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Fallende Blätter, dunkle Tage – die Zeit der Winterdepressionen

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Null Bock, trübe Stimmung! Allerheiligen, Totensonntag – oh Schreck auch das noch! Der Herbst ist da und viele Menschen verfallen  in die Winterdepressionen. Was ist das überhaupt und was können Betroffene dagegen tun? Ein Gespräch mit Psychotherapeut und Psychiater Dr. Thomas Plenge gibt Einblicke in das Wintertief!

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Unabhänge -UWG Raesfeld-Erle- treffen in Dömitz

(pd). Das jährliche Treffen der UWG Dömitz, Raesfeld-Erle und VV Wehl fand in diesem Jahr in Dömitz statt. Die UWG Dömitz hatte zu einem interessanten Programm geladen.

Nach der Besichtigung der Hafenanlagen mit dem Hotel und Beachbereich wurden erste Gedanken bei einem Abendessen im Hafenhotel ausgetauscht. Der darauf folgende Sonntag wurde traditionell mit einem Gottesdienst begonnen. Diese Mal in besonders festlicher Atmosphäre, da es sich um den Erntedank-Gottesdienst handelte. Als nächstes wurden in Grabow eigenhändig Schaumküsse produziert und es gab Informationen rund um einen der größeren Arbeitgeber der Umgebung , der Grabower Süsswaren GmbH. Dömitz ist seit diesem Jahr auch um eine weitere Sehenswürdigkeit reicher. Die Festung hat eine neue Holzzugbrücke nach historischem Vorbild bekommen. Einzelheiten dazu wurden vom Leiter des Festungsmuseums, Jürgen Scharnweber, an die Teilnehmer anschaulich vermittelt. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Besuch des archäologischen Freiluftmuseums in Sternberg Groß Raden bei Schwerin. Es handelt sich dabei um eine altslawische Siedlung aus dem 9. Und 10 Jahrhundert.

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Schermbeck – Rentner bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schermbeck (ots) – Ein 73-jähriger Radfahrer aus Hünxe wurde am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Er befuhr gegen 10.15 Uhr den Radweg der Maassenstraße aus Richtung Schermbeck-Gahlen kommend in Richtung Schermbeck. Im Kreuzungsbereich mit der Alte Poststraße querte der Radfahrer die Fahrbahn der Maassenstraße. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit dem nachfolgenden Lkw eines 26-jährigen Mannes aus Oberhausen. Durch den Zusammenstoß wurde der 73-Jährige zu Boden geschleudert und musste anschließend nach notärztlicher Erstversorgung schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber einer Spezialklinik zugeführt werden. Für die Dauer der Erstversorgung des Verletzten und der Unfallaufnahme war die Massenstraße gesperrt. Der Verkehr wurde durch Polizeibeamte abgeleitet.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 20.10.2011  10:37 Uhr

50 Jahre Unabhängige in Erle und Raesfeld

In diesem Monat  feierte die UWG Raesfeld-Erle ein halbes Jahrhundert unabhängigen Gedankengutes in Erle und Raesfeld. Man feierte  Gemeinsam mit dem Bürgermeister Raesfelds, Kollegen aller im Rat vertretenden Fraktionen, Freunden der ehemaligen VVWehl 70 und vielen Vertretern der unabhängigen Wählergemeinschaften aus dem ganzen Kreis Borken. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden der UWG Raesfeld-Erle, Wolfgang Warschewski  überbrachte der Vorsitzende der UWG des Kreises Borken, Jörg von Borczyskowski,  Grüße der Kreistagsfraktion. In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit der örtlichen unabhängigen Wählergemeinschaften als Unterstützung  der Arbeit der Kreis-UWG. Besonders bedankte er sich für die langjährige Arbeit von Richard Temminghoff im Kreistag und Wolfgang Warschewski in der Kreis-UWG.

Die Historie der Unabhängigen in Erle und Raesfeld wurde von Günter Wachtmeister in einem launigen Vortrag beleuchtet.

Abgerundet wurde der  Vormittag durch einen Vortrag über die Entwicklung von unabhängigen Wählergemeinschaften und deren politischer Bedeutung von Marcel Winter von der Universität Duisburg-Essen.

