Das Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bietet finanzielle Unterstützung durch das Schüler-BAföG, das nicht zurückgezahlt werden muss.
Kreis Borken (pd). Anträge für das Schuljahr 2024/25 können bereits mit der Schulplatz-Bestätigung gestellt werden. Diese Unterstützung hängt von der Art der Ausbildung und persönlichen Voraussetzungen ab.
Förderungsberechtigte Ausbildungsarten
Das Schüler-BAföG richtet sich an schulische Ausbildungen, die zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führen. Dazu zählen Ausbildungen wie Sozialassistenten, Kinderpfleger und Therapeuten sowie Assistenzberufe in der IT und Pharmazie. Ebenso gefördert werden können Schulen des zweiten Bildungsweges, darunter Fachoberschulklassen, Abendrealschulen und Abendgymnasien. Auch allgemeinbildende Schulen ab der 10. Klasse können in Einzelfällen gefördert werden.
Einkommensabhängige Förderung
Die Gewährung des Schüler-BAföG hängt in der Regel vom Vermögen und Einkommen der Schüler sowie der Eltern oder des Lebenspartners ab. Maßgeblich ist das Einkommen aus dem vorletzten Kalenderjahr vor der Antragstellung. Eine Förderung unabhängig vom Einkommen der Eltern ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Antragstellung und Kontaktinformationen
Antragsformulare können online oder vor Ort in den Bürgerbüros abgeholt werden. Die kompletten Antragsunterlagen sind auf der Website der Kreisverwaltung Borken erhältlich und können auch digital über die Plattform www.bafoeg-digital.de eingereicht werden. Bei weiteren Fragen steht die Abteilung Ausbildungsförderung telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.
SPD-Bundestagsabgeordnete wirbt für Förderprogramm der Bundesregierung
Mit der Förderrichtlinie „KI-Leuchttürme für den Natürlichen Klimaschutz“ steht Kommunen und anderen Akteuren eine weitere Fördermöglichkeit im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz der Bundesregierung zur Verfügung. Darauf weist die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, Nadine Heselhaus, hin.
Förderprogramm des Bundes
„Klimaschutz und Künstliche Intelligenz sind zwei der großen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. KI birgt neben Chancen zweifelllos auch Risiken. Wenn wir sie für den Klimaschutz nützen können, steht das definitiv auf der Habenseite der neuen Technik. Hier setzt das Förderprogramm des Bundes an. Ich rufe alle Antragsberechtigten mit kreativen Projektideen auf, sich um eine Förderung zu bemühen“, so Nadine Heselhaus.
Leuchtturmprojekte
Gefördert werden Leuchtturmprojekte, die darauf abzielen, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) die Vermeidung oder Verminderung von Treibhausgasemissionen zu erreichen, der Verschmutzung der Umwelt entgegenzuwirken, Biodiversität und Ökosysteme zu überwachen und zu schützen oder Beiträge zur Anpassung an den Klimawandel zu leisten. Bis 2027 stehen insgesamt rund 24 Millionen Euro bereit.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, kommunale Gebietskörperschaften (einschließlich kommunaler Unternehmen und Zweckverbände), Organisationen (z. B. Stiftungen, Verbände, Vereine, Gewerkschaften) sowie Unternehmen.
In dem zweistufigen Antragsverfahren muss zunächst eine aussagekräftige Projektskizze eingereicht werden. Möglich ist das bis zum 17. Mai 2024.
Marvin Liedmeyer berichtet bei Westfalen e.V. über „Künstliche Intelligenz: Mythos, Magie und Methodik“. Praxisbeispiele aus Ahaus.
Münster/Hamm. Marvin Liedmeyer hat nicht zu viel versprochen: Die Erläuterungen des 23-jährigen zum Thema „Künstliche Intelligenz: – Mythos, Magie und Methodik“ fesselten die über 50 Interessierten, die im Anschluss an die Mitgliederversammlung von Westfalen e.V. in den Veranstaltungsraum der NRW-Bank in Münster gekommen waren, geradezu.
Einsatzmöglichkeiten und Datenschutz durch neues KI-Tool
Der KI-Botschafter des Unternehmens „Tobit Laboratories“ in Ahaus demonstrierte anhand von Praxisbeispielen sowohl die Chancen als auch die Risiken, die mit der Nutzung neuer Technologien einhergehen. Er betonte zudem die Faszination, die von dieser fortschrittlichen Technologie ausgeht.
Im Rahmen seiner Präsentation stellte er das kostenlose KI-Tool „Sidekick“ vor. Dieses Tool integriert die Ergebnisse verschiedener KI-Technologien unter Einhaltung strenger Datenschutzrichtlinien.
Attraktivität und Grenzen der KI-Nutzung
Laut Liedmeyer besticht die Nutzung künstlicher Intelligenz durch ihre Fähigkeit, menschenähnliche Antworten zu generieren. Die Möglichkeit, die Technologie kostenfrei zu testen, erhöhe ihre Attraktivität. Allerdings wies er darauf hin, dass die KI bei der Verarbeitung vorhandener Informationen begrenzt sei, besonders bei der Beantwortung spezifischer Wissensfragen.
Abhängigkeit von Eingabedaten
Die Qualität der KI-generierten Aussagen hänge maßgeblich von den eingespeisten Daten ab. Diese Daten nutze das System wiederum für seine Weiterentwicklung, erklärte Liedmeyer. Trotz gewisser Einschränkungen könne die KI komplexe und anspruchsvolle Themen, wie juristische oder medizinische Inhalte, verständlich machen. Liedmeyer schrieb der KI eine Übersetzerrolle zu, die auch im wörtlichen Sinne zu verstehen sei.
Die KI könne Rollen übernehmen, etwa von Lehrern oder Journalisten, so dass deren Standpunkte und Sichtweisen erfahrbar werden. Sogar Briefe oder Texte könnten abfotografiert und deren Inhalt von der KI zusammengefasst werden.
Der Dreiklang von „Perfekte Daten, Präzise Anweisungen und Messerscharfe Analysen“ ermögliche die Nutzung der Technik, die quasi im menschlichen Gewand daherkommt.
KI als eigenes Schulfach
Es gebe – zumindest bisher – keine Möglichkeiten, die Verwendung von KI nachzuweisen. Auch unter dem Aspekt solle die Stärkung der Medienkompetenz ausgebaut werden, etwa durch die Installierung als eigenes Schulfach. Sehr nützlich könne die KI-Unterstützung beim Verfassen von Texten oder auch als Anregung Geschenkvorschlägen sein. Da die Technik noch in den „Kinderschuhen“ stecke, seien viele Frage ungeklärt, etwa der Copyright-Schutz.
Das Abenteuer Neugründung eines Polizeifrauenchores wagen nun 25 Frauen aus dem Kreis Borken. Derzeit suchen sie weitere Damen, die Lust haben, sich einmal wöchentlich zum gemeinsamen Singen zu treffen.
Im Kreis Borken haben sich 25 mutige Frauen zusammengefunden, um ein spannendes Experiment zu wagen: die Gründung eines Polizeifrauenchores. Der Startschuss fiel mit der Herausforderung, einen geeigneten Chorleiter zu finden. Nun ist es offiziell: Heico Nickelmann, der bekannte Liedermacher und Rockmusiker aus Raesfeld, schwingt den Taktstock.
Farbenfrohes Repertoire
Mit seiner Gitarre begleitet er die Gruppe, die ein farbenfrohes Repertoire an Songs zum Besten gibt. Von Nenas „Leuchtturm“ über ABBA’s „The Winner Takes It All“ bis hin zu „Chasing Cars“ von Snow Patrol – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Proben versprechen nicht nur musikalische Entdeckungen, sondern auch garantierten Ohrwurm!
Die wöchentlichen Treffen finden immer mittwochs um 19:00 Uhr in der Helene Helming Schule in Ahaus statt. Und keine Sorge: Erfahrung ist kein Muss. Die Gruppe besteht hauptsächlich aus Anfängerinnen, mit einigen wenigen Ausnahmen. Auch muss man keine Angehörige der Polizei sein, um mitzumachen.
