Gelungener Auftakt der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune 2025“: Laue Temperaturen, italienischer Charme und ein Publikum in Tanzlaune machten den Freitagabend am Schloss unvergesslich. Rund 300 Gäste feierten bis in den späten Abend – ganz ohne Sperrstunde-Gefühl.
Ein Konzert, dass begeisterte. Foto: Petra Bosse
Italienisches Lebensgefühl mitten in Raesfeld
Ein lauer Sommerabend, ein Bier oder Wein, italienische Musik – und das Ganze im Schatten des Raesfelder Schlosses: Besser kann ein Sommerstart kaum gelingen. Das erste Open-Air-Konzert der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune 2025“ wurde am Freitagabend zum Volltreffer. Erstmals mit dabei: das Restaurant Zur Schlosskapelle, das gleich beim Debüt für echtes Dolce Vita sorgte – dank Musiker Daniel Grillo.
Musiker Daniel Grillo begeisterte mit seiner Musik die Gäste am Freitagabend. Foto: Petra Bosse
Der gebürtige Sizilianer, seit über 50 Jahren in Deutschland zuhause, brachte die Gäste mit seinem musikalischen Mix zum Mitsingen, Mitklatschen und Mittanzen. Von bekannten italienischen Klassikern bis zu internationalen Rockhits à la Santana und Pink Floyd („Another Brick in the Wall“) war für jede Stimmung etwas dabei. Besonders bei den rockigeren Stücken war die Luftgitarre im Dauereinsatz – und so mancher Gast tanzte sich quer durch den Biergarten.
Luftgitarre im Dauereinsatz bei einigen Gästen. Foto: Petra Bosse
„Jetzt, wo’s richtig gemütlich wird …“
Auch wenn das Konzert offiziell gegen 22 Uhr endete – nach drei Zugaben und fünf Stunden Live-Musik – wollten viele noch gar nicht nach Hause. „Jetzt, wo es richtig gemütlich wird, ist Schluss?“, fragten sich Ewald Marpert und seine Frau Gertrud lachend. Und ein anderer Besucher versuchte mit einem Augenzwinkern zu überzeugen: „Hier bei uns in Raesfeld gibt es doch keine Sperrstunde!“ Doch irgendwann mussten die Boxen dann doch verstummen, trotz aller Begeisterung.
Auch Maria Kowalsky (re.) die Vorsitzende vom Ortsmarketing sowie Katharina Zeptner (2. v. re.) waren mehr als zufrieden mit dem ersten Konzert in der Freiheit am „Restaurant zur Schlosskapelle.
Dolce Vita im Münsterland – Ortsmarketing und Gastgeber begeistert
Auch Maria Kowalsky vom Ortsmarketing sowie Katharina Zeptner zeigten sich begeistert vom Auftakt. „Mit Gourmey Singh und seiner Frau Angelika Wenzel haben wir nicht nur tolle neue Partner für unsere Sommerlaune gewonnen, es war auch einfach ein super Konzerterlebnis“, so Kowalsky. Sie ist sich sicher: Die weiteren Veranstaltungen der Reihe werden genauso stimmungsvoll.
Mehr als zufrieden mit dem Abend waren auch die Gastgeber Gourmey Singh und seine Frau Angelika Wenzel. Foto: Petra Bosse
Und auch Angelika Wenzel selbst war bester Laune: Sie tanzte lachend durch den Biergarten und freute sich über die rund 300 Gäste, die ab 17 Uhr wechselnd Platz nahmen, blieben – und schließlich bis zum Schluss mittanzten.
Nächster Termin: Sommerabend mit Partyband
Weiter geht’s mit „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag, 11. Juli, wieder mit freiem Eintritt. Dann spielt die Partyband „Turn on“ am Restaurant Freiheit 24. Ab 17 Uhr dürfen sich Gäste erneut auf einen stimmungsvollen Abend mit Livemusik, leckerem Essen und sommerlichen Drinks freuen.
Je später der Abend, um so ausgelassener die Stimmung. Foto: Petra Bosse
Raesfeld in Sommerlaune 2025 mit Daniel Grillo: Foto: Petra Bosse
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Großes Glück in Borken: Ein aufmerksamer Wallach namens Casimir hat eine vermisste Seniorin entdeckt – wohlbehalten und rechtzeitig. Sein ungewöhnliches Verhalten führte schließlich zur Rettung der 70-Jährigen. Die Polizei sprach von einem glücklichen Ende.
Vermisstenmeldung aus Seniorenheim löst Großeinsatz aus
Seit Donnerstagnachmittag war eine 70-jährige Frau aus einem Seniorenheim in der Borkener Innenstadt verschwunden. Wie die Polizei mitteilte, sei die Seniorin in unbekannte Richtung aufgebrochen. Da sie auf Medikamente angewiesen sei und sich vermutlich nicht allein orientieren könne, seien umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet worden.
Neben Einsatzkräften am Boden kamen auch ein Polizeihubschrauber und Spürhunde zum Einsatz. Dennoch habe sich die Suche bis in die frühen Morgenstunden des Freitags zunächst erfolglos gestaltet.
Casimir erhält einen Apfel als Belohnung. Foto: Polizei Borken
Pferd reagiert auffällig – und wird zum Retter
Am Freitagmorgen dann die unerwartete Wendung: Auf einem Reiterhof an der Coesfelder Straße in Borken-Gemen sollte der 17-jährige Wallach Casimir wie gewohnt gefüttert werden. Seine Besitzerin, eine 67-jährige Frau, bemerkte, dass sich das Pferd ungewöhnlich verhielt. Es stand nicht wie üblich an seiner Futterstelle, sondern blickte in die entgegengesetzte Richtung, schnaufte laut und schüttelte unruhig den Kopf.
