StartLandwirtschaftUmweltministerkonferenz: Landwirtschaft fordert enge Zusammenarbeit für Umweltschutz

Umweltministerkonferenz: Landwirtschaft fordert enge Zusammenarbeit für Umweltschutz

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Die Umweltministerkonferenz, die in Königswinter stattfindet, hat direkte Auswirkungen auf die Landwirtschaft, weshalb die Branche die Positionierung der Umweltminister in Umwelt- und Naturschutzfragen aufmerksam verfolgt. WLV-Präsident Hubertus Beringmeier betont die entscheidende Rolle der Landwirtschaft beim Umwelt- und Naturschutz und fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz. Er erwartet eine zügige Bearbeitung der Prüfaufträge im Bereich Immissionsschutz und eine rechtssichere Auslegung der TA Luft. Angesichts des wachsenden Wolfsbestands verlangt der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband Regulierung und sofortige Entnahme von Problemwölfen.

Wolfsschutz, Pflanzenschutz, Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie

Münster. Die Entscheidungen der Umweltministerkonferenz, die morgen in Königswinter beginnt, beeinflusst auch die Landwirtschaft direkt. Die Agrarbranche verfolgt aufmerksam, wie sich die Umweltminister der Länder in Umwelt- und Naturschutzfragen positionieren. Themen wie die Industrieemissionsrichtlinie, der Wolfsschutz, die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung, die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, die Naturwiederherstellungsverordnung und die allgemeine Schutzgebietsausweisung haben direkte Auswirkungen auf die Arbeitsweise von Landwirtinnen und Landwirten.

Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz

„Umwelt- und Naturschutz werden von uns Landwirtinnen und Landwirten nicht nur unterstützt, sondern maßgeblich mitgestaltet. Der Schutz der Biodiversität ist beispielsweise die Grundlage für das Wirtschaften auf unseren Höfen. Deshalb benötigen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz und setzen uns bei der Politik für kooperative Lösungen ein, denn Umwelt- und Naturschutz nur mit uns Landwirten“, betont WLV-Präsident Hubertus Beringmeier im voraussichtlich auf die Umweltministerkonferenz. „Wir erwarten, dass die von der Agrarministerkonferenz erteilten Prüfaufträge für die Umweltminister, insbesondere zum Immissionsschutz, zügig bearbeitet werden. Vor allem die rechtssichere Auslegung der TA Luft ist dafür Voraussetzung.

Entnahme von „Problemwölfen und -rudeln“

Angesichts des stetig wachsenden Wolfsbestands fordert der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband die Regulierung des Tieres sowie die sofortige und unbürokratische Entnahme von „Problemwölfen und -rudeln“ gemäß geltendem Naturschutzrecht in den Ländern.

Für den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband bedeutet Zusammenarbeit auch, alle Verursacher einzubeziehen. Eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über Umwelt- und Naturschutz sei erforderlich, um langfristige und erfolgreiche Lösungsansätze zu gewährleisten. „Durch die stärkere Stärkung der heimischen Landwirtschaft wird gleichzeitig aktiver Natur-, Umwelt- und Insektenschutz gefördert“, WLV-Präsident Hubertus Beringmeier und fordert, dass dies in künftigen Diskussionen mit Politik, Wissenschaft und Gesellschaft berücksichtigt wird. Bestehende Defizite im Arten- und Klimaschutz müssen reduziert werden.

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