Am 13. November wird der Rat über die Bestellung von Thomas Greving zum Kämmerer der Gemeinde Raesfeld entscheiden.
Gemäß den Vorgaben der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen soll der Gemeindeverwaltungsrat Thomas Greving als Kämmerer der Gemeinde Raesfeld ernannt werden.
Die Rolle des Kämmerers, die laut § 80 in Verbindung mit § 71 GO NRW für jede Gemeinde begründet ist, wurde seit 2014 von Bürgermeister Martin Tesing in Personalunion bekleidet. Der Bürgermeister stellt nun den Vorschlag vor, diese Verantwortung auf Thomas Greving zu übertragen.
Seit 1994 bei der Gemeinde Raesfeld tätig
Greving, der bereits seit 1994 bei der Gemeinde Raesfeld tätig ist und seit 2014 das Sachgebiet Finanzverwaltung leitet, hat während seiner Laufbahn alle notwendigen persönlichen und fachlichen Qualifikationen erworben, um die Aufgaben eines Kämmerers auszufüllen.
Zu diesem Anlass, insbesondere im Zuge der Vorlage des Haushaltsplans für das Jahr 2024, wird die Übergabe des Amtes an Greving angestrebt. Obwohl die Ernennung des Kämmerers grundsätzlich in den Zuständigkeitsbereich des Bürgermeisters fällt, erfordert die aktuelle Hauptsatzung eine Übereinkunft mit dem Hauptausschuss bei Veränderungen des dienstrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Status von leitenden Angestellten.
Beanstandung durch die Kommunalaufsicht soll vermieden werden
Um möglichen Problemen mit der Kommunalaufsicht vorzubeugen, wird vorgeschlagen, dass sowohl der Bürgermeister als auch der Kämmerer den Haushaltsentwurf für 2024 getrennt unterschreiben. Allerdings wird es für den Hauptausschuss in seiner kommenden planmäßigen Sitzung nicht möglich sein, eine rechtzeitige Bestellung vorzunehmen. Aus diesem Grund appelliert die Verwaltung an den Rat, gemäß § 1 Abs. 2 der Zuständigkeitsordnung eigenständig über die Entscheidung zu befinden.
Vor einem Vierteljahrhundert, genauer gesagt am 26. September 1998, wurde das historische Kreuz erneut auf den den Erler Kirchturm gesetzt.
In der damals in die Turmkugel gelegten Urkunde steht: „Dieses Kreuz und dieser Turm sollen ein Zeichen unseres Glaubens und unserer Verbundenheit mit der Heimat sein. Möge Gott dieses Bauwerk vor Krieg und Zerstörung bewahren und unserer Heimat Frieden schenken.“
Angela Röckinghausen schlug in den neuen Helm für die Kirche obligatorisch einen Nagel ein. Foto: Archiv
Diese Worte rufen bei vielen in der Vergangenheit lebendige Erinnerungen hervor, während andere von diesem bedeutsamen Moment nur durch Erzählungen ihrer älteren Menschen erfahren haben.
Das neue Dach für die Kirche St. Silvester auf den Weg zum Ziel. Foto: Archiv
90-minütige Dokumentation
Zum Gedenken an dieses Ereignis hat Gregor Zdarta eine umfassende 90-minütige Dokumentation über die Restaurierung des Kirchturms erstellt. Die Kolpingsfamilie hat diese Dokumentation digitalisiert und plant eine Vorführung im St. Silvesterhaus.
Zu diesem besonderen Filmabend, der am Mittwoch, den 15. November um 19:30 Uhr stattfindet, sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Es verspricht ein gemütlicher Abend voller Erinnerungen und Geschichte zu werden. Auch die örtlichen Kindergärten und die Grundschule werden in den kommenden Wochen dieses prägende historische Ereignis thematisieren.
Gemeindedirektor und Bürgermeister Udo Rößing durfte auch einen Nagel einschlagen. Foto: Bosse/Archiv
„Laterne, Laterne, ich gehe mit meiner Laterne.“ Dieses traditionsreiche Lied hallt durch die Straßen, wenn die Dunkelheit des Herbstes von leuchtenden Laternen durchbrochen wird. Für Kinder ist es immer ein ganz besonderes Erlebnis
Laternenumzug in Raesfeld
Am kommenden Freitag, den 10. November, wird ab 17 Uhr der traditionelle Laternenumzug in Raesfeld stattfinden. Alle Interessierten und insbesondere Familien sind herzlich eingeladen, an diesem festlichen Anlass teilzunehmen. Der Startpunkt des Zuges ist an der Grundschule St. Sebastian festgelegt. Nach einem stimmungsvollen Marsch durch Raesfeld wird der Umzug seinen Abschluss am Kirmesplatz finden. Hier hat der Förderverein des Kindergartens St. Michael eine kleine Verpflegungsstation eingerichtet und es werden Getränke verkauft. Allerdings sollte jeder Teilnehmer daran denken, seine eigene Tasse oder seinen eigenen Becher mitzubringen.
Für alle, die eine traditionelle Martinsgans genießen möchten: Wertmarken für die Martinsgänse können ab sofort für 2,50 € pro Gans in den katholischen Kindergärten, der „Villa Purzelbaum“ und bei den örtlichen Banken erworben werden.
Foto: Petra Bosse/Archiv 2015
Martinsumzug in Erle
Gleichzeitig, ebenfalls am Freitag den 10. November, werden in Erle die Laternen leuchten. Hier beginnt der Umzug um 17 Uhr an der St. Silvesterkirche. Musikalische Untermalung erhält der Zug vom Blasorchester Erler Jäger, was für eine festliche Atmosphäre sorgt. Nach einem gemeinsamen Marsch durch Erle endete der Umzug am Kindergarten St. Silvester. Auch hierzu sind alle Bewohner und Gäste herzlich eingeladen, am Umzug teilzunehmen.
DVV-Achtelfinalspiel: Skurios Volleys hoffen auf Pokalüberraschung gegen Deutschen Meister
Der amtierende Deutsche Meister Allianz MTV Stuttgart trifft im Achtelfinale des DVV-Pokals auf Skurios Volleys Borken. Ein spannendes Aufeinandertreffen ist zu erwarten.
Cheftrainer Chang Cheng Liu der Skurios Volleys zeigt sich optimistisch: „Die Mädels haben sich diese Chance durch vier Spiele im WVV-Pokal erkämpft.“ Nach Siegen gegen Teams wie VC Eintracht Geldern und SV Blau-Weiß Dingen erwarten sie nun den Deutschen Meister Allianz MTV Stuttgart.
