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Bilanz des Karnevalswochenendes – In Raesfeld blieb es ruhig

Veröffentlicht am

Foto: Petra Bosse

Tausende von Menschen haben am vergangenen Wochenende im Kreis Borken Karneval gefeiert.

In mehreren Orten fanden größere Straßenkarneval-Veranstaltungen statt. Dabei blieb es überwiegend fröhlich und friedlich. Jedoch musste die Polizei auch mehrere Strafverfahren einleiten. Nachstehend die Bilanz zu den einzelnen Orten:

Rund 90.000 Jecken säumten bei den Rosenmontagsumzügen die Straßen in mehreren Städten und Gemeinden im Kreis Borken.

Rosenmontag in Raesfeld

Während 2019 Raesfeld die Top 1 bei den Straftaten im Kreis Borken anführte, blieb es diesmal recht ruhig. So kam es unter den 6.000 Besuchern zu „nur“ zwei Körperverletzungsdelikten. In mehreren Fällen erteilten Polizeibeamte Platzverweise.

Vergleich zu 2019

30 Platzverweise, 14 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Sieben Strafverfahren wurden eingeleitet (Hausfriedensbrüche, Beleidigungen und drei Körperverletzungen), sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren (sechsmal Urinieren in der Öffentlichkeit und ein Verkehrsverstoß).

Weitere Einsätze im Kreis Borken

In Bocholt schunkelten circa 50.000 Menschen an der Zugstrecke. Polizeikräfte sorgten sich in neun Fällen um zugelaufene Kinder und um Menschen in hilfloser Lage. Mehrere Randalierer mussten zur Raison gebracht werden . Ermittler kümmerten sich in einem Fall um ein Sexualdelikt. Ein Mann im Alter von circa 20 bis 30 Jahren, mit schlanker Statur, dunkelblonden Haare, dunklem Bart sowie dunklen Augen hatte sich einer Frau unsittlich genähert. Zwei Personen müssen sich aufgrund des Urinierens in der Öffentlichkeit verantworten.

In Stadtlohn stürzte eine Person von der Treppe eines Karnevalswagens. Mit schweren Verletzungen brachte der Rettungsdienst den Gestürzten in ein Krankenhaus. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es zu drei Körperverletzungsdelikten. Ansonsten feierten die rund 13.000 Besucher friedlich.

So auch in weitgehend in den Ahauser Ortsteilen Wüllen (5.000 Zuschauer) und Ottenstein (7.500 Zuschauer) sowie 2.000 Personen in Velen und 3.500 Menschen in
Isselburg.

In Südlohn besuchten circa 4.000 Menschen den Karnevalsumzug am vergangenen Samstag. Dieser verlief störungsfrei. Im weiteren Verlauf der Feierlichkeiten waren mehrere Einsätze der Polizei erforderlich. Es kam zu sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzung, einer Strafanzeige wegen eines sexuellen Übergriffs, drei Platzverweisen und zwei Ingewahrsamnahmen. Bei zwei Widerständen erlitten ein Polizeibeamter und eine Polizeibeamtin jeweils leichte Verletzungen.

In Groß Reken säumten am Samstag ebenfalls circa 4.000 Personen die Strecke des närrischen Lindwurms, der störungsfrei durch die Straßen rollte. Allerdings musste auch dort die Polizei im weiteren Verlauf des Abends mehrfach eingreifen. Die Bilanz: vier Platzverweise, jeweils zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Bedrohung, jeweils eine Strafanzeige wegen sexueller Belästigung und Sachbeschädigung sowie eine Ingewahrsamnahme.

Circa 10.000 Besucher hatten sich am Sonntag in Rhede eingefunden, um dort dem störungsfrei verlaufenden Umzug zuzujubeln.
Im Anschluss kam es zu einigen polizeilichen Einsätzen. Diese schlugen sich nieder in 20 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen öffentlichen Urinierens, drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung, drei Platzverweisen sowie einer Strafanzeige wegen eines Sexualdelikts.

In Schöppingen hatten sich am Sonntag circa 12.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingefunden, um dem Karnevalsumzug beizuwohnen. Dieser verlief weitgehend störungsfrei. Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten sprach die Polizei drei Platzverweise aus und leitete zwei Strafverfahren ein wegen Sachbeschädigung sowie eines
wegen Körperverletzung.

Ebenfalls am Sonntag fand ein Karnevalsumzug in Gronau statt. Diesen besuchten circa 8.000 Menschen. Die Bilanz des weiteren Verlaufs: drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung, eine wegen Widerstands mit einem leicht verletzten Polizeibeamten, zehn Platzverweise und zwei Ingewahrsamnahmen.

Verkehrskontrollen

Zudem kontrollierte die Polizei am Wochenende im gesamten Kreisgebiet auch zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Sechs Autofahrerinnen und Autofahrer steuerten ihr Fahrzeug alkoholisiert, einer stand unter Drogeneinfluss. Bei mehreren Verkehrsunfällen waren Alkohol oder Drogen im Spiel, bei zwei davon gab es Verletzte.

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