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Magisches Datum zieht viele Heiratswillige in den Raesfelder Schlossturm

Die beiden am meisten gefragten Hochzeitstermine des Jahres 2011 stehen vor der Tür. Am 11.11.11 und am 20.11.2011 wird man aus vielen Trauzimmern „Ja, ich will!“ hören. Auch im historischen Wasserschloss Raesfeld werden sich wieder viele Heiratswillige trauen; vor allem weil der 11.11. in diesem Jahr auf einen Freitag fällt. Allein an diesem Tag geben sich neun Paare im edlen Kamin- oder im romantischen Verlieszimmer des Schlossturms das Eheversprechen. „Sicherlich hilft das Schnapszahl-Datum dabei, sich an den Hochzeitstag zu erinnern. Für die meisten aber passt das außergewöhnliche Datum perfekt zu ihrem schönsten Tag im Leben“, sagt Ingrid Beiring, eine der Raesfelder Standesbeamtinnen. Im Augenblick arbeitet sie genau wie ihre Kolleginnen bereits an den Traureden. Denn eines ist klar – individuell soll es im Raesfelder Standesamt auch an den Tagen mit vielen Trauungen zugehen.

Doch auch Kurzentschlossene haben noch gute Chancen einen Termin für eine Hochzeit in dem stilvollen Ambiente des Wasserschlosses zu ergattern. Das Motto des Raesfelder Standesamts „Heiraten – rund um die Uhr“ macht es möglich: Die Standesbeamtinnen und -beamten machen sowohl an diesen magischen Daten wie auch an jedem anderen Tag gerne zusätzliche Stunden um Verliebte ins Eheglück zu begleiten. Denn Heiraten kann man in Raesfeld täglich, auch am Wochenende und an Feiertagen und somit gibt es viele freie Termine.

Alle Heiratswilligen, die zwar nicht an einem magischen Datum, dafür aber an einem magischen Ort heiraten möchten, lädt die Gemeinde Raesfeld gemeinsam mit der Gastronomie im Wasserschloss Raesfeld zur TRAUmZEIT ein. Der Tag des offenen Trauzimmers wird auch in diesem Jahr wieder am Kappesmarkt-Sonntag, 6. November 2011 von 11 – 18. Uhr in und am historischen Wasserschloss Raesfeld stattfinden. Weitere Informationen zum Heiraten im Schloss finden Sie unter www.schloss-trauungen.de.

Raesfeld – Trickdiebe erbeuten Bargeld

Raesfeld (ots) – Bei einem Trickdiebstahl in einem Schreibwarengeschäft auf der Weseler Straße erbeuteten drei Männer Bargeld in noch nicht bekannter Höhe. Gegen 12.10 Uhr betraten die bislang unbekannten Täter das Geschäft und verwickelten die Angestellten in ein Verkaufsgespräch. Zwischenzeitlich bat einer der drei darum, die Kundentoilette benutzen zu dürfen. Wenig später verließ das Trio den Laden und verschwand in unbekannte Richtung. Die Angestellten musste danach feststellen, dass aus dem Büro Bargeld entwendet worden war. Die Höhe des Gesamtschadens stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Die drei Diebe wurde wie folgt beschrieben: 1. Täter: Etwa 25-30 Jahre alt, ca. 1,65 m groß, normale Figur. Der Mann war mit einem weißen Pullover mit Reißverschluss, einer weißen Baseballkappe und blauer Jeans bekleidet. Er trug in beiden Ohren viereckige, glitzernde Ohrstecker. 2. Täter: Etwa 30 Jahre alt, 1,75 m groß und kurze, dunkle Haare. 3. Täter: Etwa 30 – 35 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, Glatze. Die Polizei sucht Zeugen. Wer Hinweise auf die drei Täter geben kann, meldet sich bitte bei der Kripo in Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 13.10.2011  14:51 Uhr