Borkens Coach betont die Schwierigkeit eines solchen Spiels gegen Stuttgart, welches ein Team mit mehreren Nationalspielerinnen ist. Dennoch blickt er mit Vorfreude auf das Match, insbesondere auf das Wiedersehen mit Stuttgarts Außenangreiferin Ivana Vanjak und Chefcoach Konstantin Bitter.
Konstantin Bitter zeigt Respekt für Borken, kennt jedoch die Stärke seines eigenen Teams: „Ich tippe auf Stuttgart“, sagt er schmunzelnd über die Prognose des Pokalsiegers 2024.
Chang Cheng Liu betont, dass sein Team nicht chancenlos ist: „Wir spielen, was wir können.“ Ein Satzgewinn wäre für ihn bereits ein Erfolg.
live bei SPORT1extra
Das DVV-Achtelfinalspiel findet am Samstag, den 4. November, um 19.30 Uhr statt. Online-Tickets sind über die Homepage der Skurios Volleys erhältlich und das Spiel wird auch live bei SPORT1extra übertragen.
Ein beliebtes Abenteuer für Kinder direkt vor der Haustür, ist die Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ im Naturparkhaus Schloss Raesfeld. Eintritt frei.
Die Tage dehnen sich aus und sind von Feuchtigkeit geprägt. Ein Besuch des Spielplatzes scheint nicht immer die beste Wahl zu sein. Als interessante Alternative für einen fesselnden und unterhaltsamen Tag mit den Kindern empfiehlt sich die Lernwerkstatt des Naturparkhauses Tiergarten Schloss Raesfeld. Hier können Familien die Ausstellung „Der Natur auf der Spur“ erkunden und auf Entdeckungsreise gehen.
Was schlummert denn da in der Erde?
Entdeckungen in der Natur
Die Faszination von Wald und Natur, mit all ihren einheimischen Bewohnern, stellt für Kinder ein abwechslungsreiches und aufregendes Erlebnis dar. In der oberen Etage des Naturparkhauses gibt es zahlreiche Möglichkeiten für die Kinder, sich intensiv mit der Natur auseinanderzusetzen, sei es durch interaktive Angebote oder durch das Beobachten von Waldtieren aus nächster Nähe. Unzählige interaktive Stationen locken die Naturfreunde.
Laut Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings, wird die Ausstellung hoch geschätzt und viele Familien besuchen sie mehrfach.
Ein besonderes Highlight für Kinder ab vier Jahren ist der große interaktive Tisch. Dort können sie ihr Wissen in einem Natur-Memory unter Beweis stellen. Ein weiteres interaktives Element regt zum Nachdenken an: Was gehört in den Wald und was nicht? Wer genau hinsieht, entdeckt Zigarettenstummel, Plastikflaschen und andere Unrat auf dem Waldboden. Die Aufgabe ist es, diesen Müll korrekt zu entsorgen, um den Wald wieder in seinen natürlichen Zustand zu versetzen.
Die lebensgroßen Tiermodelle ziehen besonders viele Blicke auf sich und regen zu zahlreichen Fragen an, die direkt vor Ort geklärt werden können.
Den Wolf hautnah erleben. Foto: Petra Bosse
Geschichten und Aktivitäten
Die an der Tourist-Info verfügbare Vorlese- und Mitmachgeschichte motiviert dazu, sich aktiv in der Ausstellung zu beteiligen. Die gestellten Aufgaben, kniffligen Rätsel und informativen Geschichten richten sich vornehmlich an Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Doch auch jüngere Kinder können mit Hilfe ihrer Eltern hier viel erleben und lernen.
Für die komplette Entdeckungstour sollte der Besucher etwa eine Stunde einplanen. Danach können die Kinder auf dem angrenzenden 5.000qm² großen Naturerlebnisgelände, das unter anderem Kletter- und Balancierpfade, einen Niedrigseilgarten und vieles mehr bietet, ihre Energie freien Lauf lassen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.
Öffnungszeiten
Das Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld hat zu folgenden Zeiten geöffnet: Werktags von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16.00 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 13.00 bis 16.00 Uhr.
Aktuelle Entwicklung der Arbeitslosenzahlen im Kreis Borken – Leichter Rückgang im Oktober 2023. In Raesfeld waren im Oktober 113 Arbeitslose registriert.
Im Kreis Borken wurde im Oktober 2023 ein leichter Rückgang der SGB-II-Arbeitslosenzahlen verzeichnet. Laut Landrat Dr. Kai Zwicker ist diese Entwicklung zwar positiv, doch die Herbstbelebung habe bereits an Dynamik verloren. Die offiziellen Zahlen des „Jobcenters im Kreis Borken“ zeigen für Oktober insgesamt 6.227 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die als arbeitslos gelten – ein Nachteil um 10 Personen gegenüber September 2023. Im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch ein Anstieg um 522 Personen zu beobachten.
Stabile Arbeitslosenquote
Trotz des leichten Schadens bleibt die Arbeitslosenquote im Kreisgebiet konstant bei 2,8 Prozent. Dieser Wert spiegelt den Anteil der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen wider.
Steigerung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten hat sich leicht erhöht und liegt jetzt bei 11.265 Personen, ein Anstieg um +5 im Vergleich zum Vormonat. Dazu gehören auch Personen in Eingliederungsmaßnahmen, Schüler ab 15 Jahren, und Teilzeitbeschäftigte, die zusätzlich auf SGB-II-Leistungen angewiesen sind.
Anstiege der Grundsicherungsempfänger
Insgesamt haben im Oktober 2023 16.154 Personen in 8.138 Bedarfsgemeinschaften Grundsicherung für arbeitssuchende erhalten. Dies bedeutet einen Anstieg sowohl in der Anzahl der Bedarfsgemeinschaften als auch der Leistungsberechtigten im Vergleich zum Vormonat und zum Vorjahr.
Arbeitslosenquoten nach Gemeinden
Die einheitliche Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent kann nicht auf die einzelnen Gemeinden des Kreises heruntergebrochen werden, da die erforderlichen Daten fehlen. Als alternative Vergleichsgröße dient das Zitat basierend auf der Bevölkerung im Alter von 15 bis 65 Jahren, die im Zweiten Sozialgesetzbuch als grundsätzlich erwerbsfähig gilt.
Die genauen Zahlen und Vergleichswerte für die Städte und Gemeinden des Kreisgebietes sind den beigefügten Grafiken zu entnehmen.
