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Frauen und Männer im ZukunftsLAND – gemeinsam Chancen nutzen

Borken. Die Regionale 2016 und die 33 Gleichstellungsbeauftragten des westlichen Münsterlandes luden am 29.09.2011 zur Fachtagung „Frauen und Männer im ZukunftsLAND“ in das Kreishaus Borken ein, um mit Expertinnen und Experten zu diskutieren, wie die unterschiedlichen Blickwinkel von Frauen und Männern in Projekte einfließen können.

Frauen und Männer haben unterschiedliche Sichtweisen, Lebenslagen und Bedürfnisse. Welche Chancen in der gemeinsamen Betrachtung liegen und wie die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern die Qualität von Projektideen bereichern können, das diskutierten die Regionale 2016 Agentur und die 33 Gleichstellungsbeauftragten des westlichen Münsterlandes gemeinsam mit etwa 100 interessierten Gästen im Rahmen der Fachtagung „Frauen und Männer im ZukunftsLAND – Neue Qualitäten für Leben und Arbeiten in der Region“. Im ersten Teil der Veranstaltung fanden Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion statt. Anschließend gab es kleine Workshops, in denen drei Projektideen der Regionale 2016 vorgestellt wurden: „KUBAai – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, „WasserBurgenWelt Lüdinghausen“ und „Älter werden im ZukunftsDORF – leben und lernen über Generationen“.

Landrat Dr. Kai Zwicker hob den Nutzen für die Projekte hervor, wenn der Blick für unterschiedliche Bedürfnisse geschärft würde. Es sei wichtig, diese Chancen zu nutzen, sagte Zwicker. Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten dazu beitragen könne, die Qualität von Projekten zu bereichern. Heike Wichmann, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Coesfeld, ergänzte: „Wir wollen die Projektträger und Verantwortlichen für das Thema Chancengleichheit im Regionale-Prozess sensibilisieren.“

Fachleute aus verschiedenen Bereichen berichteten über ihre Erfahrungen und gaben Denkanstöße zum Thema Chancengleichheit. Cornelia Aßhorn-Waiz, Referentin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, zeigte anhand von Daten, dass ein Großteil der Frauen in NRW gerne stärker beruflich gefordert werden möchte. Das Problem: Haushalt, Pflege und Kinder sind noch immer eher Aufgabe der Frau. Das Land NRW wolle daher Lösungen finden, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Matthias Lindner, Bereichsleiter für Genderpolitik bei der ver.di-Bundesverwaltung Berlin, verdeutlichte anhand praktischer Beispiele, wie die verschiedenen Bedürfnisse der Geschlechter zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Er forderte, Väter gezielter anzusprechen, um zu zeigen, dass das Thema auch sie betrifft. Architekturprofessorin Barbara Zibell von der Leibniz Universität Hannover formulierte es so: „Wir müssen alle Potenziale zusammen nutzen, männliche und weibliche Perspektiven miteinander verbinden.“ Auf die Regionale bezogen betonte sie: „Leuchtturmprojekte ja, aber auch der Lebensalltag der Menschen vor Ort sollte mitgedacht werden.“

Durch die Veranstaltung führte WDR-Moderator Matthias Bongard, der mit seinen Fragen und pointierten Anmerkungen besondere Akzente setzte.

Hintergrund

Die Regionale ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die besondere Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen, umzusetzen und sich selbst nach innen und außen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Umsetzung der Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet im westlichen Münsterland statt. Sie trägt das Motto „ZukunftsLAND“. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inkl. ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an. Zur Steuerung des Regionale-Prozesses wurde Ende 2009 die Regionale 2016 Agentur GmbH gegründet, die ihren Sitz in Velen hat.

Auf zur Kilian Nachfeier nach Schermbeck

Am Samstag, 22.10.2011 findet ab 20 Uhr die „Kilian Nachfeier“ im Zelt am Schützenplatz am Rathaus Schermbeck  statt. Veranstalter: Kilianschützengilde Schermbeck von 1602 e.V.

