Start Blog Seite 676

Schnelles Internet für Raesfeld mit der Deutschen Glasfaser

dsl3Glasfaser soll bis in jedes Haus kommen

Das im Münsterland ansässige Unternehmen Deutsche Glasfaser realisiert im Rahmen des Breitbandausbaus Hochgeschwindigkeitsnetze. Die zukunftsorientierte Infrastruktur versorgt jeden einzelnen Haushalt mit einem Glasfaseranschluss und bietet den Nutzern vielfältige Möglichkeiten.

„Die Anbindung an eine den künftigen Anforderungen gewachsene Breitbandinfrastruktur ist zunehmend ein bedeutender Standortfaktor. Die Verfügbarkeit schneller Datenleitungen entscheidet über die Attraktivität als Wirtschaftsstandort und die Bewertung der Wohn-und Lebensqualität“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.

Weichen in Richtung Zukunft gestellt

Für die Gemeinde Raesfeld wurden nun die Weichen in Richtung Zukunft gestellt: Die rahmenrechtlichen Regelungen für einen Glasfaserausbau durch den privatwirtschaftlichen Investor Deutsche Glasfaser wurden am Dienstag, 25. Februar 2014, offiziell besiegelt. Zuvor hatte der Gemeinderat der vertraglichen Vereinbarung mit der Unternehmensgruppe zugestimmt.

Mit der Zeichnung durch Bürgermeister Andreas Grotendorst und der Unternehmensvertreterin Gerda Meppelink ist die Projektplanung konkret. Das privatwirtschaftliche Unternehmen trägt die gesamten Investitionskosten, ohne öffentliche Mittel in Anspruch zu nehmen. Der Ausbau kann starten, wenn sich im Rahmen eine Bedarfsnachfrage  40 % aller Privathaushalte für die Nutzung des Netzes entscheiden.

Der Starttermin für diese sogenannte Nachfragebündelung richtet sich nach den nächsten freien Kapazitäten des Unternehmens. „Die Gemeinde Raesfeld ist mit der Vertragsvereinbarung nun in unserer strategischen Ausbauplanung für NRW gelistet, die Startfreigabe ist jedoch von unseren bundesweiten Kapazitäten abhängig und noch nicht genau festzulegen. Wir möchten Nachfragebündelung, Netzausbau und Netzaktivierung in einer insgesamt kurzen Zeitphase realisieren.“

Der Gestattungsvertrag dient der zügigen abgestimmten Vorbereitung des Ausbauprojektes und regelt die Einzelheiten der erforderlichen Zustimmungsverfahren, insbesondere die Nutzung der gemeindlichen Wege sowie die technische Detailabwicklung der Baumaßnahmen.

Erster Beigeordneter Martin Tesing zeigte sich nach Vertragsabschluss sehr zufrieden: „Mit dem Vertragswerk sichern wir uns die Möglichkeit, Glasfaser mit einer Bandbreite von mindestens 100 MBit in jedes Haus zu legen. Das ist nicht nur eine Wertsteigerung für jeden einzelnen Hauseigentümer, sondern für die ganze Region.“

22,6 Millionen Euro Elterngeld 2013 ausgezahlt Elterngeldstelle im Kreis Borken legt Statistik vor

Elterngeld_Elternzeit2013.xlsxAnteil der Väter im Elterngeldbezug steigt weiter an

Kreis Borken (pd). 3.985 Mütter und Väter haben im Kreis Borken im vergangenen Jahr Elterngeld erhalten. Das sind 220 mehr als noch im Jahr 2012. Insgesamt zahlte der Kreis den Eltern 2013 22,6 Millionen Euro – 2,5 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Gründe dafür sind höhere Empfängerzahlen und Nachzahlungen bei Mehrlingsgeburten. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichtes werden Mehrlingseltern nun – auch noch vier Jahre rückwirkend – für jedes Kind finanziell unterstützt. Der Anteil der Väter am Elterngeldbezug stieg um 1,8 Prozent auf 21,6 Prozent.

In den vergangenen Tagen hat das Landesfamilienministerium eine Studie auf Basis der Bundesstatistik 2011 vorgestellt. Für Nordrhein-Westfalen zeigen sich deutliche Unterschiede beim Anteil der Väter im Elterngeldbezug. Laut der Studie beanspruchen Väter meist dann Elterngeld, wenn die Mütter arbeiten gehen. Für den Kreis Borken gilt: Väter mit Elterngeld und erwerbstätige Mütter liegen anteilig über dem Landesdurchschnitt. „Die meisten Väter beziehen allerdings nur für die so genannten Partnermonate Elterngeld und kehren nach zwei Monaten wieder an ihren Arbeitsplatz zurück“, sagt der Leiter der zuständigen Abteilung im Fachbereich Jungend und Familie, Markus Grotendorst. Nur etwa fünf Prozent der Männer mit Kindern schöpft die volle Anspruchsdauer von zwölf Monaten aus. Zum Vergleich: Im gesamten Landesdurchschnitt sind es dagegen zwölf Prozent. Maximal 14 Monate wird das Elterngeld gezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass auch der zweite Partner mindestens zwei Monate zu Hause bleibt oder seine Arbeitszeit reduziert.

In durchschnittlich elf Tagen bearbeitet die Kreisverwaltung die Anträge. Diese Laufzeit gehört zu den kürzesten in Nordrhein-Westfalen. „Sobald nun die nachträglichen Bewilligungen aufgrund der neuen Rechtsprechung abgearbeitet sind, werden wir wieder zu diesem Standard zurückkehren“, erklärt Markus Grotendorst.

