Nicht nur Schafhalter im Wolfsgebiet sind zunehmend besorgt um ihre Tiere. Auch Wolfgang Bone, der an der Grenze zum Dämmerwald in Erle wohnt, blickt mit wachsender Sorge auf die jüngsten Entwicklungen und seine Alpakas am Haus.
Die zahlreichen Wolfsangriffe in den letzten Wochen haben die Lage weiter verschärft. Nun schließt er sich mit einen offenen Brief an das Ministerium anderer Schafhalter an, um auf die dringende Problematik aufmerksam zu machen.
Offener Brief an das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, Ministerin Gorißen und Minister Oliver Krischer NRW.
Die Wolfsthematik in unserer Gemeinde Schermbeck reißt nicht ab
Fast täglich kommt es zu Übergriffen des Wolfs auf Schafsherden, was erhebliche Schäden bei Züchtern und Hobbyhaltern verursacht. Auch wir als Halter von Alpakas sind zutiefst beunruhigt über die derzeitige Situation in unserer Gemeinde.
Als Halter und Züchter von Alpakas genießen wir nicht einmal den Status einer Förderung zur Errichtung eines wolfssicheren Zauns. Einen wolfssicheren Zaun finanzieren wir aus eigenen Mitteln, da Alpakas laut Verordnung nicht zum Beuteschema eines Wolfs gehören. Gleichzeitig wird uns jedoch mit rechtlichen Konsequenzen gedroht, wenn Tiere nicht ausreichend geschützt werden.
Die Lage spitzt sich dramatisch zu
Viele umliegende Betriebe haben bereits Wolfsangriffe erlebt. Besonders in der Gemeinde Schermbeck verschärft sich die Situation. Erst in der Nacht zum 11. September fielen in unserer näheren Umgebung erneut Schafe dem Wolf zum Opfer. Die Herde war nach den Richtlinien geschützt, und trotzdem drang der Wolf ein. Die herausgegebenen Richtlinien reichen also nicht mehr aus, und es besteht dringender Handlungsbedarf zum Schutz von Herdentieren.
Es sind erschütternde Bilder, die alle Halter nach einem Wolfsriss ertragen müssen. Das Leid der gerissenen Tiere ist kaum abzuschätzen.
Fragen an die Politik
Wir fragen uns, wie Sie reagieren würden, wenn Sie morgens mit Ihren Kindern die Weide betreten und dort mehrere verendete Tiere vorfinden, bei denen die Eingeweide offen liegen.
Wir fragen uns weiter, ob die Situation politisch so gewollt ist, und wenn ja, warum?
Es ist doch mittlerweile bewiesen, dass ein Wolf die geforderte Zaunhöhe von 125 cm problemlos überspringt, und dennoch gibt es keine Reaktion seitens der Politik oder der Tierschutzverbände.
Unsere Forderung
Wir als Halter von Alpakas sind sicherlich keine Wolfsgegner, und auch dieses Tier hat seine Daseinsberechtigung – aber in Regionen, in denen die Lebensumstände von Tier und Mensch ausgewogen sind.
Wir in Schermbeck brauchen JETZT Ihre politische Unterstützung und fordern Sie zum Handeln auf. Es kann nicht sein, dass erst Schlimmeres passieren muss, um eine Anpassung der Regelungen zum Thema Wolf zu erwirken.
Einladung zum Dialog
Wir laden Sie herzlich und kurzfristig nach Schermbeck ein, um sich im Dialog auszutauschen. Wir brauchen jetzt Hilfe, um die dramatische Situation zu bewältigen.
Wir freuen uns auf einen Terminvorschlag und Ihren Besuch.
Ungewöhnliche Töne vom NABU-Chef Kreis Wesel Peter Malzbender
Peter Malzbender, der Vorsitzende des NABU-Kreisverbands Wesel, überraschte kürzlich mit einer ungewöhnlich scharfen Aussage. Obwohl er sich stets für den Erhalt und Schutz von Wölfen eingesetzt hat, forderte er auf einer Pressekonferenz, dass die Wölfin Gloria „gekillt“ werden müsse, falls sie für die jüngsten Schafrisse in der Region verantwortlich sei – eine ungewöhnliche Haltung für den Naturschutzbund.
Hat die Politik in Sachen Wolf versagt?
Erst gestern wurde ein vierter Riss beim Schafzüchter Erich Specht in Gartrop-Bühl gemeldet. Nur einen Tag später hat der Wolf – oder möglicherweise mehrere Wölfe – erneut in Schermbeck-Gahlen zugeschlagen und ein weiteres Schaf gerissen.
171 bestätigte Risse durch den Wolf seit 2018
Seit 2018 hat sich die Zahl der gemeldeten Risse im Wolfsgebiet Schermbeck auf 171 erhöht. Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 12. September 2024 wurden 19 Risse registriert, bei denen 42 Schafe sowie ein ungeborenes Lamm getötet wurden. Fünf dieser Übergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen Herdenschutzzäunen. Der aktuelle Vorfall markiert den sechsten Riss in Folge, nach Angriffen am 26. Juli, 19. August, 30. August, 3. September, 11. September und nun am 12. September 2024.
Wölfin Gloria muss „gekillt“ werden
Selbst Peter Malzbender, Vorsitzender des NABU-Kreisverbands Wesel, äußerte sich kritisch. Auf der letzten Pressekonferenz bei Schafzüchter Erich Specht forderte er, dass die Wölfin Gloria „gekillt“ werden müsse, falls sie für die jüngsten Risse verantwortlich sei.
Die Hintergründe zu dieser Forderung und die Meinung weiterer Politiker aus dem Kreis Wesel werden im Video erläutert. Das Video ist ein Zusammenschnitt aus der Pressekonferenz vom 30. August 2024.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Wir richten uns heute ganz gezielt an die Jugendlichen, die kurz vor ihrem Schulabschluss stehen und da ist ein „Du“ doch sicher noch erlaubt.
Du bist in der achten, neunten oder zehnten Klasse und überlegst dir, wie es nach deinem Schulabschluss weitergeht? Welche Ausbildung sollst du wählen? Ist Schule weiterhin eine Option? Oder ist es besser zu studieren? Diese Entscheidung solltest du gut überdenken. Du hast bereits genaue Vorstellungen über deine zukünftige Ausbildung oder bist noch unentschlossen?
Ein Besuch der Messe, zu der alle Dorstener Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 bis hin zur gymnasialen Oberstufe eingeladen sind, lohnt sich auf alle Fälle. Hier kannst du dich bei den anwesenden Unternehmen für einen Ausbildungsplatz empfehlen oder konkrete Informationen rund um das Thema Ausbildung bekommen.
50 Jahre Arbeitsleben erwarten dich in etwa. Wie willst du diese Arbeitszeit verbringen? Möchtest du morgens gut gelaunt und gerne zur Arbeit fahren oder möchtest du mit Magenschmerzen aufstehen, weil du den falschen Beruf gewählt hast? Jetzt stellst du die Weichen für dein späteres Berufsleben. Höre dir Ratschläge an, aber höre letztendlich auf deinen Bauch.
Nur weil deine Freundin die Ausbildung zur Friseurin super findet, muss es nicht auch deine Erfüllung sein. Nur weil dein Freund die Technik im IT-Bereich liebt, muss es nicht auch dein Traumjob sein. Überdenke, ob eine medizinische Ausbildung das Richtige ist, wenn du kein Blut sehen kannst, aber die Praxis deiner Eltern übernehmen sollst. Nicht jeder Beruf passt zu jedem Bewerber.
Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Kreativität, Empathie, Zahlenverständnis, körperliche Verfassung – die Voraussetzungen für die verschiedenen Berufe sind unterschiedlich. Bevor du dich für eine Ausbildung entscheidest, sprich doch vorher mit den Auszubildenden der auf der Börse anwesenden Unternehmen.
In Augenhöhe spricht es sich leichter. So bekommst du aus erster Hand, bereits vor deinem Start in die Ausbildung, ein detailliertes Bild über betriebliche Abläufe, das jeweilige Berufsbild und alles über den beruflichen Alltag einer oder eines Auszubildenden.
Die Ausbildungsbörse wurde bereits 2014 auf Initiative engagierter Eltern des Vereins zum Erhalt der St. Ursula-Schulen von der damaligen StuBo Susanne Feldmann auf den Weg gebracht. „Sie erfreut sich großer Beliebtheit. So können wir jedes Jahr etwa 1000 Besucher auf der Börse begrüßen“, freut sich Kathrin Vocke, Lehrerin in der Realschule St. Ursula.
