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Mein Gott, der erste Schnee…

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Nein nicht ganz, aber es war heute Nachmittag kurzfristig alles weiß in Oberhausen. Starker Hagel legte sich für kurze Zeit über die Straßen und es roch bereits nach Weihnachten, Glühwein und Spekulatius.

Bitte nicht, erst noch einmal einen schönen Herbst mit leuchtenden Farben!

Gutes Omen für das 1. Oktoberfest in Erle

In den frühen Morgenstunden legte sich ein Regenbogen über das Festzelt an der Marienthaler Straße. Das kann ja nur ein gutes Omen für eine super Party beim ersten Oktoberfest in Erle sein.

Der RCV hat entschieden – neues Prinzenpaar für die Karnevalssession 2011/12

Seit gestern Abend ist es amtlich: Der RCV (Raesfelder Karnevals Verein) hat ein neues Prinzenpaar. Ruth Nagel und Herbert Schlottbom sind das neue Raesfelder Prinzenpaar.

In diesem Jahr findet die Kinderproklamationssitzung nicht wie in den Jahren zuvor im Saal von Epping statt, sondern im Festzelt auf der Festwiese am 12.11.2011.

Gestartet wird die Kinderproklamationssitzung des RRZ um 15.11. Ab 17 Uhr startet der Prinzenempfang für alle befreundeten Vereine und ehemalige Prinzenpaar des RCV/RRZ .

Ruth Nagel und Herbert Schlottbom Raesfelder Prinzenpaar 2011-12
Foto: Petra Bosse

Ab 18 Uhr heißt es dann, Abmarsch des RRZ mit Kinderprinzenpaaren, Fanfaren, Musikzug Heiden, Feuerwehr zum Rathaus zu Schlüsselübergabe.
Ab 19.11 Uhr findet dann die Proklamationssitzung im Festzelt mit anschließender Karnevalsauftaktparty mit Crazy DJ`s ab 21.33 Uhr statt.

Messen und Wiegen am 11.11. 2011 ab 15.11 Uhr der Prinzenpaare RRZ/RCV am Rathaus.

Handlungsorientierung pur – Schüler der Alexanderschule bei der Akademie des Handwerks

An neun Tagen sind derzeit die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 der Verbundschule nicht in der Schule, sondern am Schloss bei der Akademie des Handwerks tätig. In kleinen Gruppen mit jeweils 12 Personen lernen die Mädchen und Jungen verschiedene Gewerke kennen. Dies geschieht handlungsorientiert ganz praktisch beim Tischlern und Schmieden. Außerdem bekommen sie auf gleiche Weise einen Einblick in den Beruf des Steinmetz und des Stuckateurs.

Gefördert wird dies mit Mitteln der Europäischen Union. Auch die Gemeinde beteiligt sich finanziell am Zustandekommen dieser faszinierenden Möglichkeit für die Schüler, Berufswahlvorbereitung ganz konkret betreiben zu können.

Die beiden Klassenlehrerinnen Frau Regina Poppe und Frau Bärbel Jussen sind von diesen Tagen ebenso angetan wie die Schüler auch. Und der Schulleiter Matthias Stroetmann meint: „Das hier vor Ort so etwas für unsere Schüler angeboten werden kann, ist wohl einmalig. Da gilt es ernsthaft zu überlegen, ob dies auch für unsere Realschule ein Modul in der Berufswahlvorbereitung werden kann.“

Bild: Schüler der Klassen 8a und 8b mit ihren Werken

Die holländische Künstlerin Elly van den Berg-Niekel ist verstorben

Im Rahmen der Aktivitäten zum 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft Raesfeld-Wehl hat die holländische Künstlerin Elly van den Berg-Niekel im Monat August 2011, also vor wenigen Wochen, im Rathaus der Gemeinde Raesfeld und auf Initiative des Ortsmarketingvereins Raesfeld in einigen Raesfelder Geschäften Bilder und Skulpturen ausgestellt und damit einen wesentlichen Akzent im Jubiläumsjahr gesetzt.

