Beamte erfassten in dieser Woche die Geschwindigkeit von 15.587 Fahrzeugen im Kreis Borken –

Kreis Borken. Jeder elfte Autofahrer zu schnell unterwegs

Das hat Konsequenzen: 162 km/h zeigte das Messgerät der Polizei bei einem Auto an, das in dieser Woche außerorts bei zulässigem Tempo 100 auf der B54 in Gronau unterwegs war.

Wer immer am Steuer saß, muss sich nun auf ein Fahrverbot einstellen.

Diese Konsequenz droht auch neun weiteren Autofahrern, die bei den Geschwindigkeitskontrollen der Polizei Borken zwischen dem 18. und dem 24. Juli negativ in Erscheinung traten.

Besonders gravierend fielen neben dem in Gronau gemessenen Wagen noch zwei weitere auf:

Einer befuhr in Raesfeld – ebenfalls außerorts – mit 105 km/h die B224 auf einem Streckenabschnitt, auf dem die Tachonadel die Marke von 70 nicht überschreiten darf.

Einen weiteren „herausragenden“ Temposünder haben die Beamten des Verkehrsdienstes in Borken erwischt: Dort fuhr innerorts bei zulässigem Tempo 50 ein Auto mit 86 km/h über die Raesfelder Straße.

Insgesamt haben die Beamten in dieser Woche die Geschwindigkeit von 15.587 Fahrzeugen erfasst. Nahezu neun Prozent waren zu schnell unterwegs. 1.126 mal war dadurch ein Verwarnungsgeld fällig, 213 mal fertigten die Beamten eine Anzeige.

Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken seine Geschwindigkeitskontrollen weiter fortsetzen.

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