Der Start der dritten musikalischen Reise durch die Sommerferien in Raesfeld unter dem Motto „Raesfeld in Sommerlaune“ verlief dieses Jahr anders als erwartet.
Statt hochsommerlicher Temperaturen, wie im letzten Jahr, zeigte sich das Wetter herbstlich kühl. Doch das konnte der guten Laune der Besucher nichts anhaben.
Musik für Herz und Seele
Pünktlich um 17 Uhr legte das Trio am Rathaus los. Mit Gitarre, Herz und Hut brachten sie handgemachte Musik und Schlager zum Mitsingen. Obwohl die Sonne sich nicht am Himmel zeigte, strahlte sie im Herzen der Besucher. Rainer Migenda, der Sänger aus dem Ruhrgebiet, Marcus Becker am Akkordeon und Klaus Sonntag am Schlagzeug sorgten für beste Stimmung.
Regenjacken und Schlagerhits
Die Zuschauer, wetterfest in Regenjacken gekleidet, lieĆen sich von den kühlen Temperaturen nicht abschrecken. Hits wie āIch war noch niemals in New Yorkā und eine Mischung aus Country, Schlager und mehr sorgten dafür, dass der Rathausplatz von frƶhlichem Gesang und guter Laune erfüllt war. Der ein oder andere sang beherzt mit und lieĆ sich von der Musik mitreiĆen.
Die Musiker gaben alles, um nicht nur den Himmel, sondern auch die Laune der GƤste aufzuhellen. Der Abend wurde ein voller Erfolg. āEin wirklich schƶner Abend mit hervorragender Musik. Der Auftakt hƤtte nicht besser sein kƶnnen,ā schwƤrmte ein Besucher. So begann die musikalische Reise durch die Sommerferien trotz kühler Temperaturen mit viel WƤrme im Herzen und Freude unter den GƤsten.
Die zwei Damen vom Ortsmarketing Katharina Zenker (li.) und die Vorsitzende Maria Kowalsky genossen den Abend der 1. Veranstaltung „Raesfeld in Sommerlaune 2024“
NƤchster Termin:Ā Am 19.07.2024 spielt āBƶhmischer Traumā aus Rhedebrügge. Die Teams vom Bauernhof Süthold, Vennekenhof Bleker sowie Jubel & Trubel sorgen für die Bekƶstigung. Der Eintritt ist frei.
Fotos: Petra Bosse und Christian Lipfert
Auftakt Raesfeld in Sommerlaune
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nach der guten Sommerlaune 2024 folgt die Sommerlaune 2025. Foto: Petra Bosse/Archiv
Unbekannte haben in den vergangenen Tagen einen AnhƤnger in Raesfeld gestohlen. Die Tat ereignete sich zwischen dem 4. Juli 2024, 10.00 Uhr, und dem 10. Juli 2024, 11.00 Uhr, an der Marbecker StraĆe.
Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000.
Platz 3 beim Bezirksfinale der NRW-Youngstars in Mettingen für die Sportler der Sebastianschule Raesfeld
Ćberraschung am letzten Schultag: Mit der Post bekam die Sebastianschule eine GlastrophƤe zugeschickt mit der Mitteilung, dass das Leichtathletikteam der Raesfelder Grundschule bei den Bezirksmeisterschaften den 3. Platz erreicht hat. Die Siegerehrung musste nƤmlich beim Bezirksfinale der NRW-Youngstars am Schuljahresende in Mettingen aus zeitlichen Gründen ausfallen, weil die Veranstaltung wetterbedingt in einer Turnhalle stattfinden musste.
Leichtathletikwettbewerb der āNRW YoungStarsā
Der Leichtathletikwettbewerb der āNRW YoungStarsā ist ein aus vier Disziplinen bestehender Mannschaftswettbewerb für Grundschulen. Wie im Jahr zuvor hatten sich die Sebastianschüler erneut als Sieger der Kreismeisterschaften für das Regionalfinale des Regierungsbezirks Münster qualifiziert. Sie hatten sich im Rahmen des Sportunterrichts mit ihren Lehrerinnen Frau Jensen, Frau Wiesigel und Frau Heidemann gezielt auf diese Veranstaltung vorbereitet.
Sportlichen Fertigkeiten an unterschiedlichen Stationen
In der Sprintstaffel über kleine Hürden lieferten sich die Schulen ein Kopf-an-Kopf-Rennen und die Sebastianschüler waren am Ende sehr froh, dass sie den Staffelstab im Gegensatz zu anderen Schulen nicht verloren und alle Wechsel reibungslos klappten. AnschlieĆend stellten alle Schulen ihre sportlichen Fertigkeiten an unterschiedlichen Stationen unter Beweis. So mussten die Kinder den Heulerball mƶglichst weit werfen, aus dem Stand weit springen und einen kleinen Medizinball stoĆen.
Die Ćbungseinheiten im Sportunterricht zahlten sich besonders beim StoĆen aus und die Sebastianschüler konnten diese Disziplinenwertung für sich entscheiden. Beim abschlieĆenden Ausdauerlauf über 5 Minuten mobilisierten die Kinder noch einmal die letzten KrƤfte und liefen in der warmen Sporthalle zur Hƶchstform auf, mit Erfolg: Am Ende erreichte die Schule – wie schon im Vorjahr – einen beachtlichen 3. Platz.
Die Gesamtschule Schermbeck freut sich, ab dem neuen Schuljahr die Firma Wachtmeister aus Raesfeld als neuen Caterer für die Mittagsverpflegung begrüĆen zu dürfen. Durch die kurzfristige Suche nach einem zuverlƤssigen Partner konnte die Schule den Essensbedarf der Schülerinnen und Schüler weiterhin sicherstellen.
Nach den Sommerferien begrüĆt die Gesamtschule Schermbeck einen neuen Caterer für die Mittagsverpflegung und einen neuen Kooperationspartner für die Frühstücksversorgung.
Hintergrund der VerƤnderungen
Der bisherige Kooperationspartner kündigte den Vertrag zum 31.07.2024. Die Schulverwaltung und die Gesamtschule Schermbeck mussten daher kurzfristig neue Partner finden, um die Essensversorgung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Ellen Weber, Fachbereichsleitung III der Gemeinde Schermbeck, erklƤrt: āWir freuen uns, dass wir mit der Firma Wachtmeister aus Raesfeld einen Caterer gefunden haben, der ab dem kommenden Schuljahr die Schülerinnen und Schüler mit einer warmen Mahlzeit in der Mittagspause versorgt.ā
Neue Mittagsverpflegung
Der neue Caterer liefert das Mittagessen weiterhin im āCook and Chillā System an und gibt es vor Ort durch eigenes Personal aus. Der Kostenbeitrag der Eltern für ein Mittagessen betrƤgt maximal 3,90 ⬠pro Mahlzeit. Die Gemeinde Schermbeck subventioniert das Mittagessen, um eine kostengünstige Verpflegung zu gewƤhrleisten.
Buchungssystem āMensa Maxā
Die Essensbestellung erfolgt über das neue Buchungssystem āMensa Maxā, das sowohl per App als auch über die Homepage funktioniert. Neben einer Salatbar kƶnnen die Eltern vorab aus zwei verschiedenen Gerichten wƤhlen. Detaillierte Informationen zur Anwendung des Buchungssystems werden im August auf der Homepage der Gesamtschule verfügbar sein.