Beim Elterngeld ist die Kreisverwaltung Borken für alle 17 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet zuständig. Es ersetzt 65 Prozent des Nettoeinkommens, das vor der Geburt verdient wurde. 300 Euro zahlt der Kreis mindestens. Die Obergrenze liegt bei 1.800 Euro.  Der Informationsbedarf in der Bevölkerung ist nach wie vor groß, weiß Grotendorst. Rund 6.900 Beratungen führten so die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elterngeldstelle im vergangenen Jahr durch. Zudem halfen sie Müttern und Vätern, das Elterngeld zu beantragen. Über 800 Mal beantworteten sie auch Fragen zur Elternzeit. Diese können Arbeitende für maximal drei Jahre nehmen, wenn sie ihr Kind selbst betreuen und erziehen. Große Resonanz erfahren auch die regelmäßigen abendlichen Vorträge in den Orten im Kreisgebiet. Im Jahr 2013 gab es zwölf solcher Veranstaltungen. Zudem finden monatliche Sprechstunden in den Rathäusern in Bocholt und Gronau statt.

Weitere Auskünfte zu Elterngeld und Elternzeit erhalten Interessierte im Kreishaus unter der Rufnummer 02861/82-2243 oder unter 02861/82-2265 oder in den örtlichen Rathäusern. Auch im Internet auf der Seite www.kreis-borken.de/elterngeld gibt es Informationen. Dort stehen auch die nötigen Formulare zum Download bereit.

Grußbox – Rosenmontag Raesfeld 2014

Liebe Grüße aus Raesfeld vom Rosenmontagsumzug an die Partnergemeinde Wehl und auch nach Doetinchem.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Niederländer und Raesfelder im Zelt – Party nach dem Umzug

Da hat der neue niederländische Bürgermeister Niels E. Joosten so richtig Glück gehabt, was die Terminierung seines neuen Amtes anbelangte. Warum? Ganz einfach, denn so durfte der neue Bürgermeister hautnah den Raesfelder Karneval erleben.

Rosenmontag 2014 Party im Zelt (16)
Deutsch Niederländische Freundschaft…

Politiker unter sich, Narren unter sich, Jecken unter sich, Raesfelder natürlich auch unter sich…eine der wenigen Gelegenheit, die immer nur einmal im Jahr stattfindet: Rosenmontag. Und sein Fußvolk durfte natürlich auch mit feiern. Und das taten die holländischen Freunde so ausgibt und zahlreich nach dem Umzug im Festzelt, dass Bürgermeister Grotendorst schon überlegte, eine Staatenfusionierungen zu beantragen (gibt es das überhaupt?).

Trotz vieler Termine und Verpflichtungen konnte Niels E. Joosten sagen, dass er es nicht bereute, sich diesen Tag freigenommen zu haben. Ja, wenn nicht jetzt, wann dann?

Jedenfalls war das Zelt nach dem Umzug rappelvoll. Jugendlichen unter 18 Jahren blieb allerdings der Eintritt versagt. Die Kontrollen an den Eingängen nahmen es sehr genau, was die Ausweiskontrolle anbelangte.

[nggallery id=812]

Jecken und Narren – Rosenmontagsumzug in Raesfeld 2014

Es waren wirklich nur ganz wenige Regentropfen, die während des Rosenmontagumzuges auf die Erde fielen. Ansonsten hatten die Jecken, die Organisatoren vom RRZ sowie das Prinzenpaar vom RCV mit Vorstand und alle, die in den letzten Monaten mehr mit dem Karneval, als mit dem Gatten/Gattin verheiratet waren, wieder so richtig Glück.

Rosenmontagsumzug Raesfeld 2014 (51)Gefeiert wurde natürlich schon seit November letzten Jahres, oder war es doch September. Egal, jedenfalls ging bei allen noch mal so richtig die Post ab an diesem Rosenmontag.

An den Straßenrändern standen die Besucher dicht gedrängt und schnappten, nicht nach Luft sondern nach Kamellen was das Zeug hielt.  Der Herr Bürgermeister ließ sich, wie auch in den Jahren zu vor,  erst einmal zu Tisch bitten. Also besser gesagt: Er ließ sich suchen. Natürlich ließ er sich auch finden, getreu dem Motto: Wenn ihr mich sucht ich bin…. (hinter vorgehaltener Hand) in meinem Büro. Mit gefeiert haben in diesem Jahr auch wieder unsere niederländischen Nachbarn aus der Partnergemeinde Wehl und Doetinchem. Was wäre der Raesfelder Karneval ohne Holländer? Um einige lustigen Gruppen und Truppen ärmer.

Alles in allem: Wieder mal ein Event, der nicht nur die Raesfelder aus ihren Hütten ins Dorf lockte. Sogar der WDR ließ Köln, Düsseldorf und Mainz links liegen und filmte aus der Karnevalshochburg „Raesfeld“ unter dem Motto: Raesfeld ist die erste Wahl, beim Kappes und beim Karneval! Helau.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

[nggallery id=811]

Kreis Borken – Erste Karnevalsbilanz der Polizei

Blaulicht-300x172Kreis Borken (ots) – (fr) Nach den Karnevalsumzügen in Rhede, Südlohn, Reken, Gronau, Schöppingen und Stadtlohn wird eine erste Polizeibilanz veröffentlicht:

Gronau:

Ca. 25.000 Zuschauer, 34 Polizeieinsätze, 24 Platzverweisungen, sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen, sieben Strafanzeigen (vier Körperverletzungsdelikte, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, ein Trickdiebstahl und eine Sachbeschädigung). Fünf Personen mussten wegen Alkoholmissbrauchs medizinisch versorgt werden, darunter auch Jugendliche.

Schöppingen:

Ca. 25.000 Zuschauer, 42 Polizeieinsätze, sieben Platzverweisungen, eine Festnahme, sieben Personen wurden in Gewahrsam genommen, neun Strafanzeigen (vier Körperverletzungsdelikte, zweimal Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eine Sachbeschädigung, ein Diebstahl und ein Verstoß gegen das Gewaltschutzgesetz). 30 Personen mussten wegen Alkoholmissbrauchs medizinisch versorgt werden, darunter 18 Jugendliche.

