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#21 Monatsrückblick: Erntedankfest in Erle, Störche mit Schlossblick, Zeltlager 2023 vom Roten Kreuz

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Willkommen zur 21. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den traditionsreichen Umzug zum Erntedankfest in Erle, den Kaminbrand in der Bäckerei Spangemacher und Störche bekommen in Raesfeld einen Nistplatz mit Schlossblick. Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Raesfeld Podcast.

Erntedankfest und Umzug der KLJB Erle/Rhade 2023

Am Sonntag, den 8. Oktober findet nach sechs Jahren wieder das traditionelle Erntedankfest mit großem Umzug in Erle statt. Die Ursprünge dieses Erler Erntedankfestes können bis etwa 1930 zurückverfolgt werden.

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Brand in der Bäckerei Spangemacher in Raesfeld

Am Mittwoch Nachmittag, 4. Oktober kam es zu einem Kaminbrand in der Bäckerei Spangemacher an der Weseler Straße. Der gesamte Betrieb inklusive Fachgeschäfte blieb daher am Folgetag komplett geschlossen. Personen kamen nicht zu Schaden.

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Zeltlager 2023 vom Roten Kreuz Raesfled voller Erfolg

Das diesjährige Zeltlager des DRK Raesfeld war ein voller Erfolg. 60 begeisterte Kinder und Jugendliche waren Teil dieses Abenteuers. Die Anmeldungen überschlugen sich regelrecht. Dieses Jahr stand das Zeltlager unter dem Motto: „Denn keiner weiß, was passiert“.

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Kundin der Volksbank Raesfeld und Erle gewinnt den Hauptgewinn im Gewinnsparen

Eine Kundin der Volksbank Raesfeld und Erle gewinnt den Hauptgewinn im Gewinnsparen. Sie hatte das Glück eines der begehrten monatlichen Extragelder zu gewinnen. Und so brachte Fortuna einmal mehr einen der Hauptgewinne des Gewinnsparens nach Raesfeld.

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56 kg Kronkorken für die Kinderkrebshilfe

In Erle und Rhade wurde auch dieses Jahr für die Kinderkrebshilfe „Horizont“ gesammelt. Insgesamt sind 56 kg Kronkorken zusammengekommen. Die Kinderkrebshilfe „Horizont“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Familien mit an Krebs erkrankten Kindern. Sie fördert nicht nur die Forschung und die Anschaffung neuer medizinischer Geräte, sondern investiert ebenso in die psychologische Betreuung, Hospizarbeit und allgemeine Lebensqualität der erkrankten Kinder und ihrer Familie.

Hier geht’s zum Artikel: 56 kg Kronkorken für die Kinderkrebshilfe in Weseke – Heimatreport

Neue Nisthilfe für Störche in Raesfeld mit Schlossblick

Störche mit Schlossblick: Die Schlossgemeinde Raesfeld kann sich über eine neue Nisthilfe für Störche freuen. Der rund 12 Meter hohe Mast steht in bester Lage am Rabodoweg und könnte künftig nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch den Storchenbestand in Nordrhein-Westfalen bereichern.

Hier geht’s zum Artikel: Neue Nisthilfe für Störche in Raesfeld mit Schlossblick – Heimatreport

Zehn Forderungen des Kreises Borken zur Flüchtlingspolitik und Integration

Flüchtlingssituation in den Kommunen des Kreises Borken – Städte und Gemeinden veröffentlichen gemeinsame Erklärung mit Forderungskatalog

Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken haben einen „Brandbrief“ mit einem Forderungskatalog veröffentlicht, in dem sie ihre massiven Überforderungen bei der Unterbringung und Versorgung geflüchteter Menschen darlegen. Die Kommunen weisen auf die stark steigenden Flüchtlingszahlen hin und kritisieren die unzureichenden Bedingungen der Unterbringung und die begrenzten Kapazitäten in Schulen und Kitas. Sie fordern daher dringend Unterstützung und betonen die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Überforderung der Kommunen

Laut den Städten und Gemeinden im Kreis Borken sei die Situation angesichts der stark steigenden Zahl an Zuweisungen geflüchteter Menschen enorm herausfordernd. Bei weiteren Zuweisungen drohe eine massive Überforderung, insbesondere vor dem Hintergrund der vielen bereits aufgenommenen Flüchtlinge in den vergangenen Jahren.

Aktuelle Flüchtlingszahlen

1. Aktuell sind im Kreis Borken rund 11.355 Menschen, 6.700 geflüchtete Personen, davon allein 4.655 aus der Ukraine, untergebracht. Zusätzlich zu den in Notunterkünften und angemieteten Liegenschaften versorgten Menschen kommen jene hinzu, die privat untergekommen sind.

Seit dem 1. August 2023 gab es weitere Zuweisungen von 1.246 Personen und noch mehr sind angekündigt. Laut den Kommunen im Kreis Borken sinke die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung deutlich. Eine adäquate Versorgung und Unterbringung sei bisher nur durch solidarische Unterstützung aus der Bürgerschaft und Priorisierung der Verwaltungen möglich gewesen, doch nun seien die Grenzen der Machbarkeit erreicht.

Kritische Bedingungen der Unterbringung

2. Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken stehen angesichts der zuletzt stark ansteigenden Anzahl an Zuweisungen geflüchteter Personen kurz vor der Überlastung. Sollten weitere Zuweisungen erfolgen, drohe eine umfassende Überforderung der Kommunen. Dies sei besonders brisant, da bereits in den vergangenen Jahren eine hohe Anzahl an Flüchtlingen aufgenommen worden sei.

Unterbringung in Turnhallen und Gewerbehallen

3. Es ist in Summe nicht zielführend, Menschen über einen längeren Zeitraum auch in Turnhallen und Gewerbehallen unterzubringen. Diese Übergangslösungen haben ihren zeitlichen Horizont bereits deutlich erreicht. So werden wir den Menschen nicht mehr gerecht.

Schulsystem

4. Neben der wachsenden Schwierigkeit Notunterkünfte zu generieren, ist insbesondere eine Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Schule und Kita nicht mehr möglich. Zum einen stehen nicht ausreichend räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung. Zum anderen ist es nicht angemessen möglich, innerhalb eines Schulsystems derart vielen Schülerinnen und Schülern mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen in Bezug auf Sprache und Vorbildung gerecht zu werden. Diese Aufgabe lässt sich nicht mehr in vorhandenen kommunalen Strukturen und Standards lösen.

Junge alleinreisende Männer

5. Eine besondere Herausforderung ist die Unterbringung vieler junger alleinreisender Männer aus vielen Teilen der Welt und sehr unterschiedlichen Kulturen, die oft mit hohen Erwartungshaltungen gezielt nach Deutschland kommen.

Soziokulturelle Konflikte

6. Durch die aktuell notwendige sehr enge Belegung von Flüchtlingsunterkünften sind zwischenmenschliche und soziokulturelle Konflikte vorhanden und verstärken sich zunehmend.

Integration in Arbeit

7. Die Unterbringung einer hohen Anzahl von geflüchteten Personen aus der Ukraine und anderen Herkunftsländern war in der Vergangenheit möglich. Nur ein Teil der Personen ist im Hilfebezug. Eine Integration in Arbeit ist erst in Teilen gelungen.

Hohe Sozialleistungen

8. Wenn sie sich im Hilfebezug befinden, ist eine Integration in Arbeit zunehmend schwierig, u.a., weil es aufgrund der vergleichsweise hohen Sozialleistungen zunehmend unattraktiv ist, durch Arbeitseinkommen unabhängig von staatlichen Sozialleistungen zu werden.

Minderjährige Flüchtlinge

9. Menschliche Schicksale im Kreis bei der Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Es ist nicht mehr möglich, dieser wachsenden Personengruppe gerecht zu werden. Alle Kapazitäten sind erschöpft. Betreuungskapazitäten in räumlicher und personeller Hinsicht stehen nicht mehr zur Verfügung.

Überlastungen in der Verwaltung

10. Auch die Beschäftigten in der Betreuung und Verwaltung sind massiv und systematisch überlastet. Der Fachkräftemangel verstärkt den Effekt.

Zehn konkrete Forderungen

Der Kreis Borken stellt zehn konkrete Forderungen vor, um die politischen Entscheidungsträger zur Reaktion auf die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Flüchtlingsunterbringung und -integration zu bewegen. Diese Forderungen adressieren eine Vielzahl von Themen, von der Begrenzung der Zuweisungen bis hin zu sozialen und finanziellen Aspekten der Integration.

1. Eine unbegrenzte Zuweisung von geflüchteten Personen in die Kommunen muss ein Ende haben. Dies gilt insbesondere für Wirtschaftsflüchtlinge. Es bedarf einer definierten Belastungsgrenze für die Kommunen.

