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Mutmaßlicher somalischer Pirat in Deutschland festgenommen

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Spurensuche auf dem Schiff (Foto LKA)

(ots) – Akribische Spurensuche der Ermittler in 6000 Kilometer Entfernung führt zum Erfolg

Am Mittwoch, dem 8. Mai 2013 wurde der mutmaßliche somalische Staatsangehörige M. in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen festgenommen. Der Beschuldigte ist illegal unter möglicherweise falschen Personalien in das Bundesgebiet eingereist. Bei der Einreise wurde er von der Bundespolizei kontrolliert und seine Fingerabdrücke genommen. Aufgrund der von ihm abgenommen Fingerabdrücke ist er dringend verdächtig, an der Entführung des Schiffes Marida Marguerite im Mai 2010 südlich der omanischen Küste beteiligt gewesen zu sein. Nach ersten Ermittlungsergebnissen soll er für die Versorgung des entführten Schiffes mit Nahrungsmitteln sowie die Buchführung, die als Grundlage zur anteilsmäßigen Verteilung des Lösegeldes auf die beteiligten Piraten, zuständig gewesen seien.

Das Amtsgericht Osnabrück hat einen Haftbefehl wegen erpresserischen Menschenraubes und gefährlicher Körperverletzung erlassen. Der Beschuldigte ist teilweise geständig. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitstrafe zwischen fünf und 15 Jahren.

Dazu Uwe Kolmey, Präsident des LKA Niedersachsen: „Das ist ein weite-rer herausragender und internationaler Erfolg gegen die Seepiraterie, der insbesondere auf die sehr gute, akribische Spurensuche unserer Ermittler auf dem entführten Schiff vor der omanischen Küste zurückzuführen ist.“ Bereits unlängst wurde ein weiterer Rädelsführer in den Vereinigten Staaten zu mehrfach lebenslänglich verurteilt. Die Ermittler wurden aufgrund ihrer sehr guten internationalen Arbeit damals in den Vereinigten Staaten durch die Staatsanwaltschaft in Virginia mit dem „Law Enforcement Public Service Award“ ausgezeichnet.

mmZum Hintergrund: Das Schiff wurde von einer Reederei betrieben, die in Haren/ Ems ansässig ist. Es hatte einen Wert von ca. 25 Millionen $. Der Wert der Ladung (Benzol und Öl) betrug ca. 10 Millionen $; auf dem Schiff befanden sich 22 Besatzungsmitglieder. Das Schiff wurde von dem Piraten mit Raketen und Maschinengewehren beschossen und dann geentert. Während der Dauer der Geiselnahme, die sich von Anfang Mai 2010 bis zum 27. Dezember 2010 hinzog, wurden die Besatzungsmitglieder in kaum zu schildernder Weise fürchterlich gequält. Mehrfach wurden Scheinhinrichtungen durchgeführt. Einzelne Besatzungsmitglieder wurden stundenlang und grausam gefoltert. Das Schiff wurde erst freigegeben, nachdem ein Lösegeld in Höhe von mehreren Millionen Dollar über dem Schiff abgeworfen worden war.

 

Johann König und seine Gedanken zu Hundetüten

Kabarettist Johann König

Der Kölner Kabarettist Johann König war mit seinem 5. Soloprogramm  „Feuer im Haus, ist teuer-geht raus“ am Sonntagabend im Vennehof.

Hierein kurzer Ausschnitt von einem ganz aktuellen Thema:

„Ich bin ein sehr mitfühlender Mensch, und dieses Mitgefühl ist am schlimmste immer dann, wenn ich Menschen dabei beobachte, wie sie ihr komplette Hand in ein  dünnes Plastiktütchen stecken, sich dann bücken und dann den warmen Kot ihres Köters aufheben. Wenn ich das sehe, dann fühle ich  immer so mit, dass ich mir dann selber die Hände waschen muss. Und wenn ich dann diesen Menschen nach Zubinden der Tüte die Hand geben müsste, dann müsste ich mich augenblicklich übergeben, und für diesen Fall habe auch ich immer ein dünnes Plastiktütchen dabei“.

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Moers – Junger Mann vermisst

neuesbildMoers – Junger Mann vermisst

Zeugen gesucht

Moers (ots) – Seit Dienstag, 07.05.2013, wird der aus Moers stammende 22-jährige Thomas Krause vermisst. Der 22-Jährige hatte seine elterliche Wohnung am frühen Morgen verlassen und hat sich seitdem nicht mehr gemeldet. Vermutlich ist er mit einem schwarzen Opel Astra GTC mit dem amtlichen Kennzeichen WES-TK 621 unterwegs.