Nun erreichte uns die traurige Nachricht aus unserer Partnergemeinde, dass Elly van den Berg-Niekel am 22. September 2011 während eines Familienurlaubs auf Cypern plötzlich und völlig unerwartet an den Folgen eines massiven Herzanfalles verstorben ist. Die Abschiedsfeier hat am 03. Oktober 2011 stattgefunden.

Wir erinnern uns gerne an die Acryl- und Aquarellbilder von Elly van den Berg-Niekel, die  herrliche Motive aus ihrer Heimat Wehl zeigten. Viele schöne Skulpturen aus ihrem breiten Repertoire ergänzten die Ausstellung im Raesfelder Rathaus und in den Geschäften und fanden sehr positive Resonanz. Durch die Skulpturen und, wie es in der Einladung hieß, „Bilder, die mehr als 1000 Worte sagen“ hat Elly van den Berg-Niekel mit dazu beigetragen, die Menschen in Raesfeld und Wehl über Sprach- und Landesgrenzen hinaus zu verbinden.

Wir verneigen uns vor einer großartigen Künstlerin und, kreativen Frau, die in allerkürzester Zeit durch ihre Ausstrahlung und Herzlichkeit unsere volle Anerkennung und unsere Sympathien gewonnen hatte. Unser Mitgefühl gilt ihrem Mann, Jos van den Berg, seinen Kindern und Kindeskindern. Alle Freunde, die Elly van den Berg-Niekel, kennen und schätzen gelernt haben, trauern mit ihrer Familie und werden sie stets in angenehmer Erinnerung behalten.

Für alle Beteiligten

Gerda und Karl-Heinz Tünte



Neuer Spielplatz in Raesfeld lädt zum Toben ein

 Der Wind trägt das Lachen und Rufen von Kindern über die Straße „An der Windmühle“. Bei genauerem Hinsehen findet man auch den Ursprung:

Ehrung von langjährigen Mitarbeitern in Raesfelder Sportvereinen

Ohne Ehrenamt läuft nichts im Raesfelder und Erler Sport

Was wären die Sportvereine in Raesfeld und Erle ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer? Ob bei Regen, Wind oder Schnee – sie stehen zuverlässig auf dem Platz, in der Halle oder an der Seitenlinie. Fußballtrainer vermitteln Woche für Woche Technik und Teamgeist, auch wenn der Fallrückzieher zum hundertsten Mal geübt wird.

Auch hinter den Kulissen läuft ohne Ehrenamt wenig: Wer organisiert die großen Sportfeste? Wer sorgt bei Veranstaltungen für reibungslose Abläufe und gute Stimmung? Es sind die stillen Motoren des Vereinslebens – viele von ihnen engagieren sich seit mehr als 20 Jahren. Ihr Einsatz ist unbezahlbar und bildet das Rückgrat des sportlichen und sozialen Miteinanders in der Gemeinde.

Raesfeld ehrt engagierte Jugendarbeiter im Sport

22 Ehrenamtliche aus Raesfelder Sportvereinen wurden am Donnerstagabend für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet. In einer Feierstunde im Besucherzentrum des Tiergartens überreichten die Gemeinde Raesfeld und der Gemeindesportverband Urkunden und Präsente als Dank für ihren Einsatz.

Dank an die stillen Stützen des Jugendsports

Bürgermeister Andreas Grotendorst und Hans-Jürgen Heursen, Vorsitzender des Gemeindesportverbands, würdigten in ihren Grußworten das besondere Engagement der Übungs- und Gruppenleiter. Beide betonten, dass Jugendarbeit im Sport weit über Trainingseinheiten hinausgehe: „Wer junge Menschen für den Sport begeistert, stärkt nicht nur den Nachwuchs, sondern vermittelt auch wichtige soziale Werte“, so Grotendorst.