Neuer Kooperationspartner für den Schulkiosk mit Imping
Für den Schulkiosk, besonders zur Frühstückszeit beliebt, fand die Gemeinde Schermbeck die Bäckerei Imping aus Dorsten als neuen Partner. Die Bäckerei ist bereits an mehreren Schulen in Dorsten tätig. Das Sortiment wird den Wünschen der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte angepasst. Neben frischen belegten Brötchen können sich die Schülerinnen und Schüler künftig über diverse Backwaren und Snacks freuen.
Positive Resonanz
Christoph Droste, Schulleiter der Gesamtschule Schermbeck, ƤuĆert sich zufrieden: āWir sind sehr froh, dass wir neue Kooperationspartner für unsere Schulmensa im Bereich der Mittagsverpflegung sowie des Schulkiosks gefunden haben.ā Die Schulleitung und die Gemeinde Schermbeck freuen sich auf die neue Essensverpflegung und die künftige Zusammenarbeit.
UPDATE (Mittwoch): Die Verunglückte aus Raesfeld-Erle ist an den Folgen des schweren Verkehrsunfalls verstorben.
Eine Fahrerin eines Elektromobils erlitt am Dienstag in Raesfeld-Erle lebensgefƤhrliche Verletzungen bei einem Verkehrsunfall.Rettungshubschreiber im Einsatz.
Unfallhergang
Gegen 13:40 Uhr fuhr die 90-jƤhrige Frau aus Raesfeld mit ihrem Elektromobil von der StraĆe Lechtenbrink auf die Dorstener StraĆe (BundesstraĆe 224). Nach ersten Erkenntnissen wollte sie die StraĆe mit ihrem Krankenfahrstuhl queren. Eine 36-jƤhrige Raesfelderin war zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Auto auf der Dorstener StraĆe in Richtung Raesfeld unterwegs und kollidierte mit der Seniorin.
RettungsmaĆnahmen
Ein Rettungshubschrauber brachte die schwer verletzte Frau in eine Klinik.
StraĆensperrung
Die BundesstraĆe B224/Dorstener StraĆe war ab Erle in beiden Richtungen für mehrere Stunden gesperrt.
Rainer Migenda, der bereits im letzten Jahr für gute Laune und groĆartige Musik am Rathaus sorgte, kehrt zurück. Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ startet am 12. Juli 2024 in die dritte Runde.
Auftakt zu „Raesfeld in Sommerlaune“ mit Migenda & Friends
Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. startet nach dem Erfolg der letzten Jahre mit der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ in die dritte Runde. An sieben aufeinanderfolgenden Freitagen, vom 12. Juli bis 23. August 2024, erwartet die GƤste ein sommerlich musikalisches und kulinarisches Programm. Bei Live-Musik, kƶstlichen Speisen und erfrischenden GetrƤnken kƶnnen Besucher den Sommer in vollen Zügen genieĆen.
Entgegen der ursprünglichen Ankündigung mit DJ Schweers gab es kurzfristig eine Ćnderung im musikalischen Programm. Migenda & Friends sorgen an diesem Abend mit „Country, Oldies, Rock & Pop“ für eine tolle Stimmung. Der Singer-Songwriter und Ruhrgebietsbarde Rainer Migenda ist in groĆen Teilen des Ruhrgebiets kein Unbekannter.
Handgemachte Musik mit Gitarre, Herz und Hut
Seit mehr als 15 Jahren ist er unter dem Motto „Handgemachte Musik mit Gitarre, Herz und Hut“ auf Stadtfesten, Feiern, MƤrkten und anderen Gelegenheiten in der Region anzutreffen. Bekannt ist er für sein groĆes Repertoire an bekannten Songs aus über 60 Jahren Musikgeschichte, die er in seinem eigenen, besonderen Stil mit seiner Westerngitarre interpretiert.
Organisation und weitere Termine
Die Abende der „Raesfeld in Sommerlaune“ werden von den ƶrtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld e.V. organisiert. Der Eintritt ist frei!
NƤchster Termin: Am 19.07.2024 spielt „Bƶhmischer Traum“ aus Rhedebrügge. Die Teams vom Bauernhof Süthold, Vennekenhof Bleker sowie Jubel & Trubel sorgen für die Bekƶstigung.
Besuchen Sie „Raesfeld in Sommerlaune“ und genieĆen Sie unvergessliche Sommerabende voller Musik und Genuss!
Münsterland e.V. und Münster Marketing rufen gastgebende Betriebe der Region dazu auf, bei ihren Gästen für die Teilnahme an der Befragung zu werben.
Wie gefällt euch das Münsterland? Diese Frage steht im Mittelpunkt der aktuellen landesweiten Gästebefragung, die vom Münsterland e.V. und Münster Marketing initiiert wurde. Ziel ist es, die Bedürfnisse und Wünsche der Reisenden besser zu verstehen, um das touristische Angebot zielgerichtet und zukunftsorientiert zu optimieren.
Aufruf zur Teilnahme
Münsterland e.V. und Münster Marketing rufen gastgebende Betriebe der Region dazu auf, bei ihren Gästen für die Teilnahme an der Befragung zu werben. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Investitions- und tourismuspolitische Entscheidungen, um die ökonomische Bedeutung des Tourismus zu ermitteln und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
„Wie beliebt das Münsterland als Reiseziel ist, zeigen uns die durchweg guten Tourismuszahlen“, sagt Michael Kƶsters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V. „Doch die Zahlen allein verraten nicht, was genau die GƤste an ihrem Aufenthalt schƤtzen. Daher ist es spannend und hilfreich, die GƤste zu ihren Wünschen und ihrem Reiseverhalten zu befragen.“
Anreize und Informationen
Tourismus NRW e.V. verlost unter allen teilnehmenden Betrieben quartalsweise Gesamtbeträge in Höhe von 2000 Euro. Ein Online-Seminar im kommenden Jahr wird die Ergebnisse und deren Implikationen für den Tourismus in NRW sowie für die eigenen Betriebe vorstellen. Die durch die Gästebefragung gesammelten Daten sind anonym und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Betriebe zu.
Im Leben kommt hƤufig alles anders als geplant. So geschehen am Montag an der Vogelstange in Raesfeld.Gleiche Kƶnigin und gleiche Throngemeinschaft wie vor 25 Jahren standen in den Startlƶchernbeim VogelschieĆen.
Ein festes Ziel vor Augen
Udo Paschen hatte sich fest vorgenommen, in diesem Jahr den Vogel abzuschieĆen und Kƶnig der āGroĆenā, oder besser gesagt „vom richtigen Thron“ des Bürgerschützenvereins Raesfeld 2024 zu werden.
Der Grund dafür war mehr als verstƤndlich: Im Jahr 1999, also vor 25 Jahren schoss er den Vogel bei den Junggesellenschützen ab und ist somit beim anstehenden Junggesellenschützenfest āSilberkƶnigā. Kinder, wie die Zeit vergeht!