Die „Femeiche“ in Raesfeld-Erle erhält neue Stützen

Zimmerei erneuert in der nächsten Woche Konstruktion / Uralter Eiche geht es gut

Raesfeld-Erle (pd). Die Femeiche in Raesfeld-Erle erhält in der kommenden Woche neue Stützen. Der Kreis Borken hat eine Zimmerei aus Borken beauftragt, vier der alten Exemplare auszutauschen und die übrigen zu überprüfen. Am 26. und 27. Oktober wird die Firma Lechtenberg tätig werden. Bereits seit rund 100 Jahren sorgt ein Stützgerüst dafür, dass die Krone des Baumes nicht auseinanderbricht. Experten schätzen das Alter der Eiche auf an die 1000 Jahre. Der Kreis Borken führt den Baum in seinem Verzeichnis der Naturdenkmale. Bis ins 16. Jahrhundert tagte unter dem Baum das Femegericht, das über Schwerverbrechen wie Mord und Brandstiftung urteilte.

„In den vergangenen Jahren hat sich die Femeiche hervorragend entwickelt“, erklärt Norbert Stuff aus dem Fachbereich Natur und Umwelt. „Die Krone ist in einem hervorragenden Zustand und die Stammreste sind in den vergangenen 25 Jahren um einige Zentimeter gewachsen.“

Erste Skizzen für ein Ständerwerk, das den Baum stützen sollte, stammen aus dem Jahr 1911. Schon damals war deutlich, dass der Baum von innen faulte und ohne Hilfe nicht überleben würde.

Um den Hohlraum im Stamm ranken sich viele Geschichten. Die bekannteste berichtet vom preußischen Kronprinz Friedrich Wilhelm, der 1819 mit seinen beiden Generälen an einem Frühstückstisch in der Eiche Platz genommen haben soll.

„Wenn man genau hinschaut, besteht der Baum jetzt aus drei Teilen, die einst einen mächtigen Stamm formten“, erläutert Stuff. Um möglichst gute Bedingungen für die Femeiche zu schaffen, ist in Raesfeld in den vergangenen Jahrzehnten einiges unternommen worden. So ist im Jahr 1996, unterstützt durch die Erler Bevölkerung, der alte Zaun um die Eiche wieder hergestellt worden. In den 1960er Jahren entfernten Baumpfleger abgestorbene Baumteile und tauschten den Boden aus. 1986 wurde im Umfeld des Baumes Lavagranulat eingebracht und der Großteil der Stützen erneuert.

Im kommenden Jahr soll der Boden erneut gelockert und mit Bodenorganismen angereichert werden, die den Wurzeln die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen erleichtern. Kleinere Schnitte in der Krone und am Stamm sollen das Wachstum lenken und den guten Zustand erhalten.

MusikerInnen gesucht

Für ein Musikprojekt suche ich zur Gründung einer Band noch drei oder vier Musiker/Musikerinnen zwischen 35 und 55 Jahren (plus-minus irgendwas. Wichtig ist, dass es passt).

An Instrumenten werden vor allem Gitarren, Drums, Percussions und evtl. Keyboard/Klavier gesucht. Aber auch andere Instrumente (z. B. Akkordeon, Mundharmonika, Geige/Fidel, Mandoline, Banjo oder andere exotische Dinge) sind herzlich willkommen. Da einer der Schwerpunkte der mehrstimmige Gesang sein soll, wäre es gut, wenn ihr etwas Stimme mitbringt.

Die Musik (Cover und eigene Songs) soll aus einem Mix aus Folk, Swing, Blues, Country…, eben alles, was man auch unplugged und ohne High-Tech-Bühnen-Equipment spielen kann, bestehen.

Ich selbst spiele Bass-, Rhythmus- und Steelgitarre, kann aber auch ’mal am Keyboard oder den Drums einspringen.

Natürlich soll es irgendwann einmal zu öffentlichen Auftritten kommen. Jedoch steht im Vordergrund keine kommerzielle Absicht sondern rein der Spaß an der Musik.

Wer also aus dem näheren Umkreis von Raesfeld kommt, auch Spaß an der Musik und Interesse hat, etwas Neues auszuprobieren, meldet sich bei

Frank Neumann
Tel.: 0151 23527484

Fragen können natürlich auch vorab per E-Mail oder im Kommentarbereich der Blogseite (Musiker/innen gesucht) gestellt werden.

