Am frühen Freitagmorgen gegen 05:37 Uhr wurde die Feuerwehr Raesfeld zu einem Brand in der Weseler Straße in Raesfeld alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen.
Feuer griff auf Wohnhaus über
Bei der ersten Lageerkundung stellte sich heraus, dass im Garten eine Fasssauna in Brand geraten war. Das Feuer hatte bereits auf ein Zimmer im Erdgeschoss des angrenzenden Wohnhauses sowie auf das Dach übergegriffen.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Dazu teilt der André Szczesny, Leiter der Feuerwehr mit: Die Feuerwehr richtete zwei Angriffswege ein: Von der Straßenseite aus gingen die Einsatzkräfte unter Atemschutz in das Gebäude vor, um den Zimmerbrand zu bekämpfen. Gleichzeitig wurden die Flammen an der Fasssauna und dem Dach von der Gartenseite aus gelöscht.
Unterstützung durch Drehleiter aus Borken
Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam die Drehleiter der Feuerwehr Borken zum Einsatz, um die Dachhaut zu öffnen und verbliebene Glutnester zu löschen. Dadurch konnte eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Bereiche des Hauses verhindert werden.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Effektives Handeln verhindert größeren Schaden
Nur durch das schnelle Eingreifen der Ersthelfer und die zügige Alarmierung der Feuerwehr konnte ein Vollbrand des Wohnhauses vermieden werden. Bereits nach etwa 60 Minuten konnte die Feuerwehr melden, dass das Feuer unter Kontrolle sei. Nach gut zwei Stunden war das Feuer vollständig gelöscht.
70 Einsatzkräfte vor Ort – Straße gesperrt
Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte der Löschzüge Erle und Raesfeld sowie der Feuerwehr Borken im Einsatz. Während der Löscharbeiten blieb die Weseler Straße im Bereich der Einsatzstelle vollständig gesperrt. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt.
Das lange Warten hat nun ein Ende, denn es ist nun wieder so weit: Die Junggesellen aus Raesfeld feiern wieder Schützenfestvom 13. – 15. September 2024unter dem Motto: Ordnung – Eintracht – Frohsinn. Auf geht’s zum Junggesellenschützenfest Raesfeld 2024 im Pastors Busch!
Es ist wieder so weit: Das Junggesellenschützenfest in Raesfeld steht vor der Tür, und die alles entscheidende Frage lautet erneut – Wer wird der neue König? Wer löst den amtierenden König Michael Nießing und seine Königin Lena Jansen ab? Gemeinsam mit ihrem Throngefolge, bestehend aus Jannick Nießing und Simone Becker sowie Steffen Nießing und Hanna Buß, haben sie ein tolles Schützenjahr hinter sich – doch jetzt ist es Zeit für einen neuen Regenten.
Letztes Jahr machte Michael Nießing dem Vogel mit dem 461. Schuss den Garaus und sicherte sich die Königswürde der Raesfelder Junggesellen. Doch wer wird in diesem Jahr das Glück, die Treffsicherheit und den nötigen Mut haben, um den Thron zu erklimmen?
Foto: Petra Bosse/Archiv 2023
Das Goldkönigspaar
Während wir gespannt auf den neuen König warten, gibt es noch einen weiteren Grund zu feiern: Das Goldkönigspaar des Jahres ist Josef Rottbeck und seine Königin Marie-Theres Droste (geb. Meyering). Vor 50 Jahren regierten sie zusammen mit den Ehrenherren Heinz Bleker und Martin Becker-Fork sowie den Ehrendamen Agnes Uhlenbrock (geb. Hinzelmann) und Silvia Brömmel (geb. Epping). Ein halbes Jahrhundert später blicken sie auf ihre Regentschaft zurück – und sind damit eine lebende Legende des Junggesellenschützenfests.
Grußwort vom Präsidenten Simon Paschen
Präsident Simon Paschen freut sich auf ein schönes Schützenfest 2024. Foto: Petra Bosse/Archiv
„Liebe Schützenbrüder, geschätzte Bürger unserer Gemeinde, und herzlich willkommen an alle Gäste.
Die Zeit ist gekommen unser diesjähriges Schützenfest anzukündigen! Vom 13. bis zum 15.09 laden wir Euch alle ein, mit uns ein unvergessliches Schützenfest-Wochenende zu feiern. Der Sommer neigt sich so langsam zu Ende zu, viele Schützenfeste wurden gefeiert, gelacht und getanzt, doch eines fehlt noch: Das Raesfelder Junggesellen-Schützenfest! Bei bester Bewirtung und Musik freuen wir uns, jeden als Freund begrüßen zu können und auf die vielen gemeinsamen Stunden. Wo soll ich nun beginnen? Schützenfeste und Vereine gibt es bei uns in der Region einige und es ist echt schön zu sehen, wie die Tradition und die Brauchtumspflege von so vielen Leuten fortgeführt und geschätzt wird. Ohne den Zusammenhalt in den Vereinen, Cliquen und der Gemeinde könnte ein solches Fest gar nicht stattfinden. Ganzjährig kann man durch Gespräche mit Freunden und Bekannten immer wieder das Thema zu sprechen kommen. Geschichten von früher oder Anregungen und Vorschläge für die Zukunft – jeder kann was dazu beitragen und man merkt, wie wichtig dieses Thema vielen von uns ist.
Mit Papa zur Vogelstange gehen, von Oma Kirmesgeld bekommen, um am Schießstand eine Rose für die erste Freundin zu schießen. Das erste Mal abends los gehen, mit den Freunden an der Theke stehen oder bei der Parade als Schütze mitmarschieren. Es gibt viele Ereignisse, an die man sich auch Jahre später erinnert, denn viele von uns sind mit dem Schützenfest groß geworden und genau das macht es so besonders.
