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Finanzielle Entlastung der Kommunen schnellstmöglich umsetzen!

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Kreistag des Kreises Borken mit einstimmigem Resolution an den Bund: Finanzielle Entlastung der Kommunen schnellstmöglich umsetzen!

 Kreis Borken. Bundesregierung und Bundestag sollen sicherstellen, dass die im Koalitionsvertrag von Union und SPD festgeschriebene jährliche Entlastung von fünf Milliarden Euro spätestens 2015 in vollem Umfang auch tatsächlich bei den Kommunen ankommt. Das forderte der Borkener Kreistag in seiner jüngsten Sitzung in einer einstimmig gefassten Resolution. Die Fraktionen des Kreistages halten es vor diesem Hintergrund für zwingend, dass der Bundestag das geplante Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderungen schnellstmöglich verabschiedet.Kreis BorkenMit der Einführung dieses bundesfinanzierten „Teilhabegeldes“ könne einerseits die Selbstbestimmung der Menschen mit Behinderung verbessert werden. Andererseits würde so den kommunalen Kostenträgern deutlich geholfen, denn diese wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe erfordere dringend eine finanzielle Mitverantwortung des Bundes. Mit seiner Resolution steht der Kreistag im engen Schulterschluss mit den kommunalen Spitzenverbänden Städtetag NRW, Landkreistag NRW sowie Städte- und Gemeindebund NRW. Schon vor Verabschiedung dieses Gesetzes wolle der Bund noch in diesem Jahr die kommunale Familie – Kreise, Städte und Gemeinden – bereits mit einem Volumen von einer Milliarde Euro entlasten, erinnerten die Kreistagsmitglieder zudem an eine weitere Festlegung im Koalitionsvertrag.

Wesentlicher Grund für die finanzielle Not der Kommunen seien die in den letzten Jahren drastisch angestiegenen Sozialausgaben. Dagegen könnten auch lokale Haushaltssicherungskonzepte und verstärkte Sparbemühungen nichts ausrichten, so der Borkener Kreistag. Vielmehr sei eine stabile Finanzausstattung Voraussetzung für die kommunale Selbstverwaltung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Neuer Bürgermeister in niederländischer Partnergemeinde

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Am 5. Februar wurde Niels E. Joosten in das Amt des Bürgermeisters der Stadt Doetinchem (rd. 57.000 Einwohner), zu der auch Raesfelds niederländische Partnergemeinde Wehl gehört, eingeführt. Er tritt damit die Amtsnachfolge von Hermann Kaiser an, der am 19. August 2013 Bürgermeisters der Stadt Arnhem wurde. Vor seiner Ernennung war Niels E. Joosten bereits seit 2005 Bürgermeister der Gemeinde Brummen (rd. 21.000 Einwohner), die ebenfalls in der Provinz Gelderland liegt.

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Niels E. Joosten (Foto: gemeente Doetinchem)

 

 

Wieder drei Klassen an der Verbundschule

AlexanderschuleTrotz leicht rückläufiger Schülerzahlen können an der Verbundschule Raesfeld auch dieses Jahr wieder drei Eingangsklassen im 5. Schuljahr gebildet werden. Insgesamt 55 Schülerinnen und Schüler wurden angemeldet.

Damit können zwei Realschulklassen und eine Hauptschulklasse gebildet werden. „Optimale Bedingungen für individuelle Förderung“ erläutert Schulleiter Matthias Stroetmann das flexible System der Verbundschule: Während letztes Jahr aufgrund der Anmeldezahlen zwei Hauptschulklassen und eine Realschulklasse gebildet wurden, ist es dieses Jahr andersherum. Auch das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf ist in diesem Rahmen leichter umzusetzen.

Kreis Borken – Verkehrskontrollen zur Karnevalszeit

Blaulicht-300x172Kreis Borken (ots) – (fr) In den nächsten Tagen wird in vielen Städten des Kreises Borken der Karneval das Straßenbild bestimmen. Für viele Jecken gehören auch Bier, Wein oder Schnaps dazu, für manche auch illegale Drogen Die Polizei im Kreis Borken appelliert an alle, sich alkohol- und drogenfrei hinter das Lenkrad oder aufs Zweirad zu setzen. „Wer unter Drogen – oder Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führt, gefährdet leichtfertig sich selbst und das Leben sowie die Gesundheit anderer. Deshalb verstärken wir in den kommenden Tagen die Verkehrskontrollen,“ so Jochen Büßing, Leiter der Verkehrsdirektion.

Im letzten Jahr ereigneten sich von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch drei Verkehrsunfälle bei denen Alkohol im Spiel war. Glücklicherweise kam kein Mensch zu Schaden Die Polizei kontrollierte fast 1.900 Autofahrer. Davon unterzogen sich wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer 512 Verkehrsteilnehmer einem Alcotest. In sechs Fällen bestätigte sich der Verdacht. Zwei Führerscheine wurden beschlagnahmt. Zusätzlich waren drei Autofahrer aufgefallen, die unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs gewesen waren.

