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„Feines vom Land“ – Niederrhein und Westfalen begeistern auf der internationalen Grünen Woche

(pd). Berlin war eine Reise wert, das ist das Fazit für alle Teilnehmer, die mit “Feines vom Land“ nach Berlin zur Grünen Woche 2012 gereist sind. Es war lehrreich, den internationalen Profis aus Italien und Österreich, aber auch aus Thüringen und Bayern über die Schulter schauen zu dürfen. Aber „Feines vom Land“ musste sich in Berlin nicht hinter den Großen der Branche verstecken. Alle mitgereisten Erzeuger hatten sich sehr gut vorbereitet und waren nach dem Motto „niederrheinisch westfälisch gut“ mit den besten heimischen Produkten angetreten.

So konnte beispielsweise Anneliese Hawix aus Sonsbeck die Berliner mit ihrer über Buchenholz geräucherten Mettwurst begeistern.

Feines Hochprozentiges aus Raesfeld-Erle ist den Gourmets hierzulande schon lange ein Begriff. Nun kennen auch die Berliner die Brennerei Böckenhoff aus dem Münsterland, die mit edlen Bränden die Berliner Lecker-Schmecker in Verzückung versetzte.

Die kleine aber feine Büdericher Brauerei Walterbräu kredenzte den Messebesuchern ein frisch gezapftes Weseler Brückenschlag oder ein naturtrübes Dinkelbier. Am ersten Tag wurde die Brauerei sogar vom NRW Umweltminister Johannes Remmel beim Zapfen unterstützt.

Kräuterpädagogin Jutta Becker Ufermann aus Schermbeck konnte mit ihren feinen Kräuterspezialitäten und vielen Gesprächen neue Kunden gewinnen. Die Hamminkelner Feldschlösschen Brauerei hatte mit ihren niederrheinischen Malztrunk-Spezialitäten Top Produkte im Koffer. Imkerin Almut Köhnen aus Wesel-Bislich informierte das Publikum auf der größten Messe dieser Art über alles rund um den Honig und verkaufte das heimliche Wappentier des Niederrheins, den Steinkauz, als kleine Bienenwachsfigur.

Zum Messer griff NRW Umweltminister Johannes Remmel, als es darum ging, eine echte Spezialität des Hofes Rülfing aus Rhede aufzuschneiden, den Brotspeck vom Bunten Bentheimer Landschwein.

Der Paradeplatz in Raesfeld kommt weg

Weg mit dem Paradeplatz der Schützen in Raesfeld. In diesem Jahr will die Gemeinde Raesfeld knapp 90.000 Euro in den Sport investieren. Neben Neuanschaffungen von diversen Sportgeräten schlagen insbesondere geplante Bauaktivitäten mit rund 77.000 Euro zu Buche. An der Zweifachhalle soll laut Haushaltsplan der südliche Eingangsbereich umgestaltet werden. Das werde etwa 17.000 Euro kosten, kalkuliert die Gemeinde.

Damit der Sportverein TSV Raesfeld künftig auch mehr Platz hat, soll die Wiese vor der Sportanlage in eine zusätzliche Trainingsfläche umgestaltet werden. Dies soll etwa 60.000 Euro kosten. Die Wiese wird bislang als Paradeplatz der Schützen genutzt.

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Schermbeck – Verkehrsunfallflucht Polizei sucht Zeugen

Schermbeck (ots) – Am Mittwochmorgen gegen 07.30 Uhr befuhr ein 46-Jähriger aus Hünxe mit einem Pkw die Weseler Straße (B 58) in Richtung Hünxe. Zwischen den Ortslagen Bricht und Damm kam ihm ein Lkw entgegen, der plötzlich einen Schlenker auf die Fahrspur des 46-Jährigen machte. Hierbei zerstörte der LKW den linken Außenspiegel des PKW und beschädigte dessen Fahrertür. Der unbekannte Lkw-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den Schaden in Höhe von etwa 1.000,- Euro zu kümmern.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 01.02.2012  12:34 Uhr

Väterchen Frost ist nun auch in Erle angekommen

Endlich hat der Frost, die Sonne und der kalte Ostwind auch hier im Münsterland Einzug gehalten. Eis an der Fenstscheibe zaubert, besonders für Fotografen, immer wieder schöne Motive.

Dieses Foto schickte mir der Erler Fotograf Karlheinz Strötzel. Seine Fensterscheibe am Kirchplatz in Erle war an diesem Morgen mit einer Eisschicht bedeckt.

Wenn auch Sie schöne „kalte“ Fotos haben, oder auch noch in diesem Winter vor die Kameralinse bekommen, dann schicken Sie mir diese doch für den „Heimatreport“. Kurze Lagebeschreibung nicht vergessen. E-Mail Adresse finden Sie im Impressum!

Winterfest des Löschzuges Erle: Feuerwehr stärkt ihren Teamgeist

Der Löschzug Erle lud am Samstag zum traditionellen Winterfest ins Feuerwehrgerätehaus in Erle ein. Nach einer Begrüßungsansprache von Löschzugführer Helmut Demmer, Bürgermeister Andreas Grotendorst  sowie  Klaus Ostendorf, Leiter der Feuerwehr,  standen die Ehrungen an diesem Abend an.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Landes Nordrhein Westfalen für 35 Jahre im aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielt  Martin Heidermann, der während dieser Zeit 33 Mal beim Feuerwehrleistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken teilnahm. Ebenfalls für seine  35-jährige Zugehörigkeit in der freiwilligen Feuerwehr, beim Löschzug Erle wurde  Hauptfeuerwehrmann Heinz Nienhaus geehrt. Mit einer Urkunde aus dem aktiven entlassen wurde  an diesem Abend Unterbrandmeister Werner Mecking, der 1970 erst in die Feuerwehr Hervest-Dorsten und dann 1974 zum Löschzug Erle wechselte. 1995 erhielt Werner Mecking bereits  das Feuerwehrenabzeichen in Silber im Jahre 2005 in Gold.