Die Vereine selbst würden ebenfalls nachhaltig profitieren: „Das Herz eines Sportvereins pulsiert nur dann, wenn es von Kindern und Jugendlichen belebt wird“, zitierte der Bürgermeister den früheren Fußballtrainer Erich Ribbeck.

Musik, Begegnung und Austausch

Für die musikalische Umrahmung sorgte Gitarrist und Sänger Michael Kruse. Mit seiner Stimme und seinem Gitarrenspiel begeisterte er die Zuhörer und sorgte für eine angenehme Atmosphäre.

Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Geehrten und Gäste aus Sportvereinen und Gemeindeleben die Gelegenheit zu Gesprächen und Austausch beim gemeinsamen Büfett.

Diese Ehrenamtlichen wurden ausgezeichnet:

  • Bewegung: Kevin Loker

  • Sportschützen: Heiner Buss, Hartmut Halke, Stefan Hidding, Georg Nienhaus

  • Eintracht Erle: Tobias Aßkamp, Rita Nienhaus, Rainer Ihling, Thomas Rössmann, Peter Aistleitner, Angelika Kalischewski, Manfred Gerbersmann, Jürgen Pütz-Bosse, Rainer Grömping

  • TSV Raesfeld: Klaus Schierenberg, Hermann Schweers, Norbert Wiese

  • RVG (Reit- und Fahrverein): Eva Spangemacher, Melanie Stenkamp

Umgang mit dem Thema Pflege ist keinesfalls pflegeleicht

Caritasverbände gehen voran  / Aktionswoche mit großer Pflegemesse und Podiumsdiskussion mit Ex-Ministerin Ulla Schmidt / Kommende Woche mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen / Motto: „kompetent-zuverlaessig-immer“

Kreis Borken (cpg-press). Der Themenkomplex Pflege ist keinesfalls pflegeleicht zu behandeln. Deshalb gehen vier Caritasverbände an die Öffentlichkeit, um mit einer Fülle von Veranstaltungen Aufmerksamkeit zu erzeugen. In der kommenden Woche, vom 10. bis 15. Oktober, startet eine Aktionswoche in den vier Caritasverbänden Ahaus/Vreden, Borken, Coesfeld und Kleve. Mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Abschluss ist kommenden Freitag, 14. Oktober (18 bis 20 Uhr), eine große Pflegemesse im Borkener „Vennehof“ (ab 16 Uhr) mit anschließender Podiumsdiskussion: „Pflege trifft Politik!“ (18 bis 20 Uhr

In der Borkener Stadthalle „Vennehof“ dürfte es vermutlich eine lebhafte Debatte geben, schätzen die Caritasverbände, wenn Politik, Pflege und Wissenschaft aufeinandertreffen. Mit dabei ist die Expertin und frühere SPD-Gesundheitsministerin, Bundestagsmitglied Ulla Schmidt. Außerdem sitzt Deutschlands Spitze aus dem Bereich Pflege am Podium in Borken:

Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates; Dr. Klaus Wingenfeld, Geschäftsführer des Instituts Pflegewissenschaft Bielefeld; Landesministerialrat Markus Leßmann, im Landesministerium zuständig für Pflege, Alter, demografische Entwicklung; Ludger Risse,  Vorsitzender des Landespflegerates NRW; Matthias Mört, Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegekräfte e. V. (BALK) und Fachleiter beim Caritasverband Borken; Moderator der Podiumsdiskussion ist Kurt Georg Ciesinger von der Firma „gaus, medien, bildung, politikberatung“.

„Wir wollen durchaus Akzente setzen, sozialpolitisch und gesellschaftlich“, teilten die Veranstalter in einer Pressemitteilung mit – dies umso mehr, da sich im „Jahr der Pflege“, das die Bundesregierung für 2011 ausgerufen hat, bisher in Sachen Pflegereform nicht viel bewegt habe, erklärten die Caritasverbände vor der Presse in Borken.

