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Flüchtlingssituation im Münsterland: Kommunen fordern mehr Unterstützung

Veröffentlicht am

In einer gemeinsamen Erklärung zur Flüchtlingssituation fordern die Städte und Gemeinden des Münsterlandes mehr Unterstützung von Bund und Land. Die Sprecherinnen und Sprecher der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Regierungsbezirk Münster, darunter Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (für den Kreis Borken), haben die Erklärung unterzeichnet, um auf die dringenden Herausforderungen aufmerksam zu machen. In diesem Artikel werden die zentralen Forderungen und Perspektiven der Kommunen im Münsterland eingesetzt.

Die Bürgermeister-Sprecher aus dem Regierungsbezirk Münster unterzeichneten eine Erklärung zur Flüchtlingssituation im Münsterland. Sie fordern Bund und Land dringend zu mehr Unterstützung auf, da sie bei Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten an ihre Grenzen stoßen.

Es kommen 1.000 Flüchtlinge pro Woche, hinzu kommt die ungewisse Entwicklung in der Ukraine oder das Erdbeben in der Türkei und Syrien. Kommunen müssen, so heißt es weiter, vor die Lage kommen, alles andere bedeutet mittelfristig Obdachlosigkeit und verschärft gesellschaftliche Spannungen.

Trotz im Herbst versprochener Hilfen sind die Kapazitäten bei 1,1 Mio. Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und wöchentlich 1.000 Asylsuchenden erschöpft. Die Kommunen benötigen schnell Finanz- und Organisationsentlastung.

Forderung nach 70.000 Plätzen

Die Forderung nach mindestens 70.000 Plätzen zeigt den Handlungsdruck. Bund und Land und kurzfristige Gebäude bereitstellen und zusätzliche Unterkünfte sowie eine gerechtere Verteilung in Europa gewährleisten.

Die Kommunen im Münsterland zeigen Enttäuschung über die Ergebnisse des letzten Flüchtlingsgipfels und fordern dringend mehr Aufnahmeeinrichtungen. Sie benötigen eine langfristige Perspektive und verlässliche Finanzierung für die Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten.

Fairer Ausgleich für die geforderten Kosten

Die Städte und Gemeinden fordern einen fairen Ausgleich für die geforderten Kosten und eine weitsichtigere Ausrichtung der Migrationspolitik. Bund und Land müssen eigene Kapazitäten vorhalten und den Kommunen den Aufbau nachhaltiger Strukturen ermöglichen.

Die Kommunen des Münsterlandes weisen eindringlich auf diese Situation hin, bevor es zu spät ist.

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