Kontakt
Hast du Lust bekommen, Teil dieses Chors zu werden und deine Stimme in einer fröhlichen Gemeinschaft erklingen zu lassen? Dann zögere nicht und melde dich bei Nadine Sprey unter der Telefonnummer 0151/61035708. Komm vorbei und lass die Musik sprechen!
Die Egerländer und Blasmusik bei der Musiklandschaft Westfalen in Raesfeld. Böhmische Musik, wie die bekannten Melodien der Egerländer, beweist, dass man für einen flotten Polkatanz nie zu jung ist! Seit ihrer Gründung im Jahr 1956 sind die Egerländer Musikanten erfolgreicher denn je und bringen Menschen aller Altersgruppen zum Schwingen.
Ja, passt das denn? Ein klassisches Konzert an einem Tag mit Wagner und dann die typische Blasmusik der Egerländer mit typischer böhmischer Musik. Intendant Dirk Klapsing ist fest davon überzeugt, dass die Besucher begeistert sein werden.
Auf böhmische Musik, Sinatra-Klänge mit Tom Gaebel und Orchester sowie ein Rendezvous mit Richard Wagner dürfen sich die Gäste bei der Musiklandschaft in Raesfeld freuen. Dort wird vom 15. bis zum 18. August der Innenhof des Schlosses Raesfeld in einen Open-Air-Konzertsaal verwandelt.
Gut gelaunt: Ich heiße zwar Ernst, bin aber nicht Ernst. Foto: Petra Bosse
Abstecher nach Raesfeld
Ernst Hutter, Nachfolger von Ernst Mosch und Chef der Truppe der Egerländer überzeugte sich am Montag am Schloss Raesfeld in der Remise von Hetkamp über das Ambiente, wo er mit seinen Musikern im August auftreten wird. Der am Bodensee lebende 66-Jährige hatte tags zuvor ein Konzert in Dortmund, sodass ein Abstecher nach Raesfeld bestens in seine Reiseroute passte. Er zeigte sich nicht nur bestens gelaunt und wie er sagte, „Ich heiße zwar Ernst, ich bin aber überhaupt nicht ernst“, sondern war auch vom Ambiente des Schlosses beeindruckt.
Nach dem Pressegespräch: Bürgermeister Bürgermeister Tesing, Intendant Dirk Klapsing, Maria Kowalsky, Vors. vom Ortsmarketing, sowie Tobias und Caroline Keßler als Sponsoren Fa. Hetkamp. Foto: Petra Bosse
Ernst Hutter, der seit 35 Jahren Posaune, auch in Big Bands, spielt, ist fest davon überzeugt, dass das Publikum begeistert sein wird, wenn er mit seinen 24 Musikern im Schlossinnenhof auftreten wird.
Blasmusik auf höchstem Niveau
Nicht nur deshalb, weil die Egerländer, von Ernst Mosch 1956 gegründet, schon die vorherige Generation mit ihren Melodien verzaubert hat, sondern weil sie sich bis heute, was die Musik und ihren Stil „Böhmische Musik“ anbelangt, treu geblieben ist. „Unsere Musiker, die überall herkommen, wie beispielsweise aus einem Bundeswehr-Orchester, spielen alle auf höchstem Niveau. Alle haben eine Musikausbildung, es sind junge Bläser und alle im Ensemble haben sich immer weiterentwickelt“, so Hutter.
Es seien besonders auch die jungen Bläser, die die junge Generation darauf aufmerksam machen, welche Energie in der Blasmusik steckt. Deshalb werde oder ist Blasmusik auch niemals langweilig. „Die Konzerte sind heute alle sehr gut besucht und wenn man nach den Egerländern googelt, dann findet man dort sehr viel.“ Und auch Klapsing setzte hinzu, dass Blasmusik und besonders die Musik der Egerländer nie langweilig wird und mittlerweile Konzerthallen füllt.
Orchester-Tradition mit zeitloser Anziehungskraft
Die Egerländer Musikanten und eine Orchester-Tradition mit zeitloser Anziehungskraft über Jahrzehnte, so Klapsing. Darüber hinaus seien die Egerländer bis heute eine reine Boygroup geblieben, die im Laufe der Jahre ihrer erfolgreichen Jahre, was das Publikum und die Fans ihrer Musik anbelangt, eine Generation übersprungen hat. Gespräch Ernst Hutter und Bürgermeister TesingDas zeigt sich auch an den bereits vorreservierten Karten, wo das Alter nicht Ü60, sondern Ü30 ist“, so der Intendant. Und Klapsing ist sich sicher, dass die böhmische Blasmusik auch bei jungen Leuten beliebt sei. „Es gibt eine Menge junge Leute, die diese Musik toll finden“, so Klapsing.
Foto: Petra Bosse
16 mal Musiklandschaft Westfalen mit über 50 Konzerten
Klapsing setzte hinzu, dass er schon ein wenig stolz darauf sei, dass er in diesem Jahr die Egerländer für die Musiklandschaft gewinnen konnte. Das sei auch ein lebender Beweis dafür, dass die Musiklandschaft Westfalen, die in diesem Jahr ihre 16. Veranstaltungen mit über 50 Konzerten am Schloss Raesfeld gibt, und bis heute ihre klassischen Wurzeln nicht vergessen hat, breit für jeden Musikgeschmack aufgestellt ist.
Bereicherung für die Region
Diesem konnte auch Bürgermeister Martin Tesing zustimmen, der den Auftritt der Egerländer am Schloss als sehr positiv sieht und auch ein wenig stolz darauf ist, dass diese nach Raesfeld kommen. Er betonte auch, dass die Konzerte der Musiklandschaft nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für die Region eine Bereicherung sind. „Ich freue mich sehr und bin auch stolz, dass es Dirk Klapsing gelungen ist, das Original Egerländer nach Raesfeld zu holen. Das ist für uns auch eine Bestätigung, dass wir mit unserem Ambiente so einiges erreichen können und die Musiklandschaft so große Namen in die Gemeinde holt“, so Tesing. Er lobte auch gleichzeitig die gute Zusammenarbeit mit der Musiklandschaft und dem Ortsmarketing.
Was ist eigentlich Böhmische Musik?
Böhmische Musik bezieht sich auf die traditionelle Volksmusik aus Böhmen, einer Region in der heutigen Tschechischen Republik. Diese Musikart ist stark von lokalen Traditionen und historischen Einflüssen geprägt und umfasst eine Vielzahl von Instrumenten, darunter Blasinstrumente, Akkordeons und Streichinstrumente. Typisch für die böhmische Musik sind lebhafte Tänze und Melodien, die oft auf Volksfesten und in der Gemeinschaft gespielt werden. Sie hat auch Einfluss auf andere Musikstile, wie die böhmische Blasmusik, die international bekannt ist.
Rosamunde
Das bekannteste und meistgespielte Stück böhmischer Musik ist wahrscheinlich „Škoda lásky„, besser bekannt unter dem deutschen Titel „Rosamunde“ oder international als „Beer Barrel Polka“. Dieses Lied wurde in den 1920er Jahren von dem tschechischen Komponisten Jaromír Vejvoda komponiert. Es erlangte weltweite Berühmtheit, besonders nachdem es in den 1930er und 1940er Jahren von verschiedenen internationalen Künstlern aufgenommen wurde.
Programm: Musikvielfalt im August
Am 16. August (Freitag) dürfen sich Besucher auf einen besonderen musikalischen Genuss freuen: Tom Gaebel und sein Orchester bringen klassische Sinatra-Melodien zum Klingen. Das Repertoire umfasst „legendäre Melodien“ wie „New York, New York“ oder „Strangers in the Night“, die neu interpretiert werden und den Charme böhmischer Musik einfangen.
„Rendezvous mit Richard Wagner“
Der folgende Tag, der 17. August (Samstag), steht ganz im Zeichen von Richard Wagner. Unter der Leitung des Wiener Dirigenten Michael Zlabinger findet das „Rendezvous mit Richard Wagner“ statt. Das beeindruckende Programm bietet nicht nur bekannte Ouvertüren und Vorspiele von Wagner selbst, sondern erstreckt sich auch über Werke von Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber und Jacques Offenbach, was einen vielseitigen musikalischen Abend verspricht.
Das PicknickWunderbar am malerischen Martinsee – Ein neues Kapitel für die alte Ziegelei Menting.