Die Pflege und deren Reform gelte weiter „als großes Problem, das die Gesellschaft nur gemeinsam angehen kann“, erklärte Matthias Brinkmann, Geschäftsführer des Caritasverbandes Borken.

Er belegt dies mit Zahlen: 50.000 Pflegekräfte fehlen aktuell, im kommenden Jahrzehnten dürfte die Zahl auf mehr als 100 000 anwachsen. Die berufliche Verweildauer liege bei nur acht Jahren – viele Problemfelder, auch finanzieller Art, müssen gelöst werden, fordert Brinkmann: „Wir könnten in Borken sofort 15 bis 20 Ausbildungsplätze in der Pflege anbieten, aber nur zwei bis drei finanzieren. Außerdem sind die Schulklassen an unseren sechs staatlich anerkannten Altenpflegefachseminaren in Ahaus, Rhede, Rheine, Dorsten, Oer-Erkenschwick und Ibbenbüren voll. Und wir haben wegen finanzieller Zwänge keine Chance, die Klassen zu erweitern.“

• Die lokalen Veranstaltungen in den jeweiligen Verbänden sind für alle Besucher und Interessenten – bis auf wenige Ausnahmen – kostenfrei. Die Caritas-Pflege & Gesundheit informiert in der gesamten Bandbreite zum Thema „kompetent-zuverlaessig-immer“. Das Spektrum reicht von „rechtlichen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf“ über „Wohnen im Alter“ oder „TROTZDEMenz … kann es mir gut gehen“ bis zur „Begleitung Demenzkranker in ihrer letzten Lebensphase“.

Matthias Mört und Matthias Wittland, die die Kampagne mit vielen Caritas-Mitarbeitern vorbereitet haben: „Da steckt eine Menge Herzblut drin. So viele Infos zu diesen Themenbereichen – das hat es im Westmünsterland noch nicht gegeben.“

• Infos über die Veranstaltungen in den Caritasverbänden Ahaus/Vreden und Borken: siehe unten.

• Infos gibt es auch im Internet: www.kompetent-zuverlaessig-immer.de

1. Erler Oktoberfest ist ausverkauft

Nach einer super Resonanz im Vorverkauf für das 1. Erler Oktoberfest am kommenden Samstag 08. Oktober sind leider keine Eintrittskarten mehr zu erhalten. Anscheinend haben auch die Erler Spass an einem Abend in alpenländischer Oktoberfeststimmung gefunden und haben sich zahlreich für das kommende Wochenende mit Krachtenledernen und Dirndl ausgestattet. Weder an den Vorverkaufsstellen der letzten Wochen, noch an der Abendkasse sind somit Restkarten verfügbar. Der Schützenverein blickt voller Vorfreude auf das bevorstehende zünftige Fest, zu dem ab 18.30 Uhr am Samstag in das Zelt an der Marienthalerstrasse eingeladen wird. Der Music-Act „Die Bayern Stürmer“ stehen in den Startlöchern und einem weiteren schönen Fest in Erle steht nichts mehr im Wege!

Wesel – Diebstahl einer Geldbörse / Zeugen gesucht

Unbekannte hob mit EC-Karte Geld ab Am Montag (01.08.) stahlen in Wesel Unbekannte aus der Handtasche einer 71-jährigen Dinslakenerin die Geldbörse. Am gleichen Tag hob eine Unbekannte mit der erbeuteten EC-Karte an einem Automaten in Wesel Geld ab. Hierbei wurde sie fotografiert. Mit dem Foto hofft die Polizei nun, die Identität der Frau festzustellen.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.