Ein paar Stunden Schlaf reichen nicht aus, um wieder nüchtern zu werden. Auch der Restalkohol am nächsten Morgen kann Folgen haben. „Schon bei 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen oder man an einem Verkehrsunfall beteiligt ist“, gibt Büßink zu bedenken. Jeder habe es selbst in der Hand, Alkoholunfälle und deren Folgen zu vermeiden. „Die Polizei kennt kein Pardon und zieht Promillesünder konsequent aus dem Verkehr, nicht nur an den närrischen Tagen.“

Frühjahrsputz für die Zähne

Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

(djd/pt). Für viele Menschen ist der Frühling die Zeit für eine Generalreinigung: den Frühjahrsputz. Was für den Haushalt selbstverständlich ist, sollte auch für die Zähne gelten. Zu einer effektiven Zahnpflege und Mundhygiene gehören neben der Mundhygiene im heimischen Bad auch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen zur Vorbeugung von Karies und Parodontitis. Denn Hauptursache für diese Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparats sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque). Allerdings nimmt nicht einmal jeder Fünfte diese professionelle Unterstützung in der empfohlenen Frequenz in Anspruch. Das ergab zumindest eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen. Konkret lassen nur 19 Prozent der Befragten ihre Zähne zweimal jährlich von den Profis putzen, 31 Prozent immerhin einmal jährlich – aber die Hälfte selten oder gar nicht.

Zahnsubstanz und Zahnfleisch schonen

Eine gute Zahnbürste reinigt die Zähne und Zahnzwischenräume gleichermaßen und fördert die Durchblutung des Zahnfleisches. Der Kopf der Zahnbürste sollte eher klein und gut abgerundet sein, damit man beim Putzen leicht in alle Winkel und Ecken gelangt und beim Putzvorgang das empfindliche Zahnfleisch nicht verletzt wird. Ein häufiger Fehler bei der häuslichen Zahnpflege ist die Technik. Mund auf, Zahnbürste rein und wild drauflosschrubben mag zwar dynamisch sein, ist aber nicht wirklich effektiv. Mit der richtigen Technik werden die drei Minuten Zähneputzen sinnvoller und mit weit weniger Kraftaufwand genutzt. Um keine Stelle zu übersehen, ist eine gewisse Systematik sinnvoll: erst die Kauflächen, dann die Außen- und zum Schluss die Innenflächen. Dr. med. dent. Silke Liebrecht-Rüsing aus Köln: „Mit leicht rüttelnden Bewegungen im 45-Grad-Winkel zur Zahnachse werden die Beläge aus den Zahnfleischtaschen und Zahnzwischenräumen gelöst.“ Übermäßiger Druck sei bei der richtigen Technik nicht nötig. Zu festes Aufdrücken könne Verletzungen des Zahnfleisches verursachen und macht die Reinigung keineswegs wirkungsvoller.

Auch die Zungenpflege ist wichtig

Verstärkt rückt auch die Zunge als Träger von Bakterien in den Fokus. Hier kann sich ein regelrechter Belag bilden, der nicht nur den Zähnen schaden, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden beeinflussen und Mundgeruch auslösen kann. Spezielle Zungenbürsten und Zungenschaber gehen dem Belag an den Kragen und sorgen für frischen und gesunden Atem. Für die Zahnzwischenräume wiederum empfiehlt sich Zahnseide. Bei Zahnpasten hat man heute die Qual der Wahl. Dr. Silke Liebrecht-Rüsing rät zu fluoridhaltiger Zahnpasta, weil sie die Mineralisation und Säureresistenz der Zähne positiv beeinflusse. Zudem verringere sie die Plaquebildung und hemme den Stoffwechsel der Kariesbakterien.

Ihr Zahnarzt in RaesfeldLogo Zahnarzt Meismann

KiKa Raesfeld -die Sause aller Zeiten 2014

„Von Kinder für Kinder“ hieß es beim Kinderkarneval am Sonntag im Festzelt.

Wer bis dato glaubte, dass die Jüngsten der Raesfelder Karnevalisten nicht auch das können, was die Großen einen Abend vorher an Unterhaltung boten, der wurde eines besseren belehrt.

Mit viel Gesang, Tanz und Sketchen brachten die die fast 100 Aktivisten das Publikum zum Staunen.

Kinderkarneval Raesfeld 2014 (12)

Erstmalig seit 20 Jahren hatte den Kinderkarneval nicht mehr Herbert Hüning unter seine Fittiche, sondern fand in Zusammenarbeit mit dem RRZ und dem RCV statt.

Gestartet wurde stilecht natürlich mit dem Aufmarsch der Kinderprinzenpaare, allen voran das Prinzenpaar Mariella I. und Finn Luca. Schwungvoll ging es dann gleich im Programm weiter mit der Mini Garde, die ihre kleine Beinchen schwungvoll Richtung Zeltdach streckten. Trainerin Angelika Müller hatte sich in diesem Jahr für ihre Tanzteufel auch wieder einiges einfallen lassen, so dass es anschließend eine laute Rakete gab.

Land in Sicht...

Die Kükengarde, wohl die Jüngsten unter all den Raesfelder Jecken, trainiert von Bernadette Bonhoff, wussten genau worauf es auf den „Brettern der Welt“ ankommt. Keine Angst haben, nicht scheu sein und einfach dem Rhythmus folgen.

Aber auch die Homeraner Tanzgarde, trainiert von der ehemaligen Karnevalsprinzessin Viola Ebbert, bewegten sich sehr selbstbewusst und schwungvoll über die Bühne. Seit fünf Jahren hat der RRZ auch seine eigene Tanzgruppe. Es sind Mädchen und Jungen im Alter zwischen drei und neun Jahren, die für tolle Stimmung im Zelt sorgten und alle bei den Stimmungsliedern aufforderte, mitzumachen.

Die Organisatoren legten in diesem Jahr überhaupt den Schwerpunkt auf zahlreiche Mitmachaktionen. So war die große Bühne teilweise überfüllt von einem Meer mit kleinen Prinzessinnen, Piraten, Indianer und vielen weiteren bunten und fantasievoll gekleideten Gestalten. Souverän führten Celine Terhart und Lukas Hörnemann durch das karnevalistische Programm.