2. Es dürfen den Kommunen nur Personen mit Bleibeperspektive zugewiesen werden.

3. Der Sozialstandard auf europäischer Ebene muss dringend angeglichen werden. Dazu gehört auch, Sachleistungen und Bezahlkarten einzuführen.

4. Die Asylverfahren sind zu beschleunigen. Bei Ablehnung muss unmittelbar eine Rückführung erfolgen.

5. Für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule müssen ggfls. und zumindest perspektivisch alternative Organisationsformen geschaffen werden.

6. Für die wenigen einzelnen Personen mit unangemessenem Verhalten müssen unmittelbar wirkende Maßnahmen ermöglicht und umgesetzt werden.

7. Die Integration in den Arbeitsmarkt muss vorrangig weiter forciert werden. Es bedarf äußerer Anreize, Verpflichtungen und auch verbindlicher Vereinbarungen, die im Bürgergeld nicht mehr vorgesehen sind. Beispielhaft genannt seien eine durchgehende Anwesenheit vor Ort, die Annahme von Tätigkeiten unterhalb des angenommenen Qualifikationsniveaus und auch die verpflichtende Teilnahme an Sprachkursen.

8. Für die finanziellen Aufwendungen zur Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten erwarten die Kommunen einen fairen Ausgleich von Bund und Land auch für Vorhaltekosten.

9. Angesichts des ohnehin bestehenden Wohnungsbedarfs in der Region ist ein umfangreiches Wohnungsbauprogramm zwingend erforderlich, das den frei finanzierten als auch den sozialen Wohnungsbau fördert.

10. Die Welt ist in Unruhe. Es bedarf in Deutschland umfassender Pufferkapazitäten für kommende Krisen.

Kappesmarkt Raesfeld 2023 – Bummeln – Genießen – Erleben

Kappesmarkt Raesfeld 2023 – Raesfeld einfach „kohlossal“ – Alles dreht sich um den „Kappes“

Am 1. Samstag und Sonntag nach Allerheiligen, dem 4. und 5. November 2023, lädt die Gemeinde Raesfeld zusammen mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr zum 37. historischen Kappesmarkt ein und lockt jedes Jahr im Herbst Besucher von nah und fern. Wenn am 4. November 2023 um 11:00 Uhr der 1. stellvertretende Bürgermeister, Hans Dieter Strothmann und die Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld e.V. die Bühne am Kirchplatz betreten, ist es wieder soweit.

Kappesmarkt Raesfeld 2023
Foto: OMR

Mit charmanter Unterstützung der Kappeshoheiten Silke I. Hüging und Melanie I. Stenkamp sowie dem Münsterländer Kiepenkerl und seiner Bäuerin, fällt dann der Startschuss für den wohl größten Kohlmarkt Deutschlands.

Partnerschaften

Die idyllische Gemeinde verwandelt sich in ein lebendiges Schaufenster regionaler Produkte und kulinarischer Köstlichkeiten. Kohlliebhaber können an zahlreichen Ständen verschiedene Sorten entdecken und probieren. Zu Ehren des Gemüses arbeitet der Ortsmarketing Raesfeld seit vielen Jahren mit Partnerschaften aus Brünen, Büderich, Echterdingen, Dithmarschen sowie Ungarn eng zusammen.

Rund 150 Aussteller

Doch der Markt bietet noch so viel mehr. Circa 150 Aussteller sind in diesem Jahr mit dabei. Auch alte Handwerkskunst wird dargestellt und landwirtschaftliche Geräte und Maschinen aus vergangener Zeit lassen für manchen Besucher Erinnerungen wach werden. Der Raesfelder Einzelhandel hat die Geschäfte während des Marktes teilweise oder ganz für Sie geöffnet.

Kappesdeko und Marktgeschehen

Die traditionelle Kappesdeko-Aktion darf in diesem Jahr auch nicht fehlen. Insgesamt 10 Geschäfte nehmen daran teil und schmücken das Schaufenster passend zum Marktgeschehen, welche von unseren Kappeshoheiten bewertet und die kreativsten auch prämiert werden. Raesfelder Gastronomen bieten in der Woche des Kappes köstliche Gerichte rund um das Kraut.

Programm: Kappestreck aus Büderich und Kappesball

Am Samstag gegen 17 Uhr wird der traditionelle Kappestreck aus Büderich in Raesfeld eintreffen. Mit einer Abordnung werden die Gäste begrüßt und ins Dorf zu ihrem Stand geleitet. Gemeinsam geht es dann kulinarisch am Samstag ab 19:00 Uhr im Festzelt zu. Kappeskönigin Silke I. Hüging und Kappesprinzessin Melanie I. Stenkamp laden ein zum Kappesball 2023. Der Eintritt ist frei. Zu diesem gemütlichen Abend mit Tanz und Musik sind alle Raesfelder sowie Gäste unserer Gemeinde herzlich eingeladen. An beiden Tagen sorgen Musik-, Tanz- und Volksmusikgruppen für unterhaltsame Stunden und mit etwas Glück kann der Besucher bei der Verlosung Raesfelder Spezialitäten und vieles mehr gewinnen.

Netzwerk kleiner Hilfen: Pfarrgemeinde St. Martin fördert solidarisches Miteinander

In der heutigen Zeit gewinnt die Nachbarschaftshilfe und das solidarische Miteinander immer mehr an Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat die Pfarrgemeinde St. Martin in Raesfeld das „Netzwerk kleiner Hilfen“ ins Leben gerufen.

Hinter dieser Initiative stecken engagierte Freiwillige, deren Ziel es ist, das Leben der Menschen in der Gemeinde ein wenig leichter und angenehmer zu machen.

Struktur des Netzwerks

Das Netzwerk, so heißt es, bestehe aus einer Gruppe von Menschen, die freiwillig ihre Zeit und ihre Fähigkeiten zur Verfügung stellen. Dabei handelt es sich nicht um einen professionellen Dienstleister, sondern um Menschen, die ihre Unterstützung im Alltag anbieten möchten. Sie kümmern sich um eine breite Palette von Aufgaben, darunter das Erledigen von kostengünstigen, kleineren handwerklichen Arbeiten und die technische Unterstützung bei der Nutzung von Smartphones und PCs.

Zielsetzung der Initiative

Die Hauptabsicht des Netzwerks sei es, den Bewohnern in der Gemeinde dabei zu helfen, alltägliche Herausforderungen zu meistern. Es geht darum, Hindernisse zu überwinden, die Menschen alleine vielleicht nicht bewältigen könnten.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine sogenannte Einsatzpauschale erhoben werden muss. Diese Pauschale diene dazu, die Unkosten der Freiwilligen zu decken und zur Nachhaltigkeit des Projekts beizutragen.

Kontaktmöglichkeiten

Wer Interesse hat, sich am Netzwerk zu beteiligen oder solche zu unterstützen, kann sich bei Irmhild Kösters melden unter der E-Mail-Adresse [email protected] oder telefonisch unter der Tel. Nummer 0151 544 588 12 melden.

Junges Prinzenpaar übernimmt die Zügel des Raesfelder Rosenmontags

Die Session 2023/24 des Raesfelder Rosenmontags (RRZ) wurde nun offiziell eingeläutet. Das Geheimnisch um das neue Kinderprinzenpaar des RRZ ist gelüftet.

Heute, Sonntag, 29.10.2023, präsentierte sich das frisch gekürte Kinderprinzenpaar, bestehend aus Henri I. Paß aus Erle und Laura I. Höting aus Raesfeld, in den Räumen der Freiheit 24 der Öffentlichkeit.

Mit zarten 10 Jahren nehmen beide die Rolle der jungen Tollitäten ein und werden den RRZ in der bevorstehenden Karnevalszeit repräsentieren. Henri I. konnte seine Begeisterung kaum verbergen und teilte mit, dass er ein passionierter Karnevalist sei. Verkleiden stehe bei ihm zwar nicht hoch im Kurs, lasse ihn jedoch nicht davon abhalten, voller Elan an den Veranstaltungen der nächsten Saison teilzunehmen. An seiner Seite steht Prinzessin Laura I., die nicht nur die Karnevalsbegeisterung teilt, sondern auch, wie ihr Prinz, eine Vorliebe für Fußball hat. Darüber hinaus ist sie als Tänzerin bei der Fun Generation aktiv.

