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Kreis Borken – Polizei bekämpft den „Killer Nr. 1“

Kreis Borken (ots) – In der vergangenen Woche stellte NRW-Innenminister Ralf Jäger die landesweite Kampagne zur Verkehrsunfallbekämpfung vor. Bis Oktober starben auf den Straßen in NRW 522 Personen. Dieser landesweite Anstieg von 13 % im Vergleich zum Vorjahr ist identisch auch auf den Kreis Borken übertragbar. Nach wie vor ist zu schnelles Fahren die Hauptunfallursache Nummer eins. Hierfür fand der Minister deutliche Worte: „Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1!“

Gerade im innerstädtischen Verkehr können schon geringe Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit tödliche Folgen haben, insbesondere für die ungeschützten Verkehrsteilnehmer. „Bei einem Aufprall gegen einen Pkw mit 65 km/h sterben 8 von 10 Fußgängern. Bei einem Aufprall mit 50 km/h überleben hingegen 8 von 10“, so der Minister.

„Unser Ziel ist es, die Unfallzahlen zu senken und die Unfallfolgen zu minimieren. Der Schlüssel dazu ist ein geringeres Geschwindigkeitsniveau“, so der Abteilungsleiter der Polizei im Kreis Borken, Leitender Polizeidirektor Alfred Bernitzke.

Bislang wurden die Geschwindigkeitsmessungen hauptsächlich an Unfallschwerpunkten durchgeführt. Das soll sich von nun an ändern.

„In den kommenden Wochen und Monaten werden wir unsere Anstrengungen im Bereich der Bekämpfung der Hauptunfallursache Nr.1 nochmals deutlich verstärken und setzen dabei auf vermehrte Geschwindigkeitskontrollen“, so Alfred Bernitzke weiter.

Die Polizei im Kreis Borken wird in Zukunft auch an vielen anderen, bislang unbekannten Stellen messen.

„Der Verkehrsteilnehmer muss und soll überall im Kreis damit rechnen „geblitzt“ zu werden, wenn er sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält“, sagt Jochen Büssink, Leiter der Direktion Verkehr.

So wird es auch vermehrt offene Kontrollen geben, bei denen ein Streifenwagen zu sehen sein wird. Die potentiellen Raser müssen in Zukunft damit rechnen, dass auch die Besatzungen der blau-weißen Einsatzfahrzeuge Messungen durchführen.

„Wir werden unsere Geschwindigkeitskontrollen noch mehr ausweiten und dabei vermehrt auch blau-silberne Streifenwagen einsetzen“, betont Jochen Büssink.

Was für viele Behörden im Land ein Strategiewechsel bedeutet, ist für die Kreispolizeibehörde Borken jedoch schon seit über zehn Jahren gelebte Praxis: Die Bekanntgabe der Messstellen im Internet. Diesen „Service“ wird es also nach wie vor geben. Die Liste der dort bekanntgegebenen Geschwindigkeitsmessstellen ist natürlich nicht abschließend. Neben diesen Kontrollen wird auch die Laserpistole auf den Streifenwagen weiterhin zum Einsatz kommen. Dies erfolgt oftmals kurzfristig, so dass eine Bekanntgabe nicht möglich sein wird.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 02.12.2011  12:29 Uhr

Lichterglanz, Engel und Nikolaus -16. Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld

Lichterglanz, Engel und Nikolaus -16. Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld 2011

Und immer wieder schön! Der Adventsmarkt in Raesfeld am Schloss ist einfach eine Reise wert.

Egal wie oft und wie lange man dort verweilt, die Atmosphäre macht einen Bummel durch die Budenreihen um das Schloss immer wieder zu einem Erlebnis.

Erle – Unfallflucht

Erle (ots) – Am Dienstagvormittag, im Zeitraum zwischen 11.00 Uhr und 11.15 Uhr, wurde auf dem Parkstreifen der Volksbank an der Silvesterstraße ein blauer Ford Focus angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden gekümmert zu haben. Die Schadenshöhe wurde mit etwa 500 Euro angegeben. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 01.12.2011  16:42 Uhr

Borken – Polizei kontrollierte Radfahrer / Rund 260 Verstöße geahndet

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Wie angekündigt kontrollierte die Polizei in der vergangenen Woche im Borkener Stadtgebiet konsequent das Radfahrerverhalten. In der Bilanz zeigte sich leider erneut, dass sich viele Radfahrer leichtfertig über die Verkehrsregeln hinwegsetzen und damit andere; insbesondere aber sich selbst gefährdeten.

