgerstiftung

Als Projektpartner haben Sie bereits maßgeblich an den Planungen mitgewirkt. Die Bürgerstiftung hat zusätzlich eine Finanzspritze von 25.000 Euro für den integrierten Fitnessparcours beigesteuert.

Auch in Zukunft werden sich die Projektpartner um die Pflege des Areals kümmern. Die Raesfelder Volleyballgemeinschaft übernimmt die Reinigung des Kneippbeckens, die Boule-Abteilung betreut das Boulodrome und die SG Turm Raesfeld das Bodenschachfeld und den Schachtisch. Um interessierten Parkbesuchern die Nutzung der Anlage zu erleichtern, wurden in Abstimmung mit den Vereinen Boule-Kugeln und Schachfiguren erworben, die kostenfrei an der Rezeption des Hotels Lieb & Wert ausgeliehen werden können.

Balancierstrecke-Bürgerpark-Raesfeld

Dank an die drei Projektpartner

Bürgermeister Martin Tesing dankt den drei Projektpartnern und betont, dass ein solches Großprojekt ohne ihre Unterstützung nicht so bürgernah umgesetzt worden wäre.

Die Vereine freuen sich auf die Eröffnung am 2. April und die effizienten Spiele am Schachtisch und auf der Boule-Anlage. Martin Elvermann von der Boule-Abteilung, bezeichnet die Bahn als „wirklich eine der schönsten Bahnen in Deutschland“.

Programm

Beim Bürgerfest wird es von der RVG Einführungen ins Boule-Spiel und auch ins Kneippen geben. Die SG Turm Raesfeld bringt Aktionen rund ums Schachspiel und das Raesfelder Fanfarencorps, die Erler Jäger und die Burgmusikanten werden musikalisch für ein gelungenes Fest sorgen.

Caritasverband Wesel hat Hotel Elmer in Marienthal gekauft

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Der Caritasverband Wesel hat das ehemalige Vier-Sterne-Hotel Elmer in Marienthal erworben und will es komplett sanieren, teilweise aber auch neu bauen.

Das Haus stand seit 2017 leer und verfiel zunehmend, nachdem es 2014 den Besitzer gewechselt hatte und Misswirtschaft betrieben wurde. Die Caritas Wesel plant nun, das Hotel mit einem neuen Konzept zu bewirtschaften und den angrenzenden geistigen Ort, das Karmeliter Kloster, zu erhalten, gekauft.

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In diesem Teil des Gebäudes soll ein Klosterladen, die Titus Klause und einfache Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen entstehen. Foto: Petra Bosse

Klosterladen und Titus Stube

Michael van Meerbeck, Direktor der Caritas Wesel, bestätigt, dass das Konzept schlüssig sei und dass die Caritas schon lange mit dem Objekt geliebäugelt habe. Der Klosterladen und die Titus Klause sollen in dem Teil des Gebäudes entstehen, wo früher das Restaurant war. Hier sollen Gäste nach einem Gebet in der Klosterkirche einkehren und geistige Bücher, Kerzen und andere Sachen, die mit dem Kloster in Verbindung stehen, erwerben können.

In der Titus Klause gibt es einfache und ehrliche Kost wie Eintopf oder Erbsensuppe sowie hochgeistige Getränke, Bier und Kaltgetränke. „Wir möchten diesen geistigen Ort erhalten und uns in diesem Raum des des Klosters aufhalten“, fügt van Meerbeck hinzu.

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Das Karmeliter Klosters aus dem Jahre 1256. Foto: Petra Bosse

Einfache bezahlbare Unterkünfte

Die Caritas Wesel plant außerdem, zehn einfache Zimmer mit einem Bett, Stuhl, Tisch und Ablage zum Übernachten zu errichten. Diese sollen keine luxuriösen Unterkünfte sein, sondern eine einfache und bezahlbare Übernachtungsmöglichkeit bieten, um zur Ruhe zu kommen oder das Gespräch mit einem Geistlichen zu suchen, so van Meerbeck.

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In diesem Teil des Gebäudes soll ein Klosterladen, einfache Übernachtungsmöglichkeiten und die Titus Schänke entstehen. Foto: Petra Bosse

Die Planung dazu wird von einer Integrationsfirma des Caritasverbandes Wesel umgesetzt. Beschäftigt werden sollen hier auch Menschen mit Handicap. Die Bewerbungen für diejenigen, die in der Gastronomie arbeiten möchten, laufen bereits.

