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Gitarrenabend am Freitag im Spargelhaus in Erle

Restkarten für das Konzert des Duos „Twelve Strings“ gibt es an der Abendkasse

Raesfeld-Erle (pd). Tänze wie Tango und Bolero inspirieren das Gitarren-Duo „Twelve Strings“ zu seinen Kompositionen. Am Freitag, 10. Februar, sind Thomas Glatzer und Matthias Wiesenhütter ab 19 Uhr in Adelheids Spargelhaus in Erle zu Gast. Veranstalter des Konzerts ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Restkarten gibt es ab 18.15 Uhr vor Ort.

Die beiden Musiker aus Berlin werden eigene Kompositionen und Arrangements präsentieren. Der Eintritt für das Konzert kostet für Nichtmitglieder des Kulturkreises 15 Euro, Schüler und Studenten zahlen 10 Euro.

„DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ Fotoausstellung Borken

DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ Foto-Ausstellung des Bundesministeriums für Gesundheit vom 30. Januar bis 10. Februar 2012 im Borkener Kreishaus

Kreis Borken (pd). „DaSein – Ein neuer Blick auf die Pflege“ lautet der Titel einer ebenso interessanten wie aufschlussreichen Fotoausstellung des Bundesministeriums für Gesundheit. Zu sehen ist sie noch bis zum 10. Februar 2012 im Foyer des Borkener Kreishauses, Burloer Straße 93, während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung haben Jens Spahn aus Ahaus, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Landrat Dr. Kai Zwicker.

Der Grund für diese Ausstellung liegt auf der Hand: Die Menschen werden – erfreulicherweise – immer älter. Das stellt unsere Gesellschaft allerdings auch vor neue Herausforderungen in Sachen „Alter und Pflege“. Und mehr noch: Fragen im Zusammenhang damit lösen bei vielen Gefühle wie Hilflosigkeit oder sogar Ängste aus. Die Ausstellung nimmt dies zum Anlass, den Betrachtern eine neue Perspektive auf das Thema zu vermitteln. Sie zeigt vor allem Ausschnitte aus dem Alltag von Pflegebedürftigen und Pflegenden und trägt auf diese Weise dazu bei, das Thema Pflege mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.

Die Schirmherren der Ausstellung, Dr. Kai Zwicker und Jens Spahn MdB, sind sich mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr einig: „Die Diskussion über die Gestaltung der Pflege gehört in die Mitte der Gesellschaft – also auch in Schulen, Betriebe und Kirchen. Es geht um die Frage, wie und von wem die letzte Phase des Lebens gestaltet und begleitet werden kann, wie wir unsere Eltern gepflegt wissen wollen und wie wir die Weichen stellen für unsere eigene Pflege. Es geht um die Frage der Anerkennung derer, die gute Pflege leisten. Nicht zuletzt geht es aber auch um die Frage, was jedem Einzelnen von uns und was der Gesellschaft insgesamt gute Pflege wert ist.“ Mit der Ausstellung werde daher deutlich, wie wichtig es sei, sich mit dem Thema Pflege auseinanderzusetzen und es noch stärker als gesellschaftliches Thema zu betrachten“, unterstreichen die beiden Schirmherren.

Die Ausstellung des Bundesministeriums für Gesundheit tourt durch Deutschland, sie war bereits in über 200 Orten zu sehen.

Foto: Bei der Ausstellungseröffnung: v.l. MdB Jens Spahn, Barbara Büscher (Vorsitzende des Kreissozialausschusses) und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster

Abstrakt – Fotos von Karlheinz Strötzel Erle

Wenn das Eis die Muster vorgibt, dann entstehen hier die abstraktesten Formen. Das fing der Erle Fotograf Karlheinz Strötzel mit seiner Kamera  ein. Selbst der Blick ins Eis zeigt dem Betrachter die volle Schönheit der Winterzeit.

