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Erle – Kleintransporter fährt nach Unfall weiter

Erle (ots) – (pl) Am Montag um 16.25 Uhr befuhr ein 46-jähriger Mann aus Dorsten mit seinem Sattelzug die Rhader Straße von Erle in Richtung Rhade. Dabei kam ihm ein silberfarbener Bulli oder Kleintransporter entgegen. Dieser fuhr über die Mittellinien, so dass der Fahrer des Sattelzug nach rechts ausweichen musste. Neben der Fahrbahn stieß er mit seinem Heck gegen einen Straßenbaum. Auch der rechte Außenspiegel wurde beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro. Der Fahrer des silberfarbenen Wagens fuhr weiter in Richtung Erle. Es steht nicht fest, ob er den Unfall des Sattelzugs überhaupt bemerkte. Nach Auskunft des Dorsteners trug der silberfarbenen Bulli unter anderem die Aufschrift „Fliesen“. Der Fahrer dieses Wagens und weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat Borken 02861-9000 zu melden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 09.05.2012  11:26 Uhr

Raesfeld – Versuchter Einbruch am Schloss Raesfeld

Raesfeld (ots) – (pl) Im Zeitraum zwischen Sonntagabend, 22.00 Uhr und Montag, 16.00 Uhr versuchten bislang unbekannte Einbrecher, in die Räumlichkeiten des Restaurant im Schloss Raesfeld einzubrechen. Bei dem Versuch wurde eine Aluminiumtür massiv beschädigt. Ins Gebäude gelangten die Täter nicht. Der Sachschaden wurde mit etwa 2.000 Euro angegeben. Hinweise bitte an die Kripo Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 08.05.2012  10:43 Uhr

Reges Treiben beim Tag der offenen Tür im St. Nikolauskindergarten Erle

Buntes Programm herrschte trotz des regnerischen Wetters am Tag der offenen Tür am Samstag im St. Nikolaus Kindergarten.

Nach der der Umbauphase für die Kinder ab 2 Jahren und den anschließenden Malerarbeiten konnte sich die Einrichtung der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Kinder holten sich ihre Stempelkarte, banden eine Kordel daran und schrieben ihren Namen darauf. Dann konnte die Karte abgearbeitet werden. In der Sausewindgruppe konnte ein Minigarten gebastelt werden.

Am Glücksrad standen die Kinder Schlange, konnten doch viele schöne Preise wie Kreide, Kleinspielzeug und Muscheln erdreht werden.

Um 12 Uhr zeigten die Musikschulkinder ihr Können unter Leitung von ihrem Musikschullehrer Ulli Meyering. Auch das kleine und große Publikum machte eifrig mit. Der Applaus war ihnen gesichert.

Ein Magnet für viele Kinder war auch der Streichelzoo mit Esel, Pony, Ziegen, Schafen und Lämmchen, Kaninchen, und Meerschweinchen draußen vor dem Bauwagen.

Der Steckenpferd-Parcours wurde kurzerhand wegen des nassen Wetters in den Mehrzweckraum verlegt.

Stärken konnten sich die Besucher an einer leckeren Linsensuppe, die Mütter mit viel Liebe gekocht haben und am Kuchenbüfett in der Regenbogengruppe.

Leckere frisch gebackene Belgische Waffeln gab es von Opa Detlef.

 

Die Clownin Trine trat um 15 Uhr auf und zog die Kinder in ihrem Bann. Konnte sie doch tatsächlich zaubern, was ihr vorher keiner so recht glauben wollte, da sie doch recht tollpatschig war.

Nach der Show gab es von Trine noch selbstgemachte Luftballontiere.

Für die musikalische Unterhaltung während des Tages sorgte ein Kindergartenvater.

Um 17 Uhr klang der ereignisreiche Tag dann aus und die Kinder gingen zufrieden nach Haus.

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100 Jahre Löschzug Erle – Festlicher Umzug durchs Dorf

Der Löschzug Erle feierte mit einem festlichen Festumzug durch das Dorf Erle den 100. Geburtstag.

Fotos vom Festumzug Löschzug Erle.

 

100 Jahre Löschzug Erle -Fotos

Ich sitze hier mitten in der Wildnis in Kanada und suchte verzweifelt ein Internet-Cafe, um wenigstens schon mal die Fotos vom Kranz aufhängen hochladen zu können. Hat ja dann doch geklappt.

Der Erler Fotograf Heinz Nienhaus hat mir diese Bilder zugemailt. Danke Heinz für deinen tollen Einsatz.

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Rhubarb Crumble

Ein toller, lauwarmer Nachtisch für ein Frühlingsmenü: Auf herb-vanillige Rhabarber-Stückchen kommen süß-zimtige Streusel mit braunem Zucker.