Vorstand-RRZ-Hörnemann-2023

Weichenstellung im Vorstand

Im Rahmen der närrischen Auftaktveranstaltungen standen auch die Vorstandswahlen auf dem Programm. Thomas Höting, der bisherige Geschäftsführer, erhielt erneut das Vertrauen der Mitglieder und wurde in seinem Amt bestätigt. Ebenso blieben der 2. Vorsitzende Lars Melis und die Beisitzer – Svenja Hörnemann, Marianne Szczesny, Kerstin Butenweg, Michael Butenweg und Britta Terhart – in ihren Positionen. Als frische Verstärkung für das Gremium wurde Alexander Kruse als neuer Beisitzer in den Vorstand aufgenommen.

Nächster Termin – Kappesmarkt Raesfeld

Damit ist die neue Karnevalssession 2023/24 des Raesfelder Rosenmontags offiziell eröffnet. Erster öffentliche Auftritt des Kinderprinzenpaares wird auf dem Kappesmarkt, gemeinsam mit dem RCV-Prinzenpaar Berthold I. Ronau und Katja I. Standke beim Messen und Wiegen, sein.

Von Schulen und Schulmeistern -Eröffnung der Schulausstellung

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Geschichte des Schulwesens in Erle. Die Schulausstellung ist in den nächsten Monaten immer am ersten Sonntag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr zugänglich, beginnend am 5. November.

Erle(pd). Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Besprechungsraum im Erler Heimathaus, als Klaus Werner zur Eröffnung der neuen Schulausstellung mit einem Bildvortrag in die Geschichte der Erler Schulen von den Anfängen des Unterrichts im 17. Jahrhundert bis zur Fertigstellung der Silvesterschule 1960 einführte.

Schulausstellung Heimatverein Erle
Foto: Heimatverein Erle

Unterricht lag in der Hand des Pfarrers

Da die Unterrichtung der Kinder in der Hand des Pfarrers lag, sind die Namen der ersten Schulmeister in der Pfarrchronik ab Ende des 17. Jahrhunderts überliefert. Sie waren in der Regel auch Küster und der Unterricht fand im ihrem Haus oder angemieteten Räumen statt.

Er umfasste nur rudimentäre Kenntnisse im Lesen, Rechnen, Schreiben und der Glaubenslehre. Um ca. 1770 wurde ein erster kleiner Schulraum an die Kirche angebaut. Als dieser Raum zu baufällig wurde, entschlossen sich Pfarrei und Gemeinde 1815 in der Nähe der Kastanienallee ein erstes eigenständiges Schulgebäude zu bauen. Es wurde später nach dem langjährigen Lehrer Bernhard Kemper (1829 – 1849) und seiner späteren Nutzung als Scheune „Kempers Scheune“ genannt.

Mit der Zahl der Schüler wuchs die Zahl der Schulen und Lehrer. So wurden innerhalb von 24 Jahren noch drei weitere Schulen in Erle errichtet. Erst 1960 war die Silvesterschule bezugsfertig, in die alle Schüler gehen konnten.

Historische Schulstube

Im Anschluss an die Einführung spielten die „Brejpottspöllers“, die Kinder der Plattdeutsch-AG, in der historischen Schulstube zeitversetzt zweimal verschiedene Sketche zum Thema „Schule früher“.

Zugleich konnten die Besucher sich die 14 Schautafeln der Ausstellung mit vielen Fotos der Schulen, der Lehrer und der Schulklassen anschauen. Bei Kaffee und Kuchen ließ man dann einen erfahrungsreichen Nachmittag ausklingen.

Weitere Termine

Die Schulausstellung ist in den nächsten Monaten immer am ersten Sonntag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr zugänglich, beginnend am 5. November.

Klaus Werner wird anwesend sein, um die Ausstellung zu erläutern, während Ingrid Horstmann die Leitung für die Aufführung eines Sketches übernimmt, an dem die Besucher teilnehmen können. Sollte das Interesse groß sein, sind zusätzliche Informationen oder Veranstaltungen geplant.

Oliver Göttlich zum Digitalen Euro: Sparkasse will keine Abschaffung des Bargelds

Seit einigen Tagen geistert der „Digitale Euro“ durch die Nachrichten. Was aber genau ist das und was kommt auf die Kunden zu? Oliver Göttlich von der Sparkasse Vest sieht noch Verbesserungsbedarf – und noch lange nicht das Ende des Bargelds.

In der heutigen digitalen Wirtschaftswelt und angesichts zukünftiger Technologien werden Transaktionen und Zahlungen immer digitaler Maschinen werden Produktions- und Zahlungsvorgänge automatisieren, und es entstehen neue Formen von Werten wie sogenannte digitale Assets und Kryptowährungen. Daher müssen herkömmliche Währungen mit diesen Entwicklungen Schritt halten und technisch kompatibel sein.

Mehrere Länder und Wirtschaftsräume suchen daher nach Wegen, ihre Währungen digital zu transformieren, um global relevant zu bleiben. Es entsteht ein Wettbewerb um die globale Bedeutung von Währungen, und private Unternehmen entwickeln eigene Kryptowährungen. Aus diesen Gründen benötigt Europa seinen eigenen Digitalen Euro, eine staatlich legitimierte, verwaltete und gesicherte „Central Bank Digital Currency“ (CBDC).

Zweite Währung neben dem Bargeld

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ein europäisches Großprojekt zur Einführung des Digitalen Euros gestartet. Der Digitale Euro soll eine zweite offizielle Währung im Euroraum neben physischem Bargeld in Form von Banknoten und Münzen sein.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Aktuell liegt erst einmal ein Legislativvorschlag der Europäischen Kommission vor, der viele Details zur Einführung des Digitalen Euros und seine Anwendungsbereiche für Bürger und gewerbliche Kunden enthält. Die EZB arbeitet an technischen und konzeptionellen Vorbereitungen, und die Einführung könnte frühestens 2026 und spätestens 2028 erfolgen.

Digitales Geld, Krypto oder programmierbares Geld?

Die Begriffsvielfalt rund um digitales Geld kann verwirrend sein. Es gibt programmierbares Geld, Kryptowährungen wie Bitcoin, Stablecoins und digitales Zentralbankgeld (CBDC). Der Digitale Euro fällt unter die Kategorie CBDC, da er eine von der EZB regulierte und abgesicherte virtuelle Darstellung eines Vermögenswerts ist.

  • Programmierbares Geld ist eine Form von digitalem Geld, dem gleich auch Bedingungen eingeschrieben sind, wie z.B. „nur nutzbar für“. So was kennen Sie aus der analogen Welt z.B. als Wertmünzen im Schwimmbad oder Biercoupons vom Schützenfest. Solche Spezialanwendungen sind auch digital denkbar. Bei dem Begriff „programmierbar“ schwingt aber auch immer die Sorge von zu viel staatlicher Einmischung mit.
     
  • Als Kryptowährungen bezeichnen wir Währungen, die nicht von Staaten, sondern von privaten oder nicht identifizierbaren Quellen ausgegeben werden. Der Krypto-Klassiker ist Bitcoin. Der digitale Euro ist keine Kryptowährung – aber er müsste wohl auch mit dieser Marktrealität verrechenbar sein.
     
  • Stablecoins sind private Währungen, die an eine Zentralbankwährung gebunden sind. Mit dieser Mischung aus „private Alternative, aber brav und sicher“ experimentieren mehrere große Player (auch Paypal mischt da jetzt mit).

Die Einführung des Digitalen Euros wird von Befürwortern als bedeutender Schritt in der Entwicklung von Währungen gesehen. Im Idealfall wird er den Euroraum in die Zukunft der digitalen Wirtschaft führen. Es gibt jedoch noch Diskussionen und Verbesserungsvorschläge, um sicherzustellen, dass die Einführung den Bedürfnissen aller Bürger und Unternehmen gerecht wird.

Sparkasse möchte kein Abschaffen des Bargelds

„Die Sparkassen sind für einen digitalen Euro, der einen echten Mehrwert hat, indem er zum Beispiel Transaktionen zwischen Unternehmen erleichtert. Dafür setzen wir uns ein“, erklärt der Dorstener Marktbereichsdirektor Oliver Göttlich die Position der Sparkasse. „Noch sind die Details zum digitalen Euro nicht entschieden. Wir fordern, dass er mindestens so anonym wird wie Bargeld. Eine Abschaffung des Bargelds wollen die Sparkassen nicht – und unterstützen wir auch nicht.“

Marktbereichsdirektor Oliver Göttlich. Foto: Sparkasse

Oliver Göttlich ist es wichtig, dass private Kunden sich sicher sein können, dass der digitale Euro neben dem Bargeld eingeführt wird und dieses nicht ersetzt. „Ein digitaler Euro sollte auch für Händler und Unternehmen attraktiv sein, damit sie ihn neben Bargeld und bestehenden privaten Bezahllösungen nutzen können“, so der Marktbereichsleiter. Politische Entscheider sollten sich daher mit der Tragweite des Themas vertraut machen – und bei der Neuerschaffung des Geldes den Markt nicht vergessen.