Erinnerungen an die Vergangenheit
Doch nicht nur er, sondern auch die Königin und die Throngemeinschaft von damals waren präsent. Königin Daniela Kreierhoff, geborene Bleker, und die Ehrendamen und -herren Sandra Mümken, Michael Hübers, Marina Bleker und Wolfgang Heyng waren geschlossen an der Vogelstange vertreten. Sie hatten sich bereits seelisch darauf eingestellt, 2024 gemeinsam wieder als Throngemeinschaft anzutreten.
Konzentration und Anspannung
Kein Wunder also, dass der Silberkƶnig beim SchieĆen auf den Vogel lƤnger brauchte als seine drei Mitbewerber und bei jedem Schuss hochkonzentriert war. Leider hat es nicht geklappt, aber vielleicht wird er dann Kƶnig, wenn er Goldkƶnig ist.
Was für ein VogelschieĆen! Das war Spannung pur und eine Prise Humor, die den Tag beim diesjƤhrigen VogelschieĆen in Raesfeld für viele zu einem unvergesslichen Erlebnis machte.
Meinolf Rosenberger machte um 15.36 Uhr mit dem 536. Schuss den entscheidenden Treffer und wurde Kƶnig. Seine Kƶnigin ist Andrea Wobbe, die Ehefrau des amtierenden Kaisers Thomas Wobbe. Es schien, als sei alles bis ins kleinste Detail geplant gewesen, denn auch das Throngefolge stand schon lange bereit. Dazu gehƶren Klemens Suer mit Stefanie Baade und Alfons Wallmeyer mit Margret Epping.
Der neue Thron in Raesfeld 2024: v. l: Margret Epping und Alfons Wallmeyer, Kƶnigspaar Andrea Wobbe mit Meinolf Rosenberger sowie Stefanie Baade und Klemens Suer. Foto: Petra Bosse
Der Wettkampf um den Thron
Vier KƶnigsanwƤrter kƤmpften um den Thron: Der PrƤsident des Schützenvereins Werner Vorholt, Meinolf Rosenberger und Udo Paschen. Matthias Sümpelmann, Vorsitzender der Raesfelder Burgmusikanten, reihte sich spƤter entschlossen in die Reihe der Bewerber ein. Sie alle hatten nur ein Ziel vor Augen: Kƶnig werden. Doch am Ende zƤhlt nur eines: āWer den letzten Schuss macht, ist Kƶnig.ā
Erneut Pech hatte, trotz guter Beratung, der PrƤsident Werner Vorholt (i.). Foto: Petra Bosse
Ein besonderer Tag in Pastor Busch
Das SchieĆen in Pastor Busch war von Anfang an eine Besonderheit. Nach dem Ehrenschuss kurz nach 12 Uhr durch den amtierenden Kƶnig Werner Ridder legte Bürgermeister Martin Tesing an. Und er sicherte sich doch gleich mit dem 2. Schuss an diesem Tag das Zepter. Ein Omen oder nur Zufall? Auch Pastor Dr. Fabian legte an, doch sein Schuss verpuffte irgendwo im Nirgendwo, ebenso wie der Schuss von Hans-Dieter Strothmann (stell. Bürgermeister).
Gleich beim 2. Schuss sicherte sich Bürgermeister Martin Tesing das Zepter. Foto: Petra Bosse
Die unerwartete Pause
Nach dem 12. Schuss musste erst einmal eine Zwangspause eingelegt werden. Das Gewehr gab den Geist auf und erst nach gut einer halben Stunde ging es weiter. Für die zahlreichen Besucher war das kein groĆes Problem, denn die Stimmung war bei idealem Wetter hervorragend. Die Sonne strahlte, die BierstƤnde waren gut besucht und die Bratwürste sowie die Erbsensuppe so gut wie immer.
Meinholf Rosenbergers groĆer Moment
Meinolf Rosenberger sagte dann am Ende, als der Vogel fiel, nur noch: āJa, ja, ja.ā Seine Energie, Kƶnig zu werden, erklƤrte er so: āĆber 15 Jahre mitgeschossen, und nun nach 15 Jahren ist es endlich geschehen.ā Das Glück war nicht nur sichtbar, sondern so gut wie fassbar, und es zeichnete sich bereits in dieser Minute ab, dass die Nacht im Festzelt sehr, sehr lang werden würde. Die TanzflƤche war vorbereitet, und die ZapfhƤhne wurden extra noch einmal überprüft ā man wollte ja keine bƶsen Ćberraschungen erleben.
Kƶnigin Andrea Wobbe. Foto: Petra Bosse
Die Insignien und der erste Erfolg des neuen Kƶnigs
Insgesamt war es ein unvergesslicher Tag voller Spannung, Nervenkitzel und am Ende groĆer Freude für Meinolf Rosenberger und sein Throngefolge. Die Schützenbrüder und die Throngemeinschaft dürfen sich nun auf ein Jahr voller Traditionen und Feierlichkeiten freuen.
Nicht ganz freundlich zeigte sich dann das Wetter, als die groĆe Parade auf der Festwiese anstand. Die Kutschfahrt fiel dem Regen zum Opfer, was jedoch der guten Laune keinen Abbruch tat. AuĆerdem ist es im Zelt trocken, und einer langen Partynacht steht somit nichts im Wege.
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Vogelstange Raesfeld 2024
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Gleich beim 2. Schuss sicherte sich Bürgermeister Martin Tesing das Zepter. Foto: Petra Bosse
Erneut Pech hatte der PrƤsident Werner Vorholt. Foto: Petra Bosse
Am Sonntag fand auf der Festwiese am Festzelt „Zum Michael“ die groĆe Parade mit dem amtierenden Kƶnigspaar statt.
Neben der gut besuchten Kirmes versammelten sich zahlreiche Schaulustige, um das Kƶnigspaar Werner Ridder und Ute Nienhaus sowie ihr Ehrengefolge, bestehend aus Christoph Gesing und Karin Stenkamp sowie Christoph Lƶchteken und Stefanie Marpert, zu bewundern.
Auch das Silberkönigspaar Klaus Ostendorf und Klara Schmäing war mit von der Partie und genoss das Bad in der Menge.Nach der Parade spielten die Burgmusikanten im Festzelt auf und sorgten für gute Stimmung. Das Königspaar konnte sich dabei schon einmal auf die lange Nacht vortanzen.
Am Sonntagnachmittag war die Kirmes in Raesfeld ein echter Publikumsmagnet. Die Festwiese war voller frƶhlicher Besucher, die das abwechslungsreiche Angebot in vollen Zügen genossen. Nicht nur der Autoscooter zog zahlreiche Abenteuerlustige an, sondern auch die Kinderkarussells und das Trampolin erfreuten sich groĆer Beliebtheit. Die Kirmes in Raesfeld bot für jeden etwas und sorgte für strahlende Gesichter.
WƤhrend der Parade war die Festwiese auĆerordentlich gut besucht, und die Zuschauer strƶmten in Scharen herbei, um das farbenfrohe Spektakel zu erleben. Zu bestaunen gab es auch in diesem Jahr wieder die prƤchtig geschmückten Kutschen, die mit Blumen und BƤndern verziert, majestƤtisch durch die Menge fuhren und die Blicke auf sich zogen.