CDU Schermbeck begrüßt die Debatte um die Abschaffung des Solidaritätszuschlags!

Die CDU Schermbeck verfolgt die Debatte um eine mögliche Abschaffung des Solidaritätsbeitrages mit großem Interesse.
Noch vor Beginn der aufkommenden Debatte hatte der CDU-Gemeindeverband über den CDU-Kreisverband Wesel einen Antrag an den CDU-Bundesparteitag gestellt, welcher vom 13. bis 15.11.2001 in Leipzig stattfindet.

Inhalt des Antrages ist nicht nur die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages ab 2019, sondern auch die sofortige Entbindung der Kommunen von den Kosten der Deutschen Einheit, welche bis heute in den „Fonds Deutsche Einheit“ gezahlt werden.

„Natürlich können wir auch damit leben, wenn der Soli-Zuschlag bereits früher als 2019 entfällt, aber für uns ist zunächst wichtig, dass das Thema überhaupt in den Fokus rückt. Über 20 Jahre nach der Einheit muss die Frage erlaubt sein: Benötigen wir diese Form der Unterstützung überhaupt noch?“ erläutert CDU-Vorsitzender Christian Hötting den Antrag.

Fakt ist, dass viele Kommunen bereits Kredite aufnehmen müssen um den Solidarbeitrag zu bezahlen und es im Osten des Landes Kommunen gibt, welche überlegen, wie sie ihr Geld anlegen.

„Man darf an dieser Stelle nicht pauschal urteilen. Wir müssen genau hinsehen, wie der Stand ist und ehrlich zueinander sein. Fördermittel dürfen nicht zu einem Selbstzweck werden. Zum einen entlasten wir jeden Bürger der Steuern zahlt und damit dem Staat gegenüber eine Leistung erbringt sofort und die Kommunen werden ebenfalls entlastet und die fast nur noch auf dem Papier existierende kommunale Selbstverwaltung gestärkt.“ nennt Hötting die Vorteile.

Die CDU Schermbeck wird die Diskussion aufmerksam verfolgen und begleiten.

Antrag des CDU-Kreisverbandes Wesel an den 24. Bundesparteitag der CDU in Leipzig

Der Bundesparteitag möge wie folgt beschließen:

1. Der 1991 „zur Deckung der Kosten der Deutschen Einheit“ eingeführte Solidaritätszuschlag wird nach dem bisher vereinbarten Ende im Jahre 2019 ersatzlos abgeschafft und es erfolgt keine Verlängerung oder Weiterführung unter anderem Namen („Bildungssoli“, etc…). Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird beauftragt, die Grundlagen hierfür zu schaffen und sich dafür gegenüber der Bundesregierung einzusetzen.

2. Die Kommunen sind umgehend von den Solidarkosten für die Deutsche Einheit (Fonds Deutsche Einheit) zu entbinden. Die gesetzlichen Maßnahmen sind sofort einzuleiten.

Begründung:

2019 läuft nach derzeitiger Gesetzeslage der 1991 eingeführte Solidaritätszuschlag aus. Spätestens dann sollte es den bisher unterstützten Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen möglich sein, auch ohne diese Förderung auszukommen.

Fast dreißig Jahre nach der Deutschen Einheit besteht aus unserer Sicht keine Notwendigkeit mehr, sowohl den Solidaritätszuschlag als auch den Solidarbeitrag der Kommunen (Fonds Deutsche Einheit) aufrecht zu erhalten.

Es muss vermieden werden, dass Bundesländer mittels Dauersubventionen nicht dazu angehalten werden, ihre Haushalte so aufzustellen, dass sie auch ohne diese Hilfe auskommen. Wer eine Subvention dauerhaft bezieht, richtet sich auch dauerhaft damit ein und verspürt wenig Anreiz, dies zu ändern.