Raesfeld – Wohnanhänger entwendet

Raesfeld (ots) – Im Zeitraum zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen entwendeten bislang unbekannte Täter von dem Gelände eines Händlers für Reisemobile an der Straße Schwietering einen Wohnwagen der Marke Knaus Tabbert/Puccini. Der grau/creme/beigefarbene Anhänger besaß einen Fahrradträger, der auf der Zugdeichsel befestigt war. Der Wert des Fahrzeugs wurde mit mehr als 30.000 Euro angegeben. Hinweise nimmt die Kripo Borken 02861-9000 entgegen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 13.10.2011  09:17 Uhr

Manni Breukmann in Velen – Moderator im Gespräch mit Borio.TV

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Jeder kennt die Stimme von Manni Breukmann. Der Sportmoderator war  in der Backstube Mensing in Ramsdorf, um über sein aufregendes  Leben zu erzählen.

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Kinder, wie die Zeit vergeht- Frauenchor feiert Jubiläum

Der Raesfelder Frauenchor läd unter dem Motto „Kinder wie die Zeit vergeht“ zu einem Jubiläumskonzert am Sonntag, 16. Oktober, ab 17 Uhr in den Rittersaal ein. Vor 25 Jahren ist der Chor gegründet worden. Das ist ein Grund zum Feiern, dachten sich die derzeit 31 aktiven Mitglieder, die zu einer musikalischen Reise durch die Vereinsgeschichte nun alle Musikbegeisterte einladen.

Waren es damals noch Volkslieder und deutsche Liedgut, brachten im Laufe der Zeit neue Chorleiter frische Impulse wie Musicalmolodien und Evergreens in das Chorgeschehen. Der Erfolg des anschließenden Gospelkonzerts in der Erler Silvesterkirche sprach für sich. So werden am Sonntag, 16. Oktober Titel wie „What a wonderful world“ und „Down by the riverside“ ebenso zu hören sein wie „Ich hätt´ getanzt heut´Nach“ oder „Halleluja, sind ein Lied“ .

Sterben begreifen in Gemeinschaft

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Ehrenamtliche Hospizhelfer begleiten Bewohner in ihrer letzten Lebensphase /

Caritas-Aktionswoche

Raesfeld (cpg-press). In den vier Betreuten Wohngemeinschaften der Caritas Pflege & Gesundheit in Borken, Velen, Reken und Weseke können die Bewohner bis zu ihrem Lebensende verbleiben. Die Wohngemeinschaft und die mit ihr verbundenen Dienste bieten die Sicherheit in der Versorgung, die auch ein stationäres Altenheim oder ein Hospiz bietet. Hinzu kommt das Leben in Gemeinschaft.

„Eigentlich war sie schon im letzten Stadium ihres Lebens, als sie kam“, erinnert sich Beate Hörbelt, Leiterin der Betreuten Wohngemeinschaft im Caritas-Seniorenhaus Sankt Martin, Im Mensing 15 in Raesfeld, an die Bewohnerin Anna Fischer. Dennoch habe sie noch drei Jahre in der Wohngemeinschaft verbracht und sei durch das gemeinschaftliche Leben nochmals aufgeblüht. Zudem sei sie von einer ehrenamtlichen Hospizhelferin im letzen halben Jahr intensiv begleitet worden. Auch aus dem Krankenhaus sei sie nochmal zurück in die Wohngemeinschaft gekommen, um „zu Hause“ zu sterben.

„Die Wohngemeinschaft hat es ermöglicht, dass Anna Fischer ein soziales Umfeld hatte, in der sie sich geborgen fühlte“, erklärt Hospizkoordinator Andreas Gerdes. Die Caritas Pflege & Gesundheit organisiere mit der Betreuten Wohngemeinschaft einen Rahmen, damit das Leben und Sterben in einem familienartigen Umfeld gelingen könne. „Die soziale Anregung, die früher im familiären Umfeld erfolgte, übernehmen Mitarbeitende und Bewohner der WG.“

In der Zeit des Sterbens seien die Bewohner zu Anna Fischer ans Bett gegangen, um sich zu verabschieden. Der Pfarrer der Gemeinde habe die Krankensalbung gespendet und dabei die ganze Wohngemeinschaft mit einbezogen, berichtet Beate Hörbelt. Nach dem Tod von Anna Fischer haben alle zusammengesessen, von der Verstorbenen erzählt und gemeinsam gebetet. Aber mit jedem Sterben in der Wohngemeinschaft gehe das Leben in der Wohngemeinschaft auch weiter. „Nach dem Tod ist vor dem Tod“, so Hörbelt. „Gerade dadurch, dass der Tod nicht ausgeklammert wird und im Alltag vorkommt, wird er besprechbar und begreifbar und kann den Menschen die Angst nehmen“, sagt Andreas Gerdes.