Aktuelle Informationen zur Blauzungenkrankheit – Bei Verdacht oder auffälligen Untersuchungsergebnissen ist umgehend das Kreis-Veterinäramt Borken zu informieren
Kreis Borken. Seit Mitte Oktober hat die Blauzungenkrankheit auch Deutschland erreicht. Dabei handelt es sich um eine virusbedingte Tierseuche, die von blutsaugenden Mücken der Gattung Culicuides (Gnitzen) auf alle Wiederkäuer (z. B. Schafe, Ziegen, Rinder oder Wildwiederkäuer) übertragen werden kann.
Wichtig: Menschen und andere Tiere sind nicht betroffen! Der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten ist daher vollkommen unbedenklich. In zwei Schafbeständen im Kreis Kleve wurde der Erreger der meldepflichtigen Tierseuche kürzlich bei erkrankten Tieren nachgewiesen. Bereits seit einigen Wochen gibt es zudem ein sehr aktives Seuchengeschehen in den Niederlanden mit weit über 1.500 betroffenen Tierbeständen sowie einen bestätigten Fall in Belgien und mehreren bestätigten Fällen in Niedersachsen.
Schwere Erkrankungen in Schafbeständen
Das aktuell verbreitete Virus (Serotyp 3) verursacht schwere Erkrankungen in Schafbeständen. Rinder sind in der Regel nur mit milden Symptomen betroffen und Ziegen scheinen bisher kaum empfindlich zu sein.
Typische Symptome vor allem bei Schafen sind hohes Fieber und eine Schwellung der Mundschleimhäute sowie der Zunge. Damit verbunden kommt es zu vermehrtem Speichelfluss und Schaumbildung vor dem Maul. Bei Rindern findet sich in erster Linie ein Milchrückgang und gelegentlich werden Lidschwellungen und Verfärbungen der Zitzenhaut beobachtet.
Verlust des „Freiheitsstatus“
Durch den Verlust des „Freiheitsstatus“ für die Blauzungenkrankheit in den betroffenen Regionen kommt es zu erheblichen Einschränkungen bei der Verbringung von Tieren der genannten Arten in andere Bundesländer und andere EU-Mitgliedstaaten. Aufgrund der aktuellen Ausbreitungstendenz haben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen vereinbart, dass sie als EINE infizierte Zone anzusehen sind und damit Verbringungen von Tieren innerhalb dieser Bundesländer erleichtert werden.
Richtiger Umgang mit Verdachtsfällen:
Diese Tierseuche ist meldepflichtig, sodass jeder Fall eines verdächtigen Krankheitsbildes oder eines auffälligen Untersuchungsergebnisses beim Kreis-Veterinäramt zu melden ist. Telefonisch bei Dr. Michael Kerkhoff 02861/681-3866 oder bei Henrike Geuking 02861/681-3824.
Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Kreises Borken www.kreis-borken.de unter dem Stichwort Tierseuchen/Blauzungenkrankheit zu finden oder können beim Kreis-Veterinäramt erfragt werden.
Raesfeld darf sich auf einen frischen Wind in der Hairstyling-Szene freuen. Direkt an der Leineweberstraße, neben Optik Hinzelmann, wird der innovative Frisörsalon „crehaartive“ in Kürze seine Pforten öffnen.
Für alle, die vorab einen Blick in den Salon werfen und einen ersten Eindruck gewinnen möchten, gibt es eine besondere Gelegenheit: Am Montag, den 6. November, lädt der Salon von 15 bis 18 Uhr zu einem Sektempfang ein.
Eine ideale Chance, um die Atmosphäre des Salons aufzusaugen, sich über die vielfältigen Dienstleistungen zu informieren und vielleicht den einen oder anderen Styling-Tipp von Anke Dörnemann persönlich zu erhalten. Die Geschäftsinhaberin freut sich besonders auf diesen Tag und hofft auf regen Besuch. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
Offizielle Eröffnung ohne Termin
Ab Dienstag, den 7. November, um 9 Uhr, startet der Salon offiziell in die erste Betriebswoche. Während dieser Zeit sind alle Kundinnen und Kunden, auch ohne einen festen Termin, willkommen, um die Dienste von „crehaartive“ auszuprobieren.
Die Flüchtlingssituation hat sich in den vergangenen Wochen in nahezu allen Kommunen zugespitzt. So wird aktuell dringend zusätzlicher Wohnraum gesucht. Auch in der Gemeinde Raesfeld herrscht eine angespannte Lage hinsichtlich Flüchtlingen und Wohnraum (wir berichteten). In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses am Montag wurde die aktuelle Situation der Geflüchteten offen gelegt und diskutiert.
Laut Bürgermeister Tesing sei das Thema von so großer Bedeutung, dass es als einziger Punkt auf der Tagesordnung stand. Er betonte die Dringlichkeit und Verwies auf die Stellungnahmen der Bürgermeisters im Kreis Borken.
Norbert Altrogge, Leiter des Ordnungs- und Sozialamts, sowie die Integrationsbeauftragte Nicole Höbing informierten über den aktuellen Stand der Flüchtlingssituation.
573 Flüchtlinge leben in der Gemeinde Raesfeld
In der Gemeinde Raesfeld mit 11.814 Einwohnern leben insgesamt 814 Menschen, die keinen deutschen Pass haben (7 Prozent).
Davon kommen 573 Personen aus Drittstatten. Die größten Gruppen der Flüchtlinge sind mit 26 Prozent, 151 Personen (2022 waren es 160) kommen aus der Ukraine, gefolgt von 22 Prozent aus Syrien und zwölf Prozent aus der Türkei. Weitere 241 Flüchtlinge, die teilweise schon viele Jahre in Raesfeld wohnen, stammen u.a. aus EU-Staaten sowie aus der Türkei 12% und Serbien 12%.
84 Flüchtlinge hat die Gemeinde Raesfeld bis jetzt zugewiesen bekommen.
265 anerkannte Flüchtlinge beziehen Bürgergeld
342 Personen sind in 36 Häusern der Gemeinde untergebracht, wobei sich 32 Unterkünfte in Raesfeld befinden und jeweils zwei in Erle und Homer. Laut Norbert Altrogge seien die Räume teilweise mit bis zu vier Personen belegt.
Von den 342 untergebrachten Personen beziehen 265 Bürgergeld, da sie als Geflüchtete anerkannt sind. Dieser Personenkreis sollte laut Altrogge nicht mehr in den Gemeinde-Unterkünften leben. Allerdings fehle es in Raesfeld an dringend benötigtem Wohnraum. Auch bleiben 95 Prozent der Geflüchteten in Raesfeld. „Es es gibt kaum Wegzüge“, so Altrogge. 48 der Flüchtlinge sind Selbstzahler.