Foto: Petra Bosse
Das Programm
Beginnend am Freitag, starten die Junggesellen-Schützenbrüder mit einem Höhepunkt. Zusätzlich zu den Raesfelder Burgmusikanten und dem Fanfarencorps dürfen die Raesfelder erstmalig den Spielmannszug aus Rhede begrüßen. Zusammen begleiten uns die drei Vereine zum Abholen des Königs. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und auf ein gutes Gelingen.
Doch nicht nur die Musik soll uns begleiten, auch unsere Schützen dürfen nicht fehlen. Mit großer Beteiligung marschierten letztjährig etliche von ihnen mit und gaben ein beeindruckendes Bild beim König ab. Und bei einem bin ich mir sicher: Das wird dies Jahr nicht anders aussehen. Hut ab – schön immer so viele von Euch dabei zu haben.
Gefallenenehrung auf dem Raesfelder Friedhof
Von dort geht es weiter zur Gefallenenehrung auf dem Raesfelder Friedhof. Begleitet werden wir von der Feuerwehr mit einem Fackelzug durch das Dorf, um danach in Richtung Festzelt zu marschieren. Denn dort wartet das nächste Highlight.
Alle eingeladenen Gäste sind schon oben auf dem Thron versammelt, damit es direkt abgehen kann, wenn das Königspaar das Zelt betritt. Dank großartiger Musik von der Band Six Avenue wird der Zeltboden bis in die Nacht zum Beben gebracht. Wir fiebern dem Start entgegen und hoffen auf viele Gäste!
Vogelstange am Samstagmittag
Nach einen ausgiebigen ersten Tag findet am Samstagmittag unsere Vogelstange statt. In den letzten Jahren spielte sich immer wieder ein spannender Wettkampf ab, es gab stets viele Anwärter auf den heiß begehrten Königsschuss. Auch in diesem Jahr hoffen wir auf zahlreiche Schützen und wünschen allen Gut Schuss!
Abends schließen wir das Zelt aber nicht ab, denn es findet wie jedes Jahr eine der letzten Schützenfest-Partys der Region statt. Das DJ-„Team Beat Attack“ wird die Feiernden einheizen und dank guter Bewirtung kommt jeder auf seine Kosten.
Foto: Petra Bosse
Der Sonntag beim Junggesellenschützenfest
Am Sonntag findet dann der große Abschluss statt. Der Tag beginnt mit dem Festhochamt in der St. Martin Kirche. Dann geht es wieder in Richtung Festzelt, um nachmittags für unser neues Königspaar samt Ehrengefolge eine zünftige Parade abzuhalten. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen im Dorf oder am Paradeplatz, um dem neuen König die Ehre zukommen zu lassen, die er sich am Vortag verdient hat.
Ein Abend für und mit dem Thron
Wenn der Abend einbricht, findet für die neuen Majestäten dann ihr Thronabend statt. Wieder mit Musik von „Six Avenue“ wird den Besuchern ein Fest bereitet, das für alle in Erinnerung bleiben wird. Gefeiert werden soll bis tief in die Nacht. Ein würdiger Abschluss fürs diesjährige Junggesellen-Schützenfest.
Ein besonderer Dank geht natürlich an die Familie Schwering und ihr Team, die Raesfelder Burgmusikanten, den Fanfarencorps Raesfeld und den Spielmannszug aus Rhede! Ohne Euch wäre unser Fest nicht annähernd das, was es ist!
Außerdem darf eine kleine Anerkennung für meine Vorstands- und Offizierskollegen nicht fehlen. Durch ihre ganzjährige Arbeit machen sie ein solches Fest erst möglich. Mit viel Fleiß und harter Arbeit haben wir die letzten Tage und Wochen einiges auf die Beine gestellt und zu guter Letzt unser Dorf und Zelt noch so schön geschmückt. Danke an Euch!
Beste Grüße und Gut Schuss!„
Simon Paschen Präsident des Raesfelder Junggesellen-Schützenvereins
Natürlich fehlen auch die Damen nicht beim Junggesellenschützenfest in Raesfeld. Foto: Petra Bosse/Archiv 2023
Programm beim Junggesellenschützenfest in Raesfeld 2024
Freitag, 13. September:
17:30 Uhr: Antreten der Schützen am Festzelt
18:00 Uhr: Abholen des Königspaares und anschließende Kranzniederlegung am Friedhof
19:00 Uhr: Festball mit der Liveband **6th Avenue**
Samstag, 14. September:
10:00 Uhr: Marsch vom Festzelt zur Vogelstange im „Pastors Busch“
12:00 Uhr: Beginn des Vogelschießens
20:00 Uhr: Partyabend mit DJ **Beat Attack**
Sonntag, 15. September:
09:45 Uhr: Festhochamt in der St. Martin Kirche
11:00 Uhr: Frühkonzert im Zelt mit dem Fanfarenkorps und dem Jugendorchester der Burgmusikanten aus Raesfeld
15:00 Uhr: Antreten am Festzelt zur Parade und Festumzug durch das Dorf
19:00 Uhr: Festball mit der Liveband **6th Avenue**
Am Donnerstag (6. September) geriet ein Storch im Pröbsting See in eine missliche Lage, die beinahe sein Ende bedeutet hätte.
Gegen 13:30 Uhr bemerkten Spaziergänger den Vogel, der sich hilflos unter den Wasserlinsen im See verfangen hatte. Offenbar hatte der Storch die grüne Oberfläche des Wassers für eine Insel oder Wiese gehalten und war dort gelandet – ein fataler Irrtum.
Nachdem er unter den Wasserlinsen fast gänzlich verschwunden war, kämpfte der Vogel vergeblich darum, sich aus eigener Kraft zu befreien.