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Kalte Füße – Ente traut sich was

Soll ich, oder soll ich nicht hinein ins kalte Wasser, fragte sich die Ente am Schloss Raesfeld. Sie hatte bestimmt bei diesen eisigen Temperaturen eine „Gänsehaut“ und zögerte alleine schon aus diesem Grunde. Aber was Gans kann, kann Ente schon lange und so war dann auch „En(t)e gut, alles gut“.

Fotos: Conny Neumann

Brandeinsatz beim Blumenerdenwerk Stender Schermbeck

Am Sonntagmittag hat eine verdächtige Rauchentwicklung beim Blumenerdenwerk Stender hat  für einen Einsatz der Feuerwehr Schermbeck gesorgt. Hierbei handelte es sich um einen Gärungsprozess  eines Mulchberges.

Passanten hatten gegen 11.10 Uhr die Rauchentwicklung auf einem Berg mit Rindenmulch wahrgenommen und meldeten diese bei der Rettungswache an der Schienebergstege.

Die wiederum benachrichtigte den Leiter der Feuerwehr, GBI Gregor Sebastian, der daraufhin zu Erkundung zum Blumenerdenwerk fuhr. Hier konnte festgestellt werden, dass der größte Anteil der Rauchentwicklung vom ganz normalen Gärungsprozess innerhalb des 10 m hohen und 50 m langen Mulchbergs stammte. Hinter diesem großen Haufen hatten jedoch ca. 3 m³ Rindenmulch tatsächlich Feuer gefangen. Deswegen wurde der Löschzug Schermbeck alarmiert. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer mit einem C-Rohr. Zudem wurden durch die Fa. Stender zwei Bagger der Fa. BWR bestellt, mit deren Hilfe das Brandgut abgetragen und umgeschichtet wurde.

Im Einsatz war der Löschzug  Schermbeck mit 11 Einsatzkräften sowie die Kreispolizeibehörde Wesel mit einer Streifenwagenbesatzung. Um 14.15 Uhr beendete der Löschzug Schermbeck den Einsatz.

Aufgrund wieder zunehmender Rauchentwicklung ist die Feuerwehr Schermbeck am späten Sonntagabend erneut zum Blumenerdenwerk Stender gerufen worden. In dem betroffenen Rindenmulchberg hatte sich erneut Glut gebildet und für eine größere Rauchentwicklung gesorgt. Um kurz nach 22.00 Uhr wurde deshalb der LZ Schermbeck alarmiert, der vor Ort die Löscharbeiten wieder aufnahm. 40 Minuten später wurde auch der LZ Altschermbeck nachalarmiert, um die Löscharbeiten zu unterstützen. Ein massiver Schaumangriff wurde vorgenommen und die wieder aufgetretene Glutnester gelöscht bzw. eingedämmt.

Auch heute ist die Feuerwehr Schermbeck mit dem Brand beim Blumenwerk beschäftigt. Nachdem die Glutnester im Rindenmulchberg nicht endgültig von außen gelöscht werden konnten, hat die Firma Stender nach Absprache mit der Feuerwehr heute früh damit begonnen, den betroffenen Rindenmulchberg komplett abzutragen mit Lkw zum ehemaligen Idunahall-Gelände zu fahren. Dort werden die Ladungen „portionsweise“ abgelöscht. Dieses Vorgehen wird solange durchgeführt, bis die Glutnester gefunden und beseitigt sind. Der Einsatz der Löschzüge Schermbeck dauert bis in die Morgenstunden.

Unterstützt werden Feuerwehr und die Fa. Stender durch die Schermbecker Firmen BWR und Sligchers & Söhne. Wie lange der aktuelle Einsatz dauert, ist noch nicht abzusehen.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Schermbeck

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Spruch am Sonntag! Tiefkühlkost – so kann es gehen

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt!