Elterninfoveranstaltung für Schulneulinge an Raesfelder St-Sebastian-Schule

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Am kommenden Montag, dem 30. Oktober 2023 findet im Forum der St.-Sebastian-Schule um 19 Uhr der Infoabend für die Eltern der künftigen Schulneulinge statt.

An dem Abend stellt die Schulleitung Konzepte und Schwerpunkte der Schule sowie Betreuungsangebote und das Anmeldeverfahren vor. Hierbei können mit den ebenfalls anwesenden Erzieherinnen auch die Räumlichkeiten der OGS (Offenen Ganztagsschule) und Ümi (Übemittagbetreuung) besichtigt werden.

Auch Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

TSV Raesfeld gewinnt den Westenergie Klimaschutzpreis 2023

Der TSV Raesfeld gewinnt den Westenergie Klimaschutzpreis 2023 für seine Initiative zur Pflanzung von Obstbäumen auf dem Vereinsgelände. Der Preis von 1.000 Euro honoriert das Engagement für Umwelt- und Klimaschutz in Partnerkommunen des Energiedienstleisters Westenergie.

In vielen Städten und Gemeinden nimmt das Bewusstsein für den Klimaschutz zu, unterstützt durch innovative Lösungen und clevere Strategien. Ob Podcasts über Energiesparen oder die Fürsorge für lokale Tierarten, das Engagement der Bürger ist vielseitig. Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden solche Initiativen in Partnerkommunen ausgezeichnet. In diesem Jahr erhält der TSV Raesfeld den Preis für die Pflanzung von etwa 30 Obstbäumen auf seinem Sportgelände.

Bedeutung für die Gemeinde Raesfeld

Der TSV Raesfeld ist mit fast 1.400 Mitgliedern der größte Sportverein in der Gemeinde Raesfeld. Die neu geplanten Obstbäume ermöglichen es den Sportlern, wenn die Bäume in Jahren dann Früchte tragen, kostenlosen Zugang zu frischem und regionalem Obst zu erhalten. Zusätzlich bietet der Verein verschiedene Seminare zum Thema Ernährung im Sport an, um das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung zu fördern.

André Brömmel, 1. Vorsitzende des TSV Raesfeld, betonte die Bedeutung der gesunden Ernährung im Sport und äußerte die Erwartung, dass die Initiative Früchte tragen wird.

Preisgeld und Anerkennung

Der Verein erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro. Markus Büsken, der Erste Beigeordnete der Gemeinde, und Katja Prahs, Westenergie-Kommunalmanagerin, lobten das Projekt und betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit für den regionalen Umwelt- und Klimaschutz. „Wir schätzen das Engagement des Vereins sehr und gratulieren herzlich zum Gewinn des
Klimaschutzpreises“, lobte der Erste Beigeordnete Markus Büsken das Projekt im Namen der Gemeinde.

Auswahlprozess

Eine Jury aus Vertretern der Gemeinde und von Westenergie wählt das Gewinnerprojekt aus allen eingegangenen Bewerbungen aus. Der Fokus lag darauf, den regionalen Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam zu stärken.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Westenergie Klimaschutzpreis finden Sie auf der Website: westenergie.de/klimaschutzpreis.

Im Gespräch: Christian Lipfert über seine Pläne für das Erler -Dorfgemeinschaftshaus

Seit der letzten Bürgerversammlung von „Wir in Erle“ ist es offiziell: Christian Lipfert ist der neue Pächter des Bürgergenossenschaft Erle-Dorfgemeinschaftshauses. HUB-Erle – Ein Ort, eine Dorfkneipe.

Der in Oberhausen geborene junge Unternehmer hat Großes vor und plant, in Erle eine neue Dorfkneipe zu etablieren, die nicht nur für die Genossen, sondern für die gesamte Dorfgemeinschaft und darüber hinaus ein Treffpunkt sein soll. Jung, ambitioniert und voller neuer Ideen, hat Lipfert die Vision, für das Dorf Erle einen Ort der Begegnung zu schaffen, der sowohl nachhaltig als auch traditionsbewusst ist.

Ein Ort, eine Dorfkneipe, denn was wäre Erle ohne Arno und Dorfkneipe? Im Mittelpunkt seiner Vision steht diese Dorfkneipe als sozialer Treffpunkt, der für junge und ältere Menschen gleichermaßen attraktiv sein soll. Über seine Pläne und Motivationen sprach er mit Petra Bosse.

Christian-Lipfert-und-Simon-Ende-HUB-Erle
Bald wird die Klagemauer in der Dorfmitte der Vergangenheit angehören, denn der zukünftige Pächter Christian Lipfert von HUB-Erle und sein Chefkoch Simon Ende (l.) haben einiges vor. Sie sprühen regelrecht vor neuen Ideen. Foto: Petra Bosse

Welche Motivation bewegt dich dazu, in Erle aktiv zu werden, obwohl du ursprünglich aus Oberhausen stammst?

Meine Motivation, in Erle aktiv zu werden, rührt vor allem daher, dass ich hier seit 12 Jahren wohne. Durch einen Hinweis von Lara Stöbel, einer ehemaligen Nachbarin und mittlerweile besten Freundin, wurde ich auf das Projekt aufmerksam. Außerdem strebe ich danach, zukünftig nachhaltig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Ich finde es wichtig, in dem Ort aktiv zu sein, in dem ich lebe.

Könntest du etwas über deine bisherigen Aufgaben, deinen Arbeitsplatz und deine Ausbildung erzählen?

Derzeit bin ich in Wesel bei einem medizinischen Großhandel als Mediengestalter tätig. Dies ist meine zweite Ausbildung; Zuvor habe ich eine Kochausbildung absolviert. Meine Ausbildung als Koch habe ich in Oberhausen gemacht.

Restaurant Bar Dorfkneipe Hub Erle
©Pass Möbelbau

Das neue Restaurant-Dorfkneipe-Konzept trägt den Namen „HUB“ Knotenpunkt“ und beinhaltet auch das Gesamtkonzept der Femeiche und der Kornbrennerei. Wie stellst du dir das vor?

Das Grundkonzept sieht vor, dass alle Dienstleistungen über die Internetseite HUB-Erle gebündelt werden. Das umfasst alles von Buchungen und Reservierungen für das Restaurant und die Dorfkneipe über Führungen an der Femeiche und durch die Kornbrennerei bis hin zu Event- und Veranstaltungstickets für ganz Erle.

Wie planst du, die Bürger in der Gemeinde Raesfeld mit deinem Konzept zu erreichen und nicht nur auswärtige Gäste?

Um die Raesfelder Bürger zu erreichen und zu halten, setzen wir, Simon Ende und ich, auf die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen und die Traditionspflege in Erle. Für Mitglieder der Bürgergenossenschaft ist außerdem eine spezielle Mitgliedskarte in Planung, die ihnen vergünstigte Überraschungen bieten wird. Dies soll Anreize schaffen, regelmäßig vorbeizukommen, und könnte eventuell auch noch aktuell zur Gewinnung neuer Mitglieder beitragen.

Restaurant Bar Café HUB Erle
©Pass Möbelbau

Eine Gastronomie lebt auch von jungen Gästen. Wie gestaltet sich die Planung hinsichtlich des Angebots für diese Zielgruppe?

Wir planen, freitagabends einen „After work Abend“ zu veranstalten. Das Konzept sieht eine lockere Atmosphäre vor, in der jeder willkommen ist, unabhängig von Kleidung oder Beruf, egal, ob Anzug oder Blaumann. Der Fokus wird auf dem Barbereich liegen, wo es Musik sowie ein vielfältiges Getränkeangebot geben wird, darunter frisch gezapftes Bier von der Veltins Brauerei als Partner, Cocktails und Longdrinks. Ergänzend dazu werden Barsnacks wie Fingerfood angeboten. Die musikalische Untermalung wird dem Anlass entsprechend ausgewählt.

Gibt es weitere Besonderheiten, die du hervorheben möchtest?

Eine der Besonderheiten wird unser Kaffee sein, der aus einer familiengeführten Kaffeerösterei stammt und eine spezielle Marke trägt. Ein weiteres Highlight ist die aufwendige Zubereitung des Kaffees, die von Milchschaum über Sahne bis hin zu weiteren Extras reicht.

Koch Simon Ende und Pächter von HUB Erle Christian Lipfert
Ein Team, was sich ergänzt, auch was die Küche anbelangt. Simon und Christian. Foto: Petra Bosse

Können wir bereits einen Blick in die zukünftige Küche werfen? Wie wird das Essensangebot aussehen, insbesondere im Hinblick auf regionale Kost und spezielle Angebote wie glutenfreies Essen?