Die Pferdehalterin ging der Sache nach – und fand am Rand der Weide eine Frau im hohen Gras sitzen: die seit Stunden vermisste 70-Jährige. Sie sei orientierungslos, aber ansprechbar gewesen. Ihr Rollator stand in unmittelbarer Nähe.
Rettung und staunende Einsatzkräfte
Der Rettungsdienst wurde umgehend alarmiert und übernahm die medizinische Versorgung. Die Seniorin sei leicht unterkühlt gewesen und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei erklärte, habe sie eine deutlich größere Strecke zu Fuß zurückgelegt, als zunächst angenommen worden war.
Die Ermittler zeigten sich beeindruckt vom Gespür des Tieres. Ohne Casimir, so die Einschätzung, hätte die Frau möglicherweise nicht rechtzeitig gefunden werden können. Für seine „tierisch gute“ Hilfe habe der Wallach eine Extraportion Apfel bekommen.
Erneut ist es an der Kreuzung Schermbecker Straße, Dorstener Straße und Rhader Straße in Erle zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Am Samstagmittag stießen dort zwei Fahrzeuge zusammen. Vier Personen wurden dabei leicht verletzt.
Nach Angaben des Einsatzleiters der Polizei Borken war ein Autofahrer mit zwei weiteren Insassen aus Dorsten kommend in Richtung Borken unterwegs. An der Kreuzung missachtete er offenbar das Rotlicht und stieß mit einem aus Rhade kommenden Fahrzeug zusammen.
Defekte Ampelpeitsche könnte zu dem Zusammenstoß geführt haben. Foto: Petra Bosse
Ampelpeitsche defekt
Die Peitschenampel an der B 224 war zum Unfallzeitpunkt in beide Richtungen außer Betrieb. Nach Einschätzung der Polizei könnte genau das dazu geführt haben, dass das Rotlicht übersehen wurde.
Foto: Petra Bosse
Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Verletzten wurden zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser gebracht.
Am Abend des 25. Juni 2025 fand im Landhotel Voshövel die feierliche Ämterübergabe des Rotary-Clubs statt: Präsident Udo Bovenkerk übergab sein Amt an seinen Nachfolger Dr. Joachim Wittwer.
Udo Bovenkerk begrüßte die Anwesenden herzlich – insbesondere die Gäste aus dem Partnerclub in Joure, einer Kleinstadt in der niederländischen Provinz Friesland.
Im weiteren Verlauf des Abends übergab er das Wort an Jan Flesch aus Hamminkeln. Dieser war im Rahmen des Rotary-Schüleraustauschprogramms Anfang August 2024 in den US-Bundesstaat Montana gereist und berichtete nun kurz nach seiner Rückkehr von seinen Erfahrungen und Eindrücken.
Ein Rückblick auf ein ereignisreiches Amtsjahr
Anschließend zog Udo Bovenkerk ein persönliches Fazit seiner Amtszeit. Dabei erinnerte er an Club-Meetings, gemeinsame Ausflüge sowie besondere Veranstaltungen – darunter die Ehrung der Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger im Kreis Wesel Mitte Mai 2025.
Eine seiner letzten Amtshandlungen war die Verleihung einer besonderen Auszeichnung: Annegret Jung-Wanders, Präsidentin des rotarischen Jahres 2023/2024, erhielt für ihre Verdienste eine zweite Paul Harris Fellow Auszeichnung.
Neue Impulse für das rotarische Jahr
Zum Abschluss überreichte Udo Bovenkerk die Präsidentenkette an seinen Nachfolger Dr. Joachim Wittwer.
In seiner Antrittsrede skizzierte Wittwer seine Pläne für das kommende rotarische Jahr. Besonders wichtig sei ihm der Zusammenhalt im Club. Auch die Stärkung von Hands-on-Projekten zähle zu seinen Zielen, so der neue Präsident.
Im Juni 2025 ist in Raesfeld ein Stadtverband der Partei Die Linke ins Leben gerufen worden. Bei der Gründungsversammlung wurde ein fünfköpfiger Vorstand gewählt, darunter Jennifer Rautenberg als Sprecherin. Die Veranstaltung fand im Rahmen einer gemeinsamen Wahlversammlung der Kreisverbände Borken und Coesfeld zur Vorbereitung auf die Kommunalwahl im September 2025 am 13. Mai statt.
Neuer Stadtverband für Raesfeld
Am 08.06.2025 wurde der Stadtverband Die Linke Raesfeld offiziell gegründet. Ziel sei es, die politischen Anliegen der Partei auch auf kommunaler Ebene zu vertreten. Zur Gründungsversammlung seien Mitglieder aus dem gesamten Kreis Borken zusammengekommen.
Alle anwesenden Parteimitglieder stimmten demnach einstimmig für den neuen Vorstand, wie es auf Instagram der Linken heißt. Zur Sprecherin wurde Jennifer Rautenberg gewählt, ihre Stellvertreterin ist Beate Krahne. Als Beisitzer gehören dem Gremium außerdem Maike Nießing, Kreissprecherin der Linken im Kreis Borken, sowie Melana Fietz und Cedrik Conrad an.
Wahlversammlung in Vorbereitung auf die Landtagswahl
Bereits am Samstag, 24. März, hatte sich Die Linke aus den Kreisverbänden Borken und Coesfeld zu einer gemeinsamen Wahlversammlung getroffen. Ziel sei die Aufstellung der Direktkandidatinnen und -kandidaten für die nordrhein-westfälische Landtagswahl am 13. Mai 2025 gewesen.
