StartGemeinde RaesfeldLohnersatzleistungen in NRW: Raesfeld auf Platz 183 im Corona-Jahr 2020

Lohnersatzleistungen in NRW: Raesfeld auf Platz 183 im Corona-Jahr 2020

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Fünf Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie zeigen die Zahlen von 2020, welche finanziellen Hilfen Arbeitnehmer und Selbstständige in Nordrhein-Westfalen erhielten. Besonders hohe Zahlungen gab es in Pulheim, während Raesfeld mit 1.947 Euro im mittleren bis unteren Mittelfeld des Rankings lag.

Raesfeld im Vergleich

Raesfeld belegte im landesweiten Ranking der Lohnersatzleistungen im Jahr 2020 den 183. Platz. Pro steuerpflichtigem Bezieher wurden hier durchschnittlich 1.947 Euro ausgezahlt. Im Vergleich dazu lagen die Werte in anderen Städten der Region niedriger oder höher:

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  • Reken: (Platz 195): 1.923 Euro
  • Kreis Borken (Stadt, Platz 262): 1.791 Euro
  • Südlohn (Platz 272): 1.775 Euro
  • Heiden (Platz 294):1.723 Euro
  • Ahaus (Platz 350): 1.588 Euro
  • Schermbeck (Platz 99): 2.163 Euro

Lohnersatzleistungen in der Corona-Pandemie

In Nordrhein-Westfalen erhielten im ersten Corona-Jahr 2020 rund 1,9 Millionen Menschen Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) war dies mehr als sechs Mal so viel wie im Jahr 2019 (0,3 Millionen). Insgesamt beliefen sich die Zahlungen auf 4,0 Milliarden Euro, während es 2019 lediglich 1,0 Milliarde Euro waren. Pro steuerpflichtigem Bezieher ergab sich landesweit eine durchschnittliche Zahlung von 2.101 Euro.

Pulheim an der Spitze, Beelen mit den niedrigsten Zahlungen

Die höchsten Lohnersatzleistungen pro Kopf wurden in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) mit 3.047 Euro gezahlt. Am unteren Ende der Skala lag Beelen (Kreis Warendorf) mit durchschnittlich 1.273 Euro pro Person.

Corona-Soforthilfen für Selbstständige und Kleinstunternehmen

Neben den Lohnersatzleistungen wurden 2020 auch Corona-Soforthilfen an Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen ausgezahlt. Mehr als 240.000 Menschen in NRW erhielten diese Unterstützung. Die Gesamtsumme belief sich auf 2,8 Milliarden Euro, was einem durchschnittlichen Zuschuss von 11.736 Euro pro Person entsprach.

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