Unterbringungen sind überfüllt
Nicole Höbing betonte, dass die Unterbringung der Menschen für die Mitarbeiter der Gemeinde immer herausfordernder werde. In einigen Fällen teilen sich bis zu sieben Menschen ein Bad. Es herrsche Enge, in den Küchen und insbesondere in den sanitären Einrichtungen, führte Höbing weiter aus. „Wie man sich leicht vorstellen kann, gestaltet sich die Sauberhaltung unter solchen Umständen schwierig. Oftmals hört man Aussagen wie ‚Das war ich nicht'“, so Höbing.
Weitere Flüchtlinge angemeldet
Aktuell ist die Gemeinde der größte Vermieter vor Ort und in der Region und weiterhin auf der Suche nach geeigneten Unterkünften. Allein im Oktober wurden der Gemeinde 25 Personen zugewiesen. Für November sind, nach aktuellem Stand, weitere sieben Personen angemeldet.
Familiennachzug ist ein weiteres Problem
Die Gemeinde steht vor auch vor einem weiterem großen Problem aufgrund des Familiennachzugs bei anerkannten Flüchtlingen. Es passiert immer öfter, dass eine Mutter mit mehreren Kindern unangekündigt vor der Tür steht und ebenfalls untergebracht werden muss – selbst wenn der Vater noch in einer Flüchtlingsunterkunft lebt. „Diese Familienmitglieder kommen zusätzlich zu den bereits vorhandenen Problemen auf Wohnraum ‚on Top‘ hinzu“, erklärt Altrogge.
Schon jetzt gibt es Ankündigungen weiterer Ankömmlinge: Am Montag sind bereits zwei Familien aus Russland und Syrien eingetroffen. In den kommenden drei Wochen werden in Raesfeld außerdem drei Frauen mit insgesamt acht Kindern erwartet.
Nur noch drei freie Kita-Plätze
In diesem Zusammenhang müssen dann 13 Kinder, die kein Deutsch sprechen, in die Schule integriert werden. Altrogge betont: „Die Situation ist angespannt. In den Kindertagesstätten sind nur noch drei Plätze verfügbar, danach sind sie voll ausgelastet.“ Auch die Integrationskurse in Borken sind bereits überfüllt, sodass es eine Wartezeit von sechs Monaten für die nächste Teilnahme im kommenden Jahr gibt.
22 Personen könnten abgeschoben werden
In Bezug auf die Vorschläge der Bundesregierung, die darauf abzielen, die Situation zu entschärfen und das Asylverfahren zu beschleunigen, stellte Altrogge im Hinblick auf eine beschleunigte Abschiebung klar, dass nur 22 Personen dafür in Raesfeld in Frage kämen. Bei diesen sei eine Abschiebung bisher entweder aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund der Ablehnung des Herkunftsstaates wegen fehlender Pässe gescheitert.
Mit Blick auf eine Einführung einer Bezahlkarte, sei das für Raesfeld keine Option, da in der Gemeinde lediglich 31 Geflüchtete betroffen wären. „Dies könnte zwar ein Anfang sein, bietet uns jedoch momentan keine wirkliche Erleichterung“, sagte Altrogge.
30 Ehrenamtliche in der Flüchtlingsshilfe
Ein Lichtblick in dieser Situation seien laut Altrogge die 30 ehrenamtlich Engagierten, die sich in verschiedenen Bereichen der Flüchtlingshilfe, wie beispielsweise als Familienpaten, in der Fahrradwerkstatt, der Kleiderkammer oder neuerdings auch bei Steuererklärungen, einsetzen.
In der darauffolgenden Diskussion waren sich alle Fraktionen einig, dass auf lokaler Ebene dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, obwohl die Gemeinde keinen direkten Einfluss auf die Zuweisung der Geflüchteten hat.
Diskussion
Rupert Kolle (UWG) betonte: „Wir müssen jetzt eine Lösung finden.“
Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, unterstrich die Notwendigkeit, generell bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Karl-Heinz Tünte äußerte die Ansicht, dass der Zufluss nicht beeinflussbar sei und sagte: „Wir müssen uns darauf konzentrieren, Kapazitäten zu schaffen.“
Hans-Dieter Strothmann (CDU) lobte die hervorragende Arbeit von Ehrenamtlichen und Verwaltung. Er fragte sich, warum die Hälfte der Kriegsflüchtlinge (44), Abweichend zur allgemeinen Situation in Deutschland, aus der Ukraine in der Gemeinde Männer sind. Altrogge erklärte, dass einige Ukrainer bereits als 17-Jährige ankamen und nun volljährig seien. Einige der Urkainer seien auch bei Kriegsausbruch nicht in der Ukraine gewesen, sondern arbeiteten im Ausland. Darüber hinaus seien Familienväter mit drei oder mehr Kindern aus der Ukraine von der Wehrpflicht ausgenommen.
Christoph Stephan, Fraktionsvorsitzender der FDP, mahnte die Regierungen in Berlin und Düsseldorf, Deutschland weniger attraktiv für Flüchtlinge zu machen, statt „Menschen in Turnhallen unterzubringen“.
Elke Rybarczyk, SPD-Fraktionsvorsitzende, kritisierte die „Kälte“ der Diskussionstöne und sagte: „Ich glaube nicht, dass Menschen sich freiwillig auf diese gefährliche Wege begeben.“
André Olbing (CDU) betonte, dass die Situation in den Herkunftsländern verbessert werden muss: „Wir haben auch eine Verantwortung gegenüber den hier lebenden Flüchtlingen.“
Rupert Kolle (UWG) war der Meinung, dass gegenseitige Vorwürfe nicht weiterhelfen: „Wie kommen wir hier vor Ort weiter? Keine Wohnungen, keine Kita-Plätze, keine Schule. Wir müssen jetzt, und nicht in drei, vier Jahren eine Übergangslösung finden.“
Bürgermeister Tesing fasste abschließend zusammen: „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die Gemeinde arbeitet daran, die akutesten Probleme zu lösen.
Info: In Deutschland dürfen anerkannte Flüchtlinge unter bestimmten Voraussetzungen ihre engsten Familienangehörigen nachziehen lassen.
Status des Flüchtlings: Anerkannte Flüchtlinge mit einer Aufenthaltserlaubnis nach der Genfer Flüchtlingskonvention (§ 25 Abs. 2 AufenthG) haben grundsätzlich das Recht auf Familiennachzug.
Engste Familienangehörige: Hierzu zählen der Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner und minderjährige leibliche Kinder. Unter bestimmten Umständen können auch Eltern von minderjährigen, allein geflüchteten Flüchtlingen ein Anrecht auf Familiennachzug haben.