Gewählt worden seien die Kandidaturen für drei Wahlkreise:
Borken I (Wahlkreis 77): umfasst die Städte Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede
Borken II (Wahlkreis 78): umfasst Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden
Borken III (Wahlkreis 79): ein gemeinsamer Wahlkreis mit dem Kreis Coesfeld, der unter anderem auch Raesfeld, Reken, Heiden und Gescher umfasst
Die Wahlversammlung sei laut Parteiangaben ein wichtiger Schritt gewesen, um mit einem klaren personellen und inhaltlichen Profil in den Wahlkampf zu starten.
Am 2. Juli rückte die Feuerwehr Raesfeld gleich zweimal aus: Am Vormittag nach einem Verkehrsunfall mit ausgelaufenen Betriebsstoffen in Erle, am späten Nachmittag nach einem kurzen Unwetter im gesamten Gemeindegebiet. Wie Feuerwehrleiter André Szczesny mitteilt, wurden bei beiden Einsätzen keine Personen verletzt.
Kleine Ölspur nach Verkehrsunfall in Erle
Gegen 8:25 Uhr wurde der Löschzug Erle zur Kreuzung Schermbecker Straße / B224 alarmiert. Wie André Szczesny, Leiter der Feuerwehr, berichtet, war es dort zu einem leichten Verkehrsunfall mit mehreren Pkw gekommen. Aus den Fahrzeugen seien Betriebsstoffe ausgetreten, die durch die Feuerwehr aufgenommen wurden. Im Anschluss sei die Fahrbahn gereinigt worden.
Foto: Feuerwehr Raesfeld
Fünf wetterbedingte Einsätze nach Gewitter am Nachmittag
Um 17:13 Uhr rückten beide Löschzüge erneut aus. Ein kurzes, aber intensives Gewitter hatte für Schäden im gesamten Gemeindegebiet gesorgt.
In Raesfeld mussten an mehreren Stellen große Äste entfernt werden, unter anderem an der Brökerstegge, Marbecker Straße und Zum Michael. Besonders betroffen war das Pastor Büschken, das in Abstimmung mit dem Ordnungsamt abgesperrt wurde. Dort waren mehrere Bäume umgestürzt, weitere drohten herabzufallen.
Die Feuerwehr habe die Gefahrenstelle gesichert – der Bauhof werde sich laut Szczesny heute um die endgültige Beseitigung kümmern, damit der Bereich für den Schützenfestmontag wieder zugänglich ist.
In Erle seien auf der Osterlandwehr zwei massive Bäume umgestürzt. Diese mussten mit Kettensägen zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt werden. Der Einsatz habe den Feuerwehrkräften viel Zeit und körperlichen Einsatz abverlangt.
Im Einsatz waren unter anderem folgende Fahrzeuge: 1-ELW 1-1, 1-HLF20-1, 1-TLF 4000-1, 2-HLF20-1 und 2-LF10-1. Die Koordination mit dem Ordnungsamt erfolgte telefonisch.
Gegen 19:30 Uhr konnten beide Löschzüge wieder einsatzbereit in ihre Gerätehäuser einrücken.
Standesamt – Nachrichten aus der Gemeinde Raesfeld: Trauungen und Sterbefälle im Überblick.
Im Zeitraum vom 1. bis 30. Juni 2025 wurden im Standesamt der Gemeinde Raesfeld folgende Eheschließungen und Sterbefälle beurkundet.
Trauung
06.06.2025 Bianca Schwinning, Borken (Westf.) und Tim Plohmann, Borken (Westf.) 07.06.2025 Anika Hüging, Dorsten und Lars-Hendrick Goppert, Dorsten 07.06.2025 Stefanie Söpper, Raesfeld und Jonas Schulte-Greving, Raesfeld 08.06.2025 Kristina Kresken, Raesfeld und Johannes Nattefort, Raesfeld 20.06.2025 Sophia Schlüter, Raesfeld und Jan-Bernd Bleker, Raesfeld 28.06.2025 Julia Sonje, Wesel und Pierre van der Walle, Wesel 28.06.2025 Hanna Buß, Raesfeld und Alexander Gohsen Raesfeld
Sterbefälle
13.06.2025 Klaus Warnke, Raesfeld-Erle 29.06.2025 Mathilde Becker geb. Böckenhoff, Raesfeld 30.06.2025 Maria Müller geb. Niehues, Raesfeld
(Die schriftliche Einwilligung zur Veröffentlichung liegt vor)
Kreis Borken, 20.30 Uhr – Erst die große Hitze, dann schwere Gewitter mit Sturmböen: Seit dem Nachmittag mussten Einsatzkräfte im gesamten Kreisgebiet zu zahlreichen unwetterbedingten Einsätzen ausrücken.
„Seit heute, 14 Uhr, wurden insgesamt 243 Einsätze gemeldet“, teilte Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel am Abend mit. In der Spitze seien rund 350 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) im Einsatz gewesen. Hauptaufgaben waren das Beseitigen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste. In Bocholt beschädigte ein Baum sogar ein Wohnhaus. Außerdem mussten mehrere vollgelaufene Keller leergepumpt werden.
Schwerpunkt in Bocholt – weitere Einsätze in Vreden, Ahaus und Stadtlohn
Die meisten Schäden traten laut Kreisleitstelle in Bocholt auf. Auch in Vreden, Ahaus und Stadtlohn waren Einsatzkräfte gefordert.
Erstmeldung von 19.40 Uhr: Bis etwa 19.30 Uhr zählte die Leitstelle rund 160 Einsätze – viele davon liefen zu diesem Zeitpunkt noch. Besonders häufig mussten entwurzelte Bäume und lose Äste entfernt werden.
Am Donnerstag, 3. Juli, lädt das HUB Erle zum Grillabend ein. Ab 18 Uhr startet das sommerliche Buffet. Auf dem Grill liegen Steaks, Würstchen und Fisch. Dazu gibt es Salate, Beilagen und zum Dessert die bekannte Herrencreme.
