Tipps rund um die energetische Gebäudemodernisierung

50 Bürgerinnen und Bürger kamen zur Info-Veranstaltung bei den Stadtwerken / Thermografie-Aktion startet

Borken (pd). Wo sollte eine energetische Sanierung der eigenen vier Wände starten? Welche Maßnahmen versprechen die größten Einsparungen? Diese und viele andere Fragen haben Fachleute jetzt im Rahmen einer Veranstaltung bei den Stadtwerken in Borken beantwortet. 50 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Kreis Borken, Sparkasse Westmünsterland, Stadtwerken Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken gefolgt. Nach der Begrüßung durch Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Schwarze stellte Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut Detmold Beispiele für konkrete Maßnahmen vor. Vom Keller bis zum Dach nannte er die größten Schwachstellen der meisten Immobilien. Er ging unter anderem auf nachträgliche Dämmungen an Außenwänden, Fenstern und Türen sowie die Nutzung moderner Lüftungstechnik ein. Bei vielen Häusern helfe es zum Beispiel, im ungenutzten Dachgeschoss Dämmmaterial auszulegen. Solch eine Maßnahme koste nicht viel Geld und rentiere sich schnell. Wie eine Sanierung finanziell zu stemmen ist, erläuterte Thomas Volmer von der Sparkasse Westmünsterland. Er zeigte verschiedene Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten auf. Hinweise auf den Umfang und den Ablauf einer Thermografie erläuterte Joachim Deppen von den Stadtwerken Borken. Gemeinsam mit dem Kreis Borken, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken haben die Stadtwerke eine Thermografie-Aktion initiiert. Interessierte können dabei ihr Haus zu einem Festpreis von 120 Euro bzw. 150 Euro mit einer Wärmebildkamera untersuchen lassen. Einige Hausbesitzer meldeten sich bereits beim Energieberatungsabend an. Wer Interesse an dieser Aktion hat, findet im Internet unter www.kreis-borken.de/thermografie weitere Informationen und einen Anmeldebogen. Fragen zur Thermografie-Aktion beantwortet Anne-Katrin Schlüter vom Kreis Borken, Telefon: 02861/82-2113.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein