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Raesfeld fährt mit E-Bikes voRWEg

Raesfeld (pd). Mehr Bewegung für den Alltag: Die Gemeinde Raesfeld verfügt ab sofort über zwei nagelneue Elektrofahrräder („E-Bikes“) und eine E-Bike-Ladestation. Diese Ladestation wird demnächst im Raesfelder Ortskern installiert. Überreicht wurden die emissionsfreien und leisen Flitzer, die dank Akku jede Menge Schwung mitbringen, von Michael Schmidt, Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG.

Im Bild (von links): Bürgermeister Andreas Grotendorst, Michael Schmidt (Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG) und Jörg Heselhaus

Gemeinsam mit Raesfeld möchte RWE Deutschland E-Bikes in den öffentlichen Alltag integrieren. Ziel der Kooperation von RWE Deutschland und den Kommunen ist es, die motorisierten Komforträder möglichst oft auf Touren zu bringen. In Raesfeld werden die Elektrofahrräder demnächst von den Verwaltungsmitarbeitern für kürzere Dienstfahrten genutzt. Die erste E-Bike-Dienstfahrt machte Bürgermeister Andreas Grotendorst; er ließ es sich nicht nehmen, selbst einige Runden auf einem der himmelblauen Räder zu drehen. Gleichzeitig dankte er der RWE Deutschland AG für die Unterstützung.

Im Bild (von links): Bürgermeister Andreas Grotendorst, Michael Schmidt (Kommunalbetreuer der RWE Deutschland AG) und Jörg Heselhaus

Startschuss für das „Kleinste Strommuseum der Welt“ in Schermbeck-Damm

Ein Ortsteil unter Strom: Vergangenen Freitag ging das „Kleinste Strommuseum der Welt“  ans Netz. Der Turmverein Damm hatte zu einer Feierstunde geladen. Und trotz des heftigen Frühlingsregens hatten zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien den Weg zum ehemaligen Trafohäuschen am Elsenberg gefunden. So ziemlich positiv „geladen“ waren die Besucher über das tolle Werk, was auf rund 40 qm Ausstellungsfläche entstanden ist.

Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel griff dann auch schnell zum Mikro und bedankte sich bei allen Unterstützern, ohne die das „Kleinod“ nicht hätte fertiggestellt werden können. Dann zerschnitten Hermann Göbel, Heinrich Tenk von der RWE, Wesels Stv. Bürgermeister Thomas Koch, Schermbecks Stv. Bürgermeister Engelbert Bikowski und die Dammer Ratsfrau Hildegard Neuenhoff symbolisch ein „Hochspannungs-Absperrband“.

Auf zwölf Quadratmetern finden sich nun viele interessante Ausstellungsstücke aus der Stromgeschichte. Und die fangen an von alten Brennscheren, mit denen sich Frauen in den 30er Jahren die Locken gewickelt haben, über vorsintflutliche Nassrasierer, einen Reiseplattenspieler bis hin zu einem original Stopfei von Altbundeskanzler Konrad Adenauer und einen „Heilfunk-Koffer“ aus den wilden 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damit waren Quacksalber durchs Land gezogen und hatten ahnungslose Bürger hintergangen. Angeblich sollten die gläsernen Elektroden Kopfschmerzen und Hysterie, Zahnschmerzen und Haarausfall, Würmer im Mastdarm und sogar Impotenz heilen. Für jede Krankheit gab es zum Teil abenteuerlich geformte Elektroden, die über die erkrankten Körperteile gestrichen oder in den Körper eingeführt wurden.

„Wir sind hier alle ein bisschen verrückt, aber im positiven Sinne“, erklärte Vorsitzender Hermann Göbel das Phänomen, dass der gerade einmal zwei Jahre junge Verein mittlerweile über 200 Mitglieder verfügt, von zahlreichen Sponsoren unterstützt wird und sowohl mit dem großen Strommuseum in Recklinghausen und dem Naturpark Hohe Mark Westmünsterland zusammen arbeitet. Und auch die NRW-Stiftung Natur, Heimat- und Kulturpflege fördert den Turmverein und das Strommuseum.