Gräftestimmung auf Hof Hillejan in Ramsdorf

Wenn die Nebel steigen und sich der Herbst ankündigt, dann ist wieder „Gräftenstimmung auf dem Hof Hillejan“ in Ramsdorf-Velen. Handwerker, Designer und Künstler aus dem Münsterland sowie Gäste aus dem Rheinland werden am Wochenende, 14. Oktober bis 16. Oktober 2011, ihre Arbeiten den Besuchern präsentieren. Die Premiere der Gräftenstimmung im Herbst vor zwei Jahren hatte zahlreiche Besucher begeistert.

Auf der Tenne des Hofes Hillejan, in Scheunen und Remisen sowie am Wasser-graben (Gräfte) werden die Aussteller auf einer Fläche von etwa 5.000 Quadratme-tern ihre Arbeiten zeigen. Holz und Stein, Feuer und Licht bilden die vier Schwerpunkte der Gräftenstimmung 2011. Aus dem Münsterland kommen beispielsweise Heino Deppe aus Velen-Ramsdorf mit seinen Sandsteinarbeiten, Norbert Then vom Kunstklärwerk Stadtlohn mit Plastiken, Bernd Heisterkamp aus Gescher mit edlen Messerschmiedearbeiten. Viele schöne Dinge rund ums Holz wie etwa Obelisken, Stelen, Bänke, Tische und Gatter aus Münsterländer Eiche zeigen Barbara und Georg Hillejan. Passend zur Jahreszeit präsentiert Nicole Schulze Iking aus Gescher gemeinsam mit Christine Meier stimmungsvoll herbstlich geprägte Tischdekorationen.

Kunstschmied und Metallbauer Boris Kondring aus Vreden lässt sich auf dem Gräftenhof bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, ebenso wie die Bildhauerin Petra Röseler-Lansmann aus Bad Bentheim.

Bei großen Unfällen und Bränden richtig reagieren

Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken bildeten sich fort / Teilnehmer übten Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungskräften

Kreis Borken (pd). 20 Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken haben bei einer Übung die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften trainiert. Im Schulungsraum der Feuerwehr Borken informierten sie sich über die Abläufe, in denen die Hilfskräfte arbeiten. Anschließend übten sie in Plan- und Rollenspielen, wie sie in im Einsatzfall reagieren und handeln sollten. Bei großen Unglücken betreuen die Seelsorger Sterbende, überbringen Todesnachrichten und versuchen, die emotionale Situation am Unglücksort zu stabilisieren. Ihr Erkennungszeichen ist eine lilafarbene Weste.

„Gerade bei schweren Unfällen, großen Bränden und anderen Krisen ist es wichtig, dass die Notfallseelsorger gut eingebunden werden“, erklärte der Leiter der Kreisleitstelle, Dieter Brämer. Er hatte die Fortbildung gemeinsam mit Pfarrer Manfred Uhte, Synodalbeauftragter für Notfallseelsorge, und Pfarrerin Alexandra Hippchen, Koordinatorin der Notfallseelsorge im Kreis Borken, vorbereitet.

„Großschadenslagen sind eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten“, betonte Brämer. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die mitwirkenden Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) müssen im Einsatz möglichst reibungslos zusammenarbeiten. Das Notfallseelsorgeteam im Kreis Borken entlastet die Hilfskräfte und ist auch Ansprechpartner für besorgte Angehörige.

Die Notfallseelsorger erfuhren bei der eintägigen Schulung unter anderem, in welchen Strukturen die Rettungskräfte arbeiten, wie die Alarmierung funktioniert wie sie selbst am besten ins Einsatzgeschehen eingebunden werden können. Feuerwache Borken, die kirchlichen Beauftragten für die Notfallseelsorge und die Kreisleitstelle wollen weiter einen engen Kontakt halten. Weitere Fortbildungen sind geplant.

Bundesverdienstkreuz für den Erler Hans-Jürgen Heursen

In einer Feierstunde im Rathaus überreichte Landrat Dr. Kai Zwicker dem ehemaligen Grundschullehrer der Silvestergrundschule  diese hohe Auszeichnung für seine Verdienste im Sport.