Frauen und Männer im ZukunftsLAND – gemeinsam Chancen nutzen

Borken. Die Regionale 2016 und die 33 Gleichstellungsbeauftragten des westlichen Münsterlandes luden am 29.09.2011 zur Fachtagung „Frauen und Männer im ZukunftsLAND“ in das Kreishaus Borken ein, um mit Expertinnen und Experten zu diskutieren, wie die unterschiedlichen Blickwinkel von Frauen und Männern in Projekte einfließen können.

Frauen und Männer haben unterschiedliche Sichtweisen, Lebenslagen und Bedürfnisse. Welche Chancen in der gemeinsamen Betrachtung liegen und wie die unterschiedlichen Perspektiven von Frauen und Männern die Qualität von Projektideen bereichern können, das diskutierten die Regionale 2016 Agentur und die 33 Gleichstellungsbeauftragten des westlichen Münsterlandes gemeinsam mit etwa 100 interessierten Gästen im Rahmen der Fachtagung „Frauen und Männer im ZukunftsLAND – Neue Qualitäten für Leben und Arbeiten in der Region“. Im ersten Teil der Veranstaltung fanden Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion statt. Anschließend gab es kleine Workshops, in denen drei Projektideen der Regionale 2016 vorgestellt wurden: „KUBAai – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße“, „WasserBurgenWelt Lüdinghausen“ und „Älter werden im ZukunftsDORF – leben und lernen über Generationen“.

Landrat Dr. Kai Zwicker hob den Nutzen für die Projekte hervor, wenn der Blick für unterschiedliche Bedürfnisse geschärft würde. Es sei wichtig, diese Chancen zu nutzen, sagte Zwicker. Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider unterstrich, dass die Zusammenarbeit mit den Gleichstellungsbeauftragten dazu beitragen könne, die Qualität von Projekten zu bereichern. Heike Wichmann, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Coesfeld, ergänzte: „Wir wollen die Projektträger und Verantwortlichen für das Thema Chancengleichheit im Regionale-Prozess sensibilisieren.“

Fachleute aus verschiedenen Bereichen berichteten über ihre Erfahrungen und gaben Denkanstöße zum Thema Chancengleichheit. Cornelia Aßhorn-Waiz, Referentin im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, zeigte anhand von Daten, dass ein Großteil der Frauen in NRW gerne stärker beruflich gefordert werden möchte. Das Problem: Haushalt, Pflege und Kinder sind noch immer eher Aufgabe der Frau. Das Land NRW wolle daher Lösungen finden, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Matthias Lindner, Bereichsleiter für Genderpolitik bei der ver.di-Bundesverwaltung Berlin, verdeutlichte anhand praktischer Beispiele, wie die verschiedenen Bedürfnisse der Geschlechter zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Er forderte, Väter gezielter anzusprechen, um zu zeigen, dass das Thema auch sie betrifft. Architekturprofessorin Barbara Zibell von der Leibniz Universität Hannover formulierte es so: „Wir müssen alle Potenziale zusammen nutzen, männliche und weibliche Perspektiven miteinander verbinden.“ Auf die Regionale bezogen betonte sie: „Leuchtturmprojekte ja, aber auch der Lebensalltag der Menschen vor Ort sollte mitgedacht werden.“

Durch die Veranstaltung führte WDR-Moderator Matthias Bongard, der mit seinen Fragen und pointierten Anmerkungen besondere Akzente setzte.

Hintergrund

Die Regionale ist ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Wettbewerb an Regionen vergeben wird. Diese erhalten damit die besondere Chance, in selbst gewählten Themenfeldern strukturwirksame Projekte zu planen, umzusetzen und sich selbst nach innen und außen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die Umsetzung der Regionalen organisatorisch und finanziell. Die Regionale 2016 findet im westlichen Münsterland statt. Sie trägt das Motto „ZukunftsLAND“. Der Region gehören die Kreise Coesfeld und Borken inkl. ihrer kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Kommunen Dorsten, Haltern am See, Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Selm und Werne an. Zur Steuerung des Regionale-Prozesses wurde Ende 2009 die Regionale 2016 Agentur GmbH gegründet, die ihren Sitz in Velen hat.