Auch nach der Eröffnung des Museums soll es weiter gehen: Ende August/ Anfang September wollen die Türmer ein großes Sommerfest feiern, Motto: „100 Jahre Strom in Damm“, dazu ist geplant, am Turm eine E-Bike-Ladestation zu eröffnen. Unterstützt wird das Fest von RWE. Dem Strom-Giganten hatte der Turmverein das alte Trafohäuschen abgekauft, das nun in neuem Glanz erstrahlt und eine Art Wahrzeichen von Damm geworden ist. Großer Beliebtheit erfreuen sich mittlerweile auch die Turmprodukte, das Turmbäu, der Turmkäse und die Turmsalami. Weitere Infos und Kontaktadressen für Führungen gibt’s im Internet unter www.turmverein-damm.de.

Mit dabei sein wird der Turmverein auch bei der Aktion „Naturpark Hohe Mark Westmünsterland“. Zu einem ersten Schnuppertreffen lud der Verein am Dienstag ins Infozentrum Raesfeld ein. Hier hatte Ernst  Hermann Göbel die Gelegenheit, das „kleine  Strommuseum“ seinen Partner vorzustellen.

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Kaltes für heiße Tage – Erdbeer Frozen Yogurt

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Kaltes für die heißen Tagen. Ein Nachtisch, der besonders jetzt in der Erdbeerzeit Abwechslung in die Küche bringt.

Das Rezept ist für 4 Portionen!

Zutaten: 1 Tütchen gem. Gelatine, 6 EL Milch, 500 ml Magermilch-Joghurt, 1 EL Zitronensaft, 100 g Zucker, Prise Salz, 250 g Erdbeeren, in Stückchen, 250 ml Sahne, geschlagen.

Zubereitung:

Gelatine in Milch einweichen, nach einigen Minuten langsam in einem Topf erwärmen, bis sich alles gelöst hat. Mit dem Joghurt, Zitronensaft und Zucker vermischen und kühlen, bis die Masse etwas eindickt. Dann mit einem Schneebesen schlagen, bis der Joghurt schaumig wird. Vorsichtig Erdbeeren und Schlagsahne unterziehen. In eine flache Plastik- oder Metallschüssel geben, abdecken und einfrieren. Alle drei Stunden durchrühren.

Das Rezept und das Foto stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemöll zur Verfügung. Mehr Leckereien aus der amerikanischen Küche unter: www.usa-kulinarisch.de

Rund 1.000 Radler am Schloss Raesfeld

Große NRW-Radtour 2011 zu Gast in Raesfeld / Anmeldung noch möglich / Gemeinde sucht Gästebitter

Rund 1.000 Radfahrer aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens werden am Donnerstag, 21. Juli 2011 nachmittags am Schloss Raesfeld erwartet. Bereits am Raesfelder Ortseingang sollen die Radler stimmungsvoll begrüßt werden. „Passend zu unseren Münsterländer Traditionen, zum Radfahren und zu unseren Schlosstrauungen möchten wir den Radlertreck durch Gästebitter empfangen“, sagt Claudia Wiemer von der Raesfelder Gemeindeverwaltung. Bunt geschmückte Fahrräder und traditionell angezogenen Gästebitter säumen dann den Weg, um das Heer der Radler mit großem „Hallo“ in Empfang zu nehmen und auf den letzten Metern bis zum historischen Wasserschloss Raesfeld zu begleiten. Um die Begrüßung eindrucksvoll zu gestalten, hofft die Gemeinde auf die Unterstützung der Raesfelderinnen und Raesfelder. Wer Interesse hat, am 21. Juli 2011 als Gästebitter mit geschmücktem Fahrrad und in Gästebitter-Montur dabei zu sein, kann sich bei Claudia Weßeling melden (02865 955-100).

Pedalritter, die sich mit auf die Radtour NRW begeben möchten, können sich noch in jeder WestLotto-Annahmestelle oder unter www.nrw-radtour.de anmelden. Für die Gesamttour vom 21. – 24. Juli, die an vier Tagen auf insgesamt 260 Kilometern durch das Münsterland führt, sind noch einige Plätze frei, auch auf Teilstrecken kann mit geradelt werden. Die Teilnahmegebühren für eine Tagesetappe liegen zwischen fünf und sieben Euro, für die komplette Viertages-Tour einschließlich Übernachtungen, Verpflegung und weiteren Leistungen zwischen 130 und 295 Euro. Neben einer eindrucksvollen Strecke quer durch das Münsterland werden unterwegs Einblicke in Naturschutz- und Kulturprojekte geboten, die von der NRW-Stiftung unterstützt werden konnten. In Raesfeld ist das beispielsweise das Besucher- und Informationszentrum am Tiergarten Schloss Raesfeld.