Die Küche wird eine Mischung aus regionaler, traditioneller und moderner Kost bieten. Wie alle wissen, wird Simon Ende als Küchenchef tätig sein. Wir planen, regionale Produkte wie beispielsweise Kartoffeln und andere Landprodukte vom Hof ​​Breil zu verwenden. Darüber hinaus möchten wir mit Korn von Böckenhoff kochen und dafür spezielle neue Gerichte kreieren. Was bereits jetzt verraten werden kann, ist, dass die Küche mit modernsten, digitalen Geräten ausgestattet sein wird.

Personalmangel ist aktuell, insbesondere in der Gastronomie, ein großes Thema. Wie ist die Situation bei dir in Bezug auf Personal und Servicekräfte?

Die erste Frage, die auch Bürgermeister Tesing stellte, bezog sich genau darauf (schmunzeln). Wir sind von unserem Konzept überzeugt, da wir ein hervorragendes Konzept entwickelt haben, ein komplett neues Haus mit modernstem Standard besitzen und eine brandneue Küche mit einem jungen Küchenchef haben. Wir sind technologisch auf dem neuesten Stand, was auch die aktuellsten Anforderungen an die Kochausbildung erfüllt.

Ich selbst werde immer vor Ort sein, aber wir beginnen bereits jetzt mit der Suche nach weiterem Personal, neben unserem Küchenchef Simon Ende. Für den Service suchen wir beispielsweise jemanden, der die Teamleitung übernimmt und sich schon jetzt bei uns melden kann, um an der Vorabplanung und den Konzepten mitzuwirken. Interessenten können sich ohne umfangreiche Bewerbungsunterlagen direkt auf unserer Website unter www.hub-erle.de/jobs/ melden.

HUB Erle Restaurant Erle
©Pass Möbelbau

Tradition und Altes bewahren. Wie wirst du das umsetzen?

Ein zentraler Punkt in diesem Kontext ist die Erler Schützenfahne, die einen festen Platz im Haus erhalten wird. Andreas Pass hat bei der Planung des Interieurs bereits dafür gesorgt, dass die Fahne angemessen präsentiert wird. Darüber hinaus wird die Speisekarte beispielsweise auch in plattdeutscher Sprache angeboten, um die örtliche Tradition zu unterstreichen. Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die Erler hier aktiv einbringen.

Wie ist die Einrichtung geplant? Welcher Stil wird verfolgt und wird eventuell auch etwas von Arnos Kneipe übernommen?

Geplant ist ein moderner Kneipenstil, wobei die Theke bzw. Bar das zentrale Element im Raum darstellen wird. Für die Mitglieder der Genossenschaft ist ein Stammtisch vorgesehen, der leider aber nicht reserviert werden kann. Warum? Damit soll jeder immer und zu jeder Zeit, ohne zu fragen, einen Platz dort haben oder bekommen.

In Bezug auf die Einrichtung aus Arnos Kneipe ist geplant, die Zapfsäule zu übernehmen. Diese wurden eigens seinerzeit für die Kneipe von Brömmel-Wilms in Verbindung mit der Kornbrennerei Böckenhoff entworfen. Weitere Übernahmen von Einrichtungsgegenständen sind in Absprache mit Arno vorgesehen.

Der-Zapfhahn-von-Brömmel-Wilms-zieht-mit-ins-HUB-Erle
Der Zapfhahn aus der Gaststätte Brömmel-Wilms zieht mit ins HUB-ERLE

Glaubst du, dass dein Gesamtkonzept erfolgreich sein könnte? Wenn ja, warum?

Davon bin ich überzeugt. Mein Konzept ist nicht einfach nur ein Konzept, das für irgendjemanden erstellt wurde, sondern es ist speziell auf Erle, seine Bürger, natürlich auch auf die 1.800 Genossinnen und Genossen und die lokale Tradition zugeschnitten. Das reicht von der Femeiche bis hin zum Fahrradtourismus und beinhaltet darüber hinaus auch ein ganz neues Hochzeitskonzept.

Was war die größte Hürde, die du nehmen musstest?

Persönlich für mich war die größte Hürde den Wirt Arno von meinem Konzept zu überzeugen (lacht).

Was hat letztendlich dazu beigetragen, dass du dich für dieses Projekt entschieden hast?

Die 1.800 Genossen sowie Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich haben mich überzeugt. Durch ihre Unterstützung ist das Projekt für mich sehr schnell zu einer Herzensangelegenheit geworden.

Was gefällt dir an der Gemeinde Raesfeld?

Persönlich gefällt mir natürlich, dass die Gemeinde in den letzten 30 Jahren hervorragend gewirtschaftet hat und auch in schweren Zeiten schuldenfrei geblieben ist. Die Gemeinde Raesfeld ist ein Ort der lebt, mit ihren Menschen, der Natur und dem Zusammenleben aller Menschen, egal welcher Herkunft. Ein Ort ohne Stillstand und direkte Bürgernähe, was das Motto „Gemeinsam Raesfeld erleben“ in den Vordergrund stellt.

Wer hat dich bei diesem Projekt unterstützt?

Meine Oma Hannelore, die 83 Jahre alt und gelernte Köchin ist, war für mich eine große Beraterin. Sie hat mich immer dazu ermutigt, meine Aufgaben strukturiert anzugehen und den Lebensweg zu finden und zu gehen, den ich für mich als sinnvoll erachte. Darüber hinaus ist sie gern in Erle und freut sich bereits darauf, demnächst bei mir einen Kaffee genießen zu können.

Christian Lipfert aus Erle
Wenn es nach Christian geht, könnte mit dem Bau schon morgen gestartet werden. Foto: Petra Bosse

Ich freue mich heute schon auf…

Die Vorfreude auf den Tag der Eröffnung ist groß und bald gemeinsam in der neuen Kneipe in Erle mit den Menschen zu feiern und ein Bier trinken zu können und mit Gäste aus der näheren Umgebung sowie von weit und fern an diesem besonderen Ort begrüßen zu dürfen getreu dem dem Motto: Wir haben es geschafft. Deshalb darf der Termin nicht mehr lange hinausgezögert werden. Simon und ich sind schon sehr ungeduldig und können es kaum erwarten, die Türen am Tag X zum ersten Mal zu öffnen.

Wir in Erle HUB Erle

Mitglied der Bürgergenossenschaft Erle werden

Um die Baukosten nicht weiter in die Höhe zu treiben, sind weitere Anteilszeichnungen von Bürgern, auch aus den Nachbarkommunen, sehr willkommen.

Getreu dem Motto „Helfen, weil es wichtig ist“, ist jeder Beitrag entscheidend für das Gelingen unseres Projekts.

Mitglied werden

Werden Sie jetzt noch Mitglied bei der Bürgergenossenschaft Erle eG und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit! Die Absichtserklärung finden Sie auf der Homepage von HUB-Erle oder persönlich bei der Volksbank Raesfeld-Erle.

Noch Fragen an Christian?

Wer weitere Fragen zum Projekt und dessen Fortschritt hat, kann sich an den kommenden Freitagen ab 19 Uhr im Oktober und November persönlich bei Christian bei Arno an der Theke informieren.

Im nächsten Interview sprechen wir mit dem zukünftigen Küchenchenchef von HUB-Erle Simon Ende und dem Dorfgastwirt Arno Brömmel.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Zusatzveranstaltung „Neues aus Alt-Raesfeld“

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Aufgrund des unerwartet großen Interesses plant der Heimatverein Raesfeld eine weitere Veranstaltung von „Neues aus Alt-Raesfeld.

In Kooperation mit dem Bildungswerk wird die Reihe „Neues aus Alt-Raesfeld“ fortgesetzt. Das letzte Event dieser Reihe ist für den 2. November 2023 um 19:00 Uhr im Rathaussaal angesetzt.

Bei dieser Gelegenheit werden von Karl-Heinz Tünte Fotos aus dem Bestand von Ignaz Böckenhoff präsentiert. Diese Fotos sind eng mit der Ortsgeschichte von Raesfeld verknüpft und stammen aus den Jahren 1960 bis etwa 1980.

Einlass ab 18:30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis Montag, den 30. Oktober beim Bildungswerk Raesfeld unter der Tel-Nr. 02865/10073 noch möglich.

Raesfelder Kappesmarkt 2023: Tradition trifft auf Partnerschaft und Vorfreude

Der traditionelle 37. Raesfelder Kappesmarkt findet am 4. und 5. November 2023 statt. Vor diesem Ereignis besuchte eine Delegation des Ortsmarketing Raesfeld das Filderkrautfest in Leinfelden-Echterdingen, um die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden zu feiern.