Zwischen 13 und 17 Uhr gilt die normale Speisekarte. Danach beginnt das Buffet für 30 Euro pro Person. Musik sorgt für entspannte Stimmung. Bei gutem Wetter steht auch der Pool bereit.
Das Team vom HUB Erle freut sich auf einen geselligen Abend mit vielen Gästen aus der Region.
Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs mit Fokus auf Senioren: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest.
Kreis Borken: Ein öffentlich zur Schau gestellter Lebensstil hat die Polizei Borken auf die Spur eines mutmaßlichen Betrügers gebracht. Der Verdacht: Betrug im großen Stil durch eine Bande, die ältere Menschen mit Scheinangeboten für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen getäuscht haben soll. Am Mittwoch erfolgten Festnahmen in Bocholt und Gummersbach.
Luxusleben weckt Verdacht
Ende 2024 wurde die Kriminalpolizei Borken auf einen damals 27-jährigen Mann aus Bocholt aufmerksam. Der bereits polizeibekannte Verdächtige präsentierte sich in sozialen Medien und anderen öffentlichen Quellen mit Luxusgütern, die nicht zu seinen Einkommensverhältnissen passten. Die Ermittler vermuteten daraufhin betrügerische Machenschaften und richteten Anfang 2025 eine Ermittlungskommission ein.
Betrug mit angeblichen Energieanlagen
Im Laufe der Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass der Bocholter als Drahtzieher einer Bande fungierte, die bundesweit agierte. Die Täter sollen gezielt ältere, alleinlebende Menschen angesprochen und ihnen vermeintliche Angebote zum Kauf oder zur Vermittlung von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen unterbreitet haben. Dabei nutzten sie laut Polizei ein weit verzweigtes Netzwerk, um die Opfer um ihre Ersparnisse zu bringen.
Erbeuteter Betrag mindestens 530.000 Euro
In einem Fall erhielt eine 88-jährige Frau aus dem Kreis Höxter zwar Waren im Wert von 6.000 Euro, hatte jedoch über 150.000 Euro bezahlt. Eine 77-jährige Frau aus dem Kreis Coesfeld soll mehr als 70.000 Euro gezahlt haben, ohne jemals eine Lieferung erhalten zu haben. Nach derzeitigem Stand erbeutete die Bande mindestens 530.000 Euro. Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Schadenssumme deutlich höher liegt.
Festnahmen und Sicherstellungen
Am Mittwoch durchsuchte die Polizei auf richterliche Anordnung vier Objekte in Bocholt und ein weiteres in Emmerich. Dabei stellten die Beamten umfangreiche Beweismittel sicher. Sie nahmen den inzwischen 28-jährigen Hauptverdächtigen sowie einen 57-jährigen mutmaßlichen Mittäter aus Gummersbach fest. Gegen beide lagen bereits Haftbefehle vor. Am Donnerstag wurden sie dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittler stellten bei dem Hauptverdächtigen zudem zwei hochwertige Fahrzeuge, Bargeld und Schmuck sicher. Diese Gegenstände dienen als Beweismittel im laufenden Verfahren.
Die Erler Throndamen rund um Königin Eva Reidenbach haben auch in diesem Jahr bei der Vogelstange nicht nur gefeiert, sondern zugleich Gutes getan. Durch den Verkauf von bunten Bändchen sammelten sie insgesamt 4.500 Euro für das Kinderhospiz „Königskinder“.
In der vergangenen Woche wurde der symbolische Scheck offiziell überreicht. Das Geld kommt direkt der Arbeit des Hospizes zugute, das schwerstkranke Kinder und deren Familien begleitet.
Der Thron aus Erle bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern, die diese Unterstützung möglich gemacht haben.
Nur wenige Wochen nach dem 9. Platz der Sebastianschüler bei der Schach-DM des 1. und 2. Schuljahrs endete auch die Schach-DM der Mädchen aus Raesfelder Sicht erfolgreich.
Als Landesvizemeisterinnen Nordrhein-Westfalens nahmen fünf Schülerinnen der St.-Sebastian-Schule an der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Wettkampfklasse Grundschulmädchen teil. Mit 7:7 Mannschafts- und 14,5:13,5 Brettpunkten landete das das Team auf dem 11. Platz im Tabellenmittelfeld.
v.l.: Maja Gröniger, Jule Eming, Lotta Kösters, Thea Dahmen, Ronja Schwane Mit Betreuer Manfred Grömping und Heike Kösters. Foto: Presse
Die Raesfelderin Lotta Kösters, die bereits im 3. Jahr hintereinander beim Bundesfinale mitspielen durfte, genoss das Wiedersehen mit Mädchen, die sie auf vergangenen Turnieren bereits kennengelernt hatte.
Ihre Teamkameradin Jule Eming freute sich, dass sie mit 6,5:0,5 Punkten am 2. Brett zu den erfolgreichsten Spielerinnen des Turniers gehörte. Den Titel des Deutschen Meisters sicherte sich die „Grundschule Windmühlenweg Hamburg“, Vizemeister wurde die „Dreisprachige Internationale Grundschule Magdeburg“.
In dem siebenrundigen Turnier über vier Tage wurde aber nicht nur Schach gespielt. Auch Fußball und Tischtennis, das gute Wetter sowie der Besuch von Naturkundemuseum und Planetarium im Rahmenprogramm sorgten für Kurzweil und gute Stimmung bei den Teilnehmerinnen, berichten die Betreuer Manfred Grömping und Heike Kösters.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Sommer ist nicht ungewöhnlich, da sich dann die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in der Regel fortsetzt“, erklärt er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juni 2025 insgesamt 6.340 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Mai 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 133 Personen gesunken, im Vergleich zum Juni 2024 um 138. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend. Sie liegt aktuell bei 2,8 Prozent (Mai 2025: 2,8 Prozent, Juni 2024: 2,9 Prozent).