Sie ist federführend bei der jährlichen Organisation der Berufsbörse und richtet gemeinsam mit Christian Marx, ihrem Kollegen vom Gymnasium St. Ursula, die Börse nach dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ aus. „Die Kollegen aus beiden Schulen helfen für einen reibungslosen Ablauf und sind beim Aufbau ab 8:00 Uhr Ansprechpartner für die teilnehmenden Unternehmen. Ohne ihre Hilfe könnten wir die Messe gar nicht durchführen. Sie ist ein fester Bestandteil unserer Schulveranstaltungen und mit ihr starten wir jedes Jahr ins neue Schuljahr.“
Auch Abiturienten sind eingeladen
Ob Gesundheit, Ernährung, Technik oder Versorgung, mit Infoständen, Flyern und auch persönlich anwesend, sind die Mitarbeiter der Unternehmen Ansprechpartner auch für die zahlreichen Eltern, die ihre Kinder zur Börse begleiten. Darüber hinaus sind auch die älteren Schülerinnen und Schüler willkommen. „Mitarbeiter der Universität Münster beantworten Fragen rund um das Studium. Viele Abiturienten unserer Schule nehmen aber auch gerne die Möglichkeit der dualen Ausbildung wahr, wobei insbesondere die Polizei und die Bundeswehr sehr gefragt sind“, weiß Christian Marx.
INFOKASTEN
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Der Hohe Mark Steig ist ein rund 140 Kilometer langer Fernwanderweg. Er führt durch das nördliche Ruhrgebiet, das Münsterland und den Niederrhein.
Der Weg bietet Wandernden eine abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft sowie zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dank seiner regelmäßigen Zertifizierung erfüllt der Steig die strengen Qualitätskriterien des DWV.
Hohe Mark Steig erneut zertifiziert
Der Hohe Mark Steig, der durch das nördliche Ruhrgebiet, das Münsterland und den Niederrhein verläuft, erhielt vom Deutschen Wanderverband (DWV) erneut die Auszeichnung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Diese Zertifizierung bestätigt, dass der Weg den hohen Anforderungen des DWV gerecht wird.
Abwechslungsreiche Natur und Kultur erleben
Auf einer Strecke von etwa 140 Kilometern verbindet der Hohe Mark Steig vielfältige Naturlandschaften und kulturelle Highlights des Naturparks Hohe Mark. Wandernde können dichte Wälder, malerische Flussläufe, Heidelandschaften und Seen entdecken. Entlang des Weges gibt es zudem Museen und Schlösser zu erkunden.
Foto: Petra Bosse
Qualität und Komfort für Wanderer
Der Hohe Mark Steig wurde nach den Kriterien des DWV entwickelt und bietet durch seine markante magentafarbene Ausschilderung eine klare Orientierung. Infostelen entlang des Weges informieren über besondere Sehenswürdigkeiten, und zahlreiche Sitzbänke, Rastplätze sowie Schutzhütten laden zu entspannten Pausen ein. Für Wanderer stehen zudem Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten bereit.
Raesfeld erleben im Sommer. Foto: Petra Bosse
Zertifizierte Wanderwege
Alle zertifizierten Wege durchlaufen einen anspruchsvollen Zertifizierungsprozess. Besonders bemerkenswert ist, dass 20 Wege, darunter auch der Hohe Mark Steig, bereits wiederholt zertifiziert wurden. Um das Zertifikat langfristig zu behalten, müssen die Wanderwege alle drei Jahre den strengen Kriterien des DWV gerecht werden.
Regionale Zusammenarbeit
Der Hohe Mark Steig, der im Jahr 2021 fertiggestellt wurde, verläuft von Olfen bis nach Wesel. Er verbindet das Ruhrgebiet, den Niederrhein und das Münsterland. Realisiert wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit des Regionalverbandes Ruhr (RVR), des Landes Nordrhein-Westfalen und des Vereins Naturpark Hohe Mark. Die Pflege und Unterhaltung des Wanderweges übernimmt der RVR-Eigenbetrieb Ruhr Grün.
Am 12. September 2024 wird um 11 Uhr deutschlandweit ein Sirenentest durchgeführt, darauf weist der Kreis Borken hin.
Ziel des bundesweiten Warntags des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist es, das Bewusstsein für Warnsysteme zu schärfen. „Es ist wichtig, dass die Bürger im Ernstfall die verschiedenen Sirenentöne kennen und entsprechend handeln“, so Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig werden technische Warnsysteme flächendeckend getestet und mögliche Verbesserungen geprüft.
Einsprechmöglichkeit bei RADIO WMW im Test
Zusätzlich zur Sirenenwarnung wird die Kreisleitstelle Borken die Möglichkeit testen, direkt in das laufende Programm von RADIO WMW einzugreifen. Auch das bundesweite Modulare Warnsystem (MoWaS) wird aktiviert, über das Warnungen zentral durch das BBK gesendet werden. Hierüber können auch digitale Werbetafeln des Unternehmens Ströer angesteuert werden.
Test der Warn-App NINA und Cell Broadcast
Zusätzlich werden die Warn-App NINA und das System „Cell Broadcast“ getestet. Cell Broadcast sendet Warnungen direkt auf Mobiltelefone, auch ohne installierte App. Nicht alle Handys unterstützen jedoch diese Funktion. Weitere Informationen hierzu gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Sirenensignale im Kreis Borken
Im Kreis Borken werden um 11:00 Uhr 143 Sirenen getestet, die folgende Signale senden:
Entwarnung : ein einminütiger, ununterbrochener Heulton.
Warnung : ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, der auf Gefahr hinweist.
Im Ernstfall sollten Bürger geschlossene Räume aufsuchen, Fenster und Türen schließen sowie lokale Radiosender wie RADIO WMW (Frequenzen: 88,4 – 103,6 MHz) einschalten. Die Notrufnummern 110 und 112 sollten nur in tatsächlichen Notfällen verwendet werden.
Weiterführende Informationen und Kanäle
Weitere Informationen zu akuten Krisen im Kreis Borken finden Sie auf dem Internetportal des Kreises sowie über die sozialen Medien. Im Ernstfall könnten zusätzliche Lautsprecherdurchsagen erfolgen oder ein Bürgertelefon eingerichtet werden. Das gemeinsam mit RADIO WMW erstellte Faltblatt „Sirenen im Kreis Borken – Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung“ ist online verfügbar.
Hinweise zu Cell Broadcast und NINA-App
Cell Broadcast : Warnmeldungen werden direkt auf Mobiltelefone gesendet, ohne dass eine App installiert ist. Weitere Details sind auf der Website des BBK abrufbar.
Warn-App NINA : Die App versendet standortbezogene Warnungen bei Gefahrensituationen wie Großbränden oder Unwettern. Sie ist für Android und iOS verfügbar.
Die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Borken ist stets ein verlässlicher Ansprechpartner für die Medien. Mit einem offenen Ohr für Presseanfragen und einem engagierten Team sorgt sie dafür, dass die Öffentlichkeit gut informiert ist und wichtige Themen transparent kommuniziert werden.
Wechsel in der Pressestelle
Nun gibt es einen Wechsel an der Spitze der Pressestelle: Thorsten Ohm hat die Nachfolge von Frank Rentmeister angetreten,. Dieser wurde Ende August in den Ruhestand verabschiedet. Ohm, 60 Jahre alt, ist seit 2018 im Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Behörde tätig. Er bringt langjährige Erfahrung als ehemaliger Redakteur einer regionalen Tageszeitung mit.
Kontinuität und Engagement in der Pressearbeit
Die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Borken ist bekannt für ihre engagierte und kontinuierliche Veröffentlichung von Pressemitteilungen. Thorsten Ohm und sein Team stehen stets bereit, um auf Anfragen der Presse zu reagieren und Fragen zu aktuellen Ereignissen zu beantworten. Wie viele Pressemitteilungen jedoch jährlich, monatlich oder täglich über Unfälle, Betrugsdelikte und weitere Straftaten veröffentlicht werden, kann Ohm nicht genau beziffern. „Über das Jahr verteilt und mit 17 Kommunen kommt da schon eine ganze Menge zusammen, mit der wir auch für Transparenz sorgen wollen“, ergänzt er.
Verlässliche und gesicherte Fakten durch die Pressearbeit der Polizei
Die Veröffentlichung von Pressemitteilungen durch die Polizei bei Unfällen oder Straftaten wirft bei vielen Lesern die Frage auf, welche Intention dahintersteht. Ohm erläutert, dass dabei mehrere Aspekte eine Rolle spielen, insbesondere der Präventionsgedanke. „Eine präzise Schilderung eines schweren Unfalls ermöglicht es Verkehrsteilnehmern, potenzielle Gefahrenquellen zu erkennen, sei es im Kreisverkehr oder durch übersehene Radfahrer“, erklärt Ohm. Zudem hebt er die Bedeutung der A-Säule und des toten Winkels hervor, die häufig Unfallursachen sind. Die Berichterstattung solle vor allem präventiv auf solche Gefahren hinweisen.
Glückwünsche für den neuen Pressesprecher
Landrat Dr. Kai Zwicker, Bernd Loeffler, der Abteilungsleiter Polizei, sowie die Redaktion des Heimatreports wünschen Thorsten Ohm in seiner neuen Funktion als leitender Pressesprecher viel Erfolg.
Update: Weiteres Schaf im Wolfsgebiet Schermbeck gerissen
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde erneut ein Schaf im Wolfsgebiet Schermbeck getötet. Bereits am Vortag wurde ein vierter Riss beim Schafzüchter Erich Specht in Gartrop-Bühl gemeldet.
