Zahlreiche Freunde, Gemeindemitglieder, Bannerabordnungen und Vereine kamen am Samstagabend in die Sebastiangrundschule um Pastor Johannes Arntz zu verabschieden.
Brand im Gewerbegebiet Kapellenweg Schermbeck
Die Feuerwehr Schermbeck wurde am Sonntagabend um 18.46 Uhr zu einem Brand im Gewerbegebiet Kapellenweg gerufen.
In einer Halle, die sich eine Firma für Dachdeckerbedarf und eine Kunststoff verarbeitende Firma teilen, war aus bislang unklarer Ursache ein Feuer im Produktionsbereich der Kunststoff verarbeitenden Firma entstanden.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine deutliche Rauchsäule über der Halle. Kurz darauf stürzten bereits Teile des Hallendachs ein und offene Flammen schlugen aus dem Dach. Aufgrund dieser Lage war ein Innenangriff zunächst nicht möglich. Die Maßnahmen der Feuerwehr bestanden entsprechend darin, ein Übergreifen auf den anderen Hallenteil sowie benachbarte Hallen zu verhindern und das Feuer von zwei Seiten von außen zu bekämpfen. Zum Einsatz kamen hierzu die Wenderohre zweier Drehleitern und sowie mehrere B- und C-Rohre.
Unterstützt wurde die Schermbecker Feuerwehr durch Einsatzkräfte und Einsatzmittel der Feuerwehr Dinslaken und Feuerwehr Moers.
Diese Maßnahmen zeigten recht schnellen Erfolg, so dass nach einer guten halben Stunde bereits „Feuer unter Kontrolle“ und wenig später auch „Feuer aus“ gemeldet werden konnte.
Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten nun die beschädigte Halle betreten und Nachlöscharbeiten durchführen.
Eingesetzte Kräfte:
Feuerwehr Schermbeck: Alle drei Löschzüge mit insgesamt 59 Einsatzkräften
Feuerwehr Dinslaken: DLK 23-12 und TLF 24/50 mit insgesamt 5 Einsatzkräften
Feuerwehr Moers: Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz und 2 Kräften
Rettungsdienst Stadt Wesel: RTW mit 2 Kräften
Einsatzende: 21.30 Uhr
Herne / Kein Unfall sondern „Einparkmanöver des Jahres“ – Herner Autofahrer zeigt Ehrgeiz
In den frühen Nachmittagstunden des 24. September wurde eine Streifenwagenbesatzung der Herner Polizei in die Innenstadt gerufen – zu einem angeblichen Verkehrsunfall. Bei ihrem Eintreffen stellten die Polizisten gegen 14.30 Uhr fest, dass ein Mercedes so eng zwischen zwei Autos in einer Parklücke stand, dass man wirklich von einem Unfall ausgehen musste. Noch während die Beamten ihren Augen nicht trauten, erschienen zwei der vermeintlichen Unfallbeteiligten an der Örtlichkeit – u.a. der über 70 Jahre alte Mercedesfahrer.
Der rüstige Rentner teilte den Beamten mit, dass er zwar „etwas länger“ für das Einparkmanöver gebraucht habe, die vor und hinter ihm stehende Fahrzeugen seien aber
definitiv nicht touchiert worden. Seine Frau habe im Verlauf der Aktion zwar „zu viel bekommen“ und ein wenig die Nerven verloren, aber er hätte halt Ehrgeiz gezeigt, um die Parklücke „zu packen“. Zum Schluss passte kaum noch eine Zeitung zwischen die Stoßstangen der drei Autos.
Der Besitzer des hinter dem Mercedes stehenden Wagens bestätigte die Aussagen des Seniors. Bei einem Blick aus dem Fenster hatte er die Einparkkünste beobachtet – mit Angstschweiß auf der Stirn, dass es seinen Pkw jeden Moment „erwischen“ würde! Unverrichteter Dinge und mit einem gewissen Respekt vor diesem „Einparkmanöver des Jahres“ fuhren die bass erstaunten Polizeibeamten davon – denn: Ohne Schaden kein Verkehrsunfall!