Etwa 260 Verstöße registrierte die Polizei bei ihren Kontrollen. In allein 160 Fällen stoppte die Polizei Radfahrer, hierunter auch viele Kinder, die trotz Dunkelheit „unbeleuchtet“ unterwegs waren. In ca. 50 Fällen benutzen die Radfahrer den „falschen“ Radweg und gefährdeten damit sich und andere. Gefährlich war auch das Verhalten einiger Radfahrer am Kreisverkehr. Statt mit dem fließenden Verkehr in den Kreis einzufahren, benutzten sie verbotwidrig den Gehweg und querten dann die Straßen über den Fußgängerüberweg. Auch in der Fußgängerzone war die Polizei präsent. Rund 80 Verwarnungsgelder verhängte die Polizei gegen Radfahrer, die trotz des regen Fußgängerverkehrs durch die Einkaufsstraßen fuhren. Bei der jetzigen Aktion versandte die Polizei 40 sogenannte Elternbriefe. Die Polizei informierte so über das Fehlverhalten der „Sprösslinge“ und appellierte an die Mithilfe der Eltern.

Winterstimmung am Schloss Raesfeld – Weihnachtskugeln glänzen im Sonnenschein

Winterstimmung am Schloss Raesfeld – Weihnachtskugeln glänzen im Sonnenschein

Anstatt Schneeflöckchen-Weißröckchen – gabt es Sonne pur. Kein Wölkchen trübte heute die Vorfreude bei den Aufbauarbeiten  der Stände des Adventsmarkt 2011 am Schloss Raesfeld.

Schwellbrand in einer Wohnung auf dem Upen Plass in Erle

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Eine Dunstabzugshaube fing aller Wahrscheinlichkeit an zu brennen und löste einen Schwellbrand aus. Rund 50 Einsatzkräfte der Löschzüge Raesfeld und Erle rückten gegen 16.45 Uhr zu einem Brand in den Upen Plass aus. Der Wohnungsbesitzer könnte den Brand selber löschen und erlitt eine leichte Rauchvergiftung, musste aber nicht ins Krankenhaus.

Nach gut einer dreiviertel Stunde war der Einsatz beendet. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Wohnung noch auf weitere Brandherde.

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Weihnachtskarten von Reinhard G. Nießing in Geschäften erhältlich

Ausgefallene Erler Weihnachtskarten vom Fotografen Reinhard G. Nießing sind in Erle  bei Lotto Totto Meistrell und in der Kleinen Brennerei erhältlich.

Der VK Einzelpreis im Set, also Karte plus Briefumschlag in einer Klarsichthülle, beträgt 2,50 € brutto.

Die Abgabe an gewerbetreibende Unternehmen in einer höher Stückzahl  ab 50 Karten  können direkt bei Reinhard G. Nießing in Raesfeld bestellt werden. Einzelkarte 1,50 € plus Briefhülle 0,35 €, zuzüglich 19% MwSt. (2,20 € brutto).

Telefon: 02865-1306 oder 8806, Mobil: 0171 7727117

Winterabend im Saal von Brömmel-Wilms – gemütlicher Winternachmittag mit Kindern des Heimatvereins Erle

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Mit Dönekes und Spellekes unterhielten Kinder der Plattdeutsch AG  des  Heimatvereins die zahlreichen Besucher  am Sonntag im Saal von Brömmel-Wilms getreu dem Motto „Et geht nix öwwer de Gemütlikkäit“.

Die kleinen Akteure hatten auf der Bühne mindestens genau so viel Spaß, wie die Zuschauer im Saal. Nicht immer kam der Text wie aus der Pistole geschossen, „aber wir sind ja keine Profis und da ist es auch nicht so schlimm, wenn jemand mal einige Sätze nicht mehr weiß“, munterte Ingrid Horstmann die kleinen Theaterspieler immer wieder auf. Und wenn es gar nicht mehr weiterging, dann wurde auch mal, bis der Faden wieder da war, passagenweise in Hochdeutsch gesprochen.