Das Verbleiben der Sterbenden bis zu ihrem Lebensende habe auch Auswirkungen auf die Personalentwicklung bei der Caritas Pflege & Gesundheit, so Andreas Gerdes. Die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod sei wesentliche Voraussetzung, um eine hospizliche Haltung zu entwickeln, von der die Pflege getragen werde. Helfende Nähe und heilende Distanz seien unbedingt notwendig, um nachhaltig in der hospizlichen Arbeit wirken zu können. Zudem sei dieser Grundsatz als Korrektiv zu Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu sehen. „Die Caritas kann dadurch zeigen, wo ihr Ursprung liegt.“

Weitere Infos:

www.kompetent-zuverlaessig-immer.de

LKW schob PKW beim Überholen von der Straße

Auf der B 224,  kurz vor Ortsausgang Erle Richtung Dorsten, wollte am Dienstagmittag  gegen 14 Uhr  ein PKW-Fahrer einen LKW und einen Trecker überholen. Der LKW-Fahrer hatte wohl den überholenden PKW nicht gesehen und scherrte ebenfalls zum Ünerholen aus. Dabei kam es zu einer Kollision. Beide Fahrzeuge landeten auf dem gegenüberliegendem Grünstreifen. Verletzt wurde niemand.

Hünxe – Vier Verletzte bei Verkehrsunfall

Hünxe (ots) – Am Dienstag gegen 15.25 Uhr befuhr ein 41-jähriger Hünxer mit seinem Pkw die Schermbecker Landstraße (B 58) aus Richtung Drevenack in Richtung Wesel. Er erkannte zu spät, dass sich vor der Ampel an der BAB 3 ein Rückstau gebildet hatte und fuhr auf den Pkw eines 37-jährigen Schermbeckers auf. Durch die Wucht wurde dieser gegen den davor stehenden Pkw einer Familie aus Voerde geschoben. Insgesamt verletzten sich vier Fahrzeuginsassen, darunter ein vier Monate altes Kleinkind. Dieses sowie seine 28-jährige Mutter und der 37-Jährige wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Der Schaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 12.10.2011  09:00 Uhr

Raesfeld – Unfall fordert zwei Verletzte

Erle (ots) – Bei einem Verkehrsunfall auf der Rhader Straße wurden am Dienstagabend zwei Personen verletzt. Gegen 21.00 Uhr befuhr eine 50-jährige Frau aus Borken mit einem Kleintransporter die Rhader Straße in Richtung Bundesstraße 224. Als ihr ein 36-jähriger Mann aus Raesfeld mit seinem Traktor und Anhänger entgegen kam, berührten sich die beiden Fahrzeuge. Der Wagen der Frau aus Borken geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Kleintransporter gegen einen Straßenbaum. Die 50-Jährige und ihr 58-jähriger Beifahrer aus Borken wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Beide wurden mit dem Rettungsdienst zum Krankenhaus in Borken gebracht. Der 58-Jährige wurde zur Beobachtung stationär aufgenommen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 10.000 Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 12.10.2011  14:56 Uhr

Neuer Pastor von St. Martin Raesfeld und St. Silvester Erle Michael Kenkel

Ich bin 1967 zwar in Moers am Niederrhein geboren, jedoch in Dinklage im Oldenburgischen Teil unseres Bistums groß geworden. Meine Eltern stammen auch beide aus der Region.