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Der Sommer wird vielfältig – Frisurentrend 2014

Sommerzeit – kaum eine andere Jahreszeit gibt uns die Freiheit, derart mit Mode zu spielen, zu experimentieren und uns manchmal sogar neu zu erfinden. Das gilt gerade in der Frisurenmode. Denn genau dafür gibt es die neuen Looks aus der Kreativwerkstatt des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Geprägt ist die ZV-Trendkollektion Frühjahr/Sommer 2014 vor allem durch ausgefeilte Cuts, die trotz ihrer Komplexität sehr leicht und natürlich anmuten – und insgesamt „easy to handle“ sind. Die Haarfarben überzeugen durch ein grandioses Wechselspiel aus kalten und warmen Nuancen, die zu einem harmonischen Ganzen miteinander verschmelzen.

 DAMENTRENDS: Ob Mephisto-Cut, Long Shag oder Swing-Bob: Der Haarsommer wird vielfältig, bleibt dabei aber sehr feminin und sinnlich. Dafür sorgen volle Texturen, die aus sich heraus wirken und die Eigendynamik des Haars verstärken. Das wird mittels hochkomplexer Schnitttechniken erreicht, die sich – je nach Haarlänge – an der geometrischen Formensprache des legendären Vidal Sassoon orientieren oder im gekonnten Wechselspiel aus konkaven und konvexen Formen gipfeln. Bei den Farben dominieren sehr helle und kühle Töne wie Platin-, Eis- oder Schwedenblond sowie glamourös schillernde Rottöne, die sich aus leicht blaustichigen Pigmenten und warmen Goldkupfer-Nuancen zusammensetzen. Fazit: Looks, die bei aller Raffinesse leicht und vollendet mühelos wirken!

 HERRENTRENDS: Es lebe die Revolution! Denn vormals eherne Coiffeur-Gesetze wie das „Ohren-Freischneiden“ oder die obligatorische Längenangleichung gelten vorerst nicht mehr. Männerköpfe punkten in dieser Saison mit vollen, wilden, mitunter sogar bewusst zerschnittenen Texturen. Hier herrscht allein die kreative Freiheit. Doch hinter dem charmanten Chaos steckt System: Schafft der Basiscut erst einmal eine saubere Grundstruktur, werden dann beim Personalisieren gezielt Längenunterschiede und kunstvolle Übergänge eingearbeitet. Dadurch entstehen extrem frische, unkonventionell anmutende Looks, die einen neuen Frisurenkanon einleiten. Individualität und Nonkonformismus sind die Gebote der Stunde – womit die Männermode perfekt den Zeitgeist widerspiegelt.

DAMENLOOKS

SHORT & CURVY

Perfekte Kurvenlage. Die neuen Short Cuts orientieren sich an der geometrischen Formensprache des Überfriseurs Vidal Sassoon, setzen aber statt auf stringente Geraden und präzise Winkel lieber auf sanfte Schwünge und definierte Kurven. Während der Nacken und die Seiten konsequent kürzer geschnitten werden, bleibt das Deckhaar länger und erhält eine softe Stufung. Trotz des insgesamt markanten Appeals sind die Konturen rund gehalten und folgen der individuellen Kopfform. Toller Eyecatcher: Der Pony, der in einer sanften Doppelkurve verläuft. Mit Stylingprodukten aufgerissen, wird aus dem Mephisto-Cut eine aufregend frische Pixie-Variante. Das Eisblond strahlt dabei in einem Mix aus einer wärmeren Nuance am Ansatz und einem kühleren blaustichigen Ton in den Längen.

Logo Brömmel Diana Brömmel-Logo Wir brauchen keinen Vidal Sassoon: Wer was auf sich hält geht zu Brömmel – Friseursalon Raesfeld
Machen Sie sich schlau und lassen Sie sich beraten

 „Copyright: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks“ –

Erfolg für Tierschutz: Illegale Nerzfarm in Borken schließt

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Vor sieben Jahren wurde vom Bundesrat eine neue Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung („Verordnung zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere und anderer zur Erzeugung tierischer Produkte gehaltener Tiere bei ihrer Haltung“) beschlossen, die auch bessere Haltungsbedingungen für Tiere auf Pelztierfarmen festschreibt. So soll Nerzen zukünftig mind. 1 m² Platz zur Verfügung stehen. Für die Umsetzung wurde den Pelztierfarmbetreibern eine Übergangsfrist von 5 Jahren eingeräumt. Diese lief bereits am 11.12.2011 aus.

Jürgen Brokamp, Betreiber der Nerzfarm in Borken, setzte die neuen Haltungsvorgaben nicht um. Illegal hielt er die Nerze weiter in viel zu kleinen Käfigen. Das „Deutsche Tierschutzbüro“ erstattete deshalb mehrfach Anzeige gegen Brokamp.

Nach einem Erörterungstermin des Kreises Borken mit dem Betreiber der Nerzfarm Anfang des Jahres, wurde die Farm nun geschlossen. Auf dem Gelände befinden sich keine Tiere mehr, mit dem Abbau der Käfige wurde bereits begonnen.

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Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros, begrüßt diese Entwicklung: „Wir sind froh, dass die Farm endlich geschlossen und damit geltendes Tierschutzrecht umgesetzt wird. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu einem Ende der tierquälerischen Pelztierhaltung in Deutschland.“

Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbüros haben mittlerweile rund zwei Drittel der ehemals 25 Pelztierfarmen in Deutschland geschlossen.

Fotos:„Deutsches Tierschutzbüro e.V.“

 

Gangsterpaar – Gemeinsame Fahndung – Borken/Niederland

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Gemeinsame Fahnung nach dem holländischen Gangsterpaar, die letzte Woche einen Gronauer angeschossen und einen weiteren Mann in ihre Gewalt brachten. Das Paar ist 19 und 25 Jahre alt und gilt als sehr gefährlich.