Die Plattdeutsche Sprache ist in Erle eine gelebte Sprache und über Nachwuchs brauchen sich die Heimatvereinsfreunde keine Sorgen machen.  Ingrid Horstmann, Hedwig Rentmeister und Mechtild Gülker können auf ihre Arbeit in der Plattdeutsch AG, die sie schon seit einigen Jahren mit den Kindern leisten, stolz sein.

Neben den lustigen Sketchen waren auch die Kostüme der kleinen Akteure auf das Programm abgestimmt und sorgten für ein buntes und heiteres Bild.

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Kreis Borken – „Keine Weihnachtsgeschenke für die Diebe“

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Tipps der Polizei zur Vorbeugung von Taschendiebstählen

Mit Beginn der Adventszeit öffnen auch wieder viele Weihnachtsmärkte im Kreis Borken ihre Pforten. Die Luft getränkt vom Glühwein- und Zimtduft nutzen viele Menschen die vorweihnachtliche Zeit für einen unbeschwerten Bummel über die vom Lichterglanz erhellten Märkte. Doch die Weihnachtsstimmung kann schnell kippen – wenn der Verlust der Geldbörse bemerkt wird.

Taschendiebe lieben größere Menschenansammlungen und nutzen das Gedränge und Geschiebe für ihre kriminellen Machenschaften. In den meisten Fällen „arbeitet“ ein Taschendieb nicht allein. Es sind oft Teams, die ein vorhandenes oder selbst verursachtes Gedränge für ihre „Arbeit“ nutzen. Während ein Täter das Opfer durch Anrempeln, Beschmutzen der Kleidung oder ein Gespräch ablenkt, „zieht“ ein zweiter die Geldbörse oder Brieftasche und reicht diese direkt an einen Dritten weiter, der dann im Gewühl untertaucht. Für die Polizei gestalten sich die Ermittlungen in der Regel schwierig. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt und festgehalten, sind sie oft kaum ausfindig zu machen – zumal die Opfer erst später den Verlust bemerken und keine Beschreibung der Täter geben können. Umso wichtiger ist es, den Dieben ihr Handwerk zu erschweren und keine „Weihnachtsgeschenke“ zu machen. Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sind die Grundregeln. Kreditkarten, Bargeld und wichtige Papiere sollten in verschlossenen Innentaschen der Kleidung aufbewahrt werden. Geeignet sind auch unter der Oberbekleidung getragene Gürteltaschen oder Brustbeutel. Handtaschen sollten fest unter den Arm geklemmt getragen werden, immer mit der Verschlussseite zum Körper und: „Lassen Sie Ihre Handtasche nie aus den Augen“. Damit der Besuch des Weihnachtsmarktes auch unbeschwert bleibt, der Rat der Polizei:

„Sei schlauer als die Klauer“.

Über Möglichkeiten der Vorbeugung informiert das Kommissariat 15 – Kriminalprävention – der Kreispolizeibehörde Borken, Tel. 02861-900-5506. Das Kommissariat ist auch per E-Mail unter [email protected] zu erreichen.

Löschzug Erle veröffentlicht Buch zum Jubiläum

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Einmalige Dinge werfen Ihre Schatten voraus: Das Buch zum 100-jährigen Jubiläum des Löschzuges Erle (4.-6. Mai 2012) erscheint am 12. Dezember 2011. In wenigen Tagen wird dies auch in Banken und Geschäften zu Lesen sein, denn dort werden Plakate ausgehängt. Vorab können wir verraten: Es wird 212 Seiten umfassen, im 4-Farbdruck gedruckt werden, eine Klebebindung wurde  ausgesucht und ein Softcover (ein biegsamer Umschlag) wurde bestellt. Es gibt nur zwei Seiten, die mit Werbung bedruckt sind.

Im Buch sind viele Fotos, von den Anfängen des Löschzuges im Jahre 1912 bis heute, veröffentlicht. Auch Textbeiträge wurden überarbeitet oder neu geschrieben. Es werden einige Feuerwehrmänner vorgestellt, die ein Vorbild für ihre Kameraden sind oder waren.