Drachenfest in Hoxfeld
Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und eine leichte Brise. Besser konnte es zum 22. Drachenfest, zu dem der Luftsportverein Borken e. V. unter dem Motto „Vom Winde verweht“ geladen hatte, gar nicht kommen. So war es auch kein Wunder, dass der Himmel über dem Flugplatz in Borken-Hoxfeld, auf dem normalerweise kleine Sportmaschinen und Segelflieger starten und landen, heute fest in der Hand der Drachen war. In schier endlos variierenden Farben und Formen schwebten unzählige und in allen Größen angefertigte Windvögel über den Köpfen der Besucher, die dem Schauspiel staunend zusahen. Und zu sehen gab es wahrlich viel. Scheinchen Dick traf sich mit Küken Tweety abgehoben über dem Rollfeld, ein Taucher wurde von einem Seeungeheuer verfolgt, bunte Drachen, die den Eindruck erweckten, einen gemeinsamen Lufttanz aufzuführen und selbst Batman ließ es sich nicht nehmen, eine Runde über den Platz zu ziehen.
Ein Highlight war auch der Ballon im Ballon. In einem Heißluftballon, der gerade so weit aufgeblasen wurde, dass er nicht abhob, schwebte eine Miniaturausgabe des Originals. Und wann hat der bodenständige Mensch, der eher wenig mit Ballonfahren zu tun hat, schon einmal die Gelegenheit, das Innere eines solchen Giganten zu betreten?
Viele Besucher interessierten sich aber auch für die im frei zugänglichen Hanger abgestellten Maschinen. Vom Segelflieger bis zum Doppeldecker konnte erkundet werden, was sonst unter Verschluss steht.
Veranstalter, Besucher und Drachen waren sich einig: Das war ein gelungenes und ereignisreiches Fest!
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Bauernmarkt in Erle: Super Sonne, super Stimmung, super lecker!
Beim 20. Bauernmarkt auf dem Hof Stegerhoff in Erle an Marienthaler Straße gab es an diesem Wochenende wieder jede Menge zu Essen, zu sehen und zu probieren. Bei strahlendem Sonnenschein tummelten sich mehr Besucher auf dem Hof, als höchstwahrscheinlich an diesem Tag in der Stadtmitte von Essen. Wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist gab es ein sehr reichhaltiges Angebot für Magen, Geldbeutel und Geschmack.
Brand bei Dachschweißarbeiten
Hünxe (ots) – Am Samstag, den 24.09.2011, gegen 12.15 Uhr, kam es im Bereich des Waldheideweges zu einem Brand im Rahmen von Schweißarbeiten im Dachbereich. Das Feuer konnte durch das ausführende Unternehmen bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden.
Es entstand lediglich ein Sachschaden in Höhe von ca. 2000 €.
Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 24.09.2011 20:29 Uhr
Bücher-Cafe am „Kappesmarkt-Sonntag“
Auf das Bücher-Cafe im Pfarrsaal am „Kappesmarkt-Sonntag“, dem 6. November, wird hingewiesen. Hierzu benötigen wir Bücher, die Sie nicht mehr benötigen. Bücher können Sie jetzt schon abgeben. Um das lästige Hin- und Hertragen vom Pfarrhaus zum Pfarrsaal zu umgehen, bitten wir Sie, die Bücherei direkt in den Pfarrsaal zu bringen. Den Schlüssel dazu können Sie sich im Pfarrbüro in Raesfeld zu den Öffnungszeiten abholen.
Quelle: Kirchengemeinde St. Martin, Raesfeld
Neuer Einsatzleitwagen an die Freiwillige Feuerwehr Raesfeld übergeben
Raesfeld (pd). Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Raesfeld freut sich seit einigen Wochen über Zuwachs im eigenen Fuhrpark – der neue Einsatzleitwagen (ELW) steht im Raesfelder Feuerwehrhaus. Die Führungsmannschaft der Löschzüge aus Raesfeld und Erle nahm gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grotendorst, dem Ersten Beigeordneten Martin Tesing und dem Leiter des Ordnungsamtes, Werner Mümken, das neue Fahrzeug in Empfang.
Im Juli 2010 hatte der Rat der Gemeinde die Anschaffung des neuen ELW für 2011 beschlossen, da im alten Wagen weder das Platzangebot noch die technische Ausstattung den heutigen Anforderungen entsprachen. Der Kauf des neuen ELW schlägt mit knapp 80.000 Euro zu Buche.