Die Vorbereitungen für weitere Raesfelder Veranstaltungen, einschließlich des Adventsmarktes und des Familienkalenders für 2024, sind im Gange.

Besuch des Filderkrautfests stärkt Partnerschaft

Vorab des Raesfelder Kappesmarkts besuchte eine Abordnung des Ortsmarketing Raesfeld eV das Filderkrautfest in Leinfelden-Echterdingen. Angeführt wurde der Besuch von Kappeskönigin Silke I. Hüging und Kappesprinzessin Melanie I. Stenkamp. Ziel der Reise war auch in diesem Jahr, den Raesfelder Kappesbrauchtum zu repräsentieren. Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld, betonte, dass die Partnerschaft zu Echterdingen bereits seit mehr als 25 Jahren bestehe und dass man hoffe, diese noch viele weitere Jahre fortzuführen.

Kappeshoheiten 2023 Maria Kowalsky
Raesfelder Kappeshoheiten 2023 Kappesprinzessin Melanie I. Stenkamp (li.), Kappeskönigin Silke I. Hüging und Maria Kowalsky Foto: Ortsmarketing

Herzlicher Empfang in Echterdingen

Die Delegation aus Raesfeld wurde beim Treffen der Regionen sowohl vom Vereinsring Echterdingen eV, vertreten durch Elke van Luijk und dem ersten Vorsitzenden Thomas Stierle, als auch vom Ersten Bürgermeister Benjamin Dihm sehr herzlich empfangen. Maria Kowalsky hob insbesondere die Einsatzbereitschaft im Echterdinger Backhaus hervor, das mit duftenden Deien aus dem traditionellen Holzofen betrieben wurde.

Kappes aus Ungarn
Die Ungarnerinnen aus der Partnerregion Vecses gehören zum festen Bestandteil auf dem Kappesmarkt in Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Vorfreude auf den Raesfelder Kappesmarkt

Nun richtet sich der Blick Maria Kowalskys, auf das bevorstehende Wochenende am 4. und 5. November 2023, zum wohl größten Kohlmarkt, den Kappesmarkt, Deutschlands . Zu diesem Anlass werden Gäste aus Echterdingen sowie auch eine Delegation aus Ungarn mit Kati Schiller erwartet. „Der Kappesmarkt ist nur eine von vielen Aktionen, die für dieses Jahr noch geplant seien“, so Kowalsky. Der Raesfelder Einzelhandel hat am Samstag die Geschäfte bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Außerdem laufen bereits die Vorbereitungen für weitere Veranstaltungen, neben dem Kappesmarkt, wie den Adventsmarkt, die Nikolaus-Stiefel-Aktion, den Weihnachtskalender des Ortsmarketing Raesfeld und den Familienkalender 2024, der sich bereits im Druck befindet.

Kappesmarkt Sonntag

37. Kappesmarkt 2023 – Alle Jahre wieder

Wenn das Wort „Kappesmarkt“ fällt, denkt so mancher vielleicht an einen Haufen Kohl. Aber in Raesfeld ist der Kappesmarkt weit mehr als das: Es ist ein Art Volksfest für Genießer, eine Oscar-Verleihung für Traditionen und, nicht zu vergessen, ein „Must-see“ für alle, die das Leben lieben. Ja, es ist die Zeit des Jahres, in der die Taschen tiefer und die Herzen offener werden!

Tausende Besucher strömen jährlich in die schöne Gemeinde Raesfeld zum Kappesmarkt, bewaffnet mit Einkaufstaschen und appetitanregenden Erwartungen. Und warum? Um zwei Tage lang in einer Atmosphäre des Bummelns und Erlebens zu schwelgen, die man sonst nur in einem besonders guten Roman findet.

Kappesmarkt Raesfeld 2022
Die Landjugend wird auch in diesem Jahr wieder an der St. Martin-Kirche Kappes gegen eine kleine Spende für die Besucher hobeln. Foto: Petra Bosse/Archiv

Traditionelle Kappesgerichte

Gäste können sich auf eine kulinarische Reise durch die lokalen Spezialitäten begeben, die von traditionellen Kappesgerichten bis hin zu modernen Leckereien reicht. Und es sind nicht nur die Geschmacksknospen, die hier verwöhnt werden; Zahlreiche Highlights, von Kunsthandwerk bis Live-Musik, sorgen dafür, dass auch die Augen und Ohren auf ihre Kosten kommen.

Kappesmarkt Raesfeld

Markieren Sie außerdem den 4. und 5. November 2023 fett im Kalender und machen Sie sich auf nach Raesfeld. Der Kappesmarkt wird nicht nur Ihre Einkaufstaschen, sondern auch Ihr Herz füllen!

Kappesball am Samstag im Festzelt

Gemeinsam geht es kulinarisch am Samstag ab 19:00 Uhr im Festzelt zu. Kappesprinzessin Melanie I. Stenkamp (li.) und Kappeskönigin Silke I. Hüging laden zum Kappesball 2022 ein. Das große Kappesbuffet, ein Genuss der besonderen Art, ist für alle Kohl- und Krautliebhaber angerichtet. 

Bürgerdialog „Klartext“ in Raesfeld: Halbzeitbilanz zieht gemischte Reaktionen

In der Veranstaltung des Bürgerdialogs „Klartext“ der Raesfelder CDU am Dienstagabend lag der Fokus auf der Halbzeitbilanz der Gemeinde Raesfeld seit November 2020.

Bürgermeister Martin Tesing ist auf eine Vielzahl von Themen eingegangen, darunter Kita, Schule und Dorfentwicklung. Trotz positiver Entwicklungen in einigen Bereichen, wie dem Kommunalranking, sind an diesem Abend auch kritische Stimmen laut geworden, vor allem im Hinblick auf die eingeschränkte Handlungsfähigkeit der Kommunen durch Bund und Land.

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Auf dem Podium: Winfried Theis, Bernhard Bölker, Dr. Sarah Gößling und Bürgermeister Martin Tesing (v.l.) Foto: Presse

Vielseitige Themenpalette

Sarah Gößling, die Vorsitzende des Bürgerdialogs, freute sich, etwa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend in der „Freiheit 24“ begrüßen zu können. Bürgermeister Tesing gab einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Herausforderungen der Gemeinde. Zu den diskutierten Themen wurden unter anderem Kita, Schule, Dorfentwicklung wie der Bürgerpark und das Vereinshaus, aber auch Bau- und Gewerbegebiete gezählt. Ferner wurden das Klimaschutz- und Wärmekonzept, der Schlosskauf und die neue Regionalplanentwicklung besprochen.

Herausforderungen durch Corona und Flüchtlinge

Neben dem „normalen“ Gemeindealltag sorgten vor allem die Themen Corona und Flüchtlinge für zusätzliche Arbeit und Aufmerksamkeit. Diese Themen verdeutlichten die Schwierigkeiten, die Kommunen täglich bei der eigenverantwortlichen Handhabung von Angelegenheiten erleben. Laut Tesing werde das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen durch Bund und Land immer weiter eingeschränkt.

Klartext der CDU Raesfeld 2023

Positives aus dem Kommunalranking

Auf der anderen Seite wurde die Nachricht über das gute Abschneiden von Raesfeld im Bereich Dynamik beim IWKommunalranking als positiv hervorgehoben. Mit Platz 19 in Nordrhein-Westfalen habe die Gemeinde gezeigt, wie sie sich in den Bereichen Arbeit, Wirtschaft, Wohnen und Lebensqualität entwickelt hat, so Tesing.

Fragen und Austausch im Anschluss

Nach den Ausführungen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit gehabt, Fragen zu stellen. Im Anschluss konnte in lockerer Atmosphäre weiter diskutiert und sich ausgetauscht worden. Die einen und anderen Fragen rund am das Leben in der Raesfelder Gemeinde standen auch hier weiter im Mittelpunkt.

Borkener Herbstgala 2023 – Kartenvorverkauf gestartet

Der Tanzsportclub Rot-Weiß in der SG Borken eV lädt zur Borkener Herbstgala 2023 am 18. November 2023 ab 20 Uhr in der Stadthalle Vennehof ein. Der Countdown läuft!

Die sehr positive Resonanz zu den Neuerungen der Herbstgala „Spezial“ im letzten Jahr hat Tanzsportclub Rot-Weiß in der SG Borken eV überwältigt.

Besucher können sich auch in diesem Jahr auf weitere Neuerungen freuen. Schreiten sie über den roten Teppich, lassen sie sich von Frank Boßmann in gewohnt charmanter Weise durch den Abend führen und

Die neue Live Band „Starlight“ sorgt für den geeigneten musikalischen Rahmen. Tanzen sie bei Tanzmusik, Discofox, Standard und Latein.