Dann kann man in der Chronik nachlesen, wer wann und wie lange ein Amt (Brandmeister) bekleidete. Auch werden die Unterbringungsmöglichkeiten vom Pittermann (provisorisches Gefängnis) bis zum modernen Gerätehaus erklärt.

Selbstverständlich wird auch auf die Fahrzeug-Entwicklung eingegangen.

Und der Clou der Geschichte: 3 heraustrennbare Seiten, die man in der Nähe vom Telefon hinlegen sollte. Dort gibt es Hilfen, wie man einen Notruf richtig absetzt und die richtige Feuerlösch-Taktik mit einem Pulverlöscher anwendet.

Ein Endpreis für das Buch wird gerade ermittelt. Die Verkaufsstellen werden in dieser Woche festgelegt.

Foto: v. l. Löschzugführer Helmut Demmer, Redaktionsmitglied Stefan Ostendorf, Stellv. Löschzugführer Arno Rüb, Redaktionsmitglied René Lütten

Aufbauarbeiten für Adventsmarkt und Sternenwunder am Schloss Raesfeld laufen

Alle Jahre wieder laufen in der Woche des zweiten Advents die Aufbauarbeiten für den traditionellen Raesfelder Adventsmarkt 2011 im Innenhof des historischen Wasserschlosses Raesfeld auf Hochtouren.

In diesem Jahr reicht allerdings der Platz auf dem Schlosshof nicht aus, um alle Attraktionen unterzubringen.

Raesfelder Schlossgeist – das Schloss Raesfeld hat nun eine Hausmarke

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Johannes Stegerhoff jun. und Hubert Nießing

Nun haben die Raesfelder auch einen eigenen Schnaps. Neben dem Erler Femetrunk aus der „Kleinen Brennerei im Münsterland“ präsentierte am Samstagvormittag Hubert Nießing von der Schlossgastronomie seinen Hausgeist besser gesagt,  seinen „Schlossgeist“ im Verließ des Wasserschlosses.

Der Raesfelder Schlossgeist ist eine gemeinsame Aktion von Marmeladen und Liköre Stegerhoff aus Erle, Gastronomie Nießing und dem Ortsmarketing Raesfeld.

Die Herstellung von Likören geht auf die Mediziner, Möche und Alchemisten des Mittelalters zurück. Sie versuchten ihre zum teil übel schmeckenden Kräutersätze zu süßen und dadurch trinkbar zu machen. So entstanden die Vorläufer des Hustensaftes und des Kräuterlikörs.

Es gibt weiterhin Zubereitungen die aus „medizinischen“ Anwendungen entstanden sind.Wie Bitterliköre-Magenbitter- sowie Kräuterliköre bei denen hauptsächlich Mönche und Klöster die Rezepturen entwickelt haben.

Weinpunsche und Weinbrandliköre sind hier typische Vertreter, die können mit Malagawein und Pflaumenextrakt sowie mit verschiedenen „Verfeinerungsstoffen“ wie Rosenöl und Safran abgegolten werden.

Der Raesfelder „Schlossgeist“ ist ein Cordial Medoc einer der edelsten Liköre dieser Gruppe und besticht durch feinsämige Konsistenz und typisch weinig-blumige Aromakomponenten.

Die Rezeptur kam ursprünglich mit Napoleon nach Deutschland und war das Lieblilngsgetränk der Grafen und Fürsten.

Der vom Hof Stegerhoff hergestellte „Raesfelder Schlossgeist“ ist ein Edellikör mit Weinbrand und Rotweindestillat. Verfeinert wird er mit Kräutern und weiteren natürlichen Geschmacksträgern.

Dieses Rezept stammmt von Bernhard Böckenhoff aus Erle, ein Onkel von  Johannes Stegerhoff.  Bernhard Böckenhoff hat dieses Produkt selber nie vermarktet und nur für den eigenen Genuss hergestellt. Es war sein Lieblingsgetränk. Die genaue Rezeptur aus dem Familiebesitz bleibt demnach ein Hofgeheimnis.