Das Leben hat viele Tücken. Auch das Kaninchen konnte am Schloss Raesfeld hier seine Erfahrungen machen. Einmal eine Abkürzung nehmen und schon war der Mümmelmann im Eis gefangen. Schlittschuhe hätte hier auch nicht mehr viel geholfen. Was sagt uns das? Die alten bekannte Wege im Leben sind zwar  manchmal weiter und schwieriger, aber auf alle Fälle sicherer!

Wintermärchen am Schloss Raesfeld – Eisflächen im Kreis noch nicht freigegeben

Blauer Himmel, Wintersonne und eine absolut glatte und huckelfreie Eisfläche, so präsentierte sich heute das Schloss Raesfeld. Gegen Mittag kamen immer mehr begeisterte Schlittschuhfahrer angereist, um hier ihre Runden zu drehen. Das Eis ist dick, trägt auch, aber von offizieller Seite, wie auch die Feuerwehr Borken mitteilte, liegt noch keine Freigabe zum Betreten der Eisflächen im gesamten Kreis vor.

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35 neue Lehrkräfte für Grundschulen im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). 35 Neueinstellungen für den Dienst an Grundschulen im Kreisgebiet meldet jetzt das Schulamt für den Kreis Borken. 28 Lehrerinnen und Lehrer sowie drei Sozialpädagogische Fachkräfte haben bereits am 1. Februar ihren Dienst angetreten. Weitere zwei Lehrkräfte und zwei Sozialpädagogische Fachkräfte beginnen bis zum 1. März. Drei der neueingestellten Lehrkräfte sind im Gemeinsamen Unterricht tätig und fördern die Kinder mit erhöhtem bzw. sonderpädagogischem Förderberdarf, die in Regelschulen unterrichtet werden. Vier Lehrerinnen sind keiner konkreten Grundschule zugewiesen worden. Sie gehören vielmehr zur sogenannten Vertretungsreserve des Schulamtes für den Kreis Borken. „Gleichsam als ‚Feuerwehr‘ können wir sie an den Grundschulen im Kreis einsetzen, an denen sonst beispielsweise aufgrund von Personalengpässen Unterricht ausfallen würde“, erläuterte dazu Schulamtsdirektor Erhard Marder. Gemeinsam mit Fachabteilungsleiter Rudolf Pongs hieß er diese vier jungen Pädagoginnen im Borkener Kreishaus willkommen.

13 der neueingestellten Lehrer waren bereits vorher als Vertretungskräfte an Grundschulen tätig. Sie zählen dort nun zum Stammpersonal. Folgenden Schulorten wurden Lehrkräfte zugewiesen: Ahaus (4), Bocholt (5), Borken (1), Gronau (6), Heek (1), Heiden (1), Isselburg (2), Legden (2), Südlohn (1), Velen (1) und Vreden (2). Die Sozialpädagogischen Fachkräfte verteilen sich wie folgt: Bocholt (1), Borken (1), Gronau (2) und Isselburg (1).
Die neuen Lehrerinnen Laura Deelmann, Sabrina Epping, Lydia Dänekas und Elke Niebrügge hieß Schulamtsdirektor Ehard Marder im Kreishaus willkommen

Schermbeck – Tankstelleneinbruch

Schermbeck (ots) – Vier unbekannte Männer warfen am Donnerstag gegen 23.20 Uhr die Glasscheibe einer Tür einer Tankstelle an der Alte Dorstener Straße ein. Aus dem Verkaufsraum entwendeten sie einige Zigarettenschachteln. Danach rannten sie über den Pastoratsweg in Richtung Friedhof davon. Zeugen, die den Einbruch beobachteten, benachrichtigten die Polizei. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung, gelang es dem Quartett zu entkommen.

Beschreibung: Alle etwa 20 Jahre alt, schlank und dunkel gekleidet

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 03.02.2012  08:31 Uhr

Hotel Landhaus Keller Raesfeld – Gastlichkeit und Wohnkomfort

Das Hotel Landhaus Keller in Raesfeld vereint ursprüngliche Gastlichkeit mit modernem Wohnkomfort und gleichzeitiger Fokussierung auf die innere Balance  – inspiriert durch einen ganzheitlichen Ansatz für Körper und Geist.