Die Infrastruktur in den oben erwähnten Bundesländern ist längst nicht mehr so förderungswürdig, wie 1991 und zahlreiche Städte und Gemeinden in den übrigen Bundesländern verfügen mittlerweile über eine wesentlich schlechtere Infrastruktur. Verschärfend kommt hinzu, dass viele Städte und Gemeinden die Kosten für den Solidarpakt „Fonds Deutsche Einheit“ mittlerweile nur noch über die Aufnahme von Krediten begleichen können. Die Bürger tragen damit auf zweierlei Weise als Steuerzahler die Kosten der Einheit.

Weiter kommt erschwerend hinzu, dass noch heute zahlreiche Firmen und Gewerbetreibende mittels Förderungen in die ostdeutschen Bundesländer „abgeworben“ werden. Förderungen, welche mittels des eigenen Solidarbeitrages bezahlt werden. Im Prinzip zahlen wir die Verlagerungen unserer Firmen auch noch selbst.

Der Bundesfinanzhof in München entschied 2009 und 2010 zwar zugunsten der Verfassungskonformität des Solidaritätszuschlages, betonte aber „…er dürfe nicht zu einem dauerhaften Instrument der Steuerumverteilung werden…“ (AZ: II R 50/09 und II R52/10). Spätestens 2019 könnte es daher für den Bund schwierig werden, den Solidaritätszuschlag zur Finanzierung der deutschen Einheit zu begründen.

Ebenfalls wollen wir vermeiden, dass aus dem Solidaritätszuschlag eine Bildungs-Solidaritätszuschlag o.ä. wird und die Belastung der Bürger in diesem Bereich zu einer unendlichen Geschichte.

Nach dem wenig erfreulichen Hin und Her im Bereich der Steuerpolitik unter dem Stichwort „Mehr Brutto vom Netto“, wäre dies eine effektive Entlastung der Bürger, welche den Bundeshaushalt nicht belasten dürfte, da diese Mittel in den Aufbau Ost fließen und nicht in die Rente oder das Gesundheitswesen.

Mit einer Abschaffung des Solidarbeitrages der Kommunen für den Aufbau Ost entlasten wir diese enorm und beseitigen mittlerweile mehr als offenkundige Schieflagen. Eine Förderung nach Himmelsrichtung darf es nicht mehr geben, bzw. hat sich nach über 20 Jahren nach der Wiedervereinigung erledigt.

Wir stellen dennoch fest:

Die Einführung der Solidarbeiträge der Bürger und der westdeutschen Kommunen 1991 war folgerichtig und ein wichtiger Beitrag hinter dem wir als CDU, als Partei der deutschen Einheit, stehen. Dieser Beitrag darf aber nicht endlos fortgeführt und zum Selbstzweck werden, denn sonst entzieht er sich selbst seiner Legitimation und der Akzeptanz durch die Bevölkerung.

Deutsch-niederländische Nachbarschaft braucht Pflege

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Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland wird 50 Jahre alt / Feier am 29. Oktober in Rhede

Kreis Borken (pd). „Gute Nachbarschaft braucht Pflege“ ist das Motto der Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland. Am Samstag, 29. Oktober, feiert die Vereinigung ihr 50-jähriges Bestehen. Alle Interessierten sind zu einer Gesprächsrunde ins Pfarrheim Heilige Familie an der Südstraße 22 in Rhede eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und wird gegen 16.30 Uhr enden. Anmeldungen sind bis zum 24. Oktober in der Kulturabteilung des Kreises Borken möglich, Tel.: 02861/82-1350, Mail: [email protected]. Die Teilnahme ist kostenlos.

Sieben Persönlichkeiten aus der Grenzregion werden diskutieren, wie sich die deutsch-niederländischen Beziehungen in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben und wo künftige Herausforderungen liegen. Mit dabei sind unter anderem der ehemalige Oberkreisdirektor des Kreises Borken, Raimund Pingel, heute Vorstand der Westfalen-Initiative, und Bundestagsmitglied Johannes Röring aus Vreden.

Die niederländische Seite vertreten fünf erfahrene Politiker. Henk Aaldering ist Bürgermeister der Gemeinde Bronckhorst. Elsabe Kalsbeek Baroness Schimmelpenninck van der Oije war lange Mitglied der Ersten Kammer des niederländischen Parlaments. Der ehemalige Direktor des Staring-Instituts Henk Krosenbrink ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland. Henk Ormel ist Mitglied in der Zweiten Kammer in Den Haag und Edmund Verbeet stellvertretender Vorsitzender der Bundesgemeinschaft für Deutsch-Niederländische Kulturarbeit. Die Moderation der Gesprächsrunde übernimmt Frans Willeme, langjähriger Präsident der Euregio.