Da die Suchmaßnahmen der Polizei bisher ergebnislos verliefen, hofft die Polizei auf Zeugen, die den Vermissten in der fraglichen Zeit gesehen haben oder Angaben zu seinem derzeitigen Aufenthalt machen können. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor.

Der Vermisste wird wie folgt beschrieben:

185 cm groß, 65 – 70 Kilo, dunkelblonde kurze Haare, Akne im Hals- und Nackenbereich, zur Bekleidung ist nichts bekannt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Direktion Kriminalität in Wesel, Tel.: 0281 / 107-0.

Auf Polizeibeamten zugefahren

BlaulichtHeiden (ots) – (fr) Am Samstagmorgen fiel einem Zeugen gegen 09.45 Uhr auf der Velener Straße eine junge Frau auf, die scheinbar Spenden sammeln wollte und gerade versuchte, einen älteren Herrn in ein Gespräch zu verwickeln. Der Zeuge informierte einen ihm bekannten Polizeibeamten, der gerade in seiner Freizeit auf seinem Fahrrad die Velener Straße befuhr. Als der Beamte auf die mutmaßliche Trickdiebin zuging, rannte diese in Richtung Sachsenstraße davon, obwohl der Beamte sich als Polizeibeamter zu erkennen gegeben und die Frau aufgefordert hatte, stehen zu bleiben. Nach kurzer Verfolgung holte der Beamte die Frau ein und hielt diese fest. In diesem Moment fuhr ein noch unbekannter Autofahrer direkt auf den Beamten zu, der sein Fahrrad fallen lassen und weg springen musste, um nicht von dem Pkw erfasst zu werden. Die junge Frau konnte sich deshalb losreißen und stieg auf der Beifahrerseite des Pkws ein. Der Polizist lief um den Pkw herum und versuchte, die Verdächtige aus dem Pkw zu ziehen. Dies gelang jedoch nicht, weil der Fahrer rücksichtslos beschleunigte. Der Beamte wurde dabei leicht verletzt. Eine Fahndung nach dem älteren Audi mit bulgarischen Kennzeichen verlief negativ. Fahrer war ein Mann mit südosteuropäischem äußeren Erscheinungsbild. Dies trifft auch auf die 17 bis 20 Jahre alte Verdächtige zu, die eher klein ist und dunkle lange Haare hat. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000) Es ist damit zu rechnen, dass diese oder andere Trickdiebe weiterhin in den Städten des Kreises Borken ihr Unwesen treiben werden. Wer verdächtige Personen beobachtet, wird gebeten sofort den Notruf 110 zu wählen. Zeugen sollten auch im Umfeld auf verdächtige Fahrzeuge der Hintermänner achten.

 

2Stromland will zweites A-Projekt der Regionale 2016 werden

Velen (pd). Mit dem Projekt „Unser Leohaus“ in Olfen hat die Regionale 2016 seit Ende März ihr erstes A-Projekt, das voraussichtlich ab Herbst in die Realisierung gehen kann. Diesem Beispiel soll nun auch das Projekt „2Stromland“ folgen: Zum Stichtag am vergangenen Freitag (3. Mai) haben die Projektträger den Stand ihrer Arbeit dokumentiert und eingereicht, um ebenfalls den Sprung in die höchste Stufe „A“ des Regionale-Verfahrens zu schaffen. Außerdem wurden drei ganz neue Projektideen vorgelegt.

 Zwischen Lippe und Stever, zwischen Olfen und Haltern am See, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland liegt eine fast vergessene Landschaft. Die Lippe und die Stever mit ihren Auen prägen hier das Landschaftsbild. Dazwischen gibt es Siedlungen, landwirtschaftliche Flächen, große Wälder und die Halterner Stauseen. Der rund 8.000 ha große Bereich soll im Rahmen der Regionale 2016 zum „2Stromland“ werden. Mit diesem Projekt wollen die Städte Olfen und Haltern am See, die Landschaftsagentur Plus, das HVG Grünflächenmanagement, die Gelsenwasser AG, der Lippeverband und punktuell auch die Stadt Datteln erproben, wie die heute häufig konkurrierenden Interessen und Ansprüche von Naturschutz, Tourismus und Erholung, Landwirtschaft und Trinkwassererzeugung in der Landschaft miteinander in Einklang gebracht werden können. Von den Erkenntnissen kann dann die ganze Region profitieren. Zugleich soll das „2Stromland“ aus seiner bisherigen Randlage zwischen Ruhrgebiet und Münsterland zu einem neuen Identifikationsort für die Menschen in beiden Regionen werden.