Der Likör hat ein Alkoholgehalt von 38 Vol-%. Das Aussehen ist dunkelrot. Gleichzeitig ist dieser Likör sehr vielseitig verwendbar. Er eignet sich besonders zum pur trinken, aber auch zum mixen und für Cocktails. Zum Genuss angeboten wird er in der Gastronomie des Raesfelder Schlosses, im Hofladen, auf den regionalen Weihnachtsmärkten und natürlich im Spezialitätenkorb vom Ortsmarketing Raesfeld.

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Dicke Kugeln und einen Weihnachtsbaum – Gaststätte Brömmel-Wilms

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Wenn es dunkel wird in Erle und der 1. Advent vor der Tür steht, dann erstrahlt vor der Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle traditionell der große Weihnachtsbaum in Größe XXL.

In diesem Jahr ließ sich Wirt Arno Brömmel nicht lumpen und stellte schon fast einen ganzen Wald vor seiner Tür auf. Die Erler Jäger spielten wie in den Jahren zuvor ebenfalls und Glühwein und Gebackenes gab es an diesem Freitagabend vor dem 1. Advent.

Für Besucher ist dieser Weihnachtsbaum in der Dorfmitte von Erle ein absoluter Hingucker und zieht immer wieder die Blicke aller Durchreisenden an sich. Weihnachten ist nicht mehr weit und wir freuen uns aufs Christkind.

Spruch am Sonntag!

Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

Friedrich Hebbel, 18.03.1813 – 13.12.1863

Deutscher Dichter

Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen – Schermbeck-Uefte – Feuerwehr Schermbeck rückte aus

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Pkw überschlug sich nach Ausweichmanöver Freitag, 25.11.2011, 20:20 Uhr

Ein 19 jähriger Fahrzeugführer aus Raesfeld befuhr mit seinem Pkw die Erler Straße von Schermbeck kommend in Richtung Erle. Im Fahrzeug saßen noch zwei weitere Personen, ein 15 sowie ein 16 jähriger Jugendlicher, ebenfalls aus Raesfeld.

Während des Durchfahrens einer Linkskurve kam ihnen ein Pkw entgegen, der die Kurve schnitt und dabei in den Gegenverkehr geriet. Der 19Jährige musste ausweichen und geriet rechts neben der Fahrbahn in den Graben. Hier überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Beide Beifahrer wurden schwer verletzt in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. Hinweise auf den flüchtigen Pkw liegen bislang nicht vor. Die Erler Straße wurde während der Unfallaufnahme für etwa 1 Stunde voll gesperrt.

Zum fünften schweren Verkehrsunfall in diesem Monat wurde am Freitagabend (25.11.11) die Feuerwehr Schermbeck alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die 3 Insassen (der 19 jährige Fahrer sowie ein 16- und ein 15-jähriger Mitfahrer) bereits aus dem Unfallfahrzeug befreit worden und wurden von Erstrettern betreut.

So bestanden die ersten Maßnahmen der Feuerwehr darin, den Rettungsdienst und Notarzt bei der Versorgung der Unfallopfer zu unterstützen. Des Weiteren wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet, das Fahrzeug gesichert und die Fahrbahn gereinigt.

Die beiden Mitfahrer wurden schwer verletzt einem Weseler Krankenhaus zugeführt. Lebensgefahr besteht nicht. Der Fahrer des Pkw selbst wurde leicht verletzt und verblieb am Unfallort.

Im Einsatz waren die Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck mit insgesamt 24 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und zwei Notärzte.

Fotos: Feuerwehr Schermbeck

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Tipps rund um die energetische Gebäudemodernisierung

50 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Info-Veranstaltung bei den Stadtwerken / Thermografie-Aktion startet