Mein Vater war Maurer – er verstarb 2005 – und meine Mutter ist Hauswirtschafterin. Der Beruf meiner einzigen Schwester ist eigentlich interessanter: Bierbrauerin, jedoch arbeitet sie heute allgemeiner als Unternehmensberaterin.

Nach der Realschule besuchte ich das Gymnasium in Lohne. Ein Photokurs in dieser Schule hat zu einer meiner heutigen Hobbys geführt: das Photographieren. In diese Zeit des Schulwechsels fällt ein anderes Ereignis, welches für meinen weiteren Lebenslauf sehr wichtig wurde: ich lernte den Kolpingverband kennen. Zunächst über eine Jugendfahrt nach Straßburg, dann durch verschiedene Kurse und Tagungen im Oldenburger Land und die aktive Kolpingfamilie in Dinklage. Schnell begeisterte ich mich für die Ziele und Aufgaben dieses Verbandes und wurde von 1984 – 1986 Landesleiter für Jungkolping des Landes Oldenburg. Hier entstand die Idee, Priester zu werden: Ich wollte das, was ich hier in diesem Verband tat, hauptberuflich machen. Ich wollte Menschen nicht dadurch glücklich machen, dass ich ihnen schöne Häuser baute, sondern indem ich ihnen Gottes Gegenwart vermittle.

So machte ich 1986 Abitur und fing trotz damaliger Freundin sofort in Münster an, als Priesteramtskandidat Theologie zu studieren. Dieser Berufswunsch schwankte immer wieder, doch letztlich wurde er immer fester. Nach 6 Jahren Studium in Münster und Wien machte ich 1992 mein Diplom. Im Januar 1993 folgte die Diakonenweihe und ein schönes Jahr in Delmenhorst und Ganderkesee.

Am 22. Mai 1994 wurde ich durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann zum Priester geweiht. Für die ersten vier Jahre ging es nach Emsdetten. Bis 1998 wirkte ich dort mit Pfarrer Josef Achterfeld an St. Pankratius. In der Zeit haben Jugendliche der Gemeinde auch die Leidenschaft des Motorradfahrens geschürt, so dass ich mir neben einem VW-Bus nun auch einen zweiten Kindheitstraum erfüllte: den Motorradführerschein. Eine ausrangierte Polizeimaschine, eine BMW K 75 RT nutze ich heute gerne für Urlaubsfahrten nach Irland.

2004 wurde ich dann zum Pfarrer in Holdorf und Handorf-Langenberg ernannt. Diese beiden Gemeinden sind nun fusioniert und die nächste Fusion mit Steinfeld steht an, die ich noch mit vorbereiten durfte. Bei all den vielen Verwaltungsaufgaben bereitet die seelsorglichen Tätigkeiten doch große Freude: Priester ist der schönste Beruf, den es gibt! Und man kann sehr viel tun, wenn man andere unwichtige Dinge weglässt, die “man” für unbedingt notwendig hält, wie z. B. den Fernseher. Ich habe ihn abgeschafft, und hatte dadurch z. B. Zeit, dies hier heute zu schreiben.

Ich freue mich nun auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Ihr Pastor Michael Kenkel

Herbstzeit-Unfallgefahren lauern

Schermbeck (pd). Laub, Regen, Fahrbahnnässe, Nebel, Dämmerung in den Morgenstunden oder früh einsetzende Dunkelheit am Abend verändern in dieser Jahreszeit die Verkehrsverhältnisse zum Nachteil aller Verkehrsteilnehmer. Deshalb sollten alle Verkehrsteilnehmer ihr Verhalten den jahreszeitlichen Bedingungen anpassen. Beispielsweise kommt bereits im Herbst der korrekten Beleuchtung aller Fahrzeuge im Straßenverkehr eine besondere Bedeutung zu. Während der Dämmerung und bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, sind die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen zu benutzen, auch bzw. gerade an Fahrrädern. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass batteriebetriebene Stecklichter als alleiniges Beleuchtungseinrichtungen nicht ausreichend sind. Gemäß der Straßenverkehrszulassungsordnung muss ein Fahrrad eine dynamobetriebene Beleuchtungseinrichtung haben. Batterielicht ist nur zusätzlich erlaubt.