Seit die Projektträger im Jahr 2010 ihre Idee in die Regionale eingebracht haben, wurde sehr intensiv an der komplexen Struktur und den vielen Einzelbausteinen gearbeitet. In seiner nächsten Sitzung am 18. Juli entscheidet der Lenkungsausschuss als wichtigstes Gremium der Regionale 2016, ob der aktuelle Entwicklungsstand für den Aufstieg in die höchste Stufe „A“ des Regionale-Verfahrens ausreicht und das Projekt der Realisierung ein großes Stück näherkommen kann.

Die drei zum letzten Stichtag ganz neu eingereichten Projektideen haben ihren Schwerpunkt in den Bereichen Landwirtschaft, Wirtschaft und Mobilität. In den nächsten Wochen werden die eingereichten Unterlagen von der Regionale 2016 Agentur gesichtet und für die Beratungen im Lenkungsausschuss aufbereitet.

Das mehrstufige Verfahren der Regionale 2016 dient dazu, aus guten Ideen Schritt für Schritt innovative und beispielhafte Projekte zu entwickeln und mit Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen umzusetzen. Die Projekte der Regionale sollen dazu beitragen, das westliche Münsterland für die Zukunft fit zu machen.

Die Suche nach neuen Projekten für die Regionale 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Die nächste Stichtag für die Einreichung ist der 20. September 2013.

Obstblüte – Erle im Mai

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Auch ich hatte heute beim Abenspaziergang das herrliche Licht zum Anlass genommen, Erle von süd nach nord mit der Kamera einzufangen. Zu jeder Jahreszeit zeigt sich der Obstbaum von einer Seite, die,  egal ob Frühling,  Sommer; Herbst oder Winter immer wieder in einem schönen Einklang mit der St. Silvesterkirche ist.Erle im Mai 2013 IMG_0455 (640x427) Erle im Mai 2013 IMG_0471 (640x427) IMG_0475 (640x354) IMG_0481 (640x427) IMG_0484 (640x427) IMG_0488 (640x342)

Die Welt der Wunder im Mai

Es ist wirklich eine absolute Fotografiezeit. Besonders im Sonnenschein sieht „ALLES“ sehr schön und friedlich aus. Besonders die Nahaufnahmen von dem Erler Fotografen Karl Heinz Strötzel bringen  „Wunder Natur Blume“ so richtig zur Geltung. Danke?Raesfeld-Erle-Karl Heinz Stroetzel (1) Raesfeld-Erle-Karl Heinz Stroetzel (2) Raesfeld-Erle-Karl Heinz Stroetzel (3) Raesfeld-Erle-Karl Heinz Stroetzel (4)

 

Vorparade Erle 2013 – Schützen sind bereit

Bei sonnigem Wetter trafen sich die Schützen des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle zur diesjährigen Vorparade unter den Kastanien.

Begleitet von den Raesfelder Burgmusikanten führte der Weg zu Brand Grundmann, wo der amtierende Thron bereits wartete. Die Vorparade gilt als Auftakt zum Schützenfest, das am 25. Mai im Festzelt an der Marienthaler Straße beginnt.

Vorparade Erle 2013 - Schützen sind bereit
Erler Schützen präsentieren sich bei der Vorparade unter den Kastanien. Foto: Petra Bosse

Vorparade unter den Kastanien

Bei blauem Himmel und in entspannter Stimmung versammelten sich die Schützen des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle zur traditionellen Vorparade. Auch der hölzerne Vogel, der beim Schießen eine zentrale Rolle spielt, war bereits gut gelaunt in Szene gesetzt.

Vorparade Erle 2013 - Schützen sind bereit

Besuch beim amtierenden Thron

Gemeinsam mit den Raesfelder Burgmusikanten ging es anschließend weiter zu Brand Grundmann. Dort erwarteten der amtierende Thron von 2012/2013 und das Königspaar Elisabeth Grewing und Matthias Breil die Schützen. Ebenfalls dabei waren die Ehrenherren Daniel Schwane und Maik Epping sowie die Ehrendamen Sophie Roring und Franziska Breil. Zur Begrüßung gab es für die Teilnehmer einen kleinen Umtrunk.