Rhede:

Ca. 19.000 Zuschauer, 27 Polizeieinsätze, vier Platzverweisungen, drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, zehn Strafanzeigen (u.a. zwei Körperverletzungsdelikte, 3 Diebstähle von Mobiltelefonen, zwei Sachbeschädigungen, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein Raubdelikt). Sieben Personen mussten wegen Alkoholmissbrauchs medizinisch versorgt werden, darunter auch ein Kind und drei Jugendliche. Bei gemeinsamen Jugendschutzkontrollen mit dem Ordnungsamt wurden 25 Jugendliche angetroffen, die Spirituosen mitführten (ca. 18 l Bier-/Wein-Mixgetränke, 5 l Spirituosen-Mixgetränke und 12 Fläschchen Spirituosen wurden vernichtet bzw. sichergestellt). Des Weiteren wurden bei den gemeinsamen Kontrollen 35 Fällen des Urinierens in der Öffentlichkeit verfolgt und Bußgeldverfahren eingeleitet.

Südlohn:

Ca. 4.500 Zuschauer, sieben Polizeieinsätze. Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, einer weiteren ein Platzverweis erteilt. Zwei Personen befanden sich alkoholbedingt in hilfloser Lage, darunter eine jugendliche Person. Zwei Körperverletzungsdelikte wurden gemeldet.

Reken:

Ca. 3.000 Zuschauer, vier Polizeieinsätze, drei Platzverweise, drei Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten.

Stadtlohn:

Bei dem Kinderkarnevalsumzug (ca. 8.000 Zuschauer) gab es keinen Anlass für polizeiliches Einschreiten.

Die vorgenannten Angaben beziehen sich nicht auf mögliche Feststellungen und Einsätze der Rettungsdienste, bei denen die Polizei nicht beteiligt war.

Nachfolgend die entsprechende Pressemeldung aus dem Vorjahr:

11.02.2013 | 09:10 Uhr POL-BOR: Kreis Borken – Erste Karnevalsbilanz der Polizei 46325 Borken (ots) – (pl) Nach den Karnevalsumzügen in Rhede, Südlohn, Reken, Gronau, Schöppingen und Stadtlohn wird eine erste Polizeibilanz veröffentlicht:

Gronau:

Ca. 25.000 Zuschauer, 47 Polizeieinsätze 16 Platzverweisungen, fünf Personen wurden in Gewahrsam genommen, drei Strafanzeigen (darunter zwei Körperverletzungsdelikte), sechs Jugendliche waren alkoholbedingt in hilfloser Lage und ein Kinder, das seine Eltern verloren hatte, wurde durch das Ordnungsamt wieder in die Obhut seiner Eltern übergeben.

Schöppingen:

Ca. 25.000 Zuschauer, 28 Polizeieinsätze, acht Platzverweisungen, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen, fünf Strafanzeigen (vier Körperverletzungsdelikte, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, 16 Personen waren alkoholbedingt in hilfloser Lage (darunter sieben Jugendliche).

Rhede:

Ca. 15.000 Zuschauer, 25 Polizeieinsätze, vier Platzverweisungen, sechs Strafanzeigen (u.a. drei Körperverletzungsdelikte), sechs Personen waren alkoholbedingt in hilfloser Lage. Bei gemeinsamen Jugendschutzkontrollen mit dem Ordnungsamt wurden 26 Jugendliche angetroffen, die Spirituosen mitführten (ca. vier Flaschen Spirituosen wurden vernichtet).

Südlohn:

Ca. 4.000 Zuschauer, sechs Polizeieinsätze. Bei gemeinsamen Jugendschutzkontrollen mit dem Ordnungsamt wurden ca. 35 Jugendliche angetroffen, die Spirituosen mitführten (ca. fünf Liter wurden vernichtet). Zwei Anzeigen wegen Körperverletzung, eine Person musste in Gewahrsam genommen werden. Ein Jugendlicher geriet mit seinen Beinen unter den Traktorreifen eines Festwagens und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Reken:

Ca. 2.500 Zuschauer, neun Polizeieinsätze Zwei Platzverweise, vier Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, zwei Personen befanden sich in hilfloser Lage. Bei Jugendschutzkontrollen wurden zehn Liter Spirituosen festgestellt und vernichtet.

Stadtlohn:

Bei dem Kinderkarnevalsumzug (ca. 8.000 Zuschauer) gab es keinen Anlass für polizeiliches Einschreiten. Die vorgenannten Angaben beziehen sich nicht auf mögliche Feststellungen und Einsätze der Rettungsdienste, bei denen die Polizei nicht beteiligt war.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 03.03.2014  10:43 Uhr

Raesfeld – Diebstahl aus Pkw

Blaulicht-300x172Raesfeld (ots) – (dh) Am Sonntag, 02.03.2014, wurde in Erle in der Zeit zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr aus einem unverschlossenen Citroen eine Handtasche nebst Portmonee gestohlen. Der rote Pkw hatte auf dem Parkplatz des Reiterhofes „Erler Heide“ gestanden, als der oder die Täter ihre Chance nutzten. Die Handtasche wurde in unmittelbarer Nähe wieder aufgefunden, das Portmonee mit Bargeld und diversen Papieren jedoch war weg. Zeugen werden gebeten, sich an die Kripo in Borken (02861-9000) zu wenden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 03.03.2014  10:05 Uhr

Lümmelorden und Meritenmedaillie für die Lümmel von der 1. Bank

Das sind doch so richtige Lümmel, die Junggesellenschützen. Hinzu kommt aber, dass es einfach nur „nette Lümmel“ sind, denn wer schon schmutzige Lieder singt, gleichzeitig aber auch auf der anderen Seite was Gutes tut, der hat in jedem Fall eine Medaille oder einen Orden verdient.