Vergebliche Versuche: Naturschutzverbände nicht erreichbar
Schnell machten sich die Beobachter auf die Suche nach Hilfe. Doch die Hilfe ließ zunächst auf sich warten. Anrufe beim Kreis Borken, der auf Naturschutzverbände verwies, blieben erfolglos, da niemand erreich gewesen sei. Auch ein Hilferuf bei der Feuerwehr brachte keine Rettung, da diese, so hieß es gestern, in der Regel nur bei Haustieren und nicht bei Wildtieren wie Störchen ausrückt. „Für solche Einsätze sei die Feuerwehr nicht zuständig“, erklärte Catrin Timpert aus Raesfeld, die zufällig vor Ort war.
Selbst ist die Passantin: Rettungsaktion im Pröbsting See
Was nun? Einige Passanten versuchten, den Vogel mit einem Stock an den Rand des Sees zu manövrieren – doch auch dieser Plan scheiterte. Schließlich fasste sich Catrin Timpert ein Herz, krempelte die Hosenbeine hoch und watete entschlossen ins Wasser, um den Storch eigenhändig zu retten. Mit Erfolg: Sie zog den erschöpften Vogel aus dem Wasser und setzte ihn sicher ans Ufer.
Ein völlig erschöpfter Storch, der endlich wieder an Land war. Foto: Privat
Ein erschöpfter Storch: Was nun?
Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende. Der Storch war so entkräftet, dass er sich zunächst nicht mehr bewegte und später nicht einmal auf eigenen Beinen stehen konnte. Die Vermutung lag nahe, dass er verletzt war, weshalb Timpert und andere besorgte Helfer mehrere Tierschutzvereine kontaktierten. Doch auch hier blieben die Telefone stumm: „Wir haben überall angerufen, auch in Reken, aber niemanden erreicht“, berichtete Timpert.
Endlich Hilfe: Storch wird in die Tierrettung gebracht
Erst am Abend gelang es schließlich, den Tiernotruf Bocholt e.V. zu erreichen. Kurzerhand packten die Helfer den Vogel in einen Karton und brachten ihn persönlich zur Tierrettungsstation. Mitarbeiter nahm sich des Storchs an und versprachen, dass eine Tierärztin sich am nächsten Tag nach ihm schauen werde.
Wer hilft bei Wildtieren? Die Rolle der Feuerwehr
Abschließend bleibt die Frage: Wer ist eigentlich zuständig für solche Rettungsaktionen? Die Pressestelle Kreis Borken erklärte auf Nachfrage, dass Rettungseinsätze bei Tieren grundsätzlich von den Feuerwehren durchgeführt werden können – „allerdings hängt dies stark von den Umständen des Einzelfalls ab“. Hierzu teilt die Feuerwehr Borken mit, dass bei Wildtieren in Not die Feuerwehr nicht ausrückt. Allerdings sei dies auch jeweils von der aktuellen Sachlage und den Umständen abhängig.
Foto: Pixabay
Können Störche schwimmen?
Nein. Störche können nicht schwimmen, da sie anatomisch nicht dafür ausgelegt sind. Stattdessen sind sie hervorragende Flieger und bewegen sich oft in flachen Gewässern, wo sie auf Nahrungssuche waten. Ihre langen Beine helfen ihnen dabei, durch seichtes Wasser zu schreiten, ohne zu schwimmen. Außerdem sind ihre Füße nicht wie bei Enten mit Schwimmhäuten ausgestattet, was das Schwimmen zusätzlich erschwert.
Es gibt jedoch auch Feuerwehren, wie in der Gemeinde Schermbeck zu einem „tierischen Einsatz“ ausrücken. Wie in diesem Fall: Storch auf dem Dach
Die Polizei Bocholt fahndet mit einem Phantombild nach einem bislang unbekannten Sexualstraftäter. Der Vorfall ereignete sich am 24. August 2024, zwischen 02:00 Uhr und 04:00 Uhr, auf dem Radweg zwischen der Weidenstraße und der Frankenstraße in Bocholt-West.
Tatablauf am frühen Morgen
Eine Frau fuhr laut Mitteilung der Polizei Bocholt mit ihrem Pedelec auf dem Radweg, als sie in der Nähe eines Spielplatzes bemerkte, dass ihr zwei junge Männer auf Fahrrädern folgten. In Höhe der Unterführung der Landstraße 602 (Westfalenstraße) holte einer der Männer sie ein, stieß sie vom Fahrrad, schlug sie und griff sie sexuell an.
Der zweite Mann blieb während der Tat einige Meter entfernt stehen und forderte den Täter schließlich auf, von der Frau abzulassen. Dieser Aufforderung folgend, gelang der Frau die Flucht.
Aufruf der Polizei
Die Polizei bittet nun insbesondere den jungen Mann, der den Täter von der weiteren Tat abhielt, sich zu melden. Sein Eingreifen könnte entscheidende Hinweise zur Identität des Täters liefern.
Stark ohne Gewalt – Wettbewerb für Mädchen und Jungen aller Schulformen im Kreis Borken
Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens im kommenden Jahr lobt die Bürgerstiftung Westmünsterland erneut einen „Stark ohne Gewalt“-Preis aus. Mädchen und Jungen aller Schulformen, von der ersten Klasse bis zum Abitur, sind eingeladen, sich zu beteiligen. Der Preis wird in drei Alterskategorien vergeben und ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.
Thema: Zukunft
Die Wettbewerbsteilnehmer sollen sich diesmal mit dem Thema „Zukunft“ auseinandersetzen. Grundschüler können ihre Gedanken in Form eines kreativ gestalteten Akrostichons einreichen. Schülerinnen und Schüler der fünften bis 13. Klassen haben die Möglichkeit, sich mit einem „Zukunfts“-Text für einen Poetry Slam zu bewerben. Auch Jugendliche aus Vereinen oder Jugendeinrichtungen dürfen teilnehmen.