„Eine nötige Anschaffung, die sich in jedem Fall lohnt“, ist sich der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld, Klaus Ostendorf, sicher. „Die
technische Ausstattung entspricht den heutigen Anforderungen. Im Funkraum haben wir nun zwei Funkplätze mit digitaler Technik und Platz für die entsprechende EDV-Ausstattung.“ Mitgeholfen bei der Auswahl der Innenausstattung hat Bernhard Selting. Der Feuerwehrkamerad vom Löschzug Velen-Ramsdorf, zugleich auch Fachmann im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik am Institut der Feuerwehr in Münster, hat maßgeblich an der Ausarbeitung des Funkgerätekonzeptes für den neuen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Raesfeld mitgewirkt.
Neben dem Funkraum im mittleren Fahrzeugbereich ist im hinteren Teil ein kleiner Besprechungsraum mit Tisch eingebaut. Ein großer Vorteil gegenüber dem Vorgänger. Dort war es immer eng, Besprechungen störten den Funker bei der Arbeit, Bau- und Rettungspläne wurden eher notdürftig auf den Sitzen entrollt. Die Mannschaft der Löschzüge aus Raesfeld und Erle freut sich, dass diese Zeiten nun Geschichte sind. Der ehemalige, 15 Jahre alte Einsatzleitwagen wird zukünftig als Mannschaftstransport-Fahrzeug (MTF) genutzt.
Im Bild:
1. Die Führungsmannschaft der Löschzüge aus Raesfeld und Erle nahm gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grotendorst, dem Ersten Beigeordneten Martin Tesing und dem Leiter des Ordnungsamtes, Werner Mümken, den neuen Einsatzleitwagen in Empfang.
2. Der Besprechungsraum bietet Platz für ungestörte Einsatzbesprechungen.
Wesel – Polizei fahndet mit Fotos nach tatverdächtiger Frau
Am Freitag, 19.08.2011 besuchte eine 62-jährige Weselerin gegen 11.45 Uhr ein Spielwarengeschäft an der Hohe Straße. Während sie sich Waren anschaute, fielen ihr in dem Laden bereits zwei Frauen auf, die sehr nah an sie herantraten.
Als die Weselerin später an der Kasse des Geschäfts bezahlen wollte, stellte sie fest, dass ihr das orangefarbene Kellnerportmonee mit Geld, EC-Karte und persönlichen Papieren aus dem mitgeführten Rucksack gestohlen worden war.
Die beiden verdächtigen Frauen konnten wie folgt beschrieben werden:
1.) 25 bis 35 Jahre alt, 155 bis 160 cm groß, dunkle Haare, südländisches Aussehen,
2.) größer als 160 cm, hatte ebenfalls dunkle Haare und war südländischen Aussehens.
Die 62-Jährige begab sich daraufhin zum nächsten Geldinstitut und ließ dort die EC-Karte sperren. Hierbei musste sie feststellen, dass Unbekannte mit der zuvor gestohlenen EC-Karte bereits Geld vom Konto abgehoben hatten.
Anschließende Ermittlungen der Kriminalbeamten ergaben u. a., dass die Täterin beim Abheben des Geldes in einer Filiale der Verbandssparkasse an der Hohe Straße fotografiert worden war.
Die Polizei fragt nun:
Wer kann Angaben zum Taschendiebstahl in dem Spielwarengeschäft bzw. zur der Frau machen, die am Geldautomat fotografiert werden ist?
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.
Ein schönes Geburtstagsgeschenk für die Alexanderschule
Förderverein der Alexanderschule gegründet
Am Mittwoch, 21. September 2011 – genau 60 Jahre nach der offiziellen Einweihung der Alexanderschule – fand die Gründungsveranstaltung des Fördervereins „proAlex – Förderverein der Alexanderschule Raesfeld“ statt. Um 19.30 Uhr eröffnete der Schulpflegschaftsvorsitzende Christian Buschfort die Sitzung und wurde unter Tagesordnungspunkt 2 – Wahlen – gleich zum 1. Vorsitzenden gewählt. Auch für die weiteren Funktionen des siebenköpfigen Vorstandes fanden sich schnell Freiwillige, die jeweils einstimmig gewählt wurden. Darüber hinaus wurde Arnold Krawczyk einstimmig zum Kassenprüfer bestellt. Beim Schulfest nimmt der Förderverein gleich die Möglichkeit wahr, sich vorzustellen, weitere Mitglieder zu werben und Spenden zu erbitten: mit einem Tippspiel, bei dem es auch etwas zu gewinnen gibt.