Und wie es so mit Medaillen und Orden ist: Alles hat immer zwei Seiten. In diesem Fall bekamen die Junggesellenschützen nicht nur den Lümmel

Michael Heyng vom RRZ überreichte den Lümmeln von der 1. Bank den doppelten Orden: Meritenmedaillie und Lümmelorden
Michael Heyng vom RRZ überreichte den Lümmeln von der 1. Bank den doppelten Orden: Meritenmedaille und Lümmelorden

Sie sind als Gründungstifter der Bürgerstiftung Raesfeld- Erle- Homer eingetragen. Die Junggesellenschützen haben einen Stiftungsbetrag von 5.000,00€ zusammen getragen und gehörten somit zu den Stiftern der ersten Stunde.

Aber auch sonst war der Sonntagmorgen, es ist „DER TAG“ vor dem „ROSENMONTAG“, eine richtige fröhliche und stimmungsvolle Feier. Der Sonntag im Festzelt ist gleich zusetzten mit dem Wohnzimmer einer Großfamilie: Alles trifft sich, alles kennt sich, es wird angestoßen, gesungen und der Tag wird gemeinsam angegangen, ohne Stress…und einige vergessen darüber sogar den sonntäglichen Kirchgang.

Silberprinz Hermann Tünte und Frau...
Silberprinz Hermann Tünte und Frau…prost

Durch das Programm schnatterte wie gewohnt charmant und „fotogen“  Präsident André Szczesny, der eigentümlicherweise immer noch recht fit aussah…wo hat der Kerl nur die Kondition her? Michael Heyng vom RRZ zeigte sich ebenfalls in bester Laune bei der Ordensverleihung. Es sind halt alles Karnevalisten – durch und durch…

Den Lümmelorden an diesem Sonntag hätte, wenn meine Meinung gefragt gewesen wäre, dass Lied „Schwarz-braun ist die Haselnuss“ verdient. Gegen dieses Lied aus den 40ziger Jahren ist der Text  „Sch…auf der Kirchturmspitze, fällt dem Pastor auf die Mütze … „ doch noch recht harmlos.

Jecken und Narren in der Silvsterschule Erle

Der Boden der Sporthalle der Silvesterschule bebte, als am Vormittag die Kinder gemeinsam im Takt ihre Tänze vorführten. Karneval anstatt Deutsch und Rechnen stand in der Grundschule auf den Stundenplan. Das kam natürlich bei den Kindern gut an, zumal bereits im Vorfeld jede Klasse ihren eigenen Tanz mit ihrem Klassenlehrer einstudiert hatte.

Helau...hieß es auch in der Silvesterschule Erle
Helau…hieß es auch in der Silvesterschule Erle

Polizei, Clown, OP-Schwester und Co., so präsentierte sich das Kollegium und humpelte somit den fantasievollen Kostümen ihrer Schützlinge auf keinen Fall hinterher. Angesagt waren wie immer Prinzessinnen, Piraten und Indianerinnen. Aber auch in Erle sind, neben den Vampiren, auch die sogenannten „Untoten“ angekommen, die gemeinsam mit den kleinen „Engelchen“ im Rhythmus um die Wette hüpften.
[nggallery id=809]

Mädchenfußball beim FC Marbeck – eine Erfolgsgeschichte

0

Mädchenfußball beim FC Marbeck – eine Erfolgsgeschichte

oben von links: Trainer Gregor Telöken, Sophia Möllmann, Eva Finke, Anja Voßkamp, Lisa Schlattmann, Claudia Cluse, Helena Garvert, Sabrina Brumann, Madita Finke, Trainer Hendrik Titz unten von links: Kathrin Müller, Carina Schwartke, Edith Rickert, Marina Selting, Mareen Bläker, Anke Tautz, Annalena Bonhoff, Bianca Bohmert, Nina Riethmann, Sandra Schröer es fehlen auf dem Foto: Antonia Berger, Anna Lohkamp, Carolin Höing, Sandra Brumann, Kathrin Hofer
o..von li: Trainer Gregor Telöken, Sophia Möllmann, Eva Finke, Anja Voßkamp, Lisa Schlattmann, Claudia Cluse, Helena Garvert, Sabrina Brumann, Madita Finke, Trainer Hendrik Titz
u. von li: Kathrin Müller, Carina Schwartke, Edith Rickert, Marina Selting, Mareen Bläker, Anke Tautz, Annalena Bonhoff, Bianca Bohmert, Nina Riethmann, Sandra Schröer
es fehlen auf dem Foto: Antonia Berger, Anna Lohkamp, Carolin Höing, Sandra Brumann, Kathrin Hofer

Nachdem Frauenfußball in den 70er und 80er Jahren nur von ganz wenigen Mutigen betrieben wurde, begann in den 90ern der Aufbruch zu neuen Ufern. In dieser Zeit begann auch der FC Marbeck mit dem Mädchenfußball. Ein engagierter Vorstand kümmerte sich und schnell war eine U11 Mannschaft gegründet. Kurze Zeit später wurde sie zum Spielbetrieb im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld gemeldet, wo es schon geregelten Mädchenspielbetrieb gab.

Sportlich war es in der ersten Zeit nicht immer leicht, da die Konkurrenzfähigkeit nicht so gegeben war, aber mit viel Herzblut zogen alle an einem Strang und es wurde nicht aufgegeben. Nach und nach sprach es sich in den Nachbarorten und –schulen herum, dass Fußballmädels in Marbeck gut aufgehoben waren und so hatten wir ab 2003 die Möglichkeit von Jahr zu Jahr die Zahl der Mannschaften zu erhöhen und auch eine Damenmannschaft zu melden.