Raesfelder Rathaus hält „Narrenprüfung“ erfolgreich stand!

Nachdem die Raesfelder Narren bereits zu Beginn der Karnevalssession die Schlüsselgewalt über das Rathaus erhalten hatten, schritten die beiden Prinzenpaare mit ihrem Gefolge nun zum traditionellen „Kontrollgang“ durch die Amtsstuben.

RCV-Vorsitzender André Szczesny erläuterte das Vorhaben der Karnevalisten in Reimform: „Von Büro nach Büro werden wir laufen, damit keiner kann verschnaufen. Ist die Kontrolle gut gegangen, könnt Ihr Beamten Eure Belohnung verlangen!“

Und das taten sie auch, denn Prinz Herbert I (Schlottbom) und Prinzessin Ruth II (Nagel) sowie das RRZ Kinderprinzenpaar Prinz Timon I (Hilvers) und Prinzessin Lisa I (Ellermann) bescheinigten den Mitarbeitern des Raesfelder Rathauses eine gute Arbeitsmoral. Kein Wunder, dass Bürgermeister Grotendorst einen Grund zur Freude hatte.

Die „Belohnung“ in Form eines großen, leckeren Hefeordens mit dem Raesfelder Schloss aus Zuckerguss genossen Mitarbeiter und Karnevalisten gemeinsam – natürlich nach offiziellem Dienstschlus

Foto: Bürgermeister Andreas Grotendorst musste sich an seinem Arbeitsplatz ebenfalls den prüfenden Blicken von Ruth II. und Herbert I. unterziehen.

„Feines vom Land“ – Niederrhein und Westfalen begeistern auf der internationalen Grünen Woche

(pd). Berlin war eine Reise wert, das ist das Fazit für alle Teilnehmer, die mit “Feines vom Land“ nach Berlin zur Grünen Woche 2012 gereist sind. Es war lehrreich, den internationalen Profis aus Italien und Österreich, aber auch aus Thüringen und Bayern über die Schulter schauen zu dürfen. Aber „Feines vom Land“ musste sich in Berlin nicht hinter den Großen der Branche verstecken. Alle mitgereisten Erzeuger hatten sich sehr gut vorbereitet und waren nach dem Motto „niederrheinisch westfälisch gut“ mit den besten heimischen Produkten angetreten.

So konnte beispielsweise Anneliese Hawix aus Sonsbeck die Berliner mit ihrer über Buchenholz geräucherten Mettwurst begeistern.

Feines Hochprozentiges aus Raesfeld-Erle ist den Gourmets hierzulande schon lange ein Begriff. Nun kennen auch die Berliner die Brennerei Böckenhoff aus dem Münsterland, die mit edlen Bränden die Berliner Lecker-Schmecker in Verzückung versetzte.

Die kleine aber feine Büdericher Brauerei Walterbräu kredenzte den Messebesuchern ein frisch gezapftes Weseler Brückenschlag oder ein naturtrübes Dinkelbier. Am ersten Tag wurde die Brauerei sogar vom NRW Umweltminister Johannes Remmel beim Zapfen unterstützt.

Kräuterpädagogin Jutta Becker Ufermann aus Schermbeck konnte mit ihren feinen Kräuterspezialitäten und vielen Gesprächen neue Kunden gewinnen. Die Hamminkelner Feldschlösschen Brauerei hatte mit ihren niederrheinischen Malztrunk-Spezialitäten Top Produkte im Koffer. Imkerin Almut Köhnen aus Wesel-Bislich informierte das Publikum auf der größten Messe dieser Art über alles rund um den Honig und verkaufte das heimliche Wappentier des Niederrheins, den Steinkauz, als kleine Bienenwachsfigur.

Zum Messer griff NRW Umweltminister Johannes Remmel, als es darum ging, eine echte Spezialität des Hofes Rülfing aus Rhede aufzuschneiden, den Brotspeck vom Bunten Bentheimer Landschwein.

