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Mit allen Sinnen genießen! Wellnessprogramm für Körper und Sinne

Das bin ich mir heute wert!

Ein Wellness-Programm mit allem Zick und Zack. Während es draußen erneut anfing zu schneien, kam mir die glorreiche Idee, mich einmal wieder so richtig verwöhnen zu lassen.

Angefangen von durchblutungsfördernden Massagestrahlen, bis hinüber zu butterzarten und rhythmischen Streicheleinheiten, verteilt über meinen ganzen Körper, ließen meine Sinne binnen kurzer Zeit höher schlagen. Oh, wie das prickelte. Meine Pigmente bekamen einen völlig neuen Glanz. All die giftige Schlacke der vergangenen Wochen setzte mein Körper binnen kurzer Zeit frei, ohne Fastenkur,  Glaubersalz und strikter Diät.

Das tollste an diesem Wellness-Programm war der anschließende so genannte „Saharasturm“. Der heiße Südwind trocknete meinen Luxusbody in zwei Anläufen und zog das Wasser wie ein durstiges Kamel selbst aus den kleinsten Ecken und Winkeln, sodass ich ab sofort wieder einsatzfähig war.

Alles hat ein Ende, leider. Mit schick gestylter Föhnfrisur und hochglänzendem Look verließ  ich  meinen Massage-Salon.

Ich fühlte mich  kraftvoll und energiegeladen,  gut gelaunt  und dem Gefühl im Bauch von „ewiger Jugend“, sodass selbst die Kälte ein Lächeln in mein Gesicht zauberte.  Der Freitag war  gerettet, komme was wolle. Selbst als so ein schmuddeliger und ungewaschener Typ neidvoll hinter mir hupte, verringerte sich meine gute Laune nicht.  Das mache ich jetzt öfter, schwor ich mir und kaufte mir gleich an der Kasse eine Zehnerkarte.

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Raesfeld – Einbruch in Vereinsheim

Raesfeld (ots) – (pl) Bislang unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zum Freitag Zutritt zu den Räumlichkeiten des Vereinsheimes vom TUS Raesfeld an der Straße Zum Michael. Im Gebäude wurden durch die Einbrecher weitere Türen gewaltsam geöffnet. Sie entwendeten einen Flachbildfernseher der Marke Panasonic und die Fernbedienung eines Beamers. Der Gesamtschaden wurde mit mehreren tausend Euro angegeben. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 21.01.2011  14:35 Uhr

Feierliche Abschlussfeier für 40 Absolventen in der Akademie des Handwerks -Schloss Raesfeld

Die Akademie des Handwerks hat in einer Feierstunde im Rittersaal seine Absolventen verabschiedet. Der Weg in die Wirtschaft ist nun zukünftig für Fachkauffrauen und Männer, Bürofachwirte/in, Betriebswirte/in, Restauratoren und Gebäudeenergieberater/in frei.

Ihren Abschluss machten:


Fachkaufmann/Fachkauffrau

Ludger Bücker (Reken), Martin Quack (Reken) und Julia Brillert (Bocholt)

Bürowirt/in Personal und Rechnungswesen:

Stefanie Bösing (Dorsten-Lembeck), Silke Knuf (Rhede), Marco Schmidt (Reken), Martina Timmermann (Raesfeld), Tanja Warnke (Bocholt) und Bibiana Ziegler (Heiden), Verena Hünting (Rhede) und Silke Meiering (Südlohn).

Betriebswirtin/in

Reinhard Nießing (Raesfeld),  Susanne Botschen (Borken), Jürgen Benson ( Reken), Björn Fiege (Raesfeld), Ralf Brömmling (Rhede), Katharina Hablitz (Raesfeld), Jürgen Hüning (Heiden), Mensur Kolic (Reken), antje Niemuth (Rhede), Jasmin Rother (Dorsten), Kathrin Schmidtkamp (Raesfeld), Birgit Szymkowiak (Bocholt), Frank Dülmer (Velen), Volker Essling (Bocholt), Robert Göbbler (Dorsten), Dennis Reif (Bocholt), Andrea Reif (Bocholt), andrea Schäfer ((Borken), Jürgen Schäfer (Borken), Benjamin Schmolinski (Borken), Ralf Schweers (Borken-Hoxfeld) und Ivonne Südfels (Stadtlohn), Matthias Messling (Borken), Christina Rottstegge (Borken), Michael Tenkamp  (Velen), Markus Wachtmeister (Raesfeld), Ulrike Wendholt (Borken).

Geprüfte/r Restaurator/in im Handwerk
Joachim Hupperts (Issum-Sevelen) und Stefan Kemper (Reken).

Gebäudeenergieberater/in
Marcel Epping (Isselburg-Werth) und Stefan Kemper (Reken)

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Neue Schließfächer in der Alexanderschule Raesfeld sorgen für Sicherheit

Schülerinnen freuen sich über die neuen SchließfächerEndlich ist es soweit! Johanna und Mareen aus der Klasse 6b der Alexanderschule in Raesfeld können sich freuen. Endlich können sie ihre Schultaschen und Wertsachen in einem eigenen Schließfach in der Schule deponieren.