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
Kampfspuren über eine Fläche von 40 bis 50 Quadratmetern
Dieses Mal schlug der Wolf in Gahlen zu, nur zehn Meter von einer Wohnbebauung entfernt. Eins von zwei Schafen fiel dem Angriff zum Opfer. Das Bürgerforum Gahlen Wolf vermutet, dass es sich um mehrere Wölfe handeln könnte, da Kampfspuren über eine Fläche von 40 bis 50 Quadratmetern sichtbar sind. Zudem wurde das Schaf in verschiedene Richtungen gezogen (Schleifspuren), und eine große Menge Fleisch fehlt.
Der Vorfall wurde protokolliert und zur Untersuchung an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gesendet.
171 Risse seit 2018
Seit 2018 wurden insgesamt 171 Risse registriert. Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 12. September 2024 kam es zu 19 Angriffen, bei denen 42 Schafe sowie ein ungeborenes Lamm getötet wurden. Fünf dieser Übergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen Herdenschutzzäunen.
Der aktuelle Vorfall markiert den sechsten Riss in Folge nach den Angriffen am 26. Juli, 19. August, 30. August, 3. September, 11. September und nun am 13. September 2024.
Vierter Wolfsangriff im Wolfsgebiet Schermbeck bei Schafzüchter Specht
Am Mittwochmorgen boten sich dem Schäfer Erich Specht und seiner Familie in Gartrop-Bühl (Hünxe) grausame Bilder. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 11. September 2024, fielen erneut Schafe der Zuchtstätte Specht einem Wolfsangriff zum Opfer. Der Wolf drang in eine Herde von 33 trächtigen Schwarzkopfschafen ein und verursachte schweren Schaden.
Schreckliche Qualen erlitt dieses tragende Mutterschaf, was später vom Tierarzt eingeschläfert wurde. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
Wolfsangriff verursacht schreckliche Verletzungen
Ein tragendes Schaf erlitt durch den Wolfsangriff schwerste Verletzungen. Das Tier wurde so stark aufgerissen, dass die Gedärme heraushingen. Bis zur Nottötung durch einen Tierarzt musste das Schaf unendliche Qualen erleiden. Die schockierenden Bilder zeugen von dem schrecklichen Zustand des Tieres.
Ungeborenes Lamm herausgerissen. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
Weiteres Schaf und ungeborenes Lamm getötet
Ein weiteres Mutterschaf wurde ebenfalls getötet. Besonders grausam: Das ungeborene Lamm wurde der Mutter aus dem Leib gerissen. Auch dieser Vorfall hinterließ schreckliche Bilder, die der Familie Specht großes Leid zufügten.
Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf.
Herdenschutz überwunden – Zäune wirkungslos
Trotz eines umfassenden Herdenschutzes konnte der Wolf die doppelte Zaunanlage überwinden. Die Weide war mit zwei Herdenschutzzäunen von 134 cm Höhe gesichert. Beide Zäune standen unter Strom. Ein Zaun führte eine Spannung von 6 kV, der andere 10 kV. Zudem war ein Zaunmonitor installiert, der Alarm gibt, sobald die Spannung unter 3,5 kV fällt. Trotz dieser Schutzmaßnahmen drang der Wolf in die Herde ein.
Zahl der Wolfsangriffe steigt weiter an
Seit dem 19. Juli 2024 haben sich die Wolfsangriffe im Wolfsgebiet Schermbeck auf insgesamt 18 Vorfälle summiert. Schafe im Bereich Wesel, Schermbeck, Raesfeld und Umgebung sind immer wieder Ziel von Wolfsangriffen. Stromführende Zäune mit Höhen von 90 bis 160 cm, wie sie auch beim letzten Wolfsriss eingesetzt wurden, konnten den Wolf erneut nicht aufhalten.
Fazit: Dringende Maßnahmen zum Schutz der Schafherden gefordert
Der jüngste Wolfsangriff zeigt, dass selbst die strengen Herdenschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um die Schafherden vor Übergriffen zu schützen. Schafhalter im Wolfsgebiet Schermbeck fordern dringende Maßnahmen, um ihre Tiere besser vor weiteren Angriffen zu schützen.
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Berufe im Klimabereich: Aktionswoche im Münsterland – Klimaschutz im Handwerk erleben. Einladung zum Mitmachen: Handwerk und Klima im Fokus
Die Aktionswoche „Handwerk macht Klima“ im Münsterland bietet allen, die sich für klimarelevante Handwerksberufe interessieren, eine spannende Möglichkeit. In fünf Städten und Gemeinden informieren Expertinnen und Experten über Berufe im Klimabereich. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, die sich unverbindlich über handwerkliche Berufe informieren und diese direkt ausprobieren möchten.
Vielfältige Berufe zum Kennenlernen
Während der Aktionswochen können sich Besucher über verschiedene Berufe im Handwerkssektor informieren, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dazu gehören Berufe im Elektrobereich, in der Heizungs- und Klimatechnik, im Malergewerbe sowie in der Zweiradmechatronik. Die Verantwortlichen der Aktionswochen laden ausdrücklich zum Mitmachen ein: „Kommen, kennenlernen, ausprobieren!“
Aktionswoche im Kreis Borken
Im Kreis Borken findet die Veranstaltung am Montag, den 16. September 2024, von 15 bis 17 Uhr in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) in Ahaus, Weidenstraße 2, statt. Passend zu den „Klimawochen im Kreis Borken“ können Interessierte mehr über Berufe wie Anlagenmechanikerin und -mechaniker, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Elektronikerin und Elektroniker, Energie- und Gebäudetechnik (Solartechnik) erfahren.
Zusammenarbeit für die Zukunft
Die Aktionswochen sind ein gemeinsames Projekt der Regionalagentur Münsterland, der Agenturen für Arbeit, der kommunalen Jobcenter sowie der IHK, HWK und des DGB. Ziel ist es, den Fachkräftebedarf im Handwerk zu sichern und gleichzeitig einen konkreten Beitrag zur Bildungsinitiative des Arbeitsministeriums NRW und der Bundesagentur für Arbeit zu leisten. Durch die Vernetzung von Bildungsangeboten soll ein umfassender Überblick über Qualifizierungsmöglichkeiten und Förderungen geschaffen werden.
Spannende Berufsfelder entdecken
Die Aktionswochen zeigen, wie wertvoll die Zusammenarbeit im Münsterland ist. Interessierte haben die Chance, neue Berufswege zu entdecken, in Kontakt mit Unternehmen zu treten und sich über Qualifizierungsmöglichkeiten zu informieren. Weitere Informationen zu den „Klimawochen im Kreis Borken 2024“ gibt es unter www.kreis-borken.de/klimawochen.
Unterwegs in eine neue Zeit: Pastorale Räume gestalten die Zukunft. Die Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld wird gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schönstatt Au fahren.
Mit der Einrichtung von Pastoralen Räumen beginnt für die Kirchengemeinden St. Ludgerus Borken, St. Georg Heiden, St. Martin Raesfeld, Christus König Gemen und St. Remigius Borken eine neue Ära. Dieser gemeinsame Weg soll gebührend gefeiert werden.
Gemeinsamer Start am 14. September
Am Samstag, den 14.09., wird auf dem Gelände der Schönstatt Au in Borken der Start des Pastoralen Raumes festlich begangen. Die Veranstaltung beginnt mit einer Sternwallfahrt, bei der jede Gemeinde auf individuelle Weise zum Fest pilgern wird. Einige werden zu Fuß, andere mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs sein.
Fahrradwallfahrt und Treffpunkt
Die Pfarrgemeinde St. Martin Raesfeld wird gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schönstatt Au fahren. Der Treffpunkt hierfür ist um 14:00 Uhr an der Kirche St. Martin. Wer lieber mit dem Auto fährt, kann private Fahrgemeinschaften bilden.
Begegnung und Gottesdienst
Um 15:30 Uhr sollen alle Gemeinden auf dem Festgelände eintreffen. Eine bunte Vorstellungsrunde wird den Auftakt machen, gefolgt von einem gemeinsamen Gottesdienst. Dieser wird musikalisch von einem Projektchor gestaltet, der Sängerinnen und Sänger aus allen fünf Gemeinden vereint.
Zeit für Austausch und Gemeinschaft
Nach dem Gottesdienst gibt es reichlich Gelegenheit, sich bei Gesprächen, Spielen und weiteren Aktivitäten näher kennenzulernen. Für das leibliche Wohl wird mit Imbiss und Getränken gesorgt.
Mit der gemeinsamen Feier soll der Start in eine neue Zeit symbolisch und festlich begangen werden.
Am 21. September 2024 auf dem Borkener Marktplatz. Der Stoffmarkt in Borken 2024 ist ein Muss für alle Nähbegeisterten!
Mit einer vielfältigen Auswahl an Stoffen, Nähzubehör und Inspirationen bietet der Markt eine perfekte Gelegenheit, um neue Projekte zu starten und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Wer das Nähen als Hobby hat, findet hier nicht nur hochwertige Materialien, sondern auch hilfreiche Tipps und Trends aus der Welt des Textilhandwerks.
