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Neuer Lehrfilm mit Lotte über die heutige Milchproduktion in NRW

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Dreh in Hünxe auf dem Hof Schwinum

Der Start der Dreharbeiten für einen aktuellen Lehrfilm zur Milchproduktion führte das NRW-Milchmaskottchen „Lotte“ Anfang der Woche an den Niederrhein. In Hünxe lud Bernd Schwinum zu einer Besichtigung seines Milchviehbetriebs mit seinen rund 480 Kühen ein. Neben dem Melken, das auf diesem Hof dreimal täglich stattfindet, hatte Lotte die Möglichkeit, einen Einblick in das Tagesgeschäft von Familie Schwinum und Ihrem Team zu bekommen. Sie wurde dabei von einem Kamerateam begleitet. Es galt möglichst viel zu beobachten und den Erläuterungen von Bernd Schwinum zu folgen, der eine rekordverdächtige Jahresmilchmenge von 11 Tausend Litern pro Kuh erzielt. Das ist deutlich mehr als der NRW-Durchschnitt, der sich bei 7,5 Tausend Litern bewegt. Sein Erfolgsrezept kann Bernd Schwinum ganz klar benennen: „Bei mir auf dem Hof arbeiten nur Spezialisten, die Ihren Job verstehen – das gilt für das Team genauso wie für die Tiere.“ Unterschiedliche Größen der Betriebe und unterschiedliche wirtschaftliche Ausrichtungen bestimmen das Bild der Milcherzeugerbetriebe in NRW. Als weitere Drehorte für den Lehrfilm sind somit ein Biobetrieb mit rund 100 Kühen im Sauerland und ein Familienbetrieb in Ruhrgebietsnähe mit rund 50 Tieren und Direktvermarktung geplant.

Das Ziel dieses durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturund Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts, ist die Produktion einer DVD, auf welcher 10 Lehr-Filme über zahlreiche Aspekte der Milch informieren. Neben dem „Weg der Schulmilch“ werden „Experimente mit Milch“, die „realistische Darstellung heutiger Milchproduktion“ und „Antworten auf häufig gestellte Fragen“ in insgesamt fünf neu zu produzierenden Filmen thematisiert. Eine fachliche Aufbereitung erfolgt durch Stadt und Land NRW und die IMA. In Kombination mit fünf bereits existierenden Lotteerlebnissen mit Lehrfilm-Charakter, die im Rahmen der Kampagne „Milch kann mehr!“ entwickelt wurden, soll das Ende 2011 fertig produzierte Medium Lehrkräften in NRW kostenfrei zur Verfügung gestellt

Pilzsammler fanden Leiche in Maria Veen

Reken (ots) – (pl) Am Samstagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, wurde in dem Waldstück zwischen Grenzmark und Voßkamp die Leiche eines Mannes gefunden. Ein 60-jähriger Mann aus Hülsten war beim Pilze suchen auf den Toten gestoßen. Den ersten Ermittlungen zur Folge handelt es sich bei dem Verstorbenen mit hoher Wahrscheinlichkeit um den seit dem 21. August vermissten Johann Bergen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

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„Herzlich Willkommen im Naturpark“ -Raesfeld stellt neue Schilder auf

Raesfeld (pd). Die Beschilderung der Außenränder des Naturparks ist eines der Projekte mit denen der Naturpark sich besser nach außen und innen darstellen möchte. Nach innen natürlich für die Bürgerinnen und Bürger. Auch wird dadurch deutlich, dass sie mitten im Naturpark wohnen, einer Ferienregion für andere! Nach außen zeigt es allen Gästen, dass die Mitglieder des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland auf die unvergleichbare Landschaft stolz sind. Insgesamt werden an acht Zufahrtsstraßen an den Raesfelder Ortseingängen die Begrüßungsschilder angebracht. Zeitgleich werden diese Schilder auch in anderen Mitgliedsorten aufgestellt. Zusammen wollen alle dazu beitragen, dass der Naturpark, an der Schnittstelle zwischen Münsterland, Niederrhein und Ruhrgebiet gelegen, noch bekannter und zu einer starken Dachmarke für Erleb-nisse in Natur, Kultur und Sport wird.

Möglich sind sowohl diese Aktion und auch viele andere Projekte durch den Gewinn des Wettbewerbs „Naturpark.2012.Nordrhein-Westfalen“ im Jahr 2009. Die Vorbereitungen für die Naturparkschau im kommenden Jahr laufen auf Hochtouren und es wird tolle Programmpunkte geben.

Höhepunkte unter dem Motto „Abenteuer mal 4“ werden 2012 vier Naturparkfestivals sein. Dabei steht jeweils ein besonderer Landschaftsbereich im Mittelpunkt.

Beteiligung an der Naturparkschau 2012

Raesfeld unterstützt den NP als Veranstaltungsort des Festivals in der ParkLandschaft – Lebendiges Land

30. September 2012

Das Festival in der ParkLandschaft beschließt den Veranstaltungsreigen und leitet über zum 50-jährigen Jubiläum des Naturparks im Jahr 2013. Hier stehen die Orte Raesfeld und Velen mit ihren Schlössern im Mittelpunkt des Geschehens. In Velen werden historische Landmaschinen in Aktion vorgeführt. Das Sportschloss Velen und die Orangerie öffnen die Pforten für Besichtigungen und auf der Orangerie-Terrasse findet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm statt. Im historischen Tiergarten erläutert ein Förster diese ehemalige Speisekammer und für Familien ist ein Tipi mit Lagerfeuer und der Möglichkeit zum Stockbrot-Backen aufgebaut. Ein ausgeschilderter Rundkurs führt Rad-fahrende Besucherinnen und Besucher über Borken und Heiden nach Raesfeld. Mitfahrmöglichkeiten bestehen aber auch auf alten Schleppern und Oldtimern. In Raesfeld lädt die Akademie des Handwerks zu einem Tag der offenen Tür in das Schloss ein. Dass Natur spannend sein kann, beweisen die Naturerlebnisschule, Wildnis- und Naturerlebnispädagogen sowie die Landfrauen mit einer Vielzahl familienfreundlicher Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren. Familienfreundlich wird auch das neue Naturerlebnisspielgelände am Besucher- und Informationszentrum des historischen Wasserschlosses, das in 2012 eröffnet werden soll. Viele Spiel- und Informationsmöglichkeiten sollen naturnah errichtet werden. Ergänzt wird die Fläche um eine Toilettenanlage mit Wickeltisch am Waldrand.