Bild: der neu gewählte Vorstand des Fördervereins „proAlex“ und seine Beisitzer: v. l. A. Krawczyk, Th. Buchholz, A. Böhle, Chr. Buschfort, J. Pudlo, U. Niehues, B. Nießing und D. Oermann
Fachtagung des „Interkulturellen Netzwerks Westmünsterland“
Identitätsentwicklung jugendlicher Migrantinnen und Migranten stand im Mittelpunkt
Kreis Borken (pd). Wie bewältigen Kinder und Jugendliche das Heranwachsen in unterschiedlichen Kulturen? Mit dieser Thematik befassten sich jetzt im Rahmen einer Fachtagung im Borkener Kreishaus 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus unterschiedlichsten Bereichen, wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen und Jobcenter, kamen und zum Teil selbst Migrationshintergrund haben. Die Veranstaltung – ausgerichtet vom „Interkulturellen Netzwerk Westmünsterland“ – trug den ungewöhnlichen Titel „einheimisch-zweiheimisch“. Referent war Dr. Mohammad Heidari, Islam- und Medienwissenschaftler aus Köln, der eigene Konzepte zu Interkulturellen Trainings und Seminaren entwickelt hat.
In seiner Begrüßung betonte Landrat Dr. Kai Zwicker, dass dem Kreis Borken die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund ein wichtiges Anliegen sei. „Nicht nur für Ballungszentren, sondern auch für unseren ländlichen Raum stellt diese Aufgabe eine Herausforderung dar“, erklärte er. Den Behörden und anderen beteiligten Institutionen gehe es dabei auch um ganz praktische Fragen, wie etwa: Welche Unterstützungsangebote sollten überhaupt gemacht werden? Wie ist die Schule auf diese Entwicklung vorbereitet?
Zu Beginn seines Vortrags nahm Dr. Heidari den Kulturbegriff in den Fokus. „Kultur darf nicht nur über Nationalität, Religion und Traditionen verstanden werden“, erläuterte der Referent. Ein weitaus bedeutsamerer Aspekt seien die Wertevorstellungen: „Sie führen häufig zu großer Übereinstimmung in vielen Lebensbereichen, und das unabhängig von der Herkunft“. Ein kleines Experiment bestätigte dies auf anschauliche Weise. Dazu sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für sie wichtigsten Werte aufschreiben. Und siehe da: Bei nahezu allen hatten Begriffe, wie „Respekt“, „Familie“ und „Gemeinschaft“, einen hohen Stellenwert.
Viele interkulturelle Probleme kommen durch Missverständnisse auf“, unterstricht der Referent. Er zeigte sich daher sicher: „Die Hälfte aller Konfliktsituationen würde gar nicht erst entstehen, wenn die Beteiligten offen miteinander umgehen.“ Heidaris weitere Erkenntnis lautete: „Nicht die Entstehung eines Konfliktes ist das Problem, sondern der Umgang damit.“ Es sei von wesentlicher Bedeutung, bei Konflikten nicht auf die Herkunft der Beteiligten zu schauen und daraus beispielsweise ein „deutsch – türkisches“ Problem zu konstruieren. Schließlich gebe es ja bei Konflikten unter Deutschen auch kein „deutsch-deutsches Problem“.