Interessierte können sich beim Caritasverband in Voerde, Laurentius Platz 1, Telefon 0281-1636700 melden.

Außengruppe für Kinderheim Wesel

Der linke Bereich des Gebäudes ab Haupteingang soll abgerissen werden, um Platz für einen Neubau für eine Außenwohngruppe des Kinderheims der Caritas Wesel zu schaffen. Das Haus bietet Platz für sieben bis zehn Kinder.

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Dieser Teil des ehemaligen Hotels wird abgerissen. Geplant sind hier Wohnräume für eine Außengruppe des Kinderheims Wesel. Foto: Petra Bosse

Unterkünfte könnten auch für Flüchtlinge bereitgestellt werden

Während der Umbauphase könnte die Caritas das Haus auch für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. „Wir rechnen für den Neu- und Umbau rund zwei Jahre, wo das Haus nicht genutzt werden kann“, so van Meerbeck. „Wir, die Stadt und der Caritasverband sind sich einig, dass aktuell dringend Wohnraum für Flüchtlinge benötigt wird. Deshalb haben wir die Räume alle dementsprechend wieder hergestellt, so dass wir bei Bedarf in dieser Zeit auch Flüchtlinge beherbergen können“, ergänzt van Meerbeck.

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Der Biergarten unter der Führung von Karl-Heinz Elmar war legendär. Foto: Petra Bosse (Archiv)

Rückblick

Das vier Sterne „Romantik Hotel“ in Marienthal mit 60 Betten und in unmittelbarer Nähe des alten Klosters aus dem Jahre 1256, war unter der Leitung von Karl-Heinz Elmer lange Zeit die Top Adresse in Marienthal.

Lost Places

Erleichterung auch beim ehemaligen Besitzer Karl-Heinz Elmer. „Seit das Haus auf der Internetplattform ´Lost Places` gelistet war, wurde dort ständig eingebrochen. Türen wurden aufgebrochen, Vasen und Interieur, wie ein großer Kronleuchter, wurden im großen Stil entwendet und die Wände mit Graffiti verschmiert“. Zuletzt sei das Gebäude und die Räume in einem katastrophalen Zustand gewesen“, fügt Elmer hinzu.

15.500 Hektar für Windenergie im Münsterland ausgewiesen

Windenergie im Münsterland und Kreis Borken: „Ausbau mit Tempo und Sensibilität“. Forderung des Landes nach 2,31 Prozent der Fläche erfüllt. Eine Fläche für Windenergie gibt es in Raesfeld/Erle/Oestrich

Münsterland (pd). Im Regionalplanentwurf Münsterland weist die Bezirksregierung Münster künftig eine Fläche von insgesamt rund 15.500 Hektar für Windenergie aus. Damit ist die Forderung des Landes nach 2,31 Prozent der Fläche der Kreise Coesfeld, Borken, Steinfurt und Warendorf sowie der Stadt Münster für Windenergieanlagen erfüllt.

Regionalplan Windkraft Raesfeld
Die schwarz eingezeichnete Fläche kommt für den Ausbau von Windenergie in Raesfeld – Oestrich infrage Screenshot ©: Bezirksregierung Münster

„Mit 1000 Windenergieanlagen sind wir führend in Nordrhein-Westfalen. Den weiteren Ausbau wollen wir mit neuem Tempo, aber auch der nötigen Sensibilität für den Erhalt der Parklandschaft des Münsterlands betreiben“, so Regierungspräsident Andreas Bothe in der heutigen Sitzung des Regionalrats.
Aktuell befindet sich der Regionalplan, der 2024 in Kraft treten soll, in der Offenlage. Das Beteiligungsverfahren, in dem Stellungahmen zum Entwurf abgegeben werden können, läuft noch bis zum 30. September 2023.

Windkraft-Reservefläche von 3000 Hektar

Mit der Ausweisung von 15.500 Hektar verfügt das Münsterland über eine Windkraft-Reservefläche von 3000 Hektar. Die entsprechenden Flächen sind von den Räten in den Kreisen und Kommunen bereits positiv beschlossen worden. Zuständig für die Genehmigung von Windkraftanlagen bleiben die Kreise und Kommunen. Im Rahmen der kürzlich gestarteten „Regional-Initiative Wind“ wird die Bezirksregierung die Kreise und kreisfreien Städte zu juristischen und fachlichen Fragestellungen beraten und die Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz unterstützen.