Schmerzfrei besser Golfen

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Schmerzfrei besser Golfen – Wir bringen Sie dazu

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Termin: Samstag, den 18.06.2011 von 14:30 Uhr- 17:00 Uhr

Teilnehmerzahl:  4 Personen

Preis: 79,00 € pro Person incl. Bälle und Getränke

Anmeldung unter: [email protected] oder 0171/58 69 993

Partnerschaftstreffen 2011 im Landkreis Breslau

Kreis-Delegation zeigt sich beeindruckt von der rasanten Entwicklung im polnischen Partnerkreis

Kreis Borken (pd). Eine Region im Aufbruch, voller Dynamik und Initiativgeist: Mit solch positiven Eindrücken von der rasanten Entwicklung des Raumes um die Metropole Breslau kehrte jetzt eine Delegation des Kreises Borken unter Leitung von Landrat Dr. Kai Zwicker aus Polen zurück. Auf Einladung des Landkreises Breslau hatte dort das diesjährige Partnerschaftstreffen stattgefunden. Zur Delegation des Kreises Borken gehörten die beiden stellvertretenden Landrätinnen Silke Sommers (Bocholt) und Gertrud Welper (Vreden), die weiteren Kreistagsmitglieder Angelika Dannenbaum (Ahaus, UWG), Wolfgang Klein (Ahaus, FDP), Maja Saatkamp (Borken, Grüne), Bernd Schlipsing (Vreden, CDU) und Barbara Seidensticker-Beining (Südlohn, SPD). Leo Quade nahm für die Bundesheimatgruppe Breslau-Land (Organisation der früheren deutschen Bewohner der Region Breslau) teil. Von der Borkener Kreisverwaltung waren Dr. Hermann Paßlick, Wilfried Kersting und Karlheinz Gördes dabei, und als Dolmetscher fungierten Monika Oenning aus Heiden sowie Erwin Koziol und Markus Wydera aus Borken.

Untergebracht im Hotel Johannes-Paul II unmittelbar neben dem Breslauer Dom verspürten die Gäste aus dem Westmünsterland sofort das pulsierende Leben. „Doch nicht nur in der schlesischen Großstadt, sondern auch auf dem Lande tut sich vieles“, erklärte Breslaus neuer Landrat Andrzej Szawan bei der Begrüßung. Genau dafür sei seine Behörde auch zuständig, denn der Landkreis Breslau zieht sich gleichsam wie ein Hemdkragen um die kreisfreie Stadt Breslau. Im Kreisgebiet gebe es einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. „Namhafte Großunternehmen, darunter auch zahlreiche deutsche, haben sich bei uns bereits angesiedelt und so viele neue Arbeitsplätze geschaffen“, betonte Szawan. Mit Stolz konnte er folglich darauf verweisen, dass die Arbeitslosigkeit bei lediglich 5 Prozent liegt – ein für Polen ausgezeichneter Wert.

Zentrale Aufgabenstellung ist es laut Szawan derzeit vor allem, die öffentliche Infrastruktur weiter zu verbessern. Das Straßennetz werde ausgebaut und die Abwasser- und Abfallbeseitigung müsse auf EU-Standard gebracht werden. Der Kreis Breslau investiere zudem stark in die Qualifizierung junger Menschen. Davon konnte sich die Borkener Delegation in Krzyzoswice überzeugen. In dem weitläufigen, in einem alten Schloss untergebrachten Schulkomplex werden unterschiedlichste Bildungsgänge hauptsächlich in den Bereichen Landwirtschaft und Ökologie angeboten. Und der Unterricht erfolgt außerordentlich praxisnah: Beispielsweise können die Schüler sogar den Führerschein für Traktoren oder Mähdrescher machen. Ein weiteres Investitionsprojekt: Gemeinsam mit den Ortsbehörden entwickelt der Kreis Breslau in Mietkow/Mettkau ein neues Wassersportzentrum am dortigen Stausee, das die Borkener ebenfalls mit großem Interesse in Augenschein nahmen.