Anhand vieler Geschehnisse aus dem Alltag verdeutlichte Dr. Heidari, wie vermeintlich interkulturelle Konflikte entstehen. Ein Beispiel: Die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch. Sie hält dabei ein Auto an, das zu schnell gefahren ist. In diesem Fahrzeug sitzen arabischstämmige Männer, die allerdings die Kontrolle auf ihre Herkunft beziehen und sich daher sehr aufregen. Weil die Polizei eine Eskalation befürchtet, fordert sie daraufhin Verstärkung an. Dr. Heidari dazu: „Auch die Männer im Auto müssen akzeptieren, dass für jeden Verkehrsteilnehmer in Deutschland zu schnelles Fahren mit Bußgeld belegt ist.“
Im zweiten Teil der Fachtagung richtete sich das Hauptaugenmerk auf mögliches „Handwerkszeug“ für die Praxis. „Was mache ich beispielsweise als Lehrerin, wenn Ali oder Mehmet offensichtlich keinerlei Respekt vor mir zeigt?“ lautete eine konkrete Fragestellung, die sich dann gleich erweiterte auf: „Entspricht es den Tatsachen, dass der Sexismus in bestimmten Kulturen ausgeprägter ist?“ Gerade Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen und Schulen brachten zu dieser Thematik selbst erlebte Fallbeispiele. So bleibt eine türkische Mutter regelmäßig am Eingang zum Gruppenraum des Kindergartens stehen und betritt ihn erst nach mehrmaliger Aufforderung durch die Erzieherin. Dann kann sie ihren Sohn nicht dazu bringen, mit ihr nach Hause zu gehen. Sie bittet daher das Kita-Personal um Hilfe. Hier stellt sich die Frage: Ist die Mutter unsicher und nicht durchsetzungsfähig? Oder könnte die Zurückhaltung der Mutter ganz andere Hintergründe haben? Dr. Heidari: „Tatsächlich ist es so, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, in dem die Kinder aus der Gruppe, also aus dem Arbeitsbereich der Erzieherinnen abgeholt werden.“ In der Türkei hingegen werde ein solches Verhalten von Eltern als unüblich oder gar unhöflich bewertet. Dr. Heidari ging auch auf die weiteren Beispiele ein und zeigte auf, wie solche Alltagsprobleme gelöst werden können. Dabei reicht die Bandbreite von Elternabenden in Kleingruppen bis hin zu mündlichen Absprachen.
„Es zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tagung: Die Kulturen wissen zu wenig voneinander“, so lautete am Ende der Veranstaltung das Fazit von Sandra Baten vom Kreisjugendamt Borken, die im „Interkulturellen Netzwerk“ mitarbeitet. Gleichzeitig zeigte sie sich sehr erfreut über das große Interesse: „Wir konnten aus Platzgründen gar nicht alle Anmeldungen annehmen.“ Dies zeige den hohen Bedarf an Information und Erfahrungsaustausch, der gerade für ein funktionierendes Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen von grundlegender Bedeutung ist.
Nähere Informationen zum Referenten Dr. Heidari und zu seinem Vortrag gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks.
Zum Hintergrund
Das „Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland“ ist ein Zusammenschluss öffentlicher und freier Träger, die sich in unterschiedlichster Weise mit den Themen Integration und Migration auseinandersetzen sowie Beratung und Hilfe im Alltag anbieten. Informationen zum Thema „Integration und Zuwandung“ gibt es auf den Internetseiten des Kreises borken unter: www.kreis-borken.de/integration.
Gemeinde leitet Gutachten zur Windenergienutzung ein
Im Zusammenhang mit der geplanten Änderung des Regionalplans und den Vorgaben des damaligen Windenergieerlasses hatte der Gemeinderat noch vor der Sommerpause die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung für ein unabhängiges Windenergiegutachten vorzubereiten.
In der Sitzung des Planungsausschusses am Dienstag beschlossen die Mitglieder, das Verfahren zur Ermittlung möglicher Eignungsflächen für Windenergie offiziell zu starten. Ein externes Gutachterbüro sollte mit der Analyse beauftragt werden.
Ziel war es, bereits in der folgenden Sitzung Ende November über erste Ergebnisse beraten zu können. Auf dieser Grundlage sollte eine ergänzende Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalplans bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden – noch vor Jahresende.
Volksbank Raesfeld hat im Jubiläumsjahr die 100-Mio.-Marke überschritten
Raesfeld (pd). Zufriedene Gesichter bei der Volksbank Raesfeld beim Rückblick auf 2010: Zum einen feierte die Volksbank Raesfeld im zurückliegenden Geschäftsjahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Zum anderen erwirtschaftete sie gute Zahlen in einem gleichfalls guten wirtschaftlichen Umfeld. Einzelheiten erfuhren die Mitglieder am Dienstagabend auf der diesjährigen Generalversammlung. Dazu hatte die Volksbank in den Saal von Haus Epping eingeladen. Etwa 200 Mitglieder und Gäste waren dieser Einladung gefolgt und wurden vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Jan-Bernd Seier, begrüßt.