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Juni 2025 bei 11.792 Personen (- 181 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.699 Personen (- 220 gegenüber dem Vormonat) in 8.463 Bedarfsgemeinschaften (- 133 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gesunken: So gab es im Mai 2024 noch 157 Bedarfsgemeinschaften und sogar 201 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Wegen anhaltender Trockenheit untersagt der Kreis Borken ab dem 4. Juli 2025 die Wasserentnahme aus der Bocholter Aa, der Schlinge und weiteren Oberflächengewässern in deren Einzugsgebieten. Die Maßnahme dient dem Schutz von Tieren, Pflanzen und dem natürlichen Wasserhaushalt. Verstöße können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.
Verbot tritt zum 4. Juli in Kraft
Ab Freitag, 4. Juli 2025, ist es im Kreis Borken verboten, Wasser aus der Bocholter Aa, der Schlinge sowie weiteren oberirdischen Gewässern in deren Einzugsgebieten zu entnehmen. Grundlage dafür ist eine Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung, die zunächst bis zum 31. Dezember 2025 gilt.
Hintergrund: Niedrigwasser bedroht das Ökosystem
Der Kreis reagiert mit der Maßnahme auf die anhaltende Trockenheit und die damit einhergehenden niedrigen Wasserstände. Viele Gewässer führten nur noch wenig Wasser oder seien bereits stellenweise trockengefallen. Besonders betroffen sind kleinere Bäche und Zuflüsse. Die Versorgung mit lebenswichtigem Wasser für Fische, Kleinlebewesen und Pflanzen sei nicht mehr überall gewährleistet.
Geltungsbereich und Ausnahmen
Das Verbot betrifft sowohl die private als auch die gewerbliche Wasserentnahme – etwa zur Gartenbewässerung oder Feldberegnung. Auch bestehende wasserrechtliche Erlaubnisse sind davon umfasst. Ausgenommen bleibt lediglich das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen.
Überwachung und mögliche Bußgelder
Die Einhaltung des Verbots wird durch den Kreis Borken kontrolliert. Bei Verstößen können Bußgelder bis zu 50.000 Euro verhängt werden.
Regionale Daten als Grundlage
Der Kreis beobachtet regelmäßig relevante wasserwirtschaftliche Parameter wie Niederschläge, Bodenfeuchte, Grundwasserentwicklung, Pegelstände und Wetterprognosen. Die aktuelle Lage zeige deutlich, dass weitere Wasserentnahmen den ohnehin angespannten Wasserhaushalt zusätzlich gefährden würden.
Auswirkungen auf die Gewässerqualität
Niedrige Wasserstände und steigende Temperaturen führen zu einer reduzierten Sauerstoffzufuhr, was die natürliche Selbstreinigungskraft der Gewässer erheblich beeinträchtigt. Eine Verschlechterung der ökologischen und chemischen Zustände sei bei weiter sinkenden Pegeln wahrscheinlich.
Entwicklung in den Niederlanden
Auch jenseits der Grenze reagiert man auf die Situation: In den Niederlanden hat die Waterschap Rijn en Ijssel bereits am 25. Juni 2025 ein Verbot zur Wasserentnahme aus Oberflächengewässern ausgesprochen. Die Bocholter Aa und die Schlinge münden beide in die Ijssel.
Mögliche Ausweitung des Verbots
Sollte sich die Trockenheit weiter verschärfen, will der Kreis Borken das Wasserentnahmeverbot auf sämtliche Oberflächengewässer im Kreisgebiet ausweiten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung sei bereits in Vorbereitung.
Der Gemeinderat hat dem Bau eines reduzierten Dorfplatzes in Erle zugestimmt. Spielgeräte bleiben, trotz knapper Abstimmung, erhalten. Mehrere Elemente wie Fontäne und Brennsäule entfallen aus Kostengründen. Die Pflasterung wird günstiger, ein Löschwasserbecken ist Pflicht. Ein Brunnen könnte folgen – wenn Sponsoren gefunden werden.
Rat beschließt überarbeitetes Konzept
Nach Empfehlung durch den Bau- und Umweltausschuss hat sich der Gemeinderat am Montag mit der Planung des Dorfplatzes in Erle befasst. Der Platz umfasst rund 450 Quadratmeter – ein eher begrenzter Raum, der dennoch multifunktional genutzt werden soll. Die Verwaltung legte der Politik 18 Varianten mit möglichen Einsparungen vor. Zentrale Ziele: Kosten senken und dennoch einen attraktiven Platz gestalten.
Im hinteren des Platzes sollen die Spielgeräte aufgebaut werden. Foto: Petra Bosse
Bauamtsleiter Bernd Roters verwies auf die gestiegenen Baukosten seit der Grobplanung im Jahr 2019. Er erklärte: „Wir müssen jetzt in die Umsetzung kommen.“ Der Platz solle „endlich gestaltet werden“.
Zusatzkosten durch Löschwasserbecken
Ein zusätzlicher Kostenpunkt ist ein unterirdisches Löschwasserbecken. Dieses ist gesetzlich erforderlich, um die Löschwasserversorgung im Umkreis von 300 Metern um die Silvesterschule sicherzustellen. Die Kosten belaufen sich auf 45.000 Euro. Nach längerer Diskussion beschloss der Rat mehrheitlich, das Becken unter dem neuen Dorfplatz anzulegen.