Auftakt zum Schützenfest

Die Vorparade bildet traditionell den Auftakt zum eigentlichen Schützenfest. Dieses startet in diesem Jahr am 25. Mai im Festzelt an der Marienthaler Straße.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Hundekot auf Gehwegen – Auf ein Ohr aus Erle

Wenn der Hundehaufen zum Ärgernis wird. Ein Kommentar zur Rücksichtslosigkeit mancher Hundehalter

Der Gedanke kam mir heute Nachmittag bei der Vorparade – unter den Kastanien, inmitten fröhlicher Gespräche und wartender Menschen. Direkt vor meinen Füßen lag ein großer Hundehaufen. Alle Umstehenden mussten aufmerksam ausweichen, um nicht hineinzutreten.

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Ich konnte nicht anders, als an meine roten Ballerinas zu denken. Ein Malheur dieser Art hätte sie ruiniert. Der Ärger über so viel Gedankenlosigkeit ließ sich kaum unterdrücken – zumal der Haufen direkt vor dem Eingang eines Kindergartens lag. Ein Ort, an dem sich täglich kleine Kinder aufhalten, sollte besonders sauber gehalten werden.

Solche Situationen werfen ein Licht auf ein größeres Problem: Solange es Hundehalter gibt, die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind oder diese ignorieren, wird auch die beste Ausstattung mit Hundekotbeuteln nichts ändern. Ebenso wenig helfen mahnende Worte, wenn das Problembewusstsein fehlt.

Unbestritten ist: Hunde müssen sich lösen können. In Randbereichen wie im Wald, an Wiesen oder im Gebüsch ist dies – sofern fernab von Wegen – für viele vertretbar. Die Natur kann das durchaus verkraften.

Doch Spielplätze, Gehwege und insbesondere Bereiche vor Kindergärten oder Schulen sollten tabu sein. Was könnte hier wirklich helfen? Vielleicht ein klares Regelwerk mit konsequenter Ahndung. In vielen anderen Ländern ist das längst Alltag: Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigt, zahlt empfindliche Strafen.

In Deutschland hingegen wird nun eine defekte Fahrradklingel mit 15 Euro geahndet – für ein liegengebliebenes Häufchen vor einer Kita hingegen bleibt es meist bei einem Achselzucken.

Die Glocken in Erle starten mit Verspätung

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Seit die Kirchturmuhr der St. Silvesterkirche in Erle repariert wurde, vermissen die Dörfler um sechs Uhr in der Früh das Angelus-Läuten. Erst eine Stunde später, also um 7 Uhr geben die Glocken wieder im regelmäßigen Abstand die Zeit an. „Ich hatte damals, als die Uhr defekt war einen Antrag gestellt, dass auch hier in Erle ab 22 Uhr das Schlagen der Glocken eingestellt wird. Es wurde mir aber gesagt, dass eine Umstellung nicht möglich ist, da das Uhrwerk schon so alt sei“, so Arno Brömmel, der darüber hinaus dachte, wenn die Hotels in Raesfeld ihr Nachtruhe brauchen, dann gleiches Recht auch für die Erler.

Erst auf einen Antrag von Pastor Kenkel hin, das Angelus-Läuten in Erle im Rahmen der Fusion der St. Martin Kirche zeitlich um 7 Uhr anzupassen, stimmte der Kirchenvorstand Erle diesem Antrag zu

Traumjob: Golflehrer wie Philipp Haas im Golfclub Weselerwald

Golflehrer Phillip Haas im Golfclub Weselerwald
Golflehrer Phillip Haas im Golfclub Weselerwald

Seit Jahren bin ich selber dem Golfsport verfallen. Jede freie Minute versuche ich im Golfclub Weselerwald wenigstens 9- Löcher zu gehen.

Angefangen so richtig Spaß zu machen hat es aber erst, als der kleine weiße Ball auch mehr als 50 Meter weit flog, und ich weniger als zehn oder 12 Schläge brauchte, um ein Loch zu bewältigen.

Um überhaupt die Chance zu haben, über die große Golfanlage mit 18 Löchern gehen zu können und ein wenig in der Zeit mit den anderen Flightpartner mithalten zu können, braucht jeder Golfanfänger Übung, und vor allem einen Trainer und dann als Abschluss die Platzreife. Ohne diese geht gar nichts!