Im anschließenden Bericht des Vorstands stellte Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar ausgewählte Bilanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2010 vor. Kundeneinlagen, Kundenkredite und Bilanzsumme konnten jeweils im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Bilanzsumme belief sich bei einem Zuwachs von neun Prozent per Jahresultimo 2010 auf 100,9 Mio. Euro und hat dabei im Jubiläumsjahr die 100-Millionen-Marke überschritten. Die Kundeneinlagen wuchsen um acht Prozent. Insgesamt waren der Bank Kundengelder in Höhe von 68,7 Mio. Euro anvertraut. Im Gegenzug hat die Volksbank 64,4 Mio. Euro an Kundenkrediten bis zum Bilanzstichtag vergeben – eine Zunahme von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Eine Zunahme gab es auch bei der Mitgliederzahl: Das genossenschaftliche Modell hat im 126. Geschäftsjahr 100 Kunden überzeugt, Mitglied der Volksbank Raesfeld zu werden. Eine personelle Veränderung gab es an der Spitze. Marcus Feldhaar wurde zum 1. Februar in den Vorstand bestellt. Zuvor hatte er bereits sieben Jahre in verantwortlicher Position, zuletzt auch als Prokurist, für die Bank gearbeitet, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Jan-Bernd Seier ausführte.
Nach Vorwegzuweisung von insgesamt 400.000 Euro in die Rücklagen verblieb ein Bilanzgewinn von über 163.000 Euro. Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den der Vorstand der Generalversammlung unterbreitete, sah auch eine Dividendenausschüttung in Höhe von 7,25 Prozent auf das jeweilige Geschäftsguthaben vor. Dieser Vorschlag fand die Zustimmung der anwesenden Mitglieder. Sie erteilten Vorstand und Aufsichtsrat nach ihren jeweiligen Berichten die Entlastung.
Vor den Beschlüssen hatte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Oliver Cichowski, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie die Entwicklung der Genossenschaftsbanken allgemein dargestellt. Anschließend blickte er in seinen Bericht auf das Jubiläumsjahr zurück und ließ dazu vor allem Bilder sprechen. „Es war uns eine Freude, dass Sie so zahlreich an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Auch das werten wir als Verbundenheit mit Ihrer Bank und es macht uns stolz, denn es gibt uns einen klaren Auftrag für die Zukunft“, lautete Cichowskis Resümee zur guten Resonanz der Feierlichkeiten.
Viele Mitglieder haben die Geschicke der Bank bereits über einen beachtlichen Zeitraum persönlich begleiten können. Daher ist es gute Tradition, die Jubilare zu Beginn der Versammlung zu ehren und ihnen für ihre langjährige Treue als Miteigentümer der Bank zu danken. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft kann Hermann Gudel zurückblicken. 50 Jahre sind Franz Woeste, Hubert Heyng, Franz Löchteken und die katholische Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld Teilhaber der Bank, und vor 40 Jahren erwarben Johannes Roring, Agnes Westhoff, Agnes Droste, Renate Bäss, Karl-Heinz Ebbert, Maria Epping, Christa Bunse, Heinrich Paschen, Martin Lehmbrock, Helmut Büsken, Johannes Große Holtforth, Ewald Vinnepand, Hermann Tünte und Norbert Gerdes die Mitgliedschaft bei der Bank. Vom Vorstand sowie vom Aufsichtsratsvorsitzenden bekamen sie als Dank und Anerkennung eine Urkunde sowie einen Delikatessenkorb überreicht bekommen.
Im fünfköpfigen Aufsichtsrat ergaben sich keine Veränderungen. Das turnusmäßig ausscheidende Mitglied Michael Buhla wurde von der Versammlung wiedergewählt.