Einschränkungen: Zwischen August 2018 und Ende Juli 2018 war der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten (§ 25 Abs. 2 Satz 1, 2. Alt. AufenthG) ausgesetzt und danach auf 1.000 Personen pro Monat begrenzt. Subsidiär Schutzberechtigte sind Personen, denen nicht der volle Flugschutz nach der Genfer Konvention zusteht, die aber dennoch nicht abgeschoben werden können, weil ihnen in ihrem Herkunftsland ernsthafter Schaden droht.
Voraussetzungen: Für den Familiennachzug müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein, zB der Nachweis, dass der Lebensunterhalt gesichert ist und ausreichender Wohnraum besteht.
Bilanz nach Wohnungsgipfel des Kreises Borken: Parteiveranstaltung ohne greifbare Ergebnisse
Die SPD und die Grünen im Kreistag äußerten ihre Enttäuschung über den Ausgang des Wohnungsgipfels des Kreises Borken. Dieser wurde im Rahmen des Kreisentwicklungsprogramms „Kompass 2035“ ins Leben gerufen, um über bezahlbaren Wohnraum im Westmünsterland zu debattieren. Die Opposition kritisiert jedoch, dass Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) den Gipfel für parteipolitische Zwecke nutzt, anstatt konstruktive Lösungen beizutragen.
Aussagen der SPD-Kreistagsfraktion
Marc Kordel, Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion, kommentierte kritisch das Auftreten der Bauministerin. Außerdem erinnerte er daran, dass die CDU im NRW-Landtagswahlkampf 2017 die Senkung der Grunderwerbsteuer versprochen hatte, ein Versprechen, das bis heute unerfüllt bleibt.
Stellungnahme der Grünen
Die Grünen im Kreistag sind ebenfalls unzufrieden. Dietmar Eisele, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Kreisentwicklung und Digitalisierung, betonte die Vernachlässigung sozialpolitischer Aspekte des Wohnens während des Gipfels. Er plädiert dafür, dass sich der Kreistag mit den Ergebnissen auseinandersetzt und den Gipfel zukünftig effektiver gestaltet.
SPD-Förderung für zukünftige Veranstaltungen
Bei der Neuausrichtung der Veranstaltungen des Kreises will auch die SPD ansetzen. „Erst hatten wir das Desaster der Kommunikation mit den Eltern und Lehrkräften der Landesregierung zum Thema Abordnungen, bei dem es eine Veranstaltung nur für Kreistagsmitglieder und dem Regierungspräsidenten gab, dem Frau Feller lieber fernblieb und nun das. Das nächste Mal werden wir die Veranstaltung wieder in die eigene Hand nehmen, damit Politikerinnen und Politiker in Regierungsverantwortung zum echten Austausch gezwungen sind,“ kündigt der SPD-Fraktionsvorsitzende Daniel Höschler an. „Überhaupt: Seit der ‚Festrede‘ des CDU-Kreisvorsitzenden Jens Spahn auf dem Neujahrsempfang des Kreises, entwickeln sich die Veranstaltungen des Kreises unter Landrat Zwicker immer mehr zu CDU-Wahlkampfveranstaltungen. Eigentlich sollte die Bürgerinnen und Bürger im Fokus stehen und parteiunabhängig an Lösungen gearbeitet werden. Das Gefühl haben wir aktuell leider nicht“.
Trotz einer starken Leistung im Tiebreak legten die Skurios Volleys dem Binder Blaubären TSV Flach mit 3:2 vor. Dennoch zeigten sich die Volleys kämpferisch und verließen den Platz mit erhobenem Haupt.
In einem spannenden ersten Duell beider Teams konnten sich die Binder Blaubären TSV Flacht mit einem 3:2-Sieg durchsetzen. Dennoch gaben die Skurios Volleys zu keinem Zeitpunkt auf und lieferten über 127 Minuten ein beeindruckendes Spiel.
Vorbereitung auf das Match
Vor dem eigentlichen Spiel genossen die Skurios Volleys eine Line Dance-Bewegungseinheit mit ihrem Physiotherapeuten Sepp Jüditz. Dieser spaßige Moment wurde außerdem auf dem TikTok-Kanal der Skurios Volleys geteilt.
Das junge Borkener Team im Fokus
Unterstützt von erfahrenen Spielerinnen wie Sandra Hövels, Doreen Luther und Kapitänin Fabienne Coenders zeigte das junge Borkener Team eine starke Leistung. Besonders die jungen Talente wie Chaine Konjer und Carolin Beining beeindruckten.
Spielverlauf und Höhepunkte
Der Wettkampf zwischen den beiden Teams war intensiv. Besonders Mittelblockerin Doreen Luther steht im Fokus und die Hälfte ihres Teams, wichtige Punkte zu sichern. Im zweiten Satz herrschte jedoch Flacht die Kontrolle und wurde insbesondere von starken Auftritten von Saskia Lenk und Frauke Neuhaus unterstützt.
Während des gesamten Spiels gab es viele spannende Momente, mit einem besonders dramatischen dritten Satz, der zu Gunsten der Skurios Volleys ausging. Doch im vierten Satz kämpften die Binder Blaubären zurück, was schließlich zu einem Tiebreak führte.
Trainermeinung
Nach dem Spiel sagte Trainer Chang Cheng Liu: „Die Mannschaft hat zu viele eigene Fehler gemacht.“ Er fügte hinzu: „Auf dem Spielfeld fehlte uns die Fähigkeit, den Spielrhythmus aus eigener Kraft zu steuern“ und deutete an, dass ohne diese Schwächen möglicherweise mehr drin gewesen wäre.
Ausblick
Die Skurios Volleys stehen nun für spannende Spiele gegen den Allianz MTV Stuttgart im DVV-Achtelfinale und eine Woche später gegen den ETV Hamburg sowie den VC Olympia Dresden. Das junge Team zeigt eine aufsteigende Tendenz und es bleibt spannend, was die nächsten Begegnungen bringen werden.
Vortragsabend: Wozu noch vorlesen im Zeitalter von Tonie- und Tigerbox? Die einfache Antwort: Weil Vorlesen viel mehr ist als nur eine Geschichte zu vermitteln!
Nach einem kurzen Abstecher zur PISA-Studie und dem Thema Lesen und Lesefähigkeit von Grundschülern, erfahren Sie, wie „gutes“ Vorlesen funktioniert und welche Auswirkungen es auf die Wahrnehmung, Lernfähigkeit und Sozialkompetenz Ihres Kindes hat. Dass es natürlich auch um reinen Genuss geht, soll eine kleine Ausstellung empfehlenswerter Bücher am Ende des Abends zeigen.