Wie facettenreich die beiden von den Kreisen Borken und Breslau initiierten Ortspartnerschaften Raesfeld und Kobierzyce/Koberwitz sowie Velen und Dlugoleka/Langwiese inzwischen sind, zeigte sich bei Gesprächen mit den Führungsspitzen beider polnischen Gemeinden.

Spuren der früheren deutschen Bewohner Schlesiens finden sich überall im Lande und das auf ganz unterschiedliche Weise: Natürlich gibt es viele Gebäude aus deutscher Zeit, darunter zahlreiche kunsthistorisch außerordentlich wertvolle: So besichtigten die Gäste aus dem Kreis Borken die im 13. Jahrhundert entstandene Dreifaltigkeitskirche in Zorawina/Rothbach. Erinnerungen an schlimme Zeiten wurden wachgerufen beim Besuch des 2002 eingerichteten Friedensparks in Groß Nädlitz auf dem Gebiet der Gemeinde Czernica/Großbrück-Tschierne. Auf diesem Soldatenfriedhof haben etwa 18 000 deutsche Gefallene des 2. Weltkrieges ihre letzte Ruhe gefunden haben. Als Zeitzeuge dankte der Vorsitzende der Bundesheimatgruppe Breslau-Land, Leo Quade, den polnischen Vertretern ausdrücklich für die beispielgebende Kooperation bei der Erstellung des Friedensparks und für den offenen Dialog bei der Aufarbeitung der schwierigen deutsch-polnischen Geschichte.

Ein abendliches Treffen mit den Mitgliedern des Breslauer Kreistages in Sobottka/Zobten rundete das diesjährige Partnerschaftstreffen ab. Die beiden Landräte vereinbarten dabei, demnächst im Kreis Borken praxisorientierte Fortbildungsveranstaltungen für interessierte polnische Kommunen anzubieten. Unmittelbar vor der Rückkehr ins Westmünsterland fand sich dann zur Freude aller Fußballfans unter den Teilnehmern noch die Gelegenheit, die Großbaustelle des neuen Sportstadions von Breslau zu besichtigen, das ein Spielort der Fußball-Europameisterschaft 2012 sein wird.

Foto: 1.  In Dlugoleka/Langwiese pflanzten die beiden Landräte Andrzej Szawan (links) und Dr. Kai Zwicker (rechts) gemeinsam mit Bürgermeisterin Agnieszka Lebek einen Baum

Foto 2.  In Krzyzoswice besichtigte die Delegation einen großen Schulkomplex, der in einem alten Schloss untergebracht ist

Foto 3.  In dem Friedenspark in Groß Nädlitz gedachten die polnischen und deutschen Teilnehmer des Partnerschaftstreffens der Opfer des 2. Weltkrieges

Zahl der Langzeitarbeitslosen geht leicht zurück

Statistik verzeichnet ein Minus von 48 Personen / Landrat Dr. Kai Zwicker rechnet noch im Sommer mit neuem Rekordtief

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai erneut leicht gesunken. Das Jobcenter zählt in seiner Statistik aktuell 5.261 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die als arbeitslos registriert sind und dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen. Gegenüber dem April bedeutet das einen Rückgang um 48 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat zählte das Jobcenter im Kreis Borken sogar 836 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet unverändert bei 2,7 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Mai leicht zurückgegangen und liegt derzeit bei 12.256 Personen (-167). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im Mai 18.010 Personen (-241) in 8.593 Bedarfsgemeinschaften (-84) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

„Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verläuft in diesem Jahr erfreulicherweise sehr positiv“, betont Landrat Dr. Kai Zwicker. „Nach einem deutlichen Anstieg zum Jahreswechsel haben wir jetzt bereits wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Ich rechne damit, dass wir schon in den Sommermonaten den Rekordtiefstand von November 2010 unterschreiten werden.“ Zu diesem Zeitpunkt zählte das Jobcenter im Kreis Borken – damals noch unter dem Namen „Service-Punkt ARBEIT“ – 5.148 Langzeitarbeitslose.

Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt im Mai überwiegend positiv entwickelt hat. In Bocholt ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -38 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Ahaus mit -34 und Borken mit -18 Personen. In Gronau (+24) und Rhede (+18) ist die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen am stärksten gestiegen.