In der alten Ziegelei Menting, zwischen Schermbeck und Raesfeld an der Westricher Str. 62, wird es nun spannend. Ab dem 1. Mai beginnt, unter der Leitung von Martin Manns und seinem Team, ein neues Zeitalter für alle Naturfreunde. Der Unternehmer aus Kirchhellen hat das Gelände der ehemaligen Ziegelei Menting im Jahr 2017 gekauft, aufgeräumt und saniert.
Neustart
Nachdem sich das sanierte Landcafé „Alte Ziegelei“ nicht dauerhaft etablieren konnte und der Pächter im September 2023 nach gut einem Jahr wieder schließen musste, wagt der Besitzer Martin Manns mit einem frischen Ansatz einen Neustart. „Es ist etwas, das es so noch nicht gab“, betont Manns.
Die Transformation der Ziegelei Menting
Die Ziegelei, gelegen in Overbeck, an der Grenze Schermbeck und Raesfeld-Erle, verwandelt sich nun in ein charmantes Refugium für Kurzurlaube. Der ehemalige Lehmbetrieb Menting am Martinssee wird zum Rückzugsort für Erholungssuchende, die Natur und Ruhe genießen wollen. Im Vorfeld dieser Neuentwicklung hat Manns die vergangenen Schwierigkeiten des Landcafé „Alte Ziegelei“ sorgfältig analysiert:
Das neue Konzept: Planbarkeit und Vorreservierung
Die Gastronomie, insbesondere in abgelegenen Lagen, steht vor großen Herausforderungen: Personalengpässe und die Unvorhersehbarkeit großer Besuchergruppen. Manns beschreibt die Problematik eindrücklich: „Wenn eine unangemeldete Fahrradgruppe mit 50 Leuten plötzlich und unvorbereitet ankommt und als Gastronom in diesem Moment nicht genügend Kuchen und Personal hat, dann kann man nur verlieren.“
Der Martinsee im Sommer. Foto: Petra Bosse/Archiv
Seine Lösung? Machen Sie es buchbar. „Damit machen wir es planbar und schaffen glückliche Menschen.“ Letztendlich habe er das „Feld von hinten“ aufgerollt. „Ich habe zuerst das neue Team sorgfältig zusammengestellt, einschließlich der Nachbarschaft. Nach ausführlichen Gesprächen und der Entwicklung eines Konzepts, das allseits Begeisterung weckte, habe ich mit der Umsetzung begonnen.“
Martin Manns in einer seiner 12 Hütten, die ab 1. Mai für ein Picknick gemietet werden können. Foto: Petra Bosse
Ein durchdachtes Konzept
Das neue System sieht vor, dass nur Gäste, die vorher reserviert haben, empfangen werden. Bei Ankunft erhalten sie binnen weniger Minuten einen fertiggepackten Bollerwagen und können zu ihrem reservierten Picknickplatz ziehen. Am 18.000 qm großen Martinsee gibt es sechs, und auf dem Platanenhof ebenfalls sechs liebevoll eingerichtete Hütten plus Picknickplätze. Jeder ist ausgestattet mit komfortablen Sitzgelegenheiten und einem privaten Pavillon, der Schutz vor Sonne und Regen bietet.
Diese Rückzugsorte sind ideal für private Anlässe oder einfach, um die Stille zu genießen. Das Baden im See ist allerdings untersagt, wie Manns betont. „Da die Überwachung des Badebetriebs einen Bademeister erfordern würde, können wir das Baden nicht erlauben“, erläutert Manns die Entscheidung.
Erholung und Idylle pur am 18.000 qm großen Martinsee. Foto: Petra Bosse
Moderne Annehmlichkeiten mitten in der Natur
Obwohl die Gäste mitten in der Natur sind, müssen sie nicht auf modernen Komfort verzichten. Der Platanenhof bietet WLAN, einen Kinderspielplatz und sogar spezielle Wasserangebote für Hunde. Diese durchdachten Details sorgen dafür, dass jeder Besuch entspannend und sorgenfrei ist.
Genussvolle Picknickkörbe für jedes Bedürfnis
Zur Auswahl stehen verschiedene Picknickkörbe, von traditionellen Snacks bis zu Gourmetangeboten. Alle Körbe werden mit echtem Glas, Porzellan und Metallbesteck geliefert, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch das Picknickerlebnis aufwertet.
Picknickhütte unter den Platanen. Foto: Petra Bosse
Verfügbarkeit und Buchungsoptionen
Das Picknickangebot ist vom 1. Mai bis zum 15. Oktober verfügbar und kann von Mittwoch bis Sonntag genutzt werden. Das Zeitfenster für ein schönes Picknick liegt entweder am See oder auf dem Platanenhof bei jeweils 4 Stunden oder PicknickWunderbar Quickie 1,5 Stunden.
Martinsee im Sommer. Foto: Petra Bosse/Archiv
Gäste können zwischen einem Vormittags- oder Nachmittagszeitfenster wählen-
Vormittags von 9:00 bis 13:00 Uhr
Nachmittags von 14:00 bis 18:00 Uhr
Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind innerhalb dieser vier Stunden flexibel, und das komplett ausgestattete Picknick-Set wartet im Bollerwagen am Empfang auf die Gäste.
Der TSV Raesfeld und Eintracht Erle laden herzlich zur Saisoneröffnung am Sonntag, dem 21. April 2024, ein. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 17:00 Uhr auf der Tennisanlage in der Westerlandwehr 38, Raesfeld statt.
Ein Tag voller Tennis und Spaß
Tennisbegeisterte aller Altersklassen dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Sowohl Jung als auch Alt haben die Möglichkeit, beim Schnuppertraining ihre Schläge zu verbessern. Mit sieben verfügbaren Ascheplätzen steht einem freien Spiel nichts im Wege.
Angebote für die Kleinen
Kinder von drei bis sechs Jahren können beim Ball- und Schläger-KIBAZ ihre motorischen Fähigkeiten spielerisch testen. Zudem sorgt eine Hüpfburg für zusätzlichen Spaß abseits des Tennisplatzes.
Kulinarik und Gemeinschaft
Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Grillangeboten bestens gesorgt. Ein Tag, um die Tennissaison gemeinschaftlich zu begrüßen und bei sportlichen Aktivitäten zusammenzukommen.
Kontaktinformation
Interessenten können sich für weitere Informationen an Fabian Hellmig unter [email protected] oder telefonisch unter 0151/17215736 sowie an Gebhard Drucks via [email protected] oder unter 0172/2496040 wenden.
Ein tiefgründiger Abend mit Michael Ende und Friedrich Hechelmann. Ein Abend zum Nachsinnen darüber, „wie elend und wie großartig, wie traurig und wie komisch es ist, Mensch zu sein.“
Am Freitag, den 25. April, lädt TrauerHalt e.V. um 19:30 Uhr alle ein, gemeinsam in die Welt von „Ophelias Schattentheater“ einzutauchen. Dieses besondere Werk von Michael Ende, illustriert von Friedrich Hechelmann, bietet Anlass, über das menschliche Dasein zu reflektieren – seine Tragödien und Komödien, seine Niederlagen und Triumphe.
Das Buch betrachtet das Leben aus einer einzigartigen Perspektive: „Wie elend und wie großartig, wie traurig und wie komisch es ist, Mensch zu sein.“ Diese Worte fassen die Essenz der Geschichte zusammen, die gemeinsam erforscht werden soll. Es ist kein Märchen von lauten Helden, sondern die stille Geschichte von Fräulein Ophelia, deren Lebensweg nicht immer geradlinig verläuft, und es ist auch keine laute Heldengeschichte, die hier erzählt wird.
Anrührend und tröstlich
Aber wie das alt gewordene Fräulein Ophelia mit Enttäuschung, Einsamkeit und Schattenhaftem umgeht, das ist anrührend und tröstlich. Dieses Märchen von Michael Ende und die beeindruckenden Illustrationen von Friedrich Hechelmann sind eine warmherzige Einladung an uns, auch das Dunkle und Schattenhafte in uns anzunehmen und uns selbst zu lieben wie wir sind. Denn was sonst könnte uns in Krankheit und Krise mehr helfen? Am Ende geht es um den großen Schatten Tod und auch der Schluss der Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an…
Termin: Donnerstag, 25. April 2024, 19.30 Uhr Ort: Osterholten 3, 46348 Raesfeld-Erle, 1. OG
Der Vortrag mit anschließender Möglichkeit zum Gespräch ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. Anmeldungen bitte beim Verein TrauerHalt eV:[email protected], 0179 6726590.