Beratung zu allen Fragen

Als Bündelungs-Behörde stellt die Bezirksregierung eine themenübergreifende Beratung zu allen Fragen im Zusammenhang mit der Genehmigung von Windenergieanlagen zur Verfügung.

Dazu soll es Info-Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden geben. Um das Thema „Erneuerbare Energien“ kümmert sich in der Bezirksregierung Münster eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe, die von Abteilungsdirektor Ralf Weidmann (Regionalplanung) und Abteilungsdirektorin Dr. Christel Wies (Umwelt) geleitet wird. Einen Überblick zum Stand des Regionalplan-Verfahrens bietet die „Storymap“ der Bezirksregierung Münster: https://www.giscloud.nrw.de/regionalplan-muensterland.html

SVS Schermbeck Azubi-Messe mit regionalen Unternehmen

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Mit Spannung blickt die Jugendabteilung des SV Schermbeck auf den 24. März. Zum ersten Mal findet die SVS-Ausbildungsmesse mit regionalen Unternehmen statt.

Von 9 bis 16 Uhr werden sich bei der ersten SVS-Ausbildungsmesse 15 regionale Unternehmen in der Turnhalle am SVS-Sportgelände vorstellen. Die Betriebe zeigen ihre Berufsfelder, erklären mögliche Ausbildungswege und sind zudem offen für Informationsaustausch.

Warum sich dabei ausgerechnet eine Sportanlage für eine Berufsmesse besonders gut eignet, erklären die Organisatoren Torsten Narawitz, Michael Steinrötter und Oliver Lesch. „Viele unserer jugendlichen Kicker und andere Schüler aus Dorsten und Schermbeck sind noch in der Entscheidungsfindung hinsichtlich ihrer Berufsausrichtung“, so Torsten Narawitz, Jugend-Geschäftsführer des SV Schermbeck. „Zeitgleich suchen viele regionale Unternehmen Nachwuchs. Wir möchten diese beiden Gruppen zusammenbringen und eine Kommunikationsplattform bieten.“

Grafik: Canva

Betriebe unterstützen die SVS-Ausbildungsmesse

Bei den Unternehmen fiel diese Idee dabei auf fruchtbaren Boden. Schnell kam eine stattliche Unterstützung für die erste SVS-Ausbildungsmesse zusammen, sehr zur Freude der Organisatoren. „Wir als Verantwortliche im Verein möchten auch abseits des Feldes Mehrwert bieten und hoffen, dass die Veranstaltung entsprechend angenommen wird“, betont Narawitz.

Besonders gefreut habe er sich, dass sich auch einige Schulen angesagt haben. „Je mehr Angebote es in dieser Richtung gibt, umso besser“, sagt Narawitz. „Wir freuen uns auf regen Besuch und hoffen, dass die Veranstaltung für alle Beteiligten erfolgreich verlaufen wird. Selbstverständlich ist jeder herzlich eingeladen, vorbeizukommen!“

Die Veranstaltung findet statt in der Turnhalle am Sportgelände des SV Schermbeck, Im Trog 50-52.

Auch ganz kurzentschlossene Betriebe sind übrigens eingeladen: „Für spontane Unternehmen, die sich kurzfristig für eine Teilnahme entscheiden möchten, stehen wir selbstverständlich parat. Einfach unter [email protected] oder Tel.: 0163 8932816 melden.“

Teilnehmende Betriebe

Folgende Betriebe sind auf der Ausbildungsmesse vor Ort:

Aktion „Saubere Landschaft“ – Kippen und viele Zigarettenschachtel gefunden

Zahlreiche Vereine, Feuerwehr, Familie sowie Vertreter der politischen Parteien folgten dem Aufruf des Ortsmarketings und beteiligten sich an der Aktion „Saubere Landschaft“.

Mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzange ausgerüstet, zogen am Samstagmorgen die Leute, aufgeteilt in 21 Bezirken, durch die Gemeinde Raesfeld, um Müll zu sammeln.

Am Schwietering unterwegs war eine Familie aus der Nachbarschaft Am Pölleken. Besonders die Kinder beteiligten sich besonders aktiv bei der Arbeit und nach gut einer Stunde Arbeit hatten sie schon jede Menge Zigarettenkippen, Folien von Bonbonpapier sowie zehn Schnapsflaschen in ihrem Müllsack verstaut.

Das Müll nicht einfach in die Landschaft geworfen werden darf, ist für den zehnjährigen Jannes eine Selbstverständlichkeit. „Wenn wir wandern oder spazieren gehen, kommt unser Abfall immer in eine extra Abfalltüte, die wir immer dabei sein“, sagte der Jannes.