Deutsche und niederländische Journalisten gaben vor 50 Jahren den Anstoß zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft. Im November 1961 trafen sie sich in Rhede. Wichtigstes Anliegen der Gründer war die zwischenmenschliche Begegnung über die Grenze hinweg. Dazu hat die Arbeitsgemeinschaft in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Aktivitäten entfaltet. Unter dem organisatorischen Dach des Kulturkreises Schloss Raesfeld fanden unter anderem historische Fachtagungen, Kunstausstellungen und Exkursionen statt. Feste Punkte im Jahresprogramm sind der Mittwinterabend im Erve Kots in Lievelde und der Tag des Platt, der in diesem Jahr direkt vor der Jubiläumsfeier in Rhede stattfindet.

„In den vergangenen 50 Jahren hat sich das Verhältnis der Nachbarn gewandelt“, erklärt die niederländische Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Betty Wassink. „Zu dem heute selbstverständlich guten Einvernehmen – auch im offiziellen Bereich – hat auch unsere Arbeitsgemeinschaft beigetraten“, ist sie überzeugt.

Zum Hintergrund: Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland

Zu den Gründern der Arbeitsgemeinschaft gehörten 1961 unter anderem der Verleger des Bocholter-Borkener-Volksblatt, Rolf Terheyden, und Fritz Lindenberg, Vorsitzender des Verkehrsvereins Bocholt. Als Vorsitzender auf deutscher Seite fungierte über viele Jahre der ehemalige Borkener Stadtdirektor Dr. Werner Schwack. Das organisatorische Dach bietet auf deutscher Seite bis heute der Kulturkreis Schloss Raesfeld.

In den Anfangsjahren organisierte die Gruppe unter anderem Ausstellungen mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Grenzraum. Dabei stellte die Grenze noch ein deutliches Hindernis dar. „Dort musste jedes Kunstwerk kontrolliert und mit bestimmten Papieren und Stempeln versehen werden. Das dauerte bei der ersten Grenzüberschreitung Stunden“, erinnert sich der Lehrer und Publizist Henk Krosenbrink aus Winterswijk, der ebenfalls zu den Mitgliedern der ersten Stunde gehörte.

Aktuell engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft unter anderem dafür, dass die Achterhoeker „Ludgerusroute“ bis nach Münster fortgeführt wird. Der Weg erinnert an das Leben des ersten münsterischen Bischofs.

Ein Beitrag zur Geschichte der Arbeitsgemeinschaft wird im neuen Jahrbuch des Kreises Borken erscheinen, das im Dezember in den Handel kommt.

Foto: Der Mittwinterabend auf Eerve Kots in Lievelde ist ein fester Punkt im Jahresprogramm der Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland. Hier ein Bild aus dem Jahr 1990.

„Älter werden im ländlichen Raum“ – Wege in die Zukunft

Die Region Lippe-Issel-Niederrhein setzt ihre Veranstaltungsreihe „Wege in die Zukunft“ mit dem Thema „Älter werden im ländlichen Raum“ fort.

Am 10.11.2011 lädt die Region nach Schermbeck in das Begegnungszentrum (Rathaus, Weseler Str. 2) ein, um mit allen Interessierten darüber zu diskutieren, welche Herausforderungen mit dem Älter werden im ländlichen Raum verbunden sind. Die eingeladenen Referentinnen und Referenten werden sowohl einen grundsätzlichen Überblick über die Themenvielfalt, die mit dem Älter werden verbunden ist, geben als auch verschiedene beispielhafte Projekte aus der Region vorstellen. Bei diesen Projekten wurden auf die Fragestellungen der Zukunft bereits Antworten im jeweiligen Kontext vor Ort erarbeitet.

