Presseerklärung der UWG Raesfeld Erle von Thomas Emmert

Von der angestrebten Umgestaltung einzelner Teile von Raesfeld und Erle, im Zuge des Konzeptes Raesfeld 2030, werden viele Mitbewohner in unserem schönen Dorf betroffen werden.

Während der Umsetzungen der einzelnen Projekte wird es durch die Baumaßnahmen möglicherweise zu Behinderungen oder gewissen Einschränkungen kommen und nachher könnten die Veränderungen wohl auch das Leben und die Gewohnheiten von uns verändern.

Darum hält es die UWG-Raesfeld-Erle für besonders wichtig, dass Politik und Verwaltung Mitbürgerinnen und Mitbürger zu jeder Zeit umfänglich und lückenlos über Vorhaben, Planung und den Stand der Dinge informieren und sie in Planungen einbeziehen.

Eine hohe Akzeptanz und Zufriedenheit mit den Maßnahmen und den daraus resultierenden Ergebnissen kann nur erreicht werden, wenn Planung und Durchführung der Projekte aus „Raesfeld 2030“ für alle transparent sind. Absprachen zwischen Verwaltung und einzelnen Politikern, die nicht in die Öffentlichkeit kommen, wären dabei nicht hilfreich! 

Die UWG ist erstaunt und befremdet darüber, dass die Verwaltung eine Veränderung der Geschäftsordnung der Gemeinde herbeiführen wollte, die de facto die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger erschwert hätten.

Erfreut sind wir darüber, dass unseren Vorschlägen dazu (keine schriftliche Einreichung der Bürgerfragen, keine Begrenzung ihrer Anzahl und kein zwei-wöchiger Vorlauf für die Einreichung der Fragen) im vollen Umfang entsprochen wurde.

Landesweit müssen wir leider eine zunehmende Politikverdrossenheit und Radikalisierung in der Bevölkerung feststellen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Bürgerinnen und Bürger sich nicht mit- und erstgenommen fühlen und mit der Arbeit der politisch handelnden nicht zufrieden sind. 

Die Zufriedenheit der Mitbürgerinnen und Mitbürger sollte für Raesfeld aber DER Indikator für die Qualität der Arbeit von Politik und Verwaltung sein!

Wir fordern Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit allen Fragen, Bedenken, Anmerkungen und Anregungen an ihre gewählten Vertreter zu wenden, zahlreich die Sitzungen des Rates und der Ausschüsse zu besuchen und die Fragestunden dieser Sitzungen zu nutzen.

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