Den Abschluss des Festival-Tages bildet ein symphonisches Blaskonzert von vier hervorragenden Orchestern aus der Region.

3 NaturparkPartner

Naturerlebnisschule, Restaurant Schloss Raesfeld, Hofladen Süthold

Reken

Reken unterstützt den NP als Veranstaltungsort des Festivals in der WaldLandschaft – Singende Wälder

9. September 2012 –

An diesem Tag präsentiert sich in Reken und an der Biologischen Station für den Kreis Recklinghausen in Lembeck die WaldLandschaft. Dabei dreht sich alles um den Wald, die Bewirtschaftung und die Nutzung des Holzes. An Stationen zwischen den Orten erfahren die Besucherinnen und Besucher unter anderem Wissenswertes über verschiedene Waldstandorte, die Folgen von Stürmen wie Kyrill oder Nassschnee und wozu Feuerwachtürme dienen. Für Familien gibt es zahlreiche Mitmachangebote. Wer sich für die Nutzung von GPS-Geräten interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Zwischen den Veranstaltungsorten wird ist ein Radrundkurs ausgeschildert. Wer lieber mit der Bahn fährt, kann einen historischen Schienen-Omnibus zwischen Lembeck und Bahnhof Reken bzw. Maria Veen nutzen.

3 NaturparkPartner

Prachtlamas, Campingplatz Brockmühle und demnächst Wirtevereinigung Reken

Dülmen

Dülmen unterstützt den NP besonders bei den Projekten Reiten und Familienfreund-lichkeit

Einziges Wildpferdegestüt in Europa – „Zugpferd“ für den Naturpark

Die Internetseite des Naturparks wird demnächst alle vorhandenen Reitkarten für den gesamten Raum bündeln. Das bedeutet, dass das Münsterland, das nördliche Ruhrge-biet und Teile des Niederrheins mit einem Klick Freizeitreiterinnen und –reitern den besten Weg zu dem umfangreichen Reitwegenetz weisen. Dazu wird das Angebot er-gänzt um Gastronomie, die Reiter besonders willkommen heißt und entsprechende Inf-rastruktur wie z. B. eine Anbinde-Möglichkeit und Tränke vorhält. Natürlich beinhaltet die Seite auch Wanderreitstationen, Hufschmiede und Tierärzte.

Familienfreundlichkeit unterstützt die Stadt Dülmen ebenfalls ganz besonders.

Der vom Stadtmarketing erarbeitete Rundweg ist ein gutes Beispiel für andere Kom-munen. (Bitte mehr dazu aus dem eigenen Haus.) Vom Naturpark wird eine Zusam-menstellung naturnaher Spielstationen zusammen gestellt. Diese werden dann zukünftig an verschiedenen Stellen im gesamten Naturpark aufgestellt und erhöhen so weiter die Familienfreundlichkeit. Alle familienfreundlichen Angebote im Naturpark werden ebenfalls auf der Internetseite gebündelt dargestellt. Für uns Menschen und die Gäste in der Region ein Gewinn an tollen Freizeittipps.

1 NaturparkPartner

Jurymitglied zur Auswahl der NaturparkPartner ist das Bauernhofcafé Schnieder in Merfeld und einer der ersten Partnerbetriebe

Bottrop

Bottrop unterstützt den NP mit Kirchhellen als Veranstaltungsort des Festivals in der FolgeLandschaft – Neue Welten

12./13 Mai 2012

FolgeLandschaft, die durch den Bergbau gekennzeichnet ist. Zwischen den Orten Hünxe und dem Heidhof des RVR in Bottrop-Kirchhellen wird es zahlreiche Veranstaltungen geben. Am 12. Mai ist ein Jugendzeltcamp der Waldjugend geplant, an dem bis zu 300 Kinder und Jugendliche teilnehmen können. Abends besteht die Möglichkeit auf „Fledermausjagd“ zu gehen. Am13. Mai steht das Naturerleben im Vordergrund. Eine große Tonabgrabung erlaubt Einblicke in die Nutzung dieses Rohstoffes. Ein ausgeschilderter Radrundkurs führt die Menschen an allen interessanten Punkten vorbei. Die Veranstaltung ist insbesondere auch auf die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap zugeschnitten. So sind u.a. Natur-Führungen in Gebärdensprache geplant.

Im Vorfeld des Festivals sind am Heidhof durch den Naturpark bereits Maßnahmen für eine rollstuhlgerechte Erreichbarkeit eines Spielgeländes ausgeführt worden.

Olfen unterstützt den NP als Veranstaltungsort des Festivals in der WasserLandschaft – Treibende Wasser

23./24 Juni 2012

An diesem Wochenende findet zwischen den Orten Haltern am See, Datteln und Olfen das Festival in der WasserLandschaft statt. Am 23. Juni öffnen das Wasserwerk Gelsenwasser und die Quarzwerke in Haltern am See ihre Tore für die interessierte Bevölkerung. Führungen, Aktionen, außergewöhnliche Spielangebote und die geöffnete Lehrwerkstatt bieten für jede Altersgruppe interessante Einblicke. Zwischen den beiden Unternehmen wird ein Busshuttle eingerichtet und eine Radstrecke ausgeschildert. Am Sonntag, 24. Juni, kann man dann auf einem Rundkurs zwischen den drei Orten das Element Wasser auf verschiedene Weise kennen lernen. Schwimmen, Kanu fahren oder eine Schiffstour auf dem Wesel-Datteln-Kanal inkl. Schleusenfahrt werden entlang eines ausgeschilderten Radrundkursus möglich sein.