Zutaten:
1 kg Rhabarber, 4 EL Orangensaft, 1 Pck. Vanillezucker, Zucker nach Geschmack, 1 TL Vanillepuddingpulver,  Streusel: 175 g brauner Zucker, 100 g Mehl, 75 g Haferflocken, 1/2 TL Zimt, Prise Salz, 125 g weiche Butter
ergibt 6 Portionen

Zubereitung:
Rhabarber putzen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Mit Saft, Zucker und Vanillezucker 3 Minuten dünsten, etwas abtropfen lassen, mit Puddingpulver überstäuben und auf dem Boden einer feuerfesten Form verteilen. In einer Schüssel braunen Zucker, Mehl, Haferflocken und Zimt vermischen, soviel Butter einkneten, bis sich Streusel ergeben. Auf den Rhabarber krümeln und bei 180 Grad 25 bis 30 Minuten goldbraun backen, lauwarm oder kalt servieren.
„Wer Rhabarber zu herb findet, kann auch reife Pfirsichschnitze (nicht vorgaren) verwenden oder Rhabarber mit Erdbeeren oder Himbeeren kombinieren.“

Das Rezept und das Foto stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle zur Verfügung. Mehr Rezepte auf  >>>klick hier>>>USA Kulinarisch

Fusion – Was bedeutet das für die Vereine und Gruppen in Raesfeld und Erle

Die beiden Kolpingsfamilien hatten in den Gasthof Brömmel-Wilms im Erler Ortskern geladen und mehr als 80 Personen aus Erle und Raesfeld sind gekommen. Präses Ludger Picker begrüßte die Teilnehmer mit dem Hinweis, dass es mehr verbindende als trennende Dinge zwischen den beiden Orten gibt.

Diözesanseelsorgerin Ursula Hüllen aus Coesfeld legte die Gefahren und Chancen von Gemeindefusionen offen. Die Teilnehmer benannten dann auch ihre Vorbehalte und Sorgen, ob der Pfarrer wirklich genügend Zeit für zwei Gemeinden habe, ob weitere Gottesdienste ausfallen müssten, wie es mit den Öffnungszeiten des Pfarrbüros stehe und ob es vielleicht bald keinen Geistlichen mehr in Erle gebe.

Pfarrer Michael Kenkel konnte viele Bedenken mit seinem kurzen Statement zerstreuen. Ursula Hüllen beschrieb die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie die Verbände mit der Situation umgehen könnten. Wesendlich sei es sich über die Ortsgrenzen hinweg zu vernetzen und so das Leben in den kleineren Ortsteilen zu bereichern.

Ein nachdenklicher Beitrag eines Erler Teilnehmers wies darauf hin, dass es auch in Erle immer schwieriger würde, Ehrenamtliche für die Vereinsarbeit zu gewinnen, wie wird es dann in einigen Jahren aussehen. Ludger Picker fasste die bisherigen Entwicklungen zusammen und verwies auf die inzwischen gute Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte.

Bald werde ein Fusionsausschuss gegründet und im Juni soll der Startschuss für die Zusammenlegung im Jahr 2013 fallen. Er rief die Erler Mitchristen auf, sie aktiv an diesem Prozess zu beteiligen und ihre Vorschläge einzubringen.

Wichtig sei doch, dass die Kirche in Erle bleibe und ein Pfarrheim wird es auch weiterhin geben, nur die Verantwortlichkeiten und Strukturen würden größer. Das müsse aber in einer Zeit mit Telefon, Auto und Internet kein Nachteil sein. Wichtig sei eben, dass alle mit gegenseitigem Vertrauen in die gemeinsamen Planungen gehen sollten, damit niemand zurückbleibe.

Den Text stellte mir freundlicherweise Ludger Picker zur Verfügung.

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Erle – Einbrecher verscheucht

Erle (ots) – (pl) Am Mittwochabend hörte die 36-jährige Bewohnerin eines Hauses an der Straße Friedholt um 21.30 Uhr verdächtige Geräusche an der Terrassentür. An der Tür stellte sie fest, dass bislang unbekannte Täter mit einem Gegenstand gehebelt und den Rahmen beschädigt hatten. Offenbar waren die Einbrecher durch das frühzeitige Entdecken der Tat verscheucht worden. Die Schadenshöhe wurde mit etwa 500 Euro angegeben. Hinweise an die Kripo Borken 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 03.05.2012  12:04 Uhr

Stellungnahme der CDU Fraktion Raesfeld zu Vorwürfen gegenüber der Gemeinde

Die gewerbliche Entwicklung in Raesfeld und Erle scheint nicht Anlass  zur Freude für alle Bürger zu sein.

Hierzu äußerte sich nun die CDU-Fraktion in einer Stellungnahme zur Vorlage für den Planungsausschuss am 3. Mai 2012, die diese unten aufgeführte Beschwerde vom 8. März nicht unwidersprochen und kommentarlos zur Kenntnis nehmen konnte.
Da hier von Seiten des  Beschwerdeführers deutliche Vorwürfe gegenüber der Gemeinde erhoben werden, ist es der CDU-Fraktion Raesfeld wichtig, dazu Stellung zu nehmen. Namentlich möchte die Beschwerdeführer nicht genannt werden!

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Ein Problem sehe ich eher in zu niedrigen Preisen für Gewerbeflächen. Ein unheilvoller Prozess wurde in Gang gesetzt. Schnäppchenjäger und Spekulanten finden hier und im Kreisgebiet ein wahres Eldorado vor.