Am 25.02.14 meldete sich in den Nachmittagsstunden eine Zeugin bei der Kreispolizeibehörde Borken ein und gab Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort von zwei Personen, nach denen die niederländische Polizei öffentlich fahndet.

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Grotere weergave van ‚Enise Merve Bircan‘
Grotere weergave van 'Antonio Marcos van der Ploeg' Foto Polizei NL
Grotere weergave van ‚Antonio Marcos van der Ploeg‘ Foto Polizei NL

Seitens der Kreispolizeibehörde Borken wurde der mögliche Aufenthaltsort überprüft, die gesuchten Personen aber nicht angetroffen. Aufgrund der Gefährlichkeit der beiden Tatverdächtigen wurden auch Spezialeinheiten in den Einsatz eingebunden.Die Polizei fahndet weiter nach den gesuchten Personen und wird jedem Hinweis aus der Bevölkerung nachgehen.

Es wird erneut auf die Gefährlichkeit der bewaffneten Täter hingewiesen.

Wer die Personen erkennt, sollte unauffällig den Notruf der Polizei wählen und sich keinesfalls in Gefahr bringen. Merken Sie sich bitte möglichst unauffällig so viele Informationen wie möglich (z.B: Aufenthaltsort, Geh-/Fahrtrichtung, Bekleidung, Fahrzeug) und teilen Sie diese der Polizei mit:

Kreispolizeibehörde Borken Pressestelle
Burloer Straße 93
46325 Borken

 Tel.: 02861-900-2200


 

Ein Haus mit viel Platz – neues Pfarrheim

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Pastor Michael Kenkel präsentierte das neue Erler Pfarrheim vor einem bis auf den letzten Platz gefüllten alten Pfarrsaal. Seit September letzten Jahres stehen, sind die Pläne in trockenen Tüchern. Rund 461 Quadratmeter groß wird das neue das Pfarrheim sein, ausgerichtet hauptsächlich zum Kirchplatz.

Das neue Pfarrheim in Erle. Planung Architektenbüro Eversmann.
Das neue Pfarrheim in Erle. Planung Architektenbüro Eversmann

Bücherei und Eine Welt Laden

Im Neubau integriert wird zukünftig die Bücherei und der „Eine Welt Laden“ sein. „Bei der Planung haben wir besonders darauf geachtet, dass nicht nur kleine, sondern auch größere Veranstaltungen hier stattfinden können“, so Kenkel. Eine mobile Trennwand trennt Bücherei und den angrenzenden kleinen Saal. Dadurch soll eine positive Befruchtung zwischen Bücherei und Saal entstehen. Insgesamt können so zwei unterschiedlich Räume von je 60 und 90 qm geschaffen werden.

Pastor Michael  Kenkel stellte das neue Pfarrheim in Erle vor
Pastor Michael Kenkel stellte das neue Pfarrheim in Erle vor

Glas und Flachdächer

Flach- und Glasdächer sorgen nicht nur für Helligkeit und Transparenz, auch wird dadurch das Haus mit den zwei Giebeln nicht so wuchtig erscheinen. Der Haupteingang ist an der Schermbecker Straße. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind neben dem großen Foyer, der Gardrobe auch das Pfarrbüro, welches den Erlern als direkte Anlaufstelle erhalten bleiben soll. Die Bücherei wird vom Kirchplatz und von der Schermbecker Straße aus zugängig sein.

Hell und geräumig werden auch die Kellerräume sein, so dass die hier ansässigen Gruppen und Vereine genügend Lagerplatz haben.

Kosten und Finanzierung

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 800.000 Euro. Rund 150.000 Euro davon trägt das Bistum Münster, einen weiteren Teil die Kommune. „Der Eine Welt Laden sowie die Bücherei sind eine kommunale Aufgabe. Wie wir aber mit der Gemeinde verhandeln, ist noch nicht geklärt. Entweder wir nehmen eine Gesamtsumme X, oder eine Miete. Da sind wir uns noch nicht einig geworden“, so Kenkel. Der restliche Betrag für die Finanzierung kommt unter anderem durch den Verkauf von kirchlichen Erbpachtgrundstücken, die in letzter Zeit weit und Marktwert verkauft werden.

Bis auf den letzten Stuhl besetzt war das alte Pfarrheim
Bis auf den letzten Stuhl besetzt war das alte Pfarrheim

Ein Haus für viele Gruppen

Das neue Pfarrheim soll ein offenes Haus für viele Gruppen werden. „Wir sind aber alleiniger Hausherr und kirchengemeindliche Vereine werden immer Vorrang haben. Können uns aber auch vorstellen, dass hier andere Vereine wie auch die Kurse vom Bildungswerk hier stattfinden werden“, so Kenkel, der er sich aber auch vorbehält, hier einen Riegel vorzuschieben, wenn ihm was nicht passt.

Mit dem Bau gestartet werden soll erst, wenn auch die Gemeinde für den weiteren Teil einen Investor gefunden hat. „Wollen bei der Kommune nicht drängen. Wenn wir alleine da ständen, hätten wir schon im September mit Bau anfangen können“, setzte Kenkel hinzu.

Kommt gut an bei den Erlern

Bei den Erlern und auch bei den Raesfeldern kamen die Pläne gut an.

„Ich finde diese Idee super durchdacht“, so Mechthild Gülker.

„Der erste Eindruck ist, dass das Planungsbüro Eversmann alles super durchdacht hat, und dass hier mehrere Funktionen integriert wurden. Dass das Haus nach allen Seiten für mehreren Nutzungen offen ist, finde ich sehr gut“, so Bernhard Bölker.