Damit verbunden ist für sie das Gefühl von Sicherheit und Entlastung. „Jetzt brauchen wir keine Sorge mehr haben, dass uns etwas geklaut werden kann, den Erdkundeatlas brauchen wir auch nicht mehr dauernd zwischen Schule und Zuhause hin und her zu schleppen“, zeigten  sich die Schülerinnen zufrieden mit der Neuerung an der Alexanderschule in Raesfeld. Auch für die Mittagspause sei dies eine echte Bereicherung.

Schon im Herbst des letzten Jahres waren die beiden Schülerinnen aktiv geworden und hatten beim Schulleiter Matthias Stroetmann nachgefragt, ob die Schule nicht solche Schließfächer anschaffen könnte. Ihr Vorhaben stieß bei dem Schulleiter und im Kollegium auf offene Ohren. Probeweise wurden Schließfächer aufgestellt, die schnell eine erste positive Resonanz in der Schülerschaft fand.

Jetzt sind sie aufgestellt, die bunten Tresore, die genügend Platz bieten für die Utensilien der Schülerinnen und Schüler. Gestern bekamen die Schüler per Post ihre PINs zugeschickt.

Johanna und Mareen konnten es nicht mehr abwarten und stürmten gleich zu Schulbeginn zu „ihrem“ Fach, um es auszuprobieren. Die Eingabe der PIN-Nummer bereitete keine Schwierigkeiten, sodass das Fazit der beiden Initiatorinnen und ihrer Mitschüler eindeutig ausfällt: „Der Einsatz hat sich gelohnt!“

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Briefkasten für die Nachbarschaftsberatung in Schermbeck

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Auf Wunsch einiger Bürger/innen wurde eine weitere Kontaktmöglichkeit geschaffen:  AB SOFORT!!
…kann jederzeit zusätzlich zu den regulären Sprechzeiten über unseren Briefkasten Kontakt mit der Nachbarschaftsberatung aufgenommen werden.

Der Briefkasten hängt am Eingang zur Bücherei (Altes Rathaus) und ist entsprechend beschriftet.

Die Sprechzeiten der Koordinierungs- u. Beratungsstelle im soziokulturellen Zentrum (Altes Rathaus) montags von 13:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr

Telefon 02853 – 910169 Frau Oberlin

Wunderwelt – Donaudelta – Ausstellung mit Fotos von Karlheinz Strötzel

Fotoausstellung im Foyer der VHS vom 19. Januar – 26. Februar 2011

Bildungszentrum Maria Lindenhof, Im Werth 6, 46282 Dorsten

Die Fotografien von Karlheinz Strötzel entstanden im August 2010. Ihn begeisterten die Lichtstimmungen und die Vielfalt der Flora und Fauna des Deltas, die Seen bis zum Horizont und die Bootstouren, auf denen der Reisende über Stunden, ja manchmal sogar Tage keiner Menschenseele begegnet und das sogar in der Hochsaison. Karlheinz Strötzel fotografierte überwiegend von einem kleinen Motorboot aus. Das Donaudelta war Teil einer 14tägigen Studienreise durch Rumänien.

Das Donaudelta, eine Wunderwelt zwischen den Wassern, unendliche Weiten zwischen Himmel und Erde, sumpfig, magisch, anziehend, eine wild wuchernde Vegetation. In den flachen Lagunen sieht man riesige Schilfflächen soweit das Auge reicht. Sie sind durchzogen von einem Labyrinth aus zahllosen, glitzernden Wasserläufen. Das ständig wechselnde Licht mit den vielen unterschiedlichen Spiegelungen von Wolken und Landschaften bietet in seiner Dramatik ein faszinierendes Naturschauspiel, von dem auch Einheimische immer wieder begeistert sind.

Die Wälder der Inseln und Sanddünen verleihen dem Delta im Sommer mit ihren dichten Weidenbüschen und Lianen fast einen subtropischen Charakter. Neben dem hohen Schilf gibt es nur noch wenige Spezialisten im Pflanzenreich. Schwarzpappeln und uralte Silberweiden besiedeln Plätze, die oft monatelang unter Wasser stehen. Manchmal sieht man eine Ulme, gelegentlich auch eine Esche, an deren Stamm wilder Hopfen emporrankt. Sie alle sind typische Bäume des Auenwaldes – eines Waldes, der im Wasser steht, eines Waldes, der in Mitteleuropa bald nicht mehr zu finden ist. Im Delta verändert sich die Landschaft relativ schnell. Kanäle, die gestern noch mit Wasser gefüllt waren, können heute fast ausgetrocknet oder durch schwimmende Schilfinseln verstopft sein. Doch genau das verleiht dem Donaudelta seinen besonderen Reiz.