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Fahrzeugpflege nach der Aktion Saubere Landschaft vor dem Feuerwehrgerätehaus in Erle. Foto: Petra Bosse

Jugendfeuerwehr beteiligte sich auch

In Erle machte sich auch die Jugendfeuerwehr vom Löschzug Erle mit zwölf Jugendlichen und Betreuern auf den Weg. Ihr Bereich waren die Straßen im Außenbereich Baklo und Werlo. Große Sachen wie Autoreifen oder Folien seien diesmal gefunden worden, sagt Jugendwart Eike Große-Vehne. Im Anschluss standen wurden die Feuerwehrfahrzeuge auf Hochglanz gebracht.

„Es war eigentlich so, wie wir erwartet haben. Jede Menge Bierflaschen und sehr viele Fastfood-Verpackungen“, so Große-Vehne.

Die Erlerin Ingrid Horstmann fand, dass der Müll weniger geworden sei. Allerdings habe sie dafür sehr viele Zigarettenschachteln in der Westrich gefunden. „Vielleicht ist inzwischen tiefer ins Bewusstsein der Menschen gedrungen, dass jeder seinen Müll wieder mitnehmen muss“, vermutete sie. Allerdings würden auch Zigarettenschachteln dazugehören.

Neue Hütten laden in Raesfeld Radfahrer zum Verweilen ein

Bürgerstiftung Raesfeld baut Hütten für Radfahrer in Raesfeld, Erle und Homer

Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer hat nun das Projekt in die Tat umgesetzt und drei neue Hütten für Radfahrer errichtet. Die Gemeinde Raesfeld freut sich über diese großartige Initiative, welche den Radtourismus in der Region weiter stärken wird.

Die neuen Hütten befinden sich am Dreiländereck Erle-Rhade-Marbeck, in der Nachbarschaft in der Oestrich und in Homer am Venneberg. Diese Standorte sind strategisch ausgewählt, um Radfahrern entlang beliebter Routen eine bequeme Rastmöglichkeit zu bieten.

Die Idee zur Errichtung dieser Hütten stammt von Ute Heidermann-Rösler, Rita Grömping und Peter Stöbel. Sie sind alle begeisterte Hobbyradfahrer und Mitglieder der Bürgerstiftung. Die Umsetzung dieses Projekts zeigt, wie wichtig das Engagement und die Initiative von Bürgern für die Entwicklung der Gemeinde sein können.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Raesfeld und vielen Erkundungstouren auf dem Rad wurden 2022 drei Standorte für die Radlerhütten festgelegt. „Für die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer war dabei besonders wichtig, dass sich die Standorte gut auf die drei Ortsteile der Gemeinde verteilen“, so der Vorsitzende der Stiftung Heiko Gudel.

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Fachkräfte beim Zusammensetzen des Bausatzes der Hütte am Dreieck Westrich. Foto: Bürgerstiftung Raesfeld

Unterstützung vom Schützenverein Erle und Familie Honvehlmann

Am Freitag (17.03.2023) wurden die Bausätze für drei Hütten geliefert. Mit tatkräftiger Unterstützung aus Homer, dem Schützenverein Erle und der Familie Honvehlmann wurde das Holz entgegengenommen und auf Anhänger geladen. Der Schützenverein Erle begann noch am selben Nachmittag mit dem Aufbau der ersten Hütte am Dreiländereck Erle-Rhade-Marbeck.

Mit einem Richtfest eingeweiht

Am Samstag wurde die zweite Hütte mit Unterstützung der Nachbarschaft Oestrich (Sundern/Mühlenstr) aufgebaut. Am am Sonntag wurde die Hütte mit einem Richtfest eingeweiht. Die dritte Hütte wird in Kürze von den Homeranern in Homer am Venneberg aufgebaut. „Wir freuen uns, dass wir die Hütten nach langer Zeit der Vorarbeit nun passend zum Frühlingsbeginn aufstellen und so den ersten Radfahrern der Saison einen schönen Ort zum Pausieren zu bieten“ so Ute Heidermann-Rösler und Rita Grömping von der Bürgerstiftung.

Die Hütten dienen als Treffpunkt, Picknick-Ort oder Schutz vor Sonne und Regen und sind bei Radfahrern sehr beliebt. In vielen Gemeinden im Kreis Borken sind bereits ähnliche Hütten vorhanden und erfreuen sich großer Beliebtheit.

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