Herbstgala 2023 Tanzsportclub Rot-Weiß in der SG Borken eV
Foto: Presse

Ein Highlight aus 2022 erwartet die Gäste auch am 18. November 2023: Großer Discofox Marathon bei dem jeder Gast gerne teilnehmen kann.

Zu dem diesjährigen Showprogramm gehören neben den vereinseigenen Gruppen des Herbstgala Tanzsportclub Rot-Weiß in der SG Borken eV auch externe Highlights, die eigens für die Besucher ausgesucht wurden, teilt der Verein mit.

Mit Michele Mühlig und Mikita Senin Acts tanzt ein hochklassiges S-Klasse Latein Paar und mit Rebecca Börger und Lasse Hambrecht ein hochklassiges A-Klasse Standardpaar.

Weitere Infos online: TSC Borken auf Facebook und Instagram

Sie haben noch keine Karten?

Erstmalig in 2023: Optional sind VIP Tickets buchbar. Dieses beinhaltet ein Menü am Abend. Reservierung hierzu auf der Homepage.
Kartenvorverkauf (ohne Menü) zu 25,-€, 30,-€ oder35 ,-€ unter: www.sgborken.vereinsticket.de/tanz-herbstgala

Gelungener Saisonausklang der Raesfeld/Erler Tennisspieler

Fabian Hellmig siegt beim Volksbank Cup

Am Samstag beendeten die Tennisspieler der Gemeinde Raesfeld mit dem traditionellen Volksbank Cup, wie immer perfekt organisiert Christian Tüsfeld, die Sommersaison 2023.

Tüsfeld freute sich mit der Teilnehmerzahl von 28 Spielerinnen bzw. Spielern über ein komplettes Teilnehmerfeld. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen, denn pünktlich um 11 Uhr mit Beginn der Veranstaltung stellte er den Regen ein, sodass das Turnier bei bestem Tenniswetter reibungslos über die Bühne ging.

Mixed-Turnier über 4 Spielrunden

Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand bei diesem Mixed-Turnier über 4 Spielrunden mit wechselnden Partnerinnen und Partnern vor allem auch der Spaß im Vordergrund.

Fabian Hellmig gelang es, den Titelhattrick von Mathias Marpert zu verhindern und sich den begehrten Pokal zu sichern. Den zweiten Rang erspielte sich Nadine Bäsler, 3. wurde Sophie Hellmig.

Mit einem gemütlichen Zusammensein im neuen Clubhaus endete die ereignisreiche Tennissaison

Mit der Kolpingfamilie Raesfeld in den Landtag – Jetzt anmelden

Die Kolpingsfamilie Raesfeld besucht am Montag, dem 27. November 2023, den Landtag NRW in Düsseldorf.

Start ist um 10:30 Uhr mit privaten Pkw (Fahrgemeinschaften sind erwünscht). Treffpunkt ist der Parkplatz an der Sporthalle, Zum Michael 26, Raesfeld.

Um 12:30 Uhr ist der Einlass in den Landtag NRW (mit Sicherheitscheck). Um 13:00 Uhr beginnt die Besichtigung. Anschließend wird uns der Abgeordnete Wilhelm Korth (CDU) aus Coesfeld-Stevede, Vertreter des Wahlkreises Borken 3, zu dem auch Raesfeld gehört, exklusiv für eine Diskussion zur Verfügung stehen. Wir haben die Möglichkeit, mit ihm über aktuelle politische Themen und den parlamentarischen Alltag zu sprechen. Bei Kaffee und Kuchen endet der Besuch im Landtag gegen 15:30 Uhr.

Anmeldungen können schon jetzt erfolgen. Nichtmitglieder sind natürlich herzlich willkommen.

· E-Mail: [email protected] – Tel. 02865 7113 – Post: Manfred Telöken, Ritterstr. 14, Raesfeld.

Die Anmeldungen müssen neben Name, Vorname und Telefonnummer auch die vollständige Anschrift enthalten.

Weitere mögliche Programmpunkte sind der Besuch des Rheinturms Düsseldorf (Eintritt 10 €) und ein Besuch in der Altstadt.

Raesfeld erhält Förderung für Pumptrack und Skatepark am Pastors Busch

Für die Gemeinde Raesfeld gibt es gute Neuigkeiten: Der Ausbau des Skate-Parks am Pastors Busch ist eines von vier Projekten, was von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region „Hohe Mark“ genehmigt wurde.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat gleich vier neue LEADER-Förderprojekte genehmigt, die insbesondere Jugendlichen in der Region Hohe Mark zugutekommen sollen. Die Projekte stehen allesamt im Zeichen von Gesundheitsförderung unter freiem Himmel. Finanziert werden die Projekte durch ein Förderprogramm des Europäischen Landwirtschaftsfonds. Das Land Nordrhein-Westfalen beteiligt sich mit bis zu 20 Prozent an den Fördermitteln.

Skaten in Raesfeld
Foto: ARchiv

Pumptrack und Skatepark am Pastors Busch

Zu den genehmigten Projekten gehört auch der Bau eines Pumptracks und Skateparks am Pastors Busch in Raesfeld. Das Projekt hat mehrere Ziele. Einerseits soll es den regionalen Ausbau von Sportmöglichkeiten unter freiem Himmel fördern. Andererseits ist es darauf ausgerichtet, die Attraktivität der Region zu steigern. Dies gilt sowohl für ansässige Bewohner als auch für Besucher. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Jugendbereich.

Einen Antrag für einen Pumptrack und Skatepark in Raesfeld stellten unter anderem die SPD-Fraktion im Dezember 2022, aber auch im Vorfeld machten sich die Jugendforen der Jugendhäuser Raesfeld und Erle, so Markus Büsken (Erster Beigeordneter) dafür stark und setzten sich für dieses Projekt ein.

Der nächste Schritt

Die Projektanträge sollen nun im nächsten Schritt bei der Bezirksregierung eingereicht werden, um die Vorhaben weiter voranzutreiben und die finanzielle Unterstützung sicherzustellen. „Wir sind überzeugt, dass diese Initiativen nicht nur die Lebensqualität vor Ort erhöhen, sondern auch dazu beitragen, die Attraktivität der Region als Sport- und Tourismusort weiter zu stärken“, so Andrea Große-Heidermann.

Weitere Projekte

Neben dem Vorhaben in Raesfeld wurden weitere Projekte genehmigt: Skatepark in Haltern am See, ein Bikepark in Olfen und eine Skateranlage in Reken.

Der November – Monat der stillen Tage

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Der November ist ein Monat, der oft von kühlem, trübem Wetter und fallenden Blättern geprägt ist. Dennoch ist er reich an Feiertagen, die in unserer Region und darüber hinaus gefeiert werden. In diesem Artikel werden wir einen Blick auf die Ursprünge und typischen Bräuche dieser Feiertage werfen.

Allerheiligen (1. November)

Allerheiligen, ein katholischer Feiertag, hat seinen Ursprung im 7. Jahrhundert und wurde dann später von Papst Gregor III. auf den 1. November gelegt. Dieser Tag ist den Heiligen gewidmet, die nicht bereits an einem eigenen Tag verehrt werden. Im Münsterland und in vielen anderen Regionen Deutschlands ist es dabei üblich, an diesem Tag die Gräber von Verstorbenen zu besuchen, Kerzen anzuzünden und Blumen niederzulegen.

Trauer
Foto: pixabay

In den Tagen vor Allerheiligen werden die Gräber auf den Friedhöfen geschmückt, und Lichter werden angezündet, um die Verstorbenen zu ehren.

Totensonntag (letzter Sonntag im November)

Der Totensonntag, auch Ewigkeitssonntag genannt, ist ein evangelischer Feiertag, der den Verstorbenen gewidmet ist. Er wurde im 17. Jahrhundert eingeführt und hat seinen Ursprung in Deutschland. An diesem Tag wird der Verstorbenen im Gottesdienst gedacht. Es ist zudem üblich, Gräber zu besuchen und Lichter zu entzünden. In vielen Städten und Dörfern halten die Menschen Gedenkfeiern ab, bei denen sie Kerzen entzünden und Kränze niederlegen.

Allerseelen (2. November)

Allerseelen ist ein weiterer katholischer Feiertag, der eng mit Allerheiligen verbunden ist. An diesem Tag steht das Gedenken an die Verstorbenen im Mittelpunkt, die nicht zu den Heiligen gehören. Die Gläubigen beten für die Seelen im Fegefeuer, um ihnen den Weg ins Paradies zu erleichtern.