Erster gemeinsamer Spielenachmittag mit dem Jugendhaus Erle am Montagnachmittag.
Es war ein erwartungsvoller Tag in Erle, als die AWO in Kooperation mit dem Jugendhaus zum ersten Mal einen Spielenachmittag organisierte. Die Veranstaltung fand in der Küche der Erler Sporthalle statt und stieß bereits bei der Premiere auf große Begeisterung.
Sonja Köhler, die Vorsitzende der AWO, war sichtlich beeindruckt von der Resonanz. „Ich bin regelrecht geflasht darüber, was hier los ist“, äußerte sie am Montagnachmittag.
Generationenübergreifende Freude am Spielen
In gemütlichen Atmosphäre saßen Kinder und Jugendliche zusammen mit der älteren Generation an den Tischen und vertieften sich in verschiedene Gesellschaftsspiele. Insgesamt waren rund 20 Personen anwesend, die sowohl bekannte als auch einige neue Spiele ausprobierten. Diese Spiele wurden entweder von den Teilnehmern mitgebracht oder waren Teil des Angebots im Jugendhaus.
Wer hat die besseren Karten? Alt gegen Jung beim Spielenachmittag am Montag. Foto: Petra Bosse
Das Konzept hinter dem Event
Die regelmäßigen Spieleabende der AWO, die normalerweise jeden ersten Dienstag im Monat stattfinden, erfreuen sich stetiger Beliebtheit. Doch dieses Mal war es etwas Besonderes: die Premiere des gemeinsamen Spielens von Jugendlichen mit der älteren Generation. Daniel Bankstahl, Jugendleiter aus Erle, erläuterte die Idee dahinter: „Mein Gedanke war, Jugend mit der älteren Generation und umgekehrt in Kontakt kommen zu lassen, und dafür sind Gesellschaftsspiele einfach bestens geeignet.“ Neben dem Spaßfaktor bot der Nachmittag auch die Möglichkeit, neue Spiele kennenzulernen und den PC für einige Stunden ausgeschaltet zu lassen.
Erfolg und Ausblick
Das generationsübergreifende Spielen erwies sich als erfolgreich und soll nun ein fester Bestandteil des AWO-Programms werden. „Heute steht eigentlich schon fest, dass wir dieses Angebot weiter für die Zukunft machen werden“, bestätigte Köhler. Zusätzlich zum Spielspaß wurden Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke gegen eine Spende angeboten, für Kinder sogar gratis.
Wachsende Gemeinschaft und zukünftige Veranstaltungen
Mit mittlerweile 43 Mitgliedern seit ihrer Gründung vor eineinhalb Jahren, hat sich die AWO Raesfeld fest in der Gemeinde etabliert. Wechselnde Angebote wie gemeinsames Singen, die Klönbank oder die Spaziergänge werden gut angenommen. „Wir sind froh, dass heute das Experiment auch funktioniert hat und freuen uns auf einen weiteren gemeinsamen spannenden Spielenachmittag mit Jung und Alt“, äußerten Bankstahl und Köhler einstimmig.
Der Tag bewies, wie Spiele Brücken zwischen Generationen bauen und gemeinsame Aktivitäten die Gemeinschaft stärken.
Obstbaum-Pflanzaktion: Schottergärten und Plastikzäune unerwünscht waren anderem die Kriterien zur Vergab von Grundstücke in der Gemeinde.
In der Van-Gent-Straße, dem zweiten Bauabschnitt des Baugebiets Stockbreede, sind fast alle Eigenheime einschließlich der Außenanlagen fertiggestellt.
Nun können sich die Häuslebauer über ein Geschenk der Gemeinde freuen: Obstbäume, die nun in ihren Gärten blühen werden. Diese Aktion war bereits bei der Aufstellung des Bebauungsplans einstimmig vom Rat beschlossen worden. „Wir wollen damit ein Zeichen für blühende grüne Gärten setzen, die die Artenvielfalt fördern“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Ich freue mich, dass ein Großteil der Familien in der Van-Gent-Straße dieses Angebot genutzt hat.“
18 neue Obstbäume für das Neubaugebiet
Die Gemeinde fragte bei den Häuslebauern nach ihren Wünschen und lieferte die gewünschten Obstbäume – acht Kirsch-, sieben Apfel- einen Birnen- und zwei Pflaumenbäume. Vor zwei Jahren waren bereits zwanzig Obstbäume an die ersten Häuslebauer übergeben worden.
Das aktive Vereinsleben des Heimatvereins Erle wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung einmal mehr deutlich. Eine Vielzahl von Projekten, von Naturschutz bis zur Förderung der plattdeutschen Sprache, zeigte das breite Engagement der Mitglieder.
Erle (pd/bos). Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Erle im Sal von Brömmel-Wilms konnte der Vorsitzende Norbert Sabellek 55 Teilnehmer begrüßen. Zu Beginn der Veranstaltung gedachte man der neun Vereinsmitglieder, die im letzten Jahr verstorben sind. Unter ihnen waren auch die ehemaligen Vorstandsmitglieder Hans Schierenberg und Doris Grunewald, die sich besonders für den Naturschutz und die Förderung der plattdeutschen Sprache eingesetzt hatten.
Der Heimatverein bietet mit seiner vielfältigen Palette an Aktivitäten zahlreiche Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement in den Bereichen Natur, Heimat und Geschichte, die für alle Alters- und Interessengruppen zugänglich sind.
Projekt „Babywiese“ fördert das Gemeinschaftsgefühl
Das Projekt „Babywiese“ hat sich erfolgreich etabliert, um junge Eltern und ihre Kinder für den Naturschutz zu begeistern. Bislang wurden 95 Obstbäumchen auf der Wiese an der Erler Mühle speziell für Babys und Kleinkinder gepflanzt. Beim Anlegen von Wegen und Beeten sowie bei den Pflegearbeiten in der freien Natur beteiligen sich regelmäßig Kinder und ihre Eltern. Auch die Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) sind aktiv und wirken in der Garten-AG mit, die den Bauerngarten am Heimathaus pflegt.
Aufführung der Brejpottspöllers: Viele Veranstaltungen bereichern die Brejpottspöllers mit ihren Aufführungen (hier mit dem Märchen „Hase un Eggel“ auf dem Erler Sommerfest)
Sprachförderung durch „Brejpottspöllers“ und „Koffieköppkes“
Ungebrochen ist auch der Zulauf zu den Brejpottspöllers, der Plattdeutsch-AGs des Heimatvereins, in denen Grund- und Sekundarschüler bei der Einübung von Sketchen, Reigenspielen und Märchen unter Anleitung von vier Seniorinnen spielerisch Platt lernen und diese bei vielen Gelegenheiten zur Aufführung bringen.
Die Leiterin der AGs Ingrid Horstmann wusste zu berichten, dass die Brejpottspöllers mit ihren selbst kreierten Sketchen den 1. und 2. Preis beim Kreativwettbewerb des Kreises Borken gewonnen haben. Die aktuell aus 17 Mitgliedern bestehende Seniorengruppe der „Koffieköppkes“ sammelt und archiviert seit 2010 alte Fotos und Totenzettel und verfasst Texte über altes Brauchtum in geselliger Runde bei „Koffie un Koken“.
Kulturelles Engagement und Naturschutzaktionen
Die von Carlo Behler, der als Freigraf Bernd de Duiker in mittelalterlicher Verkleidung auftritt, angebotenen Führungen an der Femeiche und durch die Femeichenausstellung im Heimathaus erfreuten sich großer Beliebtheit. Zwischen April und Oktober des letzten Jahres wurden insgesamt 18 öffentliche und private Führungen durchgeführt, an denen etwa 250 Personen aus der näheren Umgebung und von weiter her teilnahmen.