1 NaturparkPartner

fotoschule-deutschland, Olfen

Im Bild (von links nach rechts):

Heinrich Strothmann vom Raesfelder Bauhof installiert die neuen Begrüßungsschilder des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland. Mit von der Partie sind Hubert Kemming (Bauamt), Heiner Langhoff (Vorstand des Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland) und Bürgermeister Andreas Grotendorst.

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Lebensgefährlich verletzter Mofafahrer nach Sturz

Schermbeck (ots) – Am Freitag, den 09.09.2011, gegen 22.30 Uhr wurde der Polizei über Notruf ein gestürzter Zweiradfahrer in Schermbeck, Kapellenweg / Zum Schollkamp, gemeldet. Der 61-jährige Zweiradfahrer aus Schermbeck war zuvor mit einem Mofa aus Richtung Schermbeck-Mitte in Richtung Gewerbegebiet gefahren und im Bereich einer Verkehrsinsel gestürzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern derzeit noch an. Hinweise auf einen Verkehrsunfall unter Beteiligung einer weiteren Person haben sich bisher nicht ergeben.

Der Mann wurde durch Rettungskräfte reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen einem Weseler Krankenhaus zugeführt.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiwache in Dinslaken zu melden.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 10.09.2011  05:36 Uhr

Schermbeck – Diebstahlsserie an Pkw/Zeugen gesucht

Schermbeck (ots) – Im Verlauf der Nacht zu Samstag stahlen bislang unbekannte Täter an fünf Pkw die Radkappen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich ausnahmslos um Pkw der Marke VW, die auf der Eschen-, Ahorn- und Birkenstraße geparkt standen. In einem Fall fanden eingesetzte Polizeibeamte das Diebesgut in Tatortnähe auf. Die Ermittlungen dauern an.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 10.09.2011  16:51 Uhr

Licht, Luft und Liebe…

Licht, Luft und Liebe……das drücken die neuen künstlerisch gestalteten Wohnräume der Tagesgruppe „Lebensraum Halle“ in Ahaus aus.

Davon konnten sich die Mitglieder des Soroptimist International Club Borken/Westfalen beim letzten Clubabend  überzeugen.

Seit 1997 betreut Gaby Blömer, selbst Clubmitglied, schulpflichte Kinder und Jugendliche mit Auffälligkeiten.

Auffällig heißt nicht unbedingt vernachlässigt. Das heißt: Stress zu Hause, Ärger in der Schule, Tränen, Schreierei oder nur noch Schweigen im häuslichen Milieu. Jedes der Mädchen und Jungen hat so etwas erlebt.

Mal war der Ehekrieg der Eltern die Ursache oder ihre Scheidung, mal eine Krankheit wie z. B. Depression, ADHS, Autismus oder häuslicher Missbrauch. Einige Kinder leiden unter dem starken Druck der Erziehungsberechtigten, bei anderen hat sich niemand die Mühe gemacht, Regeln aufzustellen. Dies kann aus Bequemlichkeit oder auch aus falsch verstandener Liebe geschehen sein.

Allen hat das Jugendamt dann die Empfehlung gegeben, es im „Lebensraum Halle“ zu versuchen. Mit im Boot sind die Eltern, Lehrer und Erziehungsberechtigten. Der Erfolg beweist der regelmäßige Besuch von jungen Erwachsenen, die früher einmal bei ihr waren.

An der Seite von Gaby Blömer arbeiten unter anderem Diplom-Sozialarbeiterinnen, Betreuerinnen und Praktikanten der ‚Saxion Fachhochschule Enschede‘. Sie gehen alle liebevoll auf die Kinder zu, nehmen sie ernst und versuchen ihnen Halt zu geben.

„“Weichspül-Pädagogik“ gibt es bei mir allerdings nicht“, so Gaby Blömer „dafür aber die Chance, jeden Tag neu anzufangen. Und das bedeutet für viele Kinder, ein neuer Anfang in ihrem jungen Leben, das schon in einer Sackgasse zu stehen schien.“

Die Clubschwestern von SI Borken waren beeindruckt von der Einrichtung und vom Engagement der Mitarbeiterinnen, das sie den von ihnen betreuten Kindern entgegen bringen.

Jeder der sich für die Arbeit und Einrichtung von Gaby Blömer interessiert, hat die Möglichkeit, einen Tag mit ihr und den Kindern ‚live‘ mit zu erleben. „Lebensraum Halle“ Wittenkamp 15, 48683 Ahaus Telefon: 02561/1858

Borkener Stadtfest 2011 – buntes Programm für Jung und Alt

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Drei  Tage Stadtfest Borken. Da mussten sich die Organisatoren jede Menge Gedanken machen, um  überhaupt das Publikum bei der Stange zu halten. Wie schwierig das war, zeigte bereits der Freitagabend. Trotz super Musik und gute Bands wie „Chopstixx“ und die Coverband „realive“ blieben die meisten Besucher der Veranstaltung fern. Schade eigentlich, aber gegen schlechtes Wetter hilft nun mal auch kein guter Sound.