70 kreativ dekorierte Stände
Am Samstag, 21. September 2024 von 10 bis 17 Uhr, gastiert der Deutsch-Holländische Stoffmarkt nach längerer Pause wieder in Borken. Über 70 kreativ dekorierte Stände verwandeln den Marktplatz auch dieses Mal in ein Paradies für Nähbegeisterte. Die Stadtverwaltung richtet den Deutsch-Holländischen Stoffmarkt mit der Essener Firma Expo Event Marketing GmbH aus.
„Ran an die Nadel“
Mit Paillettenborten ist die Kleidung rasch auf den neusten modischen Stand gebracht. Aus Jersey schneidert sich die Selbermacherin ein individuelles Freizeitkleid. Beim kreativen Austausch mit anderen Nähbegeisterten, umgeben von bunten Stoffen, kommt die Inspiration für das nächste Design fast von allein.
Sortiment an Wohntextilien
Auch Freunde der Innenraum-Gestaltung kommen am Samstag nicht zu kurz. Bei dem umfangreichen Sortiment an Wohntextilien, Deko-Stoffen, Kissen und Vorhängen ist das passende Material schnell gefunden, um die eigenen vier Wände auf die kältere Jahreszeit vorzubereiten. Abgerundet wird das Angebot durch eine riesige Auswahl an Schnittmustern und Kurzwaren wie Applikationen, Borten, Nadeln oder Garn. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.stoffmarkt-expo.de
Parkplatz vor dem Rathaus – Ein Projekt, das pünktlich zum Kappesmarkt fertiggestellt werden soll
Der Parkplatz vor dem Rathaus wird im Rahmen einer innovativen Maßnahme zur Regenwassernutzung umgestaltet. Das Besondere an diesem Projekt ist der Einsatz eines Systems aus Kunststoffkisten, die als Fundament dienen. Diese Behälter, die optisch an gestapelte Colakisten erinnern, sammeln künftig das Regenwasser auf dem Parkplatz. Insgesamt fassen sie 120.000 Liter Wasser, das vom Dach und vom Vorplatz des Rathauses gesammelt wird.
Foto: Gemeinde Raesfeld
Herausforderungen beim Erdaushub
Unvorhergesehene Probleme gab es beim Ausheben des Bodens. Wie Bauamtsleiter Bernd Roters in der Sitzung erklärte, mussten die Bagger tiefer graben als geplant, denn: „Ich habe nicht damit gerechnet, dass da so viel Schutt und Dreck drin ist“, sagte Roters. Die Baustelle werde im Rathaus auch scherzhaft „Schwimmbad“ genannt, weil das Gelände nach dem Ausheben wie ein Schwimmbecken aussehe.
Funktionsweise des Wassersystems
Roters erläuterte, dass das Wasser in den Behältern innerhalb von 24 Stunden versickern muss und daher nur zwischengespeichert wird. Um zu verhindern, dass Laub, Sand oder andere Fremdstoffe in das Wasser gelangen, wurden die Kunststoffkisten zuvor mit einem Vlies ausgekleidet. Außerdem sind die Kisten so stabil, dass ein Lkw darüber fahren kann.
Foto: Petra Bosse
Die großen Rohre, die derzeit auf der Baustelle zu sehen sind, werden am Ende zu Schachtabdeckungen gekürzt, erklärte Roters weiter. Hierdurch kann später auch das Abwassersystem kontrolliert und gewartet werden.
Klimaanpassung und Schutz vor Starkregen
Das neue Wassersystem soll auch bei Starkregen und Sturzfluten helfen. Durch die leichte Neigung des Parkplatzes kann überschüssiges Wasser, das nicht mehr im System gespeichert werden kann, in die angrenzenden Grünflächen abfließen und dort versickern.
Foto: Petra Bosse
Teil von Klimaschutzmaßnahmen
Der Parkplatz wird im Rahmen von Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde Raesfeld umgebaut. Für das Projekt wurden im Jahr 2022 Fördermittel beantragt, die im Städtebauprogramm 2023 mit einem Zuschuss von 50 Prozent genehmigt wurden. Der Grund: Nach den neuen Bauvorschriften darf sauberes Regenwasser nicht mehr mit Abwasser vermischt werden. Dadurch sollen auch die Kläranlagen entlastet werden. Ziel ist es, das Regenwasser möglichst gut versickern zu lassen, was durch die neue Anlage erreicht wird.
Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzeptzur Umgestaltung des Raesfelder Ortskerns: Die neuen Pläne wurde am Montag im Planungsausschuss vorgestellt und mehrheitlich beschlossen.
Nach zwei Bürgerversammlungen zur Umgestaltung des Raesfelder Ortskerns wurden am Montag im Planungsausschuss die überarbeiteten Pläne präsentiert. Viele der Vorschläge und Anregungen aus der Bürgerschaft sind in die neuen Entwürfe eingeflossen.
Diskussion um Stellplätze auf dem Froschbrunnenplatz
Die Planung des Froschbrunnenplatzes, insbesondere die Anzahl und Lage der Stellplätze, führte im Ausschuss zu längeren Diskussionen. In der ursprünglichen Planung waren Stellplätze vor dem Modeladen Klaudia vorgesehen. Ein Schreiben der Kaufmannschaft forderte zudem, die Anzahl der Parkplätze in diesem Bereich nicht zu reduzieren.
Der Ausschuss entschied jedoch einstimmig, die drei Parkplätze vor dem Modeladen wegfallen zu lassen. Dadurch soll die Aufenthaltsqualität im Gastrobereich zwischen dem Modeladen und dem Brunnen verbessert werden. Bernd Roters, Leiter des Bauamtes, erklärte: „Wir als Verwaltung sind, was die Parkplätze anbelangt, zwiegespalten, da diese auch den Platz für die dort ansässige Gastronomie wegnimmt.“
Durch das Wegfallen der drei Parkplätze im hinterem Bereich gibt es mehr Freiraum für die Gastronomie und die Besucher. Foto: Petra Bosse
Änderung bei der Schrägstellung der Parkplätze
Eine Schrägstellung der Parkplätze, die in der zweiten Planung sowie bei der Bürgerversammlung zur „Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte“ angeregt wurde, wird nicht umgesetzt. Der vordere Bereich des Froschbrunnenplatzes bleibt jedoch unverändert.
Der Wegfall der drei Parkplätze vor dem Modeladen bedeutet nicht weniger Stellplätze insgesamt. Stattdessen entstehen drei neue Parkplätze wenige Meter entfernt auf der Straße Im Winkel.
Drei neue Stellplätze sind auf der linken Seite von der Straße Im Winkel geplant. Foto: Petra Bosse
Verkehrsführung in der Straße Im Winkel
Auch die Verkehrsführung wurde diskutiert. Der Ausschuss einigte sich darauf, dass die Straße Im Winkel keine Einbahnstraße, wie in der Vorplanung eingezeichnet, wird.
Langfristige Entscheidungen für den Froschbrunnenplatz und die Borkener Straße
Die allgemeine Gestaltung des Froschbrunnenplatzes und der Borkener Straße war ein großes Diskussionsthema. Bernhard Bölker betonte: „Wir entscheiden hier über eine Planung, die sich über einen Zeitraum, über vier bis fünf Jahre hinziehen und eine Entscheidung, die über viele Jahre wirksam sein wird.“ Er lobte die große Bürgerbeteiligung: „Das habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt.“ Trotz seiner Skepsis bei einigen Vorschlägen bedankte er sich bei der Bürgerschaft für die fairen Diskussionen. Anregungen aus der Bürgerschaft, die Borkener Straße umzubauen, habe es nicht gegeben.
Geplant ist auch, dass die Ampelanlage an Alexander Straße bestehen bleibt. Darüber hinaus sollen, so der Plan, Hecken und Bäume auf der Insel, die derzeit noch am Rand der Borkener Straße stehen, die Fahrbahn künftig trennen.
Der gesamte Froschbrunnenplatz soll barrierefrei umgebaut werden.
Komplette Barrierefreiheit auf dem Froschbrunnenplatz
Besonders positiv und als „Clou“ hob Bölker die barrierefreie Gestaltung des Froschbrunnenplatzes hervor. Auch die taktilen Platten zur Entwässerung und das einheitliche rote Klinker-Pflaster, das sich dem Ortsbild anpassen soll, fand er gelungen.
Die Kosten
Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro, wovon die Hälfte, abgesehen von den Kanalkosten, durch Fördermittel gedeckt werden. Für die Kanäle plant die Verwaltung, Zuschüsse bei der Bezirksregierung zu beantragen. „Die Entscheidung erfordert Mut“, so Bölker.
Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, plädierte dafür, den Froschbrunnenplatz lieber komplett und ohne jegliche Stellflächen für PKWs umzugestalten. „Die Stellflächen sind in Spitzenzeiten zu 70 Prozent ausgelastet. Jetzt sollen noch drei weitere Stellplätze hinzu kommen. Der Platz sollte ohne Parkplätze gestaltet werden“, so Tünte.