Die Femeiche mit Bauzaun wirkt derzeit auf Besucher nicht sehr attraktiv. Foto: Heimatverein
Baumaßnahmen auf dem Femeichengelände
Der Heimatverein arbeitet eng mit der Gemeinde zusammen, um trotz der geplanten Baumaßnahmen auf dem Femeichengelände die Qualität der Führungen und Veranstaltungen zu erhalten. Im Zuge der Vorbereitungen wurden bereits alle Infoschilder, Flyerboxen und Femegerichtssteine auf dem Gelände entfernt. Dennoch bemüht sich der Verein, die von Carlo Behler geleiteten Führungen sowie die Femegerichtsveranstaltungen von Walter Großewilde ab Mai weiterhin in gewohnt hoher Qualität anzubieten.
Die von Oktober bis Ende April noch ausgehängte Schulausstellung, durch die Klaus Werner und Ingrid Horstmann in den Wintermonaten geführt hatten, wird dann abgebaut und die in Teilen abgebaute Femeichenausstellung wieder vervollständigt.
Der Heimatverein hofft, dass dieses Schild bald an der A 31 steht. Foto: Heimatverein Erle
Zukunftsorientierte Projekte und Gemeinschaftsaktionen
Eine erfreuliche Nachricht konnte Carlo Behler hinsichtlich der Autobahnschilder über die Erler Femeiche an der A 31 vermelden, die vom Heimatverein bei der Autobahn GmbH beantragt wurden und für die seit Ende 2022 die Genehmigung vorliegt. Wegen der Verteuerung der Schilder um mehr als das doppelte im Laufe des Verfahrens, zeigten sich die Bürgerstiftung REH, die sich zunächst zur Übernahme der Kosten bereit erklärt hatte, und die Gemeinde Raesfeld aus verständlichen Gründen, reserviert, was die Umsetzung des Projektes anbetrifft.
Neue Wege zur Finanzierung von Vereinsprojekten
Doch der Heimatverein ließ nicht locker und nun gibt es eine Perspektive, dass zumindest ein Schild (südlich der Abfahrt Schermbeck aufgestellt) werden kann. Mit der Beantragung von Fördergeldern (65 % der Kosten von 25.000 €) bei der Bezirksregierung hofft die Bürgerstiftung mit Unterstützung der Gemeinde die Kosten stemmen zu können. Eventuell könnte, wenn die Fördergelder genehmigt würden, das Schild schon zur Einweihung des neuen Femeichengeländes aufgestellt werden.
Kulturelles Erbe am Vierorte-Eck
Seine 17. Geschichtstafel konnte der Heimatverein im Verein mit dem Bürgerschützenverein Erle am Vierorte-Eck am Werlo, wo die Gemeinden Erle, Rhade, Marbeck und Heiden-Leblich an einer Stelle zusammentreffen, aufstellen. Der Schützenverein hatte dort 2022 einen Grenzstein gesetzt und später eine überdachte Sitzgelegenheit errichtet. Auch dieses Projekt konnte nur mit dem Förderbeitrag des Regionalmanagement Hohe Mark für Kleinprojekte umgesetzt werden.
Ortsfamilienbuch für Erle
Andreas Cluse sucht Mitarbeiter bei der Erstellung eines Ortsfamilienbuches für Erle. Mit Hilfe der Raesfelder Genealogiegruppe, die ein solches Buch schon für Raesfeld erstellt hat, soll das Projekt in Angriff genommen werden.
„Erlsken Leedes“, begleitet auf der Gitarre von Norbert Sabellek beim Hub-Konzert. Foto: Petra Bosse
Kulturelle und gesellschaftliche Highlights
Besondere Highlights der letzten Monate waren vielfältig und prägten das Vereinsleben nachhaltig. Zum einen war da die Teilnahme der „Brejpottspöllers“ mit der gespielten Version des „Erlsken Leedes“ an dem Hub-Konzert in der Silvesterkirche. Diese Veranstaltung unterstützte die Planung einer Genossenschaftsgaststätte, welche als zentraler Treffpunkt in der Gemeinde dienen soll.
Gedenken an historische Ereignisse
Des Weiteren war der Heimatverein, insbesondere durch zwei Zeitzeugen, an der Gedenkfeier anlässlich der Bombardierung Erles vor 79 Jahren beteiligt. Diese Gedenkveranstaltung diente dazu, die Erinnerungen an die tragischen Ereignisse lebendig zu halten und das Bewusstsein für die Geschichte der Region zu stärken.
Gedenkfeier anlässlich der Bombardierung Erles vor 79 Jahren. Foto: Petra Bosse
Präsentation in lokalen Medien
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung der Aktivitäten des Heimatvereins in Radiowas, dem Mitmach-Radio im Bildungswerk Raesfeld. Unter der Leitung von Klaus Kriebel konnte der Heimatverein seine Projekte und Initiativen einem breiteren Publikum im Bürgerfunk der WMW vorstellen.
Interaktive Beteiligung in digitalen Plattformen
Seit einigen Monaten engagiert sich der Heimatverein auch in der Whatsapp-Gruppe „Bock up Platt kürn“.
Diese Plattform ermöglicht vor allem blinden Teilnehmern aus ganz Norddeutschland, sich in plattdeutscher Sprache auszutauschen. Die Gruppe umfasst ein breites Spektrum an Themen von Alltäglichem bis hin zu Unterhaltsamem und Informationen. Carlo Behler und Ingrid Horstmann, auch aktiv bei den Brejpottspöllers, bringen sich mit interessanten Beiträgen aus Erle ein. Besonders bemerkenswert ist die Beteiligung von zwei immer noch plattdeutsch sprechenden Nachfahren westfälischer Auswanderer aus Brasilien, die die internationale Reichweite der Gruppe unterstreichen.
Jahresprogramm 2024 des Heimatvereins Erle
Frühlingsaktivitäten
30. April: Die „Brejpottspöllers“ gestalten das traditionelle Maikranzaufhängen.
Sommerveranstaltungen
1. Juni: Eine Betriebsbesichtigung wird auf dem Hof Stegerhoff angeboten.
30. Juni: Der Heimatverein veranstaltet das beliebte offene Singen unter den Kastanien.
Ferienaktionen für Kinder
16. Juli: Die traditionellen Waldspiele für Kinder finden statt.
Herbstaktivitäten
1. September: Ein Halbtagsausflug führt die Heimatfreunde zu Habers-Mühle in Krechting.
5. Oktober: Das Herbstfest wird in der Pausenhalle der Silvesterschule abgehalten.
8. Dezember: Ein plattdeutscher Nachmittag findet bei Brömmel-Wilms statt.
Spenden für den Verein TrauerHalt e.V. Gemeinsame Mission: Unterstützung und Hoffnung
Pd/Bosse. In Schermbeck und Erle haben zwei junge Vereine, das Superhelden-Team Schermbeck e.V. und der Erler Verein TrauerHalt, ein gemeinsames Ziel: Sie möchten Menschen helfen, die durch Tod, Krankheit oder den Verlust eines geliebten Menschen schweres Leid erfahren haben. Diese Vereine setzen sich dafür ein, in schwierigen Lebensphasen Unterstützung und Trost zu bieten.
Zu Beginn der Woche konnten Lea Alfers und Hans Overkämping, die Vorsitzenden des Superhelden-Teams Schermbeck, eine freudige Nachricht überbringen. Sie übergaben persönlich einen Scheck über 2.550 Euro an den Vorstand von TrauerHalt e.V.
Lea Alfers betonte dabei die Bedeutung der Arbeit des Vereins: „Es ist unglaublich wertvoll, dass der Verein Trauerarbeit im ländlichen Raum anbietet und so vielseitige Angebote bereithält.“
Foto Vorstand TrauerHalt e.V. v. L.: Simon und Katharina Blankenhagen, Bettina Roßkamp, Judith Kolschen und Thomas Pichler. Foto: Presse
Austausch über die jeweiligen Vereinsaktivitäten
Die Übergabe der Spende fand in den gemütlichen Räumlichkeiten des TrauerHalt e.V. statt und bot Gelegenheit zu einem angenehmen Beisammensein sowie einem inspirierenden Austausch über die jeweiligen Vereinsaktivitäten. „Es ist wirklich bereichernd, dass wir durch unsere Tätigkeit im Verein die Chance erhalten, andere engagierte Menschen näher kennenzulernen!“, äußerte Hans Overkämping seine Freude über den Nachmittag in Erle. Lea Alfers fügte hinzu: „Genau das ist unser Ziel: Solch wichtige Vereinsarbeit in direkter Nachbarschaft finanziell zu unterstützen und auf dieses bedeutende Angebot aufmerksam zu machen.“
Die Ziele und Angebote von TrauerHalt e.V.