Anders sah es da schon am Samstag aus. Bei runde 30 Grad Temperaturen verfolgten, vorwiegend junge Besucher, das Spektakel auf der Bühne am Marktplatz. Mehr als zehn junge Künstler konnten hier ihr Bühnendebut feiern. Highlight war allerdings am Nachmittag war die Popstars Sängerin  Esra Ünver und Tobias Kramer von DSDS. Star-Feeling war hier gegeben und besonders bei dem Coesfelder Rapper rannten die Kiddys nach der Show um die Wette, um eine Autogrammkarte zu ergattern.

Besonders der taub-stumme Tobias vollbrachte eine tolle Leistung. Wer oben auf der Bühne stand merkte, wie die Bretter im Rhyhtmus vom Bass vibrierten. Und genau das war der einzige Anhaltspunkt, an dem sich der junge Künstler orientieren konnte. Natürlich lag in seiner Musik mehr Bass, aber dennoch eine wahre Meisterleistung nur nach Vibration den Einsatz und die Performens auf die Bretter zu legen. Und so ganz nebenbei: Ein  durchweg sympatischer Junge und verständlich, dass Tobias an diesem Tag der absolute Star war.

Das Abendprogramm startete mit der nur 1,60 Meter großen Sängerin Susan Albers. Das 27-jährige Energiebündel aus Rhede rockte die Bühne mit eigenen Songs und schaffte es tatsächlich, dass Publikum einzuheizen. Der Marktplatz war gut gefüllt und auch mit der anschließenden Gruppe „“Deluxe“ kam noch mehr ‚Bass, mehr Sound und Schwung in die Bude.

Bildergallerien von allen drei Tagen Stadtfest gibt es in der >>>Borkener Zeitung>>>

80-Jähriger Mann vermisst – Öffentlichkeitsfahndung in Reken

Seit dem 21.08.2011 wird der 80-jährige Johann Bergen aus Reken, Ortsteil Maria-Veen, vermisst. Von Johann Bergen, der an dem besagten Sonntag im „Haus Maria Veen“ in der Straße „Am Kloster“ gegen 09.00 Uhr zum letzten Mal gesehen wurde, sind keine bevorzugten Anlaufpunkte bekannt. Die Borkener Kriminalpolizei, die am 07.09.2011 von den Angehörigen über das Verschwinden des 80-Jährigen informiert wurde, hat die Ermittlungen aufgenommen. Die bisherigen Suchmaßnahmen erbrachten bislang jedoch keine Hinweise auf den jetzigen Aufenthaltsort des 80-Jährigen.

Beschreibung des vermissten Johann Bergen:

170 cm groß, kräftige Figur, volles graues Haar, hellblaue Augen. Hinweise zur Bekleidung können nicht gemacht werden.

Zeugen, die Angaben über den derzeitigen Aufenthaltsort des Johann Bergen machen können oder ihn gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kripo in Borken unter der Telefonnummer 02861-9000 oder jede andere Polizeidienststelle zu melden.

Eintracht Erle Jugendausschusssitzung und Trainingszeiten der Fußballjugend

Zur nächsten Jugendausschusssitzung des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Jugendvorstandes, die Vertreter des Hauptvorstandes, die Vertreter aus den einzelnen Jugendabteilungen und Interessierte an der Jugendarbeit bei Eintracht Erle, eingeladen!

Termin: Dienstag, 13 September 2011 im Vereinslokal Brömmel – Wilms um 19:30 Uhr

Themen:  Berichte aus den Abteilungen, Bericht aus dem Vorstand, Durchführung des Jugendtages 2011 und Verschiedenes; Die Jugendleitung hofft alle begrüßen zu können!

Eintracht Erle, Fußballjugend

Die Trainingszeiten:

A-Jugend                    Montags u. Mittwochs ab 19:00 Uhr
C1 u. C2-Jugend      Dienstags u. Donnerstags ab 17:30 Uhr
D1 u. D2-Jugend      Montags u. Mittwochs ab 17:30 Uhr
E-Jugend                   Montags u. Mittwochs ab 17:00 Uhr
F-Jugend                   Mittwochs ab 15:30 Uhr
Minis (G)                   Mittwochs ab 15:00 Uhr

Fußball-Camp/Eintracht Erle

In den Herbstferien in der Zeit vom 03. – 05.November 2011 soll ein Fußball-Camp stattfinden.
Nähere Infos zu Kosten und Programm gibt es bei den Trainern und den Ansprechpartnern der Fußballjugend Herman Grewing (Telefon 02865-8924) und Manfred Gerbersmann (Telefon 02865-8183). Veranstalter ist die -Erlebniswelt Fußball e.V.- und unterstützt wird das Camp von der Sparkasse Westmünsterland. Anmeldungen für die Spieler der G-F-E-D Jugend sind jetzt schon möglich!

W. Schlüter
Eintracht Erle, Jugendpressewart

Bildungs- und Teilhabepaket bleibt oft Ladenhüter

Kreis Borken (pd).  In der letzten Woche hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer viele Gespräche in den Städten und Gemeinden in den Kreisen Borken und Steinfurt zum Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige geführt. Immer wiederkehrendes Gesprächsthema war dabei auch das Bildungs- und Teilhabepaket für Bezieher von Hartz IV, Wohngeld und Kinderzuschlag. „Zur Zeit entpuppt sich dieses als Ladenhüter und wird noch viel zu wenig genutzt“, berichtet die Abgeordnete von ihren Erfahrungen in ihrem Wahlkreis, die sich mit den Daten des Landes offenbar decken: So hatte vor einigen Wochen bereits NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider bei einer Veranstaltung in Rheine (i. Bild re.) darauf hingewiesen, dass von den im Land zur Verfügung stehenden 700 Mio. Euro bislang lediglich 150 Mio. in Anspruch genommen worden sind.