Auf zur Kilian Nachfeier nach Schermbeck

Am Samstag, 22.10.2011 findet ab 20 Uhr die „Kilian Nachfeier“ im Zelt am Schützenplatz am Rathaus Schermbeck  statt. Veranstalter: Kilianschützengilde Schermbeck von 1602 e.V.

Gräftestimmung auf Hof Hillejan in Ramsdorf

Wenn die Nebel steigen und sich der Herbst ankündigt, dann ist wieder „Gräftenstimmung auf dem Hof Hillejan“ in Ramsdorf-Velen. Handwerker, Designer und Künstler aus dem Münsterland sowie Gäste aus dem Rheinland werden am Wochenende, 14. Oktober bis 16. Oktober 2011, ihre Arbeiten den Besuchern präsentieren. Die Premiere der Gräftenstimmung im Herbst vor zwei Jahren hatte zahlreiche Besucher begeistert.

Auf der Tenne des Hofes Hillejan, in Scheunen und Remisen sowie am Wasser-graben (Gräfte) werden die Aussteller auf einer Fläche von etwa 5.000 Quadratme-tern ihre Arbeiten zeigen. Holz und Stein, Feuer und Licht bilden die vier Schwerpunkte der Gräftenstimmung 2011. Aus dem Münsterland kommen beispielsweise Heino Deppe aus Velen-Ramsdorf mit seinen Sandsteinarbeiten, Norbert Then vom Kunstklärwerk Stadtlohn mit Plastiken, Bernd Heisterkamp aus Gescher mit edlen Messerschmiedearbeiten. Viele schöne Dinge rund ums Holz wie etwa Obelisken, Stelen, Bänke, Tische und Gatter aus Münsterländer Eiche zeigen Barbara und Georg Hillejan. Passend zur Jahreszeit präsentiert Nicole Schulze Iking aus Gescher gemeinsam mit Christine Meier stimmungsvoll herbstlich geprägte Tischdekorationen.

Kunstschmied und Metallbauer Boris Kondring aus Vreden lässt sich auf dem Gräftenhof bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, ebenso wie die Bildhauerin Petra Röseler-Lansmann aus Bad Bentheim.

Bei großen Unfällen und Bränden richtig reagieren

Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken bildeten sich fort / Teilnehmer übten Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungskräften

Kreis Borken (pd). 20 Notfallseelsorger aus dem Kreis Borken haben bei einer Übung die Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften trainiert. Im Schulungsraum der Feuerwehr Borken informierten sie sich über die Abläufe, in denen die Hilfskräfte arbeiten. Anschließend übten sie in Plan- und Rollenspielen, wie sie in im Einsatzfall reagieren und handeln sollten. Bei großen Unglücken betreuen die Seelsorger Sterbende, überbringen Todesnachrichten und versuchen, die emotionale Situation am Unglücksort zu stabilisieren. Ihr Erkennungszeichen ist eine lilafarbene Weste.

„Gerade bei schweren Unfällen, großen Bränden und anderen Krisen ist es wichtig, dass die Notfallseelsorger gut eingebunden werden“, erklärte der Leiter der Kreisleitstelle, Dieter Brämer. Er hatte die Fortbildung gemeinsam mit Pfarrer Manfred Uhte, Synodalbeauftragter für Notfallseelsorge, und Pfarrerin Alexandra Hippchen, Koordinatorin der Notfallseelsorge im Kreis Borken, vorbereitet.

„Großschadenslagen sind eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten“, betonte Brämer. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und die mitwirkenden Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) müssen im Einsatz möglichst reibungslos zusammenarbeiten. Das Notfallseelsorgeteam im Kreis Borken entlastet die Hilfskräfte und ist auch Ansprechpartner für besorgte Angehörige.