Borken (pd). Wo sollte eine energetische Sanierung der eigenen vier Wände starten? Welche Maßnahmen versprechen die größten Einsparungen? Diese und viele andere Fragen haben Fachleute jetzt im Rahmen einer Veranstaltung bei den Stadtwerken in Borken beantwortet. 50 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Kreis Borken, Sparkasse Westmünsterland, Stadtwerken Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken gefolgt. Nach der Begrüßung durch Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schwarze stellte Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut Detmold Beispiele für konkrete Maßnahmen vor. Vom Keller bis zum Dach nannte er die größten Schwachstellen der meisten Immobilien. Er ging unter anderem auf nachträgliche Dämmungen an Außenwänden, Fenstern und Türen sowie die Nutzung moderner Lüftungstechnik ein. Bei vielen Häusern helfe es zum Beispiel, im ungenutzten Dachgeschoss Dämmmaterial auszulegen. Solch eine Maßnahme koste nicht viel Geld und rentiere sich schnell. Wie eine Sanierung finanziell zu stemmen ist, erläuterte Thomas Volmer von der Sparkasse Westmünsterland. Er zeigte verschiedene Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten auf. Hinweise auf den Umfang und den Ablauf einer Thermografie erläuterte Joachim Deppen von den Stadtwerken Borken. Gemeinsam mit dem Kreis Borken, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken haben die Stadtwerke eine Thermografie-Aktion initiiert. Interessierte können dabei ihr Haus zu einem Festpreis von 120 Euro bzw. 150 Euro mit einer Wärmebildkamera untersuchen lassen. Einige Hausbesitzer meldeten sich bereits beim Energieberatungsabend an. Wer Interesse an dieser Aktion hat, findet im Internet unter www.kreis-borken.de/thermografie weitere Informationen und einen Anmeldebogen. Fragen zur Thermografie-Aktion beantwortet Anne-Katrin Schlüter vom Kreis Borken, Telefon: 02861/82-2113.

NRW-Europaministerin besucht LEADER-Projekt in Schermbeck

Das Interesse an der EU-Förderung für den ländlichen Raum führt NRW-Europaministerin, Frau Dr. Angelica Schwall-Düren, nach Schermbeck.

Schermbeck (pd). Am Samstag, 26. November 2011, um 16:00 Uhr, stattet sie dem in Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshaus in Schermbeck, Freudenbergstrasse 5, einen Besuch ab und wird anschließend über die Aktivitäten der LEADER-Region Lippe Issel-Niederrhein informiert. Frau Dr. Angelica Schwall-Düren erklärte zu Ihrem Besuch: „Den LEADER-Ansatz als Teil der EU-Politik finde ich besonders interessant. Überkommunale Zusammenarbeit basierend auf Entwicklungskonzepten, die mit den Bürgern entwickelt wurden und die gemeinschaftlich umgesetzt werden, hat mich sehr neugierig gemacht. Deshalb möchte ich mir das ein einem praktischen Beispiel ansehen und gern mit den Akteuren ins Gespräch kommen.“ Die Ministerin wird von Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter begrüßt, der gleichzeitig Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) e.V. Lippe-Issel-Niederrhein ist.

Vorschläge für den Ehrenamtspreis

Die Gemeinde Raesfeld bittet weiterhin um Vorschläge für den Ehrenamtspreis. In diesem Jahr wird der Preis an Menschen oder Organisationen vergeben, die sich in besonderer Weise für die Schlossgemeinde engagieren. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 1.000,00 € dotiert.  Vorschläge, die neben einem Namen auch eine kurze Begründung enthalten, nimmt der Bürgermeister ab sofort entgegen. Das geht am besten schriftlich entweder per Briefpost (Bürgermeister Andreas Grotendorst persönlich, Weseler Straße 19, 46348 Raesfeld) oder per Mail an [email protected]. Einsendeschluss für die Vorschläge ist der 30. November 2011. Der oder die Preisträger werden dann im Dezember im Rahmen einer Feierstunde im Raesfelder Rathaus ausgezeichnet. Die Sparkasse Westmünsterland unterstützt den Preis mit 1.000,00 €.

Fünf junge Holländerinnen singen im Raesfelder Rittersaal

„Wishful Singing“ gestaltet am 11. Dezember Weihnachtskonzert / Ausgezeichnete A-cappella-Musik