Die Ursachen dafür sind vielfältig. Neben bürokratischem Aufwand und zu geringem Bekanntheitsgrad weist das Bildungs- und Teilhabepaket grundlegende Konstruktionsmängel auf. Die Bundesregierung hat praktisch keine Vorgaben für die Umsetzung gemacht. In der Praxis führt das dazu, dass die Kommunen die Mittel teilweise sehr restriktiv auslegen (können), obwohl die Gelder aus dem Bundeshaushalt kommen.

Bestimmte Bevölkerungsgruppen haben sogar grundsätzlich keinen Anspruch: Rund 40.000 Kinder von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern, die noch keine vier Jahre bei uns leben, sind vom Teilhabe- und Bildungspaket ausgeschlossen — und dies, obwohl sie wie alle anderen Kinder auch die Schule besuchen. „Das ist ungerecht und muss geändert werden“, betonte die heimische Politikerin. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat daher einen entsprechenden Antrag eingebracht. Auch im Bundesrat gibt es eine Initiative seitens der Stadt Hamburg, die von den anderen SPD-geführten Bundesländern unterstützt wird.

Die betroffenen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die unter das sog. Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sind bislang auf freiwillige Ausnahmeregelungen der jeweiligen Behörden angewiesen. Einige Länder gewähren das Bildungs- und Teilhabepaket, andere nicht. Flüchtlingsfamilien dürften aber keineswegs zu Bittstellern gemacht werden, zumal es sich bei deren Kindern um die ärmsten in Deutschland handelt.

Eine derartige Ungleichbehandlung ist auch mit der UN-Kinderrechtskonvention nicht vereinbar. Ministerin von der Leyen bewirbt das Bildungspaket vollmundig mit dem Motto „Mitmachen — Möglich machen!“, will aber bislang keine Korrekturen vornehmen. „Das ist eine soziale Ungerechtigkeit, die wir nicht hinnehmen!“, so Arndt-Brauer.

1800 Liter Blut gespendet – DRK Raesfeld ehrte Mehrfachspender

Am Freitagabend konnte das DRK Raesfeld zahlreiche Mehrfachspender begrüßen. Insgesamt habe 41 Spender 25, 50, 75, 100 und 125 mal blutgespendet. „Sie haben sich in besonderer Art und Weise für Ihre Mitmenschen eingesetzt, den Blutspender sind Lebensretter“, so der Vorsitzende des Ortsvereins Michael Weddeling bei seiner Begrüßungsrede.

Anschließend stellte Frau Trintrup vom Blutspendedienst den Weg der Blutspende vor. Nach der Ehrung konnten sich die Blutspender stärken, während Sie anhand eines Vortrages einiges über das DRK Raesfeld erfuhren.

25 Spenden

Marlies Beckmann, Sabine Egging, DetlevFörster, Petra Grömping, Wim Gröniger, Jürgen Heider, Herbert Hetkamp, Manfred Kruse, Albert Niebur, Sabine Reckmann, Benedikt Rybarczyk, Tobias Uhlenbrock, Marianne Vinnepand, Sonja Wachtmeister, Johannes Wewers

50 Spenden
Gerlinde Baumeister, Frank Becker, Stefan Eilers, Peter Epping, Bernhard Fellner, Alfons Föcker, Petra Gesing, Roland Hörning, Walburga Mersmann, Georg Nießing, Michael Weddeling, Christian Willing, Alfons Wilting

75 Spenden
Egbert Baumeister, Thomas Brömmel, Andreas Cluse, Norbert Hußmann, Werner Mümken, Karl-Heinz Schmitte, Wilma Temminghoff, Magdalene Tücking, Reinhard Vorholt

100 Spenden
Norbert Nagel, Ludger Strothmann, Günter Südholt

125 Spenden
Helmuth Hater, Werner Schneider

Mückenplage und Mückenstich – was tun?

Der feuchte Sommer hat dazu geführt, dass sich die Mücken in diesem Jahr besonders gut vermehren konnten.

Das Summen in der Nacht, und auch die Mückenstiche sind halt nicht lebensgefährlich, aber eine große Plage und einfach nur nervig.

Henry Tünte Raesfeld

Wie wir uns vor Mücken schützen können und was Hilft, wenn uns eine Mücke mal wieder gestochen hat  das gibt auf

Henry Tünte aus Raesfeld gibt Ratschläge und Tipps rund um die „Mücke“, aus der kein Elefant gemacht werden muss und welche Rolle der „Spitzwegericht“ dabei spielt.

Erdbeben – Kreis Borken und Umgebung

Gegen 21 Uhr wackelte plötzlich das Bett, die Gläser zitterten leicht. Anlass war ein Erdbeben der Stärke 4,4.

Das Epizentrum des Bebens lag nach Auskunft des Helmholtz Centres Potsdam an der deutsch-niederländischen Grenze in Goch und  in der Nähe von Emmerich am Rhein.

Auch auf Facebook berichten mehrere Leute aus Raesfeld, Erle Borken, dass sie das Erdbeben gespürt und mitbekommen haben.

Ich selber lag auf dem Bett und bin kurz eingeschlafen, als plötzlich das Bett anfing zu wackeln und die Mühle gleich mit. Ich konnte es gar nicht einordnen und dachte im ersten Augenblick, ich hätte geträumt. Ein eigenartiges Gefühl waren diese kurzen Sekunden.

Die genauen Angaben zum Erdbeben hat die Erdbebenstation Bensberg der Universität Köln:

Auch im Kreis Kleve bebte die Erde und mehr als 350 Notrufe gingen bei der Polizei ein.

Am Donnerstag, 08.09.11 gegen 21:04 Uhr hat ein Erdstoß das Gebiet des Kreises Kleve erschüttert. Das Epizentrum lag am Niederrhein zwischen Goch und der holländischen Grenze. Bis gegen 23:00 Uhr gingen bei der Einsatzleiststelle der Polizei mehr als 350 Notrufe ein. Über mögliche Personen,- oder Sachschäden kann im Augenblick nicht berichtet werden.