Wir empfehlen, jederzeit mit Licht zu fahren, nicht nur an Herbst- und Wintertagen sowie bei Regen, Nebel und Schneefall. Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ist den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen anzupassen. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke angehalten werden kann! Im Interesse der eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer rät die Polizei in diesen Jahreszeiten zu einer besonders defensiven Fahrweise und besonderer Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Auch für die Fußgänger ist eine Anpassung an die besonderen Verkehrsverhältnisse zu empfehlen. Helle Kleidung, bei Kindern möglichst mit reflektierenden Materialen versehen, verbessert erheblich die Sichtbarkeit von Fußgängern.

Schermbeck – Diebstahl eines Quads Zeugen gesucht

Schermbeck (ots) – In der Zeit von Montag, 22.00 Uhr, bis Dienstag, 06.45 Uhr, stahlen bislang unbekannte Täter ein schwarz-grünes Quad der Marke Jingling. Das Fahrzeug war geparkt vor einem Wohnhaus an der Paßstraße und ist auf das Kennzeichen: WES-X485 zugelassen.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 11.10.2011  09:48 Uhr

Der Herbst -Erle im abendlichen Glanz der Herbstsonne

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O stört sie nicht, die Feier der Natur.
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

von Friedrich Hebbel

In unserer Vorstellung verbinden wir die vier Jahreszeiten mit bestimmten Bildern.

Der Frühling bringt als Erneuerer das frische Grün, der Sommer hat Wärme und Blütenpracht, der Herbst ist die Zeit der Reife für Früchte und Rosen, der Winter ist die Zeit des Rückzuges und Vergehens – das Lebensgrün macht Platz für Grau und Weiss, Eis und Schnee.

Besonders jetzt im Herbst sieht auch das kleine Dorf Erle, wenn auch von dicken Regenwolken überlagert, sehr beschaulich und schön aus.

Die Ernte ist eingefahren, die Bauern bereiten ihre Felder für den Winter vor. Alles hat seine Zeit und wer das Positive in den vier Jahreszeiten sieht, der freut sich auch darüber, in einem Land leben zu dürfen, wo es diesen zeitlichen Wechsel  gibt. Was ist das schönste Strandleben wert, wenn es nicht die vier unterschiedlichen Jahreszeiten zu erleben gibt.

Heilpädagogischer Kindergarten des Kreises nimmt ab 2012 auch Kinder ohne Handicap auf

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Schautag am Sonntag, 16. Oktober / Anmeldungen für das nächste Kindergartenjahr laufen

Kreis Borken (pd). Der Heilpädagogische Kindergarten des Kreises in Borken nimmt ab dem 1. August auch Mädchen und Jungen ohne einen besonderen Förderbedarf auf. Er wandelt sich dann in einen integrativen Kindergarten. Über die besonderen Möglichkeiten der Einrichtung können sich Interessierte am kommenden Sonntag, 16. Oktober, informieren. Von 15 bis 17 Uhr sind die Türen der Einrichtung an der Mozartstraße 27 in Borken geöffnet. Bei schönem Wetter haben Kinder dann auch die Gelegenheit, eine Runde auf Kindergartenpony Roy zu reiten. Das Anmeldeverfahren für das nächste Kindergartenjahr läuft vom 21. November bis zum 3. Dezember.

Ab dem Sommer 2012 können in der Tageseinrichtung 36 Kinder vorrangig im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden. Sie erfahren in der Einrichtung an der Mozartstraße eine intensive und eine individuelle Begleitung in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung. „Dabei ist es nicht entscheidend, ob ein besonderer Förderbedarf festgestellt wurde oder nicht“, erklärt die Leiterin des Kindergartens, Roswitha Kölker-Krüchting. Der Kindergarten biete besonders günstige Rahmenbedingungen für eine persönliche Förderung. Dazu gehörten die kleine Gruppengröße und die heilpädagogische Ausbildung vieler Erzieherinnen. „Unsere intensive und differenzierte Zugangsweise auf jedes einzelne Kind ist unsere Stärke“, so Kölker-Krüchting.