Gegenüber Mai 2010 zählt der Service-Punkt ARBEIT 836 langzeitarbeitslose Personen weniger. Borken hat mit -193 Personen absolut den stärksten Rückgang, Gescher mit +10 und Heiden mit +5 Personen einen leichten Anstieg der Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote bei 2,1 Prozent und damit 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Die höchste Belastung weist weiterhin die Stadt Bocholt mit 3,3 Prozent aus, gefolgt von Gronau mit 3,2 Prozent und Borken mit 2,7 Prozent. Ahaus als weitere mittlere kreisangehörige Stadt steht mit 1,1 Prozent, was einen Rückgang um 0,2 Prozent gegenüber April bedeutet, deutlich besser da. Die Gemeinde Heiden hat mit +0,3 Prozent, die Stadt Rhede mit +0,2 Prozent den stärksten Anstieg zu verzeichnen.

Die Abrissarbeiten in Raesfeld haben begonnen – Ortskern erhält ein neues Bild

Seit gestern hat der Abriss der vier alten Häuser in der Dorfmitte am Froschbrunnen in Raesfeld begonnen. Entstehen wird hier ein modernes Wohn- und Geschäftshaus.

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Energieversorgung sorgt für viel Gesprächsstoff

Berlin/Kreis Borken (pd). Vier Tage politische Bildung, Kultur und Geschichte in der Hauptstadt standen jetzt für 50 politisch Interessierte Bürger und Ehrenamtliche aus den Kreisen Steinfurt und Borken auf dem Programm. Über das Bundespresseamt eingeladen hatte die Horstmarer Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (SPD), die sich trotz vollem Terminkalender die Zeit nahm, mit den westfälischen Gästen über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Neben der Steuerpolitik stand besonders die Energiepolitik im Mittelpunkt des Interesses. Einig waren sich alle, dass die Nutzung von Atomstrom so rasch wie möglich beendet werden muss.

Für wenig Aufregung sorgte die E 10-Problematik. Fast alle Autos können das Benzin-Alkoholgemisch mittlerweile tanken. Hierzu Arndt-Brauer: „Mit einer besseren Informationspolitik von Regierung und Herstellern wären die meisten Probleme nicht entstanden“. Angesprochen auf die Konkurrenz zwischen Tank und Teller antwortete die Politikerin, dass eine Verdrängung des Nahrungsmittelanbaus und ein Anstieg der Lebensmittelpreise nicht zu befürchten sei, wenn verstärkt Flächen verwandt werden, die derzeit nicht in Nutzung sind.

Kreative Wege aus der Ess-Störung

Ausstellung „Klang meines Körpers“ ist ab dem 6. Juni im Kreishaus zu sehen / Infoabend für Eltern und Interessierte am 9. Juni

Kreis Borken (pd). Eine ganze Reihe von Veranstaltungen rund um das Thema Ess-Störungen findet in der kommenden Woche im Borkener Kreishaus statt. Anlass ist das zehnjährige Bestehen des Arbeitskreises Ess-Störungen, in dem Fachleute aus dem Kreis Borken zusammenarbeiten. Vom 6. bis 10. Juni ist die Ausstellung „Klang meines Körpers – Kreative Wege aus der Ess-Störung“ im Foyer des Kreishauses zu sehen. Am Donnerstag, 9. Juni, sind Eltern und andere Interessierte zu einem Infoabend eingeladen. Dazu kommen weitere Veranstaltungen für Fachleute, die in Schulen oder der Suchtberatung arbeiten.

„Ess-Störungen gibt es in ganz verschiedenen Ausprägungen“, erklärt Christel Sondermann von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Krampfhaftes Kalorienzählen, regelmäßiges Übergeben nach den Mahlzeiten oder Heißhungerattacken gehörten dazu. „Wenn die Selbstverständlichkeit und die Leichtigkeit im Umgang mit dem Essen verloren gegangen ist, und sich alles nur noch ums Essen oder Nichtessen dreht, sprechen wir von einer Ess-Störung“, so Sondermann. Wie viele Bürgerinnen und Bürger im Kreis unter einer Essstörung leiden, ist nicht genau bekannt. „Die Dunkelziffer ist aber hoch“, ist Christiane Vogel von der Suchtberatungsstelle Borken überzeugt. 90 Prozent der Erkrankten seien Mädchen und Frauen.