Zum erfolgreichen Team gehören (von links nach rechts): Ornina Youel, Rike Böckenberg, Carolin Hadder, Pia Reining, Antonia Küper,  Emma Bußkönning, Emma U11-MädchenHoffjann, Maja Schwane, Ilona Youel, Anna Stork
Zum erfolgreichen U 11 Team gehören (von li. nach re.):
Ornina Youel, Rike Böckenberg, Carolin Hadder, Pia Reining, Antonia Küper, Emma Bußkönning, Emma MädchenHoffjann, Maja Schwane, Ilona Youel, Anna Stork

Ab ca. 2005 boomte der Mädchen- und Frauenfußball auch in vielen anderen Orten, doch in vielen Vereinen sind die Akzeptanz und die Unterstützung nicht so groß. So bricht zurzeit bei manchen Clubs der jugendliche Unterbau, auch wegen der geburtenschwachen Jahrgänge und der großen Schwierigkeit geeignete Trainer für die Mädels zu finden, weg. In Marbeck hielt man aber durch. Und da man nicht nur die besten fördert, sondern alle, die engagiert mitmachen sind, konnte man inzwischen neben vielen Erfolgen seit 4 Jahren auch eine zweite Damenmannschaft melden.

Seit 3 Jahren ist der FC Marbeck der einzige Verein im Fußballkreis Recklinghausen, der in allen 5 Altersklassen Mädchenmannschaften und zusätzlich 2 Damenteams stellt. Gespielt wird in den Alterklassen U9, 2x U11, U13, U15, U17, Damen I und Damen II, wobei die U17 Jugend und die 1. Damenmannschaft in der Bezirksliga kicken. Auch gibt es immer wieder wechselnde Kooperationen mit anderen Vereinen, die nicht für jedes Alter eine Mannschaft oder Trainer stellen können.

Diese Spielerinnen wurden kurzfristig für 1-oder 2 Jahre in Marbeck integriert. So konnten einige Mädchen im Spielbetrieb gehalten werden, die sonst sicher aufgehört hätten. Auch weiterhin sind wir Trainer und der Vorstand bestrebt, allen interessierten und engagierten Mädchen aus der Umgebung einen kontinuierlichen, fußballerischen Werdegang in Marbeck zu ermöglichen. Klaus Telake, FC Marbeck, Mädchenfußball.

Foto Quelle: www.fc-marbeck.de

Taler für die Nachwuchsjecken von der Voba Erle

Das Kinderprinzenpaar stürmte mit viel Freude die Räumlichkeiten der Volksbank Erle eG. Diese hatte in Form der Vorstände Ralf Steiger und Ludger Hüging dazu eingeladen jede Menge Kamelle sowie auch einen Scheck über jede Menge „Taler“ um diese dann wiederum in Kamelle umwandeln zu können.

Prinzenpaar in der Volksbank Erle (640x481)

Zum Dank wurde den Vorständen der Volksbank Erle feierlich seitens des Kinderprinzenpaares Mariella I. und Finn Luca I. ein Ehrenorden verliehen. Beide wünschten den „Tollitäten“ tolle Tage und freuten sich darüber seitens der Bank ein kleines Stück dazu beigetragen zu haben.

KAB stellt die „Sinn-Frage“

Der Bezirkstag der KAB in Ramsdorf stellt die Frage nach dem „Sinn“ im Leben unter der Überschrift „Wertvoll – Sinnvoll“

Logo KABRamsdorf/Kreis Borken (pd). Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Kreis Borken stellt die Frage, was im Leben Sinn stiften kann. Der diesjährige Bezirkstag des KAB Bezirksverbandes in Ramsdorf am 8. März 2014 steht unter dem aktuellen Leitmotiv der KAB  „Sinnvoll leben“. „Die Frage nach dem Sinn im Leben und was dem Leben einen Sinn gibt ist eine wichtige Frage, auf die es ganz verschiedene und persönliche Antworten gibt. Hierüber möchten wir mit den Delegierten und Gästen ins Gespräch kommen, “so Ulrike Klorer, Regionalsekretärin der KAB. Klorer weiter: „Wir möchten an diesem Tag das bürgerschaftliche Engagement in den Mittelpunkt stellen. Norbert Uhling stellt die Aktion Hüttenbau für Kinder und Väter in Alstätte vor, die von der KAB und Kolping in Alstätte organisiert wird. Günther Kleingunnewyck berichtet von der langjährigen Partnerschaft zwischen der KAB St. Georg Vreden und dem St. Antoniusheim in Vreden. Beides Beispiele für ein Engagement, das als sinnvoll erlebt wird.“

Als weitere Gäste aus Politik und Gesellschaft werden zum Bezirkstag unter anderem Kreisdechant Probst Josef Leenders, Landrat Dr. Kai Zwicker und Johannes Röring MdB mit einem Grußwort für die Delegierten und Gäste erwartet.

Als ersten Höhepunkt des Tages wird der KAB Bezirksverband Borken in liebgewonnener Tradition die Ketteler-Plakette an engagierte Menschen aus Ramsdorf verleihen. Wie in jedem Jahr werden die Preisträger erst auf dem Bezirkstag bekannt gegeben und dort für ihr bürgerschaftliches Engagement besonders geehrt.

Bezirkstag der KAB „Wertvoll – Sinnvoll“

Samstag, 8. März 2014, 8:30 –  15:30 Uhr in Ramsdorf, gemeinsamer Gottesdienst 8:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Walburga (Walburgisplatz 12)

Fortsetzung des Bezirkstages in der Abraham Frank Sekundarschule.

Bezirksvorsitzende: Sigrid Beier, Vreden

 

 

Raesfelder Prinzenpaare im Marienheim in Schermbeck

Prunksitzung im Marienheim Schermbeck. Gäste waren das Raesfelder Prinzenpaar Marcel I. und Prinzessin Heike II. ,sowie auch das Raesfelder Kinderprinzenpaar  Finn-Luca I. und Prinzessin Mariella I. Ein fröhlicher Tag für alle unter dem Motto: „je öller,je döller“. Für den richtigen Ton sorgte die Blaskapelle Einklang.