Die Notfallseelsorger erfuhren bei der eintägigen Schulung unter anderem, in welchen Strukturen die Rettungskräfte arbeiten, wie die Alarmierung funktioniert wie sie selbst am besten ins Einsatzgeschehen eingebunden werden können. Feuerwache Borken, die kirchlichen Beauftragten für die Notfallseelsorge und die Kreisleitstelle wollen weiter einen engen Kontakt halten. Weitere Fortbildungen sind geplant.

Bundesverdienstkreuz für den Erler Hans-Jürgen Heursen

In einer Feierstunde im Rathaus überreichte Landrat Dr. Kai Zwicker dem ehemaligen Grundschullehrer der Silvestergrundschule  diese hohe Auszeichnung für seine Verdienste im Sport.

Bundesverdienstkreuz Hans Jürgen Heursen 2011 (

Nach Friedel Sebastian und Gerd Kirchner ist Heursen nun der dritte Erler, der  diese hohen Ehrungentgegen nehmen durfte.

Für viele Erler Jungs und auch Mädchen, kaum aus den Pampers heraus gewachsen und noch nicht in der Schule, war Hans Jürgen Heursen der sportliche Ansprechpartner auf dem Fußballplatz. Er trainiert die F-Jugend von Eintracht Erle  und hat schon so einigen Kindern das Laufen mit dem Ball beigebracht. Aber darüber hinaus setzte sich Heursen immer sehr für das sportliche Geschehen in der Gemeinde ein und ist im Gemeindesportverband aktiv.

 

Martina und Andrè Wachtmeister sorgten für Küchennachwuchs

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Stolze Eltern sind ab nun Martina und Andrè Wachtmeister. Mit dem kleinen Lennart ist die Kochnachfolge bei Brömmel-Wilms in Erle ja nun gesichert.

Mehr Details vom kleinen Lennart Wachtmeister  auf der Seite vom Elisabeth Krankenhaus in Dorsten: Klick hier>>>Babygalerie

Herzlichen Glückwunsch  zur Geburt eures Sohnes auch vom Heimatreport-Team!

Heißluftballon trifft auf Turmwindmühle in Erle

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Knapp daneben ist auch vorbei? Nein, so ganz schlimm war es dann doch nicht…Der Heißluftballon ging zwar auf recht knapper Tuchfüllung mit der Erler Turmwindmühle, aber der Abstand war dennoch reichlich. Dennoch, vielleicht auch eine neue kreative Idee, der Mühle ein neues Aussehen zu verschaffen.

Ehemann tötete im Mai Ehefrau – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster und der KPB Borken

Am Mittwoch, dem 05.05.2010, wurde eine 51-jährige Frau aus Ahaus in ihrem Haus leblos in der mit Wasser gefüllten Badewanne aufgefunden. Reanimationsmaßnahmen der eingesetzten Rettungskräfte waren erfolglos verlaufen. Da die Todesursache ungeklärt war, wurde die Polizei hinzu gerufen.

Der damals 53-jährige Ehemann der Verstorbenen hatte angegeben, seiner Frau das Badewasser eingelassen zu haben und dann das Haus verlassen zu haben, um Brötchen zu holen. Als er nach ca. 15 Minuten zurückgekehrt sei, habe er seine Frau leblos in der Badewanne vorgefunden und als ausgebildeter Arzt sofort mit Reanimationsmaßnahmen begonnen. Da diese erfolglos gewesen seien, habe er in einer benachbarten Arztpraxis Hilfe geholt und einen Passanten gebeten, einen Notruf zu tätigen.

Die Staatsanwaltschaft ordnete damals eine Obduktion des Leichnams an, in der Ertrinken als Todesursache festgestellt wurde. Konkrete Hinweise auf Fremdverschulden hatten sich aus der Obduktion nicht ergeben.