Bundesverdienstkreuz Hans Jürgen Heursen 2011 (

Nach Friedel Sebastian und Gerd Kirchner ist Heursen nun der dritte Erler, der  diese hohen Ehrungentgegen nehmen durfte.

Für viele Erler Jungs und auch Mädchen, kaum aus den Pampers heraus gewachsen und noch nicht in der Schule, war Hans Jürgen Heursen der sportliche Ansprechpartner auf dem Fußballplatz. Er trainiert die F-Jugend von Eintracht Erle  und hat schon so einigen Kindern das Laufen mit dem Ball beigebracht. Aber darüber hinaus setzte sich Heursen immer sehr für das sportliche Geschehen in der Gemeinde ein und ist im Gemeindesportverband aktiv.

 

Martina und Andrè Wachtmeister sorgten für Küchennachwuchs

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Stolze Eltern sind ab nun Martina und Andrè Wachtmeister. Mit dem kleinen Lennart ist die Kochnachfolge bei Brömmel-Wilms in Erle ja nun gesichert.

Mehr Details vom kleinen Lennart Wachtmeister  auf der Seite vom Elisabeth Krankenhaus in Dorsten: Klick hier>>>Babygalerie

Herzlichen Glückwunsch  zur Geburt eures Sohnes auch vom Heimatreport-Team!

Heißluftballon trifft auf Turmwindmühle in Erle

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Knapp daneben ist auch vorbei? Nein, so ganz schlimm war es dann doch nicht…Der Heißluftballon ging zwar auf recht knapper Tuchfüllung mit der Erler Turmwindmühle, aber der Abstand war dennoch reichlich. Dennoch, vielleicht auch eine neue kreative Idee, der Mühle ein neues Aussehen zu verschaffen.

Ehemann tötete im Mai Ehefrau – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der KPB Borken

Am Mittwoch, dem 05.05.2010, wurde eine 51-jährige Frau aus Ahaus in ihrem Haus leblos in der mit Wasser gefüllten Badewanne aufgefunden. Reanimationsmaßnahmen der eingesetzten Rettungskräfte waren erfolglos verlaufen. Da die Todesursache ungeklärt war, wurde die Polizei hinzu gerufen.

Der damals 53-jährige Ehemann der Verstorbenen hatte angegeben, seiner Frau das Badewasser eingelassen zu haben und dann das Haus verlassen zu haben, um Brötchen zu holen. Als er nach ca. 15 Minuten zurückgekehrt sei, habe er seine Frau leblos in der Badewanne vorgefunden und als ausgebildeter Arzt sofort mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Da diese erfolglos gewesen seien, habe er in einer benachbarten Arztpraxis Hilfe geholt und einen Passanten gebeten, einen Notruf zu tätigen.

Die Staatsanwaltschaft ordnete damals eine Obduktion des Leichnams an, in der Ertrinken als Todesursache festgestellt wurde. Konkrete Hinweise auf Fremdverschulden hatten sich aus der Obduktion nicht ergeben.

Im Mai dieses Jahres ergaben sich aufgrund einer Zeugenaussage Ungereimtheiten, so dass Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Ermittlungen durchführten. Diese Untersuchungen ergaben einen Tatverdacht gegen den Ehemann der Verstorbenen, der ab Mittwoch der vergangenen Woche durch Ermittler der Direktion Kriminalität intensiv vernommen wurde.

Am Freitag, dem 30.09.2011, legte der 54-jährige Ahauser ein Geständnis ab und räumte ein, seine Frau am 05.05.2010 bis zum Eintritt des Todes unter Wasser gedrückt zu haben.

Der 54-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem zuständigen Haftrichter des Ahauser Amtsgerichtes vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag und ordnete Untersuchungshaft wegen Verdacht des Totschlags gegen den Ahauser an.