Klaus Kriebel, Leiter des „Eine Welt Laden“ freut sich besonders darüber, dass er mit seiner fairen Arbeit wieder ins Bewusstsein der Bürger vorkommt. „Ich glaube, dass wir mit dem neuen Bau einen Mehrwert durch die Nähe der Kirche, und damit auch für den „fairen Handel“ bekommen“, so Kriebel.

Aktuelle Diskussion um Pfarrheim und Femeiche

Fragen und Antworten zur aktuellen Diskussion um Pfarrheim und Femeiche.
Die Kirchengemeinde will das alte Pfarrheim verkaufen, die Initiative-Gruppe das älteste Gebäude Erles retten. Hier zusammen gefasst die wesentlichen Fragen und Antworten.

Rückseite des Pfarrheims ab der Femeiche
Rückseite des Pfarrheims ab der Femeiche

Wird das neue Pfarrheim nur dann gebaut, wenn das alte verkauft werden kann?

Nein. Weder Kirchengemeinde noch Initiativgruppe stellen den Neubau in Frage. Die endgültigen Pläne für den liegen sind bereits am Sonntag im alten Pfarrheim vorgestellt worden. Auch die Bücherei und der Eine-Welt-Laden, die vor Jahren aus den feuchten Räumen des alten Pfarrheims gezogen sind, sollen in das neue Pfarrheim einziehen.

Wie könnte das alte Pfarrheim weiter genutzt werden?

An dieser Frage scheiden sich die Geister. Pastor Michael Kenkel verweist darauf, dass eine gemeinnützige Nutzung von der Gemeinde zwei Jahre erfolglos angestrebt wurde. Die Initiativ-Gruppe will einen Teil weiterhin als Wohnung vermieten, könnte sich auch ein Café vorstellen. Pastor Kenkel schreibt hingegen: „Für einen gemeinnützigen Betrieb des Hauses gibt es bisher von niemanden ein Konzept.

Würde das ältestes Gebäude Erles bei einem Verkauf restlos verschwinden?

Pastor Kenkel stellt klar, dass die Kirchengemeinde nur Gespräche mit Käufern führe, die bereit seien, mindestens zwei Fassaden, die noch gut erhalten sind, auch nach einem Umbau dauerhaft zu erhalten. „Erst wenn das Gebäude verfällt, größere Reparaturen anstehen und sich kein Käufer findet, müsste die Kirchengemeinde erwägen, das Gebäude abzureißen.“

Was passiert bei einem Verkauf mit der Femeiche?

Fehlender Windschutz für die alte Eiche könnte zu Schäden am Baum führen, sagen die Gegner des Verkaufs. Der Windschutz der Femeiche soll aber auch nach Absicht der Kirchengemeinde erhalten bleiben. Mitglieder der Initiativ-Gruppe fürchten zudem, dass der Zugang zum ältesten Baum Deutschlands eingeschränkt werden könnte. Dem sei nicht so, schreibt Kenkel. Nur das Gebäude werde verkauft, nicht das Grundstück. Mit der Kommune plane man, die Kastanienallee aufheben zu lassen und einen direkten Zugang vom Eckhornsloh zu schaffen.

Wie teuer wäre ein Erhalt des alten Pfarrheims?

Hier kursieren unterschiedliche Angaben. Ein Gutachten im Auftrag der des Heimatvereins geht von 120.000Euro Renovierungskosten aus. Das TÜV-Gutachten im Auftrag der Kirchengemeinde kommt auf 730.000 Euro, allerdings nur, wenn das Gebäude weiter als Pfarrheim genutzt wird. Als Café müssten etwa behindertengerechte Toiletten oder auch eine Küche zusätzlich bezahlt werden.

Fakt ist, dass die Kirchgemeinde das Gebäude verkaufen will, da mit 115.000 Euro veranschlagt ist.

Wenn man noch den Erwerb des Grundstücks in zentraler Lage hinzurechnen würde, dann käme man insgesamt auf wohl auf einen Millionenbetrag (incl. Renovierungskosten). „Mit Zuschüssen aus öffentlicher Hand ist nicht zu rechnen, schreibt Kenkel. Die Gemeinde habe diese Möglichkeit bereits geprüft. Das Amt für Denkmalschutz hat ebenfalls bereits abgelehnt, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.

„Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“: Abbrucharbeiten am ehemaligen Jugendhaus

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Die Abbildung zeigt die geplanten baulichen Veränderungen in Vreden: Gelb markiert sind die Gebäude, die abgerissen werden, in rot sind die dafür geplanten neuen Gebäudeteile des Kulturhistorischen Zentrums dargestellt.

Stadtgraben wird vorübergehend verfüllt / Arbeiten voraussichtlich bis Ende März

Kreis Borken / Vreden (pd). Der Kreis Borken und die Stadt Vreden verwirklichen gemeinsam das „Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland“ in Vreden. Ende des vergangenen Jahres wurden dazu richtungsweisende Entscheidungen getroffen: Im November 2013 hatte der Lenkungsausschuss der Regionale 2016 das Projekt in die höchste Kategorie „A“ des Regionale-Qualifizierungsprozesses aufgenommen und damit die Realisierungsreife bescheinigt. Im Dezember beschlossen dann der Stadtrat Vreden und der Kreistag Borken den Bau und die Umsetzung des Gesamtkonzepts für das Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland. Ebenfalls im Dezember überreichte NRW-Bauminister Groschek einen städtebaulichen Förderbescheid in Höhe von rund 6,77 Millionen Euro an Landrat Dr. Kai Zwicker. Jetzt starten vor Ort die ersten Arbeiten für das Kulturhistorische Zentrum.