Umbaumaßnahmen an der Borkener Straße
Die geplanten Umbaumaßnahmen der Borkener Straße, die auf drei Meter verengt und eine Verkehrsberuhigungsinsel erhalten soll, wurden von Klaus Mohr (FDP) als „sehr kreativer Vorschlag“ bezeichnet. Allerdings sah er bei der Beibehaltung der drei Parkplätze auf dem Froschbrunnenplatz keine bedeutende Verbesserung. Auch eine angedacht geplante Drehung der Parkplätze um 60 Grad bezeichnete er als „reine Geldverschwendung“.
Planung: Gemeinde Raesfeld
Kritik an der Umgestaltung der Borkener Straße
Karl-Heinz Tünte (CDU) stimmte dem Dorfentwicklungsplan grundsätzlich zu, äußerte jedoch Kritik an der Umgestaltung der Borkener Straße. Er betonte, dass der Plan Mängel aufweise und es keinen Alternativplan gebe. Zudem sei für ihn der Zeitplan für die Beantragung von Fördermittel viel zu eng. Mit Blick auf die Kosten sagte er: „Ich fühle mich verpflichtet, dass die Gemeinde auch weiterhin finanziell gut dasteht“, und erinnerte an die Mehrkosten der letzten Jahre.
Bürgermeister Tesing: „Alles schon 2018 beschlossen“
Bürgermeister Tesing stellte klar: „Das wurde bereits 2018 alles schon im Dorfentwicklungskonzept beschlossen, sowohl der Umbau der Borkener Straße, das Gemeinschaftshaus und die Parkplätze.“ Gleichzeitig wies er darauf hin, dass der Gemeindehaushalt durch Mehreinnahmen so gut dastehe wie nie zuvor. „Einen solchen Haushalt haben wir noch nie gehabt“.
Zeitdruck und Fördermittel
Helmut Hellenkamp von der SPD stellte die Frage: „Ob Raesfeld eine ‚Mega-City‘ sei, die Park & Ride-Plätze haben muss?“, und fügte hinzu: „Die Leute können auch einige Meter laufen.“ Er kritisierte zudem, wie auch Karl-Heinz Tünte, den Zeitdruck der Verwaltung, um Fördermittel zu beantragen. Der Antrag muss bis Ende September bei der Bezirksregierung eingereicht werden.
Beschlüsse des Ausschusses
Am Ende stimmte der Ausschuss mehrheitlich dafür, die drei Parkplätze auf dem Froschbrunnenplatz wegfallen zu lassen. Auch für die alternativen drei Parkplätze Im Winkel stimmte der Ausschuss mehrheitlich (8 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen). Darüber hinaus stimmte der Ausschuss für die Schaffung von sechs neuen Parkplätzen am Haus Ostendorf.
Rückblick auf den Planungsprozess
Die Grundlage für die aktuelle Planung bildet das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept aus dem Jahr 2018 sowie der Rahmenplan von 2022. Am 4. März 2024 beauftragte der Rat der Gemeinde Raesfeld die Verwaltung, eine Überplanung der Raesfelder Ortsmitte zu erarbeiten. Die Verwaltung präsentierte eine erste Entwurfsplanung am 5. Juni 2024 dem Planungsausschuss und am 1. Juli 2024 dem Rat.
Anschließend stellte die Verwaltung die Pläne am 24. Juli 2024 in einer Bürgerversammlung mit rund 70 Bürgerinnen und Bürgern vor. Verständnisfragen wurden geklärt und Anregungen entgegengenommen. Diese Anregungen wurden in einer überarbeiteten Planung berücksichtigt und am 21. August 2024in einer zweiten Bürgerversammlung erneut vorgestellt.
Ein reger Austausch zwischen den Partnergemeinden Raesfeld und Kobierzyce steht weiterhin im Fokus der Zusammenarbeit. Noch im Julie war der neu gewählte Bürgermeister von Kobierzyce, Piotr Kopeć, zu Besuch in Raesfeld, um die Partnerschaft zu stärken. Nun folgte eine Raesfelder Delegation seiner Einladung zum Erntedankfest in die polnische Partnergemeinde.
Traditionelles Erntedankfest in Kobierzyce
Am ersten Septemberwochenende wurde in Kobierzyce das traditionelle Erntedankfest gefeiert. Bürgermeister Martin Tesing, Erster Beigeordneter Markus Büsken und Jörg Heselhaus, Leiter der Allgemeinen Verwaltung, reisten stellvertretend für die Gemeinde Raesfeld nach Polen. Begleitet wurden sie von Tomasz Kaczmarski, der als Dolmetscher mit polnischen Wurzeln die Kommunikation unterstützte.
Bei strahlendem Sonnenschein genoss die Delegation ein abwechslungsreiches Programm. Am Samstag startete der Besuch mit einer Rundfahrt durch Kobierzyce, bei der sie sowohl die Gewerbe- als auch die Wohngebiete der Gemeinde erkunden konnten. Besonders beeindruckt zeigten sich die Raesfelder von einer neuen, modernen Grundschule, die die Klassen eins bis acht umfasst und gleichzeitig einen Kindergarten beherbergt. Anschließend feuerten sie gemeinsam die erste Damen-Handballmannschaft von Kobierzyce in der höchsten polnischen Liga an. Der Tag endete mit einem Stadtrundgang durch Breslau, bei dem die Delegation die Altstadt und die Dominsel besuchte.
Politischer Austausch und festliche Feierlichkeiten
Der Sonntag begann mit einem Empfang im Rathaus von Kobierzyce, bei dem die Raesfelder Delegation die Gelegenheit hatte, sich mit den politischen Vertretern der Partnergemeinde sowie einer Delegation aus der tschechischen Partnerkommune auszutauschen. Im Anschluss daran nahmen sie an den festlichen Feierlichkeiten des Erntedankfestes teil. Bürgermeister Martin Tesing überbrachte in seiner Ansprache die Grüße der Raesfelder Bevölkerung und betonte das Ziel, nach den Corona-Jahren die Kontakte zwischen den beiden Gemeinden wieder intensivieren zu wollen.
Zukunftspläne: Schüleraustausch geplant
Als konkrete Maßnahme zur Intensivierung der Partnerschaft wurde die Idee eines Schüleraustauschs zwischen den Gemeinden diskutiert. Dabei soll die englische Sprache als verbindendes Element dienen, um sprachliche Barrieren zu überwinden. In den kommenden Wochen wollen beide Gemeinden diese Möglichkeit weiter ausarbeiten und konkretisieren.
Fazit: Ein gelungener Besuch
Der Besuch der Raesfelder Delegation in Kobierzyce war ein voller Erfolg. Die Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden wurde durch den persönlichen Austausch und das abwechslungsreiche Programm weiter gestärkt. Die Delegation bedankt sich herzlich für die Gastfreundschaft und freut sich auf die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit.
Der Heimatverein Raesfeld blickt in diesem Jahr auf sein 75-jähriges Bestehen zurück.
Dies nahm der Verein zum Anlass, Ehrengäste und Mitglieder, die sich ehrenamtlich engagieren, zu einem Festakt in die Gaststätte Lieb & Wert einzuladen.
Begrüßung der Ehrengäste
In seiner Festrede begrüßte der Vorsitzende des Heimatvereins, Hans Brune, besonders Bürgermeister Martin Tesing, den Beigeordneten Markus Büsken, Ehrenbürgermeister Udo Rößing sowie Pfarrer Johannes Bengfort. Auch der stellvertretende Kreisheimatpfleger Ernst Bennemann und der Referent Dr. Volker Jakob wurden herzlich willkommen geheißen.
Foto: Heimatverein Raesfeld
Hans Brune skizzierte in seiner Rede die Entwicklung des Vereins seit der Gründung im Jahr 1949. Im Laufe der Jahre schlossen sich dem Heimatverein verschiedene Gruppen an, darunter der Natur- und Vogelschutz, eine Wandergruppe und die Genealogen. Ein bedeutendes Projekt sei die Erstellung eines Ortsfamilienbuches durch die Genealogen. Ebenso betonte Brune die zeitaufwändige Digitalisierung der Bilder des Heimatfotografen Ignaz Böckenhoff. „Wir sind stolz darauf, auf diesen Fundus von Bildern zurückgreifen zu können“, so Brune.
Hans Brune – Vors. Heimatverein Raesfeld. Foto: Heimatverein Raesfeld
Glückwünsche und Reden
Im Anschluss überbrachte Bürgermeister Tesing Glückwünsche zum 75-jährigen Bestehen und lobte das Engagement der Ehrenamtlichen. Der stellvertretende Heimatpfleger Ernst Bennemann überbrachte ebenfalls Glückwünsche und Grüße von Kreisheimatpflegerin Christel Höink sowie von der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege im Kult Vreden.
Festrede von Dr. Volker Jakob
Der Historiker Dr. Volker Jakob, ehemaliger Referatsleiter des Bild-, Film- und Tonarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen, hielt eine Festrede über das Leben und Wirken des Heimatfotografen Ignaz Böckenhoff.