Kreisjugendamt Borken und Kommunen seines Bezirks informieren Eltern: Anmeldungen für Kindergartenjahr 2012/13 schon jetzt erforderlich

Kreis Borken (pd). Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2012/13 sind bereits jetzt beim vorgesehenen „Wunsch-Kindergarten“ erforderlich. Das gilt auch dann, wenn ein Kind erst nach Beginn des nächsten Kindergartenjahres aufgenommen werden soll. Darauf weist das Kreisjugendamt Borken nun gemeinsam mit den Kommunen seines Bezirks in einem Schreiben alle Eltern hin, die im kommenden Jahr ihre Kinder erstmals in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können. Zum Bezirk des Kreisjugendamtes gehören alle Städte und Gemeinden außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die selbst über ein eigenes Jugendamt verfügen.

„Umfangreiche vorbereitende Planungsaufgaben in den Kindertageseinrichtungen und beim Kreisjugendamt machen die frühe Anmeldefrist erforderlich“, begründet Klaus Clemens vom zuständigen Familienbüro des Kreises. Vor der Anmeldung haben die Eltern zunächst zu entscheiden, welche Kindertageseinrichtung sie nehmen möchten und welche Betreuungszeit sie wünschen. Dabei stehen laut Kinderbildungsgesetz 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche zur Auswahl. „In dem Schreiben an die Eltern sind alle örtlichen Kindertageseinrichtungen aufgeführt“, erläutert Klaus Clemens. Weitergehende Informationen – auch zum Thema „Elternbeiträge – gebe es im Familienbüro des Kreises Borken unter der Telefonnummer 02861/82-2216. Entsprechende Erläuterungen finden sich auch im Internet unter www.kreis-borken.de/tageseinrichtungen.

Für alle Berufstätigen oder in Schul- und Berufsausbildung befindlichen Eltern bzw. Alleinerziehende gibt es für unter dreijährige Kinder alternativ das Angebot der Kindertagespflege, soweit Betreuungsplätze vorhanden sind. Dieses Angebot besteht auch für über dreijährige Mädchen und Jungen, wenn die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtung nicht ausreichen sollten. „Wer sich näher über dieses Angebot informieren möchte, der sollte sich ebenfalls mit dem Familienbüro des Kreises unter der Telefonnumer 02861/82-2213 in Verbindung setzen“, rät Klaus Clemens und erläutert: „Von unseren dortigen Ansprechpartnerinnen werden die örtlich tätigen Kindertagespflegepersonen auch vermittelt.“ Im Internet gibt es zudem Infos unter www.kreis-borken.de/kindertagespflege.

Hundetag des Hegering Raesfeld

Rechtzeitig vor Beginn der neuen Treibjagdsaison trafen sich am vergangenen Montag wieder Hundeführer des Hegering Raesfeld um ihre vierbeinigen Jagdhelfer einem Leistungstest zu unterziehen. In den vergangenen Wochen waren die Hunde mit Unterstützung der Obleute für das Hundewesen, Hubert Hüging und Kaspar Gesing, auf diesen Tag vorbereitet worden.

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken sinkt erstmals unter 5000

Quote liegt aktuell bei 2,5 Prozent

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im September auf ein neues Rekordtief gesunken. Das Jobcenter im Kreis Borken weist aktuell 4.849 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat August ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 196 Personen gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat zählt das Jobcenter im Kreis Borken einen Rückgang von 533 Langzeitarbeitslosen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet erstmals bei 2,5 Prozent (August: 2,6 Prozent) und damit so niedrig wie noch nie.

Landrat Dr. Kai Zwicker hatte bereits im April vermutet, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen in diesem Jahr unter 5.000 Personen sinken könnte. „Ich freue mich, dass wir nun diesen Sprung geschafft haben“, betont Zwicker. Zur positiven Entwicklung beigetragen hätten das Ende der Sommerferien und die übliche Herbstbelebung. „Sicher sind die guten Zahlen aber auch das Ergebnis der intensiven Bemühungen der Mitarbeiter unseres Jobcenters um jeden Langzeitarbeitslosen“, so Zwicker.

Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im September weiter gesunken und liegt derzeit bei 11.571 Personen (-295). Zu dieser Gruppe gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu diesem Kreis. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im September 17.116 Personen (-426) in 8.174 Bedarfsgemeinschaften (-175) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind so wenige wie nie zuvor seit den Hartz-Reformen.

Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass sich die Arbeitslosigkeit im September nahezu überall positiv entwickelt hat. In Bocholt ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -90 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Gronau mit -27 und Borken mit -24 Personen. Lediglich in Gescher (+15), Raesfeld (+5) und Schöppingen (+3) ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen leicht gestiegen.

Gegenüber September 2010 zählt das Jobcenter 533 langzeitarbeitslose Personen weniger. Auch hier hat Bocholt mit -184 Personen absolut den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. In Gescher, Heiden, Raesfeld und Isselburg ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gestiegen.

Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote erstmals bei 2,0 Prozent. Die höchste Belastung weisen die Städte Bocholt und Gronau mit 3,0 Prozent aus, gefolgt von Gescher mit 2,6 Prozent und Borken mit 2,5 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Legden, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

DRK Raesfeld bietet Erste Hilfe Training für Berufsgenossenschaft

Sie brauchen eine Verlängerung für die Berufsgenossenschaft (alle zwei Jahre erforderlich) oder Sie möchten einfach gerne die Erste Hilfe in der Praxis ausprobieren ohne zuviel Theorie? Dann sind Sie an diesem Tag genau richtig. Beim Erste Hilfe Training steht vor allem die Praxis im Vordergrund. An Fallbeispielen werden einige Lebensrettende Maßnahmen durchgespielt, mit denen Sie im Fall des Falles Leben retten können. Werden auch Sie zum Lebensretter. Denken sie daran – es könnte auch jemand aus ihrer Familie sein. Das Erste Hilfe Training richtet sich an alle Altersgruppe. Das Erste Hilfe Training findet am Samstag 15.10.2011 von 9 Uhr bis 15.30 Uhr im DRK Haus Raesfeld Füllenkamp 11 statt. Für alle Verlängerung für die Berufsgenossenschaft fallen keine Kosten an, ansonsten wird ein Unkostenbeitrag von 10 Euro erhoben, Mitglieder des OV Raesfeld können kostenlos teilnehmen. Anmeldung bei Manuel Nagel 0173/9453658 oder Michael Weddeling 0160/4466594 (ab 18 Uhr) oder per mail [email protected].

Wenn der landwirtschaftliche Betrieb direkt am Dorfrand liegt

Ausschuss für Umwelt besichtigte Hof Terstriep in Ahaus-Alstätte / Betriebsleiter setzt auf aktuelle Lüftungstechnik

Kreis Borken (pd). Der Umweltausschuss des Kreistages hat am Mittwoch (28.10.) den Hof der Familie Terstriep in Ahaus-Alstätte besucht. Das Dorf ist in den vergangenen Jahrzehnten immer näher an den Betrieb herangerückt. Dennoch konnte Betriebsleiter Heinz Terstriep ausbauen. Mittlerweile hält er 1.400 Sauen.

Der Landwirt erläuterte, mit welcher Technik sich die Emissionen von Ställen reduzieren lassen. Auf dem neuen Stall ist eine Anlage installiert, die Abluft wäscht, bevor sie nach außen dringt. Terstriep skizzierte den großen Wettbewerbsdruck, mit dem heute jeder Landwirt umgehen müsse. Auch deshalb sei jeder Bauer gefordert, mit seiner Nachbarschaft im Gespräch zu bleiben. Nur so könne gegenseitiges Verständnis entstehen.

Rede und Antwort standen auch Richard Riedel, Leiter des Fachbereichs Bauen, Wohnen und Immissionsschutz beim Kreis Borken, und Roland Schulte, Leiter des Fachbereichs Natur und Umwelt.

Anschließend tagten die Mitglieder des Ausschusses unter dem Vorsitz von Magdalene Garvert im Landgasthof Haarmühle. Dort referierte Riedel, welche Auflagen Landwirte erfüllen müssen, wenn sie neue Ställe bauen wollen und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für Genehmigungen gelten.

Weiteres Thema der Sitzung war die Weiterführung des Projekts „Region in der Balance“. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten einmütig dafür, das Projekt mit den Pilotkommunen Ahaus, Gescher, Gronau und Raesfeld weiter voranzutreiben. Am 27. Oktober findet im Kreishaus eine Zukunftswerkstatt statt. Ähnliche Veranstaltungen sollen noch innerhalb dieses Jahres in den vier Orten folgen.