Im Mai dieses Jahres ergaben sich aufgrund einer Zeugenaussage Ungereimtheiten, so dass Staatsanwaltschaft und Polizei weitere Ermittlungen durchführten. Diese Untersuchungen ergaben einen Tatverdacht gegen den Ehemann der Verstorbenen, der ab Mittwoch der vergangenen Woche durch Ermittler der Direktion Kriminalität intensiv vernommen wurde.

Am Freitag, dem 30.09.2011, legte der 54-jährige Ahauser ein Geständnis ab und räumte ein, seine Frau am 05.05.2010 bis zum Eintritt des Todes unter Wasser gedrückt zu haben.

Der 54-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster dem zuständigen Haftrichter des Ahauser Amtsgerichtes vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag und ordnete Untersuchungshaft wegen Verdacht des Totschlags gegen den Ahauser an.

Kreisjugendamt Borken und Kommunen seines Bezirks informieren Eltern: Anmeldungen für Kindergartenjahr 2012/13 schon jetzt erforderlich

Kreis Borken (pd). Anmeldungen für das Kindergartenjahr 2012/13 sind bereits jetzt beim vorgesehenen „Wunsch-Kindergarten“ erforderlich. Das gilt auch dann, wenn ein Kind erst nach Beginn des nächsten Kindergartenjahres aufgenommen werden soll. Darauf weist das Kreisjugendamt Borken nun gemeinsam mit den Kommunen seines Bezirks in einem Schreiben alle Eltern hin, die im kommenden Jahr ihre Kinder erstmals in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können. Zum Bezirk des Kreisjugendamtes gehören alle Städte und Gemeinden außer Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die selbst über ein eigenes Jugendamt verfügen.

„Umfangreiche vorbereitende Planungsaufgaben in den Kindertageseinrichtungen und beim Kreisjugendamt machen die frühe Anmeldefrist erforderlich“, begründet Klaus Clemens vom zuständigen Familienbüro des Kreises. Vor der Anmeldung haben die Eltern zunächst zu entscheiden, welche Kindertageseinrichtung sie nehmen möchten und welche Betreuungszeit sie wünschen. Dabei stehen laut Kinderbildungsgesetz 25, 35 oder 45 Stunden pro Woche zur Auswahl. „In dem Schreiben an die Eltern sind alle örtlichen Kindertageseinrichtungen aufgeführt“, erläutert Klaus Clemens. Weitergehende Informationen – auch zum Thema „Elternbeiträge – gebe es im Familienbüro des Kreises Borken unter der Telefonnummer 02861/82-2216. Entsprechende Erläuterungen finden sich auch im Internet unter www.kreis-borken.de/tageseinrichtungen.

Für alle Berufstätigen oder in Schul- und Berufsausbildung befindlichen Eltern bzw. Alleinerziehende gibt es für unter dreijährige Kinder alternativ das Angebot der Kindertagespflege, soweit Betreuungsplätze vorhanden sind. Dieses Angebot besteht auch für über dreijährige Mädchen und Jungen, wenn die Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtung nicht ausreichen sollten. „Wer sich näher über dieses Angebot informieren möchte, der sollte sich ebenfalls mit dem Familienbüro des Kreises unter der Telefonnumer 02861/82-2213 in Verbindung setzen“, rät Klaus Clemens und erläutert: „Von unseren dortigen Ansprechpartnerinnen werden die örtlich tätigen Kindertagespflegepersonen auch vermittelt.“ Im Internet gibt es zudem Infos unter www.kreis-borken.de/kindertagespflege.

Hundetag des Hegering Raesfeld

Rechtzeitig vor Beginn der neuen Treibjagdsaison trafen sich am vergangenen Montag wieder Hundeführer des Hegering Raesfeld um ihre vierbeinigen Jagdhelfer einem Leistungstest zu unterziehen. In den vergangenen Wochen waren die Hunde mit Unterstützung der Obleute für das Hundewesen, Hubert Hüging und Kaspar Gesing, auf diesen Tag vorbereitet worden.

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