Gebührenfreier Vortragsabend
Das Bildungswerk Raesfeld bietet diesen gebührenfreien Vortragsabend in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum St. Marien Rhedebrügge am Dienstag, den 14.11.2023 von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Kindergarten St. Marien, Tenkweg 22 in Borken-Rhedebrügge an.
Interessenten werden gebeten sich möglichst kurzfristig im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich anzumelden. Anmeldeschluss ist Freitag, 10.11.2023
Mittlerweile befinden sie in der Gemeinde Raesfeld weit über 30 Defi, die im Fall eines Herzkreislauf Stillstandes von jedem eingesetzt werden können.
Deshalb möchte das DRK Raesfeld nochmal für alle Interessierten eine kostenlose Einweisung bzw. Schulung zum Defi anbieten am 15.11.2023 von 20 bis 22 Uhr im DRK Haus Weseler Straße 5 in Raesfeld.
An diesem Abend bekommt man einem Einblick, wie einfach ein Defi einzusetzen ist und die Überlebenschancen eines Patienten ohne Einsatz von 2% auf über 50% steigt. Es wird vor allem praktisch an dem Abend geübt.
Kontakt
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung im Einsatz mit dem Defi oder die Stabile Seitenlage. Jeder kann an einer Demopuppe die verschiedenen Maßnahmen und den Einsatz üben. Anmeldung über [email protected] oder per Whatsapp bei Michael Weddeling 0160/4466594.
Die UWG-Fraktion Raesfeld stellt einen Antrag für ein Förderprogramm für Balkon-PV-Anlagen an die Verwaltung der Gemeinde Raesfeld.
Die UWG Raesfeld-Erle eV beantragt, dass die Gemeinde Raesfeld ein Förderprogramm für Balkon-PV-Anlagen ins Leben ruft, beginnend mit dem Haushaltsjahr 2024. Die Ausgestaltung dieses Programms soll im zuständigen Fachausschuss diskutiert und festgelegt werden.
Begründung des Antrags
Als Grundlage für den Antrag nennt die Fraktion die stetig ansteigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere die erhöhten Strompreise. Viele Bürger seien, so Volker van Wasen, Fraktionsvorsitzender, daran interessiert, durch den Einsatz von Balkon-PV-Anlagen einen Teil ihres eigenen Stromverbrauchs zu reduzieren. Diese Mini-PV-Anlagen, die sich bereits nach 4-5 Jahren amortisieren würden, ermöglichen auch jenen die Teilnahme an der dezentralen Energieproduktion, die kein eigenes Dach für eine großflächige PV-Anlage haben.
Vergleich mit anderen Gemeinden
In Nordrhein-Westfalen gebe es bereits eine Reihe von Städten und Gemeinden ähnlicher Förderprogramme. Ein solches Programm könnte die Wirtschaftlichkeit der Anlagen zusätzlich verbessern.
Kriterien und Bedingungen
Die UWG-Fraktion schlägt vor, dass die Gemeinde Raesfeld in den kommenden drei Jahren Haushaltsmittel für die Anschaffung von Balkon-PV-Anlagen bereitstellt. Antragsberechtigt sollen grundsätzlich nur Haushalte aus der Gemeinde sein. Dabei soll pro Haushalt nur ein Förderantrag möglich sein und die PV-Anlagen sollten eine Größe von 600W/800W haben.
Verwaltung und Nachweis
Als Verwendungsnachweis müssten die Antragsteller spätestens sechs Monate nach der Installation der PV-Anlage diverse Unterlagen, darunter eine Kopie der Rechnung des Balkonmoduls, in der Verwaltung der Gemeinde Raesfeld einreichen.
Drittes Borkener Repair-Café im Rotkreuz-Zentrum: Freitag, 3. November, 15 bis 18 Uhr. Veranstaltet vom Roten Kreuz und der Freiwilligenagentur Borken, bietet das Café eine Plattform für nachhaltige Reparaturen unterschiedlichster Gegenstände.
Neben allgemeinen Reparaturdiensten weisen die Veranstalter insbesondere auf spezielle Services wie das Schärfen von Messern und einen Näh-Service hin.
Repair-Café in Borken: Ein Treffpunkt für Nachhaltigkeit
Am kommenden Freitag, dem 3. November, öffnet das Rotkreuz-Zentrum in Borken wieder seine Türen für das monatliche Repair-Café. Laut DRK-Pressedienst sei das Café von 15 bis 18 Uhr geöffnet und werde von der Freiwilligenagentur Borken und dem Roten Kreuz im Kreis Borken gemeinsam organisiert.
Reparatur-Quote liegt bei rund 75 Prozent
Der Grundgedanke, reparieren statt wegwerfen und auf Nachhaltigkeit achten, passe sehr gut zum Roten Kreuz und in die heutige Zeit, unterstreicht Sabina Pohla, Bereichsleiterin der Inklusionsbetriebe beim Roten Kreuz im Kreis Borken, im DRK-Pressedienst. Viele Menschen hätten vergessen, dass ältere Gegenstände häufig einfach zu reparieren seien.
Was darf repariert werden?
Sabina Pohla, die Bereichsleitung Inklusionsbetriebe beim Roten Kreuz, erklärt, dass alles zur Reparatur mitgebracht werden dürfe, was mit zwei Händen oder Armen tragbar sei. Die Reparaturen finden im Rotkreuz-Zentrum an der Röntgenstraße 6 statt, sowohl in der Werkstatt als auch im Café Henry.
Zusätzliche Dienstleistungen
Es wird besonders darauf hingewiesen, dass auch Messer geschliffen werden könnten. Dabei handele es sich nicht nur um ein Haushaltsmesser, sondern auch um Messer von Rasenmähern und Heckenscheren. Zudem bestehe ein Näh-Service, der in Anspruch genommen werden kann.
Kosten und Ausgaben
Alle Dienstleistungen sind kostenlos, jedoch ist eine Spende stets willkommen, betont der Veranstalter.
Das Repair-Café in Borken bietet somit eine nachhaltige Alternative zur Wegwerfkultur und leistet einen Beitrag zur Förderung der Gemeinschaft und des Umweltschutzes.
Freiwillige werden weiterhin gesucht
Rotes Kreuz und Freiwilligenagentur betonen in der Mitteilung, dass Freiwillige gesucht werden, die Interesse und Spaß hätten an einer Mitarbeit.
Der Kulturkreis Schloss Raesfeld e.V. und das Atelier für kulturelle Angelegenheiten laden am 5. November (Sonntag) 2023 ab 15 bis 21 Uhr zu einem Festival für Neue Musik am Schloss Raesfeld ein.