Meinung der CDU-Fraktion
Die CDU-Fraktion teilt die Meinung des Beschwerdeführers, dass es nicht darum gehen kann, um jeden Preis zusätzliche Gewerbegebietsflächen auszuweisen und diese dann auch noch zu Sonderkonditionen anzubieten. Das hat die Gemeinde Raesfeld in der Vergangenheit nie gemacht und auch in Zukunft nicht vor. Wofür wir aber immer eingetreten sind, ist, dass vornehmlich ortsansässige Betriebe, die Möglichkeit erhalten, vor Ort ihrer geschäftlichen Entwicklung entsprechend zu expandieren. Häufig war damit sogar eine Standortbereinigung in dem Sinne verbunden, dass Betriebe, die in der Ortslage aus Immissionsgründen zu Recht keine Chance der Erweiterung hatte, hier die Möglichkeit bekommen haben, ihren Betrieb einerseits zu verlagern und andererseits kontinuierlich Schritt für Schritt auszubauen.

Allein an der Struktur der Raesfelder Gewerbegebiete mit überwiegend Handwerksbetrieben ist ersichtlich, dass diese Strategie sich bewährt hat. Dadurch konnten vor Ort Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen, zumindest aber erhalten werden und Betriebe in ihrem Bestand gesichert werden. Es ist genau das Gegenteil von dem beabsichtigt, was der Beschwerdeführer beschreibt, nämlich, dass alle, die vor Ort so einen Arbeitsplatz finden, nicht mehr pendeln müssen und damit den Familien Zeit, Kosten und unnötige Wege erspart bleiben. Von einem Einpendlerüberschuss kann nach wie vor in Raesfeld und Erle überhaupt keine Rede sein.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Ein Problem sehe ich eher in zu niedrigen Preisen für Gewerbeflächen. Ein unheilvoller Prozess wurde in Gang gesetzt. Schnäppchenjäger und Spekulanten finden hier und im Kreisgebiet ein wahres Eldorado vor.

Meinung der CDU-Fraktion
Die CDU-Fraktion teilt die Meinung des Beschwerdeführers, dass es nicht darum gehen kann, um jeden Preis zusätzliche Gewerbegebietsflächen auszuweisen und diese dann auch noch zu Sonderkonditionen anzubieten. Das hat die Gemeinde Raesfeld in der Vergangenheit nie gemacht und auch in Zukunft nicht vor. Wofür wir aber immer eingetreten sind, ist, dass vornehmlich ortsansässige Betriebe, die Möglichkeit erhalten, vor Ort ihrer geschäftlichen Entwicklung entsprechend zu expandieren. Häufig war damit sogar eine Standortbereinigung in dem Sinne verbunden, dass Betriebe, die in der Ortslage aus Immissionsgründen zu Recht keine Chance der Erweiterung hatte, hier die Möglichkeit bekommen haben, ihren Betrieb

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Die Verlagerung der Industrie von den Industriestandorten an Rhein und Ruhr hierher, sorgt nicht nur für die Zerstörung des ländlichen Raumes, sondern auch dafür, dass alte Industriestandorte nicht mehr auf die Beine kommen. Das ist unsolidarisches Verhalten.

Meinung der CDU-Fraktion
Auch in diesem Punkt teilen wir die Meinung des Beschwerdeführers. Wir können uns nur wiederholen. Das ist nie das Ziel der CDU-Fraktion und auch nicht der Gemeinde gewesen. Die eingliedrige Struktur unserer Gewerbebetriebe ist ein deutlicher Beweis dafür. Unser Bestreben war stets die Ansiedlung und Weiterentwicklung von Hand-werksbetrieben mit vornehmlich „nicht störendem Gewerbe“. Und das wird auch in Zukunft so sein. Die Gemeinde kann aber, wenn von Betrieben vor Ort oder auch aus unmittelbarer Nachbarschaft ein Ansiedlungsersuchen an sie gerichtet wird, nicht so verfahren, dass sie keine Flächen anbietet. Das hat in der Folge weit reichende Konsequenzen, nämlich, dass Ausbildungs- und Arbeitsplätze verloren gehen bzw. gar nicht erst entstehen, dass Arbeitnehmer nur außerhalb der Gemeinde ihren Arbeitsplatz finden würden, dass in umliegende Orte ausgependelt werden müsste und dass die Gemeinde trotzdem eine Infrastruktur vorhalten müsste, die sie auf Dauer nicht finanzieren kann, wenn nicht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gewerbe- und Wohnungsbau vorhanden wäre.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Wem dient die Industrialisierung?…. Inwieweit bestimmen die Lobbyisten aus der Wirtschaft die Planungen der Gemeindepolitik? …Würden die hiesigen Gemeinden einer Überprüfung durch unabhängige Kommissionen standhalten? Sind alle Planungen wirklich uneigennützig und über jeden Zweifel erhaben?