TrauerHalt e.V. versteht sich als Anlaufstelle für Trauernde im Raum Borken und Umgebung. Der Verein bietet qualifizierte Begleitung in Einzelgesprächen und Gruppen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Selbsthilfegruppen SternenEltern Borken und SternenKinder Dorsten. Diese Gruppen bieten einen Rahmen für Menschen, die ähnliche Schicksalsschläge erlebt haben, um sich auszutauschen und gegenseitig zu stärken.
Spezielle Gruppenarbeit von TrauerHalt
„Ein besonderes Augenmerk möchten wir auf spezielle Gruppenarbeit legen, die sich am Verlust orientiert: Menschen beispielsweise, die jemanden durch Suizid verloren haben; oder Großeltern, die um ein Enkelkind trauern; Geschwister, die Schwester oder Bruder vermissen. Kinder und Jugendliche brauchen etwas anderes als Erwachsene, junge Familien haben häufig andere Themen als Witwen oder Witwer in höherem Lebensalter. Für alle gilt: Ihr seid nicht alleine mit Eurer Trauer, es gibt andere Menschen, denen ähnliches passiert ist und die Euch verstehen“, so Bettina Roßkamp, Vorsitzende des Vereins.
Termine
Es lohnt sich, regelmäßig auf der Internetseite des Vereins vorbeizuschauen um sich über die aktuellen Angebote zu informieren. Hier findet man zum Beispiel auch die Termine für die Wanderung für Menschen in Trauer. Termine in 2024: Jeweils samstags, 20. April, 20. Juli, 12. Oktober.
Die Musikerinnen und Musikersind heute aus vielen anstehenden Veranstaltungen, wie Schützenfeste, Adventmarkt, Einweihungs- und Eröffnungsfeiern in der Gemeinde Raesfeld nicht mehr wegzudenken: Das Fanfarencorps Raesfeld.
Das Fanfarencorps Raesfeld feierte am Sonntag auf Hecheltjens Hof seinen 65-jährigen Geburtstag. Die Feier war ein Rückblick auf die erfolgreichen Jahre, präsentiert von Christian Willing (Vorsitzender), der die Anwesenden durch die Geschichte des Corps führte. Gefeiert wurde der Tag Freunden, Schützenvereine, musikalisch begleitet vom Blasorchester Erler Jäger.
Am 17. April 1959 begann die Geschichte des Corps, als Paul Föcking 16 junge Männer aus Raesfeld in einem neuen Übungsraum begrüßen konnte. Zu den Gründungsmitgliedern zählten gehörten Helmut Brömmel, Karl-Heinz Feyerabend, Ewald Gesing, Martin Hater, Werner Krabbe, Josef Leiting, Friedhelm Loker, Hubert Löchteken, Martin Löchteken, Alfons Nießing, Hubert Niesßing, Walter Nießing, Hermann Ridder, Karl-Heinz Ronau, Hermann Schlüß und Martin Stenert. Die Vision eines eigenen Fanfarenzugs im Junggesellenschützenverein wurde Wirklichkeit.
Gründungsversammlung 1. April 1959 v.l.: Bernhard Marpert, Konrad Löchteken, Kurt Hidding, Josef Droste, Friedel Hoffmann, Clemens Tünte, Willi Stenkamp, Willi Beckmann, Norbert Hater, Paul Föcking und Willi Pieper.
Der erste Auftritt und die Herausforderungen
Der erste Auftritt sollte beim nächsten Schützenfest im September sein. Dazu mussten Uniformen her. Uniformen aber waren teuer und selbst schneidern dauerte zu lange. Aber man wusste sich zu helfen: Schwarze Schuhe, weißes Hemd und schwarzer Binder und jede Menge Selbstvertrauen in das eigene Können waren die Grundausstattung. Nach vielen emsigen Übungsstunden stand der erste öffentliche Auftritt auf dem Plan.
Musikalischer Leiter David Babucke
Erster öffentlicher Auftritt und weitere Entwicklungen
Der erste große Auftritt erfolgte am 26. Juli 1959 zum 50-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie Raesfeld. Der zweite finanzielle Kraftakt war die Anschaffung von Fanfaren-Wimpeln. Mit dem ersten großen Pressebericht über den Fanfarenzug horchte Raesfeld auf. Dann folgte am 20. September 1959 das, was sich der Junggesellen-Vorstand erträumt hatte: Junggesellenschützenfest mit einem eigenen Fanfarenzug.
Ein etablierter Bestandteil von Raesfeld
Das Fanfarencorps Raesfeld besteht zurzeit aus 63 aktiven Mitgliedern. Neben den aktiven Musikern gibt es noch 150 fördernde Mitglieder, die durch ihre Zugehörigkeit den Verein finanziell unterstützen aber auch als „Schlachtenbummler“ die Musiker zu den Auftritten begleiten.
Herzlichen Glückwunsch sagte an diesem Tag auch von Bürgermeister Martin Tesing. Die Bedeutung des Fanfarencorps für die Gemeinde hob Tesing noch einmal hervor. So beispielsweise wurde im letzten Jahr der Bürgerpark eingeweiht, wo die Fanfaren mit Pauken und Trompeten einmarschiert sind. „Das war einfach sehr eindrucksvoll und es ist genau das, was den Verein auszeichnet. Ihr präsentiert die Gemeinde hervorragend. Vielen, vielen Dank dafür“, erklärte der Bürgermeister.
Schlossgemeinde Raesfeld
In diesem Zusammenhang verriet Tesing auch, dass die Gemeinde Raesfeld zukünftig den Titel „Schlossgemeinde“ hinzubekommt. „Zu einer Schlossgemeinde Raesfeld gehört zwingend ein Fanfarencorps und das haben wir schon seit 65 Jahren. Auch dafür, ganz herzlichen Dank“, so der Bürgermeister.
Qualifikation des Fanfarencorps für die Deutsche Meisterschaft 2025
Das Fanfarencorps Raesfeld hat sich erfolgreich für die Deutsche Meisterschaft 2025 in Ulm qualifiziert. Diese beeindruckende Leistung erfolgte beim 53. Landesmusikfest in Freren, wo das Corps vor drei Wertungsrichtern auftrat.
Mit einer Gesamtpunktzahl von 83 Punkten im Wertungsspiel hat sich das Fanfarencorps Raesfeld die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2025 gesichert. Dieser Erfolg unterstreicht das hohe Niveau und die musikalische Qualität, die das Corps kontinuierlich zeigt.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Die Gemeinde Raesfeld unternimmt entscheidende Schritte in Richtung nachhaltiger Mobilität: Mit der heutigen Integration von zwei E-Autos in den gemeindlichen Fuhrpark setzt Raesfeld ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.
Die Gemeinde Raesfeld hat heute die ersten beiden E-Autos für den gemeindlichen Fuhrpark übernommen. „Wir fahren nun elektrisch“, freut sich Bürgermeister Martin Tesing. „Dies ist der Einstieg in die sukzessive Umstellung der gemeindlichen Nutzfahrzeuge auf Elektrofahrzeuge und gleichzeitig ein weiterer Mosaikstein für den Schutz des Klimas.“
Poolfahrzeug für das Hausmeisterteam
Laut Verwaltung sei eines der angeschafften E-Autos für das Klärwerk bestimmt und ersetze dort ein altes, reparaturanfälliges Fahrzeug. Das zweite ist als Poolfahrzeug für das Hausmeisterteam vorgesehen, um ein effektives Arbeiten in den gemeindlichen Gebäuden und den vielen Flüchtlingsunterkünften zu ermöglichen.
Ladesäulen mit vier Ladepunkten
In den kommenden Wochen werden auf dem kleinen Parkplatz am Rathaus zwei Ladesäulen mit vier Ladepunkten installiert, um damit eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Der aus der Photovoltaikanlage des Rathauses gewonnene Sonnenstrom sorgt hierbei für eine emissionsarme Ladung der Elektroautos.