Immobilie des Monats – Gepflegtes Zweifamilienhaus mit traumhaftem Garten und großer Dachterrasse in Sackgassenlage

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Gepflegtes Zweifamilienhaus in Dorsten-Deuten  mit traumhaftem Garten und großer Dachterrasse in Sackgassenlage

Kaufpreis: 299.900 Euro,

Zimmer: 7,00

Wohnfläche ca.: 180,00 m²

Objektbeschreibung

Diese Immobilie wurde Ende der sechziger Jahre als vollunterkellertes Zweifamilienhaus in massiver Bauweise errichtet und nachträglich um einen eingeschossigen Anbau an der Südseite des Hauses erweitert. Es erfolgte eine Unterteilung in zwei Wohneinheiten von ca. 110 m² im Erdgeschoss und ca. 70 m² im Obergeschoss. Die Erdgeschosswohnung verfügt über ein großzügiges Wohnzimmer auf zwei Ebenen mit gemütlichem Kamin und offenem Essbereich. Die sich anschließende Küche ist funktionell und offenbart durch ihre Nähe zum Essbereich kurze Wege. Von den zwei vorhandenen Schlafräumen befindet sich das Kleinere unmittelbar vor der Wohnungseingangstür und bietet sich als Arbeits- oder Gästezimmer an. Das Badezimmer ist mit hellen Sanitärmöbeln ausgestattet und mit einer Dusche versehen. Bei dieser Immobilie hervorzuheben ist der wunderschöne Garten mit Sonnenterrasse, diversen Obstbäumen und Kräuterbeeten.

Mehr dazu: ImmobilienScout24

Lieberhaberfahrzeug – Kreis Wesel – Landrat Dr. Ansgar Müller übergibt Werbekäfer –

Beim Anblick dieses VW-Käfers kommen doch noch einmal so richtige alte Erinnerungen auf. Nur waren diese damals grün! So ein Liebhabestück hat der Kreis Wesel nun als Werbekäfer.

Am 05.09.2011 übergab Dr. Ansgar Müller den Zündschlüssel eines Polizeiwerbekäfers an die beiden Einstellungsberaterinnen der Kreispolizeibehörde Wesel, Polizeikommissarin Andrea Jung und Polizeikommissarin Sandra Müntjes. Das fast 30 Jahre alte nostalgische Liebhaberstück wurde zum „Streifenwagen“ umgerüstet und unterstützt ab jetzt die Nachwuchswerbung der Polizei Wesel.

„Ich hoffe, dass wir mithilfe des Käfers noch mehr junge Menschen auf den spannenden und abwechslungsreichen Polizeiberuf aufmerksam machen können,“ sagte Landrat Dr. Ansgar Müller.

Im kommenden Jahr bietet die Polizei NRW 1.400 jungen Leuten die Chance, Polizeikommissarin oder Polizeikommissar zu werden und in einem spannenden und krisensicheren Beruf zu arbeiten. Die Ausbildung im Rahmen eines Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung beginnt am 1.September 2012.

Die Polizei nimmt Bewerbungen nur über das Internet entgegen. Das Portal ist für Interessierte bis zum 03.November 2011 geöffnet.

Andrea Jung ( rechtsrheinisches Kreisgebiet, Tel.: 02062/622-2059 ) und Sandra Müntjes (linksrheinisches Kreisgebiet, Tel.: 02841 / 171-2058) sind Ansprechpartnerinnen für alle Fragen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Ausführliche Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren sind auf der Webseite www.polizei.nrw/beruf.de zu finden.

Woher stammt die Schultüte?

Mein 1. Schultag 1963

Der erste Schultag ist für jedes Kind etwas ganz besonderes. Die Eltern, die Großeltern, alle gehen mit in die Schule. Und ganz wichtig und darf an diesem Tag auf keinen Fallen fehlen: Die Schultüte. Die gehört einfach dazu. Gefüllt mit vielen Leckereien, Stiften, kleinen Geschenken und vor allem bunt und dekorativ, so sind heute die Begleiter der Kinder beim ersten Schultag. Nur woher stammt diese Tradition und  wer hat die Schultüte überhaupt erfunden?

Der Brauch geht bis in das 19. Jahrhundert zurück und entstand in Ostdeutschland, hauptsächlich waren diese sogenannten „Zuckertüten“ verbreitet in Thüringen und Anhalt sowie im Erzgebirge.

Die Volkskundler gehen davon aus, dass der Schultütenbrauch den i-Dötzchen die Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt erleichtern sollte, quasi als Trostpflaster für den nun streng geregelten Lebensabschnitt.

Die Schulbrezel war ein Vorläufer der Tüte. Die Schulanfänger bekamen vom Lehrer in den ersten Tagen immer ein oder zwei Brezel geschenkt. Diese sollten angeblich an einem Brezelbaum wachsen der im Schulgebäude auf dem Dachboden stand. Anfänglich gingen diese Kosten zu Lasten der Schule, später sollten die Eltern diese Kosten tragen. Da kam wohl die Idee auf, eigene Kreative Geschenke, außer Brezel, den Schulanfänger zu geben, etwa eine Zuckertüte.

Walderlebnis – rollende Waldschule vom Hegering Raesfeld

„Fuchs du hast die Ganz gestohlen, gib sie wieder her…“, sang die zweijährige Hanna leise vor sich hin, als sie die ausgestopften Tiere betrachtete.

Rund 40 Kinder besuchten am Freitag auf dem Hof Lehmbrock am Rande des Tiergartens die „Rollende Waldschule“. Eingeladen hatte der Hegering Raesfeld, welcher schon seit mehr als 15 Jahren gemeinsam mit der Kreisjägerschaft diesen Natur-Erlebnis-Tag organisiert. „Wir versuchen mit dieser Veranstaltung die Wildbiologie anderen Bevölkerungsgruppen nahe zu bringen“, so Bernhard Bölker, Vorsitzender vom Hegering Raesfeld.