Meinung der CDU-Fraktion
Die Gemeinde Raesfeld betreibt keine Industrialisierung, sondern eine der Größenordnung der Gemeinde entsprechende und am Bedarf orientierte Gewerbepolitik. Natürlich haben die überwiegend ortsansässigen Betriebe eigene Interessen. Die Planungshoheit der Gemeinde wird in keiner Weise beeinträchtigt. Auf der Basis der gesetzlichen Regelungen werden Vorschläge erarbeitet, die öffentlich diskutiert und nach einem formal festgelegten Verfahren bis zur Rechtskraft gebracht. Die Eingabe des Beschwerdeführers ist eine Möglichkeit, sich mit eigenen Gedanken, Meinungen, Vorschlägen, Anregungen und Bedenken einzubringen. Über Art und Weise kann man unterschiedlicher Meinung sein. Die zwischen den Zeilen spürbare, teilweise polemischen Unterstellungen der Einflussnahme von Lobbyisten auf die Raesfelder Politik, insbesondere auf die Aufstellung der beabsichtigten Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Erweiterung des Gewerbegebietes Erle weist die CDU-Fraktion ausdrücklich zurück. Schade, dass der Beschwerdeführer sich im Wesentlichen auf Kritik beschränkt

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Warum wird aber Erle quasi zum „Raesfeld 2. Klasse“ herabgestuft? Wird Erle zum billigen Pflaster für Gewerbeflächen gemacht, um die Attraktivität zu vermindern, damit Raesfeld sein teures Wohngebiet an der Stockbreede, das bereits viel Geld gekostet hat, auch besser vermarkten kann

Meinung der CDU-Fraktion
Wer sachlich und objektiv die Entwicklung des Ortsteiles Erle verfolgt hat, muss zu dem Ergebnis kommen, dass sich in Erle viel, viel Positives getan hat. Das wird nicht nur von Raesfeldern, sondern gerade von der deutlich überwiegenden Zahl von Bürgern im Ortsteil Erle anerkannt und bestätigt. Wer die Gemeindepolitik aktiv verfolgt, wird erkennen, dass das Ortsteildenken, hier Erle, dort Raesfeld und weiter Homer schon lange keinen Platz mehr in den politischen Diskussionen in den Entscheidungsgremien der Gemeinde hat. Die Gemeinde hat immer die gleichberechtigte Weiterentwicklung beider Ortsteile im Auge gehabt. So sind nicht nur in Raesfeld, sondern auch in Erle attraktive Wohnbaugebiete, ein Ortskern mit einem geschäftlichen Angebot und dazu passend auch bedarfsgerechte Gewerbeflächen entstanden. Erle weist wie Raesfeld eine gute bis sehr gute Infrastruktur mit Kindergärten, Grundschule, Jugendhaus, Heimathaus, Feuerwehr, Bücherei usw. aus, die die Bedürfnisse der Bürger vor Ort weitgehend erfüllen. Und die positive Entwicklung wird sich auch in Erle fortsetzen. Die ehemalige Kaserne soll zum Wohngebiet werden, die ehemalige Hoffläche von Henneböhl wird für eine Bebauung vorbereitet. Rund um die Kirche hat die politische Gemeinde durch den Erwerb ehemaliger Hofstellen und Gewerbeobjekte die Voraussetzungen geschaffen, dass im Ortsteil Erle ein attraktives Angebot an bürgerschaftlichen Einrichtungen sowie barrierefreie Wohnungen für ältere Menschen entstehen kann. Die CDU-Fraktion steht dafür ein, dass eine möglichst gleichgerichtete Weiterentwicklung der Ortsteile auch in Zukunft  gewährleistet bleibt, solange dies sinnvoll und finanzierbar bleibt.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… ohne einen Grüngürtel oder eine Sichtschutzhecke einzuplanen

Meinung der CDU-Fraktion
Die Ortsrandbegrünung ist ein Thema, mit dem sich die Gemeinde seit Jahren immer wieder beschäftigt. In den Bebauungsplänen der Gemeinde, das gilt auch für die Gewerbegebiete, sind solche Flächen ausgewiesen. Die Eigentümer sind verpflichtet, für entsprechende Anpflanzungen zu sorgen. Darauf wird die Gemeinde in Zukunft noch stärker achten.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… kommt jetzt auch noch die höchst fragwürdige Beseitigung der alten Eiche im Kreuzungsbereich

Meinung der CDU-Fraktion
Den subjektiven Eindruck des Beschwerdeführers können wir nachvollziehen. Objektiv sind die Aussagen unrichtig. Bevor solche Aussagen getroffen werden, wie „ kommt jetzt auch noch die höchst fragwürdige Beseitigung der alten Eiche“ hinzu und „der Baum war gesund“, empfehlen wir dem Schreiber, sich sachkundig zu machen. Die Verwaltung und auch die politischen Vertreter der Gemeinde sind jederzeit bereit, Auskunft zu geben. In diesem Fall ist der Baum mehrfach durch einen Gutachter überprüft worden. Die Gemeinde hat eine Verkehrssicherungspflicht. Die Einschaltung eines Baumgutachters unterlegt, dass die Gemeinde nicht leichtfertig und ohne Grund handelt. Darauf hat die CDU-Fraktion nachweislich auch in vergleichbaren Situationen stets geachtet. Dieser Baum war stark geschädigt und musste nach dem Gutachten nicht aus Erschließungs- oder Verkehrsgründen,  sondern ausschließlich aus Verkehrssicherheitsgründen beseitigt werden. Der Beschwerdeführer wird auch festgestellt haben, dass die Gemeinde unverzüglich eine Ersatzpflanzung vorgenommen hat.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Die Gemeinde ist verpflichtet, dem Wohle aller Bürger zu dienen. Das heißt auch, dass sie für ein angenehmes Erscheinungsbild des Ortes sorgt. Sie darf nicht nur im Interesse von Gewerbetreibenden, Mittelstand und mächtigen Lobbyisten handeln, die nur an ihren eigenen Erfolgt denken.