Die Wanderausstellung „Klang meines Körpers – Kreative Wege aus der Ess-Störung“ lädt zur aktiven Auseinandersetzung mit Magersucht, Bulimie und Ess-Sucht ein. Betroffene haben sie gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln entwickelt. Melissa, Annika, Mia, Lara und Nathalie geben einen Einblick in ihre Gefühlswelt. Gleichzeitig bietet die Ausstellung sachliche Informationen und Hinweise zu Wegen aus einer Ess-Störung.

Die Ausstellung ist vom 6. bis zum 10. Juni im Kreishaus in Borken im Rahmen von Führungen zu sehen. Im November macht sie dann zwei weitere Stationen im Kreis. Vom 14. bis zum 18. November sind Interessierte in das Jugend- und Kulturcafe Logo in Ahaus eingeladen, vom 21. bis 25. November ins Jugendhaus Borken. Während dieser Gastspiele wird es ein spezielles pädagogisches Programm für Schulklassen und Projektgruppen geben.

Eltern und andere Interessierte können die Ausstellung am Donnerstag, 9. Juni, von 19.30 bis 21 Uhr im Rahmen eines Infoabends besuchen. Das Organisationsteam bittet um Anmeldung bei Christel Sondermann aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung, Tel.: 02861/82-1088, E-Mail: [email protected].

Foto: Die Mitglieder des Arbeitskreises Ess-Störungen bieten zum zehnjährigen Bestehen ihrer Gruppe zahlreiche Veranstaltungen an. Rechts: Christel Sondermann aus der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises.

Vorbildliche Unternehmerinnen

(v.l.): Ute Freyer, Dr. Ansgar Hörster, Dr. Elisabeth Schwenzow und Irmgard Paßerschroer.

Ausstellung ist bis zum 20. Juni im Kreishaus in Borken zu sehen

Kreis Borken (pd). Wie Frauen Unternehmen führen, das zeigt eine Ausstellung, die aktuell im Borkener Kreishaus zu sehen ist. Unter dem Titel „Vorbildlich!“ stellt sie kurz und knapp 14 Frauen aus dem Kreis Borken vor, die sich selbstständig gemacht haben oder das Unternehmen der Eltern weiterführen. Mit zehn Porträts startete die Wanderausstellung im April 2010 in Bocholt, 14 Porträts sind bei der letzten Station im Kreishaus zu sehen. „Die Profile der Frauen zeigen, wie vielfältig und facettenreich das weibliche Unternehmertum im Kreis Borken ist“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken und des Netzwerks der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken. Das Spektrum der porträtierten Frauen reicht von der Fotografin Sarah Brundu über die Kfz-Sachverständige Vera Dechering-Busch bis zu Marion Weber, Inhaberin einer Firma für Krankenbeförderung.

Die Ausstellung „Vorbildlich! Wie Frauen Unternehmen führen“ ist bis zum 20. Juni während der Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen, montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr.

Foto: Die Ausstellung „Vorbildlich! Wie Frauen Unternehmen führen“ ist jetzt im Borkener Kreishaus zu sehen. Dort stellten Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Irmgard Paßerschroer (r.), die Leiterin der Stabsstelle der Kreisverwaltung, Dr. Elisabeth Schwenzow (2.v.r.), und Projektkoordinatorin Ute Freyer, die 14 Porträts vor.