Zentrales Streitthema war der Antrag der Grünen, alle Spielgeräte auf dem Platz zu streichen. Die Begründung: Die Kostensteigerung sei nicht nachvollziehbar. In ihrem Antrag vom 8. Juni forderten sie eine detaillierte Kostenschätzung und schlugen vor, auf Wasserspiele, Destille und Spielgeräte zu verzichten. Diese stünden einer multifunktionalen Nutzung des Platzes entgegen, etwa als Marktplatz oder für Vereinsveranstaltungen.
Die Brennsäule im vorderen Bereich des Dorfplatzes wird nicht mehr aufgestellt. Planung: Ingenieure Althoff & Klaverkamp, Senden (Archiv)
In der Abstimmung votierten zunächst zehn Ratsmitglieder für den Antrag der Grünen und elf dagegen. Bürgermeister Martin Tesing machte schließlich von seinem Stimmrecht Gebrauch und stimmte gegen den Antrag. Damit war das Ergebnis mit elf zu elf Stimmen ausgeglichen, und der Antrag der Grünenfraktion Raesfeld abgelehnt. „Ich halte die Spielgeräte für sinnvoll, um den Platz für Familien attraktiv zu gestalten“, begründete Tesing seine Entscheidung.
Verzichtet wird allerdings auf ein zusätzliches Trampolin. Was bleibt ist ein Trampolin mit einem Maß von 1 mal 1 Meter. Fünf Spielgeräte bleiben im hinteren Bereich bestehen.
Statt Brennsäule könnte hier der Ständebaum nach Absprache mit dem Ortsmarketing stehen. Foto: Petra Bosse
Brennsäule und Fontäne entfallen
Die Brennsäule wird nicht wieder aufgebaut. „Sie ist irreparabel, und einen Nachbau in Form einer Attrappe lehnen wir ab“, so Bauamtsleiter Roters. Auch auf die geplante Fontänenanlage wird verzichtet. Einsparung: 143.550 Euro.
Die Summe setzt sich wie folgt zusammen: Schlitzrinne zur Entwässerung: 30 m á 785 € = 23.550 €
Acht Fontänen mit Beleuchtung: 1 Stück á 120.000 €
CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Bölker begrüßte diese Entscheidung: „Ein echter Spareffekt.“ Helmut Hellenkamp (SPD) und Volker van Wasen (Fraktionsvorsitzender UWG) schlossen sich an. Van Wasen schlug vor, bei der Platzgestaltung vorsorglich Leitungen für einen späteren Brunnenbau zu verlegen, falls sich Sponsoren finden. Hans-Dieter Strothmann (CDU) betonte die Bedeutung von Wasser als Gestaltungselement: „Bei zunehmender Hitze ist das ein wichtiges Thema.“ Der Rat nahm den Antrag zur Vorbereitung für einen möglichen Brunnen einstimmig an.
Der Rat der Gemeinde hat sich mehrheitlich für das gleiche Pflaster wie im Femeichenpark ausgesprochen. Foto: Gemeinde Raesfeld
Pflasterung: Sparvariante aus dem Femeichenpark
Die Pflasterung des Dorfplatzes erfolgt mit einem kostengünstigen Klinkerbelag in zwei Farbnuancen – identisch mit dem Material, das bereits im Femeichenpark verwendet wurde. Die Gesamtfläche der Pflasterung teilt sich wie folgt auf:
Innenfläche Dorfplatz: 334 m²
Einfassung (andere Farbnuance): 503 m²
Einpflasterung rund um das Bürgerhaus: 280 m²
Zuvor hatte die Verwaltung sechs Pflaster- und Klinkerarten aus unterschiedlichen Preissegmenten vorgeschlagen. Je nach Variante lagen die möglichen Einsparungen zwischen rund 43.100 und 133.800 Euro. Bei der gewählten Variante Klinker B ergibt sich laut Verwaltung ein konkretes Einsparpotenzial von 116.782,35 Euro.
Volker van Wasen fragte, ob auch die Pflasterung rund um den Biergarten des künftigen HUB Erle von der Gemeinde subventioniert werde. Bürgermeister Tesing betonte: „Diese Flächen dienen der Allgemeinheit – wie auch beim neuen Rossmann-Markt in Raesfeld.“
Ausstattung: Weniger Bänke, aber mit Flexibilität
Geplant sind zwei Bänke, obwohl ursprünglich vier im Gespräch waren. Grund: Platzmangel. Die Bänke sollen wie im Schlossinnenhof gestaltet und begrünt werden. Sie werden mobil installiert, sodass sie bei Veranstaltungen mit einem Gabelstapler versetzt werden können. Zusätzlich ist eine Rundbank um die Eiche vorgesehen.
So könnten die Bänke auf dem zukünftigen Dorfplatz aussehen. Foto: Gemeinde Raesfeld
Ständebaum soll auf den Dorfplatz zurückkehren
CDU-Fraktionschef Bernhard Bölker schlug vor, den Ständebaum von der Schermbecker Straße wieder auf dem Dorfplatz zu platzieren. Bürgermeister Tesing erklärte, das Ortsmarketing müsse noch zustimmen. Bauamtsleiter Roters betonte: „Für das Umsetzen des Baumes entstehen keine großen Kosten.“
Im Sommer 2009 wurde der Ständebaum von der Hofstelle Böckenhoff an die Schermbecker Straße/Ecke Höltingswall versetzt. Foto: Petra Bosse
Finanzierung noch nicht gesichert
Unabhängig von den Planungen vor Ort hat die Bezirksregierung einen „Nachweis über die Gesamtfinanzierung“ angefordert. Dieser soll belegen, dass die Gemeinde Raesfeld die vollständige Finanzierung des Projekts sicherstellen kann. Ursprünglich waren für das Gesamtprojekt rund 1,289 Millionen Euro veranschlagt. Durch verschiedene Einsparmaßnahmen, insbesondere bei der Pflasterung und durch den Verzicht auf das Fontänenfeld, reduziert sich die Kostenschätzung nun auf 866.223,40 Euro.