Meinung der CDU-Fraktion
Die Grundaussage ist richtig. Dass die Gemeinde seit vielen Jahren ihrem Grundauftrag nachkommt und im Sinne des Beschwerdeführers arbeitet, ist selbstverständlich und durch viele, viele Aktivitäten und Arbeitsergebnisse zu belegen. Verwaltung und auch politische Akteure handeln nach den gewünschten Prinzipien.

Dabei hat auch die Berücksichtigung nachvollziehbarer Interessen der Wirtschaft im Allgemeinen und des vorwiegend handwerklich geprägten Mittelstandes in Raesfeld und Erle seine Berechtigung, die wir in unsere politischen Entscheidungen einbeziehen müssen und auch wollen. Von einer überproportionalen Berücksichtigung oder gar Bevorzugung von Interessen von Gewerbetreibenden oder, wie der Beschwerdeführer es beschreibt, mächtiger Lobbyisten (deren ständige Wiederholung im Beschwerdetext ohne zusätzliche Hinweise, was darunter von ihm verstanden wird) kann keine Rede sein.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Lärm macht krank… Also muss er irgendwie eingedämmt werden.

Meinung der CDU-Fraktion
Für die Verbreitung und Duldung von Lärm in bestimmten Bandbreiten bestehen gesetzliche Regelungen, die die Gemeinde nicht beeinflussen kann, zumindest nicht in dem von ihm geforderten Maß, dass z. B. Nachtfahrverbote ausgesprochen werden

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer
… Haben sich die Befürworter der Gewerbegebietserweiterung in Erle einmal verdeutlicht, wie bürgerfeindlich sie sind?

Meinung der CDU-Fraktion
Die CDU-Fraktion setzt sich ebenfalls für eine Weiterentwicklung der gesamten Gemeinde, das beinhaltet die Weiterentwicklung von Wohnbau- aber auch von Gewerbeflächen, ein. Dabei ist die Gemeinde verpflichtet, auch eigene wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. D.h., mit der vorgesehenen Erweiterung der Gewerbeflächen in Erle nutzen wir eine heute schon vorhandene Erschließungsstraße für das Gewerbegebiet und vermeiden damit eine zusätzliche Anlegung neuer, kostenaufwändiger Straßen. Das wäre nach unserer Überzeugung ökologisch weniger sinnvoll und würde zu einer zusätzlichen Verdichtung ökologisch wertvoller Flächen führen.

Zitate aus dem Anschreiben der Beschwerdeführer … Warum müssen überall neue Gewerbegebiete entstehen, wenn Vollbeschäftigung herrscht? … Macht es etwa Sinn, das Industriegebiet aufs Land zu verlagern?

Meinung der CDU-Fraktion
Aus den o.g. Stellungnahmen der CDU-Fraktion ist erkennbar, dass wir genau das Gegenteil für die Gemeinde anstreben. Eine Gemeinde kann insgesamt nur ansprechend, einladend und attraktiv sein, wenn es ihr gelingt, ein ausgewogenes Verhältnis von Natur, Landschaft, moderner öffentlicher Infrastruktur, attraktivem geschäftlichen Angebot und auch Ausbildungs- und Arbeitsplatzangebot vor Ort vorzuhalten.

Baby-Begrüßungsdienst in Schermbeck

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Seit April 2012 werden Familien von Neugeborenen in Schermbeck durch Ehrenamtliche im Auftrag der Gemeinde Schermbeck begrüßt. Die Familien können sich neben vielfältigen Informationen und Angeboten zum Thema Familie z. B. auch über ein kleines Fühl-Bilderbuch freuen. Wer Näheres erfahren möchte, kann sich gerne bei den Familienzentren in Schermbeck oder der Gemeinde Schermbeck melden.

Kontakt: Ursula Heinemann Familienzentrum und Kindertageseinrichtung St. Ludgerus, Tel. (02853) 2527
Käthe Spaltmann Ev. Kindertageseinrichtung und Familienzentrum „An der Kempkesstege“, Tel. (02853) 2513
Simone Hülsmann Gemeinde Schermbeck, Gleichstellungsstelle, Tel. (02853) 910-153

 

Feuerwehr Schermbeck – eingeklemmte Person aus Aufsitzrasenmäher befreit

Zu einem Unfall mit eingeklemmter Person wurde die Feuerwehr Schermbeck am Mittwoch (02.05.12) gerufen.

Ein junger Mann war mit einem Aufsitzmäher auf der Straße „Loosenberge“ (Ortsteil Damm) unterwegs. Aus bisher unklaren Gründen verlor er in Höhe einer Bachüberführung die Kontrolle über das Gefährt und kam von der Fahrbahn ab. Der Mäher durchbrach dabei das Geländer der kleinen Brücke. Der Fahrer schaffte es nicht mehr rechtzeitig abzuspringen und wurde dadurch zwischen Brückengeländer und Fahrersitz eingeklemmt. Hierbei wurde er schwer verletzt.