In Rumänien mündet die Donau in das Schwarze Meer. Das Gebiet ist in Ost-West-Ausdehnung 110 Kilometer lang. Es ist eines der größten Feuchtgebiete der Erde (ca. 5500 qkm) und gilt als größtes zusammenhängendes Schilfrohrgebiet. Es ist der Lebensraum von über 4000 Tier- und über 1000 Pflanzenarten. Das Delta bietet Rast- und Brutplätze für zahlreiche seltene Zugvögel, darunter Reiher, Löffler, Rothalsgans, Rosa- und Krauskopfpelikane.

1991 erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes der Menschheit, seitdem ist es Biosphärenreservat. Das Donaudelta ist heute eine sich ständig verändernde, äußerst komplexe Flusslandschaft mit einem fragilen Ökosystem. Es liegt zwischen den Flussarmen Chilia, Sulina und Sfantu Gheorghe. Ungefähr 80% seiner Fläche befindet sich zeitweilig unter Wasser (vor allem im Frühjahr), 45% sind immer von Wasser bedeckt, und nur 5%, die „grinduri“ (Festlandstreifen), sind Festland, das nie überschwemmt wird.

In der Mitte der beiden Donauarme verläuft zwischen Tulcea und Sulina, der kleinen Hafenstadt an der Mündung ins Schwarze Meer, das schnurgerade kanalisierte Donaubett. Es ist der Hauptkanal Bratul Sulina. Bis zum Ende des zweiten Weltkriegs war dieser Kanal eine wichtige Wasserstraße. Die Hafenstadt Sulina (ca. 5000 Einwohner) wurde während des 2. Weltkrieges fast völlig zerstört und konnte ihre Bedeutung nicht wiedererlangen. Die Stadt ist nicht an das Straßennetz angeschlossen und daher nur mit dem Schiff erreichbar. Sie war zu byzantinischer und später genuesischer und türkischer Zeit ein wichtiger Fluss- und Seehafen, im 19. Jahrhundert sogar Sitz der europäischen Donau-Schifffahrts-Verwaltung.

Durch ihre isolierte Lage und den Bau neuer und größerer rumänischer Donauhäfen (zum Beispiel in Giurgiu oder Galați) verlor die Stadt aber im 20. Jahrhundert massiv an Bedeutung und hat heute große wirtschaftliche und soziale Probleme und eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. Keine andere Region Europas hat eine so niedrige Bevölkerungsdichte wie das Delta.

Der alte Leuchtturm von 1802 und einige alte Villen am Kai sind Zeugnisse der großen Vergangenheit. Ein neuer Donaukanal, der in der Nähe von Constanza ins Schwarze Meer führt und 450 km kürzer ist, hat größere Bedeutung erlangt.Viele Fischer arbeiten zusätzlich im Tourismus und führen Touristen und Angler mit ihren Booten durch das Naturreservat. Doch Arbeit gibt es nur in der Saison. Es existieren nur wenige Hotels, die mit dem Boot erreichbar sind. Es gibt aber auch Unterkünfte auf kleinen Hausbooten. Bauern an den Rändern des Deltas arbeiten auf den Staatsfarmen und werden mit LKWs zu den Feldern gefahren.

Finissage am Donnerstag, 17. Februar um 18.00 Uhr in der VHS Dorsten

Raesfeld – Einbruch

Raesfeld (ots) – (kw) Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit von Mittwoch, 18.30 Uhr bis Donnerstag, 09.15 Uhr in die Büroräume des Trägervereins Schloß Raesfeld ein. Aus den Räumlichkeiten entwendeten sie eine Geldbörse, eine Geldkassette und eine Digitalkamera. Es entstand Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat in Borken unter 02861 – 9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.01.2011  14:00 Uhr

Verbesserungsvorschläge kommen Bürgerinnen und Bürgern zugute

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Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster (6.v.l.) ehrte gemeinsam mit der Leiterin der Stabsstelle, Mechthild Schulze Hessing (r.), und Petra Bonhoff vom Fachdienst Organisation und IT (oben 2.v.l.) besonders ideenreiche Beschäftigte der Kreisverwaltung.

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster dankte findigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Kreis Borken (pd). Insgesamt 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung hat Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster jetzt für ihre Verbesserungsvorschläge ausgezeichnet. Das Spektrum der Ideen reicht von einer veränderten Sicherung der „Starenkästen“ bis zur verständlicheren Gestaltung von Formularen. Im Rahmen des betrieblichen Vorschlagwesens sammelt der Fachdienst Organisation und IT der Kreisverwaltung regelmäßig Ideen, die zu mehr Bürgerfreundlichkeit, zu Kosteneinsparungen und Erleichterungen im Arbeitsablauf führen. „Es ist ein gutes Zeichen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die täglichen Routinen überprüfen und nach Verbesserungen suchen“, betont Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster.

Besonders findig zeigte sich zum Beispiel Berthold Pöpping, der sich im Fachbereich Verkehr um die Geschwindigkeitsüberwachung kümmert. Die Messegräte – im Volksmund „Starenkästen“ genannt – sind durch eine Alarmanlage gegen Diebstahl gesichert. Der Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW hatte im vergangenen Jahr die bisherige Lösung nicht mehr genehmigt und den Einbau einer neuen Variante gefordert. Das hätte rund 40.000 Euro gekostet. Berthold Pöpping suchte nach einer anderen Möglichkeit und wurde fündig. Die neue Lösung kostete den Kreis nur rund 10.000 Euro.