Der Paradeplatz in Raesfeld kommt weg

Weg mit dem Paradeplatz der Schützen in Raesfeld. In diesem Jahr will die Gemeinde Raesfeld knapp 90.000 Euro in den Sport investieren. Neben Neuanschaffungen von diversen Sportgeräten schlagen insbesondere geplante Bauaktivitäten mit rund 77.000 Euro zu Buche. An der Zweifachhalle soll laut Haushaltsplan der südliche Eingangsbereich umgestaltet werden. Das werde etwa 17.000 Euro kosten, kalkuliert die Gemeinde.

Damit der Sportverein TSV Raesfeld künftig auch mehr Platz hat, soll die Wiese vor der Sportanlage in eine zusätzliche Trainingsfläche umgestaltet werden. Dies soll etwa 60.000 Euro kosten. Die Wiese wird bislang als Paradeplatz der Schützen genutzt.

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Schermbeck – Verkehrsunfallflucht Polizei sucht Zeugen

Schermbeck (ots) – Am Mittwochmorgen gegen 07.30 Uhr befuhr ein 46-Jähriger aus Hünxe mit einem Pkw die Weseler Straße (B 58) in Richtung Hünxe. Zwischen den Ortslagen Bricht und Damm kam ihm ein Lkw entgegen, der plötzlich einen Schlenker auf die Fahrspur des 46-Jährigen machte. Hierbei zerstörte der LKW den linken Außenspiegel des PKW und beschädigte dessen Fahrertür. Der unbekannte Lkw-Fahrer fuhr weiter, ohne sich um den Schaden in Höhe von etwa 1.000,- Euro zu kümmern.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 01.02.2012  12:34 Uhr

Väterchen Frost ist nun auch in Erle angekommen

Endlich hat der Frost, die Sonne und der kalte Ostwind auch hier im Münsterland Einzug gehalten. Eis an der Fenstscheibe zaubert, besonders für Fotografen, immer wieder schöne Motive.

Dieses Foto schickte mir der Erler Fotograf Karlheinz Strötzel. Seine Fensterscheibe am Kirchplatz in Erle war an diesem Morgen mit einer Eisschicht bedeckt.

Wenn auch Sie schöne „kalte“ Fotos haben, oder auch noch in diesem Winter vor die Kameralinse bekommen, dann schicken Sie mir diese doch für den „Heimatreport“. Kurze Lagebeschreibung nicht vergessen. E-Mail Adresse finden Sie im Impressum!

Winterfest des Löschzuges Erle: Feuerwehr stärkt ihren Teamgeist

Der Löschzug Erle lud am Samstag zum traditionellen Winterfest ins Feuerwehrgerätehaus in Erle ein. Nach einer Begrüßungsansprache von Löschzugführer Helmut Demmer, Bürgermeister Andreas Grotendorst  sowie  Klaus Ostendorf, Leiter der Feuerwehr,  standen die Ehrungen an diesem Abend an.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold des Landes Nordrhein Westfalen für 35 Jahre im aktiven Dienst in der Feuerwehr erhielt  Martin Heidermann, der während dieser Zeit 33 Mal beim Feuerwehrleistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken teilnahm. Ebenfalls für seine  35-jährige Zugehörigkeit in der freiwilligen Feuerwehr, beim Löschzug Erle wurde  Hauptfeuerwehrmann Heinz Nienhaus geehrt. Mit einer Urkunde aus dem aktiven entlassen wurde  an diesem Abend Unterbrandmeister Werner Mecking, der 1970 erst in die Feuerwehr Hervest-Dorsten und dann 1974 zum Löschzug Erle wechselte. 1995 erhielt Werner Mecking bereits  das Feuerwehrenabzeichen in Silber im Jahre 2005 in Gold.