Car-Sharing-System
Laut Verwaltung sei die Anschaffung der beiden E-Autos und der Ladesäulen vom Rat im September 2023 einstimmig beschlossen worden. Die Ladesäulen für Dienstfahrzeuge bieten vier Ladepunkte. Diese können zukünftig auch für ein Car-Sharing-System genutzt werden. Zudem würde dies nun den Startschuss für die Umstellung des gemeindlichen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge signalisieren.
Finanziell unterstützt wurde die Anschaffung mit rund 40.000 Euro über das Landesförderprogramm „progress.nrw – Emissionsarme Elektromobilität“. Die Gesamtkosten inklusive der notwendigen Tiefbau- und Anschlussarbeiten belaufen sich auf rund 108.000 Euro.
Im Gespräch gewährt uns André Wachtmeister offene Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge seit der Eröffnung von Hotel „Lieb & Wert“ sowie seine Zukunftspläne.
Ein Hotel, das neu eröffnet wird, trägt immer ein Versprechen in sich – das Versprechen neuer Geschichten, neuer Begegnungen und frischer kulinarischer Genüsse. Seit der feierlichen Eröffnung des Restaurants „Lieb & Wert“ am 1. Mai 2022 und der Aufnahme der ersten Hotelgäste im Frühjahr 2023 hat das Ensemble aus Hotel und Restaurant in der lokalen Gastroszene schnell seinen festen Platz gefunden.
Lieblingsziel für Einheimische und Reisende
Die Kombination aus charmantem Ambiente und erstklassigem Service hat „Lieb & Wert“ zu einem Lieblingsziel für Einheimische und Reisende gleichermaßen gemacht. Um mehr über die neuesten Entwicklungen, die Zukunftsaussichten des Hotelbetriebs und die Gerüchte, die um den Betreiber André Wachtmeister kursieren, zu erfahren, haben wir ein exklusives Interview mit ihm geführt.
André Wachtmeister erkennt offen die anfänglichen Schwierigkeiten an und beschreibt die wesentlichen Veränderungen, die seitdem umgesetzt wurden, um das Hotel und das Restaurant auf einen erfolgreichen Weg zu bringen. Dazu gehört die Neustrukturierung des Personals und die Einstellung eines neuen Küchenchefs, die das Hotel in den letzten Wochen erlebt hat.
Herausforderungen und personelle Veränderungen
„Im Aufbauprozess ist vieles nicht korrekt gelaufen. Vieles lief auch nicht rund, denn am Anfang war ich auf die verkehrte Auswahl von Speisen ausgerichtet“, gibt André Wachtmeister zu. Nicht nur in der Küche, sondern auch im Personalbereich habe er zunächst auf das falsche Pferd gesetzt. Inzwischen jedoch hat sich viel getan: Hotelbetrieb und Restaurant sind bestens aufgestellt, und Wachtmeister verhehlt nicht, dass die Anfangsphase von Unsicherheiten und Fehlentscheidungen, auch personell, geprägt war.
Neuer Küchenchef – neue Speisekarte
Er berichtet, dass er umstrukturiert hat, nicht nur im Personalbereich des Restaurants, sondern auch in der Küche, wo seit Dezember ein neuer Koch wirkt. „Die Entscheidung, sich auf eine traditionelle, bodenständige und anspruchsvolle Küche zu konzentrieren, erwies sich als richtig“, bestätigt Wachtmeister. Der neue Küchenchef Dirk Polert aus Dorsten habe viele neue Impulse gesetzt. Insbesondere durch die Einführung ständig wechselnder Gerichte und mit frischem Fisch, was sehr gut von den Gästen angenommen werde. Polerts arbeitete vorher in einem bekannte Fischlokal in Kalkar.
Expansion und Angebotsverbesserung
Nicht nur der Hotelbetrieb sei gut ausgelastet, berichtet Wachtmeister, sondern auch die Angebote von Frühstücksbüffet und Restaurant werden gut angenommen. Ein Grund dafür, dass hier weitere Verbesserungen und Erweiterungen geplant sind. So wurde das beliebte sonntägliche Frühstücksbuffet aufgrund hoher Nachfrage auf einen weiteren Tag, den Samstag, ausgedehnt.
Öffnungszeiten vom Restaurant
Ab Mai sollen die Öffnungszeiten vom Restaurant erweitert werden. Hinzu kommt demnächst auch ein erschwingliches Mittagessen mit guter Hausmannskost in Buffetform von Montag bis Freitag. „Hier können sich die Leute entscheiden, ob sie im Restaurant essen oder es mitnehmen möchten“, so Wachtmeister. Er fügt augenzwinkernd hinzu, dass der Mittagtisch so sein soll, wie ihn jeder noch von ‚Mutter‘ von früher her kennt.
Neuigkeiten: Catering zieht vom Ährenfeld ins Hotel
Der Wellnessbereich des Hotels wird aktuell neu fertiggestellt, sodass er zeitnah genutzt werden kann.
Neues gibt es auch im Catering-Bereich: „Wir werden im Sommer mit unserem Catering vom Ährenfeld ins Hotel ziehen und alles komplett in die Hotelküche verlegen“, erklärt Wachtmeister. Mit Blick auf die kommende Fußball Europameisterschaft wird es ein Public Viewing geben, wo alle Spiele übertragen werden. Draußen soll dafür eine Großleinwand aufgebaut werden, die mit einer Biergartenatmosphäre kombiniert wird. Weitere geplante Aktionen umfassen Grillabende sowie spezielle Events für Damen und Herren.
Reaktion auf Gerüchte und persönliche Herausforderungen
André sieht sich mit Gerüchten konfrontiert, die seine Ehe, seine finanzielle Lage und seinen gesundheitlichen Zustand betreffen. Auch heiße es, dass er mittlerweile nur noch Angestellter des Investors Tobias Brun sei. Er stellt klar, dass diese Gerüchte völlig unbegründet sind. „Ich bin weder insolvent, noch bin ich krank. Ich bin gesünder denn je, da ich viel Sport treibe und eine neue Lebenseinstellung habe“, betont er. Trotz familiärer Probleme, die auch öffentlich diskutiert werden, betont er, dass diese seine privaten Angelegenheiten sind. Allerdings stellt er einen Punkt klar: „Ich bin in keiner neuen Beziehung und wohne mit niemanden zusammen.“
Abschlussgedanken von André Wachtmeister
André Wachtmeister zieht nach gut zweieinhalb Jahren ein Fazit: „Die letzten zweieinhalb Jahre waren sicherlich nicht die einfachsten Jahre“, wie er betont, „aber die Hotelauslastung ist sehr gut. Darüber können wir uns wirklich nicht beschweren“, resümiert André Wachtmeister.
In einer guten Symbiose befinden sich der Bürgerpark und das Hotel Lieb & Wert. Foto: Petra Bosse
Ein besonderes Highlight sei der neue Bürgerpark. Dieser sei nicht nur für das Hotel, sondern auch für die Gemeinde Raesfeld ein großer Gewinn. „Die Gemeinde hatte hier wirklich eine sehr gute Idee; der Park ist bei schönem Wetter immer gut besucht und voll. Davon profitieren wir natürlich auch.“
Gutes Miteinander zu allen Gastronomen in der Gemeinde
Wachtmeister betont, dass er besonders auch das gute Miteinander zu allen Gastronomen in der Gemeinde schätzt. Er bedauere auch den Rückzug von Arno Rüb aus dem Adelheids Spargelhaus. Für Erle sei das ein großer Verlust. Zur Situation mit der Bürgergenossenschaft in Erle und dem neuen Pächter für das zukünftige Gastronomie HUB, Christian Lipfert, äußert sich Wachtmeister hoffnungsvoll: „Wir verstehen uns jetzt schon sehr gut und tauschen unsere Erfahrungen aus. In einer kleinen Gemeinde wie dieser geht es immer nur mit einem guten Miteinander, statt Gegeneinander“, ist sich Wachtmeister sicher. „Ich hoffe, dass nun endlich alles schnell vorangeht. Wir garantieren eine gute und schöne Zusammenarbeit.“
Rückblickend
Rückblickend auf seine Entscheidung, sich aus der Bürgergenossenschaft zurückzuziehen, reflektiert er: „Ich habe damit, nicht nur für mich persönlich, den einfachsten Weg gewählt, sondern auch durch meinen Rückzug aus Erle für einige Enttäuschungen gesorgt. Mit Blick in die Zukunft und dem neuen Pächter Christian zeigt sich heute aber, dass dies für alle die beste Entscheidung war.“
Und am Ende betont er: „Egal was ist , kommt oder passiert ist, auf meine Familie, Kinder, Mitarbeiter und meine guten Freunde kann ich mich verlassen. Das ist für mich das Wichtigste überhaupt“.