Morgen wird es an der Vogelstange spannend: Wer wird das amtierende Kƶnigspaar ablƶsen? Ab 12 Uhr beginnt das VogelschieĆen im Pastors Busch. Hoffentlich spielt das Wetter mit und zahlreiche Zuschauer sind dabei, wenn der neue Kƶnig oder die neue Kƶnigin ermittelt wird.
Keine Sitzgelegenheiten mehr beim Verzehr von Pommes und Co
Am Stand von Peter Süthold gibt es während des Schützenfestes keine Sitzgelegenheiten mehr während des Essens. Laut Peter Süthold habe dies steuerliche Gründe: Seit dem 1. Januar 2024 sei der Steuersatz für Mahlzeiten, die im Sitzen verzehrt werden, wieder auf 19 Prozent angestiegen. Im Gegensatz dazu bleibe der Steuersatz für Essen, das im Stehen konsumiert wird, weiterhin bei 7 Prozent. Diese steuerlichen Anpassungen hätten dazu geführt, dass Sitzgelegenheiten bei vielen gastronomischen Betrieben verschwunden seien, um die höhere Steuerbelastung zu vermeiden.
Schützenfest 2024 Parade Raesfeld
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AnschlieĆend fand der groĆe Zapfenstreich vor dem Rathaus statt, gemeinsam mit dem amtierenden Kƶnigspaar Werner Ridder und Ute Nienhaus sowie dem Ehrengefolge Christoph Gesing und Karin Stenkamp, Christoph Lƶchteken und Stefanie Marpert. Laute Bƶllerschüsse signalisierten den Beginn des Festes.
Musikalisch begleitet wurde der Zapfenstreich von den Raesfelder Burgmusikanten, dem Fanfarenkorps Raesfeld, der Chorgemeinschaft Raesfeld und dem Spielmannszug Heiden.
Es war ein historischer Moment, als die Abstimmung bei der Generalversammlung am Freitagabend im Festzelt Raesfeld über den Bau des neuen Gemeinschaftshauses HUB Erle stattfand.
Mit einer überwältigenden Mehrheit von 265 Ja-Stimmen und nur einer Enthaltung entschieden die Genossinnen und Genossen der Bürgergenossenschaft Erle eG in Rekordzeit, das Millionenprojekt umzusetzen.
Dieser Beschluss markiert einen bedeutenden Schritt, nach Gründung der Bürgergenossenschaft eG im Juni 2020, für die Gemeinschaft und den zukünftigen Bau der Dorfgastronomie HUB Erle.
Es war wohl die kürzeste Generalversammlung aller Zeiten, die über ein Projekt in einer Hƶhe von mehreren Millionen in gut einer Dreiviertelstunde abstimmte. Im Eiltempo wurde vom Vorstand Oliver Gƶttlich und Andreas Grotendorst der Neubau mit allen Ćnderungen und Einsparungen vorgestellt. Der Grund für das Tempo war das anstehende EM-Spiel Deutschland gegen Spanien um 18 Uhr.
BegrüĆung und Satzungsvorstellung
In der BegrüĆung und der Vorstellung der Satzung konnte Arno Brƶmmel nicht nur die VorstƤnde und die AufsichtsratsvorstƤnde begrüĆen, sondern auch viele Genossinnen und Genossen. Auch er betonte, dass er alles ganz schnell machen würde, damit jeder pünktlich das FuĆballspiel sehen kann.
Ebenso in einem enormen Tempo wurde das Zahlenwerk von Oliver Gƶttlich und Peter Strƶbel vorgestellt. Oliver Gƶttlich berichtete über die Zahlen für das über 3 Mio. Euro teure Projekt. Insgesamt wurden Anteile in Hƶhe von rund 1,5 Mio. Euro gezeichnet. Noch wenige Wochen vorher waren es 800.000 Euro. Das alleine aber reichte nicht. So wurden Einsparungen in Hƶhe von 360.000 Euro vorgenommen. Neue Anteile in den letzten Wochen in Hƶhe von 160.000 Euro wurden gezeichnet sowie Einsparungen in Hƶhe von 280.000 Euro nach Verhandlungen mit den Firmen. So fehlten am Ende ānurā noch 350.000 Euro für die Realisierung des neuen Dorfgasthofs.
āWir haben uns die Aufgabe gestellt, dass wir bis nach dem Schützenfest in Erle den fehlenden Betrag erreichen mƶchtenā, so Gƶttlich. Bei diesem Ergebnis, das in kürzester Zeit nun erreicht wurde, kƶnne sich jeder Genosse selbst auf die Schulter klopfen, so Gƶttlich. Die Bürgergenossenschaft erzielte einen Endbetrag von 405.000 Euro. āWir haben es uns nicht trƤumen lassen, was wir alle, Familien, Freunde, und gemeinsam mit der Gemeinde Raesfeld und Bürgermeister Martin Tesing, erreicht haben“, so Grotendorst. Die Gemeinde Raesfeld stockte den Restbetrag von 150.000 Euro als zinsloses Darlehen auf.
Wann ist Baubeginn? āDa kƶnnen wir heute nicht allzu viel sagen. Fakt ist, dass am Montag die ersten Firmen beauftragt werden. Der Aufsichtsrat hat schon vorab dafür gesorgt, dass im Falle eines Baubeschlusses, diese beauftragt werden kƶnnenā, so Oliver Gƶttlich vom Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle eG. Der Vorstand hoffe, dass alles zeitnah passiere. āWir geben alle Gas und hoffen, dass wir den Spatenstich so schnell wie mƶglich machen werdenā, fügte Gƶttlich hinzu.
Auf die Frage einer Erlerin, wie es in der Zwischenzeit in Erle weitergehe, wenn Arno Brƶmmel Anfang des Jahres in den Ruhestand gehe, gab es für viele Anwesende eine Ćberraschung. āIch lasse den Gasthof bis zwei Wochen vor der Erƶffnung des neuen Gasthofs noch offen und Christian Lipfert wird gemeinsam mit Simon Ende das GeschƤft zunƤchst wie gewohnt fortführen. Es wƤre für Erle auch nicht gut gewesen, wenn wir auf dem Trockendock gestanden hƤtten“, so Arno Brƶmmel. Er wünschte den beiden neuen Erler Gastronomen Lipfert und Ende viel Glück für die Zukunft und ihr Vorhaben, was mit reichlich Beifall belohnt wurde.
GroĆe Freude auch bei Andreas Grotendorst, denn wie er betonte, hƤtten viele im Vorfeld gesagt ādas geht nichtā. Dann sei aber einer gekommen, der es einfach gemacht hat. āUnd das wart ihrā, so Grotendorst mit Blick auf die Genossen und Genossinnen. Dass es funktioniert hat, zeige nun das Ergebnis. āWenn mir früher jemand erzƤhlt hƤtte, dass im Schützenfestzelt in Erle und Raesfeld jemals so ein Beschluss gefasst würde, dass in Erle eine Kneipe für über 3 Mio. Euro gebaut wird, hƤtte keiner 10 Cent darauf gesetzt. Ein integrativer Moment und dafür noch einmal einen ganz herzlichen Dankā.