Die Kommunen der Region Lippe-Issel-Niederrhein laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Beginn ist 18.30 Uhr, Ende ca. 20.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten beim „büro frauns“ oder der LAG Lippe-Issel-Niederrhein. büro frauns LAG Lippe-Issel-Niederrhein kommunikation | planung | marketing Regionalmanagement

Frau Bodem Frau Jendrek, E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected], Tel. 02 51 / 53 48 70 Tel.: 028 58 / 69 – 309, Fax: 02 51 / 534 87 20 Fax: 028 58 / 69 – 222

Vorschau: Die Reihe „Wege in die Zukunft“ startete am 21.07.2011 mit dem Thema „Regionale Baukultur“ und umfasst insgesamt drei Veranstaltungen.

Die dritte Veranstaltung wird am 30.11.2011 zum Thema „Lebendige Dorfkultur“ stattfinden.

Beginn: 18.30 Uhr, Ort: Bürgerhalle Loikum

Ulrich Junker feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum

Raesfeld (pd). – Seit 25 Jahren ist er bei der Gemeinde Raesfeld angestellt: Ulrich Junker feierte jetzt sein Dienstjubiläum. Seit dem 1. Oktober 1986 arbeitet er am Raesfelder Klärwerk. Zusätzlich kümmert er sich um die Netzwerktechnik im Rathaus und in den Raesfelder Schulen. Viele Raesfelder und vor allem Erler kennen ihn auch durch seine Tätigkeit als Hausmeister in der Sporthalle in Erle.

In einer Feierstunde überreichte Bürgermeister Andreas Grotendorst ein Präsent an den Jubilar. Vor allem jedoch dankte er Ulrich Junker für seinen langjährigen Einsatz bei der und für die Gemeinde Raesfeld und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Im Bild: Werner Hater vom Personalrat (links) und Bürgermeister Andreas Grotendorst (rechts im Bild) gratulierten Ulrich Junker und seiner Ehefrau.

Jubiläumsfeier beim DRK-Ortsverband in Raesfeld

Mit zahlreichen Aktionen feierte der DRK-Ortsverband am Sonntag sein 55-jähriges Bestehen. Zeitgleich hatten die Raesfelder die Gelegenheit Blut zu spenden. Pünktlich um 13 Uhr standen die ersten Spender in der Alexanderschule an, um das so nötige Blut zu spenden. Auch ich nahm diesen Termin wahr und legte mich auf die Liege, um mein doch  so kostbares Blut für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Erstaunlicherweise musste ich wieder einmal feststellen, ich bin kein regelmäßiger sondern eher ein Spontanspender, dass selbst das Einführen der doch schon sehr großen Kanüle, überhaupt nicht weh tat. Selbst der von mir so gehasste Piecks im Finger war kaum spürbar. Nebenbei drehte ich meinen Film und  genoss anschließend die belegten Brötchen. Selbst am Abend noch fühlte ich mich außergewöhnlich gut, wie aufgedreht und diesmal habe ich mir fest vorgenommen, dies in regelmäßigen Abständen zu machen.

Mehr dazu in der Borkener Zeitung und auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Fotostrecke Borkener Zeitung

Feuerwehrführungskräfte aus dem Kreis Borken und Bottrop in Raesfeld

Die Feuerwehrführungskräfte aus dem Kreis Borken und Bottrop trafen sich im Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld. Erfahrungsaustausch für gemeinsame Einsätze wie bei Großbränden, Waldbränden, Hochwasser und Katastrophen  war das Thema der Einsatzkräfte an diesem Abend.

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Schermbeck – Bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Schermbeck (ots) – Am Freitag gegen 16.35 Uhr bog eine 51-jährige Weselerin mit ihrem Pkw an der Abfahrt Schermbeck-Ost von der Dorstener Straße auf die Ortsumgehung der B 58 in Richtung Wesel ab. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem 57-jährigen Borkener, der mit seinem Motorrad die B 58 aus Richtung Haltern in Richtung Wesel befuhr. Der Kradfahrer stürzte und verletzte sich. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Krankenhaus gebracht, in dem er stationär verblieb. Der Schaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 14.10.2011  20:59 Uhr

Raesfeld – Einbrecher wurde überrascht

Raesfeld (ots) – In der Nacht zum Samstag brach ein bislang unbekannter Täter gegen 03.00 Uhr in ein Wohnhaus an der Brinkstraße ein, indem er ein Fenster aufhebelte. Der Täter durchsuchte mehrere Schränke und betrat auch das Schlafzimmer des Geschädigten, woraufhin dieser erwachte. Der Täter flüchtete sofort. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand wurde nichts entwendet. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 16.10.2011  13:58 Uhr

Spruch am Sonntag!