Einsendeschluss und weitere Informationen
Der Einsendeschluss ist der 30. November. Alle Details sowie die Ausschreibungsunterlagen sind online unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de verfügbar.
Engagement für soziale Projekte
Auch diesmal sollen die Preisträger einen Teil ihrer Siegprämie für ein soziales Projekt ihrer Wahl im Kreis Borken spenden. Damit verfolgt die Bürgerstiftung das Ziel, junge Menschen für soziales Handeln und ein friedvolles Miteinander in der Region zu sensibilisieren.
Über den „Stark ohne Gewalt“-Preis
Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 hat die Bürgerstiftung Westmünsterland den „Stark ohne Gewalt“-Preis bereits fünfmal verliehen. Unterstützt wird sie dabei von der Familienstiftung Klaas sowie weiteren Sponsoren. Weitere Informationen zu bisherigen Preisträger finden sich unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August 2024 erneut gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. „Oft zeigt sich zum Ende der Sommerferien ein Aufschwung bei der Zahl der Arbeitslosen. Nachdem die Ferien in diesem Jahr jedoch relativ spät endeten, lässt sich dieser sonst saisontypische Effekt nicht ablesen. Hinzu kommt, dass junge Menschen, die nach der Schule ein Studium beginnen wollen, in den Sommermonaten ebenfalls arbeitslos gemeldet sind“, sagt Dr. Zwicker.
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat August 2024 insgesamt 6.939 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 271 Personen gestiegen. Im Vergleich zum August 2023 hat sich die Zahl sogar deutlich um 668 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte gestiegen und liegt aktuell bei 3,1 Prozent (Juli 2024: 3,0 Prozent, August 2023: 2,8 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gestiegen: Sie liegt im August 2024 bei 12.180 Personen (+ 42 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juli 17.167 Personen (+ 53 gegenüber dem Vormonat) in 8.792 Bedarfsgemeinschaften (+ 67 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im August 2023 noch 727 Bedarfsgemeinschaften und sogar 947 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Patrick Nieder und sein Sohn Fabian sind seit vielen Jahren erfolgreich in der Studiobranche zu Hause.
Doch der Andrang bei der offiziellen Eröffnung ihres Fit Point Raesfeld in den weitläufigen Räumlichkeiten des ehemaligen Fliesenlagers der Firma Loker am Ährenfeld 1-5 überraschte auch sie. Kaum hatten sie am 1. September die Türen des Fitnessstudios erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet, strömten die Menschen aus der Umgebung herbei, um die Anlage in Augenschein zu nehmen.
Zahlreiche Mitglieder schon am ersten Tag
Der erste Eindruck und das sympathische Team kamen bei vielen Besuchern so gut an, dass sie sich spontan zu einer Mitgliedschaft und damit auch für eine sportliche Zukunft entschieden haben.
Patrick Nieder war mit dem ersten Tag der Neueröffnung sehr zufrieden. Foto: Ralf Meier
Zu den zahlreichen Neumitgliedern des ersten Tages gehört auch Petra Bosse von den Heimatmedien, die sich zwischen zwei Einsätzen eigentlich nur kurz über das Angebot informieren wollte und wenig später mit einem Termin für das Einführungstraining das Fit Point verließ.
Da bleibt uns nur, Patrick und Fabian Nieder viel Erfolg für die Zukunft zu wünschen und Petra Bosse die nötige Motivation, die man gerade in der Einstiegsphase braucht, um langfristig seine sportlichen Ziele zu erreichen.
Laut Mitteilung der Polizei Borken ereignete sich am Dienstag, den 03.09.2024, um 21.10 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Dorstener Straße (B 224) in Raesfeld-Erle. Ein Kradfahrer erlitt dabei schwere Verletzungen.
Der Raesfelder war außerhalb des Ortes in Richtung Raesfeld unterwegs, als er nach ersten Erkenntnissen mehrere vor ihm fahrende Autos überholte. Aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs brach er den Überholvorgang ab und versuchte, nach rechts zwischen zwei Pkw einzuscheren. Dabei verlor der Kradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Infolge dessen kam er von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und stürzte. Rettungskräfte waren schnell vor Ort und brachten den schwer verletzten Mann ins Krankenhaus.
Seit der Gründung vor fast fünf Jahrzehnten hat sich GaLaBau Baumeister in Raesfeld als feste Größe im Garten- und Landschaftsbau etabliert. Ursprünglich als Blumen- und Zierpflanzenzucht von Heinrich Baumeister ins Leben gerufen, hat sich das Unternehmen unter der Leitung von Karl-Heinz und später gemeinsam mit dessem Sohn Ulrich Baumeister an der Spitze zu einem modernen und zukunftsorientierten Betrieb gewandelt.
Heute steht GaLaBau Baumeister nicht nur für Tradition und Familienwerte, sondern auch für Innovation und den technologischen Fortschritt in der Branche.
Mit einem Team von sechzehn hoch qualifizierten Mitarbeitern, darunter zehn Gesellen, zwei Techniker, einem Meister sowie Auszubildenden und Aushilfen, bietet das Unternehmen ein umfassendes Leistungsspektrum. Von der Gartenneuanlage über Rekultivierung, Pflanzung, Baumpflege, Gehölzschnitt bis hin zu Grünflächenpflege und dem Bau von Wegen, Plätzen, Hecken und Zäunen – GaLaBau Baumeister ist ein Allrounder. Das Unternehmen betreut sowohl Privatkunden als auch öffentliche Auftraggeber und Gewerbe, wobei stets Wert auf eine sorgfältige Ausführung und höchste Qualität gelegt wird.