Nach den Regularien verschaffte Prof. Dr. Claudius A. Schmitz den Anwesenden einen wissenschaftlich fundierten, aber sehr humorvollen Einblick in die Erwartungen der Jugendlichen an ihre Zukunft unter dem Titel „Große Pläne oder Zukunftsangst – Junge Menschen zwischen Dschungelcamp, Facebook und Hirschgeweih“. Für den Beobachter der jungen Menschen müsse diese Generation orientierungslos sein, so Prof. Dr. Schmitz. Anhand aktueller Studien, durch die originelle und fesselnde Art des Referenten sehr unterhaltsam vorgetragen, widerlegte er dieses weit verbreitete Vorurteil. „Junge Menschen haben eine sehr pragmatische Vorstellung von ihrer optimistisch interpretierten Zukunft. Leistung und Spaß, soziale Verantwortung und Individualität werden gleichzeitig gelebt“, lautete die Einschätzung von Professor Schmitz. Was treibt die jungen Leute heute an? Welche Vorstellungen haben sie von sich in der Zukunft? Wem glauben sie, von wem nehmen sie welche Ratschläge an? Diese und andere Fragen konnte der Referent den Zuhörern beantworten.
Fotos: Gruppenfoto- Nach erfolgreicher Generalversammlung und dem Gastvortrag: (v.l.) Marcus Feldhaar, Vorstandsmitglied; Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr. Claudius A. Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender Jan-Bernd Seier
Jubilar: Die geehrten Mitgliederjubilare mit Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Volksbank Raesfeld
Der Referent Prof. Dr. Claudius A. Schmitz bei seinem Vortrag
Olaf Thon – Fußball damals und heute – Ex Nationalspieler auf Borio.TV
Wieder einmal hat es Borio.TV geschafft, einen interessanten Menschen vor die Kamera zu bekommen. Olaf Thon, Ex-Schalker- und Nationalspieler erinnert sich an seine Fußballjugend, erzählt über seine Trainigszeit beim VFB Hüls und an sein schönstes Spiel in seiner Karriere. Und wie wie weit kommt Schalke in dieser Saison?
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Fünfjähriger bewirbt sich bei der Polizei -Werdegang: Besuch im Kindergarten „über den Wolken“
Beim „Tag der offenen Tür“ der Bocholter Polizei am letzten Sonntag staunte der Einstellungsberater Wolfgang Thebelt nicht schlecht. Neben den interessierten Schülern, die sich für den Polizeiberuf interessierten, erschien der kleine Niklas in Begleitung seines Vaters und überreichte dem Beamten stolz seine bereits vollständige Bewerbungsmappe.
Wie es die Form erfordert, befand sich darin neben dem Lebenslauf mit dem bisherigen „schulischen“ Werdegang auch das ausführliche Bewerbungsschreiben. Im Text war unter anderem zu lesen: „Ich möchte gerne meine Ausbildung starten, sobald ich den Kindergarten und meine schulische Ausbildung abgeschlossen habe. Zu meinen Hobby gehört das Spielen mit Polizeiautos sowie –hubschraubern.“ Er führte weiter aus, dass er zu Karneval bereits als Polizist verkleidet gewesen sei und mit Handschellen das Festnehmen üben konnte. Sportlich halte er sich mit Taekwondo für den Polizeiberuf fit. Mit „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Team“ endet das Schreiben.
Ordnungsgemäß hatte Niklas, wie es sich gehört, unterschrieben – mit drei Kreuzchen. Auf die Frage des Einstellungsberaters, ob der Papa bei der Bewerbungsmappe denn geholfen habe, antwortete der kleine Niklas leicht entrüstet: „Nur ein bisschen!“
Die Bewerbung des kleinen Niklas hat sich inzwischen bei vielen Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde herumgesprochen und für großes Schmunzeln gesorgt. Die Beamten freuen sich jetzt schon auf den zukünftigen „Kollegen“. Das nötige Selbstbewusstsein für den Polizeiberuf hat er bereits, da waren sich alle einig.
Im Anhang befindet sich der Lebenslauf mit dem Bild des kleinen Niklas.
Vorbereitungen zum Schulfest in der Alexanderschule Raesfeld laufen auf Hochtouren
Am Samstag, 24. September 2011, findet das Schulfest zum 60jährigen Bestehen der Alexanderschule statt. Schon lange im Voraus ist dies geplant worden, zum Beispiel mit dem Entwurf einer freiwilligen Schulkleidung und dem Herausbringen der Jubiläumsfestschrift. Jetzt finden noch zwei Projekttage statt, mit denen die letzten Aktionen und Stände für Samstag vorbereitet werden. Die Schüler sind hoch motiviert. So ist von ihnen zum Beispiel extra eine Lasterladung Sand geordert worden, um an der Cocktailbar für das entsprechende Karibik-„Feeling“ zu sorgen. Dass diese alkoholfrei hergestellt werden, versteht sich von selbst. Trotzdem ist mit Pommes, Currywurst, Salaten und über 60 Kuchen und Torten auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Eltern haben einen eigenen Stand organisiert. „Es ist schön, die Schulgemeinschaft an einem Strang ziehen zu sehen. Die Alexanderschule bekommt von vielen Seiten sehr gute Unterstützung“, weiß Schulleiter Matthias Stroetmann zu berichten: „Es wird auch noch die ein oder andere Überraschung geben.