„Das Ehrenamt hat des Feuerschutzes hat eine besondere Bedeutung, weil der Feuerschutz eine gesetzliche Pflichtaufgabe ist. Ohne aber das Ehrenamt wären  wir nicht mehr schuldenfrei, hätten weniger Geld  auf dem Konto und wären menschlich viel ärmer“, betonte der Bürgermeister.

In Deutschland gibt es 1,3 Millionen aktive Feuerwehrleute in insgesamt 25.144. Feuerwehren. Davon sind 24.197  Freiwillige in den Wehren aktiv.

Insgesamt gab es  im Jahre 2011 4 Millionen Einstätze in der BRD, davon 228 000 Fehlalarme.

„Unser Winterfest ist immer Tradition und zählt zur Kameradschaft, Teamgeist und zur Förderung der Verständlichkeit“, so stellvertretender Löschzugführer Arno Rüb, mit Hinwies auf das anstehende Fest „100 Jahre Löschzug Erle“ am 4. Bis 6. Mai 2012.

Fotos: Löschzug Erle

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Assauer hat Alzheimer – eine Tragödie, die jeden Menschen treffen kann

Das tut mir aber wirklich leid. Jetzt  hat Rudi Assauer Alzheimer und es ist nun auch noch öffentlich und amtlich.

Klar war das schon im letzten Jahr, als der Mann mit den flotten Sprüchen im Slang des Ruhrgebiets, Bundesliga-Glamour und immer eine dicke Zigarre – der langjährige Schalke-Manager Rudi Assauer, im Rittersaal von Schloss Raesfeld ein Interview gab.

All die schönen Frauen sind nun mir nix, dir nix aus seinem doch so bunten Leben verschwunden. Jede Pflegerin wird täglich für den 67-jährigen eine neue Erfahrung sein.

Langweilig wird es bestimmt nicht, denn immerhin sieht der  gelernte Stahlbauschlosser und einstige Spitzensportler nun immer „ein  neues Gesicht“. Traurig ist es doch, denn immerhin war Assauer Schalke und Schalke Assauer!
Alzheimer ist das Schreckgespenst des 21. Jahrhunderts. Bislang hat man noch keine Therapie gefunden, die den geistigen Verfall aufhalten kann, der allein in Deutschland Millionen Menschen betrifft.

Bekannt sind lediglich  eine Handvoll Strategien, die den Schwund der Nervenzellen offenbar ein Stück weit in Schach halten können.  Übergewicht sollte vermieden werden,  regelmäßiger Sport und der Verzicht auf zu viel Alkohol sollte auch dazu beitragen. Vor allem aber Aktivitäten, die die Neuronen in Schwung halten: Lesen, Schreiben, Kreuzworträtseln, Sudokus knacken.

Menschen, die ihr Leben lang geistig aktiv waren, erkranken offenbar wenn überhaupt, dann meist später an Alzheimer als geistig trägere Mitmenschen. Und Leseratten, die sollen im Vorteil sein. Menschen, die ihr Lebtag wenig Sinn für geistige Beschäftigung gehabt haben, da sahen die Hirne der Teilnehmer ganz anders aus, erklärte eine Studioleiterin aus Landau.
Also Leute: Lesen, lesen, lesen. Ob Groschenromane, Micky Maus oder Heimatreport, egal was, hauptsache irgendwas.

Na denn, wem es hilft!
Das Interview mit Rudi Assauer auf der Couch im Schloss Raesfeld gibt es auf >>>klick hier>>>Borio.TV oder der komplette Film über das Moos-Dinner des Lions Club Borken>>>klick hier>>>Borio.TV

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Haushaltsklausurtagung der CDU-Fraktion Raesfeld

Seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion, des CDU-Gemeindeverbandsvorstandes und die von der CDU für die einzelnen Ausschüsse vorgeschlagenen sachkundigen Bürger vor der Verabschiedung des Haushaltes für die Gemeinde Raesfeld.

Dies war auch am Samstag, dem 28. Januar 2012 wieder so. Sachkundige Unterstützung fand die Runde durch Bürgermeister Andreas Grotendorst, den 1. Beigeordneten Martin Tesing, den Kämmerer Hans-Jürgen Gerten und Bilanzbuchhalter Thomas Greving. Der Ergebnisplan sieht Erträge in Höhe von 14.933.500 Euro und Aufwendungen in Höhe von 16.058.800 Euro vor. Zum Ausgleich des Ergebnisplanes ist eine Entnahme aus der Ausgleichsrücklage in Höhe von 1,125 Mio. € vorgesehen. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen, so dass die Schlossgemeinde damit auch 2012 schuldenfrei bleibt.

Während der Haushaltsklausur wurden die wesentlichen Punkte des Haushaltes, nämlich die Haushaltssatzung mit der Festsetzung der Erträge und Aufwendungen im Ergebnisplan, der Finanzplan mit den Ein- und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit sowie die Ein- und Auszahlungen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit sehr intensiv besprochen. Am Ende des Tages stellte sich heraus, dass die Zahlen des immerhin 317-seitigen Haushaltsplanes für das Jahr 2012 kaum verändert werden können, wenn die bisher einvernehmlichen Ziele wie Ausgleich des Haushaltes, Schuldenfreiheit, günstige Steuern und Abgaben sowie niedrige Personalkosten bei effektiver Arbeit der Verwaltung und angemessener Infrastruktur der Gemeinde wie auch die Förderung der ausgeprägten und sehr wertvollen ehrenamtlichen Arbeit durch viele, viele fleißig Hände in der Gemeinde nicht in Frage gestellt werden sollen.