Neben einer heilpädagogischen Gruppe mit acht bis neun Plätzen bietet der Kindergarten in Zukunft zwei integrative Gruppen für je 15 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Dabei können die Eltern wählen, ob ihr Kind 25, 35 oder 45 Stunden betreut werden soll.

Die Leiterin Roswitha Kölker-Krüchting steht Interessierten gerne auch zu anderen Zeitpunkten für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Sie ist erreichbar unter Tel.: 02861/943245. Weitere Informationen zum Kindergarten gibt es im Internet unter www.hpk-borken.de.

„Wird jetzt unser Wald verheizt?“ Podiumsdiskussion am Mittwoch um 19.30 Uhr im Kreishaus / Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken lädt ein

Kreis Borken (pd). Unter dem Titel „Wird jetzt unser Wald verheizt?“ diskutieren am Mittwoch, 12. Oktober, Waldbauern und Naturschützer im Kreishaus in Borken. Die Veranstaltung der Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken beginnt um 19.30 Uhr. Alle Interessierten sind eingeladen über Möglichkeiten und Grenzen der Energiegewinnung aus dem Wald zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Martin Hillenbrand, Vorsitzender der Naturfördergesellschaft, konnte für die Veranstaltung namhafte Referenten gewinnen. Der Vorsitzende des Waldbauernverbandes NRW, Dr. Philipp Freiherr Heereman, wird erläutern, welche wirtschaftlichen Funktionen der Wald aus seiner Sicht erfüllt. Als Vertreter des Naturschutzbundes (NABU) NRW befasst sich Dr. Wolfhard von Boeselager mit der Rolle des Waldes für den Naturschutz. Clemens Freiherr von Oer wird sich als Waldbesitzer und Betreiber einer Hackschnitzelheizung mit der Bedeutung von Holz als energetischem Rohstoff auseinandersetzen. Mit dabei sind außerdem Uwe Schölmerich, Landesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft naturgemäße Waldwirtschaft NRW“, und Alfred Edelhoff vom Regionalforstamt Münsterland. Nach den Kurzvorträgen sind Referenten und Gäste zur Diskussion eingeladen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der ersten Klimawoche im Kreis Borken statt. Die Naturfördergesellschaft möchte das Spannungsfeld zwischen der Energiegewinnung aus Holz und möglichen Belastungen für die Umwelt beleuchten.

Fragen zu der Veranstaltung beantwortet Georg Nottelmann aus dem Fachbereich Natur und Umwelt der Kreisverwaltung, Tel.: 02861/82-1436, Mail: [email protected].

Zusammenleben mit Menschen mit Demenz

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Veranstaltung am Dienstag im Pfarrheim St. Walburga in Velen-Ramsdorf: „Therapieansätze zur Vermeidung von Mangelernährung“ / Aktionswoche

Borken/Velen-Ramsdorf (cpg-press). In der Beratungsstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen der Caritas Pflege & Gesundheit des Caritasverbandes für das Dekanat Borken geht Dorothea Rinke einfühlsam auf die Probleme der Ratsuchenden ein. Neben der Klärung von Sachfragen gibt sie den pflegenden Angehörigen vor allem das Gefühl, mit ihren Sorgen und Nöten ernst genommen zu werden.

Im Rahmen der Caritas-Aktionswoche „Kompetent. Zuverlässig. Immer.“ heißt es am Dienstag, 11. Oktober, in der Abendveranstaltung im Pfarrheim St. Walburga in Velen-Ramsdorf, Ravendyk 11: „Therapieansätze zur Vermeidung von Mangelernährung bei Menschen mit Demenz“. Referent des Abends ist der Mediziner Dr. Rainer Wirth. Beginn ist um 19 Uhr, Der Eintritt beträgt fünf Euro, teilte der Caritasverband Borken als Veranstalter mit.