Während Rettungsdienst und Notarzt den Fahrer versorgten, bestanden die Erstmaßnahmen der Feuerwehr darin, ein weiteres Abrutschen des Mähers zu verhindern. Hierzu wurde dieser mit einer Seilwinde gesichert und mit Leitern und einer Rettungsplattform unterbaut.

Als das Fahrzeug entsprechend gesichert war, konnte das Geländer mittels Trennschleifer abgesägt werden und das Unfallopfer dem Rettungsdienst übergeben werden.

Aufgrund der unklaren Bauchverletzungen wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Dieser brachte den Patienten in eine Duisburger Spezialklinik.

Alarmierung: 13.43 Uhr und im Einsatz war der  LZ Schermbeck, LZ Altschermbeck mit insgesamt 21 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst und  der Notarzt.

Tanz in den Mai – Schermbeck 2012

Auf dem Schützenplatz am Rathaus wurde am Montag der traditionelle „Tanz in den Mai“ gefeiert. Die Kilian-Schützengilde Schermbeck freute sich über ein volles Zelt und die ausgelassene Stimmung. Für die „Musik von Maitanz bis Mayday“ sorgte die Top 40-Band Skyfire und DJ Sanders.

Der St. Nikolaus Kindergarten in Erle öffnet seine Türen

Am Samstag, den 5. Mai von 11:00 – 17:00 Uhr findet im Kindergarten St. Nikolaus; Holten 8 in Erle der „Tag der offnen Tür“ statt.

Die Besucher erwartet ein buntes Programm mit vielen Angeboten. Für die Kleinen gibt es einen Streichelzoo, am Glücksrad kann jeder sein Glück heraus fordern, ein Kinderschminkstand sorgt für bunte Gesichter und  für den Hunger erwartet die Besucher eine deftige Gulaschkanone sowie Kaffee und Kuchen. Wer gerne bastelt kann sich hier einen „Minigarten“  anlegen und ab 15 Uhr kommt Clownine Trine.

Alte Tradition – Landjugend Erle / Rhade hängte Maikranz in Erle auf

Zum dritten Mal hängt  der Maikranz am Ständebaum im Schatten der Silvesterkirche und begrüßt nun alle  Besucher in der Erler Dorfmitte.

Lucia Schulte-Kellinghaus, Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Wir in Erle“, begrüßte alle Anwesenden, im Besonderen die Aktiven der KLJB Erle / Rhade in ihren Trachten und die Musiker der „Erler Jäger“.

Wie in jedem Jahr sorgten die Musiker  mit ihrem Zutun für einen würdigen Rahmen.

Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, freute sich über das Traditionbewusstsein und reichlich Ehrenamt im Ortsteil Erle. Er erinnerte nochmal an den Aufbau des Ständebaumes im Herbst 2009, den er als „Meilenstein“ bezeichnete und wünscht allen harmonische Maifeiertage.

Maikranz 2012

Grüße auch von Stefan Nießing, Vorsitzender OMR Raesfeld, der zeitgleich auch auf das Projekt „Wir für unser Dorf“ hinwies und  sich über die gute Zusammenarbeit der Vereine freute.

Die KLJB Erle / Rhade hatte im Vorfeld, auch in diesem Jahr, die Örtlichkeit rund um den Ständebaum gepflegt und von Beikraut befreit.

Mit Applaus und dem Erler Lied „Tüsken dicken Ekenknorren“ wurde der Maikranz an der Spitze des Ständebaumes gehängt. Anschließend gab es für alle Feierlustigen „Tanz in den Mai“ im Zelt auf dem gegenüberliegenden Hof Böckenhoff.

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Ackern wie vor 50 Jahren – Erler Ackergiganten

Das brauchte man den Erler Ackergiganten nicht zweimal sagen: Alois Schleking stellte den Oldtimerfreunden knappe 9 Morgen Ackerfläche zur Verfügung, um sie für die Maisaussaat vorzubereiten.

Berhard Schemmer, MdL, bei der Firma Hetkamp „Einrichten, Mode und mehr“

13. Mai 2012 ist Landtagswahl,  Anlass genug, einen bekannten CDU-Politiker nach Raesfeld zu holen. Der CDU-Gemeindeverband Raesfeld-Erle-Homer lud den CDU Direktkandidaten, Bernhard Schemmer ein, um zusammen mit anderen Gästen das Unternehmen Hetkamp „Einrichten, Mode und mehr“ in Raesfeld kennenzulernen.

Am frühen Abend des 25. April 2012, trafen sich die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung im Haupthaus der Firma Hetkamp an der Weseler Str. in Raesfeld. Unter den Gästen waren neben vielen Mitgliedern des CDU-Gemeindeverbands, auch Bürgermeister Andreas Grotendorst und Bernhard Schemmer, MdL.

Zunächst wurden alle Besucher der gut besuchten Veranstaltung von Jan Gößling, CDU-Vorsitzender und Helmut Ackmann, dem Geschäftsführer des Unternehmens Hetkamp herzlich empfangen. Wenig später konnten sich die Teilnehmer in den Ausstellungsräumen des Haupthauses, dem Küchenstudio und einer komplett eingerichteten Musterwohnung von den umfassenden Produkt- und Serviceleistungen ein konkretes Bild machen. Neben handgefertigten Möbeln wurde deutlich, dass auch Mode, Wohntextilien, die Wohnraumplanung und der Innenausbau von Küchen, Badezimmern sowie Wohn- und Arbeitsräumen einen breiten Stellenwert einnehmen.