Abschluss und Ausblick
Auf die Frage, ob es noch Fragen zu den PlƤnen und zu der Finanzierung gebe, gab es ein groĆes GelƤchter im Festzelt, als ob die Genossinnen und Genossen aus dem Tiefschlaf und der ersten groĆen Freude über das Gelingen erwacht seien. āDies war der erste Weckerā, so Grotendorst und fügte hinzu āWenzel Schwering hat mir gerade gesagt, dass es noch nie ein Raesfelder Schützenfestzelt gegeben hat, in dem so viele Erler warenā, so Grotendorst lachend.
Der Beschluss der Bürgergenossenschaft am Ende lautete: Die Generalversammlung beschlieĆt, Aufsichtsrat und Vorstand zu beauftragen, alle erforderlichen MaĆnahmen zum zügigen Bau der Dorfgastronomie HUB Erle umzusetzen.
265 Genossinnen und Genossen stimmten mit JA
Und dann die groĆe Frage an die Genossen von Arno Brƶmmel, der erneut den historischen Moment unterstrich: „Wer ist dafür, dass wir die Dorfgastronomie in Erle bauen?“ 265 Mitglieder stimmten mit Ja, bei einer Enthaltung.
Und so ging an diesem Abend im Festzelt Raesfeld nicht nur eine Generalversammlung zu Ende, sondern ein neuer Traum für die Gemeinschaft von Erle begann.
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Generalversammlung Bürgergenossenschaft
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Generalversammlung zum Dorfgemeinschaftshaus in Erle 2024
Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Erle mit Vorsitzendem Oliver Göttlich zum Bau einer Dorfkneipe, Dorfgemeinschaftshaus.
Ein Dorf baut eine Kneipe-Bürgergenossenschaft Erle.
Ein Dorf baut eine Kneipe-Bürgergenossenschaft Erle.
Im Rahmen dieses Festivals öffnet die Kirchengemeinde St. Martin erstmalig die Tür der Schlosskapelle und stellt sie als Raum für kirchliche Trauungen vor.
Am letzten Juliwochenende (28./29.7.) verwandelt sich das malerische Schloss Raesfeld in ein romantisches Paradies für Verliebte. Das Wedding-Festival, eine Hochzeitsmesse der besonderen Art, lädt Paare ein, den perfekten Ort für ihren schönsten Tag im Leben zu entdecken.
Ein Festlicher Raum für das Ja-Wort
Heiraten soll der schönste Tag im Leben sein, und dazu gehört ein festlicher Raum, wo sich Paare das Ja-Wort geben können. Schloss Raesfeld bietet hierfür den idealen Rahmen. Nicht nur die prächtigen Trauzimmer des wunderschönen Wasserschlosses stehen zur Verfügung, sondern auch die historische Schlosskapelle, die sich perfekt für kirchliche Trauungen eignet.
Hochzeit Schloss Raesfeld
Premiere für die Schlosskapelle
Im Rahmen dieses Festivals öffnet die Kirchengemeinde St. Martin die Tür der Schlosskapelle und stellt sie als Raum für kirchliche Trauungen vor. Dies ist eine einmalige Gelegenheit für Paare, die sich eine romantische, kirchliche Trauung in einer beeindruckenden Umgebung wünschen.
Ein Gemeinschaftsprojekt mit Herz
In den letzten Wochen hat sich ein Team von engagierten Gemeindemitgliedern und Mitarbeitern der Kirchengemeinde zusammengefunden, um dieses besondere Ereignis vorzubereiten. Gemeinsam haben sie kreative Ideen entwickelt, um den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.
Symbolfoto: Petra Bosse/Archiv
Das ist geplant
Zu den Highlights des Wedding-Festivals gehƶren eine liebevoll gestaltete Collage mit Fotos von Brautpaaren, die in den vergangenen Jahren in der Schlosskapelle geheiratet haben. Diese visuellen Erinnerungen sollen Inspiration und Freude bringen. Zudem gibt es eine Trauspruch-To-go-Aktion, bei der Paare einen persƶnlichen Trauspruch mitnehmen kƶnnen.
Romantik und Segnung
Ein weiteres besonderes Angebot ist die Möglichkeit, sich als Paar segnen zu lassen. Diese Segnung soll den Paaren ein Gefühl von Verbundenheit und Segen auf ihrem gemeinsamen Weg geben.
AtmosphƤre und Unterhaltung
Die Schlosskapelle und ihre Umgebung werden festlich dekoriert sein, um eine romantische Atmosphäre zu schaffen. Zudem sorgt Livemusik für die passende musikalische Untermalung, die das Herz jedes Besuchers höherschlagen lässt.
Geschichte der Schlosskapelle
Die Schlosskapelle Raesfeld wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente ursprünglich als Privatkapelle der adeligen Bewohner von Schloss Raesfeld. Sie ist ein hervorragendes Beispiel für die barocke Architektur dieser Zeit und spiegelt den Glanz und die Pracht des Schlosses wider.
Architektur und Ausstattung
Die Architektur der Schlosskapelle zeichnet sich durch ihre barocken Elemente aus. Zu den bemerkenswerten Merkmalen gehƶren:
Barocke Altäre: Die Kapelle verfügt über kunstvoll gestaltete Altäre mit reichhaltigen Verzierungen und Goldornamenten.
Deckengemälde: Eindrucksvolle Deckengemälde schmücken die Kapelle und stellen biblische Szenen dar.
Statuen und Reliefs: Zahlreiche Statuen und Reliefs aus der Barockzeit zieren die WƤnde und AltƤre der Kapelle.
Ab 2024 bilden die fünf Pfarreien Borken St. Ludgerus, Borken Christus König, Borken St. Remigius, Heiden St. Georg und Raesfeld St. Martin einen Pastoralen Raum im Bistum Münster.
Der nƤchste Meilenstein dieses Projektes sei erreicht, teilt die Kirchengemeinde St. Martin mit. Dies bedeutet, dass die Vertreterinnen und Vertreter der Leitungsgremien sowie verschiedener Einrichtungen das Koordinierungsteam festgelegt hat. Damit habe nun ein erster groĆer Abschnitt im Rahmen des Prozesses zur Gestaltung pastoraler Strukturen seinen vorlƤufigen Abschluss und die Arbeit des Teams hat begonnen.
Bildung des Pastoralen Raums
Im Rahmen des Prozesses zur Entwicklung pastoraler Strukturen im Bistum Münster bilden ab 2024 die fünf Pfarreien Borken St. Ludgerus, Borken Christus König, Borken St. Remigius, Heiden St. Georg und Raesfeld St. Martin einen Pastoralen Raum. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein im Projekt zur Entwicklung pastoraler Strukturen im Pastoralen Raum Borken-Raesfeld-Heiden.
Festlegung des Koordinierungsteams
Die Vertreter der Leitungsgremien der beteiligten Pfarreien sowie verschiedener Einrichtungen haben das Koordinierungsteam festgelegt. Mit der Benennung des Teams wurde ein erster groĆer Abschnitt im Rahmen des Prozesses zur Gestaltung pastoraler Strukturen abgeschlossen. Das Koordinierungsteam hat seine Arbeit aufgenommen.