 Neben der rein zahlenmäßigen Betrachtung des Gemeindebudgets wurde die verbleibende Zeit dazu genutzt, einige grundsätzliche Fragen, wie Umsetzung des Zieles sichere und nachhaltige Versorgung mit Energie incl. alternative Energieformen, der Bau der 380-KV-Leitung, Schaffung von Wohnraum für ältere und hilfsbedürftige Personen in der Gemeinde, die Gründung einer Bürgerstiftung incl. der Frage: „Wie schaffen wir es langfristig, die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde finanziell abzusichern?“, die Dorfentwicklungsplanung, „Welche Möglichkeiten haben wir, die strukturellen Probleme des Gemeindehaushaltes so zu verändern, dass wir unsere Bürger nicht überfordern?“ anzureißen, die in naher Zukunft in den Gremien der Fraktion und des CDU-Gemeindeverbandes vertieft werden sollen.

Einigkeit bestand am Ende des Tages darüber, dass viel Kraft, Energie und auch Mut dazu gehört, überzeugende Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden. CDU-Vorstand und Fraktion sehen sich dafür gut gerüstet und haben sich vorgenommen, weiter daran zu arbeiten, die gestaltende politische Kraft in der Gemeinde zu bleiben.

An den Karnevalstagen einen klaren Kopf behalten

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Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention: „Erwachsene sind Vorbilder“

Kreis Borken (pd). Damit die Karnevalstage nicht mit einem dicken Kater oder sogar einer Alkoholvergiftung enden, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol gefragt. Dazu ruft der „Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention im Kreis Borken“ vor allem Erwachsene auf. Sie hätten eine Vorbildfunktion. Der Arbeitskreis kooperiert mit dem Team der kreisweiten Kampagne „Vollrausch… ohne mich!“.

„Alkoholkonsum während der jecken Zeit gehört für viele genauso zum Karneval wie Kamelle zu den Karnevalsumzügen“, erklärt Werner Rasch von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Alkohol sei auf Festen kaum wegzu¬denken und in unserem Kulturkreis weit verbreitet. Der Konsum von Alkohol bringe jedoch nicht nur Spaß und Heiterkeit mit sich, sondern könne auch gesundheitliche Schäden verursachen. „Besonders Kinder und Jugendliche gehen ein hohes Risiko ein, da sich ihr Körper noch im Wachstum befindet und der Organismus auf Alkohol wesentlich sensibler reagiert als bei einem Erwachsenen“, so Rasch.

Jeder Karnevalsjeck sollte deshalb bei Veranstaltungen und Umzügen auch ein Auge auf junge Mitmenschen haben. Insbesondere Eltern sind gefordert, ihre Kinder vor den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums zu schützen. „Die Aufsichtspflicht endet nicht an der Haustür“, betont Jürgen Friedrich vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Borken. Auch Discounter, Getränkemärkte und Wirte erinnert er an ihre besondere Verantwortung für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes. „Weil viele Jugendliche die Wirkung von Alkohol nicht richtig einschätzen können, sind gerade hier die Erwachsenen in die Pflicht genommen, die vorgegebenen Grenzen einzu¬halten, Jugendliche aufzuklären und die Abgabe von Alkohol an Minderjährige zu verhindern.“ Konkret heißt das: Händler dürfen alkoholische Getränke nicht an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verkaufen. Und Wirte müssen darauf achten, dass sie Bier und Co. nicht an junge Besucher ausschenken. Für branntweinhaltige Getränke, wie zum Beispiel Wodka, gilt ebenfalls eine klare Altersbegrenzung. Sie sind erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt. „Auch ein Volljähriger, der in seiner Clique alkoholhaltige Getränke an Minderjährige weitergibt, macht sich strafbar“, so Friedrich.

Die Polizei beobachtet jedes Jahr rund um die Karnevalstage eine Zunahme von Gewaltdelikten. „Übermäßiger Alkoholkonsum enthemmt, macht leichtsinnig und erhöht das Risiko Opfer oder sogar Täter einer Straftat zu werden“, erklärt Meinolf Müller vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde. „Wichtig ist daher, nicht zu viel Alkohol zu konsumieren und erkennbar betrunkene Freunde nicht allein zu lassen.“

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei den Mitgliedern der Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention:

– den Jugendschutzfachkräften der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau sowie des Kreises Borken (Tel.: 02861/82-2235),

– beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Borken (Tel.: 02861/9005500),

– bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken (Tel.: 02861/82-1086) und

– beim Kampagnenteam „Vollrausch… ohne mich!“ (Tel.: 02861/82-1160).

Die Kampagne „Vollrausch… ohne mich!“ stellt Interessierten Informationsmaterialien, wie zum Beispiel Elterninformationsflyer, Jugendschutzplakate, Altersberechnungstabellen und Partychecklisten, zur Verfügung. Sie sind beim Kreis Borken unter Tel. 02861/82-1160 kostenlos erhältlich. Im Internet gibt es weitere Informationen unter www.vollrausch-ohne-mich.de.

Zum Thema: Alkohol baut sich langsam ab

Der Körper eines Erwachsenen benötigt etwa 60 bis 90 Minuten, um 0,1 Promille Alkohol abzubauen. Dies geschieht zu 90 Prozent durch die Leber und zu 10 Prozent über Lunge und Haut. Manche Medikamente wie zum Beispiel Aspirin verlangsamen den Abbau des Alkohols. „Den langsamen Abbau sollte jeder be¬denken, der am nächsten Tag am Straßenverkehr teilnehmen will“, erklärt Meinolf Müller von der Kreispolizeibehörde Borken. „Denn auch der Restalkohol im Blut kann dafür noch zu hoch sein.“

Wer beim Feiern nicht ganz auf den Alkohol verzichten möchte, dem empfehlen Fachleute zwischendurch nichtalkoholische Getränke wie zum Beispiel Wasser, Cola oder Saft trinken. Dies hilft auch, einem Kater am nächsten Tag entgegenzuwirken. Denn: Die entwässernde Wirkung des Alkohols ist die Hauptursache für die anschließende Katerstimmung.