„Gestresst, belastet und tief traurig über die Persönlichkeitsveränderung“ sei mancher Angehörige, der die Beratungsstelle aufsucht, berichtet Dorothea Rinke weiter. Durch zunächst unverständliche Verhaltensweisen des Erkrankten, etwa ein veränderter Tag-Nacht-Rhythmus oder eine wirre Kommunikation, könnten pflegende Angehörige bereits kurz vor einem Zusammenbruch stehen. Durch unverständliche Verhaltensweisen des Erkrankten wie beispielsweise ziellose Unruhe, Anschuldigungen, ständiges Suchen und Verstecken oder wiederholtes Fragen könnten Angehörige bereits erheblich belastet sein. Ziel der Beratung sei es, das veränderte Verhalten des erkrankten Angehörigen verstehen zu lernen und für Entlastung zu sorgen.

Dementiell erkrankte Menschen bräuchten vor allem Lob und Anerkennung für ihr Selbstwertgefühl sowie liebevolle Anleitung und Beschäftigung. „Diese Anforderungen sind für gestresste Angehörige aber nur schwer zu erfüllen“, weiß Dorothea Rinke. Daher sollten Angehörige – ohne schlechtes Gewissen – die Betreuungsangebote auswählen, von denen sie sich am meisten entlastet fühlten, rät sie.

„Angehörige müssen sich bei den Leistungen der Pflegeversicherung gut auskennen, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten“, sagt Dorothea Rinke. Dazu sei es günstig, frühzeitig in die Beratungsstelle zu kommen. Wenn die Diagnose feststehe, könne ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Dorothea Rinke hilft bei der Antragstellung wie auch bei der Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).

Mit einem Bündel von Leistungen der verschiedenen Fachdienste könne sich die Pflegefamilie ein Gerüst bauen, um mit der Situation zurecht zu kommen. Neben der ambulanten Pflege könne das etwa der Zeitintensive Betreuungsdienst (ZIB), die Tagespflege oder das Demenzcafé sein. Auch die Teilnahme an Pflegekursen und Gesprächskreisen für pflegende Angehörige erziele entlastende Effekte.

(Ihre Beratung müsse zu einer Balance zwischen Nächstenliebe und Selbstliebe führen, um die Pflegesituation nachhaltig zu verbessern, meint Dorothea Rinke. „Wenn Angehörige sich mit ganz viel Liebe dem Demenzkranken und sich selbst zuwenden, kann das Zusammenleben mit Menschen mit Demenz gelingen.“)

„Der Entwicklung einen Schritt voraus“

„Mein Mann erzählte immer das Gleiche und suchte für alles eine Ausrede“, erinnert sich Therese Schneider an die Anfangszeit der Erkrankung. Sie konnte ihren Mann gegen erhebliche Widerstände bewegen, sich beim Facharzt vorzustellen, der die Diagnose Demenz stellte. Daraufhin sei ihr Mann ausfallend geworden, „weil er davon nichts hören wollte“. Beim zweiten Mal in der Arztpraxis war die Demenz schon weiter fortgeschritten und der Widerstand war gebrochen.

Dorothea Rinke habe in der Beratung die Angehörigen ermutigt, eine Pflegestufe zu beantragen „Wir haben viele Gespräche geführt, damit sich Frau Schneider entscheiden konnte.“ Die Erstellung eines Gutachtens und die Beantragung der Pflegestufe sei „ein furchtbarer Kampf“ gewesen, erinnert sich Therese Schneider. Aber durch den gestörten Tag-Nacht-Rhythmus ihres Mannes war sie mir ihren Kräften am Ende und brauchte dringend Entlastung, um einem Zusammenbruch zuvor zu kommen. Während ihr Mann eine Zeit in der Kurzzeitpflege verbrachte, ließ sie das Haus umbauen und das Bad pflegegerecht einrichten, um ihren Mann im Rollstuhl unter die Dusche fahren zu können. „Damit waren wir der Entwicklung einen Schritt voraus.“