Karneval 2014 Marienheim Schermbeck
Karneval 2014 Marienheim Schermbeck
Karneval 2014 Marienheim Schermbeck

Karneval 2014 Marienheim Schermbeck-Fotos: Rüdiger Eggert

Karneval 2014 Marienheim Schermbeck-Fotos: Rüdiger Eggert
Karneval 2014 Marienheim Schermbeck-Fotos: Rüdiger Eggert

Karneval 2014 Marienheim Schermbeck-Fotos: Rüdiger Eggert

Fotos: Rüdiger Eggert

 

Mit dickem Stamm und dichter Krone

47928s_bild1_Foto_djd_RAL_Guetegemeinschaft_Baumpflege_e_V_
Foto: djd/RAL Gütegemeinschaft Baumpflege e.V.

Fachmännische Pflege sorgt für robuste Bäume

(djd/pt). In größeren Gärten sind Bäume ein schöner Blickfang. Eine schattenspendende Trauerweide, eine Rotbuche mit ihren wunderschön gefärbten Blättern oder auch ein knorriger Apfelbaum, der im Spätsommer mit seinen Früchten verwöhnt, stellen eine optische Bereicherung dar. Doch obwohl Bäume unverwüstlich scheinen, benötigen sie aufmerksame Pflege. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört das Zurückschneiden, um neue Knospen und Blätter wachsen zu lassen. Dabei nützt es nichts, einfach die Äste zu kürzen. Manch einer hat auf diese Weise seinen Baum schon „totgesägt“. Je nach Art, Alter und Standort sind unterschiedliche Methoden gefordert.

Eine richtige Baumpflege braucht Fachkenntnis

Arne Neuendorff von der RAL Gütegemeinschaft Baumpflege empfiehlt, diese verantwortungsvolle Aufgabe einem Sachverständigen zu überlassen: „RAL-zertifizierte Fachbetriebe kennen sich in allen Bereichen rund um die Baumpflanzung, Pflege und Fällung bestens aus. Zudem verfügen sie über die nötige technische Ausrüstung.“ Ausgebildete „Arboristen“ helfen aber nicht nur beim Gehölzschnitt, sondern auch bei Verdacht auf Krankheitsbefall weiter. Einem beginnenden Pilzbefall oder schädlichen Insekten kann auf diese Weise rasch und effizient zu Leibe gegangen werden. Unter www.ral-baumpflege.de findet man eine Liste mit zertifizierten Betrieben in ganz Deutschland.

Sicherheitsrisiko alter Baum

Besonderer Aufmerksamkeit bedürfen große, alte Bäume. Die ehrwürdigen Gesellen sind oft die Schmuckstücke eines Gartens, doch geht von ihnen auch eine latente Gefahr aus. Eichen beispielsweise bilden viel Totholz aus, das bei einem Sturm leicht abbrechen kann. Die Stand- und Bruchsicherheit älterer Bäume sollte daher regelmäßig geprüft werden. Der Gutachter untersucht dafür den gesamten hölzernen Riesen vom Wurzelraum bis zur Krone auf mögliche Schadbilder. „Fachkenntnis und ein geübter Blick sind unabdingbar“, weiß Arne Neuendorff, denn morsche Stellen und Risse müssen dabei genauso beachtet werden wie Parasitenbefall oder eventuelle Pflegefehler.

Die Baumschule Grunewald in Raesfeld-ErleBaumschule Grunewald

Karnevalstage ohne Katerstimmung

„Vollrausch…ohne mich!“: ArbeitskrVollrauscheis Sucht- und Gewaltprävention im Kreis Borken ruft zu verantwortungsbewusstem Umgang mit Alkohol auf

Kreis Borken (pd). Karneval, das bedeutet ausgefallene Kostüme und eine ausgelassene Stimmung. Mit Altweiber und Rosenmontag nähert sich die Karnevalszeit ihren Höhepunkten. Leider scheint für viele Jugendliche und Erwachsene besonders an Karneval ein erhöhter bis exzessiver Alkoholkonsum dazuzugehören. Die Folgen sind oft Filmrisse oder Krankenhaus-Aufenthalte. Gerade jungen Menschen wird durch gezielte Werbung der Eindruck vermittelt, dass zum richtigen Feiern ein hoher Konsum alkoholischer Getränke dazu gehört. Der Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention im Kreis Borken ruft Erwachsene dazu auf, in der fünften Jahreszeit selbst nicht zu viel Alkohol zu konsumieren und die Jugendlichen ebenfalls davon abzuhalten, sich zu betrinken. Es liegt in ihrer Hand, ihnen die richtige Balance zwischen riskantem und gemäßigtem Alkoholkonsum zu vermitteln.

So sollte etwa das Jugendschutzgesetz an den tollen Tagen strikt eingehalten werden: Alkoholische Getränke dürfen weder an unter 16-Jährige abgegeben, noch darf ihnen der Verzehr erlaubt werden. Für den sogenannten „harten“ Alkohol wie beispielsweise Wodka gilt eine Altersbegrenzung von 18 Jahren. Auch Volljährige, die alkoholische Getränke an Minderjährige in ihrem Freundeskreis weitergeben, verhalten sich regelwidrig. Zudem sind die Erwachsenen in ihrer Vorbildfunktion gefragt. Jugendliche orientieren sich in ihrem Trinkverhalten oft an ihren erwachsenen Vorbildern und Begleitern. Deshalb sollen auch Erwachsene verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen. Ob Eltern, Mitglieder von Karnevalsvereinen oder Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Karnevalsumzugs – sie alle sollen dazu beitragen, dass die Karnevalsfeier für alle Feiernden nicht im Vollrausch endet.  „Denn ob das Jugendschutzgesetz eingehalten wird, liegt in erster Linie an der Bereitschaft der Erwachsenen, die vorgegebenen Grenzen zu beachten“, erklären Regina Kasteleiner und Reinhild Wantia vom Kampagnenteam „Vollrausch…ohne mich!“ des Kreises Borken.