Golflehrer: Ein Traumjob. Nur wer kann Golflehrer werden. Was braucht ein Trainer für Voraussetzungen, um anderen Golfanfängern das Golfspielen beizubringen.

Philipp Haas ist seit Jahren Golflehrer auf dem Golfplatz Weselerwald in Marienthal.

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Mein Körper gehört mir – Elterninformationsabend der Engelradingschule und St. Sebastian Schule

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Sebastianschule Raesfeld

Im Rahmen eines Elterninformationsabends stellten zwei Akteure der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück ihr Präventionsprojekt „Mein Körper gehört mir“ an der St. Sebastian-Schule vor.

Eltern der Dritt- und Viertklässler der Engelradingschule und der St. Sebastian-Schule, saßen im Forum – allerdings nicht als Zuhörer. Denn die beiden Theaterpädagogen bezogen die Eltern aktiv in ihr Spiel mit ein. Trotz der ernsten Thematik gab es dadurch heitere, auflockernde Situationen an dem Abend, bei dem die Eltern die Gelegenheit hatten, die Szenen zu erleben. Diese präsentieren die Theaterpädagogen den Kindern in den kommenden Wochen bei der Projektdurchführung.

Bei dem Projekt „Mein Körper gehört mir“ gegen sexuellen Missbrauch an Kindern spielen die Theaterpädagogen vor Schülern Alltagsszenen, in denen die Grenzen der Kinder überschritten werden. Diesbezüglich soll das Selbstbewusstsein und das Auftreten gegenüber sexuellen Übergriffen der Schüler gestärkt werden. Ein Beispiel dafür lieferte die Haarkammszene. Die „Friseurin“ kämmt ziemlich unfreundlich und kräftig ihrem männlichen Partner die dichte Pracht, so dass es ihm schmerzt. Letztendlich weiß sich dieser nur durch eine Beleidigung zu wehren.

Sebastianschule RaesfeldDass es auch anders geht, folgte danach: Vorsichtiges und gefühlvolles Kämmen, was letztlich auf beiden Seiten große Zufriedenheit hervorruft.

Sabrina Lauterbach von der Engelrading Schule und Raesfelds Grundschulleiter Thomas Schlüter begrüßten zu Beginn der 1,5 stündigen Veranstaltung die Eltern. Beide Schulen führten erstmals im letzten Jahr das Vorbeugeprojekt durch und beabsichtigen dies auch in den Folgejahren mit den Kindern zu veranstalten. Finanziell unterstützt wird das Projekt von den jeweiligen Fördervereinen.

„Dass das Projekt sehr aktuell ist, bemerkt man auch daran, dass Szenen der veränderten Lebenswelt der Kinder aufgegriffen werden. Eine Szene ging auf das Verhalten von Kindern im Internet, in chatrooms ein“, bemerkte Sabrina Lauterbach. Thomas Schlüter ergänzte: „Die Eltern haben aufmerksam mitgemacht. Ich denke, dass die Intention des Projekts ihnen angekommen ist, die Kinder stark zu machen, indem sie ihren Nein-Gefühlen vertrauen und praktische Handlungsmöglichkeiten kennenlernen. So können sie sich hoffentlich besser gegen Übergriffe wehren.“

Nach der Aufführung der Theaterpädagogischen Werkstatt stellten sich die beiden Theaterakteure den Fragen der Eltern.

Kaiser kommt ins Schloss Raesfeld

Oder: Kaiser trifft Klassik

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Last Night feat. Roland Kaiser – der Schlager wird symphonisch

Raesfeld (pd). Ein Konzerterlebnis der besonderen Art verspricht die musik:landschaft westfalen ihren Gästen am Freitag, 13. Juli am Wasserschloß in Raesfeld: Mit Roland Kaiser und der Philharmonie Südwestfalen bringt das klassische Musikfestival erstmals einen Schlagersänger und ein großes Sinfonieorchester gemeinsam auf die Bühne. Der Schlagerstar, soeben von der Bauer-Gruppe zum Schlagersänger des Jahres gekürt, wird zusammen mit dem Orchester  eine „Last Night“-Premiere feiern: Die Philharmonie Südwestfalen interpretiert einerseits die Bravourstücke der Klassik und begleitet andererseits Roland Kaiser bei seinen Auftritten mit Orchesterarrangements bei seinen größten Hits.