Im Anschluss zeigte ein kleiner Ausflug zu den Wurzeln des Unternehmens, dass das heute moderne und innovative Unternehmen schon seit 1867 in Raesfeld ansässig ist und alles mit dem Bau von Wiegen und Aussteuermöbel in der Schreinerei Hetkamp begann. Die hohe Qualität der Möbel wurde bald auch über die Grenzen von Raesfeld bekannt und die Expansion nahm ihren Lauf.

In den Wirtschaftswunderzeiten nahm der Bedarf an hochwertigen Möbeln zu, so das 1954 in Raesfeld das erste Ladenlokal der Firma Hetkamp eröffnet wurde. 1973 feierten Hubert und Luzie Hetkamp die Eröffnung der Schlossremise und 1997 folgte dann der Umzug der Tischlerei ins Gewerbegebiet am Ährenfeld. Im Jahre 2000 wurde schließlich die Fassade aus dunklem Klinker errichtet, die noch heute das Bild der Firma Hetkamp in der Wiege von Raesfeld prägt.

„Heute sind in unserem Betrieb 45 Mitarbeiter beschäftigt“, so Helmut Ackmann, der damit auch auf die Bedeutung des Unternehmens als Arbeitgeber in der Region hinwies.

Nach der umfassenden Schilderung des Unternehmens zeigte sich auch Bernhard Schemmer von der Vielzahl und Bandbreite der gebotenen Möglichkeiten beeindruckt. „Ich sehe in diesem erfolgreichen, mittelständigen Unternehmen eine Firma“, so Schemmer „die den Brückenschlag zwischen antiken Möbeln und modernem Wohnen erfolgreich gemeistert hat. Solche Betriebe sind ein Aushängeschild für das Münsterland.“

In seinen aktuell-politischen Ausführungen machte Bernhard Schemmer die Teilnehmer noch einmal auf die Umverteilung von Schlüsselzuweisungen aufmerksam, wobei diese zu Lasten der ländlichen Regionen gehen und die kreisfreien Städte im Ruhrgebiet bevorzugt werden.

Königsschießen in Bricht – Programmablauf

Mit Spannung wird in diesem Jahr das Schützenfest in Bricht erwartet, denn am Sonntag, den 13.05.2012 führt der Schützenverein  sein diesjähriges Königsschießen durch.

Es findet eine Woche vor dem eigentlichen Schützenfest statt. Gleichzeitig werden der Kinderkönig und der Erwachsenenkönig ermittelt, die Frauen schießen einen Damenpreis aus. Das Schießen findet am vereinseigenen Schießstand „Schwarzer Adler“ in der Zeit von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr statt. Es werden Waffeln, Kaffee und Kaltgetränke angeboten. Für die Kinder wird eine Hüpfburg aufgestellt. Es soll als Familienveranstaltung durchgeführt werden. Jeder, auch Nichtmitglieder, ist herzlich willkommen.

Das Schützenfest wird vom 19.05.2012 bis 21.05.2012 gefeiert. Am Samstag beginnt um 20.00 Uhr der Königsball mit Tanz im Festzelt. Besonderer Höhepunkt ist jedoch in diesem Jahr das Kinderschützenfest. Es beginnt am Samstag um 15.00 Uhr mit dem Antreten am Festzelt. Dann geht es zum alten Kinderkönigspaar. Nach der Inthronisierung im Festzelt wir den Kindern des SV Bricht eine neue Kinderkönigsfahne übergeben. Dies geschieht in einem feierlichen Rahmen. Auf die Kinder warten eine Piratenschiffschaukel, Entenangeln und eine Bude für Leckereien.

Der  Festball am Sonntag findet nicht mehr statt. Das Fest beginnt um 14.00 Uhr mit dem Antreten der Schützen. Dann folgen Kranzniederlegung am Ehrenmal, Umzug, Parade, Kaffee und Kuchenbuffet im Festzelt. Um ca. 17.00 Uhr erfolgt die Proklamation des neuen Königspaares, Ehrungen und Vorbeimarsch. Die Blasmusik, es sind die Borbrügger Musikanten, spielt im Zelt bis ca. 19.00 Uhr, es erfolgt noch der Auszug der Vereinsfahne.

Der Montag bleibt wie bisher, mit dem Auftritt von Mc Bricht Greenland Pipes & Drums als Höhepunkt. Samstag und Montag spielt die Rendezvous Partyband, die Festbewirtung übernimmt Wenzel Schwering aus Raesfeld-Erle.

Sternstunde für Rebecca Armborst

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Eine weitere Sternstunde in ihrem noch jungen Schwimmerleben durfte das Erler Schwimmtalent Rebecca Armborst (1997) erleben. Nachdem es ihr gelang sich erneut für die offenen NRW-Meisterschaften zu qualifizieren, lieferte sie auf selbigen eine beeindruckende Leistung ab. Mit einer neuen persönlichen Bestzeit über 50 Meter Freistil in 29,01 Sekunden unterstrich sie einmal mehr ihr schwimmerisches Talent.