Im Rahmen der Ferienspielaktion starteten die Kinder bei strahlendem Sonnenschein und freuten sich auf einen unbeschwerten Tag im Wald. Bevor es aber los ging, gab es vorab noch ein „Halalie“ der Jagdhornbläser.

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Gut gerüstet ging es dann gruppenweise ab in den Tiergarten, wo Geschicklichkeitsspiele auf die Teilnehmer warteten. Da gab es zum Beispiel das Zapfenlaufen. Welche Gruppe bekommt in 3 Minuten die meisten Tannenzapfen auf einem Löffel durchs Ziel? Gar nicht so einfach, zu dieser Erkenntnis kamen die Kinder schnell. Aber hier kam es letztendlich nicht auf die Leistung, sondern nur auf den Spaß in freier Natur an, und ein verlorener Tannenzapfen war auch nicht gleich ein Weltuntergang, denn der Wald hielt noch mehr an Aktionen und Spielen bereit.

Judith Midboe neue Schulrätin im „Schulamt für den Kreis Borken“

Ihr besonderes Anliegen: Begleitung der Schulen bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung

Kreis Borken (pd). Judith Midboe heißt die neue Schulrätin im „Schulamt für den Kreis Borken“. Pünktlich vor Beginn des neuen Schuljahres hat sie die Nachfolge von Barbara Becker angetreten, die in die Schulaufsicht für den Kreis Steinfurt gewechselt war. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Ulrike Schwarz, Sprecherin der Schulaufsichtsbeamten im Kreis Borken, hießen die erfahrene Pädagogin im Beisein von Annette Brockötter, Dezernentin der Bezirksregierung Münster, jetzt im Borkener Kreishaus willkommen. Zuständig ist Judith Midboe künftig für die 22 Hauptschulen im Kreisgebiet.

Judith Midboe war viele Jahre als Lehrerin tätig, davon zehn Jahre in leitender Funktion, zuletzt als Rektorin der Gemeinschaftshauptschule Lüdinghausen. Vor drei Jahren übernahm sie bei der Bezirksregierung Aufgaben im damals neugebildeten Team zur Qualitätssicherung in den Schulen im Regierungsbezirk Münster. Bei dieser Tätigkeit habe sie Einblick in unterschiedlichste Schulformen und deren Arbeitsweise gewinnen können, so dass sie für ihr neues verantwortliches Amt im Kreis Borken bestens gewappnet sei, betonte Schulamtsdirektorin Schwarz bei der Begrüßung. Und Kreisdirektor Dr. Hörster freute sich, dass die neue Schulrätin vor allem die hiesigen Schulen in ihrer weiteren Entwicklung fachlich begleiten werde.

Foto:v.l.n.r.: Schulamtsdirektorin Ulrike Schwarz und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hießen die neue Schulrätin Judith Midboe willkommen, rechts Annette Brockötter von der Bezirksregierung

Eine Generalüberholung für Omas Häuschen

Familie Rensing aus Stadtlohn modernisiert Altbau / Energetische Gebäudesanierung ist zentrales Thema der Klimawoche im Kreis Borken

Kreis Borken/Stadtlohn (pd). Vor der Haustür steht ein großer Container, drinnen dröhnt ein Bohrer und auf dem Dach schwitzen Bauhelfer beim Entfernen der alten Dachpappe: Eine große Baustelle ist zurzeit das Haus von Dennis und Birgit Rensing in Stadtlohn. Am Brahmsweg sanieren die beiden jungen Leute den Bungalow, der einst Dennis Rensings Großmutter gehörte. Das junge Ehepaar will das 1971 gebaute Haus so herrichten, dass es nahezu Neubaustandard entspricht. „Wir wollen nicht immer wieder neu anfangen, sondern das Haus jetzt möglichst ordentlich sanieren“, erklärt Dennis Rensing.

Obwohl Kosten und Aufwand an einen Neubau herankommen, war der Bau auf der grünen Wiese keine Alternative für ihn. „Denn in diesem Haus bin ich quasi groß geworden“, erklärt der 29-Jährige. Bis zum Einzug, der für Anfang 2012 geplant ist, bekommt das Haus neue Fenster, eine Gasheizung ersetzt die alten Nachtspeicheröfen und die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk wird ausgeschäumt, um die Dämmwerte zu verbessern. Auch die Elektrik wird komplett erneuert.

Zur Seite steht den Rensings Energieberater Werner Vogelsang aus Ahaus-Alstätte. Er hat die junge Familie beraten, mit ihr die Maßnahmen durchdacht und durchgerechnet. „Die günstigste Energie ist die, die man gar nicht braucht“, sagt Vogelsang. Der Zimmerermeister hat sich vor sechs Jahren als Energieberater selbstständig gemacht. Häufig ist er im Auftrag der Service GmbH der Kreishandwerkerschaft unterwegs. Vogelsang ist vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zertifiziert. Das bedeutet: Erstens berät er unabhängig. Zweitens erhalten Immobilienbesitzer, die seinen Service in Anspruch nehmen, unter bestimmten Bedingungen eine Förderung.

Leitfrage bei der Familie Rensing war: „Wie kommen wir an günstige Kredite und Fördermittel der KfW?“ Werner Vogelsang hat mit der Familie eine Sanierung nach KfW-Standard 115 empfohlen. Das heißt: Nach Abschluss der Maßnahmen liegt der Energiebedarf des Hauses nur 15 Prozent über dem eines Neubaus. Diese Anstrengungen fördert die KfW-Bankengruppe mit einem 75.000 Euro-Darlehen, für das nur 1,15 Prozent Zinsen fällig werden. Zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss in Höhe von 2,5 Prozent.