Schulfest der St. Sebastianschule – Sport-Spiel-Spannug

Raesfeld. Es gab viel zu entdecken, viel zu erleben und auszuprobieren beim Schulfest am Samstag in der St. Sebastian Schule. „Alle drei Jahre findet abwechselnd ein Tag der offenen Tür oder ein Schul-Sommerfest statt“, erklärte Manfred Grömping, Konrektor der Raesfelder Grundschule. „Anders als bei einem Tag der offenen Tür steht in diesem Jahr nicht ein Einblick in das Unterrichtsgeschehen im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Erleben und Spaß haben.“ Alle Schulklassen organisierten Stände, an denen die Besucher sich in kleinen Wettbewerben messen konnten. Beim Fühlparcours war ein ausgezeichneter Tastsinn gefragt, Dosenwerfen erforderte Treffgenauigkeit und beim „Heißen Draht“ kam es auf eine ruhige Hand an. Teamarbeit war besonders beim „Menschenkicker“ und den Wasserspielen gefragt. Die Mädchen kamen beim Hütebasteln auf ihre Kosten. „Es macht Spaß den fertigen Hut aus Zeitungspapier mit Perlen, Federn und Blumen zu verzieren.“ Jungs konnten bei „Hau den Lukas“ zeigen was sie drauf haben. Außerdem waren dort auch noch  das Sackhüpfen, ein Waveboard-Parcours in der Turnhalle, sowie verschiedene spannende Experimente waren beliebte Anlaufpunkte zum Mitmachen. Für eine Tombola hatten viele Raesfelder Geschäftsleute attraktive Preise gestiftet, unter anderem Freikarten für den „Ketteler Hof“ und den „Allwetterzoo Münster“, Verzehrgutscheine für Raesfelder Restaurants und Schalke Fanartikel. In der Cafeteria wurden Kuchen und Erfrischungsgetränke angeboten. Der Erlös des Schulfestes ist zu zwei Dritteln für Pausenhof-Sportgeräte  und Verschönerung der Außenanlagen vorgesehen. Ein Drittel des Erlöses ist traditionell für einen karitativen Zweck bestimmt, in diesem Jahr für die Aktion „Lichtblicke“. Gegen 17 Uhr endete die fröhliche Schulveranstaltung und egal ob Schüler, Eltern oder Lehrer, alle waren sich einig: Das Schulfest hat riesigen Spaß gemacht und bleibt noch lange in Erinnerung.

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Den Text und die Fotos stellte mir freundlicherweise Ann-Christin Bleker zur Verfügung.

Raesfeld – Einbruch in Wohnhaus

Raesfeld (ots) – (dh) Am Sonntag, dem 29.05.2011, kam es in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 09.00 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus an der Rhader Straße. Nachdem der oder die Täter durch die Terrassentür in das Haus gelangt waren, wurde die Tür zum Büro aufgebrochen. Von dort entwendeten die Diebe einen grauen Wandtresor mit den Maßen: Höhe 20 cm – Länge 30 cm – Tiefe 20 cm. Im Tresor befanden sich diverse Papiere und Bargeld. Der Sachschaden stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861 – 9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 30.05.2011  08:40 Uhr

Spruch am Sonntag!

Ich kann Ihnen keine absolut sichere Formel für den Erfolg geben,
doch ich kann Ihnen eine fürs Scheitern geben:
Versuchen Sie immer, es allen recht zu machen.

Herbert Bayard Swope (Amerik. Herausgeber und Journalist, 1882 – 1958)

Großes Jubiläumsfest der Erler Jäger

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50 Jahre Erler Jäger – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Zahlreiche  geladene Gäste kamen ins neue Festzelt von Arno Brömmel, um gemeinsam mit dem beliebten Blasorchester am Samstagabend zu feiern.

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Erler Jäger -Proben vor dem großen Jubiläums-Aufritt am Wochenende

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Einen Tag vor dem Jubiläumsfest probten die Erler Jäger noch einmal im Zelt an der Marienthaler Straße in Erle. Bis auf einige kleine „Unstimmigkeiten“ bei der „Biene Maja“ gab es aber kaum noch etwas zu kritisieren.

Morgen abend sowie Sonntag  können sich dann die Besucher auf ein tolles Programm freuen.

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Volkslauf in Raesfeld 2011 – 25 jaar partnerschap Raesfeld-Wehl

Beim diesjährigen Volkslauf des TSV Raesfeld war die Beteiligung von großen und kleinen Läufern  größer als je zuvor. Selbst bei der  Teilnahme der Bambini-Läufe konnten die Organisatoren ein dickes Plus verzeichnen.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Andreas Grotendorst beim geschlossenen Einlauf der Wehler auf der Wiese vor der Sporthalle zum Michael. Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der niederländischen Gemeinde Wehl und Raesfeld.

Der Himmel über Erle – und immer wieder lockt der Regenbogen

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.

John Ruskin, 08.02.1819 – 20.01.1900  Englischer Schriftsteller

Was für ein Himmel, was für ein Panorama! Der Regenbogen am Abendhimmel über Erle

wirkte wie ein freundlicher Gruß, oder wie ein lachendes Gesicht. Die Wolken in der Abendsonne auf der anderen Straßenseite wirkten dagegen eher unschlüssig. Regen, Sonne oder beides?