Ein Schlüssel zum Erfolg von GaLaBau Baumeister ist die kontinuierliche Weiterbildung aller Mitarbeiter, die regelmäßig an Schulungen teilnehmen, um auf dem neuesten Stand der Technik und Methodik zu bleiben. Dieses Engagement für Fortbildung unterstreicht die Philosophie des Unternehmens, immer auf der Höhe der Zeit zu sein, um den Kunden innovative Lösungen anbieten zu können. Die Mitgliedschaft im Verband GaLaBau zeugt von dem hohen Maß an Kompetenz und Qualität, das Kunden hier erwarten können. Dieses Siegel steht für Vertrauen und Sicherheit in der Branche.
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Neue Themenschwerpunkte setzen
Natürlich lasen sich auch im Landschafts- und Gartenbau Modeströmungen erkennen. Seit Corona stehen Pools und Schwimmteiche hoch im Kurs. Auch das Smart Home hat den Außenbereich erreicht. Mähroboter sind nur ein kleiner Teil dessen, was heute alles möglich ist. Auf dem Rückmarsch sind dagegen Kiesgärten.
Die Firmenphilosophie „Alles aus einer Hand“ gewährleistet, dass Kunden für sämtliche Anliegen einen zentralen Ansprechpartner haben. Durch eine enge Vernetzung mit Nachunternehmen kann GaLaBau Baumeister Projekte jeder Größe effizient und zur vollsten Zufriedenheit der Kunden umsetzen.
Doch nicht nur die Themenschwerpunkte sind im Garten- und Landschaftsbau in Bewegung. Auf Frauen übt der Beruf eine zunehmende Anziehungskraft aus. Unter den aktuell 40 Auszubildenden in dieser Fachrichtung am Berufskolleg Borken sind 8 Frauen. Auch GaLaBau Baumeister hatte eine Auszubildende in den eigenen Reihen, die ein echter Glücksfall für das Unternehmen war. Nach ihrer Ausbildung hat sie zwar ein Studium aufgenommen, doch im Anschluss daran würden ihr in ihrem alten Ausbildungsbetrieb alle Türen offenstehen. So vereint sich bei GaLaBau Baumeister in allen Bereichen traditionelles Handwerk mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung. Mit großem Engagement, Fachwissen und einem starken Team setzt das Unternehmen immer wieder neue Maßstäbe im Garten- und Landschaftsbau. Aktuell planen Karl-Heinz und Ulrich Baumeister einen Neubau mit 500 qm. Nur wenige Schritte vom derzeitigen Standort entfernt. Mehr dazu, wenn der erste Spatenstich erfolgt ist.
Sozialprojekt der Julia-Kopper-Gesamtschule in Raesfeld „Wir für andere“
Im Rahmen des Projektes „Wir für andere“ engagieren sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Julia-Koppers-Gesamtschule an zwei Tagen in verschiedenen Projekten. Die einzelnen Projekte sind so angelegt, dass sich jeder nach seinen persönlichen Fähigkeiten sozial engagieren und so einen spürbaren Beitrag für das Miteinander leisten kann.
Engagement bei der Gemeindeverwaltung Raesfeld
Bei der Gemeindeverwaltung Raesfeld wurden die Jugendlichen in zwei Projekten aktiv. Die Integrationsbeauftragte der Gemeinde, Nicole Höbing, organisierte ein integratives Sommerfest im Bürgerpark, zu dem alle Raesfelderinnen und Raesfelder eingeladen waren. Vierzehn Schülerinnen und Schüler unterstützten die Organisation und Durchführung dieses Festes. Darüber hinaus begleiteten sie einen Ausflug zum Frankenhof, der für Flüchtlingsfamilien aus Raesfeld organisiert wurde.
Handwerkliche Unterstützung durch Schülergruppen
Eine weitere Schülergruppe zeigte ihr handwerkliches Talent. Gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des Bauhofs kümmerten sich die Jugendlichen um Bushaltestellen im Außenbereich der Gemeinde. Die Wartehäuschen aus Holz wurden überprüft, repariert und mit einem frischen Schutzanstrich versehen.
Positive Rückmeldung von Bürgermeister Tesing
„Das ist ein tolles Projekt“. Bürgermeister Martin Tesing lobte das Projekt: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Jugendlichen mit Feuereifer für unsere dörfliche Gemeinschaft engagieren.“
Das Polizeipräsidium Münster verstärkt seine Maßnahmen gegen Messerkriminalität. Seit dem 3. September greift ein neues Konzept, das sowohl rechtliche als auch präventive Ansätze umfasst. „Messer sind gefährliche Tatmittel“, betonte Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf und fügte hinzu: „Wir bündeln und erweitern unsere Maßnahmen in einem neuen Konzept.“
Zahl der Messerangriffe in Münster
Im Vergleich zu anderen Regionen in NRW schneidet Münster relativ gut ab. Während landesweit die Zahl der Messerangriffe von 2022 auf 2023 von 2.479 auf 3.536 anstieg, sank sie in Münster von 70 auf 61. Dennoch sei jede Tat eine zu viel, wie Dorndorf betonte, und daher intensiviert die Polizei ihre Bemühungen, diese Taten zu verhindern.
Messertrageverbot und rechtliche Maßnahmen
Ein zentrales Element des neuen Konzepts ist das Messertrageverbot. Wer in Münster ein Messer führt und gegen Personen einsetzt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Verbot kann zu Geldbußen und sogar zu Ersatzhaft führen. Derzeit prüft die Polizei bei 13 Personen, ob ein solches Verbot verhängt wird. Außerdem können Täter künftig auch mit der Überprüfung ihrer Fahreignung rechnen, was im schlimmsten Fall den Entzug des Führerscheins zur Folge haben kann.
Verstärkte Kontrollen an Kriminalitätsschwerpunkten
Die Polizei plant zudem verstärkte Kontrollen an Kriminalitätsschwerpunkten, insbesondere rund um den Hauptbahnhof und auf den Ausgehmeilen. Diese Einsätze sollen gezielt an Orten stattfinden, an denen Messerkriminalität gehäuft auftritt.