„Es muss nicht immer eine Komplettsanierung sein“, betont Vogelsang. Oft zeigten auch schon einzelne Maßnahmen eine große Wirkung. Dazu gehörten eine neue Heizung, der Austausch der Fenster oder die Dämmung des Daches. Wer dabei KfW-Mittel nutzen will, muss eine Regel auf jeden Fall beachten: Erst wenn der Antrag bewilligt ist, darf mit der Maßnahme begonnen werden.

Klimawoche:

Die Sanierung von Altbauten ist ein zentrales Thema der Klimawoche Mitte September. Über 40 Veranstaltungen rücken die vielen Facetten des Klimaschutzes in den Blickpunkt. Die meisten finden zwischen dem 19. und dem 25. September statt. Der Kreis Borken richtet die Woche mit zahlreichen Partnern aus.

Das Thema Altbausanierung spielt unter anderem bei folgenden Veranstaltungen eine Rolle:

Montag (5.9.) bis Freitag (23.9.), Rathaus Gescher: Ausstellung „Unser Haus spart Energie – Gewusst wie“

Sonntag (11.9.) bis Sonntag (23.10.), Südlohn: Eisblockwette

Donnerstag (15.9.), 18 Uhr, Südlohn: „Dämmung eines zweischaligen Mauerwerks mittels Steinwolle“, Baustelle Amselstraße 22, Betrieb Rudolf Terhörne, Referent: Diplom-Ingenieur André Janert, Deutsche Rockwool, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Mittwoch (21.9.), 9 bis 16 Uhr, Rathausplatz Ahaus: Besuch des Energieberatungsmobils NRW

Mittwoch (21.9.), 18.30 bis 20.30 Uhr, Rathaus Ahaus: Energieberatungsabend, Veranstalter: Kreishandwerkerschaft Borken in Kooperation mit der Stadt Ahaus und den Stadtwerken Ahaus

Donnerstag (22.9.) und Freitag (23.9.), Bocholt: „Altbau Optimal“ – Sanierungsberatungen vor Ort, Anmeldungen bei der Stadt Bocholt, Tel.: 02871/953254, E-Mail: [email protected]

Donnerstag (22.9.), 15 bis 19 Uhr: Fahrt zum Paul-Schnitker-Haus in Münster, Demonstrations- und Informationszentrum für energiesparendes Bauen der Handwerkskammer Münster, Veranstalter: Volkshochschule Borken in Kooperation mit dem Kreis Borken, Kosten: 12 Euro, Anmeldung bei der VHS Borken, www.vhs-borken.de, Fax: 02861/93962238, Anmeldeschluss: 20. September

Donnerstag (22.9.), 19.30 bis 21 Uhr, Rathaus Gescher: Informationsabend zur energetischen Gebäudesanierung, Referent: Klaus Michael, Niedrig-Energie-Institut Detmold, Veranstalter: Stadt Gescher

Donnerstag (29. 9.), Haus Wilmers, Südlohn: Informationen zu Dachmodernisierungen, Referent: Jörg Ritz, Firma Klöber und Firma Wehr-Bedachungen; „Chancen und Risiken einer Altbausanierung“, Referent: Diplom-Ingenieur Dieter Robers, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Mittwoch (5.10.), 19.30 bis 21 Uhr, Hagebau-Centrum Frieling, Gronauer Straße 178, Gronau: „Dämmstoffe – Richtig dämmen, Energie sparen“, Referenten: Thorsten Heinrich/Josef Rohling, Veranstaltung der Euregio-Volkshochschule Gronau

Sonntag (9.10.), 11 Uhr, Rosenstraße, Südlohn: „Styroporstein – Der ideale Stein für den Neubau der Zukunft?“, Baustellenbesichtigung, Referent: Andreas Bone von der Firma ABS Dämmtechnik, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Donnerstag (20.10.), 19 Uhr, Haus Wilmers, Südlohn: „Wärmedämm-Verbundsystem“, Referent: Christoph Wenning vom Malerbetrieb Heinrich Wenning; „KfW-Fördermöglichkeiten zum energetischen Sanieren“, Referenten: Thomas Volmer und Anja Finke von der Sparkasse Westmünsterland, Veranstaltung im Rahmen der Energieberatungswochen in Südlohn

Truppe hatte jede Menge Spaß – Jugendfeuerwehr Schermbeck

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Gut gelaunt, aber auch etwas übermüdet kehrten am Sonntagmittag die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Schermbeck aus Sonsbeck heim. Zwei  Mädchen und 14 Jungen hatten dort mit ihren Betreuern Thomas Bienbeck, Christoph Loick und Andreas Janßen am 4-tägigen Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel teilgenommen.

„Unsere Truppe war gut drauf und hatte jede Menge Spaß!“ berichtet Jugendfeuerwehrwart Thomas Bienbeck. „Kein Wunder“, so Bienbeck weiter. „Die Sonsbecker haben ein tolles Programm auf die Beine gestellt und das Wetter war super.“

Und zudem waren die Schermbecker auch noch erfolgreich. Bei den Lagerspielen, bei denen eine Mischung aus Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Kreativität und Teamgeist abverlangt wurde, belegte der Schermbecker Feuerwehrnachwuchs den 5. Platz. Noch besser lief es beim Völkerballturnier. Dort mussten sie sich nur den Mannschaften aus Moers und Kamp-Lintfort geschlagen geben und wurden somit Dritter.

Das Jugendfeuerwehrzeltlager findet jährlich am letzten Wochenende der Sommerferien statt. Dort treffen sich rund 400 Jugendliche und Betreuer aller Jugendfeuerwehren im Kreis Wesel. Im nächsten Jahr ist die Jugendfeuerwehr Xanten Ausrichter.

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