Punkrock trifft auf Rock ’n‘ Roll -Jugendhaus Raesfeld

Punkrock trifft auf Rock ’n‘ Roll

Am Freitagabend spielten Nufx aus Reken, The Booze Brothers aus Heinsberg und die Sewer Rats aus Köln im Jugendhaus Raesfeld zum Tanze auf.

Das Publikum feierte mit viel Konfetti jede einzelne Band.

Die musikalischen Darbietungen reichten von Punkrock über Rock ’n‘ Roll bis hin zu Rockabilly-Klängen mit Kontrabass.

Konzertausschnitte des Abends sind in den nächsten Tagen auf dem Youtubekanal von „RaesfeldOnline“ zu sehen

25 Jahre Believe – Chor lädt zum Konzert ein

25 Jahre Chor Believe – das ist ein Viertel Jahrhundert musikalische Begleitung der Messen, Konzerte und Veranstaltungen. Das bedeutet aber auch 25 Jahre religiöse Lieder, berührende Lieder, traurige Songs, mitreißende Gospels – zum Mitklatschen und Mitschwingen, Mitsingen und Mitsummen.  25 Jahre Believe – diesen Geburtstag möchte die Gruppe nutzen, um alle Interessierten einzuladen und einen bunten Strauß an Liedern aus dieser langen, gemeinsamen Zeit zu präsentieren. Deshalb lädt der Chor herzlich zu einem Konzert am Sonntag, 9. Oktober, ein. Es findet in der St.-Martin-Kirche Raesfeld ab 17 Uhr statt, Einlass ist eine Stunde vorher.
Die 28 Sängerinnen und Sänger haben sich für diesen besonderen Anlass „klingende“ Unterstützung eingeladen: Die Lukassingers der evangelischen Kirchengemeinde sowie die Band der hiesigen Burgmusikanten treten an diesem Nachmittag mit auf. Gemeinsam tragen sie ein abwechslungsreiches Programm vor – angefangen von bekannten Kirchenliedern über schmissige Gospels bis hin zu ansprechenden Solo-Stücken.

www.believe-online.de

SASCHA GRAMMEL macht auch Station in Wesel

Beim „Deutschen Comedypreis“, welcher am Dienstag, 18. Oktober 2011 in Köln verliehen wird, hat der nominierte Puppet-Comedian SASCHA GRAMMEL beste Chancen in der Kategorie „Bestes TV-Soloprogramm“ ausgezeichnet zu werden. Sein Live-Programm mit dem Titel „Hetz mich nicht!“ begeistert derzeit unzählige Fans in der Republik. Für 2012 sind bereits 7 Wochen nach Vorverkaufsbeginn, 1/3 aller verfügbaren Tickets der gesamten Tour verkauft! Ein wirklich beeindruckendes Zwischenergebnis.

Im Oktober 2012 macht SASCHA GRAMMEL auch Station in Wesel. Der Vorverkauf hat begonnen. Jetzt Tickets sichern! Tickets sind erhältlich unter der Tickethotline 01805 57 00 17  sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.bucardo.info.

Haustiere gehören ins Haus und Zootiere in den Zoo – das weiß jedes Kind. Aber wohin mit einer niedlichen Schildkröte, die sich für einen Geldautomaten hält? Was tun mit einem schielenden Vogel, der meint nur er hätte den Durchblick? Und wohin gehört ein sprechender Hamburger mit Professor-Titel? In den Schnell-Imbiss? Oder in die Uni?

Nein! Natürlich ins Rampenlicht! Das meint zumindest Sascha Grammel, Berliner und „Puppet-Comedian“, der mit seinen sympathisch-skurrilen Puppen Josie, Frederic Freiherr von Furchensumpf und Professor Dr. Peter Hacke gerade erfolgreich durch die Hallen, Clubs und TV-Shows der Republik tourt und – eine stetig wachsende, treue Fan-Gemeinde im Schlepptau – vor immer mehr ausverkauften Häusern spielt. Aber versuchen Sie bloß nicht, das zuhause nachzumachen! Denn Bauchreden ist eine Bestie, ein Monster, und nur wenige können dieses Untier bändigen. Sascha Grammel kann es. Und wie. Schon seit 1997 spielt er öffentlich mit seinen Puppen, und überrascht dabei sofort mit einem außergewöhnlichen Mix aus lässiger Comedy und allerbestem Bauchreden.