Nach den wichtigen Entscheidungen werden die baulichen Entwurfsplanungen sowie die inhaltlich-fachlichen Arbeiten fortgeführt. Inzwischen ist auch ein Gestalterbüro zur Planung des zukünftigen Präsentationsbereiches eingebunden. Voraussichtlich ab Frühsommer dieses Jahres werden sich die baulichen Ausführungsplanungen anschließen. Die Bauarbeiten für den Neubaubereich könnten dann Anfang 2015 beginnen.

Entstehen wird der Neubaubereich des Kulturhistorischen Zentrums in Vreden an der Stelle des ehemaligen Jugendhauses St. Georg. Erste Rodungsarbeiten am Areal sind bereits vollzogen. Voraussichtlich in der letzten Februarwoche können weitere Vorarbeiten für den Abbruch des ehemaligen Jugendhauses durchgeführt werden. Hierzu muss unter anderem ein Teil des Stadtgrabens vorübergehend verfüllt werden, um Anfahrt und Abtransport über den Butenwall zu ermöglichen. Der eigentliche Abbruch erfolgt anschließend. An den Abbruch des ehemaligen Jugendhauses anknüpfend wird auch ein Anbau der Pfarrbücherei an der Gasthausstraße abgerissen. Kreis Borken, Stadt Vreden und Pfarrgemeinde stimmen ihre Arbeiten im Umfeld dabei gemeinsam aufeinander ab. Die Abbrucharbeiten sollen möglichst bis Ende März abgeschlossen werden. Im Anschluss sind archäologische Grabungen geplant.

Zum Hintergrund:
Im Rahmen der Regionale 2016 verfolgt der Kreis Borken gemeinsam mit der Stadt Vreden die Projektidee „Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland“. Unter einem Dach sollen bisher nebeneinander geführte Einrichtungen – das Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut Westmünsterland sowie die historischen Teile des Kreisarchivs und des Archivs der Stadt Vreden – zusammengeführt werden. Dadurch entsteht am Standort Vreden ein „Knotenpunkt“, der das kulturelle Gesamtprofil der Region stärkt und die Identität mit der Region fördert. Geleitet wird das Projekt von dem Gedanken, im Rahmen der kulturellen Bildung neue Lernprozesse in der Wahrnehmung von Kultur zu entwickeln. Im Zuge dessen soll der Öffentlichkeit das kulturelle Erbe der Region in besonderer Qualität und Attraktivität angeboten werden. So werden künftig Fachleute aus Wissenschaft, Kulturvermittlung und Präsentation dort Ausstellungen, Führungen, Projekte, Lernmodule für Schulen und Publikationen gemeinsam erarbeiten und sich dabei auf die verschiedenen Nutzergruppen von Jung bis Alt einstellen.

Das neue Zentrum soll überdies Kultureinrichtungen und Initiativen beiderseits der Grenze darin unterstützen, ihr Profil und ihre Angebote zu schärfen sowie gemeinsame Strategien für die Vermarktung zu entwickeln. Archive, Museen und andere Kulturinstitutionen und -initiativen sollen zudem Hilfestellung dabei erhalten, sich zu außerschulischen Lernorten zu entwickeln. Gleichzeitig kommt dem „Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland“ die Aufgabe zu, Transparenz über die vielfältigen kulturellen Bildungsangebote im deutsch-niederländischen Grenzraum und ihre inhaltlichen Bezüge untereinander zu schaffen.
Weitergehende Informationen zum Projekt gibt es unter www.kulturhistorisches-zentrum.de.

Nummernvergabe und Ablauf: 6. Fahrradbörse in Raesfeld

Raesfeld (pd). Wie bereits berichtet veranstalten der Förderverein der Kindertagesstätte St. Martin in Raesfeld die 5. Fahrradbörse in Kooperation mit dem Ortsmarketingverein Raesfeld.

Diese findet am 12. April in der Zeit von 11:00 – 13:00 Uhr auf dem Schulhof der Alexanderschule in Raesfeld statt.

Alle interessierten Verkäufer können sich ab dem 31. März bei der Kita St. Martin in Raesfeld unter der Nummer 02865 7875 und bei Eva Epping unter der Nummer 02865 603682 anmelden und bekommen eine Verkäufernummer zugewiesen.

Verkauft werden können Kinder- und Erwachsenenfahrräder, Bobbycars, Dreiräder, Roller, Laufräder, Fahrradanhänger, Fahrradkindersitze, Fahrradhelme und alles was sonst noch zum Thema Fahrrad passt. Den Preis bestimmt der Verkäufer selbst. 10% des Verkaufserlöses kommt dem Förderverein der Kita St. Martin zugute.

Geben Sie die Räder sowie das Zubehör bitte am Samstag zwischen 9:00 und 10:00 Uhr auf dem Schulhof der Alexanderschule ab. Nachmittags können nicht verkaufte Artikel sowie der erzielte Erlös in der Zeit von 14:30 – 15:00 Uhr abgeholt werden.

 

Der Kreis Borken zahlte im vergangenen Jahr 4,46 Millionen Euro BAföG aus

Logo Kreishaus (640x428)1073 junge Menschen nahmen Ausbildungsförderung im Jahr 2013 in Anspruch / Kreis ist Ansprechpartner für junge Erwachsene, die eine schulische Ausbildung absolvieren

Kreis Borken (pd). 1073 junge Frauen und Männer aus dem Kreis Borken, die eine schulische Ausbildung absolvieren, haben im vergangenen Jahr eine Förderung nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG)  erhalten. 1255 Anträge wurden insgesamt gestellt.  Das sind 138 weniger als im vorherigen Jahr – 2012 waren es noch 1393. Insgesamt wurden dafür 4,46 Millionen Euro ausgezahlt. Der Finanzaufwand hat sich gegenüber dem des Vorjahres um 140.000 Euro verringert (2012: 4,6 Millionen Euro).