In Zusammenarbeit mit dem 2020 verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins, Adalbert Friedrich, entstand die Idee zur Erstellung einer Dia-Serie über das Alltagsleben in Raesfeld zwischen 1939 und 1945. Dr. Jakob schilderte, wie Böckenhoff, ohne systematische Ausbildung, seine Fotos entwickelte – anfangs ohne Dunkelkammer und mit einfachsten Mitteln. Später professionalisierte Böckenhoff seine Ausrüstung. „Er war durch seine Fotografien immer nah an den Menschen, an der Entwicklung des Dorfes und am Vereinsleben“, so Jakob. Allerdings sei er ohne festen Beruf und eigene Familie auf die Unterstützung seiner Schwester angewiesen gewesen.
Abschluss des Festakts
Nach dem spannenden und kurzweiligen Vortrag von Dr. Jakob, der durch Böckenhoffs Bilder illustriert wurde, fand der Festakt einen gemütlichen Ausklang. Christiane Danblon, stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, dankte den Vortragenden und Gästen für ihre Mitwirkung an der gelungenen Veranstaltung.
Heiner Große-Gehling sicherte sich nach einem packenden Schießwettbewerb mit dem 423. Schuss den Titel des Schützenkönigs in Üfte-Overbeck. Damit ist er für die nächsten fünf Jahre neuer König von Üfte-Overbeck: Gemeinsam mit seiner Königin Marie-Theres Triptrap wird er nun die Üfter-Overbecker Schützengemeinschaft regieren.
Der neue Thron darf nun die nächsten fünf Jahre regieren. v.l.: Zur Throngemeinschaft gehören Tanja Große-Gehling, Christoph Beemelmans, Andreas Triptrap und Christa Beemelmans. Foto: Petra Bosse
Am vergangenen Wochenende herrschte in der beschaulichen Bauerschaft Üfte-Overbeck einmal mehr ausgelassene Stimmung, als das traditionelle Klumpenschützenfest gefeiert wurde. Vom 7. bis 9. September 2024 stand alles im Zeichen der 295-jährigen Schützentradition. Dabei stellte sich die alles entscheidende Frage: Wer wird der neue König der Schützengemeinschaft?
Großer Jubel an der Vogelstange in Üfte 2024
Vogel fiel nach dem 423. Schuss
Mit dem abschließenden Vogelschießen am Montagmittag wurde diese Frage schließlich beantwortet. Heiner Große Gehling setzte sich auf der Tanzwiese der Familie Kalde nach einem spannenden Wettbewerb durch. Er sicherte sich mit dem 423. Schuss den heiß begehrten Titel des Schützenkönigs von Üfte-Overbeck. An seiner Seite regiert künftig seine Königin Marie-Theres Triptrap. Gemeinsam mit dem Hofstaat werden sie in den kommenden fünf Jahren die Schützengemeinschaft anführen.
Revierförster Christoph Beemelmans ist Ehrenherr in Üfte. Foto: Petra Bosse
Details in Kürze
Der Vogel fiel um 14.33 Uhr mit dem 423. Schuss von der Stange
Königin ist Marie-Theres Triptrap.
Zur Throngemeinschaft gehören Tanja Große-Gehling, Christoph Beemelmans, Andreas Triptrap und Christa Beemelmans.
Königsanwärter waren Andreas Triptrap, Heiner Große-Gehling und Christian Gaffke.
Insignien
Zepter: Dominik Gromann und Christian Gaffke
Reichsapfel: Lukas Klevermann und Alois Triptrap
Linker Flügel: Christian Knufmann
Rechter Flügel: Max Beemelmans
Krone: Lukas Klevermann
Christa Beemelmans ist Ehrendame in Üfte 2024. Foto: Petra Bosse
Der neue Hofstaat, bestehend ausTanja Große-Gehling, Christoph Beemelmans, Andreas Triptrap und Christa Beemelmans, wird das Königspaar bei seinen repräsentativen Aufgaben unterstützen und die Tradition in Ehren halten. Die festliche Krönung fand gegen 17 Uhr auf der Festwiese statt. Am Abend ehren die Schützen ihr neues Königspaar mit einem rauschenden Festball.
Der Vogel ist unten. Freude oder Schreck? Foto: Petra Bosse
Ein Rückblick auf ein gelungenes Wochenende
Das Trachtenschützenfest 2024 war ein voller Erfolg und übertraf alle Erwartungen. Das Wochenende begann bereits am Samstagabend mit der feierlichen Eröffnungsfeier im Festzelt. Dabei sorgte die Tanzband „Herzschlag“ für ausgelassene Stimmung. Schon vor Beginn des offiziellen Programms war die Spannung in der Luft spürbar, denn alle Augen waren auf das kommende Vogelschießen und die Frage, wer das nächste Königspaar sein würde, gerichtet.
Es wird gemunkelt, dass an der Vogelstange am Montag und beim Fest am Sonntag, mehr Erler als Schermbecker vertreten waren. Foto: Petra Bosse
In traditioneller Tracht, mit Holzschuhen und blauen Kitteln
In traditioneller Tracht, mit Holzschuhen und blauen Kitteln, feierte die Schützengemeinschaft mit Freunden, Familien und Gästen von nah und fern. Besonders die einzigartige Kleidung, die nur alle fünf Jahre bei diesem besonderen Anlass getragen wird, sorgte für ein außergewöhnliches Flair. Verheiratete Männer in blauen Kitteln und Melonen, die männliche Jugend in blaugestreiften Hemden und die Frauen in prächtigen Trachtenkleidern verwandelten die gesamte Bauerschaft in eine farbenfrohe Szenerie, die an vergangene Zeiten erinnerte.
Foto: Karlheinz Strötzel
Ein packendes Vogelschießen
Der Höhepunkt des Festes folgte schließlich am Montag, den 9. September, mit dem traditionellen Vogelschießen an der Vogelstange. Pünktlich um 11.30 Uhr versammelten sich die Schützen, um den neuen König zu ermitteln. Es war ein packender Wettkampf, bei dem jeder Schuss von den Zuschauern mit Spannung verfolgt wurde. Immer wieder gingen Jubelrufe und Anfeuerungen durch die Menge, während die Schützen geduldig und konzentriert den hölzernen Vogel ins Visier nahmen.
Den Reichsapfel sicherten sich im Doppelschuss Lukas Klevermann und Alois Triptrap. Foto: Petra Bosse
Nach einem harten, aber fairen Wettbewerb war es schließlichHeiner Große Gehling, der mit einem präzisen Schuss den entscheidenden Treffer landete und damit den Vogel von der Stange holte. Mit dem 423. Schuss sicherte er sich den Titel des Schützenkönigs von Üfte-Overbeck und wurde von den Anwesenden lautstark gefeiert. Als frisch gekröntes Königspaar strahlten er und seine Königin Marie-Theres Triptrap vor Freude, als sie die Glückwünsche der Schützengemeinschaft entgegennahmen.
Foto: Karlheinz Strötzel
295 Jahre Schützentradition
Das Trachtenschützenfest von Üfte-Overbeck kann auf eine fast dreihundertjährige Geschichte zurückblicken. Seit 1729 wird diese Tradition gepflegt und von Generation zu Generation weitergegeben. Das Besondere an diesem Fest ist nicht nur die historische Bedeutung, sondern auch die tiefe Verwurzelung in der Gemeinschaft. Jeder, der in Üfte-Overbeck lebt, fühlt sich dem Schützenwesen verbunden – egal ob Jung oder Alt.
Foto: Karlheinz Strötzel
Teilnahme fest geregelt
Die Teilnahmebedingungen für das Vogelschießen sind dabei klar geregelt: Wer den Titel des Schützenkönigs erringen möchte, muss mindestens 30 Jahre alt sein und seit mindestens zehn Jahren in Üfte-Overbeck leben oder gelebt haben. Diese Bedingungen stellen sicher, dass nur diejenigen die Ehre haben, die auch eine enge Verbindung zur Schützengemeinschaft und der Bauerschaft haben.
Alleine für ein Pläuschchen an der Vogelstange lohnte sich die weite Anreise von Erle nach Üfte. Foto: Petra Bosse
Vogelstange Klumpenschützenfest Üfte 2024
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Es wird gemunkelt, dass an der Vogelstange mehr Erler als Schermbecker waren. Foto: Petra Bosse
Nach einer feucht-fröhlichen Partynacht am Freitag ging’s am Sonntag auf der Festwiese bei Kuhlmann in Üfte-Overbeck traditionell weiter. Die Trachtenschützengilde ließ es nach dem Auftakt nicht ruhiger angehen, sondern setzte auf den zweiten Tag des Festes: Mit traditionellen Tänzen, Trachten und musikalischer Begleitung verwandelte sich die Wiese in eine lebendige Bühne der westfälischen Kultur.
Die farbenfrohen Tänze, die im Rhythmus des „Klipp-Klapp“ der hölzernen Schuhe stattfanden, waren ein Highlight für die Besucherinnen und Besucher. Sie zeigten einmal mehr, warum dieses Fest alle fünf Jahre ein Höhepunkt im Münsterland ist.