Jubiläumsparty in Schermbeck – Back 2 the Roots

Zehn Jahre „Back 2 the Roots“. Ein Grund zum Feiern, und so luden die Organisatoren zu einer riesen Fete ins Ramirez in Schermbeck ein.

Musik an Bord waren Hits aus den  80ziger  und 90ziger Jahre, All-time Classic und aktuelle Charts. Nicht nur das Haus war voll, auch auf die Tanzfläche war heiß begehrt und hier  zappelten Fauen und Männer aller Altersklassen um die Wette. Über die Stimmung brauchte sich im Vorfeld niemand Sorgen zu machen, denn die wie war wie gewohnt war diese auch diesmal  „einfach super“.

Wer in dieser Nacht auch noch ein wenig Glück in der Handtasche hatte, der konnte bei einer Verlosung einen Reisegutscheine für ein  Wochenende zu zweit gewinnen. Eine Gewinnerin ist mir bekannt, sie peilt jetzt schon ein Hotel in Paris an.

Die nächste Party im Ramirez steigt wieder am 31.3.2012

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CDU Schermbeck: Herr Meesters sollte realistische Zahlen vorlegen statt Unsicherheit zu verbreiten

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„Statt voreilig unsolide Zahlen zu verkünden, sollte Herr Meesters sich lieber für eine auskömmliche Finanzierung der U-Betreuung einsetzen.“ Mit diesen Worten kommentieren die drei CDU-Vorsitzenden Christian Hötting (Schermbeck), Norbert Neß (Hamminkeln) und Heinzgerd Schott (Wesel) die jüngsten Meldungen des SPD-Landtagsabgeordneten.

In der Presse hatte er bekanntgegeben, wie die Landesregierung den Ausbau der U3-Betreuung unterstützt. Für Wesel sollen 565.000 Euro und für die Kreisjugendamtsgemeinden – zu denen auch Hamminkeln und Schermbeck zählen – sollen insgesamt 950.000 Euro fließen. „Klingt gut, ist aber eine Mogelpackung“, so die drei Vorsitzenden: „Denn die 950.000 Euro welche bereitgestellt werden, bestehen zur Hälfte aus Bundesmitteln. Herr Meesters schmückt sich mit fremden Federn.“

Die Finanzierung durch das Land sei noch nicht sichergestellt. „Der Landeshaushalt 2012 ist noch nicht einmal verabschiedet. Die rot-grüne Minderheitsregierung hat keine eigene Mehrheit im Landtag und ein Steigbügelhalter für den Haushalt ist nicht in Sicht. Herr Meesters verkündet Zahlungen, für die es keine Entscheidung des Landtages gibt. Mit der von Meesters‘ beschworenen Planungssicherheit hat dies nichts zu tun“, kommentieren die CDU-Politiker die Meldung.

Zudem seien die Zuschüsse nicht auskömmlich: „Laut Auskunft des Kreisjugendamtes würden für die von dort aus betreuten sieben Kommunen 3 bis 4 Millionen € benötigt, um das Ausbauziel bei der U3-Betreuung zu realisieren. Da ist Wesel noch nicht berechnet. Jetzt rächt sich, dass Rot-Grün in früheren Jahren nichts für die U3-Betreuung getan hat und erst die CDU/FDP-Landesregierung kräftig aufholen musste“, kritisiert der Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion im Jugendhilfeausschuss, Christian Hötting, die Aussagen. Für Hötting, Neß und Schott ist klar: „Statt mit Zahlen an die Öffentlichkeit zu gehen, welche noch keinen Bestand haben und vor allem zu niedrig angesetzt sind, sollte sich Herr Meesters lieber für eine auskömmliche Finanzierung bei der U3-Betreuung einsetzen. Es muss vermieden werden, dass der Kreis – und damit die Kommunen über die Umlage – nachher das Defizit genau wie bei dem beitragsfreien dritten Kindergartenjahr bezahlt. Auch hier wurde viel versprochen, und die Kommunen sind auf einem Defizit sitzengeblieben.“

Erler Ackergiganten meets Doskerkerls

Angefangen hatte alles beim Mühlenfest in Erle, die ersten Kontakte wurden bei Fachgesprächen auf dem Schulhof der Silvesterschule geknüpft. Damit aber nicht genug, die Ackergiganten fuhren mit ihren Oldtimern im August zum 20-jährigen Jubiläum der Doskerkerls nach Velen. Hier, in einer großartigen Kulisse von historischen Landmaschinen wurde der bestehende Kontakt vertieft und die Erler Ackergiganten nahmen die Einladung zu einem Freundschaftsbesuch ins „Hauptquartier“ der Doskerkerls an. Am Samstag war es dann soweit: Achtzehn Ackergiganten machten sich auf den Weg nach Velen. Dieses mal witterungsbedingt nicht mit den Traktoren, sondern mit dem Pkw. Herzlich begrüßt wurden die Erler vom 1. Vorsitzenden der Doskerkerls Heinrich (Hexe) Hovermann und den Vereinsmitgliedern.