Aufgaben des Koordinierungsteams
Das Koordinierungsteam besteht aus 16 Frauen und MƤnnern, die sich bereit erklƤrt haben, in den kommenden 1,5 Jahren Mƶglichkeiten und Wege zu suchen, um den Pastoralen Raum als eigenstƤndige seelsorgliche GrƶĆe zu betrachten und die Synergieeffekte einer engeren Zusammenarbeit zu nutzen. Freiwillig Engagierte sowie hauptamtliche Vertreterinnen aus allen Kirchengemeinden und Vertreterinnen der VerbƤnde bilden das Koordinierungsteam.
Mitglieder des Koordinierungsteams
Koordinatorin für den Pastoralen Raum ist Christiane Hölscher. Weitere Mitglieder des Koordinierungsteams sind:
Borken, St. Ludgerus: Jutta Alferding (PR), Martina Rottstegge (KV), Johannes Brockjann (Pastoralreferent)
Borken, Christus Kƶnig: Mario Elting (PR), Christoph JƤkel (Pastoralreferent), Peter Sonntag (PR)
Borken, St. Remigius: Dorothe Wiegers (Pastoralreferentin), Hermann Epping (PR), Nicole Mƶnkedick (PR)
Heiden, St. Georg: Conny Buss (PR), Thomas Vestrick (KV), Nadine Nienhaus (PR)
Raesfeld, St. Martin: Andrea Wachtmeister (KV), Fabian Tilling (Pfarrer), VerbƤnde: Gudrun Weber (Caritas Verband), Benedikt Kemper (KAB)
Info
Ein Pastoraler Raum im Bistum Münster ist eine organisatorische Einheit, die mehrere Pfarreien umfasst und darauf abzielt, die pastorale Arbeit effizienter und gemeinschaftlicher zu gestalten. Diese Struktur ermöglicht es den beteiligten Pfarreien, ihre Ressourcen zu bündeln und Synergieeffekte zu nutzen, um den seelsorgerischen Bedürfnissen der Gemeindemitglieder besser gerecht zu werden.
Ziele und Zweck
Der Pastorale Raum hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Pfarreien zu stƤrken und die pastoralen Dienste zu optimieren. Dies umfasst unter anderem:
Gemeinsame Seelsorge: Die Bündelung der Kräfte ermöglicht es, seelsorgerische Angebote besser zu koordinieren und flächendeckend anzubieten.
Effiziente Ressourcennutzung: Durch die Zusammenführung von Personal und finanziellen Mitteln können Projekte und Initiativen kosteneffizienter durchgeführt werden.
StƤrkung des Gemeindelebens: Die Gemeinschaftsbildung wird gefƶrdert, indem die Pfarreien zusammenarbeiten und gemeinsame Veranstaltungen organisieren.
Herausforderungen und Chancen
Die Bildung von Pastoralen RƤumen stellt sowohl Herausforderungen als auch Chancen dar:
Herausforderungen: Die Zusammenführung unterschiedlicher Pfarreien kann organisatorische und kommunikative Hürden mit sich bringen. Zudem müssen alle Beteiligten sich auf neue Strukturen und Arbeitsweisen einstellen.
Chancen: Die engere Zusammenarbeit ermƶglicht eine bessere Ressourcennutzung und eine effizientere seelsorgerische Arbeit. Zudem kann das Gemeindeleben durch gemeinsame Projekte und Veranstaltungen bereichert werden.
Titelverteidigung in Dortmund durch ZweitklƤssler – Raesfelder Sebastianschüler blicken auf ein erfolgreiches Schulschachjahr mit vier Titel
Mit einem Doppelsieg der St.-Sebastian-Schule endete das Landespokalturnier āNRW-Schulschach-Cupā in Dortmund. Die Raesfelder Grundschüler gewannen den Landespokal am vergangenen Wochenende bereits zum 12. Mal. Erstmals trat die Sebastianschule mit sechs Klassenteams an und siegte überraschend mit einem Sextett aus ZweitklƤsslern.
ZweitklƤssler holen den Titel
Gespielt wurde mit Sechserteams über sieben Runden nach dem āSchweizer Systemā, bei der in jeder Runde mƶglichst punktgleiche Gegner zugelost werden. Landespokalsieger wurde die Klasse 2d der Sebastianschule vor dem Team 3a/3c.
Landesvizepokalsieger das Schachteam der Klassen 3a und c. Foto: Schule
Spannend wurde das Turnier, als in der 5. Runde die bisher führenden Zweitklässler von ihren Schulkameraden aus der 3a/c mit 5:1 besiegt und von der Pole Position verdrängt wurden, sich die Tabellenspitze aber in der letzten Runde mit einem hohen Sieg zurückerobern konnten.
Schulschach Klasse 2 d Sebastianschule Raesfeld. Foto: Schule
Zum siegreichen Team der 2d gehƶren: Tamme Gudel, Leonard Brunsbach, Torben Volmer, Lukas Vƶll, Julius Bussmann und Mohammad Mousso. Bei der Ehrung der Brettbesten erhielt Torben Volmer zudem eine Medaille, weil er alle seine 7 Partien gewinnen konnte.
Erfolgreiches Schulschachjahr: Vier Titel
āMit der Kreis- und Verbandsmeisterschaft, dem Hattinger Schulschach-Cup und dem Landespokalturnier haben wir in diesem Schuljahr vier Titel geholt, dazu zwei erfolgreiche Teilnahmen mit sehr jungen MƤdchen- und Jungenteams bei der Deutschen Meisterschaftā, freut sich Schachbetreuer Manfred Grƶmping über ein sehr erfolgreiches Schach-Schuljahr der Sebastianschule.
Dieses Jahr kƶnnen 24 Kleinprojekte in der Region āHohe Markā umgesetzt werden. Und auch die Gemeinde Raesfeld ist mit dabei! Am Vierorte-Eck stellte der Heimatverein Erle ein tolles Hinweisschild auf. Ein echtes Highlight, das die Region āHohe Markā noch attraktivermacht!
Neue Grenzmarkierung am āVierorte-Eckā
Im November 2023 wurde, neben der dort stehenden Schutzhütte, die neue Grenzmarkierung am āVierorte-Eckā feierlich enthüllt. Der markante Pfahl, etwa einen Meter hoch, markiert den Punkt, wo die Ortschaften Marbeck, Leblich (eine Bauernschaft von Heiden), Erle und Rhade (ein Ortsteil von Dorsten) aneinandergrenzen. Und auf dem Pfahl stehen die Namen dieser vier Orte.
Insgesamt stehen der Region 200.000 Euro zur Verfügung, um ihre Kleinprojekte umzusetzen. Das Beste daran ist, dass 180.000 Euro aus dem Fƶrderprogramm stammen, das durch Bundes- und Landesmittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe āVerbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzesā (GAK) finanziert wird. ZusƤtzlich stellen die sieben Kommunen der LEADER-Region āHohe Markā weitere 20.000 Euro bereit.