„Viele der Vorschläge helfen uns, den Service weiter zu verbessern, zeitliche und finanzielle Ressourcen einzusparen und die vorhandenen Kapazitäten so effektiver einzusetzen“, betont Kreisdirektor Dr. Hörster. Das Spektrum der Vorschläge reicht von kurzen, leicht umsetzbaren Hinweisen bis zu ausgefeilten Konzepten.

So hat das Team der Elterngeldstelle ein ganzes Bündel von Maßnahmen geschnürt, die jungen Müttern und Vätern den Weg zum Elterngeld erleichtern. Dazu gehören Informationsveranstaltungen im gesamten Kreisgebiet, ein überarbeitetes Antragsformular und ein veränderter Internetauftritt der Abteilung.

Für Firmen, die Aufträge vom Kreis bekommen möchten, macht sich der Vorschlag von Karsten Simmert-Reining aus dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung und Sarah Weikamp aus dem Fachbereich Soziales bemerkbar. Sie haben unter anderem eine Checkliste entwickelt, die Unternehmen dabei hilft, korrekte Angebote abzugeben. Karsten Simmert-Reining und Sarah Weikamp hoffen, dass dem Kreis dadurch keine günstigen Angebote mehr aufgrund von Formfehlern durch die Lappen gehen.

Neben den Genannten wurden auch Thomas Fleer und Jürgen Laubrock aus dem Fachdienst Organisation und IT, Sandra Düking, Klaus Löchteken, Jasmin Reupke und Bruno Wenninghoff aus dem Fachbereich Sicherheit und Ordnung, Elke Teklote aus dem Fachbereich Verkehr, Klaus Clemens, und Tanja Kuhn aus dem Fachbereich Jugend und Familie, Jörg Hanning aus dem Fachbereich Geoinformation und Liegenschaftskataster sowie Hausmeister Georg Fellmann ausgezeichnet.

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hofft, dass auch im kommenden Jahr wieder viele Verbesserungsvorschläge eingereicht werden. „Ich bin sicher, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Ideen nicht ausgehen“, ist er überzeugt.

Fachkonferenz zur Alkoholpräventionskampagne „Vollrausch… ohne mich!“

Dr. Thomas Plengel

Alkohol wird nicht erst zum Thema, wenn der Nachwuchs betrunken von der Party nach Hause kommt. Im Kreis Borken ist jeder sechste 13jährige schon mal betrunken gewesen, das wöchentliche Betrinken bei unter 16jährigen weit verbreitet und Alkohol wird in seinem Abhängigkeitspotential von Jugendlichen deutlich unterschätzt.

Der Probeschluck auf den Familienfeier, süße Alkopops in der Werbung, die Flaschen die einer in der Clique mitbringt – und schließlich trinkt man abends zu Hause ja auch mal ein Bierchen oder ein Glas Wein:

Was können Eltern tun, um Ihren Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu vermitteln? Erste Informationen finden Sie auf dieser Internetseite und in dem Faltblatt „Elterninfo“. Es gibt Tipps und Anregungen, wie in einer Familie klare Grenzen gesetzt und Verantwortung und Orientierung gegeben werden kann. Dieses Informationsblatt ist in Anlehung an die Alkoholpräventionskampagne „VOLL ist OUT“ des Jugendamtes der Stadt Münster abgefasst.

Das Faltblatt kann kostenlos bezogen werden bei: Reinhild Wantia oder Regina Kasteleiner, Kreis Borken, Fachbereich Gesundheit
Tel: 02861/82-1154

Mehr Infos gibt es auch auf der Homepage www.“Vollrausch…ohne mich

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Im Interview unter anderem auch Dr.Thomas Plengel, Psychiater und ehemaliger Chefarzt Rheder Klinik.

Kleines Konzert in der Villa Becker mit Reinhard Kipp und seiner Drehorgel

In der Villa Becker lud Reinhard Kipp zu einem Drehorgelkonzert ein. Mit humorvollen Liedern, etwas Nachdenklichem, gepaart mit kleinen Anekdoten und Gedichten unterhielt der Raesfelder sein Publikum. Wie vielfältig die musikalische Palette auf der Orgel sein kann, dass wollte der Musiker an diesem Abend beweisen. Neben Highlights vom Kabarettisten Otto Reuter, eigene Texte zu Reinhard Meys Liedern, Russisches und Jiddische, und nicht zuletzt Lieder und Gedichtetes von Heinz Erhard machten das kleine Orgelkonzert zu einen amüsanten Abend.