Der Kreis Borken ist für die Förderung von schulischen Ausbildungen zuständig: Schülerinnen und Schüler, beispielsweise von Abendrealschulen, Abendgymnasien, Berufsfachschulklassen, sofern sie in einem mindestens zweijährigen Bildungsgang einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln, oder von Fachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, können finanzielle Hilfen beantragen. 182 der gestellten 1255 Anträge mussten im vergangenen Jahr (2012: 164) wegen zu hohen Einkommens der Eltern oder fehlender Mitwirkung abgelehnt werden, wurden zurückgezogen oder an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Denn für Studierende an Fachhochschulen und Hochschulen werden die jeweiligen Studentenwerken ihres Studienortes tätig. Junge Frauen und Männer in einer betrieblichen Ausbildung haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Zuständig dafür sind die örtlichen Agenturen für Arbeit.

Seit der letzten Gesetzesänderung im Oktober 2010 sind die Bedarfssätze und die Freibeträge vom Einkommen der Eltern unverändert geblieben. Schülerinnen und Schüler erhalten, abhängig von verschiedenen Faktoren, pro Monat eine Förderung zwischen 216 und 645 Euro. Wenn sie mit einem eigenen Kind bis zum Alter von zehn Jahren in einem Haushalt leben, bekommen sie zusätzlich 113 Euro, für jedes weitere Kind noch einmal 85 Euro.

Der Bund trägt die Kosten des BAföG zu 65 Prozent, für den weiteren Anteil kommen die Länder auf. Das Schüler-BAföG wird  als Zuschuss gezahlt, das heißt, die Schülerinnen und Schüler müssen es nicht zurückzahlen. Bei Studierenden ist das anders: Sie erhalten den Förderbetrag jeweils zur Hälfte als Zuschuss und als zinsloses Darlehen. Das Darlehen ist dann frühestens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer zurückzuzahlen.

Weitere wichtige Informationen zum Thema BAföG gibt es in einem gerade erschienenen Informationsblatt des Kreises Borken, das bei der Kreisverwaltung Borken, Burloer Straße 93, im Fachbereich Soziales, telefonisch unter 02861/82 -1221, -1222 oder -1223, angefordert werden kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachabteilung Ausbildungsförderung beraten Interessierte auch persönlich oder per Telefon. Auch im Internet gibt es Informationen unter www.kreis-borken.de/bafoeg.

Öffentlichkeitsfahndung nach unbekannten Sexualtätern

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Sexuelle Belästigung im Schwimmbeck

Am Donnerstag, 16.01.2014, kam es gegen 19:00 Uhr im außen liegenden Solebecken des Gesundheitspark Nienhausen, zu sexuellen Übergriffen von drei Männern auf zwei 18-jährige Frauen. Sie umringten die beiden Frauen und hinderten sie so am Verlassen des Beckens. Zumindestens einer der Männer fasste den Frauen mehrfach an die Brüste, an das Gesäß und unter die Badebekleidung, bevor sich die Frauen aus der Situation befreien konnten.

Täter mit Glatze taeterschwarzweisst_shirt2 Ein weiterer Täter entblößte vor den Frauen sein Geschlechtsteil. Eine Videoanlage zeichnete Bilder der Täter im Eingangsbereich des Gesundheitsparks auf. Das Amtsgericht Essen hat nun die Fotos zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. weissejackeDie Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den hier abgebildeten Personen und/oder dessen Aufenthaltsort machen? Sachdienliche Hinweise bitte unter 0209/365-7112 (KK 11) oder – 8240 (Kriminalwache)(T.Sziesze)

Fotos: Polizei

Karneval – Karneval – von der EAV bis zum RCV

Drei tolle Veranstaltungen hatte die Gemeinde Raesfeld am Wochenende. Am Freitag feierte die EAV Premiere. Der Saal war proppervoll und die Stimmung super gut.

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Die Neue in der EAV

EAV1

Bei der ersten großen Prunksitzung in Raesfeld ging auch so richtig die Post ab. Mehr dazu allerdings erst in der Dorstener Zeitung. Und auch bei dem Kinderkarneval am Sonntag zeigte sich Raesfeld närrisch und kleine und große Jecken feierten zusammen getreu dem Motto: Kinderkarneval von Kinder für Kinder. Mehr zu diesem Thema am Dienstag in der Dorstener Zeitung.

Kinderkarneval in Raesfeld 2014

 

Raesfeld steht wieder Kopf – RCV lud zur 1. Sitzung

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Vorab schon mal einige Fotos von der 1. Sitzung des Raesfelder Carneval Vereins 2014

Dorstenerzeitung

Temporeich war es in diesem Jahr…alles ging ein weniger schneller, aber dafür auch nicht schlechter.

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Tollitäten aus Raesfeld beim Närrischen Landtag NRW

Dreimal Raesfeld Helau:

Der Landtag außer Rand und Band: Exakt 111 Prinzenpaare, Dreigestirne und Lieblichkeiten aus ganz Nordrhein-Westfalen feierten am Dienstagabend die „Fünfte Jahreszeit“ im Düsseldorfer Landesparlament. Auch Prinz Marcel I und Prinzessin Heike II. waren dabei und repräsentierten würdig ihre Heimatstadt.