Prävention bei Jugendlichen und Migranten
Prävention und Aufklärung spielen eine zentrale Rolle im neuen Konzept. Besonders Jugendliche und junge Migranten stehen im Fokus der präventiven Maßnahmen. Polizisten werden künftig vermehrt in Schulen und Flüchtlingsunterkünften über die Gefahren des Messergebrauchs informieren. „In Deutschland braucht niemand ein Messer, um sich zu verteidigen“, betonte Dorndorf.
Fortbildung für Polizistinnen und Polizisten
Um die Einsatzkräfte optimal auf Situationen mit Messern vorzubereiten, intensiviert die Polizei Münster das Training für Polizistinnen und Polizisten. Regelmäßige Schulungen sollen dabei helfen, in gefährlichen Situationen professionell und sicher zu handeln.
Fazit
Das neue Konzept des Polizeipräsidiums Münster setzt auf eine Kombination aus Rechtsmitteln, erhöhter Kontrolldichte, verstärkter Prävention und intensiver Fortbildung. „Wir bündeln unsere Kräfte und gehen das Problem mit allen Fachbereichen an“, so das abschließende Fazit von Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat heute neue Wolfsnachweise – Rüden GW3616m, im Kreis Wesel bekannt gegeben. Die neuen Erkenntnisse unterstreichen eine stabile Wolfspräsenz im Kreis Wesel.
Die Untersuchungen des Senckenberg Forschungsinstituts in Gelnhausen bestätigen die Anwesenheit des Wolfsrüden GW4002m, ein Nachkomme der bekannten Wölfin Gloria (GW954f), im Rudel Schermbeck“.
Wolfsnachweise durch Losungsproben bestätigt
Mehrere Losungsproben aus Hünxe und Schermbeck aus dem Monitoringjahr 2023/24 erbrachten den eindeutigen Nachweis des Wolfs GW4002m. Dieser Rüde ist ein direkter Nachkomme der Wölfin Gloria und des Rüden GW3616m, der seit einiger Zeit als neuer territorialer Rüde des Rudels geführt wird. Diese Reproduktion bestätigt, dass GW3616m bereits vor oder während der Paarungszeit Ende Februar/Anfang März 2023 den vorherigen Rüden GW1587m abgelöst hat.
Unklarheiten über den Verbleib von GW1587m und weiteren Welpen
Über den Verbleib des ehemaligen Rudelführers GW1587m und die Existenz weiterer Welpen aus dem Jahr 2023 liegen derzeit keine Informationen vor. Die neuen Erkenntnisse unterstreichen jedoch die erfolgreiche Reproduktion des aktuellen Rudelführers GW3616m mit der Wölfin Gloria, was auf eine stabile Wolfspräsenz im Kreis Wesel hindeutet.
Rolf Klinger sicherte sich den Sieg beim Schachturnier für Nicht-Vereinsspieler, das der Schachverein Turm Raesfeld/Erle einen Tag nach dem Schnellschachturnier „Wappen von Raesfeld“ in der Villa Becker veranstaltete.
In dem über fünf Runden ausgetragenen Wettbewerb setzte sich Klinger unter den 10 Teilnehmern durch. Georg Nagel belegte den zweiten Platz, gefolgt von Nicole Ostendorf. Die drei Erstplatzierten erhielten Ortsmarketinggutscheine als Preis. Der Jugendpreis, ein gläsernes Schachspiel, ging an Justus Gesing.
Buntes musikalisches Programm am Kirchplatz und im 3ECK
Am kommenden Wochenende, dem 7. und 8. September 2024, findet das Stadtfest in Borken statt. Die Innenstadt wird mit einem vielfältigen Programm und einem verkaufsoffenen Sonntag belebt. Veranstaltungen sind unter anderem am Kirchplatz, im Stadtpark, an der Otto-Hahn-Straße und im Jugendhaus geplant. Ein Highlight des Festes ist das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, das von der Musikschule Borken auf dem Kirchplatz und im 3ECK präsentiert wird.
Samstag: Start mit Chören und Percussion-Highlights
Das Programm auf dem Remigius-Kirchplatz beginnt am Samstag um 13:30 Uhr mit Auftritten des VHS-Chors und des Erwachsenenchors „Vocal Total“ unter der Leitung von Heike Schollmeyer.
Am Nachmittag folgen das Kinder-Streichorchester und das Cello-Ensemble für Erwachsene, die ein vielfältiges Repertoire bieten. Besonders mitreißend wird es um 17:00 Uhr, wenn das Percussions-Ensemble „Banda Tugurugudung“ mit afrobrasilianischen Rhythmen auftritt. Den Abschluss des Tages bildet ab 19:00 Uhr DJ Moguai zusammen mit dem DJ-Format „Jung und Wild“.
Sonntag: Tanz, Gesang und Orchesterklänge
Der Sonntag beginnt um 13:00 Uhr mit der Musical Company und der Musikschul-Tanzgruppe unter Leitung von Alissa Müller. Es folgen Auftritte des Saxofon-Ensembles „Sax and the City“, des Schulorchesters Remigianum und des Jugendorchesters des Borkener Blasorchesters. Den musikalischen Abschluss bilden die Big Band und das Borkener Blasorchester unter der Leitung von Gerd Lebbing am späten Nachmittag.
Mitmachangebote und Unterhaltung für die ganze Familie
Neben dem Bühnenprogramm gibt es an beiden Tagen von 13:00 bis 18:00 Uhr am Kirchplatz zahlreiche Mitmachangebote. Der „Zirkus Wunderlich“ bietet ein Programm für Kinder und jung gebliebene Erwachsene, während das Kinderschminken die kleinen Besucher kreativ werden lässt. Am Sonntag ergänzt die Remigius Bücherei das Angebot mit Spiel und Spaß für Kinder. Alle Aktivitäten sind kostenfrei.