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Zahl der Verkehrssünder hat zugenommen – Telefonieren während der Fahrt kann teuer werden

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Messungen der Autobahnpolizei auf der A 31 sorgten für höhere Bußgeldeinnahmen

Des einen Freud, des anderen Leid. Die Zahl der Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr hat im Kreis Borken im vergangenen Jahr wieder zugenommen. Das sorgte für ein Plus in der Kasse des Kreises. Eingenommen hat die Bußgeldstelle im vergangenen Jahr insgesamt 2,9 Millionen Euro, 350.000 Euro mehr als noch 2009.  2010 leitete die Bußgeldstelle des Kreises insgesamt 56.755 Verfahren ein, im Jahr 2009 waren es noch 52.086 Fälle. Grund für diese Entwicklung ist die gestiegene Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen. Im Jahr 2010 wurden 48.056 Vergehen geahndet, das sind rund 8,4 Prozent mehr als in 2009, als 43.999 Verstöße gegen ein Tempolimit registriert wurden.

Grund hierfür sind vor allem die Geschwindigkeitsmessungen der Autobahnpolizei Münster in einigen Baustellenbereichen auf der A 31. Weil die Fahrbahn hier an einigen Stellen instand gesetzt werden musste, galt über einen längeren Zeitraum auf diesen Abschnitten Tempo 80. Doch längst nicht alle Fahrerinnen und Fahrer hielten sich an diese Begrenzung. Insgesamt 3.251 Verstöße wurden registriert. „Spitzenreiter“ war ein Raser, der mit 184 km/h unterwegs war.

Der Leiter der Bußgeldstelle, Josef Artmann, weist darauf hin, dass die Sanierungsarbeiten auf der A 31noch nicht abgeschlossen sind. So ist die zugelassene Geschwindigkeit auf einer etwa 15 Kilometer langen Strecke zwischen Gescher und Legden zurzeit in beiden Richtungen aus Gründen der Verkehrssicherheit auf 120 km/h beschränkt. Und das wird bis zur vollständigen Sanierung des Streckenabschnittes so bleiben. Diese wird nach Auskunft des Landesbetriebs Straßenbau NRW voraussichtlich Mitte dieses Jahres beginnen.

Auch die Zahl der so genannten „sonstigen Verkehrsordnungswidrigkeiten“ ist im vergangenen Jahr gestiegen. 8.699 Verfahren im Jahr 2010 stehen 8.087 Fälle im Jahr 2009 gegenüber. Die Polizei zeigte Verkehrssünder zum Beispiel an, weil sie die Vorfahrt oder eine rote Ampel missachtet hatten, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer saßen oder ohne Sicherheitsgurt unterwegs waren. Bußgelder wurden ebenso fällig für Personen, die das Handy während der Fahrt benutzten – das ist übrigens auch Radfahrern verboten,- oder mit einem überladenen bzw. technisch mangelhaften Fahrzeug unterwegs waren.

Telefonieren während der Fahrt kann teuer werden

„Gerade das Telefonieren während der Fahrt wird von vielen Autofahrern und Fahrradfahrern offensichtlich als Kavaliersdelikt gesehen“, berichtet Josef Artmann. In 1.837 Fällen wurde hier Kfz-Führern ein Bußgeld von mindestens 40 Euro auferlegt und zusätzlich ein Punkt in das Verkehrszentralregister in Flensburg eingetragen. Oft waren die Betroffenen gleichzeitig zu schnell unterwegs. 137 Radfahrerinnen und Radfahrer mussten ein Verwarnungsgeld von 25 Euro bezahlen. Josef Artmann: „Bei der Benutzung eines Handys während der Autofahrt oder beim Radfahren ist man abgelenkt und nicht mehr voll auf den Verkehr konzentriert. Zudem sind nicht beide Hände zur Steuerung des Autos bzw. Fahrrades frei.“ Dabei reicht es für einen Verstoß beispielsweise schon aus, wenn man das Handy lediglich in die Hand nimmt, um zu sehen, welche Rufnummer auf dem Display erscheint.


Zahl der Fahrverbote stieg im Jahr 2010 deutlich an

Bei schweren Verstößen gegen die Straßenverkehrordnung verhängt der Kreis neben einer Geldbuße auch Fahrverbote für ein, zwei oder drei Monate. Hier gab es im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg, vor allem wegen der hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Autobahn. 1.574 Temposünder waren betroffen (2009: 990).

Die zweitgrößte Gruppe bildeten 161 Personen (2009: 160), die ein Kraftfahrzeug unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geführt hatten. Ab 0,5 Promille Alkohol im Blut oder beim Nachweis von berauschenden Mitteln im Blut, wie z.B. Cannabis, Heroin oder Amphetaminen, erfolgt eine Ahndung als Ordnungswidrigkeit. Hiervon waren im vergangenen Jahr 154 Personen erstmals betroffen. Sie mussten eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro zahlen und einen Monat auf ihren Führerschein verzichten. In sieben Fällen handelte es sich um Wiederholungstäter. Sie erhielten drei Monate Fahrverbot und mussten 1.000 bzw. 1.500 Euro Geldbuße aufbringen.