Von Anfang an schauen ihm dabei Leute zu. Inzwischen sehr viele. Und nicht alle tragen seinen Nachnamen. Dabei ist es ein sehr schöner Nachname. Ein sehr, sehr schöner Nachname. Doch als wäre sein Nachname nicht schon schön genug, revolutioniert Sascha im Laufe der Jahre mit seiner unbekümmert-fröhlichen Art auch noch sanft die hohe, aber eben auch verdammt eingestaubte Kunst des Bauchredens. Und gibt dem Ganzen gleich einen neuen, stolzen Namen: „Puppet-Comedy“. Nochmal für alle zum Mitschreiben: „Puppet-Comedy.“ Versehen mit diesem griffigen Qualitätssiegel mischt er in seinem mitreißenden Live-Programm „Hetz mich nicht!“ seinen oft skurrilen, aber nie verletzenden Witz mit perfektem Puppenspiel und der (besonders für Bauchredner extrem praktischen) Fähigkeit, mit dem Bauch zu reden. Auf der Bühne erhält der Berliner, `tschuldigung: der Spandauer tatkräftige Unterstützung: unter anderem von dereinfach zuckersüssen Schildkröte Josie, die Teilzeit als EC-Automat im Außendienst arbeitet – inklusive unwiderstehlichem Augenaufschlag und speziellem persönlichem Kundenservice. Außerdem dabei: Professor Doktor Peter Hacke, promovierter Ökotrophologe und waschechter Hamburger, der sich – immer im Dienste der Wissenschaft – leidenschaftlich dem Thema Fastfood und seinen Risiken und Chancen widmet. Und last but not least: Grammel’s alter ego Frederic Freiherr von Furchensumpf, gefiederter Showstar und langjähriger Begleiter, der irgendwo zwischen Punk und Adel konsequent seinem vom Kiffen etwas überentspannten Lebensmotto „Hetz mich nicht!“ folgt und Sascha damit oft (und immer wieder gern) tierisch auf die Nerven geht. Das alles ist dabei so perfekt gespielt, die Puppen so echt, ihre Charaktere so greifbar und lebensnah, dass sich einfach jeder im Publikum schon nach wenigen Augenblicken gern der Illusion geschlagen gibt und alle drei, Josie, Frederic und Professor Hacke, für quicklebendig hält. Dass Sascha Grammel, Stimme und Chef der drei, mindestens schizophren sein muss, versteht sich von selbst! Grammel sieht das allerdings anders. „Meine Selbstgespräche sind mir nicht unheimlich! Unheimlich ist mir die Tatsache, dass mir so viele gern dabei zuhören!“

60 Jahre Alexanderschule – eine runde Sache mit vielen Aktionen

Nicht nur der Wettergott spielte am letzten Wochenende beim Fest zum 60. Geburtstag der Alexander Verbundschule in Raesfeld mit. Viele Aktionen,  Gäste aus Politik, ehemalige Lehrer und Schüler ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam diesen Tag zu feiern. Eine runde und gelungene Sache, wie im nachhinein Schulleiter Matthias Stroetmann berichtete.

Fotos: Alexanderschule

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Schermbeck – Brandursache geklärt

Schermbeck (ots) – Wie bereits berichtet, kam es am Sonntag, gegen 18:45 Uhr, aus zunächst ungeklärter Ursache in einer Produktionshalle in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb am Kapellenweg zu einem Brand.

Das Feuer konnte durch die Feuerwehren Schermbeck und Altschermbeck gelöscht werden.

Personen wurden nicht verletzt.

Nach Schätzungen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hunderdtausend Euro.