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Neu – Angebot des Monats – Betten Mülle (ehemals Hüppe) in Raesfeld

Ab sofot gibt es hier auf dem Heimatreport immer zeitversetzt tolle Angebote aus der Geschäftswelt  in und um Raesfeld und Erle.Ich denke auch an Gutscheinaktionen, Schnäppchen oder Angebotswochen. Warum weit fahren, wenn der Cent vor der eigenen Tür liegt.

Betten Mülle (ehemals Hüppe) in Raesfeld bietet ab sofort Wasserbetten ab 980 Euro an.

Besonders gut finde ich auch das Angebot von den übergroßen Sommerdecken (für Allergika geeignet)  in den Maßen 155 x 220 cm für je 34 Euro. Alles nur so lange der Vorrat reicht!

Altes Trafo-Häuschen in Uefte soll neues Zuhause für Eulen und Fledermäuse werden

Einst waren die Trafohäuschen für damalige Zeiten „High Tec-Anlagen“. Heute haben diese Türme ausgedient und könnten eigentlich abgerissen werden. Damit das aber nicht geschieht,  können  Privatpersonen, oder auch Vereine ein Konzept für die Weiterverwendung dieser Stationen beim RWE einreichen, welche  die Nachnutzungsideen nach allen Kräften unterstützt. Einzige Ausnahme ist die  gewerbliche Nutzung.

Es ist bereits der zweite Turm in Schermbeck, der nun in privater Hand ist. Gekauft von der RWE Rheinland  für nur einen symbolischen Euro,  hat diese Trafostation in Üfte Friseurmeisterin Ilke Üffing aus Rhede.

Die Eröffnung des ersten Turmes in Damm als kleinstes Strommuseum findet morgen statt. Hier gibt es auf 14 Quadratmetern ein Mini-Museum mit einem Überblick über die Strom-Geschichte.

Es waren die Stürmen in den letzten Jahren, die  an den Überlandleitungen zu erheblichen Schäden  führten. Darauf  beschloss das RWE, diese Art der Stromversorgung durch eine Erdverkabelung zu ersetzen.

Für die Rhederin war sofort klar, dass dieser schöne Turm nicht abgerissen werden darf. Sie legte dem RWE-Mitarbeiter Michael Sonfeld, der für mehr als 100 solcher niederrheinischen Trafohäuschen zuständig ist, ihr Konzept vor und konnte damit trumpfen.  Ihr Motto lautet: ARTE-Uefte.

Zusammengesetzt aus den Begriffen Achtung, Respekt, Toleranz und Entspannung. Ein Wahrzeichen alter Werte, der nun zunächst einen neuen Anstrich erhält und zukünftig für „Entspannung“  für Vögel, Schleiereulen, Fledermäuse und Käutze  sorgen soll.

Ganz im Sinne der RWE Deutschland AG., die dieses Konzept nun deutschlandweit ausbreitet.  „Diese Zeugnisse der ländlichen Industriegeschichte  sollen erhalten bleiben,  denn sie sind  fest mit dem Landschaftbild verwurzelt und für deren   Bürger  eine Landmarke“, so Michael Sonfeld.

Das Konzept der RWE für die Käufer ist klar vorgegeben.  Der obersten Bereich im Dach soll dem  Artenschutz dienen, eine ansprechende  Fassadengestaltung wie zum Beispiel ein Dorfwappen soll den Türm zieren. Der  untere Bereich kann dann  in der Regel auch nur ein Lagerbereich sein.

Da der Turm in Üfte  an einer gut befahrenden  Fahrradstrecke liegt, kann sich die  neue Turmbesitzerin durchaus auch eine Raststation für Biker vorstellen.  „Mit einer E-Bikestation sind wir vom RWE voll am Ball und möchten unsere Aktion an die „Türme“ bringen. Der nächste Schritt könnte sein,  dass  vielleicht später alle Türme miteinander vernetzt werden“, so Michael Sonfeld, der schon an jedem Turm eine „entspannte Lage“ sieht. Auch soll der Artenschutz damit unterstützen werden. „Wir dämmen uns alles zu und die armen Vögel werden obdachlos oder ausgesperrt“, fügte Sonfeld hinzu.

Sitzen, ausruhen, Duftgarten und Vögel im Turm! Eine Idee, die sich hoffentlich mit Hilfe der RWE Deutschland  bundesweit durchsetzen wird.

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