Einen Teil der Einnahmen aus den Bußgeldern steckt der Kreis in seine Verkehrssicherheitsarbeit. Das Spektrum der Angebote reicht dabei von der Aktion „Der Kreis Borken sieht gelb“ für Grundschüler über Verkehrssicherheitstrainings für Erwachsene bis zu Info-Nachmittagen für Senioren. Der Kreis Borken ist überzeugt, dass diese Maßnahmen Wirkung zeigen. „Sie sind ein Baustein für die stetige Verbesserung der Sicherheit auf unseren Straßen“, erklärt Josef Artmann.

Inyo-Ryu-Karate für Kinder

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Nach dem erfolgreichen Start des Inyo-Ryu-Karate für Kinder im vergangenen Jahr, bietet die Freizeitabteilung von Eintracht Erle die japanische Kampfsportart nun auch für Erwachsene und Jugendliche an. Das Training ist jeweils dienstags und donnerstags in der Zeit von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr im Mehrzweckraum der Sporthalle an der Silvesterstraße. Die Kinder, im Alter von acht bis zwölf Jahren, trainieren weiterhin in der Sporthalle an der Silvestergrundschule – ebenfalls am Dienstag und Donnerstag – von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

„Inyo“ ist Japanisch für „Yin-Yang“. In der chinesischen Weltanschauung symbolisiert „Yin-Yang“ die sich entgegenwirkenden Pole im Universum: Beide aus einem Ursprung entstehend, ergänzen sich die Gegensätze wieder zu einem Ganzen. „Yin“, das „Weiche“, kann ohne „Yang“, das „Harte“, nicht existieren. Und umgekehrt ist „Yang“ ohne „Yin“ bestandslos. Es gibt keinen Schatten ohne Licht. Kein Hell ohne Dunkel. Kein Tal ohne Berg.

„Ryu“ ist japanisch für Stil. „Inyo-Ryu“ bedeutet folglich Stil der Gegensätze. Dementsprechend besteht er sowohl aus harten Angriffen und Blocks, als auch aus weicheren Techniken. Ein Karatestil also, der mit seinen chinesischen und japanischen Elementen versucht, eine ganzheitliche Wirkung zu entfalten.

Weitere Informationen gibt es bei Angelika Kalischewski http://www.eintracht-erle.de

Gruppe „Wir in Erle“ zog Bilanz

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Grünkohlessen und  Manöverkritik zur Weihnachtsbaumaktion 2010 stand bei der Zusammenkunft von „Wir in Erle“  auf der Tagesordnung.

Besonders erfreut und nicht ohne Stolz zeigte sich Pastor  Franz-Josef  Barlage darüber, dass die Weihnachtsbäume und der Schmuck wie Sterne, Schleifen und auch die Bäume vom Vandalusmus verschont geblieben sind. Die Tannenbäume selber waren von einer hervorragenden Qualität und  hielten bis zur letzten Stunde durch. Bedauerlich allerdings  war  einzig und alleine die Tatsache, dass  nicht mehr so viele Fenster rund um den Kirchplatz,  wie in den Jahren davor, weihnachtlich geschmückt  werden konnten.

„Prost“ hieß es um 24 Uhr an der St. Silvesterkirche. Schon fast traditionell gab es auch beim Jahreswechsel 2010/11  an der Kirche wieder einen Umtrunk.  Gemeinsam das „Neue Jahr“ mit Freunden und Nachbarn begehen,  scheint mittlerweile ein beliebtes Ziel vieler Erler zu sein. Damit diese Aktion auch in diesem Jahr wieder stattfinden kann, sucht die Gruppe „Wir in Erle“ dafür einen „Sektsponsor“.

Ein weiterer Höhepunkt war die  vierte Bilderausstellung zur Weihnachtszeit in der Kirche. Bedingt durch die  gute Resonanz  plant Pastor Franz-Josef Barlage für die kommende Weihnachtszeit wieder eine Ausstellung. Diesmal soll es aber keine abstrakte Kunst mehr sein, betonte  der Pastor im Weitblick auf die Ausstellung.

Nächste Aktion in Erle: Maikranz aufhängen am Samstag, 30. Apri 2011. Johannes Gülker möchte dafür die Landjugend gewinnen.

Die nächste Sitzung findet in der Gaststätte Brömmel-Wilms am Donnerstag, 24. März 2011, 19.30 Uhr statt. Bürger mit kreativen Ideen sind jederzeit herzlich willkommen.

„Strauchdiebe“ singen Lieder aus Wien im Adelheidsspargelhaus Erle

„Die Strottern“ treten am Freitag, 21. Januar im Spargelhaus in Erle auf / Vorverkauf hat begonnen

Kreis Borken / Raesfeld (pd). Wiener Lebensart vermittelt das Duo „Die Strottern“ am Freitag, 21. Januar, ab 19 Uhr im Spargelhaus in Raesfeld-Erle. Auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld entführen Klemens Lendl und David Müller ihr Publikum in die Welt der Wiener Musik. Mit ihren Stimmen, Violine und Gitarre heben sie alte Schätze aus dem Wiener Liedgut.