Musik und Tanz: Tradition auf der Festwiese lebendig
Alle fünf Jahre ist es so weit: Das Klumpen-Schützenfest der Trachtenschützengilde Üfte-Overbeck ist ein echtes Highlight und tief in der Tradition des Münsterlandes verwurzelt. Schon am Samstag wurde auf der Festwiese gefeiert, bevor die Schützen am Montag an die Vogelstange treten. Diese seltene Veranstaltung, die nur alle fünf Jahre stattfindet, zieht jedes Mal Hunderte von Besuchern an. Sie ist ein fester Bestandteil des lokalen Brauchtums.
Buntes Treiben auf der Festwiese
Am Sonntagnachmittag, den 8. September, war es dann endlich so weit. Schon Stunden vor dem offiziellen Beginn strömten die Besucher zur Festwiese bei Kuhlmann. Über 1.000 Leute wollten sich diesen tollen Nachmittag nicht entgehen lassen, an dem traditionelle Kleidung, Tanz und gute Laune im Mittelpunkt standen. Das Festzelt war in bunte Farben getaucht, hunderte Papierblumen und ein imposantes Eingangstor zeigten schon von Weitem, dass die Besucher sich auf etwas ganz Besonderes freuen konnten.
Die besondere Atmosphäre des Klumpen-Schützenfestes wurde nicht nur durch die Veranstaltung selbst, sondern auch durch die traditionelle Bauerntracht unterstrichen. Die Männer, die verheiratet waren, trugen blaue Kittel und Melonenhüte. Die Jugendlichen traten in blaugestreiften Hemden auf. Frauen und Mädchen glänzten in Trachtenkleidern.
Ein Fest der Tradition und Vorfreude
Der absolute Höhepunkt des Wochenendes war die offizielle Eröffnung des dreitägigen Festes durch den 1. Reckenmeister Christoph Möllmann am Samstagabend. Das rhythmische „Klipp-Klapp“ der hölzernen Schuhe, das zum Markenzeichen der Festteilnehmer gehört, war schon von Weitem zu hören. Die Zuschauer waren schon richtig in Feierlaune, als die „Üfter Jagdhornbläser“, die Blaskapelle „Einklang Schermbeck“ und die „Raesfelder Burgmusikanten“ aufspielten.
Über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben in ihren farbenfrohen Trachten traditionelle westfälische Volkstänze präsentiert. Vom „Üfter Tänzer“ über den „Flieger“ bis hin zum großen Finale mit dem „Kettlinger“ und einem gemeinsamen Abschlusstanz – das Programm war ein lebendiges Spektakel, das das Publikum begeistert hat.
Rede des Bürgermeisters: Ein Blick auf Vergangenheit und Zukunft
„Als Bürgermeister stehe ich heute schon zum dritten Mal hier vor euch – und das erfüllt mich mit großer Freude und Stolz.“ In seiner Rede am Sonntag hat Bürgermeister Mike Rexforth nicht nur betont, wie wichtig das Klumpen-Schützenfest für die Gemeinde ist, sondern auch, wie wertvoll Traditionen in einer sich wandelnden Welt sind. „Dieses Fest zeigt, wie wichtig es ist, unsere Wurzeln zu pflegen und uns daran zu erinnern, woher wir kommen“, sagte er mit Nachdruck. „In einer Zeit, in der sich vieles so schnell verändert, ist es gut zu wissen, wo unsere Wurzeln sind und was uns ausmacht.“
Alle fünf Jahre ein Highlight
In fünf Jahren, wenn das Schützenfest in Üfte-Overbeck erneut stattfindet, gibt es ein besonderes Jubiläum: Das 300-jährige Bestehen der Trachtenschützengilde. Die Westfalen sind ja bekannt dafür, dass sie sehr bodenständig sind und sich mit ihrer Geschichte identifizieren. Diese Tradition wird bei uns nicht nur gepflegt, sondern auch mit viel Begeisterung gelebt. Schon jetzt freuen sich die Leute auf das nächste große Fest, bei dem die Gemeinschaft wieder zusammenkommt und ihre Verbundenheit unter Beweis stellen kann.
Die Tänzerinnen und Tänzer, die von Regina Dahlhaus, Rudolf Wieschus, Martin Underberg und Reni Woeste trainiert wurden, sind nur ein Beispiel dafür, wie lebendig die Tradition weitergegeben wird. Mit jeder neuen Generation, die das Erbe übernimmt, wird das Klumpen-Schützenfest noch ein Stück bunter und fröhlicher.
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Raesfelder und Erler feierten am Samstag ausgelassen in Üfte. Das traditionelle Schützenfest lockte zahlreiche Besucher aus den umliegenden Nachbarschaften an, die sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Mit viel Musik, Tanz und einer ordentlichen Portion guter Laune wurde bis spät in die Nacht gefeiert.
Erler Königin Eva Reidenbach in bester Feierstimmung. Foto: Christian Lipfert
Es war eine laue Sommernacht, als zahlreiche Besucher die Partystimmung in Möllmanns Scheune in Üfte genossen. Die Vorbereitungen für das große Fest liefen auf Hochtouren, und die Eröffnungsfeier versprach bereits ein voller Erfolg zu werden.
Tanz und Musik im Festzelt
Die Tanzband „Herzschlag“ sorgte wie gewohnt für beste Stimmung, mit einem Mix aus bekannten Hits zum Mitsingen. Ob Klassiker oder aktuelle Chart-Hits – die Besucher schmetterten die Texte fröhlich mit und schwangen die Hüften.
Mitten auf dem Land kamen die Gäste nicht nur aus Üfte, sondern auch aus den Nachbargemeinden Erle und Raesfeld angereist. Einige trugen sogar die traditionelle Münsterländer Tracht, inklusive der berühmten Klumpen – die Holzschuhe, die später am Abend doch lieber zur Seite gestellt wurden.
Foto: Christian Lipfert
Denn nach einer langen Tanznacht tanzte es sich barfuß einfach besser, vor allem bei Walzer oder Tango, wo Klumpen nicht gerade die beste Wahl waren. Wobei man zugeben muss, dass sie vorher durchaus ihren eigenen Beitrag zur Party leisteten – das rhythmische Klappern der Klumpen hätte fast eine eigene Strophe im Lied der Band verdient!
Stilecht dabei auch der Schermbecker Bürgermeister Mike Rexforth. Foto: Christian Lipfert
Sommerabend-Atmosphäre vor dem Zelt
Viele Besucher ließen sich nicht nur von der Musik, sondern auch von der warmen Sommerluft nach draußen locken. Vor dem Festzelt bot sich eine besondere Stimmung: Neben den Klängen der Band konnte man dem beruhigenden Zirpen der Grillen lauschen. Ein perfekter Abschluss für einen lauen Sommerabend auf dem Land.
Die Nacht war lang…auch für die Füße Foto: Christian Lipfert
Barfuß bis in die Nacht
Obwohl die Nacht immer später wurde, ließ die Stimmung nicht nach. Die Klumpen blieben am Rand, und es wurde barfuß weitergetanzt – so wie es sich für eine echte Münsterländer Sommernacht gehört! Und wer weiß, vielleicht gibt es beim nächsten Fest sogar einen Klumpen-Klapper-Wettbewerb.
Weiter geht es heute am Sonntag auf der Festwiese und am Montag beim Vogelschießen.
Foto: Christian Lipfert
Schützenfest Üfte 2024. Fotos: Christian Lipfert
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Stilecht dabei auch der Schermbecker Bürgermeister Mike Rexforth. Foto: Christian Lipfert
Die Nacht war lang...auch für die Füße Foto: Christian Lipfert
Erler Königin in bester Feierstimmung. Foto: Christian Lipfert
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Wolfsrisse: LANUV bestätigt Beteiligung von Wölfen HW01, HW02 und Wölfin Gloria (GW954f) bei zahlreichen Vorfällen. Gloria ist nicht nur für die Angriffe in Schermbeck verantwortlich, sondern gilt auch als Grenzgängerin, da sie mehrmals auch in Raesfeld auf die Jagd ging.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat mittlerweile die Auswertung zahlreicher Wolfsrisse im Wolfsgebiet Schermbeck abgeschlossen. Die Ergebnisse der genetischen Analysen sind eindeutig: Wölfin Gloria (GW954f HW02), zusammen mit HW01, war an einer Vielzahl der Vorfälle beteiligt.
Seit Januar 2024 wurden bisher 2024 insgesamt 35 Übergriffe auf Schafe in der Region dokumentiert. Bei mindestens 10 dieser Angriffe konnte die Beteiligung von Wölfin Gloria nachgewiesen werden.
Chronologie der Risse seit Januar 2024
Die Rissvorfälle erstreckten sich über mehrere Monate und beinhalten wiederholt Angriffe von mehreren Wölfen aus dem Schermbecker Territorium. Hier eine Auflistung der wichtigsten dokumentierten Übergriffe:
03. September 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden getötet. Der Fall befindet sich noch in Bearbeitung.
30. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Der Fall befindet sich noch in Bearbeitung. Bisher keine klare Zuordnung zu einem spezifischen Wolf.