Am 14. April 2024 versammelten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie Erle zur jährlichen Generalversammlung.
Die Veranstaltung, die in der Gaststätte Brömmel-Wilms stattfand, begann mit einem Frühstück und umfasste Ehrungen, einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie Neuwahlen des Vorstands. Die Versammlung schloss mit einem gemeinsamen Lied.
Ehrung und Gedenken
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Ludger Askamp und Präses Klaus Elsner gedachte die Versammlung der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Im weiteren Verlauf wurden langjährige Mitglieder geehrt: Hermann Siemen für 60 Jahre und Maria Langenhorst für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Kolpingsfamilie.
Rückblick und Ausblick:
Martina Schlüter, die Schriftführerin, präsentierte einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres, der durch Fotos von Klaus Grömping unterstützt wurde. Diese Darstellung rief bei den Anwesenden positive Erinnerungen hervor.
Rita Gülker trug den Kassenbericht vor, und die Kassenprüfer Heinz-Peter Hard und Alois Kerkhoff bestätigten eine korrekte Kassenführung. Daraufhin erteilte die Versammlung dem gesamten Vorstand Entlastung.
Wahlen des Vorstandes
Für das kommende Jahr wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt: Rita Gülker als Geschäftsführerin, Maria Pass und Frank Breuer als Beisitzer.
Die Generalversammlung endete um 10.55 Uhr mit dem Lied „Wir sind Kolping“, das gemeinsam gesungen wurde. Dieser traditionelle Abschluss symbolisiert den Zusammenhalt und die gemeinsamen Werte der Mitglieder.
Trotz regelmäßiger Warnungen und erhöhtem Bewusstsein kommt es immer noch viel zu oft vor, dass insbesondere ältere Menschen Opfer von Betrugsdelikten werden.
In einer Zeit, in der die Methoden der Betrüger immer raffinierter werden, ist es unerlässlich, dass Familienmitglieder – insbesondere Kinder und Enkelkinder – ihre älteren Angehörigen über solche Gefahren aufklären und sie schützen.
Ein aktueller Fall am Donnerstag (11.04.) in Münster zeigt, wie skrupellos Betrüger vorgehen: Eine 92-jährige Frau wurde durch einen sogenannten Schockanruf um 6.000 Euro erleichtert. Die Täter gaben sich am Telefon als nahe Verwandte und als Beamte aus und erzählten eine dramatische Geschichte von einem tödlichen Verkehrsunfall, um die Seniorin unter Druck zu setzen.
Tödlicher Verkehrsunfall
Nach Angaben der Seniorin erhielt sie gegen Nachmittag einen Anruf von einer Frau, die sich als ihre Angehörige ausgab. Diese behauptete, in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein. Im Laufe des Gespräches konstruierten die Betrüger eine komplexe Geschichte und reichten die 92-Jährige mehrmals zwischen ihren hin und her.
Kaution zahlen
Sie gaben sich als Kommissare und Rechtsanwälte aus und verlangten von der Seniorin, sie müsse eine Kaution zahlen, um eine Inhaftierung ihrer Angehörigen zu verhindern. Unter dem Eindruck des Schockanrufs stehend, folgte die Münsteranerin den Anweisungen der Anrufer und übergab 6.000 Euro an einen Betrüger, der gegen 17:15 Uhr an der Adresse der Münsteranerin in der Jochen-Klepper-Straße erschien.
Zeugen gesucht
Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den Betrügern geben können, sich unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden, und rät außerdem:
Seien Sie stets misstrauisch, wenn Sie Anrufe über unbekannte Nummern erhalten. Die Polizei wird Sie niemals auffordern, Geld an einen vermeintlichen Polizisten zu übergeben. Nehmen Sie stattdessen selbst umgehend Kontakt mit Ihren Angehörigen auf. Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei unter der Notrufnummer 110!
500 Heißgetränke und 1.000 Gespräche sind das Ergebnis einer „Coffee with a cop“-Veranstaltung am Münsteraner Bahnhof.
Auch Innenminister Herbert Reul hat sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, am Donnerstagnachmittag (11.4.) seine Kolleginnen und Kollegen an dem Kaffee-Stand zu besuchen. „Es war wieder schön in Münster. Die Menschen waren sehr nett und ich habe viel gelernt. Ich bin froh, dass die Münsteraner Polizei auf die Straße geht und mit den Menschen spricht“, lautete sein Fazit, nachdem er mit Bürgerinnen und Bürgern und seinen Einsatzkräften ins Gespräch gekommen war.
Polizei Münster.
Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf legt einen Fokus auf den engen Dialog mit den Münsteraner Bürgerinnen und Bürgern vor Ort: „Ich bin überzeugt davon, dass wir durch nur durch intensiven Austausch gegenseitiges Verständnis schaffen können. Wir sind vor Ort, um für die Menschen ansprechbar und nah an ihren Sorgen zu sein.“
Gespräche bei einem Kaffee, Kakao oder Tee
Mitarbeitende aus zahlreichen Bereichen der Polizei Münster standen den gesamten Tag (12 bis 18 Uhr) für Gespräche bei einem Kaffee, Kakao oder Tee bereit. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich zu verkehrsunfall- und kriminalpräventiven Themen beraten lassen. Ein Einstellungsberater hat mit vielen jungen Interessierten zu Einstellungsvoraussetzungen bei der Polizei gesprochen. Auch zu interkulturellen Themen gab es viele Gespräche mit unserer Kollegin für interkulturelle und religiöse Angelegenheiten. Die für den Bezirk rund um den Bahnhof zuständigen Beamtinnen und Beamten waren auch vor Ort.
Am 20. April 2024 ab 11 Uhr mit Instrumentenvorstellung im Gymnasium Remigianum / Eintritt kostenfrei
Borken. Die gemeinsame Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen und die Remigius Bücherei Borken laden am Samstag, 20. April 2024, alle musikinteressierten Vor- und Grundschulkinder sowie deren Eltern zu einer musikalischen Lesung mit anschließender Instrumentenvorstellung in die Aula des Gymnasiums Remigianum, Josefstraße 6, in Borken ein.
Tollpatschigen Elefanten
Kinder und ihre Familien dürfen sich auf die Geschichte „Kamfu mir helfen?“ von Barbara und Dirk Schmidt freuen. Claudia Heitfeld von der Remigius Bücherei präsentiert die unterhaltsamen Erzählung, in der ein tollpatschigen Elefanten nach einem unglücklichen Sturz die Hilfe anderer Tiere benötigt, um seinen Rüssel wieder in Ordnung zu bringen.
Kamfu mir helfen?“ Stadt Borken
Spaß für die gesamte Familie
Die Lesung wird von den Lehrkräften der Musikschule mit ihren Instrumenten klangvoll untermalt und verspricht somit Spaß für die gesamte Familie. Nach der Aufführung besteht die Gelegenheit, sich bei den Lehrkräften der Musikschule noch detaillierter über die Instrumente zu informieren. Die Lesung findet um 11 Uhr statt und ist kostenfrei. Der Einlass beginnt um 10.45 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter musikschule.borken-nrw.de.
Die Kolpingsfamilie Raesfeld lädt alle interessierten Radfahrer am Donnerstag, dem 25. April 2024, zu einer Tour ein.
Treffen ist um 13 Uhr am Parkplatz des Jugendhauses (Zum Esch 4, 46348 Raesfeld). Die Strecke beträgt rund 48 km. Eine Einkehr ist vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Auskünfte und Anmeldung bis Montag, 22. April 2024 bei Hildegard Rottbeck, Tel. 0151 2068 4058.