Möglicher Ablauf des Schulfestes:
Spekulatius und Nikoläuse im August – Ostereier zu Weihnachten
Bereits Ende August gab es die ersten Paletten Weihnachtsgebäck in den Supermärkten. Vollgepackt mit Dominosteinen, Spekulatius, Schokoladennikoläusen und Teesorten mit Namen wie“Wintertraum“ und „Glühwein“. An einigen Tagen waren heiße Getränke bestimmt in diesem Jahr angebracht, aber muss denn gleich auch noch der Nikolaus daneben liegen? Anscheinend ja, denn Weihnachten ist nur noch 12 Wochen entfernt und bald beginnen die Firmen mit der Produktion von Osterartikel.
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Altkleiderverwertung beim Deutschen Roten Kreuz in Borken
Wer kennt das nicht. Der Kleiderschrank ist voll, und wir wissen nicht wohin mit den abgetragenen Sachen. Zum Wegwerfen eigentlich noch zu schade, aber wohin damit? Das Deutsche Rote Kreuz hat eine gute Kreislaufwirtschaft entwickelt, wovon auch die sozial schwächere Menschen profitieren können.
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Geplante Änderungen im Abfallrecht scharf kritisiert
Münsterland-Landräte und OB Münster schreiben an Bundestagsabgeordnete
Kreis Borken (pd). Scharf kritisieren die Landräte des Münsterlandes und der Oberbürgermeister der Stadt Münster die geplante Änderung im Abfallrecht. In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten des Münsterlandes monieren sie die Absicht der Bundesregierung, die sogenannte „gewerbliche Sammlung“ anders zu regeln als bisher. Zukünftig soll es nämlich privaten Sammlern möglich sein, verwertbare Abfälle aus privaten Haushalten auf vertraglicher Grundlage in dauerhaft festen Strukturen zu entsorgen.
„Die avisierte Neuregelung wird definitiv zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen“, warnen die Verwaltungschefs aus dem Münsterland. Sie befürchten „Rosinenpickerei“ der privaten Unternehmen – gewerbliche Sammlungen würden nur dort und nur so lange erfolgen, wie sich für die gewerbliche Wirtschaft Gewinne erzielen ließen. Die öffentlich-rechtlichen Entsorger müssten aber auch dort ihre Leistungen anbieten, wo sich das wirtschaftlich nicht rechne. „Die Zeche zahlen die Bürgerinnen und Bürger über höhere Abfallgebühren“, so die Ländräte und der Oberbürgermeister.
Zudem sehen die Verwaltungschefs weder eine „europarechtliche“ Verpflichtung noch überhaupt die Notwendigkeit zur Änderung der gesetzlichen Vorschriften. „Das Bundesverwaltungsgericht hat einen Änderungsbedarf verneint – andere Länder wie zum Beispiel Österreich und die Niederlande bleiben bei ihrer bewährten Praxis. Wir hoffen, dass sich die Regelung zu Lasten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auch bei uns noch vermeiden lässt“, heißt es abschließend an die Adresse der Bundestagsabgeordneten.
Fotozeile:
Bei der Unterzeichnung des gemeinsamen Schreibens: v.l: Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf; Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster; Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld und Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken
Leute im Fokus – Olaf Thon
Seit Jahren lebt der EX-Schalke- und Nationalfußballspieler Olaf Thon in Schermbeck. Spontan war Olaf Thon zu einem Interview bereit.

Die berühmten 13 Fragen konnte ich natürlich auch stellen, etwas abgewandelt, aber alle sind spontan von Olaf Thon beantwortet worden.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

