 „Manchmal möchte ich schon mit Dir…“ hat möglicherweise Roland Kaiser einen eigenen Schlager zitiert und „singen“ gemeint, wenn er einem Symphonieorchester zugehört hat – in der „Last Night Of The Songs“ steht Roland Kaiser live mit der Philharmonie Südwestfalen auf der Bühne. Schlagersänger und Symphonieorchester? Das klingt häretisch. Aber wenn dieses Experiment gewagt wird, ist Roland Kaiser erste Wahl: Er singt in jeder Tonlage angenehm unangestrengt, sein Repertoire ist canzonetten- und operettenhaft, Auftreten und Selbstverständnis souverän, professionell und auch selbstironisch: Im „Tatort“ aus Münster stellte er sich selbst als Roman König dar.

Roland Kaiser, der Schlagersänger, und die Philharmonie Südwestfalen, das Symphonieorchester: Sind das nicht zwei vollkommen getrennte Universen? Dann vereinen sich in der »musik:landschaft westfalen« am 13. Juli zwei Welten: In der „Night Of The Songs – Last Night feat. Roland Kaiser“ am Wasserschloss Raesfeld wird das Klassik-Festival »musik:landschaft westfalen« zum Schauplatz einer künstlerisch wie astronomisch spannenden Begegnung. „Deutsche Schlager in einem Symphoniekonzert“, kündigt Festival-Intendant Dirk Klapsing an, „das ist nicht nur für die beteiligten Künstler und für das Festival etwas ganz Neues, Unbekanntes; auch das Publikum darf sich auf ein Konzert der besonderen Art freuen. Soweit ich weiß, sind wir mit der „Night Of The Songs“ die ersten, die Schlagersänger und Symphonieorchester gemeinsam auf die Bühne bringen.“ Für Roland Kaiser ist es nicht seine erste Begegnung mit einem Orchester: „Nach meiner Zusammenarbeit mit dem Filmorchester Babelsberg für meine CD „Affären“ freue ich mich ganz besonders, jetzt gemeinsam mit den Musikern der Philharmonie Südwestfalen meine größten Hits in klassischem Gewand dem Publikum in Raesfeld präsentieren zu können.“, so der Sänger.

Zumindest geografisch trennen Münster, Roland Kaisers Wohnort, und Siegen-Wittgenstein, den Sitz der Philharmonie Südwestfalen, keine Welten. Der Wahl-Westfale Roland Kaiser stammt aus Berlin. Als Schauspieler stellte der Sänger Roland Kaiser in einem Tatort aus Münster einen Schlagersänger namens Roman König dar, dessen Rolle überraschenderweise von einem kurzen Gastauftritt zur handlungstragenden Figur erweitert wurde. Die souverän selbstironische, anderen gegenüber respektvolle Haltung belegt seine Professionalität, die auch Anerkennung findet: Als der WDR für die Tatort-Szene mit einem Roman König-Konzert 230 Komparsen suchte, gab es 130.000 Bewerbungen.

Als Sänger legte Roland Kaiser ab 1974 die Statisten-Rolle ab und wurde mit dem Lied „Frei, das heißt allein“ in Öffentlichkeit und Charts ein Begriff. „Santa Maria“, „Dich zu lieben“, „Lieb mich ein letztes mal“ – Stimmung, Schmelz und Sehnsucht, die klassischen Schlager-Themen finden sich in Roland Kaisers Repertoire, dessen musikalisches Spektrum vom klassischen operettenartigem Lied über die südländische Canzone bis zu karibisch-exotischen Melodien reicht.

Auf Bühnen-Rituale und Selbstinszenierungen verzichtet Roland Kaiser, konzentriert sich auf Gesang und – nach längerer krankheitsbedingter Pause wieder präsente – Stimme. Er ist ein bemerkenswerter Sänger: Seine Stimme verbindet Leichtigkeit und Volumen, nuancenreich im Ausdruck. Roland Kaiser singt souverän und unangestrengt, technisch versiert, unaffektiert.

Sein Potenzial für den Auftritt mit einem klassischen Symphonieorchester muss nicht erst mit dem „Kaiserquartett“ von Joseph Haydn oder dem „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß herbei-gekalauert werden. Die heute übliche strenge Trennung ernsthafter und unterhaltender Musik entstand zu Beginn der Rundfunk- und Schallplatten-Ära. Zuvor waren, beispielsweise bei Mozart, Schubert oder Mahler, die Grenzen zwischen Folklore und künstlerischem Selbstverständnis offener.