Ermittlungen der Beamten der Kriminalpolizei ergaben, dass vermutlich ein technischer Defekt in einer Maschinensteuerung das Feuer verursachte. Hinweise für eine andere Brandursache haben sich nicht ergeben.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 28.09.2011  14:48 Uhr

Ein Wort zum Wort – Ich sage nichts! Vorsitzende ohne eigene Meinung

Es fällt mir immer wieder auf, wie moderat unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ist. Na klar, die Frau muss nicht nur Politik machen, sondern muss diese auch verkaufen, halt wie alle Politiker.

Wer in der Öffentlichkeit steht, ob als Politiker, oder auch nur als Vorstand von einem Verein, egal ob Heimatverein, Ortsmarketing, Kaninchenzuchtverein oder  Kirchenvorstand, der sollte sich daran gewöhnen, den Medien Rede und Antwort zu stehen. Das klappt mittlerweile  auch recht gut, zu mindestens bei den meisten, denn immerhin repräsentieren die Vorsitzenden  ihren  Verein und  dazu gehört es nun auch mal, in und an die Öffentlichkeit zu gehen.

Nicht immer leicht für einige Personen, aber die meistens Interviewpartner  geben sich Mühe und keiner verlangt, dass alle rhetorisch so gut drauf sein müssen wie unser Bürgermeister- leider geht es auch anders.

Mit sauertöpfischer Mine, die Augen leicht zusammen gekniffen wird abgeschätzt und dann,  die Pressleute haben noch nicht einmal ganz die Frage zu Ende gestellt, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Ich sage nichts“.

Nun gut, damit können wir Journalisten auch leben, aber wenn dann durch Dritte Kommentare kommen, wo eine Richtigstellung verlangt wird, dann erlaube ich mir zu sagen „selber den Mund auf machen oder das Amt nieder legen“.

Da stellt sich natürlich auch die Frage: Was hat diese Person auf  dem Stuhl eines Vorsitzenden zu suchen? Sitzen die Leute nur da, weil sich niemand gefunden hat dieses Amt auszuführen, oder trauen sich diese angeblichen „Vorsitzenden“ nicht, ihre Meinung zu vertreten? Wer, oder warum ist diese Person überhaupt gewählt worden? Vielleicht unter dem Motto „die Heiligen haben ihre Maria gefunden“ und das muss reichen?

Schade eigentlich, denn an der Spitze eines Vereins oder Rates hat jeder die große Chance etwas zu bewirken, etwas zu verändern, denn nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Und hier ein persönlicher Tipp von mir für die nächsten Wahlen. Sucht euch den Vorstand oder die Vorsitzenden nicht nach der Anzahl der Kinder aus, sondern vielleicht auch danach, ob diese Person  eine eigene Meinung in der Öffentlichkeit vertreten kann, ansonsten ist dieser Posten total vergeudet und schadet der Institution mehr als dass es hilfreich ist.

„Papstbesucher“ aus dem Kreis Borken zu Gast im Deutschen Bundestag

Berlin. Im Rahmen ihres Aufenthaltes in Berlin haben rund 100 Besucher aus dem Kreis Borken die Gelegenheit wahrgenommen, mit den CDU- Bundestagsabgeordneten Johannes Röring und Jens Spahn über die aktuelle politische Lage in Deutschland zu diskutieren.

Die Reisegruppe aus dem Münsterland war auf Initiative des CDU Kreisverbandes Borken in die deutsche Bundeshauptstadt gereist, um im Berliner Olympiastadion den Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI zu feiern.

Einen Tag vor diesem besonderen Ereignis nutzen sie die Möglichkeit bei „ihren“ Abgeordneten vorbeizuschauen um über die Verschuldungskrise in der EU und die Bedeutung der christlichen Werte in Politik und Gesellschaft zu diskutieren. Auch die Energiewende und die Wahl zum neuen Berliner Abgeordnetenhaus waren Themen in der Runde.

Anschließend hatten die Besucher aus dem Westmünsterland nach einem gemeinsamen Foto noch die Möglichkeit von der Kuppel des Berliner Reichstags den atemberaubenden Blick auf Berlin zu genießen.

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