Es kann nur dann ein Lächeln aus dem Spiegel schauen, wenn ein Lächelnder hinein sieht.

[Chinesische Weisheit]

Chicken with Cranberry Mustard Sauce

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Eigentlich war das ja ein Entenbrustrezept, bei dem mir die herb-würzige Sauce aus Cranberries und Senf sehr interessant schien. Weil ich keine Ente mag, habe ich Hühnerbrust verwendet – gelang hervorragend!

Zutaten
4 Hühnerbrustfilets, 1 TL Zwiebelpulver, getr. Thymian und Rosmarin, Salz und Pfeffer, 4 EL Butter, 2 EL Mehl, 1 TL scharfer Senf, 1 EL königer Senf, 225 ml Hühnerfond, 150 ml Cranberrysaft (oder Apfelsaft), Prise Zucker, 50 g getrocknete Cranberries (oder einige EL Preisselbeeren aus dem Glas oder TK-Cranberries)
ergibt 4 Portionen

Zubereitung
Hühnerbrust mit Zwiebelpulver, Kräutern, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Zwei EL Butter in einer Pfanne schmelzen, Fleisch darin von beiden Seiten braun und fast gar braten, auf eine Platte geben, mit Alufolie abdecken und im Backofen warm stellen. Restliche Butter in die Pfanne geben, das Mehl mit dem Schneebesen einrühren und eine Minute durchbraten lassen. Brühe, Saft, Senf, Cranberries dazugeben und einige Minuten köcheln lassen, kräftig abschmecken, eventuell mit zusätzlichem Senf und etwas Zucker. Fleisch in der Soße erhitzen und servieren.
„Dazu passen Broccoli und Rösti.

Das Rezept stellte mir freundlicherweise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.

Naturpark Erler Heide wird eingezäunt – Ende mit Wildwechsel

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Nix mehr hin und her laufen. Damit wird demnächst für Wild und Mensch Schluss  sein, denn die Erler Heide wird auf beiden Seiten der B 224 eingezäunt.

Hier entsteht nun ein großer Natur-Tierpark, wo den Hirschen und Wildschweinen das Überqueren der Bundesstraße Einhalt geboten wird. Finanziert wird das von der Bundesregierung  aus dem Konjunkturparket II Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen (siehe auch >>>klick hier>>>Elektronische Wildwarnanlage)

Standen zu bestimmten Zeiten ganze Herden Hirsche und Wildschweine an der Straße und winkten den vorbeifahrenden Autofahrern zu, wird nun ein Zaun die Autofahrer durch ein plötzliches Überqueren der Straße eines Tieres vor einer unerwarteten Kollision schützen.

Sicherlich eine gute Vorsichtsmaßnahme, aber wird dadurch die Unfallquelle B 224 entschärft? Wird hiermit Rasern und Kamikazefahrern, besonders diejenigen, die im Erler Dreh noch schnell mal einen LKW und drei PKW`s überholen müssen, Einhalt geboten? Nun ist die Bundesstraße auf lange Strecke wieder sehr gut einsehbar geworden und lädt geradezu zum Rasen ein.

Pech allerdings auch für die vielen Spaziergänger in der Erler Heide. Jetzt heißt es für Fußgänger „Achtung“ nicht verlaufen. Am besten mit einem Navi in den Wald gehen, denn die Ausgänge sind rar gesät.

Das Einzige was jetzt noch fehlt ist ein Kassenhäuschen, wo Eintritt für das Betreten in den Naturpark erhoben wird.