„Das Ehrenamt hat des Feuerschutzes hat eine besondere Bedeutung, weil der Feuerschutz eine gesetzliche Pflichtaufgabe ist. Ohne aber das Ehrenamt wären  wir nicht mehr schuldenfrei, hätten weniger Geld  auf dem Konto und wären menschlich viel ärmer“, betonte der Bürgermeister.

In Deutschland gibt es 1,3 Millionen aktive Feuerwehrleute in insgesamt 25.144. Feuerwehren. Davon sind 24.197  Freiwillige in den Wehren aktiv.

Insgesamt gab es  im Jahre 2011 4 Millionen Einstätze in der BRD, davon 228 000 Fehlalarme.

„Unser Winterfest ist immer Tradition und zählt zur Kameradschaft, Teamgeist und zur Förderung der Verständlichkeit“, so stellvertretender Löschzugführer Arno Rüb, mit Hinwies auf das anstehende Fest „100 Jahre Löschzug Erle“ am 4. Bis 6. Mai 2012.

Fotos: Löschzug Erle

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Assauer hat Alzheimer – eine Tragödie, die jeden Menschen treffen kann

Das tut mir aber wirklich leid. Jetzt  hat Rudi Assauer Alzheimer und es ist nun auch noch öffentlich und amtlich.

Klar war das schon im letzten Jahr, als der Mann mit den flotten Sprüchen im Slang des Ruhrgebiets, Bundesliga-Glamour und immer eine dicke Zigarre – der langjährige Schalke-Manager Rudi Assauer, im Rittersaal von Schloss Raesfeld ein Interview gab.

All die schönen Frauen sind nun mir nix, dir nix aus seinem doch so bunten Leben verschwunden. Jede Pflegerin wird täglich für den 67-jährigen eine neue Erfahrung sein.

Langweilig wird es bestimmt nicht, denn immerhin sieht der  gelernte Stahlbauschlosser und einstige Spitzensportler nun immer „ein  neues Gesicht“. Traurig ist es doch, denn immerhin war Assauer Schalke und Schalke Assauer!
Alzheimer ist das Schreckgespenst des 21. Jahrhunderts. Bislang hat man noch keine Therapie gefunden, die den geistigen Verfall aufhalten kann, der allein in Deutschland Millionen Menschen betrifft.

Bekannt sind lediglich  eine Handvoll Strategien, die den Schwund der Nervenzellen offenbar ein Stück weit in Schach halten können.  Übergewicht sollte vermieden werden,  regelmäßiger Sport und der Verzicht auf zu viel Alkohol sollte auch dazu beitragen. Vor allem aber Aktivitäten, die die Neuronen in Schwung halten: Lesen, Schreiben, Kreuzworträtseln, Sudokus knacken.

Menschen, die ihr Leben lang geistig aktiv waren, erkranken offenbar wenn überhaupt, dann meist später an Alzheimer als geistig trägere Mitmenschen. Und Leseratten, die sollen im Vorteil sein. Menschen, die ihr Lebtag wenig Sinn für geistige Beschäftigung gehabt haben, da sahen die Hirne der Teilnehmer ganz anders aus, erklärte eine Studioleiterin aus Landau.
Also Leute: Lesen, lesen, lesen. Ob Groschenromane, Micky Maus oder Heimatreport, egal was, hauptsache irgendwas.

Na denn, wem es hilft!
Das Interview mit Rudi Assauer auf der Couch im Schloss Raesfeld gibt es auf >>>klick hier>>>Borio.TV oder der komplette Film über das Moos-Dinner des Lions Club Borken>>>klick hier>>>Borio.TV

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Haushaltsklausurtagung der CDU-Fraktion Raesfeld

Seit vielen Jahren treffen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion, des CDU-Gemeindeverbandsvorstandes und die von der CDU für die einzelnen Ausschüsse vorgeschlagenen sachkundigen Bürger vor der Verabschiedung des Haushaltes für die Gemeinde Raesfeld.