In einer 500 m2 großen Scheune wurden den Erlern alte Landmaschinen mit dem Schwerpunkt „Dreschtechnik“ präsentiert und auch in Aktion vorgeführt. Betrieben wird diese Ausstellung von den Doskerkerls als „Lebendiges Museum“, das heißt, dass alle ausgestellten Maschinen einsatzbereit sind und auch in Bewegung gesetzt werden können. Dass die Landarbeit früher wohl eine Knochenarbeit war, konnten die Erler Ackergiganten beim Dreschen mit den Dreschflegel am eigenen Leib erfahren. Es ist gar nicht so einfach den Takt beim Dreschen einzuhalten. Große Beachtung fanden natürlich auch die alten Schlepper der Doskerkerls. Die Fachgespräche wurden anschließend bei einer zünftigen Vesper und Getränken geführt. „Ein toller Kontakt und ein lehrreicher Nachmittag in freundschaftlicher Atmosphäre“, sagt Willi Rössing von den Ackergiganten. Es werden sicherlich weitere Freundschaftstreffen folgen.

Bildunterschrift:

Bild 1+3: Interessierte Zuhörer

Bild 2: Trennen von Korn und Spelzen

Bild 4: „Hexe“ Hovermann erklärt die alte Dreschtechnik

In diesen Farben lässte es sich gut träumen – Pip Studio – Kollektion bei Betten Mülle

Weg mit dem Grau, hinein ins bunte Betten-Leben.
Neu eingetroffen im Bettengeschäft Mülle in Raesfeld ist die neue Frühjahrskollektion aus dem  „Pip Studio“.

Frische Farben lassen die grauen Wintertage schnell in Vergessenheit geraten. „Tea for two“, oder Kaffeeklatsch mit Freundinnen, auch hier wird  die Sonne scheinen, denn ein kräftiges Knallrot, Blau  und Gelb/Rose lassen selbst den Kaffee- oder Teesatz in einem Farbenmeer verschwinden. Und das alles zu erschwinglichen Preisen.

Natürlich gibt es bei Betten Mülle  neben diesen fröhlichen Farben auch die neuen traditionellen Kollektionen namenhafter Bettwäschehersteller, die ihr Schlafzimmer in ein Traumzimmer vewandelt.

Gesehen: Schlafkultur Mülle, 46348 Raesfeld, Borkener Str. 28, Telefon: 02865-2047672 Öffnungszeiten: Tägllich von 15 Uhr bis 18.30 Uhr und Samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr

Mehr Infos über die verschiedenen Bettensysteme der Firma Mülle bekommen sie auf unserer Homepage www.Wasserbetten-Mülle.de

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Schermbeck – Mehrere Kfz-Aufbrüche / Polizei hofft auf Hinweise

Schermbeck (ots) – In der Nacht zu Samstag schlugen unbekannte Täter an mindestens vier Pkw, die im Ortsteil Gahlen abgestellt waren, die Scheiben ein. Aus den Fahrzeugen entwendeten die Diebe die eingebauten Radios.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 28.01.2012  21:18 Uhr

Raesfeld – Eine Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Raesfeld (ots) – Am Samstag missachtete der 59-jährige Fahrer eines Klein-Transporters aus Dorsten nach Zeugenangaben um 10.05 Uhr das Rotlicht der für ihn geltenden Ampel auf der Bundesstraße 224. Der Lkw-Fahrer fuhr in den Kreuzungsbereich der Bundesstraße 224 und der Schermbecker Straße in Richtung Dorsten ein und stieß hier gegen das Auto einer 36-jährigen Frau, die bei Grünlicht von der Schermbecker Straße kommend in Richtung Rhader Straße die Bundesstraße 224 kreuzte. Bei dem Zusammenstoß wurde die Frau aus Dorsten leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in einer Höhe von zirka 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die Bundesstraße 224 zeitweise gesperrt.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 29.01.2011  11:59 Uhr

Spruch am Sonntag!

Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen; wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.

(chinesische Weisheit)

Silvester-Grundschule Raesfeld-Erle ist Energiesparer NRW

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Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Silvester-Grundschule in Erle mit dem Prädikat „Energiesparer NRW“ ausgezeichnet. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen und die Entscheidung der Gemeinde, das Gebäude mit Biomasse zu beheizen, gaben hier den Ausschlag. Denn „die Energieeinsparung und auch der Einsatz Erneuerbaren Energien leisten einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz“ schreibt Minister Remmel an die Gemeinde Raesfeld und bedankt sich für das Engagement.

2008 wurden von der Gemeinde an der Silvesterschule in Erle grundlegende energetische Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Die alte Heizungsanlage, die aus einem Öl- und einem Gaskessel bestand, wurde durch eine Holzpelletanlage ersetzt. Ergänzt wird das System mit einer Luftwärmepumpe, die für warmes Wasser in den Sommermonaten sorgt und damit eine vollständige Abschaltung der Pelletkessel während dieser Zeit möglich macht. „Bei dieser, wie auch bei allen anderen Entscheidungen über Sanierungsmaßnahmen in und an den gemeindlichen Gebäuden, geben sowohl wirtschaftliche als auch Klimaschutz-Aspekte den Ausschlag. Auch an der Silvesterschule konnten wir so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, erläutert Bürgermeister Andreas Grotendorst die Entscheidung.„Die Zahlen sprechen für sich“, weiß auch Stefan Bröker, Gebäudemanager der Gemeinde Raesfeld. „Durch die neue Heizungsanlage in der Silvesterschule gelangen jährlich ca. 70 Tonnen CO² weniger in unsere Luft. Neben dieser Emissionseinsparung wird der Haushalt der Gemeinde weniger belastet: Rund 4.000 Euro werden jährlich bei den Energiekosten der Silvesterschule gespart.“ Um diese Energieeffizienz nach außen zu zeigen und für Energieeinsparung zu werben, wird an der Fassade der Silvesterschule eine vom Ministerium verliehene Plakette „Energiesparer NRW“ installiert.