Mittlerweile wählt sie gezielt Pflegemaßnahmen und Betreuungsleistungen aus dem Leistungsspektrum der Fachdienste aus. Morgens und abends kommt der Pflegedienst, der ihren Mann wäscht und versorgt. Der ZIB kommt zwei Mal zwei Stunden die Woche, währenddessen sie Besorgungen erledigen kann. Einmal in der Woche gibt sie ihren Mann in die Tagspflege. Die Kurzzeitpflege nahm sie in Anspruch, als sie zehn Tage im Spessart Urlaub machte. „Das hat uns beiden richtig gut getan. Ich konnte abschalten und genießen.“

„Das Schwierigste für meine Mutter war, sich Hilfe zu holen“, erinnert sich die Tochter an den Einstieg einen kontinuierlichen Beratungsprozess. Mittlerweile sei sie sehr selbstständig geworden und wisse ihre Ansprüche bei den Behörden und anderen Institutionen durchzusetzen. Dabei habe Dorothea Rinke geholfen, etwa Pflegeanträge auszufüllen oder einen Widerspruchstext zu formulieren. „Wenn ich jetzt noch Fragen habe, weiß ich, wo ich hingehen kann“, sagt Therese Schneider.

Foto: Dementiell erkrankte Menschen brauchen Lob und Anerkennung: Dorothea Rinke vom Caritasverband Borken berät pflegende Angehörige.

Olaf Thon lief in Reken für einen guten Zweck

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Nett, offen und moderat, so präsentierte sich Olaf Thon in den frühen Morgenstunden beim 24-Stundenrennen in Klein Reken auf dem Gevelsberg.

Mit der Startnummer 69 ging am Samstagmorgen, pünktlich um 8.30 Uhr, der Ex-Nationalfußballspieler Olaf Thon in Klein Reken auf dem Gevelsberg an den Start zum 24-Stundenrennen. Gutgelaunt kam der Ex-Schalker Fußballspieler an und ging gleich mit den Organisatoren und den Fans auf Tuchfüllung.

Er kam auf Einladung von Organisator Rainer Kanczor und erklärte sich nach Anfrage spontan bereit, zu Gunsten für den Ambulanten Kinderhospizdienst  Kreis Recklinghausen einige Runden  zu laufen. Rund 10 km Strecke absolvierte der Ex-Schalke Spieler an diesem Tag.

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Verkehrsunfall zwischen Lkw und Linienbus

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Am 09.10.2011,gegen 20:13 Uhr, bog ein 30-jähriger Mann aus Moldawien mit seinem Sattelzug von der Straße „Der Poll“ nach links auf die Bocholter Str. ein. Beim Abbiegen übersah er einen Linienbus, der die Bocholter Str. von Borken in Richtung Bocholt befuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch den heftigen Aufprall wurde die hintere Achse des Aufliegers abgerissen. Der 55-jährige Linienbusfahrer aus Münster erlitt schwere Verletzungen. Er wurde zum Bocholter Krankenhaus gefahren und verblieb dort zur Beobachtung. 13 Fahrgäste wurden vorsorglich zum Borkener Krankenhaus gefahren und konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Der nicht mehr fahrbereite Linienbus wurde von der Unfallstelle geschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 35.000.-€. Die Bocholter Str. blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis 22.15 Uhr voll gesperrt.

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Supergaudi – 1. Oktoberfest des Bürgerschützenvereins in Erle

Es war der absolute Hammer, was der Erler Bürgenschützenverein mit dem 1. Oktoberfest auf die Beine gestellt hat. Feste mit Wiesn-Stimmung gibt es mittlerweile an jeder Ecke, jede Stadt und in fast in jedem Dorf. Dass aber bereits um 19 Uhr das Zelt bis auf den letzten Platz gefüllt war, um 20 Uhr die Gäste auf den Tischen und Bänken standen, das ist eigentlich nicht normal. Egal wo das Auge an diesem Abend auch hin schaute: Fesche Dirndle, Lederhosen, karierte Hemden bei Jung und Alt  waren angesagt.

Treffen der Gruppe „Wir in Erle“ im Heimathaus

Am Dienstag, 11. Oktober, trifft sich die Gruppe “Wir in Erle”  um 19:30 Uhr im Heimathaus.

Interessierte Bürger sind jederzeit willkommen!

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