Strottern sind im Altwiener Ausdruck Gauner, Landstreicher oder Strauchdiebe. Im Wiener Mundartwörterbuch steht auch: „Die nach Verwertbarem suchen“. Und das machen die Strottern im Wiener Liedschatz. Und wenn sie nichts finden, singen sie ihre eigenen Lieder. Bei ihren Konzerten geben sich alte Tänze aus dem 16. Jahrhundert wie selbstverständlich die Hand mit Liedern, die im Wien von heute entstehen. Zum Repertoire gehören unter anderem die berühmten „Kremser Alben“, Gstanzln aus dem 19. Jahrhundert und Vertonungen der Texte des Wiener Poeten Peter Ahorner.

Klemens Lendl, Jahrgang 1972, ist in einem leidenschaftlich musikalischen Elternhaus in Wien aufgewachsen. Zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr machte er eine musikalische Generalpause, um dann doch wieder die Geige in die Hand zu nehmen. Autodidaktisch beschäftigte er sich mit Jazz und Pop auf vier Saiten, dann entdeckte er das Wienerlied für sich.

David Müller, 1974 in Klosterneuburg geboren, wechselte nach kurzem aber heftigen Kampf mit der Violine zum Klavier. Mit acht Jahren absolvierte er die ersten Auftritte mit der Familienband. Nach einer Lehre bei der Pianomanufaktur Bösendorfer machte er sich schließlich mit einem Tonstudio selbstständig. Das Gitarrenspiel hat er sich selbst beigebracht, er komponiert seit frühester Kindheit.

Der Eintritt für das Konzert mit dem Duo „Die Strottern“ im Spargelhaus an der Rhader Straße 69 in Raesfeld-Erle kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 15 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: Telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected].

Kreis hebt Sperrung eines schweinehaltenden Betriebes auf

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Dioxinwerte in Fleisch und Futtermittel lagen deutlich unter den Grenzwerten / Aktuell ist noch ein Hof im Kreis Borken gesperrt

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken hat heute (17.01.2011) die Sperrung eines schweinehaltenden Betriebs aufgehoben. Der Hof war seit dem 7. Januar gesperrt, da er möglicherweise mit Dioxin belastete Futtermittel aus Niedersachsen erhalten hatte. Laboruntersuchungen haben nun gezeigt, dass der Dioxingehalt sowohl in der Futtermittelprobe als auch im untersuchten Schweinefleisch deutlich unter den Grenzwerten lag.

Weiterhin bestehen bleibt die am Freitag (14.01.2011) ausgesprochene Sperrung eines weiteren schweinehaltenden Betriebs, der möglicherweise mit Dioxin belastete Futtermittel erhalten hatte. Hier laufen die Laboruntersuchungen. Mit Ergebnissen rechnet der Kreis Borken frühestens Ende dieser Woche. Vor der Sperrung hatte der Betrieb Ferkel an vier Mastbetriebe, zwei im Kreis Borken und zwei im Kreis Coesfeld, geliefert. Diese dürfen die Tiere nicht schlachten lassen, bevor die Analysen abgeschlossen sind.

Große Oldie-Night in der Festscheune Hecheltjen`s Hof

Oldie-Night am Samstag, 12. Februar 2011

Creedence Clearwater Revival, Beach Boys, Beatles, Herman´s Hermits, Uriah Heep…

Bei diesen Namen schlagen die Herzen der Oldie-Fans höher. Für diese und andere Menschen, gibt es eine gute Nachricht.

Es ist wieder soweit: Am Samstag, 12. Februar startet in der Festscheune Hecheltjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen die große Oldie-Night. Los geht’s ab 20 Uhr. Für die gute Stimmung sorgt die Live-Band Westwind die das Beste der 60er, 70er und 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts spielen wird. Aber auch die Hits von heute kommen nicht zu kurz. Zwischendurch wird ein DJ das Programm abrunden. Wer also mal wieder so richtig feiern und tanzen will ist an diesem Abend in der Festscheune Hecheltjen´s Hof genau richtig. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf 8,- €, an der Abendkasse 10,- €.

Eintrittskarten für die Oldie-Night können ab sofort zum Preis von 8,- € erworben werden bei: Schreibwaren G+S, Kirchplatz 2, Brünen, Tel.: 02856/908968 und

Nießing Gastronomie, Ährenfeld 6, Raesfeld, Tel.: 02865/8484, www.niessing-gastro.de

Abschluss der Bilderausstellung in der St. Silvesterkirche Erle

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Die Kunstausstellung in der St. Silvesterkirche wurde am Sonntag, 16. Januar im Hochamt beendet. „Alles was lebt und existiert hat eine Würde“ unterstreicht Pfarrer Franz-Josef Barlage die Aussage der Bilder, die zum Thema „Schöpfung+Neuschöpfung“ seit dem 1. Adventswochenende die Erler Kirche schmückten.

„Es war ein Wagnis, abstrakte Bilder in die Kirche zu holen“ berichtet Barlage in seiner Predigt. „Einige Besucher konnten nichts damit anfangen. Die Bilder sorgten aber für viele Gespräche und Diskussionen.“ Abstrakte Malerei will keine eindeutige Aussage geben, sondern viele Möglichkeiten der Interpretation lassen. Mit Blumen bedankte sich Pfarrer Barlage bei den beteiligten Künstlern, die ihre Bilder der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben, und sich diesem Bloßstellen „Was denken die Leute?“ gestellt haben.