Dies war auch am Samstag, dem 28. Januar 2012 wieder so. Sachkundige Unterstützung fand die Runde durch Bürgermeister Andreas Grotendorst, den 1. Beigeordneten Martin Tesing, den Kämmerer Hans-Jürgen Gerten und Bilanzbuchhalter Thomas Greving. Der Ergebnisplan sieht Erträge in Höhe von 14.933.500 Euro und Aufwendungen in Höhe von 16.058.800 Euro vor. Zum Ausgleich des Ergebnisplanes ist eine Entnahme aus der Ausgleichsrücklage in Höhe von 1,125 Mio. € vorgesehen. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen, so dass die Schlossgemeinde damit auch 2012 schuldenfrei bleibt.

Während der Haushaltsklausur wurden die wesentlichen Punkte des Haushaltes, nämlich die Haushaltssatzung mit der Festsetzung der Erträge und Aufwendungen im Ergebnisplan, der Finanzplan mit den Ein- und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit sowie die Ein- und Auszahlungen aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit sehr intensiv besprochen. Am Ende des Tages stellte sich heraus, dass die Zahlen des immerhin 317-seitigen Haushaltsplanes für das Jahr 2012 kaum verändert werden können, wenn die bisher einvernehmlichen Ziele wie Ausgleich des Haushaltes, Schuldenfreiheit, günstige Steuern und Abgaben sowie niedrige Personalkosten bei effektiver Arbeit der Verwaltung und angemessener Infrastruktur der Gemeinde wie auch die Förderung der ausgeprägten und sehr wertvollen ehrenamtlichen Arbeit durch viele, viele fleißig Hände in der Gemeinde nicht in Frage gestellt werden sollen.

 Neben der rein zahlenmäßigen Betrachtung des Gemeindebudgets wurde die verbleibende Zeit dazu genutzt, einige grundsätzliche Fragen, wie Umsetzung des Zieles sichere und nachhaltige Versorgung mit Energie incl. alternative Energieformen, der Bau der 380-KV-Leitung, Schaffung von Wohnraum für ältere und hilfsbedürftige Personen in der Gemeinde, die Gründung einer Bürgerstiftung incl. der Frage: „Wie schaffen wir es langfristig, die ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde finanziell abzusichern?“, die Dorfentwicklungsplanung, „Welche Möglichkeiten haben wir, die strukturellen Probleme des Gemeindehaushaltes so zu verändern, dass wir unsere Bürger nicht überfordern?“ anzureißen, die in naher Zukunft in den Gremien der Fraktion und des CDU-Gemeindeverbandes vertieft werden sollen.

Einigkeit bestand am Ende des Tages darüber, dass viel Kraft, Energie und auch Mut dazu gehört, überzeugende Lösungen für die anstehenden Herausforderungen zu finden. CDU-Vorstand und Fraktion sehen sich dafür gut gerüstet und haben sich vorgenommen, weiter daran zu arbeiten, die gestaltende politische Kraft in der Gemeinde zu bleiben.

An den Karnevalstagen einen klaren Kopf behalten

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Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention: „Erwachsene sind Vorbilder“

Kreis Borken (pd). Damit die Karnevalstage nicht mit einem dicken Kater oder sogar einer Alkoholvergiftung enden, ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol gefragt. Dazu ruft der „Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention im Kreis Borken“ vor allem Erwachsene auf. Sie hätten eine Vorbildfunktion. Der Arbeitskreis kooperiert mit dem Team der kreisweiten Kampagne „Vollrausch… ohne mich!“.

„Alkoholkonsum während der jecken Zeit gehört für viele genauso zum Karneval wie Kamelle zu den Karnevalsumzügen“, erklärt Werner Rasch von der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises. Alkohol sei auf Festen kaum wegzu¬denken und in unserem Kulturkreis weit verbreitet. Der Konsum von Alkohol bringe jedoch nicht nur Spaß und Heiterkeit mit sich, sondern könne auch gesundheitliche Schäden verursachen. „Besonders Kinder und Jugendliche gehen ein hohes Risiko ein, da sich ihr Körper noch im Wachstum befindet und der Organismus auf Alkohol wesentlich sensibler reagiert als bei einem Erwachsenen“, so Rasch.