Zwischen klassischem Orchester und Rock- oder Pop-Musik gab es in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Projekte, unter anderem mit den Gruppen Deep Purple und Emerson, Lake and Palmer. Sie wurden von Rock- und Klassik-Hörern zunächst misstrauisch gehört, gelten aber inzwischen als akzeptiert. Dennoch ist es heute für ein anspruchsvolles Symphonieorchester ein Wagnis, mit einem Schlagersänger aufzutreten.

Die Philharmonie Südwestfalen und ihr Dirigent freuen sich auf diese spannende künstlerische Herausforderung. Als Konzertorchester pflegt die Philharmonie Südwestfalen das klassische, romantische und moderne Konzert-Repertoire, hat aber in den letzten Jahren auch durch eine aufgeschlossene Programmpolitik von sich reden gemacht.

Die „Night Of The Songs“ findet am 13. Juli vor dem Wasserschloss Raesfeld statt. Künstler, Gäste und Veranstalter freuen sich auf ein Konzert-Erlebnis bei, dieser letzte Kalauer sei bemüht, Kaiser-Wetter.

Informationen zum Festival stehen im Internet unter

www.musiklandschaft-westfalen.de bereit. Karten sind erhältlich an allen CTS- und Proticket-Vorverkaufsstellen sowie im Festivalbüro unter 0 28 61/ 703 85 86.

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„Night of the Proms“ mit Roland Kaiser am Wasserschloss Raesfeld

Dirk Klapsing im Gespräch mit Schlagersänger Roland kaiser
Dirk Klapsing im Gespräch mit Schlagersänger Roland Kaiser

 

Night of the Proms“ mit Roland Kaiser am Wasserschloss Raesfeld

Viele Fans werden sich besonders im Vorfeld freuen, wenn der bekannte Sänger Roland Kaiser diesjähriger Gast bei den Raesfeldern sein wird. Im Rahmen der musik:landschaft westfalen 2013 am Samstag, 13. Juli am Wasserschloss Raesfeld wird eine Premiere stattfinden wo Roland Kaiser gemeinsam mit der Philharmonie Südwestfalen ein Konzert mit seinen größten Hits seinen bekannten Liedern bestreiten wird.

Wer kennt die Hits von Roland Kaiser nicht? Hits wie „Santa Maria“ „ Dich zu lieben“, oder „Joana“ machten den Schlagersänger besonders in 70ziger Jahren berühmt.

Sein schauspielerisches Talent zeigte Kaiser jüngst im Münsterländer Tatort Krimi.

Nun kommt Roland Kaiser auf Einladung des Intendanten Dirk Klapsing nach Schloss Raesfeld.

„Ich bin nicht zum ersten Mal in einem Schloss, aber zum ersten Mal hier und zum ersten Mal wird ein klassisches Orchester meine Songs spielen“, so Roland Kaiser bei der Presskonferenz im Schloss Raesfeld.

Können sich die Fans aber auch zukünftig auf neue Hits freuen? „Es ist eine Frage der Angebote, ich versuche immer populäre Musik zu machen, es ist hier die Frage, ob es einem gelingt“, setzte Roland Kaiser hinzu.

Wenn Roland Kaiser nun am Schloss seine größten Hits zum Besten gibt, dann bleiben ihm und das Sinfonieorchester nur einen Tag für die Probe. „Mehr brauchen wir auch nicht. Das Orchester weiß, was es spielen muss und ich weiß, was ich singen muss“, setzte der Schlagerstar lachend hinzu.

Die Idee, Roland Kaiser nach Raesfeld einzuladen hatte Redaktionsleiter von „Hallo-Borken“ Mike Hünting, wie Dirk Klapsing bescheiden gesteht. „Es war eigentlich Zufall, unser Redaktionsleiter hatte die Idee und so haben wir versucht, dann auch Roland Kaiser für uns zu gewinnen, was auch geklappt hat“, so Klapsing. „Ich glaube aber auch, dass wir mit Roland Kaiser in Verbindung mit der Philharmonie Südwestfalen und der „Last Night Featuring Roland Kaiser“ eine große Zielgruppe ansprechen werden und ich merke auch jetzt schon, dass die Resonanz sehr groß ist“, setzte Dirk Klapsing hinzu.

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Auf ein Ohr: Karla Kolumna aus Erle

Karla Kolumna aus Erle…auf ein „Ohr“ – Neue Serie: Hier wird tacheles geschrieben (und davon gibt es genug)!