Im Münsterland wird Allerseelen oft ähnlich wie Allerheiligen begangen, mit dem Besuch von Gräbern und dem Entzünden von Kerzen. Es ist eine Zeit der Besinnung und des Gedenkens.

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Foto: pixabay

Buß- und Bettag (letzter Mittwoch im November)

Der Buß- und Bettag ist ein evangelischer Feiertag, der ursprünglich als Tag der Buße und des Gebets gedacht war. Er wurde in vielen Teilen Deutschlands als Feiertag abgeschafft, ist aber im Freistaat Sachsen weiterhin ein gesetzlicher Feiertag. In dieser Region finden Gottesdienste und Andachten statt.

In unserer Region ist dieser Feiertag weniger verbreitet, und die meisten Menschen gehen an diesem Tag ihren gewohnten Aktivitäten nach.

Volkstrauertag (zweiter Sonntag im November)

Der Volkstrauertag ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer von Kriegen und Gewalt. Er wurde nach dem Ersten Weltkrieg eingeführt und hat seinen Ursprung in der Trauer um die Gefallenen. An diesem Tag finden Gedenkveranstaltungen statt, bei denen die Menschen Kränze niederlegen und Reden halten.

Trauer Gedenken Tod
Foto: pixabay

Auch bei uns sind Gedenkfeiern am Volkstrauertag üblich, bei denen die Menschen dann zusammenkommen, um der Opfer von Kriegen und Gewalt zu gedenken.

Wer hat im Wald in Raesfeld geschossen? Polizei sucht Zeugen

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In einem Waldrevier in Raesfeld hat ein Zeuge am Samstagabend ein Schussgeräusch wahrgenommen.

Das Geschehen spielte sich gegen 21.25 Uhr in der Nähe der Straße Schaddenbrook ab. Laut Mitteilung der Polizei Borken habe kurz darauf begegnete der Zeuge auf einem Waldweg zwei jungen Männern.

Einer der beiden habe ein Gewehrfutteral bei sich gehabt. Als der Zeuge die Männer ansprach, flüchteten diese in den Wald. Die beiden Unbekannten waren circa 18 Jahre alt; der eine der beiden hatte blonde Haare und trug eine Brille, der andere hatte dunkle Haare und einen Schnäuzer.

Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Mit 573 Flüchtlingen platzt Raesfeld fast aus allen Nähten – Wie geht es weiter?

Die Gemeinde Raesfeld steht vor großen Herausforderungen bei der Unterbringung von Flüchtlingen. Bürgermeister Tesing macht auf verschiedene Aspekte aufmerksam, die von knappem Wohnraum bis zu mangelnder Infrastruktur in Schulen und Kitas reichen. Einblicke in die aktuell Flüchtlingssituation erklärte Martin Tesing am Mittwochabend bei der Veranstaltung der CDU „Klartext“.

Klartext CDU Raesfeld
Gut besucht war die Veranstaltung „Klartext“ der CDU Raesfeld am Mittwochabend in der Freiheit 24. Foto: Privat

In Raesfeld leben aktuell 573 Flüchtlinge, darunter 151 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und anerkannten Flüchtlingen, die ihre Familien nachholen dürfen. Laut Bürgermeister Tesing sei die Regierung jedoch nur an der Zahl der nicht anerkannten Asylbewerber interessiert, die derzeit bei etwa 325 liege.

Öffentliche Gebäude als mögliche Lösung

Laut Tesing sei der Platz, was die Unterbringung für Flüchtlinge anbelangt, mittlerweile in der Gemeinde fast ausgeschöpft. Das könnte für die Zukunft bedeuten, „dass wir über die Nutzung von öffentlichen Gebäuden und Container nachdenken müssten, so Tesing.

Wir haben noch einmal heute nachgehakt und gefragt, welche das sein könnten? Dies könne Tesing heute noch nicht sagen, da die Standorte am Ende auch eine politische Frage sei. So müsse geklärt werden, wie es in den Gemeinschaftsunterkünften wie Sporthallen, beispielsweise mit Toiletten, Küche und Gemeinschaftsräumen aussieht. Wenn das alles ausgeschöpft ist, dann werde als einzige Möglichkeit die Verwaltung nicht drumherum kommen, Container aufzustellen. „Das ist aber die letzte Lösung, die wir möchten. „Deshalb werden wir noch einmal einen Aufruf machen, um an Wohnraum zu kommen“, so Tesing.

Infrastrukturprobleme durch Zuzug

Wohnraum sei lediglich ein Aspekt des Problems. So könnte die Infrastruktur von Schulen und Kitas nicht so schnell mitwachsen, wenn plötzlich eine Familie nach Raesfeld ziehe und Kinder in eine Schulklasse integriert werden müssten. „Das sei eine Herausforderung, die weder Schulen noch Kitas meistern könnten“, fügte Tesing hinzu. Er denke, dass über alternative Modelle im Schulbereich nachgedacht werden müssen. Als Beispiel bringen Sie Tests eigener Schulklassen mit speziellem Unterricht für Flüchtlingskinder ins Spiel.

Herausforderungen in der Verwaltung

Das eigentliche Problem sei, dass die Verwaltung weder Boden noch ein Ende der Fahnenstange in der Flüchtlingssituation sehe. Jeden Montag bekomme die Gemeinde neue Flüchtlinge zugewiesen, und diese müssten dann irgendwie untergebracht werden. „Wenn wir wenigstens wüsste, wie viele Flüchtlinge überhaupt bekommen, und dass es bei einer bestimmten Zahl aufhöre, dann könnte man planen, ob ein oder zwei Container aufgestellt werden sollten. Eine vorausschauende Planung ist jedoch unter diesem Umständen nicht möglich“, so Tesing.

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Die Baumaßnahme für eine neue Flüchtlingsunterkunft in Erle an der B224 schreiten zügig voran. Geplant ist hier ein Bau mit insgesamt acht Wohnungen. Allerdings könnten die Kapazitäten auf Dauer nicht ausreichen. Foto: Petra Bosse

Befristete Anmietung von Wohnungen für Flüchtlinge

Auch die befristete Anmietung von Wohnungen für Flüchtlinge durch die Gemeinde sei mittlerweile problematisch. Neue Wohnungen müssten angemietet werden. Bei der Aufstellung von Containern stellt sich außerdem die Frage, wie lange ein Container ausreiche – einen, zwei oder drei Monate. „Man sei damit lediglich beschäftigt, Löcher zu stopfen. „Das sei das aktuelle Problem“, erklärt Tesing.

Situation in Nachbargemeinden

Im Vergleich zu den Nachbargemeinden Reken, Heiden, Velen und Borken gibt es keine großen Unterschiede. „Alle Stünden vor den gleichen Herausforderungen“, so Tesing.

Gesetzliche Änderungen zur Abschiebung

Heute hat Nancy Faeser einen Vorschlag zur erleichterten Abschiebung gemacht. Sie möchte laut Gesetzentwurf die Zahl der fehlgeschlagenen Abschiebungen minimieren und für eine Entlastung der Ausländerbehörden sorgen. 2022 wurden aus Deutschland 12.945 Menschen abgeschoben. Das ist nur ein kleiner Teil der 300.000 Menschen ohne Bleiberecht, die abgeschoben werden könnten.

Fünf Prozent mehr Abschiebungen

Nach dem nun vorgestellten Entwurf sollen unter anderem die Ankündigungen von Abschiebungen entfallen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) will die Zahl der Abschiebungen pro Jahr um fünf Prozent erhöhen.

Stellungnahme von Martin Tesing

Würde das der Gemeinde Raesfeld weiterhelfen? Laut Martin Tesing: Nein. Es muss eine grundsätzliche Änderung erfolgen.

Info

2022 wurden aus Deutschland 12.945 Menschen abgeschoben, die meisten in ihre Herkunftsländer. Im Jahr 2021 waren es 11.982 Menschen, 2020 waren es 10.800. Damit gab es in den vergangenen drei Jahren deutlich weniger Abschiebungen als in den Jahren zuvor: 2019 wurden 22.097 Menschen abgeschoben, 2018 waren es 23.617.

Die Abgeschobenen stammten 2022 vor allem aus Georgien, Albanien, Nordmadzedonien und Serbien. Es wurden aber auch afghanische, syrische und irakische Staatsangehörige aus Deutschland abgeschoben oder in andere EU-Staaten nach der sogenannten Dublin-Verordnung überstellt. So wurden 2022 insgesamt 4.158 Menschen von Deutschland aus in andere EU-Staaten überstellt, die meisten davon nach Österreich, Frankreich und Spanien. Unter allen 2022 aus Deutschland abgeschobenen Menschen waren 349 Minderjährige. Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

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