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„Rollfietsenprojekt“ belegt hervorragenden 3. Platz im NRW-Internet-Wettbewerb „Engagement des Jahres“

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Landrat Dr. Kai Zwicker, Barbara Büscher, Vorsitzende des Kreissozialausschusses, und Velens Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr gratulierten in Ramsdorf den Projektinitiatoren

Kreis Borken / Velen-Ramsdorf (pd). „Das ehrenamtlich organisierte Rollfietsenprojekt ist eine ganz tolle Sache für alle Beteiligten: für die Menschen, die sonst in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt wären, und auch für die, die bei den Rollfietsen in die Pedalen treten“, hob Landrat Dr. Kai Zwicker gleich zu Beginn eines ganz besonderen Termins im Seniorenwohn- und Pflegezentrum Haus St. Walburga in Ramsdorf hervor. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Kreissozialausschusses, Barbara Büscher aus Stadtlohn, und Velens Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr gratulierte er dort im Beisein von Pastor Michael Eiden den Projektverantwortlichen um Egon Böckers und Thomas Kronenfeld zum hervorragenden 3. Platz im Wettbewerb „Engagement des Jahres“ des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Im Internet gab es dazu unter www.engagiert-in-nrw.de eine Abstimmung oder neudeutsch ein E-Mail-Voting.

Im monatlichen Wechsel werden in diesem Internetportal gemeinnützige Organisationen oder Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen für ihre modellhaften und innovativen Engagement-Projekte ausgezeichnet. Im Februar 2011 war es beispielsweise das „Rollfietsenprojekt“ aus dem Kreis Borken. Alle „Monatssieger“ kamen nun noch einmal in die – für die Ramsdorfer Rollfietsenverantwortlichen dann schließlich so erfolgreiche – Jahreswertung.

Das „Rollfietsenprojekt“ ist auch Teil der Wanderausstellung „Reizvolle Augenblicke“, die derzeit über das ehrenamtliche Engagement im Kreis Borken informiert und noch bis zum 27.01.2012 im Velener Rathaus zu sehen ist. Darauf wies bei dem Termin in Ramsdorf Judith Wiltink vom Netzwerk „Freiwillig engagiert“ (Zusammenschluss von 20 Institutionen, Vereinen und Verbänden in der Region) hin, das die Ausstellung konzipiert hat. Gezeigt werden auf großformatigen Fotos beispielhaft für die Bandbreite möglicher Einsatzfelder von Freiwilligen im Kreis Borken Situationen aus der ehrenamtlichen Arbeit. Zudem gibt es in der Ausstellung Berichte einzelner Ehrenamtlicher, die ihre Tätigkeit beschreiben und dabei vor allem auch die persönliche Motivation für ihren Einsatz erläutern. Die nächsten Ausstellungstermine – jeweils im örtlichen Rathaus – lauten:

– 30.01. – 17.02.2012: Gescher

– 27.02. – 16.03.2012: Gronau

– 19.03. – 30.03.2012 Rhede

– 02.04. – 13.04.2012 Schöppingen,

Weitere Orte im Kreisgebiet folgen.

Zum Hintergrund des Rollfietsenprojekts:

Mit seinem guten Fahrradwegenetz bietet sich das Münsterland für Ausflüge in die Natur geradezu an. Vor allem ältere Menschen kennen „Freilufterlebnisse“ mit dem Fahrrad aus ihrer Kindheit und aus ihrem Erwachsenenleben, sind jedoch häufig in ihrer Mobilität eingeschränkt. Einige radelnde „Jung-Rentner“, die bei ihren Touren oft an der Senioreneinrichtung Haus St. Walburga in Ramsdorf vorbeifuhren, machten sich Gedanken darüber, wie sie gemeinsam mit den dortigen Bewohnern Fahrradtouren unternehmen könnten und welche technischen Möglichkeiten dazu notwendig wären. Eine Idee war geboren und 2008 begann die Gruppe mit der Planung des „Rollfietsprojekts“, ein Projekt von aktiven Rentnern für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. In Zusammenarbeit mit Haus St. Walburga starteten sie eine Spendenaktion, um zwei Spezialfahrräder, sogenannte Rollfietsen, anzuschaffen. Die beiden Fahrzeuge dienen zwar dem gleichen Zweck, unterscheiden sich jedoch in ihren Eigenschaften. Beim „O-Pair“ sitzt die pflegebedürftige Person vor der Begleitperson. Es ist besonders für Menschen geeignet, die stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, zum Beispiel Rollstuhlfahrer. Der vordere Teil kann abgekoppelt werden und lässt sich dann wie ein normaler Rollstuhl bewegen, etwa zum Spazieren gehen, Einkaufen, Arztbesuche machen oder um sich ins Café oder Restaurant zu setzen.

Das „Fun2go“ bietet den beiden Fahrern die Möglichkeit, nebeneinander zu sitzen. Das fördert die Kommunikation und Gemeinschaft beim Fahrvergnügen. Mit diesem Fahrzeug kann bei Bedarf die Beweglichkeit und Mobilität der pflegebedürftigen Person therapeutisch unterstützt werden, da sie auf Wunsch auch selber in die Pedale treten kann. Beide Fahrzeuge sind mit einem unterstützenden Elektroantrieb ausgestattet. Bei Bedarf kann also ein „leichter Rückenwind“ hinzugeschaltet werden.