Das Event soll das Spektrum zeitgenössischer Musik und experimenteller Klanginstallationen abdecken und sich an ein breites Publikum aus der Region und darüber hinaus richten. Ziel sei es, den einzigartigen Standort mit weltweiten musikalischen Strömungen zu verbinden.
Geschichte und Mission des Kulturkreises Schloss Raesfeld eV
Gegründet im Jahr 1956, hat der Kulturkreis Schloss Raesfeld eV die Mission, der Kultur im Kreis Borken und in angrenzenden Gebieten der Niederlande Raum und Möglichkeit zur Entfaltung zu geben. Von Konzerten, die verschiedene Epochen und Genres abdecken, bis hin zu vielfältigen Veranstaltungen, wie etwa in Adelheids Spargelhaus in Erle, bietet der Kulturkreis eine Plattform für vielfältige kulturelle Ereignisse.
Kooperation mit dem Atelier für kulturelle Angelegenheiten
Das Atelier für kulturelle Angelegenheiten, kurz AkA, wird als Kooperationspartner bei der Organisation des Festivals eine wichtige Rolle spielen. Beide Organisationen teilen das Interesse an der Förderung der Kultur und sehen in der geplanten Veranstaltung eine Gelegenheit, die Bandbreite der Neuen Musik einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Vielfältiges Programm für verschiedene Zielgruppen
Das Programm des Festivals ist so konzipiert, dass es sowohl regionale als auch überregionale Zielgruppen ansprechen soll. Mit einer Auswahl verschiedener Interpreten und Künstler im Bereich neuer zeitgenössischer Musik und experimentellen Klanginstallationen wird eine breite Palette an musikalischen Ausdrucksformen geboten. Damit möchte man die kulturelle Vielfalt des Ortes hervorheben und gleichzeitig Anknüpfungspunkte zur globalen Musikszene schaffen.
Organisatoren mit Erfahrung in zeitgenössischer Kunst
Die organisatorischen Fäden des Festivals ANDERS! liegen in den bewährten Händen von Stefan Demming und Michael Rieken vom Atelier für kulturelle Angelegenheiten. Beide haben bereits fünf Jahre Erfahrung in der Organisation zeitgenössischer Kunst und Musik im ländlichen Raum von Borken und Umgebung. Über ihre Projekte KUNSTHALLE WESEKE (2018/19) und Atelier für kulturelle Angelegenheiten (seit 2020) wurden mehr als 50 Künstler und Musiker vorgestellt, die ortsbezogene Arbeiten zeigten und teilweise in Konzerten mit experimenteller Musik auftraten. Die beiden haben Formate entwickelt, die auch ländliche Gebiete als Bühnen für die Avantgarde nutzbar machen.
Musikalische Vielfalt als Ziel
Für das nächste Festival ANDERS! sei die musikalische Spannbreite der ausgewählten Musiker und Ensembles bewusst weit gefasst. Damit soll dem lokalen Publikum, das bisher vornehmlich an klassischer Musik und Jazz interessiert ist, ein breiteres Spektrum zeitgenössischer experimenteller Musik nahegebracht werden. Das Programm beinhaltet sowohl klassische Instrumentalisten als auch Werke, die aus elektronisch generierten Klängen und Rhythmen bestehen.
Eine Besonderheit des Festivals sind die räumlich inszenierten Klanginstallationen. Diese bieten dem Publikum eine zusätzliche Möglichkeit, experimentelle Musik auf einer neuen Ebene zu erleben. Die Installationen sind so konzipiert, dass sie die Zuhörer in ein umfassendes akustisches Erlebnis einbinden und somit die Grenzen traditioneller Konzertformate erweitern.
Überregionale Anziehungskraft und lokaler Austausch
Das Festival verspricht nicht nur wegen der musikalischen Vielfalt, sondern auch aufgrund des besonderen Ortes eine überregionale Anziehungskraft. Diese Gegebenheit fördert den Austausch zwischen dem lokalen Publikum und den angereisten Musikliebhabern und Musikern, wodurch eine besondere kulturelle Dynamik entstehen soll.
Sorgfältige Auswahl der Künstler mit Berührungspunkten zum Vorprogramm
Bei der Künstlerauswahl wurde bewusst darauf geachtet, dass die Musiker und ihre Projekte Berührungspunkte zum bisherigen Programm des Kulturkreises aufweisen. So tritt beispielsweise der Geiger Johannes Haase auf, der neben seinen experimentellen Darbietungen auch bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen spielt. Damit bildet er eine Brücke zu klassischen Musikstilen.
Interessensschnittmengen für Jazz- und Klassik-Fans
Die Klänge und Rhythmen des Schlagzeug-Duos Salome Amend und Vera Seedorf dürften bei Jazzliebhabern auf besonderes Interesse stoßen. Zusätzlich bieten die mobile Klanginstallation ludwig-van-loop-tour mit ihren Beethoven-Remixen und die Videoprojektion NOCTURNE, die verfremdete Loops der Piano-Musik von Chopin verwendet, einen interessanten Zugang für Fans klassischer Musik, die offen für neue Interpretationen sind.
Durch die sorgfältige Auswahl der Musiker und Installationen soll somit sowohl den Bedürfnissen des lokalen Publikums als auch den Interessen der überregionalen Gäste Rechnung getragen werden.
Vielfältige Klänge für ein breites Publikum
Das Festival bietet nicht nur traditionellere Klänge, sondern öffnet sich auch neue und elektronische Klänge, die vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte. Der performative Ansatz des Ensemble Garage ermöglicht neugierigen Besuchern spannende Einblicke in die Welt der Neuen Musik.
Klang- und Lichtinstallationen mit Kunstansatz
Eine ganz andere Perspektive bieten die Klang(-Licht)-Installationen von Tina Tonagel und Stefan Demming, die eher im Kontext der bildenden Kunst anzusiedeln sind. In den großzügig bemessenen Konzertpausen können die Besucher Zeit finden, diese Installationen intensiv zu erleben.
Mobile Klanginstallation als Vorbote
Bereits am Vortag des Festivals wird die mobile Klanginstallation ludwig-van-loop-tour von Michael Rieken in Raesfeld und den umliegenden Ortschaften präsent sein. Diese Installation dient als klangliche Einstimmung und soll das Interesse an der Veranstaltung am folgenden Tag wecken.
Die verschiedenen Ansätze und Installationen des Festivals sollen somit sowohl ein lokales als auch überregionales Publikum ansprechen und vielfältige Möglichkeiten für musikalische und kulturelle Entdeckungen bieten.
Allerheiligen ist ein christlicher Feiertag, der am 1. November begonnen wird. In einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland ist dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag.
In überwiegend protestantisch geprägten Bundesländern wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein oder Sachsen ist der Tag hingegen kein gesetzlicher Feiertag.
Der Tag dient der Ehrung aller Heiligen, bekannt wie unbekannt, und besitzt sowohl religiöse als auch kulturelle Bedeutung.
Historische Bedeutung
Die Wurzeln des Allerheiligenfestes reichen weit zurück. Ursprünglich wurde das Fest im vierten Jahrhundert in Antiochien eingeführt, bevor es sich im Laufe der Zeit über die gesamte christliche Welt verbreitete. Die westliche Kirche legte das Datum des Festes auf den 1. November fest. Dies erfolgte im Jahr 835 durch Papst Gregor IV.
Religiöse Bedeutung
In der christlichen Tradition ist Allerheiligen ein Tag, an dem alle Heiligen, sowohl die kanonisierten als auch die nicht kanonisierten, geehrt werden. Es ist ein Tag der Besinnung und des Gebets. In vielen Kirchen werden spezielle Gottesdienste abgehalten, in denen der Heilige gedacht wird. In der katholischen Kirche ist es außerdem ein Hochfest, an dem die Gläubigen zur Heiligen Messe gehen.
Kulturelle Praktiken
Neben den Gottesdiensten gehört auch der Besuch von Friedhöfen zu den weit verbreiteten Bräuchen an Allerheiligen. Es ist üblich, die Gräber von Verstorbenen zu schmücken und Kerzen anzuzünden, um der Toten zu gedenken. In einigen Ländern und Regionen, auch in Teilen Deutschlands, ist es außerdem Brauch, an diesem Tag sogenannte „Allerheiligenstriezel“ oder „Allerheiligenbrezen“ zu backen und zu verschenken.
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat Vereinbarungen zur finanziellen Unterstützung von Kommunen für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen getroffen. Raesfeld erhält dabei 357.116 Euro vom Land.
Der Gemeinde Raesfeld kann sich freuen. Sie erhält vom Land Nordrhein-Westfalen 357.116 Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen. Die Vereinbarungen wurden Ende September zwischen der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden im Kontext der aktuellen Krise getroffen worden.
Umfangreiche Finanzmittel des Landes und des Bundes
Das Land NRW stellt insgesamt 708 Millionen Euro für die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen an die Kommunen bereit. Darüber hinaus sind aus Bundesmitteln zusätzliche 100 Millionen Euro für die Digitalisierung der kommunalen Ausländerbehörden vorgesehen.
Steigende Migrationszahlen und zukünftige Pläne
Neben der Aufnahme von Menschen aus der Ukraine wurden im vergangenen Jahr mehr als 40.000 Asylsuchende aus anderen Ländern in Nordrhein-Westfalen aufgenommen und untergebracht. Landesregierung und Kommunale Spitzenverbände haben vereinbart, dass das Land für 2023 weitere 3.000 Plätze in Landeseinrichtungen schaffen und den Kommunen zusätzliche 808 Millionen Euro für die Unterstützung bei der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten zur Verfügung zu stellen.
Am 28. Oktober herrschte im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten schon in den Morgenstunden Hochbetrieb. Innovative Medizin und praktische Gesundheitsversorgung.
Beim „Tag der offenen Tür“ gab es für interessierte Besucherinnen und Besucher nicht nur jede Menge zu sehen, es gab auch reichlich Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Besonderes Highlight der Veranstaltung war die Präsentation des nagelneuen Linksherzkatheter-Messplatzes.
Chefarzt Dr. Jan-Bernd Böckenförde und sein Team der Kardiologie stellten die neue Errungenschaft der Öffentlichkeit vor und erläuterten die wegweisenden Möglichkeiten, die sich im Hybrid-OP für die Patienten ergeben. Dazu erfuhr man, was es mit Stents auf sich hat und wie eine künstliche Herzklappe funktioniert.
Doch auf die zahlreichen Besucher warteten nicht nur Vorträge und Präsentationen. Im Foyer und auf den teilnehmenden Stationen gab es auch verschiedene Teststationen. So konnte man z. B. vor Ort den Blutzucker und den Blutdruck messen lassen. Eine Gelegenheit, die gerne genutzt wurde. Das mag sicher auch an der lockeren Atmosphäre gelegen haben. Anders als beim Hausarzt fehlte hier die Stresssituation, die für gewöhnlich dem kleinen Piks vorausgeht. Sofort nach der Messung gab es zu jedem Wert die kompetente Erläuterung. So konnte man an diesem Tag das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und wertvolle Einblicke in die eigene Gesundheit mit nach Hause nehmen.
Die Herzgesundheit war ein großes Kernthema des Tages. Unschwer zu erkennen an dem übergroßen Herzmodell im Eingangsbereich. Doch es gab noch weitere Themenfelder zu erkunden. So hatte sich auch das Brustzentrum einiges einfallen lassen, z. B. ein Modell, an dem das richtige Abtasten der Brust erläutert wurde. Dazu beriet das erfahrene Fachpersonal zu den psychologischen Herausforderungen, mit denen sich an Brustkrebs erkrankte Frauen häufig konfrontiert sehen. Praktische Lösungen stellten die Zweithaar-Manufaktur Rieswick und das Sanitätshaus Stifter vor. Dazu gab es spannende Vorträge und die Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Expertinnen und Experten der Station.
Praktische Tipps gab es auch für frisch gebackene und werdende Eltern sowie junge Menschen, die sich für eine Ausbildung in der Pflege interessieren. Die staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass bei der Arbeit in ganz besonderen Fällen sogar die Therapieschnecke GARY erfolgreich eingesetzt werden kann. Ein ungewöhnliches Thema, dem wir uns noch ausführlich widmen werden.
Während die Erwachsenen die Stationen erkunden konnten und dabei sicher mehr als einmal ins Staunen gerieten, freute sich der Nachwuchs über das bunte Kinderprogramm. Hungrig machte beides, doch natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt: Im Café bELLIssimo gab es verschiedene Leckereien, während der „Imbiss am Schacht“ mit seinem Food-Trailer herzhafte Snacks wie Currywurst und Pommes bereithielt.
Für den kleinen Hunger zwischendurch gab es leckere Waffeln zugunsten der SPES VIVA. Eine rundum gelungene Veranstaltung, von der vor allem eines im Gedächtnis bleiben wird: moderne Gesundheitsversorgung kann ganz schön spannend sein. Ralf Meier
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