Raesfeld (pd). Das Vokalensemble „Wishful Singing“ ist so ungewöhnlich wie erfolgreich. Die fünf jungen Sängerinnen aus den Niederlanden bilden eines der wenigen reinen Frauenensembles in der A-cappella-Landschaft. Und sie haben in den vergangenen Jahren gleich reihenweise Preise abgeräumt. Am Sonntag, 11. Dezember, ist „Wishful Singing“ in Raesfeld zu Gast. Auf Einladung des Kulturkreises Schloss Raesfeld präsentiert das Ensemble weihnachtliche Werke. Das Konzert im Rittersaal beginnt um 17 Uhr. Das Programm trägt den Titel „It’s beginning to look like Christmas“ und vereint Advents- und Weihnachtslieder aus zahlreichen Ländern. Darunter sind unter anderem bekannte Stücke aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, England, Frankreich und Spanien. Das Repertoire von „Wishful Singing“ umfasst unterschiedlichste Stilrichtungen. Dabei weiß das Quintett stets mit einer starken Ausstrahlung und klanglicher Ausgewogenheit zu überzeugen. Die Wege der fünf Frauen kreuzten sich erstmals im nationalen Jugendchor der Niederlande. Bei einem gemeinsamen Segelurlaub im Jahr 2005 wurde schließlich die Idee zu „Wishful Singing“ geboren und die Gründung besiegelt. Seitdem hat das Quintett nicht nur zahlreiche Konzerte gegeben, sondern auch reihenweise Wettbewerbe gewonnen. So siegte es im März 2009 beim 23. Niederländischen Festival für Vokalensembles und anschließend bei einem Wettbewerb des TV-Senders Nederland 2. Im selben Jahr erhielt „Wishful Singing“ beim Chorwettbewerb in Tolosa die höchste Bewertung unter allen Ensembles. Im Mai 2010 gewannen die Niederländerinnen außerdem den Publikumspreis beim Internationalen A-cappella-Wettbewerb in Leipzig. Anregungen erhalten sie immer wieder bei Meisterkursen, unter anderem von den King’s Singers. Der Eintritt für das Konzert mit dem Vokalensemble „Wishful Singing“ kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen zehn Euro. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861 / 82 13 50, per Fax unter 02861/ 82 13 65 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected]. In der Geschäftsstelle gibt es auch weitere Informationen zum festlichen Diner, das das Restaurant im Schloss im Anschluss an das Konzert anbietet. Weitere Hinweise zu „Wishful Singing“ gibt es im Internet unter www.wishfulsinging.nl.

Be smart – Don´t start

Raesfeld (pd). Auch in diesem Jahr wird die Alexanderschule wieder an dem internationalen Nichtraucherwettbewerb teilnehmen. „150 Schülerinnen und Schüler haben sich klassenweise verpflichtet bis April 2012 nicht zu rauchen“ fasste der Schulleiter Matthias Stroetmann das Wettbewerbsziel zusammen. „Be smart – Don´t start“ richtet sich dabei besonders an die Klassen 6-8. Ihr Einstieg in das Rauchen soll verhindert werden. Dabei wird besonders auf die gegenseitige Unterstützung und Motivation der Klassengemeinschaft Wert gelegt. Damit Klassen nicht wegen einiger schwach gewordener Schüler ausscheiden müssen, reichen 90 Prozent nichtrauchender Schüler aus, um das Ziel zu erreichen. Alle erfolgreichen Klassen können wieder an einer rauchfreien Glückwunschparty teilnehmen und weitere Sachpreise gewinnen.
Zwischenzeitlich kontrollieren sich die Klassen selber und geben über die Klassenlehrer den Organisatoren monatlich Rückmeldung über den Stand der Dinge. „Ergänzend informieren die Lehrerinnen und Lehrer der Alexanderschüler fächerübergreifend über das Thema und diskutieren mit den Schülern darüber“ erläutert Roland Hericks als Suchtbeauftragter der Alexanderschule. So sollen sie sensibilisiert und über die gesundheitlichen Folgen, wie Lungenkrebs und Herzinfarkt, aufgeklärt werden. Als weitere Bausteine des Suchtpräventionsprogramm an der Alexanderschule sind in der nächsten Woche am Donnerstag und Freitag für die 7. Klassen die Suchtpräventionstage in Zusammenarbeit mit dem Jugendwerk Raesfeld, dem Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken und der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück vorgesehen und für die 10. Klassen am nächsten Freitag das Programm „Xpert-Talks“, bei denen präventive Gespräche von Experten (in diesem Fall Polizisten) mit den heranwachsenden Jugendlichen stattfinden, um ihnen das oftmals vorhandene eigene Risikoverhalten vor Augen zu führen und Alternativen dazu anzubieten.

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