Ein wichtiges Ziel des „Rollfietsenprojektes“ war von Anfang an die Gewinnung freiwillig engagierter Personen. „Rollfietsen“ bieten als aktives Freiluftaxi hierzu eine hervorragende Gelegenheit. Diese Fahrzeuge kombinieren die sportliche Herausforderung mit der umweltfreundlichen Personenbeförderung und schaffen ein gemeinschaftliches Erlebnis für Menschen mit und ohne Handicap. Das Projekt richtet sich besonders an Personen mit Spaß am Radeln (oft ‚junge Ältere‘; insbesondere auch Männer). Von 2009 bis 2010 fuhren die ehrenamtlichen Freizeitassistenten mit Bewohnern des Hauses St. Walburga rund 4.600 Radelspaßkilometer. Nähere Informationen zum Projekt finden sich im Internet unter www.herzen-radeln.de.

Bildzeile:

Vorne von links: Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr, gefahren von Egon Böckers, sowie Barbara Büscher und Landrat Dr. Kai Zwicker , freuten sich mit dem Ehrenamtlern des Ramsdorfer Rollfietsenprojekts über den Erfolg auf NRW-Ebene. Mit dabei auch Pastor Michael Eiden (4. von links) und Thomas Kronenfeld vom Haus St. Walburga (hintere Reihe 7. von rechts).

Familie und Beruf in Einklang bringen

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Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten bietet Fortbildungsreihe für Frauen an / Über 60 Veranstaltungen

 Kreis Borken (pd). „Kompetenzen nutzen – Horizonte erweitern“: So lautet das Motto der Veranstaltungsreihe „Frau und Beruf“, die das Netzwerk der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in diesem Jahr zum sechsten Mal anbietet. Gemeinsame mit verschiedenen Kooperationspartnerinnen und -partnern lädt das Netzwerk Frauen ein, berufliche Perspektiven zu erkunden, den Wiedereinstieg nach der Familienphase vorzubereiten oder die Möglichkeiten einer Selbstständigkeit auszuloten.

„Wir möchten Frauen dabei unterstützen, ihre familiären Aufgaben mit dem Wunsch nach einer Erwerbstätigkeit in Einklang zu bringen und sie ermuntern, ihren beruflichen Wiedereinstieg rechtzeitig und gezielt zu planen“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken, Irmgard Paßerschroer. Die Reihe umfasst zwölf verschiedene Angebote, die jeweils an mehreren Orten im Kreisgebiet stattfinden. Insgesamt stehen bis Ende des Jahres mehr als 60 Veranstaltungen auf dem Programm.

Erstmals dabei sind Informationsabende rund um die Möglichkeiten zur Betreuung von Kindern und ein Angebot der Mentaltrainerin Sonja Hüls. Sie wird Strategien zur Bewältigung und zur Vermeidung von Stress aufzeigen. Neu konzipiert worden ist zudem das Unternehmerinnenforum. Dieses richtet sich an Frauen, die sich vor geraumer Zeit selbstständig gemacht haben und nun die Innovations- und Wachstumsfähigkeit ihres Unternehmens ausbauen möchten. Das Programm liegt ab sofort im Kreishaus sowie in den Rathäusern der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken aus. Wer sich im Internet einen Überblick verschaffen möchte, findet das Programm der Reihe „Frau und Beruf“ unter www.kreis-borken.de/presselinks.

Bereits am Donnerstag, 2. Februar, heißt es um 19.30 Uhr im Rathaus in Velen „Ich gehe wieder arbeiten – und wer betreut mein Kind?“. Diplom-Sozialarbeiterin Andrea Scherbring vom Kreis Borken wird dann erläutern, wie Eltern die richtige Betreuung für ihr Kind finden und welche finanzielle Unterstützung es gibt. Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema folgen am 15. und 28. Februar in Rhede und Gescher. In Bocholt bieten die Diplom-Sozialpädagoginnen Christiane Schulte und Astrid Schupp aus dem Fachbereich Jugend, Familie, Schule und Sport der Stadt Bocholt am 9. Februar und am 27. September Abende zu diesem Thema an.

Bereits ein Klassiker ist das „Sprungbrett“, eine Seminarreihe rund um den beruflichen Wiedereinstieg. An jeweils vier Terminen vermitteln erfahrene Fachfrauen den Teilnehmerinnen das Rüstzeug für eine planvolle Rückkehr in den Beruf. Am 6. März startet die Reihe in Stadtlohn/Vreden, am 12. Juni in Gronau, am 4. September in Ahaus/Gescher und am 7. November in Borken. Anmeldungen sind bei den Gleichstellungsbeauftragten vor Ort und für die Termine in Borken beim DRK-Bildungswerk möglich.

Wer schon einen Schritt weiter ist, der ist beim Bewerbungstraining für Frauen richtig, das an vier bzw. fünf Vormittagen in Bocholt und Stadtlohn stattfindet. Bewerbungstipps für Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 17 Jahren hält Edith Brefeld bereit. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gronau bietet im September vier Veranstaltungen zum Thema an.

Tipps und Planungshilfen für (werdende) Mütter und Väter von der Schwangerschaft bis zum Wiedereinstieg in den Beruf vermittelt Sonja Schaten von der Berufsbildungsstätte (BBS) Westmünsterland. Am 9. Februar steht sie von 19.30 bis 21 Uhr im Rathaus in Gronau Rede und Antwort. Es folgen Termine in Borken, Gescher, Raesfeld und Südlohn.

In insgesamt vier Kommunen ist Karin Hartmann, Beauftragte für Chancengleichheit bei der Agentur für Arbeit in Coesfeld, zu Gast. In einem dreistündigen Seminar beantwortet sie Fragen rund um Angebote, die den beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase erleichtern können. Ihre erste Veranstaltung findet am 22. März von 9 bis 12 Uhr im Rathaus in Reken statt.