Friedenslieder im 3ECK
Ein besonderes Event findet am Samstag im Rahmen der Integrationsarbeit statt:
Das Musik-Event „Friedenslieder für die Welt“ startet um 12:30 Uhr im 3ECK, Neutor 3. Brigitta Malyszek, Integrationsbeauftragte der Stadt Borken, Johannes Foremny von der Musikschule Borken und der Borkener Musiker Jörg Gleba laden zu einer musikalischen Zusammenkunft ein. Menschen unterschiedlicher Kulturen und Genres werden Lieder für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit aufführen. Das Publikum ist bei ausgewählten Stücken zum Mitsingen eingeladen.
Das vollständige Programm zum Borkener Stadtfest ist auf der Website borken.de/stadtfest einsehbar.
Im Jahr 2023 gab es im Kreis Borken 529 Ehescheidungen, was einen Rückgang von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.
Diese Entwicklung spiegelt den bundesweiten Trend wider, dass immer weniger Ehen geschieden werden. Darüber hinaus haben 15.848 Menschen im Kreis Borken eine doppelte Staatsangehörigkeit, was 4,2 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.
Scheidungen im Kreis Borken
Im Kreis Borken wurden im Jahr 2023 insgesamt 529 Ehescheidungen registriert. Das ist der niedrigste Wert seit 1993, als 512 Scheidungen verzeichnet wurden. Diese Zahl markiert einen Rückgang von 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der Trend zu weniger Scheidungen ist auch auf Landesebene erkennbar. In Nordrhein-Westfalen ließen sich im Jahr 2023 insgesamt 29.116 Ehepaare scheiden, was 26,3 Prozent weniger sind als im Jahr 2014 und sogar 43,1 Prozent weniger als 2004.
Im Kreis Borken zeigt sich ein ähnlicher Rückgang: Verglichen mit 2014 ist die Zahl der Scheidungen um 22,2 Prozent und im Vergleich zu 2004 um 37,3 Prozent gesunken. Besonders betroffen von den Scheidungen im Jahr 2023 waren 273 Paare mit minderjährigen Kindern, insgesamt waren 489 Kinder involviert.
Doppelte Staatsangehörigkeiten
Im Kreis Borken besitzen 15.848 Bürgerinnen und Bürger eine doppelte Staatsangehörigkeit, was 4,2 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Diese Daten basieren auf einer Erhebung vom 15. Mai 2022.
Innerhalb des Kreises variiert der Anteil stark: In Gronau liegt der Anteil der Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten bei 10,9 Prozent, während die Gemeinde Heiden mit nur zwei Prozent nicht nur im Kreis Borken, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen den niedrigsten Anteil aufweist.
Landesweiter Durchschnitt
Landesweit liegt der Durchschnitt bei 9,7 Prozent. Die häufigsten Kombinationen in Nordrhein-Westfalen sind deutsch-polnisch (20,3 Prozent), deutsch-türkisch (17,3 Prozent) und deutsch-russisch (9,9 Prozent).
Insgesamt 50 Kinder und etwa 15 Betreuer und Betreuerinnen verbrachten das Wochenende von Freitag bis Sonntag auf dem Hof Schulz in Erle. Das diesjährige Motto lautete „Mystische Gestalten und dunkle Magie“.
Bereits am Donnerstagnachmittag bauten die Mitglieder des DRK Raesfeld die Zelte auf. Am Freitag um 17 Uhr machten sich die Kinder und Betreuer auf ihren Fahrrädern vom DRK-Haus auf den Weg zum Zeltplatz. Dort angekommen, wurden zunächst die Schlafplätze eingeteilt und eingerichtet, bevor die Kinder mit Hotdogs gestärkt wurden.
Spannende Aktivitäten und Nachtwanderung
Nach einer Reihe von Spielen und einem gemütlichen Lagerfeuer brach die Nachtruhe an – zumindest auf dem Zeltplatz, denn in den Zelten blieben die Taschenlampen noch lange an. Der Samstag begann mit einer spannenden Rallye rund um den Zeltplatz, gefolgt von verschiedenen Gemeinschaftsspielen. Der Höhepunkt des Abends war eine aufregende Nachtwanderung, die ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos stand.
Rückfahrt und Dank
Am Sonntagmorgen ging es erschöpft, aber glücklich, mit dem Fahrrad zurück zum DRK-Haus. Ein besonderer Dank gilt allen Förderern sowie den Helferinnen und Helfern, die dieses Wochenende für die Kinder unvergesslich gemacht haben.
Weitere Informationen zum Jugendrotkreuz finden sich auf der Webseite des DRK Raesfeld sowie auf Facebook und Instagram.
Fake News über einen angeblichen Messerangriff verbreiteten sich am Sonntag in Stadtlohn durch ein Video in den sozialen Netzwerken. Die Kreispolizeibehörde Borken stellt nun klar, dass es zu keinem Messerangriff gekommen ist und erläutert den tatsächlichen Ablauf des Geschehens.
Am Sonntag kam es in Stadtlohn zu einem Polizeieinsatz, nachdem gegen 15:35 Uhr ein Zeuge der Polizei meldete, dass er im Bereich der Sprakelstraße einen Mann mit einem Messer beobachtet habe. Der Zeuge und weitere Anwesende folgten dem Mann, der sich zu Fuß in Richtung Innenstadt bewegte. Das Messer war dabei jedoch nicht mehr sichtbar.
Klärung des Vorfalls
Eintreffende Polizeikräfte fixierten den Mann, wobei sie Unterstützung von den Zeugen erhielten. Anschließend wurde der Mann zur weiteren Abklärung des Vorgangs und seiner Identität zur Polizeiwache Ahaus gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder freigelassen.