Erfolgreiches Fƶrderprogramm
Dr. Patrick VoĆkamp, Vorsitzender der LAG der LEADER-Region und Bürgermeister der Gemeinde Heiden, verkündigt freudig: āDas Fƶrderprogramm für Kleinprojekte kommt sehr gut an. Das hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt ā und freut uns sehr. Besonders die Vereine nutzen das Angebot rege, da der Aufwand für sie im Vergleich zu anderen Fƶrderprogrammen deutlich geringer ist. Wenn die nun zugesagten Projekte umgesetzt sind, werden wir seit 2021 insgesamt 77 kleine Projekte realisiert haben. Das ist ein enormer Gewinn für die Region.ā
Unterstützung bei der Umsetzung
Das LEADER-Regionalmanagement bei der projaegt gmbh in Ahaus begleitet die Umsetzung der Projekte, die bis Ende November abgeschlossen sein müssen.
Gefƶrderte Projekte
Dülmen: Neubau eines Boule-Platzes
Dorsten: Veranstaltungsbühne
Haltern am See: āHaltern am See ā entspannt genieĆenā
Olfen: Trinkwasserbrunnen
Raesfeld: Hinweisschild Vierorte-Eck
Heiden: Niedrigseilgarten im Freizeitzentrum der Gemeinde Heiden
Reken: Sportgaragen mit Sportcontainern/ Schränken für öffentlich zugängliche Outdoortrainingsfläche
In der Generalversammlung verabschiedete die Volksbank Raesfeld und Erle ihren langjƤhrigen Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Bƶckenhoff.
Seit 1988 engagierte sich Bƶckenhoff unermüdlich im Ehrenamt und leistete eine beeindruckende TƤtigkeit im Aufsichtsrat ā zunƤchst bei der Volksbank Erle und spƤter bei der verschmolzenen Volksbank Raesfeld und Erle.
Die VorstƤnde der Erler und Schermbecker Volksbank stieĆen auf eine weitere gute Zusammenarbeit an. v. li.: Johannes Bƶckenhoff, Aufsichtsratsvorsitzender, Michael Weddeling und Ralf Steiger, VorstƤnde der Voba Erle und Wilhelm Kƶster und Rainer Schwarz, Vorstand Volksbank Schermbeck. Foto: Petra Bosse/Archiv 2015.
Ćber 36 Jahre Engagement – Laudatio der VorstƤnde
Johannes Bƶckenhoff war über 36 Jahre Mitglied des Aufsichtsrats und führte viele Jahre lang als Vorsitzender dieses wichtige Gremium. Seine Empathie und sein offenes Ohr für die Anliegen der Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden prƤgten die Bank maĆgeblich. Seine Arbeit im Aufsichtsrat zeichnete sich durch Einsatzbereitschaft, Weitblick und ein tiefes VerstƤndnis für die Belange der Mitglieder aus.
Führungsstärke und Zusammenhalt
Böckenhoff verstand es, klare und respektvolle Worte zu finden, selbst in schwierigen Zeiten. Der Zusammenhalt in Erle war ihm dabei stets besonders wichtig. In stürmischen Zeiten führte er die Bank mit klaren, ehrlichen und wertschätzenden Worten immer wieder in ruhigere Fahrwasser.
Michael Weddeling (li.) und Ralf Steiger vom Vorstand hielten die Laudatio. Foto: Voba
Erinnerungen und Anekdoten
Michael Weddeling (Vorstand) erinnerte sich an zahlreiche hitzige Diskussionen in Aufsichtsratssitzungen, die immer ergebnis- und lƶsungsorientiert verliefen. Trotz der intensiven Arbeit erlebten Vorstand und Aufsichtsrat auch schƶne gemeinsame Stunden, etwa bei besonderen Sitzungen in Berlin und Frankfurt, die mit geselligem Beisammensein und lokalen SpezialitƤten wie āBƶckenhoff-Kornā und Ćppel-Woi bereichert wurden.
Ehrenamtliches Vorbild
Ralf Steiger (Vorstand) würdigte Bƶckenhoffs Motto āSich im Ehrenamt für Dinge einsetzen, die einem wichtig sindā. Seine Leidenschaft für die Genossenschaftsidee und sein Engagement bereicherten nicht nur die Bank, sondern auch die Gemeinschaft in Erle und Raesfeld. Bƶckenhoff spielte eine entscheidende Rolle bei der Zusammenführung der beiden benachbarten Volksbanken und sorgte dafür, dass dieser Prozess auf Augenhƶhe verlief.
Dank und gute Wünsche
Im Namen aller Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des gesamten Aufsichtsrates der Volksbank Raesfeld und Erle dankten die VorstƤnde Johannes Bƶckenhoff von Herzen für über 36 Jahre herausragende Arbeit und ehrenamtliches Engagement. „Wir sind sicher, dass er die Entwicklung der Bank weiterhin im Auge behalten wird“.
Mƶgen Gesundheit und Zufriedenheit ihn auch in Zukunft begleiten. Die Volksbank Raesfeld und Erle bleibt weiterhin als āseineā Bank an der Seite der Mitglieder, ganz im Sinne seines Mottos. Darauf kƶnne sich Johannes Bƶckenhoff auch nach seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat verlassen.
Verleihung Goldene Ehrennadel
Am 27.06.2024 wurde Johannes Böckenhoff, langjähriges Aufsichtsratsmitglied der Volksbank Raesfeld und Erle, die goldene Ehrennadel verliehen. Carsten Waldhelm vom Genossenschaftsverband überreichte ihm die Ehrennadel in Gold und zeichnete damit seine herausragenden Verdienste aus.
Waldhelm hat die Attribute Verlässlichkeit, Vertrauen, Nähe und Partnerschaft auch als Wesenszüge von Johannes Böckenhoff beschrieben. Böckenhoff war seit dem 24. Oktober 1988, also fast 36 Jahre lang, Mitglied im Aufsichtsrat. Zunächst bei der Volksbank Erle, wo er später den Aufsichtsratsvorsitz übernommen habe, und nach der Fusion zur Volksbank Raesfeld und Erle. Dort hatte er den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitz inne. In dieser Zeit sei vieles bewegt worden und vieles habe sich bewegt.
Eine echte Aufgabe
Für Johannes Bƶckenhoff sei dies nicht nur āirgendeinā Ehrenamt gewesen, so Waldheim, sondern es sei eine echte Aufgabe für ihn gewesen, die ihm am Herzen gelegen habe. Aufmerksam, pflichtbewusst und sehr zuverlƤssig habe er die Geschicke der Volksbank mit begleitet und mit entschieden. Er kƶnne stolz darauf sein, in einer so schnelllebigen Zeit wie der heutigen, auf eine lange und ƤuĆerst erfolgreiche TƤtigkeit im ehrenamtlichen Aufsichtsrat zurückblicken zu kƶnnen.
Anerkennung und Respekt
Waldhelm hob hervor, dass ohne eine starke Basis aus Kunden und Mitgliedern kein gemeinsames, stabiles Haus gebaut werden kƶnne. Ein stabiles Haus brauche ein starkes Fundament, und Johannes Bƶckenhoff stehe klar und unumstƶĆlich zu seiner Region und deren Menschen. Dafür gebühre ihm Dank sowie Anerkennung und Respekt.