Gleichfalls war es auch für die Künstler ein würdiger Rahmen ihrer Bilder, die der Kirchenraum als Ausstellungsraum bietet. Jeder Ausstellungsbesucher wurde in einer weihnachtlich geschmückten Kirche mit leiser klassischer Musik empfangen. Regina Schumachers sieht ihr Bild vom Jesuskind durch den Kirchenraum in einem ganz anderen Licht: „Ich nehme es beseelt wieder mit“ beschreibt sie diese Veränderung.

Das Bild der „Fülle“ von Gisela Paul bleibt in Erle. Es wurde zum Weihnachtsgeschenk. „Die abstrakte Malerei ist spirituell“ beschreibt Gisela Paul ihre Arbeit mit dem Bild. Pastor Barlage macht jetzt erstmal eine gedankliche Pause, es werden weitere Ausstellungen in der St. Silvesterkirche zu erwarten sein. Für die nächste plant er auf jeden Fall eine realistische Malerei-Ausstellung.

Nach 25 Jahren ist Schluss – Hermann Burbaum geht in den Ruhestand – Top Bilanzen 2010

Foto von li.: Hermann Burbaum, Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar

Nach 25 Jahren ist Schluss – Top-Bilanz 2010 Volkbank Raesfeld

Die Volksbank Raesfeld kann auch im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens mit positiven Ergebnissen glänzen. Zum letzten Mal stellte Vorstandssprecher Hermann Burbaum am Freitag die Zahlen vor, bevor er nun Ende Januar nach 25 Jahren in den verdienten Ruhestand geht.

Ein Aufwärtstrend zeigte sich in den Kundeneinlagen:  Plus acht Prozent. Die Bilanzsumme verzeichnete plus neun Prozent und legte um zehn Prozent zu. Damit kann der Vorstand zufrieden sein, denn die Zahlen können sich durchaus sehen lassen.

Die Bilanzsumme der Volksbank Raesfeld beläuft sich auf 101 Mio. Euro, das sind über acht Mio. Euro mehr als im vergangenem Jahr. Die  Kundeneinlagen lagen bei 68 Mio. Euro, eine Steigerung von acht Prozent.

Besonders gefragt im letzten Jahr waren die Kundenkredite.  Zur Freude der Bänker konnte auch hier eine Steigerung von zehn Prozent, auf 64 Mio. Euro, verzeichnet werden. Wie auch in anderen Gemeinden waren Photovoltaik-Anlagen und energetische Sanierungen in Raesfeld ein großes Thema. Insgesamt wurden 222 Kredite mit einem durchschnittlichen Volumen von 74 000 Euro vergeben.

Die Volksbank Raesfeld zählt 2738 Mitglieder, die sich im letzten Geschäftsjahr über eine gute Dividende freuen konnten. Hinzu kam, dass die Volksbank Raesfeld nicht  nur den Mitgliedern eine Freude machte, sondern sie tat auch etwas für die Allgemeinheit. „Mit fast 17 000 Euro wurden im letzten Jahr gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen aus Raesfeld unterstützt“, so Hermann Burbaum.

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Karneval 2007 – volles Festzelt und super Stimmung

Wer erinnert sich noch an die Karnevalsession 2007? Hier ein kleiner Rückblick!

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Echte Männer -Schiffsplanke des RCV Jubiläumsschiffes aufgehängt

Im Leben eines jeden Mannes gibt es wichtige Momente, die es einfach wert sind gebührend  gefeiert zu werden. Hinzu kommt, dass die Raesfelder und Erler es verstehen, wichtige Erlebnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Für die Karnevalisten des RCV war es wieder einmal so weit. Ein durchaus erwähnenswertes Erlebnis stand am Freitagabend in der Gaststätte Brömmel-Wilms an. Die neun Wagenbauer des Jubiläumsschiffes zum 40-jährigen Bestehen des RCV Ecki Groß-Onnebrink, Josef Kipp, Meinolf Rosenberger, Thomas Wobbe, Rainer Epping, Bernd Finke, Ali Büsken, Klemens Suer und Stefan Epping überreichten dem ehemaligen Karnevalsprinz Arno Brömmel  eine Originalplanke des Schiffes mit dem RCV-Logo der Session 2007/08.

Ein würdiger Platz war schnell gefunden und als tatkräftiger Mann durfte Arno auch noch sein handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Er hängte kurzerhand, es sei betont, ohne fremde Hilfe, die Schiffsplanke an den Nagel. Wenn das mal kein  Grund für eine Bierrunde war, oder zwei, vielleicht auch drei?

Eine Frage blieb an diesem Abend allerdings offen? Wer hat im Vorfeld den Nagel in die Wand geschlagen?  Na ja egal, hier zählte nur das Endergebnis. Die Planke hängt, die Runde trank… was will MANN mehr?

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