Also irgendwas stimmt mit Erle und Raesfeld nicht. Nur was, das habe ich bis dato noch nicht raus bekommen, denn wer den Gesprächen Außenstehender lauscht, könnte denken, wir leben in einer der großen Vor-Großstadt-Betonsilos.

Der Weg ist das Ziel – Frühling in Raesfeld und Erle

Wenn die Sonne im Mai scheint, die Natur blüht, oder die letzten Knospen sich gerade öffnen, dann ist das für mich die schönste Jahreszeit im Jahr. Alles ist noch frisch, hellgrün, die Farben sind kräftig. Anders als im Herbst, wenn die Felder nur noch Stoppeln tragen, dann fühlt ich mich der Sonne näher als sonst.

Der Weg ist das Ziel...
Der Weg ist das Ziel…(bos)

Besonders die Alleen hier im Münsterland leuchten in der Frühlingssonne besonders schön. Wer aus Rhade kommt und in Erle einfährt, kann dies noch erleben.

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…Schloss Raesfeld aus der Sicht eines Hasen (Strötzel)

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…in einem ästhetischen Abstand, ordentlich und genau… Raesfeld halt! (Strötzel)

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Wie hoch der Turm ist, und dann so schön farbig! (Strötzel)

Und auch die St. Silvesterkirche präsentiert sich frühlingshaft. Tulpen aus Amsterdam und eine Turmhaube von Erler für Erler…

Aber aus der richtigen Perspektive betrachtet erschließt das Schloss Raesfeld völlig neue Seiten. Der Erler Fotograf Karl Heinz Strötzel hat sich dafür mal auf den Bauch gelegt. Gewusst wie! So schön kann Heimat sein und wir leben dort, wo andere andere Menschen Urlaub machen.

 

Fotos:Karl Heinz Strötzel

musik:landschaft westfalen 2013 – mit der Philharmonie Südwestfalen

Eines der mittlerweile etabliertesten Open-Air Konzerte in NRW:musik:landschaft westfalen startet auch in diesem Jahr wieder mit einem atemberaubenden Programm.

Tag der offenen Tür – Gangpferd Vierhaus

Mittelalter zu PferdGangpferde Vierhaus läd auch in diesem Jahr wieder zum  Tag der offenen Tür am Donnerstag, 9. Mai ab 11 Uhr in Borken Gemenkrückling ein.

Das Thema  in diesem Jahr ist  das Mittelalter!   Die Mitarbeiter  der Stallgemeinschaft haben ein buntes Programm mit diversen Ritterspielen wie Waffengänge zu Pferde, Ringstechen, Lanzen stechen, aber keine wirklichen Kämpfe im Angebot. Und natürlich fehlt auch das Ponyreiten für Kinder  nicht sowie Stockbrotbacken und Bogenschießen für ältere Kids.

Der Eintritt ist für alle Besucher frei.

Erle – Trecker fährt nach Unfall weiter

Raesfeld (ots) – (pl) Bereits am Donnerstag konnte ein Zeuge auf der Straße Friedholt in Erle eine Unfallflucht beobachten. Seinen Schilderungen zufolge, befuhr ein grüner Tracktor gegen 19.15 Uhr die Straße und streifte offenbar im Vorbeifahren einen am Fahrbahnrand stehenden Pkw. Dabei wurde die gesamte linke Fahrzeugseite eingedellt und zerkratzt. Die Höhe des Sachschadens wird mit etwa 8.500 Euro angegeben. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Schaden gekümmert zu haben. Bei dem Ackerschlepper soll es sich um einen grünen, älteren Fendt mit blauer Maislegemaschine und Frontlader gehandelt haben. Der Fahrer war etwa 70 Jahre alt und trug einen grünen Lodenmantel. Die Polizei sucht Unfallzeugen. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Borken 02861-9000.

Vorparade Schützenverein Erle

VorparadeAm Donnerstag, 9. Mai (Christi Himmelfahrt) findet um 15:00 Uhr die Vorparade vom Schützenverein Erle statt.
Treffpunk: An den Kastainen am Ekhornsloh.
Präsident des Bürgerschützenvereins Arno Brömmel bittet auch diesmal wieder um rege Teilnahme. Und wenn die Schützen sich zur Vorparade treffen, dann ist das legendäre Erler Schützenfest nicht mehr weit weg. Also, am 25. Mai bis zum 27. Mai Leute, den Termin freihalten und sich nichts mehr vornehmen.

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