Jeder Karnevalsjeck sollte deshalb bei Veranstaltungen und Umzügen auch ein Auge auf junge Mitmenschen haben. Insbesondere Eltern sind gefordert, ihre Kinder vor den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums zu schützen. „Die Aufsichtspflicht endet nicht an der Haustür“, betont Jürgen Friedrich vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Borken. Auch Discounter, Getränkemärkte und Wirte erinnert er an ihre besondere Verantwortung für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes. „Weil viele Jugendliche die Wirkung von Alkohol nicht richtig einschätzen können, sind gerade hier die Erwachsenen in die Pflicht genommen, die vorgegebenen Grenzen einzu¬halten, Jugendliche aufzuklären und die Abgabe von Alkohol an Minderjährige zu verhindern.“ Konkret heißt das: Händler dürfen alkoholische Getränke nicht an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verkaufen. Und Wirte müssen darauf achten, dass sie Bier und Co. nicht an junge Besucher ausschenken. Für branntweinhaltige Getränke, wie zum Beispiel Wodka, gilt ebenfalls eine klare Altersbegrenzung. Sie sind erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt. „Auch ein Volljähriger, der in seiner Clique alkoholhaltige Getränke an Minderjährige weitergibt, macht sich strafbar“, so Friedrich.

Die Polizei beobachtet jedes Jahr rund um die Karnevalstage eine Zunahme von Gewaltdelikten. „Übermäßiger Alkoholkonsum enthemmt, macht leichtsinnig und erhöht das Risiko Opfer oder sogar Täter einer Straftat zu werden“, erklärt Meinolf Müller vom Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde. „Wichtig ist daher, nicht zu viel Alkohol zu konsumieren und erkennbar betrunkene Freunde nicht allein zu lassen.“

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei den Mitgliedern der Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention:

– den Jugendschutzfachkräften der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau sowie des Kreises Borken (Tel.: 02861/82-2235),

– beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Borken (Tel.: 02861/9005500),

– bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken (Tel.: 02861/82-1086) und

– beim Kampagnenteam „Vollrausch… ohne mich!“ (Tel.: 02861/82-1160).

Die Kampagne „Vollrausch… ohne mich!“ stellt Interessierten Informationsmaterialien, wie zum Beispiel Elterninformationsflyer, Jugendschutzplakate, Altersberechnungstabellen und Partychecklisten, zur Verfügung. Sie sind beim Kreis Borken unter Tel. 02861/82-1160 kostenlos erhältlich. Im Internet gibt es weitere Informationen unter www.vollrausch-ohne-mich.de.

Zum Thema: Alkohol baut sich langsam ab

Der Körper eines Erwachsenen benötigt etwa 60 bis 90 Minuten, um 0,1 Promille Alkohol abzubauen. Dies geschieht zu 90 Prozent durch die Leber und zu 10 Prozent über Lunge und Haut. Manche Medikamente wie zum Beispiel Aspirin verlangsamen den Abbau des Alkohols. „Den langsamen Abbau sollte jeder be¬denken, der am nächsten Tag am Straßenverkehr teilnehmen will“, erklärt Meinolf Müller von der Kreispolizeibehörde Borken. „Denn auch der Restalkohol im Blut kann dafür noch zu hoch sein.“

Wer beim Feiern nicht ganz auf den Alkohol verzichten möchte, dem empfehlen Fachleute zwischendurch nichtalkoholische Getränke wie zum Beispiel Wasser, Cola oder Saft trinken. Dies hilft auch, einem Kater am nächsten Tag entgegenzuwirken. Denn: Die entwässernde Wirkung des Alkohols ist die Hauptursache für die anschließende Katerstimmung.

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