Gerade an den Karnevalstagen finden sich in Krankenhäusern vermehrt Jugendliche und Erwachsene, die zu viel Alkohol getrunken haben. Während die Einlieferungszahlen bei den jungen Menschen im letzten Jahr gesunken sind, sind sie bei den Erwachsenen konstant, stellt Regina Kasteleiner aus dem Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken fest.

Damit nach dem Karnevalsvergnügen niemand verkatert ist, empfiehlt Reinhild Wantia den Feiernden, nicht über die Stränge zu schlagen, möglichst wenige alkoholhaltige Getränke durcheinander zu trinken und zwischendurch Wasser oder andere nichtalkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Zudem sollen die Feiernden aufeinander acht geben. Karnevalsvereine im Kreis beteiligen sich darüber hinaus an der Kampagne „Vollrausch…ohne mich!“. Ziel dabei ist es, dass Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen am Ende ein positives Resümee der fünften Jahreszeit ziehen – ohne Filmrisse und Katerstimmung.

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei den Mitgliedern der Arbeitskreis Sucht- und Gewaltprävention:
– den Jugendschutzfachkräften der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau sowie des Kreises Borken unter Tel. 02861/82-2235
– beim Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Borken unter Tel. 02861/900-8880
– bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken unter Tel. 02861/82-1086 und
– beim Kampagnenteam „Vollrausch…ohne mich!“ unter Tel. 02861/82-1160 Im Rahmen der kreisweiten Kampagne „Vollrausch…ohne mich!“ stehen zudem für alle Interessierten Informationsmaterialien, wie Jugendschutzplakate, Aufkleber und Anstecker, bereit. Sie sind beim Kreis Borken unter der Telefonnummer 02861/82-1160 kostenlos erhältlich. Auch im Internet stehen Informationen unter www.vollrausch-ohne-mich.de bereit.

Hare Krishna-Sound im Ohr und Räucherstäbchen-Duft in der Nase: Landrat Dr. Kai Zwicker als „Ober-Inder“

Närrische „Bollywood-Schönheiten“ s135121Vtürmten sein Büro im Kreishaus

Kreis Borken (pd). Zugegeben, auf dem Weg zum Landrat war der närrische Altweiber-Pulk zunächst auf dem Flur stecken geblieben. So erfolgte das obligatorische Krawatte-Abschneiden bei Dr. Kai Zwicker nicht – wie eigentlich brauchtumsmäßig vorgegeben – um 11.11 Uhr, sondern gefühlte 22 Minuten später. Aber das tat dem bunten Treiben im Kreishaus Borken keinen Abbruch: Im Gegenteil, mit malerischen Saris kostümiert als Inderinnen und akustisch eingestimmt mit original Hare Krishna Sound stürmten die Damen der Stabsstelle der Kreisverwaltung das Chefbüro. Dort ergab sich der Landrat erstaunlich rasch seinem Schicksal und ließ sich den Schlips fachgerecht einkürzen. Räucherstäbchen sorgten dann dafür, dass am Ort dieses Geschehens der karnevalistische Besuch auch in einigen Tagen sicherlich noch nicht vergessen sein wird. Dr. Zwicker erhielt von den „Bollywood-Schönheiten“ einen indischen Turban. „Jetzt sieht er aus wie ‚Propa Gandhi‘ oder ist er doch ein Guru“, sinnierten einige Damen über ihren „Ober-Inder“.

In einer Nacht gleich drei Einbrüche

0

Einbruch in Kiosk

In der Nacht zum Donnerstag hebelten bislang unbekannte Täter die Eingangstür eines Geschäftes an der Weseler Straße auf. Entwendet wurden Zigaretten im Wert von ca. 100 Euro. Der angerichtete Sachschaden liegt dagegen bei ca. 1.500 Euro.

In der Nacht zum Donnerstag brachen bislang unbekannte Täter drei Kellertüren in einem Wohnhaus an der Dorstener Straße auf. Konkrete Angaben zur Diebesbeute liegen noch nicht vor. Der angerichtete Sachschaden liegt bei ca. 1.000 Euro. Wie die Täter in den Keller des Hauses gelangten, ist noch nicht bekannt. Einer der Geschädigten gab an, gegen 03.00 Uhr Stimmen von Jugendlichen aus den Keller wahrgenommen zu haben. Der Geschädigte geht davon aus, mindestens eine weibliche und eine männliche Stimme gehört zu haben. Die Polizei hatte der Geschädigte in der Nacht nicht informiert.

Ein gleichgelagerter Fall trug sich auch in einem Mehrfamilienhaus an der Marbecker Straße zu. Auch hier hatte ein Geschädigter in der Nacht (gegen 02.00 Uhr) ungewöhnliche Geräusche aus dem Keller vernommen, aber nicht die Polizei informiert.

Und auch Erle blieb nicht verschont. Raesfeld-Erle – Einbruch in Wohnhaus. Hier brachen am Mittwoch bislang unbekannte Täter zwischen 20.45 Uhr und 22.30 Uhr in ein Wohnhaus an der Schulstraße in Erle ein. Der oder die Täter hatten dazu ein Fenster eingeschlagen und anschließend das gesamte Gebäude durchsucht. Angaben über die mögliche Diebesbeute liegen noch nicht vor.

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

Foto: RKbyThorben-Wengert.pixelio

…the winner is …Meritenmedaille 2014

Jetzt passt der Spruch erneut noch einmal: „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder.“ (Johann Gottfried Seume)
Der beste Beweis für diese Weisheit ist ebenfalls der Junggesellen- Schützenverein Raesfeld. Auch wenn das Liedgut hin und wieder derbe Züge hat, so haben die Sänger nichts Böses im Sinn.
Ganz im Gegenteil.