Im aktuellen Haushaltsplan sind für die Jahre 2025 und 2026 bislang 700.000 Euro für den Dorfplatz eingeplant.
Was die Grünflächen und die Planung einer Remise im hinterem Bereich des Dorfplatzes anbelangt, folgt ein weiterer Bericht.
Willkommen zur 39. Folge des Raesfeld Podcast. In der aktuellen Ausgabe spricht Moderatorin Sabrina Czupiol über die Dachsanierung am historischen Schloss Raesfeld, die Vorfreude auf „Raesfeld in Sommerlaune 2025“und über eine Aktion, die zeigt, wie viel Gutes man mit kleinen Dingen bewirken kann: 81,5 Kilogramm gesammelte Kronkorken für die Kinderkrebshilfe – ein starkes Zeichen der Solidarität aus Raesfeld!
Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du im Heimatreport Podcast.
Raesfeld startet wieder durch: „Sommerlaune“ bringt Musik und gute Stimmung
Acht Wochen, acht Abende, acht Locations – Raesfeld zeigt auch 2025 wieder Sommerlaune. Bereits zum vierten Mal in Folge verwandelt sich der Ort in einen musikalischen Treffpunkt unter freiem Himmel. An jedem Freitag in den Sommerferien von 17 bis 22 Uhr. Hier geht’s zum Artikel:
81,5 kg Kronkorken in Raesfeld für die Kinderkrebshilfe gesammelt
Eine Sammelaktion mit Rekordwert. In der Gemeinde Raesfeld wurde auch in diesem Jahr wieder fleißig gesammelt: 81,5 Kilogramm Kronkorken kamen für die Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Weseke zusammen. So viel wie nie zuvor. Initiatorin Elke Rybarczyk zeigte sich über das Ergebnis erfreut – und betonte die Bedeutung jeder einzelnen Spende. Hier geht’s zum Artikel:
Volle Zustimmung und klare Zukunft: Bürgergenossenschaft Erle stellt die Weichen
Bei ihrer Generalversammlung am 13. Juni 2025 hat die Bürgergenossenschaft Erle eG wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses liegt im Zeitplan, eine Satzungsänderung zur digitalen Einladung wurde beschlossen, und sechs neue Vorstandsmitglieder wurden vorgestellt. Rund 200 Mitglieder verfolgten die Entwicklungen im Festzelt an der Marientaler Straße. Hier geht’s zum Artikel:
Dachsanierung am Schlossturm Raesfeld: Erhalt statt Erneuerung
Am Turmdach des Schlosses Raesfeld laufen derzeit umfassende Sanierungsarbeiten. Aktuell werde jede einzelne Platte auf dem Dach geprüft, so Bürgermeister Martin Tesing. Hier geht’s zum Artikel:
5.675 Mitglieder, 4 % Dividende: Volksbank Raesfeld und Erle zieht starke Bilanz für 2024
Volles Haus, klare Entscheidungen und ein starkes Signal Richtung Zukunft: Bei der 4. Generalversammlung der Volksbank Raesfeld und Erle eG wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch die Weichen für kommende Herausforderungen gestellt. Neben einem positiven Geschäftsergebnis und einer Dividende von vier Prozent standen digitale Entwicklungen und die Verstärkung des Aufsichtsrats im Fokus – neu dabei ist Lena Oetterer. Hier geht’s zum Artikel:
WestfalenTarif digitalisiert: Entwerter-Tickets werden abgeschafft
Schnell das Ticket aufs Handy laden, einsteigen und losfahren – so sieht Bus- und Bahnfahren künftig im WestfalenTarif aus. Ab dem 1. August 2025 gehören Papiertickets mit Entwerterfeld und entwertbare Digitaltickets der Vergangenheit an. Bezahlt wird künftig direkt beim Kauf – am Automaten, im Kundenzentrum oder einfach per App mit dem Smartphone. Die Entwertergeräte verschwinden zum 1. November 2025 aus Bussen, Bahnen und von Bahnsteigen. Hier geht’s zum Artikel:
Nach dem Fund einer toten Frau und eines Kleinkinds in Dorsten-Holsterhausen hat ein 16-Jähriger eine Tatbeteiligung eingeräumt. Gegen ihn wurde inzwischen Untersuchungshaft angeordnet. Die Polizei bestätigte nach Obduktionen, dass beide Todesopfer durch Gewalteinwirkung starben. Die Ermittlungen dauern an.
Ermittlungen nach grausigem Fund in Holsterhausen
Wie die Polizei mitteilt, entdeckten Einsatzkräfte am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gegen 6 Uhr eine leblose Frau und ein lebloses Kleinkind an einem Waldweg am Tüshausweg in Dorsten-Holsterhausen. Zuvor hatte eine Passantin die Polizei alarmiert.
Obduktion bestätigt Gewaltverbrechen an Mutter und Kind
Mutter und Kind hatten zuletzt in Dorsten gelebt. Nach Angaben der Behörden bestätigten die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen, dass die 32-jährige Frau und das 19 Monate alte Mädchen durch Gewalteinwirkung ums Leben kamen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.
16-Jähriger stellt sich und gesteht Tatbeteiligung
Noch am Tatort sei ein 16-jähriger Jugendlicher auf Einsatzkräfte zugegangen und habe eine Beteiligung an der Tat eingeräumt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Gericht am 30. Juni die Untersuchungshaft gegen ihn an.
Polizei bittet um Verständnis
Nach der Tötung von Mutter und Kind ermittelt die Polizei weiterhin mit Hochdruck. Weitere Informationen könnten aktuell aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht werden.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, wird Marienthal zum Heimathafen für MAHOIN: Die Matrosen-Marching-Band bringt Bläser, Beats und Seemannsgarn auf die Bühne – und damit jede Menge Energie und Festivalgefühl ins idyllische Issel-Dorf.