25. August 2024 in Hünxe: Zwei Schafe wurden angegriffen. Auch hier läuft die Bearbeitung noch.
23. August 2024 in Hünxe: Drei Schafe wurden attackiert. Die Untersuchungen dauern an.
21. August 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden Opfer eines Wolfsangriffs. Die Auswertung ist noch im Gange.
19. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen.
17. August 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe starben, eines wurde verletzt. Der Vorfall wird noch ausgewertet.
15. August 2024 in Raesfeld: Vier Schafe wurden attackiert, drei davon starben, eines wurde später eingeschläfert. Hier wurde die Wölfin Gloria (GW954f) eindeutig als Angreiferin identifiziert.
15. August 2024 in Raesfeld: Ein weiteres Schaf wurde bei diesem Angriff verletzt, ebenfalls durch Gloria (GW954f).
10. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde angegriffen. Die Bearbeitung des Falls ist noch nicht abgeschlossen.
08. August 2024 in Schermbeck: Ein Schaf wurde verletzt, hier konnte ebenfalls Gloria (GW954f) als Angreiferin nachgewiesen werden.
30. Juli 2024 in Hamminkeln: Zwei Schafe starben, eines wurde verletzt und später euthanasiert. Der Wolf HW02 war an diesem Vorfall beteiligt.
26. Juli 2024 in Schermbeck: Drei Schafe wurden angegriffen. Die Beteiligung von Wölfen HW02 und HW01 wird untersucht.
20. Juli 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe starben, zwei weitere mussten später notgetötet werden. Auch hier waren die Wölfe Gloria (GW954f) sowie HW01 beteiligt.
Frühere Risse: Januar bis April 2024
Bereits im Frühjahr 2024 gab es zahlreiche Angriffe auf Weidetiere, bei denen neben Wölfin Gloria(GW954f HW02), HW01, GW3616m, Männchen, Territorium Schermbeck involviert waren:
16. Januar 2024 in Voerde (Niederrhein): Vier Schafe wurden angegriffen, drei starben, eines musste notgetötet werden. Gloria (GW954f) und der Wolf HW01 aus dem Territorium Schermbeck wurden als Täter identifiziert.
26. Januar 2024in Raesfeld: Sechs Schafe wurden attackiert, vier starben direkt, zwei verendeten später. Hier wurde der Wolf HW01 eindeutig als Hauptverursacher bestätigt.
7. Februar 2024 in Dorsten: Drei Schafe wurden angegriffen, eines starb, zwei wurden verletzt. Auch hier konnte die Beteiligung von Gloria (GW954f) nachgewiesen werden.
12. Februar 2024 in Raesfeld: Vier Schafe wurden Opfer eines Wolfsangriffs, drei starben und eines verschwand. Die Beteiligung von HW02 und HW01 wurde hier bestätigt. Individualisierung nicht möglich.
03. April 2024 in Hünxe: Zwei Schafe starben. Die Wölfin Gloria (GW954f) war beteiligt.
15. April 2024 in Schermbeck: Zwei Schafe wurden angegriffen und starben. Die genetischen Analysen bestätigten die Beteiligung von Wölfin Gloria(GW954f).
17. April 2024 in Schermbeck: Zwei Lämmer wurden von Wölfin Gloria(GW954f) getötet.
18. April 2024 in Schermbeck: Zwei weitere Schafe wurden angegriffen, eines starb, das andere wurde verletzt. Auch hier konnten HW02, Gloria(GW954f)identifiziert werden. Am selben Tag wurde ein weiterer Angriff von HW01 bestätigt, bei dem ein Schaf starb und ein Lamm verschwand.
Beteilung der Wölfe
GW954f (Gloria): Die Wölfin aus dem Schermbecker Rudel war bis heute an mindestens 10 der dokumentierten Risse beteiligt.
HW01 (Männchen): Der Wolf HW01 war ebenfalls an mehreren Übergriffen beteiligt, darunter die Angriffe im Januar und Juli 2024.
Insgesamt sind noch 10 Auswertungen offen, bei denen die genetische Untersuchung oder endgültige Bestätigung noch aussteht. Diese betreffen die Vorfälle vom:
3. September 2024 – Hünxe
30. August 2024 – Schermbeck
25. August 2024 – Hünxe
23. August 2024 – Hünxe
21. August 2024 – Schermbeck
19. August 2024 – Schermbeck
17. August 2024 – Schermbeck
14. August 2024 – Raesfeld
10. August 2024 – Schermbeck
07. August 2024 – Schermbeck
Die genetischen Analysen stehen hier noch aus bzw. befinden sich in Bearbeitung.
Fazit
Die wiederholten Übergriffe der Wölfe, insbesondere von Gloria (GW954f HW02) und HW01 verursachen zunehmend Sorgen in der Region Schermbeck. Die genetischen Untersuchungen des LANUV haben gezeigt, dass diese drei Wölfe für eine Vielzahl der Angriffe verantwortlich sind.
Die Bedeutung der Haplotypen HW01 und HW02
Die genetische Analyse der Wolfsrisse basiert auf der Untersuchung von Haplotypen, die zur Identifizierung einzelner Wölfe genutzt werden.
HW02 ist der Haplotyp – eine Nukleotidsequenz, die auch die Wölfin Gloria (GW954f) besitzt. Dieser Haplotyp wird mütterlicherseits an alle ihre Nachkommen weitergegeben. Das bedeutet, dass alle Welpen von Gloria ebenfalls den Haplotyp HW02 tragen, was ihre Identifizierung erleichtert.
Der aktuelle Rüde des Rudels, GW3616, trägt den Haplotyp HW01, der durch ihn an seine Nachkommen weitergegeben wird. Durch die genetische Analyse kann somit klar unterschieden werden, ob die Nachkommen von Gloria und GW3616 an den Übergriffen beteiligt waren.
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Die Kolpingsfamilie Erle lädt am 15. September zur dritten Erler Dorfrallye ein.
Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Teams, darunter Familien, Kegel- oder Kartenclubs. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro pro Team.
Start und Ablauf
Die Anmeldung und der Start erfolgen zwischen 13 und 15 Uhr im Sankt Silvesterhaus an der Schermbecker Straße. Von dort aus begeben sich die Teams auf eine rund vier Kilometer lange Strecke durch das Dorf. Unterwegs gilt es, an insgesamt acht Stationen verschiedene Aufgaben zu meistern und Fragen zu beantworten. Bis spätestens 18 Uhr müssen alle Teams wieder am Silvesterhaus eingetroffen sein.
Preise und gemütlicher Ausklang
Nach der Auswertung der Ergebnisse werden die besten Teams bei einer späteren Siegerehrung ausgezeichnet. Neben der Rallye gibt es auch die Möglichkeit, sich im Silvesterhaus bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Hierfür wird um eine Spende gebeten, deren Erlös einem sozialen Zweck zugutekommt.
Unterstützung durch lokale Partner
Die Kolpingsfamilie Erle wird bei der Durchführung der Dorfrallye tatkräftig von der KfD Erle und der Volksbank Raesfeld und Erle unterstützt.
Erfolgreiches Wochenende mit 55 Kindern im Zeltlager der Burgmusikanten Raesfeld 2024
Am vergangenen Wochenende verbrachten rund 55 Kinder und 15 Betreuer der Raesfelder-Burgmusikanten ausgelassene Tage auf dem Gemeindeplatz in Rhedebrügge. Im Vordergrund standen nicht die Musik, sondern das gesellige Miteinander und der gemeinsame Spaß.
Auftakt mit Radtour und Völkerball
Der Startschuss fiel am Freitag (30. Juli) mit einer Radtour zum Zeltplatz. Nach dem schnellen Aufbau der Zelte begann sofort eine große Runde Völkerball. Besonders beliebt war die Variante „Betreuer gegen Kinder“, bei der meistens die Kinder als Sieger hervorgingen. Bis spät in die Nacht wurden die Bälle unter Flutlicht hin und her geworfen.
Lagerfeuerromantik und Musik
Gegen späterer Stunde wurde es musikalisch: Der Abend klang bei Gitarrenmusik am Lagerfeuer und Stockbrot gemütlich aus. Nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Frühstück am Morgen genossen alle das sonnige Wetter.
Kinderschützenfest und Nachtwanderung
Am Samstagnachmittag stand das Kinderschützenfest auf dem Programm. Linda Nagel sicherte sich die Königswürde, indem sie die letzten Federn vom Vogel schoss. Ihr König wurde Tom Rickert. Nach einer zünftigen Parade wagten sich die Teilnehmer auf eine gruselige Nachtwanderung, bei der so mancher Erwachsene mehr Angst zeigte als die Kinder.
Abschluss und Ausblick
Nach einem gemeinsamen Grillen mit den Eltern am Sonntag endete das Zeltlager mit der Rückfahrt nach Raesfeld. Ein besonderer Dank gilt dem Orgateam für die Organisation des gelungenen Wochenendes. Nun blicken alle freudig auf das bevorstehende Jubiläumswochenende am 28. und 29. September.