Auf Grund ihrer hervorragenden Form wurde sie in die 4 x 100 m-Lagenstaffel ihres Vereins VfL Gladbeck 1921 e. V. berufen. Hier galt es für Rebecca als Schlussschwimmerin die 100 m Freistil schnellstmöglich zurückzulegen. Die Staffel ging mit der lediglich achtschnellsten Meldezeit. Was dann aber passierte, war eine super Mannschaftsleistung. Ihre drei Staffelkolleginnen legten vor und schwammen die Position drei heraus. Für Rebecca galt es nunmehr, gegen die starken Schlussschwimmerinnen aus Köln, Paderborn und auch der SG Bayer Wuppertal, diesen knappen Vorsprung zu verteidigen. Beflügelt von der Stimmung in der Halle kämpfte Rebecca um jeden Zentimeter und hielt nicht nur den Bronzerang fest, sie schwamm dabei auch noch eine neue persönliche Bestzeit (Staffel) auf der Langbahn von 1:01,34 min..

Am zweiten Wettkampftag wurde Rebecca auf Grund ihrer guten Staffelleistung in der Paradestaffel 4 x 100 m Freistil als Startschwimmerin eingesetzt. Sie zahlte das in sie gesetzte Vertrauen mit einer neuen persönlichen Langbahnbestzeit von 1:01,20 min. voll an ihr Team zurück. Ihre Leistung war der Auftakt für eine bemerkenswerte Leistung.  Die Mannschaft des VfL Gladbeck 1921 e. V. gewann eindrucksvoll in der offenen Klasse die Silbermedaille und war somit am Ende die zweitschnellste Staffel in ganz Nordrhein- Westfalen!

Doch das war noch nicht alles. Die Krone setzten sich die Mädels und somit auch Rebecc dadurch auf, dass sie sich voraussichtlich für die offenen deutschen Meisterschaften im Mai in der Bundeshauptstadt Berlin qualifizierten. „Das muss von der Zeit her fast sicher klappen“, so ihre Trainerin. Ein weiteres Sahnehäubchen: Die DM-Teilnehmer werden dabei vom Verein als kleine Belohnung in einem First-Class-Hotel untergebracht sein.

„Das war echtes Gänsehautfeeling“, so Rebecca im Anschluss. „Es macht riesig Spass, für die Mannschaft in der Staffel schwimmen zu dürfen. Ich freue mich riesig, erstmals bei Deutschen Meisterschaften dabei sein zu dürfen. Die Schwimmhalle im Europasportpark Berlin soll sehr beeindruckend sein. Dort mit den aktuell besten Schwimmern Deutschlands wie Britta Steffen und Paul Biedermann in einem Becken zu schwimmen, darauf freue ich mich besonders. Sogar Michael Phelps, der amerikanische Superschwimmer, ist dort schon geschwommen“, verriet Rebecca Armborst mit einem Augenzwinkern.

Schuhe, Schuhe, Schuhe – Modetrend Toronto 2012

Was trägt Frau in diesem Sommer in Kanada an ihren Füßen? Dieser Frage bin ich mal nachgegangen und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Nicht nur, dass hier rund 6000 km von Erle entfernt die Absätze höher sind als bei uns im Münsterland, auch trägt Frau jetzt im Frühjahr „Gummi-Stiefel“. Bei uns auf dem Lande werden ja die Stiefel eher im Stall und bei der Hof- und Gartenarbeit getragen, hier in der Millionenstadt Toronto scheinen  die Gummi-Stiefel  der Renner des Jahres zu sein. Mit Blümchen, gestreift und bunt, oder in klassisch schwarz zum kleinen Schwarzen, für jeden Geschmack stehen hier in den Schuhgeschäft die Treter in reichlicher Auswahl in den Regalen.

Auch bei den Stilettos ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Getigert, mit vielen Glitzersteinchen, goldfarbig, bunt und einfarbig, Lack und Leder, hier kommt Frau mit ihrem Schuhtick voll auf ihre Kosten. Und Mann, was trägt der? Snikers oder Turnschuhe, wie gehabt! Eventuell noch mit kleinen Streublümchen verziert.

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Erster Mai – Demonstration in Toronto

Bei meinem Bummel durch Toronto am 1. Mai fand ich mich plötzlich mitten in einer Demo auf der Georg Street wieder. Klar, dass ich diese Gelegenheit nicht ohne Fotografieren an mir vorüberziehen ließ.

Hubschrauber standen quasi in der Luft und beobachteten das friedliche Treiben von Jung, Alt, Kinder und Menschen unterschiedlichster nationaler Herkunft von oben.

Polizeibeamte in der Farbe „gelb“  flankierten den Demonstrationszug an der Fahrbahnseite, so dass die Autos dort ungehindert dran vorbeifahren konnten.

Demonstriert wurde gegen Kapitalismus, mehr Freiheit für “Sex Workers“, gegen Atomkraft, Bildung und vieles mehr. Alles in einem friedlichen Rahmen, ohne Steine werfen  und  gewaltvolle Ausschreitungen.

Nicht nur die heimische kanadische Presse zeigte eine deutliche Präsens, auch der Erler Heimatreport  war direkt  und wieder einmal aktuell vor Ort.

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