Junggesellenschuetzen_Raesfeld 2012

Die Meritenmedaille wird jedes Jahr für besondere Verdienste verliehen und der Junggesellen-Schützenverein Raesfeld kann sich gleich zwei „Auszeichnungen“ an seine Fahne heften. Erstmals erhält ein Verein nicht nur den Lümmelorden, sondern gleichzeitig auch, und das  zum zweiten Mal, die Meritenmedaille. .

Was ist passiert?
So gerne die Mitglieder auch feiern, sie vergessen dabei nicht, dass es auch Menschen gibt, die nicht so unbeschwert das Leben genießen können.

Seit 1973, dem Gründungsjahr des RRZ, sammeln Vorstand und Offiziere des Vereins Spenden, mit denen sie die Arbeit des Benediktushofs in Maria Veen unterstützen.

Dafür wurde der Verein bereits im Jahre 2000 mit der Meritenmedaille des RRZ ausgezeichnet. Doch damit nicht genug. Sind sie doch auch als Gründungstifter der Bürgerstiftung Raesfeld- Erle- Homer eingetragen.

Diese Einrichtung hat zum Ziel die Lebensqualität in der Gemeinde zu steigern. Und zwar für alle Bürger aus Raesfeld, Erle und Homer. Damit diese Stiftung ihre Ziele auch erreichen kann, muss ausreichend Kapital zusammengetragen werden. Der Stiftungsbetrag beträgt 5.000,00€.

Dieser Betrag hat der Junggesellen- Schützenverein zusammengetragen und gehört somit zu den Stiftern der ersten Stunde.

Sich als Verein für diese Sache einzubringen, ist eine vorbildliche Leistung und verdient unser aller Respekt. Grund genug für den RRZ, dieses Engagement für unser Gemeinwohl erneut mit der Meritenmedaille auszuzeichnen.

Ehre, wem Ehre gebührt!

 

…the winner is…Lümmelorden 2014

Junggesellenschuetzen_Raesfeld 2012
Die Junggesellen haben immer einen Streich auf Lager…

Eigentlich heißt ein altes Sprichwort: Wo man singt, da lass dich ruhig nieder. Böse Menschen haben keine Lieder. Eigentlich!

Anders sieht es dann aber aus, wenn das Liedgut anrüchig ist. So geschehen bei den Junggesellenschützen. Zum Glück gibt es aber noch  Tugendwächter in Raesfeld, die das Treiben der Jugend akribisch verfolgt. Wo kämen wir denn sonst hin, wenn wir alles einfach so durch gehenlassen und tun und machen, was wir wollten?

Was ist geschehen?
Um Geld für die Restaurierung ihrer Schützenfahne aufzutreiben, hatte sich der Junggesellen Schützenverein Raesfeld etwas einfallen lassen.

Sie haben Liedtexte aus alten Liederzetteln und auch mündlich überlieferte Texte niedergeschrieben, welche zu mancher gemütlichen Männerrunde nach dem Genuss einiger Bierchen gerne mal zum Besten gegeben werden.

 Gekoppelt mit Informationen rund ums Vereinsgeschehen, sowie eine Übersicht anstehender Termine, fertig war das Werk und wurde kurzerhand „Schützenorgel“ getauft und für einen geringen Betrag unter die Leute gebracht.

Soweit so gut. Doch ein aufmerksamer Reporter der hiesigen Presse, hatte sich das Gesangbüchlein aufmerksam durchgelesen und war davon gar nicht angetan.

Solche derben Texte, welche unter die Gürtellinie gehen, gehören nicht veröffentlicht! Er stellte den Präsidenten des Vereins zur Rede und veröffentlichte auch einen Artikel im lokalen Teil der Zeitung. Alle sollten es erfahren, was sich hinter dem harmlos klingenden Liederheftchen mit dem Namen „Schützenorgel“ verbirgt! Klingt zum Verwechseln ähnlich zu der bekannten Mundorgel, soll aber von einem ganz anderen Kaliber sein.

Mit dieser Denunziation hat sich der aufrechte Kämpfer für Recht und Ordnung überhaupt keinen Gefallen getan. Es kam, was kommen musste: Alles was verboten ist, wird erst dann interessant. So war es dann auch mit der Schützenorgel, die dadurch einen regelrechten Absatz-Boom bekam. Jetzt erst recht. Jeder wollte eines dieser Heftchen haben um sich selbst von diesen ungehörigen Liedern ein Bild machen.

Der RRZ allerdings sah das Ganze anders und ist zu der überzeugung gekommen: Das hat den Lümmelorden mehr als verdient!

Klar ist auch, dass die Schützenorgel nicht gerade beim Arzt, als Bäckerblume oder bei Friseur ausgelegt wurde. Dennoch konnte der Vorstand dieses unflätige Vergehen nicht so einfach durchgehen lassen.

Der diesjährige Lümmelorden ist eigens dafür vom RRZ entworfen und entwickelt worden, um beim Singen der anrüchigen Lieder die ungehörigen Textstellen unverständlich zu machen.

So können die Lieder gesungen werden, ohne anstößig zu sein! Klar….alle haben es kapiert. Gleich so wie: Dre…inesen it en…ontrabass!

 

 

Heimatreport.TV – 30 Kastanienbäume in Erle gefällt

Thomas Brömmel, Leiter vom Bauhof überwachte die Baumfällaktion
Thomas Brömmel, Leiter vom Bauhof überwachte die Baumfällaktion

30 Kastanien in Erle sind der Säge zum Opfer gefallen. „Es werden nicht die letzten sein“, so Bauhofleiter Thomas Brömmel. Leer sieht nicht nur der Straßenrand am Friedholt aus. Auch in der Kurve an der Schermbecker Straße, auf dem Grundstück von Johannes Böckenhoff sind Kastanien, die mit den Bakterien „„Psydomonas Syringae“ sind gefällt worden.

Klick mich