Kein Messerangriff erfolgt
Entgegen den Gerüchten, die in den sozialen Netzwerken durch ein Video verbreitet wurden, gab es keinen Messerangriff. Die Kreispolizeibehörde Borken betont, dass es durch den Mann zu keiner Zeit zu einem Angriff mit einem Messer gekommen ist.
Willkommen zur 30. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über den feierlichen Abschluss der beliebten Veranstaltungsreihe „Raesfeld im Sommerlaune“, den Beginn des Parkplatzumbaus am Rathaus und AWO-Raesfeld unterzeichnet Mietvertrag.
Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Raesfeld Podcast.
Umgestaltung der Raesfelder Ortsmitte: Aktualisierter Plan und nächste Schritte
Die Planungen für die Dorfentwicklung in Raesfeld schreiten voran. Am Mittwoch, 21. August, wurde im Rahmen der zweiten Bürgerversammlung zur Dorfgestaltung die aktualisierte Planung vorgestellt und diskutiert.
Schwerpunkt der Diskussion so Bürgermeister Martin Tesing, sei neben der Umgestaltung der Borkener Straße die Frage nach der Notwendigkeit von Parkplätzen im Bereich des Froschbrunnenplatzes gewesen. Im nächsten Schritt werden die Diskussionsergebnisse am 09. September im Planungsausschuss beraten. Die abschließende Beschlussfassung im Gemeinderat ist für den 23. September vorgesehen.
Raesfeld in Sommerlaune: Sieben Veranstaltungen, sieben Erfolge
Raesfeld hat wieder gezeigt, wie man den Sommer feiert! Sieben Mal „Raesfeld in Sommerlaune“ – und jedes Mal waren die Veranstaltung gut besucht. Am Freitag, den 23. August ging die Veranstaltungsreihe schließlich mit einem festlichen Abschluss zu Ende. Die Fanfarencorps Raesfeld und die Raesfelder Burgmusikanten sorgten auf dem Rathausplatz für einen stimmungsvollen Ausklang.
Raesfeld soll herzsicher werden. Neuer Defibrillator am Bürgerpark Raesfeld
An markanten öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Raesfeld sollen möglichst viele Defibrillatoren installiert werden, um im Notfall schnell helfen zu können. Die Liste der bereits installierten Defibrillatoren wurde nun um einen weiteren Standort ergänzt. Im Bürgerpark am Schloss Raesfeld befindet sich ein neues Gerät an der Schutzhütte oberhalb der Bouleplätze.
Parkplatzumbau am Rathaus beginnt: Nachhaltige Maßnahmen im Fokus
Die Bauarbeiten auf dem großen Parkplatz hinter dem Rathaus haben begonnen. In den nächsten Wochen werden die drei Parkbuchten nach und nach gesperrt. Die Hauptarbeiten sollen planmäßig Ende Oktober, rechtzeitig zum Kappesmarkt, abgeschlossen sein.
Lehrkräfte-Klage erfolgreich: Verwaltungsgericht Münster stoppt Abordnungen an Grundschulen
Das Verwaltungsgericht Münster hat am 6. August 2024 den Eilanträgen von Lehrkräften aus Münster und Umgebung stattgegeben und ihre Abordnung an Grundschulen in Gelsenkirchen und Münster vorerst gestoppt.
Mietvertrag für neue AWO-Raesfeld Begegnungsstätte im Herzen von Erle unterzeichnet
Die AWO-Raesfeld zieht in Manu’s Dorf-Café ein. Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Ab dem 1. November 2024 verfügt die AWO-Raesfeld über eine eigene Begegnungsstätte im Herzen von Erle. Gestern unterzeichneten Vermieter Bernhard Heßling sowie die Vorstände der AWO-Raesfeld, Sonja Köhler und Andreas Erzkamp, feierlich den Mietvertrag.
Tragischer Unfall in Erle: Radfahrer verstirbt noch an der Unfallstelle auf der Schermbecker Straße.
Ein tragischer Unfall ereignete sich am Freitag (30. 8.) in Erle um 17.40 Uhr, bei dem ein 93-jähriger Fahrradfahrer sein Leben verlor.
Foto: Christian Lipfert
Der 93-Jährige hatte den Feldweg Westerholten in Richtung des Ortes befahren. Der Raesfelder wollte die Kreuzung mit der übergeordneten Schermbecker Straße in Richtung der Straße Friedholt überqueren. Dabei kollidierte der Mann mit dem Wagen einer 19-Jährigen: Die Schermbeckerin befuhr zu diesem Zeitpunkt die Schermbecker Straße in Richtung Raesfeld.
Foto: Christian Lipfert
Jede Hilfe kam zu spät
Trotz des schnellen Einsatzes von Rettungswagen und Rettungshubschrauber kam für den Schwerverletzten jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Während der Unfallaufnahme war die Schermbecker Straße in diesem Bereich in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Rhader Straße/Schermbecker Straße ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge zusammenstießen und mehrere Personen leicht verletzt wurden.
Nach Angaben der Polizei Borken befuhr ein 19-jähriger Autofahrer aus Borken die B224 in Richtung Borken, während eine 35-jährige Frau aus Raesfeld zeitgleich die Kreuzung aus Richtung Rhade kommend überquerte. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Foto: Petra Bosse
Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Nach Angaben der beiden Beteiligten fuhren beide Fahrzeuge bei Grün in die Kreuzung ein, wie die Polizei mitteilte. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.
Feuerwehr sichert Unfallstelle
UPDATE: Bei dem Unfall um 18.26 Uhr zwischen einem Kleintransporter und einem Van wurden vier verletzte Personen, so teilt die Feuerwehr Raesfeld mit, in das Krankenhaus nach Bocholt gebracht.
Die Feuerwehr war im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsmittel aufzunehmen und die Unfallstelle zu sichern. Nach etwa anderthalb Stunden konnte die Polizei die Kreuzung wieder vollständig freigeben.