Die Delegation aus Raesfeld gemeinsam mit Landtagspräsidentin Carina Gödecke. Foto: Landtag NRW / Schälte
Die Delegation aus Raesfeld gemeinsam mit Landtagspräsidentin Carina Gödecke. Foto: Landtag NRW / Schälte

 Landtagspräsidentin Carina Gödecke hieß die närrische Delegation persönlich im Parlamentsgebäude am Rheinufer willkommen: „Helau, Prinzen, Dreigestirne, Tollitäten! Der Landtag platzt aus allen Nähten. Alaaf, Ihr Garden, aus nah und fern! Seid herzlich willkommen, ich begrüße Euch gern!“

Das Gipfeltreffen der Prinzenpaare, Dreigestirne und Lieblichkeiten im Landtag hat Tradition. Immer kurz vor dem Höhepunkt närrischer Heiterkeit am Rosenmontag zeigen die jecken Ehrengäste im Landesparlament, wie bunt und vielfältig der Karneval in Nordrhein-Westfalen ist.

 

 

 

Die KFD- Erle feierte gesellig

Wer diese vier Damen sind, ist ja wohl unschwer zu erkennen? Oder doch nicht so einfach. Ich jedenfalls musste bei einer der vier Dame dreimal hinschauen, bis ich sie erkannte.

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Jedenfalls sorgten die Vier für jede Menge Unterhaltung am Donnerstag beim karnevalistischen Frühstück im Saal von Brömmel-Wilms wo stilecht mit Sekt, Berliner Ballen und gefeiert wurde.

Karnevalsfruehstueck der KFD Erle (22) (640x427)Es ist bereits das dritte Jahr, wo sich die Frauen im kleinen Kreis treffen, um ausgelassen miteinader zu feiern. Waren es im letzten Jahr bereits schon 40 Närrinnen, so kamen diesmal 55 Erlerinnen zusammen und genossen das närrische Frühstück und Treiben. Damit auch keine Langeweile aufkommen konnte, unterhielt der Vorstand die Damen mit kleinen Sketchen.

 

Pfarrheim Erle erhitzt die Gemüter

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Seit einiger Zeit ist Regung ins alte Pfarrheim gekommen. Mit einem Osterbasar am 6. April wollte die Initiativ-Gruppe, die sich für den Erhalt des Pfarrheims einsetzt, Geld in die Kasse bekommen. Doch der  Pfarreirat beschloss in einer Sondersitzung, seine Zustimmung dafür nicht zu geben.

Erler-Pfarrheim

Seitdem hängt der Dorfsegen in Erle schief. Erhitzt sind die Gemüter seit einer Bürgerversammlung im Pfarrheim vergangene Woche, in der auch Pastor Michael Kenkel als Vertreter der Kirche den Osterbasar im Pfarrhaus untersagt hat.

On einer zweiseitigen Stellungnahme, die am Wochenende in der Kirche auslag, stellte Kenkel Fakten dar, die von der Initiativgruppe verschwiegen würden.

So nimmt er in diesem Schreiben Stellung insgesamt zu neun Punkten, angefangen von der „Initiativ Gruppe , zu der angelaufenen Unterschriftenaktion für den Erhalt des Pfarrheims, bis hin zu den Renovierungskosten.

Auch die Absage des Osterbasars der Initiativgruppe wird darin begründet. „Da die Kirchengemeinde in der Fastenzeit bereits drei verschiedene Aktionen hat, die sich nach den Gottesdiensten in der Fastenzeit mit Ausstellungen und Lebensmittelverkauf befassen, die allesamt für Menschen in Not sind, möchte die Kirchengemeinde hier keine Konkurrenz. Aktionen für unseren Luxus dürfen nicht zu Lasten von Aktionen für Menschen in Not gehen“.

Vermischung wird befürchtet

Eine gemeinsame Aktion seit von den Veranstaltern geprüft und überwiegend abgelehnt worden, da man eine Vermischung von Spendenzwecken befürchet habe. „Dritte-Welt-Projekte hätten also nicht stattgefunden, wenn der Basar für das Pfarrheim stattfinden würde“, so Kenkel in seiner Stellungnahme.

„Beim Kirchtumbau sind wir auch ganz klein angefangen, ohne in Konkurrenz zu gehen“, so Hedwig Rentmeister. Gemeint sind hier die vielen Aktionen zugunsten eines neuen Helms für die St. Silvesterkirche. „Als wir damals Pastor Barlage fragten, ob wir für einen Turm so viel Geld ausgeben dürfen, wo es, doch soviel Elend in der Welt gibt, lautete seine mittlerweile bekannte Antwort: Das Eine tun, und das Andere nicht lassen. Warum geht das in diesem Falle nicht“, so Ingrid Horstmann. „

Da Kenkel im Urlaub für eine Stellungnahme nicht erreichbar ist, verteidigte Stephan Büsken, stellv. Vorstand im Verwaltungsausschuss der Gemeinde, den Entschluss der Kirchengemeinde. „Wäre diese Veranstaltung terminlich abgespalten von den weiteren Aktionen an diesem Tag wie, Dritte Welt Laden oder Misereor, die es schon seit Jahr und Tag gibt, wäre das keine Konkurrenz“.  Eine zeitgleiche Planung einer kirchlichen Aktion und einer Aktion   der Initiativ-Gruppe, deren Gelder vom Heimatverein verwaltet werden,  an einem Tag in einem Gebäude „passe einfach nicht“.

„Es ist sicherlich schwer zu unterscheiden, wenn man dreimal die gleichen Kerzen verkaufen würde, für welchen Zweck diese denn dann überhaupt bestimmt sind“, setzte Büsken hinzu. Er habe aber grundsätzlich auch Interesse daran, das Haus zu erhalten. „Aber wir können keine Gelder annehmen, die von uns nicht verwaltet werden“, so Büsken mit Blick auf das Konto der Initiativ-Gruppe, welches vom Heimatverein verwaltet wird.

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