Volle Tonne – Die Schulmaterialbörse in Raesfeld

Volle Tonne
Am  Mittwoch den  4. November 2011 wird die Schulmaterialbörse „Volle Tonne“  erneut im Bücherkeller unter dem Pfarrsaal (Hoher Weg) in Raesfeld stattfinden. In der Zeit von  16:00 Uhr bis 18:00 Uhr können Schulkinder aus sozial benachteiligten Familien von nun an jeden ersten Mittwoch im Monat  dort  ihre Schulmaterialien  vergünstigt einkaufen.  Alle Kinder, die im SGB 2 Bezug sind, Wohngeld oder  Kinderzuschlag erhalten sind berechtigt dort einzukaufen.  Die Schüler benötigen dafür einen Ausweis, den sie in der „Vollen Tonne“ , im Caritasverband in Borken, bei der Diakonie und im „Offenen Ohr“ in der Villa Becker erhalten. Hierfür ist es notwendig beim ersten Mal den entsprechenden  Bescheid mit zubringen. Kinder im Asylbewerberleistungsgesetz können ebenfalls ihre Materialien dort kaufen.  Die „Volle Tonne“ ist eine Kooperation der Kirchengemeinde St. Martin und des Caritasverbandes  für das Dekanat Borken und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an Andrea Bunzel Tel.: 02865/6098915 oder an Frau Weber Tel.:  02861/945818.

Was mache ich im Alter mit meiner Freizeit? Plattdeutsche Theatergruppe Erle probt wieder

„Kenn Tied föör Opa“ heißt das diesjährige Stück der Plattdeutschen Theatergruppe des Erler Heimatvereins. Thema Nummer eins ist in dem Schwank „Was mache ich im Alter mit meiner Freizeit?“.

Wie vorab Regisseur Arthur Vinken verrät, handelt es sich hierbei um ein sogenanntes Spielstück, bei dem Laienspieler ihr Können zeigen müssen.

Opa Jakob, gespielt von Alois Nagel möchte gerne von seinem Sohn (Ludger Schleking) und Schwiegertochter (Helene Dickmann) unterhalten werden. Maurer Carsten baut nach Feierabend schon das dritte Haus und hat, wie seine Frau, keine Zeit sich mit Opa zu unterhalten. Der Makler Bernd Behrens finanziert gerne die Gebäude von Carsten, denn bei dieser Gelegenheit kann er sich auch um Gerda Jakobs kümmern.

Rettung gegen die Langeweile naht dann endlich, als Dora Langhoff (Luzie Kappe) Opa auf eine Anzeige im  Kirchenblatt aufmerksam macht. Jetzt reagiert Opa auf die Anzeige von Elvira Berger, die eine sportliche, aber auch geldgierige Frau ist (gespielt von Anni Pierick). Als Verstärker für diese Aktion muss die Enkelin Elfi (Nicole Pass) helfen, dass sie sich aber auch noch bei dieser Gelegenheit in den Sohn Gerd (Bernd-Josef Bente) verliebt, das war nicht vorgesehen. Letztendlich verläuft dann aber alles doch anders als erwartet.

Als Souffleuse stellt sich Gisela Westhoff gerne zur Verfügung. Maske übernimmt die Anne Brunner und die Bühne wird von Josef kappe, Georg Klaus, Günter Pierick und Petra Schleking aufgebaut und dekoriert.

Aufführungen: Samstag, 22. Oktober um 20 Uhr, Sonntag 23. Oktober 17.30 Uhr, Samstag, 29. Oktober um 20 Uhr sowie am Montag, 31. Oktober um 20 Uhr und am Dienstag, 1. November um 17.30 Uhr.

Für die Nachmittagsaufführung stehen Seniorenkarten (reservierte Plätze) zur Verfügung.

Kartenvorverkauf bei Lotto Meistrell (Silvesterstraße in Erle) und Schuhhaus Pieper, Höltingswall.

Sonnenuntergang – Erle sieht rosa

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Ich habe jetzt eine Wohnung mit Ausblick. Besser: Eine Wohnung mit Sonnenuntergang. Jeden Abend bekomme ich gratis die schönsten Farben geliefert. Mal liegen die Felder in einem sattem orange  in der Abendsonne.  An manchen Abenden glühen die Wiesen in einem tiefen Rot.

Heute lag über das Erle Dorf ein eigenartiges Licht. Rund um die St. Silvesterkirche war der Himmel rosa. Früher sagte meine Mutter immer kurz vor der Weihnachtszeit, wenn der Himmel am Abend rot war und ich als kleines Kind  erstaunt nach dem „Warum“ fragte: Jetzt backen die Engel Weihnachtsplätzchen. Wie romantisch.

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