Aufsichtsrat und Vorstände der Volksbank Erle (von links) Ralf Steiger, Johannes Böckenhoff, Georg Göllmann, Werner Torringen sowie Ludger Hüging. Foto: Petra Bosse/ Archiv 2008
Der Aufsichtsrat von li.: Bernhard Stegerhoff, Ludger Gƶllmann, Johannes Bƶckenhoff, Werner Torringen und Edwin Schwane. Foto: Petra Bosse/Archiv 2012
@Petra Bosse
Volksbank Erle Generalversammlung 2009. Foto: Petra Bosse
Nach einem nervenaufreibenden Prozess seit der Gründung der Bürgergenossenschaft eG im Juni 2020 und vielen Unsicherheiten steht nun fest: Die Zukunft der Dorfkneipe HUB Erle ist gesichert.
Wie Bürgermeister Martin Tesing heute mitteilte, wird die Gemeinde Raesfeld das Dorfgemeinschaftshaus unterstützen. Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat in seiner Sitzung am 01.07.2024 beschlossen, die Bürgergenossenschaft Erle eG mit einem zinslosen Darlehen in Hƶhe von 150.000 ⬠für den Bau des Gemeinschaftshauses āHUB Erleā zu fƶrdern.
Antrag der Bürgergenossenschaft
Vorausgegangen war ein entsprechender Antrag der Bürgergenossenschaft an den Rat im Vorfeld der am Freitag stattfindenden Generalversammlung. Dank der Unterstützung der Gemeinde, kann zeitnah mit dem Bau der neuen Dorfkneipe begonnen werden.
Projekt āDorfgemeinschaftshaus HUB Erleā
Lange Zeit war die Zukunft des Projektes āDorfgemeinschaftshaus HUB Erleā ungewiss. Doch nun steht fest: Noch vor der morgigen Generalversammlung der Bürgergenossenschaft eG āWir in Erleā wird die Gemeinde die fehlenden finanziellen Mittel bereitstellen. Damit ist die Zukunft gesichert und der Bau der neuen Dorfkneipe im der Erler Dorfkern an der Schermbecker StraĆe kann zeitnah beginnen.
Finanzierungsbedarf und Werbekampagne
Im Mai 2024 stellte der Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle eG auf einer Informationsveranstaltung im Festzelt an der Marienthaler StraĆe den aktuellen Planungsstand des Dorfgemeinschaftshauses vor. Zu diesem Zeitpunkt klaffte noch eine Finanzierungslücke von 350.000 Euro.
Intensive Werbekampagne für HUB Erle
Um den Bau realisieren zu kƶnnen, mussten weitere Anteile gezeichnet werden, wobei der 09. Juni 2024 als Zieldatum festgelegt wurde. Durch eine intensive Werbekampagne, insbesondere wƤhrend der Schützenfesttage und durch die groĆe Initiative von Christian Lipfert, dem zukünftigen PƤchter des HUB Erle, konnten weitere Anteile in Hƶhe von rund 180.000 Euro gesammelt werden. Diese Aktionen zeigten die starke Unterstützung der Gemeinschaft.
Zuversichtlicher Ausblick des zukünftigen Pächters
Und was sagt der zukünftige PƤchter dazu? āIch freue mich riesig darüber. Dank dem Rat der Gemeinde und Bürgermeister Martin Tesing konnten wir unsere Finanzierungslücke schlieĆen.“
Lipfert erwartet nun ein volles Haus bei der Generalversammlung und hofft, dass die Mitglieder der Bürgergenossenschaft den Baubeschluss fassen. āWir rechnen mit einer Bauzeit von 15 Monaten und ich bin zuversichtlich, dass wir Ende 2025 alle gemeinsam HUB Erle erƶffnen kƶnnen,“ so Lipfert.
Bedeutung der Gemeindezusagen
Mit dem Engagement der Gemeinde Raesfeld wird diese nicht nur zum grƶĆten Unterstützer des neuen Dorfgemeinschaftshauses, sondern sichert auch den Fortbestand des Dorflebens, wenn Arno Brƶmmel sein traditionelles Dorfgasthaus schlieĆt. Bereits im Vorfeld hatte die Gemeinde das Grundstück für das Dorfgemeinschaftshaus gekauft. Darüber hinaus wird sie im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes Raesfeld und Erle 2023 auch die Gestaltung des Dorfplatzes auf dem Hof von Bƶckenhoff und der neuen ParkplƤtze hinter der Volksbank übernehmen.
Positive Zukunftsaussichten
Dank durch die breite Unterstützung und Zusammenarbeit steht dem Bau der Dorfkneipe HUB Erle nichts mehr im Wege, und das Dorfleben in Erle wird weiterhin florieren.
Die Gemeinde Raesfeld bietet auch in diesen Sommerferien wieder zweimal wƶchentlich kostenlose Busfahrten mit dem Badebus an.
Fahrtziel ist, je nach Wetterlage und Wunsch der FahrgƤste, entweder das Erlebnisbad Aquarius in Borken oder das Freibad in Heiden.
Der Bus fährt dienstags und freitags um 13.25 Uhr ab Haltestelle Silvesterschule Erle, um 13.30 Uhr ab Haltestelle Rathaus, Raesfeld und um 13.35 Uhr ab Haltestelle Homerstegge in Homer. Die Rückfahrt startet um 18 Uhr oder richtet sich nach der Eintrittspreis-Staffelung in Absprache mit den Fahrgästen.
Bei der Kommunalwahl 2025 bleibt die GrƶĆe des Gemeinderates Raesfeld mit 28 Ratsmitgliedern unverƤndert.
Der Hauptausschuss beschloss am 24. Juni einstimmig, die Anzahl der Ratsmitglieder entsprechend § 3 Abs. 2 Satz 1 des Kommunalwahlgesetzes Nordrhein-Westfalen bei 28 zu belassen. Nach der aktuellen Fassung des Kommunalwahlgesetzes wäre eine Reduzierung um 2, 4, 6, 8 oder sogar 10 Vertreter möglich gewesen.
Beschluss des Hauptausschusses
Das wichtigste politische Gremium der Gemeinde besteht weiterhin aus 28 Mitgliedern. Nach dem Kommunalwahlgesetz (KWahlG) und bei einer Einwohnerzahl von rund 11.842 könnte der Gemeinderat theoretisch aus 32 Mitgliedern bestehen. Aktuell hat der Gemeinderat jedoch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Anzahl der zu wählenden Vertreter zu reduzieren. So wurde die Anzahl um vier auf 28 Gemeinderatsmitglieder bei 14 Wahlbezirken verringert. Diese Regelung ist in § 3 der Hauptsatzung festgelegt.
Gründe für die Reduzierung
Eine Reduzierung der Zahl der Gemeinderatsmitglieder hätte zu einer Senkung der von der Gemeinde zu zahlenden monatlichen Aufwandsentschädigung geführt. Die Kosten beträgt je Ratsmitglied aktuell 168,30 ⬠pro Monat bzw. 2.019,60 ⬠pro Jahr, zuzüglich 25,50 ⬠je abrechnungsfähiger Sitzung.
Zusammenfassung
Der Gemeinderat der Gemeinde bleibt nach der Kommunalwahl 2025 unverƤndert mit 28 Mitgliedern bestehen. Diese Entscheidung wurde im Hauptausschuss einstimmig getroffen, um sowohl der gesetzlichen Vorschrift als auch den finanziellen Interessen der Gemeinde gerecht zu werden.