Um geringfügige Beschäftigung geht es bei den insgesamt zehn Informationsabenden, die Dagmar Jeske, Gleichstellungsbeauftragte in Südlohn, ab dem 1. März gestaltet. Ab Mitte Mai referiert Elke Kellmann von der Deutschen Rentenversicherung Westfalen unter dem Titel „Für die Rente ist es nie zu früh“ über die Auswirkungen von Babypause, Teilzeitarbeit und unentgeltlicher Pflegetätigkeit auf die gesetzliche Alterssicherung.

Die Diplom-Mentaltrainerin Sonja Hüls erläutert unter dem Titel „Stressfrei in jeder Situation“ wie es beruflich und privat gelingen kann, der Hektik Grenzen zu setzen. Sie will Frauen ansprechen, die sich trotz vieler zu bewältigender Herausforderungen eine gelassene Grundhaltung und einen klaren Kopf im Alltag wünschen. Am 6. März spricht Sonja Hüls um 19 Uhr im Rathaus in Borken. Es folgen Veranstaltungen in Ahaus, Bocholt, Gescher, Gronau, Reken, Rhede und Vreden. Zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten lädt Anna Grütering-Woeste, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken, ein. Am 9. Mai heißt es in Südlohn „Meine Sprache kritisch sehen!“. Auch in Borken, Gescher, Rhede und Stadtlohn wird Grütering-Woeste zu Gast sein.

Mitte April startet das „Unternehmerinnenforum im Kreis Borken“, das die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) anbietet. Es richtet sich an Unternehmerinnen in der Nachgründungsphase. In drei Modulen, die jeweils sechs Unterrichtsstunden umfassen, erfahren die Teilnehmerinnen, wie sie die Innovations- und Wachstumsfähigkeit ihrer Firma stärken können. Dazu werden sie sich unter anderem mit Ziel- und Zeitmanagement, Stressmanagement und professioneller Kommunikation auseinandersetzen. Thema sind auch kaufmännische und steuerliche Fragestellungen. Die Module können auch einzeln gebucht werden. Interessentinnen können sich bei der WFG, Tel.: 02561/979990, anmelden.

Wer dagegen erst mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, der ist bei Ulrike Wegener richtig. Die Gründungsberaterin der WFG steht am 24. April in Bocholt und am 30. Oktober in Stadtlohn Rede und Antwort.

Irmgard Paßerschroer hofft, dass möglichst viele Frauen die vielfältigen Angebote nutzen. „Wir sind überzeugt, dass es sich lohnt.“

Foto: Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken, mit dem Programm der neuen Veranstaltungsreihe, das jetzt im Kreishaus sowie in den Rathäusern der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken ausliegt.

Prunksitzung des RCV für Menschen mit Behinderungen

CBF-Kreisverband und Lebenshilfe feiern Karneval

Alle drei Jahre ruft der RCV die närrische Session für Menschen mit Behinderungen aus. Bereits zum fünften Mal gestalten die Mitglieder des RCV gemeinsam mit dem CBF-Kreisverband Borken und der Lebenshilfe Borken und Umgebung e.V.  die Prunksitzung.
Am Freitag, 10. Februar 2012 ist es wieder so weit, für die Mitlgieder der beiden Vereine beginnt ein närrischer Tag im Festzelt in Raesfeld,  Zum Michael. Mit von dabei sind wie immer, die regelmäßig aktiven Mitglieder der Seniorengemeinschaften Raesfeld, Erle und Rhedebrügge. Zahlreiche Ehrengäste der Vereine sind geladen. Die Prunksitzung beginnt um 15.00 Uhr (Einlass: 14.30 Uhr) mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken und um 15.33 Uhr gibt der Sitzungspräsident Andre Szczesny die Bühne frei für das Karnevalsprogramm des RCV.
Zu jeder Karnevalssession für Menschen mit Behinderungen küren die Lebenshilfe und der CBF-Kreisverband jeweils ein Prinzenpaar. Im CBF müssen sich die Anwärterinnen und Anwärter dazu vorher an der Vogelstange des Schützenfestes beweisen, denn traditionell regiert das amtierende Schützenkönigspaar auch als närrische Hoheiten. Und die Ämter sind dieses Mal fest in heimischen Händen. Jonas Flück aus Raesfeld und Sara Beck aus Erle von der CBF Jugendgruppe „Nice2meet“ sind die Tollitäten. Für die Lebenshilfe regieren Frank Kölking und Monika Heisterkamp als Prinzenpaar. Sie wurden unter den vielen Interessentinnen und Interessenten für die Ämter ausgelost und haben sich über ihr Glück sehr gefreut. Zum ersten Mal wurden die Prinzenpaare, gemeinsam mit den Tollitäten von RRZ und RCV in Kamelle aufgewogen, am 12.11.2011 am Rathaus proklamiert und dem närrischen Volk im Festzelt vorgestellt. Für die Sitzung wird auch der Elferrat von Mitgliedern der beiden Vereine gestellt. Alle Akteure des RCV treten unentgeltlich auf und die Raesfelder Frauengemeinschaft übernimmt  die Kaffee-Bewirtung im Festzelt. Der Festwirt Wenzel Schwering und die Bäckereien Spangemacher und Stenert sponsern Kaffee und Kuchen und unterstützen somit auch den Karneval für Menschen mit Behinderungen. Nicht nur für die Mitglieder von Lebenshilfe, CBF und Seniorengemeinschaften sind die Prunksitzung und der Raesfelder Karneval ein ganz besonderes Fest mit einer langen Vorfreude, sondern auch die Mitglieder und Akteure des RCV, fühlen sich den Vereinen sehr verbunden. Was das neue Inklusionsgesetz aussagt, zelebriert der RCV, wie selbstverständlich schon seit einigen Jahren. „Für uns ist es eine reisige Freude, in die lachenden Gesichter zu schauen und so viel Feude verbreiten zu können!“ so Sitzungspräsident Andre Szczesny.

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