Foto: Presse
Konzert-Highlight mit Festivalerfahrung
MAHOIN hat sich in kurzer Zeit einen festen Platz in der Musikszene erspielt. Beim Hamburger Hafengeburtstag 2024 standen sie auf der schwimmenden Bühne vor tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern – im Line-up mit Künstlern wie Nina Chuba, Johannes Oerding und Wincent Weiss. Das Konzert wurde bundesweit übertragen. Nun geht die Reise weiter: nach Marienthal.
„MAHOIN ist nicht einfach ein Konzert, sondern ein Erlebnis: Sie bringen das Gefühl von Hafen, Fernweh und Festival direkt ins Publikum“, so Karl-Heinz Elmer, Geschäftsführer des Kulturkreis Marienthal e.V. Konzertbeginn ist um 19:30 Uhr.
Musikstil zwischen Hafenromantik und Brass-Power
Die Formation versteht sich als Matrosenband – allerdings weit entfernt von maritimer Folklore. Ihre Musik verbindet Hafenromantik mit Balkan-Beats, New-Orleans-Brass, Akkordeonklängen und einem Hauch musikalischem Seemannswahnsinn. Dabei entstehen kraftvolle Kompositionen, die das Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Lachen bringen sollen.
Ob eigene Songs oder überraschende Cover – MAHOIN setzen auf Live-Energie, Humor und direkte Nähe zum Publikum. Alle Bandmitglieder sind erfahrene Straßen- und Bühnenmusiker.
Kartenverkauf läuft
🎟️ Tickets für das Konzert am 2. Juli 2025 sowie weitere Veranstaltungen der Marienthaler Abende sind erhältlich unter: 👉 www.marienthaler-abende.de
Der Monatsmarkt auf dem Rathausplatz in Raesfeld findet am Donnerstag, den 03. Juli 2025 von 14:00 bis 18:30 Uhr statt.
Besuchende dürfen sich auf ein breit gefächertes Angebot an Marktständen freuen. Ob auf der Suche nach Gewürzen, Kräutern und Tees oder Kleindung, Schals und Kopfbedeckungen sowie Haushaltswaren – hier findet jeder etwas Passendes.
Genießen am Weinstand von Markus Burg aus Reil. Foto: Petra Bosse
Wer nach dem Einkauf Appetit bekommen hat, wird sicherlich auch auf dem Markt fündig. Eine Auswahl von Fisch, Anti-Pasti-Spezialitäten, Wurstwaren von Bellendorf oder deftiges Essen vom Bauern Süthold trifft auf so einige Geschmäcker. Ein Glas Wein kann zudem am Weinstand von Markus Burg aus Reil verköstigt werden. Auch umliegende Cafés bieten ideale Möglichkeit zum Verweilen bevor ein anschließender Bummel durch den Ortskern unternommen werden kann.
Der Monatsmarkt in Raesfeld findet an jedem ersten Donnerstag im Monat in der Zeit von März bis Oktober statt.
Nach dem Fund zweier Leichen am Sonntagmorgen, 29. Juni 2025, in einem Waldgebiet nahe des Waldfriedhofes in Dorsten-Holsterhausen haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun erste Ermittlungsergebnisse veröffentlicht. Demnach handelt es sich bei den Opfern um eine 32-jährige Frau aus der Ukraine und ihre ein Jahr und sieben Monate alte Tochter. Beide wohnten in Dorsten-Holsterhausen.
Die Polizei war gegen 06:00 Uhr von Passanten alarmiert worden, nachdem diese die leblosen Körper der Frau und des Kindes an einem Waldweg entdeckt hatten. Aufgrund äußerer Umstände und Spurenlage wurde noch am Sonntagmorgen eine Mordkommission eingerichtet. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, besteht der Verdacht, dass Mutter und Kind gewaltsam zu Tode gekommen sind. Medienberichten zufolge sollen sie erschlagen worden sein.
An diesem einsamen Weg in Dorsten-Holsterhausen, ganz in der Nähe des Waldfriedhofes und wo nur Fußgänger und Jogger ihre Runden drehen, wurde die tote Frau und das Kleinkind gefunden. Foto: Petra Bosse
Verdächtiger ist erst 16 Jahre alt
Im Laufe des Sonntagabends meldete sich ein 16-jähriger Jugendlicher bei den Einsatzkräften am Tatort. Er räumte laut Angaben der Ermittlungsbehörden eine Tatbeteiligung ein und wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige ist ebenfalls ukrainischer Staatsangehöriger und wohnhaft in Dorsten. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf, Motiv sowie zur möglichen Beteiligung weiterer Personen dauern an. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Foto: Petra Bosse
Dorstens Bürgermeister Stockhoff äußert sich über soziale Medien
Am Fundort haben unterdessen erste Menschen Kerzen und Blumen niedergelegt. Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff äußerte sich am Montag in den sozialen Medien zu dem Geschehen: „Eine entsetzliche Gewalttat hat am Sonntag die Menschen in Dorsten und über die Stadtgrenzen hinaus erschüttert und betroffen gemacht.“
In seinem Beitrag ruft er zur Besonnenheit auf und bittet darum, den Ermittlungsbehörden die notwendige Ruhe zur Aufklärung des Falls zu gewähren. Zugleich zeigt er Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer: „Wir als Gesellschaft sollten uns in diesem Augenblick vor allem leiten lassen von der Trauer um die beiden Opfer und vom Mitgefühl für ihre Angehörigen und Freunde.“
Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Zurückhaltung bei Mutmaßungen und Spekulationen. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit durch die zuständigen Behörden veröffentlicht.